Sie sind auf Seite 1von 2

Die zentralafrikanische Republik begrüßt die Bemühungen Marokkos zur Entwicklung

der Sahara-Region

Die zentralafrikanische Republik hat am Freitag, den 12. Oktober vor dem 4. Ausschuss der
Generalversammlung der Vereinten Nationen die Bemühungen Marokkos für die Entwicklung
der Sahara-Region begrüßt, insbesondere die sozioökonomischen und die
Infrastrukturprojekte, die "von der marokkanischen Autonomieinitiative ausgehen".

Die Autonomie-Initiative "erfüllt internationale Standards für die Übertragung von


Befugnissen an die lokale Bevölkerung sowie die wesentlichen Errungenschaften Marokkos
im Bereich der Menschenrechte, die in der Resolution 2414 des Sicherheitsrats zur
Erwähnung kommen", sagte Gilbert Touangai, Generaldirektor für politische Angelegenheiten
im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der zentralafrikanischen Republik.

Er betonte auch, wie wichtig es sei, eine "dauerhafte Lösung für den regionalen Konflikt um
die Sahara" zu erzielen.

"Die zentralafrikanische Republik unterstützt den politischen Prozess unter der


ausschließlichen Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und die
Erleichterung seines persönlichen Gesandten für die Sahara, Herrn Horst Köhler, mit dem
Ziel, eine für beide Seiten akzeptable und ausgehandelte politische Lösung für diesen
regionalen Streit zu finden, wie es vom Sicherheitsrat seit 2007 empfohlen wird", betonte er.

Deshalb unterstütze die Delegation der zentralafrikanischen Republik die Resolution 2414 des
Sicherheitsrats, worin betont wird, dass "auf der Grundlage eines Kompromisses eine
realistische, pragmatische und nachhaltige politische Lösung der Sahara-Frage angestrebt
werden muss".

Er erinnerte auch daran, dass der Sicherheitsrat die Nachbarstaaten, insbesondere Algerien,
dazu aufgefordert habe, "wichtige Beiträge zum politischen Prozess zu leisten und ihre
Teilnahme am Verhandlungsprozess zu verstärken".

"In diesem Sinne möchte meine Delegation daran erinnern, dass die Resolution 2414 erneut
bekräftigt hat, dass eine politische Lösung für diesen langjährigen Konflikt und eine
verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der arabischen Maghreb-Union zur
Stabilität und zur Sicherheit in der Sahelzone beitragen wird ", betonte Touangai.

Wie der persönliche Gesandte des Generalsekretärs sagte, "begrüßen wir die uneingeschränkte
Zusammenarbeit Marokkos, die es dem persönlichen Gesandten des Generalsekretärs im Juni
2018 ermöglichte, der Sahara-Region Besuch abzustatten, insbesondere den Städten
Laâyoune, Dakhla und Smara, wo er sich mit den Vertretern der Bevölkerung der
marokkanischen Sahara traf, die demokratisch gewählt wurden", fügte er hinzu.

Der Diplomat betonte auch, dass Köhlers Einladung zu Algerien, Marokko und Mauretanien,
am 5. und 6. Dezember in Genf an einem runden Tisch teilzunehmen, "eine lobenswerte
Initiative sei, die wir begrüßen, und wir loben auch die spontane und positive Antwort
Marokkos auf diese Einladung als Teil seiner Verpflichtung, eine politische Lösung für diesen
regionalen Konflikt zu erzielen".

In ähnlicher Weise äußerte der zentralafrikanische Beamte die "Besorgnis" seines Landes in
Bezug auf die Leiden der Bevölkerung in den Lagern von Tindouf und bestand auf "die
Notwendigkeit einer Volkszählung, in Übereinstimmung mit dem humanitären Völkerrecht,
dem Mandat des Büros der Hochkommissars für Flüchtlinge, den Empfehlungen des
Generalsekretärs der Vereinten Nationen und den einschlägigen Resolutionen des
Sicherheitsrats. "

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com