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temporäre Siedlungen semipermanente Siedlungen

permanente Siedlungen
Rastsiedlung (Nomaden) Wanderfeldbau oder
-Nomaden leben in einem ursprünglichen Wanderwirtschaft Städte/Großstädte Dörfer
Rhythmus, der sich eng an den saisonalen (engl. Shifting Cultivation) -große Anzahl Menschen auf kleinen Raum -wirtschaftliche Aktivitäten, Ansprüche der
Schwankungen der Natur ausrichtet - Felder werden für einen bestimmten -Vielzahl von privaten & öffentlichen Bevölkerung bezüglich ihres Grundbedarfs an
-Hirtenvölker, die wandern, um ausreichend Zeitraum intensiv genutzt und anschließend Unternehmen bestimmen Wirtschaftsleben & Versorgungsleistungen und Formen des
Futter für ihre Tiere zu finden aufgegeben z.B. Brandrodung bieten unterschiedl. sozialen Zusammenlebens leicht überschaubar
-Herumziehen als Überlebensstrategie, denn -wird vor allem von Naturvölkern in Schichten/Gruppen Einkommens- und -Bedarf von Leistungen anderer Orte lässt
die mobile Lebenskultur hat sich in extremen tropischen und subtropischen Waldgebieten Existenzmöglichkeiten sich leicht ableiten
klimatischen Zonen entwickelt, in denen die betrieben, wo Ländereien für 3-5 Jahre -viele Einrichtungen dienen der Befriedigung -drastischer Rückgang des Siedlungsfaktors
kargen Nahrungs - und Versorgungsquellen bewirtschaftet & Felder anschließend auf von Lebensbedürfnissen Landwirtschaft, teilweise auch mit dem
weit verstreut sind neue Brandrodungsflächen verlegt werden -überdurchschnittlich kompakte und hohe Rückgang von bewirtschafteten Flächen
-Übergänge vom Wanderfeldbau zu räumlich Bebauung verbunden
enger begrenzten und stationäreren -hohe Anteil von Arbeitsplätzen in Industrie -Abwanderung vor allem junger Bevölkerung
Wirtschaftsformen mit dem Wechsel und Gewerbe in die Städte bzw. in die Verdichtungsräume
Feriensiedlungen zwischen Anbau und Brache sind fließend -höchste Boden- und Mietpreise -gewachsene Mobilität, Dorfbevölkerung
-Campingplätze, Ferienhaussiedlungen,… -geringer Anteil von Wohnbevölkerung nutzt Arbeitsplätze in den Städten und bleibt
-oftmals Angebote zur Freizeitgestaltung, -die auf die Innenstadt gerichteten im Dorf wohnen
sowie zur Versorgung mit Lebensmitteln und Verkehrsströme führen stauen in -ebenfalls durch die gewachsene Mobilität
anderen Gütern des täglichen Bedarfs in Spitzenzeiten siedeln sich Stadtbewohner in den Dörfern an
näherer Umgebung -die Innenstadt übernimmt alle wesentlichen -Hauptfunktion vieler Dörfer ist
-nur über kürzere Zeit (meist bis zu 2 Aufgaben in den unterschiedlichsten Wohnstandort für Arbeitspendler zu sein
Wochen) je Urlauber besucht Bereichen -neue Siedlungsfaktoren wie Fremdenverkehr,
-durch historische Entwicklung sind Handwerk & Dienstleistungsgewerbe
Cityfunktionen unterschiedl. ausgebildet entwickeln sich in einer Reihe von Dörfern
-vor allem in Hauptstädten Viertelbildung -städtische Wertvorstellungen, Lebensformen
(Banken-, Regierungs-,Vergnügungsviertel,..) und Entscheidungsmuster fassen in den
-Wohnviertel unterscheiden sich im Dörfern Fuß; die traditionelle
Erscheinungsbild, den Wohnbedingungen und Dorfgemeinschaft lockert sich bzw. löst sich
der Sozialstruktur ihrer Bewohner erheblich auf
-in den randbereichen bzw. im Umland große
Industrieareale (Großbetriebe)
-Klein- und Mittelbetriebe meist in
Gewerbegebieten
-gute Infrastruktur