Sie sind auf Seite 1von 11

Netzwerk – Arbeitsbuch A2.

2
Transkripte der Hörtexte
Die Tracknummern im Buch: Aufgabe 3b
2.3 ◆ … und ich begrüße Sie wieder bei Radio 93.3, und
2.5 zwar zu unserer täglichen Umfrage. Der Sommer ist
  da, die Studierenden stehen kurz vor den Semester-
CD zu Teil 2 Tracknummer 5
ferien – und wir haben sie gefragt: Was macht
Euch Stress? Als Erstes sprechen wir mit Claudio
von der Technischen Universität Berlin, hallo Clau-
dio.
Kapitel 7: Gelernt ist gelernt! ◆ Hallo, also ich habe nächste Woche Zwischenprü-
fungen und ich bin total im Stress. Ich kann nachts
Aufgabe 1a schon nicht mehr schlafen. Besonders schlimm finde
2.2 ◆ Volkshochschule Kassel, Nadine Schön am Apparat? ich, dass wir so viele Prüfungen auf einmal haben.
◆ Guten Tag, hier ist Clara Gillhaus. Nächste Woche habe ich drei Prüfungen und dann
◆ Guten Tag, Frau Gillhaus. Wie kann ich Ihnen denn noch mal zwei.
helfen? ◆ Das klingt wirklich anstrengend. Bist du denn gut
◆ Also, ich habe meine Familie und mich zu verschie- vorbereitet?
denen Kursen angemeldet. Aber jetzt habe ich blö- ◆ Ich glaube schon, aber trotzdem bin ich total ner-
derweise meine Handtasche mit dem Programmheft vös.
und den Anmeldebestätigungen verloren. Ich brau- ◆ Dann viel Erfolg, Claudio, du schaffst das schon!
che bitte noch mal die Informationen zu den Kur- Und unsere nächste Anruferin ist Emily. Hallo Emily.
sen. Meine Tochter Amelie macht den Karate-Kurs, Hallo, ja, hier ist Emily aus Rostock. Also, ich habe
der ist doch von Montag bis Mittwoch in der ersten nächste Woche eine schwierige mündliche Prüfung
Ferienwoche, oder? und ich habe total Angst vor mündlichen Prüfun-
◆ Moment. Genau. An den drei Tagen von 15 bis 18 gen. Wenn ich Zeit zum Denken und Schreiben
Uhr. habe, dann habe ich kein Problem. Aber in der
◆ Und wo findet das statt? mündlichen Prüfung muss man die Antwort sofort
◆ In der Sporthalle der Grundschule. wissen.
◆ Danke, das habe ich mir notiert. Dann brauche ich ◆ Du hast also Angst davor, dass dir die Antwort
noch Informationen zum Spanisch-Kurs, auch in nicht gleich einfällt.
der ersten Ferienwoche. Wie lange dauert der ge- Genau, und dann werde ich nur noch nervöser.
nau? ◆ Immer cool bleiben, Emily, du schaffst das be-
◆ Welchen meinen Sie denn? Wir haben einen Wo- stimmt. Also wir drücken dir die Daumen. Wir spre-
chenendkurs für Anfänger. Und einen Nachmittags- chen gleich mit Peter Maywaldner. Er arbeitet am
kurs „Spanisch für den Beruf“. Institut für Lernpsychologie und weiß alles über
◆ Den Wochenendkurs. Strategien gegen Stress und Prüfungsangst. Er hat
◆ Der ist Samstag den ganzen Tag und Sonntag bis bestimmt gute Tipps für Emily und für alle, die ner-
Mittag. vös sind vor Prüfungen. Aber vorher nehmen wir
◆ Und das heißt konkret? noch Giorgos dran. Giorgos, was ist dein Problem?
◆ Also, Samstag von 10-18 Uhr mit einer Mittagspau- Mein Problem ist, dass ich im letzten halben Jahr
se und am Sonntag von 10 bis 13 Uhr. Haben Sie viel gejobbt habe und deshalb oft nicht in den Kur-
noch eine Frage? sen war. Da fehlt mir jetzt natürlich der Stoff.
◆ Ja, eine Sache ist da noch: Ich selbst mache den Wenn ich dann da bin, verstehe ich oft einfach nur
Zumba-Kurs. An welchen Tagen ist der noch mal? Bahnhof. Ich lerne viel, aber vielleicht reicht das
◆ Zumba für Anfänger oder für Fortgeschrittene? nicht.
◆ Für Anfänger, ich wollte das schon lange lernen. ◆ Können dir denn die anderen Studenten nicht hel-
◆ Der ist, Sekunde, der ist von Donnerstag bis Sonn- fen?
tag, jeweils von 18 bis 19 Uhr. Nein, das glaube ich nicht. Ich habe den Eindruck,
◆ Danke, Frau Schön. Das hat mir sehr geholfen. dass die oft auch nicht alles verstehen.
◆ Gern geschehen. Viel Spaß in den Kursen. ◆ Na ja, ich hoffe jedenfalls, dass ihr trotzdem alle
◆ Danke, auf Wiederhören. die Prüfungen gut schafft und danach ein paar Wo-
chen Ferien machen könnt. Jetzt hören wir erst
mal Musik, und dann sprechen wir mit unserem Ex-
perten …

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 1 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
Aufgabe 6a eben auch sehr interessant! Ich habe mit Menschen
2.4 ◆ Schönen guten Morgen hier bei den Frühaufste- aus aller Welt zu tun, das gefällt mir sehr gut.
hern. Heute ist der internationale Tag der Spra- ◆ Hm, da hat man wirklich Glück, wenn einem die Ar-
chen. Und ich freue mich sehr, denn ich habe heu- beit so viel Spaß macht! Aber gibt es denn auch
te zwei Gäste hier bei mir im Studio. Beide haben etwas, das Ihnen an Ihren Berufen nicht gefällt?
interessante Berufe, die viel mit Sprachen zu tun Tja, einen Nachteil gibt es natürlich: die Bezah-
haben. Herzlich willkommen hier im Studio. Hallo lung. Und es ist kein sicherer Beruf: Oft weiß ich
Marlene Schröder und herzlich willkommen, Jonas nicht, ob ich nächstes Jahr noch Kurse habe oder
Wellmann. nicht – aber bisher hat es immer geklappt. Und der
◆ Hallo. Beruf macht mir so viel Spaß, dass ich nichts ande-
Guten Tag. res machen möchte.
◆ Frau Schröder, erzählen Sie doch mal, was machen ◆ Und bei Ihnen, Herr Wellmann? Was ist der Nach-
Sie beruflich? teil an Ihrem Beruf?
Tja, ich bin Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. ◆ Ja, es gibt eigentlich zwei „große“ Nachteile: Mei-
◆ Hm, ich glaube, das müssen Sie unseren Hörern ein ne Arbeitszeiten sind ganz anders als die von mei-
bisschen erklären. Für was sind Sie Lehrerin? nen Freunden. Oft bin ich mehrere Tage und auch
Ja, das kenne ich. Viele Leute kennen den Beruf am Wochenende unterwegs, immer dann, wenn
nicht. Ich bin Lehrerin für Deutsch als Fremdspra- meine Freunde Zeit haben und etwas mit mir ma-
che, das heißt, ich unterrichte Deutsch für Leute, chen möchten. Und das andere, was ich besonders
die eine andere Muttersprache sprechen. schade finde, ist, dass ich überall in der Welt bin,
◆ Da müssen Sie bestimmt viele andere Sprachen aber so wenig sehe. Ich habe fast nie Zeit, die
können. Städte zu besichtigen, wenn ich irgendwo lande.
Nein, eigentlich nicht – alle Sprachen kann man Meistens muss ich gleich wieder weg.
sowieso nicht lernen. In meinen Kursen sitzen Aufgabe 9a
Menschen aus allen Ländern. Das ist auch das Inte-
ressante an meinem Beruf. Ich habe so viel Kon- 2.5 1
takt mit Menschen aus den verschiedensten Kultu- Gestern war Sonntag.
ren und ich lerne auch immer ein kleines bisschen 2
über die anderen Sprachen und Länder. Das finde Die Sonntage sind immer zu kurz.
ich toll! 3
◆ Aber muss man denn nicht die Sprache der Leute Am Abend hab‘ ich nie Zeit. Das find‘ ich so blöd!
verstehen, wenn man Deutsch unterrichtet? 4
Das wäre sicher einfacher, und es hilft natürlich, Ich habe oft freie Abende. Das finde ich so schön!
wenn man mehrere Sprachen spricht. Ich spreche
5
zum Beispiel noch Englisch, Dänisch, Französisch
Er fährt mit dem Motorrad in Urlaub. Den ganzen Weg!
und ein bisschen Indonesisch. Aber man erklärt die
Dinge immer auf Deutsch. Das macht wirklich Spaß. 6
Mit Anfängern male ich viel im Unterricht. Und Wir benutzen die Motorräder nur für unsere Urlaube.
man spielt viel Pantomime. Weite Wege sind dann kein Problem.
◆ Ja, das stelle ich mir auch lustig vor. Herr Well-
mann – was ist denn Ihr Beruf?
Aufgabe 12b
◆ Ich bin Flugbegleiter und fliege nachher noch nach 2.6 Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte euch ein
Mailand. Projekt vorstellen. Ich habe das Projekt „Vorleser“ ge-
◆ Mailand, wie schön! Das klingt ja nach einem inter- wählt, weil es mir gut gefällt und weil ein Freund von
essanten Beruf, erzählen Sie mal. Welche Sprachen mir aktiv mitmacht.
brauchen Sie denn bei Ihrer Arbeit? Nun, was ist das genau, das Projekt „Vorleser“? Ich
◆ Also ich spreche Deutsch, Englisch, Spanisch und möchte im Folgenden über drei wichtige Punkte spre-
ein bisschen Italienisch. Ohne Englisch geht gar chen.
nichts. Und im Moment mache ich einen Russisch- Erstens: Wie funktioniert das Projekt? Zweitens: War-
kurs. Viele unserer Fluggäste kommen aus Russ- um gibt es dieses Projekt? Und drittens, was ist wich-
land. Mein Beruf ist da schon toll. Ja, es stimmt tig bei diesem Projekt?
schon, was viele sagen: Er ist anstrengend – aber Zum ersten Punkt: Das Projekt ist ganz einfach: Junge
Leute lesen Senioren ein- oder zweimal pro Woche

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 2 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
eine Geschichte oder einen Text aus der Zeitung vor. Ja, da fahre ich auch gern Ski oder Snowboard,
Dann reden Sie mit ihnen und erfahren etwas aus ihrer beides macht mir viel Spaß.
Welt. Beide Seiten lernen sich besser kennen. ◆ Das ist alles. Vielen Dank!
Ich fasse kurz zusammen: „Vorleser“ heißt also nicht: 2.10 4
Die Jungen unterhalten die Alten. Beide Seiten werden ◆ Wir machen eine kleine Umfrage. Machen Sie viel
aktiv und hören der anderen Seite zu. Vielen Dank! Sport?
Gibt es noch Fragen? ◆ Nein, eigentlich nicht. Ich fahre im Urlaub manch-
mal Rad, und dann schwimme ich auch ganz gern
Kapitel 8: Sportlich, sportlich! im Meer, das mache ich schon. Aber Schwimmbäder
mag ich nicht.
Aufgabe 2a Ein-, zweimal pro Woche gehe ich spazieren. In un-
2.7 1 serem Wohnblock machen ein paar junge Typen
◆ Entschuldigung, haben Sie einen Moment Zeit? Wir Parkour, das finde ich echt verrückt, das gefällt
machen eine kleine Umfrage zum Thema Sport. mir. Aber – na ja, ich selbst bin dafür zu alt.
Dürfen wir Ihnen ein, zwei Fragen stellen? ◆ Vielen Dank.
◆ Ja bitte. 2.11 5
◆ Welchen Sport machen Sie in Ihrer Freizeit? ◆ Entschuldigung! Darf ich Ihnen eine Frage stellen?
◆ Ich mache nicht viel Sport, ich habe zu wenig Zeit. ◆ Ja, bitte?
Im Winter mache ich eine Woche Skiurlaub, da ◆ Welchen Sport machen Sie?
gehe ich jeden Tag Skifahren. ◆ Na ja, ich mag es nicht, wenn Sport so anstrengend
◆ Und im Sommer? ist. Ich spiele einmal in der Woche mit Freunden
◆ Naja, im Sommer schwimme ich gern. Und ich fahre ein bisschen Volleyball, das mache ich gern. Und
jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber das ist Ski fahren ist auch okay, wenn es nicht zu kalt ist.
kein Sport für mich, das ist einfach schneller als Aber Joggen bei jedem Wetter oder im Schwimm-
mit dem Bus. bad hin- und herschwimmen, immer das Gleiche,
◆ Vielen Dank! das ist nichts für mich. Sport muss mir Spaß ma-
2.8 2 chen.
◆ Wir machen eine kleine Umfrage. Nur eine Frage. ◆ Danke.
◆ Ja, okay. Was gibt’s?
◆ Welchen Sport machst du in deiner Freizeit? Aufgabe 7a
◆ Ich bin früher immer viel Skateboard gefahren, das 2.12 1
mache ich noch ab und zu. Jetzt mache ich Park- Land
our, das ist einfach noch cooler, die ganze Stadt ist 2
mein Sportplatz. Und ich spiele auch gern Volley- Regen
ball, besonders im Sommer auf dem Beachplatz. 3
Und was willst du noch wissen? leben
◆ Danke, das ist schon alles.
4
2.9 3 ledig
◆ Wir machen eine Umfrage zum Thema …
◆ Nein! Für so was hab‘ ich keine Zeit. 5
◆ Haben Sie Zeit für eine Frage? Raum
Ja, bitte? 6
◆ Welchen Sport machen Sie? legen
Hm. Ich denke, am wichtigsten ist für mich Jog- 7
gen. Das kann ich nach der Arbeit machen: Wenn rund
ich wenig Zeit habe, kürzer, wenn ich mehr Zeit 8
habe, länger. Und ich tauche sehr gern, und wenn April
ich nicht tauchen kann, dann will ich wenigstens
9
schwimmen gehen.
Geld
◆ Und im Winter, sind Sie da auch aktiv?
10
braun

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 3 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
11 ◆ Herr Stromberg, ich mache das gleich sauber. Ich
Bluse möchte mich entschuldigen. Nächstes Mal passen
12 wir alle besser auf. Und – möchten Sie vielleicht in
Beruf einer halben Stunde auf einen Kaffee zu uns kom-
men? Wir haben auch ganz frischen Kuchen!
Aufgabe 8b ◆ Na gut, ist nicht so schlimm. Und einen Kaffee
2.13 ◆ Ja? nehme ich gerne.
◆ Hallo Conny, hier ist Sandra. ◆ Gut, dann bis gleich!
◆ Oh, hallo Sandra. 2.15 Dialog 2
◆ Du Conny, wir wollten doch am Donnerstag ins ◆ Guten Morgen, Herr Stromberg!
Schwimmbad gehen. ◆ Guten Morgen, Herr Ebert. Sagen Sie mal, Herr
◆ Ja, genau. Ebert, ich weiß ja, Sie sind neu hier in Augsburg.
◆ Ich kann da leider jetzt doch nicht, meine Chefin Wissen Sie, wir trennen hier den Müll. Und jetzt ist
und ich fahren zu einem Kunden nach Hannover schon wieder Ihr Plastikmüll in der Papiertonne.
und kommen erst spät zurück. Das geht wirklich nicht.
◆ Ach, schade. ◆ Oh, das wollte ich nicht, das tut mir schrecklich
◆ Ja, aber ich wollte fragen, ob du am Samstag Zeit leid. Ich bin gerade so im Stress, ich habe auch
hast. nicht genau hingesehen.
◆ Samstag, hm. Am Vormittag muss ich zu meinen El- ◆ Ist ja schon gut. Denken Sie einfach das nächste
tern, aber am Nachmittag könnte ich. Was meinst Mal daran.
du? 2.16 Dialog 3
◆ Super. Ich habe da eine Idee. Wir könnten erst zum ◆ Entschuldigen Sie, Frau Bienzle, können Sie bitte
See fahren und schwimmen gehen und dann noch den Kinderwagen woanders hinstellen?
in ein Café. Was denkst du? ◆ Aber warum denn? Ich brauche ihn doch jeden Tag.
◆ Ich glaube, am Samstag regnet es. Wollen wir nicht Der muss hier stehen.
lieber ins Fitnessstudio gehen? Und dann in ein ◆ Hier ist doch kein Platz, es ist viel zu eng. Man
Café? kann gar nicht mehr richtig gehen. Und wenn es
◆ Einverstanden. Soll ich dich so um zwei abholen? ein Feuer gibt, kann die Feuerwehr nicht ins Haus.
◆ Das ist zu früh. Lieber um drei. Das schaffe ich si- Das ist ein Problem. Der Weg hier muss frei sein für
cher. die Feuerwehr.
◆ Okay, schön. Ich komme mit der Straßenbahn zu dir ◆ Ach so, hm, das habe ich nicht gewusst.
und dann gehen wir zu Fuß, oder? ◆ Sie können ja den Kinderwagen hier um die Ecke
◆ Ja, gut. Wir können aber auch mein Auto nehmen. oder unter die Treppe stellen. Da ist noch Platz.
◆ Nee, du weißt doch. Ich will jetzt mehr Sport ma- ◆ Sie haben recht. Das kommt nicht mehr vor.
chen. ◆ Schon okay.
◆ Okay, dann bis Samstag. Ich freu’ mich.
◆ Ich mich auch. Tschüs. Aufgabe 4c
◆ Tschüs. 2.17 ◆ Entschuldigen Sie, können Sie bitte am Abend ab
21 Uhr immer die Haustür abschließen? Die war
Kapitel 9: Zusammen leben gestern schon wieder offen.
◆ Ach, wir müssen die Tür abschließen? Das habe ich
Aufgabe 4a und b nicht gewusst.
2.14 Dialog 1 ◆ Ja, das machen wir immer so. Man fühlt sich dann
◆ Ah, hallo Frau Seifert! Gut, dass ich Sie treffe. Ich sicher, verstehen Sie?
muss Ihnen mal was sagen: Ich finde es nicht gut, ◆ Gut, das verstehe ich natürlich. Das kommt nicht
dass Sie und Ihre Kinder immer mit Ihren schmutzi- mehr vor. Ich schließe abends jetzt auch ab.
gen Wanderschuhen hier durch das Treppenhaus ge- ◆ Kein Problem. Sie wohnen ja erst seit drei Wochen
hen. Alles ist schmutzig. hier, da kann man nicht alles wissen.
◆ Oh, das tut mir leid. Ich habe das gar nicht gese-
hen. Aufgabe 7b bis d
◆ Das war letzte Woche auch schon so. Und ich muss 2.18 ◆ Sag mal, Anne, ihr habt doch dieses Jahr in den Fe-
es dann immer sauber machen! rien einen Wohnungstausch gemacht. Wie war denn
das?

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 4 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
◆ Ach, das war eigentlich ganz gut. Wir wollten wie- 4
der nach Spanien fahren, nach Sevilla. Zuerst dach- Wir haben heute | den ganzen Nachmittag | wieder
ten wir an dieses schöne Hotel ... Aber mit zwei einmal die Wohnung geputzt.
Kindern ist das einfach zu teuer.
◆ Ja, das kenne ich. Und war es dann schwer, etwas R2
zu finden? 2.20 Bitte 1
◆ Nein, eigentlich gar nicht. Wir haben aber das Können Sie bitte morgen unsere Katze füttern?
Glück, dass wir in Freiburg wohnen. Das ist ja eine Bitte 2
Stadt, die für viele Touristen attraktiv ist. Da kann Könnten Sie bitte morgen unsere Katze füttern?
man einfach tauschen.
Bitte 3
◆ Ja, das ist logisch. Und wie war es jetzt genau?
Könntest du den Müll wegbringen?
◆ Also die Wohnung in Sevilla war toll: wunderschön,
mitten in der Altstadt, im dritten Stock, und es Bitte 4
gab einen ganz romantischen alten Aufzug. Kannst du den Müll wegbringen?
Und die Wohnung war sehr hübsch möbliert. Das
war echt schön, wir haben uns wirklich wohlge- Plattform 3, Hören: Teil 3
fühlt. Und bis auf die Gebühr hat uns die Unter-
kunft nichts gekostet. Das ist wirklich super! Aufgabe 2b
◆ Und mit eurer Wohnung? 2.21 ◆ Sag mal, und deine Tante, was macht die denn die-
◆ Auch alles super. Die Familie, die mit uns getauscht ses Jahr?
hat, war sehr nett. In unserer Wohnung war danach ◆ Sie fährt dieses Jahr zu ihrer Schwester aufs Land.
auch alles in Ordnung und unsere Katze haben sie Letztes Jahr waren wir doch mit dem Zelt zusam-
bestens versorgt. Ich glaube, der Katze ging es men in England unterwegs, und da hat es die ganze
richtig gut mit der Familie. Na ja, an eine Sache Zeit geregnet. Jetzt hat sie irgendwie keine Lust
hatte ich am Anfang nicht so gedacht: Man hat vor auf große Reisen und besucht lieber gemütlich die
dem Urlaub viel Arbeit. Wir haben unsere Wohnung Familie.
sehr lange geputzt und alles aufgeräumt. Ist aber ◆ Na, hoffentlich hat sie hier Glück mit dem Wetter.
auch mal gut, wenn man das mal so gründlich Und deine Großeltern?
macht. ◆ Die planen schon lange eine Wandertour in den Al-
◆ Stimmt, das sollte ich unbedingt auch mal machen. pen. Sie waren jeden Sommer an der Ostsee in un-
◆ Na ja, und ein paar private Sachen habe ich natür- serem Ferienhaus, aber dieses Jahr wollten sie et-
lich ganz weggeräumt. Die habe ich zu meinen El- was anderes machen.
tern gebracht. Und die Wohnung in Sevilla haben ◆ Toll, dann ist ja euer Ferienhaus frei!
wir dann natürlich am Ende auch geputzt. Das ist ◆ Nein, da fährt mein Bruder Kai hin. Er will dann
schon ein Nachteil. Im Hotel muss man das alles auch noch …
nicht machen.
◆ Aber sonst gibt es keine Nachteile?
Aufgabe 3
◆ Nein – na ja, vielleicht. Wir hatten großes Glück Sie hören ein Gespräch.
mit unserer „Tausch-Familie“. Da kann man be- Zu diesem Gespräch gibt es fünf Aufgaben.
stimmt auch mal Pech haben. Ich glaube, wenn die Ordnen Sie zu und notieren Sie den Buchstaben.
Leute nicht nett sind, dann will man sie auch nicht Sie hören den Text zweimal.
so gern in die eigene Wohnung lassen. 2.22 Beispiel
◆ Und, wollt ihr nächstes Jahr wieder tauschen? ◆ Hallo, Herr Kröner, hier spricht Susanne Fromme.
◆ Ja, ich denke schon – probiert es doch auch mal ◆ Guten Tag, Frau Fromme.
aus! ◆ Ich habe doch eine Reise mit einer kleinen Gruppe
nach Berlin gebucht und wollte mich nach dem
Aufgabe 10a und b Programm erkundigen.
2.19 1 ◆ Aber gern, Frau Fromme, wir haben schon alles ge-
Wir putzen die Wohnung. plant. Sie kommen ja am Sonntag an.
2 ◆ Ja, am Sonntagnachmittag.
Wir putzen heute Nachmittag die Wohnung. ◆ Dann haben wir für abends im Dunkeln eine Füh-
rung rund um den Kurfürstendamm, also die be-
3
Wir haben heute Nachmittag die Wohnung geputzt.

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 5 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
rühmte Einkaufsstraße im Westen von Berlin, ge- ◆ Ich weiß nicht, alle Leute denken, dass das Amphi-
plant. Das ist immer interessant und unterhaltsam. theater ganz toll und faszinierend ist. Aber ich fin-
2.23 Nummer 1, 2, 3, 4 und 5 de es nicht besonders schön oder interessant – ich
◆ Das wird ja bestimmt länger dauern. Können wir mache da einfach meinen Job.
dann am Montag ausschlafen? Oder geht es gleich ◆ Und was genau machst du?
in der Früh wieder los? ◆ Na ja, ich arbeite bei der Organisation für die Rö-
◆ Ausschlafen können Sie gern, aber dann haben wir merspiele im Sommer. Wir machen die ganze Tech-
wieder gemeinsames Programm. nik: also Ton und Licht und Elektronik für die
Sie entdecken zusammen auf dem Fahrrad das Re- Shows.
gierungsviertel und die Sehenswürdigkeiten ums ◆ Dann kannst du ja bestimmt auch zusehen?
Brandenburger Tor. Ein Stadtführer begleitet Sie ◆ Ja, ein bisschen schon. Aber ich finde es komisch,
und erklärt alles. wenn man da so Shows macht wie vor bald 2000
◆ Schöne Idee. Und was haben Sie sich für Dienstag Jahren. Und ich arbeite, dass die Technik von heu-
ausgedacht? te dafür funktioniert. Das ist schon ein bisschen
◆ Am Dienstag können Sie noch wählen – möchten komisch …
Sie lieber zum Wannsee oder einen Ausflug nach 2.25 Gespräch 2
Potsdam zum Schloss Sanssouci machen? ◆ Wir haben ja so viel gesehen in Berlin!
◆ Oh, ich glaube, lieber das Kulturprogramm, also ◆ Warst du auch auf dem Fernsehturm, Tina?
das Schloss in Potsdam. Wir sind ja das erste Mal ◆ Na klar, das gehört doch zu Berlin!
da. ◆ Und wie war’s?
◆ Gut, dann machen wir das so. Am Mittwoch haben ◆ Na ja, zuerst musste ich lange warten. Aber es ist
Sie tagsüber kein Programm, nur für den Abend toll. Man sieht die ganze Stadt von oben, und Ber-
haben wir uns etwas überlegt. Es gibt ein tolles lin ist doch sehr groß. Ich habe dann im Restau-
Theater am Kurfürstendamm, da haben wir schon rant gegessen, und weil es sich dreht, habe ich
Karten gekauft. beim Essen die ganze Stadt gesehen. Das war rich-
◆ Hoffentlich eher ein lustiges Stück, wir wollen uns tig gut, und das Essen auch – aber es war schon
ja erholen. sehr teuer. Ich habe nachher aber viel besser ge-
◆ Das gefällt Ihnen bestimmt. Am nächsten Tag, also wusst, wo ich gerade bin. Ich konnte mich besser
am Donnerstag, möchten wir Ihnen noch das in der Stadt orientieren.
Stadtmuseum zeigen. ◆ Und die Stadt? Ist sie schön?
◆ Was kann man denn da sehen? ◆ Ja, total. Und ich finde, es gibt so ganz verschie-
◆ Da gibt es im Moment eine tolle Ausstellung über dene Teile in Berlin. Man sieht einfach, dass Ost-
die Stadtgeschichte, vom 13. Jahrhundert bis heu- berlin und Westberlin zwei Städte waren.
te. Sehr spannend! ◆ Ach wirklich, das kann man noch sehen?
◆ Und am Freitag haben wir hoffentlich wieder etwas 2.26 Gespräch 3
Zeit für uns? ◆ Sag mal, Jens, du hast doch in Hamburg studiert.
◆ Genau, da haben Sie Zeit zum Bummeln und Shop- Wie ist’s denn da so?
pen in Berlin Mitte. Wir holen Sie dann nach dem ◆ Also, ich mag die Stadt. Der Hafen ist riesig groß,
Mittagessen um 14 Uhr vom Hotel ab und bringen und die Schiffe sind auch so riesig, Wahnsinn! Ich
Sie zum Flughafen. mag das: der Hafen, die Speicherstadt an der Elbe,
◆ Danke, Herr Kröner. Das klingt alles toll! Wir freuen und auch die Alster. Es gibt so viel Wasser!
uns schon sehr. ◆ Und die Elbphilharmonie?
◆ Also dann, bis Sonntag. ◆ Hm – die war noch nicht fertig, als ich das letzte
◆ Tschüs. Mal dort war. Aber es hat super ausgesehen, unten
das alte Lagerhaus und oben der neue Teil, ganz
modern und aus Glas.
Kapitel 10: Gute Unterhaltung! Ich mag einfach moderne Architektur. Und auf bei-
den Seiten das Wasser – spektakulär! Da musst du
Aufgabe 2b unbedingt hin, das muss man gesehen haben!
2.24 Gespräch 1 ◆ Ja, ich glaube, nächsten Sommer muss ich das end-
◆ … und sag mal, Lars, du arbeitest ja jetzt im Am- lich mal machen. Dann geh ich in ein schönes Kon-
phitheater in Trier. Wie ist das, in diesem alten zert. Aber weißt du auch, wie viel der Bau gekostet
Stadion? hat? Wahnsinn, so viel Geld …

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 6 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
Aufgabe 4c Aufgabe 12a und b
2.27 ◆ Guten Tag, was kann ich für Sie tun? 2.29 ◆ Robert, schau mal, wie findest du das denn? Ist
◆ Ich möchte zwei Karten für das Konzert von 2raum- das nicht schön?
wohnung. ◆ Na ja, ganz lustig – aber leider weiß ich nicht, was
◆ Da gibt es zwei Termine, am 15. und am 16. Juni. es sein soll …
◆ Ja, ich weiß. Ich brauche Karten für Freitag, den ◆ Ach, Robert, das ist doch klar. Das ist eine Frau,
15. die ein Kind auf dem Arm hat.
◆ Was für Plätze möchten Sie denn gern? Kennen Sie ◆ Ja klar, wie konnte ich das nur nicht sehen! Na, die
die Stadthalle? Farben sind zwar schön. Mir gefällt das da drüben
◆ Ja, schon. Ich möchte zwei Stehplätze. Gibt es die aber noch besser.
noch? ◆ Ja??? Was gefällt dir denn daran?
◆ Ja, da haben Sie Glück. Ein paar Tickets haben wir ◆ Stell dich mal hier rein und schau das Video auf
noch. Und dann gibt’s noch Sitzplätze auf der Gale- dem großen Bildschirm an: Du denkst, dass die
rie. Leute im Film auf dich zukommen.
◆ Nein, nein, ich möchte stehen. Da ist die Stimmung ◆ Stimmt. Das ist gut gemacht. Aber das ist doch
viel besser. keine Kunst!
◆ Ja, das finde ich auch. Also dann, zwei Stehplätze ◆ Ach, und das bunte Bild da? Das könnte ich selbst
für das Konzert von 2raumwohnung am Freitag, dem auch malen.
15. Juni. Ist das richtig? ◆ Tja, ganz so kreativ bist du wohl doch nicht. Wenn
◆ Ja, genau. du Lust hast, dann mal mir so eins. Das finde ich
◆ Macht zusammen 82 Euro. Wie möchten Sie denn nämlich schön.
bezahlen? ◆ Ja, ja. Also, da mag ich lieber alte Künstler, die
◆ Mit der Kreditkarte, bitte. Hier. ganz realistisch malen.
◆ Dann brauch‘ ich hier noch Ihre Unterschrift. Und ◆ Klar, die gefallen mir ja auch. Aber ich finde mo-
da sind die Karten – und Ihre Quittung. Vielen derne Malerei trotzdem ziemlich spannend. Nur die
Dank. Auf Wiedersehen. ganzen Sachen hier, Videos und diese Skulpturen
◆ Vielen Dank. Wiedersehen! und Maschinen und so, die finde ich meistens nicht
so gut, das ist ja eigentlich keine Kunst mehr.
Aufgabe 11b ◆ Wieso? Die Sachen sind echt originell! Hier zum
2.28 1 Beispiel, schau mal, die Skulptur von einem Pferd:
◆ Wann kommst du? Die ist ja toll!
◆ Heute Abend um acht. ◆ Okay, die finde sogar ich gut …
2
◆ Wie viel Uhr ist es? Aufgabe 13b
◆ Gleich acht Uhr. 2.30 Zeichnen Sie ein Bild von einer Landschaft.
Oben am Himmel sind drei Wolken und zwei Vögel.
3
Links oben ist die Sonne, sie scheint hell.
◆ Wie lange lernst du schon Deutsch?
Im Hintergrund sind hohe Berge.
◆ Sechs Monate.
Im Vordergrund links ist ein Bauernhof.
4 In der Mitte sind Kühe auf einer Wiese.
◆ Wann warst du in Deutschland? Vorne rechts ist ein Apfelbaum.
◆ Vor zwei Monaten. Unten im Bild sieht man Blumen.
5
◆ Woher kommst du? Kapitel 11: Wie die Zeit vergeht!
◆ Aus Hessen.
6 Aufgabe 1c
◆ Wo wohnst du jetzt? 2.31 ◆ Opa, sag mal, als du 10 warst, da bist du doch auch
◆ Auf dem Land. in die Schule gegangen?
7 ◆ Ja, klar. Genauso wie du jetzt. Nur hatten wir kaum
◆ Wohin fährst du im Urlaub? Hausaufgaben und lernen musste ich auch nicht
◆ Ans Meer! viel.
◆ Echt? Warum muss ich dann Hausaufgaben machen?

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 7 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
◆ Na, wir hatten vielleicht nicht viel Hausaufgaben, sind dann meistens zu Hause geblieben.
aber ich musste zu Hause immer viel helfen. Meine Ich war dann auch beruflich fast die ganze Woche
Mutter hatte doch einen kleinen Kiosk und da habe unterwegs, in ganz Deutschland. Am Wochenende
ich mitgeholfen. Das habe ich wirklich gern ge- bin ich dann mit Oma oft ins Theater gegangen.
macht! Und wenn ich frei hatte, dann war ich mit Oft? Also wenn zweimal im Jahr oft ist … Ich bin
meinen Freunden draußen. Manchmal waren wir dann meistens mit Freundinnen gegangen, Opa
den ganzen Nachmittag unterwegs. durfte zu Hause bleiben.
◆ Und als du älter warst? ◆ Und seit wann musst du nicht mehr arbeiten?
◆ Mit 16 hatte ich dann meine Abschlussprüfungen, Seit sieben Jahren!
da musste ich dann doch etwas lernen. Das war ◆ Aber Oma findet, dass ich zu viel zu Hause bin. Das
keine schöne Zeit. will sie nicht.
Zum Glück hatte ich noch die Musik. Ich habe Plat- Ja ...
ten gesammelt und viel Musik gehört. Dann habe ◆ Deshalb mache ich seit ein paar Jahren viel Sport.
ich eine Ausbildung bei einer Versicherung ge- Außerdem will ich doch noch lange gesund blei-
macht und danach gleich gearbeitet. Mit 22 habe ben. Jetzt trainiere ich eigentlich täglich.
ich auch deine Oma kennengelernt, das war auf ei- ◆ Das sollte Papa auch mal machen!
ner Fete. Wir sind jedes Wochenende auf Feten ge- ◆ Stimmt! Aber Sport mochte dein Papa eigentlich
gangen, zum Tanzen und so. noch nie.
◆ Was ist denn eine Fete? ◆ Und was machst du jetzt eigentlich am liebsten?
◆ Also, eine Party, wir haben halt Fete dazu gesagt. ◆ Jetzt? In dieser Sekunde? Sitze ich am liebsten mit
Wovon erzählst du gerade? Unsere Feten damals? dir und Oma im Garten und unterhalte mich mit dir.
◆ Du hast so schön getanzt. Komm, ich zeig dir mal mein Hochbeet mit den
Und dein Opa hat gar nicht gern getanzt, leider … Kürbissen ...
◆ Und habt ihr dann auch gleich geheiratet?
◆ Ja, genau. Das war damals so. Mit 30 hatte ich Aufgabe 5c
dann etwas Geld gespart und wir sind gereist. Wir 2.32 1
wollten endlich die Welt sehen. Fliegen war damals Könntest du mich am Samstag abholen?
noch teuer, deshalb sind wir mit dem Schiff in die 2
USA gefahren und haben dort viel erlebt und gese- Ich würde dich sehr gern am Samstag abholen und
hen. Das war wunderbar! dann mit dir essen gehen.
Wunderbar? Du hattest doch die ganze Zeit Heim-
3
weh und wolltest wieder nach Hause.
Du könntest mit dem Taxi fahren.
◆ Was? Du wolltest nach Hause, ich wäre gern noch
länger geblieben. 4
◆ Also ich will total gern nach Amerika fahren. Könnte ich noch ein Stück Pizza bekommen?
◆ Vielleicht fahren wir mal zusammen, ich habe im- 5
mer noch Freunde da. Ich würde gerne noch ein Stück Pizza essen.
◆ Au ja, Opa! Oma nehmen wir aber auch mit. 6
Klar, wenn du mitfährst, dann komme ich auch Also, ich würde mehr Sport machen und weniger essen.
gern mit. 7
◆ Und als ihr dann Kinder hattet? Ich hätte gern mehr Zeit für Sport.
◆ Da war ich Mitte dreißig und musste viel arbeiten.
Ich hatte nur wenig Zeit für die Kinder, das musste 8
alles Oma machen. Du hast keine Zeit für Sport? Du könntest doch mit
Das stimmt. Und am Wochenende wollte Opa immer dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
Ausflüge machen. Wir hatten manchmal gar keine Aufgabe 8b
Lust, aber Opa wollte was Schönes machen. 2.33 Was hast du morgen vor? Wir könnten wieder mal
◆ Na, euch hat es doch auch Spaß gemacht! schwimmen gehen.
Ja, ja. Nur dein Vater hatte andere Pläne, als er ein …
Teenager war. Ach, schade, das passt mir nicht so gut, das ist zu
◆ Echt? Was denn für Pläne? spät. Aber am Samstag, gleich am Vormittag? Was
◆ Als dein Papa so 16 und ich, warte, ich so Mitte hältst du davon?
vierzig war, da wollte er nicht mehr mitfahren. Wir …

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 8 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
Das ist eine gute Idee. Wann möchtest du denn am Letztes Jahr ist mein Mann allein mit den Kindern in
liebsten losfahren? Urlaub gefahren, und ich sollte mich ausruhen. Aber
… so allein – das ist nichts für mich. Ich möchte gemein-
Ja, einverstanden. So um 10. Wo treffen wir uns denn? sam mit ihnen entspannen.
… Ich muss einfach weniger machen und jede Woche ein
Nee, nee, 10 ist gut. Ich möchte ein bisschen länger bisschen Freizeit für mich einplanen.
schlafen. Es ist ja Samstag. 2.38 Person 2
… Ich arbeite 20 Stunden pro Woche und ich studiere.
Das geht eigentlich ganz gut. Aber es gibt ein Prob-
Aufgabe 10a lem:
2.34 1 Der neue Chef macht oft Stress. Er sagt, die Arbeit
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren. muss nächste Woche fertig sein. Das geht aber nicht,
2 weil ich nicht 40 Stunden arbeite. Für 20 Stunden ist
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren. es zu viel.
3 Ich habe schon ein paar Mal mit dem Chef geredet. Er
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren. sagt auch, dass er das Problem versteht und dass es
nicht mehr passiert.
4
Aber er ändert sich leider nicht. Ich muss mir eine an-
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren.
dere Arbeit suchen. So geht es nicht weiter.
5
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren.
Kapitel 12: Typisch, oder?
6
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren. Aufgabe 3
7 2.39 ◆ Hallo, da sind wir wieder und wünschen allen in
Mein Freund Markus hat 100 Euro verloren. der Region einen schönen guten Morgen. Endlich
Wochenende! Und bei dem Wetter kann doch heute
Aufgabe 13b Abend die eine oder andere Party starten.
2.35 1 Aber was muss man eigentlich beachten als Gast
Ich brauche die fertige Arbeit erst in zwei Tagen. Ich oder auch als Gastgeber? Was sollte man tun, was
gebe Ihnen noch zwei Tage Zeit. lieber nicht? Dazu haben wir einen Experten im
2 Studio. Guten Morgen, Herr Kleinschmidt.
Wir müssen uns beeilen, es ist schon sehr spät. ◆ Guten Morgen.
Es ist höchste Zeit! ◆ Herr Kleinschmidt, Pünktlichkeit ist ja ziemlich
wichtig. Aber muss man zu einem Abendessen mit
3
Freunden wirklich auf die Minute genau kommen?
Das ist mir sehr wichtig. Dafür nehme ich mir viel Zeit.
◆ Nun ja, man kann sich sicher um fünf bis zehn Mi-
4 nuten verspäten. Aber mehr sollte es nicht sein.
Was, wir haben uns zwei Jahre lang nicht gesehen? Das gilt zum Beispiel für ein Abendessen oder eine
Wie die Zeit vergeht! Einladung zum Kaffeetrinken. Bei einer größeren
5 Party ist das etwas anderes, da kann man auch ru-
Ich muss bald fertig sein und eigentlich brauche ich hig später kommen, das ist in der Regel kein Prob-
noch viel mehr Zeit. lem.
Mir läuft die Zeit davon. ◆ Was sollte ich beachten, wenn ich noch ein paar
6 Freunde zu der Party mitbringen will? Ist das in
Das geht nicht so schnell, aber bald kannst du es. Das Ordnung? Ein paar Leute mehr oder weniger ...
lernst du mit der Zeit. ◆ Wenn man noch jemanden mitbringen will, einen
Freund oder auch mehrere, sollte man vorher fra-
R3 gen, ob das okay ist, und nicht einfach mit fünf
2.37 Person 1 Freunden vor der Tür stehen.
Ach, ich habe zu wenig Zeit. Die Arbeit, die Familie, ◆ Nächsten Monat plane ich ein Fest. Kann ich ei-
immer will jemand was von mir. Ich habe keine Zeit für gentlich auch meine Freundin allein einladen oder
mich. ist der Partner / die Partnerin immer automatisch
auch eingeladen?

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 9 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
◆ Nun ja, die meisten Leute denken, dass es bei ei- Aufgabe 9a
nem Fest wirklich unhöflich ist, eine Person allein 2.40 ◆ Sag mal, Rafaela, wie war eigentlich euer Betriebs-
einzuladen. Jeder sollte mit seinem Partner kom- ausflug?
men können. ◆ Ach, der war richtig toll! Wir haben eine Wande-
Es gibt manchmal aber auch besondere Situatio- rung gemacht.
nen, da ist das okay. Vielleicht möchte man ein ◆ Und wer war dabei?
Abendessen machen nur mit den besten Freundin- ◆ Warte, ich zeig’s dir, ich habe alle fotografiert, die
nen, dann kommen die Partner nicht. Aber bei gro- mitgekommen sind.
ßen Festen sind normalerweise immer beide einge- Hier links geht meine Kollegin Anna, die ich schon
laden. lange kenne.
◆ Auch wenn ich den Mann von meiner Freundin ◆ Genau, du hast schon öfter von ihr erzählt.
nicht so gern mag? ◆ Ja, wir arbeiten schon seit vier Jahren zusammen.
◆ Ja, da müssen Sie in den sauren Apfel beißen. Die Daneben, mit der grünen Weste, ist Regina Rieder.
Partner gehören einfach dazu. ◆ Ach, ist das nicht deine Chefin?
◆ Wie sieht es mit Geschenken aus? Muss ich immer ◆ Genau, meine Chefin, die ja oft sehr gestresst ist.
etwas mitbringen, wenn ich eingeladen bin? Aber die Wanderung mit ihr war super. Sie hat Ge-
◆ Nun, ich glaube, es ist gut, wenn man etwas Klei- schichten von früher erzählt, die echt lustig waren.
nes mitbringt. Ein paar Blumen oder so. Das ist im- ◆ Schön, wenn man sich mal anders kennenlernt!
mer nett und die Gastgeber freuen sich. ◆ Ja, find’ ich auch. In der Mitte ist Julia mit ihrem
Wichtig ist aber trotzdem auch, dass man sich am Sohn Leander, den sie mitgenommen hat.
Ende noch mal für das schöne Fest oder die gute ◆ Ah so, das Kind, das man hier nicht so gut sieht?
Zeit bedankt. Und, fand er den Ausflug nicht langweilig?
◆ Meine Mutter findet ja, man sollte auch am nächs- ◆ Na ja, schon ein bisschen. Aber es gab einen Kolle-
ten Tag noch mal anrufen und Danke sagen. Muss gen, der einen Ball dabei hatte, also haben sie
man das wirklich heutzutage noch tun? später zusammen Fußball gespielt. Das hat ihm gut
◆ Tja, das kommt ein bisschen auf das Fest an. Bei gefallen.
einem besonderen Fest wie einer Hochzeit ist es ◆ Und wer ist die Frau, die vorne rechts steht, mit
ganz gut, wenn man sich auch am nächsten Tag der gelben Bluse?
oder ein paar Tage später noch einmal bedankt und ◆ Das ist Charlotte. Sie arbeitet jetzt in dem Projekt,
sagt, wie sehr es einem gefallen hat. Bei der Grill- das ich früher betreut habe. Und das hier neben
party im Garten ist das sicherlich nicht notwendig. Charlotte ist Maria, die grade ein Praktikum bei
◆ Manchmal weiß man ja auch nicht so genau, ob uns macht. Sie hat viel von ihrem Studium erzählt,
man etwas Besonderes anziehen muss bei einem das sie gerade abgeschlossen hat. Auch ganz nett!
Fest, ob es eher formell ist. Wenn dann alle im An- ◆ Na, das freut mich ja. Wo genau wart ihr eigent-
zug kommen und man selbst steht in Jeans dort, lich?
ist das ja nicht so toll. ◆ Also, zuerst sind wir mit dem Zug bis …
◆ Wenn das nicht auf der Einladung steht, dann fra-
gen Sie am besten einfach nach. Aufgabe 10a
◆ Bei meiner letzten Party sind ein paar Leute ein- 2.41 1
fach nicht gekommen. Das mag ich ja gar nicht, Sascha ist erst zwanzig?
wenn jemand vorher nicht sagt, ob er kommt oder
nicht. 2
◆ Ja, wenn man auf einem Fest eingeladen ist, sollte Sascha lernt Deutsch.
man auf jeden Fall reagieren. Wenn man keine Zeit 3
hat, sollte man schnell anrufen und absagen. Nor- Er war in Frankfurt.
malerweise ist da niemand böse, aber der Gastge- 4
ber kann dann besser planen. Sein Bruder ist Millionär?
◆ So, das waren jetzt ja schon ganz schön viele In- 5
formationen. Weiter geht’s erst mal mit ein wenig Sascha liebt Paula.
Musik und dann beantwortet Herr Kleinschmidt
6
Ihre Fragen zum Thema. Rufen Sie an unter ...
Paula hat zwei Kinder?

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 10 von 11
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.2
Transkripte der Hörtexte
7 Aufgabe 10b
Er kommt heute? 2.42 Hast du schon das Neueste gehört? Sascha hat gehei-
8 ratet.
Sie machen morgen ein Fest. …
Es war ein Geheimnis. Ich habe es selbst erst gestern
gehört.

Ja, erst gestern. Aber sie machen noch ein großes
Fest, nächsten Samstag.

Netzwerk A2.2 Transkripte der Hörtexte

Seite 11 von 11