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Winter / 2016-2017

LINZ
Neues vom Alpenverein Linz www.alpenverein.at/linz

mm S.48 Giselawarte
AM TURM S.25 Tourenprogra
S.6 Kletterzentrum S.36 Skihochtour Großglockner
tz
gt S.35 Rettungseinsa
S.40 Vielfalt bewe

Verlagspostamt 4020 Linz – Erscheinungsort Linz | Bei Unzustellbarkeit zurück an Absender


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0 7 3 2 7 7 5 6 4 9 · j u w e l i e r - m a y r h o f e r. c o m
Editorial /

Liebe Linz alpin-Freunde!


die Hauptversammlung am 8. April 2016 hat die vorgeschlagenen erstaunlicherweise einige mangels
Wahlen ins Präsidium einstimmig beschlossen. Ich danke namens der Nachfrage nicht durchführen. Wir
wieder- bzw. neugewählten Funktionärinnen und Funktionäre für das hätten gern Feedback dazu, ob wir
Vertrauen, wir werden uns die nächsten drei Jahre mit vollem Engage- nächsten Sommer mehr oder weniger
ment für die Ziele unserer Gemeinschaft einsetzen. Klettersteigtouren anbieten sollen.

Auch im abgelaufenen Jahr haben wir in unsere Hütten viel Zeit und Erfreulicherweise gibt es erste Kon-
Geld investiert. Die Zusammenarbeit mit unseren Hüttenwirtsleuten takte des AV- Landesverbandes zu Inte-
­Brigitte Skreinig, Heinz Sudra und Christopher Hanel war hervorragend. ressenvertretungen der Grundbesitzer,
Von den Gästen erhielten wir durchwegs positive Rückmeldungen. die hoffentlich zu Verein­barungen über
die Freigabe von Mountainbikestrecken
Das Sommerwetter hat uns heuer nicht so verwöhnt wie 2015, wir führen werden.
mussten so manche Tour absagen. Von den Klettersteigtouren, die
wir versuchsweise in größerer Zahl angeboten hatten, konnten wir Ich wünsche Ihnen einen schönen und unfallfreien Bergwinter!

Ihr Peter Reinberg

Jahreshauptversammlung 2017
Freitag, 21. April 2017, Oberbank Donau-Forum Inhalt
Titelbild: Eiskletterkurs Kolm-Saigurn, Foto: Reinhard Schirl 4 Information 31 Winterwanderwoche Senioren
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 15. Jänner 2017
5 Spenden / Skitouren-­ 32 SALEWA
schnuppertag / Kolumne 34 Ortsgruppen
6 AM TURM 35 Rettungseinsatz
8 Unsere Hütten 36 Skihochtour Großglockner
10 Bericht Dachstein 38 Tourenbericht Zuckerhütl &
12 Wandern, Kultur & Kulinarik / Trögler
Bergmesse 40 Vielfalt bewegt
Alpenverein Linz 14 Alpin Programm 42 Pinnwand
Hauptplatz 23, 4020 Linz
Tel.: 0732/77 32 95 15 Häufig gestellte Fragen 44 Wanderung Slowakei
Fax: 0732/77 85 51 16 club alpi 46 Wege
E-Mail: linz@sektion.alpenverein.at
www.alpenverein.at/linz
20 Kinder- & Jugendprogramm 48 Giselawarte
22 Alpin & Fit – Kursprogramm 50 Christkindlwanderung
Öffnungszeiten: 51 Ehrenamt
Mo 9 – 18 Uhr Do 12 – 18 Uhr
25 Tourenprogramm
Di geschlossen Fr 9 – 13 Uhr 30 Termine Senioren / 52 Alpenvereinsjahrbuch
Mi 9 – 18 Uhr Weitwanderprogramm 53 Bücher

www.alpenverein.at/linz 3
/ Information

Mitgliederinfo
Wie hoch ist mein Beitrag? Welche Vorteile habe ich?
€ 58,- Mitgliedschaft Als Alpenvereinsmitglied genießen Sie viele Vorteile:
Ermäßigungen: • hervorragender Versicherungsschutz
€ 45,- Partner • Ermäßigung bei Hüttennächtigung
Senioren (1956 und früher) • breites Kurs- und Ausbildungsprogramm
Junioren (1992-98) • Tourenangebote für die unterschiedlichsten Bereiche:
Studenten (bis 1990) Bergsteigen, Wandern, Klettern, Mountainbiken, Radfahren,... und
€ 24,- Jugend (1999 – 2010) das alles für Sportbegeisterte von 0 bis 99 Jahren! Spezielle Ange-
€ 21,- Kinder (2011 und später) und Gastmitglieder bote für Familien!
€ 13,- Jubilar (1947 und früher • eine umfangreiche Alpinbibliothek mit vielen Wanderführern, Bild-
+ 50 AV-Jahre) bänden, Kartenmaterial und Bergromanen
Der Mitgliedsbeitrag gilt für das Kalenderjahr! • Ausrüstungsverleih (Klettergurte, Pickel, Steinschlaghelme, Kletter-
AUSNAHME: Eintritt ab SEPTEMBER steigsets, LVS-Geräte, Sonden, Schneeschuhe uvm)
Zusätzlich zum Jahresmitgliedsbeitrag fällt bei Neumitgliedschaft eine
einmalige Einschreibgebühr von € 2,- für jedes zahlende Mitglied an.
Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie den Erhalt der Hütten und Ermäßigungen und Rabatte bei
Wege und fördern außerdem die Jugendarbeit des Alpenvereins. folgenden Firmen:
• SALEWA STORE Linz (Gruberstraße 15) – 10% Sofortrabatt bei jedem
Einkauf, sowie einmal gültige 15%-Gutscheine für Neu­mitglieder
Zahlung? und Kursteilnehmer
Egal ob Überweisung, Telebanking oder Abbucher – bitte IMMER die • Radsport BRÜCKL (Linz, Dametzstraße 1-5) – 10% Rabatt auf alle
Mitgliedsnummer angeben! regulären Waren
Die Gültigkeit der Mitgliedskarte inklusive Versicherungsschutz beginnt • SKINFIT (Linz,Tegethoffstraße 42) – 2x pro Jahr Aktionstage mit 15%
mit dem der Einzahlung folgenden Kalendertag. Rabatt auf alles
VORTEIL bei Abbucher: Beginn der Gültigkeit bereits ab Bekanntgabe • MAMMUT (Linz, Hauptplatz 32) – 10% Rabatt auf den Listenpreis
der Bankdaten • Sport GRUBER (Enns, Hauptplatz 16) – 15% Rabatt auf das gesamte
Sortiment (nicht auf reduzierte Artikel), sowie 2x pro Jahr eine
Bankverbindung Aktionswoche mit 20% Rabatt
Mitgliedsbeiträge • TIMBERLAND STORE (Linz, Hauptplatz 23) – 10% Rabatt auf alle
IBAN: AT41 3600 0414 0050 5404 regulären Waren
BIC: RZTIAT22
Veranstaltungsprogramm & Spenden
IBAN: AT07 1500 0007 1104 3935
Was ist zu tun, wenn ich kein Mitglied mehr
BIC: OBKLAT2L sein will?
Um die Mitgliedschaft zu beenden, ist eine schriftliche Kündigung
(Post, Fax, E-Mail) bis spätestens 30. September notwendig, um für
Wann ist man beitragsfrei? das Folgejahr in Kraft zu treten.
Für Kinder ohne Einkommen bis zum 25. und Studenten bis zum 27.
Lebensjahr, deren beide Elternteile Mitglieder des Alpenverein Linz
sind, ist die Mitgliedschaft mit vollem Versicherungsschutz kostenlos. Öffnungszeiten
Dies gilt auch für Kinder von Alleinerziehern. Mo + Mi 9 – 18 Uhr, Do 12 – 18 Uhr, Fr 9 – 13 Uhr
Für eine beitragsfreie Mitgliedschaft von über 18-jährigen benötigen Die Geschäftsstelle ist während der Weihnachtsfeiertage vom
wir jährlich aufs Neue eine aktuelle Schulbesuchs- bzw. Inskriptions- 24.12.2016 bis einschließlich 01.01.2017 geschlossen. Ab Montag,
bestätigung oder den Nachweis über den Bezug der Familienbeihilfe. dem 2. Jänner 2017 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.
Die Mitgliedschaft bzw. der Versicherungsschutz ist erst gültig, wenn Fällt ein Feiertag auf einen Donnerstag, ist am Freitag kein Bürobetrieb.
beide Elternteile bzw. Alleinerzieher einbezahlt haben.

Informationen allgemein, Statuten, Vorteile, Wir sind für Sie da!


Versicherungsdetails
Alle Infos, Geschäftsbedingungen, Statuten,... sind auf unserer Home- Gerti, Klaudia, Marialuise,
page www.alpenverein.at/linz nachzulesen oder Sie besuchen uns
persönlich in der Geschäftsstelle, Hauptplatz 23 im 1. Stock. Sandra & Claus
4
Spenden / Skitourenschnuppertag / Kolumne /

Spenden – Herzlichen Dank!


€ 2.520,- € 500,- bis € 100,- Dr. Lumetzberger Ulrike Aus redaktionellen
Wir danken für die Pscheidl Christa und Dieter DI Anderle Franz Nietsche Gertraud Gründen werden
Spenden anläßlich der Dr. Beurle Christian Siber Ewald Spenden erst ab € 50,-
Trauerfeier für Herrn über € 100,- Bisenberger Franz Dr. Troyer Gerhard namentlich erwähnt.
Gerald Ziegler Kunz Peter DI Höflinger Franz DI Warnecke Werner
Lang Maria Wied-Baumgartner Erika
Leitner Franz DI. Wolfmayr Karl
Lughofer Senta Mag. Dr. Weixlbaumer Horst

Skitourenschnuppertag
In Zusammenarbeit mit dem Salewa Store Linz veranstalten wir am

Sonntag, 22.01.2017
ganztägig einen Schnuppertag für Skitoureneinsteiger
Treffpunkt: Bosruckhütte/Spital am Pyhrn, 9:30 Uhr
Skitourenneulinge haben an diesen Tag die Gelegenheit mit kompetenten Tourenführern
im einfachen Gelände die faszinierende Sportart kennenzulernen.

Zur reibungslosen Abwicklung und Organisation ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich:
entweder per Mail linz@sektion.alpenverein.at oder telefonisch unter 0732 / 773295.
Die Teilnahme an dieser Aktion ist auch für Nichtmitglieder möglich!

Neulich ...

Alle guten Dinge sind 3 – und dies war auch das Motto in meinem heu-
rigen Bergsommer. Und nachdem das Wetter ja nicht so stabil war und
am Habicht

immer wieder Gewitter gemeldet wurden, haben meine Bergfreundin


Maria und ich uns die stabilsten Tage ausgesucht, um unsere 3.000er –
Gipfeltouren zu starten. Unser erstes Ziel war der Hohe Sonnblick im
wunderschönen Rauristal. Von Kolm-Saigurn gingen wir über Neubau
und die urige Rojacher Hütte den Grat hinauf zum Zittelhaus und damit
dem Gipfel vom Hohen Sonnblick auf 3.106 m. Hermi und Andi führen
dort seit 7 Jahren die sehr schön ausgebaute Hütte und haben uns mit
ihrer sehr liebenswürdigen Art und einem wunderbaren Linseneintopf
verzaubert.
Nach einer sternenklaren Nacht lockte uns der höchste Gipfel der Gold-
berggruppe – der Hocharn mit 3.254 m – ein begehrter Berg unter
Skitourengehern. Und nachdem Tirol nicht weit weg von Salzburg ist
haben wir nach diesen beiden wunderbaren 3.000ern beschlossen,
noch einen zu bezwingen – den Habicht im schönen Stubaital. Vom
Gschnitztal ging es erst hinauf zur Innsbrucker Hütte und dann über
steile Felsplatten bis zu einem Firnfeld, das aber durch die Wärme der
Sonne sehr gut zu überqueren war. Und dann war es nicht mehr weit
rauf zum Gipfel auf 3.277 m mit dem tibetisch angehauchten Gipfel-
kreuz und einer wunderbaren Aussicht in die Tiroler Bergwelt.
Und nachdem es noch einige 3.000er in Österreich gibt, freue ich mich
schon sehr auf die nächste Bergsaison!
Maria Reitter

www.alpenverein.at/linz 5
/ AM TURM

Kletterzentrum „AM TURM”


Ein Jahr Kletterhalle: Résumée und Highlights
Seit September 2009 betreibt der Alpenverein Linz in Urfahr Da lag es nun nahe, das Angebot um eine ganzjährig benutzbare, große
recht erfolgreich einen Outdoor-Kletterturm und eine zum Klettern Kletterhalle zu erweitern. Anfang 2015 konnte der Kletterbetrieb in der
umgebaute Squashbox in der benachbarten Tennishalle. Schon neuen Halle aufgenommen werden. Die Besucherzahlen bestätigten
nach kurzer Zeit war die Klettermöglichkeit im Norden von Linz gut bereits im ersten Jahr den Entschluss des Präsidiums, den Alpenver-
etabliert und die Kurse durchwegs ausgebucht. einsmitgliedern eine moderne Klettermöglichkeit bereitzustellen.

So tummeln sich durchschnittlich etwa 100 Sportler täglich im Klet-


terzentrum, unabhängig von Temperatur und Wetter. Insbesondere die
Abende zum Entspannen nach einem stressigen Arbeitstag sind sehr
beliebt, aber auch an Wochenenden verzeichnen wir guten Besuch,
hier insbesondere von aktiven Familien.

www.alpenverein.at/linz-kletterzentrum
www.facebook.com/Kletterzentrum.AM.TURM

6
AM TURM /

Schwerpunktthema:
Sicher sichern – „Dein Leben
in meinen Händen!”
Bei dieser Gelegenheit möchte ich betonen, dass Klettern – auch im
geschützten Rahmen einer Kletterhalle – eine Risikosportart ist. Das
Beherrschen der Sicherungstechnik und das Einhalten gewisser Stan-
dards ist unbedingte Voraussetzung.
Zum Thema Sicherheit boten wir zwei Veranstaltungen an, einen Vor-
trag mit Michael Larcher und Markus Schwaiger vom Bergsportrefe-
rat in Innsbruck sowie einen Workshop. Dabei hatten die Kletterer die
Möglichkeit, das Halten eines Sturzes mit einem Dummy zu testen.
Die persönlichen Erfahrungen, die daraus gezogen wurden, führten zu
mehr Aufmerksamkeit beim Sicherungsverhalten und teilweise auch
zum Überdenken, ob das verwendete Sicherungsgerät den jeweiligen
Ansprüchen genügt. So empfiehlt der Alpenverein zum Partnersichern
beim Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten die Verwendung
von halbautomatischen Sicherungsgeräten.

Landesmeisterschaften im
Sportklettern
Highlights für jede Kletterhalle sind die Veranstaltung von Wettbe­werben.
Im Kletterzentrum Linz-Urfahr wurden 2016 die Landesmeisterschaften
im Vorstieg durchgeführt. Am Samstag, 16. April trafen sich 45 Erwach-
sene, die sich in den Vorrunden bei zehn Routen im Schwierigkeitsgrad
6 bis 8+/9- für das Finale qualifizieren mussten. Bei den Damen liefer-
ten sich Christina Stütz und Nina Kapitain ein Kopf an Kopf Rennen,
in dem beide die Finalroute bis zum Top durchstiegen. Aufgrund des
besseren Vorrundenergebnisses gewann schließlich die junge Nina
­Kapitain den Landesmeistertitel in der allgemeinen Klasse.

Das Herrenfinale entwickelte sich nicht weniger spannend. Der Alt-


meister Reinhard Schirl, der bereits bei den ersten Kletterbewerben
Österreichs aktiv dabei war, zeigte der jüngeren Konkurrenz, dass das
Sportklettern über viele Jahre hindurch auf sehr hohem Niveau betrie-
ben werden kann. Er wurde im Finale nur knapp von Bernhard Steindler
aus Weyer geschlagen. Die beste Tagesleistung zeigte allerdings der in
der Jugendklasse startende Paul Steinwendtner aus Steyr, der die glei-
che Finalroute in der Schwierigkeit 9+/10- fast bis zum Top kletterte.

Am Sonntag, 17. April kämpften 65 Kinder und Jugendliche zwischen


8 und 15 Jahren um den Sieg. In den acht Bewerbsklassen setzten
sich durchwegs die Favoriten durch, aber auch neue, sehr motivierte
Talente wurden entdeckt. Wir gratulieren allen Siegern recht herzlich!
Alle Ergebnisse im Detail finden sie auf der Homepage des Kletterver-
bandes: www.klettern-oberoesterreich.at – Kalender/Ergebnisse

Als Veranstalter bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit beim
OÖWK (OÖ. Wettkletterverband) und bei den zahlreichen ehrenamtli-
chen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Herzlichen Dank auch an die Sponsoren, die uns mit Sachpreisen oder
finanziell unterstützt haben.
Ulrike Poltura

www.alpenverein.at/linz 7
/ Unsere Hütten

Unsere Hütten

Hofpürglhütte Linzer Tauplitzhaus


(Hüttenwirt Heinz Sudra) (Hüttenwirt Christopher Hanel)
Derzeit Wintersperre Sommerbewirtschaftung noch bis 10. Oktober
Im Winter durchgehend bewirtschaftet ab 5. Dezember bis eine
Woche nach Ostern (je nach Schneelage)
Sondertermine für Gruppen auf Anfrage möglich.
Tel.: 03688/2315
wirt@linzerhaus-tauplitzalm.at
www.linzerhaus-tauplitzalm.at

Ernst Seidel Haus, Gosau


Selbstversorger, ganzjährig geöffnet
Tel.: 0732/77 32 95, Fax: 0732/77 85 51

Linzerhaus/Wurzeralm
Weihnachten, Silvester (Hüttenwirtin Brigitte Skreinig)
oder Semesterferien im Sommerbewirtschaftung noch bis 2. Oktober durchgehend,
Ernst-Seidel Haus, Gosau? bis Ende Oktober an den Wochenenden bei Seilbahnbetrieb
Im Winter durchgehend bewirtschaftet ab 3. Dezember bis
Bei der Anmeldung in unserem Selbstversorgerhaus in Gosau
30.03.2017 (je nach Schneelage und Betriebszeiten der
sollen wieder alle Mitglieder die gleiche Chance haben und
Wurzeralm-Standseilbahn).
wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass die Buchung nur
Sondertermine für Gruppen auf Anfrage möglich.
per Telefon am (ab) Mittwoch, 1. März 2017 ab 9 Uhr erfolgen
Tel.: 0664/9172965
kann. Für Silvester ist ein Mindestaufenthalt von 3 Nächten not-
linzerhaus@gmx.at
wendig! Wir hoffen, damit für alle Bewerber eine faire Lösung
www.linzerhaus.com
gefunden zu haben.

8
Unsere Hütten /

Das Tourenportal der Alpenvereine


Tourentipp
Gr. Tragl vom Linzer Tauplitzhaus
Autorentipp
Vom Linzer Tauplitzhaus fahren wir entlang vom Sommerweg (Fahrweg)
hinab zu den Steirerseehütten. Von hier marschieren wir zuerst steil in
Richtung Sturzhahn hinauf und queren dann entlang der Felswände
nach Norden. Wir umrunden den Gipfel des Gr. Tragls und steigen über Das Linzer Tauplitzhaus bietet sich als Stützpunkt für mehrere Ski­
seine Nordflanke zum Gipfel. touren in einem sehr schneesicheren Gebiet an. Zudem kann man
auf der Tauplitzalm Langlaufen oder die Skipisten nutzen.
Abfahrt wie Aufstieg oder Abfahrtsvariante direkt hinab zum Steirersee Thomas Poltura
und Aufstieg zum Linzer Tauplitzhaus.

Die Skitour auf das Gr. Tragl führt vom beliebten und belebten Ski- und
Langlaufgebiet der Tauplitzalm ein Stück in das Tote Gebirge hinein
und bietet einen Einblick in das Karstplateau. Die zahlreichen Dolinen
sind je nach Schneelage mehr oder weniger gut zugefüllt bzw. erkenn-
bar. Die Stangenmarkierung erlaubt ein sicheres Vorwärtskommen und
sollte als „Wegweiser” auch genutzt werden. Die Tour ist nur bei guter
Sicht empfehlenswert und bietet am Gipfelhang meist Pulverschnee
und in der langen Querung Sulz- oder Firnschnee. Die Sicht vom Gipfel
reicht vom Dachstein bis zu den Ennstaler Alpen.

Bericht und Fotos auch auf


www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/gr-tragl-vom-linzer-tauplitzhaus/9688029

Traglwänden
flacheres Gelände unter den
Steile Querung hinüber in
Bild)
hn-Aufstieg (ganz rechts im
Steirerseehütten und Sturzha

Gr. Tragl mit Gipfelkreuz


ng zum Gipfel des Gr. Tragls
Aufstieg über den Nordha
ra
Fotos: Thomas und Irene Poltu www.alpenverein.at/linz 9
/ Bericht Dachstein

Dachstein – light? Dach


Was bedeutet Dachstein „light”? Bedeutet dies eine „leichte” Tour? 5 Uhr Tagwache! Ich musste gleich
Oder doch nicht? Schaffe ich das? Eine für mich wichtige Frage, bin einmal Wetter schauen. Gibt’s Nebel-
ich doch unter den Teilnehmern die mit Abstand Älteste. Meine Befürch- suppe oder noch immer Regen? Ich
tungen wurden jedoch von den beiden Tourenbetreuern Klaus Nöbauer traute meinen Augen nicht: strahlend
und Thomas Thaler bei der Vorbesprechung zerstreut (light – bedeu- blauer Himmel und – Neuschnee! Also
tete in diesem Fall, dass diese Route als die gefahrloseste Besteigung nichts wie fertigmachen zum Start. Wie
des Dachsteines gilt) und so trafen wir uns alle gut gelaunt am Frei- heißt es frei übersetzt: der frühe Vogel
tag Nachmittag beim Parkplatz Gosausee. Die Tour war folgenderma- hat das schönere Wetter!
ßen ausgeschrieben: Aufstieg zur Adamekhütte, am 2. Tag Aufstieg zum Um 6 Uhr starteten wir los, es war gar
Dachsteingipfel über den Gosaugletscher, Überschreitung über den nicht so kalt wie erwartet und der Neu-
Randkluftsteig und anschließend über die Steinerscharte wieder auf schnee von letzter Nacht ließ alles frisch
den Gosaugletscher und zurück zur Hütte, am 3. Tag Abstieg von der und weiß aussehen. Nach einer Stunde
Adamekhütte ins Tal. – die Sonne blinzelte schon über den
Wir, das waren die beiden Tourenbetreuer Klaus und Thomas, weiters Felsen herüber - seilten wir uns an und
Ernst und Sabine, Thomas, Martin, Gertrude und ich. Der Wettergott marschierten in Richtung obere Wind-
zeigte sich im Moment noch gnädig und sonnig, war doch für dieses luck und Westgrat zum Klettersteig, der
Wochenende wechselhaftes und unbeständiges Wetter angesagt. zum Gipfel leitet, angeführt von Klaus,
Also los ging’s! Thomas versprach uns einen flachen Wanderbeginn der den ganzen Aufstieg bewunderns-
entlang der Gosauseen, was allerdings nur für den vorderen Gosausee wert spurte. Vor allem beim letzten
stimmte. Bald schon begannen leichte Steigungen, und nach dem hin- Steilstück sank er bis zu den Knien im
teren Gosausee schlängelte sich der Weg stetig bergauf, inmitten wun- Schnee ein, was ihm gar nichts aus-
derschöner Kulisse: hinter uns der Gosaukamm mit seinen mächtigen zumachen schien. Beim Klettersteig
Zacken, unter uns lagen wie dunkelgrüne Augen die beiden Gosauseen angekommen mussten wir sehen, dass
zu unseren Füßen. Außerdem gab es hier eine wunderschöne Almflora, dieser zum Teil verschneit und vereist
ich entdeckte sogar einige blaue Waldreben! war. So meinten unsere Bergguides,
Doch bald schon behielt der Wetterbericht recht, es verdunkelte sich der dass wir die Steigeisen anschnallen
Himmel und es begann zu regnen. Die letzten beiden Stunden mussten sollten, was auch eine gute Entschei-
wir im Regen stapfen und es begann kälter zu werden. Nach 4 ½ Stun- dung war. Es ging ganz flott voran und
den hatten wir die Adamekhütte erreicht, und etwas ausgefroren such- um halb 10 Uhr standen wir auf dem
ten wir die Nähe des Kachelofens. Abends gab es dann Geselchtes mit Dachsteingipfel bei herrlichster Fernsicht! Noch war das Wetter wunder-
Kraut und Knödel und Schokopudding als Nachspeise. Gestärkt bespra- schön, allerdings bildeten sich schon viele kleinere Wolken, die immer
chen wir noch die Einzelheiten für den nächsten Tag und krochen schon größer wurden. Also beeilten wir uns, unsere Gipfelfotos zu schießen
bald in unser Lager. Leider regnete es noch immer, es fing sogar an zu und entschieden, den Abstieg genauso wie den Aufstieg anzugehen.
schütten und ich hatte insgeheim schon die Befürchtung, dass der Auf- Man konnte direkt sehen, wie labil die Wettersituation war und dass der
stieg am nächsten Tag ins Wasser fallen könnte. Wetterbericht recht hatte mit seiner Gewittervorhersage.

10
Bericht Dachstein /

stein – grandios!

Kaum hatten wir die ersten Abstiegsmeter geschafft, schoben sich auch Aber Überraschung: wir hatten wieder strahlend blauen Himmel zum
schon die ersten Nebelfetzen an uns vorbei. Nun hieß es, keine Zeit Abstieg, einfach herrlich! Auf halbem Weg bildeten sich in der Ferne
mehr zu verlieren und schnurstracks runter zur Hütte! Über den Glet- schon wieder dunkle Wolken und wir rätselten, wer wohl schneller sein
scher seilten wir uns wieder an, sicher ist sicher! würde, die Gewitterwolken oder wir bei unseren Autos.
Kaum hatten wir die Adamekhütte um 13 Uhr erreicht – wir bestellten
gerade unsere Jause – fing es wieder zu schütten an, nein, zu hageln! Also, ganz haben wir es nicht geschafft, beim Gasthaus Gosausee hat
Da hatten wir aber Glück, dass wir so bald wieder zurück waren. Nun es uns doch ein wenig verregnet. Aber das konnten wir leicht wegste-
begannen wir aber zu überlegen, ob wir schon an diesem Tag wieder cken, hatten wir doch „grandioses” Wetterglück an diesem Tag!
runter ins Tal marschieren sollten, der Wetterbericht war ja alles andere Dank der guten Planung und umsichtigen Betreuung unserer beiden
als positiv. Jeder einzelne von uns wurde befragt, ob er die Tour schon Tourenführer konnten wir ein wunderschönes Bergwochenende erle-
heute beenden möchte oder wie geplant noch eine Nacht auf der Ada- ben. Im Namen aller Teilnehmer bedanke ich mich auf herzlichste bei
mekhütte bleiben wolle. Alle Teilnehmer sprachen sich für den Abstieg unseren beiden „Superführern” und hoffe, wieder einmal dabei sein zu
aus und so machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Rückweg. dürfen.
Gerti Koll

Die Fa. Gruber – Mode für Freizeit und Sport bietet allen unseren Mitgliedern:

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Nachlass auf das gesamte Sortiment (nicht mit anderen Aktionen
kombinierbar, nicht auf reduzierte Ware)

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Rabatt auf Alles in der Aktionswoche von 17.10.-21.10.2016
(gilt auf lagernde Ware, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar)
Spezielle Gruppenbestellungen (zb Garmin,….) auf Anfrage möglich
Bitte den Mitgliedsausweis mitnehmen!

Gruber – Mode für Freizeit und Sport, Hauptplatz 16, 4470 Enns / Öffnungszeiten: Mo–Fr 10 bis 13 und 15 bis 19 Uhr

www.alpenverein.at/linz 11
/ Wandern, Kultur & Kulinarik / Bergmesse

Wandern, Kultur & Kulinarik


Gerhard Peither hat sich für 2017 zwei ganz besondere Ziele für seine
Wanderreisen ausgedacht:

Provence Apulien Die Detailprogramme werden gerade


ausgearbeitet und sind ab Dezember
Anfang Mai Ende September verfügbar.

Bergmesse beim Brunnsteinersee


am 16.7.2016
Lieber Hans Peter Haberfellner!

Du hast deine 15. Bergmesse auf der


Wurzeralm wie immer perfekt vorbe-
reitet, doch einige Tage davor ereilte
dich ein Missgeschick, das dir einen
Liegegips verpasste. Du übertrugst
die Verantwortung deinem treuen
Helfer Sepp Paar von unserer Orts-
gruppe Ottensheim, der mit weiteren
Mitgliedern der Ortsgruppe die Auf-
gabe souverän erledigte.

Ich selbst durfte dich bei den Gruß-


und Dankesworten sowie bei den
Messdiensten vertreten. Vor allem
begrüßte ich Pfarrer Friedrich Höller
von Spital am Pyhrn, der uns in wun-
derschönen Worten die Berge als
Orte der Besinnung auf Höheres ins
Gedächtnis rief. Seine Schlussworte waren an dich gerichtet: „Nach der Hausgäste angekommen waren. Brigitte und Hermann Skreinig bewäl-
Bergmesse ist vor der nächsten Bergmesse, ich bin sicher, dass die Vor- tigten mit ihrem Team alles perfekt.
bereitung bald beginnen wird”.
Auch die botanische Führung durch Frau Alber und Herrn Schoretits und
250 Teilnehmer – darunter besonders zahlreich die Ortsgruppen Bad die Wanderung in die Höll mit Herrn Fachberger waren gut besucht.
Zell, Ottensheim und Waizenkirchen - waren trotz des stürmischen und Nur deine Karstwanderung musste – auch wegen des stürmischen
kalten Wetters gekommen und freuten sich, dass Sepp und ich in der Wetters – entfallen.
Früh trotz tiefer Wolken beschlossen hatten, beim Brunnsteinersee und Lieber Hans Peter, wenn diese Zeilen im Druck erscheinen, bist du
nicht beim Linzerhaus zu feiern. Dort kehrten nach der Feier viele ein längst genesen und sicher voller Ideen für die Bergmesse 2017.
und füllten unser Haus bis in die Kellerbar, da am selben Tag 60 neue Herzlichen Dank für die Vorbereitung und Berg Heil!
Dein Peter Reinberg

12
Mammut / Tero Repo

Skyfall.
Wenn unser Pro Team Athlet Jérémie Heitz am Hohbärghorn die Schwer-
kraft auf die Probe stellt, ist er gut vorbereitet und weiss, was er tut.
Und er weiss, dass er sich absolut auf seine Ausrüstung verlassen kann.
Für Freerider: www.mammut.swiss

erhältlich bei Ultralight Removable Airbag 3.0

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/ Alpin Programm

alpinProgramm

15 Häufig gestellte Fragen


16 club alpi
20 Kinder- & Jugendprogramm
22 Alpin & Fit – Kursprogramm
25 Tourenprogramm
30 Termine Senioren /
Weitwanderprogramm

14
Häufig gestellte Fragen /

Häufig gestellte Fragen


Wo kann ich mich anmelden?
Tagestouren: beim jeweiligen Tourenleiter bis spätestens 2 Tage vor
dem Termin
Mehrtagestouren: in der Geschäftsstelle bis zum jeweiligen Anmelde-
schluss
Kurse: in der Geschäftsstelle
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Wann kann ich mich anmelden? Tagestouren: sind gratis, es fallen somit keine Tourenleitungs- und
Ab 1. März für das Sommerprogramm bzw. ab 1. Oktober für das Organisations-Kosten an!
Winterprogramm telefonisch oder per E-Mail oder online auf unserer Mehrtagestouren: Der angegebene Tourenleitungs- und Organisations-
Homepage. kostenbeitrag sowie eventuelle Quartieranzahlungen sind bei Anmel-
dung fällig. Wenn nicht anders beschrieben, sind die Aufenthaltskosten
Wer kann sich anmelden? vor Ort vom Teilnehmer zu bezahlen.
Alpenvereinsmitglieder, welche sich nach eigener Einschätzung ihres Kurse: Kursbeitrag beinhaltet die Ausbildung durch Bergführer/Instruk-
Könnens und ihrer Fitness zur problemlosen Bewältigung der Tour im toren und die Organisation. Alle anderen Kosten (Unterkunft, Verpfle-
Stande sehen. gung, Seilbahn…) sind vor Ort vom Teilnehmer zu zahlen.
Für anspruchsvolle Touren gilt ein spezieller Anmeldemodus: Kurse im Kletterpark Linz/Urfahr: im Kursbeitrag ist der Eintritt in den
aufgrund der Schwierigkeit (in technischer bzw. konditioneller Kletterpark inkludiert.
Hinsicht) müssen die Teilnehmer über bestimmte Erfahrungen verfü-
gen bzw. gelten erhöhte Voraussetzungen. Anmeldungen mit aktuellem Mit welchen Stornokosten muss ich rechnen?
Tourenbericht (nicht älter als 2 Jahre) werden bis zum angegebenen Kurse: Bei einem Storno bis 14 Tage vor Kursbeginn erhalten Sie
Zeitpunkt/Anmeldedatum ohne Reihung gleichermaßen entgegenge- den gesamten Kursbeitrag abzüglich Bearbeitungsgebühr zurück, bis
nommen und erst dann wird über eine tatsächliche Teilnahmemöglich- 1 Woche vor Beginn des Kurses 50 %, bei einem späteren Storno ver-
keit durch den Tourenleiter entschieden. fällt der gesamte Kursbeitrag, ausgenommen wir können Ihren Platz
weiter vermitteln, dann werden nur Bearbeitungsgebühren verrechnet.
Wie fit muss ich sein? Mehrtagestouren: Die Stornokostenregelungen sind individuell und
Die Teilnahme an allen Touren erfolgt auf eigene Gefahr und nach werden bei der Anmeldung bekannt gegeben bzw. gemeinsam mit dem
eigenverantwortlicher Einschätzung des Könnens! Voraussetzung sind Zahlschein versandt (Allonge beachten!).
neben den entsprechenden Fähigkeiten und der erforderlichen Ausrüs- Eine Bearbeitungsgebühr von € 10,- wird in jedem Stornofall verrechnet.
tung auch Gesundheit und Fitness. Erkrankungen sind dem Betreuer
mitzuteilen und im Zweifelsfall ärztlich abzuklären. Der Tourenleiter ist Wer reserviert die Quartiere?
berechtigt, Personen, die diese Voraussetzungen nicht mitbringen, von Die Reservierungen werden ausschließlich von der Geschäftsstelle für
der Teilnahme auszuschließen. die gesamte Gruppe gemacht!
Im Tourenangebot finden Sie Angaben über die zu bewältigenden Hüttenreservierungen: Es werden nach Möglichkeit Mehrbettzimmer
Höhenmeter, die ungefähre Aufstiegszeit und die Schwierigkeit. reserviert. Natürlich ist dies nicht immer möglich, je nach Größe,
Ausstattung und Verfügbarkeit sind es unter Umständen auch Lager.
Welche Ausrüstung brauche ich? Häufig ist eine Reservierung nur mit Halbpension möglich.
Skitouren: 1 digitales LVS-Gerät, 1 Schaufel, 1 Sonde pro Person ist Gasthöfe/Hotels: Reservierungen auf Doppelzimmerbasis mit Früh-
Voraussetzung zur Teilnahme. stück oder Halbpension.
Hochtouren: wird bei der Vorbesprechung bekanntgegeben. Wenn nicht anders angegeben, sind die Aufenthaltskosten immer vom
Skitourennotfallausrüstung und teilweise auch Hochtourenausrüstung Teilnehmer vor Ort zu zahlen.
kann im Verein gegen Kaution / Leihgebühr ausgeliehen werden.
MTB-Touren: absolute Helmpflicht bei allen Touren! Was ist sonst noch wichtig zu wissen?
Kurse: Ausrüstungslisten werden bei Anmeldung zugesandt. Leihma- Falls es aus Wetter- oder anderen sicherheitsrelevanten Gründen not-
terial ist im Kurs inbegriffen und kann gegen Kaution in der Geschäfts- wendig wird Tourenziele zu ändern bzw. Kursinhalte den Gegeben-
stelle ausgeliehen werden. heiten anzupassen, erfolgt bei Rücktritt durch den Teilnehmer keine
Kurse im Kletterpark Linz/Urfahr: Leihmaterial ist im Kursbeitrag inbe- Rück­erstattung! Muss eine Tour bzw. ein Kurs aus eben diesen Grün-
griffen und kann vor Ort ausgeliehen werden. den abgesagt werden, werden dem Teilnehmer die Kurs- bzw. Touren-
leitungs- und Organisationskostenbeiträge zur Gänze rückerstattet.
Wie erfolgt die Anreise? Eventuelle Storno­kosten der Quartiere muss der Teilnehmer tragen.
In Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs
Empfehlung Fahrtkostenanteil: 25 Cent pro km geteilt durch die Auto- Gibt es noch weitere offene Fragen?
insassen. Wenden Sie sich bitte an das Team der Geschäftsstelle – danke!

www.alpenverein.at/linz 15
/ club alpi

clubalpi
*) ANMELDUNG spätestens 3 Tage VOR der Veranstaltung
bei uns im Service Center am Hauptplatz 23.
Hallo Mädels, hallo Jungs! Tel.: 0732/77 32 95 – Fax: 0732/77 85 51
linz@sektion.alpenverein.at – www.alpenverein.at/linz
Wieder können wir auf ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr
zurückblicken!☺
Dabei möchte ich allen danken, dass ihr dies möglich gemacht habt!

inger
Zum Einen den Teilnehmern, die durch Respekt und Verantwortungs- Wie immer hoffe ich auch diesmal, dass

ach
gefühl den anderen gegenüber einen reibungslosen Ablauf ermöglicht etwas für jeden von euch dabei ist!

Foto: Valentin Sch


haben und zum Anderen unseren Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und
unermüdliche Bereitschaft, ohne die unsere Kurse, Wanderungen oder Liebe Grüße
andere Veranstaltungen gar nicht zustande kommen würden.
Sandra
Das diesjährige Herbst/Winterprogramm ist da. Michael und seine
Kinder Ines und Marco entführen euch wieder einmal in die Natur und Nicht vergessen:
nehmen euch mit zu ihren Lieblingsplätzen. Treffpunkt für diese Unter- Immer an geeignetes Schuhwerk
nehmungen ist wie immer beim Interspar/Salzburgerstraße um 9 Uhr. bzw. (Wechsel)bekleidung denken!
Vielleicht entdeckt ihr dabei Dinge, die ihr vorher noch nie gesehen Bei Bedarf: Getränke und Jause mitnehmen
habt?!

Erika mit ihren Jungs, Stefan und Florian begeben sich mit euch auch
auf Entdeckungsreise. Zusammen könnt ihr im Herbst
noch nach Haselnüssen und anderen Schätzen
suchen. Im Winter ist dann eure Kreativität und
Ausdauer im Schnee gefragt. In der weißen
Pracht wird auch Christian samt Team euch
zu Höchstleistungen motivieren und viel-
leicht den einen oder anderen Trick auf
der Piste (oder abseits) beibringen.

OBERTAUERN haben wir nach dem


Erfolg im letzten Jahr auch in
den Semesterferien wieder im
Programm. Christiane & Siegi
zeigen euch, wie es lang-
sam hoch und dann schnell
wieder runter geht.

Claus und Doris bringen


euch ins Schwitzen mit den
Mountainbikes und vielleicht
bringen wir alle zusammen
Licht ins Dunkel...☺Und
falls euch das noch nicht
genug ist, haben wir ja
noch unser Kletterzentrum
AM TURM! (siehe Kletter-
kurse bzw. Öffnungszeiten)
Ulli und Robert samt Team
freuen sich auf viele Anmel-
dungen!

©Alpenverein – Illustration: Sojer

16
club alpi /

Familien- für Kinder und


t
Jugendliche sam – Freunde –

VERANSTALTUNGEN Gschicht’n
as  – Papas – Omas – Opas – Onkeln –
Mam chbarn – Tanten
Enkel­kinder – Na en – Bekannte …
Cous ins & Cousin

… rund um die Haselnuss Rodelpartie auf der Hochsteinalm


im Wasserwald im Duell mit den Eichkatzerln Traunkirchen
Termin: 17.09.2016 Termin: 04.02.2017
Dauer: ca. 2,5 h Dauer: je nach Gaudi
Treffpunkt: Seniorenheim Kleinmünchen (Dauphinestraße) Betreuer: Michael
Betreuer: Erika

Steyrerhütte Kasberg
Kleiner Sonnstein 923m Schneeschuhtour rauf zur Steyrerhütte und runter mit den
Traunkirchen Schneetellern…
Termin: 01.10.2016 Termin: 14.02.2017
Dauer: ca. 3 h Betreuer: Christiane & Siegi
Betreuer: Michael

Schönau-Herrgottsitz
Wolfsschlucht Stoaninger Alm
Bad Kreuzen Termin: 04.03.2017
Termin: 05.11.2016 Dauer: ca. 2h
Dauer: ca. 3h Betreuer: Michael
Betreuer: Michael

10-Mühlenwanderweg
Flehlucka Reichenthal
Wartberg ob der Aist (Besichtigung einer Höhle, Weiglmühle) Termin: 01.04.2017
Termin: 03.12.2016 Dauer: 4h
Dauer: 3h Betreuer: Michael
Betreuer: Michael

kids only!
Nachtwanderung
Termin: 16.12.2016
Treffpunkt: wird rechtzeitig bekannt gegeben/18 Uhr
Dauer: ca. 2h
Betreuer: Gerald & Sandra MTB-Tour
Voraussetzung: vorangegangene Teilnahme am Technikkurs oder
dementsprechende Vorkenntnisse!
Sackerlrutsch’n oder Schneeskulpturen? Termin: 07.10.2016
Termin: 28.01.2017 Dauer: ca. 2,5 h
Dauer: ca. 2,5 h Treffpunkt: ABC Bewegungscenter, Hölderlinstaße 26,
Treffpunkt: Petrinum 14 Uhr 4040 Linz 15 Uhr
Betreuer: Erika Betreuer: Doris & Claus

17
/ club alpi

Das war der

Vielen Dank!

18
club alpi /

Quad lon 2017


24. Juni!

Quad lon 2016

www.alpenverein.at/linz 19
/ Kinder- & Jugendprogramm

Kinder- & Jugendprogramm


ANMELDUNG für alle Veranstaltungen:

SKIKURSE / -TAGE
Alpenverein Linz, Hauptplatz 23, 4020 Linz, Tel.: 0732 / 77 32 95
E-Mail: linz@sektion.alpenverein.at
siehe auch Homepage: www.alpenverein.at/linz

Familien Skitage Obertauern


Skikurs – Freeride – Varianten – OFF Pist – Skitouren – …
was das Herz begehrt!
Nach dem Mega-Erfolg im Vorjahr bieten wir auch heuer wieder
Familienschitage in Obertauern an. Während die Kinder sich auf der
Piste tummeln – natürlich in den besten Händen unserer Skilehrer
aufgehoben – können die Erwachsenen tun und lassen, was ihr Herz
begehrt! TOURENSKI nicht vergessen☺
Mittwoch 22. – Samstag 25. Februar 2017 (Semesterferien)
Unterkunft: Haus Obertauern - 4 Tage (3 Nächte inkl. HP und
Jugendbetreuung) Kinder Skikurs „SNOW and FUN”
bis 6 Jahre: € 225,- (€ 70,-*) … alle Jahre wieder unter dem Motto „über’s Spiel und Spaß zum
bis 14 Jahre: € 255,- (€ 80,-*) Ziel” vom Pistenfloh bis zum Pistenflitzer
ab 15 Jahre und Erwachsene: € 190,- (€ 90,-*) für Anfänger und Fortgeschrittene ab 5 Jahren
*)
bei Anmeldung fällig
Anreise individuell, Skipässe können ggfs. gesammelt gekauft werden.
Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen bis 23.12.2016
Kirchschlag Übungshang Kaiserlift/Pilsl-Lifte
Anfänger: 26.12. – 29.12.2016, 09.30 – 11.30 Uhr
notwendig.
€ 70,-
Die Kinder werden vormittags und nachmittags betreut, für Erwach-
Fortsetzungstag: 18.02.2017, 09.30 – 11.30 Uhr
sene ist keine Betreuung geplant.
€ 25,-
Christian Pachinger übernimmt die Leitung der Skitage und wird bei
Leicht Fortgeschrittene: 26.12. – 29.12.2016, 13 – 16 Uhr
der Vorbesprechung am Donnerstag, dem 16.2.2017 um 18 Uhr in
€ 90,- (inkl. Liftkarte)
der Geschäftsstelle der Sektion Linz Fragen beantworten.
Fortsetzungstag: 18.02.2017, 13 – 16 Uhr
€ 30,- (ohne Liftkarte)

Sternstein Sternsteinhof Tel.: 07213/6365


Das Mittagsmenü (im Preis inbegriffen) besteht aus Vor- und
Haupt­speise, wobei aus 2 Speisen gewählt werden kann.
(ca. 1 h Mittagspause)
Fortgeschrittene: 30.12. – 02.01.2017, 09.45 – 16 Uhr
€ 180,- (inkl. Liftkarte/Verpflegung)
Fortsetzungstag: 19.02.2017, 09.45 – 16 Uhr
€ 45,- (ohne Liftkarte/Verpflegung)

Bei Schneemangel wird der Kurs abgesagt bzw. wenn möglich in ein
anderes Skigebiet verlegt. Eine Verlegung des Kursortes kann durch
den Mehraufwand (Anreise, Liftkarten, etc.) einen Anstieg der Kurs-
preise zur Folge haben! Der Kursleiter, Christian Pachinger, wird Sie
rechtzeitig über erforderliche Änderungen informieren.
Vorbesprechung: Donnerstag, 22.12.2016, 18 Uhr in der
Geschäftsstelle der Sektion Linz
Ausrüstung: Skiausrüstung, passender Skihelm (absolute
Kid’S Day Tauplitz Helmpflicht!), Ski und Schuhe bzw. Bekleidung
AUFGEPASST! Heuer neu im Programm für Kinder und Jugendliche, müssen in Ordnung sein. Die Bindungseinstellung
die sich schon sicher auf der Piste fühlen und sich sportliches sollte durch ein Sportfachgeschäft überprüft werden.
Pisten- & Geländefahren aneignen wollen! Die Kinder sind zu den jeweiligen Beginnzeiten von den Eltern zum
21.01.2017 Kursort zu bringen bzw. nach Kursende wieder abzuholen. Fahrge-
Kosten je Teilnehmer: € 45,- (exklusive Liftkarte, Eigenanreise!) meinschaften können bei der Vorbesprechung ausgemacht werden.

20
Kinder- & Jugendprogramm /

KINDER-KLETTERKURSE
Kursort und Treffpunkt: Kletterzentrum AM TURM, Julius-Raab-Straße 4, 4040 Urfahr, zu Kursbeginn beim Haupteingang

Spielerisches Klettern 5 – 7 Jahre


Termin 1: wöchentlich, 5 x ab 16.01.2017
Zeit: Montag, 16 bis 17 Uhr
Termin 2: wöchentlich, 5 x ab16.01.2017
Zeit: Montag, 17 bis 18 Uhr
Termin 3: wöchentlich, 5 x ab 17.01.2017
Zeit: Dienstag, 14.30 bis 15.30 Uhr
Termin 4: wöchentlich, 5 x ab 17.01.2017
Zeit: Dienstag, 16 bis 17 Uhr
Termin 5: wöchentlich, 5 x ab 27.02.2017
Zeit: Montag, 16 bis 17 Uhr
Termin 6: wöchentlich, 5 x ab 27.02.2017 Kletterkurs 10 – 12 Jahre
Zeit: Montag, 17 bis 18 Uhr Termin: wöchentlich, 10 x ab 16.01.2017
Termin 7: wöchentlich, 5 x ab 28.02.2017 Zeit: Montag, 18 bis 19.30 Uhr
Zeit: Dienstag, 14.30 bis 15.30 Uhr Kursbeitrag: € 110,- (inkl. Eintritt und Leihmaterial)
Termin 8: wöchentlich, 5 x ab 28.02.2017 Kursinhalt: Aufwärm-, Boulder- und Kletterspiele, Knoten u.
Zeit: Dienstag, 16 bis 17 Uhr Materialkunde, Kletterregeln, Top-rope klettern
Kursbeitrag: € 55,- (inkl. Eintritt und Leihmaterial) Kursleitung: Stefan, Jürgen, Florian
Kursinhalt: Aufwärm- Boulder- und Kletterspiele, Umgang mit
Seil und Kletterausrüstung
Kursleitung: Michael, Sandra, Marietta, Horst, Susan Jugendkletterkurs ab 13 Jahre
Termin: wöchentlich, 10 x ab 17.01.2017
Zeit: Dienstag, 18.30 bis 20 Uhr
Kletterkurs 7 – 9 Jahre Kursbeitrag: € 110,- (inkl. Eintritt und Leihmaterial)
Termin 1: wöchentlich, 10 x ab 18.01.2017 Kursinhalt: Toprope- und Vorstiegsklettern und -sichern,
Zeit: Mittwoch, 16 bis 17.30 Uhr Steigerung der Kletterleistung durch Bouldern und
Termin 2: wöchentlich, 10 x ab 18.01.2017 Seilklettern, Verbesserung bei der Partnersicherung
Zeit: Mittwoch, 17.30 bis 19 Uhr Kursleitung: Marcus, Wolfgang
Termin 3: wöchentlich, 10 x ab 19.01.2017
Zeit: Donnerstag, 16.30 bis 18 Uhr
Termin 4: wöchentlich, 10 x ab 19.01.2017 Eltern-Kind-Kletterkurs 6 – 10 Jahre
Zeit: Donnerstag, 18 bis 19.30 Uhr Termin 1: wöchentlich, 5 x ab 17.01.2017
Kursbeitrag: € 110,- (inkl. Eintritt und Leihmaterial) Zeit: Dienstag, 17 bis 18.30 Uhr
Kursinhalt: Aufwärm- Boulder- und Kletterspiele, Knoten u. Termin 2: wöchentlich, 5 x ab 28.02.2017
Materialkunde, Kletterregeln, Top-rope klettern Zeit: Dienstag, 17 bis 18.30 Uhr
Kursleitung: Lisa, Martin, Marius, Christiane, Sigi, Andrea, Sandra, Andi Kursbeitrag: € 55,-/Teilnehmer
Leistungen: Kursleiter, Eintritt, Leihmaterial, Organisation
Kursinhalt: Aufwärm- Boulder- und Kletterspiele, Knoten u. Material­
kunde, Kletterregeln, Toprope klettern, Toprope sichern
Kursleitung: Gudrun, Tina, Nina

Jugendtreff für Fortgeschrittene ab 10 Jahren


NEU: Voranmeldung erforderlich
Für Jugendliche, die bereits mehrere Kletterkurse absolviert haben
und das Sichern beherrschen.
Termine: ca. 14 tägig, donnerstags Oktober – März
13.10., 27.10., 10.11., 24.11., 14.12., 12.01.,
26.01., 09.02., 09.03., 23.03.,
Zeit: Donnerstag, 17.30 – 19 Uhr
Beitrag: € 88,-/Teilnehmer
Leistungen: Eintritt, Aufsicht, Organisation
Inhalt: Selbständiges Klettern unter Aufsicht
Betreuung: Georg, Reinhard

www.alpenverein.at/linz 21
/ Alpin & Fit – Kursprogramm

Alpin & Fit – Kursprogramm


ANMELDUNG für alle Veranstaltungen:
Alpenverein Linz, Hauptplatz 23, 4020 Linz, Tel.: 0732 / 77 32 95
E-Mail: linz@sektion.alpenverein.at
siehe auch Homepage: www.alpenverein.at/linz

SKILAUF LANGLAUF
Skitechnik für Erwachsene / Off-Pist Langlaufkurs für Anfänger und
im Pisten- u. Geländebereich Fortgeschrittene
Termin 1: 17.12. – 18.12.2016 Termin: 04. – 05.02.2017 in Bad Mitterndorf
Termin 2: 14.01. – 15.01.2017 Treffpunkt: Samstag, 9.30 Uhr im Hotel
Termin 3: 28.01. – 29.01.2017 Kursende: Sonntag, ca. 15.30 Uhr
Kursort: Tauplitzalm, Unterkunft Linzer Tauplitzhaus Unterkunft: Hotel GARNI - Landhaus „Kleine Fluchten”
Treffpunkt: Samstag, 8.30 Uhr Talstation Sesselbahn Tauplitz Thörl 60
Kursende: Sonntag, ca. 16 Uhr 8983 Bad Mitterndorf
Voraussetzung: gutes Skikönnen (paralleles Skisteuern, lange/kurze Kursbeitrag: € 35,- zuzgl. Unterkunft und Loipengebühr
Radien, standsicheres Fahren bei Hängen über 30°) Kursinhalte: Erlernen und Festigen der klassischen Skilanglauf-,
Kursbeitrag: € 88,- (zuzgl. Lift und Unterkunft) sowie der Skatingtechnik.
Kursinhalte: Erlernen und Festigen einer vielseitig verwendbaren Ausrüstung: Komplette Langlaufausrüstung (Ausrüstungsliste wird
Skitechnik, sportlich dynamisches Skifahren, zeitgerecht versandt)
Carvingtechnik, Geländefahren und Verhalten im Kursleitung: Thomas Hazod
freien Skiraum, Für die Nacht inkl. Frühstück im DZ ist mit € 42,- zu rechnen. HP kann
Ausrüstung: Komplette Skiausrüstung, Helm empfehlenswert, gegen Aufschlag von € 16,- Vorort gebucht werden.
LVS-Gerät, Schaufel, Sonde (kann in der Sektion aus- Die Gestaltung der Mittagszeit wird während des Kurses vereinbart. Es
geliehen werden) empfiehlt sich dennoch genügend jause, sowie Tee o.Ä. mitzunehmen.
Kursleitung: Christian Pachinger Die Loipengebühr i.d.H.v. € 5,- pro Tag wird Vorort entrichtet.

22
Alpin & Fit – Kursprogramm /

SKITOUR / EISKLETTERN
Schnupperkurs – Von der Piste zur Skitour Skitouren – Aufbaukurs
Termin: 10.12. – 11.12.2016 Termin: 10.03. – 12.03.2017
Kursort: Wurzeralm, Unterkunft Linzerhaus Kursort: Hohentauern, Alpengasthof Lanz
Treffpunkt: Samstag, 9 Uhr, Kassa / Talstation Wurzeralm Stand- Treffpunkt: 16.30 Uhr, im Gasthof Lanz
seilbahn Kursende: Sonntag, ca. 15 Uhr
Kursende: Sonntag, ca. 15 Uhr Voraussetzungen: Skitourenerfahrung, Grundkenntnisse in Lawinen-
Kursbeitrag: € 88,- (zuzgl. Lift und Unterkunft) kunde, Kondition für längere Aufstiege
Leistungen: Kursleiter (Bergführer) und Organisation, Leih­- Kursbeitrag: € 108,- (zuzgl. Unterkunft und Parkgebühr)
material (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde) - kann gegen Leistungen: Kursleiter (Bergführer) und Organisation, Leih­material
Hinter­legung einer Kaution in der GS entlehnt werden (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde) - kann gegen Hinter­
Kursinhalte: 1. Tag: Skitechnik auf der Piste und im Gelände legung einer Kaution im AV Büro entlehnt werden
(Liftkarte) Kursinhalte: Lawinenkunde, Orientierung, Tourenplanung, Risiko-
Abends: Grundlagen der Ausrüstung und Touren­- management, Notfall-Lawine, …
planung Für die Nächtigung im Alpengasthof Lanz (Hohentauern) wurden
2. Tag: einfache Skitour (Aufstieg mit Fellen) Zimmer vorbestellt. Kosten pro Person und Nacht: € 54,50 (Doppel­
Für die Nächtigung im Linzerhaus auf der Wurzeralm wurden Mehr- zimmer mit Frühstücksbuffet, Wahlmenü am Abend und schöne
bettzimmer vorbestellt, Kosten pro Person und Nacht: € 44,- (Nächti- Saunalandschaft). Anzahlung von 50 % wird Ende Jänner vorge­
gung AV-Mitglied und HP), Bezahlung vor Ort. schrieben, der Rest ist vor Ort zu bezahlen.

Eiskletterkurs
Termin: 22.01. – 24.01.2017
Kursort: Kolm-Saigurn, Sonnblickbasis
Kursbeginn: Sonntag, 10 Uhr
Kursende: Dienstag, ca. 15 Uhr
Treffpunkt: 9.30 Uhr, Parkplatz am Ende des Rauristals
Taxi und Gepäcktransport zum Naturfreundehaus
Kursbeitrag: € 216,- (zuzgl. Unterkunft, Transport und ggf Leihaus-
rüstung)
Leistungen: Kursleiter (Bergführer) und Organisation, Leih­material -
kann gegen Gebühr Vorort ausgeborgt werden.
Kursinhalte: Eistechnik und Sicherungstechnik an gefrorenen
Wasser­fällen
Lagerplätze im Naturfreundehaus Kolm Saigurn wurden bereits reser-
viert. Für die Nächtigung mit HP ist mit ca € 39,- pro Person und Nacht
zu rechnen. Die Bezahlung erfolgt vor Ort.

Skitouren – Basiskurs/Lawinengrundkurs
Termin 1: 13.01. – 15.01.2017
Termin 2: 20.01. – 22.01.2017
Termin 3: 27.01. – 29.01.2017
Termin 4: 24.02. – 26.02.2017
Kursort: Linzerhaus auf der Wurzeralm
Treffpunkt: Freitag, 16.30 Uhr, im Linzerhaus
Kursende: Sonntag, ca. 15 Uhr
Kursbeitrag: € 108,- (zuzgl. Unterkunft und Parkgebühr)
Leistungen: Kursleiter (Bergführer) und Organisation,
Leihmaterial (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde) –
kann gegen Hinterlegung einer Kaution in der GS
entlehnt werden
Kursinhalte: Strategische Lawinenkunde, Orientierung,
Ausrüstungskunde, Tourenplanung, Spuranlage,
Verschütteten Suche, ...
Für die Nächtigung im Linzerhaus auf der Wurzeralm wurden Mehr-
bettzimmer vorbestellt, Kosten pro Person und Nacht: € 44,- (Nächti-
gung AV-Mitglied und HP), Bezahlung vor Ort.

www.alpenverein.at/linz 23
/ Alpin & Fit – Kursprogramm

SPORTKLETTERN
für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Sportklettern – Grundausbildung
Basis-Termin 1: 09.12. - 10.12.2016
Kurszeiten: Freitag 16 – 20, Samstag 10 - 17 Uhr
Aufbau-Termin 1: 11.12.2016
Kurszeiten: Sonntag 10 - 17 Uhr
Basis-Termin 2: 01., 08., 15.02.2017
Kurszeiten: 3x Mittwoch, 19 - 22 Uhr
Aufbau-Termin 2: 01., 08.03.2017
Kurszeiten: 2x Mittwoch, 19 - 22 Uhr
Basis-Termin 3: 17.03. – 18.03.2017
Kurszeiten: Freitag 16 – 20, Samstag 10 - 17 Uhr
Aufbau-Termin 3: 19.03.2017
Kurszeiten: Sonntag 10 - 17 Uhr
Kursort: Kletterzentrum AM TURM, Julius-Raab-Straße
Kursbeitrag: Basis-Termine € 90,-
Aufbau-Termine € 45,-
Gesamtpaket € 125,-
Leistungen:
Kursinhalte:
Kursleiter, Eintritt, Leihmaterial, Organisation
Basis: Material- und Knotenkunde, Erlernen der
Sicherungstechnik, Klettertechnik, Topropeklettern
Individual-Training NEU!
Du warst noch nie Klettern und möchtest es probieren?
Aufbau: Vorstiegsklettern, Verbesserung der Kletter- Du möchtest deine Klettertechnik (Seiltechnik) verbessern?
technik Du möchtest eine Einführung ins Bouldern (Klettern ohne Seil)?
Dafür bieten wir ab sofort Individualkurse an:
• Schnupperklettern
50+ gesunder Rücken durch Klettern • Techniktraining
Termin: 03.02., 10.02., 17.02., 24.02.2017 • Boulder-Crashkurs
Kurszeiten: 4x Freitag, 10 – 12.30 Uhr Termin: auf Anfrage, individuell zu vereinbaren
Kursort: Kletterzentrum AM TURM, Julius-Raab-Straße unter Tel.: 0680/1292222 oder
Kursbeitrag: € 100,- kletterparkurfahr@­gmx.at
Leistungen: Kursleiter, Eintritt, Leihmaterial, Organisation Kurszeiten: einmalig, 1,5 h
Kursinhalte: gesundheitsförderndes Übungsprogramm, Kursort: Kletterzentrum AM TURM, Julius-Raab-Straße
Material- und Knotenkunde, Kursbeitrag: bei 2 Personen je € 40,-
Erlernen einer Sicherungstechnik, bei 3 Personen je € 30,-
Topropeklettern in geringer Höhe und ohne ab 4 Personen je € 20,-
Leistungsdruck Leistungen: all inklusiv! (Trainer, Eintritt, Leihmaterial)
Kursleitung: Josef Horner, Instruktor-Klettern, Gesundheits­- Kursinhalte: bei der Anmeldung gibst du deine Interessen
trainer 50+ bekannt, Details sprichst du mit dem Trainer ab.

24
Tourenprogramm /

Tourenprogramm
Zusätzlich zum ausgeschriebenen Tourenprogramm werden wir bei passenden Schneeverhältnissen

NEU! spontane Touren anbieten. Infos dazu werden per Newsletter bekanntgegeben.
Anmeldung zum Newsletter: www.alpenverein.at/linz/newsletter

Unser Alpinteam

Robert Hartl Manfred Brandstetter Horst Eder Hermann Ganglberger Christian Guster
Tourenreferent, Instruktor Ski-Alpin Instruktor Hochtouren Instruktor alpin Instruktor Hochtouren
Instruktor Skitouren Instruktor Skihochtouren 0699/15 55 02 38 0664/26 16 201 Instruktor Skitouren
0664/48 89 627 Instruktor MTB 0699/17 92 30 60
0664/88 67 08 88

Franz Höflinger Franz Irndorfer Gottfried Köck Christian Pachinger Peter Resch
Instruktor alpin ÜL Hochtouren Tourenführer Instruktor Ski-Alpin Instruktor Hochtouren
0732/32 04 24 ÜL Klettern alpin 07262/62 90 6 0676/91 64 670 0676/55 37 427
0681/10 34 28 01 0699/12 72 91 96 0664/73 82 17 58

Reinhard Salfinger Thomas Thaler Thomas Übleis Markus Waldhauser Alexandra Weber
Instruktor Skihochtouren ÜL Hochtouren Instruktor Skitouren TF-Anwärter ÜL Hochtouren
0664/39 18 926 0664/52 64 417 0680/31 67 299 0664/96 53 326 0664/20 39 840

www.alpenverein.at/linz 25
/ Tourenprogramm

Datum Ziel und Beschreibung hm Std Anforderung Tourenleitung


OKTOBER

Sa. 15.10. Spering 1.605 m ca.


Franz Höflinger
NP Kalkalpen/Sensengebirge; max. 8 TN 1.100

So. 23.10. Hoher Nock 1.963 m rd.


mittel-schwierig Thomas Übleis
Sensengebirge; max. 8 TN 1.500

NOVEMBER

Sa. 12.11. Hochsalm 1.405 m; Windhagkogel 1.334 m 900 2,5 mittel Gottfried Köck
OÖ Voralpen; max. 8 TN

Sa. 19.11. Eibenberg 1.598 m 1.000 mittel Franz Höflinger


OÖ Voralpen/Salzkammergut; max. 8 TN
DEZEMBER
Skitouren-Wandertage Triebental
Sa. 03.12. U: GH Brodjäger bis
bis 3 mittel Gottfried Köck
So. 04.12. Kosten:€ 37,- TL + ORG 1.000
ANM: GS bis 11.11.; max. 6 TN
leicht/mittel
Sa. 10.12 Einsteigerskitour ca.
bis 3 Beherrschen der Peter Resch
Ziel je nach Schneelage; max. 8 TN 800
Pistenskitechnik

Newcomer Skitour - Anfänger sicheres Beherrschen


Manfred
So. 18.12. Wurzeralm/Totes Gebirge; max. 12 TN Brandstetter-Hoiss
der Pistenskitechnik
Treffpunkt: 9 Uhr Parkplatzkassa Wurzeralm Thomas Übleis

Dümlerhütte 1.495 m II
Mo. 26.12. je nach Schneelage Tour oder Wanderung 800 3 sichere Skitechnik Markus Waldhauser
Totes Gebirge; max. 6 TN im Gelände

JÄNNER
Mo. 02.01. Freeride Tage Gastein
Freeride Gasteinertal/NP Hohe Tauern
Gastein für Anfänger & Fortgeschrittene
Do. 05.01. U: Euro Youth Hotel & Krone, Bad Gastein sichere Skitechnik Manfred
Achtung Mehrbettzimmer mit Frühstück im Gelände Brandstetter-Hoiss
kurzes Kosten: € 92,- TF + ORG (exkl. Liftkarte) +
Anmelde- € 78,30 für Quartieranzahlung
datum! ANM: GS bis 31.10.; max. 10 TN

Sa. 07.01. Stadelfeldschneid 2.092 m 1.100 3


II - III
Gottfried Köck
Ennstaler Alpen/Gesäuse; max. 6 TN mittel

II - III
Riegler Ramitsch 1.850 m 1.150 - 5,5 -
sichere Spitzkehren-
Sa. 14.01. je nach Bedingungen bis zum Toten Mann technik im Aufstieg und Peter Resch
1.450 6,5
Totes Gebirge; max. 8 TN sichere Skitechnik
im Gelände

Schneeschuhtouren Großarl/Hüttschlag
Touren werden vor Ort besprochen
Do. 19.01. U: Hotel „Der Alpenhof”, Großarl ca. 6 Anfänger und
Horst Eder
So. 22.01. Kosten: € 45,- TF + ORG gesamt Fortgeschrittene
€ 20,- für Quartieranzahlung pro Person
ANM: GS bis 05.12.; max. 12 TN

26
Tourenprogramm /

Datum Ziel und Beschreibung hm Std Anforderung Tourenleitung

Skitouren Großarl
Radstädtertauern/Großarl
Filzmooshörndl, Loosbühel, Kreuzeck
Sa. 28.01. U: Hienegghof, Frühstückspension und bis Markus Waldhauser
bis 4
So. 29.01. Hotel Lammwirt mit Halbpension (2 DZ) 1.000 Robert Hartl
Kosten: € 55,- TL + ORG
Quartieranzlg. Hotel Lamm € 37,50
ANM: GS bis 20.12.; max. 10 TN
II
So. 29.01. Weißhorn 1.755 m 1.100 3 sichere Skitechnik Thomas Übleis
Totes Gebirge West/Offensee, max. 6 TN im Gelände
FEBRUAR
Freeridetag am Krippenstein - KEIN KURS !
nur für geübte Geländefahrer! sicheres Skifahren
So. 05.02. Dachstein; wetterbedingt Änderung möglich Christian Pachinger
im Gelände
Kosten: € 42,- TL + ORG (exkl. Liftkarte) gute Kondition
ANM: GS bis 26.01.; max. 12 TN
II - III
sichere Spitzkehren-
Sa. 11.02. Gamsfeld 2.027 m 1.200 4,5 - 5 technik im Aufstieg und Peter Resch
Salzkammergut Berge; max. 8 TN sichere Skitechnik
im Gelände
Vollmondnacht-Skitour
Dachsteingebirge II - III
Sa. 11.02. U: Simonyhütte, 2.203 m in bis Details siehe
ca. 6 Christian Guster
So. 12.02. Mehrbettzimmer mit Halbpension 1.300 Ausschreibung -
Kosten: € 31,- TL + ORG download Homepage
ANM: GS bis 18.01.; max. 7 TN
Sadnighaus / Goldberggruppe
Mohar, Rotwandeck, Stellkopf
U: Sadnighaus, 1.880 m in II - III Hermann
Fr. 17.02. bis
Mehrbettzimmer mit Halbpension bis 4 mäßig schwierig - Gangelberger
Mi. 22.02. 1.000
Kosten: € 128,- TL+ ORG schwierig Robert Hartl
€ 25,- für Quartieranzahlung pro Person
ANM: GS bis 18.01.; max. 10 TN
Schneeschuhtouren Sadnighaus
Goldberggruppe
Goldberggruppe
Fr. 17.02. Touren werden vor Ort besprochen Anfänger und Horst Eder
Mi. 22.02. U: Sadnighaus, 1.880 m in Fortgeschrittene Alexandra Weber
Mehrbettzimmer mit Halbpension
Kosten: € 128,- TL+ORG
€ 25,- für Quartieranzahlung pro Person
ANM: GS bis 18.01.; max. 10 TN

Sa. 18.02. Angerkogel 2.114 m 1.100 3


II - III
Gottfried Köck
Totes Gebirge; max. 6 TN mittel

So. 19.02. Hoch Kalmberg 1.833 m 1.000 3 I - II Thomas Thaler


Salzkammergut-Berge/Gosau; max. 8 TN
II - III
So. 19.02. Hohe Nock 1.963 m ca.
5-6 sichere Skitechnik Thomas Übleis
Sensengebirge; max. 6 TN 1.400
im Gelände

www.alpenverein.at/linz 27
/ Tourenprogramm

Datum Ziel und Beschreibung hm Std Anforderung Tourenleitung


MÄRZ

Sa. 11.03. Gsuchmauer 2.116 m 1.300 4-5


II - III Hermann
Gesäuseberge /Johnsbach; max. 8 TN schwierig Ganglberger
II
Top-Kondition
Rumpler-Runde sichere Spitzkehren-
Sa. 11.03. Dachstein-Krippenstein; max. 6 TN 1.100 6-8 Peter Resch
technik im Aufstieg und
lange Abfahrt - 2.400 m! sichere Skitechnik i.
hochalpinen Gelände
Skitour mit Vollmond-Biwaknacht
– anspruchsvoll II - III
Sa. 11.03. Tourengebiet wird kurzfristig bekannt gegeben ca. Details siehe
U: geplantes Biwak ca. 6 Christian Guster
So. 12.03. 1.300 Ausschreibung -
Kosten: € 48,- TL + ORG download Homepage
ANM: GS bis 15.11.; max. 4 TN
inkl. Tourenbericht!
Varianten & Freeriding Arlberg
U: Hotel Basur, Flirsch am Arlberg
Kosten: € 420,- TL + ORG + 4 x Nä/HP Details siehe Leitung:
Di. 14.03.
€ 100,- Anzahlung bei Anmeldung Ausschreibung - Christian Pachinger
Sa. 18.03.
Kosten: € 48,- TL + ORG download Homepage mit 3 Guides
ANM: GS bis 06.02.; max. 28 TN
Detailausschreibung in der GS
Schneeschuhtouren Neukirchen am
Großvenediger
Do. 16.03. Touren werden vor Ort besprochen ca. 6 Anfänger und
Horst Eder
So. 19.03. U:GH Venedigerblick, Neukirchen gesamt Fortgeschrittene
Kosten: € 47,- TL + ORG
ANM: GS bis 06.02.; max.10 TN

Sa. 25.03. Seekoppe 2.150 m 1.100 3


II - III
Gottfried Köck
Rottenmanner Tauern; max. 6 TN mittel

Sa. 25.03. Holzerkar 1.940 m 1.000 4-5


III Hermann
Haller Mauern, max. 6 TN schwierig Ganglberger

Skitouren Ahrntal
Südtirol; Ahrnerkopf, Merbjoch, Fadner, ...
Mi. 29.03. bei Schlechtwetter Pistenfahren z.b.Kronplatz ab Gottfried Köck
bis 5 schwer
So. 02.04. U: Hotel Anabel***, Ahrntal 1.200 Markus Waldhauser
Kosten: € 132,- TL + ORG
ANM: GS bis 13.02.; max. 12 TN
APRIL
Rifugio Branca/Südl. Ortlergruppe
Palon de la Mar, Pt.San Matteo, P.Tresero,… gute Kondition
Do. 06.04. U: Rifugio Cesare Branca, 2.493 m bis sichere Skitechnik für Peter Resch
bis 6
So. 09.04. Kosten:€ 102,-TL + ORG 1.250 steile, harte Flanken Franz Irndorfer
€ 20,- für Quartieranzahlung und Gletscher
ANM: GS bis 09.03.; max. 10 TN
Totes Gebirge/Stodertal – anspruchsvoll III
Höhepunkt klassische Prielumrundung schwer
Do. 06.04. U: Prielschutzhaus, 1.420 m bis
ca. 10 Details siehe Christian Guster
So. 09.04. Kosten: € 47,- TL + ORG 1.700
Ausschreibung -
ANM: GS bis 15.11.; max. 4 TN download Homepage
inkl. Tourenbericht

28
Tourenprogramm /

Datum Ziel und Beschreibung hm Std Anforderung Tourenleitung


II - III
Sa. 08.04. Hochschwung 2.196 m 1.100 4 sichere Skitechnik
Manfred
Rottenmanner Tauern; max. 6 TN Brandstetter-Hoiss
gute Kondition
Hintergullingspitz 2.054 m II
Sa. 22.04. Gr.Rotbühel-Plientensattel-Hintergullingspitz 1.000 3 Gottfried Köck
mittel
Wölzer Tauern; max. 6 TN
Sonnblick, Hocharn III
Hohe Tauern, Rauriser Tal Manfred
Sa. 29.04. bis schwer
U: Zittelhaus am Sonnblick, 3.105 m 5 Brandstetter-Hoiss
So. 30.04. 1.560 sichere Skitechnik im
Kosten: € 59,- TL + ORG Thomas Übleis
hochalpinen Gelände
ANM: GS bis 04.04.; max. 12 TN
MAI
SHT Venedigergruppe – anspruchsvoll
mit Höhepunkt Dreiherrenspitze III - IV
Rostocker Egge, Dreiherrenspitze, ... schwer
Mi. 03.05. U: Essener-Rostocker Hütte, 2.208 m bis Christian Guster
bis 8 Details siehe
So. 07.05. Kosten: € 120,- TL + ORG + 1.300 Reinhard Salfinger
Ausschreibung -
€ 40,- für Quartieranzahlung download Homepage
ANM: GS bis 15.11.; max. 8 TN
inkl. Tourenbericht

Legende Tourenprogramm

ANM = Anmeldung; GS = Geschäftsstelle der Sektion; ORG = Organisation; TL = Touren­ II mäßig schwierig: freie, breite Hänge mit Neigung bis 30 Grad, inkl. kurze steilere
leitung; TN = Teilnehmer; VB = Vorbesprechung; U = Unterkunft; HM = Höhenmeter im Teil-bzw. Grabenpassagen möglich. Sichere Grundschwünge sind Voraussetzung,
Aufstieg; STD = im Aufstieg; anspruchsvoll = siehe häufig gestellte Fragen da Mulden, breitere Rinnen und leichte, felsdurchsetzte Passagen befahren werden.

S = skitechnische Schwierigkeit (die Definition der Schwierigkeitstabelle wurde dem III schwierig: freie Hänge mit Neigung bis 35 Grad mit kurzen steileren Teilstücken
„Skitourenführer Österreich” Band I, Alpinverlag 2. Auflage 2009 entnommen). und kurzen engeren Rinnen (z. B. Einfahrten). Kontrollierte engere Schwünge – auch
bei schlechten Schneeverhältnissen – sollten beherrscht werden. Hohes skitechnisches
I leicht: freie, breite Hänge mit Neigung bis 20 Grad, Grundschwünge zur Richtungs­ Niveau erforderlich, tlw. Absturzgefahr (felsdurchsetztes Gelände, steiler enger Wald, ...)
änderung im Tiefschnee muss man beherrschen, es gibt aber meist genügend Platz für
weitere Schwünge.

www.alpenverein.at/linz 29
/ Termine Senioren / Weitwanderprogramm

Termine Senioren
Tageswanderungen
Dienstag 5,5 Stunden, Donnerstag 4,5 Stunden
und Edelweißrunde ca. 3 Stunden

Schwimmstunde
Wir schwimmen nicht nur Mittwoch, Landessportschule 9 Uhr
im Sommer,
wir schwimmen auch im Monatstreffen
Herbst und im Winter! Mittwoch lt. Monatsprogramm im Volkshaus Dornach / Auhof Urfahr
Oktober - April 16 Uhr, Mai - September 17 Uhr
Wo? In der Schwimmhalle der oberösterreichischen Landessport-
schule – Olympiazentrum auf der Gugl. Ein Hallenbad mit 50 m
Bahnen. Davon gibt es in Österreich nur 3. Die Wassertemperatur von Monatsprogramm
27° ist die ideale Temperatur für die Leistungsschwimmer. beim Monatstreffen, im Sektionsbüro, bei den Wanderungen,
Wann? Jeden Mittwoch von 9 bis 10 Uhr. Erreichbar mit dem Bus Nr. in den OÖN – Samstag-Ausgabe und im Internet unter AV-Linz/
27 vom Taubenmarkt im 15 min. Takt, bis zur Haltestelle Botanischer Programm der Sektion
Garten. Von hier ca. 5 Minuten zu Fuß. Mit dem Auto sind im Umkreis
des Sportzentrums genügend Parkplätze zu finden.
Willst du noch mehr wissen, ruf die Telefonnummer 0732/60 46 32 an. Wanderwochen 2017:
Die Schwimmstunde wird betreut von der „Seniorengruppe” des Alpen- Winterwander- und LL-Woche
verein Linz, Hauptplatz. Wanderwochen im Frühsommer und Herbst
Willkommen ist jedes ÖAV-Mitglied! Orte werden später bekannt gegeben
Hermann Lanzenberger
Info: Fritz Penkner Tel.: 0680/1211501

Weitwanderprogramm
8. Oktober 2016 6. November 2016
Herbstliches Pielachtal Wanderung zur Ägidikirche am Hohenstein
Gehzeit: 5 Stunden, Abfahrt: 7 Uhr Promenadenhof (Autobus) Gehzeit: 4 – 5 Stunden, Führung: Sepp Zeilinger
Führung: Peter Schauflinger

10. Dezember 2016


22. Oktober 2016 Christkindlwanderung
Weißhorn (1.755 m) Treffpunkt in Linz 7.30 Uhr (Hauptbahnhof)
Gehzeit: 5 – 6 Stunden, Abfahrt: 6.30 Uhr BH Linz-Land (Privat-PKW). Treffpunkt in Steyr 9 Uhr (Bahnhof)
Führung: Josef Wahlmüller Führung und Organisation: Gernot Lettmayr

5. November 2016 21. Jänner 2017


37. O.Ö. Weitwandertreffen im Ursulinenhof Winterwanderung
in Linz
14 Uhr Dankgottesdienst in der Ursulinenkirche
18. Februar 2017
15 Uhr Offizieller Teil mit Lichtbildervortrag:
Gewölbesaal, 1. Stock
Schneeschuhwanderung

Monatliche Treffen der Linzer Gruppe im Klubraum der ÖAV-Sektion Linz jeweils am ersten Montag im Monat um 18.30 Uhr: 05.09., 03.10.,
07.11., 05.12.2016, 02.01., 06.02., 06.03.2017. Die angeführten Wanderungen finden gemeinsam mit dem „Club Aktiv” des Amtes der O.Ö.
Landesregierung, Sektion Bergsteigen und Wandern sowie mit dem Linzer Alpenverein statt. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen und Touren erfolgt
auf eigene Gefahr! Anmeldungen für alle Unternehmungen bei Peter Schauflinger, Tel.: 0732 / 7720-14139, E-Mail: peter.schauflinger@ooe.gv.at
Peter Schauflinger, Beirat für Oberösterreich, Amt der O.Ö. Landesregierung, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz
30
Winterwanderwoche Senioren /

Winterwanderwoche der AV Linz


Seniorengruppe im Lungau
Ein gesundes Winterklima
in nebelfreier Lage genie-
ßen und schon ist das All-
tagsgrau vergessen. Die
schönsten Eindrücke einer
Winterstimmung lassen sich
beim Langlaufen oder Wan-
dern einfangen. Die sonnen-
reichste Gegend Österreichs
ist ideal für sportliche Ambiti-
onen aller Altersklassen. Die
gut beschilderten Wege für
leichte und auch anspruchs-
volle Touren wecken Lust auf
einen erlebnisreichen Auf-
enthalt in geschützter Natur.

Schon bei der Anreise werden wir in Zederhaus mit dem alten Brauch- Die idyllisch gelegene Ludlalm am Prebersee ist allemal einen Besuch
tum im Lungau, den Prangerstangen, vertraut gemacht. Die bis zu 6 m wert. Betreute Wanderwege und Loipen führen um und über den zuge-
langen und 50 kg schweren mit Blumen geschmückten Stangen gelten frorenen See. Die Schneeschuhgeher stiegen zur Grazerhütte auf und
als Symbol des reichsten Wachstums im kurzen Bergsommer. 50 Teil- weiter zur Preberhütte. Nach dem schönen Tag trafen allmählich wieder
nehmer logierten beim Andlwirt in St. Andrä. Hier beginnt schon der alle Gefährten zur gemeinsamen Heimfahrt ein.
Urlaub mit Lungauer Gemütlichkeit, persönlichem Kontakt und indivi-
dueller Betreuung. Vorzüge, die den Gast rasch zum Freund des Hauses Ein Höhepunkt in jeder Hinsicht war der Ausflug auf den Katschberg
werden lassen. 1.683 m. Während die Langläufer die schön angelegte Katschbergloipe
Eine schöne Tour führte uns bei strahlendem Wetter auf die Turracher benützten, stiegen die Schneeschuhgeher auf dem Naturlehrpfad
Höhe 1.763 m. Während die Schneeschuhgeher den 2.193 m hohen zum Tschiernock 2.024 m und zur Gentalscharte auf. Die Mittagsrast
Kornnock erklommen, umrundeten die Wanderer und Langläufer auf genossen sie gemeinsam mit den Wanderern auf der Pritzhütte. Der
gepflegten Wegen und Loipen durch lockeren Zirbenbestand den Grün- gemeinsame Rückweg zur Paßhöhe war bequem. Etwas müde, aber gut
see und den Turrachersee. Bei etwas gedämpftem aber t­rockenem gelaunt kehrten wir nach St. Andrä zurück.

Unser letzter Wandertag


hatte es in sich. Die Schnee-
schuhgeher stiegen von
Mauterndorf zur Trogalm
und weiter bis zum Speier-
eckgipfel 2.471 m auf. Der
Rundblick bei guter Fern-
sicht war überwältigend. Für
den Rückweg benutzten sie
die Sonnenalm Gondelbahn
und schließlich den Linien-
bus bis St. Andrä. Die Lang-
läufer durchstreiften die
Lignitztal Loipen, die Wande-
Wetter lernte eine größere Gruppe den interessanten Abschnitt des Lun- rer spazierten gemütlich nach Mariapfarr und wanderten anchließend
gauer Kulturwanderweges zwischen St. Andrä und Mauterndorf kennen. nach ergiebiger Rast entlang dem Taurachfluß nach St. Andrä zurück.
Zahlreiche Schau - und Hinweistafeln informieren über lustige und Die beschilderten Wege, Loipen und Ziele gestalteten sich vielseitig und
schaurige Begebenheiten. Die Schneeschuhgeher stapften abschnitt- teilweise auch recht anspruchsvoll. Sie gaben Anlass zu Berichten bei
weise im knietiefen Schnee zur Wildbachhütte 1.860 m hinauf. Die den abendlichen Gesprächen in gemütlicher Runde und Atmosphäre.
lustige Talfahrt mit geliehenen Rodeln wird wohl lange in Erinnerung
bleiben. Die Langläufer erkundeten das romantische Weißpriachtal bis Herzlichen Dank an alle, die zu dieser gelungenen Wanderwoche bei-
zur Dicktlerhütte. getragen haben. Hans Wall

www.alpenverein.at/linz 31
/ SALEWA

Der perfekte Skitourenschuh


nlang aufsteigen”
muss ich doch damit stunde
„bequem wie ein Hausschuh,
„superleicht, schließlich habe ich ja auch noch Bindung
und Ski mitzuschleppen”

x.000 hm den Berg rauf”


„natürlich eine Abfahrtsmaschine, dazu quäle ich mich doch

Tut mir leid, den gibt‘s leider nicht. Dem Skitourenboom der letzten Der Weg zum für dich optimalen Skitourenschuh führt zum Fach­
Jahre verdanken wir eine riesige Vielfalt an Skitourenschuhen. Die Sport­ händler. Dieser wird sehr genau den Einsatzbereich der neuen Aus-
industrie hat das Potential erkannt und mithilfe neuer Technologien und rüstung hinterfragen und deine Füße mit Hilfe von Computerscan,
Materialien eine enorme Modellauswahl hervorgebracht. Dennoch, es Gang­analyse und nicht zuletzt seiner Erfahrung analysieren. Aus dem
ist genau wie beim Ski. Das Superleichtgewicht zwingt zu Abstrichen Ergebnis dieser Analyse wird nun ein Schuh empfohlen werden, der
beim Abfahrtsspaß und mit der Abfahrtswaffe wirst du immer ein wenig gut zu Fuß und Touren­zielen passt. Nun folgt die individuelle Feinab-
mehr Zeit und Kraft für den Aufstieg benötigen. Mit der gestiegenen stimmung.
Modellanzahl ist also auch die Bedeutung der Auseinandersetzung mit Je größer das Repertoire des Händlers, umso besser wird auch das
dem beabsichtigten Einsatz des neuen Schuhs gestiegen. Möchtest du Ergebnis, also der Skitourengenuss, werden. Sehr oft reicht schon die
in Rekordzeit einen Berg oder eine Skipiste hinaufeilen oder gar an Ski- Anpassung des Innenschuhs, eine individuell angefertigt Einlagesohle
tourenrennen teilnehmen? Steht für dich der Abfahrtsgenuss im Vor- oder eine punktuelle Bearbeitung der Schale des Tourenschuhs. Für
dergrund? Wie (hoch-)alpin sind deine Skitourenziele, möchtest du mit umfassendere Anpassungen setzen wir beispielsweise mit unserem
deiner neuen Ausrüstung auch technisch anspruchsvolle Gipfel bestei- Orthopäden entwickelte Holzleisten ein oder passen einen geschäum-
gen? Bist du damit bis ins späte Frühjahr unterwegs, oder sitzt du im ten Innenschuh an, der hohen Komfort und ausgezeichneten Fersen-
April eh am Bike? Alle Fragen geklärt? Perfekt. Jetzt ab ins Internet und halt gewährleistet.
den richtigen Schuh zum niedrigsten Preis bestellt.

Abermals sorry. Oberstes Ziel bei der Entwicklung eines neuen Ski­
tourenschuhs ist es, eine große Menge davon zu verkaufen. Der Schuh
muss also auf möglichst viele Füße passen. Je ‚normaler‘ dein Fuß,
umso wahrscheinlicher wirst du einen halbwegs passenden Schuh
finden. Nur: Wer hat schon zwei komplett idente, normbreite Füße mit
‚Standardferse‘, ohne Hallux, ausgeprägtem Kahnbein, hohem oder
flachem Rist, neutralem Längs- und Quergewölbe usw.? An Blasen,
Kälteempfindlichkeit, Durchblutungsprobleme und Fußermüdung denke
ich da noch gar nicht.

Im Salewa Store Linz gehen wir noch einen Schritt


weiter. Wir begleiten dich mit deiner neuen Aus-
rüstung weiter als bis zur Tür unseres Geschäftes.
Jeder Käufer einer Skitourenausrüstung in unserem
Geschäft kann an einer Materialeinführungstour mit
mir teilnehmen. Ziel ist es, dich mit deiner neuen Aus-
rüstung vertraut zu machen, natürlich gibt‘s auch eine
Menge Praxistips. Details und Termine dazu gibt‘s im
Geschäft oder auf salewa-linz.at.

Christoph Veres
Inhaber Salewa Store Linz
staatlich geprüfter Instruktor Ski- und Skihochtour

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Materialeinführungstour mit unserem Geschäftsführer Christoph Sa: 09.00 - 12.00 Uhr
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*auf reguläre Ware, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar


/ Ortsgruppen

Ortsgruppe Peuerbach
Wanderwoche Zillertal
In den letzten 3 Wintern verbrachten wir
unsere Skiwoche immer im Zillertal, so
mancher dachte sich es wäre auch eine
schöne Gegend zum Wandern. Nach dem
Motto „gedacht – getan” organisierte
Johann Dornetshuber die Wanderwoche
von 24. - 30.7.2016 im besagtem Tal.

Unsere Unterkunft in Hippach der Gast-


hof Hubertus, bekannt mit für seine aus-
gezeichnete Küche, mit Regional- und
Wildgerichten verwöhnte uns das Team
von der Familie Troppmair.
Das Zillertal bietet unzählige Möglichkei-
ten zum Wandern, Klettern, Klettersteig­
gehen und für Hochtouren. Bei uns stand
das Wandern im Vordergrund mit einigen
Ausnahmen der „Berggemsen”.
Wir wanderten in 2 - 3 verschiedenen
Gruppen je nach Lust und Laune oder
auch Können, wie es den 43 Teilnehmern
gerade gefällt - damit mischen sich die
Gruppen jeden Tag neu.
Am Sonntag gleich nach der Anreise ging es auf der Zillertaler Höhen- Mit der Ahornbahn kamen wir am Mittwoch zur Filzenalm, Filzenkogel
straße hinauf auf die Hirschbichlalm und von dieser zur Kristallhütte – und Edelhütte für die Wanderfreunde; die Berggemsen gingen auf dem
für viele bekannt im Winter – weiter zum Wetterkreuz und Wimbachkopf Peter Habeler Gipfelanstieg auf die Ahornspitze. Der Gipfel mit 2.976 m
Montags ging´s mit der Gerlossteinbahn auf die Gerlossteinalm: eine begeistert insbesonders durch die imposante Fernsicht auf die umlie-
Gruppe nahm den Klettersteig, der Rest wanderte auf die Gerlosstein- genden Dreitausender sowie die Aussicht ins Zillertal.
wand. Nach kurzem Regenschauer beim Abstieg wurde es noch sehr Die Region Lanersbach war Donnerstag angesagt: Die Grübelspitze
gemütlich auf der Gerlossteinalm. (2.295 m) und die Besichtigung der Bergkäserei Stoankasern mit dem
Dienstag war Hochfügen angesagt: Vier-Almen-Runde für die Wander- Blick in die Gletscherregion des Hintertuxer Gletscher – eine Tour für
freunde, der Rest unternahm eine Rundtour über das Sonntagsköpfl zum Genuss und Ausblick. Etwas länger war die Tour durch das Hobarbach-
Gilfert – ein dominanter Aussichtsberg mit Blick ins Inntal bis Innsbruck. tal zur Hippoldspitze auf 2.643 m.

Jedes Alpenvereinsmitglied sollte einmal die


Berliner Hütte besucht haben – so sagt unser
Ehrenobmann Ludwig Kaltseis. Und so wan-
derten wir am Freitag bei herrlichem Wetter
vom Gasthaus Breitlahner im Zemmgrund zur
Berliner Hütte. Er hat Recht, dieses Bauwerk
muss man einmal gesehen haben! Die Hütte
steht unter Denkmalschutz und sie sucht
Seines­gleichen. Die Strapazen des Aufstiegs
vergaßen wir mit dem Blick in die imposante
Gletscherwelt und dem sehr guten Essen auf
der Berliner Hütte. Besonders Tüchtige wan-
derten noch zum Schwarzsee und zur Mel-
cher Scharte weiter.
Schnell ist diese Wanderwoche im Ziller-
tal vergangen, danke an die Tourenführer für
die umsichtig geführten Touren und Johann
Dornetshuber für die Organisation der Wan-
derwoche. Wir haben nur einige schöne
Touren in diesem großen Tal unternommen
und es gibt noch so viele schöne Ziele, des-
wegen kommen wir 2017 wieder ins Zillertal.
Christine Schönbauer
34
Ortsgruppen / Rettungseinsatz /

Unsere Ortsgruppen
Ortsgruppe Obmann Telefon E-Mail
Andorf Leopold Reitinger 0664 / 8298738 l.reitinger@aon.at
Bad Leonfelden Johann Winkler 0664 / 7910234 hanswinkler@aon.at
Bad Zell Herbert Schuster 0664 / 73702831 herbert_schuster@aon.at
Eferding Franz Auer 07272 / 2278 auer-franz@gmx.at
Gallneukirchen- Engerwitzdorf Franz Haneder 0664 / 3840810 haneder.franz@aon.at
Kirchberg-Thening Martin Hagmüller 07221 / 63051 martin.hagmueller@gmx.at
Leonding Peter Resch 0676 / 5537427 peter.resch@siemens.com
Mauthausen Gottfried Pichler 0650 / 3244056 gottfried.pichler@24speed.at
Neuhofen Werner Reisetbauer 0699 / 10963410 werner.reisetbauer@aon.at
Niederwaldkirchen Klaus Wolkerstorfer 0664 / 601653046 klaus.wolkerstorfer@netzgmbh.at
Oberneukirchen Gernot Schwarz 0664 / 9602971 alpenverein.onk@gmail.com
Ottensheim Karl Retschitzegger 0664 / 2426466 karl.retschitzegger@aon.at
Perg Walter Besenbäck 0664 / 1614125 walter.besenbaeck@gls.at
Peuerbach Franz Schönbauer 0664 / 9764956 fr.schoeni@gmx.at
Riedau Tanja Mitterhauser 07764 / 8095 office@stuckhandwerk.at
St. Florian Bernd Winkler 0680 / 3175875 bernd.winkler@lcm.at
Traun Gerhard Kössldorfer 07229 / 63 029 eg.koessldorfer@gmx.at
Waizenkirchen Reinhard Falkner 0664 / 9208797 falkner.34437@raiffeisen-ooe.at

Kurse sind wichtig –


Rettungseinsatz ist lebenswichtig
Der Alpenverein Linz veranstaltet bereits seit über 25 Jahren Ausbil- Als wir ca. 45min später am Unfallort ankamen, wurde uns das Ausmaß
dungskurse in verschiedenen Sparten des Bergsports. Wir sind – so erst bewusst. Der Verletzte war mehrere Meter abgestürzt und hatte sich
glauben wir – zu Recht stolz auf unser Programm, was uns nicht zuletzt schwerste Verletzungen an Kopf und Bein zugezogen. Da der Patient
die ungebrochene Nachfrage und die vielen positiven Rückmeldungen bei Bewusstsein und ansprechbar war, wurde gemeinsam entschieden,
unserer Teilnehmer bestätigt. mit der Umlagerung auf die Krankentrage noch zu warten. Es war auch
Neben vielen anderen gab es auch heuer wieder vier Hochtourenkurse nicht klar, ob ein Hubschrauber kommen würde und ob der Verletzte,
für Anfänger und einen für Fortgeschrittene, in denen den Teilnehmern dann nicht wieder auf eine andere Trage umgelagert werden musste.
das nötige Wissen vermittelt wird, um eigenständig und sicher im hoch- Die nächsten Stunden bestanden Großteils darin, den Patienten mit
alpinen Gelände unterwegs zu sein. Die Kursleitung obliegt staatlich Decken warm und bei Bewusstsein zu halten.
geprüften Bergführern. Neben Tourenplanung, Orientierung, Spuranlage, Als wir erfuhren, dass eine Notärztin mit einem Hubschrauber zur Sim-
Anseilarten, Umgang mit Kompass und Höhenmesser ist ein wesentli- onyhütte geflogen wird und dann auch zum Verletzten kommt, konnten
cher Teil des Programms die Kameradenbergung. wir erst einmal aufatmen. Während die Notärztin den Verletzten ver-
Wie wichtig es ist, im Notfall die richtigen Schritte zu setzen und wie sorgte und transportfähig machte, wurden mögliche Hubschrauberlan-
entscheidend über den Ausgang eine gut funktionierende Rettungs- deplätze ausgemacht.
kette sein kann, diese Erfahrung konnten einige unserer Teilnehmer im Nach der Umlagerung auf die Vakuummatratze versuchten wir die
Umfeld unseres Hochtourenkurses machen: ersten Meter in Richtung Hütte anzutreten. Nach kürzester Zeit war uns
allen klar, dass dies eine extreme Tortur werden und einige Stunden
Kurz vor Nachtruhe wurden von der Terrasse der Simonyhütte aus in Anspruch nehmen würde. Der Hubschrauberpilot unternahm also
Schreie und Licht aus einigen hundert Metern Luftlinie wahrgenommen. den riskanten Versuch, in der Nähe der Absturzstelle zu landen und es
Wir benachrichtigten den Hüttenwirt, der sich sofort mit einer zweiten gelang ihm gottseidank auch wirklich. Der Abtransport ging dann glück-
Person auf den Weg machte, um den Ort ausfindig zu machen. Als wir licherweise relativ schnell und unkompliziert von Statten.
einige Zeit später die Rufe „Alle Bergführer aktivieren” vernehmen konn-
ten, wussten wir, dass es sich um einen Ernstfall handeln musste. Wir sind froh, dass wir einen kleinen Teil zur Rettungsaktion beitragen
Der Bergführer der zweiten Kursgruppe, Armin machte sich ebenfalls konnten.
Andreas Stegfellner
mit einem Kursteilnehmer auf den Weg, um Hilfe zu leisten. Wir standen
kurz danach mit Armin telefonisch in Kontakt, der uns beauftragte, unse-
ren Kursgruppen-Bergführer Andreas aufzuwecken, um mit einer Kran-
kentrage an den Unfallort zu eilen. Notruf bei Alpinunfall
Da wir selbst Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr bzw. auch beim
Roten Kreuz (Simon) sind, wissen wir mit solchen Extremsituationen
Bergrettung: 140
umzugehen und sahen uns quasi in der Pflicht und auch in der Lage bei Euronotruf: 112
der Rettungsaktion mitzuwirken. Wir weckten Andreas, den Berg­führer Für den Euronotruf braucht es keine SIM Karte.
unserer Kursgruppe auf und traten den nächtlichen Weg mit Stirn-, Anstatt des Pin Codes einfach 112 wählen
Handlampe und der Krankentrage mit Vakuummatratze an.

www.alpenverein.at/linz 35
/ Skihochtour Großglockner

Aufstieg zum Kleinglockner Franz, Andreas und Thomas

2.000 Meter zum Glück!


Der Großglockner, das Dach Österreichs, ist ein Traumziel für den steilen Gipfelhang. Rasch folgte auf Harsch dann Firn, der dann wirklich
ambitionierten Bergsteiger - besonders im Winter. gut zu fahren war.
Reini unser Tourenführer, Andreas, Bernd, Franz, Martin und Philipp
Groß war die Begeisterung, als ich die Ausschreibung „Skihochtouren genossen das nachmittägliche Bier am Lucknerhaus. Spät wurde es
Glockner-/Schobergruppe mit Höhepunkt Großglockner gelesen habe. heute nicht, denn morgen war es dann soweit. Es ging auf den Glockner.
Das werden sicher spannende und interessante Tage.
Begonnen haben wir unsere Skitourentage mit einem entspannenden Pünktlich um 3 Uhr standen alle mit einer angenehmen Anspannung
Saunagang im komfortablen Lucknerhaus. Sehr gutes Essen und ein abmarschbereit vor dem Lucknerhaus. Es war sternenklar und kalt. Die
guter Wetterbericht sorgten für gute Laune. Stirnlampe konnten wir uns sparen, weil der Mond die Winterlandschaft
gut ausleuchtete.
Also ging es am Donnerstag auf das nahe Figerhorn, dem Hausberg In der ersten Steilstufe zur Lucknerhütte leisteten die Harscheisen gute
des Lucknerhauses. Der Aufstieg war im unteren Teil mühsam. Ein stei- Dienste. Dann ging es über mehrere Steilstufen zum Ködnitzkees. Über
ler Graben mit wenig Schnee und mannshohem Erlengebüsch forderte der Burgwartscharte kündigte sich in zartem Rosarot der beginnende
uns mehr als uns lieb war. Tag an. Der Wind blies kalt und es zog hochliegende Bewölkung auf.
Nach Überwindung dieser ersten Herausforderung wartete herrliches Zügig ging es zum Skidepot unter der Adlersruhe. Der Mürztaler Steig
Skitourengelände auf uns. Der steile Gipfelhang war rasch bezwungen. war gut gangbar.
Sonne und mystische Wolkenstimmungen bescherten uns eine beein- Bei der Adlersruhe seilten wir uns an. Andreas und Franz gingen mit
druckende Gipfelrast mit tollen Ausblicken auf den Glockner. Die zweite Thomas, dem Schwiegersohn von Reini, der den verletzten Christian
Herausforderung an diesem Tag waren die Schneebedingungen am würdig vertrat.

Blick von der Adlersruhe in die Schobergruppe

36
Skihochtour Großglockner /

Dichte Wolken hüllten uns ein. Das im Sommer so berüchtigte Glock- Der nächste Tag brachte eine Genussskitour auf den Weißen Knoten.
nerleitl war im Winter überraschend einfach. Auch der Anstieg zum Herrliches Gelände, Sonnenschein und feinster Pulver ließen auch
Kleinglockner war problemlos. Den herrlichen Firngrat und den finalen diesen Tag zu einer wahren Freude werden. Der unverspurte Gipfelhang
Aufstieg über Felsplatten genossen wir. Weniger als 7 Stunden haben bescherte Glücksgefühle.
wir für die knappen 2.000 Höhenmeter zum Gipfel gebraucht. Hier oben
zu stehen - auch bei Nebel - ist ein absolutes Glücksgefühl für jeden Von der Skitour auf das Böse Weibele kann der Autor nur von Erzählun-
Bergsteiger. gen berichten, weil er bereits beim Eierpecken bei seiner Familie war.
Der Abstieg war dann mühsam, eine tschechische 7er-Seilschaft verur- Aber auch diese Skitour und die Abfahrt nach Lesach waren vom Aller-
sachte einen Stau, wie wir ihn sonst nur von den Autobahnen kennen. feinsten.
Ab dem Kleinglockner konnte uns dann nichts mehr aufhalten. Bald
waren wir beim Skidepot. Die Schneeverhältnisse waren heute gut. Besonderer Dank gebührt Reini Salfinger und seinem Schwiegersohn
20 cm Pulver ließen die folgenden 1.500 Höhenmeter zum Genuss Thomas für die umsichtige und kompetente Führung. Erst dadurch
werden. Nach knapp 10 Stunden - also kurz vor 13 Uhr - schwangen wir konnten wir dieses herrliche Skitourengebiet so richtig genießen.
beim Lucknerhaus ab und freuten uns auf das Mittagessen. Die 2.000 Meter auf den Großglockner am Karfreitag waren ein richti-
Vor einem lustigen Abend, an dem wir unseren Gipfelsieg feierten, ent- ger Höhepunkt und ein alpines Schmankerl.
Andreas Eckerstorfer
spannten wir uns in der Sauna.

Abstieg in die Glocknerscharte Phillip, Franz und Reini bei der Adlersruhe

Aufstieg am Ködnitzkees Martin, Andreas, Reini und Phillip am Tigerhorn

www.alpenverein.at/linz 37
/ Tourenbericht Zuckerhütl & Trögler

Tourenbericht
Zuckerhütl 3.507 m
& Trögler 2.903 m
8. – 10. Juli 2016

Pfaffengrat

Freitagmorgen kurz vor 8 Uhr: neben mir im Aufzug steht mein Nachbar
mit Anzug und Krawatte, während ich bereits mit Rucksack, Helm, Pickel
und meinen Hochtourenschuhen bepackt bin. Auf die Frage hin was
denn geplant ist kann ich nur mit einem breiten Grinsen und leuchten-
den Augen antworten: ‚Es geht ins Stubaital!‘
Nach vier Stunden steht unsere Truppe inklusive unserer beiden Guides
Robert und Hermann auch schon fertig zum Hüttenaufstieg bei der Tal-
station der Gamsgartenbahn am Talschluss des Stubaitals bereit. Gut
gelaunt geht es die 600 Höhenmeter hinauf zur Dresdener Hütte auf
2.308 m.
Beim Abendessen wird noch kurz der Schlachtplan für den nächsten
Tag zurecht gelegt, und nach angenehmer Nachtruhe im Luxus 3-Perso-
nenzimmer stehen wir am Samstagmorgen pünktlich um 7 Uhr – und
das trotz Verschlafens der Kellnerin – abmarschbereit vor der Hütte. Der
Wetterbericht war und ist nach wie vor gut und daher stört uns der
wolkenbedeckte Himmel ganz und gar nicht. Ich denke mir: ‚Ist mir eh‘
Zuckerhütl
lieber wenn es beim Rauf gehen nicht ganz so warm ist und erst kurz
vorm Gipfel die Sonne rauskommt!‘. Selbst der einsetzende Nieselregen
tut nichts zur Sache und es wird munter weiter marschiert. Zwischen- Nach einiger Zeit des Herumkraxelns auf teilweise losem Gneisgestein
zeitlich ereilt uns der Ordnungsruf unseres Guides Hermann, dass wir stehen wir endlich auf dem Gletscher – oder sagen wir mal so – soweit
für diese Höhe viel zu schnell unterwegs sind und doch nicht um 14 Uhr sich ein solcher im Nebel erkennen lässt. Die Seilschaften für die Über-
schon bei der Hütte sein wollen! Dem wird selbstverständlich Folge schreitung des Gletschers wurden schon beim abendlichen Achterl
geleistet und das Tempo verlangsamt. festgelegt und somit geht’s nach kurzer Trinkpause gleich weiter. Erst
Zur Luftkühlung bzw. zum Nieselregen kommen auch noch leichte am nächsten Tag am Gipfel des Tröglers – der dem Zuckerhütl gegen-
Windböen dazu – es macht uns nichts aus, denn wir sind der fixen überliegendem Aussichtsberg – lässt sich erkennen, wie uns der Weg
Überzeugung, dass sich die Wolkendecke spätestens beim Gipfelan- über den Gletscher bis zum letzten Gipfelanstieg geführt hat. Aha….so
stieg lichtet. sieht das also aus!

38
Tourenbericht Zuckerhütl & Trögler /

Sulzenauferner Gipfel Zuckerhütl

Irgendwann geht beim Trott über die weiße Fläche und dem Nebel auf der Veranda und lassen den Tag bei einem wohlverdienten Getränk
ringsum – teilweise war nicht mal der erste Mann aus der Seilschaft Revue passieren. Nicht zu vergessen: Hermanns Befürchtung hat sich
zu erkennen – das Raum- und Zeitgefühl verloren. Dennoch taucht aus nicht bewahrheitet – wir waren erst gegen 16 Uhr bei der Hütte!
dem weißen Nichts schließlich der letzte Anstieg auf und es geht über Der Tag ‚danach‘ beginnt wolkenlos und strahlend blau und somit wird
brüchigen Fels hinauf zum Gipfel. Während wir uns schließlich zum entschieden, noch eine kleinere Tour auf den Trögler zu unternehmen,
Gruppenfoto vor dem Gipfelkreuz positionieren, müssen wir jetzt end- um das schöne Wetter zu nutzen. Und die Aussicht von diesem etwas
lich tatsächlich einsehen, dass es heute mit einer herrlichen Aussicht niedrigeren Berg entschädigt uns letztlich für das nicht ganz so tolle
nichts mehr wird. Wirklich sehr schade - aber so ist es eben in den Wetter tags zuvor.
Bergen! Mein persönliches Fazit: wieder ein sehr lohnendes, nachhaltiges Berg-
Beim Abstieg wird es mit jedem zurück gelegtem Höhenmeter wärmer, wochenende, von dem ich in nächster Zeit gedanklich zehren werde!
schöner und blauer und bei der Hütte sitzen wir schließlich in der Sonne Möglich gemacht durch den Alpenverein Linz – herzlichen Dank!
Helga Lichtenegger

Gr. Trögler

www.alpenverein.at/linz 39
/ Vielfalt bewegt

Schon gehört? von:


Ein Erfahrungsbericht
„Das wär doch was für dich” meinte meine Kollegin.
So bin ich aufmerksam geworden, hab‘ mich dann gleich auf der
Homepage genauer informiert und war sofort begeistert. Seit vielen
Jahren bin ich in den Bergen unterwegs – sowohl im Sommer als auch
im Winter – und immer schon war mir neben dem sportlichen Aspekt
das Naturerlebnis ganz wichtig. Und so oft hab ich mich dann geärgert,
dass ich eigentlich nur so wenig kenne.
Da kam mir dieses Projekt – ein Biodiversitäts-Monitoring von Laien
über der Waldgrenze – gerade recht. Nachdem ich mich beim Natur-
schutzreferat im Alpenverein in Innsbruck erkundigt habe, wie’s denn
genau abläuft und beruhigt war, dass man keine Fachkenntnisse benö-
tigt, außerdem keinerlei Druck hat, Ergebnisse zu liefern, war klar: Da
will ich mitmachen!

Birgit Kantner, Leiterin des Projektes, hat mir dann alle nötigen Unter-
lagen zugesandt, und schon konnte es losgehen: Ausgerüstet mit den
„Steckbriefen” der 17 verschiedenen Arten an Pflanzen und Tieren, die wir
entdecken und dokumentieren sollen, einer Fotokamera zur Beweisfüh-
rung, einem geeigneten Handwerkszeug zum Feststellen der Koordina-
ten (GPS, Alpenvereins APP oder wer kann, kann die Daten auch aus der
guten alten Wanderkarte herauslesen) und jeder Menge Entdeckerlaune
stand unsere nächste Bergtour unter dem neuen Motto „Vielfalt bewegt”.

Also marschieren wir nun so wie immer zügig bergan, aber mit Argusau-
gen und Perspektivenblick, immer auf der Lauer, eine unserer 17 Arten
zu finden. Und ihr könnt mir glauben, man hat echt eine Riesenfreude,
wenn man dann tatsächlich z. B. eine ganze Wiese voll von zottigem
Klappertopf entdeckt, oder einen Alpensalamander! Da heißt es dann
schnell zu sein, der Klappertopf läuft ja nicht weg, der Salamander aber
ist flink. Also zuerst sofort ein Foto schießen. Wenn der Salamander
noch etwas länger ausharrt – weil wir uns ihm natürlich sehr vorsich-
tig nähern – dann wird versucht, ein zweites besseres Foto zu knipsen.
Koordinaten müssen noch bestimmt werden und weiter geht’s.

Um uns noch ein paar Tipps und Informationen zu holen, haben wir
dann kurz darauf den Workshop zu Vielfalt bewegt auf der Mödlin-
gerhütte besucht. Um es kurz zu machen: Es war ein tolles Wochen-
ende! Eine bunte Mischung gleichgesinnter berg- und naturbegeisterter
Alpenvereinsmitglieder erhielten in lockerer Atmosphäre vor wunderba-
rer Kulisse einschlägige Informationen von Biologen und Naturschutz-
Spezialisten.

Wir – in diesem Fall Alexandra, Robert und ich – sind schon etwas früher
eingetroffen und haben noch eine kurze Wanderung auf den Spiel­
kogel gemacht. Schon am Weg dorthin haben wir uns an so mancher
schönen Entdeckung erfreuen können. Da war z. B. die Alpenhummel
(steckbrieflich gesucht!), der wir mit gezückter Kamera nachgejagt sind,
nur um feststellen zu müssen, dass sie doch schneller ist als wir. Nach
dieser Erfahrung haben wir uns erst mal gestärkt und die herrliche Aus-
sicht genossen, bis plötzlich Robert durchs Fernglas einen Steinadler
gesichtet hat. Wir sprangen auf, beobachteten den eleganten König der
Lüfte, hofften, dass er vielleicht doch noch etwas näher kommt, um ihn
genauer betrachten zu können.

40
Vielfalt bewegt /

Auf jeden Fall machten wir aber gleich mal ein Beweisfoto, auch wenn
er eigentlich noch zu weit weg war. Na fein, da hatten wir ja am Abend
den Referenten gleich etwas zu bieten!

Im Zuge dieses Workshops haben wir dann noch sehr viel Interessan-
tes gelernt: welche Verwechslungsmöglichkeiten bestehen, auf welche
feinen Unterschiede wir achten müssen, welche Möglichkeiten wir
haben, die eine oder andere Art besser bestimmen zu können, aber
auch einiges über „unsere 17” hinaus. So haben wir z. B. schon sehr
zeitig in der Früh dem Morgenkonzert der Vögel gelauscht und den
Baumpieper bei seinem Balzflug beobachtet.
Leider hat sich dann bei genauerer fachmännischer Betrachtung her-
ausgestellt, dass unser Steinadler doch nur ein Mäusebussard war. Na Vielleicht wär‘ das ja auch etwas für dich?
ja, jetzt kennen wir dafür den Unterschied, selbst wenn man nur die Sil- Genauere Info dazu findest du unter:
houette am Foto erkennen kann. www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/vielfalt_bewegt

Im Laufe unserer nächsten Wanderungen haben wir immer wieder Ent-


deckungen machen können und uns jedes Mal darüber gefreut. Unser
Blick ist jetzt geschärft: Arnika, gelber Tüpfelenzian, zottiger Klappertopf,
Silberwurz und Co werden nun ohne Zweifel gleich erkannt. Es gibt übri-
gens auch einige Arten, die im Winter zu beobachten sind, wie z. B.
das Alpenschneehuhn oder den Schneefink. Bei den Tieren müssen wir
allerdings noch etwas daran arbeiten, sie auch mit der Kamera einzu-
fangen, das ist dann doch bei manchen eine kleine Herausforderung.
Aber irgendwann erwischen wir auch die Alpenhummel und den Stein-
adler – da sind wir uns sicher.

Ja, Vielfalt bewegt tatsächlich in vielerlei Hinsicht: Nicht nur den Berg
rauf und runter, vielmehr durch den Spaß und die Freude am Entdecken
und Beobachten, aber auch durch das Bewusstsein,Teil zu sein an einer
tollen Sache!
Klaudia Huber

www.alpenverein.at/linz 41
/ Pinnwand

alpinnwand

Wir gratulieren
ganz herzlich
Gratulation!
Die Mitglieder unseres Alpin- und Kletterteams waren wieder fleißig
zum Geburtstag!
und haben zahlreiche Ausbildungen absolviert:

Instruktor Hochtouren:

Instruktor Mountainbike:
Claus Struber
Anton Kitzmüller
50
Regina Sudra
Instruktor Sportklettern Breitensport: Andreas Höglinger 1.10.2016 – 50 Jahre
Hüttenwirtin Hofpürglhütte
Stefan Traugott
Übungsleiter Sportklettern: Marietta Atzmüller


Gerald Huber
Martin Kerschbaumsteiner 75
Herwig Mayer
Markus Kraberger 30.8.2016 – 75 Jahre
Marius Petermandl Langjähriger Wegereferent i.R.,
derzeit Archivreferent
Karin Schaffer

Übungsleiter Alpinklettern:
Claus Struber
Claus Struber 75
Hermann
Übungsleiter Mountainbike: Manuel Etzlsdorfer Hannesschläger
6.11.2016 – 75 Jahre
Darüber hinaus haben zahlreiche Tourenführer aus den Ortsgruppen Leitung der Radfahrergruppe,
ebenfalls Kurse und Ausbildungen absolviert, deren vollständige Beirat im Präsidium
Aufzählung allerdings den Rahmen sprengen würde.

Wir gratulieren allen ganz herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Wir trauern um
Dieter Herzog Reg.Rat Josef Wallner
ehem. HG-Leiter und Johann Hinterecker langjähriger
Präsidiumsmitglied langjähriger Obmann Wegemitarbeiter
der OG St. Florian

42
Pinnwand /

Bring & Buy 15. Oktober 2016


Basar für gut erhaltene Ausrüstungsgegenstände und
Sportbekleidung im Kletterzentrum AM TURM in Linz/Urfahr,
Julius-Raab-Straße 4
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr bieten wir auch heuer wieder allen Mitgliedern und
bergsportinteressierten Nichtmitgliedern die Möglichkeit, neuwertige bzw. gebrauchte, gut
erhaltene Ausrüstungsgegenstände sowie Sport­bekleidung zu verkaufen oder günstig zu erwerben.

Das Angebot umfasst alles, was man im alpinen Leben so benötigt: Tourenski, Skischuhe, Harscheisen,
Schneeschuhe, LVS-Geräte, Kletterausrüstung, Steinschlaghelme, Bergschuhe, Sportbekleidung aller Art
(Anoraks, Tourenhosen, Kletterbekleidung, Fleecepullover, …), Schlafsäcke, Trekkingstöcke, Unterlagsmatten und und und ...

Wir nehmen eure angebotenen Waren in Kommission und behalten 20% vom Verkaufserlös als Spesendeckungsbeitrag ein.
Die Artikel müssen in gutem Zustand, fleckenfrei und sauber sein und dem aktuellen Sicherheits­standard entsprechen.
Wir behalten uns vor, veraltete, verschmutzte oder sonst unverkäufliche Ware nicht anzunehmen.

Annahme der Waren: Verkauf: Auszahlung/Rückgabe:


Freitag, 14. 10. 2016, 18 bis 20 Uhr und Samstag, 15.10.2016 Samstag, 15.10.2016
Samstag, 15.10.2016, 9 bis 10 Uhr 10 bis 12.30 Uh 13 bis 14 Uhr

Für Diebstahl oder Beschädigung der lagernden Waren können wir leider keine Haftung übernehmen. Wir bitten um Verständnis.

Aktionstage beim Flying Fox!


am Höhenrausch in Linz am OK-Platz –
von 10. bis 14. Oktober 2016
AV-Mitglieder zahlen an diesen Tagen statt € 10,- nur € 8,50!
minus 10 %
Nähere Infos unter www.hoehenrausch.at für Mitglieder des AV Linz
Timberland Store, Hauptplatz 23, 4020 Linz

Exklusiv für Mitglieder des Linzer Alpenvereins


Die Fa. Skinfit gewährt allen unseren Mitgliedern einen

Rabatt von 15 % auf alle Einkäufe


von 7. – 18.11.2016. Bitte den Mitgliedsausweis mitnehmen!
Skinfit Shop Linz, Tegethoffstr. 42 (Nähe Wissensturm), 4020 Linz
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00 bis 13.00, Mo – Do 16.00 bis 20.00, Fr. 10.00 – 17.00 Uhr

www.alpenverein.at/linz 43
/ Wanderung Slowakei

Zipser Burg

Wandern, wo die Slowakei


am schönsten ist
Am 16.06. trafen sich frühmorgens 10 Wander- und Kulturinteres- Am nächsten Tag stand das Zipserland auf dem Programm. Wir stie-
sierte, um die Reise nach Strbske Pleso anzutreten. In Banská Bystrica gen zur Burg hinauf und wurden durch die mächtige Festung geführt.
gönnten wir uns eine Mittagspause mit Besichtigung der einst bedeu- Dann führte der Wanderweg über Spišské Podhradie zum Zipser
tenden Bergbaustadt in der Zentralslowakei. Dann setzten wir unsere ­Kapitel/Spišská Kapitula, wo sich der Sitz des Bischofs befindet. Nach
Fahrt durch die Landschaft der Niederen Tatra und Liptauer Tatra nach dem Besuch der Kathedrale des Hl. Martin fuhren wir nach Levoca/
Štrbské Pleso fort. Das am See gelegene Hotel Patria bot uns gutes Leutschau, dem Hauptort der Zips. Wir bewunderten prachtvolle Patrizi-
Essen und Komfort sowie die Möglichkeit, am Abend den kleinen See erhäuser mit Innenhöfen, das wunderschöne Rathaus und die sehens-
zu umrunden. werte Jakobskirche mit dem höchsten gotischen Holzaltar der Welt von
Meister Paul von Leutschau.

Am dritten Tag wurde es wieder sportlicher. Wir wollten uns die


Hohe Tatra zu Gemüte führen, d.h. die Hausberge von Štrbské Pleso.
Zwei Mitglieder der Gruppe schlossen sich Guide Daniel an, um
die ursprünglich ausgeschriebene, achtstündige und doch recht
anspruchsvolle Route zu gehen. Der Weg führte durch das Mlynická-
Tal aufwärts. Vorbei an einem Wasserfall bezwangen wir bis zum
Felspass Bystrá Láyka 1.290 Höhenmeter. Der Weg führte vorbei an
einsamen Bergseen ins Furkotska Dolina, wo wir einen angenehmen
Abstieg zurück nach Strbske Pleso hatten. Die anderen Teilnehmer
wählten etwas kürzere und weniger anstrengende Routen. Erfreulich
ist, dass in der Slowakei viele Kinder und Jugendliche in den Bergen
anzutreffen sind. Der Tag endete gemütlich mit einem typischen
Koliba-Abend mit Wein und Musik.

Den nächsten Tag genossen wir im Slowakischen Paradies. Diese


Gegend im Süden der Zips ist geprägt durch Schluchten, Wasserfälle
und wunderschöne Wanderwege. Wegen des Regens in der vorherge-
henden Nacht verzichteten wir auf die im Programm ausgeschriebene
Hotel Patria Schlucht Bela Sucha.

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Wanderung Slowakei /

Einige Mitglieder der Gruppe durchquerten unter Daniels Führung eine landwirtschaftliche Geräte vorzuführen. Im Goralendorf Zdiar ange-
weniger fordernde Schlucht. Die anderen erreichten auf breiten Wald- kommen, wanderten wir vorbei an alten Holzhäusern zu einem klei-
wegen die Bergwiese auf der Hochebene Klastorisko. Auf der Berghütte nen Volkskundemuseum, wo Angelika und Uli die lokale Hochzeitstracht
verweilten wir zur Rast und genossen slowakische Spezialitäten. Der anprobierten. Hier siedelten sich einst die Goralen im polnisch-slowaki-
Rückweg führte uns alle wieder auf bequemen Waldwegen zum Aus- schen Grenzgebiet an. Nach einer weiteren kleinen Wanderung fanden
gangspunkt in Podlesok. wir auch unseren Bus wieder, der uns zum Hotel zurück brachte.

Den vorletzten Tag verbrachten wir im Pieninen-Nationalpark an der Am letzten Tag fuhren wir die Wag entlang über Zilina nach Bratislava.
polnischen Grenze. Nach dem Besuch des ehemaligen Kartäuserklos- Nach dem Mittagessen in einem netten Lokal an der Stadtmauer lern-
ters „Rotes Kloster” genossen wir die romantische Floßfahrt auf dem ten wir die schöne, renovierte Altstadt mit ihren Palästen, Kirchen,
Grenzfluss Dunajec. Anschließend ging es per Bus nach Haligovce Theatern und Denkmälern kennen: eine Stadt, die man wieder besu-
zum Mittagessen, wo man auch nicht darauf verzichten wollte, uns alte chen muss.
Maria Garstenauer

Wolfsschlucht

Kundert Durchbruch In der Hohen Tatra

www.alpenverein.at/linz 45
/ Wege

Trailwork by L.I.S.A.

Am 10. Mai wurden die Wege durch eine besondere Gruppe Frei- galt es, auszutauschen und Stolperfallen durch lose Bretter und/oder
williger betreut. Drei Schülerinnen und ein Schüler der Linzer Inter- Drahtgitter zu beseitigen. Ausreichend Material war glücklicherweise
national School Auhof (LISA) engagierten sich um Holzstege, im vorhanden, da kurz zuvor Erneuerungsarbeiten auf der Terrasse des
ständig feuchten Bereich des Wegs 201, unweit des Linzerhauses. Linzerhauses stattfanden.

Die Idee kam von Kaja, einer der Schülerinnen. Sie übernahm die Orga- Bereits die Suche des Einsatzgebiets auf der Karte übernahmen die
nisation, stellte die Verbindung zwischen der Schulklasse und dem LISA-Schüler. Nach fleißigem Schleppen und teilweise erstmaligem,
Alpenverein her und trat durch ihr Engagement besonders hervor. An Sägen und Nageln war der Holzsteg fertig, der Arbeitseifer der Truppe
dieser Stelle möchte ich auch ihr nochmal herzlich danken. dennoch ungetrübt. Weil sich das Wetter aber verschlechterte und
Da uns die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG mit kostenlosen damit wir die letzte Talfahrt nutzen konnten, beendeten wir den Einsatz.
Tickets für die Standseilbahn unterstützt hat, war der Aufstieg zu unse- Bei der gemeinsamen Rückfahrt im neuen Wegemacherbus wurden
rer ersten Station, dem Linzerhaus, recht angenehm. die Jugendlichen dann doch von der Müdigkeit übermannt und Ruhe
kehrte ein.
Nachdem wir bei Brigitte vorstellig wurden und uns über Schäden im
Umkreis erkundigten, war unsere erste Aufgabe schnell klar. Durchbro- Danke für eure Mithilfe! Ein tolles Projekt, das sicher nach Wieder­
chene Bretter eines Holzstegs, in der Nähe des Beschneiungsteiches, holung schreit. Claus Struber

46
Vielen Dank für die zahlreichen Spenden!
Im Frühjahr 2016 konnten wir, mit Ihrer Unterstützung, ein
bestens geeignetes Fahrzeug für unsere Wegearbeiten
anschaffen. Im bisherigen Einsatz hat sich der allradbetrie-
bene VW-Bus als äußerst praktisch erwiesen. Bis zu sieben
Helfer können nun auf komfortable Weise ausrücken und
dabei ist im Heck noch immer genügend Platz, um Werkzeug
und Rucksäcke zu verstauen.

Mittlerweile wurde der Bus auch schon mit


dem Alpenverein Linz Logo versehen.
Wenn Sie uns also auf der Straße begeg-
nen, wissen Sie, dass wir im Einsatz sind um
Ihre Bergtouren wieder ein Stück sicherer zu
gestalten.

www.alpenverein.at/linz 47
/ Giselawarte

Giselawarte im Zeitwandel
Die
160 Jahre
Anlässlich der Vorbereitungen zum 40-jährigen Bestandsjubiläum der
im Jahre 1856 errichteten Giselawarte war die seinerzeitige Sektion
Linz bestrebt, den bisher eher lokalen Bekanntheitsgrad der Warte nach
außen hin zu erweitern. Immerhin war zu diesem Zeitpunkt (1896) die
Giselawarte bereits auf mehreren markierten von Urfahr ausgehenden
Wegen erreichbar und das aus Granitsteinen bestehende Bauwerk
durch einen zweistöckigen Holzaufbau erhöht worden. Ein von der
Sektion Linz gepachtetes Bauernhaus diente überdies als Unterstand
zum Übernachten. Die gute Erreichbarkeit zu Fuß, ein umfassender
Alpen-Fernblick und ein nahe gelegenes Gasthaus bildeten ein attrak-
tives Wanderziel.

So gelang es, einen Artikel in „Dillinger’s Reise- und Fremdenzeitung –


Unabhängiges Organ für internationalen Reise- und Fremdenverkehr”
zu erwirken. Dieses Informationsjournal erschien drei Mal im Monat
und konnte in Österreich-Ungarn sowie im Ausland bezogen werden.
Der Artikel „Die Giselawarte auf dem Lichtenberg” ist in der am 20. Juli
1895 erschienenen Ausgabe Nr. 21 (Original in der Österr. National-
bibliothek in Wien) zu finden. Der Inhalt des Zeitungsartikels ist jour-
nalistisch in Form eines Erlebnisberichtes einer Wiener Wandergruppe
aufbereitet, dem einige Details wie folgt entnommen werden:

Giselawarte anno 1895

ringsum mehr als 150 Kirchen, zahlreiche Ortschaften, Schlösser und


Ruinen, alles das liegt wie eine riesige Karte vor uns ausgebreitet. Einen
Sonnenuntergang oder -aufgang bei günstiger Witterung da oben mit-
gemacht zu haben, muss Erinnerungen und Eindrücke in der Brust jedes
Naturfreundes zurücklassen, die nie verblassen, die auch Aus­blicke von
weit bedeutenderen Höhen nie können verschwinden machen.”
Der Rückweg erfolgte durch die Dießenleiten auf gut markierten Wegen
Als Ausgangspunkt der Wanderung wurde die im Haselgraben gelegene mit dem Bedauern, dass sie aus zeitlichen Gründen nicht auf der Kuh-
Speichmühle genannt, welche von Linz aus mit dem Fiaker erreicht enöd übernachten konnten. Die Wanderfreunde sind sich jedoch „einig
wurde. Unsere Wanderer erreichten die Kuhenöd, eine Waldlichtung, die in dem Ausdruck der Befriedigung über den ungemein lohnenden Aus-
sie an eine Alm erinnerte. Neben dem schon erwähnten Unterstands- flug und nicht minder einig in dem Wunsche, recht bald wiederzukom-
haus fanden sie in einem danebengelegenen zweiten Gebäude ein men, um dann aber auf der Kuhenöd zu übernachten”.
„einfaches, aber für die Höhe und ihre Ansprüche genügendes Gast-
haus vor, in dem Wein, Bier, Kaffee und kalte Speisen zu haben sind”.
Weiters hat der Wirt auch den Schlüssel für die „auf der Spitze des
Berges” gelegene Warte in Verwahrung. Zur Aussicht äußern sich die
Wanderer laut Originaltext begeistert:
„Vor uns entrollte sich ein Panorama, wie es das trunkene Auge nur
selten schaut. Der größte Teil Oberösterreichs, die großartige Kette der
Alpen vom Wiener Schneeberg an bis weit hinein ins bayrische Land,
darunter die mächtigen Spitzen des Dachsteins mit seinen Eisfeldern,
die vielzackigen Donnerkogeln, der noch ein großes Schneefeld tra-
gende Priel, tief unter uns der Pöstlingberg mit seiner Wallfahrtskir-
che, hinter ihm die Landeshauptstadt und das Silberband der Donau, Kuhenöd anno 1895

48
Giselawarte /

120 Jahre, nachdem dieser Artikel veröffentlicht wurde, hat sich die
Giselawarte in günstiger Weise weiter entwickelt. Die Warte aus dem
Jahre 1895 ist kaum vergleichbar mit ihrer heutigen Erscheinung. Statt
des seinerzeitigen Holzaufbaues begrüßt den Wanderer heute eine in
Steinbloß-Bauweise errichtete, außen und innen renovierte, unter Denk-
malschutz stehende Giselawarte. Das Unterstandshaus mit Nächti-
gungsmöglichkeit wurde entbehrlich und daher längst aufgelassen. Aus
der bescheidenen Jausenstation ist mittlerweile ein bestens geführtes
Gasthaus mit Terrassenbetrieb geworden.
Wie in der Ausgabe Sommer 2015 von „Linz alpin” angekündigt wurde,
zeigt sich nunmehr auch der Eingangsraum der Warte in neuem
Gewand: an den mit Holz verkleideten Wänden liegen nun auf dem
neuen Ablagebord Gipfelbuch und Stempel leicht zugänglich auf. Die
in den letzten 10 Jahren etappenweise vorgenommene Sanierung der
Außenfassade und der Innenräume samt Attraktivierung des Wartenvor-
platzes gilt nun als abgeschlossen. Die sorgfältige Erhaltung unserer
Giselawarte bleibt natürlich weiterhin unser ständiges Ziel.
Die heuer 160 Jahre alt gewordene Giselawarte konnte ihre Attraktivität
kräftig steigern und darf sich einer hohen Besucheranzahl erfreuen. Auf
dem mit Sitzbänken versehenen Rastplatz rund um die Warte finden sich
zu jeder Jahreszeit Wanderer, Radfahrer, Wintersportler und Naturlieb­
haber ein, welche die natürliche Ausstrahlung dieses Ortes genießen.

An dieser Stelle soll den vielen ehrenamtlichen Helfern gedankt werden,


die mich bei der Verwirklichung des Sanierungsprogrammes unermüd-
lich und sachkundig unterstützt haben.
Foto: Wikipedia/Altura
Kurt Lauf

Unser Stempel auf der Giselawarte

Foto: Wikipedia/Altura

www.alpenverein.at/linz 49
/ Christkindlwanderung

Auch heuer gehen wir wieder nach


Christkindl!
Es ist schon Tradition, dass wir vom Alpenverein Linz, mit Freunden und Im Rahmen unserer Senioren-Donnerstag-Wanderungen bieten wir
Gästen, unsere Weihnachts- und Neujahrswünsche eigenhändig zum auch wieder eine verkürzte Gehstrecke (bis Bahnhof Steyr, ca. 5 Stun-
Sonderpostamt und zur Wallfahrtskirche in Christkindl tragen. Die Emp- den) an. Auch dazu laden wir herzlich ein. Gegangen wird an beiden
fänger dieser Wünsche freuen sich und wissen die mit dieser Wande- Terminen bei „fast” jedem Wetter. Wir hoffen wieder einmal auf einen
rung verbundene Mühe sicherlich auch zu schätzen. schönen Winterwandertag!
Wir laden Sie ein, auch heuer wieder mit uns zu gehen!

„Norm-Strecke” Verkürzte Strecke


Samstag, 17. Dezember 2016 (ca. 7 Std.) Donnerstag, 15. Dezember 2016 (ca. 5 Std.)
Treffpunkt: 7:10 Uhr, Haltestelle „Hartheimerstraße” Linie 2 (Ebels- Treffpunkt: Bahnhofshalle, Erdgeschoß, vor dem Lokal „Stellwerk”
berg) – (Tram 6:30 ab JKU Universität, 6:49 ab Mozart- Abfahrt: 7:30 Postbus-Bahnhof, Fahrt bis Niederneukirchen.
kreuzung) Geh-Strecke: Niederneukirchen – Maria Laah - Wickendorf (M) –
Geh-Strecke: St. Florian – Maria Laah – Wickendorf (M) – Enzengarn – Kruglbrücke – Unterhimmel – Engelsstiege – Christkindl.
Unterhimmel – Christkindl – Bhf. Steyr. „Zustieg” in die (zum Bahnhof, evtl. vorweihnachtlicher Bummel durch
Tour um ca. 8:45 vor dem Stift Steyr.)
St. ­Florian möglich. (Bitte, anmelden!) Rückfahrt: ÖBB 16:14, 17:14// Ank. Linz: 17:08, 18:08
Rückfahrt: ÖBB Bhf. Steyr 17:14/ 18:14 - Linz an 18:08/19:08 Ausrüstung: Für winterliche Verhältnisse, Gleitschutz für die Schuhe,
Ausrüstung: für mögliche winterliche Verhältnisse – siehe 2. Termin Stöcke, Schirm, Wind- und Regenschutz.

Sie gehen auf eigenes Risiko und nach realistischer Einschätzung


Ihrer Leistungsfähigkeit!

Begleitende Führung und Information:


H.P. Haberfellner, Alpenverein Linz
Tel.: 0680 / 1286 313, E-Mail: hans.peter.haberfellner@liwest.at

50
Ehrenamt /

Lust auf Ehrenamt?!


Mehr als 11.000 FunktionärInnen arbeiten ehrenamtlich für den Alpen- Alle Details zum Ehrenamt im Alpenverein erfahren Sie bei uns in der
verein. Dazu kommen noch deutlich mehr als 10.000 freiwillige Mit- Geschäftsstelle sowie auf www.alpenverein.at/ehrenamt
arbeiterInnen, die bei den verschiedensten Veranstaltungen mithelfen.
Es gibt viel zu tun.

Abenteuer mit Kids


erleben

Kletterkurse leiten

Die Bergwelt erleben

Bergfreundschaften pflegen

n
Die Natur schütze

n besuchen
Fortbildunge

Wege mark
ieren
Gemeinsam unser
Edelweiß zum
Blühen bringen!

Touren planen

Auf den Hütten


mit anpacken

ganisieren
Veranstaltungen or
www.alpenverein.at/linz 51
/ Alpenvereinsjahrbuch

BERG 2017
Alpenvereinsjahrbuch
Das Jahrbuch BERG bietet mit erstklassigen Beiträgen namhafter Auto-
ren und Fotografen einen einzigartigen Überblick über die wichtigsten
Themen und Trends aus der Welt der Berge und des Bergsports. Der
BergWelten-Schwerpunkt gilt diesmal dem Tiroler Skitourenparadies
Sellrain. Alpenvereinsmitglieder erhalten dazu gratis die neu auf­gelegte
AV-Karte „Stubaier Alpen/Sellrain” im Maßstab 1: 25.000.

256 Seiten, ca. 250 farb. und 100 sw. Abb., 21 x 26 cm, gebunden
ISBN 978-3-7022-3548-2; € 18,90 / Tyrolia Verlag; Erscheint im Oktober 2016

Wir wünschen allen


Leserinnen und Lesern
von Linz alpin sowie allen
Freunden und Gönnern ein
berührendes Weihnachtsfest
und ein gutes Jahr 2017!
Präsidium und Büroteam
des Alpenvereins Linz sowie
die Redaktion von Linz alpin

52
Bücher /

Neues aus unserer


Alpinbibliothek
Csaba Szépfalusi Rosemarie Stöckl-Pexa / Marcus Stöckl Sepp Brandl
Klettersteig-Guide Jakobswege Österreich Berchtesgadener und
Österreich Rother Wanderbuch/Von Hainburg nach Feld- Chiemgauer Wanderberge
Über 500 gesicherte Klettersteige – von ganz kirch – mit Weinviertler Weg Rother Wanderbuch, 50 Touren zwischen Inn
leicht bis ganz schwierig 50 Etappen und Salzach

Der ÖAV-Tipp für alle Es muss ja nicht immer Von gemütlich bis alpin –
Klettersteigfans. Viel Santiago sein! Unter- die Berge in dieser
hat sich getan im Klet- wegs sein auf dem Region haben für jeden
tersteigparadies Öster- Jakobsweg – das bedeu- Geschmack etwas parat:
reich, so viel, dass es ter Wandererlebnis, Spi- sanfte Wiesen, hüb-
Zeit wurde für eine ritualität und kulturellen sche Dörfer und leicht
erweiterte Neuauflage. Genuss. Der österreichi- zu erreichende Gipfel,
Die mittlerweile 4. Auf- sche Jakobsweg führt das Chiemgau bietet vor
lage greift auf topaktu- einmal quer durch das allem Genusswande-
elle Recherchen zurück und beinhaltet alle Land: beginnt in Hainburg im Osten und führt rern herrliche Ziele. Alpi-
gesicherten Steige Österreichs. Die span- nach Feldkirch in Vorarlberg. Dieser Wander- ner wird es in den Berchtesgadener Alpen: die
nendsten und schönsten von ihnen wer- führer hält sämtliche Informationen für Pilger Watzmann-Überschreitung wird für leuchtende
den wieder ausführlich beschrieben, mit parat: zuverlässige Beschreibungen, Wanderk- Augen sorgen. Nicht nur beliebte Klassiker wie
detaillierten Infos zu Anfahrtswegen, Bildern, ärtchen, aussagekräftige Streckenprofile, aus- Hochries, Kampenwand, Hochkönig und Birn-
Karten und einer einheitlichen Schwierig- führliche Information zur Infrastruktur am Weg. horn gehören zur Tourenauswahl natürlich
keitsbewertung. Zu allen anderen Steigen Viel Wissenswerte zu Geschichte und Kultur. ebenso unbekanntere und einsamere Ziele.
gibt es die wichtigsten Informationen kurz 1. Auflage 2016
4., vollständig neu bearbeitete Auflage 2016
zusammengefasst. 344 Seiten mit 211 Farbfotos, 50 Höhenprofile,
200 Seiten mit 180 Fotos, 50 Höhenprofile,
50 farbigen Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten
50 Wanderkärtchen und 1 Übersichtskarte
4. aktualisierte und erweiterte Auflage 2016 GPS-Daten zum Download
GPS-Daten zum Download
728 Seiten, 570 farbige Abbildungen, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit
Format 12,5 x 20 cm, kartoniert
162 Kartenausschnitte und eine Übersichtskarte Polytex-Lamierung
ISBN 978-3-7633-3021-8
Format 14,5 x 21 cm, Klappenbroschur ISBN 978-3-7633-4473-4
€ 17,40/Rother Bergverlag
ISBN 978-3-7022-2548-3 € 18,40/Rother Bergverlag ______________________________________
€ 32,95/Tyrolia-Verlag ______________________________________
______________________________________ Andrea und Andreas Strauß
Walter Mair
Claudia Lux
Glockner-Region Alpenüberquerung
Die schönsten Kärntner Seen Heiligenblut-Mölltal-Kreuzeckgruppe Berchtesgaden - Lienz
33 Ausflüge für Genießer 50 Touren 9 Etappen mit Varianten und Gipfeln am Weg

Lebenskraft und Urge- Superlative, wohin man Zu Fuß über die Alpen –
walt, Ruhepol und Ener- schaut: Die Region um ein Traum vieler Wan-
giespender – in den den Großglockner ist derer! Die neue Strecke
legendären Seen im nicht nur eine abenteu- bietet, was man von
Süden Österreichs glit- erliche Schatzkammer einer gelungenen Alpen-
zern blaugrüne Träume, für Alpinisten, sondern überquerung erwartet:
locken Abenteuer und auch ein genussvolles herrliche Landschaft,
erinnern samtige Düfte Wandergebiet. Von leich- gemütliche Hütten und
an untergegangene ten Halbtagestouren bis überschaubarer Auf-
Geschichte und geheime Geschichten. Die zu alpin anspruchsvollen Gipfelanstiegen auf wand - die Ostalpen zeigen sich von ihrer
Autorin spürt abseits der bekannten touris- so manchen namhaften Dreitausender. Alle schönsten Seite. Die Hauptroute schafft
tischen Pfade „Seenwertes” in Kärnten auf: Tourenvorschläge werden mit zuverlässigen man in neun bis zehn Tagen; für ambitio-
von der ersten Seesiedlung in der Jungstein- Wegbeschreibungen vorgestellt, mit Wander- nierte Bergsteiger gibt es jede Menge Tipps
zeit bis zum Heizungssystem im Badesee, von kärtchen mit eingetragenem Routenverlauf für anspruchsvollere Varianten und knackige
sportlichen Herausforderungen bis zu Streif- und aussagekräftigen Höhenprofilen. Gipfelbesteigungen zwischendurch.
zügen an idyllischen Bergseen. Wissensrei-
4. Auflage 2016 1. Auflage 2016
che Schilderungen laden zu unkomplizierten 184 Seiten mit 104 Fotos, 51 Höhenprofile, 136 Seiten mit 101 Fotos, 32 Höhenprofile,
Spritztouren ein. 49 farbigen Wanderkärtchen und 3 Übersichtskarten 32 farbigen Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten
GPS-Daten zum Download GPS-Daten zum Download
1. Auflage 2016 Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit
208 Seiten, Format 14,5 x 20,5 Broschur Polytex-Lamierung Polytex-Lamierung
ISBN 978-3-7012-0213-3 ISBN 978-3-7633-4317-1 ISBN 978-3-7633-4495-6
€ 19,90/Styria-Verlag € 15,40/Rother Bergverlag € 15,40/Rother Bergverlag

www.alpenverein.at/linz 53
/ Bücher
Christoph Herrman zwischen Kaisergebirge und Dachstein vor. Gerhard Hirtlreiter
Alpenüberquerung Die Schwierigkeiten reichen vom einfachen Südtirol Ost
Gelände bis zur leichten Hochtour. Für diese
Salzburg - Triest Runden ist keine Übernachtung, kein zweiter
Eisacktal – Pustertal - Dolomiten
28 Etappen und Varianten 53 Touren zwischen Sterzing und Sexten –
PKW und auch kein öffentliches Verkehrsmit-
mit Pfunderer Höhenweg
tel notwendig.
Österreich, Deutsch-
land, Slowenien und 1. Auflage 2016 Das Wanderbuch Süd-
1925 Seiten durchgehend farbig bebildert tirol Ost stellt 53 herrli-
Italien – vier Länder lie- Format 11,5 x 18 cm, französische Broschur
gen auf der Route der ISBN 978-3-7025-0817-3 che Wandertouren vor.
€ 22,00/ Anton Pustet Verlag Die Südtirol zwischen
neuen Alpenüberque- ______________________________________
rung. Und nicht nur das: Brenner, Bozen und Inni-
drei berühmte National- Rudolf Wutscher chen erschließen – von
parks, sieben Gebirgs- Pinzgau der Bergtour auf den
Hochfeiler bis zur leich-
gruppen und rund 500 Rund um Saalbach und Zell am See
km hat man gemeistert, wenn man nach 28 ten, aber ungemein ein-
50 Touren
Tagen am Mittelmeer ankommt. Stille Wege, drucksvollen Umrundung der Drei Zinnen in
herrliche Aussichten und ein großartiges den Dolomiten. Die Auswahl umfasst beliebte
Sanfte Berge, gemütli-
Finale – das sind die Zutaten die viele Wan- Klassiker und stille Geheimtipps, Almwan-
che Wanderwege und
derer begeistern wird. derungen für Familien und aussichtsreiche
viele urige Hütten – das
Bergtouren auf grandiose Dreitausender.
1. Auflage 2016 Pinzgau ist ein Paradies
184 Seiten mit 112 Fotos, 32 Höhenprofile, für Genusswanderer. Die 3. Auflage 2016
32 farbigen Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten Region ist im Winter für 192 Seiten mit 193 Farbfotos, 57 Höhenprofile,
GPS-Daten zum Dowload 57 farbigen Wanderkärtchen und 1 Übersichtskarte
Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit ihren Schizirkus bekannt GPS-Daten zum Download
Polytex-Lamierung – im Sommer geht es Format 12,5 x 20 cm, kartoniert
ISBN 978-3-7633-4494-9 ISBN 978-3-7633-3024-9
€ 15,40/Rother Bergverlag hier jedoch wesent- € 17,40/Rother Bergverlag
______________________________________ lich ruhiger zu und man kann viele herrliche ______________________________________
Ziele entdecken. Die Tourenauswahl umfasst
Nives Meroi vorwiegend leichte bis mittelschwere Wan- Herwig Mayer
Ich werde dich nicht warten derungen, von kurzen Spaziergänge bis zu Lungau
lassen Tagestouren. Viele Berge sind gut mit der Seil- Radstädter und Schladminger Tauern
Der Kangchendzönga, Romano und ich. bahn erreichbar und bieten grandiose Pano- 50 Touren
Oder unser 15. Achttausender ramen.
6., aktualisierte Auflage 2016 Wo genau liegt L­ ungau?
8000 drüber und drunter 144 Seiten mit 84 Fotos, 50 Höhenprofile, Unberührte Bergland-
50 Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten schaften, klare Seen und
– oder von unseren wah- GPS-Daten zum Download
ren Herausforderungen. Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Wasserfälle und zahl-
Das bewegende Tage- Polytex-Lamierung lose Gipfel, von denen
ISBN 978-3-7633-4212-9
buch einer Seilschaft fürs € 15,40/Rother Bergverlag
sich ein unvergleichli-
Leben. Diese Geschichte ______________________________________ ches Panorama genie-
beginnt (schlecht) und ßen lässt. Ganz im
Heinz Zak Süden von Salzburg,
endet (gut) auf dem
Kangchendzönga, dem Stubai hat sich der Lungau Einsamkeit und Ruhe
dritthöchsten Gipfel der Die Berge und das Tal bewahrt. Die in diesem Wanderparadies
Welt. Es ist eine Geschichte, die nicht nur vom vorgestellten Touren reichen von leicht bis
Bergsteigen erzählt, sondern auch von Part- Die Berge rund um das anspruchsvoll sowie von kurz bis ausgedehnt.
nerschaft, Liebe und von innerem Wachstum. Stubaital zählen zu den
3. Auflage 2016
eindrucksvollsten und 128 Seiten mit 69 Farbabbildungen, 50 Höhenprofile,
1. Auflage 2016 beliebtesten Bergregio- 50 Wanderkärtchen und 1 Übersichtskarte
176 Seiten, 35 farbige Abbildungen GPS-Daten zum Download
Format 15 x 22,5 cm, geb. mit Schutzumschlag nen Österreichs. Wan- Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit
ISBN 978-3-7022-3505-5 derer und Bergsteiger Polytex-Lamierung
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______________________________________ finden hier ein wei-
€ 15,40/Rother Bergverlag
tes Betätigungsfeld, die ______________________________________
Thomas Neuhold zahlreichen, gemütlichen Hütten sind ideale
85 neue Tagesrundtouren Ausflugsziele oder Stützpunkte für großartige Mark Zahle
Bergauf – bergab auf anderen Wegen Trekkingrouten. Klettersteiginteressierte finden Trekking im Ötztal und Pitztal
gut angelegte und anspruchsvolle Kletter- 37 Etappen
Der Abstieg nach der steige. Im Winter locken nicht nur die Topski-
Gipfelrast wird spannen- gebiete, sondern auch fantastische Skitouren. Eine ungezähmte Berg-
der, wenn er auf ande- Entstanden somit ein Prachtband mit vielen welt, majestätische
ren Wegen verläuft. Der einzigartigen Fotos sowie vielen Infos zu Hüt- Gletscher und mäch-
Autor mehrerer Touren- tentouren, Höhenwegen, Gipfelzielen, Skitou- tige Dreitausender –
führer legt hiermit bereits ren, Kletter- und Mountainbikerouten. die Berge im Ötztal und
seinen zweiten Band mit 1. Auflage 2016 Pitztal bieten herrliche
ausgewählten Rundtou- 208 Seiten, 200 farbige Abbildungen Möglichkeiten für aus-
Format 24 x 29 cm, geb. mit Schutzumschlag
ren zwischen Alpenvor- ISBN 978-3-7022-3525-3 gedehnte Trekking-Tou-
land und Hohen Tauern, € 34,95/Tyrolia-Verlag ren. Vorgestellt werden

54
Bücher /
die Route von Oetz nach Sölden, die Hoch- zum Latemarmassiv werden in dem Buch vor- 1. Auflage 2016
216 Seiten mit 158 Fotos, 50 Höhenprofile,
stubai-Tour, die Venter und die Gurgler Runde, gestellt. Spaziergänge von ein bis zwei Stun- 50 Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten
die Geigenkamm-Überschreitung und die den ebenso wie ausgedehnte Tagestouren. GPS-Daten zum Download
Kaunergrat-Toure. Packende Höhenwege, Dabei handelt es sich meist um Rundwande- Format 12,5 x 20 cm, kartoniert
ISBN 978-3-7633-3164-2
viele Gipfel-Höhepunkte und mächtige Grate rungen, die auch mit öffentlichen Verkehrs- € 17,40/Rother Bergverlag
und Wände erwarten einen unterwegs. Kaum mittel erreichbar sind. ______________________________________
irgendwo in den Ostalpen erreichen sie auf 1. Auflage 2016 Helmut Lang
markierten Routen vergleichbare Höhen bis 224 Seiten durchgehend farbig bebildert
ins Dreitausenderniveau. Format 11,5 x 18 cm, französische Broschur Julische Alpen
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€ 22,00/ Anton Pustet Verlag Die schönsten Wanderungen und Bergtouren
1. Auflage 2016
184 Seiten mit 158 Fotos, 37 Höhenprofile, ______________________________________ 53 Touren
37 Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten
GPS-Daten zum Download Evamaria und Primus Wecker
Steile Wände, scharfe
Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit
Polytex-Laminierung Gipfelhütten Ostalpen Grate, liebliche Almen
ISBN 978-3-7633-4499-4 50 Ein- und Zweitagestouren, und smaragdblaue
€ 14,40/Rother Bergverlag Gebirgsbäche – die Juli-
______________________________________ Rother Selection
schen Alpen sind voll
Gerald Radinger Gipfelhütten sind ganz spektakulärer Kontraste,
Wander-Erlebnis besondere Logenplätze! die es zu entdecken
lohnt! Die Tourenauswahl
Wer eine Nacht so weit
Nordalpenweg oben verbringt, erlebt das umfasst sowohl einfache,
In 50 Etappen von Wien nach Bregenz Schauspiel eines farben- genussreiche Wege als auch anspruchsvolle
prächtigen Sonnenun- alpine Steige, die Trittsicherheit und Schwin-
Einmal im Leben zu ter- und aufgangs. Die delfreiheit erfordern. Der Triglav ist ein abso-
Fuß quer durch Öster- hochgelegenen Schutz- lutes Muss für Wanderer und alle bedeutende
reich. Viele Weitwande- häuser haben den Anstiege auf den 2.864 m hohen Berg wer-
rer erfüllen sich mit der Charme echter Bergsteigerunterkünfte; ver- den in diesem Wanderführer vorgestellt.
Begehung des öster- fügen aber über meist kleine Schlafräume 4., aktualisierte Auflage 2016
reichischen Weitwan- und bieten oft eine ausgezeichnete regionale 176 Seiten mit 82 Fotos, 53 Höhenprofile,
der weges 01 einen Küche. Quer durch die Ostalpen führt die Tou- 53 Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten
GPS-Daten zum Download
Lebenstraum Einsame renauswahl, von einfach bis anspruchsvoll ist Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit
Gebirgsseen, ausla- alles dabei. Viele der vorgestellten Gipfel sind Polytex-Lamierung
dende Karsthochpla- auch für Kinder bestens geeignet. ISBN 978-3-7633-4051-4
€ 15,40/Rother Bergverlag
teaus, hohe Berge, stille ______________________________________
1. Auflage 2016
Wälder und durchaus 240 Seiten mit 211 Fotos, 50 Höhenprofile,
anspruchsvolle Abschnitte liegen am Weg 50 Tourenkärtchen und 1 Übersichtskarte Isabella Gawin
zwischen Wien und Bregenz. Die einzelnen GPS-Daten zum Download
Format 16,3 x 23 cm, englische Broschur mit Gran Canaria
Etappen werden anhand von präzisen Weg- Umschlagklappe Die schönsten Küsten- und Berwanderungen
beschreibungen, stimmungsvollen Bildern ISBN 978-3-7633-3154-3
€ 25,60/Rother Bergverlag
72 Touren
und aussagekräftigen Höhenprofilen und Kar- ______________________________________
ten beschrieben. Gran Canaria ist nicht
Martin Marktl, Astrid Christ nur ein Strand- und Son-
1. Auflage 2016
Ca. 300 Seiten, Format 11 x 20 cm Alm- und Hüttenwanderungen nenparadies sondern
ISBN 978-3-99024-319-0
€ 19,90/ Kral Verlag Steiermark auch eine der vielseitigs-
______________________________________ ten Wanderinseln des
50 Touren zwischen Dachstein und Weinland,
Kanarischen Archipels.
Jörg Hähnle Rother Wanderbuch
Flirrende Dünenfelder
Gern zum Schlern Würzige Bergluft, haus-
kontrastieren mit subtro-
Seiser Alm – Schlern – Rosengarten – Latemar pischen Tälern, felsige
gemachte Speisen und
Schluchten mit grünen Palmenoasen. Der
eine sonnige Hütten-
Mitten im Naturpark Wanderführer präsentiert 72 abwechslungs-
terrasse – das sind die
reiche Tourenvorschläge. Auf vielen Strecken
Schlern-Rosengarten Zutaten für eine perfekte
wird man nur selten Menschen begegnen.
steht der Schlern, ein Genusswanderung in
Die Wanderungen führen auf über 500 Jahre
eindrucksvoller Berg- den steirischen Bergen!
alten Verbindungswegen, den Camino Reales.
stock, der zahlreiche Die vielseitige Landschaft
Wandermöglichkeiten zwischen hochalpinem 7., aktualisierte Auflage 2016
bietet. 40 Wandervor- 240 Seiten mit 134 Fotos, 72 Höhenprofile,
Dachstein und üppigen 73 Wanderkärtchen und 2 Übersichtskarten
schläge von der Lang- Weinbergen verspricht abwechslungsreiche GPS-Daten zum Download
kofelgruppe über die Tourenmöglichkeiten. Die Auswahl reicht von Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit
Polytex-Lamierung
Seiser Alm und auf den gemütlichen Almwanderungen bis zu auch ISBN 978-3-7633-4459-8
Schlern bis hinüber zum Rosengarten und mal knackigen Bergabenteuern. € 15,40/Rother Bergverlag

Offenlegung gemäß Mediengesetz: Layout: Andreas Schlor – werbegrafik+design, www.schlor.at Druck: Trauner Druck, Linz
Medieninhaber (Verleger): Blattlinie: Mitgliederinformation; Auflage: 14.000 Stück Fotos: Wenn nicht anders angegeben privat oder Eigen-
Alpenverein Linz, Hauptplatz 23, 4020 Linz Anzeigenannahme: tum des Alpenvereins Linz.
Tel.: 0732/77 32 95, Fax: 0732/77 85 51 Alpenverein Linz, Hauptplatz 23, 4020 Linz Persönlich gezeichnete Beiträge geben nicht notwendi-
Präsident: Dr. Peter Reinberg Tel.: 0732/77 32 95, Fax: 0732/77 85 51 gerweise die Meinung des Alpenvereins Linz wieder.
Redaktion: Mag. Maria Reitter E-Mail: linz@sektion.alpenverein.at ZVR-Nr. 883141165

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Topfit.
Unser Engagement für
SportlerInnen.
Damit es im Sport gut läuft, braucht es alle verfügbaren Kräfte: Fitness, Ausdauer,
mentale Stärke und einen Partner, der einen unterstützt. Damit es auch finanziell gut
läuft, braucht es eine Bank, die in Bestform ist. Eine Bank wie die Oberbank.
FOTO: HERBERT RAFFALT

Oberbank. Nicht wie jede Bank.