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Das Programm für die Praxis

Benutzerhandbuch

Software, die Zeichen setzt

Datentechnik Frick + Co. GmbH


© 1987 - 1997 by Datentechnik Frick + Co. GmbH München

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Handbuchs darf in irgendeiner Form
(Photokopie, Druck, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne die ausdrückliche
schriftliche Genehmigung der Datentechnik Frick + Co. GmbH reproduziert oder unter
Verwendung elektronischer Systeme weiterverarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet wer-
den. Das Handbuch wurde mit der gebotenen Sorgfalt erstellt. Datentechnik Frick + Co.
GmbH übernimmt keinerlei Haftung für Schäden, die sich durch die Verwendung der im
Handbuch enthaltenen Informationen ergeben.

MEDIDAT ® ist eine eingetragene Marke der Datentechnik Frick + Co. GmbH München

MS-Windows ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corp. USA

MS-DOS ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corp. USA

1. Auflage, Januar 1997


8. Datensicherung

Inhalt

INHALT.............................................................................3

1. EINLEITUNG................................................................5

2. LEISTUNGSUMFANG VON MEDIDAT.......................6


2.1. Funktionen der einzelnen Module im Überblick ........................6

2.2. Hardwarevoraussetzungen .............................................................6

2.3. Arbeitsmaterialien ...........................................................................7

2.4 Hinweise in diesem Handbuch..........................................................7

3. MEDIDAT INSTALLIEREN .........................................8


3.1. Einzelplatzinstallation von MEDIDAT unter Windows 3.1x.......8

3.2. Einzelplatzinstallation von MEDIDAT unter Windows 95........12

3.3. Mehrplatzinstallation von MEDIDAT ........................................16

4. MEDIDAT ZUM ERSTEN MAL STARTEN................17


4.1 Die MEDIDAT Systemanmeldung ................................................18

4.2 Einen Behandler anlegen ...............................................................20

4.3 Einen Anwender anlegen................................................................23

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9. Die Tastatur

5. EIN TAG MIT MEDIDAT............................................27


5.1 Ein neuer Patient kommt in die Praxis ........................................27

5.2 Die Karteikarte Seite 1 ...................................................................28

5.3 Die Karteikarte Seite 2 ...................................................................32

5.4 Eine neue Behandlung beginnen ...................................................35

5.5 Leistungen erfassen .........................................................................36

5.6 Diagnosen eingeben .........................................................................40

5.7 Eine Rechnung drucken .................................................................40

6. MEDIDAT BEENDEN ................................................42

7. MEDIDAT HILFSPROGRAMME ...............................43


7.1. Reorganisation................................................................................43

8. DATENSICHERUNG .................................................44

9. DIE TASTATUR.........................................................46

10. SOFTWARE-LIZENZBEDINGUNGEN....................49

11. ALLGEMEINE TIPS ................................................52

12. FEHLERBEHEBUNG...............................................53

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8. Datensicherung

1. Einleitung
Vielen Dank für den Kauf von MEDIDAT ®. Sie haben die richtige
Entscheidung getroffen.

MEDIDAT ist ein Computerprogramm für den IBM Personal


Computer 486 / Pentium / Pentium Pro sowie Kompatible und dient
dazu, die kaufmännische Seite Ihrer Praxis zu organisieren. Der
Einsatz von MEDIDAT ermöglicht Ihnen bereits in der Grundversion
die Verwaltung Ihrer Patienten, die Aufnahme von Leistungen, das
Erstellen von Rechnungen und Mahnungen und die Überwachung
der Zahlungseingänge und einiges mehr. Je nachdem, ob Sie das
eine oder andere Zusatzmodul erworben haben, können Sie sich
einen schnellen Überblick über Medikamentverordnungen, Diagno-
sen, Rezepte, Umsätze etc. verschaffen.
Der Rechnungsausdruck erfüllt selbstverständlich die Anforderungen
der Privatkrankenkassen und Beihilfestellen.

Der Zugriff zum Programm ist durch ein Paßwort geschützt, um


Unbefugten den Zugang zu vertraulichen Daten zu verwehren.
Das Prinzip der Beziehung Mensch-Maschine wird von MEDIDAT
insofern beachtet, als es durch einen höchst komfortablen Dialog
und die übersichtliche Gestaltung des Bildschirms schnell erlernbar
ist und weitestgehend intuitiv bedient werden kann.

Dieses Handbuch soll den Anwender beim Erlernen von MEDIDAT


unterstützen und ggf. als Nachschlagewerk dienen. Hilfen werden
ausschließlich über die Onlinehilfe (Hilfe direkt am Bildschirm) an-
geboten. Grundsätzliche Fragen zum Umgang mit Windows werden
aber weder in diesem Handbuch, noch in der Onlinehilfe von
MEDIDAT erörtert. In diesen Fällen ziehen Sie bitte das Handbuch
oder die Onlinehilfe von MS-Windows zu Rate.

Der Erwerber von MEDIDAT erklärt sich mit den Software-Lizenz-


bedingungen für die Verwendung von Datentechnik Frick + Co.
GmbH Software auf Seite 49 ff. dieses Handbuches einverstanden.

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9. Die Tastatur

2. Leistungsumfang von MEDIDAT

2.1. Funktionen der einzelnen Module


im Überblick
• Aufnahme und Pflege von Patientendaten (Grundmodul)
• Aufnahme und Pflege von Adressen, die keine
Patientenadressen sind (Adreßmodul)
• Eingabe von Leistungen und Verordnungen (Grundmodul)
• Erstellen von Einzel- und Sammelrechnungen (Grundmodul)
• Erstellen von Einzel- und Sammelmahnungen (Grundmodul)
• Aufnahme von Diagnosen, Anamnesen, Befunden und Berichten
(Gundmodul)
• diverse Statistikfunktionen (in unterschiedlichen Statistik-
modulen)
• Geburtstags- und Patientenlisten (Listenmodul)
• Rezeptausdruck (Rezeptmodul)
• Textverarbeitung mit Serienbrieffunktion
(Textverabeitungsmodul)
• Einnahmen- Überschußrechnung (Buchhaltungsmodul)
• Biorhythmus (Biorhythmusmodul)
• PAD-Schnittstelle (Padmodul)
• Word für Windows Schnittstelle (Schnittstellenmodul)
• Netzwerkfähigkeit (Grundmodul)
• Chipkarten Lesemodul (Lesemodul)

2.2. Hardwarevoraussetzungen
Damit Sie mit MEDIDAT komfortabel arbeiten können, sind folgende
Hardwarevoraussetzungen nötig:
• IBM-PC / 486 / Pentium / Pentium Pro oder Kompatibler mit:
• Betriebssystem Windows 3.1x oder Windows 95
• Maus
• mindestens 8 MB Arbeitsspeicher (besser 16 MB oder mehr), im
Netzwerk mindestens 16 MB (besser 32 MB)
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8. Datensicherung

• Diskettenlaufwerk 3½ Zoll
• mindestens 40 MB freier Festplattenplatz (besser mehr)
• Farbbildschirm
• Drucker (z.B. EPSON Stylus-Serie, HP-DeskJet, CANON
BubbleJet-Serie, KYOCERA Laserdrucker o.a.). Wenn Sie auch
Rezepte drucken möchten, sollten Sie einen Drucker aus-
schließlich für diesen Zweck erwerben.

2.3. Arbeitsmaterialien
• DIN-A4 Papier, wenn Sie einen Laser- oder einen
Tintenstrahldrucker verwenden oder
12 Zoll Endlos-Papier 3-fach selbstdurchschreibend, wenn Sie
mit einem Nadeldrucker arbeiten
• Briefkuverts mit Sichtfenster

2.4 Hinweise in diesem Handbuch


Überall, wo Unterschiede zwischen den beiden Windows Versionen
(Windows 3.1x und Windows 95) existieren und dieses Auswirkun-
gen auf die Arbeit mit MEDIDAT hat, wird das deutlich im Handbuch
hervorgehoben. So wird an der einen oder anderen Stelle die An-
merkung „für Windows 3.1x“ oder „für Windows 95“ stehen. Sofern
kein Unterschied in der Handhabung zwischen beiden Versionen
besteht, entfällt dieser Hinweis.

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9. Die Tastatur

3. MEDIDAT installieren
Bevor Sie mit MEDIDAT arbeiten können, müssen Sie es auf der
Festplatte Ihres Rechners installieren. Der SHARE-Befehl muß ge-
laden sein. Die Anzahl der FILES in der "CONFIG.SYS" sollte auf
255 stehen. Bei der Installation gibt es zwei Varianten, nämlich die
„Einzelplatzinstallation“ oder die „Mehrplatzinstallation“. Achten
Sie bitte zudem darauf, für welche Windows Version (Windows 3.1x
oder Windows 95) der jeweilige Absatz Gültigkeit hat. Wenn Sie
beispielsweise Windows 3.11 besitzen, sind nur die Teile des
Handbuchs für Sie von Interesse, in denen etwas über Windows
3.1x steht.

Von einer Einzelplatzinstallation spricht man, wenn der Rechner


mit keinem anderen Rechner verbunden ist.

Von einer Mehrplatzinstallation spricht man, wenn zwei oder meh-


rere Rechner miteinander physikalisch verbunden sind und somit ein
Netzwerk bilden. Wenn Sie also mit einem Programm parallel an
mehreren Rechnern arbeiten, ist bei Ihnen ein Netzwerk, wie z.B.
Windows for Workgroups, Windows 95, Windows NT, Novell
Netware o.a. installiert.

3.1. Einzelplatzinstallation von MEDIDAT


unter Windows 3.1x
Wenn Sie Windows 95 besitzen, fahren Sie bitte mit dem Abschnitt
3.2 fort.

1. Starten Sie Microsoft Windows.


2. Im „Datei-Menü“ des Programm-Managers wählen Sie
„Ausführen“ an.

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8. Datensicherung

3. Schieben Sie die Diskette 1 in das Laufwerk A: oder B:


(normalerweise A:)
4. In der „Ausführen Dialog Box“, tippen Sie A:\SETUP
(normalerweise A:) oder B:\SETUP (je nachdem von welchem
Laufwerk aus Sie installieren) und klicken dann mit der linken
Maustaste „OK“ an.
Hinweis: Den Backslash „\“ erhalten Sie durch Gedrückthalten der
„Alt Gr“-Taste und dem einmaligen Drücken von „ß“.

5. Der „MEDIDAT 8 Installations-Assistent“ wird nun geladen.


Folgen Sie bitte jetzt den Anweisungen auf dem Bildschirm.

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9. Die Tastatur

6. Im Fenster „Installation - Art“ müssen Sie „Neuinstallation“


anklicken, wenn Sie mit keiner früheren Version von MEDIDAT
gearbeitet haben.
7. Wenn Sie hingegen bereits mit der Version 7 gearbeitet haben,
wählen Sie bitte „Update von Version 7“ an. Dabei spielt es
keine Rolle, ob Sie die 7.0, 7.1, 7.2 oder 7.3 im Einsatz hatten.

8. Das folgende Fenster erscheint nur, wenn Sie die Update Instal-
lation angewählt haben.
Sie müssen hier das Verzeichnis angeben, in dem sich Ihre alte
MEDIDAT Version befindet. Falls Sie seinerzeit bei der Installa-
tion von MEDIDAT 7 die Standardvorgabe nicht verändert haben,
ist „C:\MEDPLUS“ die richtige.

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8. Datensicherung

7. Nach der abgeschlossen Installation erscheint MEDIDAT 8 als


Programmgruppe mit folgenden Icons:

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9. Die Tastatur

3.2. Einzelplatzinstallation von MEDIDAT


unter Windows 95
1. Starten Sie Microsoft Windows.
2. Im Start-Menü des Eingangbildschirms wählen Sie Ausführen
an.

3. Schieben Sie die Diskette 1 von x in das Laufwerk A:


(normalerweise A:) oder B:.
4. In die „Ausführen Dialog Box“, tippen Sie A:\SETUP
(normalerweise A:) oder B:\SETUP (wenn Sie von B: aus instal-
lieren) und klicken dann mit der Maus OK an oder drücken Sie
die „Eingabetaste“= ←.

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8. Datensicherung

Die Vorgaben für das Programmverzeichnis „C:\MED8“, die Sie auf


dem Bildschirm sehen, sollten Sie so übernehmen.

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9. Die Tastatur

Wenn Sie bereits mit der MEDIDAT 7 Version gearbeitet haben,


müssen Sie die Update-Installation anwählen.

Um Ihre Patientendaten in die neue Version übertragen zu können,


benötigt MEDIDAT jetzt den Laufwerksnamen und das Pro-
grammverzeichnis, in dem sich die alte Version befindet. In der Re-
gel ist die Vorgabe „C:\MEDPLUS“ richtig. Sollten Sie allerdings
seinerzeit bei der Installation von MEDIDAT 7 ein anderes
Verzeichnis eingegeben haben, müssen Sie es hier eintragen.

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8. Datensicherung

Nach der vollendeten Installation wird im Menü „Programme“ eine


„MEDIDAT 8 Programmgruppe“ angelegt, in dem Sie die Icons von
MEDIDAT 8 und Hilfsprogramme sehen.
Bewahren Sie bitte die Originaldisketten sorgfältig und für Unbefugte
unzugänglich auf.

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9. Die Tastatur

3.3. Mehrplatzinstallation von MEDIDAT


Lesen Sie dazu unbedingt auch die Datei „Liesmich.txt“, die sich
auf der Diskette 1 befindet.

Wollen Sie mit MEDIDAT gleichzeitig auf zwei oder mehreren


Computern arbeiten, müssen Sie die entsprechende Anzahl von
Lizenzen erworben haben.
Sie können das Programm dann in einem Netzwerk (z.B. Novell
Netware, Windows 95, Windows NT etc.) betreiben, wobei sie es
bitte nur auf dem Fileserver installieren.

a) Verfahren Sie bei der Installation wie bei einer Einzelplatzin-


stallation (siehe oben), jedoch mit dem Unterschied, daß Sie als
Ziellaufwerk ein Laufwerk des Fileservers (Zentralrechners)
angeben müssen.
b) Auf jeder Arbeitsstation legen Sie einen Pfad zum umgeleiteten
Laufwerk des Fileservers auf dem sich MEDIDAT befindet.
Jetzt können Sie MEDIDAT von jeder an den Fileserver ange-
schlossenen Arbeitsstation aufrufen.

Lesen Sie dazu unbedingt auch die Datei „Liesmich.txt“, die sich
auf der Diskette 1 befindet.

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8. Datensicherung

4. MEDIDAT zum ersten Mal starten


Bevor Sie mit „eigentlichen“ Arbeit in MEDIDAT beginnen, ist es
zwingend erforderlich, den Punkt 4. durchzuarbeiten.

„Für Windows 3.1x“


Nach der Programminstallation sehen Sie die MEDIDAT Pro-
grammgruppe auf dem Bildschirm. Dopelklicken Sie jetzt auf das
Icon „MEDIDAT 8“ oder drücken Sie die ←.

„Für Windows 95“


Drücken Sie den „Start-Knopf“, wählen Sie nun „Programme“ an
doppelklicken Sie das „MEDIDAT 8-Icon“.

Hinweis: Denken Sie bitte daran, daß Sie an jeder Stelle des Pro-
gramms mit der „F1-Taste“ die kontextbezogene On-
linehilfe von MEDIDAT aufrufen können. Wir empfehlen
Ihnen, sich damit vertraut zu machen.

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9. Die Tastatur

4.1 Die MEDIDAT Systemanmeldung


Nach dem Erscheinen des MEDIDAT Logos wird die „MEDIDAT
Systemanmeldung“ geöffnet. Der bereits vorgegebene „Anwender
1“ ermöglicht Ihnen, das Programm zu starten. Der blinkende Cursor
signalisiert Ihnen, daß nun das Paßwort eingeben werden muß.
Geben Sie das Paßwort ein und betätigen die Eingabetaste.

Hinweis: Damit Ihr Paßwort keinem Unbefugten zugänglich wird,


zeigt MEDIDAT Ihre Eingabe nur in Sternchenform an.

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8. Datensicherung

Das MEDIDAT Eingangsfenster erscheint jetzt auf dem Bildschirm.


In der obersten Zeile sehen Sie in der Mitte MEDIDAT 8. Die zweite
Zeile enthält vier Menüpunkte „Datei, Rechnung, Extras“ und „Hilfe“.

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9. Die Tastatur

4.2 Einen Behandler anlegen


Es ist zwingend erforderlich, als erstes einen Behandler anzulegen.
Dazu müssen Sie das Menü „Extras“ aktivieren. Sie können das
entweder mit der Maus oder durch Gedrückthalten der „Alt-Taste“
und dem einmaligen Drücken der „X-Taste“ erledigen. Die dritte
Auswahl im Menü (von oben) lautet „Behandler“. Diesen Auswahl-
punkt können Sie wiederum mit der Maus, durch Bewegen des
Leuchtbalkens mit der „ -Taste“ (Cursortaste „Pfeil nach unten“)
oder durch Drücken des Buchstabens „H“ erreichen. Es erscheint
nun folgendes Fenster:

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8. Datensicherung

Legen Sie jetzt einen neuen Behandler an, indem Sie die „F8-Taste“
drücken oder den Knopf „Neu“ mit der linken Maustaste anklicken.

Tragen Sie nun Ihren Namen und im nächsten Feld unter


„Systemname“ Ihr Namenskürzel ein. Anschließend müssen Sie
den Knopf „Anlegen“ drücken.

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9. Die Tastatur

Jetzt erscheint eine neue Bildschirmmaske, die Sie bitte ausfüllen,


denn diese Eingaben werden für verschiedene Formulare, wie z.B.
für den Rechnungs- und Mahnungsdruck verwendet. Achten Sie
bitte darauf, das Feld „Aktiv?“ anzuklicken.

In das Feld „Abführsatz“ tragen Sie nur dann etwas ein, wenn Sie in
einem Krankenhaus arbeiten und einen bestimmten Anteil des je-
weiligen Rechnungsbetrags an das Krankenhaus abführen müssen,
z.B. 15%. Dies wird folglich auf jeder Rechnung berücksichtigt.

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8. Datensicherung

Nachdem Sie die Eintragungen durchgeführt haben, betätigen Sie


den Knopf „Speichern“. Die restlichen drei Karteireiter „Rechnung,
Mahnung, Formulare“ können Sie augenblicklich unberücksichtigt
lassen, denn die voreingestellten Werte stimmen in der Regel.
Änderungen sind später jederzeit möglich. Klicken Sie nun auf den
Knopf „Schließen“.

4.3 Einen Anwender anlegen


Sie sollten jetzt einen neuen Anwender anlegen und das Paßwort
für den Anwender 1 ändern.

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9. Die Tastatur

Hinweis: Anwender sind alle Personen, die mit MEDIDAT arbeiten.


Ein Anwender kann aber selbstverständlich auch gleich-
zeitig ein Behandler sein.

Der Anwender 1 verfügt über alle Berechtigungen und darf daher


nicht gelöscht werden.

Im Menü „Extras“ und gehen Sie auf den Menüpunkt „Anwender“


und klicken den Knopf „Neu“ an. Füllen Sie die einzelnen Felder aus,
wie in unserem Beispiel ersichtlich.

Achten Sie darauf, daß Sie das Feld „aktiv?“ angekreuzt haben.

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8. Datensicherung

Ebenso sollten Sie sich genau überlegen, welche Berechtigungen


Sie dem neuen Anwender zuweisen möchten. Im einzelnen bedeu-
ten folgende Felder:
„Pat. löschen“ (Der Anwender hat die Berechtigung, einen Patienten
zu löschen).
„Rechnung“ ((Der Anwender hat die Berechtigung, Rechnungen zu
erstellen)
„med. Statistik“ (Der Anwender hat die Berechtigung, die medi-
zinische Statistik einzusehen, vorausgesetzt, daß Sie dieses Modul
erworben haben)
„Finanz-Stat.“ (Der Anwender hat die Berechtigung, die Finanz-
statistik einzusehen, vorausgesetzt, daß Sie dieses Modul erworben
haben)
„Preise anzeigen“ (Der Anwender hat die Berechtigung, die Preise
für die einzelnen Leistungen in der Leistungseingabe einzusehen)
„System-Einstellungen“ (Der Anwender hat die Berechtigung Ein-
stellungen des Druckers, etc. vorzunehmen)
„Notiz Patient“ (Der Anwender hat die Berechtigung, Eintragungen
vertraulicher Notizen im Fenster „Dauerdiagnose“ einzusehen)
Mittels des Kreuzchens können Sie Berechtigungen verteilen. Wenn
Sie das Kreuzchen eines Feldes entfernen, hat der Anwender keinen
Zugang mehr zu den damit verbundenen Daten.

Für die Eintragung eines neuen Paßworts klicken Sie auf den Knopf
„Ändern“ und geben es ein. Sollten Sie wieder das „Ursprungs-
Paßwort“ eintragen wollen, klicken Sie bitte auf die Auswahl
„Rücksetzen“. Dadurch wird das Paßwort wieder auf „Blume“ ge-
setzt.

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9. Die Tastatur

Richten Sie, noch bevor Sie mit der eigentlichen Arbeit beginnen
sämtliche Anwender ein, die mit MEDIDAT arbeiten sollen.

Wenn Sie die vorher beschriebenen Eintragungen vorgenommen


haben, können Sie mit der „echten“ Arbeit in MEDIDAT beginnen.

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8. Datensicherung

5. Ein Tag mit MEDIDAT


Nachdem die Vorarbeiten erledigt sind, können Sie mit „echten“
Eingaben beginnen.

Vergegenwärtigen Sie sich bitte, daß Sie mit MEDIDAT eigentlich


genau die gleichen verwaltungstechnischen Abläufe in Ihrer Praxis
abbilden, die Sie tagtäglich ausführen.

5.1 Ein neuer Patient kommt in die Praxis


Hinweis: Sie sollten diesen Abschnitt bitte vollständig durcharbeiten,
denn danach werden Sie mit MEDIDAT ein gutes Stück
vertrauter sein und können sich an andere Programm-
punkte heranwagen.

Wählen Sie das Menü „Datei“ entweder durch Anklicken mit der
linken Maustaste oder durch Gedrückthalten der „Alt-Taste“ und
dem einmaligen Drücken des Buchstabens „D“. Im Menü stellen Sie
den Leuchtbalken auf Auswahl „Patienten“ und drücken die
„Eingabetaste“ oder treffen die Auswahl mit der Maus. In der ober-
sten Zeile des Fensters steht immer dessen Bezeichnung farblich
hinterlegt (in der Regel hellblau). In diesem Fall steht in der obersten
Zeile: „Patient - <Patientenname>“.

Hinweis: Sehen Sie sich bitte gelegentlich die einzelnen Menüs


genauer an, denn dabei lernen Sie die Belegung der
einzelnen „Hotkeys“ (Schlüsseltasten) kennen.

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9. Die Tastatur

Klicken Sie nun mit der Maus auf den Knopf „Neu“ oder drücken Sie
die F8-Taste.

5.2 Die Karteikarte Seite 1


Sie befinden sich jetzt auf der Seite 1 der Karteikarte (Karteik. 1)
Der fettgedruckte Karteikartenreiter zeigt Ihnen immer an, wel-
ches Fenster Sie gerade geöffnet haben.

Hinweis: Schauen Sie bitte gelegentlich in die Menüs, denn hier


sehen Sie die Belegung der Funktionstasten. Sie können
nämlich sämtliche Funktionen von MEDIDAT auch
ausschließlich mit der Tastatur aufrufen.

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8. Datensicherung

Füllen Sie das Feld „Nachname“ aus und betätigen Sie die Tabu-
latortaste, um in das nächste Feld zu springen. Mittels der Tabu-
latortaste gelangen Sie in das jeweils nächste Eingabefeld. Sie kön-
nen das gewünschte Feld auch mit der Maus anklicken. Um wieder
ein Feld zurückzugelangen, halten Sie die „〉 -Taste“ („Shift“ auch
Großstelltaste oder Umschalttaste genannt) gedrückt und betätigen
dazu ebenfalls die Tabulatortaste.

Folgende Felder müssen unbedingt ausgefüllt werden:


„Nachname“, „Vorname“, „Straße“, „PLZ“, „Ort“ und „Geburtsdatum“

Das Feld „Titel“ ist ausschließlich für akademische Titel gedacht.


Das Feld „Zusatz“ ist als weiteres Namensfeld gedacht, wenn die
vorhandenen Namensfelder nicht genügend Platz bieten.

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9. Die Tastatur

Unmittelbar rechts vom Feld „PLZ“ befindet sich ein Knopf ohne
Bezeichnung. Wenn Sie nun eine Postleitzahl eingetragen haben,
sehen Sie, daß auf diesem Knopf plötzlich ein „N“ erscheint. Das
bedeutet, daß die Postleitzahl nicht mit einem Ort verknüpft ist. Mit
Hilfe dieses Knopfes können Sie sich eine Datenbank der Orte an-
legen, aus denen Ihre Patienten stammen. Klicken Sie nun auf den
Knopf. Ein neues Fenster erscheint jetzt auf dem Bildschirm.

Legen Sie den Postleitzahlenbereich fest, falls sich Ihre Praxis in


einem Ort befindet, in dem es mehrere Postleitzahlen gibt.
Beispiel: München „PLZ von“ 80000 „PLZ bis“ 81999.

Ziehen Sie ggf. Ihr Postleitzahlenbuch zu Rate.

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8. Datensicherung

In einem Ort mit nur einer Postleitzahl, brauchen Sie lediglich das
Feld „PLZ von“ auszufüllen und tragen in das Feld „Ort“ den ent-
sprechenden Ortsnamen ein.

Klicken Sie jetzt den Knopf „Speichern“ und schließen Sie das Fen-
ster, um wieder auf die erste Seite der Karteikarte zurückzukehren.

Das Feld „in Behandlung“ wird bei der Neuaufnahme eines Patien-
ten automatisch mit einem Kreuz versehen. Wenn Sie mit dem
Cursor auf dem Feld stehen, können Sie dies durch Drücken der
„Leertaste“ (oder mit der Maus) inaktiv setzen, d.h. das Kreuzchen
wird dann entfernt. Lassen Sie das Kreuzchen jetzt aber bitte ste-
hen, denn wir möchten für diesen Patienten etwas später eine neue
Behandlung anlegen.

Bei den Feldern „Familienstand“ und „Geschlecht“ sehen Sie auf


der rechten Seite jeweils einen „Kombobox-Knopf“ auf dem sich ein
„Pfeil nach unten“ befindet. Wenn Sie mit der Maus darauf klicken
erscheint eine Auswahl. Positionieren Sie den Leuchtbalken auf die
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Tel. 089 / 622 70 80 Fax 089 / 622 70 844 EMail dtfc-pm@t-online.de

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9. Die Tastatur

richtige Auswahl und klicken Sie mit der linken Maustaste ein Mal,
um die Auswahl zu übertragen. Mit der Tastatur können Sie dies
durch Drücken der „ -Taste“ (Pfeiltaste nach unten) und anschlie-
ßend der Tabulatortaste erledigen.

Für das Feld „Versicherung“ besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich


eine Datenbank mit privaten Krankenkassen anzulegen. Mittels des
Knopfes, auf dem sich ein „Pfeil nach unten“ befindet, können Sie
sich eine Auswahl der bereits angelegten Krankenkassen anzeigen
lassen und die entsprechende auswählen. Um eine neue Kasse
aufzunehmen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Schreiben Sie den Namen der Kasse in das Feld „Versicherung“.
Auf dem bislang noch unbeschrifteten Knopf rechts erscheint jetzt
ein „N“. Klicken Sie jetzt mit der linken Maustaste auf den Knopf. Ein
neues Fenster wird nun geöffnet. Tragen Sie in das Feld „Kürzel“
ein zweistelliges Kürzel ein. In das Feld „Name“ wird von MEDIDAT
der vorher eingegebene Name automatisch eingetragen.

Anschließend drücken Sie auf den Kopf „Speichern“ und schließen


das Fenster. Im Laufe der Zeit haben Sie sich somit eine Kranken-
kassendatenbank aufgebaut.

Das Ausfüllen der ersten Seite der Karteikarte haben Sie nun hinter
sich gebracht. Sie sehen, es ist wirklich ganz leicht, mit MEDIDAT zu
arbeiten.

5.3 Die Karteikarte Seite 2


Ist der vorher aufgenommene Patient nicht gleichzeitig der Rech-
nungsempfänger (z.B. ein Kind), müssen Sie jetzt die zweite Seite
der Karteikarte öffnen. Ansonsten brauchen Sie keine Eintragungen
hierin vornehmen. Wir gehen aber jetzt einmal davon aus, daß die
Rechnung von einer anderen Person als vom Patienten bezahlt
werden wird . Klicken Sie auf den Karteikartenreiter „Karteik. 2“.
Auf der Seite zwei der Karteikarte können Sie nun mit den Eintra-
gungen beginnen.

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8. Datensicherung

Sie können die Adresse des Patienten in die Rechnungsadresse


durch Anklicken des Knopfes „Kopieren Patient =>“ übernehmen.
Tragen Sie bitte noch den Vornamen des Rechnungsempfängers
und zwar in der Reihenfolge „Vorname Nachname“ (z.B. Siegfried
Müller) ein. Sollte der Rechnungsempfänger eine andere Adresse
als der Patient haben, müssen Sie die Rechnungsadresse vollstän-
dig eingeben.

Um aus der Rechnung ersehen zu können, für welchen Patienten sie


bestimmt ist, sollten Sie den Liquidationstext auf die Rechnung ab-
stimmen. Es kann z.B. vorkommen, daß sich gleichzeitig zwei oder
mehrere Kinder einer Familie in Behandlung befinden. Um es für den
Rechnungsempfänger nachvollziehbar zu machen, für welches Kind
die jeweilige Rechnung gültig ist, können Sie dies mittels des
Liquidationstextes klarlegen.

Klicken Sie auf den mit drei Punkten versehenen Knopf neben dem
leeren Feld „Liqu. Text“. Das sich nun öffnende Fenster hält ver-
schiedene Texte bereit. Übertragen Sie den gewünschten Text durch
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9. Die Tastatur

Drücken der Eingabetaste oder durch Doppelklick mit der Maus. Der
Vorname des Patienten wird dann beim Rechnungsdruck automa-
tisch eingesetzt.

Im Feld „Anz. Kop.“ (Anzahl der Kopien) legen Sie fest, wie oft die
jeweilige Rechnung für den ausgewählten Patienten gedruckt wer-
den soll. In der Auswahl „Extras“ „Behandler“ „Rechnung“ können
Sie global festlegen, (d.h. für alle Patienten), wieviele Rechnungs-
kopien gedruckt werden sollen. Patientenbezogen können Sie aber
eine andere Anzahl der Ausdrucke definieren.

Wollen Sie beispielsweise immer die gleiche Anzahl der Ausdrucke,


dann lassen Sie die Einstellung „<auto>“ in der Kombobox stehen.
Möchten Sie aber beispielsweise bei einem bestimmten Patienten
eine andere Anzahl der Rechnungsausdrucke, dann wählen Sie hier
die gewünschte Anzahl aus.

Hinweis: Ein Original wir immer ausgedruckt. Wenn Sie also hier
zwei Kopien eintragen, erhalten Sie insgesamt drei Rech-
nungsausdrucke (1 Original und 2 Kopien).

Im Feld „keine Rechnung über PAD“ muß unbedingt ein


Kreuzchen stehen, wenn Sie Ihren Patienten selbst die Rechnung
stellen. Bei der Abrechnung über eine Abrechnungsstelle nehmen
Sie das Kreuzchen aus dem Feld.
Hinweis: Diese Einstellung ist nur sichtbar, wenn Sie das PAD-Modul
erworben haben.

Auf der rechten Seite des Fensters sehen Sie noch zwei Mal zwei
Anredenfelder, nämlich „Anreden Patient“ und „Anreden Rech-
nungsadressat“. Durch Anklicken des Pfeils rechts von der jeweili-
gen „Kombobox“ wählen Sie den gewünschten Text aus.

Schließlich betätigen Sie noch den Knopf „Speichern“.

Schreibfehler können Sie das natürlich jederzeit verbessern. Ver-


gessen Sie bitte aber nicht, nach jeder Änderung wieder zu spei-
chern. Sollten Sie aus Versehen den Knopf „Schließen“ angewählt
haben, ohne vorher gespeichert zu haben, sind Ihre Eingaben den-
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8. Datensicherung

noch nicht verloren, denn MEDIDAT stellt Ihnen daraufhin die Frage:
„Sollen Ihre Änderungen verloren gehen?“. Antworten Sie darauf
bitte mit „Nein“. Wollen Sie die Eingaben allerdings verwerfen, be-
stätigen Sie dies durch Drücken des „Ja“-Knopfes.

5.4 Eine neue Behandlung beginnen


Sie können jetzt eine neue Behandlung anlegen und danach mit der
Leistungseingabe beginnen.

Hinweis: Sie können gleichzeitig mehrere Behandlungen für einen


Patienten anlegen. Wenn sich ein Patient beispielsweise
wegen einer chronischen Krankheit in einer längeren Be-
handlung befindet und zudem wegen einer akuten Krank-
heit zu Ihnen kommt, brauchen Sie die laufende Behand-
lung nicht abzuschließen. Legen Sie einfach eine neue
Behandlung für die akute Krankheit an, denn MEDIDAT
bietet Ihnen diese Möglichkeit.

Klicken Sie nun auf den Karteikartenreiter „Behand.“, um eine neue


Behandlung anzulegen.

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9. Die Tastatur

Nachdem Sie das Fenster „Behand.“ (Auswahl Behandlungen) ge-


öffnet haben, klicken Sie den Knopf „Neu“ an. Jetzt erscheint das
Fenster „Leistungen“, in dem Sie Ihre erbrachten Leistungen erfas-
sen können.

5.5 Leistungen erfassen

Hinweis: Obwohl die Bezeichnung „Ziffer“ für die Leistungsnummer


nicht ganz richtig ist, wird dennoch dieses Wort verwendet,
weil es sich so eigebürgert hat.

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8. Datensicherung

Im Fenster „Leistungen“ sehen Sie mehrere Spalten, die alle von


Bedeutung sind.
Geben Sie die gewünschte Gebührenordnungsziffer ein und drüc-
ken Sie die „ -Taste“ (Cursor „Pfeil nach unten). Alle Informationen
zu dieser Leistung erscheinen dann automatisch. Der Leuchtbalken
wird in der Spalte „Ziffer“ auf die nächste Zeile positioniert.

Als Datum der Leistungserbringung wird das aktuelle Datum einge-


lesen, das Sie im unteren rechten Bereich des Leistungseingabe-
fenster sehen.

Hinweis: Sollte das Datum beim beim Öffnen des Fensters


„Leistungen“ nicht stimmen, so ist das Systemdatum Ihres
Rechners nicht richtig eingestellt. Sie können das Datum
aber in der Windows „Systemsteuerung“ korrigieren.

Wenn Sie nun beispielsweise das Datum der Leistungserbringung


verändern möchten, klicken Sie mit der Maus auf die entsprechende
Stelle des Datums und überschreiben das angezeigte. Das neu ein-
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9. Die Tastatur

getragene Datum bleibt so lange erhalten, bis Sie es wieder ändern.


Nach dem Schließen des Leistungseingabefensters und dem erneu-
ten Öffnen, wird das Datum wieder aktualisiert.

Sollten Sie die gewünschte Leistungsziffer nicht im Kopf haben,


können Sie sich die Gebührenordnung durch Drücken des Knopfes
„Eingabehilfe“ einblenden lassen.

Es gibt zwei Sortiermöglichkeiten der Gebührenordnung:


• Sortierung nach der laufenden Ziffer
• Sortierung alphabetisch nach der Leistungsbeschreibung

In der Gebührenordnung können Sie durch Eingabe einer Ziffer bzw.


eines Leistungstextes die entsprechende Leistung suchen. Wenn
Sie die gesuchte Ziffer (oder den Leistungstext) gefunden haben
erscheint die Meldung: „Ausdruck gefunden“. Der Leuchtbalken
steht jetzt auf der gewünschten Ziffer. Drücken Sie die Eingabetaste

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8. Datensicherung

oder klicken Sie mit der Maus den Knopf „Übernehmen“ an, um Ihre
Auswahl in das Leistungseingabefenster zu übertragen.

Sollte die gesuchte Ziffer bzw. der Text nicht in der Gebührenord-
nung vorhanden sein, gibt MEDIDAT die Meldung aus: „Ausdruck
nicht gefunden“. Ihre Eingabe wird ebenfalls angezeigt. Um eine
weitere Suche starten zu können, müssen Sie den Leuchtbalken
entweder nach oben oder nach unten bewegen. Jetzt können Sie
wiederum eine Ziffer bzw. einen Text eingeben.

Standardmäßig steht beim Öffnen des Leistungseingabefensters der


Leuchtbalken (in der Regel blau) in der Auswahlliste „Neue Lei-
stung“ auf der obersten Position, nämlich auf der Gebührenord-
nung. Da Sie die Möglichkeit haben, auch Sachleistungen, Lei-
stungsketten und Ampullen einzugeben, müssen Sie vor jeder
Eingabe überlegen, um welche Art von Eingaben es sich handelt.

Hinweis: Denken Sie bitte daran, die Onlinehilfe können Sie mit „F1“
aufrufen.

Wollen Sie beispielsweise eine Sachleistung eingeben, müssen Sie


zuerst entweder mit der Maus auf „Sachleistung“ klicken oder auf
der Tastatur die „Strg+Alt“-Tasten zusammen gedrückt halten und
ein Mal auf „S“ (steht für Sachleistung) tippen. Sie sehen, daß sich
der Leuchtbalken nun auf der Bezeichnung „Sachleistung“ befindet.
Das Porto für einen Brief wäre z.B. eine Sachleistung.

Analog dazu können Sie eine Leistungskette eintragen, vorausge-


setzt, Sie haben bereits eine oder mehrere vordefiniert. Sie müssen
zunächst in der Auswahlliste „Neue Leistung“ mit der Maus anklik-
ken oder durch Gedrückthalten der Tasten „Strg+Alt“ dem einmali-
gen Drücken von „K“ (steht für Leistungskette) den Leuchtbalken auf
„Leistungskette“ positionieren. Die Auswahl und Übernahme in das
Leistungseingabefenster erfolgt wie oben beschrieben.

Ampullen können Sie ebenso aufrufen, nur daß Sie für die richtige
Positionierung des Leuchtbalkens in der Sektion „Neue Leistung“
statt „K“ ein „A“ (steht für Ampulle) drücken.
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9. Die Tastatur

Nachdem Sie die von Ihnen erbrachten Leistungen eingetragen


haben, klicken Sie bitte den Knopf „Speichern“ mit der Maus an.
Indem Sie die „Strg“-Taste (Steuerungstaste) gedrückt halten und
ein Mal die Taste „S“ drücken, können Sie ebenfalls abspeichern.

5.6 Diagnosen eingeben


Bevor Sie eine ordnungsgemäße Rechnung drucken können, ist
noch die Eintragung einer Diagnose erforderlich.
Klicken Sie auf den Karteikartenreiter „Diagnose“. Das Diagnosen-
eingabefenster wird jetzt geöffnet. Der Leuchtbalken befindet sich
nun in der Spalte „Name“. Betätigen Sie bitte die „#-Taste“ (im
Volksmund auch Gartenzaun genannt). Danach drücken Sie zweimal
hintereinander die „Eingabetaste“. Ein Fenster mit der Bezeichnung
„freier Text Diagnose“ erscheint. Geben Sie jetzt die Diagnose ein.
Sollten Sie mehrere Diagnosen eintragen wollen, setzen Sie sie bitte
nebeneinander.
Beispiel: Grippaler Infekt, Rhinitis, Sinusitis

Auch wenn Sie eine sehr lange Diagnose eintragen möchten, setzen
Sie bitte alle einzelnen Diagnoseelemente nebeneinander. Den rich-
tigen Zeilenumbruch auf der Rechnung erledigt MEDIDAT für Sie.

Drücken Sie schließlich noch den Knopf mit der Bezeichnung


„Sichern“ und letztendlich noch nacheinander „Speichern“ und
„Schließen“.

5.7 Eine Rechnung drucken


Nach dem Schließen des Diagnosefensters befinden Sie sich wieder
im Fenster „Auswahl Behandlungen“. Alle wichtigen Informationen
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8. Datensicherung

zu den Behandlungen werden Ihnen dort angezeigt. Schalten Sie


bitte jetzt Ihren Drucker ein und überprüfen Sie, ob Papier eingelegt
ist. Klicken Sie nun auf den Knopf „Rechnung“ und schon beginnt
MEDIDAT mit dem Drucken der Rechnung.

Sollten Sie auf der ausgedruckten Rechnung einen (oder mehrere)


Eingabefehler entdecken, können Sie jederzeit Korrekturen vor-
nehmen. Im Fenster „Auswahl Behandlungen“ drücken Sie dazu
bitte den Knopf „Bearbeiten“ und schon sehen Sie alle Leistungen
wieder, die Sie vorher eingegeben haben.

Eintragungen (Leistungen und Diagnosen) können solange geändert


werden, bis die erstellte Rechnung als bezahlt vermerkt worden ist.
Eine bereits früher gedruckte Rechnung, die nach einer Korrektur
nochmal ausgedruckt werden soll, wird mit dem gleichen Rech-
nungsdatum und der gleichen Rechnungsnummer wieder zu Papier
gebracht.

Sie sehen, es ist wirklich nicht schwer, mit MEDIDAT zu arbeiten.


Vor Falscheingaben brauchen Sie ebenso keine Angst zu haben,
denn MEDIDAT bietet Ihnen sehr komfortable Korrekturmöglichkei-
ten.

Nach erfolgreichem Druck der Rechnung haben Sie bereits viel über
den Umgang mit MEDIDAT kennengelernt. Sie sollten sich nach und
nach mit den zahlreichen anderen Funktionen vertraut machen.

Denken Sie bitte immer daran, daß Ihnen MEDIDAT an jeder Stelle
des Programms mittels der „F1-Taste“ eine ausführliche Onlinehilfe
anbietet. Es lohnt sich, diese öfter mal aufzurufen.

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9. Die Tastatur

6. MEDIDAT beenden
Wenn Sie die Arbeit mit MEDIDAT beenden möchten, können Sie
dies durch Gedrückthalten der „Alt“-Taste und dem einmaligen
Drücken von „F4“ erreichen.

Sie befinden sich danach im Windows „Programmanager“. Mit wie-


derum der gleichen Tastenkombination können Sie auch Windows
verlassen.

„Für Windows 3.1x:“ Schalten Sie den Computer erst ab, wenn Sie
den "Prompt" C:\> auf dem Bildschirm sehen!

„Für Windows 95:“ Windows zeigt Ihnen eine Meldung am Bild-


schirm, wann Sie den Computer ausschalten können.

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8. Datensicherung

7. MEDIDAT Hilfsprogramme

7.1. Reorganisation
Eine Datenreorganisation sollten Sie immer dann durchführen, wenn
es Schwierigkeiten beim Aufruf von Patienten- oder Leistungsdaten
gegeben hat. Wenn Sie feststellen sollten, daß Daten, die Sie ganz
gewiß eingegeben haben, nicht mehr erscheinen, dürfen Sie keines-
falls mehr mit MEDIDAT weiterarbeiten. Beenden Sie MEDIDAT und
rufen Sie das mitgelieferte Programm „Hilfsprogramme“ auf.

Im Menü „Datei“ wählen Sie „Reorganisation“ an. Es gibt zwei Ar-


ten der Datenreorganisation, nämlich die „Reindizierung“ und die
„Reorganisation“. Die Reindizierung ist normalerweise die richtige
Auswahl. MEDIDAT sagt Ihnen aber, wann Sie die Reorganisation
mit Datenprüfung durchführen sollten.

Am Schluß der jeweiligen Aktion wird eine Meldung am Bildschirm


angezeigt. Nachdem Sie „Hilfsprogramme“ verlassen haben, können
Sie MEDIDAT wieder starten.

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9. Die Tastatur

8. Datensicherung
Um vor eventuellen Datenverlusten geschützt zu sein, ist es drin-
gend erforderlich, regelmäßig die Daten auf ein externes Medium
zu sichern.

Ebenso wie Ihre Programme, werden alle Ihre Eingaben in


MEDIDAT auf der Festplatte gespeichert. Bei einem Festplatten-
defekt kann es deshalb sein, daß die Daten auf der Festplatte nicht
mehr zugänglich sind.

Sie sollten daher täglich Ihre Daten auf Diskette, Streamer


(Bandsicherungsgerät), ZIP-Drive oder MO-Laufwerk übertragen.
Die gebrächlichste Art ist das Sichern auf Band mittels Streamer.
Für den Fall, daß ein Schaden am Computer entstanden ist, können
die Daten dann jederzeit wieder von einem externen Medium auf
eine neue Festplatte zurückübertragen werden.

Legen Sie für jeden Tag, an dem Sie mit MEDIDAT arbeiten ein
Sicherungsmedium an. Für den Fall, daß Sie mit Bändern sichern,
sollten Sie ein Band mit der Bezeichnung „Montag“, ein Band mit der
Bezeichnung „Dienstag“ usw. anlegen. Jeden Montag schieben Sie
dann das Band mit dem Namen „Montag“ in den Streamer. Sämtli-
che Eingaben, die Sie dienstags getätigt haben sichern Sie auf das
Band „Dienstag“. Dadurch haben Sie immer Sicherungen für eine
zurückliegende Woche vorrätig.

Wenn Sie keinen Streamer (Bandsicherungsgerät) mit eigener Si-


cherungssoftware besitzen, können Sie Ihre Daten auch auf Diskette
sichern. Dies ist aber leider sehr zeitintensiv und unkomfortabel. Hier
gehen Sie genauso vor, wie oben beschrieben.

Mittels des im Lieferumfang von Windows 3.1x enthaltenen Daten-


sicherungsprogramms „MW-Backup“ sind Sie in der Lage, die Ver-
zeichnisse „MED8“ und alle Unterverzeichnisse zu sichern, in de-
nen Programmteile und Ihre Daten enthalten sind.

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8. Datensicherung

Dasselbe gilt für Windows 95, nur daß das mitgelieferte Datensiche-
rungsprogramm hier „Backup“ heißt.

Wie man die Installation und Konfiguration des jeweiligen Datensi-


cherungsprogramms durchführt, lesen Sie bitte in der zugehörigen
Beschreibung von MS-Windows nach.

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9. Die Tastatur

9. Die Tastatur
Hinweis: Der beschriebene Aufbau der Tastatur bezieht sich auf die
MF-2 Standardtastatur. Bei Notebooks ist der Aufbau der
Tastatur herstellerabhängig und deshalb nicht einheitlich.
Die beschriebenen Tasten sind aber dennoch auf der Note-
booktastatur zu finden.

Die Tastatur besteht aus 3 Blöcken und der Funktionstastenreihe

1. Schreibmaschinenblock (linker Teil mit grauen und weißen


Tasten)
2. Cursorblock (gesprochen Körser) (halbrechter Teil mit aus-
schließlich grauen Tasten)
3. Ziffernblock (ganz rechts mit grauen und weißen Tasten)
4. Funktionstastenreihe (obere Tastenreihe mit ESC, F1 bis F12,
grau und weiß)

zu 1. Schreibmaschinenblock:
• Die Tastatur funktioniert wie die der Schreibmaschine
• die EINGABE-Taste (auch RETURN- oder ENTER-Taste)
(abgewinkelter Pfeil): bewirkt einen Zeilenumbruch
• BackSpace (Pfeil nach links = längliche Taste über der Eingabe-
taste): löscht ein Zeichen nach links
• 〉 Shift-Taste (auch Großstellungs- oder Umschalttaste): bewirkt
die Umschaltung auf Großbuchstaben
• ∫ Großbuchstabenfeststeller
• Tabulator: bewirkt das Springen des Cursors in das nächste Ein-
gabenfeld
• 〉 +Tabulator: bewirkt das Springen des Cursors in das vorherige
Eingabefeld

zu 2. Cursorblock (zweigeteilt)
Mit der Cursor-Tastatur können Sie an beliebige Stellen Bildschirm-
fensters fahren, ohne etwas zu verändern.
Ausnahme: Leistungseingabe
•  nach links (Pfeil nach links)
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8. Datensicherung

•  nach rechts (Pfeil nach rechts)


•  nach oben (Pfeil nach oben)
•  nach unten (Pfeil nach unten)

• <Einfg> : Einfügen von Zeichen in einen Text


• <Entf> : Zeichen an Cursorposition wird gelöscht
• <Pos1> : Cursor an den Zeilenanfang setzen
• <Ende> : Cursor an das Zeilenende setzen
• <Bild> : Eine Bildschirmseite zurückblättern
• <Bild↓> : Eine Bildschirmseite vorblättern

zu 3. Funktionstastenreihe
Die Funktionstasten befinden sich auf der oberen Seite der Tastatur
und sind mit F1, F2 usw. bezeichnet.
Deren Belegung ist von Programm zu Programm unterschiedlich.
Die generelle Funktionstastenbelegung bei MEDIDAT ist wie folgt:

<F1> Aufruf von Hilfe


<F2> (unterschiedlich)
<F3> (unterschiedlich)
<F4> (unterschiedlich)
<F5> (unterschiedlich)
<F6> (unterschiedlich)
<F7> Zeile, bzw. Satz löschen
<F8> Zeile, bzw. Satz einfügen
<F9> (unterschiedlich)
<F10> (unterschiedlich)

zu 4. Ziffernblock
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9. Die Tastatur

Der Ziffernblock ist der Teil ganz rechts auf der Tastatur.

Da er für die Bedienung von MEDIDAT belanglos ist, wird nicht


näher darauf eingegangen.

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8. Datensicherung

10. Software-Lizenzbedingungen
für die Verwendung von Datentechnik Frick+Co. GmbH Software.
Mit dem Erwerb von Software erkennt der Erwerber (im folgenden
auch Anwender genannt) die anschließend aufgeführten Lizenzver-
tragsbedingungen an:

Vertragsbedingungen:
Gegenstand des Vertrags ist das auf einem Datenträger aufge-
zeichnete Computerprogramm (nachfolgend auch Software ge-
nannt), die Programmbeschreibung bzw. Bedienungsanleitung.
Datentechnik Frick+Co. GmbH macht darauf aufmerksam, daß es
nach dem gegenwärtigen Stand der Technik nicht möglich ist, feh-
lerfreie Software zu erstellen.

1. Der Anwender erhält für die von ihm erworbene Software samt
Dokumentation eine zeitlich uneingeschränkte Benutzerlizenz,
die sich jedoch nur auf eine Systemeinheit bezieht. Der An-
wender ist nicht berechtigt, die Software und die Dokumentation
ganz oder nur auszugsweise an einen Dritten weiterzugeben, zu
vermieten oder sonstwie zugänglich zu machen. Benutzt ein
Anwender zwei Computeranlagen für den gleichen Anwen-
dungszweck, so ist er nur mit Genehmigung von Datentechnik
Frick+Co. GmbH berechtigt, die Software auf diesen beiden
Systemen einzusetzen.

2. Dem Anwender ist es ebenfalls nicht erlaubt, die Software ab-


zuändern, zu entkompilieren, zu übersetzen, zu entassemblie-
ren oder die Dokumentation zu vervielfältigen. Der Anwender
erhält mit dem Kauf von Software nur Eigentum an dem körper-
lichen Datenträger, auf dem die Software aufgezeichnet ist. Ein
Erwerb von Rechten an der Software ist gleichzeitig ausge-
schlossen.

3. Die Anfertigung einer Sicherheitskopie ist dem Anwender er-


laubt. Die Sicherheitskopie muß jedoch mit dem Urheberrechts-
vermerk versehen werden.

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9. Die Tastatur

4. Der Vertrag läuft über unbestimmte Zeit. Das Recht des An-
wenders auf Benutzung der Software erlischt in dem Augen-
blick, in dem eine Bedingung des Vertrages verletzt wird.

5. Datentechnik Frick+Co. GmbH weist zudem darauf hin, daß der


Anwender für evtl. Schäden, die er wegen einer Vertragsverlet-
zung verursacht hat, haftbar gemacht werden kann. Die uner-
laubte Weitergabe des Programms wird mit einer Vertragsstrafe
von DM 50.000,- geahndet. Der Käufer des Programms ist sich
bewußt, daß die unerlaubte Weitergabe strafbar ist und zur An-
zeige gebracht wird.

6. Der Umtausch bzw. die Rückgabe von Software ist ausge-


schlossen.

7. Datentechnik Frick+Co. GmbH gewährleistet, daß die Daten-


träger bei der Auslieferung in der Materialausführung fehlerfrei
sind. Während der Zeit von 6 Monaten (ab Kaufdatum), wird für
einen fehlerhaften Datenträger Garantie geleistet.

8. Datentechnik Frick+Co. GmbH ist berechtigt, Änderungen und


Aktualisierungen nach eigenem Ermessen zu erstellen.

9. Alle registierten Anwender erhalten, gegen einen von Daten-


technik Frick + Co. GmbH bekanntgegebenen Betrag, auf
Wunsch stets die neueste Version (Update) der erworbenen
Software.

10. Datentechnik Frick+Co. GmbH übernimmt keine Haftung für die


Fehlerfreiheit der Software. Insbesondere übernimmt Daten-
technik Frick+Co. GmbH keine Gewähr, daß die Softwarefunk-
tionen die Anforderungen des Anwenders erfüllt oder in der von
ihm getroffenen Auswahl zusammenarbeitet. Für den Verlust
oder die Beschädigung von Daten übernimmt Datentechnik
Frick+Co. GmbH keine Verantwortung.

11. Bei Erwerb einer Netzwerk-Lizenz kann der Erwerber der Soft-
ware nur mit entsprechend vielen Arbeitsstationen gleichzeitig
arbeiten, als er Arbeitsplatz-Lizenzen erworben hat.
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8. Datensicherung

12. Schadensersatzansprüche gegenüber Datentechnik Frick+Co.


GmbH sind ausgeschlossen.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.

Damit Sie künftige Updates (neue Versionen) und tele-


fonische bzw. schriftliche Unterstützung erhalten können,
sollten Sie bitte unbedingt die beiliegende Anwender-
Registrierung an Datentechnik Frick + Co. GmbH schik-
ken.

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9. Die Tastatur

11. Allgemeine Tips


Wie bei jedem technischen Gerät, sollten auch bei einem Rechner
von Zeit zu Zeit bestimmte „Wartungsarbeiten“ durchgeführt werden.

Ohne auf weitere technische Details eingehen zu wollen, empfehlen


wir Ihnen, ein Mal pro Monat das Programm „Scandisk“ laufen zu
lassen.

„Für Windows 3.1x“: Verlassen Sie bitte Windows. Sie sehen dann
ein „C:\>_“ (C-Prompt genannt) auf dem Bildschirm. Geben Sie nun
„scandisk“ ein und drücken Sie die Eingabetaste. Folgen Sie nun
den Anweisungen auf dem Bildschirm und ziehen Sie ggf. die Be-
schreibung von MS-DOS zu Rate.

„Für Windows 95“: Verlassen Sie Windows und klicken Sie dabei
die Auswahl „MS-DOS Modus starten“ an, so daß Sie ein „C:\>_“
(C-Prompt genannt) auf dem Bildschirm sehen. Geben Sie nun
„scandisk“ ein und drücken Sie die Eingabetaste. Folgen Sie nun
den Anweisungen auf dem Bildschirm und ziehen Sie ggf. die Be-
schreibung von Windows 95 zu Rate

Außerdem sollten Sie wirklich nur die Programme auf Ihrem Rechner
installieren, die Sie unbedingt benötigen. Jedes installierte Pro-
gramm nimmt Ihnen einen Teil der Rechnerressourcen. Darüber
hinaus sollte man sich vor nicht lizensierter (auf deutsch: gestohle-
ner) Software hüten. Das „Ausleihen“, Kopieren und Weitergeben
von Software ist verboten und kann empfindliche Strafen nach sich
ziehen.

Es empfiehlt sich weiterhin die Anschaffung eines Antivirenpro-


gramms, mit dem man regelmäßig seine Festplatte auf Viren über-
prüfen sollte.

Ändern Sie bitte nichts an der Datei „Med8ini.cfg“ im Verzeichnis


Med8, denn möglicherweise läuft MEDIDAT dann nicht mehr.

Datentechnik Frick + Co. GmbH * Claude-Lorrain-Straße 37 * 81543 München


Tel. 089 / 622 70 80 Fax 089 / 622 70 844 EMail dtfc-pm@t-online.de

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8. Datensicherung

12. Fehlerbehebung
Gelegentlich kann es vorkommen daß sich ein Windowsprogramm
mit der Fehlermeldung verabschiedet „Programm xy verursachte
eine allgemeine Schutzverletzung an Modul ...“. Es handelt sich
dabei um einen sog. Absturz. Windows bietet Ihnen daraufhin die
Auswahl „Beenden“ oder „Ignorieren“ an. Sie sollten den Knopf
„Beenden“ anwählen und Windows ebenfalls verlassen.

Wenn Ihnen das bei der Arbeit mit MEDIDAT passiert, sollten Sie
wie folgt vorgehen:

1. Starten Sie wiederum Windows.


2. Rufen Sie die MEDIDAT „Hilfsprogramme“ auf.
3. Wählen Sie den Menüpunkt „Reinidizierung“ an, es sei denn
MEDIDAT schlägt Ihnen die Reorganisation vor und starten
Sie die getroffene Auswahl.
4. Beenden Sie nach der entsprechenden Meldung „Reindex / Re-
organisation erfolgreich verlaufen“ die Hilfsprogramme.
Sollte dabei eine Fehlermeldung erschienen sein, starten Sie
den Reindex- bzw. Reorganisationslauf nochmal und beenden
dann die Hilfsprogramme.
5. Rufen Sie MEDIDAT wieder wie gewohnt auf.

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