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1/ 2008 | 3. Jahrgang
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1/ 2008 | 3. Jahrgang Fettspartipps Tolle Rezepte Entschlacken Was Sie darüber wissen sollten ! Vier

Fettspartipps

Tolle

Rezepte

1/ 2008 | 3. Jahrgang Fettspartipps Tolle Rezepte Entschlacken Was Sie darüber wissen sollten ! Vier
1/ 2008 | 3. Jahrgang Fettspartipps Tolle Rezepte Entschlacken Was Sie darüber wissen sollten ! Vier

Entschlacken

Was Sie darüber wissen sollten !

Rezepte Entschlacken Was Sie darüber wissen sollten ! Vier Powerfrauen abgespeckt 160 Pfund Winterzauber im

Vier Powerfrauen

abgespeckt 160 Pfund

Winterzauber im Schwarzwald:

Wellness-Wochenende für zwei Personen zu gewinnen !

Kampf den Pfunden
Kampf den Pfunden

Das neue Jahr, Startschuss für den Kampf gegen die Versuchung. Und wieder kaufe ich eine der 100.000 Zeitschriften, die mir die schnelle Gewichtsabnahme, am besten in drei Tagen, versprechen. Ich weiß ja, langsamer wäre besser. Aber die Vorstellung, den Plätzchenbauch in einer Woche wieder loszuwerden, ist verlockend. Da posieren sie wieder, die Stars und Sternchen, die angeblich ohne zu hungern so viel essen können, wie sie wollen, oder mit Personaltrainern ihren Superbody stylen und sich täglich von zwei gerührten Eiweiß und einem Apfel ernähren. Aber was lese ich da? Spargelprominenz Victoria Beckham will jetzt endlich „zunehmen“. Sie möchte es mit Spinat versuchen. Immerhin hat der 20 Kalorien auf 100 Gramm. Na dann, viel Glück! Angesäuert schlage ich die Zeitschrift zu. Diese Frauen nerven, glaubwürdig sind sie schon lange nicht mehr. Unsere Realität sieht doch so aus: Auf Einschränkungen folgen in der Regel Fressattacken. Wenn nicht real, dann geistern die Vorstel- lungen vom hemmungslosen Genuss mindestens in unseren Köpfen herum. Liegt dann zufällig die Schokolade oder die Tüte Chips im Schrank, sind sie nicht mehr sicher. Ruckzuck ist die Tagesbilanz wie- der überschritten. Das ist fatal, aber menschlich.

wie- der überschritten. Das ist fatal, aber menschlich. Editorial Gut gemeinter Rat aus der Zeitschrift „Gesund

Editorial

Gut gemeinter Rat aus der Zeitschrift „Gesund und gertenschlank“:

Diäten sind erfolgreicher, wenn man sich mit seinen Krisensituationen mental und offensiv auseinandersetzt. Also schiebe ich die entspre- chende CD ein, lege mich auf den Boden und visualisiere mir meinen Kuchen und Schokoladenpudding. Ob‘s geholfen hat, fragen Sie? Eher weniger. Da geh’ ich doch lieber weiter zu CaloryCoach und verlier’ hier meine Pfunde auf normalem Weg und bewege mich unter „norma- len“ Frauen, die mit mir im gleichen Boot sitzen. Mein Motto für 2008: Ich stehe nicht neben mir, sondern zu mir. „Du, mein Körper, du gehörst eben zu mir, dann lass uns doch auch im Einklang miteinander leben.“

Christine Gerstenberger, CaloryCoach-Gründerin

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4 Gesundheit

Mit Entschlacken und Fastenkuren zum Neuanfang ?

7 Marktplatz

Alles für die Schönheit

8 Die Powerfrauen

Verwandlungstalente à la CaloryCoach

14 Bewegung Bianca Schweizer trainiert trotz Handicap im Institut Bous

16 Rätsel

Wellness-Wochenende im Schwarzwald zu gewinnen

18 Franchising

Rettungsring fürs Ego

20 Ernährung

Die Kalorientauschbörse

22

Die Sieger des

CaloryCoach-

Rezept-

wettbewerbs

Ernährung

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24 Aus den Instituten

Aktionen und Impressionen

26 Leserbriefe

27 Sprechende Steine

CaloryCoach Goldbach unterstützt Sinnesgarten für Demenzkranke

CaloryCoach

international Neues aus Österreich und der Schweiz

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Rückenmassage mit dem Butterfly-Gerät

Bewegung

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31 Ernährung

Topinambur – die wiederentdeckte Knolle

32 Interview

Beauty-Talk mit Christine Neubauer

33 Service

Was ist CaloryCoach?

34 Service

CaloryCoach-Institute in Ihrer Nähe

© Bsilvia | Dreamstime.com

Gesundheit

Entschlacken und Fastenkuren

Zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag ermöglicht der Niere die notwendige Entgiftung.

Mit Selbstzäsur zum Neuanfang

Hungern, um dem Körper eine Auszeit zu gönnen: Fastenkuren liegen im Trend. Über den Effekt sind sich die Mediziner selbst nicht einig.

Transportieren, Zerkleinern, Erkennen, Absorbieren, Energie umwan- deln und sich von Ballast trennen: Die Aufgaben unseres Körpers gleichen einem kleinen Kraftwerk, das ohne Schichtwechsel Höchst- leistungen vollbringt, unsere Organe bedient und trotz Fehlernährung erst einmal brav funktioniert, bevor es erste Hilferufe sendet. Diese Power ist auch nötig. Und das wissen wir. Mal essen wir pampig-ballaststoffarm, dann riesige Familienportionen, trinken zu wenig Flüssigkeit, und wenn, dann die falsche, genießen ungesunde Fette oder schädlichen Zucker. Die Toleranz unserer Biomaschinerie zwischen Gaumen und Enddarm wird auf eine harte Probe gestellt. Nicht von ungefähr boomt der Absatz von Abführmitteln, Bücher über Methoden des Fastens ranken in den Bestsellerlisten, Arzneimittel und Kuren für die Entschlackung gibt es en masse. Nach Angaben der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik (GD) in Aachen unterziehen sich in Deutschland rund 7.000 bis 8.000 Patienten in speziellen Fastenkliniken einer Kur. Eine Entschlackungskur für unseren Körper ist wie eine versöhnende Auszeit – wofür man sich gerne, insbesondere nach Festtagen oder im Frühjahr, kasteit. Eine Selbst- zäsur, die einem aus dem Alltagstrott heraushilft. Der Gedanke an Heilfasten und Entschlacken tut gut. Die Verspre- chungen, wie man seinen Körper von Schlacken, Giftstoffen oder Bal-

last befreit, sind verlockend: Teure Fußbäder wollen die Körperflüssig- keiten (Blut, Lymph-, Gewebe- und Zellflüssigkeit) ionisieren und somit entschlacken, Tees werden assimilierende, zirkulierende, aus- scheidende und entspannende Wirkungen zugeschrieben, Algen sollen Schwermetalle ausschwemmen, und Fastentrips und Kuren entwirren nicht nur mentale Verknotungen, sondern gleich den ganzen Menschen. Bereits im alten indischen Heilsystem Ayurveda hatte sich die sogenannte Entschlackung unter dem Begriff Panchakarma etabliert,

„Mein lieber Sohn, Du tust mir leid, Dir mangelt die Enthaltsamkeit. Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen ! Drum lebe mäßig, denke klug. Wer nichts gebraucht, der hat genug

Wilhelm Busch (1832 – 1908)

während die Ursprünge in der westlichen Welt in den Industriestädten Ende des 19. Jahrhunderts zu finden sind. Damals kam die Theorie auf, dass Darm und Nieren Giftstoffe enthalten und eine Entschla- ckung diese Gifte abführen würde. Otto Buchinger (1878 – 1966), Arzt und Begründer der Fastenmethode, benutzte den Begriff des Entschlackens ebenfalls und erntete damals bereits die geballte Kritik seiner Arztkollegen. Heilfasten ist der bewusste Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum und, so sagen die Befürworter, leichter und wirk- samer als jede Diät. Der Körper befreie sich während einer Heilfasten- kur von allem, was ihm schade, und löse Stauungen und Blockaden auf allen Ebenen. Das Heilfasten mobilisiere die körpereigenen Abwehrkräfte und führe zu einem kräftigen Energieschwung. Die gute Laune steigt also. Ein probates Mittel für einen Einstieg in die gesunde Ernährung? Zunächst lohnt es sich, den Begriff der Schlacken etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Bereits der Begriff spaltet die Ärzteschaft. Schlacken sind eigent- lich Verbrennungsrückstände, im Zusammenhang mit alternativen Heilmethoden spricht man von Stoffwechselrückständen. Meistens werden unter Entschlackung allerdings bestimmte, im Rahmen der Alternativmedizin eingesetzte Maßnahmen wie „Entschlackung durch Fastenkuren“, „Ausleitung“ von Quecksilber (Amalgam), Impfstoffe und andere „Schlacken“ durch Schröpfen, Cantharidenpflaster, Ein- läufe, Schwitzkuren und der Einsatz von Abführmitteln (Laxantien)

Tägliche Maßnahmen zur Entschlackung können sein:

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Zwei bis drei Liter Wasser und Kräutertee trinken

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Ballaststoffreiche Ernährung

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Ernährung über Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit

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Bedarfsgerechte Ernährung

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Ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen

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Viel Bewegung

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Wenig Stress

angesehen. Allerdings besteht hierfür kein wissenschaftlicher Beweis, argumentieren jene Ärzte, die die Existenz von Schlacken in Frage stellen. Außerdem gibt es die Ansicht, dass durch ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt keine Schlacken entstehen und es somit auch nicht zur Anlagerung von Schlacken kommen kann. Einige Exper- ten meinen, dass vor allem die Schlacken schuld an vielen Zivilisati- onskrankheiten seien. Funktionsfähige Organe, insbesondere Leber und Nieren, die Hauptorgane für die Entgiftung, arbeiten unter Hochdruck. Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan, die größte Drüse des Körpers. Sie entgiftet, speichert Vitamine, baut Alkohol ab, produziert lebens- wichtige Eiweißstoffe, verwertet Nahrungsbestand- teile, produziert die Galle und ist daher auch ver-

teile, produziert die Galle und ist daher auch ver- © Cohen Gilles | Dreamstime.com „Um dauerhaft
© Cohen Gilles | Dreamstime.com
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„Um dauerhaft seine Wunschfigur zu erreichen, dazu ist Heilfasten nicht geeignet“

Christine Gerstenberger

antwortlich für den Abbau von Stoffwechselprodukten wie Medikamente und Gifte. Nährstoffe, die aus dem Darm ins Blut auf- genommen werden, gelangen über die Pfortader zur Leber und wer- den dann von dieser je nach Bedarf ans Blut abgegeben oder aus dem Blut entfernt. Während der Verdauung fallen immer wieder Stoffe an, die nicht oder fast nicht wasserlöslich sind und daher nicht über den Harn oder den Stuhl ausgeschieden werden. Dazu kommen Fremdstoffe, wie zum Beispiel Medikamente, Konservierungsstoffe, Pestizide oder Dro- gen. Eine Ansammlung der Stoffe im Körper wäre fatal, hier setzt die Leber als Biotransformator ein, um sie in eine ausscheidbare Form zu überführen. Und doch ist die Kapazität der Leber nicht unbegrenzt. Ein Über- maß an Fett, Alkohol oder Medikamenten kann ihre Funktionstüchtig-