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Talbrücke Zedtlitzer Grund

Verkehrsfreigabe

Dynamische Intensivver-
dichtung
Die A 72 quert ein Gebiet, in dem
untertägig Braunkohle im sogenannten
Kammer-Pfeiler-Bruchbau abgebaut
wurde. Durch die verbliebenen Schäch-
te, Stollen und Abbaufelder besteht an
der Tagesoberfläche akute Erdfallge-
fahr. Dies bedeutet, dass ohne Voran-
kündigung Geländeeinstürze mit bis zu
4 m Durchmesser eintreten können.
Neubau A 72, Chemnitz – Leipzig
Wegen der geringen Tiefe des Berg- Abschnitt 3: AS Rochlitz – AS Borna-Süd
Einbau Schutz- und Leiteinrichtung baugeschehens (< 20 m) und der
Beschaffenheit des sogenannten
Beton: 6.500 m³ Höhe Lärmschutz/ Deckgebirges eignet sich hier zur
Kollisionsschutzwand: 4,00 m Sanierung bzw. Bergsicherung das
Bewehrungsstahl
Verfahren der dynamischen Intensivver-
- Überbau: 670 t Überbau: 2-stegiger Plattenbalken in
dichtung (Baugrundverbesserung).
- Kappe: 55 t Stahlverbund
Hierbei wurden Stahlgewichte von 20
- Pfahlkopfplatten: 120 t Unterbau: Stahlverbundstützen bis 35 Tonnen aus variierenden Höhen
- Widerlager: 46 t Bauverfahren: Taktschieben bis zu 30 m in mehreren Übergängen
- Pfeiler: 66 t abgeworfen. Dadurch wurden über tief
Bohrpfähle: 4.500 lfdm
Technische Besonderheiten: liegenden Hohlräumen ein tragfähiges
Beton: 7.240 m³ Schichtpaket geschaffen und in der
Längs vorgespannter Durchlaufträger
über sieben Felder, ausgebildet als Betonstahl: 860 t Schwebe befindliche Tagesbrüche und
zweistegiger Plattenbalken in Spann- zerrüttete Bodenzonen verdichtet und
Konstruktionsstahl
betonbauweise stabilisiert. Diese Arbeiten wurden
- Überbau: 1.880 t durch ein aufwendiges Qualitätssiche-
- Stützen: 320 t rungsprogramm begleitet. Die Arbeiten
Talbrücke Zedtlitzer Grund - Kopfbolzen: 60 t für diese Maßnahme begannen im
Der Bau der A 72 im Abschnitt Froh- Technische Besonderheit: März 2010 und wurden im Dezember
burg bis Borna begann mit der Realisie- Verbundstützen 2010 abgeschlossen.
rung der Talbrücke Zedtlitzer Grund.
Als vorgezogene Maßnahme wurden
Pfahlprobebelastungen und eine
Windkanaluntersuchung zur Gestaltung
des Überbaus durchgeführt.
Die Pfahlprobebelastung erbrachte die
Bestätigung der Tragfähigkeit der
Pfahlgründung im hier vorhandenen
Altbergbaugebiet.
Ein Windkanalversuch diente zur
Optimierung der Gesimsausbildung
und der Lastansätze für die Unterbau-
ten des Bauwerkes. (Foto: Winkler)
Technische Daten
Baubeginn: März 2010
Länge: 315,00 m
Breite zw. d. Geländer: 29,50 m
Höhe über Tal: max. 13,00 m Talbrücke Zedtlitzer Grund (Foto: Winkler)

Herausgeber: DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH; Zimmerstraße 54; 10117 Berlin; Tel.: 030/2 02 43-0; Fax: 030/2 02 43-291 www.deges.de Stand: August 2013
Diese Druckschrift wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der DEGES herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlwerbern oder Wahlhelfern während des Wahlkampfes zum
Zweck der Wahlwerbung verwendet werden.
A 72 Chemnitz - Leipzig Talbrücke Ossabach

Hintergrund und Minderung von Auswirkungen auf


Tiere und Pflanzen sowie dem Erhalt
Wasserfledermaus
Braustollen
Anlagen: 1.233 m Lärmschutzwände
(Höhe zw. 2 bis 4 m), sechs Regen-
Durch den Neubau der A 72 zwischen der biologischen Vielfalt ein hoher rückhaltebecken
Chemnitz und Leipzig wird das mittel- Stellenwert eingeräumt. Bauwerke: 16, darunter neun Über-
deutsche Autobahnnetz in Süd-Nord- Zu den baubegleitenden Maßnahmen führungsbauwerke, davon drei ökologi-
Richtung ergänzt. Mit Umsetzung der zählten unter anderem: sche Bauwerke, u. a. eine Grünbrücke
Maßnahme wird eine Verknüpfung der mit einer Breite von 50 m, 4.000 m
in West-Ost-Richtung verlaufenden A 4 à temporärer Amphibienschutz
Fledermausschutzzäune (4 m hoch)
Görlitz – Dresden – Eisenach, als à Schutz von Fledermäusen und sowie die Großbrücken Ossabachtal
Bestandteil des transeuropäischen Vögeln bei Rodungsarbeiten sowie und Zedtlitzer Grund
Straßennetzes, und der A 38 als Schaffung von Ersatzquartieren
Südumfahrung von Leipzig, hergestellt. Flächenbedarf: 87,8 ha für Trasse
und Ersatzhabitaten (auch für
und technische Anlagen ca. 260 ha für
Der Neubauabschnitt bedeutet zudem Zauneidechsen und Tagfalter)
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
die Fortführung der zwischen den à Schutz von Einzelbäumen, Gehölz- Gesamtkostem: ca. 205,7 Mio. €
Bundesautobahnen A 9 und A 4 strukturen und Tabuflächen durch
Oberbodenarbeiten inklusive Lärmschutz
bestehenden A 72 in nördlicher Zäune und Bretterverschalungen Zauneidechse
Richtung. Planfeststellungs-
beschluss: 20. Februar 2008
Der ca. 62 km lange Neubauabschnitt Die Errichtung der Wildschutzzäune, à Anlage bzw. Nachpflanzungen von
der A 72 liegt in einer überregionalen der stationären Amphibienleiteinrich- Streuobstwiesen Fertigstellung: Sommer 2013
Verbindungs- und Entwicklungsachse, tungen und der Fledermausleitzäune,
à trassennahe Gestaltungsmaßnah-
die von der Tschechischen Republik aber auch die Rekultivierungsarbeiten
men (Böschungsbepflanzungen Talbrücke Ossabach
kommend über den Grenzübergang (Tiefenlockerung, Oberbodenauftrag
und Bepflanzungen von Lärm Technische Daten
Reitzenhain (B 174), das Oberzentrum und Rasenansaaten) werden durch die
schutzwänden- und -wällen)
Chemnitz bis zum Oberzentrum Leipzig Umweltbaubegleitung fachlich betreut. Baubeginn: Juni 2009
reicht. Allgemeine Kosten Kompensations-
Darüber hinaus wurden Schutz- und Länge: 219,00 m
maßnahmen gesamt: ca. 15,5 Mio. €
Neben der Verbindung der beiden Leitpflanzungen für spezielle Tiergrup- Breite zw. d. Geländer: 29,50 m
Oberzentren Chemnitz und Leipzig pen wie Vögel, Frösche, Schlangen Daten & Fakten
und die Bepflanzung von Lärmschutz- Höhe über Tal: 10,00 m
dient die Maßnahme der verbesserten
wänden realisiert. Länge: 20,5 km Höhe Lärmschutz/
Anbindung der Mittelzentren Limbach-
Oberfrohna, Borna und Altenburg an Regelquerschnitt (RQ): 29,5 Kollisionsschutzwand: 4,00 m
Die vorgezogenen Maßnahmen des
die vorgenannten Oberzentren. Kronenbreite je Richtungsfahrbahn, Überbau: 2-stegiger Plattenbalken
Biotop- und Artenschutzes wurden
zwei Fahrstreifen, ein Standstreifen in Spannbeton
Durch die A 72 werden die betroffenen 2011 abgeschlossen.
Ortsdurchfahrten entlang der Bundes- Fahrbahn: Beton, in Bereichen mit sehr Unterbau: Stahlbetonpfeiler
Die Bepflanzungen des unmittelbaren
straße B 95 vom Durchgangsverkehr schwierigem Baugrund Asphalt
Autobahnbereiches werden voraus- Bauverfahren: auf Traggerüst
entlastet. sichtlich im Herbst 2015 realisiert. Anschlussstellen: AS Rochlitz,
AS Geithain, AS Borna-Süd Ortbetonrammpfähle: 2.500 m
Die Raumplanung des Freistaates Bei den Kompensationsmaßnahmen
Sachsen sieht die Entwicklung der können die Maßnahmen wie folgt
Kernräume Dresden, Halle/Leipzig und thematisch zusammengefasst werden:
Chemnitz – Zwickau zur Europäischen
à Waldumbau, Erstaufforstungen
Metropolregion Mitteldeutschland vor.
und Anlage von Waldmänteln
Für den Bau der A 72 wurde mit dem
à Anlage von Feldhecken und Feld-
Fernstraßenausbaugesetz (FStrAbG) in
gehölzen
der Fassung von 2004 ein gesetzlich
Vordringlicher Bedarf festgelegt. à Fließgewässerrenaturierungen und
Teichentschlammungen einschließ-
lich der Pflanzung gewässerbeglei-
Umwelt/Landschaftsbau tender Gehölze

Die Beachtung der Umweltverträglich- à Rückbau von versiegelten Flächen


keit war und ist integraler Bestandteil und Gebäuden
des Projektes A 72. So erfolgte im à Wegbegleitende Laubbaum- und
gesamten Planungsprozess eine Neubau Obstbaumreihen
schrittweise und fortschreitend detail- BAB
à Extensivierungen von bisher land-
lierte Umweltprüfung und Optimierung. DEGES-Projekt wirtschaftlich intensiv genutzten Talbrücke Ossabach
Schon frühzeitig wurde der Vermeidung
Flächen
A 72 Chemnitz - Leipzig Talbrücke Ossabach

Hintergrund und Minderung von Auswirkungen auf


Tiere und Pflanzen sowie dem Erhalt
Wasserfledermaus
Braustollen
Anlagen: 1.233 m Lärmschutzwände
(Höhe zw. 2 bis 4 m), sechs Regen-
Durch den Neubau der A 72 zwischen der biologischen Vielfalt ein hoher rückhaltebecken
Chemnitz und Leipzig wird das mittel- Stellenwert eingeräumt. Bauwerke: 16, darunter neun Über-
deutsche Autobahnnetz in Süd-Nord- Zu den baubegleitenden Maßnahmen führungsbauwerke, davon drei ökologi-
Richtung ergänzt. Mit Umsetzung der zählten unter anderem: sche Bauwerke, u. a. eine Grünbrücke
Maßnahme wird eine Verknüpfung der mit einer Breite von 50 m, 4.000 m
in West-Ost-Richtung verlaufenden A 4 à temporärer Amphibienschutz
Fledermausschutzzäune (4 m hoch)
Görlitz – Dresden – Eisenach, als à Schutz von Fledermäusen und sowie die Großbrücken Ossabachtal
Bestandteil des transeuropäischen Vögeln bei Rodungsarbeiten sowie und Zedtlitzer Grund
Straßennetzes, und der A 38 als Schaffung von Ersatzquartieren
Südumfahrung von Leipzig, hergestellt. Flächenbedarf: 87,8 ha für Trasse
und Ersatzhabitaten (auch für
und technische Anlagen ca. 260 ha für
Der Neubauabschnitt bedeutet zudem Zauneidechsen und Tagfalter)
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
die Fortführung der zwischen den à Schutz von Einzelbäumen, Gehölz- Gesamtkostem: ca. 205,7 Mio. €
Bundesautobahnen A 9 und A 4 strukturen und Tabuflächen durch
Oberbodenarbeiten inklusive Lärmschutz
bestehenden A 72 in nördlicher Zäune und Bretterverschalungen Zauneidechse
Richtung. Planfeststellungs-
beschluss: 20. Februar 2008
Der ca. 62 km lange Neubauabschnitt Die Errichtung der Wildschutzzäune, à Anlage bzw. Nachpflanzungen von
der A 72 liegt in einer überregionalen der stationären Amphibienleiteinrich- Streuobstwiesen Fertigstellung: Sommer 2013
Verbindungs- und Entwicklungsachse, tungen und der Fledermausleitzäune,
à trassennahe Gestaltungsmaßnah-
die von der Tschechischen Republik aber auch die Rekultivierungsarbeiten
men (Böschungsbepflanzungen Talbrücke Ossabach
kommend über den Grenzübergang (Tiefenlockerung, Oberbodenauftrag
und Bepflanzungen von Lärm Technische Daten
Reitzenhain (B 174), das Oberzentrum und Rasenansaaten) werden durch die
schutzwänden- und -wällen)
Chemnitz bis zum Oberzentrum Leipzig Umweltbaubegleitung fachlich betreut. Baubeginn: Juni 2009
reicht. Allgemeine Kosten Kompensations-
Darüber hinaus wurden Schutz- und Länge: 219,00 m
maßnahmen gesamt: ca. 15,5 Mio. €
Neben der Verbindung der beiden Leitpflanzungen für spezielle Tiergrup- Breite zw. d. Geländer: 29,50 m
Oberzentren Chemnitz und Leipzig pen wie Vögel, Frösche, Schlangen Daten & Fakten
und die Bepflanzung von Lärmschutz- Höhe über Tal: 10,00 m
dient die Maßnahme der verbesserten
wänden realisiert. Länge: 20,5 km Höhe Lärmschutz/
Anbindung der Mittelzentren Limbach-
Oberfrohna, Borna und Altenburg an Regelquerschnitt (RQ): 29,5 Kollisionsschutzwand: 4,00 m
Die vorgezogenen Maßnahmen des
die vorgenannten Oberzentren. Kronenbreite je Richtungsfahrbahn, Überbau: 2-stegiger Plattenbalken
Biotop- und Artenschutzes wurden
zwei Fahrstreifen, ein Standstreifen in Spannbeton
Durch die A 72 werden die betroffenen 2011 abgeschlossen.
Ortsdurchfahrten entlang der Bundes- Fahrbahn: Beton, in Bereichen mit sehr Unterbau: Stahlbetonpfeiler
Die Bepflanzungen des unmittelbaren
straße B 95 vom Durchgangsverkehr schwierigem Baugrund Asphalt
Autobahnbereiches werden voraus- Bauverfahren: auf Traggerüst
entlastet. sichtlich im Herbst 2015 realisiert. Anschlussstellen: AS Rochlitz,
AS Geithain, AS Borna-Süd Ortbetonrammpfähle: 2.500 m
Die Raumplanung des Freistaates Bei den Kompensationsmaßnahmen
Sachsen sieht die Entwicklung der können die Maßnahmen wie folgt
Kernräume Dresden, Halle/Leipzig und thematisch zusammengefasst werden:
Chemnitz – Zwickau zur Europäischen
à Waldumbau, Erstaufforstungen
Metropolregion Mitteldeutschland vor.
und Anlage von Waldmänteln
Für den Bau der A 72 wurde mit dem
à Anlage von Feldhecken und Feld-
Fernstraßenausbaugesetz (FStrAbG) in
gehölzen
der Fassung von 2004 ein gesetzlich
Vordringlicher Bedarf festgelegt. à Fließgewässerrenaturierungen und
Teichentschlammungen einschließ-
lich der Pflanzung gewässerbeglei-
Umwelt/Landschaftsbau tender Gehölze

Die Beachtung der Umweltverträglich- à Rückbau von versiegelten Flächen


keit war und ist integraler Bestandteil und Gebäuden
des Projektes A 72. So erfolgte im à Wegbegleitende Laubbaum- und
gesamten Planungsprozess eine Neubau Obstbaumreihen
schrittweise und fortschreitend detail- BAB
à Extensivierungen von bisher land-
lierte Umweltprüfung und Optimierung. DEGES-Projekt wirtschaftlich intensiv genutzten Talbrücke Ossabach
Schon frühzeitig wurde der Vermeidung
Flächen
Talbrücke Zedtlitzer Grund
Verkehrsfreigabe

Dynamische Intensivver-
dichtung
Die A 72 quert ein Gebiet, in dem
untertägig Braunkohle im sogenannten
Kammer-Pfeiler-Bruchbau abgebaut
wurde. Durch die verbliebenen Schäch-
te, Stollen und Abbaufelder besteht an
der Tagesoberfläche akute Erdfallge-
fahr. Dies bedeutet, dass ohne Voran-
kündigung Geländeeinstürze mit bis zu
4 m Durchmesser eintreten können.
Neubau A 72, Chemnitz – Leipzig
Wegen der geringen Tiefe des Berg- Abschnitt 3: AS Rochlitz – AS Borna-Süd
Einbau Schutz- und Leiteinrichtung baugeschehens (< 20 m) und der
Beschaffenheit des sogenannten
Beton: 6.500 m³ Höhe Lärmschutz/ Deckgebirges eignet sich hier zur
Kollisionsschutzwand: 4,00 m Sanierung bzw. Bergsicherung das
Bewehrungsstahl
Verfahren der dynamischen Intensivver-
- Überbau: 670 t Überbau: 2-stegiger Plattenbalken in
dichtung (Baugrundverbesserung).
- Kappe: 55 t Stahlverbund
Hierbei wurden Stahlgewichte von 20
- Pfahlkopfplatten: 120 t Unterbau: Stahlverbundstützen bis 35 Tonnen aus variierenden Höhen
- Widerlager: 46 t Bauverfahren: Taktschieben bis zu 30 m in mehreren Übergängen
- Pfeiler: 66 t abgeworfen. Dadurch wurden über tief
Bohrpfähle: 4.500 lfdm
Technische Besonderheiten: liegenden Hohlräumen ein tragfähiges
Beton: 7.240 m³ Schichtpaket geschaffen und in der
Längs vorgespannter Durchlaufträger
über sieben Felder, ausgebildet als Betonstahl: 860 t Schwebe befindliche Tagesbrüche und
zweistegiger Plattenbalken in Spann- zerrüttete Bodenzonen verdichtet und
Konstruktionsstahl
betonbauweise stabilisiert. Diese Arbeiten wurden
- Überbau: 1.880 t durch ein aufwendiges Qualitätssiche-
- Stützen: 320 t rungsprogramm begleitet. Die Arbeiten
Talbrücke Zedtlitzer Grund - Kopfbolzen: 60 t für diese Maßnahme begannen im
Der Bau der A 72 im Abschnitt Froh- Technische Besonderheit: März 2010 und wurden im Dezember
burg bis Borna begann mit der Realisie- Verbundstützen 2010 abgeschlossen.
rung der Talbrücke Zedtlitzer Grund.
Als vorgezogene Maßnahme wurden
Pfahlprobebelastungen und eine
Windkanaluntersuchung zur Gestaltung
des Überbaus durchgeführt.
Die Pfahlprobebelastung erbrachte die
Bestätigung der Tragfähigkeit der
Pfahlgründung im hier vorhandenen
Altbergbaugebiet.
Ein Windkanalversuch diente zur
Optimierung der Gesimsausbildung
und der Lastansätze für die Unterbau-
ten des Bauwerkes. (Foto: Winkler)
Technische Daten
Baubeginn: März 2010
Länge: 315,00 m
Breite zw. d. Geländer: 29,50 m
Höhe über Tal: max. 13,00 m Talbrücke Zedtlitzer Grund (Foto: Winkler)

Herausgeber: DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH; Zimmerstraße 54; 10117 Berlin; Tel.: 030/2 02 43-0; Fax: 030/2 02 43-291 www.deges.de Stand: August 2013
Diese Druckschrift wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der DEGES herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlwerbern oder Wahlhelfern während des Wahlkampfes zum
Zweck der Wahlwerbung verwendet werden.