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Auflage 2015

Lektorat: Romina Langer

Cover-Titelbild:

© vectomart - fotolia.com

Cover Gestaltung:

Copyright © 2015 Jürgen Braun

Richard Wagner Str. 25/3, 75031 Eppingen

Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort

„Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu er-

warten.“

Albert Einstein

Danke, dass Du Dir dieses Buch gekauft hast. Ich möchte Dir gratulieren, dass Du Dir mit dem Kauf selbst bewiesen hast, dass Du bereit bist für eine Veränderung. Denn Du scheinst mit Deinen jetzigen Ergebnissen, die Du in Deinem Musiker-Business erzielst nicht zufrieden zu sein. Veränderung ist ein- fach! Solange Du offen bleibst und die von mir dargelegten Strategien zuerst einmal wahrnimmst, ohne diese zu bewerten. Du darfst Dich darauf einlassen, dass es andere Möglichkeiten gibt, sich ein erfolgreiches Musiker-Business aufzubauen ohne dabei das Wichtigste aus den Augen zu verlieren.

Deine Musik. Dein Musikmachen.

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In diesem Buch geht es vor Allem um Dich und „Deine Denke“: Wie denkst Du über

Dich und Dein Musiker-Business?

 

Viele Menschen - nicht nur Musiker - ver- suchen Dinge im Äußeren zu ändern. Verän- derung beginnt jedoch bei Dir mit Deinem

Denken bzw. in Deinem Herzen.

 

Stell Dir vor, du schaust in den Spiegel und siehst, dass Deine Nase schwarz ist. Was tust Du? Du nimmst ein Tuch in der Absicht Deine Nase zu säubern. Würdest Du jemals auf die Idee kommen zu versuchen, den Fleck im Spiegel zu entfernen? Viele Menschen gehen so mit ihrem Leben um. Sie proklamieren: „Erst, wenn das so ist wie ich es haben will, werde ich mich verändern!“ Als Musiker kannst Du Dich beschweren, är- gern und unzufrieden mit Produzenten, Kneipenbesitzern oder Veranstaltern sein und versuchen diese Umstände zu ver- ändern. Ich sage Dir, das wird Dir nicht gelingen. Verändere stattdessen Dich!

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Beginne mit der Veränderung bei Dir. Stelle all’ Deine Strategien in Frage und richte Deinen Fokus auf Dein Musiker-Business. Lass die anderen in Frieden und mach Dein Ding und Du wirst Deinen Erfolg feiern. Dieses Buch soll dazu beitragen, Dir neue Denkansätze zu vermitteln. In diesem Buch werde ich Dir Aufgaben stellen, die Du manchmal schriftlich erledigen darfst. Ich bitte Dich, verpflichte Dich jetzt, alle Aufgaben durchzuführen, denn dann wirst Du ein optimales Ergebnis erreichen. Die er- ste Aufgabe lautet: Nimm ein Blatt Papier und schreibe darauf: „In den nächsten 72 Stunde werde ich Folgendes tun.“ Vielleicht kennst Du schon die 72 Stunden Regel? Diese besagt, wenn Du eine Idee oder Etwas vorhast und in den nächsten 72 Stunden nicht ins Handeln kommst so wird diese Idee

voraussichtlich niemals umgesetzt werden.

 

Du willst Dich im Fitness-Studio anmelden? Wenn Du nicht in den nächsten 72 Stunden

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dort anrufst, um einen Termin zu vereinbar- en wirst Du kein Mitglied werden. Wenn Dir die Idee kommt: „Ich könnte doch mal den Produzenten anrufen, um mit ihm über meine CD zu sprechen!“ Rufe ihn jetzt an oder schreibe auf das Blattpapier wann Du ihn anrufen wirst, denn sonst wird das

nichts.

 

Nun leg das Blatt Papier auf Deinen Schreibtisch und sobald Dir beim Lesen dieses Buches Gedanken oder Ideen in den Sinn kommen dann schreib Dir auf was Du in den nächsten 72 Stunden tun musst um in dieser Sache weiter voranzukommen. Es ge- ht nicht darum die ganze Sache sogleich umzusetzen, sondern darum den ersten Sch- ritt Deines Vorhabens mit Energie zu füttern. Ich bin begeistert, dass Du dazu bereit bist. Lass uns beginnen Dein Musiker-Business

erfolgreich zu machen!

 

Kapitel 1 Dein Denken

Kapitel 1 Dein Denken

Unternehmerisches Denken

In diesem Buch geht es um Deinen Erfolg als Musiker. Was ist Erfolg? Ich bin der Ansicht, dass Erfolg eine sehr individuelle Angelegen- heit ist. Die Medien vermitteln uns, dass Er- folg etwas damit zu tun hat wie viel Geld ich verdiene, was für ein Auto ich fahre, welche Kleidung ich trage und selbst mit welchem Partner ich zusammenlebe. Das mag für den ein oder anderen eine zutreffende Definition sein, doch für mich ist das nicht stimmig. Als ich mich mit meinen beruflichen und privaten Zielen beschäftigte, begegnete mir

eine sehr schöne Definition von Erfolg.

 

Erfolg ist, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Das war für mich viel einfacher und nahm den kompletten Druck aus meinem Leben. Ich bin erfolgreich, wenn ich mir zum Ziel gesetzt habe jeden Morgen ein Glas frischgepressten Orangensaft zu trinken – und dies auch tatsächlich jeden Morgen

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tue! Überprüfe für Dich: Was ist Erfolg? In welchen Bereichen bist Du schon erfol-

greich? Wann und wie fühlst Du Erfolg?

 

Halte Dich von Menschen fern, die oft von Ideen und Erfolg sprechen und dazu jedoch ständig irgendwelche Bedingungen mit ihren Erfolgen verknüpfen. Du erkennst sie zumeist an ihrer Art zu sprechen. Ich nenne diese Menschen „WENN-DANN-Verlierer“. Kennst Du solche Typen von Mensch auch? Die klingen dann oftmals so: „Erst wenn ich diese Gitarre habe, dann kann ich gut spielen.“ oder „Wenn die Anderen gut zu mir

sind, dann werde ich gut zu ihnen sein.“

 

Hier gäbe es noch viele weitere Beispiele! Mir ist aufgefallen, dass unsere Politiker viele solcher Aussagen treffen.

Zum Beispiel: „Erst wenn die Opposition das macht, dann können wir…“ Ich kann mir Deinen

Zum Beispiel: „Erst wenn die Opposition das macht, dann können wir…“ Ich kann mir Deinen jetzigen Gesichtsausdruck gut vor- stellen, der sagen will: „Was hat das Alles mit

meiner Musik zu tun?“

mir Deinen jetzigen Gesichtsausdruck gut vor- stellen, der sagen will: „Was hat das Alles mit meiner

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Lass es mich Dir erklären.

 

Veränderung beginnt bei Dir. Du darfst Dich verändern und andere Ergebnisse erzielen. Viele Menschen haben vom Musikersein die Vorstellung, dass man sich hinsetzt und übt, bis man ein Instrument perfekt beherrscht um dann entdeckt zu werden und viel Geld zu verdienen. Dem ist nicht so! Ok, bestimmt ist das schon einmal passiert. Und vielleicht kennst Du ja sogar einen Musiker der über

Nacht entdeckt wurde.

 

Was bist Du? Du bist - und das merkst Du spätestens wenn Du einen Brief vom Finan- zamt bekommst - Unternehmer. Du hast eine Firma. Was bedeutet das? Du trägst die Verantwortung. Du kannst entscheiden, wie Du Dein Produkt vermarktest und welche Botschaft Du vermitteln willst. Verantwor- tung heißt: Du suchst, findest und gibst die Antworten auf Ereignisse, die in Deinen Entscheidungsbereich fallen. Du

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entscheidest! Wenn in Deiner Band ein Mit- glied immer wieder zu spät kommt, un- vorbereitet bei der Probe erscheint oder seinen/ihren Drogenkonsum nicht im Griff hat. Dann sollte Deine Antwort auf dieses Ereignis Folgendes sein. Du schützt Dein Unternehmen und deren Mitarbeiter (Band- mitglieder) und wirst Dich von dieser Person

trennen.

 

Für was ist ein Unternehmer noch verant-

wortlich bzw. wozu ist er sogar verpflichtet?

 

Umsätze und Gewinne zu erwirtschaften und dafür Strategien zu entwickeln… Dazu ge- hören Ziele, Strategien, Visionen, Marketing und nicht zu vergessen: Dein „Warum?“ Auf diese Punkte werde ich später genauer

eingehen.

 

Zum Unternehmersein gehört zudem die Einstellung auch Dinge zu tun die keinen direkt erkennbaren Erfolg bringen. Es gibt ein einfaches System namens „TOT-Enter“. Das bedeutet: Test - operated - Test - Enter.

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Das wiederum heißt: Probiere Dinge aus, teste diese und wenn sie gewünschten Res- ultate erzielen, drückst Du „ENTER“ bzw. Du behältst sie bei. Wenn etwas nicht funk-

tioniert, mach etwas anderes.

 

In der Vergangenheit sah ich mich manch- mal mit Versagensgefühlen konfrontiert. Heute weiß ich, dass alle Dinge, die bei mir mit Erfolg funktionieren, vor allen Dingen deswegen funktionieren, weil es mindestens 5 Fehlversuche gab. Ich nenne das „An- laufnehmen!“. Als Unternehmer habe ich die Möglichkeit etwas zu „unternehmen“, damit mein Business erfolgreich wird. Mache Fehler und lerne daraus! Oder konntest du eine mixolydische Tonleiter sofort fehlerfrei

improvisieren?

 

Wer bin ich? Wer will ich sein?

 

Diese Frage: „Wer bin ich?“, ist eine Heraus- forderung für uns alle und ich habe für mich festgestellt, dass diese Frage mich nicht weit- erbringt. Denn ich hatte immer das Gefühl in der Vergangenheit zu leben und zu analysier- en was ich in jener Situation gedacht, gesagt und gefühlt hatte. Ich definierte mich aus der Vergangenheit. Da ich im „Jetzt“ lebe empfinde ich die Frage nach dem „Wer will ich sein?“ für mich viel sinnvoller weil mein

Fokus dadurch auf die Zukunft bleibt.

 

Wie findet Veränderung statt? Am besten wäre Du wachst morgens auf und Alles ist so wie Du es gerne hättest. Funktioniert es so? Nein. Veränderung ist ein Prozess und zwar auf 5 Ebenen. Die Veränderung, kann auch nur zu Deinem gewünschten Ergebnis führen, wenn Du in allen 5 Ebenen eine Ver-

änderung herbeiführst.

 

5 Ebenen der Veränderung

5 Ebenen der Veränderung

Ebene 1: Dein Handeln

Du hast verstanden? Wenn Du etwas ver- ändern willst, darfst Du etwas tun, das Du bisher noch nicht getan hast. Verlasse die Komfortzone Deines bisherigen Denk- musters! Das Ergebnis Deines neuen Han- delns sollte nicht nur „ein paar Gigs mehr“ sein um am Ende des Monats nur eine kleine Optimierung in den Umsatzzahlen zu er- reichen. Gib Dich nicht zufrieden, denn da

geht noch mehr!

 

Ebene 2: Dein Wissen

Ich nehme mal an, dass Du mit den Ergebn- issen aus Deinem früheren Denken und Handeln nicht so ganz zufrieden bist. Ver- mutlich möchtest Du Dir nun neues Wissen aneignen. Aus diesem Grunde hast Du dieses Buch gekauft, stimmt’s? Deine Absicht ist es neue Strategien kennenzulernen sowie smarter und effektiver zu arbeiten. Mit neu angeeignetem Wissen, erzielst Du oftmals bessere Ergebnisse, aber damit willst Du Dich nicht zufrieden geben? Das ist eine gute Einstellung! Du willst schließlich ein Musiker-Business aufbauen und nicht nur

„ein paar Euro mehr“ verdienen.

 

Ebene 3: Deine Persönlichkeit

Ebene 3: Deine Persönlichkeit Dein ganzes Handeln und Wissen wird Dich nicht erfolgreicher machen. Denn Du

Dein ganzes Handeln und Wissen wird Dich nicht erfolgreicher machen. Denn Du han- delst immer noch aus Deiner jetzigen Per- sönlichkeit heraus. Stell Dir das so vor: Es verhält sich bei Deinen Denkmustern wie bei einem Computer. Installierst Du eine neue Software so bemerkst Du, dass dieses neue Programm Dir zwar das Arbeiten erleichtert und Du mit der neuen Software schneller und effektiver arbeiten kannst. Doch Du stellst fest, dass das Betriebssystem des Öfteren nicht mithalten kann oder sogar komplett ausfällt. Was die neue Software benötigt, ist ein neues Betriebssystem. Arbeite an Deinem Betriebssystem sprich´ an Deiner Persönlichkeit. Warst Du schon einmal auf einem Seminar für Persönlich- keitsentwicklung? Mach das mal und wenn Du eine Band hast, geht gemeinsam hin. Es wird für alle und besonders für euer

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Unternehmen ein Sprung in eine andere Di- mension des Erfolgs sein. Ich wundere mich immer wieder, dass es für Musiker normal ist Seminare zum Thema „Spieltechnik“ oder „Sound“ zu besuchen. Jedoch gibt es nur Wenige, die einen Seminarbesuch in Bezug auf ihre Persönlichkeitsentwicklung in Erwä- gung ziehen würden. Ein Seminar, das wäre

doch etwas für Deine 72 Stunden Liste.

 

Als ich mein erstes Seminar besuchte, hat es mich umgehauen. Allein die Energie, die auf einem Seminar zu spüren ist. All die Menschen, die dort hingehen um etwas über sich zu lernen. Menschen kennenzulernen, die etwas in ihrem Leben verändern wollen und Gespräche zu führen, die über Smalltalk

und Arbeiten hinausgehen.

 

Mit vielen Menschen, die ich auf Seminaren kennengelernt habe, stehe ich heute in einem freundschaftlichen Verhältnis. In an- deren Fällen entstand eine ebenso wertvolle geschäftliche Beziehung. Falls es Dir

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vielleicht ein wenig Angst macht oder Du un- sicher bist, beginne damit ein Coaching- Buch
vielleicht ein wenig Angst macht oder Du un- sicher bist, beginne damit ein Coaching- Buch

vielleicht ein wenig Angst macht oder Du un- sicher bist, beginne damit ein Coaching- Buch zu lesen. Viele Trainer, die Persönlich- keitsseminare anbieten, haben bereits Büch- er veröffentlicht. Lies eines ihrer Bücher und dann kannst Du entscheiden, ob Dich diese

Person bzw. deren Lehre anspricht.

Person bzw. deren Lehre anspricht.

veröffentlicht. Lies eines ihrer Bücher und dann kannst Du entscheiden, ob Dich diese Person bzw. deren
veröffentlicht. Lies eines ihrer Bücher und dann kannst Du entscheiden, ob Dich diese Person bzw. deren
veröffentlicht. Lies eines ihrer Bücher und dann kannst Du entscheiden, ob Dich diese Person bzw. deren
veröffentlicht. Lies eines ihrer Bücher und dann kannst Du entscheiden, ob Dich diese Person bzw. deren

Ebene 4: Dein Weltbild

Falls Du jetzt denkst, was soll das alles hier, was hat das mit meinem Musiker-Business zu tun? Ich brauche Gigs und sonst nix! Da kann ich Dir eine Antwort geben, die Dir vi- elleicht nicht gefällt. Deine Sicht auf die Welt und Deine Glaubenssätze haben Dich dort hingebracht wo Du jetzt stehst. Und was tust Du? Immer noch das Selbe wie bisher nur mehr und härter. Erinnere Dich an das Zitat von Albert Einstein mit dem ich dieses Buch begonnen habe: „Immer das Gleiche tun und

andere Ergebnisse erwarten.“

 

Du hast eine Brille auf, die Dir Deine Welt, Deine Realität zeigt und zwar nur die Real- ität, die Du sehen willst. Deine Realität welche Du als wahr annimmst. Mach` doch mal ein kleines Experiment: Wenn Du das nächste Mal mit Deiner Freundin oder Deinem Freund durch die Stadt gehst, bleibe stehen und frage die Person, was sie auf den

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soeben zurückgelegten 100 Metern wahrgen- ommen hat. Vergleiche die Aussagen dann mit dem was Du selbst „wahr“ genommen hast. Es sind zwei verschiedene Welten. Das kannst Du mit hunderten oder tausenden Menschen wiederholen! Jeder hat eine ei- gene, andere Wahrnehmung und das ist jew-

eils seine persönliche Realität.

 

Wenn Du nun etwas verändern willst, dann setze eine andere Brille auf. Die „Brille der Chancen“ für Dein Musiker-Business oder eine Brille um Menschen kennenzulernen, die Dich fördern. Geh durch die Welt mit einer neuen Brille! Nämlich der Brille eines erfolgreichen Unternehmers im Musiker- Business. Jetzt stell Dir die Frage, welche Brille sollte ich aufsetzen um ein

erfolgreiches Musiker-Business aufzubauen.

Ebene 5: Deine Sicht auf Dich selbst

In der fünften Ebene dreht sich alles um die

Sicht,

 

die Du von Dir selbst hast.

 

Drummer, Peter Haudrauf, spielt 50 Gigs pro Jahr gibt Unterricht und verkauft ein paar CD´s bei seinen Konzerten. Er ist „Musiker mit Leib und Seele“ und wenn Du ihn fragst, gibt er Dir genau diese Antwort. Er hat sich neues Wissen angeeignet und war auf einem Seminar. Ist sympathisch, of- fen, liebenswert, kommt gut bei anderen Menschen an und andere Menschen schätzen seine Nähe. Doch das was er er- hofft hat, ist noch nicht eingetreten. Warum

nicht?

 

Solange Peter Haudrauf, sich als Musiker sieht, ist er Musiker und kein Unternehmer. Als Musiker rennt er den Gigs bzw. dem Geld hinterher. Als Unternehmer erschafft er

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Projekte und eine Unternehmensstruktur. Menschen kommen auf ihn zu und wollen mit ihm arbeiten, wollen seine Band buchen

oder Teil seines Unternehmens sein.

 

Das ist wie damals in der Schule: Sind Dir die Mädchen nachgelaufen oder Du ihnen bzw. sind Dir die Jungs nachgelaufen oder Du ihnen? Was fühlt sich besser an? Eine sehr schöne Übung dazu ist das Träumen. Doch darüber sprechen wir, sobald wir uns

mit der „Disney Strategie“ beschäftigen.

 

Deine Ziele und Vision

Deine Ziele und Vision Du wirst ein erfolgreiches Musiker-Business aufbauen, doch dazu brauchst Du Ziele und

Du wirst ein erfolgreiches Musiker-Business aufbauen, doch dazu brauchst Du Ziele und eine Vision. Ich kenne keinen erfolgreichen Menschen, der ohne vorherige Zielsetzung erfolgreich geworden ist. Viele Musiker die ich kennengelernt habe und vielleicht ge- hörst Du dazu, beherrschen ihr Instrument perfekt, haben eine tolle Ausstrahlung haben, rennen jedoch planlos in der Gegend herum und wissen nicht was sie tun müssen um ihre Musik oder Projekte erfolgreich zu vermarkten. Sie haben keine Ziele. Sie re- agieren auf jene Dinge, die gerade auf sie zukommen. An einem Tag wird Dies und Das gemacht am nächsten Tag etwas anderes. Dann kommt beispielweise ein Bekannter vorbei und will Dies oder Jenes von ihnen haben - und zwar sofort! Eines Tages fragt sich dieser Musiker allerdings: Was habe ich erreicht? Willst Du zu dieser Gruppe von

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Musikern gehören? Ich möchte Dich darin unterstützen das zu vermeiden und Dir Mög- lichkeiten und Strategien zeigen wie Du sol- ch ein planloses Verzetteln verhindern kannst. Stelle Dir jetzt die folgende Frage:

Wie sieht mein Leben in fünf, sieben oder zehn Jahren aus, wenn ich nichts ändere. Sei der/die Beste der/die Du sein kannst! Gib

Dein Bestes!

 

So in den Tag hineinzuleben macht viel Spaß, das gebe ich zu, doch Du hast Dich keinen Millimeter in eine Richtung bewegt! Du drehtest Dich im Kreis denn Du hattest keine im Detail festgelegte Richtung in die Du gehen konntest um Deine Ziele zu er- reichen. Alles was Du getan hast ist, auf Ereignisse zu reagieren ohne zu hinterfra- gen, ob Dich Dein Handeln auch nur einen Schritt näher an Dein Ziel bringt. Ich kenne das sehr gut, denn ich habe immer ir- gendwelche Gigs angenommen in denen mir der Veranstalter zuvor versprochen hatte, es

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gäbe darauffolgend richtig tolle Gigs mit viel Gage. Dieser Lüge rennen heute immer noch einige Musiker hinterher, obwohl längst er- wiesen ist, dass es nicht stimmt. Als ich end- lich damit aufhörte, da hatte ich ein viel besseres Gefühl und mehr Zeit um mich auf

meine Ziele zu konzentrieren.

 

Betrachte Ziele als ein Navigationssystem, welches Du in Deinem Musiker-Business in- stalliert hast. Es hält Dich auf Kurs! Doch Du solltest ihm natürlich vorher mitteilen wo Du hin willst, sonst weißt Du gar nicht was als

Nächstes zu tun ist.

 

Eines der besten Bücher die ich zu diesem Thema gelesen habe stammt von Napoleon Hill und der Titel lautet „Denke nach und werde reich!“. Er hat die erfolgreichsten Menschen gefragt, wie sie es geschafft haben, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und dabei festgestellt, dass diese Menschen alle das Gleiche taten. Erfolg ist planbar und hat eine Struktur. Darum empfehle ich Dir:

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Übertrage Strategien von erfolgreichen Un-

ternehmen auf Dein Musiker-Business!

 

Nach Napoleon Hill ergeben sich 6 Schritte

zum Ziel.

 

Schritt 1: Lege Dein Ziel genau fest.

Schritt 1: Lege Dein Ziel genau fest. Wie sieht Dein Unternehmen in zehn Jahren aus? Wie

Wie sieht Dein Unternehmen in zehn Jahren aus? Wie viel Geld hast Du auf Deinem Konto? Wie viele Songs hast Du geschrieben und welche waren in den Charts? Um Deine Ziele genauer zu definieren hilft Dir an- schließend die Disney Strategie. Die Aus- sage: „Ich will reich sein!“, ist zum Beispiel kein genaues Ziel. Denn es stellt sich die Frage: Bist Du mit fünfhunderttausend Euro reich oder erst ab fünf Millionen? Wenn Dir jetzt Bilder von Deinem zukünftigen Leben in den Kopf kommen, dann lasse diese inner- en Bilder immer mutigere größere Ausmaße annehmen und bewahre Dir dieses Gefühl. Verankere dieses innere Bild und das damit verbundene Gefühl mit einer Gestik. Dies ge- lingt zum Beispiel indem Du mit der Hand eine Faust formst und „Ich schaff das!“ sagst. Musik ist übrigens ebenfalls ein guter Anker. Spiel´ einen Riff auf Deinem Instrument und

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gehe bewusst in das Gefühl Deines Erfolges hinein. Diese Anker wirst Du gut gebrauchen können,

gehe bewusst in das Gefühl Deines Erfolges hinein. Diese Anker wirst Du gut gebrauchen können, denn es werden Situationen auftre- ten in denen Du Dich selbst motivieren darfst. Zum Thema Motivation liefere ich Dir

später noch ausreichend Input.

ten in denen Du Dich selbst motivieren darfst. Zum Thema Motivation liefere ich Dir später noch
ten in denen Du Dich selbst motivieren darfst. Zum Thema Motivation liefere ich Dir später noch
ten in denen Du Dich selbst motivieren darfst. Zum Thema Motivation liefere ich Dir später noch

Schritt 2: Was bist Du bereit dafür zu tun?

Du hast Deine Ziele klar vor Augen? Nun, bist Du tatsächlich bereit für Deine Ziele jeden Morgen um fünf Uhr auf zu stehen? Oder bist Du wirklich bereit eine gewisse Zeit auf Luxusartikel zu verzichten und keine Konsumschulden zu machen? Besitz Du die Entschlossenheit Dich gesünder zu ernähren und Sport zu treiben? Bist Du im Stande ein- en Terminkalender zu führen und Deine persönliche „Tue-Du-Liste“ ab zuarbeiten? Mein Rat an Dich lautet: Verkaufe Deinen Fernseher. Ich lebe seit 10 Jahren ohne dieses Medium und ich vermisse absolut

nichts!

 

Schritt 3: Bis wann willst Du Dein Ziel erreicht haben?

Ein Timing festzulegen ist besonders wer- tvoll. An diesem Punkt bitte ich Dich nur ein Datum festzulegen wenn die Erreichung Deiner Ziele nur von Dir abhängt. Wenn Du andere Personen oder deren Leistung benötigst um Deine Ziel zu erreichen, em- pfehle ich Dir keinen Termin festzulegen. Denn Du hast tatsächlich keinen Einfluss auf

andere Menschen und deren Leistung.

 

Schritt 4: Mach Dir Deinen Plan und beginne sofort.

Beginne sofort! Dieser Punkt darf auf Deiner 72 Stundenliste nicht fehlen. Beginne mit

einer „Mind-Map“. Jetzt!

 

Schritt 5: Lese Dir 2x täglich Deinen Plan durch.

Ich habe meine Pläne zweimal ausgedruckt. Ein Plan hängt im Schlafzimmer und der an- dere liegt auf meinem Schreibtisch. Am Abend vor dem Schlafengehen lese ich mir meinen Plan laut vor. Am Morgen liegt der zweite Ausdruck auf meinem Schreibtisch und ich beginne den Tag mit meinem Plan. Immer mit dem Gefühl verbunden: „Das

wird ein toller erfolgreicher Tag!“

 

Ein wichtiger Hinweis noch, bevor wir weit- ergehen: Schneller Erfolg steht auf keinen stabilen Säulen! Das beste Beispiel sind diverse Castings-Shows im Fernsehen. Auch ohne Fernseher bekomme ich einiges über Facebook mit. Mein Eindruck ist Folgender:

Talentierte Künstler, treten dort auf und gewinnen den Contest! Die beispielsweise zehn Besten sind wirklich alle gut und können mit ihrer Musik überzeugen. Doch

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welcher absehbare Effekt wiederholt sich nach solch einer Show? Man hört sehr selten davon, dass

welcher absehbare Effekt wiederholt sich nach solch einer Show? Man hört sehr selten davon, dass jene Musiker eine langfristige und erfolgreiche Karriere etablieren kon- nten. Weshalb können diese Musiker nicht erfolgreich sein? Ganz einfach: Sie haben keine Ziele und keine Strategie für einen lan- ganhaltenden Erfolg. Ihnen fehlt genau das, was Du in diesem Buch hier lernst. Den Auf- bau eines erfolgreichen Musiker-Business und das beginnt - wie wir bereits in Er- fahrung bringen durften - mit Deiner Denke. Du brauchst ein unternehmerisches BE- WUSST-SEIN um langanhaltend erfolgreich zu bleiben. Doch den meisten Kandidaten fehlt es an Persönlichkeit und Deine Persön- lichkeit zu entwickeln, ist ein Prozess. So et- was braucht Zeit! Daher bleibt für andere Themen, wie das Fernsehen, einfach keine

Zeit übrig.

ist ein Prozess. So et- was braucht Zeit! Daher bleibt für andere Themen, wie das Fernsehen,
ist ein Prozess. So et- was braucht Zeit! Daher bleibt für andere Themen, wie das Fernsehen,
ist ein Prozess. So et- was braucht Zeit! Daher bleibt für andere Themen, wie das Fernsehen,

Disney Strategie

Die Disney Strategie möchte ich Dir nun et- was genauer vorstellen, da sie sehr einfach und zudem sehr leicht umzusetzen ist. Diese Strategie ergab sich als man Herrn Walt Dis- ney fragte wie er mit Erfolg, sein Unterneh-

men so erfolgreich aufbauen konnte!

 

Er beantwortete diese Frage mit den fol-

genden 3 Schritten

 

Schritt 1: Der Träumer Schritt 2: Der Realisierer Schritt 3: Der Konsequenzer

Schritt 1: Der Träumer Schritt 2: Der Realisierer Schritt 3: Der Konsequenzer

Der Träumer

Das bedeutet für Dich: Erträume Dir wie Dein Musiker-Business aussehen soll und bedenke bitte, dass es keine Begrenzung. Stell´ Dir vor, wo Du arbeitest, mit wem Du arbeitest und überprüfe ob sich das Alles für Dich auch wirklich und wahrhaftig gut an- fühlt. Träume nicht für andere mit, denn es geht jetzt um den wichtigsten Menschen in Deinem Leben: Um DICH! Lass Deine Fre- undin/Freund oder Deine Bandkollegen in Deinem persönlichem Traum außen vor. Es

geht hier um DEINEN Traum.

 

Nun kann es beispielsweise sein, dass Du von Deinem Proberaum träumst und dabei feststellst, dass noch ein kleines Studio fehlt. Dann lautet mein Tipp an Dich: Bau das Stu- dio in Deinen Traum mit ein! Welche Ver- stärker, Gitarren, Mikrofone und was für einen Rechner benutzt Du? Oder hast Du je- manden der am Mischpult sitzt und Dich

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aufnimmt. Träumen bedeutet, Du hast ein Lächeln im Gesicht und Alles ist klasse und genau so wie Du Dir das vorstellst. Ja, wie Du Dir das vorstellst! Hier kommt etwas ganz Wichtiges. Frage bitte NICHT nach dem „WIE?“. Also nicht: „Wie soll das Ganze überhaupt funktionieren?“ Stopp!!! Träumen

bedeutet in erster Linie: Alles ist möglich!

 

Du kannst Dich bestimmt noch an Deine Zeit als Kind erinnern. Du hast geträumt ein Rockstar zu sein, auf der Bühne zu stehen und Du hast Dir vorgestellt wie die Menschen Dir zujubeln. Es war Dir egal wie Du das erreichen würdest, denn es war doch einfach ein gutes Gefühl und darum geht es schließlich beim Träumen. Stell Dir einen Tag vor an welchem Du als erfolgreicher Musiker lebst. Dein Tagesplan lautet: Auf- stehen - und dann? Mit wem frühstückst Du, was sind Deine Termine, was für Menschen befinden sich um Dich rum, hast Du Mit- arbeiter, wie begrüßen sie Dich in Deinem

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Büro? Achte auf Deine Gefühle das Ganze darf sich gut anfühlen und Du darfst dabei

ein Grinsen im Gesicht haben.

 

Sobald Du fertig geträumt hast, folgt auch

schon der 2. Schritt!

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass Dein Traum ab jetzt für immer in Stein gemeißelt ist und Du nie wieder etwas daran ändern kannst. Die Bestätigung für einen - vorerst zu Ende geträumten - Traum ist jedoch, dass die Ge- fühle und Bilder zu Deinem Ziel Dich mag- netisch anziehen. Es ist meist so, dass dieses Träumen nicht gleich und innerhalb von ein- er Stunde erledigt ist. Darum empfehle ich Dir: Mach’ das täglich bis sich dieser bes- chriebene Magnetismus - diese Anziehung- skraft - zu Deinem Traum hin von Tag zu Tag verstärkt. Du wirst bemerken, dass der Traum des ersten Tages sich vom Traum des zwölften Tages noch in so manchem Detail erheblich unterscheiden wird! Doch vom vierzehnten auf den achtzehnten Tag werden

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die Unterschiede immer kleiner und dann näherst Du Dich langsam der Zielgeraden. Und dennoch, bleibt

die Unterschiede immer kleiner und dann näherst Du Dich langsam der Zielgeraden. Und dennoch, bleibt dieses Fotofinish ein Vorläufiges. Später reichen bereits zehn Minuten am Tag aus um diese Anziehung- skraft aufrechtzuerhalten. Ich rate Dir, diese zehn Minuten „Traumreise“ auf Deine täg-

liche Tue-Du Liste zu setzen.

aufrechtzuerhalten. Ich rate Dir, diese zehn Minuten „Traumreise“ auf Deine täg- liche Tue-Du Liste zu setzen.
aufrechtzuerhalten. Ich rate Dir, diese zehn Minuten „Traumreise“ auf Deine täg- liche Tue-Du Liste zu setzen.
aufrechtzuerhalten. Ich rate Dir, diese zehn Minuten „Traumreise“ auf Deine täg- liche Tue-Du Liste zu setzen.

Der Realisierer:

Der Realisierer: Jetzt beginnst Du Deine Träume umzuset- zen. Wie schon Napoleon Hill sagte: „Erstelle Deinen

Jetzt beginnst Du Deine Träume umzuset- zen. Wie schon Napoleon Hill sagte: „Erstelle Deinen Plan und beginne sofort.“ Was kön- ntest Du jetzt tun um Deinem Ziel einen Sch- ritt näherzukommen. Leg das Buch einen Moment aus der Hand und denke nach. Gibt es jemanden den Du schon seit längerer Zeit anrufen wolltest? Oder gibt es einen Song den Du schon vor Wochen hättest aufneh- men können, weil er Dir nicht aus dem Kopf ging. Oder wolltest Du endlich den Flyer fer- tigstellen, dessen Entwurf seit Wochen in der Schublade liegt. Steh auf und tu es. JETZT !!!

Wochen in der Schublade liegt. Steh auf und tu es. JETZT !!! Ja, es fühlt sich

Ja, es fühlt sich gut an etwas für die Er- reichung der eigenen Ziele zu tun. Auf Dein- er Tue-Du Liste sollten drei bis fünf Dinge stehen, die für die Erreichung Deiner Ziele wichtig sind und von denen Du überzeugt bist, dass sie Dich weiterbringen. Bitte

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etabliere keinen blinden Aktionismus! Auf das Thema Workflow und Zeitmanagement

kommen wir später noch zu sprechen.

 

Ich möchte Dich noch einmal auffordern, das Buch aus der Hand zu legen und etwas zu tun von dem Du weißt, dass es Dich Dein-

en Zielen einen Schritt näherbringen wird.

 

Der Konsequenzer

 

Hier kannst Du Dir nun die folgende Frage stellen. Was wird das für Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ich ein erfolgreiches Musiker-Business aufgebaut habe? Was den-

ken die andern von mir? Eventuell auch:

 

„Werden andere Neid empfinden auf Grund

meines Erfolges?

 

Könnte es passieren, dass ich keine echten

Freunde mehr habe?

 

Ich werde viel unterwegs sein. Ob ich dann noch Zeit für eine Partnerschaft habe? Möchten Menschen dann nur noch meinen Erfolg mit mir teilen statt einfachmal gemütlich Zeit mit mir zu verbringen? Ich

verdiene viel Geld

usw.

 

Das sind eventuell Deine sogenannten Glaubenssätze. Das Gute daran ist, dass Du mit unserer bereits erlernten Träumer-Meth- odik nun einen falschen Glaubenssatz nach

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dem andern hinterfragen kannst, um dann zurück in Deinen Traum zu gehen und dort

eine Veränderung herbeizuführen.

 

Zum Beispiel diese berühmte Fragestellung „Was denken andere von mir?“! Ich kenne das bereits von vielen meiner Schüler, die das erste Mal auf die Bühne gehen. Ich sage

ihnen Folgendes:

 

Du stehst auf der Bühne und vor Dir befindet sich Dein Publikum. Davon wird ein Drittel Dir sagen, dass das was Du da machst Blödsinn ist! Oder sie sagen: „Du hast kein Talent! Lass es sein!“ Auf die Bühne zuge- hen, halten Sie für keine gute Idee. Ein an- deres Drittel sagt vielleicht: „Mir ist vollkom- men egal, was Du da machst! Es interessiert mich nicht!“ Das letzte Drittel sagt dann noch: „Klasse, super, absolute Spitzenk- lasse!“ oder „Ich finde toll, dass Du es und was Du da machst!“ oder „Wann wirst Du das nächste Mal auf die Bühne gehen?“ oder „Wie kann ich Dich unterstützen?“, „Kann

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ich

irgendetwas

für

Dich

tun?“

Diese

Menschen möchten in Deiner Nähe sein

   

Nun, mit welchem Drittel glaubst Du, wirst Du Dein Musiker-Business aufbauen? Na? Komm jetzt nur nicht auf den Gedanken die beiden anderen Drittel von Dir und Deiner Leistung überzeugen zu wollen! Erstens kostet es viel zu viel Energie und zweitens würdest Du dadurch jene Menschen, die Dich bereits toll finden aus dem Fokus ver- lieren. Noch eine gute Nachricht für Dich:

Mit jedem weiteren Auftritt wächst der Pub- likumsanteil derer, die Dich mögen. Bleib Dir treu! Oder um es direkt aus der un- ternehmerischen Sicht zu formulieren: „Du bist Unternehmer und willst etwas erschaf- fen was es noch nicht gibt. Da ist es üblich, dass es Menschen gibt, die das was Du

vorhast nicht gut finden werden.

 

Es gibt hierzu einige Beispiel, die ich Dir nennen möchte: Die Band „Queen“ zum Beispiel! Zu Beginn wollte niemand diese

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Band unterstützen. Oder Miles Davis, der mit seinen musikalischen Konzepten immer wieder aneckte. Heute ist ein modales Im- provisieren über Songs völlig normal! Auch der Erfinder von PayPal, Elan Musk, wurde ausgelacht mit seiner Idee einen Bezahlser- vice im Internet einzurichten! Aber wie hast Du eigentlich dieses Buch gekauft? Genau, mit einer Bezahlung via PayPal! Natürlich sind das nun Geschichten von denen Du das Ergebnis bereits kennst, doch habe ich die Erfahrung gemacht, wenn nur ein Einzelner etwas geschafft hat, dann kannst Du das auch. Nun gut, vielleicht geschieht das nicht innerhalb von einem Jahr. Doch Du machst Dein Ziel und die Vision Deines Musiker- Business so groß, dass es Dir egal ist, wann Du das Ziel erreichst. Gehe Schritt für Schritt auf Dein Ziel zu. Behalte es im Fokus! Gib nicht auf! Rufe Dir das Gefühl in Erinner- ung, das Du bekommst sobald Du von Deinem erreichten Zielen träumst. Dann

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wirst Du eines Tages und auf den bereits zurückgelegten Weg blicken und feststellen,

wie leicht das funktioniert hat!

 

Die Disney Strategie beinhaltet jedoch auch eine Gefahr! Nämlich, dass Du ständig zwis- chen den Parts hin- und herspringst. Ein wenig träumen, dann die Konsequenzen und dann mal einen Plan machen. Das wird al- lerdings nicht funktionieren. Träume Deinen Traum, erstelle Dir danach einen Plan und betrachte daraufhin die Konsequenzen hierzu. Falls sich dabei dann eine Sache nicht so gut anfühlt, greife nochmals auf die Träumer-Methode zurück und ändere es. Dann passt Du den Plan an und überprüfst

wiederum die Konsequenzen.

 

Falls Du diese Strategie in Deiner Band an- wenden willst, ist es wichtig, dass zuerst jeder für sich selbst einen Plan gemacht hat um dann zu erkennen wo die Schnittstellen liegen. Von Vorteil ist es natürlich wenn es

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einen Visionär (Träumer), einen Umsetzer (Realisierer)und einen Skeptiker (Kon- sequenzer)in der Band gibt. Dann werden

einen Visionär (Träumer), einen Umsetzer (Realisierer)und einen Skeptiker (Kon- sequenzer)in der Band gibt. Dann werden eure Ziele in sehr guten Händen sein und ihr

werdet diese gemeinsam erreichen.

sequenzer)in der Band gibt. Dann werden eure Ziele in sehr guten Händen sein und ihr werdet
sequenzer)in der Band gibt. Dann werden eure Ziele in sehr guten Händen sein und ihr werdet
sequenzer)in der Band gibt. Dann werden eure Ziele in sehr guten Händen sein und ihr werdet

Zielformulierung

 

Deine Zielformulierung solltest Du schrift-

lich festhalten.

 

Folgende Punkte sind zu beachten:

 

Dein Ziel musst Du selbst erreichen können. Mache Dein Ziel von niemandem abhängig. Formuliere Dein Ziel positiv. Schreibe was Du willst, nicht was Du nicht willst. Orien- tiere Dich an der „Hin zu“-Motivation. Halte Dir das Bild der Persönlichkeit vor Augen, die Du gerne sein willst. Beispielsweise: „Ich bin in den nächsten 10 Jahren – gerne auch etwas früher - ein erfolgreicher Musiker mit einem erfolgreichen Musiker-Business. Mein Jahreseinkommen beläuft sich auf 60.000€

oder mehr.“

 

Woran wirst Du bemerken, dass Du Dein Ziel erreicht hast? Wie wird es sich dann an- fühlen, morgens aufzuwachen? Mach’s wie

ich: „Träum’ weiter!“

 

Glaubenssätze

Bevor wir uns mit den Erfolgsverhinderern beschäftigen, geht es dreht sich alles um Deine Glaubenssätze. Als ich mich vor 10 Jahren zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigte war ich fest davon überzeugt dass ich so etwas wie Glaubenssätze nicht besitze. Was bitte haben Glaubenssätze mit meinem Musiker-Business zu tun? Was glaubst Du denn, weshalb Du nicht das tun kannst, was Du eben nicht glaubst tun zu können? Na, weil Du glaubst es nicht zu

können!

 

Glaubenssätze sind Vorannahmen. Ein gutes Beispiel ist der Placebo-Effekt. Der Patient glaubt eine wirkungsvolle Tablette zu bekommen und - sie heilt! Viele Deiner Vor- annahmen wurden in Deiner Kindheit von Deinen Eltern, Großeltern und Bekannten in Dein Unterbewusstsein gepflanzt. Im Kindesalter willst Du alles lernen und

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können und erzählst von Deinen Träumen und Vorhaben. Meine Eltern haben mich in meinen Vorhaben nicht unterstützt es kam meistens ein Einwand wie: „Das kannst Du nicht!“, „Das Geld haben wir nicht!“, „Dazu bist Du zu dumm!“, „Das können wir uns nicht leisten!“ usw. Diese Aussagen wurden vielleicht auch bei Dir immer wieder geäußert und irgendwann glaubtest Du wirk-

lich, dass es so ist. Was glaubst Du?

 

Glaubst

Du,

mit

deiner

Musik

kein

Geld

zuverdienen?

 

da

Musikmachen eine brotlose Kunst ist!“

Glaubst

Du,

dass

Du

dieses

Stück

nicht

spielen kannst?

 

„So

gut

bin

ich

nicht,

da

fehlt

mir

das

Talent.“

 

Glaubst Du, Du bist nicht gut genug? Glaubst Du, dass alle anderen besser sind als Du? Wenn Du das glaubst, dann hast Du Recht damit, denn Du siehst in Deinem Umfeld im- mer nur Dinge die Deinen Glauben

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bestätigen. Dein Gehirn filtert sozusagen alle Eindrücke nach Deinen Glaubenssätzen um

sich diese selbst zu bestätigen.

 

Bestimmt stellst Du Dir genau dieselbe Frage wie ich damals. Kann ich meine Glaubenssätze ändern? Ja, das kannst Du! Schreibe bitte einige Glaubenssätze die Du

von Dir kennst auf und dann überprüfe sie.

 

Ein Beispiel:

 

Nimm Dir mal ein Stück, eine bestimmte Stelle, eine Rhythmik oder einen Riff von dem Du glaubst Du kannst ihn nicht oder NIE spielen. Deine Annahme ist vermutlich:

„Erstens macht mir das Spielen ein schlecht- es Gefühl, weil ich kein guter Musiker bin. Zweitens lege ich den Riff schnell wieder weg, denn ich werde ihn sowieso nicht

flüssig spielen können.“

 

Frag Dich mal, ob es auf der ganzen weiten Welt jemanden gibt, der diesen Riff spielen kann. Klar, den gibt es! Und wieder denkst Du: „Aber ICH bin ja nicht so gut wie DER.“

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Ich hoffe Du merkst auf was ich hinaus will Deine Gedanken liefern Dir immer Gründe

um Deinen Glauben zu bestärken.

 

Wie wäre stattdessen folgende Annahme:

„Wenn es jemanden gibt, der das spielen kann, dann kann ich das auch. Er ist ja schließlich auch, wie ich, ein Mensch. Er spielt schon seit 10 Jahren, ich hingegen spiele erst seit 3 Jahren.“ Nimm Dir darum nun den Riff vor und spiele die erste Note gut! Und wenn Du die erste Note spielen kannst, kannst Du doch genauso gut die zweite, die dritte und die vierte Note spielen. Vielleicht dauert es eine Weile bis Du den Riff spielen kannst doch, Du wirst ihn spielen können. Auf jeden Fall hast Du ein besseres Gefühl und wenn Du das ein paarmal gemacht hast, dann wird sich Dein Unterbewusstsein Deinen neuen Glaubens- satz merken. So dass Dein künftiges Können bald auf folgender Annahme basiert: „Ich kann alles spielen, ich kann mit meiner

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Musik Geld verdienen!“ Überprüfe weitere Glaubenssätze besonders jene die mit “Ich

kann nicht…” beginnen.

 

Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die ich in

einem Buch gelesen habe:

 

Ein Geigenschüler kam zum ersten Mal zu

seinem neuen Lehrer.

 

Dieser legte ihm ein Stück auf den Noten- ständer und forderte ihn auf es zu spielen. Der Schüler betrachtete das Stück und sagte:

„Das kann ich nicht, das ist viel zu schwer.” Der Lehrer sagte: „Spiele es.” Der Schüler tat wie ihm geheißen, machte aber viele Fehler und es klang furchtbar. Eine Woche darauf kam der Schüler in den Unterricht und legte das Stück auf den Notenständer doch der Lehrer hielt ihm diesmal ein anderes Werk hin und sprach: „Spiel das hier.” Der Schüler schaute sich das Stück an und sagte wieder:

„Das kann ich nicht, das ist viel zu schwer.” Der Lehrer sagte nur: ”Spiele es.” Wie die Woche zuvor machte der Schüler viele Fehler

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und es klang nicht so gut. Wieder eine Woche verging und die Prozedur wiederholte sich.

und es klang nicht so gut. Wieder eine Woche verging und die Prozedur wiederholte sich. Der Lehrer gab seinem Schüler immer schwierigere Stücke auf, welche dieser kaum spielen konnte. Nach 8 Wochen platzte dem Schüler schließlich der Kragen und er schrie seinen Lehrer an was das soll, dass er immer so schwierige Stücke spielen muss. Der Lehr- er sagte: „Spiel mir das Stück vor, das ich Dir zu Beginn vorgelegt habe.” Der Schüler set- zte die Geige ans Kinn und siehe da - es klang wunderschön. Als der Schüler das Stück bis zum Ende durchgespielt hatte set- zte er die Geige ab und sprach: „Ich habe

verstanden.“

der Schüler das Stück bis zum Ende durchgespielt hatte set- zte er die Geige ab und
der Schüler das Stück bis zum Ende durchgespielt hatte set- zte er die Geige ab und
der Schüler das Stück bis zum Ende durchgespielt hatte set- zte er die Geige ab und

Motivation

Erfolgreiche Menschen haben eine Motiva- tionsstrategie. Stimmt, denn wenn ich keine Motivation hätte würde ich nicht morgens um 05:00 Uhr an meinem Schreibtisch

sitzen und gerade diese Worte schreiben.

 

Während meiner Ausbildung im Bereich NLP (Neuro Linguistisches Programmmier- en) lernte ich zwei der wichtigsten Strategien kennen. Einmal die „Weg von…“- und die „Hin zu…“-Strategie. Eine von diesen beiden ist Dein Favorit! Das kannst Du sehr leicht herausbekommen. Welche Bilder motivieren Dich mehr? Etwas zu verändern und dran zu bleiben bis das Ziel erreicht ist? Oder eine Sache ganz klar zu vermeiden? Welches Bild klebt an Deinem Kühlschrank? Stell Dir ein- mal vor: Du in 10 Jahren, mit hängenden Schultern und hängenden Mundwinkeln auf einem Stuhl sitzend, in einer her- untergekommen Wohnung. Auf Deinem

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Schoß eine alte, verstimmte Gitarre. Kein Geld und von Sozialhilfe lebend, wirkst Du ungepflegt und seit Wochen warst Du nicht mehr Draußen. Du hast Angst Du könntest jemandem begegnen dem Du einmal voll Stolz gesagt hast: „Ich bin ein erfolgreicher Musiker!“ Wie fühlt sich das an? Wenn Dich dieses Bild motiviert alles dafür zu tun, dam- it so etwas nicht eintritt, so bist Du bereits ein erfolgreicher Anwender der „Weg von“- Strategie. Dieses Bild, verknüpft mit dem Gefühl, bewegt Dich dazu Dinge zu tun, die

Du bisher noch nicht getan hast.

 

Klebt an Deinem Kühlschrank das Bild eines dynamischen Menschen umringt von Freun-

den

die Dir auf die Schulter klopfen? Voller

Menschen die Dir sagen, dass Du tolle Musik

machst und dass Du ein ganz wunderbarer

Mensch bist? Du steigst in Dein Traumauto

und

fährst in Dein Studio um Deine zehnte

CD

zu produzieren und Dein Ziel ist es

wieder 10 Millionen Exemplare zu

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verkaufen. Du führst ein wunderbares Leben in Wohlstand und Fülle mit einer liebevollen Partnerin oder einem liebevollen Partner an

Deiner Seite.

 

Du hast es erraten! Wenn Dich diese inneren Bilder oder besser gesagt dieser Film, mo- tiviert morgens aufzustehen, um manchmal Dinge zu tun die nicht soviel Spaß machen, die allerdings zu Deinem Musiker-Business dazugehören. Dann besitzt Du eine „Hin zu“-

Motivation.

 

Du kannst nicht generell von Dir behaupten ein „Weg von“- oder ein „Hin zu“-Typ zu sein. Bei mir hängt das tatsächlich auch vom jeweiligen Projekt ab. Ich bin in den Bereichen Gesundheit, Sport und Ernährung der „Weg von“-Typ und in beruflichen Pro-

jekten eher der „Hin zu“-Typ.

 

Ich bin mir sicher, Du wirst sehr schnell herausbekommen welche Motiva- tionsstrategie zu Dir und Deinem Projekt passt. Nun kannst Du Dir für diese Bilder

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sogenannte Anker setzen. Ganz so wie ich das bereits im vorangegangenen Kapitel bes- chrieben habe. Verbinde die Bilder mit einer Gestik, Musik oder einem Klopfen auf den

Oberschenkel.

 

Es gilt zu erkennen, wann Du so einen Mo- tivationsschub benötigst. Du hast viele alte Verhaltensmuster, die automatisch ablaufen. Diese Muster gilt es zu erkennen und dann

direkt zu verändern.

 

Wenn Du keine Lust hast den Anruf mit dem Veranstalter zu führen, obwohl dieser auf Deiner Tue-Du Liste steht, dann versuche bitte sofort Deine Gedanken zu beobachten. Deine Gedanken – wie ein kleiner Mann, oder kleine Frau im Ohr sitzend – liefern Dir nämlich ständig logische Argumente weshalb es jetzt gut sei diesen Anruf gerade eben nicht zu tätigen. Beispiele hierfür wären:

„Der Veranstalter ist gar nicht so gut. Er hat sowieso keine Zeit. Ich bin doch nur ein kleiner Musiker. Der hat bestimmt Besseres

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zu tun, als mit mir zu telefonieren!“ Oder der kleine Mann in Deinem Ohr bringt Dich auf die Idee dem „wirklich wichtigen“ Impuls zu folgen Deine E-Mails abzurufen oder die

neusten Nachrichten auf Facebook zu lesen.

Wenn Dir das bewusst ist, kannst Du zu dieser Stimme in Deinem Kopf sagen:

„Vielen Dank, dass Du mich an meine E- Mails und Nachrichten erinnert hast. Doch jetzt rufe ich den Veranstalter an! Um Face- book und E-Mails kümmere ich mich zu

einem späteren Zeitpunkt.“

 

Nun ballst Du Deine Faust, wenn Du diese als Anker gewählt hast, lässt den Film Deiner glorreichen Zukunft vor Deinem inneren Auge ablaufen und greifst nach dem Telefon! Es bedarf natürlich etwas Übung Dein Ge- hirn zu benutzen. Es macht allerdings viel Spaß den eigenen Gedanken zu lauschen, dann den Kopf zu schütteln und darüber zu lachen. Ja, Denken ist übrigens auditiv! Wenn Du das Gerede in Deinem Kopf

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ausschalten willst, dann stelle Dir doch ein Mischpult vor und fahre den Masterregler herunter oder drücke die „Mute-Taste“. Dann ist Ruhe!

Das Braintrust-Prinzip

Das Braintrust-Prinzip Ein weiteres Modell um Dich zu motivieren und Deine Ziele schnell zu erreichen ist

Ein weiteres Modell um Dich zu motivieren und Deine Ziele schnell zu erreichen ist das Braintrust-Prinzip von Napoleon Hill. Mit Hilfe des „Braintrust-Prinzips“ habe ich es geschafft, dieses Buch innerhalb von 30 Ta- gen zu veröffentlichen. Denn, ich war nicht auf mich allein gestellt. Es gab eine Com- munity mit der ich mich austauschen kon- nte. Wir setzten uns Ziele, wie viele Wörter wir pro Tag schreiben werden und bis wann das Cover fertig sein soll. Natürlich wurden diese Ziele regelmäßig und konsequent über- prüft. Für mich ist das Motivation pur! Bes- timmt kennst Du das von Musiker Plattfor- men im Internet. Ich möchte Dir ein Braintrust-Modell vorstellen, das ich bei Alex Rusch kennengelernt habe. Er nennt es das Power-Braintrust-Prinzip. „Power“ allein deswegen, da es in diesem Braintrust nur zwei Personen gibt. Wenn Du Dich

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entschieden hast Dein Musiker-Business auf eine höhere Ebene zu heben, finde eine Per- son die ihr Business ebenfalls neugestalten oder weiter ausbauen möchte. Es muss nicht zwingend ein anderer Musiker sein. Es kann meiner Erfahrung nach sehr bereichernd sein, wenn die Person aus einer anderen Branche kommt oder eine komplett andere Musikrichtung bedient. Vielleicht eine Per- son, die sogar ein Studio oder eine Musikschule besitzt? Bei diesen regelmäßi- gen Treffen, etwa einmal pro Woche, geht es nicht darum ein Kaffeekränzchen abzuhal- ten. Dieses Treffen hat eine genaue Struktur, die auch eingehalten werden sollte um Dein Musiker-Business effizient voranzubringen. Alex Rusch nennt dieses Prinzip im Unter- titel 1 + 1 = 11. Was meint er damit? Eure Power, Ideen, Fähigkeiten und Talente in einer genau festgelegten Struktur, erzielen Ergebnisse wie von 11 Personen erstellt, und das obwohl ihr nur zu Zweit seid. Am Besten

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probierst Du es selbst aus. Finde eine Person mit der Du Dir sehr gut vorstellen kannst so

zusammenzuarbeiten.

 

Und schon könnt ihr euer Power-Braintrust-

Treffen beginnen.

 

Von Highlights und Erfolgen berichten

Die Aufgabenstellung lautet: Nur positive Dinge mitteilen. Können übrigens auch

private Ereignisse sein, wie zum Beispiel:

 

„Habe gestern eine Frau oder einen Mann kennengelernt oder vergangene Woche sportliche Erfolge erzielt.“ Auch schön ist es von Umsatzerfolgen zu berichten ohne dass der andere neidisch wird. Er freut sich MIT Dir! Es ist wichtig einen positiven Ge-

fühlszustand zu erreichen.

 

Gegenseitig

ehrliche

Komplimente

machen

Weißt Du, dass Du eine tolle Ausstrahlung hast und Deine Augen leuchten, wenn Du von Deiner Firma und Deinen Projekten sprichst? Du bist immer schick angezogen und mir gefällt Dein Kleiderstil. Der Effekt davon ist in Erfahrung zu bringen, was gut läuft und was man unbedingt beibehalten sollte und wie man das, was man gut kann auch für das Business gewinnbringend ein-

setzen kann.

   

Konstruktive Kritik (Feedback)

Du kommst immer zu spät das wirkt nicht professionell. Deine Wortwahl passt nicht zu

Deinem Business bzw. Deiner Zielgruppe!

 

Wichtig ist: Konkrete Dinge ansprechen die

Dein Partner aber auch umsetzen kann.

 

Ein Hauptthema

wählen –

Etappenziele setzen – Unterstützung anfordern

Dein Businessplan, Deine Webseite. Ich möchte gerne beispielsweise diese Software oder jene Marketingidee testen - kannst Du mir dabei helfen? Oder kennst Du jemanden

der mir helfen kann?

 

Brainstorming

„Ich habe mir Folgendes überlegt um meine Zielgruppe zu ermitteln, komme allerdings

nicht weiter. Können wir uns

 

das gemeinsam ansehen? Mich würde in- teressieren, welche Idee Dir dazu einfällt.“ Mit dieser Aussage beginnt das

Brainstorming.

 

Ein Blattpapier auf den Tisch und schon geht es los! Alles was Dir und Deinem Partner in den Sinn kommt, wird aufgeschrieben und nach einer gewissen Zeit stehen Begriffe auf dem Blatt, die Du zu diesem Thema bisher noch nicht berücksichtigst hast. Darum geht es: Dein Partner bringt Dich auf neue Ideen und schenkt Dir Sichtweisen, die Dir in Deiner Wahrnehmung bisher fehlten. So ein „Herumspinnen“ bereitet mir jede Menge

Freude! Die Ergebnisse sind sensationell.

 

Austausch von Erfolgsstrategien

Man empfiehlt sich beispielsweise die neuste Organizer-Software. Oder der andere äußert:

„Ich habe dieses Buch gelesen da stand fol- “

gende Strategie drin

Und Du ergänzt:

vergangene

Woche ging ich auf das

wichtige Seminar, als Du keine Zeit hattest.“ Vielleicht waren auf genau diesem Seminar wichtige Inhalte für Deinen Coaching-Part- ner dabei, die Du für ihn notieren konntest. Durch diesen Erfahrungsaustausch ergänzt

man sich mit der Zeit hervorragend.

 

Bestehende

Ziele

überprüfen

und

neue setzen

Gemeinsam könnt ihr eure Etappenziele überprüfen und euch korrigieren, sowie mo- tivieren: „Ich wollte letzte Woche 4 Mal zum Sport gehen habe es allerdings nur 2 mal geschafft!“ oder „Der neue Flyer ist fertig!“ oder „Ich habe mit Herrn Müller bereits tele- fonisch gesprochen und ich habe nun einen Termin.“ Oder ihr setzt euch neue Ziele wie:

„Juhu! Ich kann meine Homepage aktualis- ieren!“ oder „Ich werde, ab jetzt, einen Blo-

geintrag pro Woche schreiben!“.

 

Neuen Termin vereinbaren

 

An solchen Treffen ist es auch sinnvoll Dein- en Kalender immer mit dabei zu haben. Du kannst so direkt neue Termine ausmachen, Dein 90 minütiges Power-Braintrust ab- solvieren um anschließend schick’

Essenzugehen.

 

Wie Du siehst, geht es hier um Dein Musiker-Business. Es wird Dich anspornen, die Verpflichtung gegenüber Deinem Braintrust-Partner einzuhalten. Du kommst ins Handeln. Du musst etwas tun! Dein Part- ner spornt Dich an und glaubt an Dich, sowie Du an ihn. Jemand schaut von außen auf Dein Musiker-Business. Du bekommst neue Ideen. Du bist voller Tatendrang. Du lernst

Deine Fähigkeiten immer besser kennen.

 

Um einen solchen Partner zu finden, em- pfehle ich Dir Deine Kontakte zu durchfor- sten und diejenigen zu markieren, die dafür

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in Frage kommen. Übrigens kannst Du das auch tun, obwohl Dein Partner kilometerweit entfernt wohnt! Internet und Telefon

in Frage kommen. Übrigens kannst Du das auch tun, obwohl Dein Partner kilometerweit entfernt wohnt! Internet

machen es möglich.

kannst Du das auch tun, obwohl Dein Partner kilometerweit entfernt wohnt! Internet und Telefon machen es
kannst Du das auch tun, obwohl Dein Partner kilometerweit entfernt wohnt! Internet und Telefon machen es
kannst Du das auch tun, obwohl Dein Partner kilometerweit entfernt wohnt! Internet und Telefon machen es

Talent

Du hast ein Talent Musik zu machen. Das bekommst Du oft zu hören? Das mag korrekt sein, doch Talent zu besitzen macht nur 3 – 5 Prozent aus. Alles andere darfst Du Dir

erarbeiten.

 

Wenn Du in jungen Jahren auf die Bühne gehst und spielst, dann sagen Dir alle gern, dass Du talentiert bist. Vielleicht kannst Du ein Jahr später noch mal mit Deinem Talent überzeugen. Spätestens im dritten Jahr wer- den alle bemerken ob Du etwas aus Deinem Talent gemacht hast. Denn es gibt viele Menschen mit Talent auf dieser Welt und viele davon sind mit einem musikalischen Talent ausgestattet. Sieh es als eine Verpf- lichtung an aus Deinem musikalischen

Talent etwas Großes zu machen.

 

Aus dem Sport kenne ich die folgende Geschichte: Ein talentierter Basketballer kam neu in die Mannschaft und merkte das

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alle anderen mehr Talent hatten als er. Sein Ziel war es in der Oberliga zu spielen. Die talentiertesten Spieler nahmen es mit dem Training nicht so genau. Kamen zu spät und waren nur halbherzig bei der Sache und en- gagierten sich nicht zu hundert Prozent. Er hingegen war bereits 1 Stunde vor dem Training da und er war der Letzte, der die Halle verließ. Sein Trainer bemerkte das, bot ihm ein Spezialtraining an und forderte ihn immer wieder dazu heraus sich zu steigern und über seine Grenzen hinauszugehen. Die anderen belächelten sein Engagement, machten überhebliche Bemerkungen und äußerten unangemessene Kommentare zu

seinem Training.

 

Die Geschichte handelt vom weltberühmten Basketballer Dirk Nowitzki. Er war bereit mehr zu tun als alle anderen und kann dadurch heute seinen Erfolg verzeichnen. Ich wage zu behaupten: Durch Eigendisziplin wird Dein Talent explodieren! Sei bereit

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mehr zu tun als die anderen - und das in je-

mehr zu tun als die anderen - und das in je-

dem Lebensbereich.

mehr zu tun als die anderen - und das in je- dem Lebensbereich.
mehr zu tun als die anderen - und das in je- dem Lebensbereich.
mehr zu tun als die anderen - und das in je- dem Lebensbereich.

Willenskraft

Willenskraft Du brauchst einen eisernen Willen um Deine Ziele zu erreichen. Deinen Willen kannst Du auch

Du brauchst einen eisernen Willen um Deine Ziele zu erreichen. Deinen Willen kannst Du auch trainieren wie Deine Finger oder Stimme. Zuerst einmal ist Willenskraft nur möglich wenn Du ein selbstbestimmtes Leben führen willst und dies auch tust. Das hat nichts mit Deiner jetzigen Lebenssitu- ation zu tun. Es hat damit zu tun, dass Du ab jetzt zu 100 Prozent die Verantwortung für Dein Leben übernimmst. Egal was passiert! Du willst Dein Leben gestalten und zwar nach Deinen Vorstellungen. Die Gesellschaft, in der wir leben, wird Dich nicht erfolgreich machen, sondern Du musst das tun. Falls Du jetzt denkst, da gibt es so viel Musiker die besser sind als ich, dann kann ich nur be- stätigen: Ja, die gibt es! Jedoch sind sie für Dich keine Konkurrenz, denn sie machen et- was anderes als Du. Vergleiche Dich nicht

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mit andern, sondern denke an Etwas, das Du

erschaffen kannst, was es noch nicht gibt.

 

Dann geht es um Deinen Fokus! Womit beschäftigst Du Dich den ganzen Tag? Was interessiert Dich, was fühlst Du? Was kom- munizierst Du? Hierbei kommen dann wieder Deine Ziele ins Spiel. Richte Deinen Fokus auf Deine Ziele. Erinnerst Du Dich? Wir hatten bereits darüber gesprochen. Hast Du Deine Ziele schon aufgeschrieben und Dir einen Plan gemacht? Letzte Chance: Tu

es! Jetzt!

 

Ein weiterer Punkt für die Aktivierung Dein- er Willenskraft ist Dein Glaube – und damit meine ich keinen religiösen Glauben - Du solltest einen absoluten Glauben an Deine Musik haben! Diese tiefgreifende Überzeu- gung zu besitzen, dass Du Deine Ziele er- reichst und erst damit aufzuhören, wenn Du Diese auch erreicht hast. Egal, welchen

Rückschlägen Du entgegentreten wirst.

 

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Der letzte Punkt für Deine Willenskraft ist, der Sinn. Dein „Warum?“! „Füllt mich Diese Aufgabe voll und ganz aus?“ und „Ist es das, was ich tatsächlich machen will?“ und „War-

um will ich Musik machen?“.

 

Hast Du eine Botschaft? Was möchtest Du der Menschheit mit Deiner Musik mitteilen? Ich kenne viele, die so in den Tag hinein- leben. Sie haben kein „Warum? Darum!“ und sehen in ihrem Tun keinen Sinn, denn sie haben keine Ziele. Das beginnt beim Proben. Spielst Du mit einer Coverband seit Jahren dieselben Stücke? Nach der Probe noch ein, zwei oder drei Bierchen und das war es dann? Erfolgreiche Musiker üben täglich und gehen auf eine Probe wie andere zur Arbeit und sind vorbereitet und vor allen Dingen erscheinen sie pünktlich. Wenn wir schon mal dabei sind, was macht einen erfol-

greichen Musiker aus?

 

Erfolgreiche Musiker setzen sich Ziele und arbeiten an diesen. Selbst das alleinige Üben

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wird als planbares Ziel angesehen. Da em-

pfehle ich ein ergebnisorientiertes Üben. Das bedeutet: Ich übe nicht eine halbe Stunde sondern ich übe die Tonleiter, solange bis ich diese 5x fehlerfrei spielen kann. Das kann dann entweder eine halbe Stunde dauern oder eben nur 15 Minuten. Dann gehe ich weiter zur nächsten Übung. Für mich ist das immer sehr motivierend so zu üben. Sobald ich mit dem Üben fertig bin, kann ich über- prüfbare Ergebnisse verzeichnen. Denn stell Dir mal vor an einem Tag mit wenig Motiva- tion, müsstest Du eine halbe Stunde Etwas

üben

das macht keinen Spaß. Da kannst

Du das Üben auch bleiben lassen. Aber von einer anderen Warte aus betrachtet: „Wieso sollte ich Etwas Tag für Tag erneut üben müssen, das ich schon kann!“ Eine wunder- volle Erkenntnis zum Thema „Üben“. Na, hat

es bei Dir auch „Klick“ gemacht?

 

Erfolgreiche Musiker sind zuverlässig. Damit öffnen sich viele Türen. Du erweist damit

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anderen Menschen Respekt für ihre Zeit, giltst als Profi, wirst ernstgenommen und die

Menschen hören Dir zu.

 

Erfolgreiche Musiker besitzen eine Struktur und sind organisiert. Denn dadurch be- wahrst Du den Fokus für Deine Ziele. Du weißt, was zu tun ist. Du bist produktiver. Deine Kreativität steigert sich, denn Du be-

ginnst lösungsorientiert zu denken.

 

Erfolgreiche Musiker haben Geduld und nehmen Hilfe an und unterstützen sogar an- dere dabei erfolgreich zu werden. Im Übri- gen wurde kein großer Musiker über Nacht berühmt. Das ist viel Arbeit verbunden mit viel Spaß, Leidenschaft und Begeisterung. Es lohnt sich! Das Alles ist ganz leicht zu über- prüfen. Wenn Du von ganzem Herzen und mit voller Überzeugung authentisch Deine Musik produzierst, so wird auch Geld- verdienen etwas Selbstverständliches in deinem Leben sein. Das war nun eine Liste

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jeder Menge neuer Glaubenssätze, die Du ab

jeder Menge neuer Glaubenssätze, die Du ab

heute gerne verinnerlichen darfst.

jeder Menge neuer Glaubenssätze, die Du ab heute gerne verinnerlichen darfst.
jeder Menge neuer Glaubenssätze, die Du ab heute gerne verinnerlichen darfst.
jeder Menge neuer Glaubenssätze, die Du ab heute gerne verinnerlichen darfst.

Erfolgsverhinderer

Faulheit, Feigheit und Eitelkeit. Diese Worte klingen etwas hart. Ok, in unserer Gesell- schaft haben sich für Faulheit das Wort „Bequemlichkeit“ und für Feigheit das Wort „Angst“ eingebürgert. Doch die Begrifflich- keiten bleiben was sie sind: Erfolgsver- hinderer! Diese drei Eigenschaften ver-

hindern nämlich Deinen Erfolg.

 

In meiner Tätigkeit als Coach kann ich im- mer wieder beobachten, wie sich Musiker und Bands ernsthaft mit ihren Zielen beschäftigen, einen Plan machen und voller Begeisterung loslegen. Doch diese anfäng- liche Begeisterung geht mit der Zeit verloren und die Motivation lässt nach. Ob sich das nun das Schreiben eines Blogs bezieht oder Du das Angebot für ein Tonstudio einholen, oder ein kurzes Telefonat mit der Agentur führen solltest. Wenn Du ganz ehrlich mit

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Dir Selbst bist, dann wurden diese Dinge

häufig aus reiner Faulheit nicht erledigt!

 

„Oh, ich bin so kaputt ich hatte den ganzen Tag Stress. Ich kann doch nicht bei der Agentur anrufen! Die haben sowieso nur

Profis und ich bin noch kein Profi-Musiker.

 

Ich bin Musiker! Wieso sollte ich also einen Artikel schreiben oder Flyer verteilen. Nein, das ist nicht meine Aufgabe!“ Ernsthaft? Du liest dieses Buch weil Du mit Deiner Musik erfolgreich werden willst, bist allerdings nicht bereit Dinge zu tun von denen Du weißt, dass Du sie tun willst um erfolgreich zu werden??? Spürst Du, wie bereits Dein in- nerer Dialog beginnt? Jetzt setzen Deine

Glaubenssätze ein!

 

„Meine Eltern hatten Recht, als sie mir sagten, dass Musikmachen keine Sache zum Geldverdienen sei. Ich habe kein Talent “ usw. Natürlich ist das eine unangenehme

Aufgabe, solche Dinge zu erledigen.

 

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Aber glaubst Du denn wirklich, dass eines Tages eine Plattenfirma bei Dir vorbeikommt und Dich unter Vertag nimmt bzw. Dir einen Vorschuss von 20.000 € gibt, damit Du Dein neues Album produzieren kannst? Glaubst Du das? Dann ist das aus meiner Sicht ein Glaubenssatz, den Du schnell wie eine Seifenblase platzen lassen kannst, bevor

Deine Träume platzen!

 

Eine Plattenfirma sucht Musiker oder Bands, die in der Lage sind eine Halle in einer frem- den Stadt mit 300 Leuten zu füllen. Denn dann wissen sie, dass Du bereit bist auch die unangenehmen Sachen für Deine Musik zu tun. Flyer verteilen, Fans motivieren und sie wissen, dass Du mit Misserfolg und Rückschlägen umgehen kannst. Dass Du dran bleibst und nicht aufgibst, ist diesen Menschen wichtig! Plattenfirmen ticken so:

Sie suchen Musiker die bereits ein Business haben, um dieses Business zu übernehmen und damit schnelles Geld zuverdienen. Die

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gute Nachricht ist, wenn Du eine Halle mit 300 Leuten füllen kannst, dann könntest Du

gute Nachricht ist, wenn Du eine Halle mit 300 Leuten füllen kannst, dann könntest Du bald auch eine Halle mit 500 Leuten füllen, denn - Du wirst immer besser! Dann brauchst aber auch Du weder eine Platten- firma noch eine Agentur. Meine Empfehlung an Dich lautet: Behalte Dein Business in Deinen Händen! Du kennst jetzt Dein Ziel.

Bleib dran.

Agentur. Meine Empfehlung an Dich lautet: Behalte Dein Business in Deinen Händen! Du kennst jetzt Dein
Agentur. Meine Empfehlung an Dich lautet: Behalte Dein Business in Deinen Händen! Du kennst jetzt Dein
Agentur. Meine Empfehlung an Dich lautet: Behalte Dein Business in Deinen Händen! Du kennst jetzt Dein

Zeitmanagement

Um Dein Musiker-Business voranzubringen ist es wichtig, dass Du Dir klar vor Augen führst, was zu tun ist und wann es zu tun ist! Das Wort „Zeitmanagement“ ist da etwas ir- reführend denn niemand kann „die Zeit managen“. In der Tat haben alle Menschen jeden Tag 24 Stunden Zeit! Nun liegt es an Dir zu entscheiden, wie Du mit dieser Zeit umgehst. Es gibt verschiedene Modelle, die Du anwenden kannst, um Deine Aufgaben zu koordinieren. Ich habe einige ausprobiert und bin dann jedoch bei meiner persönlich etablierten Struktur geblieben. Es macht Freude sich aus den verschiedenen Meth- oden je einen passenden Baustein herauszunehmen und sich selbst ein eigenes Modell zu basteln. Sei kreativ und übernimm nur Strukturen, die auch zu Dir als Typ und

Deiner Arbeitsweise passen.

 

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Doch bevor Du damit beginnst, empfehle ich Dir Dich für einen Kalender zu entscheiden. Vielleicht hast Du noch nicht so viele Ter- mine und Aufgaben doch, wenn Du jetzt aus- probierst was zu Dir passt, dann ist es später egal ob Du täglich 10 oder 30 Termine hast – die Struktur ist dann bereits einstudiert und

hält täglichen Belastungsproben stand.

 

Ich werde Dir nun mein System vorstellen, welches Du natürlich jeder Zeit für Dich ver- ändern kannst und tatsächlich auf Deine

Bedürfnisse anpassen solltest.

 

Ich persönlich führe meinen Kalender online via Google, da sich alle Termine mit meinen anderen Rechnern und dem Handy syn- chronisieren lassen. Noch ein Vorteil ist das ich den Kalender teilweise an Bandmit- glieder freigeben kann um Termine schnell mitzuteilen. In diesem Kalender stehen meine Termine, Planung von Projekten, Be-

sprechungen, Coaching und Deadlines.

 

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In einem Kalender in Buchform mit Tages- ansicht und 30 minütiger Zeitskala halte ich alle meine Wochen- und Tagesaufgaben fest. In meinem Google-Kalender steht von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr nur der Begriff „Büro“! Was ich dann genau in diesen 2 Stunden un- ternehme, schreibe ich mir in mein Buch

und arbeite es ab. „Tue-Du !!! Liste!“

 

Die wichtigsten Termine sind für mich, Zeiten an denen ich mein Jahr, den Monat, die Woche und den Tag plane. Diese vier Termine sind für mich ein Schlüssel zum Er- folg. Ich empfehle Dir zudem, Deine bereits fixierten Ziele jetzt in Deinen Kalender

einzutragen.

 

Workflow

Es gibt nicht „den besten“ Workflow es gibt nur „Deinen Workflow“ und den darfst Du Dir erarbeiten. Ausprobieren mit der TOT-

Enter-Methode.

 

Ich arbeite gerne mit Hilfe eines Mind-Map- ping um mir über eine größere Aufgabe erst einmal einen guten Überblick zu verschaffen. Als Beispiel: Du möchtest eine Homepage aufbauen? Nimm Dir ein leeres Blatt Papier, schreibe in die Mitte den Begriff „Homepage“ und nun schreibe Alles was Dir dazu einfällt, um dieses Wort herum auf. Alles ohne Wertung. Nach ein paar Minuten hast Du bereits einen kleinen Überblick. Falls Dir nichts dazu einfallen sollte und Du keine Ahnung hast, dann schreib hin „Ich brauche Informationen!“. Um Dich zu in- formieren genügen meiner Erfahrung nach 60 Minuten Recherche im Internet oder ein Gespräch mit einem Musiker der bereits eine

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Homepage besitzt. Wie hat er dieses Problem gelöst? Solche Dinge schreibe ich mir auf ein Blatt mit dem Titel „Was ist zu tun?“ Da sammle ich alle Aufgaben und diese werden in Prioritäten unterteilt. Die Prioritäten lauten: „Wichtig jetzt!“ oder „Wichtig später!“. Wenn ich den Steuerbescheid von meiner Steuerberaterin erhalte steht auf diesen Blatt „Steuer“ und schon suche ich mir einen Termin aus, an welchem ich die Steuererklärung für das nächste Jahr

machen möchte.

 

Ein weiterer wichtiger und täglicher Termin ist: „Wann plane ich den nächsten Tag?“ Den nächsten Tag plane ich meist am Vorabend um am darauffolgenden Morgen direkt

startklar zu sein!

 

Um den Workflow in Deiner Band sehr ef- fektiv und produktiv zu gestalten könnt Ihr ein „Daily Huddle“ veranstalten. Das bedeutet ein tägliches Treffen um abzuklären wie weit die einzelnen Projekte

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vorangekommen sind. Man klärt ab, ob je- mandem noch eine Information fehlt oder bei einem

vorangekommen sind. Man klärt ab, ob je- mandem noch eine Information fehlt oder bei einem Thema Unterstützung nötig wäre. Dieses Treffen bedarf höchstens 15 Minuten. Keine langen Diskussionen! Das bringt eine unglaubliche Dynamik in die Band und die Energie für eure Projekte wird sehr hoch ge- halten. Auf diese Art und Weise werdet ihr sehr schnell eure Band voranbringen. Natür- lich braucht ihr euch nicht immer zu treffen eine Telefonkonferenz oder via Skype funk-

tionieren auch.

Natür- lich braucht ihr euch nicht immer zu treffen eine Telefonkonferenz oder via Skype funk- tionieren
Natür- lich braucht ihr euch nicht immer zu treffen eine Telefonkonferenz oder via Skype funk- tionieren
Natür- lich braucht ihr euch nicht immer zu treffen eine Telefonkonferenz oder via Skype funk- tionieren

Entspannung

Entspannung Es sollte für jeden Tag einen Termin geben der bei mir „Stille Stunde“ genannt wird.

Es sollte für jeden Tag einen Termin geben der bei mir „Stille Stunde“ genannt wird. Diesen Termin möchte ich Dir besonders ans Herz legen. Wissenschaftler haben herausge- funden, dass wir Menschen in einem entspannten Zustand viel besser arbeiten und kreativer sind. Das kennst Du sicherlich auch! Wenn Du auf der Bühne bist und ein- fach nur spielst und nicht verkrampft ver- suchst Musik zu machen, dann spürst Du eine innere Gelassenheit. In diesem Zustand des entspannten Seins kannst Du die Stim- men in Deinem Kopf ausschalten um einfach mal Deiner Melodie nachzuspüren. Diese Übung mache ich nun seit fast 5 Jahren täg- lich und mein Leben ist sehr viel leichter ge- worden, denn dieser „innere Krampf-Kampf“ hat aufgehört. Ich höre auf meine Intuition und mittlerweile ist daraus ein inneres Zwiegespräch mit mir selbst entstanden. Ich

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kann mir selbst Fragen stellen zu Projekten, Herausforderungen und Problemen und er- halte eine Antwort – immer! Zu diesem Buch habe ich mich entschieden, nachdem ich während einer stillen Stunde wieder in Kon- takt mit meinem Selbst getreten bin und spürte, dass Alles in mir ein einziges „Ja!“ zu

diesem Projekt war.

 

Falls Du das auch einfach mal ausprobieren willst, dann setze Dich bequem auf einen Stuhl. Achte darauf, dass Du ungestört bist. Schließe Deine Augen. Atme dreimal tief ein und aus und beobachte Deinen Atem. Falls ein Gedanke kommt sag „Hallo und Tschüß!“ und konzentriere Dich dann wieder auf Deinen Atem. Beginne mit 5 Minuten. Am

Besten: Jetzt!

 

Kapitel 2 Dein Produkt

Kapitel 2 Dein Produkt

Umsatz und Gewinn

Als Umsatz werden Deine gesamten Einnah- men bezeichnet, welche Du in einem Jahr mit Deinem Musiker-Business erzielt hast. Wenn Du von diesem Betrag die Ausgaben abziehst, so ist dies Dein Gewinn. Natürlich könnten wir jetzt in das BWL Studium ein- steigen und das Ganze noch genauer auf- dröseln doch das ist nicht Sinn der Sache. Falls es Dich genauer interessiert, so wirst Du mit Sicherheit entsprechende Literatur

darüber finden.

 

Wenn Du bereits ein Musiker-Business führst, dann kannst Du den Umsatz ja ganz einfach überprüfen. Entweder Du schaust auf Deinen Steuerbescheid oder Du erstellst Dir eine Excell-Tabelle und trägst Deine Ein- nahmen und Ausgaben in diese Tabelle ein. Ich empfehle Dir dies regelmäßig zu tun damit Du den Überblick behältst. Ich mache

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das immer am ersten Sonntag des neuen

das immer am ersten Sonntag des neuen

Monats.

das immer am ersten Sonntag des neuen Monats.
das immer am ersten Sonntag des neuen Monats.
das immer am ersten Sonntag des neuen Monats.

Businessplan

Wenn Du ein Unternehmen gründen willst und Geld von der Bank zu bekommen, dann musst Du einen Businessplan erstellen. In dem Businessplan ist Dein Musiker-Business als erfolgreiches Unternehmen dargestellt. Fragen nach dem Markt oder wie Du Kunden gewinnen willst, solltest Du ausführlich ein- tragen um die Bank davon überzeugen, dass Dein Musiker-Business Gewinne abwirft. Schließlich solltest Du irgendwann im Stande sein den Kredit zurückzahlen. Als Musiker bist Du nicht verpflichtet einen Businessplan zu erstellen. Doch stelle ich in meinen Coachings fest, dass so ein Plan eine sehr gute Voraussetzung ist um sich darüber klar zu werden, was die Band bzw. Du als So- lokünstler wirtschaftlich erreichen musst, damit alle „Mitarbeiter“ gut davon leben

können.

 

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Das beginnt damit, dass Du Dir einmal aus- rechnest, wie hoch Dein Stundenlohn sein muss um Deine Ausgaben zu decken. Es gibt im Internet detaillierte Aufstellungen und Formulare. Um eine grobe Zahl zu bekom-

men genügen ein Zettel und Bleistift.

 

Schreibe alle Ausgaben die Du im Monat

hast untereinander

 

Miete, Essen, Strom, Versicherungen, Tele- fon, usw. und zu diesem Betrag zählst Du den Betrag den Du am Ende zur Verfügung

haben willst dazu.

 

Nehmen wir an Du kommst auf Ausgaben von 1.000€ und willst 200€ für Dich haben. Dann sind das 1.200€ pro Monat! Teile diese durch 20 Tage, so erhältst Du als Betrag 60 € pro Tag. Das heißt wenn Du 8 Stunden arbeitest hast Du einen Stundenlohn von 7,50€. Dafür steht nicht einmal eine Putzfrau morgens auf. Gehen wir mal davon aus, dass Du wie beschrieben 10.000 Stun- den in Dein Instrument investiert hast um

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dieses perfekt zu beherrschen. Du bist also in der Lage ein Konzert zu geben. Hast viel- leicht sogar Musik studiert! Ein vergleich- bares Studium egal ob BWL, Chemie oder Lehramt mit 7,50€ Stundenlohn? Das ist keine gute Perspektive. Für einen Stunden-

lohn von 7,50€ geht niemand studieren.

 

Wenn wir unsere Rechnung nun umdrehen und einen normalen Stundenlohn beispiels- weise eines kleinen KFZ-Betriebes als Ver- gleich der Betrachtung hinzuziehen - den Stundenlohn kannst Du auf der letzten Rech- nung Deiner Autowerkstatt ablesen - so liegt er bei ca. 50€. Daran orientiert bekämst Du einen Lohn den ich für wertschätzend halte. 8 Stunden x 50 € = 400€ und auf 20 Tage hochgerechnet ergeben 8.000€ im Monat. Nicht vergessen: Dieser Betrag gilt abzüglich der veranschlagten 40% Steuern! Da würden

4.800€ pro Monat übrig bleiben.

 

Das sind die Zahlen! Aber wie sieht die Real- ität aus? Gitarrenunterricht für 15€ die

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Stunde als freischaffender Gitarrenlehrer, Gagen für ein Konzert von 100€ pro Abend mit einem Arbeitsaufwand von 6 Stunden. Anfahrt, Aufbau, Konzert, Abbau, Heim- fahrt. Da läuft Einiges schief. Ich ahne, jetzt kommt Dein Einwand, dass es doch alle Musiker so handhaben. Bist Du Alle? Nach meiner Meinung liegt dieses Problem einer- seits an uns Musikern und andererseits an unserer Gesellschaft. Wie Du jetzt schon gel- ernt hast, kannst Du unsere Gesellschaft nicht ändern. Wir leben in einer Gesell- schaft, die das Produkt Musik liebt! Und doch sind nur Wenige bereit etwas dafür zu bezahlen. Seit sich die Musikindustrie durch die Erfindung des Internets auf Plattformen wie youtube, myspace oder soundcloud ver- lagert hat, ist der Musiker mit seinem Produkt „Musik“ auf der Strecke geblieben. Jetzt ist es an Dir Dich zu verändern und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Du bist Unternehmer? Jetzt kannst Du etwas

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unternehmen

um

Deine

Situation

zu

verändern.

 

Gandhi sagte einmal: „Willst Du die Welt

verändern, beginne bei Dir selbst!“

 

Wenn Du für Dich Deine Ziele klar vor Au- gen behältst und Dein Fokus zu 100 Prozent auf Deinen Erfolg gerichtet ist, sprichst Du ein klares „Nein!“ zu Angeboten, die Dich

Deinem Ziel nicht näher bringen.

 

Ich habe erkannt, je mehr ich auf mein Herz und meine Intuition gehört habe, desto bess- er sind die Dinge in meinem Leben gelaufen. Das kennst Du doch auch, oder nicht? Du er- hältst zum Beispiel ein Angebot für einen Auftritt und bekommst allerdings direkt als Biofeedback ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend. Dennoch nimmst den Gig an! Und in vielen Fällen entpuppten sich dieser Auftritt dann als richtiger „Problem Gig“ - es gab Probleme von A bis Z. Alle Dinge die ver- sprochen wurden, konnten nicht eingehalten werden und zu guter Letzt wollte der

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Veranstalter nicht einmal die vereinbarte Gage bezahlen. Da erinnert man sich dann ungern an den

Veranstalter nicht einmal die vereinbarte Gage bezahlen. Da erinnert man sich dann ungern an den Moment, an dem man die Alarmglocken hörte, das mulmige Gefühl spürte und die Intuition ignorierte und denkt bei sich: „Hätte ich doch bloß’ auf meinen

Bauch gehört!“

Gefühl spürte und die Intuition ignorierte und denkt bei sich: „Hätte ich doch bloß’ auf meinen
Gefühl spürte und die Intuition ignorierte und denkt bei sich: „Hätte ich doch bloß’ auf meinen
Gefühl spürte und die Intuition ignorierte und denkt bei sich: „Hätte ich doch bloß’ auf meinen

Dein Warum

Mit diesem Thema haben wir uns schon ein wenig beschäftigt als es um Deine Wil- lenskraft ging. Warum willst Du Dir ein Musiker-Business aufbauen? Was ist der Sinn? Die meisten Leute antworten mir mit:

„Schnelles Geld, großer Erfolg und berühmt sein.“ Ich bin schon vielen sogenannten Geschäftsleuten begegnet die mir versprac- hen dieses „schnelle Geld“ zu verdienen. Und das natürlich genau zu der Zeit als ich dieses Geld dringend benötigt hätte. Aber ich musste erkennen: Das gibt es nicht! Es gibt immer einen Preis zu bezahlen! Sei es die Währung „Zeit“ oder „Geld“. Also, wenn Dein „Warum“ schnelles Geld ist, dann weiß ich ganz genau: Du hast noch nicht mit erfol-

greichen Musikern gesprochen!

 

Alle marktwirtschaftlichen Regeln gelten auch für Dein Musiker-Business. Was ist Dein „Warum“? Wenn Du Dir diese Frage

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nicht beantwortest, wirst Du morgens im Bett liegen bleiben anstatt aufzustehen und Dich darauf zu freuen weiter an Deinem Musiker-Business zu arbeiten bzw. zu be- ginnen Dir diese Frage nach dem „Warum?“

zu beantworten.

 

Beantworte

diese

Fragen

am

Besten

schriftlich.

 

Vielleicht möchtest Du mit Deinem „Produkt“– und dieser Begriff ist bewusst statt „Musik“ gewählt – tatsächlich etwas er- reichen. Eine Botschaft vermitteln. Möchtest Du anderen Menschen eine Quelle der In- spiration sein? Möchtest Du für andere Menschen ein Problem lösen? Möchtest Du für andere Menschen ein Teil ihrer Entspan- nung sein? Möchtest Du mit anderen Menschen Partys feiern. Möchtest Du mit Deinem Produkt andere unterstützen. Welche Persönlichkeit musst Du sein damit

die Kunden Dein Produkt kaufen?

 

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Den Sinn und Dein Warum zu finden ist nicht eine Sache von einem Tag oder einem Monat. Es ist ein Prozess. Als ich mit der Live-Musik aufhörte, vergingen 4 Jahre bis ich wusste, was mein persönlicher Sinn des Lebens ist. In diesen 4 Jahren habe ich Vieles ausprobiert und wieder verworfen. Neue Dinge angefangen beendet und ge- merkt: „Nein, das ist es noch nicht!“ Ich habe mir Wissen angeeignet, neue Erfahrungen gemacht und bin an meinen Rückschlägen gereift. Ja, ich bin hingefallen und wieder aufgestanden! Ich habe soviel Schönes und Wundervolles kennengelernt. Andere Menschen unterstützen mich in meiner

Arbeit.

 

Dieses Buch ist Dir begegnet, weil Du reif bist dessen Inhalt zu verstehen und umzuset- zen. Wenn die Seele bereit ist, erscheint der

Lehrer, sagt man.

 

In vielen Gesprächen mit Menschen habe ich herausgefunden, dass es kein Zufall ist mir

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zu begegnen bzw. mich als Coach zu enga- gieren. Ich bin derjenige, der die Kerze

zu begegnen bzw. mich als Coach zu enga- gieren. Ich bin derjenige, der die Kerze der Begeisterung und Leidenschaft in Deinem

Herz anzündet.

als Coach zu enga- gieren. Ich bin derjenige, der die Kerze der Begeisterung und Leidenschaft in
als Coach zu enga- gieren. Ich bin derjenige, der die Kerze der Begeisterung und Leidenschaft in
als Coach zu enga- gieren. Ich bin derjenige, der die Kerze der Begeisterung und Leidenschaft in

Zielgruppe

Zielgruppe Bei uns Musikern heißen Kunden „Fans“. Egal welche Musik Du machst es gibt immer den

Bei uns Musikern heißen Kunden „Fans“. Egal welche Musik Du machst es gibt immer den besten, den idealen Fan. Im Unternehmer-Coaching nennt man das die Erstellung eines sogenannten „Kunden- Avatar“. Das wollen wir jetzt machen. Wir basteln uns den besten Fan. Du brauchst ein- en Stift und drei Seiten Papier. Wenn ihr eine Band seid, empfehle ich jedem von euch die Übung einzeln zu machen um an- schließend als Band gemeinsam die Fragen

gemeinschaftlich zu beantworten. Los geht’s!

Übung einzeln zu machen um an- schließend als Band gemeinsam die Fragen gemeinschaftlich zu beantworten. Los

1. Wie lautet die Kurzbiografie Deines Fan-Avatars? Treffe kurze Aussagen über den Lebensstil und die Interessen Deines typischen Fans

und notiere sie auf Seite eins.

 

Alter?

 

Geschlecht?

 

Beruf?

 

Welche Musikrichtung hört dieser Fan?

 

Wie viel Geld gibt er für Musikprodukte aus?

Ist er in den sozialen Netzwerken aktiv?

 

usw.

 

Du solltest Dir diesen Fan genau vorstellen können, damit er für Dich greifbar und be- greifbar wird. Am Besten gibst Du ihm sogar einen Namen damit der Fan für Dich emo-

tional greifbarer wird.

 

Ein Beispiel für Dich: „Mein Name ist Fanny van Beifallklatsch ich bin 23 Jahre alt, weib- lich. Bin Studentin, lebe in einer WG. Höre viel Musik – vor allen Dingen Rock und

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Punk - und besuche am Wochenende Konzerte. Gebe im Schnitt so ca. 50€ im Monat

Punk - und besuche am Wochenende Konzerte. Gebe im Schnitt so ca. 50€ im Monat für Musik aus, da ich derzeit noch studiere. Sobald ich mein eigenes Geld verdiene, könnte ich mir vorstellen meiner Lieblingsband auch mal in verschiedene Bundesländer hinterher zu reisen. Sammle nämlich gern Autogramme meiner Lieblings- bands! Stehe gern mit den Musikern in per- sönlichem Kontakt und kommuniziere über Facebook oder Twitter. Gerne abonniere ich Newsletter von Musikern um über die neusten Begebenheiten informiert zu bleiben und zu erfahren ob es vielleicht im Mer- chandising Bereich irgendwelche Sonder- angebote gibt – als Student hab ich’s halt momentan nicht so dicke auf’m Konto. Jedenfalls liebe ich Musik und trage auch gern die Shirts meiner Lieblingsband im

Sommer spazieren.

dicke auf’m Konto. Jedenfalls liebe ich Musik und trage auch gern die Shirts meiner Lieblingsband im

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Bestimmt fallen Deiner Band oder Dir als Solo Künstler noch weitere Eigenschaften

Bestimmt fallen Deiner Band oder Dir als Solo Künstler noch weitere Eigenschaften

ein.

Bestimmt fallen Deiner Band oder Dir als Solo Künstler noch weitere Eigenschaften ein.
Bestimmt fallen Deiner Band oder Dir als Solo Künstler noch weitere Eigenschaften ein.
Bestimmt fallen Deiner Band oder Dir als Solo Künstler noch weitere Eigenschaften ein.
 

2. Was will Dein Fan nicht, was stört ihn? Notiere bitte auf die zweite Seite ein paar Beispiele, was Deinen Fan (Kunden) so alles stören könnte in Bezug auf Dich als

 

„Marke“.

 

-

Findet es langweilig, wenn auf der Bühne

 

nichts Spannendes passiert

 

-

Empfindet es als enttäuschend, wenn kein

 

Kontakt mit dem Publikum gesucht wird

 

-

Ist genervt, wenn immer dieselben Songs

 

gespielt werden

 

-

Ächzt bei schlechtem Sound und „Multior-

 

ganversagen“ des Sängers

 

-

Fühlt sich bei schlechtem Bühnenlicht als

 

wäre er auf einer öden Privatparty

 
 

3. Was ist die Erwartungshaltung Deines Fans auf dem Konzert? Schreibe ein paar Ideen zu möglichen Konzerterlebnissen Deines Fans auf die

 

dritte Seite.

 

-

Das Konzert ist familiär, die Fans kennen

 

sich untereinander

 

-

Schöne

Partystimmung

und

es

herrscht

 

überall gute Laune

 

-

Guter

Sound

und

die

Lichtanlage

 

begeistern

 

-

Insgesamt wird den Gästen eine sehr gute

 

Show geliefert

 

-

Gelobt wird, wenn immer wieder etwas

 

Neues passiert

 

-

Der Merchandising Stand ist beliebt und

 

die Artikel dort begehrt

 

-

Die Fans lieben den Kontakt mit den Fans

 

nach der Show

 

-

Es gibt einen Fan-Club mit der Möglichkeit

 

eine exklusive Mitgliedschaft abzuschließen

 

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Nun weißt Du, wie Dein Kunde - Dein Fan – in Persona so drauf ist.
Nun weißt Du, wie Dein Kunde - Dein Fan – in Persona so drauf ist.
Nun weißt Du, wie Dein Kunde - Dein Fan – in Persona so drauf ist.

Nun weißt Du, wie Dein Kunde - Dein Fan – in Persona so drauf ist. Natürlich kannst Du diese Liste immer wieder ergänzen und überarbeiten. Denn desto mehr Kunden ihr habt, desto mehr werdet ihr von ihnen er- fahren was sie wollen und was sie sich

wünschen.

Denn desto mehr Kunden ihr habt, desto mehr werdet ihr von ihnen er- fahren was sie
Denn desto mehr Kunden ihr habt, desto mehr werdet ihr von ihnen er- fahren was sie
Denn desto mehr Kunden ihr habt, desto mehr werdet ihr von ihnen er- fahren was sie

Produkt

Deine Zielgruppe ist nun festgelegt. Alles was Du ab jetzt im Musiker-Business untern- immst tust Du im Grunde genommen für

diesen Fan.

 

Das Kind – also eure Marke - braucht nun einen Namen! Ich rate davon ab die An- fangsbuchstaben eurer Namen zu ver- wenden, es sei denn es kommt Etwas derart

„cooles“ dabei heraus wie: FL-AM-INGO!

 

Weil der Bassist Florian, die Sängerin Amelie und der Drummer Ingo heißen! Klar, wenn ihr eine Band seid, bei der sich alles um den Sänger „Peter Müller“ dreht, dann kann es schon mal angemessen sein, dass daraus die

“Peter Müller Band“ gegründet wird.

 

Allerdings erinnert mich so etwas eher an ein „Jazzcombo“ und dort ist die Verwendung von Personennamen sehr geeignet, weil in diesem Musikbereich neue musikalische Projekte gerne um den Künstler „als Marke“

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herumgestrickt werden. Egal welchen Band- name ihr nun wählt, wäre es ratsam, ihr re- gistriert sofort die Domain und zwar für Bandname.de und Bandname.com und falls ihr aus Österreich oder der Schweiz kommt natürlich Bandname.at bzw. Bandname.ch! Falls eure Wunschdomain nicht mehr zur Verfügung steht – dran bleiben und ein Brainstorming machen - ihr werdet schon

noch fündig werden!

 

Als Band solltet ihr darüber nachdenken, ob mit eurem Namen ein grundlegendes Gefühl oder eine Botschaft vermittelt werden soll.

Denkt an euren Fan-Avatar.

 

Die nächste Herausforderung ist euer Image. Ihr habt die Wahl! Wollt ihr lieber als die „bösen Buben der Großstadt“ oder „liebenswerten Jungs aus der Vorstadt“ wahrgenommen werden. Das Bild für den Betrachter - das Image - setzt sich aus den Charakterzügen der einzelnen

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Bandmitglieder zusammen, aber auch Bühnenbild oder die Kleidung spielen eine

Rolle.

 

Wenn ihr also eine Frontsängerin habt, dann wäre da beispielsweise die Möglichkeit zwis- chen „dem verruchten Luder“ in extravag- antem Dress oder „der brave Schulmädchen- Look“ zu wählen. Bei der Wahl des Images ist eine bleibende Authentizität aussch- laggebend. Immer mal wieder treffe ich auf so richtig harte Heavy-Metal Bands, deren Musik aggressiv und derb ist. Wenn ich dann allerdings auf deren Homepage gehe um mir Bandfotos anzusehen, finde ich diese Jungs in kurzen Hosen auf einer Blümchenwiese

stehen.

 

Ich empfinde dies als ein absolutes No-Go!

 

Stell Dir vor, Dein Fan identifiziert sich su- per mit Deiner Musik und Deinem Bühnenauftritt und erlebt dann einen abso- luten Stilbruch beim Besuch Deines Web- shops. Schade, Weltbild kaputt! Die

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Stringenz

in

der

Optik

ist

hier

wirklich

wärmstens zu empfehlen.

 

Ihr seid „das Produkt“! Und ihr verkauft Emotionen. Ich fand in einem Buch eine sehr

gute Definition von „Was verkaufen ist“.

 

Du verkaufst kein „Produkt“ an sich, sondern bildest aus Deiner Persönlichkeit heraus ein- en hohen Markenwert. Du verkaufst ein Flair, eine Atmosphäre, die man nur bei Dir

findet.

 

Dein Kunde oder Fan stellt sich drei Fragen,

bevor er etwas von Dir kauft.

 

1.

Will ich so sein, wie der ist?

 

Er beobachtet Deine Wirkung und ver-

gleicht sich mit Dir.

 

2. Will ich haben, was der hat?

 

Er betrachtet Deinen Lebensstil und wägt Dein Image mit Deinem natürlichen Er- scheinungsbild ab und prüft ob es deck-

ungsgleich ist.

 

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3. Will ich auf andere Menschen so einen Eindruck machen, welchen er gerade auf

mich macht?

 

Er prüft, ob Deine Außenwirkung für ihn an- gemessen oder zu abgedreht oder zu lang- weilig – eben eher durchschnittsmäßig -

erscheint.

 

CD-Produktion

Jeder Musiker möchte seine Musik aufneh- men und verkaufen und jeder erhofft sich damit ein passives Einkommen zu generier- en. Passives Einkommen bedeutet, dass Du einmal die Arbeit gemacht hast und bei je- dem Verkauf Geld bekommst. Nun darfst Du wieder in die Unternehmerrolle schlüpfen und Dich fragen: Lohnt sich das? Welche In- vestitionen kommen auf mich zu und wie hoch liegt der Gewinn. Eine sehr einfache Rechnung um zu ermitteln ob sich eine In- vestition lohnt ist die K + A < O. Was meine ich damit? Die Kosten und der Aufwand

müssen kleiner sein als der Output.

 

Mit Output ist der Gewinn gemeint.

Bei einer CD Produktion empfehle ich Dir rückwärts zu rechnen. Stell Dir vor Du verkaufst eine CD mit 12 Songs für 15€ und hast eine Auflage von 1.000 Stück und setzt Dir zum Ziel diese 1.000 CDs innerhalb eines

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Jahres zu verkaufen. Dann ist das ein Um- satz von 15.000 €. Die Produktionskosten für die CD sollten unter 10€ liegen damit Du mindestens 5.000€ Gewinn machst. In- formiere Dich bei einem guten Studio welche Kosten bei der Produktion auf Dich zukom- men werden. Ich weiß, dass sind gut und gerne 20.000€. Um hier Kosten zu sparen, kannst Du Dir überlegen zu Hause aufzuneh- men und nur Drums und Gesang in einem Studio einzuspielen. Gitarren und der Bass können entweder direkt in die DAW-Soft- ware (Digital Audio Workstation) einspielen oder im Proberaum mit guten Mikrofonen vor dem Amp. Den Mix würde ich dann wieder von einem Studio machen lassen. Es ist immer sinnvoll, wenn ein Außen- stehender eure Musik zu hören bekommt, um den ein oder anderen Verbesserungs- vorschlag zu unterbreiten. Auf diese Weise habe ich schon erstaunliche Ergebnisse erzielt. Ich selbst erfahre, dass gerade von

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meiner Lektorin, die mir immer wieder sprachliche Optimierungen aufzuzeigen ver- mag, welche ich dankbaren Herzens umset- ze, da es bei diesem Buch nicht um mich und mein Ego geht, sondern mein Fokus dabei auf Dich und Dein Wohl gerichtet ist. Ich möchte, dass Du den größten Nutzen aus diesem Buch ziehst und da ist mir besonders wichtig, dass Du alles verstehst, was ich Dir

mitzuteilen habe.

 

Heutzutage bietet es sich an, die ganze CD zusätzlich noch im mp3-Format als einzelne Titel zu verkaufen. Im nächsten Kapitel kom- men wir darauf zu sprechen wie Du Deine

Musik am Besten vermarktest.

 

Merchandising Produkte

Merchandising Produkte Mit dem Verkauf von Merchandising Produkten ist an einem Abend die Gage zu verdoppeln

Mit dem Verkauf von Merchandising Produkten ist an einem Abend die Gage zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen. Achte darauf, dass diese Produkte für Deinen Fan-Avatar bestimmt sind und Deinem Band- oder Musikerimage entsprechen. T- Shirt, Mützen, Schlüssel-Anhänger, sind da Standard. Wichtig ist zu beachten, dass es für jeden Geldbeutel etwas gibt. Ich meine damit nicht, dass die Produkte billig er- scheinen sollen. Die Produkte müssen von sehr guter Qualität sein. Denn wenn ihr „nur Schrott“ verkauft, spricht sich das in eurer Fangemeinde ganz schnell rum. Ich habe schon oft erlebt, dass bei den T-Shirts ges- part wurde, sodass diese nach dem ersten Waschen keine Form mehr hatten und die Farben verblasst waren. Falls ihr auf der Bühne ein bestimmtes Kleidungsstück oder einen kultigen Gegenstand in einem eurer

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Titel verwendet – ich erinnere da immer gerne an die Schlagersongs vom „knallroten Gummiboot“ oder

Titel verwendet – ich erinnere da immer gerne an die Schlagersongs vom „knallroten Gummiboot“ oder „den kleinen grünen Kak- tus“ - dann könntest Du diese Artikel am

Merchandising-Stand anbieten.

Gummiboot“ oder „den kleinen grünen Kak- tus“ - dann könntest Du diese Artikel am Merchandising-Stand anbieten.

Kapitel 3 Marketing

„Der Grundgedanke des Marketings ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Un- ternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Heutzutage ist es unumstritten, dass auf wettbewerbsintensiven Märkten die Bedürfnisse der Nachfrager im Zentrum der Unternehmensführung stehen müssen. Marketing stellt somit eine un- ternehmerische Denkhaltung dar. Darüber hinaus ist Marketing eine unternehmerische Aufgabe, zu deren wichtigsten Herausfor- derungen das Erkennen von Marktverän- derungen und Bedürfnisverschiebungen ge- hört, um rechtzeitig Wettbewerbsvorteile

aufzubauen.“

Quelle Gabler Wirtschaftslexikon

USP - Dein Alleinstellungsmerkmal

Wie ich schon mehrfach erwähnte, müssen

Musiker heute nicht mehr von Plattenfirmen

entdeckt werden, um ihre Musik präsentier-

en zu dürfen. Das Aufnehmen und Mischen

der Songs ist heutzutage nicht mehr so kos-

tenintensiv.

Das

Einzige

was

ein

Musiker

dieser Zeit benötigt ist eine kreative und in-

novative Idee, ein Home-Studio, einen Inter-

netzugang und eine gute Marketingstrategie.

Gutes Marketing beinhaltet viele Komponen-

ten. Eine davon ist Dein USP (der Unique-

Selling-Point)! Um es einfacher zu sagen:

Was

macht

eure

Leistung

so

einzigartig?

Warum

soll

ich

zu

Deinem

Konzert

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kommen? Gibt es etwas Innovatives? Was ist

der Unterschied zu einem anderen Musiker

oder Band. Was erwartet Dein Publikum von

Dir. Um diesen Teil Deines Musiker-Busi-

ness solltest Du Dich unbedingt kümmern,

denn andere werden das nicht tun. Ich habe

erst kürzlich aus einem Interview erfahren,

dass die Band “Die Ärzte” sich von Anfang,

bis heute um ihr Marketing kümmern und

das mit sehr großem Erfolg.

Unique Selling Point? Das bedeutet ins Deutsche übersetzt Alleinstellungsmerkmal. Und weil man sich bildhaft auch nur ein Merkmal vorstellen kann, welches alleine herumsteht, habe ich uns hier eine Bes- chreibung aus einem Wirtschaftsbuch

herauskopiert:

 

Eine unter marktwirtschaftlichen Gesicht- spunkten herausragende Eigenschaft eines

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Produkts oder eines Markenartikels, wodurch es einen der Konkurrenz überle- genen Wettbewerbsvorteil genießt und es

besonders einzigartig erscheint.”

 

Übertragen wir das mal auf Dich und Deine Musik bzw. Deine Band. Was glaubst Du, warum Menschen zu Deinem Konzert

kommen?

 

Weil sie Dich persönlich kennen? Oder weil Du in Deinem Instrument ein echter Virtu- ose bist? Vielleicht hat die Sängerin eine sexy Ausstrahlung und eine erotische Stimme oder der Gitarrist hat ein spitzenmäßiges „Posing“ drauf? Eventuell spricht die Menschen auf Deinen Konzerten aber auch einfach ein parallel zur Musik ablaufendes Video an und spezielle Lichteffekte bringen die Fans zum Staunen. Oder spielen bei Deiner Art von Musik außergewöhnliche In- strumente eine große Rolle, so dass es immer wieder eine musikalische Überraschung gibt? Meiner Erfahrung nach sind es oft auch

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besondere Merchandising Produkte, die Be-

sucher auf Konzerte locken!

 

Bestimmt

gehen

Dir

schon

ein

paar

Gedanken durch den Kopf!

 

wie ist das bei mir bzw. bei uns in der

Band?“ Gut, setze Dich hin und mache Dir, wenn Du kannst, ein paar schriftliche

Notizen.

 

Das Ziel sollte sein, dass der Besucher oder auch langjährige Fan, nach dem Konzert ein- fach „Wow!“ sagt. Oder er sagt so etwas wie „Das hätte ich nicht erwartet!“ oder „Das hat mich wirklich beeindruckt!“ Da schließt sich die Frage an: „Was hat der Zuhörer für Er- wartungen an Deine Musik bzw. den Konzertbesuch?“ Denke hier nochmal an Deinen Fan-Avatar, dessen Profil wir bereits im vorangegangenen Kapitel erarbeitet

haben.

 

- Musik auf hohem Niveau

 

- Ein Konzert mit einem Spannungsbogen

 

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- Authentisches Auftreten der Musiker - Perfektes Zusammenspiel der Musiker - Das Publikum muss das
- Authentisches Auftreten der Musiker
- Perfektes Zusammenspiel der Musiker
- Das Publikum muss das Gefühl haben, dass
es etwas Einzigartiges präsentiert bekommt.
- Fairer Eintrittspreis
- Eine gute Bühnenshow
- Guter Sound
- Gute Geschichten zum Song
- Ein gutes Licht
- Möglichkeit zum Kauf der CD und Ergat-
tern des Autogramms am Merchandising
Stand.
Was kannst Du nun tun um diese Erwartun-
gen zu übertreffen?
Hier mal ein Beispiel:
Wir ließen für unsere Band T-Shirts drucken
und stellten fest, dass Frauen nur sehr selten
T-Shirts mit unserem Band-Logo trugen. Wir
fragten ein paar unserer weiblichen Fans,
warum sie denn keines unserer T-Shirts tra-
gen. Die Antwort war häufig: „Na, wenn ich

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das trage, dann sieht das aus wie ein Sack!”. Nach diesem Feedback ließen wir passgenaue Frauen-T-Shirts bedrucken, die einen anderen Schnitt hatten und unsere weiblichen Fans nahmen das dankbar an. Frauen tragen gerne Kleider, die passen und gut aussehen: Dadurch wurden unsere T- Shirts auch im Alltag getragen und nicht nur bei Konzerten aus der Schublade geholt. Eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung! Es entstanden keine Mehrkosten und wir verkauften wesentlich mehr T-Shirts

als zuvor!

 

Wie findest Du nun (D)einen USP?

 

Hier ein paar Fragen um dem USP auf die

Schliche zu kommen.

 

Analyse:

 

Aus der Sicht des Fan-Avatar:

 

Was gefällt Dir an anderen Musikern bzw.

Bands?

 

Warum gehst Du zu dem Konzert?

 

Was ist es was Dir so gut gefällt?

 

Welche Wirkung hat die Band?

Werden

Deine

Erwartungen

erfüllt

oder

übertroffen?

 

Besitzt die Band ausreichend „Groove“?

 

Aus der Sicht der Band:

 

Überzeugst Du die Fans mit Deiner Leistung

oder durch Dein Image?

 

Was sind Deine/Eure Stärken?

 

Was macht Dich/Euch einzigartig?

 

Was machen wir besser bzw. schlechter als

andere?

 

Woraus besteht die Abgrenzung zu anderen

Musikern mit selber Musikstilrichtung?

 

Welche unserer Stärken macht uns attraktiv?

Lösen wir Begeisterung aus?

 

Haben wir genügend eingängige Melodien

im Repertoire?

 

Was

unternimmt

die

sogenannte

„Front-

Sau“ um das Publikum anzuheizen?

 

Werden andere Geschäftsfelder ausgebaut?

 

Was sind die Wünsche, Bedürfnisse und Er-

wartungen der Fans?

   

Welches Bedürfnis bzw. Wunsch kann ich meinem Fans erfüllen? Erreiche ich mit

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meiner Musik, dass ich bei meinen Fans ein

bestimmtes Problem löse?

 

Bin ich die Lösung für ein bestehendes Prob- lem meiner Fans? Beispielsweise: Gestresste Hörer werden durch meine Musik entspannt. Kann sich das Publikum mit Deiner Aussage

identifizieren?

 

Was sagen die Songtexte über die Botschaft aus, die ihr eigentlich gerne vermitteln

möchtet?

 

Das Angebot?

 

Seid ihr innovativ? Und werdet ihr als innov-

ativ wahrgenommen?

 

Was sagen, schreiben, posten Deine Fans auf der Homepage bzw. in Facebook und auf an-

deren Kanälen?

 

Wer wollt ihr gerne sein? Wie möchtet ihr

wirken?

 

Hast Du ein authentisches Image, das Du

gerne etablieren möchtest?

 

Das solltest Du noch wissen?

Du solltest Dir klarmachen auf welchen Wahrnehmungskanälen Du wahrgenommen wirst. Eine wichtige Regel dabei lautet: Du kannst nicht, nicht wirken. Was auch immer Du tust, Du besitzt eine gewisse Ausstrahlung – egal was Du machst! Es gibt Wahrnehmungskanäle über die Du Deine musikalische Botschaft an Deine Zuhörer vermitteln kannst. Wir Menschen haben 5

Wahrnehmungskanäle:

 

Visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch. Klingt zwar fast so als wären es neue Tonleitern zur Improvisation - sind es aber nicht! In der Umgangssprache lauten diese Begriffe ganz einfach: Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken! Die beiden zuerst genannten Wahrnehmung- skanäle werden bei einem Konzert bedient, nämlich „Musik hören“ und „Musiker se- hen“. Überlege Dir, ob es eine Möglichkeit

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gibt auch die anderen Wahrnehmungskanäle mit in Dein Programm aufzunehmen. Zum Beispiel werden auf vielen Festivals oder Stadtfesten Leuchtstangen verkauft um den Zuschauer zum Mitmachen zu animieren und ihm das Gefühl zu geben ein Teil der Veranstaltung zu sein! Was könnest Du tun? Passt zu Deiner Musik oder Deinem Projekt, dass Du Räucherstäbchen entzündest oder ein bestimmtes Getränk verkaufst, auf dessen Etikett der Bandname aufgedruckt wurde? Es gibt viele Möglichkeiten Deiner Musik eine gustatorische Wahrnehmung zu verleihen! Seid kreativ und macht euch Gedanken. Schaut euch andere Bands und Musiker an und lernt von ihnen. Lieber gut kopiert als schlecht erfunden! Aber bitte blockiert euch im Brainstorming nicht gleich mit bewertenden Gedanken. „Das geht nicht! Das ist viel zu teuer!“ Nein. Ich empfehle euch erst einmal zu sammeln, was denn zu Eurem Konzept und Eurer Musik passt.

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Fragt Freunde und Bekannte was für einen Eindruck das musikalische Projekt auf sie macht. Denn fragen hilft! „Was müssten wir als Musiker tun, damit DU gerne und freiwil-

lig auf eines unserer Konzerte kommst?“

 

Beschäftige Dich mindestens eine Stunde pro Tag mit Deinem Marketing. Das ist ein Termin in Deinem Kalender. Plane Deine Marketing Strategien sehr genau. Dazu ge- hört natürlich auch mal zu analysieren wie andere Bands vorgehen. Eine wundervolle Herangehensweise ist, sich Ideen aus ander- en Branchen zu holen. So kannst Du bestim- mt einige Ideen für Dein Musiker-Business gewinnen und für Deine Zwecke verwenden. Nach dem Gig könntest Du die Feedbacks Deiner Fans mit einer Kamera aufnehmen um sie auf Deiner Homepage zu verwenden. Hier solltest Du unbedingt eine Bildfreigabe mit Unterschrift einfordern, damit Du nach- weisen kannst, dass Dein Fan mit der Auf- nahme einverstanden ist und dass Du die

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Rechte besitzt das Material zu veröffent- lichen. Zu beachten sind dabei: Die Volljährigkeit des Interviewten, sowie seine freudige Bereitschaft an so einer unkonven- tionellen Werbemaßnahme mitzuwirken. Manchmal genügt es, während der Auf- nahme die Frage zu stellen, ob der Betref- fende mit einer Veröffentlichung einver- standen ist. Ich empfehle Dir jedoch die schriftliche Absicherung. Wer schreibt, der

bleibt.

 

Mit der Zeit bekommt man ein Gespür für „Marketing“ und lernt auf das Marketing an- derer Unternehmen zu achten. Ob es sich um die Bäckerei oder ein Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern handelt spielt dabei keine Rolle. Natürlich wirst Du ebenfalls be- merken, wenn schlecht geplantes Marketing betrieben wird und keine Anpassung an den

Markt stattfindet.

 

Auch

ich

musste

mir

eines

Tages

eingestehen,

dass

ich

die

Effizienz

des

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Online-Marketings vollkommen unterschätzt hatte, als ich mit meinem Business kurz vor der Insolvenz stand. Es lohnt sich also am Ball zu bleiben und die Zeichen der Zeit zu

deuten und optimierungsfreudig zu bleiben.

 

Wenn Du ein paar grundlegende Kenntnisse zum Thema Marketing besitzt – und die wichtigsten hast Du bereits gelernt – dann sind die Maßnahmen im Online-Marketing heutzutage relativ simpel aufgebaut. Vergiss nie: „Du bist Unternehmer und kannst auf das Ereignis reagieren bzw. etwas unterneh- men!“ Natürlich trägst Du zu Hundert- prozent die Verantwortung und Du kannst niemandem die Schuld geben, wenn eine Deiner angewendeten Marketingstrategien

einmal versagen sollte.

 

Nun bist Du am Punkt angekommen an dem Du einzigartig auf dem Markt bist und Dein- en USP kennst sowie unternehmerisch

denkst.

 

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Jetzt vermarkten wir Dich!

 

Hast Du Dir Deine Domain gesichert? Nein? Dann lies jetzt nicht weiter, sondern mach das direkt. Du würdest Dich sonst darüber ärgern, sollte Dir jemand Deine Idee wegnehmen. Was Du heutzutage brauchst ist eine Internetpräsenz. Das bedeutet nicht, dass Dir die Leute gleich die Bude einrennen, weil Du eine Homepage eröffnest und „Das sind wir!“ draufklatschst! Ich empfehle bei der Eröffnung dieses Vertriebskanals den Aufbau Deiner Fangemeinde im Blick zu

haben. Wie funktioniert das?

 

Lass Dir keine „Baukasten-Webseite“ für Musiker andrehen! So etwas kostet nur Geld und entspricht nicht dem, was Du mit Deiner Homepage erreichen willst. Es genügt nicht eine Fanpage auf Facebook einzurichten. Viel effizienter ist es, die persönliche E-Mail- Adresse Deines Fans zu besitzen – dazu später mehr! Aus einem ganz einfachen

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Grund ist eine Facebook-Fanseite nicht für Deine Zwecke geeignet: Sollte Facebook – wie so häufig – auf die Idee kommen eine AGB-Änderung einzuführen, sodass Du dadurch keinen Zugriff mehr auf frühere Fan-Postings hast, dann sind diese wichtigen Kontakte passé! Mein Tipp lautet: Du baust mit Wordpress eine Homepage auf. Außer- dem solltest Du darauf achten, dass Du zu Beginn auf kostenfreie Angebote zurückgre- ifst. Später kannst Du Dir dann immer noch spezielle Extravaganzen programmieren lassen. Und ich empfehle Dir, dass Du im- mer der Administrator (Chef) Deiner Homepage bleibst. Bei vielen Anbietern ist es sehr kompliziert spontane Änderungen an der Website vorzunehmen. Wenn es dann eilt und um 2 Uhr nachts noch sämtliche Gig-Fotos hochgeladen werden müssen oder ein Danke-Video eingestellt werden soll, dann ist es gut, wenn man das schnell selbst erledigen kann! Natürlich bedarf es etwas

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Einarbeitungszeit ins Thema „Wordpress- Verwaltung“ aber es lohnt sich! Ich habe zum Beispiel durch das Ansehen vieler Tutorials via Youtube eine Menge über Wordpress-Websiten gelernt und als ich mir damit einmal gar nicht mehr zu helfen wusste, da habe ich einfach „Mr.Google“ ge- fragt und dieser feine Herr hat mir bisher immer eine Antwort gegeben. Wordpress bi- etet Dir 2 Vorteile: Zum einen erhältst Du eine Homepage die Du selbst pflegen kannst und zum Anderen kannst Du die Blogfunk- tion aktivieren und hast damit ein mächtiges Werkzeug für Dein Marketing

hinzugewonnen.

 

Vergleiche die Nutzung eines Blogs mit den Nachrichten im Fernsehen. Hier verhält es sich allerdings so, dass Du entscheidest was gesendet wird! Dieser Blog bzw. Homepage ist Deine Schaltzentrale für alle Aktivitäten. Hier laufen die Fäden zusammen. Ob Facebook-Fanpage, Youtube-Channel oder

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andere Netzwerke. Letzten Endes sollte Dein Ziel darin bestehen, dass alle Menschen, die sich für Dich und Deine Musik interessieren auf Deine Homepage geführt werden und

ihre E-Mail Adresse hinterlassen.

 

Deine Homepage besteht aus 5 Teilen

 

Der Blog

Auf Deinem Blog veröffentlichst Du aktuelle Nachrichten über Dich. Das kannst Du in Form von Text, Audio oder Video tun. Diese Inhalte müssen nicht zwingend „in-

haltsschwanger“ sein

Allein die Regel-

mäßigkeit ist das Maß! Das bedeutet nicht, dass Du jede Stunde etwas posten musst - das nervt! Frag Dich, wie oft Dein Fan- Avatar von seiner Lieblingsband wohl In- formationen erhalten möchte. Für Bands kann dies zum Beispiel die Vorstellung der einzelnen Mitglieder sein. Eventuell sogar in Form eines witzigen Interviews. Oder etabliere wöchentliche Folgen: Schreibe jede Woche zu einem weiteren Musiker/Bandmit- glied einen Blogbeitrag. Doch behalte dabei immer im Blick ob die Blogbeiträge dem von euch angestrebten Image entsprechen. Was total gut ankommt, sind Tour-Tagebücher oder Einblicke in den Studiobereich, sowie

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Mitschnitte über den aktuellsten Studiobe- such. Wie viel Du von Deinem Privatleben preisgeben willst, das hängt von Dir ab. Da das Internet nie etwas vergisst, gilt für mich immer folgende Regel: Was könnte diese In- formation über mich in 5 oder 10 Jahren bedeuten? Ist diese Information wichtig für

die Erreichung meiner Ziele?

 

Natürlich ist es sinnvoll wertvolle Informa- tionen auf Facebook und Google+ zu posten. Wichtig ist, dass Du diese Beiträge mit einem Link zu Deiner Homepage versiehst. Was Du nicht vergessen solltest ist, die Maßnahmen zu überprüfen. Google bietet hierfür ein kos- tenloses Tool an, welches sich sich Google- Analytics nennt. Dieses Tool zeigt Dir genau wie viele Menschen in welchem Zeitraum auf Deine Seite aufmerksam geworden sind. Die Überprüfung Deiner Arbeit ist für Dich als Unternehmer ein wichtiger Bestandteil Dein-

er täglichen Arbeit.

 

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Etabliere diese Gewohnheit, bleibe in- formiert und bring Dich mindestens 2x pro Woche mit Google-Analytics

Etabliere diese Gewohnheit, bleibe in- formiert und bring Dich mindestens 2x pro Woche mit Google-Analytics auf den neusten

Stand.

diese Gewohnheit, bleibe in- formiert und bring Dich mindestens 2x pro Woche mit Google-Analytics auf den
diese Gewohnheit, bleibe in- formiert und bring Dich mindestens 2x pro Woche mit Google-Analytics auf den
diese Gewohnheit, bleibe in- formiert und bring Dich mindestens 2x pro Woche mit Google-Analytics auf den

Musik und Informationen

Musik und Informationen Für mich völlig unverständlich und für euch vielleicht kaum zu glauben, ist die

Für mich völlig unverständlich und für euch vielleicht kaum zu glauben, ist die Tatsache, dass es viele Band-Websites gibt, auf denen keine Hörbeispiele hinterlegt sind. Denn der wohl wahrscheinlichste Grund für einen po- tentiellen „Kunden“ eure Website aufzurufen, ist doch sein Interesse an eurer Musik! „Was für Musik machen die?“ und „Wie hört sich das an, wenn sie Hard Rock mit Operngesang und Albhörnern kombin- ieren?“ Noch zweckmäßiger wäre ein auf der Website hinterlegtes Video aus einem Live- Mitschnitt. Dabei ist jedoch bitte unbedingt die Qualität zu beachten. Wenn das Video total verpixelt ist und der Sound verzerrt ist, wird das nicht als besonders gutes Marketing empfunden. Du bist Profi und willst auf Deiner Homepage auch so wahrgenommen werden. Da hat ein qualitativ schlechtes Video nichts zu suchen. Ich rate Dir, keine

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automatischen Sounds einzuspielen, die plötzlich loswummern. Das ist ziemlich nervig für den Websitebesucher, wenn er seine Boxen zu laut eingestellt hat. Auch ein Hinweis darauf „Wann“ und „Wo“ euer nächstes Konzert stattfindet, sollte auf eurer

Homepage vermerkt sein.

 

So richtig absatzförderlich ist es den Shop- Link gut sichtbar zu platzieren, damit der Kunde direkt - von eurer Website ausgehend

- eine Eintrittskarte erwerben kann.

 

Das Konzert ist kostenlos? Dann nenne ich Dir hier eine effiziente Marketing-Strategie um Deinen Kunden einen Anreiz zu geben auf jeden Fall auf Deinem Konzert zu er- scheinen. Vergib „Freikarten“! Denn wenn Du FREIKARTEN offerierst, wird Dein Konzert als qualitativ hochwertiger wahrgen- ommen. „Hier! Ich habe eine Freikarte für unser Konzert übrig!“ In den meisten Fällen bekommst Du zur Antwort: „Wow, danke! Hast Du zufällig auch noch eine für meinen

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Freund in petto?“ Was glaubst Du? Geht ein Besucher lieber zu einem Konzert für das

Freund in petto?“ Was glaubst Du? Geht ein Besucher lieber zu einem Konzert für das er noch ganz knapp Freikarten ergattert hat oder bei dem der Eintritt frei ist? Dasselbe kannst Du über Deinen Shop machen. Lass Deine Kunden eine Freikarte für 0€ bestel- len! Das wirkt viel professioneller. Versetz Dich ruhig einmal in die Lage Deines Kun- den. Es ist ein super Gefühl, wenn man sich eine Freikarte bestellen kann! Sende ihm eine Karte, die er sich ausdrucken kann und am Eingang vorzeigen muss. Viel wichtiger ist, dass Du durch den Bestellvorgang an die Kontaktdaten herangekommen bist und so mit Deinem neuen Fan in Kontakt bleiben

kannst.

Du durch den Bestellvorgang an die Kontaktdaten herangekommen bist und so mit Deinem neuen Fan in
Du durch den Bestellvorgang an die Kontaktdaten herangekommen bist und so mit Deinem neuen Fan in
Du durch den Bestellvorgang an die Kontaktdaten herangekommen bist und so mit Deinem neuen Fan in

Shop

Der Webshop bildet ein wichtiges Element auf Deiner Homepage. Hierüber fließen re- gelmäßig Einnahmen auf Dein Bankkonto. Auch hier hilft Dir Wordpress sehr einfach einen professionellen Shop in Deine Seite zu integrieren. Selbst wenn Du zu Beginn nur mit PayPal arbeitest - und da einen gewissen Abgaben an PayPal zahlen musst - ist das eine sehr elegante und vor allem Dingen schnelle Lösung um Deinen Shop in relativ kurzer Zeit aufzubauen. Eine professionelle Lösung für einen Shop erkauft man sich für

ca. 250€.

 

Die zu empfehlende Preisspanne beläuft sich von Produkten ab ca. 5€ Wert bis hin zu Buchungen für Privatparties oder Wohnzimmer-Sessions zu 2.000€. Einige Musiker denen ich geholfen habe ihren Web- Shop einzurichten, fühlten sich am Anfang etwas unwohl an dieser Stelle ihren „Wert“

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in Bezug auf einen Geldwert festzulegen. Wenn Du so jemand bist, dann erinnere Dich an

in Bezug auf einen Geldwert festzulegen. Wenn Du so jemand bist, dann erinnere Dich an Deine Ziele und Deinen Stundenlohn den Du Dir ausgerechnet hast und verkaufe Dich nicht unter Wert. Ein Reifenwechsel bei Deinem Autohändler kostet 25€ und auch der Händler hat sich zuvor Gedanken gemacht und ausgerechnet wie viel Geld er für diese Tätigkeit verlangen muss um damit

Gewinne zu erzielen.

Gedanken gemacht und ausgerechnet wie viel Geld er für diese Tätigkeit verlangen muss um damit Gewinne
Gedanken gemacht und ausgerechnet wie viel Geld er für diese Tätigkeit verlangen muss um damit Gewinne
Gedanken gemacht und ausgerechnet wie viel Geld er für diese Tätigkeit verlangen muss um damit Gewinne

E-Mail Marketing

E-Mail-Marketing ist ein Werkzeug des Mar- ketings, welches ich sehr lange Zeit nicht so richtig ernstgenommen habe. Erst seitdem ich mich damit intensiv beschäftigt habe, und tatsächlich messbare Umsätze erzielt habe, möchte ich heute nicht mehr darauf

verzichten.

 

Falls Du Dich bereits in meinen E-Mail-Ver- teiler eingetragen hast, konntest Du mit Sicherheit feststellen, dass ich meinen Abonnenten regelmäßige Updates zu mir und interessante Informationen rund um das Thema Musik zukommen lasse. – ents- prichst vielleicht sogar haargenau dem Profil meines festgelegten Fan-Avatars - und aus diesem Grund hast Du Dir Dieses Buch

gekauft.

 

Das höhere Ziel ist, der direkte Kundenkon- takt, eine interaktive Beziehung zu Deinem

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Kundenstamm aufzubauen. Dafür ist das Ab- fragen der E-Mail-Adresse via Newsletter- Abonnement auf Deiner Website ideal geeignet. Doch mit dem abgegriffenen Spruch „Trage hier Deine E-Mail Adresse ein und Du bekommst unseren Newsletter“ ist die Chance einer Eintragung sehr gering ge- worden. Hier hilft es Dir, genau zu überle- gen, was Du Deinem Interessenten bieten könntest, damit dieser sich für Deinen News- letter einträgt. Der User fragt sich vermut- lich: „Warum sollte ich mich dafür eintra- gen? Was hätte ich davon den Newsletter zu abonnieren?“ Was für Motivationsgründe

könnten das sein?

 

Beim Eintragen bekommst Du

   

exklusive Informationen über die Band.

 

vergünstigte Eintrittskarten.

 

ein Video das nicht veröffentlich wurde.

 

einen Besuch im Proberaum der Band.

einen Gutschein für den Shop.

 

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exklusive

Mitgliedschaft

in

eine

Fan

Community.

 

Einer der Gründe könnte Deine Interessen- ten davon überzeugen sich einzutragen und in den Genuss zu kommen ein Bestandteil Deiner Community zu sein. Bedenke dazu unsere vorherigen Aussagen: „Warum kauft jemand bei Dir ein Produkt?“ Er will so sein

wie Du und ein Teil von etwas Großem sein!

Für Dich ist es nun wichtig einen E-Mail- Verteiler zu erarbeiten. Auch hier gibt es kostenlose Möglichkeiten im Internet. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Du die erst die Erlaubnis haben musst, bevor Du jeman- dem eine werbliche E-Mail senden darfst. In unserem Fall heißt das einen doppelten Opt- In beim User abzufragen. Falls Du Dich in meinen Verteiler eingetragen hast, solltest Du sofort eine E-Mail erhalten haben, in der Du per Klick auf einen Link bestätigen musstest, dass Du Dich in meinen Verteiler

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eingetragen hast und ich die Erlaubnis habe Dir zukünftig E-Mails zukommen zu lassen. Natürlich gebe ich meinen Abonnenten jederzeit die Möglichkeit sich wieder aus dem Verteiler auszutragen. Das ist das Kri- terium, wenn Du mit einem E-Mail Verteiler arbeiten willst. Denn ohne die Anwendung des doppelten Op-In Verfahrens kannst Du davon ausgehen, dass Du bald teure Abmahnungen bekommst. Mit Bestätigung des Abonnements löst der User eine Serie von bereits hinterlegten Werbe-E-Mails aus. Es handelt sich dabei um eine Serie aus 5 E- Mails, welche automatisch versendet wer- den, sobald der User sich für den Newsletter eingetragen und seine Zustimmung per Opt- In autorisiert hat. Meine Vorgehensweise ist die kostenfreie Bereitstellung der „Musiker- Erfolgsformel“ bestehend aus 4 Videos zum Thema Musikerbusiness. Jetzt kannst Du Dir überlegen wie Du mit Deinen Fans kommun- izieren willst. In der ersten E-Mail könntest

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Du Informationen über Dich und Deine Botschaft schreiben. Die zweite E-Mail kön- nte über die Produktion Deiner ersten CD in- formieren. Zusätzlich kannst Du Newsletter an Deine Fans schreiben um sie über Konzertdaten zu informieren und diesen Personen anbieten, dass sie 5% Rabatt auf die Eintrittskarte bekommen wenn sie noch heute bestellen. Ich versuche das Ganze noch

einmal anders dazu stellen.

 

Deine Fans finden Dich und Deine Musik klasse! Sie möchten wissen, wenn etwas Neues passiert und sie möchten Dich gerne in Deinem Schaffensprozess unterstützen. Mach es ihnen leicht und teile ihnen beim Besuchen Deiner Website mit, dass es viele Vorteile hat in den Verteiler aufgenommen zu werden. Beispiel: Sie können das CD- Cover mitgestalten, sie erhalten Freikarten, haben die Möglichkeit Dich persönlich kennenzulernen, erhalten Informationen vor

allen den anderen usw.

 

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Nun ein Beispiel:

Nun ein Beispiel: Es ist durchaus vorstellbar einen Abverkauf Deiner CD’s via E-Mail-Marketing zu starten. Stell
Es ist durchaus vorstellbar einen Abverkauf Deiner CD’s via E-Mail-Marketing zu starten. Stell Dir vor

Es ist durchaus vorstellbar einen Abverkauf Deiner CD’s via E-Mail-Marketing zu starten. Stell Dir vor Du hast 1.000 E-Mail- Adressen in Deinem Verteiler. Menschen, die sich für Dein musikalisches Projekt in- teressieren und denen Du nun via E-Mail mitteilst, dass Du planst Deine neue CD in 6 Monaten zu veröffentlichen. In dieser E-Mail schreibst Du weiter, dass es jetzt die Mög- lichkeit gibt, diese CD vorab zu einem gün- stigeren Preis zu bestellen und Du erwähnst beispielsweise, dass jeder Käufer automat- isch an einer Verlosung teilnimmt. Exklusiv- Angebote wären zudem: Der hundertste Bes- teller erhält zwei Freikarten für das nächste Konzert! Was glaubst Du, wie viele Abonnenten kaufen Deine CD vorab? Lass es uns mal ausrechnen. Im ungünstigsten Fall bestellen 20% der Fans Deine CD! Bei 1.000 Abonnenten sind das 200 Personen. Der normale CD-Preis beläuft sich auf 15,00€ bei

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jetziger Bestellung im Voraus nur 12,50€. Das macht 2.500,00€ Umsatz. Du kannst auch andere attraktive

jetziger Bestellung im Voraus nur 12,50€. Das macht 2.500,00€ Umsatz. Du kannst auch andere attraktive Angebote erstellen! Das hängt ganz von Dir bzw. eurem Projekt ab. Doch ich glaube Du siehst und hast ver- standen welches geniale Marketing Werkzeug der Aufbau einer E-Mail Liste ist. Diese E-Mail Liste kann Dir ein regelmäßiges Einkommen verschaffen. Denn es werden andere Unternehmen, Bands oder Musiker auf Dich zukommen damit Du ihre Produkte über Deine Verteilerliste verkaufst. Natürlich dürfen das nur Produkte sein, die zu Deinem Image passen. Das nennt man dann Affiliate- Marketing und es gibt Unternehmen, die bis zu 50% Provision für eine Vermittlung

zahlen.

Das nennt man dann Affiliate- Marketing und es gibt Unternehmen, die bis zu 50% Provision für
Das nennt man dann Affiliate- Marketing und es gibt Unternehmen, die bis zu 50% Provision für
Das nennt man dann Affiliate- Marketing und es gibt Unternehmen, die bis zu 50% Provision für

Verbindungen zu Social Media

Verbindungen zu Social Media Auf Deine Homepage gehören nun noch die Icons zur Vernetzung mit Deinen

Auf Deine Homepage gehören nun noch die Icons zur Vernetzung mit Deinen Social- Media-Kanälen. Das sind diese kleinen Sym- bolbilder für die gängigsten Netzwerke. Lass Dich nicht dazu verleiten Dir Fans für Deine Seite einzukaufen. Wie schon gesagt, Dein Ziel ist die E-Mail Adresse Deines Kunden abzugreifen! Durch das regelmäßige Posten auf diesen Plattformen entsteht eine so- genannte virale Wirkung. Damit ist gemeint, dass ein Fan, der Dein Posting mit einem „Gefällt mir!“ versieht oder ein Video von Dir teilt, als Multiplikator dient. Seine Freunde sehen Dein Posting und dadurch werden wiederum andere Menschen auf Dein Post- ing aufmerksam und diese könnten sich dann bei Interesse auf Deiner Website für den Newsletter eintragen. Selbst wenn Du nur 100 Freunde auf Facebook hast, so kann Dein Posting bereits täglich von Tausenden

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gesehen und mit „Gefällt mir!“ markiert wer- den. Wichtig zu erwähnen sind noch die In- tervalle in denen Du etwas postest. Beginnen würde ich mit einmal pro Woche. Nutze das Beitreten in Gruppen die zu Deiner Ziel- gruppe gehören und beteilige Dich an Diskussionen oder stelle selbst Fragen. Natürlich kannst Du auch selbst eine Gruppe gründen! Das Ziel dabei ist, dass sich Deine Fans auf dieser Seite über Dich und Dein musikalisches Projekt unterhalten. Eine weitere Überlegung ist eine geschlossene Gruppe zu eröffnen. Das macht das Ganze

exklusiver.

 

Ein weiterer Bestandteil von Facebook wären Einladungen zu Veranstaltungen. Vielleicht hast Du da selbst schon erlebt, dass Du über Facebook die Einladung einer Band oder an- deren Veranstaltungen erhalten hast. Da wir in einer Zeit leben in der viele Veranstaltun- gen stattfinden sollte Deine erste Einladung bzw. Information zur Veranstaltung ca. 4 bis

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6 Wochen vorher beginnen. Da Du in diesem Buch gelernt hast, wie Du Deine Projekte planst und in Deinen Kalender einträgst, ist

das für Dich kein Problem.

 

Eröffne einen Youtube-Kanal. Mit der Eröffnung hast Du zugleich einen Google+ Account und den kannst Du ebenfalls nutzen um Dich und Dein musikalisches Projekt bekannter zu machen. Auf dem Youtube- Kanal empfehle ich Dir - wie auf Deiner Homepage - nur gutes bis sehr gutes Materi- al einzustellen. „Monetisiere" von Anfang an Deinen Youtube-Kanal und lasse Werbeban- ner einblenden. Natürlich wird das zu Be- ginn kein Geld einbringen, doch mit der Zeit wenn Deine Band bekannter geworden ist oder ein virales Video tausende von Klicks bringt, dann könnt ihr euch über diese

zusätzliche Einnahmequelle freuen.

 

Egal auf welchem Netzwerk Du aktiv bist, verlinke umgehend Deine Homepage von dort aus. Bei Youtube ist das ziemlich

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einfach. In der Beschreibung zum Video tippst Du einfach zu Allererst Deine Domain ein und schon hat der Zuschauer die Mög- lichkeit mehr von Dir zu erfahren. Beobachte Dein Verhalten wenn Du bei Youtube und Facebook surfst und frage Dich: „Was wäre die Information, die ich jetzt brauche?“ Ein weiterer Tipp für Deine Videos ist der so- genannte „Call to Action“-Button. Dahinter verbirgt sich eine Verkaufspsychologie. Viele Menschen brauchen immer jemanden der ihnen sagt, was zu tun ist. Das nutzen wir in- dem wir am Ende jedes Videos die Emp- fehlung aussprechen einfach mal auf der Homepage vorbeizuschauen. Der Call-to- Action-Aufruf könnte also lauten: „Abon- niere meinen Kanal und wenn es Dir gefallen

hat dann klicke bitte auf „Daumen hoch“!"

also lauten: „Abon- niere meinen Kanal und wenn es Dir gefallen hat dann klicke bitte auf
also lauten: „Abon- niere meinen Kanal und wenn es Dir gefallen hat dann klicke bitte auf
also lauten: „Abon- niere meinen Kanal und wenn es Dir gefallen hat dann klicke bitte auf

Zum Schluss

Danke das Du Dir Zeit genommen dieses Buch zu lesen. Du bist ein außergewöhnlich- er Mensch und ich weiß, dass Du dran bleibst. Vielleicht bist Du etwas verwirrt über die Strategien in diesem Buch und glaubst

nicht so richtig an diese Sachen.

 

Egal ob Du an die Wirksamkeit glaubst oder nicht – wir wissen ja nun - Du wirst in beiden Fällen rechtbehalten. Ich wünsche Dir natürlich, dass Du auf Grund dieses Buches Dein Musiker-Business erfolgreich aufbaust und freue mich auf den Tag an dem

Du mir von Deinen Erfolgen berichten wirst.

Wie Du bestimmt festgestellt hast, beinhaltet dieses Buch eine Fülle an nützlichen Strategien, Anregungen und Tipps. Jetzt ist es entscheidend dieses neuerlangte Wissen schnell umzusetzen. Daher möchte ich Dir zum Abschluss noch ein paar weitere Tipps

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geben

die

Dein

Vorhaben

-

ein

Musiker-

Business aufzubauen – unterstützen werden.

10 Tipps:

 

Tipp 1:

Achte darauf mit welchen Menschen

Du Dich umgibst. Schwätzer oder Macher. Denken diese Menschen in Lösungen oder

Problemen. Tun sie das was sie sagen.

 

Tipp 2:

Lass Dir von niemandem Deinen

Traum stehlen. Meistens beginnen sie Dir zu

erzählen das es nicht geht, weil

 

Tipp 3:

Bleib Dir treu und gehe Deinen

Weg. Dein Glaube an Dich und Deine Ziele

können Berge versetzen.

 

Tipp 4:

Bilde Dich in jedem Lebensbereich

weiter.

Tipp 5:

Sei eine Inspiration für andere und

unterstütze diese Menschen dabei ihre Ziele zu erreichen. Wer viel gibt, bekommt auch

viel zurück!

 

Tipp 6:

Vertrauen. Alles was Dir widerfährt,

dient Dir. Nimm es an auch wenn Du den Grund noch nicht kennst, denn das Leben

hält immer etwas Besseres für Dich bereit.

 

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Tipp 7:

Sei dankbar für alles, was Du hast.

 

Tipp 8:

Nimm ehrliches Feedback an. Frag

Menschen nach Deiner Show: „Welche Drei

Dinge könnte ich besser machen?“

 

Tipp 9:

Du bist der wichtigste Mensch in

Deinem Leben. Du kannst Alles sein. Du

kannst Alles tun. Du kannst Alles haben.

 

Tipp

10:

Werde

jeden

Tag

ein

bisschen

besser.

 

Über mich

Mein Name ist Jürgen Braun. Ich bin 1965 in

Mannheim geboren und habe nach der Mit-

tleren Reife eine Ausbildung zum Stuckateur

gemacht. Doch nach 2 Jahren als Geselle war

mir das zu wenig. Ich beschloss mich selb-

ständig zu machen. Jedoch nicht als Stucka-

teur, sondern als Musiker, da dies meine

große

Leidenschaft

ist.

Das

Gitarrenspiel

habe ich mir autodidaktisch beigebracht. Ich

arbeitete als Dozent und außerdem als Live-

Musiker

in

verschiedenen

Bands

und

Projekten.

Durch die Weiterentwicklung der digitalen

Musik, dem Internet und die Einführung des

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Gagen und Auftritten mehr und mehr hinter-

her. Nach 20 Jahren war ein 16 bis 18 Stun-

dentag für mich zur Normalität geworden.

Finanziell, körperlich und seelisch war ich

am Ende. Ein Insolvenzverfahren konnte ich

abwenden. Doch ich war pleite! Ich suchte

nach einer Möglichkeit Geld zu verdienen

um meine Schulden zu begleichen. Selbst die

Option in einem Angestelltenverhältnis zu

arbeiten lag auf dem Tisch. Doch nach den

ersten

Vorstellungsgesprächen

und

einem

Besuch

beim

Arbeitsamt

war

mir

klarge-

worden

dass

ich

selbständiger

Musiker

bleiben werde um mir weiterhin die Verant-

wortung für mein Leben zu bewahren.

176/182

Um

an

Geld

heranzukommen,

suchte

ich

neben meiner Tätigkeit als Dozent nach ver-

schiedenen Möglichkeiten. Doch alles war

kurzfristig und ich konnte kein regelmäßiges

Einkommen etablieren. Ich war verzweifelt

und fühlte mich wie ein Versager und als

Musiker gescheitert und das mit 42 Jahren.

Ja, ich erinnere mich noch gut daran, dass

das

morgendliche

Aufstehen

mir

Angst

bereitete.

Ich

bekam

meinen