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Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grund- kenntnisse und Einheiten

Lektion 1: Mathematische Grund- kenntnisse und Einheiten Hinweis : Für das sinnvolle Bearbeiten dieses Amateurf
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Hinweis: Für das sinnvolle Bearbeiten dieses Amateurfunklehrgangs benötigen Sie den Fragenkatalog zum Amateurfunkzeugnis Klasse 2 (1) der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP). Diesen erhalten Sie bei der RegTP direkt www.regtp.de oder auch beim VTH-Verlag. Ferner benötigen Sie einen Taschenrechner, der außer den Grundfunktionen noch den Logarithmus (log) enthält. Für Aufgaben, deren Lösungswege Ihnen fehlen, schreiben Sie mir oder schauen direkt auf meiner Homepage www.amateurfunklehrgang.de nach. Dort werden Fragen zum Amateurfunklehrgang beantwortet.

Die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis Klasse 1 und 2 enthält wesentlich mehr Berechnungen, als dies für Klasse 3 der Fall war. Deshalb sollen hier die mathematischen Voraussetzungen zum besseren Verständnis der folgenden Lektionen geschaffen werden.

Übersicht

Einheiten

Zehnerpotenzen

Prozent, Promille, ppm

Formeln umstellen

Dezibelberechnungen

S-Stufen

Größen und Einheiten

Die Einheiten sind gesetzlich festgelegt. 1969 wurde in der Bundesrepublik Deutsch- land das Gesetz über Einheiten im Mess- wesen verabschiedet. Damit wurden die folgenden SI-Einheiten (System Interna- tional) zu gesetzlichen Einheiten. In dem System sind sieben Basisgrößen (Länge, Masse, Zeit, Stromstärke, Temperatur, Stoffmenge, Lichtstärke) und die zuge- hörigen Basiseinheiten festgelegt.

Basisgrößen

Einheiten

Zeichen

Länge

Meter

m

Masse

Kilogramm

kg

Zeit

Sekunde

s

Stromstärke

Ampere

A

Temperatur

Kelvin

K

9

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
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Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Stoffmenge

Mol

mol

Lichtstärke

Candela

cd

Man nennt dieses System in der Reihenfol- ge der Einheiten auch MKSA-KMC-System oder kurz MKSA-System, weil die vier ersten Einheiten die wichtigsten sind. Alle anderen Einheiten können hieraus abgeleitet werden.

Prüfungsaufgabe TA107 Welche der nachfolgenden

Antworten enthält nur Basiseinheiten nach dem internationalen Einheiten- system?

a) Ampere, Meter, Kelvin, Sekunde

b) Meter, Volt, Watt, Sekunde

c) Farad, Henry, Ohm, Sekunde

d) Grad, Hertz, Ohm, Tesla

Aus diesen Basiseinheiten ergeben sich alle abgeleiteten gesetzlichen Einheiten, wie zum Beispiel Fläche, Dichte, Frequenz, Energie, Leistung, Spannung, Widerstand und so weiter.

Abgeleitete Einheiten

Größe

Formel-

Maßeinheit

Abk. der

buch-

Einheit

stabe

Ladung

Q

Coulomb

C

Spannung

U

Volt

V

El. Feldstärke

E

Volt pro

V/m

Meter

Magn. Feld-

H

Ampere pro

A/m

stärke

Meter

Flussdichte

B

Tesla

Vs/m 2

Periodendauer

T

Sekunden

s

Frequenz

f

Hertz

Hz=1/s

Wellenlänge

λ

Meter

m

Widerstand

R

Ohm

Leitwert

G

Siemens

S=1/

Kapazität

C

Farad

F

Induktivität

L

Henry

H

10

Prüfungsaufgabe

TA101 Welche Einheit wird für die elektrische Leistung verwendet?

a) Watt (W)

b) Kilowattstunden (kWh)

c) Joule (J)

d) Amperestunden (Ah)

Lösung: Siehe Tabelle der abgeleiteten Einheiten und vergleichen Sie mit den Lö- sungen im Anhang!

Prüfungsaufgabe

TA102 Welche Einheit wird für die elektrische Feldstärke verwendet?

a) Watt pro Quadratmeter (W/m 2 )

b) Ampere pro Meter (A/m)

c) Henry pro Meter (H/m)

d) Volt pro Meter (V/m)

Prüfungsaufgabe TA103 Welche Einheit wird für die

magnetische Feldstärke verwendet?

a) Amperemeter (Am)
b) Tesla (T)
c) Ampere pro Meter (A/m)

d) Henry pro Meter (H/m)

Prüfungsaufgabe TA104 Welche Einheit wird für die

Impedanz angegeben?

a) Siemens

b) Farad

c) Ohm

d) Henry

Zur Lösung: Impedanz steht nicht in der Tabelle. Impedanz ist ein Wechselstromwi- derstand. Auch ein Wechselstromwider-

stand wird in Ohm angegeben.

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

tausendstel

10

-3

milli

m

millionstel

10

-6

mikro

µ

milliardstel

10

-9

nano

n

billionstel

10

-12

piko

p

9 nano n billionstel 1 0 -12 piko p Prüfungsaufgabe TA105 Die Einheit „Siemens“ wird

Prüfungsaufgabe TA105 Die Einheit „Siemens“ wird verwendet für die Angabe

a)

der Impedanz einer Leitung.

 
TA105 Die Einheit „Siemens“ wird verwendet für die Angabe a) der Impedanz einer Leitung.  
TA105 Die Einheit „Siemens“ wird verwendet für die Angabe a) der Impedanz einer Leitung.  
TA105 Die Einheit „Siemens“ wird verwendet für die Angabe a) der Impedanz einer Leitung.  
die Angabe a) der Impedanz einer Leitung.   b) des Ohmschen Widerstands. c) des Leitwertes eines
die Angabe a) der Impedanz einer Leitung.   b) des Ohmschen Widerstands. c) des Leitwertes eines
die Angabe a) der Impedanz einer Leitung.   b) des Ohmschen Widerstands. c) des Leitwertes eines

b) des Ohmschen Widerstands.

c) des Leitwertes eines Widerstands.

d) der magnetischen Feldstärke.

Prüfungsaufgabe TA106 Wenn „s“ für Sekunde steht,

gilt für die Einheit der Frequenz

a)

Hz = s -1 .

b) Hz = s.

c)

Hz = s 2 .

d) Hz = 1/s 2 .

Lösungshinweise: Negative Hochzahlen bedeuten dasselbe wie der Kehrwert mit der selben positiven Hochzahl. Bekannt ist eher

Achten Sie darauf, dass die Abkürzungen für Tera, Giga und Mega mit großen Buch- staben und alle anderen mit kleinen Buch- staben geschrieben werden. Besonders wichtig ist es bei m oder M (milli oder Me- ga) und bei k für kilo, denn das große K wird in der Digitaltechnik auch für Kilo verwendet, wobei dort K = 1024 ist. 1 Kilo- byte (1 KB) sind 1024 Byte.

ist gleichbedeutend mit

1 10

6

1 1

6 =

10

+

1000000

=

,

0 000001

10

s

3 =

1

1

=

10

3

1000

Gleiches gilt für

1 =

1

1

=

1

s

s

, also die Definition für Hertz.

Zehnerpotenzen

Das Messergebnis kann ein Vielfaches oder ein Teil einer Einheit sein. Es werden meist dezimale Vielfache oder Teile von Einhei- ten benutzt, zum Beispiel kilo für tausend- fach oder milli für ein Tausendstel.

Faktor

Potenz

Vor-

 
   

satz

 

billionenfach

10

12

Tera

T

milliardenfach

10

9

Giga

G

millionenfach

10

6

Mega

M

tausendfach

10

3

kilo

k

hundertfach

10

2

hekto

h

zehnfach

10

1

deka

da

zehntel

10

-1

dezi

d

hundertstel

10

-2

zenti

c

Ich mache die Umwandlung so: Ich zähle

bei Zahlen kleiner als 1 vom Komme nach rechts bis zur letzten Stelle der Zahl. Steht

die letzte Zahl beispielsweise an zweiter Stelle (0,42), beginne ich mit 10 -2 , steht sie an dritter Stelle (0,042) mit 10 -3 und so weiter und setze dann die Stellen links da- von als Zahl davor, hier also 42. Dann sind beispielsweise

0,42

= 4210 -2

oder

0,042

= 4210 -3

oder

0,00042 = 4210 -5

Übungsaufgabe EM008 Für den Wert 0,042 A kann man auch schreiben

a)

4210 3 A

b) 4210 -2 A

c)

4210 -1 A

d) 4210 -3 A

Für die Umwandlung in kilo, milli, mikro

und so weiter ist es zweckmäßig, wenn die

Hochzahlen die Werte 3 (kilo), 6 (Mega),

11

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9 (Giga) oder -3 (milli), -6 (mikro), -9 (na- no) oder -12 (piko) haben.

Wenn die letzte Stelle nicht bei einem dieser Werte endet, kann man einfach eine Null anhängen. Für 0,00042 kann man auch 0,000420 schreiben, ohne dass sich der Wert ändert. Nun zähle ich bis zur Null sechs Stellen, also 10 -6 und setze dann 420 davor, also 42010 -6 .

Übungsaufgabe

EM009 Für den Wert 0,00042 A kann man auch schreiben

a)

42010 -6 A

b) 42010 6 A

c)

42010 -5 A

d) 4210 -6 A

Bei Zahlen größer als eins versetze ich gedanklich das Komma so weit nach links, bis eine einstellige Zahl dabei heraus kommt. Die Anzahl der Stellen, um die ich das Komma nach links geschoben habe, entspricht der Hochzahl der Zehnerpotenz.

Beispiele 5,110 2 = 510 51 10 5 = 5100000

Übungsaufgabe EM011 Der Zahlenwert 51010 2 ist

a)

5100

b) 51000

c)

0,0051

d) 0,051

Übungsaufgabe EM012 Der Zahlenwert 5110 4 ist

a)

510000

b) 51000

c)

0,00051

d) 0,000051

Vergleichen Sie Ihre Lösungen mit denen in der Tabelle im Anhang dieser Lektion!

Übungsaufgabe

EM013

0,22 µF sind

a)

220 nF

b) 22 nF

c)

220 pF

d) 22 pF

Beispiele

Lösung: Bei der Umrechnung gehe ich so

420

= 420,0 = 4,20010 2 = 4,210 2

vor. Ich schreibe für µ die Zehnerpotenz

4200

= 4,210 3

10 -6 , versetze das Komma um sechs Stellen

42000

= 4,210 4

nach links, also hier

Übungsaufgabe

EM010 Für den Wert 4 200 000 Hz kann man auch schreiben

a)

4210 -5 Hz

b) 4,210 5 Hz

c)

4210 6 Hz

d) 4,210 6 Hz

Umgekehrt, wenn man einen Zahlenwert mit einer Zehnerpotenz hat und es soll eine normale Dezimalzahl daraus gemacht wer- den, mache ich es so. Wenn die Zehnerpo- tenz positiv ist, schreibe ich die Zahl vor der Zehnerpotenz hin und verschiebe das Komma so weit nach rechts, wie die Hoch- zahl lautet.

12

0,22 µF = 0,000000220 F

fülle dann nach rechts mit Nullen auf und versetze das Komma für „nano“ beispiels- weise um 9 Stellen nach rechts. Ich erhalte 220 nF.

Übungsaufgabe

EM014

a) 47 M

c) 47

0,047 ksind

b) 470

d) 470 m

Übungsaufgabe

EM015

144 250 kHz sind

a)

0,14425 MHz

b) 14,425 MHz

c)

1,4425 MHz

d) 144,25 MHz

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Übungsaufgabe

EM016

3,75 MHz sind

a)

375 kHz

b) 3750 kHz

c)

0,0375 GHz

d) 0,375 GHz

Prozent, Promille, „ppm“

Übersicht

1 Prozent

1

Hundertstel

1/100

10

-2

1 Prozent 1 Hundertstel 1/100 10 - 2 Übungsaufgabe EM017 0,022 A sind a) 22 µA

Übungsaufgabe

EM017

0,022 A sind

a)

22 µA

b) 220 µA

c)

22 mA

d) 220 mA

Die Lösungen finden Sie im Anhang.

c) 22 mA d) 220 mA Die Lösungen finden Sie im Anhang. 1 Promille 1 Tausendstel
c) 22 mA d) 220 mA Die Lösungen finden Sie im Anhang. 1 Promille 1 Tausendstel
c) 22 mA d) 220 mA Die Lösungen finden Sie im Anhang. 1 Promille 1 Tausendstel

1 Promille

1 Tausendstel

1/1000

10

-3

1 ppm

1 Millionstel

1/1000000

10

-6

Prozent ist 1/100 oder 10 -2 . Man braucht also nur das Komma um zwei Stellen, bei Promille um drei Stellen nach links zu ver- schieben.

Prüfungsaufgabe TA113 100 mW entspricht

a)

0,01 W

b) 0,001 W

c)

10 -1 W

d) 10 -2 W

Übungsaufgabe Wandeln Sie folgende Zahlenwerte einiger Messgrößen unter Verwen- dung der Kurzzeichen für Teile oder Vielfache von Einheiten um und tra- gen Sie die Lösungen in die Tabelle ein.

Beispiel

1 % von 14300 kHz sind 143 kHz.

2 % von 14300 kHz sind 2 mal 143

kHz, also 286 kHz.

1 Promille von 14300 kHz sind 14,3 kHz.

„ppm“ kommt von „part per million“ (Ein Teil von einer Million). Diese Angabe wird bei der Genauigkeit von Frequenzen, bei der Frequenzstabilität von Transceivern oder Temperaturstabilität von Quarzen und so weiter verwendet.

 

U

= 1280 Volt

 

U

= 1,28 kV

I

= 0,038 Ampere

I

=

mA

f

= 3580 Kilohertz

f

=

MHz

 

P

=

Watt

 

P

= 450 mW

 

R

= 27000 Ohm

R

=

k

 

U

= 0,00001 Volt

 

U

=

µV

I

= 0,00025 Ampere

I

=

mA

 

R

= 0,047 Megohm

R

=

k

t

= 0,00005 Sekunden

t

=

µs

Die richtigen Lösungen finden Sie am Ende dieser Lektion.

Prüfungsaufgabe

TA120 Die digitale Anzeige eines

Senders hat eine Anzeigegenauigkeit

von 10 ppm. Es wird eine Senderfre-

quenz von 14,250 MHz angezeigt. In

welchen Frequenzen kann sich die

tatsächliche Frequenz bewegen?

a) 14,251425 MHz

b) 14,2501425 MHz

c) 14,25001425 MHz

d) 14,249998575

MHz

14,248575

14,2498575

14,24998575

14,250001425

Lösung: 1 ppm ist ein Millionstel. Bei 1 MHz sind 1 Millionstel genau ein Hertz. Ein

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ppm sind also 14,25 Hertz. 10 ppm sind also 142,5 Hertz.

14250000 Hz + 142,5 Hz = 14250142,5 Hz =

14,2501425 MHz

14250000 Hz - 142,5 Hz = 14249857,5 Hz =

14,2498575 MHz

Prüfungsaufgabe

TA119 Eine Genauigkeit von 1 ppm entspricht

a)

0,0001 %

b) 0,001 %

c)

0,01 %

d) 0,1 %

Lösung: 1 ppm = 0,000001. Das ist ein Millionstel.

Wenn daraus Prozent gemacht werden soll, muss das Komma um zwei Stellen nach rechts gerückt werden, also 0,0001 %. Lö- sung a ist richtig.

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Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Formeln umstellen

Im Fragenkatalog gibt es unter Punkt 1.1.1 Allgemeine mathematische Kenntnisse einen Hinweis, dass der erforderliche Prü-

Kenntnisse einen Hinweis, dass der erforderli che Prü- fungsstoff in den folgenden Abschnitten enthalten ist. Weil
Kenntnisse einen Hinweis, dass der erforderli che Prü- fungsstoff in den folgenden Abschnitten enthalten ist. Weil

fungsstoff in den folgenden Abschnitten enthalten ist. Weil das Umstellen von For- meln praktisch Grundvoraussetzung für die Lösung aller Aufgaben ist, soll es in einem kleinen Vorspann geübt werden. Die mit EM gekennzeichneten Aufgaben gibt es im Fragenkatalog nicht. Sie dienen als Vor- übung. Recht häufig kommt die einfache Formelumstellung vor, bei der das Ohmsche Gesetz

U = R I

oder die einfache Leistungsformel

P = U I

nach einer der drei Größen umgestellt wer- den muss. Mathematisch funktioniert es so, dass man einfach auf beiden Seiten durch diejenige Größe teilt, die man weg haben möchte.

Beispiel P = U I soll nach I umgestellt wer- den. Man dividiert durch U und I bleibt auf einer Seite übrig.

Wer sich damit etwas schwer tut, kann fol- gendes Hilfsmittel benutzen. Man schreibt die Formel in folgender Weise in ein Drei- eck

schreibt die Formel in folgender Weise in ein Drei- eck Bild 1-1: URI- und PUI-Dreieck Die

Bild 1-1: URI- und PUI-Dreieck

Die Anwendung dieses Dreiecks funktio- niert folgendermaßen. Wenn man bei- spielsweise beim Ohmschen Gesetz nach dem Strom umstellen will, hält man den Buchstaben I zu und schaut, was übrig

hält man den Buchstaben I zu und schaut, was übrig bleibt. Der waagerechte Strich ersetzt den
hält man den Buchstaben I zu und schaut, was übrig bleibt. Der waagerechte Strich ersetzt den

bleibt. Der waagerechte Strich ersetzt den Bruchstrich. Also in diesem Fall ist

I

=

U

R

In der Prüfung kommen recht schwierige Formelumstellungen vor, die am Beispiel der Leistungsformel mit dem Widerstand geübt werden sollen.

Prüfungsaufgabe TB926 In welcher Zeile der folgen- den Antworten sind die dargestellten Zusammenhänge zwischen Span- nung, Widerstand und Leistung rich- tig?

a) = P ⋅ R ; U b) = U P R ; I I

a) = P R ;

U

b) =

U

P R
P
R

;

I

I =

=

c) = P ⋅ R ; U I

c) = P R ;

U

I

=

d) =

U

P R
P
R

;

I =

Lösungsweg: Folgende Grundformeln ste- hen in der Formelsammlung der RegTP und damit auch hier im Buch im Anhang.

P

=

U

2

und

P

=

I

R

2

R

Die Lösung läuft darauf hinaus, die eine Formel nach U und die andere nach I umzu- stellen. Beginnen wir mit

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Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

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2 U P = . R
2
U
P
=
.
R

U wird gesucht. Das Prinzip beim Umstel- len von Formeln ist immer, die gesuchte Größe auf einer Seite allein übrig zu lassen. Wenn die gesuchte Größe bereits im Zähler steht, bringt man zunächst alles andere durch Multiplizieren und Teilen weg. Hier also multiplizieren Sie zunächst mit R. Sie erhalten

PR =U

2

Weil U gesucht ist, hier aber noch U 2 steht, muss auf beiden Seiten die Wurzel gezogen werden und Sie erhalten

P⋅
P⋅

R =U .

Nun folgt die zweite Formel.

P = I

2 R

Teilen Sie zunächst durch R,

P = I

R

2

und ziehen Sie auf beiden Seiten die Wurzel

I =

P R
P
R
Prüfungsaufgabe TB927 In welcher Antwort sind bei- de dargestellten Zusammenhänge zwischen Widerstand, Leistung,
Prüfungsaufgabe
TB927 In welcher Antwort sind bei-
de dargestellten Zusammenhänge
zwischen Widerstand, Leistung,
Spannung und Strom richtig?
P
a) = U
R
2 ⋅ P ;
R
=
2
I
U
2 P

b) =

R

P

;

R

=

I

2

16

P 2 ⋅ P U 2 U 2 d) = R ; R = I
P
2
⋅ P
U
2
U
2
d) =
R
;
R = I
⋅ P
P

c) =

R

2

;

R = I

Lösungsweg: Wiederum gehen wir von den Grundformeln aus der Formelsammlung der RegTP aus.

P

=

U

2

R

und

P = I

2

R

Diesmal müssen beide Formeln nach R umgestellt werden. Beginnen wir mit

2 U P = . R
2
U
P
=
.
R

Die gesuchte Größe steht im Nenner. Des- halb muss sie zunächst durch Malnehmen in den Zähler auf die andere Seite gebracht

werden. Sie erhalten

PR =U

2

Weil R gesucht wird, muss P durch Teilen weggebracht werden. Es bleibt

R

=

U

2

P

Nun

durch I 2 !

P = I

2

P

I

2

= R .

R

: Teilen Sie beide Seiten

Die richtige Lösung finden Sie in der Tabel- le zur Lektion 1 im Anhang.

Prüfungsaufgabe EM005 Stellen Sie die Formel 1 1 1 = + um nach der Größe
Prüfungsaufgabe
EM005 Stellen Sie die Formel
1
1
1
=
+
um nach der Größe R.
R
R
R
1
2
Die richtige Lösung lautet

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

R R ⋅ R 1 + R R ⋅ R R + R 1 2
R
R
⋅ R
1 + R
R
⋅ R
R
+ R
1
2
1
2
R
⋅ R
R
1 − R
R
− R
R
⋅ R
1
2
1
2

a)

R

=

2

b)

R

=

1

2

c)

R

=

1

2

d)

R

=

2

1 2 c) R = 1 2 d) R = 2 Lösungsweg : Hier muss man

Lösungsweg: Hier muss man aufpassen, weil Brüche und Summen darin vor- kommen. Bitte denken Sie immer an den Spruch „In Summen kürzen nur die Dum- men“. Weil die gesuchte Größe R im Nen- ner steht, muss die gesamte Formel mit R multipliziert werden.

1

= 

1

1

1

R

1

R

2

+

 ⋅ R

Um jetzt durch Malnehmen und Teilen die beiden Größen R 1 und R 2 auf die andere Seite wegbringen zu können, muss aus der Summe ein gleichnamiger Bruch gemacht werden. Dazu muss der erste Bruch mit R 2 und der zweite mit R 1 erweitert werden.

1

=

 

1

R

2

+

R

2

1 R   ⋅ R

R

2

1

R

1

1

R

1

Nun kann man die Brüche zusammenfassen und auf einen gemeinsamen Bruchstrich schreiben.

R

1

= 

2

+

R

1

1

R

1

R

2

 ⋅ R

Dann multipliziert man beide Seiten mit R 1 . R 2 und teilt dann beide Seiten durch R 2 + R 1 .

1

( R

1

R

2

)

1

( R

2

+

R

1

)

= R

Dann kann man die Einsen und auch die Klammern weglassen. Fertig!

Übungsaufgabe

EM006 Stellen Sie die Formel

Fertig! Übungsaufgabe EM006 Stellen Sie die Formel 1 1 1 nach der Größe R 1 um.
Fertig! Übungsaufgabe EM006 Stellen Sie die Formel 1 1 1 nach der Größe R 1 um.
1 1 1 nach der Größe R 1 um. = + Die richtige Lösung lautet
1
1
1
nach der Größe R 1 um.
=
+
Die richtige Lösung lautet
R
⋅ R
R
− R
2
2
a)
R
= R
b)
1 =
1 R
− R
R
⋅ R
2
2
R
⋅ R
R
⋅ R
2
2
c)
R
d)
R
=
1 =
1
R
− R
+
R
2 R
2

R

R

1

R

2

Versuchen Sie es selbst. Der Lösungsweg

ist ähnlich dem in folgender Aufgabe. Das Ergebnis finden Sie in der Tabelle im An- hang.

Übungsaufgabe EM007 Stellen Sie die Formel 1 1 1 = + nach der Größe R
Übungsaufgabe
EM007 Stellen Sie die Formel
1
1
1
=
+
nach der Größe R 2 um.
R
R
R
1
2
Die richtige Lösung lautet
R
+ R
R
⋅ R
1
1
R
⋅ R
R
⋅ R
R
− R
− R
1 R
1

a)

R

2 =

R

1

R

b)

R

2

=

R

1

R

c)

R

2

=

1

d)

R

2

=

1

Lösungsweg: In diesem Fall ist die gesuch- te Größe im Nenner einer Summe. Dies ist der schwierigste Fall. Man muss zunächst den gesamten Bruch, der nicht die gesuchte Größe enthält, auf die andere Seite bringen.

Man subtrahiert also

1

.

R

1

1

1

1

=

R

R

1

R

2

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Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Dann geht es weiter wie bei der vorigen Formel: Mit R 2 multiplizieren, die Brüche in der Klammer gleichnamig machen und auf die andere Seite bringen. Versuchen Sie es allein! Ergebnis: Siehe Tabelle im Anhang

Notizen:

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Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Das Dezibel

Im Amateurfunklehrgang für die Klasse 3 wurde mit der Lektion 14 dem Dezibel ein komplettes Kapitel gewidmet. Hier folgt

14 dem Dezibel ein komplettes Kapitel gewidmet. Hier folgt eine kleine Zusammenfassung in Form der Leistungsformel.
14 dem Dezibel ein komplettes Kapitel gewidmet. Hier folgt eine kleine Zusammenfassung in Form der Leistungsformel.
14 dem Dezibel ein komplettes Kapitel gewidmet. Hier folgt eine kleine Zusammenfassung in Form der Leistungsformel.
14 dem Dezibel ein komplettes Kapitel gewidmet. Hier folgt eine kleine Zusammenfassung in Form der Leistungsformel.

eine kleine Zusammenfassung in Form der Leistungsformel.

Wenn Leistungen gegeben sind rechnet man bei einem Verstärker

P 2 v = 10 ⋅lg [dB] P 1
P
2
v =
10
⋅lg
[dB]
P
1

P 1 = Eingangsleistung, P 2 = Ausgangsleistung

Prüfungsaufgabe TA108 Wie viel Dezibel (dB) ent- sprechen einer vierfachen Leistung?

a) 3 dB dB

b) 6 dB

c) 10 dB

d) 16

Lösungsweg mit dem Taschenrechner

Nehmen Sie an, es sei ein Verstärker mit P 1 = 1 W und P 2 = 4 W. Rechnen Sie immer mit dem größeren Wert durch den kleineren W. Im umgekehrten Fall kommt Minus heraus. Minus würde dann Dämpfung be- deuten. Aber Achtung! Rechnet man mit Dämpfungen, ergibt eine Verstärkung einen negativen Wert. Dazu folgt später die Auf- gabe TB923.

v

= 10 lg

4W

1W

[dB]

Watt kürzt sich heraus. Rechnen Sie mit dem Taschenrechner 4 geteilt durch 1. Es bleibt natürlich 4. Drücken Sie die log-

Taste. Dieses Ergebnis multiplizieren Sie mit 10 und Sie erhalten 6,02 also Lösung b.

Dieses Ergebnis sollten Sie sich merken. Rechnen Sie außerdem einmal mit dem Faktor 2 (2 Watt und 1 Watt) und mit dem

einmal mit dem Faktor 2 (2 Watt und 1 Watt) und mit dem Faktor 10 (10
einmal mit dem Faktor 2 (2 Watt und 1 Watt) und mit dem Faktor 10 (10
einmal mit dem Faktor 2 (2 Watt und 1 Watt) und mit dem Faktor 10 (10

Faktor 10 (10 Watt und 1 Watt) und merken Sie sich diese Werte ebenfalls. Sie finden die Ergebnisse in folgender Tabelle.

Leistungsfaktor

Dezibel

2

3

dB

4

6

dB

10

10 dB

Prüfungsaufgabe TD417 Ein Leistungsverstärker hebt die Eingangsleistung von 2,5 Watt auf 38 Watt Ausgangsleistung an. Wie groß ist die Leistungsverstär- kung in dB?

a)

11,8 dB

b) 15,2 dB

c)

17,7 dB

d) 23,6 dB

Lösung:

v

= 10

lg

38 W

2 5W

,

dB

=

11,8 dB

Das Gute am Dezibel ist, dass man diese Werte einfach addieren kann, wenn man mehrere Verstärkungen oder Gewinne hat und subtrahieren, wenn man beispielsweise bei Kabeln Dämpfungen hat.

Beispiel

Dezibel

10 dB

+ 3 dB

=

13 dB

Leistungs-

10

2

· =

 

20

faktoren

Rechnen Sie nach! Machen Sie die Probe, indem Sie Logarithmus von 20 und dann

19

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

mal 10 rechnen! Es muss 13 dB heraus kommen. Haben Sie beispielsweise einen Sender mit 1 Watt Ausgangsleistung, dahinter eine Endstufe mit 10 dB Leistungsverstärkung und daran angeschlossen eine Antenne mit 3 dB Gewinn (Gewinn verhält sich wie Ver- stärkung), dann haben Sie einen Leistungs- faktor von 20 und damit 20 Watt Strah- lungsleistung. Diese Strahlungsleistung nennt man auch ERP (emitted radio power). Mehr dazu unter Antennentechnik!

Prüfungsaufgabe Bearbeiten Sie Aufgabe TB913 aus dem Fragenkatalog!

Umgekehrt wird es schwieriger, nämlich aus einem gegebenen dB-Wert den Ver- stärkungsfaktor zu berechnen.

Prüfungsaufgabe TD418 Ein HF-Verstärker hat einen

Gewinn von 16 dB. Welche Leistung ist am HF-Ausgang bei einer Ein- gangsleistung von 1 W?

a)

1 W

b) 4 W

c)

16 W

d) 40 W

Lösung: 16 dB lässt sich sehr gut in Fakto- ren zerlegen, den 16 dB = 10 dB + 6 dB. 10 dB ist zehnfache Leistung, also aus 1 W wird zunächst 10 W und 6 dB sind noch- mals vierfache Leistung. Also wird daraus 40 Watt.

Man kann Dämpfungen und Verstärkungen (Gewinne) sehr einfach miteinander ver- rechnen.

Beispiel Sie haben einen Sender mit 10 Watt Ausgangsleistung, dahinter ein Antennenkabel mit 2 dB Dämpfung und daran angeschlossen eine Antenne mit 8 dB Gewinn

20

mit 8 dB Gewinn (gegenüber dem Dipol). Wie groß ist die ERP?

Lösung: +8 dB (Gewinn) -2 dB (Dämp- fung) ergibt +6 dB (Gewinn oder Verstär- kung). 6 dB entsprechen Faktor 4, also haben Sie 40 Watt Strahlungsleistung (ERP). Weitere Aufgaben zu ERP unter Antennentechnik.

Es geht auch umgekehrt. Wenn ein Leis- tungsverstärkungsfaktor bekannt ist und man diesen leicht in Faktoren von 10 oder 4 oder 2 aufspalten kann, kann man leicht den Dezibelwert ermitteln.

Prüfungsaufgabe

TA110 Eine Leistungsverstärkung von 40 entspricht

a)

60 dB

b) 32 dB

c)

24 dB

d) 16 dB

Lösung

4

·

10

=

40

6 dB

+

10 dB

=

16 dB

Prüfungsaufgabe TB923 Eine HF-Ausgangsleistung

von 100 W wird in eine angepasste Übertragungsleitung eingespeist. Am antennenseitigen Ende der Leitung beträgt die Leistung 50 W bei einem Stehwellenverhältnis von 1,0. Wie hoch ist die Leitungsdämpfung?

a)

3 dB

b) -3 dB

c)

6 dB

d) -6 dB

Lösungsweg: Wenn man von Dämpfung spricht, sind negative dB-Werte Verstär- kung. Berechnet man aber die Verstärkung (Gewinn) sind negative Werte Dämpfung. Sie wissen (natürlich!), dass halber Leistung 3 dB entspricht. Weil man hier nach Dämp- fung fragt und es tatsächlich eine Dämpfung

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

ist, gilt hier der positive Wert, Lösung a. Hätte man gefragt, welchen Gewinn die Anlage hat, käme heraus: Der Gewinn be- trägt -3 dB. Prüfen wir dies einmal mit dem Taschenrechner nach, indem wir mit der

U

1

 

2

 

R

a

= 10

lg

2

[dB]

R

U

2

R kann man kürzen und die Quadrate zu- sammenfassen.

2  U  1 a = 10 ⋅ lg     [dB]
2
 U 
1
a
= 10
lg 
 
[dB]
U
 
2
Verstärkerformel rechnen. P 2 v = 10 ⋅ lg [dB] P 1
Verstärkerformel rechnen.
P
2
v =
10 ⋅ lg
[dB]
P
1

Bei Verstärkung rechnet man mit Aus- gangsleistung zu Eingangsleistung. Es wer- den die Werte eingesetzt und mit dem Ta- schenrechner der Logarithmus gerechnet. Es kommt tatsächlich minus heraus. Machen Sie es bitte mit und geben Sie die Werte in Ihren Taschenrechner ein!

mit und geben Sie die Werte in Ihren Taschenrechner ein! und schließlich nach dem Logarithmen- gesetz

und schließlich nach dem Logarithmen- gesetz a = lg(b x ) ist gleichbedeutend mit a = x lg b wird daraus

a 20 ⋅ lg U 1 dB U = U 2
a
20
lg
U 1 dB
U =
U
2

U 1 = Eingangsspannung, U 2 = Ausgangsspannung

v

= 10 lg

50

100

[dB]

v = −3,01dB

Rechnen Sie mit der Dämpfungsformel aus der Formelsammlung

Prüfungsaufgabe TA109 Ein Spannungsverhältnis von

15 entspricht

a)

c)

23,5 dB

52 dB

b) 47 dB

d) 11,7 dB

a = ⋅lg 10 P 1 [dB] P 2 100 a = 10 ⋅ lg
a
= ⋅lg
10
P 1 [dB]
P
2
100
a = 10 ⋅ lg
[dB]
50

a = 3,01dB

und Sie erhalten den positiven Wert.

Lösung

15

1

a U =

20 lg

dB

=

20 1176 , dB

a U =

23,52dB

Merken Sie sich bitte:

Bei Dämpfungen gilt Eingangsleis- tung zu Ausgangsleistung und bei Verstärkungen gilt Ausgangsleistung zu Eingangsleistung.

Dezibel bei Spannungen

Wenn Spannungen an einem bestimmten Widerstand gegeben sind, kann man für Leistung P = U 2 /R einsetzen und erhält

Bei Verstärkungen rechnet man besser wie- derum umgekehrt. Aber es bleibt der Faktor

20.

U 2 v 20 ⋅ lg dB u = U 1
U
2
v
20
lg
dB
u =
U
1

Prüfungsaufgabe TD416 Ein NF-Verstärker hebt die Eingangsspannung von 1 mV auf 4 mV Ausgangsspannung an. Ein- gangs- und Ausgangswiderstand sind gleich. Wie groß ist die Span-

21

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

nungsverstärkung?

 

System

angeben

zu

können,

nennt

man

a)

3 dB

b) 6 dB

einfach die Dezibel über S9 als Zahlen- werte.

c)

9 dB

d) 12 dB

Lösung mittels Taschenrechner:

v

u

= 20 lg

4

mV

1

mV

dB

=

12,0 dB

Lösung durch Überlegung: Vierfache Leis- tung wären 6 dB, bei Spannungen ergibt sich immer der doppelte Wert, also 12 dB wegen des Faktors 20 statt 10.

Die S-Stufen

Eine weitere Anwendung der dB-Rechnung sind die „S-Stufen“ im Amateurfunk. In der Empfangstechnik hat man für die Angabe der Empfangsfeldstärke im RST-System für die Lautstärke S9 einen bestimmten Wert einer Empfangsspannung an einem 50-- Eingang festgelegt.

Kurzwelle:

S9 entspricht 50µV an 50 UKW:

S9 entspricht 5 µV an 50

Jede S-Stufe entspricht 6 dB. 6 dB ent- sprechen einem Faktor 2 bei Spannungen, S8 hat also bei Kurzwelle einen Wert von 25 µV.

S8 hat also bei Kurzwelle einen Wert von 25 µV. Bei Kurzwelle zum Beispiel entspricht S1

Bei Kurzwelle zum Beispiel entspricht S1 einer Empfangsspannung von 0,2 µV (das ist kleiner als Grenzempfindlichkeit) und bei UKW entspricht S1 = 20nV (Nano- volt). Welcher Empfänger macht daraus ein lesbares Signal?

Um auch Empfangsspannungen größer als 50 µV (bzw. 5 µV bei UKW) im RST-

22

Beispiel

Welcher Empfangsspannung ent-

spricht die Angabe S9+40 dB auf Kurzwelle?

Lösung: S9 = 50 µV. 40 dB entsprechen dem Spannungsfaktor 100. 50 µV . 100 = 5000 µV = 5 mV

Übungsaufgabe

EM018 Ein Funkamateur kommt laut S-Meter mit S7 an. Dann schal- tet er seine Endstufe ein und bittet um einen erneuten Rapport. Das S- Meter zeigt S9+8dB. Um welchen Faktor müsste der Funkamateur sei- ne Leistung erhöht haben?

a)

10-fach

b) 20-fach

c)

100-fach

d) 120-fach

Lösungshinweis: Von S7 bis S9 sind es zwei S-Stufen gleich 12 dB. Dazu 8 dB ergibt 20 dB. Lösung siehe Anhang!

Übungsaufgabe EM019 Ein Funkamateur hat eine Endstufe, welche die Leistung ver- zehnfacht (von 10 auf 100 Watt). Ohne seine Endstufe zeigt Ihr S- Meter genau S8. Auf welchen Wert müsste die Anzeige Ihres S-Meters ansteigen, wenn er die Endstufe da- zuschaltet?

a)

S18

b) S10+8dB

c)

S9+9dB

d) S9+4dB

Lösungshinweis: Zehnfache Leistung sind 10 dB. Lösung siehe Anhang!

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Prüfungsaufgabe

TA111 Wie groß ist der Unterschied von S4 nach S7?

a)

3 dB

b) 9 dB

c)

18 dB

d) 28 dB

Lösung: Siehe Anhang zu dieser Lektion! Prüfungsaufgabe Lösen Sie die Prüfungsaufgabe TF310.
Lösung: Siehe Anhang zu dieser Lektion!
Prüfungsaufgabe
Lösen Sie die Prüfungsaufgabe
TF310.
18 dB d) 28 dB Lösung: Siehe Anhang zu dieser Lektion! Prüfungsaufgabe Lösen Sie die Prüfungsaufgabe
18 dB d) 28 dB Lösung: Siehe Anhang zu dieser Lektion! Prüfungsaufgabe Lösen Sie die Prüfungsaufgabe

23

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse
Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Lektion 1: Mathematische Grundkenntnisse

Anhang Lektion 1

Lösung der Übungsaufgabe

U

= 1280 Volt

U

= 1,28 kV

I

= 0,038 Ampere

I = 38 mA

f

= 3580 Kilohertz

f = 3,58 MHz

P

= 0,45 Watt

P

= 450 mW

R

= 27000 Ohm

R

=27,0 k

U

= 0,00001 Volt

U

=

10

µV

I

= 0,00025 Ampere

I = 0,25

mA

R

= 0,047 Megohm

R

= 47,0 k

t

= 0,00005 Sekunden

t =

50

µs

Notizen zu Mathematik

24

Lösungen der Übungs- und Prüfungsaufgaben der Lektion 1

EM005 b

EM006 a

EM007 d

EM008 d

EM009 a

EM010 d

EM011 b

EM012 a

EM013 a

EM014 c

EM015 d

EM016 b

EM017 c

EM018 c

EM019 d

 

TA101 a

TA102 d

TA103 c

TA104 c

TA105 c

TA106 a

TA107 a

TA108 b

TA109 c

TA110 d

TA111 c

TA113 c

TA119 a

TA120 b

   

TB913

TB923 a

TB926 a

TB927 b

TD416 d

TD417 a

TD418 d

TF310