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Das

ist Cedric. Cedric lebt ganz allein in


seiner großen, weiten Wüste. Allein, aber
zufrieden.



Heute denkt Cedric an Weihnachten.
Anderswo beschenken sich alle Menschen
gegenseitig, nur er ist alleine und hat
niemanden, dem er eine Freude machen
könnte. Außerdem gibt es hier nichts anderes
als Sand.



Macht nichts! Irgendjemand kann einen Sack
voller Sand bestimmt gut brauchen. Cedric
macht sich auf den Weg in eine andere Welt...




Brrrr! In der Eiswelt ist es ganz schön kalt!
Und rutschig ist es auch! Cedric begegnet
einem kleinen Eskimo-Mädchen, das auf dem
glatten Eis ständig ausrutscht.




Der Sand kann sicher helfen! Wenn man ihn
auf den Boden streut, ist es dort kein
bisschen glatt mehr und man kann
problemlos darüber laufen. Das Eskimo-
Mädchen freut sich sehr und gibt Cedric –
weil es hier nun mal nichts anderes gibt – als
Dank einen großen Brocken Eis mit. Und
Cedric geht weiter...




Im Dschungel ist es schwül und heiß. Selbst
die Affen sind nur noch am Schwitzen! Eine
Abkühlung würde sicher gut tun.



Was für ein Geplansche! Der Eisblock ist
geschmolzen und hat den Urwald-Graben in
ein herrlich kühles Wasserbecken
verwandelt. Hier können sich nun alle
Bewohner baden und abkühlen. Cedric
nimmt sich einen kleinen Baumsprössling
mit und seine Reise nimmt seinen Lauf...




Hoch oben auf dem Berggipfel ist es hell, aber
auch öde. Alles ist grau und nichts wächst auf
diesem steinigen Boden.




Der Baum aus dem Dschungel verändert
gleich die ganze Landschaft! Sogar leckere
Früchte wachsen darauf, von denen man
naschen kann!
Hier ganz oben auf dem Berg gibt es so viel
Licht, dass Cedric sich ein wenig davon
mitnimmt und weiterzieht...




In der Steinhöhle ist es so finster, dass man
kaum die Hand vor Augen sehen kann! Die
Steine machen einen sehr gruseligen
Eindruck. Wie würde es hier nur im Hellen
aussehen?




Fantastisch! Erst durch das helle Licht kann
man erkennen, dass die vielen Steine in
Wirklichkeit in den Schönsten Farben
schimmern! Cedric nimmt sich einen von
ihnen mit und setzt seinen Weg fort...




Iiiiih! Diese Wasserwelt ist ja ganz verdreckt
und trüb! Hier muss wohl mal ordentlich
geputzt werden!
Der Mineralienstein aus der Höhle kann das
Wasser reinigen, bis es wieder glasklar und
sauber ist. Es ist wunderschön hier! Cedric
nimmt sich ein wenig frisches Wasser mit
und bereist die letzte Welt...




Diese Stadt ist ganz dreckig, verqualmt und
vergiftet. Die Häuser und Straßen sind grau
und aus den Schornsteinen steigt stinkender
Rauch.




Das klare Wasser spült nicht nur den Fluss
sauber, sondern erfrischt auch alle
Bewohner, die in der Stadt leben. Sie
entschließen sich, nun mehr auf ihre Umwelt
zu achten, damit ihre Stadt immer schön und
sauber bleibt.
Cedric ist zufrieden, er hat viel Freude
geschenkt und die Welten alle ein bisschen
miteinander verbunden. Doch nun neigt der
Tag sich dem Ende und Cedric möchte gerne
wieder zurück in seine Wüste gehen...





Was ist das denn? In Cedrics Wüste warten
viele Geschenke, aus jeder Welt eines. Ein
Schneemann aus der Eiswelt, ein großer
Baum aus dem Urwald, ein Licht für die
Nacht vom Gipfel des Berges, ein Weg aus
vielen Steinen aus der Steinhöhle, ein kleiner
Teich mit klarem Wasser aus der Wasserwelt
und – ein kleines, schönes Häuschen aus der
Stadt. Cedric ist sehr glücklich. Auch ihm
wurde nun etwas geschenkt.





Frohe Weihnachten, Cedric!