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Nationalsozialismus und Zweiter

Weltkrieg
Geschichte
Der Holocaust war die systematische Ausrottung der Juden. Es gibt insgesamt ungefähr 6 Million
Juden getötet durch das Nazi-Regime von Adolf Hitler während des Zweiten Weltkriegs. In 1935 wird
in den Nürnberger Rassengesetzen festgehalten wer Deutscher ist und wer nicht. Juden sind keine
Deutsche mehr.

In 1938 fand die Kristallnacht statt Juden und ihre Besitzungen wurden in ganz Deutschland
angegriffen. Der Name Kristallnacht bezieht sich auf die vielen Glasgegenstände, die bei diesen
Angriffen zerstört wurden

Während des Zweiten Weltkriegs wurden Juden in Konzentrationslager gebracht und ein großer Teil
von ihnen stirbt in den Konzentrationslagern.

Die Alliierten begannen, den Krieg zu gewinnen in 1945. Die Deutschen versuchten, die Russen in der
Schlacht von Berlin zu vertreiben aber das ist sie nicht geglückt. Hitler beging am 30. April 1945
Selbstmord, wenige Tage später folgte die Kapitulation von Deutschland am 8. Mai.

Exilliteratur
Die deutsche Exilliteratur umfasst die literarische Produktion der unter dem Nazi-Regime emigrierten
Schriftsteller (1933–1945). Die Schriftsteller mussten wegen ihres Religion und ihres Überzeugung
fliehen. Sie floh zuerst in europäische Städte wie Paris und Prag. Später hauptsächlich nach Amerika
und in die Sowjetunion.

Viele Schriftsteller lebten in Armut und blieben still. Aber einige konnten wegen ihres internationalen
Rufes weiterschreiben. Es gab viel Einsamkeit unter den Schriftstellern. Aber manche Autoren finden
einander auch im Exil wieder. Heinrich Mann und Thomas Mann als auch Bertolt Brecht und einige
andere deutsche Autoren halten sich auf in Santa Monica.

In Exilliteratur wird Widerstand gegen den Nationalsozialismus direkt oder indirekt bearbeitet. Doch
häufig wird über das, was sich in der Heimat abspielt, nur im übertragenen Sinne berichtet. Es war
nämlich schwierig, Informationen aus Deutschland zu bekommen. Einige Autoren verfassen
Naturgedichte und Liebeslyrik, weil sie unter Heimweh leiden.

Paul Celan
Paul Celan wurde in Czernowitz, der Hauptstadt der Bukowina, damals Nordrumänien, in einer
deutschsprachigen jüdischen Familie geboren. Celan studierte Medizin in Paris in 1938. Aber er
kehrte zurück nach Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg. Während des Zweiten Weltkriegs
musste Celan in einem Arbeitslager arbeiten. Seine Eltern wurden in Konzentrationslager gebracht
und starben dort. Nach der Flucht aus dem Arbeitslager lebte Celan in Bukarest und Wien. Endlich
ließ er sich in Paris nieder. Celan war mit mindestens sechs Sprachen vertraut und sprach fließend
Russisch, Französisch und Rumänisch. In Paris lehrte er deutsche Sprache und Literatur an der École
Normale Supérieure. Obwohl er in Frankreich lebte und von den französischen Dichtern beeinflusst
war, schrieb er seine eigenen Gedichte auf Deutsch.
Todesfuge
Schwarze Milch wird oft in dem Gedicht erwähnt. Die schwarze Milch bezieht sich hier auf den Tod.
Zwei Frauen werden auch in dem Gedicht erwähnt, Sulamith und Margarete. Sie sind Gegensätze
voneinander. Margarete ist ein typischer Arier und Sulamith ist ein Jude. Ein Mann spielt mit
Schlangen im Haus. Der Mann bezieht sich auf die Kriegsverbrecher und die Schlangen beziehen sich
auf die SS. Ein Grab in den Wolken bezieht sich auf das Brennen der Körper. In Todesfuge beschreibt
Celan das schreckliche Leid und den Tod der Juden in den Konzentrationslagern.