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Serben

Serben (serbisch Ср и/Srbi, altserbisch: Сьрби) sind eine südslawische Ethnie,


deren Angehörige vorwiegend in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien,
Mazedonien, Montenegro, Slowenien und im völkerrechtlich umstrittenen Kosovo
leben. Sie sprechen mehrheitlich die serbische Sprache, eine serbokroatische
Standardvarietät, vor allem in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Montenegro
deren ijekavische Varietät.

Eine Anzahl von Serben lebt heute zudem auch als Diaspora in Deutschland,
Österreich, Schweden und der Schweiz, aber auch in Nordamerika und Ozeanien.

Verbreitung der serbokroatischen


Inhaltsverzeichnis Sprachen (Serben in gelb) im Jahr
2006
Ethnonym
Etymologie
Historien
Ptolemaios
Verschiedene Bezeichnungen für die Serben
Serben und Sorben
Annales regni Francorum[25]
Bayerischer Chronograph
De administrando imperio
Arabische Quellen
Presbyter Diokleas

Verbreitung
Frühere Siedlungen
Bevölkerung
Mazedonien
Slowenien
Slowakei
Serbien
Bosnien und Herzegowina
Montenegro
Kroatien
Albanien
Rumänien
Diaspora
Englischsprachiger Raum
Deutschsprachiger Raum
Romanischsprachiger Raum
Skandinavien
Literatur

Kultur
Sprache
Schrift
Nachnamen
Form
Bedeutung
Geschichte
Religion
Serbischer Gruß
Serbisches Kreuz
Kolo
Einzelnachweise

Ethnonym

Etymologie
Die Bezeichnung Serben leitete sich wahrscheinlich von einem indoeuropäischen Wortstamm „srp“ her.[1][2] Dieser bedeutete
möglicherweise „Verwandter, Verbündeter“ oder „zum gleichen Stamm (Sippe) gehörender“. Dazu würden z. B. das polnische
Pasierb bzw. Pasierbica und das slowenische Paserbok für Halbbruder, Stiefsohn, Halbschwester, Stieftochter gehören, ebenfalls das
ukrainische priserbiti sich anschließen.[3] Verwandt wäre auch das russische serbat (сёрбать) für säugen und das lateinische sorbeo
für fließen, trinken.[4]

Die älteren Bezeichnungen der Sorben in der Lausitz dürften nach Heinz Schuster-Šewc Sorab oder Surb gelautet haben. Je nach
Mundart wurde Serb um Bautzen bis Cottbus, Sarb nördlich von Cottbus bis nach Köpenick und Sorb um Dresden und westlich der
Südosteuropa lebenden Serben.[2][5][6]
Elbe ausgesprochen. Der Name sei zudem der Herkunft nach identisch mit dem der in

Zahlreiche deutsche Ortsnamen wie Zscherben, Serbitz, Zerben, Serba, Sirbis, Serbitz, Altscherbitz oder Zerbst enthalten Hinweise
auf Serben und zeugen damit von der weit über 1000 Jahre währenden Präsenz dieses Ethnonyms. Weiterhin ist der Name in
verschiedenen Varianten als deutscher oder sorbischer Familienname greifbar, so z. B. als Serbe, Serba, Sorbe, Sarb, Sirb, Zerbe
usw.[7] Demnach versuchten sich verschiedeneEthnologen daran eine abschließendeEtymologie zum Ethnonym zu entwickeln.

Historien

Ptolemaios
Die Geographie des Claudius Ptolemäus bezeichnet mit Σέρβοι (transkr. Serboi), nach Quelle Serber, einen Stamm im asiatischen
Sarmatien, der am Unterlauf der Wolga zwischen dem Keraunischen und Hippischen Gebirge neben den Orinaiern und Valern
siedelte.[8][9] Hinweise, dass diese Serboi mit den Slawen etwas gemeinsam hatten, gibt es zurzeit keine.
Weiterhin erwähnt Ptol. eine
Stadt Σερβίτιον (Serbition) bzw. Σέρβινου (transkr. Serbinou, Serbinos ), das in lateinischen Übersetzungen zu Servitium
umgewandelt wurde. Letztere Deutungen der Koordinaten verschieben die Stadt aus dem heutigen Ungarn nach Gradiška im
Nordwesten Bosniens.[10]

Verschiedene Bezeichnungen für die Serben


Die Serben wurden im Mittelalter unterschiedlich benannt. Eine Eigenbezeichnung der Serben bzw. ihrer Herrschaft war Srblje, u. a.
im De administrando Imperio als Serbloi (Σέρβλοι) wiedergegeben. Teilweise wurden sie auch Raszier (serb. Rašani/Rašćani, dt.
Raschani/Raschtschani oder latinisiert Rassani) genannt, benannt nach dem in ihrer Herrschaft zentral gelegenen Gebiet
Raška, das in
lateinischen Schriftstücken auch alsRassa erscheint[11] mit der Burg Ras in dessen Zentrum.

Eine bemerkenswerte Bezeichnung oströmischer Chronisten für die Serben ist jedoch Triballer (Τριβαλλῶν).[12] Sich auf die aus
dem 5. Jahrhundert vor Christi Geburt durch den Vater der Geschichte Herodot erstmals festgehaltene Erwähnung dieser Triballer
beziehend, der in seinen Historien eine Triballische Ebene (πεδίον τὸ Τριβαλλικὸν) erwähnt, die teilweise als Amselfeld (Kosovo
polje)[13] oder als Morawatal identifiziert wird, ist diese Bezeichnung für die Serben bis ins späte Mittelalter in Byzanz ganz und gar
üblich. Nach byzantinischen Quellen z. B. ließ sich Stefan Uroš IV. Dušan zum Kaiser der Romäer und Triballer ausrufen (βασιλέα
έαυτὸν ἁνηγόρευε ῾Ρωμαίων καὶ Τριβαλλῶν).[12] Im 15. Jahrhundert schreibtLaonikos Chalkokondylesüber diese Triballer, womit
die Serben gemeint waren, sie seien der älteste und größte Stamm des ganzen Erdenkreises.[14] Derart „superativische“
Bezeichnungen werden den Serben von verschiedenen mittelalterlichen Schriftstellern nachgesagt.[15] Das zeigt die Tendenz dieser
. Überbegriff für alle Slawen.[14]
Chronisten die Serben mit den Slawen als Ganzes gleichzusetzen, als slawischen Urstamm bzw

Während der Türkenkriege kommt es zu zahllosen Flüchtlingsströmen aus den serbischen Fürstentümern ins Habsburgerland. Im
deutschen und ungarischen Sprachraum entwickelt sich der Name Raitzen ab dem 18. Jahrhundert als Synonym für den Namen der
christlich-orthodoxen Serben, und umgekehrt, da dieser von den Serben auch selbst getragen wurde.[16] Zuerst diente der Name dazu
die Neuankömmlinge aus dem griechisch-orientalischem Gebiet von den damals (griechisch-/römisch-) katholischen bzw.
alteingesessenen Schokatzen und Bunjewatzen zu unterscheiden.[17][18] Bunjewatzen sind heute nur in Serbien eine anerkannte
Minderheit. Die Zuordnung der Bunjewatzen zu einer anderen Volksgruppe ist umstritten.[19] Der Name Raitzen geht wohl auf die
Raschani (lat. Rassani) zurück. Die christlich-orthodoxen Serben wurden somit nördlich der Donau mitunter als Raitzen bzw
. Raszier,
Griechen, Altgläubige bzw. Starowizi[20], die Katholischen als Unierte, Schokatzen und Bunjewatzen bezeichnet. Das den
Ortsnamen in Ungarn häufig vorgesetzte Rácz bezeugt den serbischen Ursprung.[21][22]

Serben und Sorben


Zweifelsfrei ist die Übereinstimmung des Namens der Serben mit dem Namen der Sorben, woraus auch die Theorie abgeleitet wird,
dass die Serben und Sorben vom gleichen Stamm abkommen. Hierzu sind die Wurzeln der erwähnten Namen bei Cosmas von Prag
(Bezeichnung Zribia für die Mark Meißen,Zribin) und in den Chroniken desFredegar aufschlussreiche Beispiele:

„[…] etiam et Dervanus dux gente Surbiorum, que ex genere Slavinorum erant et ad regnum Francorum iam
olim aspecserant, se ad regnum Samonis cum suis tradidit.“

„[…] und es hat sich Dervanus, der Fürst des Stammes der Sorben/Serben, der slawischer Herkunft ist und von
Samo anvertraut.“[23]
alters her unter fränkischer Herrschaft gestanden hat, mit den Seinen der Herrschaft des

Die Annales regni Francorum unterscheiden die Serben der Region Dalmatia und die Sorben in Mitteleuropa namentlich nicht
voneinander. Sie werden als Sorabi bezeichnet. Nach Konstantin Jireček ist das /a/ in Sorabi das Resultat der Umschreibung eines
vokalischen /r/, das im Kirchensl. mit /rъ/ umschrieben wird.[24] Dass es sich beim Namen Sorabi um keine Sammelbezeichnung
verschiedener Slawenvölker handelt, stützt die für den November 822 festgehaltene Bemerkung, die die Gesandten der Slawen
aufzählt, die sich am Hof des Ludwigs des Frommen einfinden, darunter die Abodriten, Serben bzw. Sorben, Wilzen, Böhmer,
Morawier, Praedecenti, wie die Awaren des Pannonien. Auch Konstantin Jireček, wie weitere slawische Slawisten sprechen von den
Lausitzer Serben.

Annales regni Francorum[25]


Hier scheint die erste Erwähnung des Ethnonyms im Kontext Südosteuropas für das Jahr 822 auf. Darin ist die Rede von Soraben, die
einen großen Teil der Provinz Dalmatia besiedelten ((…) Sorabos, quae natio magnam Dalmatiae partem obtinere dicitur, (…)).[26]
An anderer Stelle für das Jahr 823 wird Ljudewit (Ljudević) erwähnt, der böswillig die Serben verlässt. (…) interitu Liudewiti, quod
relictis Sorabis, (…)

Die übrigen Eintragungen werden den Lausitzer Serben[27] (Sorben, Autonym: Serby, Serbja; Xenonym: Wenden) zugeordnet, die in
den Annalen, wie die Serben ebenso alsSorabi bezeichnet werden:

Jahr 806: Et inde post non multos dies Aquasgrani veniens Karlum filium suum in terram Sclavorum, qui dicuntur
Sorabi, qui sedent super Albim fluvium, (…)
Jahr 816: Hieme transacta Saxones et orientales Franci expeditionem in Sorabos Sclavos, qui dicto audientes non
erant, facere iussi imperata strenue compleverunt et contumacium audaciam non magno labore compresserunt.
Jahr 822: Item in parte orientali Saxoniae, quae Sorabo*rum finibus contigua est, in quodam deserto loco iuxta
lacum, qui dicitur Arnseo(Arendsee), in modum aggeris terra intumuit et limitem unius leugae longitudine porrectum
sub unius noctis spatio absque humani operis molimine ad instar valli subrexit.
Jahr 822: In quo conventu omnium orientalium Sclavorum, id est Abodritorum, Soraborum, W ilzorum, Beheimorum,
Marvanorum, Praedenecentorum, et in Pannonia residentium Abarum legationes cum muneribus ad se directas
audivit.
Jahr 826: Accusabatur et Tunglo, unus de Soraborum primoribus, quod et ipse dicto audiens non esset.

Bayerischer Chronograph
Für das 9. Jahrhundert beschreibt Geographus Bavarus die Surbi als einen großen slawischen Stamm nördlich der Donau, der 50
Civitates besaß. Im 2. Teil schreibt er: Zeriuani, quod tantum est regnum, ut ex eo cuncte genetes Sclauorum exorte sint et originem,
sicut affirmant, ducant (Zerivani [teilweise als Serben interpretiert[28]], das eine so große Herrschaft ist, dass von dort alle Stämme
der Slawen hergekommen sind und ihre Herkunft, wie sie bekräftigen, ableiten.). Dann erwähnt er noch nach den Fresiti, die
Serauici, denen die Lucolane, Ungare (Ungarn) und Uuislane (Wislanen) in der Aufzählung folgen.

De administrando imperio
Konstantins VII. Porphyrogennetos Werk De administrando imperio (DAI) bezeugt als umfangreichste Quelle die frühe Geschichte
der Serben in Byzanz und widmet ihr ein eigenes Kapitel. Darin wird unter anderem erwähnt, dass die Serben von den „ungetauften“
Serbloi (griechisch: αβαπτιστων Σερβλων), die auch „Weiße“ genannt wurden, aus einer Gegend namens Boiki (Böhmen?)
abstammen und dort, in Serbien, zwei Brüder den Vater beerbten, wobei sich der eine mit der Hälfte des Volkes nach Südosteuropa
aufmachte. Dieses Serbien befand sich nach dem DAI jenseits der „Türken“ (wahrscheinlich ein Turkvolk in der Pannonischen
Tiefebene oder der Ukraine). Als Nachbarn der Serben in „Boiki“ nennt Porphyrogennetos das Frankenreich und ein Großkroatien,
das ebenso wie die Kroaten und Serben auchWeiß genannt wurde.

Laut DAI sind die byzantinischen Serben im 7. Jahrhundert während der Herrschaft Herakleios' nach der faktischen Landnahme der
durch die letzten Einfälle Steppenvölker verödeten Regionen offiziell angesiedelt worden. Hier erwähnt der Autor auch ihre
Niederlassung bei Belgrad. Seit dieser Zeit trägt ein Ort nahe Thessaloniki den Namen nach der im DAI beschriebenen von den
Serben begründeten Provinz Serblia, heuteServia.[29][30]

Weiter schreibt er, dass die Zachlumi (Ζαχλούμων), die das Land Zahumlje bewohnen, Nachfahren der Serben sind, die sich zur Zeit
der Regentschaft des Herakleios (610–641) dort niederließen. (Οἱ δὲ νῦν οἰκοῦντες ἐκεῖσε Ζαχλοῦμοι Σέρβλοι τυγχάνουσιν ἐξ
ἐκείνου τοῦ αρχοντος, τοῦ εἰς τὸν βασιλέα ῾Ηράκλειον προσφυγόντος.)

Über die Trawunier (serbisch Travunci, Τερβουνιωτῶν) schreibt der Kaiser, dass sie mit den Kanaliten dasselbe Land bewohnen und
dass die Einwohner dieses Landes Nachfahren der nichtgetauften Serben seien, die sich zu der Zeit des Kaisers Herakleios dort
ansiedelten (᾿Απὸ δὲ τῶν ἀβαπτίστων Σέρβλων οἱ ἐκεῖσε οἰκοῦντες κατάγονται (…)). Nach diesen Trawuniern ist heute noch die
Stadt Trebinje in der Republika Srpska benannt.

Außerdem zählt er noch die Paganier (Paganci) zu den Nachfahren der Serben, die ebenso zur Zeit des Herakleios diesen Landstrich
besiedelten (Οἱ δὲ αὐτοὶ Παγανοὶ ἀπὸ τῶν ἀβαπτίστων Σέρβλωνἐξ ἐκείνου τοῦ ἄρχοντος, τοῦ εἰς τὸν βασιλέα ῾Ηράκλειον
προσφυγόντος.).

Arabische Quellen
Vom arabischen Geographen al-Masudi (Murudj al-dhahab), ein Zeitgenosse des Konstantin VII., stammt eine Notiz, die sich nach
Marquart auf die „weißen Serben“ Porphyrogennitos' bezieht: In einer Beschreibung slawischer Stämme Nord- und Zentraleuropas
nennt al-Masudi die „ehrfurchtgebietenden“ (muhīb) Surbīn. Diese Serben waren nach al-Masudi bei den Slawen aus vielen Gründen
gefürchtet. Hier nennt er auch einen Kodex, der vorgab, sich selbst zu verbrennen, falls ein Oberhaupt sterben sollte. Daraus kann
[31]
man folgern, dass es sich um einen Kriegerkodex handelte über den der Reisende berichtet.

Presbyter Diokleas
Im 12. Jahrhundert erwähnt der Presbyter Diokleas Surbia (Transmontana, serb. Zagorje), das in zwei Provinzen, westlich der Drina
namens Bosna und östlich des Flusses namens Rassa, geteilt war.[32] Surbiam autem quae et Transmontana dicitur, in duas divisit
provinciam: unam a magna flumine Drina contra occidentalem palagam usque and montem Pini, quam et Bosnam vocavit, alteram
vero ab eodem flumine Drina contra orientalem plagam usque ad Lapiam et Lab, quam Rassam vocavit.

Verbreitung

Frühere Siedlungen
Die Küste der römischen Region Dalmatia, wie das unmittelbare Hinterland sind
nach dem DAI ab der Zeit des Herakleios im frühen 7. Jahrhundert von Slawen
besiedelt.[33] Frühe slawische Siedlungen waren demnach die Länder Paganien,
Zahumlje und Travunien. Das De administrando Imperio gesteht den Slawen die
Besiedlung dieser Provinzen ab der Zeit der Regentschaft des Herakleios von 610
bis 641 n. Chr. zu.[34] Ob es sich bei diesen Slawen um ethnische Serben handelte
wird besonders im deutschen und kroatischen Raum von der Forschung
angezweifelt.[14]
Lage der früheren Siedlungen in der
Serben und Walachen gründeten im 18. Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Ukraine
Ukraine und Russland Neuserbien, das von 1752 bis 1764, und Slawenoserbien, das
von 1753 bis ebenso 1764 bestehen blieb. Die Siedler, zunächst vorwiegend
Militärpersonal, kamen vorwiegend aus der Vojvodina und Slawonien, was sich an den Ortsnamen, wie Zemun, Subotica, Vukovar
oder Sombor widerspiegelte.[35][36]

Bevölkerung
Serben leben vor allem in Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina
(überwiegend in der Republika Srpska) und in Kroatien. Die größten urbanen
Zentren der serbischen Bevölkerung befinden sich in Belgrad, Novi Sad, Kragujevac
und Niš in Serbien sowie in Banja Luka und in Istočno Sarajevo in Bosnien und
Herzegowina.

Serben leben als anerkannte autochthone Minderheit weiterhin in Mazedonien (ca.


36.000), Rumänien (ca. 22.500),Slowakei (k. A.) und Ungarn (ca. 3.800).

Mazedonien
In Mazedonien lebten 2002 annähernd 36.000 Serben. Die meisten Serben leben in
der Hauptstadt Skopje, in Kumanovo und in der Gemeinde Čučer Sandevo. In
Skopje stellen sie nach den Albanern und Roma mit 14.298 Einwohnern oder 2,8 %
die drittgrößte Minderheit. In der Stadt Kumanovo stellen sie mit 9062 Einwohnern
oder 8,6 % die zweitgrößte Minderheit. Den verhältnismäßig stärksten Anteil in
einer Gemeinde bilden die Serben mit etwa 28 % oder 2426 Einwohner in der Ethnographische Karte Serbiens
Gemeinde Čučer Sandevo.[41] (Zensus 2002)

Slowenien
In Slowenien leben nach der Volkszählung 2002 etwa 39.000 Serben. Im Dezember 2008 revidierte die Regierung Sloweniens die
Entscheidung von 1992 zur Ausbürgerung derer, die im zerfallenden Jugoslawien nicht fristgerecht einen Antrag auf slowenische
Staatsbürgerschaft gestellt hatten, wovon mehr als 30.000 Serben betroffen waren. Die Betroffenen konnten offiziell nicht ausreisen,
eine andere Staatsbürgerschaft stellen oder eine Beschäftigung
aufnehmen und mussten fürchten, da sie zu Migranten bzw.
Asylanten zurückgestuft wurden, ausgewiesen zu werden. Frühere
Volkszählungen im ehemaligen Jugoslawien wurden
dementsprechend angepasst und der Anteil der offiziell in
Slowenien lebenden Serben verringert.[42] Somit wurden etwa
30.000 Serben in der letzten Volkszählung 2002 nicht
berücksichtigt. Im Jahr 2000 wurde diese Entscheidung vom
Verfassungsgericht in Slowenien als verfassungswidrig eingestuft.
Im Dezember 2008 wurde das Urteil des Verfassungsgerichts Bevölkerungsverteilung Geschätzte

schließlich politisch umgesetzt. Entschädigungen für die etwa 16 im Kosovo als Bevölkerungsanteile der

Jahre der Staatenlosigkeit und Desintegration sollen nach Teilrepublik Serbiens Serben im Kosovo

Aussagen der slowenischen Regierung den Opfern zugesprochen 1981[37] (OSZE-Bericht 2005)

werden. Es ist weiterhin nicht geklärt inwieweit die nunmehr fast


70.000 Serben eine autochthone Minderheit in Slowenien bilden
und ob sie deswegen in Zukunft offiziell als neue Minderheit mit
entsprechenden Rechten in der Europäischen Union anerkannt
werden.[43]

Slowakei
Die Slowakei sprach im Februar 2010 den Serben den Status einer
nationalen Minderheit zu, was sie zu einer autochthonen Ethnographische Karte Bevölkerungsanteil der
Minderheit erhebt. Die genaue Zahl der Serben ist nicht bekannt. Montenegros (Zensus Serben in Montenegro
Sie stellen nach Schätzung weniger als ein Prozent der 2011)[38] nach den
Bevölkerung der Slowakei, womit einige zehntausend Personen zu Volkszählungen 1961,
zählen sind. In der letzten Volkszählung 2002 sind sie mit anderen 1971, 1981, 1991 und
Ethnien zusammen mit zwei Prozent vertreten. Mit dem Status 2003 (Animation)
haben die Serben einen Sitz im Parlament der Slowakei und
national und international, besonders auf der Ebene der EU, eine
deutlich bessere Position.[44][45]

Serbien
In Serbien leben laut Volkszählung 2002 6.212.838 (82,86 %)
Serben. Im Kosovo leben, laut Angaben der CIA etwa 130.000
Serben (7 %)[46], hauptsächlich im Nordkosovo, im nördlichen
Teil von Kosovska Mitrovica und in einigen weiteren von der
KFOR bewachten Enklaven. Entsprechend den Ergebnissen der
Volkszählung lebten 1991 in der südserbischen Provinz insgesamt
194.190 Serben.[47] Viele sind aus Angst vor ethnisch motivierten
Angriffen seitens der Albaner geflohen oder wurden vertrieben.[48]

Bosnien und Herzegowina


In Bosnien und Herzegowina lebten laut Zensus 2013 etwa 1,1
Millionen Serben (30,8 %).[49] Diese bilden – neben den
Bosniaken und Kroaten – eines der drei konstitutiven Völker des
Landes. Der überwiegende Anteil lebt in der Republika Srpska. In
der Föderation Bosnien und Herzegowina leben Serben vor allem
in den Gemeinden Drvar, Bosansko Grahovo und Bosanski
Petrovac im Nordwesten des Landes.

Montenegro
In Montenegro leben laut vorläufiger Auswertung der
Volkszählung 2011 178.110 Serben oder 28,73 % von insgesamt
625.266 Einwohnern nach 620.100 im Jahr 2003. 2003 wurden im
Zensus noch 198.414 Serben gezählt deren Anteil 32 % war. Zensus 2011. Etwa 48 % Zensus 2011; Anteil der
Interessanterweise wächst Montenegros Bevölkerung, wenn (2003 63 %) oder muttersprachlich
mittlerweile auch nur sehr schwach, was im Vergleich zu den 266.000 Einwohner Serbisch Sprechenden
anderen südosteuropäischen Ländern hervorsticht. Ein Novum im geben als Muttersprache nach Gemeinde
Zensus 2011 bildet die Splittung in "Montenegriner-Serben" 1.833 Serbisch an
(0,3 %) und "Serben-Montenegriner"2.103 (0,37 %). Ungeklärt ist
auch weiterhin der Status der rund 16.000 Flüchtlinge aus dem
Kosovo, aus Bosnien-Herzegowina und auch aus Albanien. Ebenso
verhält es sich mit den zahlreichen Serben. Sie werden in der
Verfassung aufgeführt, jedoch wurde es bewusst vermieden, sie
eindeutig entweder als Minderheit oder als staatstragendes Volk
auszuzeichnen. Nach dem abgehaltenen Referendum über die
Unabhängigkeit Montenegros 2006 votierten etwa 44,5 % oder
185.002 Einwohner für den Verbleib Montenegros in der Union
mit Serbien. Nach dem Zensus 2003 gab zwei Drittel der Anteil der Serben auf Anteil der Serben auf
Bevölkerung Serbisch als Muttersprache an. 2011 waren es noch Gemeindeebene in Gemeindeebene in
knapp 43 % oder 265.895 Einwohner, die Serbisch als Bosnien 1991[39] Bosnien-Herzegowina
Muttersprache sprechen, obwohl sich nur etwa 180.000 als Serben, 2013[40]
bzw. "Montenegriner-Serben" oder "Serben-Montenegriner"
deklarierten. Damit spricht der größte Teil der Bevölkerung
Montenegros Serbisch.[50][51]

Kroatien
→ Hauptartikel: Serben in Kroatien
Von 1941 bis 1945 verübte der Unabhängige Staat Kroatien (NDH) durch die
Ustascha und mit der Hilfe der Wehrmacht einen Völkermord an Serben, unter
anderem im KZ Jasenovac. Dabei wurden zwischen 330.000 und 390.000 Serben
ermordet.[52][53] Hier wird auch die Rolle der katholischen Kirche in Kroatien
kritisiert.[54] Das KZ Jasenovac gilt heute als Synonym für den Völkermord im
jugoslawischen Raum.

Nach 1945 kam es auch durch die Kommunisten um Tito zu politischen


Verfolgungen, die in Flucht und Emigration vieler Tausend Serben, besonders der
Königstreuen und Tschetniks, ins Ausland, vorwiegend in die USA und Australien,
mündete. Bedenkt man die Zahl der Opfer von Flucht, Vertreibung und Ermordung Anteil Serben in der jugoslawischen
speziell von Serben durch die Folgen des Zweiten Weltkriegs, kann man davon Republik Kroatien nach Zensus
1991(Geographische Fakultät Belgrad)
ausgehen, dass auf dem Gebiet des heutigen Kroatiens für die Jahre vor 1941 die
Serben einen weit höheren Bevölkerungsanteil als die 1991 im Zensus festgestellten
12 % stellten. Im weiteren Verlauf, z. B. dem Aufzwingen der Planwirtschaft, kam es zur Landflucht und letztlich zur ökonomisch
bedingten Emigration.
Vor der Änderung der Verfassung Kroatiens 1990 waren Serben neben den Kroaten als eine der beiden konstituierenden Ethnien der
jugoslawischen Republik Kroatien statuiert. Vor dem Kroatienkrieg lebten nach der Volkszählung 1991 581.633, also etwa 12,2 %
von 4.784.265 Einwohnern.[55] 2001 lebten in Kroatien laut Zensus noch 201.631 Serben, also 4,54 % von 4.437.460
Einwohnern.[56] Im Zensus 2001 wurden somit etwa 380.000 Serben, 100.000 Jugoslawen und insgesamt etwa 350.000 Menschen
weniger gezählt. 44.629 Personen (etwa 1 % der Bevölkerung in Kroatien) gaben Serbisch als ihre Muttersprache an. Zwei Drittel
davon leben in der Gegend um Vukovar und Osijek-Baranja.[57] Als Standardantwort war „Kroatisch“ vorgegeben.

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens gründeten dieSerben der Krajina (Крајшници/Krajšnici) den De-facto-Staat Republik
Serbische Krajina. Während des Kroatienkriegs wurden die Gebiete zunächst „ethnisch gesäubert“. Nach der Eroberung der
Serbischen Krajina, wurden zwischen 150.000 und 200.000 Serben vertrieben oder flüchteten nach Serbien und in die Republika
Srpska. Nach einem Bericht des kroatischen Helsinki-Komitees kamen während und nach der Offensive insgesamt 400 bis 800
Serben durch marodierende kroatische Truppen ums Leben. Bis 2002 waren nach Angaben der UNHCR rund 100.000 Serben der
Krajina zurückgekehrt.[58]

Im Januar 2010 reichte Serbien stellvertretend eine Gegenklage[59] wegen Genozids an Serben auf dem Gebiet des heutigen
, ein.[60]
Kroatiens im Kontext zu den Geschehnissen zwischen 1941 und 1945 sowie 1991 und 1995, also genau fünfzig Jahre später

In der kroatischen politischen Landschaft beteiligten sich seit Beendigung des Krieges mehrere serbische Abgeordnete wie Milorad
Pupovac, Vojislav Stanimirović undMilan Đukić an der Regierungsverantwortung.

Albanien
In Albanien waren die Serben als Minderheit bis 2004 nicht anerkannt, weswegen Informationen über sie in Statistiken spärlich sind
und ihre genaue Zahl bis heute nahezu nicht bestimmt werden kann. Die erste offizielle Bestätigung Albaniens war die Benennung
von 100 Serben und Montenegrinern in der Volkszählung 1989.[61] Die Diskriminierung ging so weit, dass die serbische Sprache und
serbische Namen in öffentlichen Dokumenten nicht auftauchen durften und serbischer Schulunterricht oder das Lehren der serbischen
Sprache verboten war. Die Serben sind seit 2004 als Minderheit mit den Rechten, die ihnen vorher verwehrt wurden, anerkannt
[62]
worden, jedoch sind sie neben den Griechen in Albanien in der Realität weiterhin erheblichem Druck ausgesetzt.

Rumänien
In Rumänien gibt es eine starke serbische Minderheit im Banat rund um Timișoara und Orșova in Ortschaften wie Ivanda (Kreis
Timiș), Belobreșca, Câmpia, Divici, Liubcova, Măcești, Moldova Veche, Pojejena, Socol, Zlatița (alle Kreis Caraș-Severin) und
Svinița (Kreis Mehedinți). Insgesamt leben nach der Volkszählung 2002 22.561 Serben (rumänisch Sârbi) auf dem Gebiet des
gesamten Rumäniens.[63]

Diaspora
Das serbische Ministerium für die Diaspora geht von bis zu 3,5 Millionen in der Diaspora lebenden Serben mit serbischstämmigen
Hintergrund aus.[64] Es ist beabsichtigt in nächster Zukunft vollständige Analysen durchzuführen und die serbische Diaspora durch
Dachverbände besser zu organisieren, um den politischen Willen dieser Menschen im Ausland, sowie in Serbien effektiver in die
politische Entscheidungsfindung einzubringen und das wirtschaftliche Potenzial dieser großen Anzahl von Emigranten effizienter
auszuschöpfen.[65]

In den USA, Kanada, Australien, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich und der Schweiz bilden sich die größten serbischen
Gemeinschaften. Große innerstädtische Gemeinden haben sich inChicago, Stuttgart, Wien und in Zürich gebildet.

Englischsprachiger Raum
In den USA gaben in der Volkszählung 2010 ca. 141.000 Personen an der Herkunft nach Serben zu sein.[66] Zusätzlich wurde im
Zensus 2010 noch nach einer zweiten Herkunft gefragt, wobei sich zusätzlich in etwa 47.000 weitere Befragte als Serben
deklarierten. Nach Erhebungen von 2006 bis 2008 nutzen etwa 64.000 Einwohner die serbische Sprache innerhalb der Familie bzw.
in den eigenen vier Wänden als Umgangssprache.

In Kanada gaben im Zensus von 2006 46.053 Einwohner an serbischer Herkunft zu sein. Weitere 27.000 gaben an mitunter
serbischen Ursprungs zu sein.[67]

Im Zensus von 2006 inAustralien werden 95.364 Serben gezählt.[68]

Deutschsprachiger Raum
Wie auch in anderen Staaten ist die genaue Zahl der im deutschsprachigen Raum lebenden Serben nicht genau bestimmbar, da bei
Volkszählungen oder ähnlichen Erhebungen die Ethnie üblicherweise nicht erhoben wird, sondern nur Zahlen über die jeweilige
Staatsangehörigkeit existieren. Während die Serben in Deutschland nach den Türken, Italienern, Griechen, Polen, Kroaten und
Russen die siebtgrößte nicht-deutschstämmige Bevölkerungsgruppe in der Bundesrepublik Deutschland und in der Schweiz die
viertgrößte ausländische Bevölkerung stellen[69], sind sie in Österreich die zweitgrößte ausländische Bevölkerungsgruppe nach den
Deutschen.[70]

Siehe auch: Serben in Deutschland


Der Zentralrat der Serben in Deutschland, der ein weitgefasstes Verständnis zur ethnischen Zugehörigkeit der Migranten aus
[71]
Jugoslawien besitzt, spricht von mehreren Hunderttausend Serben in Deutschland.

Für 2011 hat das Statistische Bundesamt die Zahl von 197.984 serbischen Staatsangehörigen in Deutschland herausgegeben. Weitere
54.557 in Deutschland lebende Personen mit der Staatsbürgerschaft des ehemaligen Serbien und Montenegro haben sich noch nicht
für eine der möglichen neuen Staatsbürgerschaften entschieden.[72]

Siehe auch: Serben in Österreich


In Österreich bezeichneten bei der Volkszählung 2001 177.320 Menschen serbisch als ihre Umgangssprache, dies beinhaltet auch
gerschaft.[73]
Doppelangaben deutsch/serbisch. Von diesen Personen besaßen 41.944 die österreichische Staatsbür

Siehe auch: Serben in der Schweiz


Ende 2010 lebten ca. 122.000 serbische Staatsangehörige in der Schweiz.[74] Die erste große Auswandererwelle kam aufgrund des
Bedarfs an Gastarbeitern in den 1960er bis 1980er Jahren, die zweite folgte mit dem Zerfall Jugoslawiens 1991 und den darauf
folgenden Krisen.[75]

Romanischsprachiger Raum
In Italien leben nach der Volkszählung aus dem Jahre 2005 65.000 Staatsangehörige Serbien-Montenegros, davon sind bis zu 30.000
Serben. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass unter 50 % serbischstämmig sind, denn Italien ist seit je her ein beliebtes
Immigrationsziel der albanischstämmigen Bevölkerung aus demKosovo.

Skandinavien
Die Volkszählung Ende 2005 in Schweden erfasste die Ausländer nach dem Geburtsland. Dabei sind 78.000 in Serbien-Montenegro
geboren.

In Norwegen leben ca. 10.000–15.000 Serben. Die Angaben stammen vom Januar 2007. Dabei kommen 12.500 Menschen aus
Serbien. Quellen: siehe Tabelle

Literatur
Die Südslawen und ihre Identität(en) – Eine Untersuchung in Deutschland lebender Bosnier, Kroaten und Serben Autor: Katja
Kukolj

Gajić Zoran (2005): Wiener Serben. Universität Wien, Wien


Kultur

Sprache
Serben sprechen die serbische Sprache, in Serbien überwiegend die ekavische
Variante. Die Sprache entspricht weitgehend dem im 19. Jahrhundert
standardisierten Serbokroatischen. In Bosnien und Herzegowina, Kroatien und
Montenegro wird das Serbische überwiegend in der ijekavischen Variante
gesprochen. Zudem existiert auch die ikavische Variante, die jedoch keine
Schriftsprache darstellt und mundartlich kaum noch angewendet wird, höchstens als
halbikavisch oder halbijekavisch.[76][77] Im Klerus der serbisch-orthodoxen Kirche
wird noch das Kirchenslawisch serbischer Varietät bewahrt. Eine Besonderheit
bilden die serbischen Walachen. Nach der letzten Volkszählung 2002 deklarierte sich
etwa ein Drittel der etwa 55.000 Walachisch Sprechenden als Serben.[78] Interessant
ist, dass mehr oder weniger etwa drei Viertel der etwa 200.000 Serben in Kroatien
im Zensus 2001 sich als muttersprachlich kroatischsprechend deklariert haben muss,
da die Zahl der muttersprachlich serbisch Sprechenden mit etwa 45.000 im Zensus
angegeben wird.[79]

Serbische Azbuka 1841


Schrift
Sowohl das kyrillische Alphabet, die Azbuka vom serbischen Reformator Vuk
Stefanović Karadžić, als auch das lateinische Alphabet, ergänzt durch serbische Sonderzeichen, sind im
Gebrauch, wobei in der Verfassung Serbiens von 2006 festgelegt wurde, dass das Kyrillische den Vorzug vor der
[80]
lateinischen Schrift besonders in Behörden, wie auch im Schulunterricht, hat.

Nachnamen

Form
Bei serbischen Nachnamen gibt es im Gegensatz zu den meisten anderen slawischen Nationen keine Angleichung des Namens
bezüglich des Geschlechts des Namensträgers. Serbische Nachnamen sind zumeist Patronyme oder Metronyme. Schätzungen zufolge
haben mehr als zwei Drittel der Nachnamen das -ić als Endung. Je nachdem was für ein Konsonant oder Vokal am Ende des Namens
steht, ist ein -ević, -ović bzw. -vić angefügt. Ist das v selbst der letzte Buchstabe im Wortstamm, folgt ihm das Suffix -ljević. Radosav
wird zu Radosavljević, Rastisav zu Rastisavljević. Bei männlichen Namen, wie Nikola oder Kosta, entfällt das a und wird nur mit
einem ić ersetzt, was zu Nikolić bzw. Kostić führt. Das gilt auch für die Metronyme, wie in den Beispielen Marić von Mara und
Radić von Rada zu sehen ist, da hier nahezu alle weiblichen Namen mit einem a enden. Weitere Endungen sind u. a. -in, -ski, -ev, -
ov, -ac, -ak, -ca, -elj. Die Familiennamen, die weit verbreitet sind Jovanović (von Johannes), Petrović (von Peter), Marković (von
Marko) sowie Djordjević (von Georg).

Bedeutung
Die Aussage, es handele sich bei dem -ić um ein Diminutiv, ist schlussfolgernd. Hierbei wird auf die weitere Anwendung des -ić im
serbischen Sprachgebrauch verwiesen, dem seit der Rechtschreibreform derselbe Lautwert zugewiesen wird. So entspricht das -ić in
dieser dem deutschen -chen oder -lein. Beispiele hierzu sind konj/konjić, also Pferd/Pferdchen und most/mostić für
Brücke/Brücklein.

Geschichte
In Westeuropa wurde das ć früher in der Regel als ch, tch, tsch, tz oder k umschrieben, teilweise sogar durch ein n ersetzt. Während
der Neogenese einer Nation von Serben im 19. und 20. Jahrhundert und der damit verbundenen Bürokratisierung bekam auch das
Suffix -ić einen politischen Charakter. So wurde es 1817[81] als Endung in Namen auf dem Gebiet Österreichungarns verboten.
Besonders rigide wurde das Verbot im ungarischen Sprachraum umgesetzt. Auch die Spannungen zwischen den Machtzentren der
Serben und Bulgaren führten dazu, dass das geschlechtsneutrale -ić als serbisch und das geschlechtsabhängige -ov als bulgarisch
typisiert wurde. Nach 1918 kommt es im neubegründeten Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen zur aktiveren Typisierung
des -ić als Endung für serbische Nachnamen.[82]

Religion
Die ethnischen Serben bekennen sich mit einer sehr großen Mehrheit zur Serbisch-Orthodoxen Kirche und damit zum orthodoxen
Christentum (serbisch Pravoslavlje/Православље).[83] An zweiter Stelle folgen die sich als Atheisten bekennenden Serben. Neben
diesen gibt es auch einige sich als Protestanten, römische Katholiken, Muslime und Anhänger anderer Religionen bekennende
Serben. Einige Ethnologen sind der Meinung, dass Serben, Bosniaken und Kroaten ihre Volkszugehörigkeit vor allem durch ihre
Religionszugehörigkeit bzw. ihren Standpunkt zur Religion definieren und sich damit mit dem entsprechenden Kulturkreis
identifizieren.

Die serbische Identität und Kultur ist stark vom orthodoxen Christentum geprägt. So wurde die Schrift über die missionierenden
orthodoxen Mönche und sog. Slawenlehrer Kyrill und Method den Serben bekannt gemacht. Diese Errungenschaft die Angleichung
der griechischen kyrillischen Schrift an das bis dato an den christlichen Höfen belächelte einfache Altserbische war entscheidend für
die kulturelle Entfaltung serbischer Literatur, Kunst, Baukunst, Politik und Religiosität, weshalb Kyrill und Method heute als Heilige
verehrt werden. Die orthodoxe Kirche hat des Weiteren die ersten Bildungsinstitutionen bei den Serben eingeführt und im 12.
Jahrhundert das erste geschriebene Gesetzbuch, das Nomokanon des heiligen Sava von Serbien etabliert. Sie wird als Bewahrerin der
serbischen Identität, Tradition und Geschichte angesehen.

Serbischer Gruß
→ Hauptartikel: Serbischer Gruß
Ein markantes Symbol der Serben ist der serbische Gruß, bei dem Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger geeint werden. Die drei
Finger (Tri prsta) sind religiösen Ursprungs und gehen auf die von der serbisch-orthodoxen Kirche gelehrten Einheit der
Dreifaltigkeit Gottes zurück. Als emporgestreckte Version ist der Gruß mittlerweile in Verwendung als serbisches Pendant zum
englischen Victoryzeichen. Gerne wird der sinngemäß falsche Gruß (ausgestreckte Version) von serbischen Sportlern und Politikern
genutzt.

Serbisches Kreuz
Ein weiteres Symbol ist das serbische Kreuz. Das Symbol wird heute dahin gedeutet, dass die Symbole als kyrillische S als
Abkürzung für den SloganSamo Sloga Srbina Spasava(Nur Einheit rettet den Serben) stehen. Das Symbol ist fast identisch mit dem
Wappen der letzten byzantinischen Kaiserdynastieder Palaiologen.

Kolo
Bis in die heutige Zeit überlebte bei einigen slawischen Völkern der altertümliche Reigen, der auf serbisch Kolo (kyr. коло) genannt
wird. Heute wird der kollektive Tanz üblicherweise mit Blasmusik und Akkordeon begleitet, wo früher überwiegend Flöte, Gusle und
andere mittelalterliche Instrumente verwendet wurden. Es gibt unzählige Varianten des Kolo unter denen die berühmtesten das
Srpsko und Užičko Kolo sind.

Einzelnachweise
1. Heinz Schuster-Šewc, Poreklo i istorija etnonima Serb(http://www.rastko.rs/rastko-lu/jezik/hsuster-srbin_l.html).
2. H. Brachmann: Sorben. In: Lexikon des Mittelalters, 1999, VII, Sp. 2057.
3. So Konstantin Jireček. In den ersten beiden Fällen folgert er, dass sierb/sierbica bzw. serbok in diesen Sprachen
einst für Bruder und Schwester, oder Sohn, Tochter, Kind gestanden hat.
4. vgl. englisch surf, und deutsch schlürfen, so Heinz Schuster-Šewc, vielleicht auch russischreb, rebenok für Kind,
Säugling
5. Hilža Elina: Die Sorben/Wenden in Deutschland (http://www.rastko.rs/rastko-lu/istorija/historie_ger.htm), Haus für
sorbische Volkskultur Bautzen.
6. Heinz Schuster-Šewc: Das Sorbische – eine slawische Sprache in Deutschland.In: Akademie-Journal 2/2001
„Sprachen in Europa“. Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, S. 31–35PDF ( (http://schneelaeufer.d
e/wiki/images/2/20/AKJ_2001-2-S-31-35_schuster .pdf)).
7. siehe Telefonbuch Deutschland 2012.
8. A. Kazhdan: Serboi. In: Oxford Dictionary of Byzantium, 1991, III, 1875.
9. Alfred Stückelberger, Gerd Graßhoff (Hrsg.): Ptolemaios, Handbuch der Geographie, Schwabe Verlag, Basel 2006,
S. 530 f.
10. Alfred Stückelberger, Gerd Graßhoff (Hrsg.): Ptolemaios, Handbuch der Geographie, Schwabe Verlag, Basel 2006.
11. Presbyter Diokleas, siehe weiter unten
12. Byzantinisches Archiv, Band 19 Polypleuros nous, von Cordula Scholz, Georgios Makris, Leipzig/München, 2000(htt
p://books.google.de/books?id=nHK-GTnzHZMC&pg=P A187&dq=triballer+serben&hl=de&ei=gCcETdjfI8_tOcebsaYB
&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CDAQ6AEwAQ#v=onepage&q&f=false) .
13. Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste, Leipzig 1832 (http://books.google.de/books?id=qXdBAAA
AcAAJ&pg=PA90&lpg=PA90&dq=Triballische+Ebene&source=bl&ots=5fB8J2cAqs&sig=a5WiDrmX-BopxuCo1idpk7
LgeqA&hl=de&ei=ymUGTeqrGIrssgbm-aD6CQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CB0Q6AEwAQ#
v=onepage&q=Triballische%20Ebene&f=false).
14. Heinrich Kunstmann: Die Slaven, Ihr Name, ihre Wanderung nach Europa und die Anfänge der russischen
Geschichte in historisch-onomastischer Sicht.(http://books.google.de/books?id=XUILevc96xEC&pg=P A125&lpg=PA
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sihOrrwkaYB&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CC0Q6AEwBA#v=onepage&q&f=false) Steiner,
Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06816-3, S. 125.
15. Heinrich Kunstmann: Beiträge zur Geschichte der Besiedlung Nord- und Mitteldeutschlands mit Balkanslaven.
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16. Deutsche Auswanderer in Ungarn: Ansiedlung in der Herrschaft Bóly im 18. Jahrhundert , Karl-Peter Krauss, 2003,
S. 204, "Rätzische Nation"(http://books.google.at/books?id=hY8Tkbco0hoC&pg=P A76&dq=friede+von+sathmar&hl
=de&ei=WFgTTefjHJHIswbpj5HqDA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CCYQ6AEwAA#v=onepage
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17. The Catholic encyclopedia: An international work of reference on the constitution, doctrine, discipline, and history of
the Catholic church, Band 14, S. 54(http://books.google.de/books?id=X2kQAAAAIAAJ&q=Bunjevaci&dq=Bunjevaci
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18. Unterschied griechisch-orientalisch und griechisch-katholisch(http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Raizen).
19. Deutsche Welle:Eigenständiges Volk oder doch Kroaten?(https://web.archive.org/web/20041027145558/http://www .
dw-world.de/dw/article/0,,680646,00.html)(Memento vom 27. Oktober 2004 imInternet Archive).
20. eingedeutscht, vom serb. staroverci.
21. Über die Raizen Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 578. und die typischen
Toponyme (http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Raizen).
22. Raitzen (http://www.zeno.org/Brockhaus-1809/A/Die+Raitzen).
23. Heinrich Kunstmann: Die Slaven, Ihr Name, ihre Wanderung nach Europa und die Anfänge der russischen
Geschichte in historisch-onomastischer Sicht.(http://books.google.de/books?id=XUILevc96xEC&pg=P A125&lpg=PA
125&dq=triballer+serben&source=bl&ots=PWiO--fFhq&sig=rAiut2UptuIL YCGMLNxhvoHw310&hl=de&ei=rxgDT c3gH
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Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06816-3, S. 40.
24. Geschichte der Serben, Konstantin Jireček, II., 1. Kapitel, Gotha 1911, S. 72.
25. http://www.thelatinlibrary.com/annalesregnifrancorum.html.
26. Geschichte der Serben, Konstantin Jireček, III., 1. Kapitel, Gotha 1911, S. 120.
27. Benennung Jirecek, Geschichte der Serben, II., 1. Kapitel, Gotha 1911, S. 72.
28. Die Slaven: Ihr Name, ihre Wanderung nach Europa und die Anfänge der russischen Geschichte in historisch-
onomastischer Sicht, Heinrich Kunstmann, Stuttgart 1996, S. 126(http://books.google.de/books?id=XUILevc96xEC&
pg=PA125&lpg=PA125&dq=triballer+serben&source=bl&ots=PWiO--fFhq&sig=rAiut2Uptu ILYCGMLNxhvoHw310&hl
=de&ei=rxgDTc3gHsihOrrwkaYB&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CC0Q6AEwBA#v=onepage&q
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29. Г. Острогорски (Hrsg.): Византијски извори за историју народа Југославије, 1959, II, 47.
30. Constantine Porphyrogenitus,De administrando imperio, übersetzt von R.J.H Jenkins, griech. T ext von GY.
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31. Marquart, Osteurop. und ostasiat. Streifzüge, Leipzig 1903, S.(http://www.archive.org/stream/osteuropischeu00mark
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32. Jirecek, Geschichte der Serben.
33. Gyula Moravcsik: Constantine Porphyrogenitus De administrando imperio(http://books.google.com/books?id=3al15
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34. Constantine Porphyrogenitus De administrando imperio(http://books.google.com/books?id=3al15wpFWiMC&printse
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35. Nova Srbija i Slavenosrbijavon Mita Kostić, Srpsko-Ukrainsko Društvo, Novi Sad, 2001 (PDF; 515 kB) (http://www.ra
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36. ПОСЕЛЕНИЕ СЕРБСКИХ ГУСАРСКИХ ПОЛКОВ ШЕВИЧА И ПРЕРАДОВИЧА (Славяносербия, 1753–1764)(htt
p://www.rastko.rs/rastko-ukr/istorija/2003-ns/vpodov.pdf) von Wladimir Podow (PDF; 160 kB).
37. Letzte qualifizierte Volkszählung der Autonomen Teilrepublik Serbiens Kosovo in Jugoslawien war im Jahr 1981.
38. Bemerkenswert und neuartig ist die Anzahl der Gemeinden deren Daten nicht zurerfügung V gestellt werden.
39. Letzter durchgeführter Zensus in der jugoslawischen Republik Bosnien und Herzegowina
40. Erster Zensus nach dem Bosnienkrieg
41. Daten zu Ethnien der Volkszählung 2002 in Mazedonien (http://www.stat.gov.mk/pdf/kniga_13.pdf) (PDF; 394 kB).
42. Statistische Auswertung zu VZ in Slowenien(http://www.stat.si/popis2002/en/rezultati/rezultati_red.asp?ter=SLO&st
=7).
43. RTS-Bericht zu der Wiedereinbürgerung derin Slowenien lebenden Serben (serbisch)(http://www.rts.rs/page/storie
s/sr/story/11/Region/32686/Srbija+pozdravlja+vra%C4%87anje+prava+%22izbrisanim%22.html) .
44. Offizielle Bestätigung (http://www.mfa.rs/sr/index.php?option=com_content&view=article&id=2915%3A2010-02-10-0
6-08-37&catid=33%3Avesti&Itemid=49&lang=cyr).
45. Serbs in Slovakia granted minority status(http://www.contemporaryrelations.eu/1239/serbs-in-slovakia-granted-mino
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46. CIA The World Factbook – Kosovo(https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/kv.html).
47. Holm Sundhaussen: Geschichte Serbiens. Böhlau, Wien – Köln – Weimar 2007, ISBN 978-3-205-77660-4, S. 496.
48. Human Rights Watch: Abuses against Serbs and Roma in the new Kosovo.August 1999, abgerufen am 27. März
2011 (http://www.hrw.org/legacy/reports/1999/kosov2/#_1_9).
49. Volkszählung von Bosnien und Herzegowina2013. (http://popis2013.ba/popis2013/doc/Popis2013prvoIzdanje.pdf)
Abgerufen am 30. Juni 2016.
50. nicht Serbokroatisch.
51. Vorläufiges Ergebnis der Volkszählung 2011 des Statistischen Amts Montenegro(http://www.monstat.org/userfiles/fil
e/popis2011/saopstenje/saopstenje(1).pdf)(PDF; 375 kB).
52. United States Holocaust Memorial Museum: Holocaust Era in Croatia: Jasenovac 1941-1945. (http://www.ushmm.or
g/museum/exhibit/online/jasenovac/index.html)Abgerufen am 29. März 2011.
53. Rob McCormick, "The United States’ Response to Genocide in the Independent State of Croatia, 1941–1945" in
Genocide Studies and Prevention, University of o Tronto Press, Volume 3, Number 1 / April 2008.
54. Vladimir Dedijer (Autor), Harvey L. Kendall (Übersetzer),The Yugoslav Auschwitz and the Vatican: The Croatian
Massacre of the Serbs During World War II. Prometheus Books. Juli 1992.
55. Bevölkerungsveränderung in Kroatien(http://www.vjesnik.hr/html/2002/06/11/Clanak.asp?r=tem&c=2).
56. Zensus 2001 in Kroatien, nachgebesserte Zahlen(http://www.dzs.hr/default_e.htm).
57. Zensus 2001 in Kroatien, nachgebesserte Daten(http://www.dzs.hr/default_e.htm).
58. Karl Kaser: Das ethnische „engineering“.In: Dunja Melčić (Hrsg.):Der Jugoslawien-Krieg. Handbuch zu
Vorgeschichte, Verlauf und Konsequenzen.VS Verlag, Wiesbaden 2007,ISBN 978-3-531-33219-2, S. 401–414,
hier: S. 408.
59. Kroatien klagt den Staat Serbien wegen Genozids von Kroaten in Kroatien an.
60. Serbien verklagt Kroatien wegen Genozids an Serben (serbisch)(http://www.rts.rs/page/stories/sr/story/9/Srbija/412
841/Podneta+kontratu%C5%BEba.html).
61. Hinweis auf Daten Volkszählung 1989 (https://web.archive.org/web/20070611032806/http://www .osce.org/publicatio
ns/hcnm/2004/10/10605_14_en.pdf)(Memento vom 11. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 496 kB).
62. Diskriminierung der Serben in AlbanienSerbisches Ministerium für die Diaspora(https://web.archive.org/web/20060
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Archive) Bericht über Situation der Serben in Albanien(http://arhiva.glas-javnosti.rs/arhiva/2006/10/06/srpski/T06100
502.shtml) Archiv Veröffentlichung der serbischen Regierung zur Situation der Serben in Albanien (https://web.archiv
e.org/web/20090422094627/http://www.arhiva.srbija.sr.gov.yu/vesti/1998-09/17/5220.html)(Memento vom 22. April
2009 im Internet Archive) Information und Historie Serbianunity zur Situation der Serben in Albanien (https://web.arc
hive.org/web/20080825004321/http://www .serbianunity.net/culture/library/Lopusina1/text/s73.html)(Memento vom
25. August 2008 im Internet Archive) Bericht UNHCR zu Minderheiten(https://web.archive.org/web/2013102421290
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(Memento vom 24. Oktober 2013 imInternet Archive).
63. http://www.edrc.ro/recensamant.jspEthnische Zugehörigkeit Volkszählung 2002 in Rumänien.
64. Government of the Republic of Serbia – Ministry for Diaspora(https://web.archive.org/web/20091213010908/http://w
ww.mzd.sr.gov.yu/Eng/Contents/ContentPictAboutNumb.aspx?id=48)(Memento vom 13. Dezember 2009 imInternet
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65. Außenministerium der Republik Serbien(http://www.mfa.gov.rs/Diasporaframe.htm).
66. [1] (http://factfinder2.census.gov/faces/tableservices/jsf/pages/productview
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67. Zensus Kanada 2006 (http://www12.statcan.gc.ca/census-recensement/2006/dp-pd/tbt/Rp-eng.cfm?LANG=E&AP AT
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54&S=0&SHOWALL=0&SUB=0&Temporal=2006&THEME=80&VID=0&VNAMEE=&VNAMEF=) .
68. Australien Zensus 2006(http://www.censusdata.abs.gov.au/ABSNavigation/prenav/ViewData?breadcrumb=LPTD&m
ethod=Place%20of%20Usual%20Residence&subaction=-1&issue=2006&producttype=Census%20T ables&documen
tproductno=0&textversion=false&documenttype=Details&collection=Census&javascript=true&topic=Ancestry&action
=404&productlabel=Ancestry%20%28full%20classification%20list%29%20by%20Sex&order=1&period=2006&tabna
me=Details&areacode=0&navmapdisplayed=true&) .
69. 2004 210.000 Staatsangehörige aus Serbien Montenegro(http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/publ.
Document.67005.pdf).
70. Statistik Austria (http://www.statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_NATIVE_FILE&RevisionSelectionMethod=L
atestReleased&dDocName=073754).
71. Über uns. (http://www.zentralrat-der-serben.de/index.php?ueber_uns) auf der Website des Zentralrats der Serbenin
Deutschland.
72. Statistisches Bundesamt: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit – Ausländische Bevölkerung – Ergebnisse des
Ausländerzentralregisters.(https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/MigrationIntegration/
AuslaendBevoelkerung2010200117004.pdf?__blob=publicationFile)Abgerufen am 27. November 2012.
73. Statistik Austria – Bevölkerung nach demographischen Merkmalen.(http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoel
kerung/volkszaehlungen_registerzaehlungen/bevoelkerung_nach_demographischen_merkmalen/022896.html)
Abgerufen am 11. Februar 2012.
74. Schweizerische Eidgenossenschaft – Ausländische Bevölkerung: Staatsangehörigkeit. (http://www.bfs.admin.ch/bfs/
portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/01.html)Abgerufen am 11. Februar 2012.
75. Dejan Mikić: Identitätsbildung – Wie aus Jugoslawen Serben wurden.(http://www.terra-cognita.ch/fileadmin/user_upl
oad/terracognita/documents/terra_cognita_13.pdf#page=94)In: terra cognita, 13. 2008, S. 94–97, abgerufen am
22. November 2017 (PDF; 40 MB).
76. Karte 1 Serbokroatische Mundarten(http://www.bilder-hochladen.net/files/dtg-4-jpg.html).
77. Karte 2 Serbokroatische Mundarten(http://ccat.sas.upenn.edu/~haroldfs/540/langdial/serbcrot.html) .
78. Volkszählung 2002: Rumänen: 34.576; Muttersprache rumänisch: 34.515; Walachen: 40.054; Muttersprache
walachisch: 54.818 (etwa +30 %)(http://webrzs.stat.gov.rs/axd/Zip/VJN3.pdf) (PDF; 452 kB).
79. Zensus 2001 in Kroatien(http://www.dzs.hr/default_e.htm).
80. Constitution of the Republic of Serbia – I CONSTITUTION PRINCIPLES – Article 10 (http://www.srbija.gov.rs/cinjenic
e_o_srbiji/ustav_odredbe.php?id=217).
81. 1815-17 im zweiten serbischen Aufstanderrichteten die Serben nach dem Zurückdrängen der Osmanen ein
weitgehend souveränes Fürstentum.
82. Serbische Nachnamen(http://www.srpsko-nasledje.co.rs/sr-l/1998/11/article-14.html).
83. Zensus zur Religionzugehörigkeit(http://webrzs.stat.gov.rs/axd/en/Zip/CensusBook3.pdf) (PDF; 254 kB).

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