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Heilpädagogik im Fernstudium studieren - das solltest du wissen

„Heilpädagogik ist die Theorie und Praxis der Erziehung von Kindern und Jugendlichen, die
durch physische, psychische und soziale Faktoren in ihrer individuellen Entwicklung so
beeinträchtigt sind, das sie den sozialen, schulischen und beruflichen Anforderungen nicht
oder nur in solch begrenzten Maße gewachsen sind, dass sie zur Selbstverwirklichung
besonderer pädagogisch-therapeutischer Hilfen bedürfen.“

Als Heilpädagoge/in unterstützt und förderst du Menschen, die unter erschwerten


Bedingungen und mit Beeinträchtigung leben. Du erleichterst ihnen die Inklusion in unsere
Gesellschaft.
„Ganzheitlichkeit“ ist der Grundgedanke der Heilpädagogik. Dieser wird auch kontinuierlich
während dem Studium vermittelt. Das bedeutet, dass nicht nur Menschen mit erschwerten
Bedingungen oder Behinderung ein Gegenstand der Heilpädagogik sein dürfen. Andere
Menschen zu ünterstützen und ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen - Darin liegt
wahrscheinlich die Begründung, warum die Heilpädagogik immer beliebter wird.

Voraussetzungen für das Studium


Im Allgemeinen musst du zwei Kriterien erfüllen, um zum Heipädagogik Studium zugelassen
zu werden.
An erster Stelle, brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung. Diese bekommst du, wenn
du das Abitur oder Fachabitur erfolgreich abgeschlossen hast. Eine abgelegte
Aufstiegsfortbildung oder mehrjährige Berufstätigkeit in einem gleichwertigen Bereich
werden aber auch zur Zulassung berechtigt. Die exakten Zulassungsregeln für Kandidaten
ohne Abitur unterscheiden sich von Uni zu Uni. Diese hängen von den Reglementen der
jeweiligen Bundesländer ab. Aus diesem Grund solltest du dich im Vorfeld der Bewerbung
informieren, ob deine berufliche Erfahrung für die Zulassung ausreichend ist.
Zweitens, musst du für die Berufserfahrung einen Beweis erbringen. Dies kann auch je nach
Studiengang ein mehrmonatiges Praktikum in einem heilpädagogischen Arbeitsumfeld oder
eine abgeschlossene Ausbildung zum Staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger oder
Erzieher sein.
Für die Arbeit mit Kindern und älteren Menschen benötigt man viel Einfühlungsvermögen
und kommunikative Fähigkeiten. Aus diesem Grund sollte auch neben den formalen
Voraussetzungen deine Persönlichkeit passen. Sowohl Durchsetzungsvermögen als auch
Teamfähigkeit sollten zu deinen Stärken zählen, denn als Heilpädagoge wirst du auch immer
wieder Managementfunktionen übernehmen. Arbeit mit verschiedenen Menschen,
koordinieren, anleiten und Probleme in der Gruppe lösen, gehören auch zu deinen Aufgaben.

Inhalte
Soziale, personale und sozialpädagogische Kompetenzen werden in einem
berufsbegleitendem Studium der Heilpädagogik geschult. Dir werden Management-
Fähigkeiten vermittelt und deine Handlungskompetenz wird erweitert.

Infolgedessen stehen folgende Themen auf deinem Studienplan


 Diversität und Inklusion
 Entwicklungsförderung
 Pädagogik
 Psychologie
 Erziehungswissenschaften
 BWL
 Qualitätsmanagement
 Recht
 Beratung und Coaching
 Teamarbeit und Kommunikation.

Du solltest auf jeden Fall einen Blick auf die Studieninhalte werfen, denn von der fachlichen
Ausrichtung des gewählten Studiengangs hängt es ab, wie und was genau von diesen Themen
behandelt wird. Nur so kannst du auf Nummer sichergehen, dass du ein Studium wählst,
welches deinen Interessen entspricht.

Informationen zur Heilpädagogik, deren Aufgaben und Entwicklung gibt dir das
nachfolgende Video vom Landschaftsverband Rheinland:

Kosten
Die Studienkosten unterscheiden sich von Uni zu Uni. Bei einigen Hochschulen fallen nur die
Semestergebühren von 200 – 300 Euro pro Halbjahr an. Bei anderen hingegen sind Gebühren
von mehr als 300 Euro pro Monat üblich. Gegebenfalls kommen noch Prüfungs- und
Immatrikulationsgebühren dazu. Hier findest du einen Überblick, welche Kosten sonst noch
auf dich warten.
Tipp: Heilpädagogik an der IUBH Bad Honnef studieren
https://www.iubh-fernstudium.de/bachelor/bachelorstudiengaenge/gesundheit-und-
soziales/heilpaedagogik/