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Vorsorgevollmacht

-willenserklärung die einer anderen Personen oder mehreren Personen die rechtsgeschäftliche
Vertretung erlaubt (Vertretungsrecht durch Rechtsgeschäft)

-bevollmächtigung für den Fall eigener Entscheidungs- Handlungsfähigkeit

Voraussetzungen
-geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers muss zum Zeitpunkt der geben Voraussetzung sein
-geschäftsfähigkeit des Bevollmächtigten

Form
Formfrei
eigenhändige Unterschrift
Datum (Empfehlung: alle 2 Jahre erneuern)
Beglaubigung der Unterschrift durch die Betreuungsbehörde
Zusätzliche Konto/Depotvollmacht der Bank

Inhalt
Abstimmung auf individuelle Situation, persönliche Wünsche und Bedürfnisse
-vermögensangelegenheiten
-gesundheitsangelegenheiten
-wohnangelegenheiten/Aufenthaltsbestimmung
-vertretung gegenüber Behörden
-post und Fernmeldewesen

Betreuungsrecht
Betreuungsgesetz geht davon aus, das grundsätzliche eine „natürliche Person“ die Betreuung
übernimmt
-Meist Angehörige in Betracht, aber auch Sozialarbeiter oder Rechtsanwälte
-Betreuungsverfügung vor Eintritt einer Behinderung oder Krankheit festlegen, wer Betreuer für ihn
werden soll und was bei Erfüllung der Betreuung besonders zu beachten ist
-Wer im Besitz von einem Betreuungstestaments ist muss es bei Eintreffen und nicht vorher beim
Vormundschaftsgerichts einreichen

Betreuer haben die Angelegenheiten des Betroffenen zu bersorgen, was dessen Wohl entspricht.

Dazu gehören:
-Sicherung einer Menschenwürdigen Existenz
-ausreichende Pflegerische und Ärztliche Versorgung und Berücksichtigung bisheriger
Lebensgewohnheiten

Freiheitsentziehende Maßnahmen
Rechtsgrundlage BGB, GG, StGB (Freiheitsberaubung)
Einschränkung der Bewegungsfreiheit → Bettgitter | Fixiergurt | Festbinden | Einsperren | Entzug
von Gehhilfen | Kleidung und Schuhen | Medikamente | elektronische Maßnahmen

Ziele und Aufgaben:


Einweisung in eine Psychiatrische Einrichtung
Maßnahmen die damit verbunden sind:
Bewegung eingeschränkt
Aufenthalt überwacht
keine Kontaktaufnahme zu anderen

Zuständigkeit
Vormundschaftsgericht ist für die Unterbringung zuständig

Zwangsunterbringung
• setzt amtsärztliche Untersuchung + Zeugnis des Gesundheitsamtes vorraus
• müssen von Amtsgericht (Verwaltgericht) auf Rechtmäßigkeit geprüft werden
• spätestens 1 Tag nach Unterbringung vom Richtiger anzuordnen (solange kann Pat. Gegen
Willen festgehalten werden)

Zulassung von Freiheitsentziehung


-einwilligung des einsichtsfähigen Betroffenen
-bevollmächtigung durch Betreuer mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts
-notwehr/Nothilfe
-gerechtfertigter Notstand
-Fremd/eigengefährdung

Dokumentation
Lückenlos über:
Grund
Beginn
Unterbrechung
Ende
Art
Umfang

Gründe und erprobte Alternativen


Ständige Überprüfung der Notwendigkeit der Maßnahme
Richterliche Genehmigung + Einwilligung

Alternativen zu FEM
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten
Bewohnerorientierte Tagesstruktur
Anpassung technischer Hilfsmittel
Hüfthosen
Sturzhelm
geteiltes Bettgitter
Sensormatte
Basale Stimulation
Musiktherapie

Case-Management
Ziele
• Ermittlung der Bedürfnisse des Bew.
• Aktivierung seiner Ressourcen, Stärkung des Selbstmanagement
• Information
• Förderung der individuellen Entscheidungs- und Handlungskompetenzen des
Hilfebedürftigen und Angehörigen
• Koordination von Dienstleistung
• Versorgungskontinuität
• Evaluation

1. Case Manager stellt Informationen aus dem Krankenhaus zusammen


2. Der Hausarzt wird über die Entlassung informiert
3. Ambulanter Dienst bzw. stat. Einrichtung wird in Absprache mit dem Hilfebedürftigen
angefragt und informiert
4. ggf. werden mit den anderen Akteuren absprachen getroffen und Termine vereinbart

Patientenverfügung
Schriftliche Bestimmung über Behandlungen und Eingriffe sowie Untersuchungen z.B im Falle
einer unheilbaren Erkrankung die durchgeführt oder Unterlassen werden soll. Der Mensch muss
Volljährig sein.

Auf die Verfügung darf nur zurückgegriffen werden wenn der Betroffene nicht mehr entscheidungs-
oder einwilligungsfähig ist

Der in der Patverfügung genannte Wille ist für alle beteiligten verbindlich. Unterschrift hierzu reicht
aus. Widerruf kann mündliche erfolgen.

Haftungsrecht
Strafrechtliche Haftung:
• regelt und schützt das zusammenleben der Menschen
• Verbote + Gebote vom Staat, damit Schutz erreicht wird
• Voraussetzung für Bestrafung: Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld

Tatbestand:
z.B. Unterlassungsdelikt best. Handeln zur Abwendung eines drohenden Schaden → Unterlassene
Hilfeleistung

Rechtswidrigkeit
Einwilligung + Selbstbestimmungsrecht, des Betroffenen um seinem Recht aus Schutz gewissen
Rechte verzichten zu können. Sie kann nur von demjenigen erklärt werden, der Inhaber der
Rechtsgutes ist und als Vertreter darüber verfügt

Schuld
Neben der Erfüllung des Tatbestandes und der Rechtswidrigkeit ist zu prüfen, ob der Täter auch
schuldhaft gehandelt hat, wer Schuldfähig ist oder wenn Entschuldigungsgründe vorliegen.

Schuldformen
• Vorsatz oder fahrlässig (Schuldformen)
• Grundsätzlich ist vorsätzliches Handeln strafbar, wenn das Fahrlässige ausdrücklich mit
Strafe bedroht ist

Strafen
Im Einzelfall festgelegt

Zivilrechtliche Handlung
• wer kommt für den Schaden auf
• vertragliche Haftung (schuldhafte Verletzung eines Vertrags)
• deliktische Haftung (Unerlaubte Handlung §823 BGB)
Vertragliche Haftung
Schuldhaftes verletzten einer vertraglichen Verpflichtung

Deliktische Haftung
Unerlaubte Handlungen:
Schaden
schuldhafte Verletzungen von Körper, Freiheit, Eigentum durch Anspruchsgegner oder seiner
Verrichtungsgehilfen

Rechtsbeziehungen
Hausarzt → Krankenkasse = Gebührenvertrag
Person → Hausarzt = Behandlungsvertrag
Amb. Dienst → Person = Versorgungsvertrag

Pflegestützpunkt
Pflegestützpunkt §92c SGB XI
Pflegeberatung §7a SGB XI
Artikel 5 Charta der Rechte

Aufgaben des Pflegestützpunktes:


• Versorgung, Beratung, Betreuung (Pflegestufe/Wohnraum)
• Koordination mit Hilf- und Unterstützungsangeboten (Ärzte, ambulanten und Stationäre
Dienste)
• Versorgung, Betreuungsangebote (Haushalt)

Aufgaben Berater:
• Analyse des Hilfebedarfs
• Erstellung Versorgungsplan
• Durchführung ^
• Doku / Evaluation

Charta der Rechte:


Autonomie
Freiheit
Sicherheit
Pflege
Betreuung
Info
Aufklärung
Wertschätzung
Kommunikation

Schlafstörung
Durchschlafstörung?? → 4 Wochen beruht oft auf Fehleinschätzung
unsichere Datenlagen → Biographie, Diagnosen, Mediblatt, mit der Person reden
Lf 1.3
Nachtschwester neue Pflegekraft , genervt weil Dauerklingeln → Gründe
Warum ist Nachtschwester genervt? → Rollenkonflikt, Professioneller Umgang
→ Überforderung? = Stress zuhause, Private sorgen

alternativen zu Sedierenden Medis ← Sedierende Medis → Macht, Machtkampf, Konfikte

Fallbesprechung: Schlafbedürfnis 5-6 std


• Analysieren + Bewerten
• Maßnahmen ausetzen
• Evaluation
Professioneller Ansatz
• Tagsüber Ruhepausen
• Rituale einhalten
• Angebote machen

LF 4.1/4.3 Kommunikationskultur in der Pflegeberatung

Steht mit dem Problem alleine da → Spricht Problem bei übergabe an, Umgang mit Kollegen ↓
Keine Hilfe vom Team → aufnisten

Angebote zum Machtkampf → Nachtschwester stellt Forderung aus … „sonst komm ich zum
nächtsten nachtdienst nicht“ Streit der Parteiein

Kirchen/Religion
Sakramente:
• Taufe/Firmung
• Abendmahl
• Beichte
• Krankensalbung
• Ehe
• Sakrament der Weihe (Handauflegen und so??)

Zentrale kath. Wertsetzung:


• Liebe
• Wahrheit
• Gewaltlosigkeit
• Besitzverzicht
• Gerechtigkeit
• treue
• Keuschheit

No-Go's:
• Abtreibung
• aktive Sterbehilfe
• Klonen
• Todesstrafe
• künstliche Empfängsnisverhütung
Reaktive Depression
Verlusterfahrung in näheren Angehörigen
steht alleine da
kein Selbstwertgefühl
Rollenverlust: Ehemann, Opa, Kind

Was für eine Rolle hat er dann?


Gefühlsebene instabil → Trauer

4.1/4.3
Angst → Abwehr → Aggression sind beobachtbar
katholische Person → keine Suizidgedanken wegen Glaube

„ich wünschte ich wäre Tod“


→ Suizidgefahr
→ Aufforderung zum Gespräch
→ Gesprächsbedarf des Betroffnenen

Einsamkeit + Schmerz → Angst


Durch Validation angst zurückspiegeln

Antidepressivum Mitrazapim →
• Macht morgens schnell müde deshalb abends oder zur Nacht 0 – 0 – ½ – ½ evtl?
• nach 2-3 std. stimmungsaufhellend
• Anleitung + Beratung zum Medikamente

Sterbeprozess Kübler/Ross → in welcher Phase


Abschiednehmen → Wie kann man das gestalten?
Widerstände (braucht halt)→ wie kann man das begründen? Eher in der Distanz und stetigkeit