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Der Maler und Grafiker Franz Marc mit seiner


Mutter, seinem Bruder Paul, Maria Marc und den
Malern Jean-Bloé Niestlé und Helmuth Macke in
einer Laube
Porträtierte Person:
Marc, Maria
DKA_NLMarcFranz_IA1-0115
Verweisung:
Franck, Maria
Kurzbiografie:
Maria Marc, geborene Franck, wurde am 12. Juni 1876 in Berlin
geboren. In gutbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen, erhielt
sie in ihrer Jugend eine umfassende musikalische Erziehung und
Zeichenunterricht an der Königlichen Kunstschule in Berlin, wo
sie 1895 ihren Abschluss als Zeichenlehrerin machte. Zwischen
1899 und 1902 nahm sie Unterricht in der Damenklasse des in
Berlin ansässigen Malers Karl Storch (1864-1954). Ihre Studien
setzte sie ab 1903 in München an der Damenakademie des
Künstlerinnenvereins fort. Zwei Jahre später lernte sie den Maler
Franz Marc (1880-1916) kennen und ging ein spannungsreiches
Verhältnis mit ihm ein. Ab 1908 festigte sich die Beziehung, die
offizielle Eheschließung fand jedoch erst 1913 statt. Eine seit
1907 aufgetretene rheumatische Erkrankung der Hände
verhinderte das Entstehen eines größeren künstlerischen Oeuvres.
Stilistisch stehen die frühen Arbeiten von Maria Marc - Gemälde
und Zeichnungen - dem Werk ihres Ehemanns nahe. Nach dem
Tod von Franz Marc 1916 übernahm sie die Verwaltung seines
Nachlasses und sorgte für die Verbreitung des künstlerischen und
schriftlichen Werkes. In den 1930er Jahren schuf Maria Marc
Webteppiche in abstrakt-geometrischen Mustern. Nach Ende des
Zweiten Weltkriegs setzte sie ihre Bemühungen um die
Anerkennung der Werke von Franz Marc fort. Ihre eigenen
Webarbeiten zeigte sie 1952 in der Galerie Otto Stangl. Am 25.
Januar 1955 starb Maria Marc in Ried bei Kochel.
Lebensdaten:
1876 - 1955
Geburtsort:
Berlin
Sterbeort:
Ried
Land:
Deutschland
Berufsindex:
Malerin
Normdaten:
DNB: 119352435
VIAF: 76437899

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Quellen:
Deutsche Nationalbibliothek
Wikipedia
Deutsche Digitale Bibliothek
Deutsche Biographie, NDB/ADB

Marc, Franz
Verweisung:
Marc, Franz Moritz Wilhelm
Mark, Franc
Marc, Franc
フランツ・マルク
マルク, フランツ
Kurzbiografie:
Franz Moritz Wilhelm Marc wurde am 8.2.1880 in München als
Sohn des Malers Wilhelm Marc geboren. 1899 begann er ein
Studium der Philologie und Theologie an der Universität
München und wechselte 1900 an die Münchner Akademie, um
Malerei bei Gabriel von Hackl und Wilhelm von Diez zu
studieren. 1903 und 1907 reiste Franz Marc nach Paris, wo er
Bilder der französischen Impressionisten sah und kopierte. In
München arbeitete er an Tierdarstellungen, die er zunehmend
stilisiert malte, und vertiefte sich in die Symbolkraft der Farbe.
1909 wurde Franz Marc Mitglied der Neuen Künstlervereinigung
München. 1910 zog er nach Sindelsdorf in Oberbayern und erhielt
seine erste Ausstellung. Marc lernte den Maler August Macke und
den Berliner Fabrikanten und Kunstsammler Bernhard Koehler
kennen, der mit Marc einen Vorkaufsvertrag für seine Werke
abschloss und ihn so finanziell absicherte. Ein Jahr später trat
Marc gemeinsam mit Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und
anderen aus der Neuen Künstlervereinigung aus. Zusammen mit
Kandinsky gab Franz Marc den Almanach Der Blaue Reiter
heraus und organisierte zwischen 1911 und 1912 zwei
Ausstellungen. 1912 reiste Franz Marc in Begleitung von August
Macke erneut nach Paris, wo sie unter anderem Robert Delaunay
besuchten. 1913 war Marc am Berliner Ersten Deutschen
Herbstsalon von Herwarth Walden beteiligt. Im Jahr darauf
meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst. Er kam nach
Frankreich an die Front und wurde bei einem Erkundungsritt vor
Verdun am 4.3.1916 von einer Granate tödlich verletzt. 1917
wurde sein Leichnam nach Kochel am See überführt und dort
beerdigt.
Lebensdaten:
1880 - 1916
Geburtsort:
München
Land:
Deutschland
Berufsindex:
Maler, Grafiker, Schriftsteller
Publikationen:
Marc, Franz: Briefe aus dem Feld. - 1940
Normdaten:
DNB: 11857745X
DBpedia: Franz_Marc
VIAF: 44310294

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Quellen:
Deutsche Nationalbibliothek
Wikipedia
Deutsche Digitale Bibliothek
Deutsche Biographie, NDB/ADB
Literatur:
Bibliotheksverbund Bayern, B3Kat (231 Einträge)
Bibliotheken der Universität Heidelberg (86 Einträge)
Weitere Porträts:
DIGIPORTA (23 Einträge)
Virtuelles Kupferstichkabinett
Nachlass-Nachweis:
KALLIOPE

Marc, Sophie
Kurzbiografie:
Sophie Marc, die Mutter des Malers Franz Marc, lebte von 1847
bis 1926.
Lebensdaten:
1847 - 1926

Marc, Paul
Kurzbiografie:
Paul Marc wurde am 23. Dezember 1877 in München geboren. Er
studierte Klassische Philologie an der Ludwig-Maximilians-
Universität in München. Ab 1901 war er Mitarbeiter von Karl
Krumbacher. Ab 1909 war er Mitherausgeber der Byzantinischen
Zeitschrift. Zwischen 1914 und 1918 diente er als Soldat im
Ersten Weltkrieg. Nach 1918 war er für den Verlag "Der Neue
Merkur" tätig. Ab 1923 arbeitete er als stellvertretender Leiter am
Institut für Auswärtige Politik in Hamburg. Er war mit Helene
Marc verheiratet. Paul Marc verstarb am 23. September 1949 in
Maising.
Lebensdaten:
1877 - 1949
Geburtsort:
München
Sterbeort:
Maising
Land:
Deutschland
Berufsindex:
Byzantinist, Privatgelehrter, Redakteur
Normdaten:
DNB: 116759011
VIAF: 30295942
Quellen:
Deutsche Nationalbibliothek
Wikipedia
Deutsche Digitale Bibliothek
Deutsche Biographie, NDB/ADB
Literatur:
Bibliotheksverbund Bayern, B3Kat (1 Eintrag)
Bibliotheken der Universität Heidelberg (1 Eintrag)

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Weitere Porträts:
DIGIPORTA (5 Einträge)
Nachlass-Nachweis:
KALLIOPE

Macke, Helmuth
Kurzbiografie:
Es liegen derzeit keine weiteren Lebensdaten vor.
Lebensdaten:
1891 - 1936
Land:
Deutschland
Berufsindex:
Maler
Normdaten:
DNB: 118575872
VIAF: 8179740
Quellen:
Deutsche Nationalbibliothek
Wikipedia
Landesbibliographie Baden-Württemberg
Deutsche Biographie, NDB/ADB

Niestlé, Jean-Bloé
Kurzbiografie:
Es liegen derzeit keine weiteren Lebensdaten vor.
Lebensdaten:
1884 - 1942
Land:
Deutschland
Berufsindex:
Tiermaler
Normdaten:
DNB: 120828871
VIAF: 854032
Quellen:
Deutsche Nationalbibliothek
Wikipedia
Deutsche Digitale Bibliothek
Deutsche Biographie, NDB/ADB

Beschreibung:
Vollfiguriges Gruppenbild um einen Tisch in einer Laube. Ganz links im Bild
ist Franz Marcs Mutter Sophie Marc im Profil nach links gewandt in einem
dunklen Krinolinkleid mit Hut zu sehen. Zu ihrer Linken sitzt Marcs Bruder,
der Byzantinist Paul Marc, in Frontalansicht in einem hellen Hemd und
Krawatte. Er hat seine Hände im Schoß übereinander gelegt. Zu seiner Linken
sitzt Franz Marc im Dreiviertelprofil nach links gewandt in einem dreiteiligen
Anzug mit Hemd und Krawatte. Zu seiner Linken sitzt Maria Marc im Profil
nach rechts gewandt in einem hellen Kleid mit Hut. Links von ihr sitzt Helmuth
Macke im Halbprofil nach rechts gewandt mit einer Pfeife im Mund in einem
hellen Anzug. Zu seiner Linken sitzt Jean-Bloé Niestlé. Vor dem Tisch liegen
zwei Hunde.
Entstehungsort:
Kochel am See

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Datierung:
um 1911
Technik:
Silbergelatineabzug (Neuabzug)
Trägermaterial:
Barytpapier
Bildformat:
75 x 97 mm (Höhe x Breite)
Blattformat:
89 x 119 mm (Höhe x Breite)
Porträtart:
Gruppenporträt
Vorlage:
Fotografie
Farbigkeit:
monochrom
Aus Bestand:
Marc, Franz
Gehört zu Signatur:
Marc, Franz, I,A-1
Bildnummer:
DKA_NLMarcFranz_IA1-0115
Sammlungsbezug:
Die Fotografie gehört zu einem Konvolut von privaten Fotografien aus den
Jahren 1893 bis 1955. Der Bestand Marc enthält außerdem
Personenstandsdokumente, Familienkorrespondenz, das Pariser Tagebuch und
Korrespondenz unter anderem von Adolf Erbslöh, Lyonel Feininger, Erich
Heckel, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Kokoschka, August Macke,
Ludwig Meidner, Gabriele Münter und Emil Nolde, außerdem private und
Werkfotografien sowie Reproduktionen. Enthalten ist auch der Restnachlass
seines Vaters, des Malers Wilhelm Marc (1839-1907). Die Bestandslaufzeit
umfasst die Jahre 1800 bis 2009. Der Nachlass Franz Marc kam in den Jahren
1972 bis 2010 ins Archiv.
Archiv:
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum
Kornmarkt 1
90402 Nürnberg

Tel.: +49 911 1331-250


archive(at)gnm.de

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