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663Bauen mit Holz1109_fein_Iris 25.03.

2002 14:02 Uhr Seite 1


h3 A20011837, Bilder z.T. A20011576+A20011686

Natürlich
In der Informationsreihe Natürlich HOLZ Impressum
Herausgeber:
sind folgende Themen erschienen: HOLZABSATZFONDS
Absatzförderungsfonds der deutschen
Bauen mit Holz Forst- und Holzwirtschaft
Bestell-Nr. H049 Godesberger Allee 142–148
53175 Bonn
Altbauerneuerung Tel. 02 28/308 38-0, Fax 02 28/308 38-30
Bestell-Nr. H050 E-Mail: info@holzabsatzfonds.de
Dachaufstockung
Bestell-Nr. H051
Verantwortlich: Manfred Filippi
© HOLZABSATZFONDS 2001
Bauen mit Holz –
Holzfenster Inhaltliche Bearbeitung: Gerhard Wagner, Wiesbaden Für uns eine klare Sache!
Bestell-Nr. H052 Redaktion: Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
Wohngesundheit Konzept und Gestaltung: Compart Werbeagentur,
Bestell-Nr. H053 Karlsruhe
Weitere Schriften sind in Vorbereitung. Druck: Stork Druckerei, Bruchsal
Fotonachweis:
Erhältlich bei: Seite 1: Robertino Nikolic, Mainz
Bertelsmann Distribution GmbH, Versandservice Forst & Holz Seite 2: Robertino Nikolic, Mainz
Friedrich-Menzefricke-Str. 16-18, 33775 Versmold
Bestellfax 052 41/804 18 92 Seite 3: o.r. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
o.l. Holzabsatzfonds, Bonn
Infos rund um den Roh-, Bau- und Werkstoff Holz! o.m. Holzabsatzfonds, Bonn
Infoline: 018 05-46 59 22 Seite 4: o. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
Internet: www.infoholz.de l. Bernhard Müller, Reutlingen
Seite 5: o.l. Universität Gesamthochschule Kassel,
Weitere technische Informationen: Fachgebiet Bauphysik
Arbeitsgemeinschaft HOLZ, Düsseldorf, Fax: 02 11/45 23 14, o. r. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
E-Mail: argeholz@argeholz.de Seite 6: Holzabsatzfonds, Bonn
Seite 7: Holzabsatzfonds, Bonn
Seite 8: Holzabsatzfonds, Bonn
Seite 9: o.l. Holzabsatzfonds, Bonn
o.r. Michael Rasche, Dortmund
Seite 10: Michael Rasche, Dortmund
Seite 11: o.l. Michael Rasche, Dortmund
r. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
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WARUM EIGENTLICH Besonderheiten Multifunktionalität der Bauteilschichten


Beispielhafte Übersicht der bauphysikalischen
Funktionen, dargestellt an einem Vertikalschnitt:

BAUEN MIT HOLZ? Ausgeklügelte Statik


Während im konventionellen Hausbau große Bauwerks-
Wärmeschutz
(1) Hauptdämmung in der
lasten auf massive Wände und Decken abgetragen wer- Wand- und Dachkonstruktion
(2) Zusatzdämmung auf der
den, bildet im Holzrahmenbau, der häufigsten Holzbau- Innenseite (Installationsebene)
weise, ein Verbund aus Holzrahmen und Beplankung (3) Zusatzdämmung auf der
Außenseite durch wasser-
(z.B. Holzwerkstoffplatten) das Grundelement. abweisende Holzfaserplatten
Der Holzrahmen besteht aus Ständern und quer dazu (4) Vermeidung von Wärmebrücken
verlaufenden Rähmen und Fußschwellen und wird mit Feuchteschutz
Mit einem Holzhaus sind Sie Ihrer Zeit einen gewaltigen Schritt voraus. Denn die einer aufgenagelten oder -geschraubten Holzwerkstoff- (11) Luftdichtung
(12) Dampfbremse
Zukunft gehört den Energie sparenden Bauweisen. Holz ist nicht nur deswegen die platte zu einer Wand-, Dach- oder Deckenscheibe ver-
(13) Winddichtung
bunden. Dieses stabile Gefüge nimmt die Gebäude- (14) Sperrschicht gegen
richtige Wahl, weil es eine nachwachsende Ressource ist, sondern weil es eine ganze
und Verkehrslasten sowie die Windlasten optimal auf aufsteigende Feuchte
Reihe hervorragender bautechnischer Vorteile mit sich bringt. Optimale Wärmedäm- und sorgt für die Tragfähigkeit und Standsicherheit des Brandschutz
mung, hohe Festigkeit, geringes Gewicht, schmale Wände, kurze Bauzeiten, flexible Gebäudes. (21) nichtbrennbare Oberfläche
(Gipsbauplatten)
Gestaltungsmöglichkeiten, um nur einige zu nennen. Der moderne Holzbau erfüllt (22) ausreichende Bekleidungsdicke
Da Holz im Verhältnis zu seiner hohen Festigkeit ein (Gips- und Holzwerkstoffe)
problemlos die gestiegenen bauphysikalischen Anforderungen des Wärme-, Feuchte- (23) vollgedämmte Konstruktion
niedriges Gewicht hat, ist das Gesamtgewicht des Bau-
und Schallschutzes sowie des Brand- und Holzschutzes. Der Vorteil der Holzbau-
werkes deutlich geringer als im konventionellen Massiv- Schallschutz
weise ist der vielschichtige Aufbau von Dach, Decken und Wänden. Durch intelligen- bau. Das führt zu schlanken Bauteilen und reduziert die (31) biegeweiche Schale
(32) Trittschalldämmung
te Anordnung der Schichten werden die Ausführungen exakt auf die erforderlichen Kosten für die Fundamente. Ein klarer Vorteil! (33) Entkopplung
(Lattung, Federschiene)
oder gewünschten Anforderungen abgestimmt. Ganz schön ausgeklügelt! So erleben (34) Hohlraumdämpfung
Holzbau ist vielschichtig (35) Luftschalldichtung
Sie mehr Komfort und Wohngesundheit – Tag für Tag.
Wände, Decken und Dächer von Holzhäusern bestehen (36) Vermeidung von Schallbrücken

aus mehreren multifunktionalen Schichten. Durch ge- Holzschutz


Mit einem modernen Holzbau haben Sie die bauphysikalischen Anforderungen sicher
schickte Wahl der Baustoffe erfüllt jede Schicht optimal (41) Dachüberstände
im Griff. Die wichtigsten Zusammenhänge und Begriffe werden in der vorliegenden ihre jeweiligen Funktionen.
(42) Niederschlagsschutz /
Fassade, hinterlüftet
Schrift erläutert. Dies hilft Ihnen beim Gespräch mit Architekten und Handwerkern Eine außen liegende Schicht sorgt beispielsweise dafür, (43) Spritzwasserschutz
(44) Tropfkanten
sowie bei der Planung Ihres Holzhauses. dass von außen keine kalte Luft in die Wand oder das
(45) allseitige Bekleidung
Dach eindringen, gleichzeitig aber Feuchtigkeit austrock-
nen kann. Dämmstoffschichten sorgen für den Wärme- Standsicherheit
(51) aussteifende Beplankung
und Schallschutz und bieten zugleich den Raum für die (52) Deckenbalken
Verlegung von Wasser- und Stromleitungen. (53) Sparren
(54) Wandständer,
Abstand e = 62,5 cm
(55) Schwelle
(56) Rähm

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WARUM EIGENTLICH Besonderheiten Multifunktionalität der Bauteilschichten


Beispielhafte Übersicht der bauphysikalischen
Funktionen, dargestellt an einem Vertikalschnitt:

BAUEN MIT HOLZ? Ausgeklügelte Statik


Während im konventionellen Hausbau große Bauwerks-
Wärmeschutz
(1) Hauptdämmung in der
lasten auf massive Wände und Decken abgetragen wer- Wand- und Dachkonstruktion
(2) Zusatzdämmung auf der
den, bildet im Holzrahmenbau, der häufigsten Holzbau- Innenseite (Installationsebene)
weise, ein Verbund aus Holzrahmen und Beplankung (3) Zusatzdämmung auf der
Außenseite durch wasser-
(z.B. Holzwerkstoffplatten) das Grundelement. abweisende Holzfaserplatten
Der Holzrahmen besteht aus Ständern und quer dazu (4) Vermeidung von Wärmebrücken
verlaufenden Rähmen und Fußschwellen und wird mit Feuchteschutz
Mit einem Holzhaus sind Sie Ihrer Zeit einen gewaltigen Schritt voraus. Denn die einer aufgenagelten oder -geschraubten Holzwerkstoff- (11) Luftdichtung
(12) Dampfbremse
Zukunft gehört den Energie sparenden Bauweisen. Holz ist nicht nur deswegen die platte zu einer Wand-, Dach- oder Deckenscheibe ver-
(13) Winddichtung
bunden. Dieses stabile Gefüge nimmt die Gebäude- (14) Sperrschicht gegen
richtige Wahl, weil es eine nachwachsende Ressource ist, sondern weil es eine ganze
und Verkehrslasten sowie die Windlasten optimal auf aufsteigende Feuchte
Reihe hervorragender bautechnischer Vorteile mit sich bringt. Optimale Wärmedäm- und sorgt für die Tragfähigkeit und Standsicherheit des Brandschutz
mung, hohe Festigkeit, geringes Gewicht, schmale Wände, kurze Bauzeiten, flexible Gebäudes. (21) nichtbrennbare Oberfläche
(Gipsbauplatten)
Gestaltungsmöglichkeiten, um nur einige zu nennen. Der moderne Holzbau erfüllt (22) ausreichende Bekleidungsdicke
Da Holz im Verhältnis zu seiner hohen Festigkeit ein (Gips- und Holzwerkstoffe)
problemlos die gestiegenen bauphysikalischen Anforderungen des Wärme-, Feuchte- (23) vollgedämmte Konstruktion
niedriges Gewicht hat, ist das Gesamtgewicht des Bau-
und Schallschutzes sowie des Brand- und Holzschutzes. Der Vorteil der Holzbau-
werkes deutlich geringer als im konventionellen Massiv- Schallschutz
weise ist der vielschichtige Aufbau von Dach, Decken und Wänden. Durch intelligen- bau. Das führt zu schlanken Bauteilen und reduziert die (31) biegeweiche Schale
(32) Trittschalldämmung
te Anordnung der Schichten werden die Ausführungen exakt auf die erforderlichen Kosten für die Fundamente. Ein klarer Vorteil! (33) Entkopplung
(Lattung, Federschiene)
oder gewünschten Anforderungen abgestimmt. Ganz schön ausgeklügelt! So erleben (34) Hohlraumdämpfung
Holzbau ist vielschichtig (35) Luftschalldichtung
Sie mehr Komfort und Wohngesundheit – Tag für Tag.
Wände, Decken und Dächer von Holzhäusern bestehen (36) Vermeidung von Schallbrücken

aus mehreren multifunktionalen Schichten. Durch ge- Holzschutz


Mit einem modernen Holzbau haben Sie die bauphysikalischen Anforderungen sicher
schickte Wahl der Baustoffe erfüllt jede Schicht optimal (41) Dachüberstände
im Griff. Die wichtigsten Zusammenhänge und Begriffe werden in der vorliegenden ihre jeweiligen Funktionen.
(42) Niederschlagsschutz /
Fassade, hinterlüftet
Schrift erläutert. Dies hilft Ihnen beim Gespräch mit Architekten und Handwerkern Eine außen liegende Schicht sorgt beispielsweise dafür, (43) Spritzwasserschutz
(44) Tropfkanten
sowie bei der Planung Ihres Holzhauses. dass von außen keine kalte Luft in die Wand oder das
(45) allseitige Bekleidung
Dach eindringen, gleichzeitig aber Feuchtigkeit austrock-
nen kann. Dämmstoffschichten sorgen für den Wärme- Standsicherheit
(51) aussteifende Beplankung
und Schallschutz und bieten zugleich den Raum für die (52) Deckenbalken
Verlegung von Wasser- und Stromleitungen. (53) Sparren
(54) Wandständer,
Abstand e = 62,5 cm
(55) Schwelle
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Wärmeschutz zu jeder Jahreszeit


Energie sparen und sich rundum wohlfühlen

Wärmeschutz Was bedeutet Wärmeleitfähigkeit, Was heißt das: Niedrigenergiehaus,


U-Wert und Wärmeleitgruppe? 3-Liter-Haus, Passivhaus?
Angenehmes Raumklima Bei der Suche nach dem geeigneten Dämmstoff oder Holzbauten nehmen eine herausragende Position im
Mit einem optimalen Wärmeschutz sparen Sie Heizkos- Bausystem stößt man immer wieder auf die obigen Wärmeschutz ein. Bei „Niedrigenergie-, 3-Liter- und
ten und schonen Umwelt und Energieressourcen. Eine Begriffe. Die Wärmeleitfähigkeit ist das Maß für die Passivhäusern“ sind in der Tat sehr häufig Gebäude in
gute Dämmung ist entscheidend für Behaglichkeit und Dämmeigenschaft des Baustoffes. Je kleiner die Wärme- Holzbauweise gemeint.
Wohnkomfort. Dies trifft nicht nur auf die kalte Jahres- leitfähigkeit ist, um so besser dämmt der Baustoff. Die (z.B. bei einer Außenecke). Der Vorteil vom Baustoff Holz:
zeit zu, sondern auch für den Schutz vor zu großer Dämmstoffe werden entsprechend ihrer Wärmeleit- aufgrund seiner niedrigen Wärmeleitfähigkeit ist die Wärme- Niedrigenergiehäuser sind Gebäude, die die Anforde-
Hitze im Sommer. Für jede Bauweise gilt grundsätzlich: fähigkeit in sogenannte Wärmeleitgruppen (WLG) ein- brückenwirkung von Holzbauteilen ausgesprochen gering. rungen der geltenden Wärmeschutzverordnung von
gute Wärmeschutzvorkehrungen sorgen für hygienische geteilt. Was für den einzelnen Baustoff die Wärmeleit- Typisch für den Holzbau ist es, Wärmebrücken zu über- 1995 (voraussichtlich noch bis Ende 2001 gültig) um
Wohnverhältnisse und verhindern, dass sich Tauwasser fähigkeit ist, ist der U-Wert bzw. früher k-Wert (Wärme- dämmen und so weitgehend frei von Wärmebrücken zu mindestens 20 % übertreffen. Der jährliche Heizölver-
und damit Schimmel an den Innenflächen von Wänden, durchgangskoeffizient) für das gesamte Bauteil. bauen, z.B. indem über den Holzständer innen- oder brauch liegt im Mittel bei 5-7 Liter pro Quadratmeter.
Decken und Dächern bildet. Auch hier gilt: je kleiner der Wert, desto besser ist die außenseitig eine zweite Dämmschicht läuft.
Wärmedämmung. Bei einem jährlichen Heizölverbrauch von weniger als
Optimale Wärmestrom 3 Litern pro Quadratmeter spricht man vom 3-Liter-
Wärmedämmung Haus. Das 3-Liter-Haus ist keine bautechnische Utopie,
Material Wärmeleitfähigkeit in [W/(mK)] Stoffbedingte
Wärme will durch Außen- sondern bereits häufig in Holzbauweise realisierte
Wärmebrücke
wände und Dächer entwei- Dämmstoff WLG 040 0,040 Wirklichkeit.
innen (warm)
chen. Im modernen Holzbau Nadelholz 0,130
werden daher hochwertige Passivhäuser sind hinsichtlich der Wärmedämmung
Normalbeton 2,100
Dämmungen zwischen den geometrische und der Ausrichtung von Fensterflächen so optimiert,
Hölzern (Holzrahmenbau- Stahl 60,000 dass auf eine Heizung im üblichen Sinne verzichtet
und stoffbedingte
elemente bestehen zu mehr Aluminium 200,000 Wärmebrücke werden kann. Durch Sonneneinstrahlung und interne
als 80 % ihres Volumens aus Wärmequellen, wie die Abwärme der Warmwasser-
Dämmung) ergänzt durch Zusatzdämmungen an den aufbereitung, werden auch im Winter behagliche
Innen- oder Außenseiten der Bauteile eingesetzt. Die Bau- Was ist eine Wärmebrücke? Innenraumtemperaturen erreicht. Passivhäuser aus
teile sind wärmegedämmt und zugleich schlank. Ein effek- Wärmebrücken, fälschlicherweise auch als Kältebrücken Holz belegen die Wärmeschutzleistungen des mo-
außen (kalt)
tiver Feuchteschutz von innen und außen (siehe Feuchte- bezeichnet, sind Bereiche, über die mehr Wärme als in dernen Holzbaus.
schutz) sorgt dafür, dass die Dämmung trocken und da- der übrigen Bauteilfläche entweicht. Eine „stoffbedingte“ Wärmebrücken
mit leistungsfähig bleibt. Wärme will aber auch durch Fu- Wärmebrücke kann z.B. entstehen, wenn ein Bauteil,
gen in den Außenbauteilen entweichen. Für Fugen in den das die Wärme gut leitet, ein Außenbauteil durchdringt Die Verschärfung der Vorschriften zum Energie sparenden
Wänden stehen speziell auf den Holzbau abgestimmte (z.B. ein Rolladenkasten). Eine „geometrische“ Wärme- Wärmeschutz wird für 2002 erwartet. Bereits zum jetzigen
und bewährte Abdichtungsmaterialien zur Verfügung, brücke entsteht, wenn die kalte Außenfläche eines Bau- Zeitpunkt nehmen die meisten Holzhäuser den erhöhten
mit denen Wärmeverluste dauerhaft minimiert werden. teiles größer ist als die Fläche zum beheizten Innenraum Standard der dann geltenden Energieeinsparverordnung
vorweg. Das ist der entscheidende Schritt voraus.

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Wärmeschutz zu jeder Jahreszeit


Energie sparen und sich rundum wohlfühlen

Wärmeschutz Was bedeutet Wärmeleitfähigkeit, Was heißt das: Niedrigenergiehaus,


U-Wert und Wärmeleitgruppe? 3-Liter-Haus, Passivhaus?
Angenehmes Raumklima Bei der Suche nach dem geeigneten Dämmstoff oder Holzbauten nehmen eine herausragende Position im
Mit einem optimalen Wärmeschutz sparen Sie Heizkos- Bausystem stößt man immer wieder auf die obigen Wärmeschutz ein. Bei „Niedrigenergie-, 3-Liter- und
ten und schonen Umwelt und Energieressourcen. Eine Begriffe. Die Wärmeleitfähigkeit ist das Maß für die Passivhäusern“ sind in der Tat sehr häufig Gebäude in
gute Dämmung ist entscheidend für Behaglichkeit und Dämmeigenschaft des Baustoffes. Je kleiner die Wärme- Holzbauweise gemeint.
Wohnkomfort. Dies trifft nicht nur auf die kalte Jahres- leitfähigkeit ist, um so besser dämmt der Baustoff. Die (z.B. bei einer Außenecke). Der Vorteil vom Baustoff Holz:
zeit zu, sondern auch für den Schutz vor zu großer Dämmstoffe werden entsprechend ihrer Wärmeleit- aufgrund seiner niedrigen Wärmeleitfähigkeit ist die Wärme- Niedrigenergiehäuser sind Gebäude, die die Anforde-
Hitze im Sommer. Für jede Bauweise gilt grundsätzlich: fähigkeit in sogenannte Wärmeleitgruppen (WLG) ein- brückenwirkung von Holzbauteilen ausgesprochen gering. rungen der geltenden Wärmeschutzverordnung von
gute Wärmeschutzvorkehrungen sorgen für hygienische geteilt. Was für den einzelnen Baustoff die Wärmeleit- Typisch für den Holzbau ist es, Wärmebrücken zu über- 1995 (voraussichtlich noch bis Ende 2001 gültig) um
Wohnverhältnisse und verhindern, dass sich Tauwasser fähigkeit ist, ist der U-Wert bzw. früher k-Wert (Wärme- dämmen und so weitgehend frei von Wärmebrücken zu mindestens 20 % übertreffen. Der jährliche Heizölver-
und damit Schimmel an den Innenflächen von Wänden, durchgangskoeffizient) für das gesamte Bauteil. bauen, z.B. indem über den Holzständer innen- oder brauch liegt im Mittel bei 5-7 Liter pro Quadratmeter.
Decken und Dächern bildet. Auch hier gilt: je kleiner der Wert, desto besser ist die außenseitig eine zweite Dämmschicht läuft.
Wärmedämmung. Bei einem jährlichen Heizölverbrauch von weniger als
Optimale Wärmestrom 3 Litern pro Quadratmeter spricht man vom 3-Liter-
Wärmedämmung Haus. Das 3-Liter-Haus ist keine bautechnische Utopie,
Material Wärmeleitfähigkeit in [W/(mK)] Stoffbedingte
Wärme will durch Außen- sondern bereits häufig in Holzbauweise realisierte
Wärmebrücke
wände und Dächer entwei- Dämmstoff WLG 040 0,040 Wirklichkeit.
innen (warm)
chen. Im modernen Holzbau Nadelholz 0,130
werden daher hochwertige Passivhäuser sind hinsichtlich der Wärmedämmung
Normalbeton 2,100
Dämmungen zwischen den geometrische und der Ausrichtung von Fensterflächen so optimiert,
Hölzern (Holzrahmenbau- Stahl 60,000 dass auf eine Heizung im üblichen Sinne verzichtet
und stoffbedingte
elemente bestehen zu mehr Aluminium 200,000 Wärmebrücke werden kann. Durch Sonneneinstrahlung und interne
als 80 % ihres Volumens aus Wärmequellen, wie die Abwärme der Warmwasser-
Dämmung) ergänzt durch Zusatzdämmungen an den aufbereitung, werden auch im Winter behagliche
Innen- oder Außenseiten der Bauteile eingesetzt. Die Bau- Was ist eine Wärmebrücke? Innenraumtemperaturen erreicht. Passivhäuser aus
teile sind wärmegedämmt und zugleich schlank. Ein effek- Wärmebrücken, fälschlicherweise auch als Kältebrücken Holz belegen die Wärmeschutzleistungen des mo-
außen (kalt)
tiver Feuchteschutz von innen und außen (siehe Feuchte- bezeichnet, sind Bereiche, über die mehr Wärme als in dernen Holzbaus.
schutz) sorgt dafür, dass die Dämmung trocken und da- der übrigen Bauteilfläche entweicht. Eine „stoffbedingte“ Wärmebrücken
mit leistungsfähig bleibt. Wärme will aber auch durch Fu- Wärmebrücke kann z.B. entstehen, wenn ein Bauteil,
gen in den Außenbauteilen entweichen. Für Fugen in den das die Wärme gut leitet, ein Außenbauteil durchdringt Die Verschärfung der Vorschriften zum Energie sparenden
Wänden stehen speziell auf den Holzbau abgestimmte (z.B. ein Rolladenkasten). Eine „geometrische“ Wärme- Wärmeschutz wird für 2002 erwartet. Bereits zum jetzigen
und bewährte Abdichtungsmaterialien zur Verfügung, brücke entsteht, wenn die kalte Außenfläche eines Bau- Zeitpunkt nehmen die meisten Holzhäuser den erhöhten
mit denen Wärmeverluste dauerhaft minimiert werden. teiles größer ist als die Fläche zum beheizten Innenraum Standard der dann geltenden Energieeinsparverordnung
vorweg. Das ist der entscheidende Schritt voraus.

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Sicherer Schutz
vor Feuchtigkeit

Feuchteschutz Diffusion und Konvektion Wandert der Wasserdampf durch die Baustoffe hindurch,
Zu beiden Seiten eines Außenbauteils herrschen ge- wird dies als Diffusion bezeichnet. Dichte, geschlossene
Optimaler Feuchteschutz wöhnlich unterschiedliche Temperaturen. Besonders Materialien behindern die Diffusion stärker. Mit der
Holzbau ist Trockenbau, d.h. der Feuchteeintrag in das deutlich ist dieser Unterschied im Winter während der richtigen Auswahl der Funktionsschichten (z.B. der
Bauwerk ist gering. Ein entscheidender Vorteil für die Heizperiode: innen warm – außen kalt. Dabei kann die sog. „Dampfbremse“) wird der Wasserdampf gezielt
gute Dämmwirkung! Die verschiedenen Funktions- wärmere Raumluft deutlich mehr Wasser binden. Der „gebremst“ (gesteuert). In unseren Breitengraden gilt als
schichten der Wand- und Dachbauteile sorgen dafür, in der Raumluft enthaltene Wasserdampf hat das Be- Grundregel für den Feuchteschutz infolge Diffusion: die
dass die Bauteile dauerhaft trocken bleiben: Wand- und streben, von der warmen zur kalten Seite, also von Schichten des Bauteils müssen innen dichter als außen
Dachbauteile werden von außen feuchteabweisend und innen nach außen zu wandern. Gelangt diese feucht- sein. So wird mehr Wasserdampf nach außen abgege-
winddicht ausgeführt. So wird keine Feuchtigkeit in die warme Luft in das Bauteil, so kühlt sie ab. In der Folge ben, als von innen „nachrücken“ kann.
Dämmung gedrückt. Die kalte Außenluft kann nicht kondensiert der Wasserdampf, so wie sich bei fließen-
durch den Dämmstoff strömen und diesen abkühlen. dem Kaltwasser Kondenswasser auf der Badezimmer- Wenn die mit Wasserdampf angereicherte Raumluft un-
Von innen werden die Bauteile so abgedichtet, dass armatur absetzt. Dies kann zu erheblichen Durchfeuch- gehindert durch Öffnungen, wie Fugen oder Löcher in
keine feuchtwarme Raumluft in das Bauteil eindringen, tungen des Bauteiles führen. der Ebene der Dampfbremse, die Konstruktion durch-
dort auskühlen und kondensieren kann. strömen kann, spricht man von Konvektion. Der Feuchte-
Konvektion Dampf- eintrag durch Konvektion ist um ein Hundert- bis Tau-
infolge diffusion
Durch konstruktive Maßnahmen (siehe Bauteil- durch das sendfaches höher als der durch Diffusion. Deshalb wer-
Holzschutz) schützen Sie Ihr Holzhaus Fuge Bauteil den nicht nur im Holzbau Außenbauteile, wie Außen-
gegen Niederschläge. Der Wetterschutz wände und Dächer, auf den Innenseiten der Räume
wird durch die Dacheindeckung, an- luftdicht gemacht.
gemessene Dachüberstände und eine
schlagregendichte Fassade sicherge-
stellt. Als Fassadensystem sind sowohl
Fassaden aus Holz oder Holzwerk-
stoffen als auch Putzfassaden oder
Verklinkerungen möglich. Aufgrund
der guten Dämmwirkung von Holz-
häusern sorgt das hohe Temperatur- offene
niveau auf der Bauteiloberfläche für Bauteil-Fuge
einen guten Tauwasserschutz. Diffusion und Konvektion

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Sicherer Schutz
vor Feuchtigkeit

Feuchteschutz Diffusion und Konvektion Wandert der Wasserdampf durch die Baustoffe hindurch,
Zu beiden Seiten eines Außenbauteils herrschen ge- wird dies als Diffusion bezeichnet. Dichte, geschlossene
Optimaler Feuchteschutz wöhnlich unterschiedliche Temperaturen. Besonders Materialien behindern die Diffusion stärker. Mit der
Holzbau ist Trockenbau, d.h. der Feuchteeintrag in das deutlich ist dieser Unterschied im Winter während der richtigen Auswahl der Funktionsschichten (z.B. der
Bauwerk ist gering. Ein entscheidender Vorteil für die Heizperiode: innen warm – außen kalt. Dabei kann die sog. „Dampfbremse“) wird der Wasserdampf gezielt
gute Dämmwirkung! Die verschiedenen Funktions- wärmere Raumluft deutlich mehr Wasser binden. Der „gebremst“ (gesteuert). In unseren Breitengraden gilt als
schichten der Wand- und Dachbauteile sorgen dafür, in der Raumluft enthaltene Wasserdampf hat das Be- Grundregel für den Feuchteschutz infolge Diffusion: die
dass die Bauteile dauerhaft trocken bleiben: Wand- und streben, von der warmen zur kalten Seite, also von Schichten des Bauteils müssen innen dichter als außen
Dachbauteile werden von außen feuchteabweisend und innen nach außen zu wandern. Gelangt diese feucht- sein. So wird mehr Wasserdampf nach außen abgege-
winddicht ausgeführt. So wird keine Feuchtigkeit in die warme Luft in das Bauteil, so kühlt sie ab. In der Folge ben, als von innen „nachrücken“ kann.
Dämmung gedrückt. Die kalte Außenluft kann nicht kondensiert der Wasserdampf, so wie sich bei fließen-
durch den Dämmstoff strömen und diesen abkühlen. dem Kaltwasser Kondenswasser auf der Badezimmer- Wenn die mit Wasserdampf angereicherte Raumluft un-
Von innen werden die Bauteile so abgedichtet, dass armatur absetzt. Dies kann zu erheblichen Durchfeuch- gehindert durch Öffnungen, wie Fugen oder Löcher in
keine feuchtwarme Raumluft in das Bauteil eindringen, tungen des Bauteiles führen. der Ebene der Dampfbremse, die Konstruktion durch-
dort auskühlen und kondensieren kann. strömen kann, spricht man von Konvektion. Der Feuchte-
Konvektion Dampf- eintrag durch Konvektion ist um ein Hundert- bis Tau-
infolge diffusion
Durch konstruktive Maßnahmen (siehe Bauteil- durch das sendfaches höher als der durch Diffusion. Deshalb wer-
Holzschutz) schützen Sie Ihr Holzhaus Fuge Bauteil den nicht nur im Holzbau Außenbauteile, wie Außen-
gegen Niederschläge. Der Wetterschutz wände und Dächer, auf den Innenseiten der Räume
wird durch die Dacheindeckung, an- luftdicht gemacht.
gemessene Dachüberstände und eine
schlagregendichte Fassade sicherge-
stellt. Als Fassadensystem sind sowohl
Fassaden aus Holz oder Holzwerk-
stoffen als auch Putzfassaden oder
Verklinkerungen möglich. Aufgrund
der guten Dämmwirkung von Holz-
häusern sorgt das hohe Temperatur- offene
niveau auf der Bauteiloberfläche für Bauteil-Fuge
einen guten Tauwasserschutz. Diffusion und Konvektion

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Holzbauweise –
kein Problem für den Brand- und Schallschutz

Brandschutz So funktioniert der Brandschutz Schallschutz dämpfende Eigenschaft des Bauteils. Körperschall-/
im Holzbau Trittschallschutz: Decken, Wände und Treppen werden
Die Anforderungen des Brandschutzes Im Holzbau werden durch die richtige Kombination der Schallschutz – in Ruhe leben z.B. durch Begehen, Haushaltsgeräte (Waschmaschine)
Ziele des Brandschutzes sind der Schutz von Leben und Bauteilschichten sowohl die Anforderungen an die Bau- Schallschutz hat für die Wohn- und Lebensqualität eine oder Aufprallgeräusche zum Schwingen gebracht und
Gesundheit, der Erhalt von Sachwerten sowie Umwelt- stoffe (brennbar/nicht brennbar) als auch an den Feuer- zunehmende Bedeutung. Sinn von Schallschutzanfor- geben die Schwingungen an die Luft der benachbarten
schutzaspekte. Brandschutzmaßnahmen sollen der Ent- widerstand der Bauteile erfüllt. Die tragenden Wand- derungen ist es, die Bewohner vor unzumutbaren Be- Räume weiter. Dieser sogenannte Körperschall wird
stehung eines Brandes sowie der Ausbreitung von Feuer elemente erfüllen aufgrund ihrer beidseitigen Beplan- lästigungen durch Geräusche aus der Umwelt (Immis- hauptsächlich in Form des Trittschalls relevant. Die
und Rauch vorbeugen und die Rettung von Menschen kung mit Gipsbau- oder Holzwerkstoffplatten und der sionsschutz), innerhalb eines Gebäudes (z.B. zwischen kennzeichnende Größe hierfür ist der bewertete Norm-
und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen. Hohlraumfüllung aus Dämmstoff meist ohne besondere den verschiedenen Wohn- und Arbeitsbereichen) sowie Trittschallpegel L'nw. Eine Deckenkonstruktion ist umso
Maßnahmen bereits die übliche Brandschutzanforde- aus dem Gebäude heraus (Emissionsschutz) zu schüt- besser, je kleiner der Trittschallpegel ist.
Auch beim Thema Brandschutz zeigt sich, dass Holz ein rung F 30-B. Mit zusätzlichen Beplankungen aus Gips- zen. Während für den Schutz vor Lärm von außen und
aktueller Baustoff ist, der den unterschiedlichsten An- kartonfeuerschutz- oder Gipsfaserplatten lassen sich zwischen Wohneinheiten formulierte Bestimmungen be- Schallschutz im Holzbau
forderungen gerecht wird. Obwohl Holz brennt, weist problemlos ausreichende Feuerwiderstände für Woh- stehen, gibt es für den eigenen Wohn- und Arbeitsbe- Anders als der konventionelle Massivbau nutzt der
es im Brandfall ein günstiges Verhalten auf, da die ent- nungs- und Gebäudetrennwände von Ein- und Zwei- reich keine verbindlichen Anforderungen. Sprechen Sie Holzbau vor allem das Prinzip der Mehrschaligkeit für
stehende Holzkohle eine natürliche Dämmschicht bildet familienhäusern und sogar von mehrgeschossigen Holz- mit Ihrem Planer über Ihre Wünsche und Vorstellungen. die Erfüllung der Schallschutzanforderungen und spart
und das ungeschädigte Holz vor weiterer Aufheizung bauten erreichen. Wo Holzbauteile sichtbar eingesetzt damit viel Gewicht. Sobald man nämlich Schalen von-
und damit vor Festigkeitsverlust schützt. werden und zugleich tragende Funktion erfüllen sollen, Schall – was ist das? einander trennt, ist die unmittelbare Schallübertragung
genügt die Wahl größerer Querschnitte zur Erreichung Die für den Schallschutz maßgebliche Größe ist der unterbrochen. Wichtig ist dabei eine Entkoppelung der
Bei üblichen Gebäuden wird der Brandschutz im Wesent- der Brandschutzanforderungen. Schallpegel, angegeben in Dezibel (dB). Er ist ein Maß- Schalen untereinander. Dies kann z.B. bei Unterdecken
lichen durch Anforderungen an die Brennbarkeit der stab dafür, mit welcher Lautstärke der vorhandene durch sogenannte Federschienen geschehen. Wird der
verwendeten Baustoffe und die Feuerwiderstandsdauer Zahlreiche viergeschossige Wohnbauten in Holzbau- Schall wahrgenommen wird. Eine Zu- oder Abnahme Hohlraum zwischen den Schalen mit Dämmstoffen ge-
der Bauteile sichergestellt. Die Brennbarkeit ist eine weise in mehreren Bundesländern belegen die hohe des Schallpegels um 3 dB wird vom menschlichen Ohr dämpft, leistet man gleichzeitig einen Beitrag für den
Baustoffeigenschaft. Vollholz und Holzwerkstoffe wer- Leistungsfähigkeit des Holzbaus in puncto Brandschutz. in der Regel wahrgenommen. Erhöht sich der Schall- Wärmeschutz des Gebäudes. Ohne Mehraufwendungen
den in die Brennbarkeitsklasse B 2, normal entflamm- In Übersee, insbesondere in Kanada und den USA, pegel um 10 dB, wird dies als Verdoppelung der Laut- werden mit den heute üblichen Aufbauten von Dach-,
bar, eingestuft. Der Feuerwiderstand ist eine Bauteil- finden sich sogar fünf- bis siebengeschossige Wohn- stärke empfunden. Beim Schallschutz wird in zwei Wand- und Deckenbauteilen die Anforderungen des
eigenschaft. Er bezeichnet die Zahl der Minuten komplexe aus Holz im Innenstadtbereich. unterschiedliche Dämmeigenschaften der Bauteile un- Schallschutzes erfüllt. Mit nur wenigen Modifikationen
(z.B. F 30 = Feuerwiderstand 30 Minuten), die das terschieden: den Luftschallschutz und den Körperschall- (z.B. zusätzliche entkoppelte Schalen) kann mit Häusern
Bauteil unter Vollbrand mindestens tragfähig bleibt. schutz. Die Luftschalldämmung gibt an, wie gut das in Holzrahmenbauweise auch bei erhöhtem Außenlärm-
Bauteil den Lärm zwischen der Lärmquelle, z.B. Stim- pegel, wie an stark befahrenen Straßen oder im Bereich
Im Ein- und Zweifamilienhausbau wird an die tragenden men oder Musik, und dem benachbarten Raum dämpft. von Einflugschneisen, ein einwandfreier Schallschutz
Bauteile üblicherweise maximal die Anforderung F 30-B Je größer das Schalldämm-Maß R'w, um so besser ist die erzielt werden.
(feuerhemmend) gestellt: d.h. es wird eine Feuerwider-
standsdauer von 30 Minuten gefordert, wobei die Trag-
konstruktion aus brennbaren Materialien, z.B. Holz,
bestehen darf. Lediglich die Gebäudetrenn- oder
-abschlusswände müssen mit höherem Feuerwiderstand
ausgeführt werden.

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Holzbauweise –
kein Problem für den Brand- und Schallschutz

Brandschutz So funktioniert der Brandschutz Schallschutz dämpfende Eigenschaft des Bauteils. Körperschall-/
im Holzbau Trittschallschutz: Decken, Wände und Treppen werden
Die Anforderungen des Brandschutzes Im Holzbau werden durch die richtige Kombination der Schallschutz – in Ruhe leben z.B. durch Begehen, Haushaltsgeräte (Waschmaschine)
Ziele des Brandschutzes sind der Schutz von Leben und Bauteilschichten sowohl die Anforderungen an die Bau- Schallschutz hat für die Wohn- und Lebensqualität eine oder Aufprallgeräusche zum Schwingen gebracht und
Gesundheit, der Erhalt von Sachwerten sowie Umwelt- stoffe (brennbar/nicht brennbar) als auch an den Feuer- zunehmende Bedeutung. Sinn von Schallschutzanfor- geben die Schwingungen an die Luft der benachbarten
schutzaspekte. Brandschutzmaßnahmen sollen der Ent- widerstand der Bauteile erfüllt. Die tragenden Wand- derungen ist es, die Bewohner vor unzumutbaren Be- Räume weiter. Dieser sogenannte Körperschall wird
stehung eines Brandes sowie der Ausbreitung von Feuer elemente erfüllen aufgrund ihrer beidseitigen Beplan- lästigungen durch Geräusche aus der Umwelt (Immis- hauptsächlich in Form des Trittschalls relevant. Die
und Rauch vorbeugen und die Rettung von Menschen kung mit Gipsbau- oder Holzwerkstoffplatten und der sionsschutz), innerhalb eines Gebäudes (z.B. zwischen kennzeichnende Größe hierfür ist der bewertete Norm-
und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen. Hohlraumfüllung aus Dämmstoff meist ohne besondere den verschiedenen Wohn- und Arbeitsbereichen) sowie Trittschallpegel L'nw. Eine Deckenkonstruktion ist umso
Maßnahmen bereits die übliche Brandschutzanforde- aus dem Gebäude heraus (Emissionsschutz) zu schüt- besser, je kleiner der Trittschallpegel ist.
Auch beim Thema Brandschutz zeigt sich, dass Holz ein rung F 30-B. Mit zusätzlichen Beplankungen aus Gips- zen. Während für den Schutz vor Lärm von außen und
aktueller Baustoff ist, der den unterschiedlichsten An- kartonfeuerschutz- oder Gipsfaserplatten lassen sich zwischen Wohneinheiten formulierte Bestimmungen be- Schallschutz im Holzbau
forderungen gerecht wird. Obwohl Holz brennt, weist problemlos ausreichende Feuerwiderstände für Woh- stehen, gibt es für den eigenen Wohn- und Arbeitsbe- Anders als der konventionelle Massivbau nutzt der
es im Brandfall ein günstiges Verhalten auf, da die ent- nungs- und Gebäudetrennwände von Ein- und Zwei- reich keine verbindlichen Anforderungen. Sprechen Sie Holzbau vor allem das Prinzip der Mehrschaligkeit für
stehende Holzkohle eine natürliche Dämmschicht bildet familienhäusern und sogar von mehrgeschossigen Holz- mit Ihrem Planer über Ihre Wünsche und Vorstellungen. die Erfüllung der Schallschutzanforderungen und spart
und das ungeschädigte Holz vor weiterer Aufheizung bauten erreichen. Wo Holzbauteile sichtbar eingesetzt damit viel Gewicht. Sobald man nämlich Schalen von-
und damit vor Festigkeitsverlust schützt. werden und zugleich tragende Funktion erfüllen sollen, Schall – was ist das? einander trennt, ist die unmittelbare Schallübertragung
genügt die Wahl größerer Querschnitte zur Erreichung Die für den Schallschutz maßgebliche Größe ist der unterbrochen. Wichtig ist dabei eine Entkoppelung der
Bei üblichen Gebäuden wird der Brandschutz im Wesent- der Brandschutzanforderungen. Schallpegel, angegeben in Dezibel (dB). Er ist ein Maß- Schalen untereinander. Dies kann z.B. bei Unterdecken
lichen durch Anforderungen an die Brennbarkeit der stab dafür, mit welcher Lautstärke der vorhandene durch sogenannte Federschienen geschehen. Wird der
verwendeten Baustoffe und die Feuerwiderstandsdauer Zahlreiche viergeschossige Wohnbauten in Holzbau- Schall wahrgenommen wird. Eine Zu- oder Abnahme Hohlraum zwischen den Schalen mit Dämmstoffen ge-
der Bauteile sichergestellt. Die Brennbarkeit ist eine weise in mehreren Bundesländern belegen die hohe des Schallpegels um 3 dB wird vom menschlichen Ohr dämpft, leistet man gleichzeitig einen Beitrag für den
Baustoffeigenschaft. Vollholz und Holzwerkstoffe wer- Leistungsfähigkeit des Holzbaus in puncto Brandschutz. in der Regel wahrgenommen. Erhöht sich der Schall- Wärmeschutz des Gebäudes. Ohne Mehraufwendungen
den in die Brennbarkeitsklasse B 2, normal entflamm- In Übersee, insbesondere in Kanada und den USA, pegel um 10 dB, wird dies als Verdoppelung der Laut- werden mit den heute üblichen Aufbauten von Dach-,
bar, eingestuft. Der Feuerwiderstand ist eine Bauteil- finden sich sogar fünf- bis siebengeschossige Wohn- stärke empfunden. Beim Schallschutz wird in zwei Wand- und Deckenbauteilen die Anforderungen des
eigenschaft. Er bezeichnet die Zahl der Minuten komplexe aus Holz im Innenstadtbereich. unterschiedliche Dämmeigenschaften der Bauteile un- Schallschutzes erfüllt. Mit nur wenigen Modifikationen
(z.B. F 30 = Feuerwiderstand 30 Minuten), die das terschieden: den Luftschallschutz und den Körperschall- (z.B. zusätzliche entkoppelte Schalen) kann mit Häusern
Bauteil unter Vollbrand mindestens tragfähig bleibt. schutz. Die Luftschalldämmung gibt an, wie gut das in Holzrahmenbauweise auch bei erhöhtem Außenlärm-
Bauteil den Lärm zwischen der Lärmquelle, z.B. Stim- pegel, wie an stark befahrenen Straßen oder im Bereich
Im Ein- und Zweifamilienhausbau wird an die tragenden men oder Musik, und dem benachbarten Raum dämpft. von Einflugschneisen, ein einwandfreier Schallschutz
Bauteile üblicherweise maximal die Anforderung F 30-B Je größer das Schalldämm-Maß R'w, um so besser ist die erzielt werden.
(feuerhemmend) gestellt: d.h. es wird eine Feuerwider-
standsdauer von 30 Minuten gefordert, wobei die Trag-
konstruktion aus brennbaren Materialien, z.B. Holz,
bestehen darf. Lediglich die Gebäudetrenn- oder
-abschlusswände müssen mit höherem Feuerwiderstand
ausgeführt werden.

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Holz –
der Werkstoff
der Zukunft

Holzschutz Im modernen Holzhausbau ist ein Befall durch Insekten


Holznutzung
ist aktiver Umweltschutz!
eher unwahrscheinlich. Vorbeugend können nicht sicht-
Holz ist der bedeutendste nachwachsende
Holz ist langlebig bare Hölzer insektendicht umkleidet werden. Alternativ
Holz ist ein Baustoff, an dem Sie lange Freude haben reicht bei sichtbaren Bauteilen die Kontrollierbarkeit des Bau- und Werkstoff. Was viele nicht wissen:
werden. Über 700 Jahre alte, noch heute bewohnte Holzes, durch die ein Insektenbefall im Frühstadium
Seit über 200 Jahren wird in unseren heimi-
Holzbauten belegen die lange Lebensdauer des Bau- erkannt werden kann.
stoffs Holz. Durch baulich-konstruktive Maßnahmen schen Wäldern nach dem Prinzip der
wird das Holz vorbeugend vor einem Pilz- oder Insek- Vorbeugender Holzschutz
tenbefall sowie einer Schädigung durch Feuchte (siehe Im Holzhausbau können alle oder fast alle Hölzer aus- Nachhaltigkeit gewirtschaftet. Und das heißt:
Feuchteschutz) geschützt. Der bauliche Holzschutz reichend konstruktiv geschützt werden. Reichen bau- es wird nicht mehr geerntet, als nachwächst.
schafft die entscheidende Voraussetzung für die Bestän- lich-konstruktive Maßnahmen alleine nicht aus, kann
digkeit einer Holzkonstruktion und wird nur dort, wo das üblicherweise verwendete Fichten- oder Tannenholz Dabei werden Pflanzen und Tiere sowie
die baulichen Maßnahmen ausgeschöpft sind, durch durch einheimische Hölzer mit höherer Dauerhaftigkeit Boden und Wasser geschützt und die Schön-
vorbeugenden chemischen Holzschutz ergänzt. ersetzt werden (siehe Tabelle). Erst wenn alle baulich-
konstruktiven Maßnahmen ausgeschöpft sind und Höl- heit und Vielfalt unserer Natur bewahrt.
Bauliche Schutzmaßnahmen zer mit höherer natürlicher Dauerhaftigkeit nicht einge-
Während des Wachstums entzieht ein Baum
Mit der Verwendung von trockenem Holz und trocke- setzt werden können oder sollen, ist ein vorbeugender
nen Holzwerkstoffen bietet der moderne Holzhausbau chemischer Holzschutz für tragende oder aussteifende der Atmosphäre große Mengen des Treib-
diesen Schutz von Anfang an. Baulich-konstruktive Bauteile erforderlich. Schutz bieten zugelassene Holz-
hausgases CO2 und speichert es in Form von
Holzschutzmaßnahmen sorgen dafür, dass das Holz so schutzmittel, wenn sie mit dem richtigen Verfahren und
trocken bleibt, dass kein Befall durch Holz zerstörende der richtigen Menge in die Hölzer eingebracht werden. Kohlenstoff. Jedes Produkt aus Holz verlän-
Pilze auftreten kann. Ein Vorgehen nach dem Prinzip „Viel hilft viel“ bringt
gert diese Speicherwirkung. Deshalb ist die
Folgende Feuchtequellen werden dabei berücksichtigt: keine bessere Schutzwirkung. Die Behauptung, „im-
- Niederschläge und Spritzwasser prägnierte“ Hölzer seien baurechtlich stets gefordert, ist Holznutzung in hohem Maße förderlich für
- nutzungsbedingte Feuchte (siehe Feuchteschutz) falsch. Richtig ist, dass der Holzschutz primär konstruk-
das ökologische Gleichgewicht. Denn: Unser
- Tauwasser (siehe Feuchteschutz) tiv erfolgen soll und erst dann erforderlichenfalls durch
- aufsteigende Feuchte aus angrenzenden Bauteilen. vorbeugende chemische Schutzmaßnahmen ergänzt Wald braucht den Wechsel von alten zu jun-
werden kann.
Baulich-konstruktive Maßnahmen zum Schutz vor gen Bäumen, das macht ihn vital, hält ihn
Beanspruchung Gefährdungs- keine chemische
Niederschlägen sind beispielweise: des Holzes klasse1) Behandlung bei stabil und trägt zur Verbesserung des Klimas
- ein ausreichender Spritzwasser- und Verwendung von
Schlagregenschutz durch angemessene bei.
ausreichender Nadelhölzern wie Fichte,
Dachüberstände konstruktiver 0 Tanne, Lärche
Holz – der Werkstoff der Zukunft.
- ein ausreichender Abstand der Holzbauteile zur Holzschutz vorhanden
Geländeoberfläche vorübergehende Farbkernholz von
2
Befeuchtung Douglasie, Lärche
- die Abdeckung von Hirnholzflächen
- ein schneller Wasserablauf von Bauteiloberflächen Holz ist der Witterung Eiche, Robinie
3
ausgesetzt, kein Erdkontakt
- die Vermeidung horizontaler, ungeschützter Flächen
1) gemäß DIN 68800-2

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Holz –
der Werkstoff
der Zukunft

Holzschutz Im modernen Holzhausbau ist ein Befall durch Insekten


Holznutzung
ist aktiver Umweltschutz!
eher unwahrscheinlich. Vorbeugend können nicht sicht-
Holz ist der bedeutendste nachwachsende
Holz ist langlebig bare Hölzer insektendicht umkleidet werden. Alternativ
Holz ist ein Baustoff, an dem Sie lange Freude haben reicht bei sichtbaren Bauteilen die Kontrollierbarkeit des Bau- und Werkstoff. Was viele nicht wissen:
werden. Über 700 Jahre alte, noch heute bewohnte Holzes, durch die ein Insektenbefall im Frühstadium
Seit über 200 Jahren wird in unseren heimi-
Holzbauten belegen die lange Lebensdauer des Bau- erkannt werden kann.
stoffs Holz. Durch baulich-konstruktive Maßnahmen schen Wäldern nach dem Prinzip der
wird das Holz vorbeugend vor einem Pilz- oder Insek- Vorbeugender Holzschutz
tenbefall sowie einer Schädigung durch Feuchte (siehe Im Holzhausbau können alle oder fast alle Hölzer aus- Nachhaltigkeit gewirtschaftet. Und das heißt:
Feuchteschutz) geschützt. Der bauliche Holzschutz reichend konstruktiv geschützt werden. Reichen bau- es wird nicht mehr geerntet, als nachwächst.
schafft die entscheidende Voraussetzung für die Bestän- lich-konstruktive Maßnahmen alleine nicht aus, kann
digkeit einer Holzkonstruktion und wird nur dort, wo das üblicherweise verwendete Fichten- oder Tannenholz Dabei werden Pflanzen und Tiere sowie
die baulichen Maßnahmen ausgeschöpft sind, durch durch einheimische Hölzer mit höherer Dauerhaftigkeit Boden und Wasser geschützt und die Schön-
vorbeugenden chemischen Holzschutz ergänzt. ersetzt werden (siehe Tabelle). Erst wenn alle baulich-
konstruktiven Maßnahmen ausgeschöpft sind und Höl- heit und Vielfalt unserer Natur bewahrt.
Bauliche Schutzmaßnahmen zer mit höherer natürlicher Dauerhaftigkeit nicht einge-
Während des Wachstums entzieht ein Baum
Mit der Verwendung von trockenem Holz und trocke- setzt werden können oder sollen, ist ein vorbeugender
nen Holzwerkstoffen bietet der moderne Holzhausbau chemischer Holzschutz für tragende oder aussteifende der Atmosphäre große Mengen des Treib-
diesen Schutz von Anfang an. Baulich-konstruktive Bauteile erforderlich. Schutz bieten zugelassene Holz-
hausgases CO2 und speichert es in Form von
Holzschutzmaßnahmen sorgen dafür, dass das Holz so schutzmittel, wenn sie mit dem richtigen Verfahren und
trocken bleibt, dass kein Befall durch Holz zerstörende der richtigen Menge in die Hölzer eingebracht werden. Kohlenstoff. Jedes Produkt aus Holz verlän-
Pilze auftreten kann. Ein Vorgehen nach dem Prinzip „Viel hilft viel“ bringt
gert diese Speicherwirkung. Deshalb ist die
Folgende Feuchtequellen werden dabei berücksichtigt: keine bessere Schutzwirkung. Die Behauptung, „im-
- Niederschläge und Spritzwasser prägnierte“ Hölzer seien baurechtlich stets gefordert, ist Holznutzung in hohem Maße förderlich für
- nutzungsbedingte Feuchte (siehe Feuchteschutz) falsch. Richtig ist, dass der Holzschutz primär konstruk-
das ökologische Gleichgewicht. Denn: Unser
- Tauwasser (siehe Feuchteschutz) tiv erfolgen soll und erst dann erforderlichenfalls durch
- aufsteigende Feuchte aus angrenzenden Bauteilen. vorbeugende chemische Schutzmaßnahmen ergänzt Wald braucht den Wechsel von alten zu jun-
werden kann.
Baulich-konstruktive Maßnahmen zum Schutz vor gen Bäumen, das macht ihn vital, hält ihn
Beanspruchung Gefährdungs- keine chemische
Niederschlägen sind beispielweise: des Holzes klasse1) Behandlung bei stabil und trägt zur Verbesserung des Klimas
- ein ausreichender Spritzwasser- und Verwendung von
Schlagregenschutz durch angemessene bei.
ausreichender Nadelhölzern wie Fichte,
Dachüberstände konstruktiver 0 Tanne, Lärche
Holz – der Werkstoff der Zukunft.
- ein ausreichender Abstand der Holzbauteile zur Holzschutz vorhanden
Geländeoberfläche vorübergehende Farbkernholz von
2
Befeuchtung Douglasie, Lärche
- die Abdeckung von Hirnholzflächen
- ein schneller Wasserablauf von Bauteiloberflächen Holz ist der Witterung Eiche, Robinie
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ausgesetzt, kein Erdkontakt
- die Vermeidung horizontaler, ungeschützter Flächen
1) gemäß DIN 68800-2

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h3 A20011837, Bilder z.T. A20011576+A20011686

Natürlich
In der Informationsreihe Natürlich HOLZ Impressum
Herausgeber:
sind folgende Themen erschienen: HOLZABSATZFONDS
Absatzförderungsfonds der deutschen
Bauen mit Holz Forst- und Holzwirtschaft
Bestell-Nr. H049 Godesberger Allee 142–148
53175 Bonn
Altbauerneuerung Tel. 02 28/308 38-0, Fax 02 28/308 38-30
Bestell-Nr. H050 E-Mail: info@holzabsatzfonds.de
Dachaufstockung
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Verantwortlich: Manfred Filippi
© HOLZABSATZFONDS 2001
Bauen mit Holz –
Holzfenster Inhaltliche Bearbeitung: Gerhard Wagner, Wiesbaden Für uns eine klare Sache!
Bestell-Nr. H052 Redaktion: Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
Wohngesundheit Konzept und Gestaltung: Compart Werbeagentur,
Bestell-Nr. H053 Karlsruhe
Weitere Schriften sind in Vorbereitung. Druck: Stork Druckerei, Bruchsal
Fotonachweis:
Erhältlich bei: Seite 1: Robertino Nikolic, Mainz
Bertelsmann Distribution GmbH, Versandservice Forst & Holz Seite 2: Robertino Nikolic, Mainz
Friedrich-Menzefricke-Str. 16-18, 33775 Versmold
Bestellfax 052 41/804 18 92 Seite 3: o.r. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
o.l. Holzabsatzfonds, Bonn
Infos rund um den Roh-, Bau- und Werkstoff Holz! o.m. Holzabsatzfonds, Bonn
Infoline: 018 05-46 59 22 Seite 4: o. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
Internet: www.infoholz.de l. Bernhard Müller, Reutlingen
Seite 5: o.l. Universität Gesamthochschule Kassel,
Weitere technische Informationen: Fachgebiet Bauphysik
Arbeitsgemeinschaft HOLZ, Düsseldorf, Fax: 02 11/45 23 14, o. r. Arbeitsgemeinschaft Holz, Düsseldorf
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o.r. Michael Rasche, Dortmund
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