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Ausschuss: Sierra Leone "unterstützt uneingeschränkt die marokkanische Initiative


für die Autonomie in der Sahara

Sierra Leone hat am Dienstag, den 16. Oktober 2018 vor der 4. Kommission der
Generalversammlung der Vereinten Nationen die marokkanische Autonomie-Initiative in der
Sahara "voll unterstützt", die "im Einklang mit den internationalen Standards der Delegation
von Befugnissen an die lokale Bevölkerung steht".

„Wir begrüßen auch Marokkos Zusammenarbeit mit dem Besuch des persönlichen Gesandten
des UNO-Generalsekretärs in den Städten Dakhla, Laâyoune und Smara, wo er mit den
demokratisch gewählten Vertretern der Sahara traf sowie die Bemühungen des Königreichs
für die sozioökonomische Entwicklung und Infrastruktur in der Sahara-Region ", sagte die
stellvertretende ständige Vertretung von Sierra Leone bei der UNO, Frau Victoria Sulimani.

Sie sagte, dass "mit der von Marokko vorgelegten Initiative der Autonomie eine politische
Lösung für diesen Konflikt, der zu lange gedauert hat, zur Verfügung steht", und betont
gleichzeitig die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den
Konfliktparteien gemäß den Resolutionen des Sicherheitsrats.

Unter Hinweis darauf, dass der Sicherheitsrat in seiner Resolution 2414 datiert vom 27. April
2018 die Nachbarstaaten dazu aufgefordert hat, einen wesentlichen Beitrag zum politischen
Prozess zu leisten und ihre Teilnahme am Verhandlungsprozess zu verstärken, erklärte die
sierra-leonische Diplomatin, dass "die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den
Mitgliedstaaten der arabischen Maghreb-Union nicht nur zur Stabilität und Sicherheit
beitragen würde, sondern auch zu einer friedlichen Beilegung dieses regionalen Streits“.

Ebenso begrüßte sie die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um eine dauerhafte
Lösung für dieses Problem zu finden, welche die Einladung an den Beteiligten gerichtet hat,
insbesondere zu Algerien und Mauretanien, an einem runden Tisch in Genf am 5. und 6.
Dezember 2018 teilzunehmen, um die Diskussionen fortzusetzen, auf dem Weg nach vorne
zwecks einer friedlichen Beilegung dieses Streits.

"Es ist erfreulich, dass Marokko auf diese Einladung sofort positiv reagiert hat", sagte die
sierra-leonische Diplomatin.

Frau Sulimani hingegen lobte Marokkos Bemühungen, die Menschenrechte in der Sahara zu
fördern, sagte jedoch "besorgt über die Situation der Menschen in den Lagern von Tindouf".
Sie forderte zu einer ordnungsgemäßen Zählung dieser Bevölkerungsgruppen im Einklang mit
dem humanitären Völkerrecht und dem Mandat des Hochkommissars für Flüchtlinge sowie
den Empfehlungen der einschlägigen Resolutionen des Generalsekretärs und des
Sicherheitsrats auf."

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com