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com/auto

Automobilzulieferer
auf Kurs
Eine Studie zur Markt­
struktur der Automobil­
zulieferer aus Mikro- und
Makroperspektive.
Strategischer Ziele und Design Investitionen und Konsequenzen für
Markt und Wettbewerb Ihre Ansprechpartner
Weitblick gefragt der Studie Finanzen die Zukunft

Inhaltsverzeichnis
Strategischer Weitblick gefragt.......................................................... 3

Ziele und Design der Studie............................................................... 4

Markt und Wettbewerb...................................................................... 6

Investitionen und Finanzen...............................................................10

Konsequenzen für die Zukunft..........................................................16

Ihre Ansprechpartner........................................................................17

Automobilzulieferer auf Kurs 2
Strategischer Ziele und Design Investitionen und Konsequenzen für
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Weitblick gefragt der Studie Finanzen die Zukunft

Strategischer Weitblick gefragt

Nach der Wirtschaftskrise 2008 haben sich die Automobilzulieferer sehr


gut entwickelt, wie die neue Studie Marktstruktur Automobilzulieferer
von Strategy&, der internationalen Strategieberatung von PwC,
Seit 2010 sind die
Automobil­zulieferer um 48 %
zeigt. Sie sind derzeit grundsolide aufgestellt, fahren beim Gewinn gewachsen. Um diese sehr gute
sogar an den Autoherstellern (Original Equipment Manufacturer, Entwicklung aufrecht zu erhalten
OEMs) vorbei. Die Studie offenbart allerdings auch, dass die Branche ist strategischer Weitblick
strategischen Weitblick braucht, um sich bei einer sich ändernden gefragt.
Wertschöpfungsstruktur behaupten zu können.

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Ziele und Design der Studie

In der Öffentlichkeit stehen sie immer ein wenig im Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Jahre 2010
Schatten der OEMs – doch sie sind die tragenden bis 2015. Basis war die Liste der Top 100 der globalen
Säulen der Branche: die Automobilzulieferer. Denn Automobil­zulieferer, wie sie in der Sonder­ausgabe
wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit des Endprodukts des Fachmagazins Automobil­produktion im April 2016
Auto geht, ist die Leistungsfähigkeit der gesamten veröffentlicht wurde. Von diesen 100 Unternehmen
Produktionskette entscheidend. Die meisten Zulieferer wurden jene untersucht, deren Umsatz zu mehr als
konnten sich in der Krise gut behaupten – doch wie 50 % im Automotive-Bereich erwirtschaftet wurde; dies
ging es dann weiter? Wir sind dieser Frage in einer groß waren 84 Unternehmen. Unsere Untersuchung erfolgte
angelegten Studie nachgegangen. Dabei standen die sowohl aus mikro- als auch aus makro-ökonomischer
folgenden Kernfragen im Fokus: Sicht.

1 Wie hat sich die Zulieferbranche nach der Wirtschaftskrise


seit 2010 entwickelt?

??
Sind Zulieferer aus bestimmten Regionen
2 erfolgreicher als andere?
Die Studie untersucht die
größten Automobil­zulieferer
Korrelieren Eigentümerstruktur und
3 Unternehmenserfolg?
welt­weit im Zeitraum 2010
bis 2015 und beantwortet
vier Kern­fragen hinsichtlich
finanzieller Entwicklung, unter­
4 Gibt es strategische Muster? nehmerischem Erfolg und
strategischer Muster.

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Abb. 1 Untersuchungsgegenstand der Studie Die Datenerhebung umfasste folgende Teilschritte:


• detaillierte Analyse der Bilanzen der Unternehmen
• Betrachtung der Regionen, in denen die
Kernfragen Analyseinhalte Studiendesign Unternehmen ihren Stammsitz hatten – unterteilt
in vier Sektoren: Amerika, Asien, Europa (ohne
Deutschland) und Deutschland
1. Wie hat sich die Zuliefer­branche • Untersuchung der Jahre
• Analyse der Eigentumsverhältnisse – ein Aspekt,
nach der Wirtschafts­krise seit 2010–2015
der in bisherigen Studien nicht beachtet wurde;
2010 entwickelt?
• Top 100 der globalen unterteilt in kapitalmarktorientierte Unternehmen,
• Bilanzdaten
Automobilzulieferer1 Staatsunternehmen, Familienunternehmen und
2. Sind Zulieferer aus bestimmten
Regionen erfolgreicher als • Regionen Stiftungsunternehmen.1
&
andere? • Eigentumsverhältnis • Analyse der spezifischen Wettbewerbsverhältnisse
• Umsatzanteil Automotive ≥ 50 % nach systematischer Zuordnung der Zulieferer zur
3. Korrelieren Eigentümerstruktur • Produktstruktur Fahrzeugproduktstruktur.
=
und Unternehmenserfolg?
• 84 Automobilzulieferer Teil Im Folgenden stellen wir Ihnen die Ergebnisse zu den
4. Gibt es strategische Muster? der Studie2 Aspekten Markt und Wettbewerb sowie Investitionen
und Finanzen vor. In einem abschließenden
1
Sonderausgabe Automobilproduktion, Top 100 Automotive Suppliers 2016. Kapitel leiten wir die Konsequenzen aus den
2
Untersuchungsumfang der Studie. Studienergebnissen für den künftigen Weg der
Zulieferindustrie ab.

84 globale Automobilzulieferer wurden


hinsichtlich ihrer Bilanzdaten, regionaler
Zuordnung, Eigentumsverhältnisse und der
Produktstruktur unter die Lupe genommen.

1
Betrachtet man die Unternehmen in ihrem Verhältnis von Firmensitz zu Eigentumsverhältnissen, zeigen sich interessante Korrelationen. In Amerika und Asien etwa finden sich meist kapitalmarktorientierte
Unternehmen. In Amerika sind es 84 %, in Asien knapp 80 %. Staatsunternehmen hingegen sind alle in chinesischer Hand. In Deutschland überwiegen Unternehmen, die sich in Familienbesitz befinden;
es sind über 60 %.

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Markt und Wettbewerb

Zulieferbranche auf der Überholspur Abb. 2 Umsatz und EBIT-Margen der Top-Zulieferer und -OEMs

Zwischen 2010 und 2015 sind die Top-OEMs2 deutlich Top-Zulieferer Top-OEMs1
stärker gewachsen als die Zulieferer. Mit Bereinigung
um Wechselkurseffekte betrug das Wachstum der
Verbesserung höheres Wachstum von OEMs
Automobilhersteller 54 %. Die Wachstumsrate der der Profitabilität im Vergleich zu Zulieferern
Zulieferer lag hingegen bei 48 %. Beim Gewinn sieht es
jedoch ganz anders aus: Die Zulieferer steigerten ihren
EBIT von 6,7 % auf 7,3 %. Bei den OEMs hingegen sank + 54 %
der EBIT von 5,6 % auf 5,0 %. Hier haben die Zulieferer
1.423
die OEMs überholt.
1.248
1.190 1.197

+ 48 % 1.029
926
811
672 671 697
622
549

6,7 % 7,0 % 7,1 % 7,3 %


6,2 % 6,2 % 5,6 % 5,8 % 6,1 % 5,7 %
5,0 %

7,3 %
3,6 %

EBIT-Marge erzielen 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2010 2011 2012 2013 2014 2015
die untersuchten Autmobilzulieferer
im Durchschnitt in 2015 und Umsatz in Mrd. € EBIT-Marge in %

haben damit zwischen­zeitlich die 1


 it Wechselkurseffekten nach Umsatz 2015 (VW, Toyota, Daimler, GM, Ford, FCA, Honda, BMW Group, Nissan, Hyundai,
M
11 größten OEMs überholt. SAIC Motors).

Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015.

1
V W, Toyota, Daimler, GM, Ford, FCA, Honda, BMW Group, Nissan, Hyundai, SAIC Motors.

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Deutsche Zulieferer legten Hier zeichnet sich eine deutliche Erweiterung der Wachstum versus Konsolidierung
Kompetenz dieser Unternehmen in Richtung Zukunfts­
überdurchschnittlich zu technologie ab, denn die Abkehr vom Verbrennungs­ Setzt man das Wachstum der Eigenkapitalquote
motor hin zum Elektroantrieb ist nur noch eine Frage ins Verhältnis zum jährlichen Umsatzwachstum,
Seit 2010 sind die Umsätze der deutschen Zulieferer
der Zeit. Von diesen 14 Firmen haben jedoch nur lassen sich drei Hauptgruppen identifizieren. Die
innerhalb der betrachteten vier Regionen am stärksten
fünf ihren Sitz in Deutschland. Aus deutscher Sicht erste Gruppe zeichnet sich durch organisches
gewachsen. Sie konnten ihren Umsatz von 122 Milliarden
wäre es zu wünschen, wenn hierzulande noch mehr Wachstum aus: Bestehende Kapazitäten wurden in
Euro auf 197 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigern.
Unternehmen in diese Zukunftstechnologien investieren den Jahren nach der Krise wieder voll ausgeschöpft.
In der betrachteten Gruppe der 84 Zulieferer konnten
würden. Die Eigenkapitalquote dieser Unternehmen ist
sie dadurch ihren Marktanteil von 22 % auf 25 %
vergrößern. Damit lag die jährliche Wachstums­rate von 2010 bis 2015 gestiegen. Gleichzeitig legte
(CAGR) der deutschen Zulieferer bei 10,1 %. Während auch ihr Umsatz deutlich zu. Zu dieser Gruppe
der Marktanteil in den Regionen Amerika und Europa Breitere Produktbasis, mehr Wachstum zählen vorwiegend amerikanische und asiatische
(ohne Deutschland) konstant blieb – 21 % und 17 % – Unternehmen. Die zweite Gruppe wuchs anorganisch:
haben Asien und dort besonders die japanischen Die Zulieferer sind bei den Hauptgewerken, für die Die Eigenkapitalquote sank, aber der Umsatz wuchs
Unternehmen eben jene 3 % Marktanteil eingebüßt. sie ihre Produkte anbieten, unterschiedlich breit kontinuierlich. Diese Unternehmen haben unter
aufgestellt. Einige liefern Teile oder Module für alle anderem Fremdkapital aufgenommen, um neue
sechs oben genannten Gewerke, andere nur für ein Kapazitäten aufzubauen. Die dritte Gruppe schließlich
oder zwei Gewerke. Grundsätzlich lässt sich feststellen, hat ihre Finanzen konsolidiert: Die Eigenkapitalquote
Antriebsstrang-Zulieferer setzen dass Zulieferer, die hier breiter aufgestellt sind, stärker wuchs, doch Wachstumsoptionen für die Zukunft
auf Strom gewachsen sind als die Mitbewerber. Doch es gibt wurden ausgeschlagen. Zu dieser Gruppe zählen fast
Ausnahmen: Das sind einige, wenige erfolgreiche nur asiatische Firmen, und zwar fast nur japanische.
Bei Interieur, Exterieur, Fahrwerk, Elektrik/Elektronik, Spezialisten, die sich nur auf ein oder zwei Gewerke
Antriebsstrang sowie Hybride/Elektroantriebe – den konzentrieren.
Haupt­gewerken der Automobilproduktion – herrscht
unterschiedlich starker Wettbewerb. Besonders
umkämpft sind dabei die Gewerke Interieur und
Antriebs­strang. Interessant ist der Bereich Hybride

14 84
und Elektro­antriebe, denn dort liegt die Zukunft der
Automobil­branche: 14 der 84 Unternehmen sind heute
bereits Zulieferer von Komponenten für Hybrid- und
der Unternehmen sind heute
Elektrotechnologie. Bis auf einen sind alle 14 Zulieferer bereits Zulieferer von Komponenten für
im Sektor traditioneller Antriebsstrang tätig. Hybrid- und Elektrotechnologie.

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Abb. 3 Wachstum versus Konsolidierung

30 %
American Axle & Manufacturing
Konsolidierung
25 %
Bridgestone organisches Wachstum/
20 %
Wachstum Eigenkapitalquote 2010–2015

Cooper Tire & Rubber Alps Electric Nutzung bestehender Kapazitäten


15 % Goodyear Sumitomo Rubber Continental
Calsonic Kan. NHK Spring Faurecia Nemak
Yokohama Rubber Leoni Tenneco Linamar
10 % TS Tech NSK Aisin Seiki Hella Plastic Omnium Hyundai Mobis
Toyo Tire & Rubber JTEKT
5 % Showa Mitsuba Valeo
TE Connectivity Denso Sungwoo
Koito Cummins Mahle
Pioneer Michelin Sumitomo Ele. Stanley Electric
0 % Showa Tachi-S Toyoda Gosei Robert Bosch BorgWarner
NTN Tokai Rika Cooper-Standard Gestamp
–5 % Pirelli Autoliv Harman Huayu
NGK Spark Plug Iochpe
Toyota Boshoku Johnson Controls Weichai Power Lear
–10 %
Benteler Federal-Mogul GKN Hanon Systems (HVCC)
Akebono Brake
–15 % Dana Schaeffler Magna
anorganisches Wachstum ZF Friedrichshafen
–20 % durch Fremdkapital/ Martinrea
Takata
Aufbau neuer Kapazitäten
–25 % Delphi
–30 %
–4 –3 –2 –1 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
Umsatzwachstum (CAGR) 2010–2015

Deutschland Asien Americas Europa ohne Deutschland Durchschnitt Region

Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015, Unternehmen mit unvollständigen Daten nicht dargestellt.

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Die Hungrigen kommen Abb. 4 Familien- und Staatsunternehmen sind am stärksten gewachsen, aber auf Kosten der Profitabilität

Besonders interessant ist die Korrelation zwischen dem EBIT- EBIT-


jährlichen Umsatzwachstum und dem Wachstum des CAGR
Marge Umsatz nach Eigentümer (Mrd. €) Marge
jährlich eingesetzten Kapitals (capital employed). Hier Umsatz
2010 2015
gibt es eine kleine Gruppe von Unternehmen, zu denen
auch das deutsche Unternehmen Schaeffler gehört, 811
die jährlich deutlich wachsen, bei denen jedoch das
Wachstum des eingesetzten Kapitals zurückgeht. Sie
696
wirtschaften besonders effizient. 672 670
621
Eine andere kleine Gruppe zeigt sich aggressiv und
hungrig: Das eingesetzte Kapital wächst schneller 549
als der Umsatz. Diese Unternehmen bauen massiv 535 7,5 % 6,4 %
Kapazitäten auf. In der Zukunft ist hier ein aggressiver
Preis- und Verdrängungswettbewerb zu erwarten. 475
479 467
435
6,3 % 393
Chinesische Staatsunternehmen
bereiten sich vor
111 5,5 % 11,2 %
6,3 % 77
Am Kapitalmarkt orientierte Unternehmen sowie 66 70
73 33 6,7 % 14,3 %
Familienunternehmen haben 2015 die höchsten EBIT- 65 21 23 27
10,8 % 20
Margen erzielt. 2010 sah das Bild noch anders aus: 17
105 110 117 132 8,1 % 12,1 %
Seinerzeit führten die Staatsunternehmen in diesem 8,5 % 74 94
Bereich deutlich vor den Familienunternehmen.
Die Unternehmen dieser beiden Kategorien sind 2010 2011 2012 2013 2014 2015
auch am meisten gewachsen. Während jedoch bei
den Familienunternehmen der Gewinn nur leicht Familienunternehmen Stiftungsunternehmen
rückgängig war, haben die (allesamt chinesischen) Staatsunternehmen kapitalmarktorientierte Unternehmen
Staatsunternehmen deutlich weniger Gewinn Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015.
gemacht. Dies spricht wohl dafür, dass die Steigerung
des Wachstums bei gleichzeitig weniger Gewinn auf
einige Asse im Blatt hindeutet, die auf Ausspielung
warten: Aus dieser Richtung wird künftig verstärkter
Preiswettbewerb auf die Branche zukommen.

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Investitionen und Finanzen

Deutsche Unternehmen investieren


in die Zukunft
Es gelingt den deutschen Unternehmen sehr erfolgreich,
5,6 % des Umsatzes investieren deutsche Zulieferer im Durchschnitt
neue Technologien zu guten Preisen zu verkaufen. in Forschung und Entwicklung und sind damit weltweit an der Spitze.
Einerseits investieren sie mit Abstand am meisten in
diesem Bereich, stellen sich also ganz bewusst für
die Zukunft auf. Andererseits sind auch die Gewinne Stiftungs- und Familienunternehmen Staatsunternehmen vor dem
der deutschen Unternehmen trotz der hohen F&E- entwickeln verstärkt neue Technologien großen Sprung
Investitionen zumeist hoch. Die niedrigsten F&E-Raten
haben amerikanische Unternehmen. Ganz klar: Unternehmen, die als Stiftungen geführt Bei einem Vergleich des ROCE (return on capital
werden, haben in den vergangenen fünf Jahren employed) im Verhältnis zum Wachstum des
Bei Zulieferern, die im hart umkämpften Interieur- konsequent die höchste F&E-Quote gestellt, zum Teil eingesetzten Kapitals – also der Unternehmens­
Bereich arbeiten, fallen die Investitionen für F&E eher über 8 %. Die Staatsunternehmen – alle in chinesischer wert­steigerung pro Jahr – sind zwei Erkenntnisse
geringer aus. Firmen aus dieser Sparte wie Magna Hand – hingegen investieren deutlich weniger in den besonders augenfällig:
oder Johnson Controls haben inzwischen auch Teile Forschungsbereich: Sie kaufen sich Technologien hinzu.
dieses Bereichs verkauft. Reifenhersteller hingegen Dadurch wuchs auch diese Quote kontinuierlich – von Zum einen weisen die Staatsunternehmen (alle aus
verzeichnen überdurchschnittliche EBIT-Margen, unter 2 % im Jahr 2010 auf rund 3 % 2015. Hier deutet China) eine sehr hohe Wachstumsrate auf, der ROCE
sind jedoch bei ihren F&E-Investitionen ebenfalls sich ein künftiger Technologiewettbewerb an. hingegen sinkt im selben Zeitraum deutlich. Sie
zurückhaltender. nehmen Unternehmenswertverluste hin, um künftig
Familienunternehmen investieren ebenfalls zum großen Sprung anzusetzen – eine Wette auf die
Schließlich gibt es eine Gruppe, die sehr hohe kontinuierlich in F&E; in den vergangenen fünf Jahren Zukunft.
Investitionen in Zukunftstechnologien wie waren es stets rund 5 %. Deutsche Unternehmen
Elektromobilität investiert und dennoch einen guten nahmen dabei den Spitzenplatz ein: Betrachtet man die Zum anderen verfolgen Familienunternehmen eine
EBIT erzielt. Ein Unternehmen sticht dabei besonders F&E-Quote der Familienunternehmen verteilt auf die kontinuierliche Finanzpolitik. Ihr Fokus liegt auf einer
hervor: Die Schaeffler Gruppe investierte deutlich Regionen, zeigt sich, dass Deutschland vorn liegt: 2015 langfristigen, soliden Finanzstrategie.
über 5 % in F&E, wobei es ihr gelang, auch die mit einem F&E-Anteil von 6,4 %. Diese Strategie ist als
durchschnittliche EBIT-Marge klar im zweistelligen eine vorausschauende Absicherung der Geschäfte und
Bereich zu halten. Firmen zu betrachten.

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Abb. 5 Die deutschen Zulieferer investieren mit 5,6 % vom Umsatz überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung

15 %
Hankook Tire Reifenhersteller mit moderaten F+E-Quoten Schaeffler Hervorragende Marktposition ermöglicht
14 %
und überdurchschnittlichen EBIT-Margen überdurchschnittliche EBIT-Margen.
13 % NGK Spark Plug
Stanley Electric
SKF Pirelli TE Connectivity
12 % Cummins
11 % Toyo Tire & Rubber Bridgestone BorgWarner
Michelin Continental
Ø EBIT-Marge 2010–2015

10 % Hyundai Mobis Yokohama Rubber Delphi


Sumitomo Rubber
Weichai Power
9 % Motherson Sumi Autoliv
Hanon Systems (HVCC) Koito
Robert Bosch
7,2 % 8 % Nemak Cooper Tire & Rubber Plastic Omnium Denso
American Axle & Manufacturing Harman
Nexteer Webasto
7 % Sungwoo
NSK Huayu GKN Grupo-Antolin Visteon Tokai Rika Hella
6,6 % Gestamp TS Tech Valeo
6 % MANN+HUMMEL Draexlmaier
Mitsuba NHK Spring Takata Aisin Seiki KSPG
6,4 % Magna Goodyear
5 % Lear Cooper-Standard Toyoda Gosei Mahle
Tenneco
6,1 % Martinrea Leoni Alps Electric
4 % Johnson Controls JTEKT Sumitomo Electric
Akebono Brake NTN Showa Faurecia ZF Friedrichshafen
3 % Dana Pioneer
Toyota Boshoku Eberspaecher sehr hohe Investitionen in
Benteler Zukunftsthemen wie z. B.
2 % Tachi-S Calsonic Kansei
Niedrige Margen im Interieur-Bereich verhindern autonomes Fahren und
1 % Futaba IAC Federal-Mogul dennoch gute EBIT-Margen
ThyssenKrupp Investitionen in Forschung + Entwicklung.
0 %
0,0 % 0,5 % 1,0 % 1,5 % 2,0 % 2,5 % 3,0 % 3,5 % 4,0 % 4,5 % 5,0 % 5,5 % 6,0 % 6,5 % 7,0 % 7,5 % 9,0 % 9,5 %
2,5 % 3,0 % 3,9 % 5,6 % F+E Quote der Tech- und
Consumer Electronics
Ø F+E Quote 2010–2015 Firms deutlich größer

Asien Americas Europa ohne Deutschland Deutschland Durchschnitt Region

Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015, Unternehmen mit unvollständigen Daten nicht dargestellt.

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Die Branche ist gesund


Unsere Untersuchung unterstreicht, dass die Zuliefer­ besonders zwischen 2014 und 2015 ganz deutlich
industrie gesund ist, was sich an der Eigenkapital­quote
zeigt. Asiatische Unternehmen sind in diesem Bereich
führend. Im betrachteten Sechsjahreszeitraum hat sich
abgesenkt haben, um ihre Kapazitäten deutlich zu
erweitern. Auch dies ist ein Indiz für einen bevor­
stehenden, kraftvollen Sprung.
Auf über 50 % erhöhen
asiatische Unternehmen ihre
bei ihnen diese Kennzahl von unter 50 % auf deutlich
über 50 % gesteigert; das bedeutet, dass sich die Krisen­ Kapitalmarktorientierte und Familienunternehmen
Krisenfestigkeit durch Steigerung
festigkeit der asiatischen Unternehmen erhöht hat. haben die Zeit nach der Krise genutzt, um ihre Eigen­ der Eigenkapitalquote.
Ein Teil der chinesischen Unternehmen sind jedoch kapital­basis schrittweise zu erhöhen.
Staats­unternehmen, die ihre Eigen­kapital­quote

Abb. 6 Eigenkapitalquote von 2010–2015

Eigenkapitalquote – Regionen in % Eigenkapitalquote – Eigentumsverhältnis in %

52 53
48 47 49 50
47 46 48 46
45 45 46 44 45
42 41 43 42 43 40
38 38 39 37 38 42
36 37 35 35 36 36 36 37 37 37
34 34 33 33 34 35 35
31
28 27 28 27

Americas Asien Europa Deutschland kapitalmarkt­ Familen­- Stiftungs- Staats-


(ohne Deutschland) orientierte unternehmen unternehmen unternehmen
Unternehmen

2010 2011 2012 2013 2014 2015

Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015.

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Den Leverage-Effekt klug genutzt


In den Jahren nach der Krise sank das Zinsniveau
erheblich. Damit wurde es attraktiv, Fremd­kapital
Mindestens 15
Unternehmen haben vom
Leverage-Effekt profitiert. 20 Unternehmen
aufzunehmen. Einige Unternehmen haben dies auch
systematisch getan und so eine wachsende Eigenkapital­
haben ihre F&E Quote um größer/gleich 30 %
rendite erwirtschaftet. Sie haben also die Hebel­wirkung auf Kosten der Eigenkapital-Rendite gesteigert.
durch die niedrigen Zinsen genutzt.

Abb. 7 Einige Zulieferer haben in der Niedrigzinsphase den Leverage-Effekt zu ihren Gunsten genutzt

35 %
Fragezeichen Johnson Controls Profiteure des
Delphi
20 % Martinrea Leverage-Effekts
ZF Friedrichshafen
Akebono Brake
Tokai Rika
Wachstum Eigenkapitalquote 2010–2015

15 % GKN Huayu Dana


Hanon Systems (HVCC) Toyota
Visteon Magna Schaeffler
10 % Robert Boshoku
Iochpe Autoliv Motherson Sumi
Weichai Power Benteler Bosch Gestamp
Federal-Mogul Harman Lear Cooper-Standard
5 % Toyoda
Tachi-S Mahle Michelin Gosei Pirelli
NTN Borg Warner
0 % Pioneer Showa
Futaba NGK Spark Plug
Stanley El. Denso
Cummins JTEKT Sumitomo Elec.
–5 % Sungwoo Hella Aisin Seiki
Koito TE Connectivity
Hyundai Mobis Mitsuba Toyo Tire & Rubber
–10 % NHK Spring NSK Plastic Omnium
Tenneco Leoni TS Tech Continental
Valeo Linamar
Faurecia Goodyear American Axle
–15 % Yokohama Rubber Bridgestone
& Manufacturing
Sumitomo Rubber Cooper Tire & Rubber
–30 % Bilanz-Konsolidierer – mit einer Calsonic Kansei Bilanz-Konsolidierer – auf Basis eines
rückläufigen Renditeentwicklung Alps Electric Nemak sich positiv entwickelnden Geschäfts
–35 %
–515 % –510 % –55 % –30 % –25 % –20 % –15 % –10 % –5 % 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 40 % 45 % 160 % 165 %
Wachstum Eigenkapitalrendite2010–2015

Deutschland Asien Americas Europa ohne Deutschland Steigerung der F&E Quote 2010–2015 um ≥ 30 % (auf Kosten Eigenkapital-Rendite)

Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015, Unternehmen mit unvollständigen Daten nicht dargestellt.

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Deutschland hat die Nase vorn


Vergleicht man die betrieblichen Schlüsselkennzahlen3 ein asiatisches Unternehmen an – Motherson Sumi –
der einzelnen Unternehmen miteinander, zeigt sich, dessen Wachstum sehr aggressiv und auch anorganisch
dass Familienunternehmen und Stiftungsunternehmen verläuft. Bei der durchschnittlichen EBIT-Marge
die Nase vorn haben. In jeweils drei von acht Kategorien sind sieben der Top 10 kapitalmarktorientierte
gehen sie als Sieger hervor. Es ist kein Zufall, dass Unternehmen. Platz zwei nimmt jedoch das deutsche
diese beiden Unternehmensformen in Deutschland Unternehmen Schaeffler ein, ein Profitabilitäts­
überproportional vorhanden sind: Bei den Top­ champion und Familienunternehmen – wie auch
kennzahlen tun sich ganz besonders die deutschen der Sieger Hankook Tire aus Asien. Auch beim
Unternehmen hervor. Betrachtet man zum Beispiel durchschnittlichen Ergebnis auf das eingesetzte Kapital
das Umsatzwachstum CAGR zwischen 2010 und 2015, (ROCE) sind zwei der Top 10 deutsche Unternehmen:
so teilen sich Eberspächer und ZF Friedrichshafen den Webasto und Continental.
dritten Platz, Mahle folgt auf Platz neun. Platz eins führt

In 3 8
von Kategorien
gehen Familien- und Stiftungs­
unternehmen als Sieger hervor.

3 Top 10
der  Unternehmen
nach Umsatzwachstum CAGR sind
deutsche Unternehmen.

3
 msatzwachstum (CAGR), EBIT-Marge (Ø), ROCE (Ø), Eigenkapitalquote (Ø), Wachstum Working Capital (CAGR), Wachstum eingesetztes
U
Kapital (CAGR), F&E-Quote und Sachinvestitionsquote.
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Abb. 8 Speziell deutsche Unternehmen sind bei den Top-Kennzahlen besonders erfolgreich

Umsatzwachstum CAGR 2010–2015 Durchschnittliche EBIT-Marge 2010–2015 Durchschnittlicher ROCE 2010–2015

1 Motherson Sumi F Asien 31,1 % 1 Hankook Tire F Asien 14,6 % 1 Motherson Sumi F Asien 22,6 %

2 Huayu G Asien 21,1 % 2 Schaeffler F Deutschland 13,5 % 2 Webasto F Deutschland 22,5 %

Europa ohne
3 Eberspaecher F Deutschland 17,7 % 3 NGK Spark Plug K Asien 13,0 % 3 Delphi K 21,9 %
Deutschland
Europa ohne
4 ZF Friedrichshafen S Deutschland 17,7 % 4 TE Connectivity K 12,9 % 4 Cummins K Americas 21,6 %
Deutschland

5 Harman K Americas 17,6 % 5 Cummins K Americas 12,5 % 5 Tenneco K Americas 21,2 %

6 Linamar F Americas 17,4 % Europa ohne Hanon Systems


6 Pirelli G 12,2 % 6 K Asien 19,1 %
Deutschland (HVCC)
Europa ohne Europa ohne
7 Gestamp F 17,3 % 7 BorgWarner K Americas 11,0 % 7 Faurecia K 19,1 %
Deutschland Deutschland

8 Martinrea K Americas 17,1 % Europa ohne


8 Stanley Electric K Asien 10,6 % 8 Plastic Omnium F 17,5 %
Deutschland

9 Mahle S Deutschland 16,9 % Europa ohne


9 Michelin K 10,2 % 9 Continental F Deutschland 17,4 %
Deutschland
Europa ohne
10 Grupo-Antolin F 16,5 % 10 Bridgestone K Asien 10,1 % 10 Koito K Asien 17,4 %
Deutschland
• 3 unter den Top 10 sind deutsche Unternehmen – • 7 unter den Top 10 sind kapitalmarktorientierte • 4 unter den Top 10 sind Familienunternehmen
2 davon sind Stiftungen Unternehmen • Mit Webasto und Continental sind zwei deutsche
• Aggressive anorganische Wachstumsstrategie von • Mit Schaeffler ist ein deutsches Unternehmen ein Unternehmen unter den Top 10
Motherson Sumi (z. B. Übernahme Peguform) Profitabilitätschampion

Deutsche Unternehmen K = kapitalmarktorientierte Unternehmen G = Staatsunternehme F = Familienunternehmen S = Stiftungsunternehmen

Quelle: Strategy&, Datenstand 2010–2015.

Automobilzulieferer auf Kurs 15
Strategischer Ziele und Design Investitionen und Konsequenzen für
Markt und Wettbewerb Ihre Ansprechpartner
Weitblick gefragt der Studie Finanzen die Zukunft

Konsequenzen für die Zukunft

Strategischer Weitblick ist gefragt In Zukunft weniger Wertschöpfung? bearbeitete Teile. In diesem Zusammenhang ist offen,
ob Innovation der Wettbewerbsvorteil und damit der
Wie die Studienergebnisse zeigen, haben sich deutsche Es stellt sich auch die Frage, wie die künftige Macht­ Profitabilitätstreiber der deutschen Zulieferindustrie
und Familien­unternehmen im Markt besonders gut balance zwischen den OEMs und der Zulieferindustrie bleiben wird oder ob es den asiatischen Unternehmen
aufgestellt. Sie sind grundsolide. Dennoch steht die aussieht. Es ist fraglich, ob der Trend anhält, gelingen wird, auch hier aufzuschließen.
Zuliefer­industrie vor zahlreichen Herausforderungen. immer mehr Schritte der Wertschöpfungskette an
Unterm Strich werden die Unternehmen daher Zulieferer abzugeben. So ist es durchaus denkbar,
strategischen Weitblick benötigen, um die künftige dass Wert­schöpfungs­umfänge wieder zu den OEMs Künftige Ausrichtung genau justieren
Wertschöpfungs­struktur mitzugestalten und nicht von zurückverlagert werden – ganz besonders vor dem
ihr getrieben zu werden. Dies zeigt sich bereits heute an Hintergrund, dass die Zulieferbranche unterm Strich Stabile Grundlagen für ein weiteres solides
mehreren Stellen. derzeit profitabler arbeitet als die OEMs und das Thema Wirtschaften der deutschen Zulieferindustrie sind
der Beschäftigung bei den meisten OEMs einen sehr vorhanden, aber die strategische Ausrichtung muss
hohen innen­politischen Stellenwert besitzt. individuell feinjustiert werden, um dies auch für die
Apple bald ein OEM? Zukunft sicherzustellen. Eine besonders erfolgreiche
Möglichkeit bietet die Capabilities-Driven Strategy von
Die zunehmende Digitalisierung des Autos wird Kommt der große Preiskampf? Strategy&. Bei dieser wird besonders darauf geachtet,
den Markt stark verändern. Ob autonomes Fahren, welche individuellen Unternehmensfähigkeiten
E-Mobilität oder künftige digitale Assistenten – hier Schließlich muss genau beobachtet werden, ob es den im Wettbewerbsumfeld erforderlich sind, um den
drängen neue Wettbewerber auf den Zuliefermarkt. asiatischen Unternehmen, allen voran den besonders Wertbeitrag des Unternehmens im Markt besser als
Die Computerspezialisten werden ihren Anteil im aggressiv agierenden Staatsunternehmen, gelingt, die Mitbewerber umsetzen zu können. Erfolgreiche
Gesamtmarkt beanspruchen und könnten sich dank zum großen Sprung anzusetzen. Schaffen sie es, den Unternehmen investieren hier in ein System aus
ihres Know-hows auf diesem Gebiet als ernst zu Markt über einen Preiskampf aufzurollen und die wenigen differenzierenden Fähigkeiten, die einander
nehmende Wettbewerber etablieren, beispielsweise immensen Investitionen der vergangenen Jahre in verstärken und Markterfolg ermöglichen. Mithilfe
mit für die Branche völlig neuen Geschäftsmodellen. Wachstum umzuwandeln? Sind sie in der Lage, den eines solchen Ansatzes kann es den deutschen
Markantestes Beispiel dafür ist wohl die anhaltende sich ändernden Wertschöpfungsumfängen zu folgen, Zulieferern auch zukünftig gelingen, mit großem
Diskussion darum, ob im Silicon Valley in naher Zukunft oder haben einige eventuell auf die falsche Karte strategischen Weitblick rechtzeitig die Weichen zu
ein komplett eigenes Auto gebaut werden wird. gesetzt, nämlich auf eine Wertschöpfung, die es so stellen, um weiterhin solide und mit gutem Gewinn zu
in naher Zukunft viel weniger geben wird, wie etwa wirtschaften.
Guss­teile, Schmiedeteile oder andere mechanisch

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vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Mandanten, denn je besser wir sie kennen und verstehen, umso
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