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Zum Studium nach Deutschland

Mehr und mehr Studenten aus der ganzen Welt kommen nach Deutschland um
dort zu studieren. Deswegen stellt sich die Frage, ob die deutschen Hochschulen
noch mehr ausländische Studierende ausbilden sollen. Der folgende Text
beschäftigt sich damit.

Die von Wissenschaft weltoffen (DAAD und HIS) herausgegebene Grafik gibt
Auskunft darüber, wie die Zahl der ausländischen Studenten, die nach
Deutschland zum Studium kommen, sich im Zeitraum von 1997 bis 2006
verändert hat. Außerdem liefert die Grafik Informationen über die wichtigsten
Herkunftsländern im Jahr 2006. Laut der Grafik hat sich die Zahl der ausländischen
Studenten, die in Deutschland studieren, zwischen 1997 und 2006 fast
verdoppelt – im Jahr 1997 betrug die Zahl der Studenten 100 033 und im Jahr
2006 – 189 450 Studenten. Besonders auffallend ist, dass sich die Zahl der
Studenten im Zeitraum von 2000 bis 2004 jedes Jahr um ungefähr 13 000 -20 000
Studenten erhöht hat. Dagegen stieg die Zahl der Studenten im Jahr 2005 nur um
ungefähr 6 000 Studenten, im Jahr 2006 – nur um ungefähr 3 000. Dabei
kommen 13,8% aller Studenten aus China, an zweiter Stelle befindet sich
Bulgarien mit 12 423 Studenten, dann kommt Polen, das ungefähr so viele
(nämlich 12 301) Studenten in Deutschland hat. An vierter Stelle steht Russland:
die Zahl der russischen Studenten in Deutschland beträgt 9 826. Die wenigsten
Studierenden kommen aus Österreich (4 225).

Nachdem ich einige Zahlen dargestellt habe, komme ich zur Frage, ob
Deutschland als Studienland noch attraktiver für ausländische Studierende
werden soll. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen glauben, dass
Deutschland noch attraktiver für ausländische Studenten werden soll, weil wir in
der Zeit der Globalisierung leben. Andere sind der Meinung, dass obwohl
ausländische Studierende sehr wichtig für Deutschland sind, sich die Zahl der
Studenten nicht erhöhen soll, sondern ausländische Studierende, die schon in
Deutschland sind, sollen mehr beachtet werden.

Ich stimme zu, dass die ausländischen Studierenden, die bereits in Deutschland
sind, Aufmerksamkeit brauchen, weil einige Studenten das Studium oder die
Arbeit in Deutschland nicht schaffen, weil es für sie sehr schwer ist. Aber aus
meiner Sicht ist es besser für Deutschland, wenn die Zahl der ausländischen
Studierenden sich noch weiter erhöht, weil die Studenten nach dem Studium in
Deutschland wahrscheinlich arbeiten werden - es beeinflusst die Wirtschaft des
Landes positiv. Ein weiterer Grund dafür ist, dass Deutschland auf jeden Fall an
der Globalisierung teilnehmen muss, man kann diesen Prozess nicht einfach
stoppen. Es gibt natürlich auch Nachteile hier – wenn es so ist, dass zu viele
ausländische Studierende nach Deutschland kommen, wird der Kampf um einen
Arbeitsplatz in Deutschland noch stärker sein. Aber auf der anderen Seite kann es
deutsche Leute motivieren. Deswegen kann ich der ersten Meinung nur
zustimmen.

In meinem Heimatland ist Deutschland als Studienland sehr attraktiv. Viele


russische Leute lernen Deutsch, um in Deutschland studieren zu können. Und laut
der obengenannten Grafik sind wir eines der wichtigsten Herkunftsländern für
Deutschland, wenn es um das Studium geht. Für uns ist das Studium in
Deutschland nicht nur eine Möglichkeit unser Deutsch zu verbessern, es ist auch
eine neue Erfahrung, die für unser zukünftiges Leben wichtig ist.

Aus den genannten Gründen kann man schließen, dass nicht nur ausländische
Studierende vom Studium in Deutschland profitieren, sondern auch das Land.