Sie sind auf Seite 1von 116

1

MATERIAŁY DYDAKTYCZNE
DLA JĘZYKA NIEMIECKIEGO
W SGH

SEMESTR I

I. Rund ums Studium

II. Wohnen

III. Interkulturelles

IV. Hörverstehen

Materiały zebrał i opracował zespół w składzie:

mgr S. Bęza
mgr S. Bochenek-Roik
dr J. Roczniak
dr D. Zamorska

oraz częściowym współudziale mgr E. Furmańczyk, mgr M. Makowskiej, mgr R.


Suszczyńskiej.
2

INHALTSVERZEICHNIS

I. Rund ums Studium Seite

1. Willkommen an der SGH ………………………………………………………. 5


2. Schule – Universität ……………………………………………………………. 9
3. Letzte Ausfahrt Uni …………………………………………………………….. 11
4. Europäisch studieren …………………………………………………………… 14
5. Socrates Studenten ................................................................................................ 18
6. Ideal ist ein Jahr ………………………………………………………………… 21
7. Meine Erfahrung ……………………………………………………………….. 25
8. Keine Angst vor der Prüfungsangst ....................................................................... 28
9. Prüfungsangst/Stundenplan ................................................................................... 29
10. Beruhigungsmittel- Johanniskraut ....................................................................... 30
11. So geht’s zum Bachelor ………………………………………………………… 32
12. Das kostet ein Studentenleben ………………………………………………….. 35
13. Woher das Geld fürs Studium ………………………………………………….. 39
14. Bankkredite für Studenten ……………………………………………………... 41
15. Sollte die Bildung kosten? – Ja/Nein ………………………………………….. 45
16. Studiengebühren – ein internationaler Standard ………………………………. 46
17. Ledige Akademikerinnen ……………………………………………………… 49

II. Wohnen

1. Ab ins Heim …………………………………………………………………… 53


2. Bei Mama ist`s am schönsten ............................................................................... 57
3. Das „Hotel Mama“ bietet Zimmer mit Dusche und WC ……………………… 59
4. Kleine Zimmer, kleine Miete …………………………………………………. 64
5. Der Klassiker – Leben in einer Wohngemeinschaft ………………………….. 67
6. Das Leben kehrt in die Städte zurück ………………………………………… 71
7. Das Leben in unserer Stadt …………………………………………………… 75
8. Ich bin aufs Land gezogen ……………………………………………………. 76
9. Was würde ich in meiner Stadt ändern? – Brief an den Bürgermeister ………. 76

III. Interkulturelles

1. Europa- Rekorde .................................................................................................... 79


2. Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben .............................................................. 80
3. Die Familie ............................................................................................................ 81
4. Abenteuer Ausland ................................................................................................ 83
5. Deutsche sind statistische Durchschnittseuropäer ................................................. 85
6. Kostspielige Missverständnisse ............................................................................. 88
7. Andere Länder, andere Sitten ................................................................................ 90
8. Beschreibung von Diagrammen, Grafiken ............................................................ 91
3

IV. Hörverstehen

1. Abitur – und dann? …………………………………………………………… 96


2. Studieren ohne Grenzen ……………………………………………………… 97
3. Oxford – hier studiert die Elite ………………………………………………. 99
4. Hochschule will die Besten ………………………………………………….. 101
5. 20 Jahre Erasmus-Austauschprogramm ……………………………………… 102
6. Interview mit einem Erasmus-Studenten …………………………………….. 104
7. Immer beliebter: Studieren in den Niederlanden …………………………….. 106
8. Prüfungsangst ………………………………………………………………… 108
9. Pro Großstadt – pro Kleinstadt ………………………………………………. 110
10. Arm aber sexy ………………………………………………………………. 112
11. Partystadt Berlin …………………………………………………………….. 114
4

I. Rund ums Studium


5

1. Willkommen an der SGH


Die Szkoła Główna Handlowa, im Ausland als Inhaltlich mussten vor allem die Prinzipien und
Warsaw School of Economics bekannt, wurde Strukturen zur Ausbildung von Kadern für die
im Jahre 1906 gegründet. Seit Jahrzehnten ist sozialistische Wirtschaft überwunden werden.
sie eine wahre Kaderschmiede für die Das bedeutete die Auflösung der an Branchen
Wirtschafts- und Finanzressorts der polnischen der sozialistischen Planwirtschaft orientierten
Regierungen sowohl vor als auch nach der Fakultäten, die durch Lehrstühle und
Wende 1989. Fast alle wichtigen wissenschaftliche Institute ersetzt wurden, die
Reformpolitiker waren Absolventen dieser sich wiederum in Kollegien gruppieren.
Hochschule. Allen voran Professor Leszek Zurzeit gibt es fünf Kollegien: Wirtschaftliche
Balcerowicz, der als Vizepremier und Analysen, Öffentliche Administration,
Finanzminister in den Regierungen Weltwirtschaft, Betriebswirtschaft,
Mazowiecki und Bielecki Anfang der 90er- Management und Finanzen. Sie sind sowohl
Jahre die Systemreformen durchsetzte. Weitere für die Forschung als auch für die Ausbildung
namhafte SGH-Absolventen sind Prof. Da- der wissenschaftlichen Fachkräfte und der
nuta Hübner sowie ehemalige Minister Dariusz Studenten zuständig.
Rosati, Andrzej Olechowski, Józef Oleksy, Mittlerweile steht das Studium der Volks- und
Grzegorz Kołodko und viele andere. Betriebswirtschaft hoch im Kurs, denn der
Mehrere Absolventen der SGH bekleiden hohe Bedarf des Marktes an qualifizierten
Posten in staatlichen Behörden, Industrie- und Fachkräften ist groß. Das landesweite Prestige
Handelsunternehmen, Beratungsfirmen und in der SGH hat zur Folge, dass sich immer noch
der Wissenschaft. Wegen ihrer hervorragenden viele Abiturienten um einen Studienplatz an
fachlichen und sprachlichen Ausbildung der SGH bewerben. Um an dieser Hochschule
bekommen sie verantwortliche Stellen in studieren zu können, mussten die Abi-
Niederlassungen bzw. Tochterunternehmen turienten bis 2005 eine Aufnahmeprüfung
ausländischer Investoren. bestehen. Heute genügen nur gute bzw. sehr
Mit 13000 Studenten und über 800 gute Abiturnoten in vier Schulfächern
wissenschaftlichdidaktischen Lehrkräften ist (Mathematik, Geschichte oder Geographie
die SGH die größ-te Wirtschaftshochschule in sowie zwei Fremdsprachen). Nur die
ganz Mittel- und Osteuropa. Als die älteste und Besten werden aufgenommen, in der Regel
größte Hochschule für Ökonomie in Polen rund jeder dritte Bewerber.
gehört sie zu den Lehrstätten, die den besten Dank der Studienreform, die 2006 europaweit
Ruf genießen. Auch international erfreut sich (auch in der SGH) in Kraft trat, gliedert sich
die SGH einer großen Anerkennung. 1995 das Studium an der SGH in Bachelor- (sechs
wurde sie als die einzige Semester) und Masterstudium (vier Semester).
Wirtschaftshochschule in Polen in die elitäre Es wird in Form von gebührenfreiem
Community of European Management Schools Direktstudium (stationäres Studium genannt)
(CEMS) aufgenommen. Erwähnenswert ist und Fernstudium (nichtstationäres und
auch, dass die SGH über die größte gebührenpflichtiges Studium) in neun Stu-
Wirtschaftsbibliothek in Polen verfügt (mehr diengängen angeboten. Diese Studiengänge
als 850000 Bände). heißen: Ökonomie, Europäistik, Finanzen und
Der politische Wechsel in Polen nach 1989 zog Rechnungswesen, Raumwirtschaft, Öffentliche
auch tiefgreifende programmatische und Wirtschaft, Mengenmethoden in der Ökonomie
organisatorische Veränderungen der SGH nach und Informationssysteme, Sozialpolitik,
sich. So erhielt sie 1991 ihren alten Internationale Beziehungen und Management.
traditionsreichen Namen „Szkoła Główna Anders als in sozialistischen Zeiten können die
Handlowa” zurück, nachdem sie seit ihrer Studenten ihren Studiengang individueller
Verstaatlichung im Jahr 1949 Szkoła Główna gestalten, was natürlich nichts am
Planowania i Statystyki (Hochschule für obligatorischen Charakter vieler Lehrfächer
Planung und Statistik) geheißen hatte. ändert.
6

Das Studium an der SGH wird mit einem Unter den SGH-Studenten herrscht natürlich
Punktesystem (Credit Points) bewertet. Um das auch Konkurrenz. Die Besten von ihnen
Bachelor- bzw. Masterstudium erfolgreich zu kämpfen um einen Platz auf der Liste der Top
absolvieren, muss man das obligatorische Pro- Ten, die während des Studiums noch
gramm und Punkteminimum erreichen sowie weitgehend Prestigecharakter hat, nach
eine Abschlussarbeit vorlegen und sie Abschluss aber auch Aussichten auf eine
verteidigen. interessante und gut bezahlte Arbeit eröffnen
Die SGH ist ständig darum bemüht, dem kann. Aber auch die eher durchschnittlichen
Studium mehr und mehr einen internationalen SGH-Absolventen sind kaum von der
Charakter zu verleihen. Professoren aus den Arbeitslosigkeit betroffen, weil sich im
USA, Kanada und den Staaten Westeuropas Rahmen häufiger Kontakte der SGH mit
halten hier Vorträge und Vorlesungen in Unternehmen mehrere berufliche Mög-
Fremdsprachen. Die Studenten haben auch die lichkeiten ergeben. Nicht zu unterschätzen sind
Möglichkeit, sich am Auslandsstudium zu dabei auch die in der SGH regelmäßig
beteiligen, das unter anderem gemeinsam mit stattfindenden Jobbörsen, wo verschiedene
der University of Minnesota, den Univer- Stellen angeboten werden.
sitäten in Mainz und Duisburg organisiert wird.

17.09.2009 (manche Informationen stammen


aus dem Handelsblatt-Artikel von K.Rutkowski
vom 4.06.1996)
Wortschatzliste
e Niederlassung, -en filia, oddział
e Kaderschmiede, -n kuźnia kadr e Gebühr, -en opłata
überwinden (überwand, überwunden) übernehmen (übernahm, übernommen) przejąć
pokonać e Raumwirtschaft gospodarka przestrzenna
e Wende, -n zwrot, przełom e Lehrkraft, -“e nauczyciel
e Auflösung, -en rozwiązanie, r Studiengang, -“e kierunek studiów
likwidacja e Lehrstätte, -n placówka dydaktyczna
durchsetzen przeforsować gestalten kształtować
r Lehrstuhl, -“e katedra einen Ruf genießen cieszyć się
ehemalig były opiniąbewerten oceniać
e Forschung, -en badanie naukowe sich einer Anerkennung (G) erfreuen cieszyć
namhaft (bardzo) znany się uznaniem
zuständig (für) odpowiedzialny (za) s Bachelorstudium studia licencjackie
r Posten, - stanowisko erwähnenswert godny wspomnienia
e Betriebswirtschaft ekonomia verleihen (verlieh, verliehen) nadać
przedsiębiorstwa verfügen (über A) dysponować
e Behörde, -n urząd (czymś)betroffen sein (von) być (czymś)
r Bedarf (an D) zapotrzebowanie (na) dotkniętym
s Unternehmen, - przedsiębiorstwo tiefgreifend radykalny, gruntowny sich
sich bewerben (um) ubiegać się (o) ergeben (ergab, ergeben) wynikać
e Beratungsfirma, -firmen firma doradcza e Verstaatlichung, -en upaństwowienie
in Kraft treten wejść w życie, nabrać mocy e Jobbörse, -n targi pracy
hervorragend doskonały
sich gliedern (in A) dzielić się (na)

I. Antworten Sie auf folgende Fragen.

1. Was zeugt vom guten Ruf der SGH?


2. Was erfährt man aus dem Text von der Geschichte der SGH?
3. Wie ist das Studium an der SGH strukturiert?
4. Wer kann an dieser Hochschule studieren?
5. Was zeugt von der Internationalisierung des Studiums an der SGH?
7

6. Warum sind die SGH-Absolventen kaum von der Arbeitslosigkeit betroffen?


7. Waren Mathe, Geschichte/Geographie und Fremdsprachen Ihre Lieblingsfächer in der Schule?

II. Setzen Sie das passende Verb in der richtigen Form ein.

(bestehen – ersetzen – genießen – haben – halten – herrschen – treten – überwinden)

1. Die SGH ……………….. in ganz Polen einen guten Ruf.


2. Anfang der 90er-Jahre musste man alte Strukturen …………………… .
3. Wodurch lässt sich das ……………………. ?
4. Die Einführung der Wirtschaftsreformen …………………. zur Folge, dass die Arbeitslosigkeit
stieg.
5. Hast du die Fahrprüfung schon …………………….?
6. Wann ist die letzte Studienreform in Kraft …………………….?
7. Welcher Professor hat die Vorlesung über die Wirtschaftsordnung Österreichs …………………….?
8. Soviel ich weiß, …………………… unter den Studenten große Konkurrenz.

III. Wie lauten die von folgenden Verben gebildeten Substantive mit dem bestimmten Artikel
und dem Plural?

1. regieren ……………………….. 14. prüfen ………………………….


2. absolvieren ……………………….. 15. regeln ………………………….
3. handeln ……………………….. 16. sich bewerben ………………………….
4. beraten ……………………….. 17. reformieren ………………………….
5. ausbilden ……………………….. 18. verwalten ………………………….
6. rufen ……………………….. 19. abschließen ………………………….
7. anerkennen ……………………….. 20. sprechen ………………………….
8. wechseln ……………………….. 21. vortragen ………………………….
9. verstaatlichen……………………….. 22. vorlesen ………………………….
10. analysieren ……………………….. 23. konkurrieren ……………………........
11. studieren ……………………….. 24. veranstalten ………………………….
12. forschen ……………………….. 25. finanzieren ………………………….
13. bedürfen ……………………….. 26. aussehen ………………………….

IV. Wie lauten die im Text vorkommenden Antonyme?

1. die Landwirtschaft ……………………… 7. national …………………………


2. das Ende ……………………… 8. gebührenfrei …………………………
3. die Privatisierung ……………………… 9. die Vollbeschäftigung …………………….....
4. die Marktwirtschaft ……………………… 10. die Volkswirtschaft …………………………
5. die Ausnahme ……………………… 11. fakultativ …………………………
6. das Direktstudium ……………………… 12. angreifen …………………………

V. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein.

1. Die SGH besteht ……………… dem Jahr 1906.


2. Viele Abiturienten möchten ……………. der SGH studieren, vor allem …………….. eines guten
Rufes dieser Hochschule.
3. Die SGH-Bibliothek verfügt ……………. 850000 Bände.
4. Die ehemaligen Fakultäten wurden ……………. Lehrstühle und wissenschaftliche Institute ersetzt.
5. In der Marktwirtschaft ist der Bedarf ……………. hochqualifizierten Ökonomen besonders groß.
6. Hat sich dein Schulfreund auch …………….. einen Studienplatz in der SGH beworben?
7. Möchtest du dich …………. dieser Konferenz beteiligen?
8. Die besten SGH-Absolventen haben gute Aussichten …………… einen gut bezahlten Job.
8

VI. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. SGH istnieje od ponad 100 lat.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Wielu znanych polityków skończyło studia w SGH.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Leszek Balcerowicz przeforsował reformę gospodarczą w Polsce.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Absolwenci SGH otrzymują odpowiedzialne stanowiska w znanych firmach.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Ta uczelnia cieszy się dobrą opinią nie tylko w kraju, lecz również za granicą.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Kolegia odpowiadają za badania naukowe i kształcenie studentów.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

7. Tylko najlepsi maturzyści dostają się na studia w SGH.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

8. Czy chciałbyś się ubiegać o studia zagraniczne?


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

9. Niestety studia zaoczne muszą być płatne.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

10. W którym pomieszczeniu profesor Schmidt ma swój wykład?


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

VII. Warum haben Sie sich entschieden, an der SGH zu studieren? Was erhoffen Sie sich vom
Studium hier?
9

2. Schule - Universität die Folgen der heutigen Massen-universität –


diese große Anonymität des einzelnen
Studenten, an der schon viele sensiblere
Der größte Unterschied zur Schule ist sicher Menschen gescheitert sind.
die Tatsache, dass Du für Deine Leistungen
selbst verantwortlich bist, das heißt, dass es Kann man eigentlich an der Uni sitzen
plötzlich keinen Lehrer mehr gibt, der bleiben?
kontrolliert, ob Du in der Schule warst, ob Du In gewisser Weise schon: Wer Prüfungen nicht
Deine Aufgaben erledigt hast, ob Du Deine besteht oder zu oft fehlt, dem wird das eine
Prüfungen gemacht hast. oder andere Modul nicht angerechnet, und die
entsprechenden Credit Points fehlen ihm. Es
Einerseits wird das für viele eine große hängt vom Studiengang ab, ob er nur die
Erleichterung bedeuten, andererseits aber Prüfung wiederholen oder die ganze
erleben durch diese veränderte Situation viele Veranstaltung erneut besuchen muss. Wenn
plötzlich eine ungeahnte Freiheit, mit der sie man Pech hat, wird die Veranstaltung nur im
noch nichts anfangen können, weil sie das Sommer- oder Wintersemester angeboten. Da
bisher nicht gewohnt waren. Denn an der Module aufeinander aufbauen, kann das
Universität kontrolliert Euch niemand, ob Ihr bedeuten, dass man ein ganzes Jahr verliert.
ein oder zwei Semester überhaupt nichts Wie in der Schule besteht im Studium in der
macht. Der große Schock kommt oft erst, wenn Regel Anwesenheitspflicht. Während sich bei
Du plötzlich merkst, das Deine Freunde, die Vorlesungen mit mehreren Dutzend
mit Dir begonnen haben, schon im 2. Teilnehmern nur schwer kontrollieren lässt, ob
Studienabschnitt sind und Du nicht einmal den Student Müller da war, werden in Seminaren
Stoff des ersten Semesters in Prüfungen und Übungen Anwesenheitslisten geführt. Wer
abgelegt hast, weil Du lieber nächtelang in zu oft unentschuldigt fehlt, muss unter Um-
Lokalen unterwegs warst und deshalb tagsüber ständen das Modul wiederholen. Ein
die Vorlesungen verschlafen hast. Weltuntergang ist das aber nicht: Die
Noch einen großen Unterschied zur Schule angegebene Regelstudienzeit ist eine
wirst Du feststellen, der vielen Anfängern weit Orientierungsgröße und eine Verlängerung des
mehr zu schaffen macht als die fehlende Studiums ohne rechtliche Konsequenzen
Kontrolle durch andere – an der Universität möglich. Lediglich finanziell kann es
gibt es keine Klassen und deshalb auch keine Schwierigkeiten geben, weil Bafög nur für die
Klassengemeinschaft. Regelstudienzeit gewährt wird
In den Einführungsvorlesungen sitzen oft oder Langzeit-Studiengebühren anfallen. Das
mehrere Dutzend Personen in einem Hörsaal. gilt nicht, wenn Verzögerung des
Du kannst jemanden in einer Vorlesung kennen Studienverlaufs durch ein Praktikum oder ein
lernen und ein Semester lang öfter sehen, und Auslandssemester erklärt werden kann.
dann siehst Du ihn vielleicht Dein ganzes
Studium hindurch nicht mehr. Das sind leider

Wortschatzliste
r Unterschied, -e różnica sensibel wrażliwy
e Tatsache, -n fakt scheitern (an D) potknąć się (na czymś)
e Leistung, -en wynik, osiągniecie anrechnen zaliczyć
verantwortlich odpowiedzialny r Studiengang, -e kierunek studiów
ungeahnt niespodziewany e Veranstaltung, -en tu: zajęcia
etw. gewohnt sein być przyzwyczajonym unter Umständen ewentualnie
eine Vorlesung verschlafen przespać wykład r Weltuntergangkoniec świata
zu schaffen machen sprawiać trudność e Studiengebühr, -en opłata za studia
s Dutzend, -e tuzin e Verzögerung, -en zwłoka
r Hörsaal (Pl. Hörsäle) sala wykładowa
gewähren udzielać
s Bafög (das Bundes-Ausbildungs-Förderungsgesetz) ustawa, na mocy której są przyznawane
stypendia uczniom i studentom
10

I. Beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Welche Schwierigkeiten haben SchülerInnen beim Übergang vom Schul- in den


Universitätsbetrieb?
2. Womit muss man rechnen, wenn man nicht sorgfältig genug studiert?
3. Was ist mit der Regelstudienzeit gemeint?
4. Wird jede Verzögerung des Studienverlaufs „bestraft“?

II. Was gehört zusammen? (Es kann auch zwei Möglichkeiten geben.) Bilden Sie anschließend
mit den vollständigen Ausdrücken eigene Sätze.

1. eine Prüfung ……………….. a. anrechnen


2. eine Vorlesung ……………….. b. haben
3. zu schaffen ……………….. c. führen
4. ein Modul ……………….. d. wiederholen
5. Pech ……………….. e. verschlafen
6. eine Anwesenheitsliste ……………….. f. ablegen
g. machen
h. besuchen

II. Von welchen Verben wurden die folgenden Substantive (Nomen) gebildet?

1. der Unterschied …………………….. 7. die Folge ……………………….


2. die Aufgabe …………………….. 8. die Veranstaltung ……………………….
3. die Prüfung …………………….. 9. der Teilnehmer ……………………….
4. der Schock …………………….. 10. die Übung ……………………….
5. die Erleichterung …………………….. 11. der Untergang ……………………….
6. die Vorlesung …………………….. 12. der Verlauf ……………………….

III. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Każdy z nas powinien postępować (handeln) odpowiedzialnie.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Na uczelni nie ma osób, które będą cię stale kontrolować.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Nie byłem do tego przyzwyczajony.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Zauważyłem, że tak nie można studiować.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Zdałeś już egzamin z historii gospodarczej?


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. W tej sali wykładowej było wczoraj ponad sto osób.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
11

7. Dlaczego przespałeś ten ciekawy wykład z ekonomii?


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

8. Anonimowość charakteryzuje duże uczelnie.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

9. Termin egzaminu zależy tylko od profesora.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

10. Jeśli będziesz często nieobecny bez usprawiedliwienia, będziesz miał duże kłopoty.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

Berufswunsch, die wenigsten studieren einfach


nur so, weil das Studium z.B. ein lockeres
3. Letzte Ausfahrt Uni Leben verspricht. Besonders junge Männer
haben oft nur die eigene Karriere im Blick,
Manche Abiturienten stolpern ins nächstbeste deshalb studieren so viele von ihnen
Fach, nur weil sie immer so gute Betriebswirtschaftlehre (BWL), Jura oder
Deutschaufsätze geschrieben haben oder der Informatik.
Biolehrer so sympathisch war. Doch die
Mehrheit entscheidet sich viel planvoller für Aber die Frauen stehen ihnen dabei nicht
einen Studiengang – aus purem Interesse und wirklich nach. Eine Abiturientin, die gerne
wegen der Berufsaussichten. Germanistik studiert hätte, entschied sich dann
Das hat das Hannoveraner Hochschul- doch für Psychologie, weil sie meinte, damit
Informations-System (HIS) bei einer Umfrage hätte sie für das spätere Berufsleben mehr
unter Studienanfängern herausgefunden. „Und Möglichkeiten, eine andere, die eigentlich nur
die, die nicht wissen, was sie studieren sollen, Romanistik studieren wollte, wählte als
landen bei Jura“, sagt der Konstanzer Nebenfach Informatik - IT sei eben gefragt.
Bildungsforscher Tino Bargel.
Neben den Berufsaussichten achten die
Die HIS-Studie stützt einige weitere Klischees: zukünftigen Studenten bei der Wahl ihres
Natürlich sind es überwiegend Studierende der Faches auf den Studienort. Was zählt ist das
Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, die ihr Umfeld: nach Hamburg oder nach Köln wegen
Studium aus beruflichen Gründen begonnen der Medien, nach Berlin wegen des
haben. 42% der Wirtschaftswissenschaftler und Nachtlebens, nach München wegen der Nähe
45% der Juristen wollen später selbstständig zu den Alpen und zu Italien. Wer weg will vom
arbeiten und viel Geld verdienen. Von den heimischen Herd, geht in die Metropolen oder
Kunststudenten wollen das nur 7%, und auch an die Traditionsuniversitäten wie Freiburg,
bei den Lehramtsstudenten ist es gerade mal Göttingen oder Münster. Egal, wie schlecht die
jeder Achte. Sie halten soziale Aspekte für Studienbedingungen dort sind.
wichtiger: 17% wollen zu Veränderungen
beitragen und anderen helfen. Hochschulranglisten spielen übrigens fast gar
Insgesamt haben – der HIS-Studie zufolge, keine Rolle – umso mehr jedoch die
86% der Studienanfänger bereits einen festen Entfernung vom Heimatort. Früher gab es
12

mehr Abiturienten, die sich nach dem Blick auf scheuen schlicht die Kosten für eine eigene
die Deutschlandkarte für die Uni entschieden, Bude, andere wollen bei ihren Schulfreunden
die am weitesten vom Elternhaus entfernt liegt. bleiben.
Heute gehen zwei Drittel aller Studenten an die
Uni, die bei Mutti um die Ecke liegt. Manche Aus: Das Mittelstufenbuch, S. 126 ff.

Wortschatzliste

stolpern tu: dokonać przypadkowego wyboru der heimische Herd ognisko domowe
versprechen (versprach, versprochen) obiecywać übrigens notabene
sich entscheiden (für) decydować się(na) die eigene Bude własny pokój
nachstehen (stand nach, nachgestanden) ustepować locker luźno
e Berufsaussicht, -en perspektywa zawodowa
gefragt sein być poszukiwanym
e Umfrage, -n ankieta
achten (auf A) zwracać uwagę (na)
herausfinden (fand heraus, herausgefunden) stwierdzić, ustalić
s Umfeld otoczenie, środowisko
r Bildungsforscher, - badacz zajmujący się
sprawami kształcenia
r Lehramtsstudent, -en student przygotowujacy się
do zawodu nauczyciela
beitragen (trug bei, beigetragen) przyczyniać się
schlicht die Kosten scheuen po prostu obawiać się kosztów

Aufgaben zum Text

I. Ergänzen Sie die Sätze.

1. Die Mehrheit der Wirtschafts- und Rechtswissenschaftsstudenten entscheidet sich für ihr Fach
..................................................................................................................... .
2. Kunst und Lehramtsstudenten legen mehr Wert ................................................................. .
3. Das Verhalten der Männer bei der Studienwahl unterscheidet sich von dem der
Frauen ............................................................................................................................... .
4. Hochschulranglisten spielen bei der Studienwahl ................................................................. .
5. Zwei Drittel der heutigen Studenten ..................................................... für ein
Studium ................................................................................................. ihres Elternhauses.

II. Finden Sie das passende Synonym.

1. Manche Abiturienten stolpern ins nächstbeste Fach.


a) suchen sich ein Fach bewusst aus
b) finden rein zufällig ein Fach
c) lassen sich ein Fach empfehlen

2. Es sind überwiegend Studierende der Wirtschaft- und Rechtswissenschaften, die ihr Studium
aus beruflichen Gründen begonnen haben.
a) mehrheitlich
13

b) alles
c) wahrscheinlich

3. Aber die Frauen stehen den Männern dabei nicht wirklich nach.
a) stehen nicht hinter den Männern
b) schneiden im Vergleich ähnlich ab
c) sind besser als die Männer

4. Wer weg will vom heimischen Herd, geht in die Metropolen.


a) aus der Küche seiner Mutter
b) aus seinem Heimatland
c) von zu Hause

5. Manche scheuen schlicht die Kosten für eine eigene Bude.


a) sie wollen kein Geld ausgeben
b) haben kein Geld
c) wollen ihr Geld anlegen

III. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen.

1. Die Mehrheit entscheidet sich ________________ Interesse und _______________ der


Berufsaussichten _________________ einen Studiengang.
2. Das hat das Hannoveraner Hochschul-Informations-System (HIS) _______________ einer
Umfrage _______________ Studienanfängern herausgefunden.
3. Es sind überwiegend Studierende der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, die ihr Studium
_________________ beruflichen Gründen begonnen haben.
4. Besonders junge Männer haben oft nur die eigene Karriere _____________ Blick.
5. Neben den Berufsaussichten achten die zukünftigen Studenten ______________ der Wahl
ihres Faches ________________ den Studienort.
6. Wer weg will ________________ heimischen Herd, geht _______________ die
Metropolen oder ________________ die Traditionsuniversitäten.
7. Früher gab es mehr Abiturienten, die sich nach dem Blick ________________ die
Deutschlandkarte _______________ die Uni entschieden, die am weitesten vom Elternhaus
entfernt liegt.

IV. Ordnen Sie das passende Verb / die passenden Verben zu.

1. Sommerferien a. bewerben
2. an der Abschlussarbeit b. einschreiben
3. sich an einer Universität c. haben
4. im Studentenwohnheim d. entscheiden
5. Vorlesungen und Seminare e. zahlen
6. das Studienfach / die Universität f. wechseln
7. ein Betriebspraktikum g. wohnen
8. Studiengebühren h. schreiben
9. sich für ein Studienfach i. absolvieren
j. besuchen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

V. Beschreiben Sie die folgenden Begriffe mit anderen Worten.

1. Kommilitone ________________________________________________
14

2. Stipendium ________________________________________________
3. Exmatrikulation _________________________________________________
4. Immatrikulation _________________________________________________
5. Promotion _________________________________________________
6. Habilitation _________________________________________________

VI. Beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Welche großen und welche bekannten Universitäten gibt es in Ihrem Heimatland?


2. Was sind die Gründe für die Wahl der Studienrichtung in Ihrem Heimatland?
3. Was sind die beliebtesten Studienfächer in Ihrem Heimatland?
4. Würden Sie lieber an einer kleinen oder an einer großen Universität studieren? Begründen Sie
Ihre Meinung.
5. Welche Rolle spielt der Studienort? Begründen Sie Ihre Meinung.

VII. Formeller Brief: Bewerbung um ein Stipendium.

Die Universität München vergibt Stipendien für ausländische Studienbewerber. Schreiben Sie einen
Brief an die Universität und bewerben Sie sich um ein Stipendium.
 Machen Sie dabei Angaben zu Ihrer Person;
 Machen Sie Angaben zu Ihrer Ausbildung;
 Geben Sie an, wie lange und was Sie in München studieren möchten;
 Begründen Sie, warum Sie dieses Stipendium benötigen;

Schreiben Sie einen Text von ca. 200 Wörtern Länge.

mehrfacher Weise: Sie vertiefen ihre


4. Europäisch studieren Sprachkenntnisse, entwickeln ihre
Persönlichkeit weiter und bauen ihr fachliches
Viele junge Menschen sind stark an einem Profil aus. Ein Studienaufenthalt verbessert
Auslandsaufenthalt interessiert. Zahlreiche ihre beruflichen Perspektiven.
europäische Betriebe unterstützen dieses
Interesse, verfügen über Erfahrungen im Warum ist der europäische Austausch im
Austausch und sind immer bereit, junge Studium wichtig?
Leute aus dem Ausland aufzunehmen. Fast Hochschulabsolventen sollten
jeder fünfte Betrieb entsendet junge Leute Auslandserfahrung haben. Das ist eine
ins Ausland und nimmt zugleich Qualifikation, die eine Bewerbung interessant
Praktikanten aus anderen Ländern auf. macht. Die meisten Austauschstudenten sind
Die Bereitschaft zu grenzüberschreitender nach ihrer Rückkehr wie verwandelt. Sie
Mobilität wird aus Sicht der jungen Leute kommen mit gesteigertem Selbstbewusstsein
von mehreren Faktoren bestimmt. Wichtig an die Heimathochschule. Man sollte die
ist ihnen die Aussicht auf Verbesserung der Chancen für einen Auslandsaufenthalt während
Fremdsprachenkenntnisse, der fachlichen des Studiums nutzen. In dieser Zeit sollte man
Qualifikationen und der beruflichen viel Kontakt zu einheimischen Studenten
Aufstiegschancen. suchen. Später im Berufsleben oder mit
Familie sind die Voraussetzungen meist
Fast jede Hochschule hat zahlreiche schwieriger.
ausländische Partner. Besonders enge Kontakte Das Auslandsstudium soll die Studenten
bestehen zwischen den Hochschulen in sprachlich einen großen Schritt vorwärts
Europa. In der letzten Zeit ist die Zahl der bringen. Ein Auslandssemester ist durch nichts
Bildungspartnerschaften stark gestiegen. Die zu ersetzen. Junge Menschen verbessern ihre
Hochschulbeziehungen bedeuten den Einstiegschancen, selbst wenn sich die
Austausch von Wissenschaftlern und Studienzeit dadurch etwas verlängert.
Studierenden. Studierende profitieren davon in Bewerber, die an einer Hochschule im Ausland
15

studiert haben, werden als flexibel und Hochschulwesens in den mittel- und
aufgeschlossen eingeschätzt. osteuropäischen Ländern. Genaue Infos zu
allen EU-Programmen für alle, die in
Erhalten Auslandsstudenten finanzielle Deutschland studieren möchten, gibt es beim
Unterstützung? Deutschen Akademischen Austauschdienst
Die Europäische Union unterstützt (DAAD). www.daad.de
Auslandaufenthalte über solche Programme
wie z.B. „Sokrates“. Die Geld-mittel dafür Quelle: Deutsch Aktuell, 2004, S.10
fließen über Hochschulen und Unternehmen an
die Studierenden und werden als Stipendien
zur Verfügung gestellt. „Sokrates“ ist das EU-
Aktionsprogramm für transnationale
Zusammenarbeit im Bereich Bildung,
Wortschatzliste
insbesondere für Schulen und Hochschulen.
„Sokrates“ umfasst unter anderem das
Programm „Erasmus“. Die Studenten können r Auslandsaufenthalt, -e pobyt za granicą
bereits nach dem ersten Studienjahr ein e Aufstiegschance, -n szansa awansu
Stipendium für Auslandsaufenthalte von interessiert sein (an D) być zainteresowanym
mindestens drei Monaten bis höchstens einem (czymś) wie verwandelt jak odmieniony
akademischen Jahr erhalten. r Betrieb, -e zakład produkcyjny
„Leonardo da Vinci“ heißt das Programm der s Selbstbewusstsein pewność siebie
EU für die berufliche Bildung. Das Programm unterstützen = fördern popierać
verhilft sowohl Auszubildenden als auch einheimisch miejscowy, z danego kraju
jungen Berufstätigen zu einem über Erfahrungen verfügen dysponować
Auslandsaufenthalt, bezieht aber auch doświadczeniem
Hochschulen und Unternehmen mit ein. So e Voraussetzung, -en warunek, przesłanka
können Studenten und Graduierte, die noch entsenden wysyłać
nicht im Berufsleben stehen, Praktika im einschätzen oceniać
Ausland absolvieren. grenzüberschreitend wykraczający poza
„Tempus“ ist ein weiteres granice
Austauschprogramm, das studentische r Auszubildende, -n będący w trakcie
Mobilität fördert. Sein Hauptziel ist die kształcenia
Entwicklung und Erneuerung des aus Sicht z perspektywy
einbeziehen (bezog ein, einbezogen) włączać

Aufgaben zum Text

I. Antworten Sie auf die folgenden Fragen.

1. Was ist der Grund dafür, dass das Interesse junger Menschen am Auslandsstudium ständig
wächst?
2. Wodurch wird die Bereitschaft junger Menschen zu grenzüberschreitender Mobilität
unterstützt?
3. Wie profitieren Studierende von Studienaufenthalten im Ausland?

II. Geben Sie den Inhalt des dritten Teils des Textes (Erhalten Auslandsstudenten finanzielle
Unterstützung?) wieder. Gebrauchen Sie dabei folgende Wörter und Ausdrücke:

unterstützen - Geldmittel - zur Verfügung stehen/stellen - umfassen - Stipendium erhalten -


verhelfen ( zu) - Praktika absolvieren - Mobilität fördern
16

III. Finden Sie Synonyme und Antonyme im Text.

Antonyme Synonyme
Inland (s) fördern
Verschlechterung (e) existieren
Ankunft (e) einen Nutzen ziehen aus
(D)
Privatleben (s) Bedingung (e)
verkürzen bekommen
verschlossen sein Kooperation (e)
mindestens erleichtern
ausschlieben beurteilen/bewerten

IV. Vervollständigen Sie die folgenden Sätze anhand des gelesenen Textes.

1. Aus Sicht junger Menschen gewährleistet ihnen ein


Auslandsaufenthalt .......................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.............................. .
2. Ein Fünftel aller Betriebe .............................................................................................................
………………………………………………………………………………........................…. .
3. Beim Programm „Leonardo da Vinci” haben Studenten und Graduierte,
die ................................................................................................................................................,
die Möglichkeit
…………………………………………………...................................................
………………………………………………………………………………………............…. .
4. Die Idee von „Tempus” beruht darauf, .....................................................................................
……………………………………………………………………………………….............… .
5. Ein Auslandssemester bringt die Studenten sprachlich vorwärts
und ..........................................................................................................., auch wenn die
Studienzeit
dadurch ....................................................................................................................................... .

V. Ergänzen Sie die Lücken.

1. W.............................. ist er interessiert? – Keine Ahnung, w...................... er interessiert ist.


2. Viele europäisch........ Betriebe verfügen ........................ Erfahrungen ................. Austausch.
3. Fast jed.......... zweit...... Betrieb entsendet junge Leute ................... Ausland und nimmt
zugleich Praktikanten ................. anderen Länder.............. auf.
4. ................... mein............ Sicht spielt die Ausbildung keine grobe Rolle.
5. Die Aussicht ............... Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse ist für viele Studenten von
grob......... Bedeutung.
6. In d............ letzt............. Zeit ist die Zahl der Bildungspartnerschaften stark gestiegen. Der
Trend ist steigend.
7. Studierend........... (Pl.) profitieren ...................... Ausslandsstipendien.
8. Genaue Infos ................ alle europäisch............. Programme gibt es beim Deutsch........
Akademisch............. Austauschdienst (DAAD).
9. „Leonardo da Vinci” ist ein Programm ..................... die beruflich.......... Bildung.
10. Viele Studenten stehen nicht .................. Berufsleben, aber sie versuchen
verschiedene .............................................. (Praktikum-Pl.) .................. Ausland ...............
absolvieren.
11. Studenten, die ein ausländisch......... Semester absolviert haben, werden .........................
flexibel und aufgeschlossen eingeschätzt.
17

12. Das Geld fliebt ......................... Hochschulen und Unternehmen ................... die
Studierend............ und wird .................. Stipendien ................... Verfügung gestellt.
13. Ich kann mich ................. mein........... erst.................. Studienjahr .................. ein Stipendium
bewerben.

VI. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Deutsche.

1. Ten program pomaga wielu studentom w wyjazdach zagranicznych, zdobyciu lepszego


wykształcenia i pogłębienia znajomości języków obcych.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

2. Bierzemy udział w zajęciach z języka niemieckiego i angielskiego, aby mieć lepszy start w
życiu zawodowym i większe widoki na awans zawodowy.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

3. Dzięki systemowi pożyczek i stypendiów, które przyznawane są ponadprzeciętnie


uzdolnionym studentom, istnieje możliwość studiowania za granicą.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

4. Z punktu widzenia młodych ludzi opłaca się studiować za granicą, a po powrocie do


kraju polepszyć swoje szanse zawodowe i perspektywy na przyszłość.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

5. Wielu studentów jest przekonanych, iż semestru spędzonego na studiach zagranicznych nie


da się niczym zastąpić.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

6. Wymiany studenckie wspierają (fördern) nie tylko mobilność studentów, ale też studenci
wynoszą z nich inne wielorakie korzyści.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

VII. Äußern Sie sich ausführlich zu den folgenden Fragen.

1. Was für Austauschprogramme gibt es in der Europäischen Union und an wen sind sie
gerichtet?
2. Welche Vorteile bieten sich den Studenten durch das Auslandsstudium an?
3. Haben Auslandsaufenthalte nur noch Vorteile für Studierende oder gibt es auch Nachteile?
Nennen Sie Licht- und Schattenseiten des Auslandsstudiums.

5. SOCRATES STUDENTEN
18

Das Socrates-Erasmus-Stipendium ist für viele vorüber geht. Das Studium im Ausland bietet
Studenten unerreichbar und mit groβem zu dem die Möglichkeit das bereits erworbene
Aufwand verbunden. Aber nur für Studenten, Wissen um neue Lernmethoden zu erweitern,
die es nicht probiert haben oder nicht die an der Heimathochschule so nicht
probieren wollten. praktiziert werden. Diese Erfahrungen sind im
späteren Berufsleben von unschätzbarem Wert.
Der Kontakt mit einer neuen Kultur und deren
Fakt ist, dass das Auslandsstudium im Rahmen besonderen Mentalität führen dazu,
des Socrates-Programms ein groβes Vorurteilen, die oft auf Stereotypen basieren.,
Engagement in zeitlicher, als auch kritischer zu begegnen und Barrieren
bürokratischer Hinsicht erfordert. Der abzubauen. Man begegnet interessanten
Aufwand im Vorfeld (Ausfüllen vieler Menschen aus vielen Ländern, die oft die
Formulare, Studentenwohnheim, Visum etc.) gleichen Probleme und Ziele haben und einen
ist nur der erste Schritt. Auch nach Ende des sehr gerne an den heimischen Bräuchen und
Socrates-Programms müssen einige Traditionen teilhaben lassen.
Formalitäten erledigt werden, wie die Diese Erfahrungen prägen den Menschen und
Anerkennung von abgelegten Prüfungen im seine Solidarität anderen gegenüber. Obwohl
Ausland und das Nachholen von versäumten das Leben weit entfernt von der Familie und
Prüfungen an der Heimathochschule. den engsten Freunden nicht leicht scheint,
Dies alles hält mögliche potenzielle gewöhnt man sich doch sehr schnell daran und
Stipendiumsempfänger ab, ein entwickelt eine gewisse Selbständigkeit, die im
Auslandssemester an einer Partnerhochschule Leben sehr wichtig ist.
zu absolvieren, was aber in fast allen Fällen ein Deshalb habt keine Angst diesen Schritt zu
groβer Erfolg ist. Ein Auslandssemester ist wagen. Das Erasmus-Programm ist mit vielen
eine unschätzbare sprachliche, fachliche, Mühen verbunden, aber nur so kann man als
kulturelle und persönliche Erfahrung für jeden Mensch seinen Horizont erweitern und ein
Studenten. Das neue Umfeld und die neue jeder sollte den Blick über den Tellerrand
Sprache erfordern eine gewisse hinaus riskieren. Also Viel Glück!!!
Eingewöhnungsphase, die anfänglich sehr
frustrierend sein kann, aber meistens schnell

Quelle: Deutsch Aktuell, 2004, S. 4

Wortschatzliste:

unenreichbar – nieosiągalny das Umfeld – otoczenie


mit groβem Aufwand verbunden – związany z dużym wysiłkiem
im Rahmen – w ramach das Vorurteil, -e – uprzedzenie
in zeitlicher Hinsicht – pod względem czasowym vorüber gehen – przemijać
erfordern – wymagać Barrieren abbauen – przełamywać bariery
im Vorfeld – w okresie wstępnym jdm. begegnen – spotkać kogoś
der erste Schritt – pierwszy krok heimische Bräuche – rodzime zwyczaje
Formalitäten eriedigen – załatwić formalności prägen – tu: kształtować
abhalten von (hielt ab abgehalten) – powstrzymać od unschätzbar – nieoceniony
von unschätzbarem Wert – nieocenionej wartości
die Eingewöhnungsphase – okres adaptacji
diesen Schritt wagen – odważyć się na ten krok
den Blick über den Teller hinaus riskieren – odważyć się, wytknąć nos nieco dalej na świat

I. Antworten Sie auf die folgenden Fragen.

1. Warum weigern sich junge Menschen, ein Auslandsstipendium zu machen?


2. Welche Nutzen bringt ein Auslandsstipendium?
3. Warum sollte man ein Auslandsstipendium wagen?
19

II. Finden Sie Synonyme und Antonyme im Text.

Synonyme Antonyme

versuchen ……………………. e Ablehnung ……………………………


e Tatsache ……………………. s Inland …………………………………
s Examen ……………………….. ermutigen ……………………………
e Umgebung …………………. r Miβerfolg ……………………………..
vergehen …………………….. s Privatleben ……………………………
beruhen …………………….. s Pech …………………………………...
treffen ………………………. irrelevant …………………………….....
gestalten …………………….. sich feige zeigen ………………………..

III. Was gehört zusammen? Bilden Sie anschlieβend mit den vervollständigten
Ausdrücken/Wendungen Sätze.

1. viel Engagement ………………………. a. abbauen


2. Formalitäten ……………………………. b. bieten
3. ein Auslandsemester …………………… c. wagen
4. die Möglichkeit ………………………… d. absolvieren
5. Barrieren ………………………………. e. erweitern
6. den Schritt ……………………………… f. erledigen
7. den Horizont …………………………… g. erfordern

IV. Wie lauten die Infinitive?

gemacht ……………………… geschrieben ………………………….


getanzt ………………………. gefunden ……………………………
gewohnt ……………………… geschlafen …………………………..
gewagt ……………………….. erledigt ………………………………
versäumt ……………………… ausgefüllt ……………………………
absolviert ……………………… erweitert …………………………….
geprägt ……………………….. abgehalten …………………………..
begegnet ……………………… basiert ………………………………
geführt ……………………….. praktiziert …………………………..
nachgeholt …………………… abgelegt …………………………….

V. Bilden Sie das Partizip II mit entsprechender Endung.

1. Eine Prüfung, die man abgelegt hat, ist eine …………………………………. Prüfung.
2. Ein Examen, das man versäumt hat, ist ein ……………………………………… Examen.
3. Wissen, das man erworben hat, ist das ………………………………………… Wissen.
4. Eine Erfahrung, die man gemacht hat, ist eine ………………………………… Erfahrung.
5. Formulare, die man ausgefüllt hat, sind ……………………………………….. Formulare.
6. Formalitäten, die man erledigt hat, sind ……………………………………….. Formalitäten.
7. Ein Auslandssemester, das man an einer Partnerhochschule absolviert hat, ist ein
………………………………………….. Auslandssemester.

VI. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Ażeby wyjechać za granicę, trzeba wypełnić wiele formularzy.


20

………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

2. Udział w stypendium Sokrates jest związany z dużym wysiłkiem studenta.


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

3. Co powstrzymuje tego studenta od tego kroku?


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

4. Podczas pobytu za granicą spotyka się wielu interesujących ludzi.


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

5. Czy macierzysta uczelnia uzna zdany egzamin za granicą?


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

6. Nowe otoczenie i obcy język wymagają okresu adaptacji.


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

7. Wyjazd w ramach programu Sokrates prowadzi do przełamania uprzedzeń.


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

8. Powinnaś odważyć się na ten krok.


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

9. Studia za granicą wymagają dużo wytrwałości i zaangażowania.


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

10. Kiedy mogę nadrobić zaległe egzaminy?


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

11. Pobyt za granicą nie wydaje się być łatwy, ale może przynieść dużo korzyści.
………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………

12. Życzę wam dużo szczęścia!


………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………
21

6. Ideal ist ein Jahr Bachelors kaum zu schaffen. Aber wer heute
nach zwölf Jahren Schule sein Abi macht, kann
sich die Zeit für ein zusätzliches Auslandsjahr
Studenten sollten sich ruhig Zeit für einen
nehmen. Ohne Wehrdienst und Wartezeit
Auslandsaufenthalt nehmen, rät der
haben Absolventen mit 21 ihren Bachelor in
Generalsekretär des Deutschen Akademischen
der Tasche. Da macht es nichts, wenn sie dann
Austauschdienstes
für ein Jahr ins Ausland gehen und mit 22 den
Master anhängen oder zu arbeiten anfangen.
Interview: Joachim Budde
Bildung ist ein Reifungsprozess – sie braucht
- Wie wichtig ist ein Auslandsaufenthalt auch mal Mube.
heute für Studienanfänger? - Trotzdem geht im Schnitt nur ein Viertel der
- Sehr wichtig. Die Finanzkrise macht uns Studenten ins Ausland – woran liegt das?
einmal mehr deutlich, wie stark die Welt - Viele machen sich Sorgen, dass ihnen
inzwischen globalisiert ist. Und dieser Prozess Informationen für solch ein Projekt fehlen oder
wird weitergehen. Wer heute studiert, lernt für dass sie die Studienleistungen aus dem
30, 40 Jahre Berufsleben. Je früher ein Student Ausland nicht anerkannt bekommen. Sie
sich einen Blick angewöhnt, der über den schieben diese Hindernisse aber oft lediglich
Dorfrand hinausgeht, desto besser. vor, denn die Hochschulen machen es ihnen
- Wie viel Zeit sollte man sich dafür nehmen? mit Austauschprogrammen und Kooperationen
- Wenn es wirklich einen Effekt haben soll, heute leichter als je zuvor. Die gröbte Hürde
dann sollten Studenten schon sechs Monate im steht im Kopf.
Ausland leben. Ideal ist ein ganzes Jahr. Zwei, - Was halten Sie für die wahren Gründe?
drei Wochen sind besser als gar nichts – ich - In Wirklichkeit fällt es ihnen schwer, den
will das nicht schlecht machen. Aber sie führen warmen Platz am Ofen, bei der Freundin oder
nicht zu dieser inneren Wandlung, die eine beim Freund zu verlassen, oder die schöne
längere Zeit in einem fremden Land mit sich Bude aufzugeben oder den Nebenjob zu
bringt. Ob die Studienleistungen aus dem verlieren. Ich würde sagen: Wenn der Partner
Ausland anerkannt werden, ist viel weniger nachher weg ist, war er vielleicht gar nicht der
wichtig als das, was sich nicht in Credit Points richtige. Studenten müssen sich stattdessen vor
fassen lässt: Wer sich in einer fremden Augen halten, dass sie nie wieder so einfach
Sprache, einer fremden Kultur, in fremden ins Ausland kommen. Auf Mallorca den Bauch
Denkgewohnheiten bewegt, verändert den in die Sonne legen – das kann man auch noch
Blick auf sich selbst. Er sieht auch das eigene mit 80. Und auberdem: Ein Auslandsaufenthalt
Land in einem anderen Licht – sei es positiver macht einfach Spab.
oder negativer, jedenfalls mit schärferem
Blick.
- Ein Jahr ist lang – wie passt das in den Zur Person: Christian Bode ist promovierter
Bachelor? Jurist. Er war während des Studiums unter
Noch immer planen zu wenige Studiengänge anderem vier Monate im Sudan. Diese kurze,
eine Auslandsstation fest ein. Deshalb ist das in aber sehr intensive Zeit habe ihn sehr geprägt.
den durchstrukturierten drei Jahren des Seit 1990 ist Bode Generalsekretär des DAAD.

Wortschatz (alphabetisch)
anerkennen (erkannte an, anerkannt) uznać r Auslansdaufenthalt, -e pobyt za granicą
sich etwas angewöhnen przyzwyczająć się auberdem (o)prócz tego, (po)nadto
do sich bewegen poruszać się
aufgeben (gab auf, aufgegeben) zrezygnować e Denkgewohnheit, -en charakterystyczny
z sposób myślenia
sich etwas vor Augen halten mieć coś przed jdm etwas deutlich machen jasno komuś coś
oczyma wykazać, dać do zrozumienia
22

einplanen zaplanować wygospodarować sobie czas na coś


fassen etwas (in D) ująć coś w sich Sorgen machen martwić się
fehlen brakować e Studienleistung, -en umiejętności zdobyte w
führen (zu D) prowadzić do czasie studiów
hinausgehen (ging hinaus, hinausgegangen) etwas in der Tasche haben zdobyć coś, mieć
wykraczać poza coś w kieszeni
s Hindernis, -se przeszkoda, zawada vorschieben (schob vor, vorgeschoben) tutaj:
e Hürde, -n tutaj: trudność, przeszkoda wysuwać naprzód
im Schnitt = im Durchschnitt przeciętnie e Wandlung, -en zmiana, przemiana,
s Interview, -s wywiad przeobrażenie
jedenfalls w każdym razie e Wartezeit, -en czas oczekiwania
je - desto im - tym r Wehrdienst, -e służba wojskowa
lediglich jedynie, tylko zuvor dawniej, przedtem
liegen (lag, gelegen) an D zależeć, być
przyczyną (Woran liegt es? Od czego to
zależy? Co jest przyczyną?)
e Mube wolny czas
r Nebenjob, -s praca dodatkowa
prägen ukształtować, wykształcić
promovieren doktoryzować się
raten, riet, geraten radzić
r Reifungsprozess, -e proces dojrzewania
scharf, schärfer ostry, ostrzejszy
sich für etwas Zeit nehmen przeznaczyć,

Aufgaben zum Text

I. Lesen Sie den Text Ideal ist ein Jahr und bringen Sie die folgenden Sätze zu Ende.

1. In Zeiten der Krise kommt einem Auslandsaufenthalt eine immer gröbere Bedeutung zu,
denn ....... ...................................................................................................................................................
.............. .

2. Um einen Nutzen aus einem Auslandsaufenthalt zu ziehen, müssen die Studenten mindestens
…………………………………………………………………............................................................. .

3. Die Anerkennung der im Ausland erworbenen Leistungen von Heimatuniversitäten sollte keine
entscheidende Rolle für die sich um Auslandsstipendien bewerbenden Studenten spielen, weil solch
ein Aufenthalt …........................................................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .

4. Die Hochschulen tragen die Schuld am Desinteresse der Studenten an Auslandsaufenthalten,


denn ..........................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
........ .

5. Nur ein Viertel der Studenten geht ins Ausland, was auf .....................................................................
…………………………………................................................................................................................
.................................................................. zurückzuführen ist.

6. Zwar machen die Hochschulen den Studenten die Entscheidung über Auslandsaufenthalte mit ihren
Austauschprogrammen leichter, aber........................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .
23

7. In Wirklichkeit fällt es den Studenten schwer, sich für einen Auslandsaufenthalt zu entscheiden,
weil ...........................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................. .

8. Als Student hat man die einzige Möglichkeit, .......................................................................................


................................................................................................................................................. sollten sich
die Studenten vor Augen halten.

II. Wie lauten die passenden Substantive (Nomen) zu den folgenden Verben.

anerkennen ...................................... blicken .................................


sich wandeln ..................................... kriseln .................................
leisten .................................... sich aufhalten .................................
sich gewöhnen ..................................... anfangen .................................
dienen ..................................... austauschen .................................
reifen ..................................... kooperieren .................................
sich sorgen ..................................... hindern .................................
jobben ..................................... gehen .................................

III. Finden Sie Synonyme oder Antonyme im Text zu den unten angegebenen Wörtern.

Synonyme:
das Hindernis
der Entwurf
die Freizeit
akzeptieren
mangeln
der Vorgang

Antonyme:
etwas fällt jemandem leicht
etwas spontan machen
abraten
der Mastertitel
das Privatleben

IV. Was passt zusammen?

1. sich Zeit für etwas …. a/ liegen


2. ins Ausland …. b/ fallen
3. Diplome, Studienleistungen …. c/ nehmen
4. es schwer/leicht (jdm) …. d/ gehen, fahren
5. an etwas (D) …. e/ anerkennen
6. etwas in der Tasche ….. f/ sehen
7. Spab ….. g/ halten
8. jdm etwas deutlich ….. h/ haben
9. sich etwas vor Augen i/ machen
10. etwas in einem anderen Licht …. j/ machen
11. sich Sorgen ….. k/ haben
24

V. Ergänzen Sie die fehlenden Verben.

1. Viele polnische Studenten entscheiden sich dafür, sich die Zeit für eine Auslandsstation
zu ...................................................... .
2. Mein Freund ist Einzelkind, deswegen ............................... es ihm schwer, von zu Hause
auszuziehen.
3. Polnische Studenten haben weiterhin Angst, sich um ausländische Stipendien zu bewerben. Woran
......................... es?
4. Wenn man im Ausland lebt, muss man sich in einer fremden Sprache und
Kultur .......................................... .
5. Die finanzielle Krise ............................. uns deutlich, dass die Welt ein globales Dorf ist.
6. Es steht fest: ein Auslandsaufenthalt ............................ einfach Spab.
7. Wenn man ins Ausland ..............................., ....................... man das eigene Land in einem
anderen Licht.
8. Manche Unis ....................................... die im Ausland erworbenen Leistungen nicht …….. .
9. Ich wende mich an dich, weil du mein Freund bist. Was .............................. du mir zu tun? Soll
ich arbeiten oder streiken?
10. Studenten müssen sich vor Augen ....................................., dass sie nie wieder solch eine
Möglichkeit haben, an einer ausländischen Uni zu lernen.
11. Es ist an der Tagesordnung, dass polnische Studenten im Alter von 24 Jahren ihre Diplome in der
Tasche .................................... .
12. Wir .................................. uns Sorgen um unser krankes Kind.

VI. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Przychodzi mi z trudnością podjęcie decyzji o wyjeździe na rok za granicę.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .

2. Pobyty za granicą przyczyniają się do wewnętrznej przemiany i do innego spojrzenia na świat i na


siebie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .

3. Jeżeli ta decyzja ma przynieść efekt, musimy ją dobrze przemyśleć.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .

4. W rzeczywistości studenci mają dużo możliwości ubiegania się o stypendia za granicą, ale boją
się stracić rok nauki.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .

5. W wieku 25 lat wielu studentów ma już dyplom ukończenia uczelni w kieszeni, dlatego też
powinni korzystać z możliwości studiowania za granicą.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
.................................................................................................................................................................. .
25

VI. Versuchen Sie in Gruppen nach Argumenten für und gegen ein Auslandsjahr zu suchen.
Stimmen Sie der Aussage von Herrn Bode zu? Lohnt es sich, eine Auslandsstation während des
Studiums einzuplanen?

7. Meine Erfahrung

„Ich nehme gleich noch einen zweiten


Abschluss mit“ „Ich wollte in eine zerrissene Stadt“
Peter Leppin, 25, studiert in Toulouse Tina Trinks, 24, hat ein Jahr in Istambul
Finanzrecherche studiert
Ich hätte auch einfach ein Erasmus-Jahr in Ich hatte keine Lust auf ein normales
Toulouse verbringen können, aber so nehme Auslandssemester: Paris oder Rom – das war
ich gleich noch einen zweiten Abschluss mit mir zu langweilig. Ich wollte in eine Stadt, die
nach Hause: Ich mache mein deutsches Diplom zerrissen ist. Ein siebenmonatiges Praktikum in
in Betriebswirtschaft und hier in Frankreich Jerusalem konnte ich nicht antreten, weil
gerade meinen Master in „Recherche Finance“. gerade Hamas gewählt worden war und mein
Ich denke, das ist ein Vorteil bei der Jobsuche, Arbeitgeber die Sicherheitslage für zu
egal, ob in Deutschland oder in Frankreich. Vor problematisch hielt. Also habe ich nach
allem weil die Ecole de Commerce de finanzierbaren Alternativen gesucht.
Toulouse, die Handelshochschule hier, zu den In einem Politikseminar erfuhr ich von einem
fünf besten des Landes gehört. Ich wollte Studienabkommen mit der Bilgi-Universität in
unbedingt nach Frankreich, obwohl ich, als ich Istambul. Mir war sofort klar: Da will ich hin.
hierher kam, nur Schulfranzösisch konnte. Orient und Okzident, alt und modern, diese
Mittlerweile spreche ich die Sprache fliebend, Gegensätze reizen mich. Zugegeben, die erste
weil ich jeden Tag Französisch höre, spreche Zeit war nicht leicht. Ich musste mich daran
und lese. In Deutschland lag mein gewöhnen, dass man als Frau bei Dunkelheit
Schwerpunkt auf Finanzen, hier habe ich mich nicht allein unterwegs sein sollte, dass
nach den Einführungskursen für den Taxifahren gefährlich sein kann – einfach an
Studiengang Finanzrecherche entschieden. andere Verhaltensweisen.
Mein Thema zur Zeit ist Venture Capital, also Dafür war die Stadt spannend und das Studium
das Kapital, das einem Unternehmen zur interessant. Ich habe einen ganz neuen Blick
Verfügung gestellt wird, obwohl das Geschäft auf die Wissenschaften und auf Europa
riskant ist. Ich forsche vor allem nach bekommen. Eigentlich wollte ich nur ein
Indikatoren, die aussagen, ob es sich lohnt, so Semester dort studieren, bin aber fast ein Jahr
ein Unternehmen zu fördern. geblieben: Ich hatte das Gefühl, noch nicht
Mir gefällt mein Studium sehr, und auch das fertig zu sein mit der Stadt und dem Land.
Feiern kommt nicht zu kurz. Die Stadt mag ich Wenn ich jetzt in Deutschland im türkischen
auch. Wer weib, vielleicht bleibe ich einfach Kiosk als rothaariges Mädchen Türkisch
hier. spreche, sind die meisten ganz erstaunt – das
bringt mich immer wieder zum Schmunzeln.

Wortschatzliste (alphabetisch)

s Abkommen układ, umowa e Betriebswirtschaft ekonomika i organizacja


r Abschluss, -“e zamknięcie, zakończenie przedsiębiorstwa
etw. antreten, (trat an, angetreten, z.B. Reise, r Blick/einen neuen Blick auf etwas bekommen
Praktikum) - rozpocząć ( podróż, praktykę) uzyskać zupełnie nowe spojrzenie na coś
r Arbeitgeber, - pracodawca e Dunkelheit ciemność
aussagen tutaj: pokazywać r Einführungskurs, -e kurs wprowadzający
26

e Erfahrung, -en doświadczenie r Schwerpunkt, -e punkt ciężkości, Der


erstaunt sein über (Akk.) być zdziwionym Schwerpunkt liegt auf (D) - punkt ciężkości
fast prawie leży na
s Feiern świętowanie, imprezowanie e Sicherheitslage, -n bezpieczeństwo
forschen (nach D) badać, poszukiwać, spannend trzymający w napięciu
dociekać s Studienabkommen umowa między
gefährlich niebezpiecznie uczelniami
s Gefühl, -e uczucie r Studiengang, -”e kierunek studiów
r Gegensatz, die Gegensätze (Pl.) unterwegs być w drodze
przeciwieństwo, im Gegensatz zu (D) - w e Verhaltensweise, -n zachowanie(sposób
przeciwieństwie do zachowania)
j-n oder etw. halten für (Akk.) (hielt, gehalten) r Vorteil, -e zaleta
uważać kogoś lub coś za zerreißen (zeriss, zerissen) rozdzierać,
r Indikator, -en wskaźnik rozedrzeć
e Jobsuche, -n poszukiwanie pracy zerrissen rozdarty
etw. kommt zu kurz nie starcza na coś czasu zugeben (gab zu, zugegeben) przyznać
sich lohnen opłacać się (es lohnt sich - zur Verfügung stellen stawiać do dyspozycji
opłaca się) zur Zeit obecnie
mittlerweile w międzyczasie
reizen wabić, nęcić
j-n zum Schmunzeln bringen doprowadzić
kogoś do śmiechu
Schulfranzösisch szkolny francuski

Aufgaben zum Text

I. Finden Sie Synonyme im Text.

(s) Hauptgewicht, wichtigster Punkt


eingestehen, einräumen
öde
(e) Finsternis
sich entschlieben
in der Zwischenzeit
(e) Wahl zwischen zwei Möglichkeiten
verlocken, bezaubern
zum Lachen bringen
ohne Stocken, geläufig
(e) Vereinbarung, (e) Übereinkunft
intensiv suchen
obzwar
(s) Vermögen
gefährlich, gewagt
äuberste Verschiedenheiten

II. Ergänzen Sie die richtigen Präpositionen und anschliebend die Lücken.

gehören .................................... erfahren .......................................


sich gewöhnen ......................... entscheiden sich ...........................
fertig sein ................................. forschen .......................................
27

Lust haben ............................... etwas/jdn halten ...........................


..................... Verfügung stellen suchen ..........................................

1. Man hält ihn ............................................................................................................................... . (ein


ausgezeichneter Spezialist)
2. Die Firma entschied sich ............................................................................................................ . (der
SGH-Absolvent)
3. Die Polizei forschte ............................................................................................................................ .
(die Ursachen des Unglücks)
4. Ist dein Kind schon .................... d................. Buch fertig?
5. Hast du Lust ............................................................................? (ein Glas Wein)
6. Mein Bekannter gehört auch ........................................................................................... .
(die Anhänger dieser These)
7. Hast du dich ......................................................................... gewöhnt? (das mäbige Klima)
8. Unseren Mitarbeitern wird immer ein Dienstwagen ............................................................ gestellt.
9. Als er .................... mein............... Unfall erfuhr, rief er mich sofort an.

III. Was bedeuten die in der Tabelle untergebrachten Verben? Ordnen Sie die Buchstaben
(jeweils A,B,C bzw. D) den Verben zu. Anschließend ergänzen Sie die Lücken.

antreten betreten vertreten

A. mit etwas beginnen


B. vorübergehend jmds Stelle einnehmen und seine Aufgaben übernehmen
C. den Fub auf etwas setzen

1. Seit langem hat er nach einer interessanten Stelle gesucht. Vor zwei Tagen hat er eine Stelle in einer
der besten Constultingsfirmen .............getreten.
2. Achtung! Den Rasen nicht ............treten.
3. Ausnahmsweise .............tritt Frau Schmidt heute den erkrankten Kollegen.

vergeben ausgeben zugeben angeben

A. Geld für etwas verwenden


B. Auskunft über etwas geben
C. etwas gestehen (z.B. eine Tat)
D. etwas verzeihen

1. Du hast Recht. Ich gebe ................., dass ich mich geirrt habe.
2. Die Scheidung gab er als Grund seiner Nervosität ............. .
3. Er hat mir die Schuld am Unfall ..............geben.
4. Wofür haben unsere Kinder so viel Geld .............gegeben?

Anschluss Abschluss Entschluss

A. Entscheidung
B. Verbindung mit einem Netz
C. Beendigung (Schluss)
28

1. Nach langem Überlegen haben die Ärzte endlich den ..............schluss gefasst, den Kranken zu
behandeln.
2. Nach ..............schluss des Studiums beginnt man nach einer Arbeitsstelle zu suchen.
3. Hast du einen Internet..........schluss zu Hause ?

Eingang Untergang Studiengang

A. das Zugrundegehen (Ruin)


B. Studienrichtung
C. Tür (Öffnung)

1. Das Haus hat zwei ..........gänge. Den einen vorne und den zweiten hinten.
2. Infolge der Alkoholsucht starb er an Leberkrebs. Man kann sagen, dass der Alkohol
sein ...................gang war.
3. Für welchen .................gang hast du dich entschieden? Für Finanzen oder Quantitative Methoden?

IV. Setzen Sie die entsprechenden Antonyme ein.

1. Das hat Nachteile, aber auch ............................................................ .


2. Das Theaterstück brachte meinen Kollegen zum Weinen, mich
hingegen ................................................................................. .
3. In Krisenzeiten sind die Investitionen in Wertpapiere nicht mehr sicher. Sie sind
eher ....................................................................................... .

V. Schreiben Sie die Geschichte einer von sich ausgedachten Person, die Auslandserfahrung hat.
Gebrauchen Sie dabei folgende Ausdrücke.

verbringen - zwei Diplome - ein Vorteil bei der Jobsuche - mittlerweile - fliebend sprechen
- Schwerpunkt (liegen auf) - zur Verfügung stellen - riskant - sich lohnen - keine Lust -
normales Auslandssemester – Praktikum/Reise antreten - problematische Sicherheitslage -
Alternative - Abkommen - Gegensätze reizen - sich gewöhnen

8. Keine Angst vor der Prüfungsangst!


I. Ergänzen Sie den Text mit den angegebenen Präpositionen.

für - vor - zu - vor - mit - zu - in - auf - zu - zu - vor - auf - am - mit - vor - am - zu -


in - mit - für - um - zu - am - zu - durch - mit - zu - zu - über

Wie man die Prüfungsangst überwinden kann

Viele Schüler und Studenten haben Angst ……….. Prüfungen. Kennst du das auch? Leider kann
niemand ……….. uns die Prüfung ablegen, das müssen wir schon selbst tun. Aber es gibt einige
Methoden, die Prüfungsangst ……… überwinden. Lies den folgenden Artikel und überlege dann,
ob die vorgeschlagenen Methoden auch dir helfen könnten. Vielleicht hast du aber schon selbst
Erfahrungen …………. der Prüfungsangst gemacht und könntest deinen Mitschülern darüber
berichten?

Stelle …………… der Prüfung einen Lernplan ………. . Wenn du gut vorbereitet ……… der
Prüfung oder …………. der Klassenarbeit gehst, gibt es schon einen Grund weniger, Angst
29

………….. haben. Schreibe ……………….. eine Liste, welche Themenbereiche du beherrschen


musst. Trage dann ………. deinen Kalender ein, wann du diese Themen lernen willst.
Wichtig: ……………. Tag ………… der Prüfung oder …………….. der Klassenarbeit wird
nichts Neues mehr gelernt, sondern nur noch kurz wiederholt. Lernen …………… letzten Tag
bringt absolut nichts mehr und macht dich nur nervös.
Geh nicht ……………. leerem Magen …………… der Prüfung.
Geh ………… Tag der Klassenarbeit/Prüfung möglichst spät ………….. der Schule! Warum? Du
kennst die Situation: Bevor die Stunde anfängt, gibt es nur ein Thema: die bevorstehende
Klassenarbeit Alle machen sich gegenseitig nervös ……………… Kommentaren wie: „Das
schaffe ich nie” oder „Ich habe jetzt schon Panik”.
Denk immer daran, dass du nicht alles perfekt machen musst. …………. eine Prüfung …………
bestehen, reichen 70 Prozent richtige Antworten. Du siehst, es ist gar nicht nötig, alles ………….
wissen.
Du hast den Arbeitsbogen bekommen. Lies dir alles genau …………………. . Frage unbedingt
deinen Lehrer, wenn dir eine Aufgabenstellung nicht ganz klar ist. Bevor du …………… der
Bearbeitung beginnst, lege den Arbeitszettel beiseite, schlieβe die Augen, atme ganz tief
……………………. .
Wenn du eine Antwort nicht weiβt, verschwende keine Zeit, sondern gehe ……….. der nächsten
Frage ………………… .
Gerate nicht ………….. Panik, wenn deine Mitschüler oder Kommilitonen anfangen, die Arbeiten
abzugeben. Es gibt keine Extrapunkte ……………… frühes Abgeben!

Quelle: Wagner A., Deutsch, Hören und Verstehen, S.27

II. Berichten Sie Ihrem Nachbarn oder Ihrer Nachbarin darüber, wie Sie Ihre
Prüfungsangst überwinden.

9. Prüfungsangst/Stundenplan

I. Lesen Sie den Text und notieren Sie, was man während des Lernens machen oder nicht
machen darf.

Das darf ich Das darf ich nicht


30

Kurz vor der Prüfung wird die Zeit immer knapp, deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich die
wenige Zeit gut einteilt. Es bringt nichts, jeden Tag siebzehn Stunden zu lernen und dann am Tag der
Prüfung zusammenzubrechen. Vielmehr sollte man sich einen guten Zeitplan machen und sich auch
regelmäβig kleine Belohnungen gönnen, auf die man sich freuen kann, und die einen durchhalten
lassen. Darum: Einen detaillierten Stundenplan schreiben und sich möglichst genau daran halten.

Zum Beispiel so: 7.30 Uhr: Aufstehen, frühstücken, duschen, sich anziehen.
8.30 Uhr: Einkäufe, Arztbesuche oder joggen.
9.30 bis 12.30 Uhr: Lernen mit höchstens zwei zehnminütigen Pausen.
12.30 bis 13.00 Uhr: Mittagessen.
13.00 bis 13.20 Uhr: Zur Belohnung Mittagsschlaf.
13.20 bis 16.54 Uhr: Lernen mit zwei zehnminütigen Pausen.
16.55 Uhr: Zur Belohnung Simpsons gucken.
17.30 Uhr: Joggen, dann duschen.
18.15 bis 20.30 Uhr: Lernen ohne Pause.
20.30 Uhr: Abendessen.
21.15 Uhr: Abendspaziergang.
23.00 Uhr: Zum Einschlafen Harald Schmidt gucken.

Während der Lernphasen: Keine Telefonate, keine Putzanfälle, keine Musik, kein Fernsehen.

Quelle: Mit Deutsch studieren, arbeiten, leben, 2009, S. 33, 34.


Wortschatzliste:

knapp, die Zeit wird knapp jest mało czasu


sich einteilen podzielić
zusammenbrechen (brach zusammen, zusammengebrochen) załamać się
e Belohnung, en nagroda
sich etwas gönnen pozwalać sobie na coś
r Mittagsschlaf drzemka popołudniowa

II. Sprechübung/Partnerarbeit. Erstellen Sie nun einen eigenen Zeitplan für die
Prüfungsvorbereitung und stellen Sie ihn Ihrer Gruppe vor.

10. Beruhigungsmittel - Johanniskraut


I. Was wissen Sie über Johanniskraut? Lesen Sie den Text und notieren Sie die Vor- und
Nachteile von Johanniskraut.

JOHANNISKRAUT

Die beste Prüfungsdroge. Johanniskraut wirkt beruhigend, macht aber nicht süchtig. Und ist rein
pflanzlich. Wer während der Prüfungsphase an Schlafstörungen oder Depression leidet, sollte es mai
mit Johanniskraut probieren. Es macht uns lichtempfindlicher, und Licht verringert die Produktion des
Hormons Melatonin, das für Depression und Unruhe verantwortlich ist. Das ist der Grund, warum wir
im lichtarmen Winter so oft schlecht gelaunt sind. Aber aufpassen: Wer Johanniskraut nimmt, sollte
auf ausgiebiges Sonnenbaden verzichten. Durch die höhere Lichtempfindlichkeit holt man sich viel
schneller einen Sonnenbrand.

Quelle: Mit Deutsch studieren, arbeiten, leben, 2009, S. 36.


31

Vorteile Nachteile

Johanniskraut macht …. Johanniskraut macht …

II. Ordnen Sie den Adjektiven ihre Erklärungen zu.

Adjektiv Erklärung
1. süchtig a. etwas, was Ruhe schenkt
2. beruhigend b. abhängig von, z.B. von Drogen
3.lichtempfindlich c. in einer guten/schlechten Stimmung sein
4. lichtarm d. aus Pflanzen gemacht
5. gut-schlecht gelaunt e. reichlich, mehr als genug
6. pflanzlich f. empfindlich gegen zu viel oder starkes Licht
7. empfindlich g. bereit, für seine Handlung die Folge zu tragen
8. ausgiebig h. nicht gut beleuchtet

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

III. Sprechübung/Partnerarbeit. Würden Sie dem Vorschlag, Johanniskraut vor


Prüfungen zu nehmen, folgen? Begründen Sie Ihre Entscheidung.

11. So geht’s zum Bachelor

Was jeder wissen muss, um sich an der Hochschule zurechtzufinden. Ein Leitfaden für das
Studium

Was ist ein Bachelor? Bachelor-Master-System umgestellt.


Laut Hochschulrektorenkonferenz sind mittler- Ausnahmen sind Jura, Medizin, Kunst, Musik
weile drei Viertel aller Studienangebote auf das und einige Lehramtsstudiengänge. Die Mehr-
32

heit der Studienanfänger beginnt also ein Prüfungen vorbereitet und Hausarbeiten
grundständiges Studium, das meist nach drei geschrieben werden müssen. Bei 5400 Arbeits-
Jahren mit dem Bachelor-Titel als erstem stunden im Bachelor ergibt das knapp 40 Stun-
Hochschulabschluss endet. Die gängigsten den pro Woche.
Titel sind der Bachelor of Arts, der nach einem Den Stundenplan stellen Studenten aus Modu-
geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studium len zusammen: Pflichtmodule sind für jeden
verliehen wird, und der Bachelor of Science vorgeschrieben, bei Wahlpflichtmodulen kann
für einen Abschluss in Natur- oder Ingenieur- man sich zwischen mehreren entscheiden.
wissenschaften. Bei anderen Studiengängen Reine Wahlmodule können nach persönlichem
wie etwa den Wirtschaftswissenschaften hängt Interesse ausgesucht werden, oft auch aus dem
es vom Studienprogramm ab, welcher Titel Programm anderer Fakultäten. Zu jedem Mo-
verliehen wird. dul gehören unterschiedliche Veranstaltungen,
Was sind Credit Points? aus denen jeder Student selbst einen Stunden-
Wie in der Schule werden auch die Leistungen plan erstellt. Das geht mithilfe der Prüfungs-
im Studium benotet – je nach Fach und Thema ordnung uns des Vorlesungsverzeichnisses, die
in Klausuren, Seminararbeiten, schriftlichen sich auf den Uni-Websites finden. In der Prü-
oder mündlichen Prüfungen und bisweilen fungsordnung steht, wie viele Credit Points ein
auch in studentischen Projekten. Es werden Student sammeln und welche Leistungen er
Noten zwischen 1 und 5 vergeben, alles erbringen muss; in der Studienordnung, welche
schlechter als 4,1 gilt als nicht bestanden. Die Veranstaltungen er wann belegen sollte. Aus
Ergebnisse sämtlicher Module werden zu einer dem Vorlesungsverzeichnis sucht er sich dann
Gesamtnote verrechnet, die später zusammen die heraus, die im aktuellen Semester den
mit der Note für die Bachelorarbeit auf dem Vorgaben entsprechen. Manche werden zu
Abschlusszeugnis steht. mehreren Terminen angeboten, sodass man
Neben dieser absoluten Note gibt es eine Überschneidungen vermeiden und sich aus-
relative von A bis E nach ECTS, dem Euro- suchen kann, ob man montags früh um acht
pean Credit Transfer and Accumulation Sys- oder erst mittwochs um elf in ein Seminar
tem. Dieses System soll die Noten an allen geht.
europäischen Unis vergleichbar machen. Ein A Was macht man im Master?
bekommen nur die besten zehn Prozent der Wer nach dem Bachelor weiterstudieren will,
Studenten, ein E die schwächsten zehn Pro- kann ein Masterstudium anschließen. Es dauert
zent. Unabhängig von den Noten sammeln die in der Regel vier Semester. Ein Master, der
Studenten Credit Points. Sie stehen für den vorhandenes Wissen in einer Fachrichtung
Arbeitsaufwand (Workload), den eine Studien- vertieft und inhaltlich auf dem absolvierten
einheit mit Vor- und Nachbereitung erfordert. Bachelor aufbaut, wird konsekutiv genannt.
Ein Credit Point entspricht 25 bis 30 Stunden. Nichtkonsekutive Programme stehen dagegen
Pro Semester kann man rund 30 Credit Points auch Bachelor-Absolventen anderer Richtun-
sammeln – bei einem sechssemestrigen Bache- gen offen. Wer beispielsweise einen Bachelor
lor sind das insgesamt 180. Dahinter stecken in Politikwissenschaft erworben hat, kann sich
also rein rechnerisch 5400 Stunden Arbeit. anschließend in einem politikwissenschaft-
ECTS-Noten und Credit Points sollen die lichen Programm etwa auf Migration oder
Leistungen europaweit vergleichbar machen. Friedensforschung spezialisieren (konsekutiv)
Das vereinfacht das Studium im Ausland. oder den wirtschaftswissenschaftlichen Master
Wie erstelle ich einen Stundenplan? of Business Administration erwerben (nicht-
Insgesamt sollte der Stundenplan 15 bis 20 konsekutiv).
Semesterwochenstunden umfassen – gemeint Schließlich gibt es weiterbildende Master-
sind die Stunden, die ein Student pro Woche in studiengänge, die Berufserfahrung voraus-
Vorlesungen und Seminaren verbringt. Mehr setzen und teils berufsbegleitend angeboten
sollte man sich nicht zumuten, denn die Lek- werden. Grundsätzlich wird zwischen for-
türe sowie Vor- und Nachbereitung der schungs- und anwendungsorientierten Pro-
Sitzungen kosten Zeit. Gemäß einem Rechen- grammen unterschieden.
beispiel der Uni Bochum haben Studenten eine Für das Masterstudium können Absolventen
40-Stunden-Woche: Angesetzt werden 46 Ar- die Hochschule wechseln, entweder innerhalb
beitswochen pro Jahr, denn die Semesterferien Deutschlands oder ins Ausland. Wie für den
heißen korrekt „vorlesungsfreie Zeit“, weil Bachelor müssen sie sich hier erneut bewer-
33

ben. Oft ist der Zugang beschränkt, und die schluss belegt werden, ohne dass die Absol-
Hochschulen sieben nach Noten oder durch venten zwischendurch Berufserfahrung
Auswahlverfahren aus. Der Andrang ist in sammeln.
konsekutiven Masterprogrammen höher als in
nichtkonsekutiven, da sie meist direkt im An- aus: DIE ZEIT, Studienführer 2009/2010

Wortschatzliste:

sich zurechtfinden (fand zurecht, zurechtgefunden) ansetzen tu: oszacować, przyjąć


rozeznać/odnaleźć się
mittlerweile z biegiem czasu ergeben (ergab, ergeben) tu: wynosić, przyjąć
r Lehramtsstudiengang, -“e kierunek nauczycielski vorschreiben (schrieb vor, vorgeschrieben)
czynić obowiązkowym
grundständig podstawowy, zasadniczy eine Leistung erbringen uzyskać wynik
gängig powszechny belegen udokumentować, zaliczyć
verleihen (verlieh, verliehen) nadawać e Vorgabe, -n wytyczna, dyrektywa
e Klausur, -en pisemna praca (klasowa) e Überschneidung, -en nakładanie się
bisweilen niekiedy vermeiden (vermied, vermieden) unikać
vergeben (vergab, vergeben) tu: wystawiać vorhandenes Wissen tu: zdobyta wiedza
verrechnen rozliczyć erwerben (erwarb, erworben) zdobyć
r Arbeitsaufwand nakład pracy voraussetzen zakładać
erstellen zestawić, ułożyć berufsbegleitend związany z wykonywanym
zawodem
insgesamt łącznie aussieben tu: wybierać
umfassen obejmować s Auswahlverfahren procedura wyboru
sich (D) zumuten wymagać r Andrang duży popyt, tłok

Aufgaben zum Text

I. Was assoziieren Sie mit dem Titel des Textes?

II. Lesen Sie den Text und beantworten Sie anschließend die folgenden Fragen.

1. Wie ist das Studium in Deutschland strukturiert?


2. Auf welche Weise werden Studentenleistungen benotet?
3. Welche Note steht auf dem Bachelorzeugnis und wie wird sie errechnet?
4. Wofür steht ECTS?
5. Welche Module werden an der Uni unterschieden? (Beschreiben Sie sie.)
6. Was steht in der Prüfungsordnung?
7. Worüber informiert die Studienordnung?
8. Was finden die Studenten im Vorlesungsverzeichnis?
9. Erklären Sie die Begriffe konsekutives und nichtkonsekutives Masterstudium.
10. An wen richten sich weiterbildende Masterstudiengänge?

III. Ergänzen Sie die folgenden Lücken.

Abschlusszeugnis, anschließen, Arbeitsaufwand, Bachelortitel, Berufserfahrung,


Bibliotheksführung, erbringen, Fachrichtung, grundständig, Masterstudium, nichtkonsekutive,
Prüfungen, Semester, Semesterferien, Terminen, umgestellt, vereinfachen, vergleichbar, verliehen,
vermeiden, Wahlpflichtmodule

1. Fast alle Studienangebote sind auf das neue Bachelor-Master-System ..................... .


34

2. Das .................................. Studium endet nach 3 Jahren mit dem .............................. .


3. Bei Wirtschaftswissenschaften hängt der Titel, der ....................................... wird, vom
Studienprogramm ab.
4. Die Studentenleistungen werden in Form von Klausuren, schriftlichen und
mündlichen ...................................... , Seminararbeiten und Projekten bewertet.
5. Die Gesamtnote steht zusammen mit der Note für die Bachelorarbeit auf
dem ............................................ .
6. Das ECTS-System soll die Noten an allen europäischen Unis ......................... machen.
7. Credit Points stehen für den .................................., die eine Studieneinheit erfordert.
8. Beim Bachelorstudium kann man insgesamt 180 Credit Points sammeln, 30
pro ............................... .
9. ECTS- Noten und Credit Points ............................................. das Studium im Ausland.
10. .................................. heißen korrekt „vorlesungsfreie Zeit“, weil Prüfungen vorbereitet werden
müssen.
11. Die Studenten im ersten Studienjahr sollten unbedingt ................................................
mitmachen und Bibliotheksausweis ausstellen lassen.
12. Im Studium gibt es Pflichtmodule, ......................................... und reine Wahlmodule, die man
frei aussuchen kann.
13. In der Prüfungsordnung steht, wie viele Credit Points ein Student sammeln und welche
Leistungen er ....................................... muss.
14. Manche Vorlesungen werden zu mehreren ................................. angeboten, damit man
Überschneidungen .................................... .
15. Wer nach dem Bachelor weiterstudieren will, kann ein Masterstudium ....................... .
16. Der konsekutive Master vertieft vorhandenes Wissen in einer ................................... .
17. ............................... Programme sind für Bachelorabsolventen anderer Richtungen.
18. Weiterbildende Masterstudien setzen ............................................. voraus.
19. Er hat das Bachelor-Studium in Deutschland abgeschlossen und will jetzt
für ................................................... ins Ausland gehen.

IV. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Długo nie mogłem się rozeznać na tej nowej uczelni.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Czy już się przestawiłeś na nowy system studiów po tzw. reformie bolońskiej?
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Kiedy twojemu bratu przyznano stopień doktora nauk ekonomicznych?


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Niezależnie od ocen z egzaminów muszę zbierać punkty kredytowe.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Musimy się jak najszybciej zapoznać z regulaminem studiów i spisem wykładów.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
35

6. Niektóre wykłady są oferowane w różnych terminach, aby uniknąć nakładania się zajęć.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

7. Absolwenci studiów licencjackich mogą zmienić uczelnię i studiować albo w kraju, albo za granicą,
jednakże muszą się każdorazowo ubiegać o miejsce na studiach magisterskich.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

V. Haben Sie vor, nach dem Bachelor-Studium diese Hochschule zu wechseln? Warum (ja oder
nein)?

12. Das kostet ein Studentenleben in Deutschland


Wie viel Geld brauchen Studenten für Miete, Bücher, Essen,
Anziehen, Ausgehen und U-Bahn?

Für Schüler ist die Lage übersichtlich: Wenn jüngsten Studie des Deutschen Studentenwerks
das Portmonee leer ist, können sie Oma zufolge 266 Euro pro Monat.
besuchen oder auf das nächste Taschengeld Je nach Wohnort und Wohnform können sich
warten. So lange ist der Kühlschrank trotzdem die Ausgaben aber beträchtlich unterscheiden:
voll, die Wohnung warm und das Telefon So kostet zum Beispiel die Unterkunft in
funktioniert. Pleite – na und? einem Stuttgarter Studentenwohnheim
Studenten müssen sich erstmals eigenständig zwischen 174 und 379 Euro im Monat, in
um ihre Finanzen kümmern. Dabei geht es Bayreuth dagegen liegen die Mieten zwischen
nicht allein um Brötchen und neue Jeans, 90 und 195 Euro.
sondern auch um Miete, Fahrkarten, Wer eine eigene Wohnung hat, zahlt in
Studiengebühren, Versicherungen und einiges München im Schnitt 12,80 Euro Warmmiete
mehr. Das ist nicht schwer, wenn man vorher pro Quadratmeter, im sächsischen Görlitz
einen Finanzplan aufstellt, Ausgaben und dagegen deutlich unter 6 Euro.
mögliche Einnahmen auflistet, einen Strich Essen und Trinken
darunter zieht und ausrechnet, was übrig bleibt. Laut der Statistik des Studentenwerks geben
Steht da ein Minus, gilt es zu sparen – oder Studenten im Schnitt monatlich rund 150 Euro
nach zusätzlichen Geldquellen zu suchen. für ihre Ernährung aus. Wer seine Lebensmittel
Welche Kosten erwarten Studenten? vor allem beim Discounter kauft und
Laufende Kosten regelmäßig in die Mensa geht, wird mit rund
An manchen Ausgaben lässt sich nichts 100 Euro monatlich auskommen. 20 Euro für
ändern. Jeden Monat zur selben Zeit einen Wocheneinkauf reichen, wenn man bei
verschwinden feste Beträge vom Konto, ob Aldi, Penny oder Plus auf die Preise achtet und
man will oder nicht – das gilt für Miete, sich an seinen Einkaufszettel hält, statt spontan
Telefon- und Internetkosten, Rund-funk- und zu kaufen. Auch Mensagänger leben billiger:
Fernsehgebühren, den Krankenkassenbeitrag Für weniger als 10 Euro kann man sich
und eventuell auch ein Zeitungsabonnement. beispielsweise eine Woche lang in der Mensa
Wohnen der Uni Nürnberg in der Regensburger Straße
Die Miete inklusive der Nebenkosten wie ernähren, die 2008 zur „Mensa des Jahres“
Wasser, Heizung, Gas und Strom belasten den gekürt wurde. Das teuerste Gericht kostet dort
Geldbeutel von Studenten am meisten: Rund nur 2,30 Euro. Wer dagegen lieber im Cafe
ein Drittel ihres Budgets geht dafür drauf. Im oder Restaurant isst und seine Einkäufe bei
bundesweiten Durchschnitt sind das der Edeka, Tengelmann oder Kaiser’s erledigt,
36

gibt monatlich gut 200 Euro oder mehr für Anziehen und Ausgehen
Nahrungsmittel aus. Zum Beispiel kostet ein Bei den Ausgaben für Freizeit, Kultur und
Nizzasalat in Köln in der Studentenkneipe La Sport haben Studenten den größten
Croque 6,90 Euro – man zahlt also für ein Gestaltungsspielraum – und damit auch das
einziges Mittagessen so viel wie ein größte Einsparpotenzial. Je nach Höhe des
Mensagänger in drei Tagen. Um die Kosten für Einkommens liegen die Kosten dafür laut
Lebensmittel zu überblicken, sollte man eine Studie zwischen 40 und knapp 90 Euro; wer
Zeit lang Buch darüber führen. Schon nach mehr Geld hat, gibt auch mehr Geld aus. In
wenigen Monaten ergeben sich meist auch einem schicken Münchner Klub ist man
Einsparmöglichkeiten. schnell 40 bis 50 Euro an einem Abend los –
Lernen und Studieren allein der Eintritt in die Rote Sonne zum
Materialkosten kommen auf jeden Studenten Beispiel kostet je nach Programm bis zu 14
zu: Für Bücher, Kopien, Druckerpatronen und Euro. Bei Studentenfeten kann man dagegen
Ähnliches zahlen sie im Schnitt 35 Euro im schon für ein paar Euro Spaß haben: Bei der
Monat. In bestimmten Studienfächern können Semesteranfangsparty der FH Münster
die Kosten allerdings deutlich höher ausfallen: bezahlen Studenten nur 3 Euro Eintritt. Für
Zahnmediziner, Designer, Grafiker und Kleidung und Körperpflege geben Studenten
Künstler haben die höchsten Ausgaben. Auch durchschnittlich 70 Euro pro Monat aus. Beim
Lehrbücher sind teuer, zumindest wenn man Thema Mobilität bestimmt die Wahl des
sie neu kauft. Der Pschyrembel, das klinische Verkehrsmittels die monatlichen Kosten: So
Wörterbuch, ohne das kein Mediziner durchs liegen laut Studentenwerk die Ausgaben für ein
Studium kommt, kostet allein 39,95 Euro. eigenes Auto im Schnitt bei rund 120 Euro
In Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, monatlich, für Bus und Bahn bei nur 35 Euro.
Niedersachsen und im Saarland kommen
Studiengebühren hinzu. Das trifft auch auf die (stark) gekürzt aus: DIE ZEIT, Studienführer
meisten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen 2009/10
zu, die selbst entscheiden, ob sie Gebühren
erheben oder nicht. Universitäten nehmen in
der Regel 500 Euro pro Semester, Fach-
hochschulen bisweilen weniger – in Bayern
zum Beispiel liegt der Satz an manchen FHs
bei 100, an anderen bei 500 Euro. Man muss
sich also vorher bei der Wunschhochschule
danach erkundigen.

Wortschatzliste:

übersichtlich przejrzysty e Unterkunft, -“e zakwaterowanie


eigenständig samodzielnie e Ernährung wyżywienie
e Gebühr, -en opłata auskommen (kam aus, ausgekommen s.) tu:
wystarczyć
Einnahmen (Pl.) wpływy, dochód küren tu: wybrać
r Strich, -e kreska s Gericht,-e tu: danie
Es gilt zu sparen. Należy oszczędzać. s Nahrungsmittel, - środek spożywczy
e Geldquelle, -n źródło pieniężne sich ergeben (ergab, ergeben) wynikać
verschwinden (verschwand, verschwunden s.) znikać
zukommen (kam zu, zugekommen s.) auf A dotyczyć
r Betrag, -“e kwota e Druckerpatrone, -n wkład do drukarki
r Beitrag, -“e składka zutreffen (traf zu, zugetroffen) auf A odnosić się
belasten obciążać Gebühren erheben pobierać opłaty
r Geldbeutel,- sakiewka bisweilen niekiedy
im Durchschnitt przeciętnie s Einkommen, - dochód
s Studentenwerk, -e dział spraw studenckich etwas los sein pozbyć się czegoś
37

Aufgaben zum Text

I. Richtig oder falsch?

1. Wenn die Ausgaben der Studenten größer sind als ihre Einnahmen, bleibt es nichts anderes übrig,
als zu sparen oder sich nach einem Nebenjob umzuschauen.
2. Miete, Internetkosten, Fernsehgebühren und ein Zeitungsabonnement gehören zu den so genannten
festen Kosten eines deutschen Studenten.
3. Auf die Miete und Nebenkosten entfallen rund 30 Prozent des studentischen Budgets.
4. Die Kosten der Unterkunft in deutschen Studentenwohnheimen unterscheiden sich kaum
voneinander.
5. Wer sparsam mit dem Geld umgeht, seine Wocheneinkäufe beispielsweise bei Aldi macht und zum
Essen nur in Studentenkneipen geht, kann er sich mit etwa 100 Euro im Monat ernähren.
6. Seit einiger Zeit sind Studiengebühren in ganz Deutschland obligatorisch.
7. Wenn es um die Ausgaben für die Freizeitgestaltung geht, gibt es dabei relativ große
Einsparmöglichkeiten.
8. Viel günstiger ist es, wenn man über ein eigenes Auto verfügt und nicht auf öffentliche
Verkehrsmittel angewiesen ist, denn deren Benutzung fällt teurer aus als das eigene Auto.

II. Definieren Sie die folgenden Bezeichnungen/Begriffe.

1. Taschengeld 2. Versicherung 3. Geldquelle


4. Krankenkassenbeitrag 5. Warmmiete 6. Wocheneinkauf
7. Einkaufszettel 8. Wunschhochschule 9. Körperpflege

III. Wie lauten die von folgenden Verben gebildeten Substantive (Nomen)?

1. finanzieren ……………………… 2. studieren …………………..


3. versichern ……………………… 4. streichen …………………..
5. einnehmen ……………………… 6. ausgeben …………………..
7. beitragen ……………………… 8. mieten …………………..
9. sich ernähren ……………………… 10. einkaufen …………………..
11. gestalten ……………………… 12. eintreten …………………..
13. pflegen ……………………… 14. verkehren …………………..

IV. Ergänzen Sie (wenn nötig) die fehlenden Endungen.

1. Nicht alle deutsch…. Schüler…. und Student…. können auf die ausreichend…. Unterstützung des
Staat…. rechnen.
2. Internetkost…., Fernsehgebühr…. und Krankenkassenbeitrag…. sind die so genannt…. laufend….
Kost…. .
3. Wohnort…. und Wohnform…. entscheiden über die Höhe der Unterkunftsausgaben.
4. Wenn ich in einem groß…. Supermarkt Einkäuf…. mache, schaue ich genau auf die Preis…. .
5. Die Nürnberg…. Mensa in der Regensburg…. Straße bietet relativ billig…. Essen an. Die teuerst….
Gericht…. sind dort unter 2,50 Euro zu bekommen.
6. Sparsam…. Studenten kaufen die Nahrungsmittel…. meistens in den in ihrer Nähe gelegen….
Discounter…. .
7. Man hat diesen Student…. auf gewiss…. Einsparmöglichkeit…. hingewiesen.
8. Hier halten sowohl Buss…. als auch Straßenbahn…., also für mich die wichtigst….
Verkehrsmittel…. .
9. Ein paar deutsch…. Universität…. sind in aller Welt bekannt.

V. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen.

1. Es geht vor allem dar……, dass jeder sich selbst ……….. seine Finanzen kümmern muss.
38

2. Kann man ……. dieser Reform etwas ändern? - Nein, da……. lässt sich gar nichts ändern.
3. Diese Regelung gilt ……. alle Studenten, die ……. dieser Universität studieren.
4. Wenn du dich richtig ernähren willst, kommst du kaum …… 100 Euro im Monat aus.
5. Achtest du immer genau …… die Preise, wenn du ……. einen Supermarkt gehst?
6. Die Studiengebühren, die im Fall dieser Uni ……. rund 300 Euro pro Semester liegen, treffen …….
jeden Sudenten zu. Hast du dich noch nicht da…… erkundigt?

VI. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Ty też musisz się sam zatroszczyć o swoją sytuację finansową.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Jeśli wydatki są wyższe niż przychody, należy się rozejrzeć za jakąś dodatkową pracą.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. W zależności od miejsca zamieszkania koszty zakwaterowania mogą się znacznie różnić.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Dużo pieniędzy można zaoszczędzić, jeśli się korzysta ze stołówki studenckiej.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Nie mogę wydać więcej pieniędzy na wyżywienie i ubranie niż 200 Euro miesięcznie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Nie wszystkie niemieckie uczelnie pobierają opłaty za studia.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

7. Jeśli się nie mylę, ta regulacja mnie nie dotyczy.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

8. Nie chciałbym obciążać rodziców dodatkowymi kosztami moich studiów w tym mieście.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

9. Najwięcej pieniędzy można oszczędzić, rezygnując z bogatej oferty kulturalnej.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

10. Chętnie korzystam z publicznych środków komunikacji, bo jest to wygodne i stosunkowo tanie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

VII. Fragen sie Ihren Nachbarn / Ihre Nachbarin, wofür er/sie Geld ausgibt.

1. Wie viel hat er/sie pro Monat zur Verfügung?

2. Wie hoch sind die Ausgaben für ………..?


a. Miete …………………….
39

b. Essen …………………….
c. Bücher …………………….
d. Internet …………………….
e. Ausgehen …………………….
f. Monatskarte …………………….
g. Reisen …………………….
h. Bekleidung …………………….
i. Kosmetika …………………….
j. Hobbys …………………….

13. Woher das Geld fürs Studium?

Im Schnitt verfügen deutsche Studenten Weitere Geldquellen, von denen Studenten


monatlich über 770 Euro; zwei Drittel leben leben können, sind laut der Sozialerhebung die
von 500 bis 800 Euro. Der Löwenanteil davon eigenen Ersparnisse mit im Schnitt 126 Euro
mit 448 Euro kommt von den Eltern. Fast alle pro Monat sowie die Zuschüsse von
Studenten – 90 Prozent – werden von ihnen Verwandten und Bekann- ten mit 81 Euro.
unterstützt. Doch nur für zwölf Prozent reicht Jobs
das Geld von daheim für alle Kosten. Übersteigen die monatlichen Ausgaben die
Nach deutschem Recht sind die Eltern aber Einnahmen, muss man entweder
gesetzlich verpflichtet, ihren Kindern eine Einsparmöglichkeiten finden – oder sich nach
Ausbildung zu finanzieren. Wie hoch der einem Nebenjob umsehen. 64 Prozent aller
Unterhalt ausfällt, hängt von ihrem Studenten arbeiten laut Sozialerhebung
Einkommen und ihrer Großzügigkeit ab. nebenbei und verdienen damit durchschnittlich
Manche Eltern überweisen dem studierenden mehr als 300 Euro pro Monat dazu. Neben
Nach- wuchs zum Beispiel das Kindergeld von bloßem Geldverdienen ist es hilfreich, wenn
164 Euro, das bei den Kindern in Ausbildung man mit dem Nebenjob gleichzeitig etwas für
bis zum Alter von 25 gezahlt wird. Verdienen die Uni tun oder Berufserfahrung sammeln
sie nicht genug, um ein Studium zu kann. Sollte das Studium wegen der Arbeit
finanzieren, kann man beim Staat länger dauern, macht man dies durch die
Ausbildungsförderung beantragen. Der erworbene Praxiserfahrung wieder wett.
Bafög*-Höchstsatz liegt bei 643 Euro im Eine große Auswahl an Jobs findet sich im
Monat, im Durchschnitt bekommen Bafög- Internet unter www.jobmensa.de,
Empfänger 376 Euro im Monat. Diese Art der www.nebenjob.de oder www.studentjob.de.
Unterstützung beziehen nur 23 Prozent der Auch die Website der Arbeitsagentur bietet
Studierenden. Laut Studentenwerk kann aber eine Möglichkeit, nach Studentenjobs zu
lediglich ein Prozent allein von der staatlichen suchen. Kleine Firmen und Privatpersonen
Unterstützung leben. suchen Mitarbeiter häufig über Aushänge am
Stipendien sind eine weitere Möglichkeit, die Schwarzen Brett der Uni. Wer bestimmte
Kasse aufzufüllen: Die elf deutschen Arbeitgeber im Auge hat, wendet sich direkt an
Begabten-Förderungswerke zum Beispiel diese. Grundsätzlich gilt: Ein Minijob, mit dem
zahlen monatlich bis zu 525 Euro plus 80 Euro man bis zu 400 Euro pro Monat verdient, ist
Büchergeld, dazu Zuschüsse zu Kranken- und steuer- und abgabenfrei. Geht es darüber
Pflegeversicherung. Bei kleineren Stiftungen hinaus, wird auch das Bafög gekürzt.
sind die Fördersätze meist ähnlich. Darlehen,
Studienkredite oder Bildungsfonds bringen gekürzt aus: DIE ZEIT, Studienführer 2009/10
monatlich 300 bis 400 Euro, sollten aber erst
im Notfall in Erwägung gezogen werden.
________________
*Bafög – (Kurzwort für Bundesausbildungsförderungsgesetz) – regelt die Förderung von
hilfsbedürftigen Auszubildenden, Schülern und Studenten, meist in Form von Stipendien.
40

Wortschatzliste:

r Löwenanteil lwia część lediglich tylko


von daheim z domu r Zuschuss, -“e dopłata
gesetzlich verpflichtet ustawowo zobowiązany e Stiftung, -en fundacja
r Unterhalt utrzymanie s Darlehen, - pożyczka
e Großzügigkeit hojność r Notfall, -”e pilna potrzeba
überweisen (überwies, überwiesen) przekazać in Erwägung ziehen rozważyć
r Nachwuchs potomstwo, młode pokolenie e Sozialerhebung, -en badanie społeczne
etw. beantragen złożyć wniosek o coś übersteigen (überstieg, überstiegen) przekraczać
r Höchstsatz, -“e stawka maksymalna etw. wettmachen powetować sobie coś, nadrobić
etw. beziehen (bezog, bezogen) tu: pobierać erwerben (erwarb, erworben) zdobywać

Aufgaben zum Text

I. Beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Wie viel Geld steht deutschen Studenten monatlich im Durchschnitt zur Verfügung?
2. Wovon hängt die Höhe der elterlichen Unterstützung ab?
3. Auf welche anderen finanziellen Hilfen können deutsche Studenten rechnen?
4. Wie viele Studenten (und warum) entscheiden sich, nebenbei zu arbeiten?
5. Welche Jobs sind steuer- und abgabenfrei?

II. Was gehört zusammen? Bilden Sie anschließend mit den vervollständigten
Ausdrücken/Wendungen
eigene Sätze.

1. eine Förderung ……………………… a. sammeln


2. etwas in Erwägung ………………….. b. hinausgehen
3. sich nach einem Job ………………… c. beantragen
4. eine Berufserfahrung ……………….. d. ziehen
5. etwas im Auge ……………………… e. umsehen
6. über etwas ………………………….. f. haben

III. Setzen Sie die passenden Substantive (Nomen) ein.

1. Den deutschen Studenten stehen im ………………………. monatlich knapp 800 Euro zur
Verfügung.
2. Die Eltern sind verpflichtet, die ………………………. ihrer Kinder mitzufinanzieren.
3. Die Höhe der elterlichen Unterstützung hängt von ihrem ……………………….. ab.
4. Wenn die monatlichen Ausgaben die …………………………. übersteigen, muss man sich nach
einem ……………………….. umschauen.
5. Im Internet gibt es eine große ………………………. an Jobs.

IV. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. W Niemczech jest dużo możliwości finansowania studiów.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Pieniądze, które otrzymuję od rodziców, nie wystarczają, abym mógł bezproblemowo studiować.
41

....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. W wieku 25 lat skończyłem studia na Uniwersytecie Warszawskim.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Wystąpiłem o wsparcie finansowe w pewnej znanej fundacji.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Staram się o to, żeby moje wydatki miesięczne nie przekraczały dochodów.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Niektóre prace dodatkowe studentów są wolne od podatku.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

V. Wie sieht es mit der Finanzierung Ihres Studiums aus? Stellen Sie diese Frage auch an Ihre
Nachbarin / Ihren Nachbarn.

14. Bankkredite für Studenten

Bankkredite können dabei helfen, sich ganz nach Institut können die Studierenden bis zu
auf die Uni zu konzentrieren und die fälligen 1000 Euro pro Monat und das in der Regel
Studiengebühren zu finanzieren. über die gesamte Studiendauer erhalten.
Zurückgezahlt wird nach Abschluss des
Wer in Deutschland 35 Stunden pro Woche
Studiums zu einem festgelegten Zinssatz.
arbeitet, gilt als vollbeschäftigt. Die Frage
eines Nebenjobs stellt sich nur selten. Bei Besonders einfach macht es die staatliche
Studenten ist das anders. Ihre Arbeitsbelastung KfW-Bankengruppe den Studierenden. Wer
beträgt in den neuen Bachelor-Studiengängen sich bei ihr Geld leihen will, braucht keinerlei
ebenfalls 35 Wochenstunden, nur verdient Sicherheiten. Der Bewerber muss lediglich
haben sie damit noch keinen einzigen Euro. nachweisen, für ein Erststudium eingeschrie-
ben zu sein, und er darf die Altersgrenze von
Ohne die Hilfe der Eltern, das zeigt die jüngste
30 Jahren nicht überschritten haben.
Sozialerhebung des Deutschen Studenten-
werks, schaffen es die wenigsten Studierenden. Einen anderen Ansatz verfolgt Career Concept.
89 Prozent sind auf Zuschüsse von zu Hause Bei ihren Bildungsfonds richtet sich die Höhe
angewiesen. Fast zwei Drittel jobben zudem der Rückzahlung nach dem später verfügbaren
nebenher. Das Gros der Studenten muss mit Einkommen. Auf Grund dieses speziellen
500 bis 800 Euro im Monat auskommen. Modells wählt das Unternehmen die Studieren-
Künftig dürfte sich die finanzielle Lage vieler den jedoch nach strengen Kriterien aus.
Studierender weiter verschlechtern, denn ab
„Nicht schlecht“, nennt Josephine Holzhäuser,
diesem Wintersemester verlangen einzelne
Finanzexpertin der Verbraucherzentrale
Bundesländer bis zu 500 Euro Studien-
Rheinland-Pfalz, die Angebote. Dennoch rät
gebühren pro Semester.
sie, sich nur so viel Geld zu leihen wie
Einen Ausweg aus der Finanzmisere bieten seit unbedingt nötig. Trotz relativ niedriger
etwa einem Jahr Bildungskredite, die von Zinssätze können sich im Laufe eines
verschiedenen Banken angeboten werden. Je Studiums beträchtliche Summen ansammeln.
42

So hat ein Studierender, der sich vier Jahre Weniger Gedanken um einen hohen
lang den KfW-Höchstsatz von 650 Euro im Schuldenberg müssen sich diejenigen machen,
Monat leiht, am Ende seines Studiums 31200 die nur die Studiengebühren finanzieren
Euro Schulden angehäuft. Bei einem Zinssatz wollen. In den meisten Ländern, in denen
von 5,1 Prozent zahlt er 15 Jahre lang Gebühren erhoben werden, existieren Dar-
monatlich 248 Euro zurück. lehensmodelle, überwiegend von landes-
eigenen Kreditinstituten. Damit Studierende,
Finanzexperten wie Wolff Wölffing vom
die bereits das staatliche Bafög beziehen, nicht
Münchner Studentenwerk empfehlen den
über Gebühr belastet werden, decken die
Studierenden, sich erst in der Endphase des
Länder die maximale Verschuldung. Derzeit
Studiums über einen Kredit zu finanzieren. „So
variieren die Grenzen zwischen 10000 und
lange es geht, sollte man versuchen, nebenher
17000 Euro.
zu jobben oder sich von den Eltern
unterstützen zu lassen“, rät Wölffing. Seine
Befürchtung: Die relativ einfache Kredit-
aufnahme könne zum sorglosen Umgang mit gekürzt aus: FOCUS, Nr. 36 (04.09.2006)
Geld verleiten.

Wortschatzliste:

r Bankkredit, -e kredyt bankowy r Ansatz, -“e tu: założenie


fällig należny verfolgen tu: hołdować
e Studiengebühr, -en opłata za studiasich richten (nach) tu: być zależnym (od)
gelten (galt, gegolten) als być traktowanym verfügbares Einkommen dostępny dochód
e Arbeitsbelastung obciążenie pracą streng ścisły, ostry
betragen (betrug, betragen) wynosić r Verbraucher, - konsument
e Sozialerhebung, -en badanie społeczne beträchtlich znaczny
r Zuschuss, -“e wsparcie r Höchstsatz, -“e najwyższa stawka/kwota
angewiesen sein (auf A) być zdanym (na) anhäufen nagromadzić
auskommen (kam aus, ausgekommen) mit unterstützen wspierać
radzić sobie
verlangen wymagać, żądać e Befürchtung obawa
festlegen ustalić sorgloser Umgang beztroskie obchodzenie się
r Zinssatz, -“e stopa procentowa verleiten (zu) nakłaniać, kusić (do)
leihen (lieh, geliehen) pożyczać erheben (erhob, erhoben) pobierać
lediglich tylko s Darlehensmodell, -e model/forma pożyczki
nachweisen (wies nach, nachgewiesen) überwiegend przeważnie
wykazać, udowodnić
überschreiten (überschritt, überschritten) e Verschuldung zadłużenie
przekroczyć

I. Beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Welche Funktion sollen Bankkredite für Studenten erfüllen?


2. Wer gilt in Deutschland als vollbeschäftigt?
3. Was geht aus der letzten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks hervor?
4. Warum hat sich die finanzielle Lage vieler Studenten seit 2006 deutlich verschlechtert?
5. Auf wie viel Euro kann ein Student monatlich rechnen, wenn er sich für einen Bankkredit
entscheidet?
6. Welche Bedingungen muss der Student erfüllen, um einen Kredit zu beantragen?
7. Wovor werden Studenten von den Finanzexperten gewarnt?
43

II. Bilden Sie mit folgenden Wörtern möglichst viele Zusammensetzungen (Komposita) nach
dem Beispiel:

der Zins + der Satz = der Zinssatz

(Bank – Zins - Semester – Land – Grenze – Berg – Fonds – Experte – Ende – Kredit – Winter – Bund
– Alter – Satz - Bildung – Finanzen – Institut – Job – Belastung – Arbeit – Schulden – neben – Phase)

1……………………….. + …..……………………. = ………………………………….


2……………………….. + ………………………… = ………………………………….
3……………………….. + …………………………. = ………………………………….
4……………………….. + …………………………. = ………………………………….
5……………………….. + …………………………. = ………………………………….
6……………………….. + …………………………. = ………………………………….
7………………………. + ………………………… = …………………………………
8………………………. + ………………………… = ………………………………….

III. Wie lauten die von folgenden Verben bzw. Adjektiven abgeleiteten Substantive?

1. helfen ………………….. 8. zurückzahlen …………………….


2. zuschießen ………………….. 9. hoch …………………….
3. liegen ………………….. 10. sicher …………………….
4. regeln ………………….. 11. anbieten …………………….
5. dauern ………………….. 12. umgehen …………………….
6. abschließen ………………….. 13. denken …………………….
7. studieren ………………….. 14. sich verschulden …………………….

IV. Setzen Sie die passenden Verben in der richtigen Form ein.

1. Wenn ein Student keine finanziellen Probleme hat, kann er sich ganz auf sein Studium
…………………………….. .
2. Es steht fest, dass die meisten Studenten auf Zuschüsse von zu Hause ……………………. .
3. Die Mehrheit der Studenten muss mit 500 bis 800 Euro im Monat …………………….. .
4. Die aufgenommenen Kredite muss man nach dem Abschluss des Studiums zu einem festgesetzten
Zinssatz ………………………….. .
5. Die Höhe der Rückzahlung …………………….. sich nach dem später verfügbaren Einkommen.
6. Ich bin fest entschlossen, bei dieser Bank einen Kredit ……………………… .
7. Im Moment ………………………. wir uns um diesen Schuldenberg noch keine Gedanken.

V. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Obecnie nie mogę się w pełni skoncentrować na studiowaniu.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Jesteśmy całkowicie zdani na wsparcie finansowe z domu.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Prawie dwie trzecie studentów jest zmuszonych pracować dodatkowo.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
44

4. Banki udzielają kredytów po określonej stopie procentowej.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Jeśli student chce zaciągnąć kredyt w banku, nie może przekroczyć wieku 30 lat.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Wysokość spłaty kredytu zależy od dochodu.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

7. Eksperci finansowi radzą studentom, żeby dokładnie zastanawiali się nad wysokością kredytu
bankowego.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

VI. Wie sieht es in Polen mit den Bankkrediten für Studenten aus?

15. SOLLTE DIE BILDUNG Studiengebühren sind sinnvoll, insofern das


Geld auch tatsächlich für die Lehre ausgegeben
KOSTEN? – Ja! wird. Durch Studiengebühren werden aus
Studierenden Kunden, die für ihr gutes Geld
auch eine gute Ausbildung als Gegenleistung
45

einfordern können. Ein Wettbewerb unter den Wie viel darf Bildung kosten? Diese Frage ist
Hochschulen ist sinnvoll. schwer zu beantworten. In Deutschland muss
Horst B., Hochschullehrer man tief in die Tasche greifen, um zu
studieren. Man stellt sich die Frage: Ist das
Studiengebühren? JA! Wir haben alle dazu gerecht? Sollte Bildung wirklich Geld kosten?
beigetragen, ob wissend oder unwissend, dass
es jetzt so ist, wie sie ist. So kann kein Viele lang Studierende haben oft sehr
Sozialstaat funktionieren! Denkt mal ein verständliche Gründe, warum sich ihr Studium
bisschen nach! Bildung muss man endlich als verlängert (finanzielle Probleme, politisches
Investition in die Zukunft sehen. Engagement, persönliche Krisen, Betreuung
Heike B., Psychologin von Angehörigen, problematische
Studienbedingungen und Kombinationen von
Studiengebühren grundsätzlich ja, allerdings all dem). Diese Leute werden also mit den
unter folgenden Bedingungen: Gebühren zusätzlich belastet.
1 1) Nur für Langzeitstudierende! Conrad K., Sozialarbeiter
2) Einrichtung eines einheitlichen
bundesweiten Darlehenssystems. Bildung ist ein Grundrecht, dass allen offen
Die Einnahmen aus den Studiengebühren stehen muss. Daher sollten auch alle
müssen in die Hochschulen zurückfließen. Bildungswege kostenfrei sein. Und nicht nur
Michael M., Büroangestellter das eigene (bzw. von den Eltern) Geld für die
Studienfinanzierung sollte ausmachen, für
Studiengebühren nur dann, wenn sie erst nach welche Ausbildung man sich entscheidet,
dem Studium zu zahlen sind. Man könnte in sondern das Interesse.
Deutschland, wie in anderen Ländern, Alexander B., Lehrer
Kreditsysteme schaffen. Das heißt, jeder der
will, kann studieren. Man muss es halt nur Studiengebühren sind nicht gerecht. Außerdem
irgendwann zurückzahlen. Klar, das ist nicht müssen immer mehr Studenten jobben, um ihr
einfach! Studium zu finanzieren
Marion K., Kauffrau Carla J., Studentin

Ein Studium ist eine ganz persönliche, Es ist für die gesamte Gesellschaft wichtig,
ökonomisch rentable Investition in die dass Menschen an den Universitäten
Zukunft. Ein Akademiker hat ein um 63 ausgebildet werden. Warum sollten diese
Prozent höheres Einkommen als ein Mensch Menschen allein die Last dieser Ausbildung
mit Berufsausbildung. Die Arbeitslosenquote tragen müssen, wenn doch der Nutzen für die
von Akademikern ist niedriger als die von gesamte Bevölkerung ist?
Nichtakademikern. Also: Studiengebühren: JA! Reinhard S. Bankangestellter
Peter O., Politiker
Quelle: Deutsch Aktuell, 7/2004, S. 14-15
Es wäre besser ohne Studiengebühren, aber die
Welt ist nicht perfekt. Der Staat kann einfach I. Welche der oben zitierten Meinungen
nicht mehr zahlen. Haben Sie schon mal was wäre Ihrer eigenen Meinung am nächsten?
von der Verschuldung Deutschlands gehört?
Lisa S., Bankangestellte II. (Diskussion) Bilden Sie zwei Gruppen
und wählen Sie einen Moderator.
Diskutieren Sie über das Pro und Contra
der Studiengebühren.
SOLLTE DIE BILDUNG
KOSTEN? – Nein!
16. Studiengebühren – ein internationaler Standard
46

Weltweit sind Studiengebühren Standard, ob in stehen, um die teuren Unis bezahlen zu


Großbritannien, Österreich, in der Schweiz, können.
Kanada oder Australien. Dass in Deutschland In den USA gibt es so gut wie keine
Hochschulbildung bis 2005 „für umsonst“ zu einheimischen Wissenschaftler mehr: Diese
haben war, blieb es für viele unerklärlich. werden in der Mehrzahl „importiert“, u. a.
auch aus Deutschland.
Die Beteiligung von Studierenden an den
Kosten ihrer Ausbildung ist stark verbreitet. Wie bereits oben erwähnt, studierten Personen
Die Gebührenhöhe schwankt zwischen 280 im Erststudium an staatlichen Hochschulen in
(Schweiz) und 4040 € (Japan) pro Semester. Deutschland lange kostenlos. Seit einer
Auch in den USA existieren sehr hohe Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Studiengebühren. Dank Stipendiensystem kann am 26. Januar 2005 können in Deutschland
dort aber jede begabte Person studieren. Die Studiengebühren (von Politikern als
Spitzenbegabten schaffen es, unabhängig von Studienbeiträge bezeichnet) erhoben werden.
ihrer finanziellen Situation. Aber je weniger Bis zu diesem Zeitpunkt mussten grundsätzlich
„begabt“ jemand ist, desto mehr hängt es vom nur Langzeitstudierende und Gasthörer für ihr
Geld ab. Und das ist keinesfalls sonderlich Studium zahlen. Von Studierenden an privaten
gerecht. Die überdurchschnittlich steigenden Hochschulen abgesehen.
Gebühren führen zunehmend dazu, dass sich Mittlerweile sind in den meisten
die Studierenden hoch verschulden müssen Bundesländern allgemeine Studiengebühren zu
oder ihr Studium vorzeitig abbrechen. An finden. Sie betragen zwischen 300 und 500
britischen Unis beispielsweise bricht jeder Euro pro Semester. Ein paar „Oasen“ gibt es
sechste das Studium ab – und Jugendliche aus allerdings immer noch. Dies gilt in erster Linie
armen Familien trauen sich kaum noch zu für die so genannten neuen Bundesländer
studieren. Auf diese Weise bleiben die dortigen (Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Universitäten weiterhin die Domäne der Sachsen-Anhalt, Thüringen). Die
Mittel- und Oberschicht. Studiengebühren unterliegen in einigen
Damit Kinder wohlhabender Eltern in die Bundesländern einer Zweckbindung. So dürfen
„besten“ Unis gehen können, müssen die sie in Bayern etwa ausschließlich zur
Eltern möglichst schon früh sparen. 100 000 Verbesserung der Lehre und der
Dollar sollten dem Kind mit 18 zur Verfügung Studienbedingungen eingesetzt werden.

Quelle: Deutsch Aktuell, 7/2004, S. 13

Wortschatzliste (alphabetisch)

abgesehen (von) abstrahując (od)


abbrechen (brach ab, abgebrochen) przerywać
abhängen (hing ab, abgehangen) von zależeć (od)
begabt zdolny
e Beteiligung, -en udział
betragen (betrug, betragen) wynosić
s Bundesverfassungsgericht Federalny Trybunał Konstytucyjny
einheimisch rodzimy, miejscowy
erheben (erhob, erhoben) pobierać
erwähnen wspomnieć
e Gebührenhöhe wysokość opłat
gelten (galt, gegolten) für odnosić się (do)
gerecht sprawiedliwy
grundsätzlich zasadniczo
für umsonst za darmo
keinesfalls w żadnym razie
in der Mehrzahl w większości
sich etwas leisten können pozwolić sobie na…
leistungsfähig sprawny
47

misstrauisch nieufny
mittlerweile z upływem czasu
schaffen podołać
schwanken wahać się
so gut wie prawie
sonderlich szczególnie
r Spitzenbegabte, -n najzdolniejsza osoba
r Studienbeitrag, -”e składka na rzecz studiów
e Studiengebühr, -en opłata za studia
sich trauen odważyć się
überdurchschnittlich ponadprzeciętny
unterliegen (unterlag, unterlegen) podlegać
sich hoch verschulden zadłużyć się w dużym stopniu
weltweit na całym świecie
r Wahlkampf, -”e kampania wyborcza
r Wissenschaftler, - naukowiec
wohlhabend zamożny
zunehmend w rosnącym stopniu
e Zweckbindung uwarunkowanie/ połączenie z konkretnym celem

I. Richtig oder falsch?

1. Bis 2005 war Deutschland eines der wenigen hochentwickelten Länder, wo keine Studiengebühren
erhoben wurden.

2. Japanische Studenten müssen besonders tief in die Tasche greifen.

3. In den USA können begabte Personen auf keine finanzielle Unterstützung rechnen.

4. Ständig steigende Studiengebühren in Großbritannien führen nicht selten zur übermäßigen


Verschuldung bzw. zum Abbruch des Studiums.

5. Dank einem guten Hochschulsystem in den USA arbeiten dort fast ausschließlich einheimische
Wissenschaftler.

6. Bis 2005 konnten in Deutschland alle Jugendlichen kostenlos studieren.

7. In dem Gebiet der damaligen DDR brauchen die Studenten auch nach 2005 nicht für ihr Studium zu
zahlen.

II. Wie lauten die im Text vorkommenden Antonyme und Synonyme.

Antonyme Synonyme

niedrig …………………. kostenlos ……………………


sinken …………………. talentiert ……………………
hiesig …………………. umso ……………………
(viel) ausgeben …………………. reich ……………………
fremd …………………. einführen ……………………
inklusive …………………. betreffen ……………………

III. Setzen Sie die passenden Präpositionen ein.


48

1. Zurzeit müssen sich viele Studierende ………. den Kosten ihrer Ausbildung beteiligen.
2. Es hängt in hohem Maße ……… meinen Eltern ab, ob ich mir ein Studium weg von meiner
Heimatstadt leisten kann oder nicht.
3. Ich würde gern ……… einer englischen Universität studieren.
4. Abgesehen ……... privaten Hochschulen, bleibt das Studium in den neuen Bundesländern
kostenlos.
5. Diese Vorschrift gilt ……… alle Studierenden.

IV. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Czy możesz mi wyjaśnić, dlaczego opłaty za studia są tak rozpowszechnione.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Mimo twojej pomocy nie uporałem się z tym egzaminem.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. To zależy od sytuacji finansowej moich rodziców.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Dużo młodych ludzi w Wielkiej Brytanii nie ma odwagi podjąć studia na tamtejszych uczelniach
wyższych.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Od 2005 roku pobierane są opłaty za studia w większości niemieckich krajów związkowych.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Opłaty za studia w Bawarii służą przede wszystkim poprawie warunków studiowania.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

V. Wie sieht es mit den Studiengebühren (für das Erst- und Zweitstudium) in Polen aus?
Sind Sie dafür oder dagegen? Ist überhaupt jemand dafür?

17. Ledige Akademikerinnen


49

I. Lesen Sie den Text Ledige Akademikerinnen und lösen Sie fünf Aufgaben, indem Sie die
richtige Antwort (a, b oder c) ankreuzen.
Achtung: Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben stimmt nicht immer mit der Reihenfolge im
Text überein.

In keinem anderen europäischen Land bleiben Sie müssen ein Gleichgewicht zwischen
so viele Frauen kinderlos wie in der Bundes- Familie und Karriere finden. Vor einigen
republik Deutschland. Viele von ihnen sind Jahren vermutete man noch, dass Akademi-
ledige Akademikerinnen. kerinnen auf Kinder verzichten, weil ihnen ihre
Die Gewohnheiten der Partnerwahl waren in berufliche Karriere wichtiger ist als die
Ost- und Westdeutschland früher ganz Familie. Nach den neuesten Studien steckt
unterschiedlich. In Westdeutschland bedeutete jedoch das Problem woanders: in der Partner-
ein hohes Bildungsniveau Prestige und suche. Sie wünschen sich in der Regel für ihre
finanzielle Vorteile, die auch bei der Partner- Kinder einen Vater mit abgeschlossenem
wahl eine wichtige Rolle spielten. Im Studium. Aber das Bildungsniveau und der
Gegensatz dazu stellten soziale Unterschiede gesellschaftliche Status spielen bei männlichen
in Ostdeutschland zu DDR-Zeiten kein großes Akademikern oft keine wichtige Rolle bei der
Problem dar. Dazu hatte man damals keinen Partnerwahl: Ein Chef heiratet viel eher seine
Grund: Der Fernsehmonteur verdiente ebenso Sekretärin als die Chefin ihren Sekretär. Falls
viel wie der Kombinatsdirektor, der Arbeiter es bei der Firma einen männlichen Sekretär
wohnte neben dem Arzt im Plattenbau, der überhaupt gibt.
Landwirt fuhr einen Trabant ebenso wie der Bei Männern wird das hohe Einkommen und
Künstler. die berufliche Position auf dem Heiratsmarkt
Inzwischen sind die Unterschiede bei der als Vorteil angesehen. Bei Frauen werden diese
Partnerwahl zwischen Ost und West nicht mehr Faktoren jedoch schnell zum Nachteil. Denn
so groß, die Kriterien sind ähnlich geworden. Frauen müssen vor allem jung und schön sein,
Auch die Zahl kinderloser Frauen ist heute in andernfalls haben sie auch bei Männern mit
Ost- und Westdeutschland gleich hoch. Laut einem hohen Bildungsniveau nur geringe
neuester Statistiken werden die ostdeutschen Chancen.
Frauen, die 1965 geboren sind, zu 26 Prozent
kinderlos bleiben. Im Westen sind es 31 Aus: BEGEGNUNGEN, S. 245f.
Prozent.
In den letzten 20 Jahren debattierte man oft
über die Schwierigkeiten, mit denen berufs-
tätige Frauen konfrontiert sind:

Wortschatzliste

ledig stanu wolnego verzichten (auf A) zrezygnować (z)


e Gewohnheit, -en przyzwyczajenie stecken tkwić
unterschiedlich zróżnicowany j-n heiraten poślubić (kogoś)
r Vorteil, -e zaleta, korzyść falls w przypadku gdy, jeśli
im Gegensatz (zu) w przeciwieństwie (do) überhaupt w ogóle
darstellen stanowić, przedstawiać s Einkommen, - dochód
r Plattenbau budownictwo z wielkiej płyty r Heiratsmarkt, -“e rynek matrymonialny
laut (G) zgodnie (z), na mocy ansehen (sah an, angesehen) als uważać jako
berufstätig czynny zawodowo andernfalls w przeciwnym razie
s Gleichgewicht równowaga gering mały, znikomy
vermuten przypuszczać

I. Welche Antwort ist richtig? Kreuzen Sie an.

1. In Europa ist die Zahl kinderloser Frauen … .


a) überall gleich hoch
50

b) in Deutschland am höchsten
c) in den letzten Jahren stark gestiegen

2. Im Leben der Akademikerinnen spielt die Karriere … .


a) eine größere Rolle als die Familie
b) eine geringe Rolle
c) eine ebenso wichtige Rolle wie die Familie

3. Es passiert nicht so oft, dass … .


a) ein Chef seine Sekretärin heiratet
b) eine Direktorin ihren Angestellten heiratet
c) sich Menschen am Arbeitsplatz verlieben

4. In Ostdeutschland war früher die finanzielle Lage des Partners … .


a) nicht so wichtig wie in Westdeutschland
b) nicht so gut wie im Westen
c) der entscheidende Faktor bei der Partnerwahl

5. Männer und Frauen … .


a) stellen unterschiedliche Anforderungen an eine Partnerin / einen Partner
b) suchen eine Partnerin oder einen Partner mit hohem Bildungsniveau
c) entscheiden bei der Partnerwahl nach denselben Kriterien

II. Erklären Sie, was man unter folgenden Wörtern/Begriffen versteht:

1.der Akademiker 2.ledig 3.das Bildungsniveau


4.der Trabant 5.der Plattenbau 6.die Karriere
7.das Einkommen 8.der Heiratsmarkt 9.berufstätig

III. Von welchen Verben wurden folgende Substantive gebildet?

1.die Wahl …………………… 2.der Unterschied ……………………


3.die Zahl …………………… 4.die Bildung ……………………

IV. Ergänzen Sie (wenn nötig) die Endungen.

1. In Deutschland gibt es relativ viel…. ledig…. Akademikerin….. .


2. Ein hoh…. Bildungsniveau garantiert in der Regel finanziell…. Vorteil…. .
3. In der damalig…. DDR verdienten beispielsweise Fernsehmonteur…. ebenso viel wie
Facharbeiter…. oder Kombinatsdirektor…. .
4. Die früher…. Unterschied…. bei der Partnerwahl zwischen Ost und West sind jetzt nicht mehr so
groß…. .
5. Laut neuest…. Statistiken werden 31 Prozent…. der westdeutsch…. Frauen, die 1965 geboren sind,
keine Kind…. zur Welt bringen.
6. Das Leben berufstätig…. Frauen sollte erleichtert werden.
7. Die meist…. Akademikerinnen suchen sich einen Mann mit abgeschlossen…. Studium und einem
hoh…. Einkommen.
8. Diese beid…. Faktor…. haben sowohl Vor- als auch Nachteil…. .

V. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Niektóre kobiety z wyższym wykształceniem rezygnują z poszukiwania odpowiedniego partnera


życiowego, ponieważ wybrały karierę zawodową lub naukową.
51

....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. W byłej NRD różnice w wynagrodzeniu osób o różnych zawodach były stosunkowo niewielkie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Najnowsze statystyki wskazują na to, że kobiety z wyższym wykształceniem będą rodziły coraz
mniej dzieci.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Różnice przy wyborze partnera życiowego na Wschodzie i Zachodzie Niemiec zmniejszyły się, a
kryteria stały się podobne.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Szefowie firm częściej żenią się ze swoimi sekretarkami niż szefowe poślubiają swoich sekretarzy,
jeśli w ogóle tacy się zdarzają.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

VI. Was meinen Sie, gibt es in Polen viele ledige Akademikerinnen? Wird diese Erscheinung
überhaupt zum Problem?
52

II. WOHNEN
53

1. Ab ins Heim

I. Wie können die Studenten wohnen? Was fällt Ihnen ein?

Wohnformen bei den Studenten

II. Lesen Sie den Text und vervollständigen Sie die folgende Tabelle:

Wohnform

Beschreibung

Vorteile

Nachteile

Statistiken
54

Preise

AB INS HEIM

Der eine fürchtet die Einsamkeit, der andere Verantwortung und damit auch öfter mal die
fremde Haare im Abfluss – Vorzüge und Wäsche und den Einkauf.
Nachteile unterschiedlicher Studentenbuden Warum sollte ich da wohnen? Weil es
Von Sabrina Ebitsch praktisch und gemütlich ist. Weil Freunde und
Familie, der Sportverein und die Stammkneipe
Wohngemeinschaft in Reichweite bleiben. Weil man sich selbst
Wie geht´s da zu? Zwei bis viele Menschen -und damit meist auch den Eltern – Miet- und
wohnen zusammen: jeder hat sein Zimmer, Lebenshaltungskosten spart.
Bad und Küche werden gemeinsam genutzt. Es Und warum nicht? Weil man sich um einen
gibt Zweck-WGs, die sich vor allem die Miete, wichtigen Neuanfang und um die Chance
und WGs mit Freunden, die auch ihr Leben bringt, eine andere Stadt und andere Menschen
teilen. Je nachdem gehen sich die Bewohner kennen zu lernen. Weil die Gefahr besteht, dass
aus dem Weg oder verbringen Abende in der man es sich im Hotel Mama langfristig
Küche beim Rotwein. Ob man gemeinsam gemütlich macht und Selbstständigkeit und
oder nach Plan putzt, den Kühlschrank aus der Unabhängigkeit dabei auf der Strecke bleiben.
Haushaltskasse bestückt oder Fächer zuteilt, Wer wohnt denn so? Laut Sozialerhebung des
muss man vorher aushandeln. Studentenwerks leben 23 Prozent aller
Warum sollte ich da wohnen? Weil es für Studenten noch bei ihren Eltern. Sie sind die
weniger Geld mehr Platz gibt als in der Gruppe, die sich in ihren vier Wänden am
Einzimmerwohnung. Weil man nie allein ist, wenigsten wohl fühlt: Nur 17 Prozent geben
wenn man nicht will, aber allein sein kann, an, sehr zufrieden zu sein, 31 Prozent sind
wenn man will. Weil WG-Partys die besten immerhin zufrieden.
sind. Weil man wirklich gute Freunde finden
kann. Eigene Wohnung
Und warum nicht? Weil die Haare in der Wie geht´s da zu? So wie man es am liebsten
Badewanne nicht die eigenen sind und die hat, schließlich kann man Möblierung und Stil
anderthalb Wochen alten schmutzigen Teller in der Wohnung selbst bestimmen. Größe und
der Spüle auch nicht. Weil man in Sachen Ausstattung hängen natürlich von den
Hygiene und Lärm Kompromisse und bei der finanziellen Möglichkeiten ab. Deshalb reicht
Privatsphäre Abstriche machen muss. Weil die Bandbreite von 18 Quadratmetern mit
man sich ganz ungemein auf die Nerven gehen Kochnische und Hochbett bis zur großzügigen
kann. Mehrzimmerwohnung mit Dachterrasse.
Wer wohnt denn so? Laut Sozialerhebung des Warum sollte ich da wohnen? Weil man sein
Studentenwerks leben 25 Prozent aller eigener Herr im eigenen Reich ist. Weil man
Studenten in WGs. Im Schnitt zahlen sie 246 die Putzfrequenz an der persönlichen
Euro und fühlen sich ganz wohl: 25 Prozent Ekelschwelle ausrichten kann und Haare im
geben an, sehr zufrieden zu sein, 37 Prozent Waschbecken weniger schlimm sind, wenn
sind zufrieden. man weiß, wem sie gehören. Weil man nicht
von der Musik der Mitbewohner gestört wird
Hotel Mama und selbst Musik hören kann, wann man will.
Wie geht´s da zu? So wie in den Jahren zuvor Weil man auch einmal allein sein kann.
auch - oder eben nicht. Entweder man bleibt Und warum nicht? Weil man - meistens
aus Bequemlichkeit zu Hause und lässt alles zumindest - allein ist und einem schon mal die
beim Alten. Oder man behält aus Decke auf den Kopf fallen kann. Weil die
Kostengründen oder wegen der angesehenen meisten Wohnungen für eine Person doch eher
Universität im Heimatort zwar die klein und eng sind. Weil die Kosten hier am
Lebensumstände bei, aber übernimmt mehr höchsten sind.
55

Wer wohnt denn so? Laut Sozialerhebung des ruhiger und zurückgezogener lebt als in
Studentenwerks leben 20 Prozent aller Studenten-WGs oder in Wohnheimen.
Studenten in einer eigenen Wohnung und Und warum nicht? Weil es passieren kann,
zahlen im Schnitt 316 Euro dafür. 28 Prozent dass die Ansprüche des Wohnen-gegen-Hilfe-
geben an, sehr zufrieden zu sein, 34 Prozent Partners mit den eigenen Plänen kollidieren.
sind zufrieden. Weil sich ältere Hauptmieter eher einmischen
als gleichberechtigte Mitbewohner. Weil die
Lebensentwürfe und Phasen manchmal so
Studentenwohnheim unterschiedlich sind, dass die Atmosphäre
Wie geht´s da zu? Dutzende Studenten angespannt sein kann. Weil man sich dann im
wohnen hier Tür an Tür, Wand an Wand, schlimmsten Fall dort nie so richtig zu Hause
Einbauschrank an Einbauschrank miteinander. fühlt.
Meist hat jeder Student sein eigenes, kleines, Wer wohnt denn so? Laut Sozialerhebung
(teil)möbliertes Zimmer. Je nach Wohnheim leben 2 Prozent aller Studenten zur
werden die Küchen und manchmal auch die Untermiete. Sie zahlen im Schnitt 234 Euro. 20
Badezimmer geteilt. Prozent geben an, dort sehr zufrieden zu sein,
Warum sollte ich da wohnen? Weil die 33 Prozent sind zufrieden mit ihrer
Mieten niedrig sind und man schnell Anschluss Wohnsituation.
findet. Weil man als Germanist auch mal mit
Maschinenbauern und als BWLer auch mal mit
Pädagogen ins Gespräch kommt. Weil von der
Waschmaschine bis zur Tischtennisplatte alles Quelle: www.studieren-mit-meerwert.de in:
da ist und man bei Schwierigkeiten immer Die ZEIT, Studienführer 2009-2010, S. 142-
einen Ansprechpartner findet. 143 (leicht gekürzt)
Und warum nicht? Weil man oft lange auf
einen Platz warten muss. Weil es je nach
Wohnheim mehr oder minder strenge
Vorschriften gibt. Weil die Zimmer meist klein
sind und man unter Umständen vor der
Gemeinschaftsdusche anstehen muss. Weil es
immer einen Anlass gibt, lieber zu feiern, statt
zu lernen und man nie ganz seine Ruhe hat.
Wer wohnt denn so? Laut Sozialerhebung des
Studentenwerks leben 11 Prozent aller
Studenten in Wohnheimen. Im Schnitt
bezahlen sie 201 Euro für ihr Zimmer. 16
Prozent sind sehr zufrieden, 37 Prozent sind
zufrieden.

Untermiete
Wie geht´s da zu? Hier gibt es wohl die
größte Bandbreite: vom ausgebauten
Dachboden im Reihenhaus einer Familie über
das eine Zimmer in der Stadtwohnung, die man
mit Geschiedenen mittleren Alters teilt, bis zu
Wohnen gegen Hilfe, wo man, statt Miete zu
zahlen, ältere Menschen im Haushalt
unterstützt.
Warum sollte ich da wohnen? Weil es
verhältnismäßig günstig ist. Weil es eine
angenehme Abwechslung zu den
Kommilitonen sein kann, mit älteren
Menschen zusammenzukommen, denen man
auf dem Campus normalerweise nicht
begegnet. Weil es sich als Untermieter meist
Wortschatzliste:

die Haushaltskasse, -en budżet domowy


jdm. etwas zuteilen przydzielić, przyznać komuś coś
etw. aushandeln wytargować
das Schwarze Brett tablica ogłoszeń
Abstriche machen spuścić z tonu, zredukować
einen Kompromiss schließen zawrzeć kompromis
Lebensumstände (Pl.) warunki życia
hin und her pendeln kursować między...
verhandeln pertraktować, negocjować
in Reichweite w zasięgu
Lebenshaltungskosten (Pl.) koszty utrzymania
auf der Strecke bleiben spełznąć na niczym
die Kochnische, -en wnęka kuchenna
das Hochbett, -en łóżko piętrowe
sich (Dat) etwas ersparen oszczędzić sobie czegoś
die Ekelschwelle, -en próg obrzydzenia
das Waschbecken - umywalka
im Schnitt przeciętnie
die Frist, -en termin
die Anlaufstelle, -en punkt doradczy, informacyjny
BWL (Betriebswirtschaftslehre) ekonomika przedsiębiorstwa
die Vorschrift, -en przepis
der Anlass (Pl. Anlässe) powód, okazja
der Dachboden, (Pl. Dachböden) strych, poddasze
im Gegenzug przeciwnie, tu: w zamian
verhältnismäßig günstig stosunkowo korzystnie
die Abwechslung zmiana, odmiana

III. Ergänzen Sie die Lücken mit den angegebenen Wörtern.

Alten, angespannt, Anlaufstelle, aushandeln, Ausstattung, Bequemlichkeit, Campus,


Einzimmerwohnung, Fristen, Gefahr, Gegenzug, Nerven, Plan, schließen, Strecke, Tür an Tür,
Vorschriften, Weg

1. Die Bewohner gehen sich aus dem ........................., denn sie gehen sich auf
die ............................. .
2. Man muss vorher ........................., ob man gemeinsam putzt oder nach ................................... .
3. Die WG ist billiger als eine ................................... und man kann dort wirklich gute Freunde
finden.
4. In Sachen Hygiene muss man oft Kompromisse .................................. .
5. Manche bleiben bei den Eltern aus ........................... oder wollen einfach alles
beim .........................lassen.
6. Es besteht die ................................, dass die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit auf
der .......................... bleiben.
7. Die Größe und ..................................... der eigenen Wohnung hängen von den finanziellen
Möglichkeiten ab.
8. Im Studentenwohnheim wohnen dutzende Studenten ......................................... und die Küchen
werden teils geteilt.
9. Man muss sich innerhalb bestimmter ............................................ um einen Wohnheimplatz
bewerben, denn es gibt lange Wartezeiten.
10. Erste ............................................... ist das Studentenwerk.
11. In einem Studentenwohnheim gibt es manchmal strenge ..................................................... .
12. Manche Studenten möchten günstig wohnen und im ........................................ sind sie bereit,
älteren Menschen im Haushalt zu helfen.
13. Auf dem ........................................ begegnet man normalerweise nur jungen Leuten.
14. Die Atmosphäre kann manchmal ............................... sein, denn man hat einfach andere
Lebensvorstellungen.

IV. Ergänzen Sie die Lücken sinngemäß nach dem Textinhalt.

1. Wenn man in einer WG wohnt, kann man leicht einen ............................................. finden, mit dem
man ein Gespräch führen kann.
2. Studenten, die eine Wohnung suchen, müssen regelmäßig auf das Schwarze ...........................
schauen.
3. Es ................................. die Gefahr, dass man eigene Mitbewohner nicht leidet.
4. Manchmal werden Studenten gesucht, die günstig wohnen möchten und im .......................................
bereit sind, im Haushalt zu helfen.
5. Sein Verhalten geht allen .......................... die ................... . Er ist nicht mehr zu ertragen.
6. Ich möchte meine Wohnung vermieten, deswegen ........................... ich eine Anzeige in der
Zeitung .................................................... .
7. Manchmal werden an die Studenten zu hohe ................................... gestellt, deswegen fallen sie in
Prüfungen durch.
8. Wenn man alleine wohnt, bleiben soziale Kontakte ........................ der .......................................... .
9. Wenn er bei den Eltern wohnen bleibt, lässt er alles ................................................... . Er muss an
bisherigen Gewohnheiten nichts ändern.
10. Sie kann nicht mehr, sie braucht etwas .................................................... .

V. Welche Wohnformen sind bei den Studenten in Polen besonders beliebt und warum?

VI. Sprechübung. (Partnerarbeit) Wählen Sie eine der im Text dargestellten Wohnformen und
überzeugen Sie Ihre Nachbarin / Ihren Nachbarn von dieser Form. Berücksichtigen Sie dabei
folgende Aspekte: Preis, Lage, Wohnniveau, Nachbarschaft, Lärm, menschliche Kontakte,
soziale Möglichkeiten usw.

2. Bei Mama ist’s am schönsten

I. Lesen Sie den Test und unterstreichen Sie die Informationen, die auf die Fragen wer, wo,
was, warum antworten.

II. Ordnen Sie die Oberschriften den Textabschnitten zu.

Moderne Familie – Ursachen und Gründe – Typologie der Nesthocker – Der Trend in Zahlen -
Frauen verlassen das Elternhaus schneller

Ein voller Kühlschrank, frische Wäsche, ein geputztes Bad – bei dem Begriff „Hotel Mama” denken
viele an einen Betrieb, der hält, was ein gutes Hotel verspricht.
…………………………………………… …………………………………………

Neben reiner Bequemlichkeit sind finanzielle In Deutschland ist der „typische Nesthocker”
und psychologische Gründe dafür wissenschaftlich identifiziert” männlich, ledig,
verantwortlich, dass Jugendliche in gebildet und Sohn gut verdienender Eltern.
Deutschland immer länger zu Hause wohnen Dieser Typ hat festgestellt, dass sich seine
bleiben. Viele Untersuchungen nennen lange Ausbildungszeit und seine hohen
Geldprobleme und längere Ausbildungszeiten finanziellen Ansprüche besonders komfortabel
als wichtige Ursachen für die gestiegene Zahl dadurch verbinden lassen, dass er bei den
von „Nesthockern”. Damit eine gute Eltern wohnen bleibt. Die Gründe für den
Ausbildung bezahlt werden kann, bleiben viele späten Auszug sind vielschichtig und immer
Jugendliche länger zu Hause. Aber nicht nur individuell. Die Psychologin Elke Herms-
mit der eigenen Wohnung, sondern auch mit Banhoff hat verschiedene „Nesthocker
Heirat und der Planung einer eigenen Familie Typologien” entwickelt, darunter die
warten die jungen Leute immer länger. „Lebensplaner”: In ihrem Beruf sind sie
fleiβig, sehen es dafür aber als selbst-
…………………………………………… verständlich an, dass die Eltern sie
beherbergen, damit sie ihr Ziel erreichen. Eine
„Hotel Mama vor allem bei jungen Männern weitere Nesthocker-Gruppe sind die
beliebt”, meldet das Statistische Bundesamt. „Anhänglichen”, die gemeinsame Fernseh-
80 Prozent der Männer und nur 66 Prozent der oder Spielabende mit der Familie lieben.
Frauen im Alter von 20 Jahren leben noch bei
den Eltern. Von den 25-Jährigen leben ……………………………………………
insgesamt noch 29 Prozent bei den Eltern. Die
Zahlen beweisen: Der Trend ist eindeutig. Überhaupt hat sich die Eltern-Kind-Beziehung
geändert, ist ausgeglichener und partner-
…………………………………………… schaftlicher geworden: Fast 90 Prozent der 12-
bis 25-Jährigen geben an, mit ihren Eltern gut
Frauen sind meistens schneller unabhängig, klarzukommen. Eine räumliche Trennung
weil sie eher ins Berufsleben eintreten und gehört auch wegen liberalerer Erziehungs-
nicht noch Wehr- oder Ersatzdienst leisten methoden daher nicht mehr selbstverständlich
müssen. Auβerdem binden sie sich früher. Im zum Ablösungsprozess von den Eltern.
Durchschnitt heiraten Frauen mit 27 Jahren,
Männer mit über 29 Jahren.

Quelle: Aspekte 1, 2007, S. 32, 33, 35

III. Welche Gründe werden im Text für den Trend zum „Hotel Mama” genannt? Tragen
Sie diese hier ein. Sammeln Sie weitere Argumente.

PRO “HOTEL MAMA” CONTRA “HOTEL MAMA”


- lange Ausbildungszeiten - auf eigenen Beinen stehen
- ………………………… - …………………………..
- ………………………… - …………………………..
-…………………………. - …………………………..
-…………………………. - …………………………..
- ………………………… - …………………………..

IV. Partnerarbeit – Rollenspiel: Entscheiden Sie sich für eine der drei Situationen und
übernehmen Sie eine Rolle!

Situation 1:
Lukas, 21 Jahre (Automechaniker) Sie haben gerade eine wirklich gute Anstellung gefunden. Sie
verdienen zwar genug, um von zu Hause auszuziehen, sind sich aber noch nicht ganz sicher.

Julia, 25 Jahre (Verkäuferin) Sie kennen Lukas sehr gut. Seit drei Jahren leben Sie schon in einer
eigenen Wohnung und versuchen Lukas auch zu diesem Schritt zu ermutigen.

Situation 2:
Matthias, 23 Jahre (Student) Sie wohnen in einer Wohngemeinschaft und finanzieren Ihr Studium
mit einem Job als Kellner. Das Café schlieβt und Sie finden keine neue Stelle. Sie können sich
die Miete nicht mehr leisten und müssen ausziehen. Ihre Eltern haben Ihnen angeboten, dass Sie
wieder bei ihnen einziehen können.

Johannes, 25 Jahre (Student) Sie sind der Mitbewohner und raten ihm davon ab, wieder zu Hause,
einzuziehen. Sie bieten ihm finanzielle Unterstützung an.

Situation 3:

Ralf, 54 Jahre (Anwalt) Ihre Tochter arbeitet seit einem Jahr als Ärztin und wohnt immer noch zu
Hause. Zur Klinik braucht sie über eine Stunde mit dem Auto. Sie sind der Meinung, dass dies für Ihre
Tochter eine zusätzliche Belastung ist. Sie raten ihr dazu, sich eine Wohnung in der Nähe der Klinik zu
suchen.

Maria, 30 Jahre (Ärztin) Sie möchten eigentlich noch nicht ausziehen, denn Sie haben weder sehr
viel Geld noch die Zeit, eine Wohnung zu suchen. Sie versuchen, Ihrem Vater Ihren Standpunkt
klarzumachen.

3. Das „Hotel Mama“ bietet Zimmer mit Dusche und WC

Viele junge Erwachsene wohnen noch bei ihren Eltern

„Mami! Hast du meine Hemden schon gebügelt? Ich brauche dringend das blau gestreifte, Du weißt
schon, das, an dem Du den Knopf angenäht hast“. – Toller Service, wenn ich zu Hause wohne und
mich um all das nicht kümmern muss.

Kein Wunder also, dass zur Zeit 2,5 Millionen wann das Kind sich von der Familie lösen
Deutsche zwischen 20 und 30 Jahren noch bei muss.
ihren Eltern wohnen. Diese so genannten Viele Wissenschaftler sind der Meinung,
Nesthocker, die aus den verschiedensten dass Nesthockern die nötige Selbstständigkeit
Gründen ihr Kinderzimmer auch als fehlt und der Mut, ins kalte Wasser zu springen
Erwachsene nicht verlassen wollen, sind ein und völlig neue Erfahrungen allein zu machen.
Phänomen moderner Industriestaaten, auch Junge Leute müssen heute schon früh eine
wenn das zunächst ein Widerspruch zu sein Vielzahl von Entscheidungen über ihren
scheint. Der Mensch als Individuum und weiteren Lebensweg treffen und stehen dabei
dessen Selbstständigkeit wird in der heutigen einer Fülle von Angeboten gegenüber. Sie
Zeit immer wichtiger. Aber genau dieser Druck klammern sich oft an die alten Gewohnheiten
macht es vielen schwer, das Elternhaus zu und das Vertraute aus der Kindheit, weil man
verlassen und eigene Wege zu gehen, ohne eine sehr schnell den Überblick verlieren kann und
vertraute Person, die einem unter die Arme hilflos wird. Das Elternhaus steht nicht nur
greift. Und dazu gibt es in unserer Gesellschaft hilfreich und mit Rat zur Seite, sondern nimmt
keinen klar definierten Zeitpunkt, der festlegt, vielleicht sogar einige dieser Aufgaben und
Entscheidungen ab. Nesthocker „leiden“ so an Dieses Klammern der Familie ist allerdings
einer nicht mehr altersgemäßen äußeren und aus psychologischer Sicht überhaupt nicht gut.
inneren Abhängigkeit vom „Herkunftsnest“. Im Gegenteil, sie sollte den Kindern vielmehr
helfen, möglichst schnell auf eigenen Beinen
Auf die eigene Bude verzichtet zu stehen und ihr Leben allein zu führen. Sonst
Allerdings sehen das viele Heranwachsende kommt es oft zu überhöhten Bedürfnissen, die
ganz anders. Sie fühlen sich meist nicht einmal Schäfchen werden verwöhnt und von vielen
als Nesthocker – sie wohnen einfach noch zu Problemen verschont und abgeschirmt. Sie
Hause. Schließlich gibt es zahlreiche Gründe können keine eigenen Erfahrungen sammeln,
für einen möglichst langen Aufenthalt im die für ein eigenständiges Leben wichtig sind
„Hotel Mama“. und scheitern dann nicht selten in der
An einer SWR3-Umfrage zum Thema Gesellschaft.
Nesthocker beteiligten sich einige junge Klare Vorstellungen vom Leben
Menschen, etwa der 22-jährige Michael aus Sascha, 22 Jahre alt, kann nicht von zu
Saarbrücken. Er ist für Wissenschaftler ein Hause weg, weil die Familie Landwirtschaft
Paradebeispiel des Typs Nesthocker, da er das betreibt und er später einmal den Hof
„5-Sterne Hotel“ zu Hause einer eigenen Bude übernehmen soll. Es gäbe auch keinen
vorzieht, die wahrscheinlich nicht mal ein wirklichen Grund, weshalb er das Elternhaus
klitzekleines Sternchen verdienen würde. verlassen sollte, denn die Landwirtschaft ist
Außerdem hat er „keine Lust auf den Hintern sein Beruf, er ist jeden Tag auf dem Hof
zu fallen“, er genießt also alle Vorteile, die das beschäftigt. Kindern von Familienbetrieben
Wohnen daheim so mit sich bringt. Er will vor bleibt oft nichts anderes übrig, als daheim zu
allem das Risiko der Finanzierung oder bleiben, wenn sie die Tradition weiterführen
Unterhaltung einer eigenen Wohnung erst gar wollen. Aber auch sonst würde sich Sascha
nicht auf sich nehmen. nicht als Nesthocker bezeichnen, da seine
Marco, 26 Jahre alt, konnte sich einfach Vorstellungen von einem Nesthocker
keine eigene Wohnung leisten, weil er überhaupt nicht mit seinem Leben
arbeitslos war. Inzwischen hat er aber die übereinstimmen.
Vorteile des Daheim-Wohnens zu schätzen Menschen, die nicht gern unter Leute
gelernt und könnte sich nichts Besseres mehr gehen, die sich daheim sozusagen wie in einem
vorstellen. Er wurde praktisch wieder zu einem Bunker verstecken oder die schüchtern sind,
Nesthocker, weil er einfach den einzigartigen kein Selbstbewusstsein und Angst haben vor
Komfort genießt, wohnt also aus fast der großen weiten Welt, die sie vor ihrer
denselben Gründen zu Hause wie Michael. Haustür erwartet. Diese Menschen sind in
Natascha, 20 Jahre alt, wohnt Saschas Augen Nesthocker. Er hingegen wohnt
gezwungenermaßen noch bei ihren Eltern, zwar zu Hause, verschanzt sich aber nicht. Der
denn die lassen sie aus Kostengründen nicht 22-Jährige ist ein sehr kontaktfreudiger
ausziehen. Sie sind der Meinung, dass es zu Mensch, engagiert sich in der Gemeinde, hat
teuer ist für eine Studentin, sich eine eigene einen sehr großen Freundeskreis und ist
Wohnung zu halten und bestehen darauf, dass Mitglied in mehreren Vereinen. Er ist
Natascha, bis sie mit dem Studium fertig ist, zu außerdem ein Mensch mit klaren Vorstellungen
Hause wohnen bleibt. Hier sind es die Eltern, von seinem Leben…
die nicht los lassen können, vielleicht Angst
davor haben, plötzlich allein zu sein, denn
wenn der Vogel erst mal flügge geworden ist,
dreht er seine Runden anderswo.

Kristina Oppermann, Linda Schlemmer und Christine Balsch, Frankfurter Rundschau 1.11.2000
Der Beitrag wurde von Schülerinnen des Gymnasiums Überlingen am Bodensee verfasst.

Wortschatzliste:

bügeln prasować
gestreift (das gestreifte Hemd) w paski
den Knopf annähen an (Dat.) przyszyć guzik do …
sich kümmern um (Akk.) troszczyć się o…
das Phänomen zjawisko
zunächst najpierw
der Widerspruch (Pl. Widersprüche) sprzeczność, protest
im Widerspruch stehen pozostawać w sprzeczności
j-m unter die Arme greifen pomóc komuś
ins kalte Wasser springen wskoczyć na głęboką wodę
eine Entscheidung treffen (über Akk.) podjąć decyzję dotyczącą czegoś
sich klammern (an Akk.) uczepić się, chwytać się czegoś
j-m hilfreich zur Seite stehen służyć komuś pomocą, wspierać kogoś
die eigene Bude własny kąt, własne lokum
die Umfrage, -n ankieta
das Paradebeispiel, -e wzorcowy przykład
das Hotel dem Zimmer vorziehen przedkładać, woleć hotel niż pokój
klitzeklein bardzo mały
auf den Hintern fallen (ugs.) pot. ponieść porażkę
das Risiko auf sich (Akk.) nehmen podjąć ryzyko
gezwungenermaßen z przymusu
auf (Dat.) bestehen obstawać przy czymś
flügge werden tu: „odfrunąć“ z domu
auf eigenen Beinen stehen stać na własnych nogach, być samodzielnym
überhöhte Bedürfnisse wygórowane potrzeby
j-n verwöhnen rozpieszczać kogoś
eigenständig samodzielny, niezależny
etwas übernehmen (übernahm, übernommen) przejąć coś
es bleibt j-m nichts anderes übrig als … komuś nie pozostaje nic innego jak …
die Tradition weiterführen kontynuować tradycję
mit j-m übereinstimmen zgadzać się z kimś
schüchtern nieśmiały
sich verschanzen ukrywać się

Aufgaben zum Text

I. Interpretieren Sie bitte den Titel des Textes.

II. Lesen Sie den Text und führen Sie folgende Sätze zu Ende.

1. Ein Phänomen der modernen Gesellschaft sind .............................................................................. .


2. Die Wissenschaftler meinen, dass .................................................................................................. .
3. Viele Nesthocker fühlen sich ........................................................................................
4. Michael will das Risiko ........................... und ...................................... der eigenen Bude ...... .
5. Nataschas Eltern wollen unbedingt ...............................................................................
6. Sascha wohnt weiter bei seinen Eltern, denn ................................................................
7. Für ihn sind Nesthocker Menschen, die ........................................................................
8. Er beschreibt sich selbst als ..........................................................................................

III. Warum wohnen Michael, Marco, Natascha und Sascha noch zu Hause?

Bilden Sie Sätze mit: weil, da, denn, darum, deshalb, deswegen, auf Grund, wegen.

IV. Wortschatzübung. Finden Sie synonyme Wörter / Wendungen.

1. eigene Wege gehen A. eine Enttäuschung erleben


2. jemandem unter die Arme greifen B. mit etwas konfrontiert sein
3. ins kalte Wasser springen C. sich etwas z.B. kaufen können
4. einer Sache gegenüber stehen D. etwas wagen
5. sich klammern an etwas (Akk.) E. selbständig sein
6. jemandem zur Seite stehen F. jemand hat keine andere Möglichkeit
7. etwas einer anderen Sache vorziehen G. etwas wählen, bevorzugen
8. auf den Hintern fallen H. plötzlich selbst entscheiden müssen
9. das Risiko auf sich nehmen I. sich verstecken
10. sich (Dat.) etwas leisten K. jemanden unterstützen
11. auf etwas bestehen L. jemandem helfen
12. auf eigenen Beinen stehen M. seine Meinung nicht ändern wollen
13. jemandem bleibt nichts anderes übrig N. selbstständig, finanziell unabhängig sein
14. sich verschanzen O. an etwas festhalten

V. Ergänzen Sie die Lücken.

Achtung, aufgeben, Beinen, Besseres, Blick, Druck, Entscheidung, greifen , kümmern,


Leidenschaft, unter Leute, schätzen, schüchtern, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, springen,
stehen, verzichten, vorziehen, übrig, vorstellen, Überblick, eigene Wege, weiterführen

1. Er hat keinen Mut, das Haus zu verlassen und .................................................. zu gehen.


2. Die Eltern ......................................... der kleinen Tochter oft unter die Arme.
3. Sie hat Angst, ins kalte Wasser zu ................................ .
4. Er hat die ................................... getroffen und Jurastudium gewählt.
5. Ich ................. schöne Hotels den kleinen, billigen Pensionen ..........., wenn ich in Urlaub fahre.
6. Sie hat die Vorteile des Wohnens in einer WG zu ..................... gelernt und kann sich
nichts .............................. vorstellen.
7. Die Eltern sind dazu da, um den Kindern zu helfen, möglichst schnell auf eigenen ..........................
zu ........................... .
8. Den Kindern von Familienbetrieben bleibt oft nichts anderes ..................., als die
Tradition ........................... .
9. Er ist ein kontaktfreudiger Mensch, der gern ............................. geht und einen großen
Freundeskreis hat.
10. Ich habe schon immer ein bisschen Angst vor fremden Menschen gehabt. Jetzt habe ich das etwas
bekämpft, aber ich bin weiterhin eine ……………………... Person geblieben.
11. Wenn die Kinder von zu Hause wegziehen, genießen sie sehr oft die früher vermisste Freiheit und
……………………………. .
12. Ich lasse mich nicht von anderen beeinflussen. = Ich stehe nicht unter ………………. .
13. Ich will nicht auf das Wohnen bei meinen Eltern …………………………., denn ich genieße sehr
die Zeit mit ihnen.
14. - Bist du nicht zu jung, um zu heiraten?
- Nein, gar nicht. Ich kann mir sogar das sehr gut ……………………………. .
15. Mein Chef ist eine sehr chaotische Person, er hat schon längst den ……………………... über die
Finanzen in unserer Firma verloren.

IV. Übersetzen Sie bitte folgende Sätze ins Deutsche.

1. Żyjemy dzisiaj w tak luksusowych czasach, że niczego nam nie brakuje.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Ponieważ twoi rodzice są leciwi i chorzy, uważam, że powinieneś troszczyć się o nich.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Niestety nasz ostatni projekt nie powiódł się, ale nie dajemy za wygraną.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Chciałabym wynająć mieszkanie dla siebie, ponieważ zamierzam wziąć na siebie ryzyko
samodzielnego życia.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Moja siostra jest jeszcze bardzo młoda, dlatego wyjazd za granicę był dla niej skokiem na głęboką
wodę.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Mama przyszyła guzik do koszuli i ją wyprasowała.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

7. Niedojrzali młodzi ludzie wydają się być zjawiskiem nowoczesnych państw uprzemysłowionych.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

8. Dom rodzinny niektórym utrudnia pójście własną drogą.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

9. On nie ma odwagi, samodzielnie zbierać doświadczenia i podejmować decyzje.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

10. Ten człowiek jest dla naukowców wzorcowym przykładem niedojrzałości, bo woli „hotel u mamy”
niż własne mieszkanie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

11. Niektórzy młodzi ludzie nie mają ochoty się rozczarować i chętnie korzystają ze wszystkich
przywilejów/zalet mieszkania u rodziców.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

12. Rodzice Nataszy nie pozwalają się jej wyprowadzić z powodów finansowych i upierają się, że ona
najpierw musi ukończyć studia.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Kleine Zimmer, kleine Miete –


Leben im Studentenwohnheim

Praktisch und günstig, das sind die beiden sich dann aber auch in der Miete nieder.
Hauptargumente, wenn Studierende ins Sophia aus Münster hat sich
Wohnheim ziehen. Tisch und Bett stehen für die günstigere Variante entschieden: Ihr
schon an Ort und Stelle, und Wände Appartement in einem Wohnheim des
streichen muss man auch nicht. Studentenwerks Münster ist 17 Quadratmeter
groß, hier schläft und lernt und arbeitet sie. Die
beiden Kochplatten im Flur ihres Zimmers
Nirgendwo kommt man während des Studiums bleiben meist kalt, zum Kochen ist es ihr hier
so günstig unter wie im Studentenwohnheim: zu eng. Aber dafür liegt die Mensa der Uni
Durchschnittlich kostet ein Wohnheimzimmer gleich um die Ecke.
182 Euro im Monat. In der Miete ist oft schon
ein Internetanschluss enthalten. Zwölf Prozent Ganz schön praktisch
der Studierenden in Deutschland wählen diese
"Sich um nichts kümmern zu müssen ist im
Wohnform. Bei Studenten, die für ein
ersten Semester eine gute Sache", dachte sich
Auslandssemester nach Deutschland kommen,
Sophia, als sie zum Studieren von zu Hause
sind es sogar 40 Prozent. Neben den
auszog. Denn im Wohnheim musste sie weder
Wohnheimen, die mit öffentlichen Mitteln
Möbel besorgen, noch einen Telefonanschluss
gefördert werden, gibt es in fast allen Uni-
beantragen, das war alles schon da. 720
Städten auch private Wohnheime.
weitere Studierende leben in dem Wohnheim,
Gemeinschaftsküche oder eigenes Reich Sophia kennt nur eine Hand voll von ihnen.
Man trifft sich höchstens mal im Flur,
Wohnheim ist nicht gleich Wohnheim: In ansonsten ist die Atmosphäre anonym.
manchen gibt es Gemeinschaftsduschen und
nur eine Küche für viele, in anderen sogar eine Kneipenabend und Brettspiele
Sauna und eine Bar im Keller – das schlägt
In anderen Wohnheimen hingegen gibt es Lange Wartelisten oder Soforteinzug
regelmäßige Treffen in den
Vielerorts gibt es für Wohnheimplätze keine
Gemeinschaftsräumen oder auf der Wiese
Wartezeiten, man kann quasi sofort einziehen.
vorm Haus. Kneipenabende, Grillfeiern oder
In einigen Großstädten oder sehr beliebten
Spieltreffs. Ein gutes Angebot vor allem für
Universitätsstätten wie etwa Köln, Hamburg
Studierende, die neue Leute kennen lernen
oder Göttingen, ist die Lage aber schwieriger.
wollen. Und auch das gibt es: WG im
Gerade zum Beginn des Semesters gibt es oft
Wohnheim. Vor allem neuere Wohnheime
lange Wartelisten für Wohnheimplätze. Einige
bieten auch Wohnungen an, die sich zwei oder
Wohnheime achten auch darauf, dass nicht zu
drei Studierende teilen können. Küche und Bad
viele Studierende einer Nation in einem Haus
werden dann gemeinsam genutzt, und jeder hat
wohnen, sondern dass die Nationalitäten gut
sein eigenes Zimmer.
gemischt sind. Auch das kann die Wartezeiten
Nichts für Ästheten für ausländische Studierende verlängern.

Viele der deutschen Wohnheime versprühen Früh bewerben = weniger Stress zum
den Charme der 1970er Jahre, häufig stammen Semesterbeginn
nicht nur Architektur, sondern auch Möbel,
Es lohnt, sich so früh wie möglich zu
Vorhänge und Badezimmer-Einrichtungen aus
bewerben, vielleicht sogar noch bevor der
dieser Zeit. Wer also auf eine ästhetische
Zulassungsbescheid der Hochschule im
Umgebung großen Wert legt, ist hier
Briefkasten liegt. Eine Bewerbung im
wahrscheinlich falsch. In neueren Wohnheimen
Wohnheim ist unverbindlich und kann jederzeit
sieht es hingegen ganz anders aus, allerdings
zurück gezogen werden.
sind die Zimmer dort meist auch sehr begehrt
und etwas teurer.

Anna Grabowski (Deutsche Welle)

Wortschatzliste:

an Ort und Stelle na miejscu


Wände streichen (strich, gestrichen) malować ściany
unterkommen (kam unter, untergekommen) tu: znaleźć lokum
enthalten sein być zawartym, mieścić się
fördern wspierać
e Gemeinschaftsküche, -n wspólna kuchnia
sich niederschlagen (schlug nieder, niedergeschlagen) odzwierciedlać się
r Flur, -e korytarz
zu eng za ciasno
ausziehen (zog aus, ausgezogen) s. wyprowadzić się
weder …. noch ani … ani
beantragen złożyć wniosek, wystąpić (o)
ansonsten poza tym
s Brettspiel, -e gra planszowa
hingegen natomiast
den Charme versprühen tu: roztaczać urok
r Vorhang, -“e zasłona
großen Wert legen (auf A) przywiązywać dużą wagę (do)
begehrt sein być pożądanym
vielerorts w wielu miejscach
r Zulassungsbescheid, -e decyzja/informacja o dopuszczeniu do studiów
unverbindlich niezobowiązujący

Aufgaben zum Text

I. Beantworten Sie bitte die folgenden Fragen.

1. Welche Vorteile hat das Wohnen im Studentenwohnheim?


2. Wie viele Studenten entscheiden sich für diese Wohnform?
3. Sind alle Wohnheime gleich ausgestattet?
4. Warum ist die Unterkunft im Studentenwohnheim besonders günstig für Studenten im ersten
Semester?
5. Wie können die Einwohner des Wohnheims gemeinsam die Freizeit verbringen?
6. Warum kann das Wohnen in einer WG im Wohnheim vorteilhaft sein?
7. Wovon hängt die Höhe der Miete ab?
8. Ist es leicht, ein Zimmer im Studentenwohnheim zu bekommen?
9. Wann sollte man sich am besten um dieses Zimmer bewerben?

II. Finden Sie bitte die passenden Synonyme im Text.

renovieren ………………… inbegriffen ……………………


unterstützen ………………. .. kaufen ……………………
beliebt ………………… populär ……………………
einen Antrag stellen ..……………….. e Ausstattung ……………………
e Stimmung ………………… e Nähe ……………………

III. Setzen Sie bitte die passenden Präpositionen ein.

1. Viele ausländische Studenten bewerben sich …….ein Zimmer im Studentenwohnheim.


2. Einige Wohnheime achten ……. die Integration der ausländischen Studenten.
3. Viele Wohnheime stammen ……. den 70-er Jahren.
4. Nicht alle Studenten legen großen Wert …… die ästhetische Einrichtung des Zimmers.
5. Die Einwohner des Studentenwohnheims müssen sich nicht …… den Telefonanschluss
kümmern.
6. Viele Studenten entscheiden sich …….. die Unterkunft in den neuen Wohnheimen.
7. Der Staat fördert staatliche Wohnheime ………. öffentlichen Mitteln.
8. Der Internetanschluss ist oft ……… der Miete enthalten.

IV. Übersetzen Sie bitte ins Deutsche.

1. Uważam, że jest bardzo korzystnie, zamieszkać w akademiku.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

2. Tu mam prawie wszystko na miejscu, nawet podłączenie do Internetu jest zawarte w czynszu.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Większość domów studenckich jest wspierana przy pomocy środków publicznych.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
4. Nie muszę gotować obiadów, ponieważ stołówka znajduje się tuż za rogiem.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. Chciałbym jak najszybciej złożyć wniosek o podłączenie telefonu.


....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Musiałem się wyprowadzić z domu, ponieważ chciałem podjąć studia w innym mieście.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
7. Urządzenie pomieszczeń w wielu akademikach pochodzi jeszcze z lat siedemdziesiątych ubiegłego
wieku.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

8. Nie przywiązuję zbyt dużej wagi do estetycznego wyglądu mojego pokoju w akademiku, ponieważ
mieszkam w nim tymczasowo.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

9. W niektórych akademikach zwraca się uwagę na to, żeby studenci jednej narodowości nie mieszkali
w tym samym budynku.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

10. Kto chce być pewny, że dostanie miejsce w akademiku, musi o nie wystąpić możliwie jak
najszybciej.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

V. Steht in Polen jedem Studenten ein Platz in einem Studentenwohnheim zu?

VI. Sind die Wohnbedingungen in deutschen und polnischen Studentenwohnheimen


vergleichbar?

5. Der Klassiker - Leben in der Wohngemeinschaft

Drei verschiedene Namen auf einem einer WG. Sich eine Wohnung mit mehreren
Klingelschild bedeutet meist: hier wohnt eine Leuten zu teilen ist während des Studiums eine
WG. Für viele Studierende gehört die sehr beliebte Wohnform. Wohngemeinschaften
Wohngemeinschaft zum Traum vom haben ihren Ursprung in den Kommunen der
Studentenleben, auch wenn das 1960er Jahre. Das waren meist politisch und
Zusammenleben oft Kompromisse erfordert. ideologisch geprägte Lebensgemeinschaften,
die ein Gegenmodell zur bürgerlichen und als
Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland spießig angesehenen Kleinfamilie bilden
wohnt in einer Wohngemeinschaft, kurz: in sollten. Was damals noch eine radikale und
politisch provozierende Lebensform war, ist gewohnt hat, rät jedem WG-Neuling, gleich
heute längst normal geworden. Und politische offen und ehrlich anzusprechen, wenn einem
Hintergründe hat das Zusammenleben von etwas überhaupt nicht passt. Wer früh am
Studierenden nur noch in den seltensten Fällen. Morgen ein wichtiges Referat halten muss,
Günstige Miete, gemeinsam kochen kann durchaus einfordern, dass die
In Münster teilen sich Jonny, Caro und Zappi Mitbewohner am Abend vorher die Musik
eine 80 Quadratmeter große Wohnung. Jeder leiser drehen.
der drei Studierenden hat ein eigenes Zimmer. Seid ihr meine neue WG?
Küche, Bad und Flur werden gemeinsam ge- Eine passende WG zu finden, ist gar nicht so
nutzt. Die WG der drei ist ausdrücklich keine einfach. Denn nicht nur Zimmergröße und
Zweck-WG, denn hier geht es nicht nur um Miete müssen passen, sondern auch – und
eine günstige Bleibe. Vielmehr verbringen vielleicht vor allem – muss die Chemie
Jonny, Caro und Zappi auch einen Teil ihrer zwischen den Mitbewohnern stimmen.
Freizeit gemeinsam. Sie gehen häufig Deshalb sollte man sich vorher überlegen:
zusammen zum Essen in die Mensa, schauen Suche ich eine Art Familienersatz oder reicht
abends DVD oder kochen in der WG-Küche. es mir, wenn wir uns in Flur und Küche
Und wenn für jemanden eine wichtige Prüfung grüßen, ansonsten aber in Ruhe lassen? Suche
ansteht, wird der Lernstoff auch mal vorm ich eine leise Umgebung oder lege ich mehr
WG-Publikum wiederholt. Wert auf spontane Partys in der Küche?
Ewiger Streitpunkt: Der Putzplan Brauche ich Ordnung und Sauberkeit oder
In vielen WGs klappt zwar das stören mich Wäscheberge und Staubmäuse
Zusammenleben super, Streit gibt es aber eher weniger?
regelmäßig, wenn es ums Putzen geht. Auch Internet oder Stadtzeitschrift
ein Putzplan hilft da nicht immer. Jonny, Caro Viele WGs, die freie Zimmer anbieten,
und Zappi haben sich darauf geeinigt, dass inserieren in Stadtzeitschriften, seltener in
reihum wöchentlich Bad, Flur und Küche Tageszeitungen. Auch im Internet gibt es
geputzt werden sollen. Eine bunte Pappscheibe diverse WG-Angebote. Und auch über den
in der Küche erinnert, wer welche Aufgabe hat AStA der jeweiligen Hochschule kann man
– bislang klappt das gut. Tipps für die WG-Suche bekommen. Und
Zusammenleben ist nicht immer einfach wenn der Besichtigungstermin dann ansteht,
Wer in einer WG wohnt, muss Kompromisse hilft nur noch eins: Locker und möglichst
eingehen, das fängt bei der Einrichtung der ge- natürlich alle Fragen der potenziellen
meinsam genutzten Räume an und endet bei Mitbewohner beantworten. Auch wenn es
den Vorstellungen von Ordnung. Caro, die seit schwer fällt, denn eine WG-Besichtigung fühlt
dem ersten Semester in verschiedenen WGs sich oft wie ein Bewerbungsgespräch an.
Anna Grabowski (Deutsche Welle)

Wortschatzliste

s Klingelschild, -er tabliczka z nazwiskiem bislang dotychczas


przy domofonie einen Kompromiss eingehen osiagnąć
erfordern wymagać kompromis
r Ursprung, -“e początek, pochodzenie einfordern zażądać
geprägt tu: ukształtowany ansonsten poza tym
spießig drobnomieszczański Staubmäuse (Pl.) (małe) tumany kurzu
r Hintergrund, -“e tło inserieren dawać ogłoszenie
r Flur, -e korytarz locker swobodnie
e Bleibe, -n schronienie schwer fallen (fiel schwer, schwer gefallen) s.
anstehen (stand an, angestanden) tu: zbliżać przychodzić z trudem
się sich wie … anfühlen odczuwać jako …
sich einigen (auf A) dojść do porozumienia (w)
reihum kolejno
Aufgaben zum Text

I. Beantworten Sie bitte die folgenden Fragen.

1.Wann ist die erste Wohngemeinschaft entstanden und was hatte sie damals zum Ziel?
2.Wie sieht der Alltag in der WG von Jonny, Caro und Zappi aus?
3.Was ist der häufigste Streitgrund in der WG? Wie versuchen die WG-Mitbewohner dem Streit
vorzubeugen?
4.Was muss man noch beachten, damit das Zusammenleben in einer WG reibungslos verläuft?
5. Worauf soll man achten, wenn man die WG-Mitbewohner sucht?
6. Wo inserieren meistens die WGs?
7.Wie soll man sich während des Gesprächs mit den potenziellen Mitbewohnern verhalten?

II. Finden Sie im Text Synonyme zu den angegebenen Substantiven.

 der Student _______________________


 die Verständigung _______________________
 der Anfang _______________________
 die Unterkunft _______________________
 die Ordnung _______________________
 die Öffentlichkeit _______________________
 die Ratschläge (Pl.) _______________________
 der Anfänger _______________________

III. Ergänzen Sie die passenden Verben.

 den Kompromiss …..


 die Freizeit gemeinsam …..
 die Kompromisse …..
 das Referat …..
 den Wert auf etwas …..
 jdn in Ruhe …..
 in Ordnung …..
 die Fragen locker ……

IV. Ergänzen Sie die folgenden Sätze.

1. Sich eine Wohnung mit anderen Leuten .................................. ist während des Studiums eine sehr
beliebte Wohnform.
2. Die .................................................. der 60er Jahre (=die so genannten Kommunen) waren eine
radikale politisch provozierende Lebensform. Die heutigen Wohngemeinschaften haben in diesen
Kommunen ihren ............................. .
3. In der WG haben Jonny, Caro und Zappi jeder sein ......................... Zimmer, aber Küche, Bad und
Flur werden gemeinsam ................................... .
4. Jonny, Caro und Zappi .......................... einen Teil ihrer Freizeit gemeinsam. Sie gehen
häufig ................................... in die Mensa, ............................... sich Filme an. Und wenn für jemanden
eine Prüfung ..............................., wird der Lernstoff zusammen wiederholt.
5. Das Zusammenleben in vielen WGs ............................ zwar super, es gibt aber ab und zu
Streit .................. Putzen.
6. Jonny, Caro und Zappi haben sich darauf ...................................., reihum wöchentlich Bad, Flur Und
Küche ......................................... .
7. Bei der Einrichtung der gemeinsam genutzten Räume .......................... die WG-Bewohner die
Kompromisse ................................... .
8. Eine passende WG zu finden, ist gar nicht so ....................... . Denn nicht nur Zimmergröße und
Miete müssen ............................, sondern auch die Chemie zwischen den
Mitbewohnern ................................ .
9. Viele WGs ................................ in Stadtzeitschriften, seltener in den Tageszeitungen.
10. An jeder Hochschule kann man auch ............................ für die WG-Suche bekommen.

V. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Często zamieszkanie we „wspólnocie mieszkaniowej” wymaga kompromisów w różnych sprawach


codziennych.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
2. Dzisiaj nikt nie doszukuje się we wspólnym zamieszkaniu kilku/kilkoro studentów podtekstów
politycznych, jak to nierzadko miało miejsce w latach sześćdziesiątych ubiegłego wieku.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

3. Jednym z największych problemów związanych z zamieszkaniem we wspólnym mieszkaniu


studenckim jest sprzątanie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

4. Kto nie potrafi zawierać kompromisów, powinien sobie wynająć pokój lub mieszkanie wyłącznie
dla siebie.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

5. W ogóle mi nie odpowiada, jeśli moi współmieszkańcy słuchają zbyt głośnej muzyki.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6. Jeśli następnego ranka mam na uczelni wygłosić jakiś ważny referat, proszę żeby wieczorem
panował w mieszkaniu spokój.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

6.Przywiazuję dużą wagę do spokojnego otoczenia, dlatego zdecydowałem się na wynajęcie małego
mieszkania na obrzeżach miasta.
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................

VI. Äußern Sie sich zu den angegebenen Fragen.

1. Was halten Sie von dem Leben in einer WG? Ist das Ihre erträumte Wohnform in der Studienzeit?
2. Welche Charakterzüge sollten die Personen haben, um sich in einer WG wohl fühlen zu können?
3. Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Gespräch mit dem potenziellen Mitbewohner/mit der
Mitbewohnerin durchführen. Welche Fragen würden Sie am liebsten stellen, um diese Person
besser kennen zu lernen? Sie können einen Dialog mit der Person aus der Gruppe spielen.
VII. Rollenspiel

Zimmer in Wohngemeinschaft zu vermieten (Rollenspiel)

8 Spieler: 3 Mitglieder einer WG und 5 Kandidaten für ein freies Zimmer.


Material: 5 Auftragskarten, 1 Folie oder 1 grobes Stück Packpapier mit folgendem Text:

Eine Wohngemeinschaft hat ein Zimmer zu vermieten. Es liegt verkehrsgünstig und nicht weit von der
Universität. Es ist 27 m2 grob und hell, musste aber gestrichen werden. Zur Zeit leben drei Studenten
in der WG. In der WG wurde bisher nur an den Wochenenden gemeinsam gekocht, das Saubermachen
und Einkaufen wird durch einen Wochenplan geregelt.

Fünf Bewerber sind an dem Zimmer interessiert. Sie stellen sich den drei Mitgliedern der WG vor. Der
Rest der Klasse notiert sich die Argumente der Kandidaten und wählt den geeigneten aus.
Auftragskarten (für die fünf Bewerber jeweils auf der Vorderseite)

Sie sind ein Bewerber. Begründen Sie Ihr Interesse an dem Zimmer. Zeigen Sie sich anpassungsfähig,
fragen Sie aber auch nach wichtigen Einzelheiten, z. B. Funktionieren des Wochenplans, Kosten für
das Zimmerstreichen, gemeinsame Freizeit usw.

(auf der Rückseite:)

(1) Sie haben schon Erfahrungen in einer WG gesammelt, wo Sie aber eine engere Gemeinschaft
vermiβt haben. Auch hat es dort zuviel Ärger mit dem Putzen, Aufräumen, Einkaufen und dem
Abwasch gegeben.

(2) Sie haben noch nie in einer WG gewohnt, wollen es aber unbedingt versuchen. Zur Zeit sind Sie in
einem Studentenwohnheim untergebracht. Sie sind im zweiten Semester, fühlen sich etwas verloren
und suchen Kontakt.

(3+ 4) Sie haben ein Jahr mit Ihrer Freundin zusammengewohnt und wollen jetzt mit ihr in eine WG
einziehen. Stellen Sie sich beide vor.

(5) Sie haben seit drei Monaten keine feste Unterkunft und sind verzweifelt. Sie sind mit allem
einverstanden, die Hauptsache ist ein Zimmer.

Die drei Mitglieder der WG erhalten folgende Auftragskarte:

Sie wohnen in der WG. Sagen Sie etwas über die Vor- und Nachteile einer WG. Fragen Sie nach Beruf
und Interessen der Bewerber. Versuchen Sie herauszufinden, wie sich der Kandidat in die WG einleben
würde. Ist er/sie anpassungsfähig, kontaktfreudig?

6. Das Leben kehrt in die Städte zurück

Wenn die Kinder aus dem Haus sind, zieh- en Die Zeit der Stadtflucht geht nach einer Studie
die Alten aus dem Grünen wieder in die Stadt. des Freizeitforschers Horst W. Opaschowski zu
So sieht es zumindest der Freizeit-forscher Ende. „Sinkende Lebensqualität auf dem Land
Horst W. Opaschowski. Die Renaissance der und extrem hohe Benzinpreise beschleunigen
Stadt soll aber auch mit den hohen den Trend zurück in die Stadt“, sagte
Benzinpreisen zu tun haben. Opaschowski am Montag in Hamburg zu
Forschungsergebnissen über „Das Leben in der Gepflegte Grünanlagen stehen hoch im Kurs.
Stadt der Zukunft“. Wichtig für das Wohnen und Leben in der
Insbesondere Menschen in der Lebensphase Stadt sind den Bürgern nach dem Ergebnis der
nach der Kindererziehung kehren den Umfrage auch gepflegte Grün- und
Reihenhauskolonien auf der Grünen Wiese den Parkanlagen sowie historische Innenstädte
Rücken. Die 45-Plus-Genera-tion wolle wieder (jeweils 71 Prozent). Aber auch Sauberkeit,
„mitten im Leben“ wohnen und sei offen für Kulturangebote, und ein abwechslungsreiches
neue Lebensformen wie Wohngemeinschaften Leben auf Straßen und Plätzen stehen hoch im
in Mehr-Generationshäusern. „Deutschland Kurs. Die Stadt der Zukunft müsse kurze Wege
kommt in Bewegung“, so Opaschowski. Er und Erlebnismöglichkeiten bieten. „Weniger,
sehe eine „Renaissance der Stadt“, älter, bunter. So sieht das Leben in der Stadt
Voraussetzung dafür sei aber allerdings der Zukunft aus“, sagte der Forscher. Das
bezahlbarer Wohnraum. heiße, weniger Kinder, mehr ältere und ein
Vielleicht lebe – wie in früheren Jahrhun- buntes Gemisch von Einheimischen und
derten – der Gedanke des „ganzen Hauses“ Zuwanderern.
wieder auf. Hier hätten nicht nur natürliche Schon heute halten 85 Prozent der Bundes-
Familienmitglieder Platz, sondern Wahl- bürger ihre Stadt für lebenswert. Den meisten
familien. „Gemeinsam statt einsam“ heißt das Zuspruch erhielt dabei Hamburg (91 Prozent),
Wohn- und Lebenskonzept der Zukunft, vor gefolgt von Stuttgart (89 Prozent) und
allem für die vielen Älteren und München (88 Prozent). Berlin kam auf Platz
Singles, sagte der Professor. Baugemein- sechs (85 Prozent), wurde allerdings von
schaften könnten Heimplätze und betreutes seinen Bewohnern als besonders schmutzig
Wohnen ablösen. „Jeder vierte Bundesbürger eingestuft, sagte Opaschowski.
wünscht sich Wohnanlagen mit Menschen
gleicher Interessen“, sagte Opaschowski. Das DPA, 17.Oktober 2005
habe eine Repräsentativbefragung des BAT-
Freizeit-Forschungsinstituts von 2000
Personen ab 14 Jahren ergeben.
Wortschatzliste (alphabetisch)

ablösen tu: zastąpić


abwechslungsreich urozmaicony
beschleunigen przyspieszać
bezahlbar dający się opłacić (będący do opłacenia)
einstufen sklasyfikować, zaszeregować
r Einheimische, -n krajowiec, tubylec
s Ergebnis, -se wynik
e Flucht, -en ucieczka
s Gemisch mieszanka, mieszanina
gepflegt zadbany, wypielęgnowany
j-n halten (hielt, gehalten) für uważać ( za)
hoch im Kurs stehen być wysoko ocenianym
s Interesse, -n zainteresowanie
s Kulturangebot, -e oferta kulturalna
s Lebenskonzept koncepcja życia
e Lebensqualität jakość życia
offen sein (für) być otwartym( na)
jdm den Rücken kehren odwrócić się do kogoś plecami
e Sauberkeit czystość
sinken (sank, gesunken s.) opaść, obniżać się
e Umfrage, -n ankieta
e Voraussetzung, -en (für) warunek
den meisten Zuspruch erhalten cieszyć się największym powodzeniem
r Zuwanderer, - imigrant
zurückkehren in (Akk.) wrócić, powracać (do)

I. Das Leben kehrt in die Städte zurück - so die Titelthese des Textes. Markieren Sie im Text
alle Argumente und Informationen, die diese These untermauern.

II. Beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Warum ziehen viele ältere Menschen aus dem Grünen wieder in die Stadt?
2. Warum sind sie vom Leben auf dem Lande enttäuscht?
3. Was erwarten sie vom Leben in der Stadt?

III. Wie verstehen Sie die Idee des „ganzen Hauses“? Interpretieren Sie - auf Grund des Textes
- den Begriff das ganze Haus und gebrauchen Sie dabei folgende Ausdrücke:

aufleben - Wahlfamilien - das Wohn- und Lebenskonzept - Ältere und Singles - ablösen -
Menschen gleicher Interessen

IV. Im Text werden mehrere Vorteile des Lebens in der Stadt genannt. Zählen Sie diese Vorteile
auf.

Die Stadt bietet viele Kulturangebote an.


_________________________________________________________ .
_________________________________________________________ .
_________________________________________________________ .
_________________________________________________________ .

V. Wie werden im Text Menschen mittleren Alters bezeichnet?


- die 45-Plus-Generation
- ________________________________________________
- ________________________________________________
- ________________________________________________

VI. In der letzten Passage des Textes sind einige Prozentzahlen enthalten. Erläutern Sie diese
Zahlen und erklären Sie, warum Hamburg - in der zitierten Umfrage - den meisten und
Berlin den geringsten Zuspruch erhielt.

85% _______________________________ 91% ______________________________

89% _______________________________ 88% ______________________________

85% _______________________________

VI. Übersetzen Sie ins Deutsche.

1. Dużo starszych ludzi decyduje się na powrót do miasta, ponieważ są rozczarowani życiem na
wsi.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

2. Badania wykazały, że co czwarty obywatel Niemiec chciałby mieszkać w otoczeniu


(środowisku) ludzi o tych samych zainteresowaniach.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

3. Z roku na rok jakość życia na wsi pogarsza się coraz bardziej, co przyspiesza powroty ze wsi
do miasta.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

4. Idea „wspólnego domu” zakłada między innymi, że mieszkają w nim zarówno rodziny z
dziećmi, jak też osoby samotne.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

5. Jednym z najważniejszych powodów, dlaczego wielu wybiera życie w mieście, jest bogata
oferta kulturalna.
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................
..............................................................................................................................................................

VII. Belegen Sie mit Argumenten und Indizien aus dem Text die Titelthese des Textes „Das
Leben kehrt in die Städte zurück“. Gehen Sie dabei auf folgende Stichpunkte ein.

- Der Rückwärtstrend: Zurück in die Stadt


- Die Idee des „ganzen Hauses“
- Vorteile des Lebens in der Stadt
- Die Stadt der Zukunft und ihre Merkmale
7. Das Leben in unserer Stadt
(Umfrage “Leben in unserer Stadt“ vom …)

Ergänzen Sie die Lücken im Text.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in d….. letzt….. Ausgabe Ihr….. Zeitung veröffentlichten Sie eine Umfrage zum Thema: Leben in
unser….. Stadt. Da ich in dieser Stadt …... Geburt an lebe und mich ……. sie sehr gebunden
fühle., äußere ich mich sehr gerne zu dies….. Thema.
Was ich in meiner Stadt sehr zu schätzen weiß, sind in erst….. Linie die zahlreich…..
Ausbildungsmöglichkeiten. …….. gibt es hier sehr viel….. Schulen al….. Typen und jeder,
……. sich hier bilden möchte, kann etwas ……. sich finden. Man kann sich theoretisch von klein
an zielgerichtet bilden lassen. Neben normal….. Grundschulen und mittler….. Schulen stehen
jed….. Kind viel….. speziell….. Schulen ……. Verfügung. Genauso sieht die Situation im
Hochschulbereich aus. Neben unser….. angesehen….. Universität, der Wirtschaftshochschule und
der Technisch….. Hochschule kann man eine d….. viel….. privat….. Hochschulen besuchen,
……. Ausbildung auf sehr hoh….. Niveau garantieren.
Als zweit….. stark positiv….. Punkt unserer Stadt nenne ich selbstverständlich d….. breit…..
Kulturangebot. Viele Kinos, Theater, Museen und Galerien sorgen ……. Eine Vielfalt kulturell…..
Genüsse, ……. Wir in der Stadt erleben können. Ich denke nur, das Kultur in unserer Stadt nicht so
teuer sein sollte. Ich wünsche mir jed….. Wochenende ins Kino oder ins Theater gehen zu können.
Bei d….. Preisen für die Eintrittskarten kann ich mir das jedoch nicht immer leisten. Ich denke, dass
Kultur für jed….. erschwinglich und somit zugänglich sein sollte. So muss ich leider genau
auswählen und manchmal ……. etwas verzichten. Wenn ich das Kulturangebot beeinflussen könnte,
würde ich vor allem ……… verschieden….. Ermäßigungen denken, z.B. für Studenten, für
regelmäßig….. Besucher. Das würde sicher viel….. Bewohner unser….. Stadt freuen.
Wenn ich schon bei d….. Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bin, würde ich gerne kurz unser…..
Restaurants und Cafés erwähnen. Und bei d….. Punkt würde ich eher die Nase rümpfen, weil wir zwar
ziemlich viel….. Lokale haben, es denen aber leider ……. Atmosphäre fehlt. Manchmal habe ich
d….. Eindruck, dass alle gleich sind. Das Angebot in den meist….. Lokalen ist auch eher gering.
Und wieder die Preise: Man muss ein Vermögen verdienen, wenn man ab und …… in ein…..
Restaurant essen möchte. Es gibt sehr wenig….. Lokale, in welch….. man in der Mittagspause
gehen kann, und …… einen vernünftigen Preis etwas Gut….. zum Essen bekommt.
Es gibt aber auch noch zwei Dinge, ……. ich persönlich sehr positiv sehe. Erstens die
Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt viele Einkaufszentren, vor allem …….. Stadtrand. Supermärkte
findet man ……. Schritt und Tritt. Fachgeschäfte aller Art ebenfalls. ……. das Angebot in
dies….. Geschäften kann man sich wirklich nicht beklagen. Zweitens möchte ich noch unser
Verkehrsnetz loben. Gut, die U-Bahn-Strecke könnte noch mehr Stadtteile miteinander verbinden, aber
daran wird noch gearbeitet. Unser Bus- und S-Bahnnetz ist sehr gut. Rund ……. die Uhr kann man
……. d……. öffentlich…... Verkehrsmitteln jeden Stadtteil ziemlich günstig erreichen. Was ich in
meiner Stadt ansonsten als negativ empfinde, ist sicher d….. Lebensstil und d….. Atmosphäre.
D….. Tempo d….. Lebens hat sich in der letzt….. Zeit sehr beschleunigt, wurde sehr hektisch. Ich
finde das schade, weil wir eigentlich kaum mehr Zeit finden, die Stadt und all das, ……. sie uns
bietet, richtig zu genießen.

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Warszawski

Quelle: A. Białek Język niemiecki - słownictwo. Wyd. KRAM, S. 93f.


8. Ich bin aufs Land gezogen

Ergänzen Sie den Brief mit den angegebenen Verben. Setzen Sie diese Verben in der richtigen
Form ein.

leben - bereiten - verbringen - sich erinnern - sich entspannen - atmen -


gefallen - fahren - besuchen - sich erholen - sich überlegen - empfinden - sich
interessieren - fallen - verkaufen - zerbrechen - brauchen - wissen - denken -
setzen

Liebe Uschi,

ich weiß, dass ich dich mit meinem Umzug aufs Land ein wenig überrascht habe. Die Entscheidung
habe ich mir jedoch genau und lange genug ……………………………......…… . Ich musste
schließlich meine bequeme Wohnung im Stadtzentrum …………………………………. Und meine
gut bezahlte Arbeit aufs Spiel ………………………………… . Die Entscheidung ist mir auch nicht
ganz leicht ………………………………… . Ich war ja an das Leben in einer Großstadt gewöhnt
und in mancher Hinsicht hat mir das Stadtleben sicher auch gut ……………………………….. . Die
Arbeitsmöglichkeiten, die Freizeitmöglichkeiten oder das Kulturangebot… Aber seitdem ich von
meinem langen Urlaub, den ich bei meinen Bekannten auf dem Lande ………………………………
habe, zurückgekommen bin, musste ich ständig an den dortigen ruhigen Lebensstil
……………………………… . Dort habe ich mich daran ………………………………, dass das
Leben auch angenehm sein kann. Nicht nur lästig, hektisch, chaotisch, anonym, wie ich eben mein
Stadtleben nach der Rückkehr ………………………….. habe. Jetzt …………………………..
ich in einem kleinen Haus am Waldrand und kann mich am Nachmittag mitten in der Natur
…………………………….. . Meine Arbeit habe ich selbstverständlich nicht ganz aufgegeben. Ich
muss schließlich von irgendwas leben. Ich arbeite zu Hause am Computer und fahre nur einmal im
Monat in die Firma. Tele-Arbeit nennt man das. Ich ………………………………. frische Luft,
mache jeden Tag lange Spaziergänge im Wald. Ich kann auch die neugierige Nachbarschaft genießen.
Es ist nett, jemanden in der Nähe zu haben, der sich für einen ……………………………… und mit
dem man immer sprechen kann. Das habe ich in der Stadt sehr vermisst. Es macht mir inzwischen
nicht viel aus, dass sie alles über mich ……………………………. wollen. Das bleibt doch
schließlich in unserem Dorf unter uns. Das Einzige, was mir manchmal Sorgen
…………………………… , ist die mangelnde Gesundheitsfürsorge. Die sieht hier alles andere als
bestens aus. Wenn ich mal einen Facharzt ……………………………, müsste ich in das nächste
Städtchen ………………………………, d.h. 10 km. Die Leute hier ……………………………..
sich darüber den Kopf nicht. Warum sollte ich das dann machen? Das lerne ich noch von ihnen.
Vielleicht hättest du Lust, mich in meinem idyllischen Leben zu …………………………….. ? Du
bist immer herzlich willkommen, wenn du dich von dem Stadtleben ………………………………….
möchtest. Schreib mir schnell ein paar Zeilen, wie es dir geht. Hoffentlich bis bald!

Liebe Grüße

Manfred

Quelle: A. Białek Język niemiecki - słownictwo. Wyd. KRAM, S. 101f.

9. Was würde ich in meiner Stadt ändern? - Brief an den


Bürgermeister
Ergänzen Sie den Brief mit den angegebenen Substantiven.

Verkehrsnetz - Verkehrsmittel - Straßen - Stadtbewohner - Parkanlagen -


Parkhäuser - Spielplätze - Mieten - Stadtbild - Punkte - Qualität -
Parkplätze - Polizeistreifen - Verbesserung - Siedlungen - Ausbau -
Visitenkarte - Interesse - Freizeitangebote - Gebäude

Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

da Sie Ihr Amt soeben angetreten haben und daher vielleicht an Vorschlägen dahingehend interessiert
sind, was sie für Ihre Stadt tun können, habe ich mich entschlossen, an Sie zu schreiben. Ich möchte
Ihnen meine Gedanken und Vorschläge zur ……………………... des Lebens in unserer Stadt
mitteilen.
Als erstes würde ich an Ihrer Stadt versuchen, das Verkehrsproblem zu lösen. Über das
…………………….. an sich kann man sich nicht beklagen. Die Busse und Straßenbahnen sind
jedoch so veraltet und meistens so defekt, dass man nicht sicher sein kann, ob sie ihr Ziel erreichen.
Sie sollten sie auf jeden Fall schnellstens modernisieren. Das würde nicht nur zur besseren
……………………………… unseres Lebens beitragen, sondern auch das gesamte
……………………………… verbessern. Die öffentlichen …………………………………sind ja
bekanntermaßen die ………………………… einer jeden Stadt. Daran würde ich nicht sparen.
Ebenso wenig wie am ………………………….. der U-Bahnlinien. Die U-Bahn ist bekanntlich das
beste und schnellste Verkehrsmittel. Sicherlich machen auch die Staus und die fehlenden
…………………………… vielen Bewohnern unserer Stadt zu schaffen. Könnte man nicht
wenigstens die stark befahrenen ……………………………… verbreitern und öffentliche
………………………… im Stadtzentrum errichten?
Als zweites würden mich die Wohnverhältnisse interessieren. Ich weiß, dass Sie nichts gegen die
hohen …………………………….. ausrichten können. Sie könnten jedoch vielleicht den Bau neuer
…………………………….. veranlassen. Unsere Stadt platzt bald aus den Nähten, wenn keine neuen
Wohnungen außerhalb gebaut werden. Außerdem könnte man sich der Modernisierung alter
……………………………. annehmen und dadurch viele neue Wohnmöglichkeiten schaffen.
In den neuen Siedlungen sollte man sich mehr um die Kinder und Jugendlichen kümmern. Da fehlen
……………………………. , Kindergärten, Schulen, die dringend errichtet werden sollten. Warum
werden dort nur neue Supermärkte gebaut? Warum denkt keiner an das
…………………………………. für unsere Kinder? Warum haben sie keine Clubs, Sportvereine?
Als Nächstes wünsche ich mir eine bessere Sicherheit in unserer Stadt. Haben Sie bereits daran
gedacht, die Anzahl der ……………………………. zu erhöhen oder wenigstens mehr Licht in
dunklen Straßen anzubringen?
Als Weiteres würde ich an die Erholungsmöglichkeiten für die ………………………… denken.
Wissen Sie, wie grüne Flächen die Stadt verändern können? Neue …………………………….. zum
angenehmen Spazierengehen am Wochenende würden sich sicherlich großer Popularität erfreuen.
Ich könnte noch weiter …………………………. nennen oder auf die genannten näher eingehen,
wenn Sie daran …………………………. finden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir
antworten würden oder wenn es Ihnen gelingen würde, wenigstens einige der Punkte zu
berücksichtigen. Das wünsche ich Ihnen, meinen Mitbewohnern und mir selbst.

Mit freundlichen Grüßen

Karl König

Quelle: A. Białek Język niemiecki - słownictwo. Wyd. KRAM, S. 97f.


INTERKULTURELLES
ZWISCHEN DEN KULTUREN

Europa und die Deutschen

1. Europa-Rekorde. Worum geht es? Raten Sie und


ergänzen die fehlenden Nomen.

Berg, Buch, Düne(x2), Einwohner(x2), Land, Fläche, Fluss, Hafen, Handy(x3), Insel, Patente,
See, Schiffe, Obst und Gemüse, Verein, Vulkan,

♦Die Schweiz hat die meisten Amtssprachen in 8.Der größte …………… Europas liegt im
Europa, es sind vier. Innerhalb der Europäischen Nordwesten Russlands unweit der finnischen Grenze.
Union werden 23 Amtssprachen anerkannt. Es ist der Ladoga……….. Er ist 120 Tage im Jahr
zugefroren.

1.Von den europäischen Städten hat Moskau mit 10,4 9.Die größte …………….. Europas befindet sich in
Millionen die meisten ………………… . Innerhalb Frankreich: die …………… von Pyla. Da der feine
der Europäischen Union ist London mit 7,4 Millionen Sand ständig verweht wird, schwankt ihre Höhe
……………….. führend. zwischen 100 und 120 Metern.

2.Das größte ………………… Europas ist Russland, 10.In Finnland gibt es so viele ………..nutzer wie in
genauer gesagt der kleine Teil Russlands, der zu keinem anderen europäischen Land. Aber die Finnen
Europa gehört. Der europäische Teil erstreckt sich telefonieren nicht nur mit ihrem …………………., sie
über eine ………………. Von 17 Millionen km². werfen auch damit. In Finnland findet seit Jahren eine
…………………..-Weitwurf-Weltmeisterschaft statt.
Der Rekord liegt bei 65 Metern.

3.Es ist umstritten, ob der Mont Blanc in den 11.Die niederländische Flotte hat eine lange Tradition:
französischen Alpen (4807 Meter) oder der Elbrus im im 17. Jahrhundert war sie doppelt so groß wie die
Kaukasus (5633 Meter) der höchste ………………. britische und französische Flotte zusammen.
Europas ist. Der Elbrus liegt an der Grenze zwischen Rotterdam hat den größten …………….. und die
Europa und Asien, deshalb zählen manche zu Europa, Niederländer besitzen bis heute die meisten
manche zu Asien. ……………….. Europas.

4.Der höchste noch aktive …………….. ist der Ätna 12.Deutschland galt lange Zeit als das Land der
(3350 Meter) auf der italienischen Insel Sizilien. Er Dichter und Denker. Heute ist es das Land der
brach das letzte Mal im März 2012 aus. Erfinder, denn in Deutschland werden die meisten
……………. angemeldet.
5.Die Gutenberg-Bibel ist das älteste ……………… 13.Am gesündesten ernähren sich in Europa die
Europas, das mit beweglichen Metall-Lettern gedruckt Griechen. Sie essen das meiste ……………….. und
wurde. Die Bibel entstand zwischen 1450 und 1456. …………….. .

6.Die größte ………………. Europas ist 14.In Dänemark verbringt man seine Freizeit nicht
Großbritannien mit 229.850 km² gerne allein. Die meisten Dänen sind deshalb Mitglied
in einem ………………. .Prozentual gesehen sind sie
in diesem Bereich Europameister.
7.Der längste ……………. ist die russische Wolga mit
einer Länge von 3600 km. Die Wolga verbindet den *die Düne, n - wydma
Norden und den Westen Europas mit Zentralasien.

2. Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben


Wie reagieren Sie?
a) Wie reagieren Sie in den folgenden Situationen oder wie reagiert man Ihrer Ansicht nach in
Ihrem Heimatland? Schreiben Sie ewtas zu jeder Situation.

1.Sie stehen an In diesem Fall bleibe ich stehen und 5.Sie sind ……………………..
einer leeren ………………………………… Student und …………………….
Straßenkreuzung ……………………………………... . haben sich gut …………………….
und haben es Aber in meinem auf die …………………….
eilig. Heimatland …………………… Prüfungen …………………….
Doch die Ampel …………………………………………. vorbereitet. Ein …………………….
für die Fußgänger ………………………………………….. Ihnen gut …………………….
steht auf Rot. bekannter …………………….
Kommilitone …………………….
hat das nicht
getan. Er sitzt
während der
Prüfung direkt
neben Ihnen
und versucht,
von Ihnen
abzuschreiben.
2.Sie sitzen im ………………………….. 6.Vor einem ……………………..
Restaurant und ………………………….. Fahrstuhl ……………………..
am Nachbartisch ………………………….. stehen Sie, eine ……………………..
sitzt eine Familie ………………………….. Frau und ein ……………………..
mit vielen ………………………….. Mann. Der ……………………..
Kindern. Ein ………………………….. Fahrstuhl ……………………..
Kind spielt mit ………………………….. kommt, die Tür …………………….
einem geht auf. …………………….
Papierflugzeug
und das landet in
Ihrem Essen.
3.Ein Polizist hält ………………………….. 7.Sie möchten ……………………..
Sie auf der Straße ………………………….. jemandem ……………………..
an und möchte ………………………….. etwas erzählen ……………………..
Ihren Ausweis ………………………….. und werden ……………………..
sehen. ………………………….. von ihm immer ……………………..
………………………….. wieder ………………………
…………………………… unterbrochen.
4.Sie werden in
einem teuren
Geschäft von
einer
Verkäuferin/
einem Verkäufer
unfreundlich
behandelt.

b) Sie werden manchmal auch mit Alltagssituationen konfrontiert, in denen Sie schnell reagieren
müssen. Spielen Sie die folgenden Situationen zu zweit.

1. Sie stehen an der Kasse eines Supermarktes. Die Schlange ist lang und Sie stehen schon
ziemlich weit vorn. Da kommt ein Fremder und bittet Sie, ihn vorzulassen.

2. Sie kommen in Ihr Büro. An Ihrem Schreibtisch steht ein Kollege und durchsucht Ihre
Schubladen.

3. Es klingelt an Ihrer Wohnungstür. Sie haben eine kleine Zweizimmerwohnung. Ein


Bekannter von früher steht mit seiner vierköpfigen Familie vor Ihrer Tür und möchte gerne
drei Wochen bei Ihnen wohnen.

4. Sie wollten sich etwas Wertvolles kaufen und bemerken im Geschäft, dass Sie Ihre
Geldbörse zu Hause vergessen haben. Ein Bekannter, den Sie nur flüchtig kennen, steht
zufällig hinter Ihnen. Er bietet Ihnen an, Ihnen die Geldsumme zu borgen.

5. Sie sitzen im Zug, fühlen sich aber nicht wohl. Außerdem sind Sie sehr müde. Ihnen
gegenüber sitzt eine fremde Person, die sich gern mit Ihnen unterhalten möchte.

Quelle: Erkundungen. Deutsch als Fremdsprache, 2008, S. 70

3. Die Familie

Heute besteht jeder dritte Haushalt in Deutschland aus nur einer Person (vor 30 Jahren war es jeder
fünfte). Es gibt ca. 14 Millionen Menschen, die allein leben, die Hälfte davon ist über 50 Jahre alt.
Seit 1960 hat die Zahl der Eheschließungen ab- und der Scheidungen deutlich zugenommen. Heute
wird jede zweite bis dritte Ehe geschieden. Gründe hierfür sind:

►die höhere Lebensdauer der Partner


►die ökonomische Unabhängigkeit der Frauen
►nichteheliche Lebensgemeinschaften mit und ohne Kinder, die heute zur gesellschaftlichen
Normalität gehören. Das betrifft vor allem junge Paare, die beide noch in der Ausbildung sind, und
ältere Paare, die berufstätig sind und oft schon eine Scheidung hinter sich haben. Circa 60 Prozent
aller Paare wollen ihre Gefühle zuerst prüfen, bevor sie heiraten.

Wohngemeinschaften- auch kurz WGs genannt- galten in den 60er Jahren als „revolutionär“. Heute
sind sie eine normale Lebensform. Wohngemeinschaften können lose Hausgemeinschaften sein, aber
auch feste Lebensgemeinschaften. Zu den ersten gehören die Studenten, zu den letzteren Senioren
WGs oder auch Frauen-WGs.

Wortschatzliste:

die Lebensdauer długość życia


bestehen aus składać się z die Unabhängigkeit niezależność
die Eheschließung, en zawarcie małżeństwa die nichteheliche Lebensgemeinschaft
die Scheidung, en rozwód konkubinat
abnehmen (nahm ab abgenommen) zmniejszać berufstätig pracujący zawodowo
się die Wohngemeinschaft grupa osób - głównie
zunehmen (nahm zu, zugenommen) zwiększać studentów - wspólnie wynajmująca mieszkanie
się lub domu
lose luźny

I. Gruppenarbeit/Sprechübung

Bilden Sie vier Gruppen und entscheiden Sie sich jeweils für eine bestimmte Lebensweise.
Großfamilie, Kleinfamilie, Single, Wohngemeinschaft. Tragen Sie jeweils Argumente für Ihre
Lebensform vor und bestimmen Sie einen Diskussionsleiter für die anschließende Diskussion.

II. Lesen Sie den folgenden Artikel zum Thema „Partnerschaft“. Kennen Sie ähnliche Fälle?
Wäre ein solcher Konflikt in ihrem Land möglich?
Zwischen den Kulturen

4. Abenteuer Ausland
Viele Deutsche zog und zieht es ins Zimmermänner, Maurer, Dachdecker, Schwei-
Ausland. Dabei waren Abenteuerlust, ßer usw.
Abwechslung und die Suche nach einer Unter den Arbeitssuchenden aus Deutschland
interessanten Herausforderung im beruflichen sind auch Länder wie Österreich, die Schweiz
Bereich früher die stärksten Motive. Vor allem und Spanien sehr beliebt. Hier werden vor
intellektuelle Weltbummler hielten einst allem qualifizierte Arbeitskräfte in der
Ausschau nach vielfältigen Erfahrungen und Gastronomie- und Tourismusbranche gesucht.
Karrieremöglichkeiten, denn die besten Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe
Chancen auf einen gut bezahlten Job im Vermittlungsquoten in Länder wie Norwegen,
Ausland hatten in der Vergangenheit Dänemark, Niederlande, Irland,
hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem Großbritannien und Island. Dort bieten sich
akademischen Abschluss. außer im boomenden Baugewerbe und in der
Das hat sich nach der Jahrtausendwende metallverarbeitenden Industrie gute
verändert. Deutsche Facharbeiter (auch die Möglichkeiten für Fachkräfte im
über 50-jährigen) werden wegen ihrer soliden medizinischen Pflegebereich, in Call-
Ausbildung sowohl im praktischen als auch im centeragenturen und im Finanz- und
theoretischen Bereich immer mehr geschätzt. Bankwesen.
Im Jahr 2005 konnten 2 521 Fachkräfte aus Offiziellen Angaben zufolge wanderten im Jahr
Bauberufen in das europäische Ausland 2005 145 000 Deutsche aus und suchten ihr
vermittelt werden. Zeitarbeitsagenturen und Glück im Ausland. Und das sind nur die, die
Personaldienstleistungsfirmen bieten auf sich ordnungsgemäß abgemeldet haben. Man
Jobbörsen viele Stellen für Handwerker in weiß nicht, wie viele pendeln oder ihren
Skandinavien an: Kfz-Mechaniker, Elektriker, deutschen Wohnsitz formal behalten haben.

Quelle: Erkundungen, Deutsch als Fremdsprache, 2008, S. 71-72

Wortschatzliste:

e Abenteuerlust chęć przeżycia przygody verzeichnen odnotowywać


e Abwechslung, en urozmaicenie s Baugewerbe branża budowlana
e Herausforderung, -en wyzwanie e metallverarbeitende Industrie przemysł
Ausschau halten rozglądać się za czymś metalowy
vielfältig różnorodny r Pflegebereich branża opiekuńcza i
vermitteln pośredniczyć pielęgnacyjna
e Personaldienstleistungsfirma, -en biura ordnungsgemäß zgodnie z przepisami
pośrednictwa pracowników pendeln dojeżdżać do pracy
r Arbeitssuchende, -n poszukujący pracy

- ins europäische Ausland/in ein anderes Land/nach Norwegen ziehen/umziehen


- das Abenteuer/die Abwechslung/die Herausforderung suchen/finden
- nach besseren Chancen/ Karrieremöglichkeiten/ besser bezahlten Jobs/ einer soliden
Ausbildung/einer neuen Stelle Ausschau halten
- deutsche Arbeitskräfte/ Arbeitssuchende/ Facharbeiter/ Handwerker werden im Ausland geschätzt/
gern genommen
- die Bundesagentur für Arbeit/ die Zeitarbeitsagentur verzeichnet hohe Vermittlungsquoten
- Möglichkeiten bieten sich im Baugewerbe/im Finanz- und Bankwesen/in der Industrie/im
Handwerk/im medizinischen Pflegebereich
- pendeln/der Pendelverkehr/der Pendler/die Pendlerin

I. Lesen Sie den Text und beantworten die Fragen zum Text:

1. Worum geht es in dem Text? Formulieren Sie in drei bis vier Sätzen die Hauptaussagen des Textes.
2. Welche Handwerksberufe werden im dem Text genannt und welche kennen Sie noch?
3. Gibt es in Ihrem Heimatland ausreichend, zu viele oder zu wenige Handwerker?
4. Was erfährt man aus dem Text über deutsche Fachkräfte?
5. Wie haben sich die Chancen der deutschen Arbeitssuchenden in der letzten Zeit verändert?

II. Welche Wörter und Wendungen aus dem Text passen zu den Erklärungen?

Verben oder Nomen-Verb-Verbindungen:

Ausschau halten - jemanden vermitteln - sich abmelden - pendeln

1. regelmäßig von einem Ort zum anderen fahren: oft vom Wohnort zum Arbeitsplatz
______________
2. jemandem helfen, eine Arbeitsstelle zu bekommen __________________
3. einer Institution mitteilen, dass man an einen anderen Ort geht ________________
4. sich nach etwas suchend umschauen ________________

Nomen:

Baugewerbe - Handwerker - Abwechslung - Gastronomie - Herausforderung - Zeitarbeitsfirma

1. eine Person, die eine berufliche Tätigkeit ausübt, bei der man besonders mit den Händen oder mit
Werkzeugen arbeitet _________________
2. eine schwierige oder außergewöhnliche Aufgabe, die einen reizt __________________
3. unterhaltsame Unterbrechung des Alltags, das Gegenteil von Eintönigkeit ________________
4. kleine und mittlere private Handwerksbetriebe in der Baubranche _________________
5. Firma, die an Unternehmen Arbeitskräfte für einen bestimmten Zeitraum vermittelt
_______________
6. ein Dienstleistungszweig, der vor allem die Bewirtung in Hotels und Restaurants vertreibt
______________

III. Antworten Sie bitte auf folgende Fragen, benutzen Sie die angegebenen Wendungen:

1. Warum entscheiden sich viele Menschen ihr Land zu verlassen und auszuwandern?
2. Warum zieht es einige Leute überhaupt nicht ins Ausland und warum wollen sie lieber in ihrer
Heimat bleiben?

sich an das neue Land/an die neuen Kollegen gewöhnen/nicht gewöhnen können
sich in einer anderen Stadt/in einem anderen Land wohlfühlen/nicht wohlfühlen
an die Heimat/die Rückkehr/die Bekannten/die Verwandten denken
von einem besseren Leben träumen
sich vor dem Neuanfang/dem Ungewissen fürchten
auf die alte/vertraute/gewohnte Umgebung verzichten

IV. Ergänzen Sie, benutzen Sie:(um …..zu , weil, wegen, weil)

1. Viele wandern aus, ______________ sie nach Herausforderungen suchen.


2. Viele wandern _______________ der Abenteuerlust oder besseren Karrieremöglichkeiten aus.
3. Viele wandern aus, _____________ Erfahrungen ________ sammeln.
4. Viele wandern aus, ______________ sie bessere Chancen auf einen gut bezahlten Job im Ausland
haben.

5. Deutsche sind statistische Durchschnittseuropäer

Im statistischen Amt der Europäischen Union Die höchsten Konsumausgaben für Alkohol,
Eurostat werden alle Daten des Lebens der Tabak und Betäubungsmittel verzeichneten die
Europäer von der Geburt bis zum Tod erfasst. Luxemburger mit 9,2 Prozent gefolgt von den
Eine Dokumentation (2006) enthüllt, dass die Ungarn mit 8,9 Prozent. Die Deutschen gaben
Deutschen in vielen Bereichen im Mittelfeld 3,4 Prozent ihres Geldes für Alkohol und
liegen. Zigaretten aus, das entspricht genau dem
Nach den Angaben dieser Dokumentation Durchschnitt in der EU. Auch bei der Anzahl
haben die Französinnen mit 83,8 Jahren die der erlernten Fremdsprachen pro Schüler
höchste Lebenserwartung, bei den Männern stimmen die Angaben über die Deutschen mit
können die Schweden mit 78,5 Jahren auf ein 1,2 Fremdsprachen genau mit dem
langes Leben hoffen. In Deutschland werden europäischen Durchschnitt überein. Die
die Frauen 82 Jahre, die Männer 76,7 Jahre alt Schüler in Luxemburg können immer 2,5
und liegen damit knapp über dem EU- Fremdsprachen pro Schüler vorweisen.
Durchschnitt. Fleißigste EU-Bürger waren Eurostat zufolge
Bei den Geburtenzahlen befinden sich die die Österreicher mit einer wöchentlichen
deutschen Frauen mit je 1,34 Kind unterhalb Arbeitszeit von 44,3 Stunden.
der Mitte. Eine besonders niedrige Beim technischen Fortschritt, z.B. der Nutzung
Geburtenrate weist Polen mit 1,24 Kind pro des Internets, liegen die Schweden einsam
Frau auf, Spitzenreiter sind die Iren mit 1,86. vorn. 80 Prozent aller Einwohner nutzen in
Die meisten Selbstmorde verübten die Litauer Schweden das Internet, bei den Deutschen sind
- bei den Männern schieden dort statistisch es nur 59 Prozent. Eine bessere Platzierung
gesehen 67,4 von 100 000 freiwillig aus dem erreichen sie beim Bruttojahresverdienst. Dort
Leben. Traurige Spitzenreiter beim Tod durch nehmen die Deutschen hinter den Dänen und
Verbrechen sind die Letten. In Lettland wurden den Briten mit 41 691 Euro den dritten Platz
10 von 100 0000 Bürgern Opfer von ein. Weit abgeschlagen an letzter Stelle stehen
Gewalttaten, in Irland dagegen nur 0,3 von die Bulgaren. Ihr Einkommen beträgt
100 000 Menschen. durchschnittlich nur 1 955 Euro im Jahr.

Quelle: Erkundungen Deutsch als Fremdsprache, 2008, S. 66,68

Wortschatzliste:

enthüllen wyjawiać
im Mittelfeld liegen znajdować się w środkowej części np. rankingu
über dem Durchschnitt liegen wykraczać ponad średnią
sich unterhalb der Mitte befinden znajdować się poniżej średniej
e Geburtenzahl, -en liczba urodzeń
e Geburtenrate, -n wskażnik urodzeń
r Spitzenreiter, - wiodący np. kraj
den Selbstmord verüben popełnić samowójstwo
aus dem Leben scheiden (schied, geschieden)
e Gewalttat, -en przemoc, zbrodnia
die höchsten Ausgaben verzeichnen odnotować największe wydatki
s Betäubungsmittel, - środki odurzające
übereinstimmen (mit D) zgadzać się z
r Bruttojahresverdienst, -e wynagrodzenie roczne brutto
weit abschlagen z dużym odstępem

- die Daten /die Wirtschaftsdaten/ die Angaben der Europäer von der Geburt bis zum Tod
erfassen/ registrieren
- die Deutschen/die Europäer liegen im Mittelfeld/ an der Spitze/unter dem Durchschnitt/
unterhalb der Mitte/ einsam vorn
- die Dokumentation /die Statistik enthüllt/zeigt/ weist auf/ verzeichnet
- statistisch gesehen/ der Statistik zufolge/ laut (der) Statistik
- der Durchschnittsbürger/der Durchschnittseuropäer/ durchschnittlich/ im Durchschnitt
- Selbstmord verüben/ freiwillig aus dem leben scheiden
- der höchste/ niedrigste /stärkste Alkoholkonsum

I. Beantworten Sie die Fragen zum Text:

1. Welche Daten über das Leben der Europäer werden im statistischen Amt der Europäischen
Union Eurostat erfasst?
2. Welche Nationalitäten werden im Text genannt?
3. Warum sind die Deutschen dem Text zufolge europäische Durchschnittsbürger? Führen Sie
einige Beispiele an.
4. Welche Angaben im Text haben Sie überrascht, welche haben Sie erwartet?

II. Berichten Sie aus Ihrer Perspektive über die Bewohner Ihres Heimatlandes
(Lebenserwartung/ Einkommen/Arbeitszeit ….) oder über Besonderheiten im täglichen Leben.

III. Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.

scheiden – blicken – verüben – ausgeben – erfassen – liegen – nutzen – entsprechen

1. Das statistische Amt der Europäischen Union _____________________ alle Daten des Lebens
der Europäer.
2. Eie Deutschen ________________ in vielen Bereichen im Mittelfeld.
3. Bei den Männern können die Schweden auf ein langes Leben _______________ .
4. Die meisten Selbstmorde __________________ die Litauer.
5. Statistisch gesehen _________________ 67,4 von 100 000 Litauern freiwillig aus dem Leben.
6. Die Deutschen ________________ 3,4 Prozent ihres Geldes für Alkohol und Zigaretten
________ , das ____________ genau dem Durchschnitt in der EU.
7. 80 Prozent aller Einwohner _______________ in Schweden das Internet.

IV. Benennen Sie die Einwohner (männlich/weiblich und im Plural) der ausgewählten Länder.

Land männlicher Einwohner Einwohnerin Einwohner Plural


Irland der Ire die Irin die Iren
Litauen der Litauer
Dänemark
Schweden
Polen
Tschechien
Slowakei
Rumänien
Österreich
Bulgarien
Griechenland
Spanien
Portugal
Frankreich
Belgien
Niederlande
Grobbritannien

V. Ergänzen Sie die Nationalitätenvertreter und die Ländernamen:

Deutsche sind statistische Durchschnittseuropäer

Im statistischen Amt der Europäischen Union Eurostat werden alle Daten des Lebens der Europäer
von der Geburt bis zum Tod erfasst. Eine Dokumentation (2006) enthüllt, dass die Deutschen in vielen
Bereichen im Mittelfeld liegen.

Nach den Angaben dieser Dokumentation haben die ________________(F) mit 83,8 Jahren die
höchste Lebenserwartung, bei den Männern können die ______________ (S) mit 78,5 Jahren auf ein
langes Leben hoffen. In _________________ (D) werden die Frauen 82 Jahre, die Männer 76,7 Jahre
alt und liegen damit knapp über dem EU-Durchschnitt.

Bei den Geburtenzahlen befinden sich die deutschen Frauen mit je 1,34 Kind unterhalb der Mitte.
Eine besonders niedrige Geburtenrate weist _______________ (PL) mit 1,24 Kind pro Frau auf,
Spitzenreiter sind die ________________ (IRL) mit 1,86.

Die meisten Selbstmorde verübten die ____________ (LT) - bei den Männern schieden dort
statistisch gesehen 67,4 von 100 000 freiwillig aus dem Leben. Traurige Spitzenreiter beim Tod durch
Verbrechen sind die __________ (LV). In _____________ (LV) wurden 10 von 100 0000 Bürgern
Opfer von Gewalttaten, in ______________ (IRL) dagegen nur 0,3 von 100 000 Menschen.

Die höchsten Konsumausgaben für Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel verzeichneten die
______________ (L) mit 9,2 Prozent gefolgt von den ______________ (H) mit 8,9 Prozent. Die
______________ (D) gaben 3,4 Prozent ihres Geldes für Alkohol und Zigaretten aus, das entspricht
genau dem Durchschnitt in der EU. Auch bei der Anzahl der erlernten Fremdsprachen pro Schüler
stimmen die Angaben über die _________________ (D) mit 1,2 Fremdsprachen genau mit dem
europäischen Durchschnitt überein. Die Schüler in ___________________ (L) können immer 2,5
Fremdsprachen pro Schüler vorweisen.

Fleißigste EU-Bürger waren Eurostat zufolge die ____________________ (A) mit einer
wöchentlichen Arbeitszeit von 44,3 Stunden.

Beim technischen Fortschritt, z.B. der Nutzung des Internets, liegen die _______________ (S)
einsam vorn. 80 Prozent aller Einwohner nutzen in ________________ (S) das Internet, bei den
_________________ (D) sind es nur 59 Prozent. Eine bessere Platzierung erreichen sie beim
Bruttojahresverdienst. Dort nehmen die _________________ (D) hinter den __________________
(DK) und den __________________ (GB) mit 41 691 Euro den dritten Platz ein. Weit abgeschlagen
an letzter Stelle stehen die _________________ (BG). Ihr Einkommen beträgt durchschnittlich nur
1 955 Euro im Jahr.
Quelle: Erkundungen Deutsch als Fremdsprache, 2008, S. 66-68

6. Kostspielige Missverständnisse
Verschwitzt kommen die Entsandten eines verhandelt, führt oft dazu, dass Manager
deutschen Unternehmens am Flughafen von erfolglos von Gesprächen zurückkehren und
Casablanca an. Von einer Gruppe sich gar nicht erklären können, wie die
einheimischer Geschäftsleute werden sie Barrieren zwischen ihnen und den
freundlich empfangen. Die Gastgeber haben Gesprächspartnern entstanden sind.
sich Gedanken gemacht, wie sie den Viele Unternehmen senden deshalb ihre
Verhandlungen mit den zukünftigen Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren,
Geschäftspartnern einen günstigen Boden bei denen man Dinge, auf die man bei
bereiten können: Ein schmackhaftes Essen Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt.
zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. So lernt man z. B. , dass Japaner die Farbe
Die Deutschen erwarten ein vornehmes Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber
Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man
Cheeseburger und fettige Pommes. Den beim Geschäftsessen mit französischen
deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, Partnern in der Pause zwischen Dessert und
das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in
Sie sind über die ausbleibende Freude dieser Zeit werden bevorzugt delikate
enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut Geschäftsfragen besprochen und gelöst.
gemeint. Ein schlechter Start für die erste Man muss nicht gleich in die Rolle eines
Verhandlungsrunde. Franzosen oder Briten schlüpfen, um
Keiner der beiden Partner hatte sich über die erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig,
Gepflogenheiten im anderen Land informiert. ein Gespür für die fremde Nation im
In arabischen Ländern gilt Essen wie bei Allgemeinen zu entwickeln und sich über
McDonalds als etwas Besonderes, in Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu
Deutschland ist es zumindest als informieren. Das vereinfacht den Umgang
Geschäftsessen verpönt. miteinander enorm.
Mangelndes Wissen über die kulturellen
Eigenheiten der Nation, mit der man

Quelle: Erkundungen Deutsch als Fremdsprache, 2008, S.74


Wortschatzliste
r Entsandte, -n delegat e Gepflogenheit, en zwyczaj
verschwitzt spocony verpönt naganny
sich Gedanken machen zastanawiać się abschalten wyłączyć się
e Verhandlung, -en negocjacje in die Rolle schlüpfen wejść w rolę
den Boden bereiten przygotować grunt r Umgang, - obchodzenie się
zum Auftakt na początek zumindest przynajmniej
s Unbehagen, - niemiłe uczucie stattdessen zamiast tego

Aufgaben zum Text

I. Antworten Sie auf die folgenden Fragen.

1. Wie haben die arabischen Gastgeber die deutschen Geschäftsleute empfangen?


2. Was hat die deutsche Delegation erwartet?
3. Warum scheitern oft die Verhandlungen?
4. Wie bereiten die Unternehmen ihre Mitarbeiter auf die Verhandlungen vor?
5. Was kann man auf diesen Seminaren erfahren?
6. Warum ist das Wissen über die kulturellen Eigenheiten anderer Länder im Geschäftsleben wichtig?

II. Wie beurteilt der Autor des Textes die folgenden Fragen: positiv oder negativ?
Wie beurteilt der Autor

1. die Reaktion der deutschen Gäste nach dem Auftaktessen? ………...


2. mangelndes Wissen über kulturelle Eigenheiten der Nation,
mit der man verhandelt? ………….
3. das Tragen bunter Krawatten und Hemden bei Verhandlungen
mit japanischen Partnern? ………….
4. aufmerksames Zuhören während der Pause zwischen Dessert und Käse
in Frankreich? …………
5. gründliches Studium der Gepflogenheiten im Land der Gesprächspartner? …………

III. Welche drei Nomen haben jeweils ähnliche Bedeutung? Ordnen Sie zu.

der Beginn das Empfinden das Scheitern


die Versammlung die Besonderheit die Sitte
das Gespür die Gewohnheit die Besprechung
die Enttäuschung der Fehlschlag die Eigenheit
die Gepflogenheit die Sitzung der Auftakt
die Eigenart der Anfang das Einfühlungsvermögen

V. Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.

Gedanken ◊ Eigenheiten ◊ Rücksicht ◊ Enttäuschung ◊ Umgang ◊ Gespür ◊ Scheitern ◊


Verhandlungen ◊ Rolle ◊ Boden ◊ Gepflogenheiten

1. Vor geschäftlichen ....................................... sollten sich die Gastgeber darüber .............................


machen, wie sie für künftige Geschäftsbeziehungen einen günstigen Boden bereiten können.
2. Sie sollten sich zuvor ausreichend über die ………………. des Landes informieren, damit ihnen
eine ..................................................., z.B. bei einem Geschäftsessen, erspart bleibt.
3. Mangelndes Wissen über die kulturellen ………..........................………… einer Nation kann zum
……………...............…… von Geschäftsverhandlungen führen.
4. Man muss nicht gleich in die …………… des fremden Geschäftspartners schlüpfen, um erfolgreich
zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein …….......................................……….. für die fremde Nation im
Allgemeinen zu entwickeln und auf kulturelle …………............................…………. zu nehmen.
5. Das vereinfacht den ……............................................... ……… miteinander enorm.
7. Andere Länder, andere Sitten

Der britische Biologe Desmond Morris teilt die Nationen nach Arm-Zonen: In Ellenbogen-Ländern
wie Spanien, Italien Griechenland, Türkei, Indien und Südamerika beträgt der Abstand zum
Gesprächspartner gerade mal Oberarmlänge. Hier sind persönliche Beziehungen wichtig und oft
Voraussetzung für spätere
Geschäftsverhandlungen. Alles Private ist deshalb ein treffendes Smalltalk-Thema. Komplimente
dürfen direkt und sehr persönlich sein. In Handgelenk-Kulturen wie Frankreich, USA, Russland, den
arabischen Ländern, China und Australien beträgt der Abstand, den Gesprächspartner als angenehm
empfinden, Fast-Armlänge. Obwohl Smalltalk-Themen auch Privates besprechen, ist man indirekter.
Ein Gespräch über einen Prominenten ist deshalb passender als die Frage nach der Familie.
Komplimente für gute Leistungen sind besser als ein oberflächlich wirkendes Lob für gutes Aussehen.
In Fingerspitzen-Staaten wie Deutschland, England, den skandinavischen Ländern , Kanada oder
Japan ist körperlicher Abstand wichtig. Gespräche über das Privatleben sind teilweise tabu.
Komplimente über beruf und Firma hört man in diesen Ländern gern, ein Lob zur Person oder zur
Kleidung ist dagegen unpassend.
Unabhängig von der Arm-Zonen-Theorie gelten für das professionelle Plaudern folgende Regeln:
fragen nach regionalen Speisen, am besten mit einem Lob für die Küche verbunden, sowie
Komplimente über lokale Sehenswürdigkeiten werden weltweit als passender Gesprächseinstieg
akzeptiert. Auch das Wetter ist ein überzeugendes Thema, aber nur, wenn der Ausländer es loben kann.

Quelle: Studio d B1, 2011, S.125

Aufgaben zum Text

I. Ergänzen Sie die Informationen aus dem Text.

Ellenbogen-Länder : ……………….............…………………………………..............................….......
Man sollte ………………………………….............………………………...................……….…..…...
Man sollte nicht …………………………….............………………………………............................…

Handgelenk-Kulturen: …………………………………………….....................................................…..
Man sollte ……………………………………………………….................................................……….
Man sollte nicht ………………………………………………….....................................................……

Fingerspitzen-Staaten: …………………………………………………...................................…………
Man sollte ………………………………………………………………...................….................……..
Man sollte nicht ………………………………………………………….........................................……

II. Was Sie wissen sollten!

a/ Lesen Sie die Fragen. Was meinen Sie? Kreuzen Sie an.

1. Sie wollen jemanden ansprechen, haben aber den Namen vergessen ja nein.
Sollten Sie nach dem Namen fragen?

2. Wie viel Trinkgeld gibt man in Deutschland? Sind 20% zu viel? ja nein

3. Sie sind neu am Arbeitsplatz und das Telefon klingelt. Wie verhalten
Sie sich richtig? Sollten Sie nur „Hallo“ sagen? ja nein
4. Sie sind in Bayern und alle begrüßen Sie mit „Grüß Gott“. Sollten Sie
mit „Guten Tag“ antworten? ja nein

5. Sie wollen nach Hause, Ihr Partner/ Ihre Partnerin will aber noch in die
nächste Disko. Sollten Sie mit hm/ ihr in der Öffentlichkeit streiten? ja nein

b/ Lesen Sie die Knigge-Antworten. Ordnen Sie die Antworten den passenden Fragen in
Aufgabe a/ zu und vergleichen Sie dort mit Ihren Antworten.

a/  Im Restaurant sollten es zwischen fünf und zehn Prozent und bei der Taxifahrt
ungefähr zehn Prozent sein.

b/  Ja, das sollten Sie.! So schön Dialekte in Bayern oder Hamburg sind- grüßen Sie
lieber mit einem „Guten Tag“, wenn Sie nicht aus der Region kommen.

c/  Fragen Sie nicht direkt nach dem Namen. Nennen Sie eine Situation, in der Sie
die Person schon einmal getroffen haben, und sagen Sie zum Beispiel:
. „Haben wir uns nicht bei der Messe kennen gelernt? Ich bin Frau7 Herr….“

d/  Paare sollten sich niemals öffentlich streiten. Bleiben Sie also ruhig! Vielleicht
erinnern Sie sich zu Hause schon gar nicht mehr an den Grund des Streits.

e/  Sagen Sie niemals nur „Hallo“ am Telefon. Zuerst nennen Sie die Firma, danach
die Abteilung und erst dann laut und deutlich den eigenen Namen.

8. Beschreibung von Diagrammen, Tabellen und Grafiken


zur Prüfungsvorbereitung auf das Zertifikat Deutsch
Einleitung:

Was ist der Titel oder Inhalt der Grafik?, Das Diagramm zeigt ... , Die Grafik stellt ... dar., Die Tabelle
zeigt ..., Das Schaubild zeigt ..., Die vorliegende Grafik gibt Auskunft über ..., In der Grafik geht es
um ..., Das Thema der Grafik ist …, Wann wurden die Daten erhoben und wie werden sie dargestellt?,
Die Angaben in der Grafik beziehen sich auf das Jahr/ die Jahre …, Die Angaben sind in … (Euro,
Prozent, Kilo usw.), Woher stammen die Daten?, Die Daten stammen aus einer Umfrage von … , Die
Daten stammen von ..., Wer hat die Daten erhoben?, Die Quelle des Schaubilds/ der Grafik/ des
Diagramms ist ..., Die Zahlen legte (das Statistische Bundesamt, das Institut für …) vor.,

Beschreibung und Erklärung:

Aus dem Schaubild geht hervor (geht nicht hervor), dass … , Es fällt auf, dass … , Es ist interessant,
dass …, Auffällig ist, dass …, Überraschend ist, dass … , Erklären lassen sich diese Zahlen
möglicherweise mit …, Mit/ In der Abbildung/ Grafik/ dem Schaubild soll gezeigt werden, dass … ,
Wie die Tabelle zeigt, ... , Der Tabelle lässt sich entnehmen, dass ... , Die Verteilung der Werte für die
einzelnen Gruppen/ Kategorien ist äußerst uneinheitlich/ einheitlich., Als Haupttendenz lässt sich
feststellen/ erkennen, dass …, Es lässt sich eine deutliche Tendenz in Richtung ... erkennen., Auf der
X/ Y-Achse sieht man …

Reihenfolge:
An erster/ zweiter/ dritter/ .../letzter Stelle steht … , Auf dem ersten Platz steht …, Den ersten/ … Platz
belegt … , Die erste/… Stelle nimmt … ein , Dann/ Danach folgt … mit … , Letzter ist …, Das
Schlusslicht ...

Entwicklung:
Der Anteil/ Die Zahl der ... ist von ... (im Jahre ...) auf ... (im Jahre....) gestiegen/ angestiegen/
angewachsen/ gesunken/ zurückgegangen., Der Anteil von der … ist um fast/ mehr als ... % gestiegen/
gesunken., Die Zahl der … hat sich zwischen... und ... um ...% erhöht/ verringert, Die Zahl der … hat
zwischen ... und... um ...% zugenommen/ abgenommen., In den vergangenen … Jahren steigerte/
erhöhte/ verringerte sich die Zahl der … um ...%, Im Zeitraum von ... bis... hat sich die Zahl der …
fast/ mehr als verdoppelt/ verdreifacht/ vervierfacht.,

Vergleich:

Im Vergleich zu ... ist die Zahl der ... um ...% höher/ niedriger, Im Gegensatz/ Im Unterschied zu ... ist
der Anteil der ... um ...% gefallen/ gestiegen, Verglichen mit … hat sich die Zahl um ...% gesteigert/
verringert, Der Anteil der … ist geringer/ höher als der bei …, Während … um ... stieg, ist … um ...
gesunken , Für die Gruppe der … ist … wichtiger/ bedeutender als für die Gruppe der … , Gegenüber
… ist … , Im Gegensatz/ Unterschied zu … liegt … deutlich höher/ niedriger als …

Kommentare und Schlussfolgerungen:

Abschließend kann man feststellen, dass ... in den letzten Jahren tendenziell steigt/ sinkt., Die Grafik
zeigt deutlich den kontinuierlichen Rückgang/ Anstieg … , In Bezug auf den Zeitraum kann gesagt
werden, dass...., Es fällt auf/ Es ist unverkennbar/ Überraschend ist, dass ..., Leider kann man nicht
deutlichen sehen, dass … , In Bezug auf mein Heimatland sind ähnliche/ unterschiedliche Tendenzen
zu sehen, Auch in meinem Heimatland würde die Grafik/ Tabelle/ das Diagramm ähnlich aussehen.

Beispiele

Anteil der Privatschulen im Bereich Allgemeinbildende und berufliche Schulen

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009

Das Schaubild zeigt den Anteil der Privatschulen im Jahre 2008. Die Daten wurden vom
Statistischen Bundesamt erhoben und werden in Prozent dargestellt. Man sieht 6 Säulen mit 2
unterschiedlichen Farben bzw. Mustern. Man unterteilt die Muster in allgemein bildende
Schulen und berufliche Schulen. Die Säulen für die beruflichen Schulen sind schräg gestreift
und die Säulen für die allgemein- bildenden Schulen haben ein Karo-Muster.
Von allen privaten Schulen in Deutschland haben im Jahr 2008 rund drei Fünftel zu den
allgemeinbildenden Schulen und die restlichen zwei Fünftel zu den beruflichen Schulen
gehört.
Man kann auch drei Kategorien erkennen: Deutschland, frühes Bundesgebiet und neue
Länder. Für gesamt Deutschland sieht man, dass ca. 9 Prozent der allgemeinbildenden
Schulen und mehr als doppelt so viele Berufsschulen Privatschulen sind. Ähnliche Tendenzen
sieht man auch in der Kategorie „Früheres Bundesgebiet. Demgegenüber ist der Anteil der
Privatschulen in den neuen Bundesländern deutlich höher als in den früheren Bundesländern.
Mit fast 32 Prozent liegt der Anteil der privaten Berufsschulen in den neuen Bundesländern
fast doppelt so hoch, wie in den alten Bundesländern.
Man kann aber feststellen, dass der Anteil der allgemeinbildenden Schulen sowohl in den
neuen als auch in den alten Bundesländern fast gleich hoch ist. Auch kann man sagen, dass
der Anteil der Berufsschulen doppelt bzw. dreimal so hoch ist wie der Anteil der
allgemeinbildenden Schulen.

Leider kann man nicht deutlichen sehen, warum das so ist. Es wäre auch interessant, den
Anteil von Privatschulen in anderen Schulformen zu sehen. In der Grafik fehlt meiner
Meinung nach eine Darstellung der Entwicklung. Es würde mich interessieren, wie der Anteil
der Privatschulen in den Jahren vor 2008 war.

Die steigende Lebenserwartung der Deutschen

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Lebenserwartung der Deutschen von 1910 bis heute.
Die Angaben in der Grafik beziehen sich auf die Jahre 1910, 1932, 1960 und heute. Die Daten
stammen vom Statistischen Bundesamt und wurden in vier unterschiedlichen Zeiträumen
erhoben. Die Lebenserwartung wird in Form von Säulen dargestellt. Es gibt immer zwei
Säulen pro Zeitraum, eine blaue und eine rote Säule. Rot ist für die Lebenserwartung der
Frauen und blau ist für die Männer.
Es lässt sich eine deutliche Tendenz in Richtung erkennen. Die Deutschen werden immer
älter. Am Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die deutschen Männer nur ungefähr 45
Jahre alt und die Frauen nur ca. 48 Jahre alt. Heute werden sie fast doppelt so alt. Die Frauen
in Deutschland werden im Durchschnitt knapp 82 Jahre alt und die Männer ungefähr 76 Jahre
alt.
Wie die Tabelle auch zeigt, werden Männer, die 1932 geboren wurden, ungefähr 60 Jahre und
die Frauen ungefähr 63 Jahre alt. Und Männer, die 30 Jahre später geboren wurden, werden
bereits fast 7 Jahren älter. Die Frauen, die 30 Jahre später geboren wurden, werden bereits 10
Jahre älter. Insgesamt wird deutlich, dass die Frauen im Durchschnitt älter werden als die
Männer.
Es ist auch zu erkennen, dass es sich um Durchschnittszahlen handelt. Meine Großeltern zum
Beispiel wurden ungefähr 1920 geboren und sind bereits fast 90 Jahre alt. Also älter als der
Durchschnitt von denen, die heute geboren werden.
http://www.sprachzentrum.com.ar
Hörverstehen
- 96 -

1. Abitur – und dann? Länge 2’10

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Abitur - und dann? zwei Mal und kreuzen Sie die richtige Lösung an.

1. Viele Jugendliche in Gaza träumen davon, ..….. .


a) an einem Ferienlager der Hamas teilzunehmen.
b) im Ausland zu studieren oder zu arbeiten.
c) Unternehmensberater zu werden.

2. Im Gazastreifen ist ……. der Bevölkerung jünger als 17 Jahre.


a) beinahe die Hälfte
b) mehr als die Hälfte
c) weniger als die Hälfte

3. Gut ausgebildete Absolventen finden im Gazastreifen ……. .


a) einen Beruf
b) keinen Beruf
c) schon manchen Beruf

4. Sami Abdel Shafi hat in den USA ……. lang gelebt.


a) 7 Jahre
b) 17 Jahre
c) 27 Jahre

5. Welche Aussage ist richtig? Sami Abdel Shafi ……. .


a) möchte die Gesellschaft in Gaza moderner machen.
b) ist 2003 in die USA gegangen, um dort zu arbeiten.
c) möchte nichts mehr mit Gaza zu tun haben.

II. Wie könnte man die beiden nachstehenden Sätze anders ausdrücken? Markieren Sie die
richtige Antwort.

1. "Er sieht schwarz, wenn er an die Zukunft des Gazastreifens denkt.“


Er glaubt, dass es den Gazastreifen bald nicht mehr geben wird.
Er glaubt, dass die Menschen im Gazastreifen schlechte Zukunftsaussichten haben.
Er glaubt, dass viele Ausländer unerlaubt in den Gazastreifen kommen werden.

2. Viele Menschen leben im Gazastreifen eingesperrt wie in einem Gefängnis.


Viele Menschen wurden verhaftet und im Gefängnis eingesperrt.
Viele Menschen haben das Verbot bekommen, den Gazastreifen zu verlassen
Viele Menschen fühlen sich in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt.

III. Bitte tragen Sie die fehlenden Wörter in der richtigen Reihenfolge in den Text ein.

arbeitslos – Absolventen – Ausbildung – Abitur – weiterzubilden – verdient – Studium

Jedes Jahr machen viele Jugendliche im Gazastreifen ihr _____________________ . Sie freuen sich
auf eine ___________________ in einem Unternehmen oder auf das ___________________ an
einer Universität. Aber leider bekommen nur die wenigsten ___________________ die Chance, sich
- 97 -

nach der Schule ____________________ . Der Großteil wird _____________________ oder


_____________________ sein Geld mit schlecht bezahlten Jobs.

GLOSSAR
r Aufbau die Tätigkeit, bei der etwas neu entwickelt wird
aufgeben, gab auf, aufgegeben mit einer Sache aufhören
e Aussicht, -en für die Zukunft sich ergebende, zeigende Möglichkeit
eingeschlossen so, dass man einen Ort nicht verlassen kann oder darf
eingesperrt ( in einem Raum) eingeschossen sein; ins Gefängnis gebracht werden
s Ergebnis, -se [un]beabsichtigte Folge einer Anstrengung
s Ferienlager ein Angebot, bei dem Kinder während der Ferien von Erwachsenen betreut werden
s Gefängnis, -se Gebäude, Anstalt für Häftlinge mit zeitlich begrenzter Freiheitsstrafe
e Hamas eine islamistische Terror-Organisation, die die Unabhängigkeit Palästinas von Israel fordert
r Jurist jemand, der → Jura studiert
r Krankenpfleger, - männliche Fachkraft für Krankenpflege
leiden, litt, gelitten (unter Dat.) körperlich oder seelisch stark beeinträchtigt werden, etwas als schwer
erträglich empfinden
e Stiftung, -en Schenkung, durch die etwas gegründet, gefördert wird
r Streifen, - ein schmaler Streifen Land; langer, schmaler, abgegrenzter Teil, Abschnitt von etwas
schwarzsehen glauben, dass etwas in Zukunft schlechter wird
e Tasche / etwas in der Tasche haben etwas geschafft haben
träumen (von Dat.) seine Gedanken schweifen lassen, sich Fantasien hingeben
e UN (englisch) eine Abkürzung für: United Nations; die Vereinten Nationen
verlassen, verließ, verlassen uneingeschränkt auf jemanden oder auf etwas vertrauen

2. Studieren ohne Grenzen Länge 1’27

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Studieren ohne Grenzen zwei Mal und kreuzen Sie die richtige Lösung
an.

1. Der Hörtext Studieren Ohne Grenzen handelt von ……. .


a) Aubenseitern
b) Jugendlichen in Krisengebieten, die studieren wollen
c) deutschen Jugendlichen in Krisengebieten

2. Ajub ist ein ……. Student, der zurzeit in ……. lebt.


a) 27-jähriger a) Tübingen
b) 25-jähriger b) Konstanz
c) 23-jähriger c) Tschetschenien

3. Wenn er über seine Heimat redet, ist er ….... .


a) traurig
b) heiter
c) ernst

4. Ajub ist nach Deutschland dank ........ gekommen.


a) der Initiative einer Studentengruppe aus Konstanz
b) der Initiative einer Studentengruppe aus Tübingen
- 98 -

c) der Initiative einer Studentengruppe aus Konstanz und Tübingen

5. Die Uni in Konstanz bietet Ajub ........ an.


a) kostenlose Verpflegung
b) kostenlosen Unterhalt
c) kostenlosen Aufenthalt

II. Antworten Sie auf die folgenden Fragen.

1.Wie beurteilt Ajub die Qualität der Bildung in Tschetschenien?


2.Wie sieht die Möglichkeit eines Praktikums im Ausland für tschetschenische Studenten aus?
3.Wozu haben sich die süddeutschen Studenten zusammengeschlossen? Was ist der Zweck ihrer
Organisation?

III. Was gehört zusammen?

1. j-m ein Studium ….. a) holen


2. unter schlechten/guten …… b) einsetzen
3. eine Organisation …… c) helfen/berichten
4. sich unter dem Motto ….. d) stellen
5. vor Ort ….. e) Bedingungen
6. etwas zur Verfügung ….. f) gründen
7. sich für etwas / für j-n ….. g) zusammenschlieben
8. j-n nach Deutschland ….. h) ermöglichen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

IV. Wie heißen die Bewohner der folgenden Länder?

Frankreich der Franzose / die Französin


Deutschland
Polen
die Türkei
Tschetschenien
Russland
Spanien
China
Griechenland

V. Ersetzen Sie die kursiv gedruckten Satzteile durch die unten angegebenen Wörter.

gegründet – zusammengeschlossen – kostenlos – Bedingung

1. Ich beteilige mich an der Versammlung unter der Voraussetzung, dass Sie Ihren Standpunkt
präsentieren.
2. Die einsamen Nachbarn haben den Verein „Gemeinsam statt einsam“ ins Leben gerufen.
3. Die Unterdrückten haben sich im Kampf gegen die Ausbeutung vereinigt.
4. Die Lebensversicherung bekommen Sie unentgeltlich, wenn Sie Ihr Geld in unsere Finanzprodukte
investieren.

VI. Ergänzen Sie den Text sinngemäb.


- 99 -

Jugendliche in Krisengebieten studieren ........................... sehr schlechten Bedingungen. Es kommt


sehr oft vor, dass sie sich das Studium nicht leisten können. Daher sind die Studenten
aus ..................................... auf die Idee gekommen, eine Organisation zu ....................... . Das Ziel
dieser Organisation ist es, Jugendlichen in den vom Krieg bedrohten Regionen
ein .................................... zu ermöglichen. Den jungen Menschen ...................... Krisengebieten
kann auf zweierlei Weise geholfen werden: Entweder kann ihnen ein Studium vor .................
finanziert werden oder sie werden ........................ Deutschland geholt. Deutsche Studenten
haben .............. unter .............................. Motto „Studieren ohne Grenzen” zusammengeschlossen.

GLOSSAR
anderthalb ein (und) einhalb s Motto hier: ein Spruch, der kurz und knapp
e Bedingung, -en Vorasussetzung etwas beschreibt
bombardiert werden mit Bomben angegriffen kostenlos ohne dass man dafür bezahlen muss
werden Tschetschenien eine autonome Republik in
einsetzen sich (für Akk.) für jemanden/etwas Russland
sein, sich um etwas/jmdn sehr bemühen s Praktikum (die Praktika Pl.) im Rahmen einer
ermöglichen etwas möglich machen Ausbildung außerhalb der Hochschule
gründen etwas Neues beginnen; etwas Neues abzuleistende praktische Tätigkeit
aufbauen schaffen etwas erreichen, mit etwas fertig werden
s Krisengebiet, -e eine Region, in der es s Studentenwohnheim, -e Wohnheim für
politische Konflikte gibt und in der es zu Kämpfen Studentinnen und Studenten
kommen kann e Verwaltungswissenschaft, -en eine Mischung
Menschenrechte (Pl.) grundsätzliche Rechte aus Politik, Jura und internationalen Beziehungen
(zum Beispiel auf freie Meinungsäußerung), die vor Ort hier: da, wo derjenige/diejenige gerade
Menschen zustehen, egal zu welchem Staat sie ist
gehören zusammenschließen sich (schloss zusammen,
mittlerweile im Laufe der Zeit, inzwischen zusammengeschlossen) etwas gemeinsam machen

3. Oxford: hier studiert die Elite Länge 2’12

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Oxford: hier studiert die Elite zwei Mal und kreuzen Sie die richtige
Lösung an.
1. Eine der renommiertesten Universitäten der Welt ….… .
a) hat einen sehr schlechten Ruf
b) hat einen sehr guten Ruf
c) ist kaum bekannt
2. In Oxford zu studieren, ist für die meisten Bewerber ….… .
a) absolut hoffnungslos
b) nahezu aussichtslos
c) sehr wahrscheinlich
3. Die Universität zu Oxford ist an Bewerbern interessiert, die ……. .
a) Teamfähigkeit aufweisen
b) lernfähig sind
c) lebensfähig sind
4. Ungewöhnlich an der Universität ist ….… .
a) ihre Ausstattung
b) ihre Architektur
- 100 -

c) ihre Struktur
5. Der Bewerbungsprozess ist ……. .
a) leicht und unkompliziert
b) langwierig und kompliziert
c) lang und kompliziert
6. Der Universität zu Oxford wird immer wieder vorgeworfen, dass sie ….… .
a) Kandidaten staatlicher Schulen diskriminiert
b) zu hohe Studiengebühren erhebt
c) schlecht ausgestattet ist

II. Welche Anforderungen werden an Bewerber an der Universität Oxford gestellt? Zählen Sie
diese Anforderungen auf.

1. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie in der Lage sind, ihre Meinung zu präsentieren.

2. _____________________________________________________________________________ .

3._____________________________________________________________________________ .

4._____________________________________________________________________________ .

III. In den nachstehenden Sätzen wird die Besonderheit und die Einzigartigkeit des Studiums
an der Universität zu Oxford beschrieben. Bringen Sie diese Sätze zu Ende.

1. Die Struktur der jahrhundertealten Universität zu Oxford ist eher …………….………. .


2. Der wichtigste Bestandteil des Studiums sind die ………………………. .
3. In den Übungen werden Studenten von Professoren und Dozenten …………….………. .
4. Jede Unterrichtsgruppe zählt zwei, höchstens drei, nicht selten nur einen ……………..……….. .
5. Professoren sind führende Experten in ihrem …………………….

GLOSSAR e Oberschicht, -en Bevölkerungsgruppe, die das


r Abkömmling, -e Nachkomme, hier: der höchste, gesellschaftliche Prestige genießt
Abkömmling einer alten Familie e Öffentlichkeit als Gesamtheit gesehener
aufweisen, wies auf, aufgewiesen auf etwas Bereich von Menschen, in dem etwas allgemein
hinweisen, etwas aufzeigen bekannt [geworden] und allen zugänglich ist
aussichtslos chancenlos; hoffnungslos schwinden, schwand, geschwunden (s.)
r Bestandteil, -e einzelner Teil einer Einheit, weniger werden; sich vermindern
eines Ganzen ungewöhnlich nicht normal; außerordentlich
bevorzugen besser als andere behandeln unterrichten (als Lehrperson) Kenntnisse auf
einzigartig einmalig einem bestimmten Gebiet vermitteln
es öffnet sich eine Tür im Leben sinnbildlich: Verständnis haben für (Akk.) Fähigkeit, sich in
es ergeben sich neue, gute Chancen jemanden oder etwas hineinzuversetzen; etwas
gute Beziehungen hier: gute Kontakte verstehen
s Image, -s Verstellung, das ein Einzelner o. eine verteidigen gegen Angriffe schützen
Gruppe von einer anderen Einzelperson, Gruppe vorwerfen, warf vor, vorgeworfen jdm sein
oder Sache hat Verhalten, seine Handlungsweise heftig tadelnd vor
interessiert sein an (Dat) Interesse haben, zeigen Augen führen
r Vorwurf, die Vorwürfe (Pl.) Äußerung, mit der oder Verhalten gerügt wird (hier: den Vorwurf
jemandem etwas vorgeworfen, jemandes Handeln zurückweisen = den Vorwurf ablehnen)
zur Verfügung stehen über etwas frei verfügen
- 101 -

4. Hochschule will die Besten Länge 2’23


Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Hochschule will die Besten zwei Mal und kreuzen Sie die richtige
Lösung an.

1. Die Studiengebühren an der WHU betragen ……. pro Semester.


a) 5.000 Euro
b) 500 Euro
c) 50.000 Euro

2. Die Zahl der WHO-Absolventen soll in Zukunft ….... .


a) um die Hälfte gekürzt werden.
b) verdoppelt werden
c) vervierfacht werden.

3. Der Vorteil eines Studentenpraktikums besteht darin, dass ……. .


a) man nachher berufsorientiert studiert.
b) man zwischen Job und Studium unterscheiden kann.
c) man erfährt, wie ein Job aussieht.

4. Die WHU in Vallendar bei Koblenz wird ….... finanziert.


a) durch die Gemeinde
b) durch den Staat
c) aus privaten Mitteln

5. Von den WHO-Studenten wird erwartet, dass sie ….... .


a) sich sozial engagieren
b) Rettungssanitäter werden
c) Elite der Gesellschaft bilden

II. Was bietet die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHO) bei Koblenz
ihren Studenten an? Zählen Sie die Angebote stichwortartig auf.

1. eine campusweite Wireless-LAN-Verbindung

2. _______________________________________________

3. _______________________________________________

4. _______________________________________________

III. Was gehört zusammen? Ergänzen Sie anschließend die Lücken in den nachstehenden
Sätzen.

1. die Besten a) ausbilden


2. ein praxisorientiertes Studium b) bestehen
3. den ersten Job c) mitbringen
4. einen Aufnahmetest d) anbieten
5. das soziale Engagement e) annehmen
6. ein Praktikum f) antreten
7. viele Betriebswirte g) absolvieren/machen
- 102 -

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

GLOSSAR s Engagement, -s die persönliche Verpflichtung;


die Bemühung
annehmen, nahm an, angenommen hier: Kommiliton(e)/in, der, die ein/e Student/in,
aufnehmen, zulassen der/die an derselben Uni studiert
antreten, trat an, angetreten (z.B. den ersten Job praxisnah an der praktischen Arbeit orientiert
antrete) hier: mit etwas beginnen r Rettungssanitäter, - eine zum Rettungsdienst
r Aufnahmetest, -s für die Aufnahme in eine ausgebildete Person
Ausbildungsstätte erforderlicher Test r Schönheitsfehler, - etwas, was das Gesamtbild
behaupten von (Dat.) [noch Unbewiesenes] als negativ beeinflusst (beeinträchtigt)
sicher sagen, überzeugt sagen e Studiengebühr, -en die Gebühr, die
e Betriebswirtschaftslehre, -n Disziplin der [semesterweise] für das Studium an einer
Wirtschaftswissenschaften, die sich mit dem Hochschule zu zahlen ist
Aufbau, der Organisation und der Führung von r Unterschied, -e eine Differenz
Betrieben befasst e Verschnaufpause, -n eine kurze
campusweit auf dem gesamten Unigelände Erholungsphase
r Vorteil, -e ein Plus, ein Gewinn, ein Nutzen

5. 20 Jahre Erasmus-Austauschprogramm Länge 2’22

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text 20 Jahre Erasmus-Austauschprogramm und kreuzen Sie die richtige
Lösung an.

1. Erasmus von Rotterdam half, ……………………………………. in Europa zu verbreiten.


a) freies und kritisches Denken
b) frisches und kreatives Denken
c) kritisches und frisches Denken

2. …………….. gründeten die Studenten das Erasmus-Studentennetzwerk ENS, um sich


gegenseitig zu helfen.
a) 1989
b) 1990
c) 1998

3. Studierende können im Rahmen des Austauschprogramms …………………………… im


Ausland studieren.
a) zwei oder drei Semester
b) ein oder zwei Jahre
c) ein oder zwei Semester

4. Die finanzielle Unterstützung von Studenten wird auch ……….. genannt.


a) Kompendium
b) Studium
c) Stipendium
- 103 -

5. Wenn zwei Personen mit unterschiedlicher Muttersprache sich gegenseitig die jeweils fremde
Sprache beibringen,
a) spricht man von: Sprachtandem.
b) nennt man das: Rededreirad.
c) entsteht ein großes Chaos.

II. Welche Informationen über Erasmus von Rotterdam enthält der Hörtext?

 Sammeln Sie alle Informationen und ergänzen Sie die nachstehenden Sätze.

a) Er lebte im ……….. und ………… Jahrhundert.


b) Er studierte in …………….. , …………………, …………………….. und
…………………….. .
c) Er war ein ………………………………. Wissenschaftler.
d) Er war bemüht, …………………… ……………………… in Europa zu verbreiten.
e) Nach ihm wurde das ………………………-………………………. benannt.

 Welche dieser Informationen ist falsch? Schlagen Sie in Wikipedia nach.

Erasmus (Desiderius) von Rotterdam (* 27. Oktober 1465 [oder 1469] in Rotterdam; † 12. Juli
1536 in Basel) war ein bedeutender Gelehrter des europäischen Humanismus. Er war Theologe,
Philosoph, Astronom, Philologe und Autor zahlreicher Bücher.

III. Sagen Sie die Sätze anders: Ersetzen Sie dabei die fett gedruckten Wörter durch die unten
stehenden Ausdrücke.

beantragen - seine Schattenseiten haben - abschließen - ausreichen - Mut haben zu -


teilnehmen (an)

1. Heute beteiligen sich 31 Länder an dem Erasmus-Austauschprogramm.


2. Rund eineinhalb Millionen Erasmus-Studenten haben den Schritt an eine ausländische
Universität gewagt.
3. Jeder Student, der mindestens ein Jahr an der Heimatuniversität absolviert hat, kann sich um
ein Erasmus-Stipendium bewerben.
4. Doch ein Studium im Ausland ist manchmal mit Nachteilen verbunden.
5. 20 Jahre Erasmus-Programm sind noch lange nicht genug, um alle Probleme zu lösen.

IV. Hören Sie den Text noch ein Mal und antworten Sie auf die folgenden Fragen.

1. Welche Vorteile ergeben sich für Studenten durch die Teilnahme am Erasmus-
Austauschprogramm?
2. Mit welchen Problemen ist das Studium im Ausland verbunden?
3. Welche Voraussetzungen muss ein Student erfüllen, um sich am Austauschprogramm
beteiligen zu können?

V. Ergänzen Sie den Text sinngemäß.

Die Europäische Kommission rief vor 20 Jahren das Erasmus-Austauschprogramm


………………… ………………… . Damit wollte sie mehr Studenten zum Studium im Ausland
bewegen und das freie Denken …………………………… . Rund ……………………………
Millionen Erasmus-Studenten haben seit 1987 den Schritt an eine ausländische Universität gewagt und
so andere Länder, Sprachen und Kulturen kennen ………………………………….. .
- 104 -

Die Studenten …………………………. sich auch gegenseitig bei der Organisation ihres
Auslandsaufenthaltes. Heute helfen ESN-Mitglieder allen …………………………… an ihrer Uni,
zeigen ihnen die ……………………… oder bieten Sprach…………………….. an.
Insgesamt beteiligt sich nur ein …………………….. aller europäischen Studenten an dem
Austauschprogramm.

VI. Diskutieren Sie über das Studieren in einem fremden Land.


 Waren Sie oder einer Ihrer Bekannten mit dem Erasmus-Programm im Ausland?
 Wo sehen Sie weitere Vor- und Nachteile des Studentenaustauschs?

Präsentieren Sie Ihre Erfahrungen und Ideen im Forum.

GLOSSAR fördern bei seiner Entfaltung, in seinem


s Austauschprogramm, -e im Rahmen des A. Vorankommen unterstützen
können Studenten im Austausch gegen andere ins Leben rufen etw. gründen
Studenten eine Zeit lang in deren Ländern studieren r Neuankömmling, -e gerade erst
s Akademische Auslandsamt der Angekommene(r), Ankommende(r)
Ansprechpartner an Universitäten für s Prozent, -e ein Größenverhältnis; "von
Studienaufenthalte in Ausland Hundert" (z.B. 1 % = 1/ 100 = ein Hundertstel)
anerkannt allgemein geschätzt, angesehen unterstützen durch Zuwendungen helfen,
bewegen zu (D) veranlassen, bestimmen, zu jemandem bei etw. behilflich sein
einem bestimmten Entschluss bringen s Sprachtandem, -s zwei Personen mit
e Europäische Kommission Organ der unterschiedlicher Muttersprache bringen sich
Europäischen Union zur Umsetzung von gegenseitig die jeweils fremde Sprache bei
Beschlüssen s Stipendium, …ien finanzielle Unterstützung;
e Europäische Union ein europäischer hier: für Studenten
Staatenverbund

6. Interview mit einem Erasmus-Studenten aus Italien


Länge 15’53

Vor dem Hören

I. Informieren Sie sich im Internet / allein oder mit einem Partner – über das europäische
Erasmus–Programm anhand der folgenden Fragen.

1. Was ist das Erasmus-Programm?


2. Wer kann daran teilnehmen?
3. Welche Stipendienmöglichkeiten gibt es?
4. Welche Bedingungen muss man erfüllen, um ein Stipendium zu bekommen?
5. Wie lange dauert ein solches Stipendium?
6. Wie wird ein Auslandssemester im Rahmen des Studiums angerechnet?

II. Tragen Sie die Ergebnisse in diese Tabelle ein.

Beschreibung

Teilnahme

Stipendienmöglichkeiten
- 105 -

Bedingungen

Dauer

Anrechnung der Kurse

Interview mit einem Erasmus-Studenten.

I. Hören Sie das Interview Teil I einmal. Notieren Sie stichwortartig.

A. Was hat Roberto wo studiert?


Roberto hat Deutsch und ………………….. in ………………….. studiert.
B. Gibt es eine Verbindung zwischen Robertos Schulzeit und seiner Studienwahl?
Vor der Universität hat Roberto ………………………………………………. .
C. Hat Roberto schon als Schüler an Austauschprogrammen teilgenommen?
Roberto hat ……………………………………………………………………. .
D. Wo war Roberto Erasmusstudent und wann?
Das war in ……………………………………………………………………. .

II. Hören Sie Teil II des Interviews einmal. Kreuzen Sie „richtig“ oder „falsch“ an.

Wie kam Roberto auf die Idee, als Erasmusstudent nach Deutschland zu gehen?
richtig falsch
Er suchte das Abenteuer.
Er wollte seine Deutschkenntnisse verbessern.
Er kannte einen Professor in Deutschland.

Wie haben Robertos Eltern reagiert, als sie hörten, dass Roberto nach Deutschland wollte?
richtig falsch
Die Eltern waren nicht so begeistert, weil der Bruder schon im Ausland war.
Die Eltern waren begeistert, obwohl der Bruder auch nicht zu Hause war.
Die Eltern waren erst begeistert, aber später nicht mehr so hundertprozentig.

Wie waren Robertos Erwartungen kurz vor der Abreise?

richtig falsch
Er wusste nicht, ob er Seminare auf Deutsch verstehen würde.
Er wollte viele Studenten aus vielen Ländern kennen lernen.
Er hatte Angst, nicht alle Prüfungen zu bestehen.

III. Was haben Sie gehört?

Roberto ist mit seinen Freunden im Studentenwohnheim angekommen.


Roberto hat Bettwäsche und Handtücher bekommen.
Es war alles ziemlich schlecht organisiert.
Für alle Studenten aus dem Ausland wurden Orientierungskurse organisiert.
Die Orientierungskurse waren eine gute Gelegenheit, um sich an der deutschen
Universität einzuleben.
- 106 -

Viele Dozenten haben den ausländischen Studenten Tipps gegeben.

IV. Bevor Sie Teil IV hören, notieren Sie Ihre Vermutungen zu den Fragen. Was könnte Roberto
antworten? Hören Sie dann Teil IV zweimal: Stimmen Ihre Vermutungen? Notieren Sie die
richtigen Antworten.

Vermutungen Was haben Sie gehört?


Was war an dem deutschen
Universitätssystem für Roberto anders?

War der Unterricht für Roberto anders?


Wenn ja, worin bestanden die
Unterschiede?

Was ist seine schönste Erinnerung?

7. Immer beliebter: Studieren in den Niederlanden


(langsam gesprochener Text) Länge 2’35

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Immer beliebter: Studieren in den Niederlanden und kreuzen Sie die
richtige Lösung an.

1. Die Zahl der deutschen Studenten an der Universität Maastricht macht ............ aus.
a) 13%
b) 30%
c) 33%

2. Im letzten Jahr gab es ........... deutsche Studenten in den Niederlanden.


a) 4 000
b) 14 000
c) 1400

3. Die meisten Vorlesungen und Kurse sind auf Englisch, weil es ………
a) in Mode ist.
b) von Studierenden nachgefragt wird.
c) ein Bestandteil der Strategie von der Uni in Maastricht ist.

4. Die Aufgaben (Pflichten) eines Tutors bestehen darin, ……………


a) Studierenden vielerlei Hilfe zu leisten.
b) gemeinsam viel Spab zu haben.
c) in wissenschaftlicher Hinsicht etwas für die Uni zu tun.
- 107 -

II. Was spricht fürs Studieren in Maastricht? Hören Sie den Text noch ein Mal und schreiben
Sie einige Argumente auf.

Man kann in kleinen Gruppen studieren.


...........................................................................................................................
...........................................................................................................................
...........................................................................................................................
...........................................................................................................................

III. Verbinden Sie die zusammengehörigen Satzteile und tragen Sie die Lösung in die Tabelle
ein.

1. Die Zahl der in Maastricht studierenden Deutschen ….…..


2. Nachdem Julia ihr Abi gemacht hatte, ……..
3. Die Universität in Maastricht erfreut sich einer groben Popularität nicht nur unter den Deutschen,
……..
4. Der Rektor der Universität Maastricht setzt auf die Kenntnis der englischen Sprache, ……..
5. Die Uni wirbt auch im Ausland, ……..
6. Je mehr Studenten und Absolventen die Universität hat, ……..

A. zog sie nach Maastricht um.


B. liegt bei 30%.
C. desto mehr Geld hat sie.
D. weil er seine Studenten auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereiten will.
E. weil sie von jedem Studenten finanziell profitiert.
F. sondern auch unter den anderen Nationalitäten.

1. 2. 3. 4. 5. 6.

IV. Bitte tragen Sie die fehlenden Wörter in der richtigen Reihenfolge in den Text ein.

Faktoren - begeistern - Englisch - Hörsäle - Vorlesung - Arbeitsmarkt - ausgestattete -


profitiert - entscheiden

Viele deutsche Studenten ..................................... sich für das Studium in den Niederlanden. Die
Entscheidung ist auf viele Faktoren zurückzuführen. Einer der ......................................... ist die
Tatsache, dass die Uni an der Maas über sehr gut .......................................... Räume verfügt.
Die ....................................... sind nicht überfüllt und Studierende sind nicht gezwungen, während der
……………………..…. auf dem Boden zu sitzen. Viele Kurse sind auf ...................................... ,
weil es ein Teil der Strategie der Uni ist. Die Universität Maastricht setzt sich zum Ziel, Studierende
auf den internationalen ...................................... vorzubereiten. Die Uni wirbt auch im Ausland, um
Studenten für ein Studium an der Maas zu ................................... . Die Werbung wird aus
ökonomischen Gründen betrieben, weil die Uni von ausländischen Studierenden ………………….. .

V. Ergänzen Sie die Präpositionen.

1. Wann fahren deine Kinder ................ die Niederlande?


2. Lernen .............. kleinen Gruppen ist ................ grober Bedeutung.
3. Julia ist ................... dem Abi ................... Maastricht gezogen, ................. dort ..................
studieren.
4. Er hat sich .................... Germanistik eingeschrieben.
- 108 -

5. Auch Chinesen gehen ..................... Studium ...................... England.


6. Viele Übungen gibt es ................... Englisch.
7. Das Studium bereitet ................ den internationalen Arbeitsmarkt vor.
8. Er versucht, mich .................. das Studium ................. den Niederlanden ................. begeistern.

GLOSSAR s Engagement, -s die Bemühung; der Einsatz


s Abitur, -e (Pl. selten) die abschließende r Hörsaal, die Hörsäle (Pl.) ein großer Raum an
Prüfung an der Schule, die eine Voraussetzung für der Universität, wo Vorlesungen stattfinden
das Studium ist e Maas der Fluss, der durch Maastricht fließt
r Abschluss, die Abschlüsse (Pl.) hier: das profitieren von (D) einen Vorteil von etwas
Beenden des Studiums mit einer Prüfung haben
r Arbeitsmarkt, die Arbeitsmärkte (PL.) der r Tutor, -en jemand, der Studenten in einem
Bereich der Wirtschaft, in dem es um Angebot und bestimmten Fach betreut
Nachfrage von Arbeitsplätzen geht überfüllt zu voll
r Beamer , - ein spezieller Projektor, der ein Bild s Umfeld, -er die Umgebung
auf einem Computer vergrößert an der Wand e Uni, -s Abkürzung für Universität
darstellt e Vorlesung, -en ein Vortrag zu einem
jdn begeistern für (Akk.) ein lebhaftes Interesse bestimmten Thema
für etw., Freude an etw. erwecken werben für (Akk.) etwas so bekannt machen,
e Betriebswirtschaftslehre, -n ein Teilgebiet der dass Menschen sich dafür interessieren
Wirtschaftswissenschaften
sich o. jdn einschreiben (schrieb ein,
eingeschrieben) / sich für ein Fach einschreiben www.dw-world.de | © Deutsche Welle
sich für ein Fach an der Universität anmelden

8. PRÜFUNGSANGST

(aus: „Mit Deutsch studieren, arbeiten, leben“


Track 3 Dauer 3‘29‘‘, Einheit I, Kapitel 1, Aufgabe C3)

I. Woran denken Sie beim Thema „Prüfungen“? Ergänzen Sie das Assoziogramm.

Prüfung
- 109 -

II. Was sind die Gründe (G) für Prüfungsangst? Was sind Erscheinungsformen?

(G) (E)
Ich werde ganz rot.
Ich zittere.
Ich bekomme weiche Knie.
Ich beginne zu stottern.
Ich habe Angst, dass ich mich blamieren werde.
Ich habe Angst, dass ich durchfalle.
Ich habe Denkblockaden.
Ich habe schwitzende Hände.
Ich habe Angst, dass mir zu der Frage nichts einfällt.
Ich esse und trinke ständig.
Ich kann mich gar nicht konzentrieren.
Ich habe Angst, dass mich der Professor kritisch anschaut und negativ beurteilt.
Ich habe Angst, dass die Kommilitonen anfangen zu lachen.
Ich habe Angst, dass ich negativ beurteilt werde.
Ich habe Herzklopfen.
Ich leide unter Schlafstörungen.

Was kann man gegen Prüfungsangst tun?


Wie kann man Prüfungsangst abbauen?

II. Was tun Sie, wenn Sie Prüfungsangst haben? Kreuzen Sie in der 1. Spalte an, was
Sie tun.

Das tue ich Das tut Katarina


Sich vorher ausschlafen
alle Prüfungsthemen mit Freunden vorher nochmal
besprechen
Tag und Nacht lernen
Kaffe und Cola zum Wachbleiben trinken
alle Fakten einfach auswendig lernen
Sich eigene Gedanken zum Thema machen
Johanniskraut und Melissentee trinken
Beruhigungstabletten nehmen
Yoga machen

II. Hören Sie, was Anna und Katarina gegen Prüfungsangst tun und kreuzen Sie in der
2. Spalte an, was Sie gehört haben.

III. Warum sind für Katarina schriftliche Prüfungen schwerer als mündliche? Hören
Sie das Gespräch eventuell noch einmal.

……………………………………. , weil ………………………………………


……………………………………. , weil ………………………………………
……………………………………. , weil ………………………………………
- 110 -

IV. Was würden Sie Katarina raten, wenn sie eine Prüfung machen müsste? Machen Sie
zwei Vorschläge und begründen Sie diese. Verwenden Sie Redemittel aus dem
Kasten.

Beispiel:
- Wenn du eine Prüfung machen musst, dann solltest du am Abend vorher früh schlafen
gehen.
- Früh schlafen zu gehen ist gut, weil man sich dann am nächsten Tag gut konzentrieren
kann.
- Wenn du eine Prüfung machen musst, dann solltest du am Abend vorher früh schlafen
gehen, weil du dich dann gut konzentrieren kannst.

Vorschlagen Begründen
Wenn du eine Prüfung machen musst, dann Eine Generalprobe ist nützlich, weil …
kannst du …
Wenn du eine Prüfung machen musst, dann Während der Prüfungen sollte man … , denn …
solltest du …
Du kannst … Das kann ich nur empfehlen. Nach der Prüfung kann man … , weil …
Vor Prüfungen ist es gut, zu … (Infinitiv) Vor Prüfungen ist es gut, zu … , weil …
Vor Prüfungen ist es gut, wenn du … Du solltest vor den Prüfungen … , denn sonst …

9. Pro Großstadt – pro Kleinstadt

Aufgaben zum Text

Vorlaufphase
1.
Großstadt - Kleinstadt
In Deutschland spricht man von einer Großstadt, wenn die Zahl ihrer Einwohner über 100 000 liegt.
Wie viele Einwohner hat
- eine Kleinstadt?
- ein Dorf?
Suchen Sie diese Zahlen in einem Lexikon unter dem Stichwort Kleinstadt bzw. Dorf.
2.
Schildern Sie das Verhältnis Großstadt / Kleinstadt / Dorf aus der Sicht Ihres Landes.
3.
Bilden Sie zwei Gruppen. Die erste Gruppe befasst sich mit der Großstadt, die zweite mit der
Kleinstadt.
Sammeln Sie Gesichtspunkte, die für oder gegen das Leben in einer großen oder in einer kleinen Stadt
sprechen. Tragen Sie diese vor.

Hörverstehen
4.
Sie werden eine kleine Verteidigungsrede für eine deutsche Großstadt hören. Der Titel lautet:
„Einbetoniert und trotzdem frei“.
Erklären Sie den Ausdruck einbetoniert. (Hilfe: die Mauer – einmauern, der Beton – ein-
betonieren)
Interpretieren Sie den Titel.
- 111 -

5.
In einem zweiten Text kommt ein deutscher Kleinstädter zu Wort.
Hier lautet die Überschrift sinngemäß: „(Die Kleinstadt) gibt mir das Gefühl der Geborgenheit.“
Erklären Sie die Überschrift.

6.
Hören Sie zwei Mal den ersten Text (Pro Großstadt).
Welche Vorzüge des Alltagslebens nennt der „Einbetonierte“?
Wo gibt er zu, dass ihm einige schöne Dinge fehlen?
7.
Hören Sie zwei Mal die Verteidigungsrede für die Kleinstadt.
Welche Gründe nennt der Verteidiger der Kleinstadt?
Welche Zugeständnisse macht er dem Großstädter?
8.
Halten Sie eine kleine Rede für die Großstadt oder die Kleinstadt.
Folgende Hinweise erleichtern Ihnen diese Aufgabe:
 Notieren Sie vorher die Argumente, die für Sie wichtig sind, in Stichworten auf Deutsch.
 Ordnen Sie die Stichworte. Argumente, die zusammengehören, müssen auch zusammen
behandelt werden. Vermeiden Sie Wiederholungen.
 Geben Sie an, wenn Sie ein neues, wichtiges Argument bringen. Redemittel, die eine
Aufzählung oder eine Überlegung anzeigen, können Ihnen dabei helfen (→…)
 Legen Sie eine Reihenfolge fest, bei der die wichtigsten Argumente am Ende des Statements
erscheinen.

Quelle: Tetzeli H.J., Neuf-Münkel G., Latour B.: Wege. Deutsch als Fremdsprache. Lehrbuch. Neuausgabe.
Max Hueber Verlag, 1999. S. 53f.

GLOSSAR
e Anonymität (tu): uczucie bycia obcym w umbrausen szumieć, huczeć
wielkim mieście überschaubar zwięzły, przejrzysty
e Abgeschiedenheit samotność, odosobnienie zustoßen (stieß zu, zugestoßen s.) zdarzyć się,
e Bürgerinitiative, -n inicjatywa obywatelska przytrafić się
r Dunst, die Dünste (Pl.) mgła, opar, czad
einfallen (fiel ein, eingefallen s.) przyjść do głowy,
wpaść na myśl
s Fleckchen, - kawałek, plamka
e Geborgenheit, -en bezpieczeństwo
sich geborgen fühlen czuć się bezpiecznie
s Gefühl, -e uczucie
e Hanglage, -n położenie (np. domu) na zboczu
wzgórza lub góry
e Hässlichkeit, -en brzydota
heimelig przytulny
e Idee, -n / auf die Idee kommen wpaść na
pomysł
e Idylle, -n idylla
s Lokal, -e / das Lokal mit drei Sternen lokal
trzygwiazdkowy
Luft schnappen zaczerpnąć powietrza
r Laden, die Läden (Pl.) / der Tante-Emma-Laden
mały sklep prowadzący sprzedaż podstawowych
towarów codziennego użytku
e Rücksicht /aus Rücksicht auf (Akk.) z uwagi na
s Schallschutzfenster, - (das schallschluckende
Fenster) okna wyposażone w szyby dźwiękoszczelne
r Schandfleck, -e plama na honorze, skaza
e Stille / die ländliche Stille wiejska cisza
10. Arm aber sexy Länge 2’07

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Arm aber sexy zwei Mal und kreuzen Sie die richtige Lösung an.

1. Welche Antwort stimmt? Die deutsche Hauptstadt liegt …


a) beim Rhein.
b) vor dem Main.
c) an der Spree.

2. In den letzten Jahren hat sich Berlin … entwickelt.


a) nach Deutschlands Nummer eins in Sachen Sport
b) zum wichtigsten kulturellen Zentrum in Deutschland
c) in die reichste deutsche Stadt überhaupt

3. "Berlin ist in Aufbruchstimmung: …" Welche Antwort passt zu dieser Aussage?


a) Wütende Bürger zerstören Autos, Fensterscheiben und Türen.
b) Viele Berliner verlassen die Stadt, um woanders zu leben.
c) Die Menschen sind voller Energie, andere und neue Dinge zu machen.

4. Frühere deutsche Kulturzentren haben … verloren.


a) an Anziehungskraft
b) bei Ausstrahlung
c) vor Attraktivität

5. In vielen Ländern konzentrieren sich wichtige kulturelle Entwicklungen …


a) auf einen Ort.
b) in mehreren Zentren.
c) an einigen Städten.

II. Hören Sie den Text noch ein Mal und schreiben Sie auf, wie junge Kreative dargestellt
werden.
Sie tragen zerrissene Adidas-Anzüge.
_______________________________________________________ .
_______________________________________________________ .
_______________________________________________________ .

III. Interpretieren Sie die Worte des Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit, die zu einer Art
Slogan für die Hauptstadt geworden sind. Warum bezeichnet er Berlin als arm aber sexy?

IV. Antworten Sie auf die folgenden Fragen.

1. Was für ein Trend hat sich in der letzten Zeit in der Entwicklung der Weltmetropolen
bemerkbar gemacht?
2. Welche Tatsachen zeugen von der Entwicklung Berlins zu einer Kulturmetropole?
3. Welche Folgen hat der Weggang von Künstlern und Kunsthändlern für Köln?
4. Welche deutschen Städte haben an Attraktivität verloren?
5. Hat der Rückwärtstrend „Zurück in andere Städte“ bereits eingesetzt? Wer behauptet das?
V. Schreiben Sie die einzelnen Buchstaben von angesagt untereinander und finden Sie zu
jedem Buchstaben ein Wort, das man mit "angesagt sein" verbinden könnte,
z. B.:
A
lockeN
G
E
S
A
G
Trend

VI. Ergänzen Sie sinngemäß.

Berlin ist in _________________stimmung. Doch was bedeutet diese Stimmung für die
Entwicklung der _________________________ ? Viele sind für ein Leben in Berlin sogar bereit, auf
_______________________ bessere Angebote anderer Städte zu _________________________ .

In der Folge haben andere Städte Deutschalands an __________________________ verloren.


Deutschland folgt damit dem ________________________ vieler anderer Länder, deren kulturelles
Leben sich auf ein einziges Zentrum __________________________ .

Der Weggang von Künstlern, Designern und _______________________ stellt für jede Großstadt
einen großen _____________________ dar. Um der Gefahr der kulturellen
Bedeutungs____________________ zu entgehen, bemühen sich die Großstädte, die Kreativen zu
______________________ .

VII. Denken Sie sich anschließend einen Slogan aus, der Werbung für Ihre eigene Stadt oder
Region machen könnte. Warum ist Ihre Heimatstadt "angesagt“?

GLOSSAR r Kreative, -n jemand, der sich neue Dinge


an Attraktivität verlieren an Anziehungskraft ausdenkt; jemand, der künstlerisch tätig ist
verlieren; nicht mehr so interessant sein oder so gut locken jemanden/etwas dazu bringen, dass er/es
gefallen zu einem bestimmten Ort kommt oder etwas
angesagt in Mode, begehrt Bestimmtes tut
anziehen, zog an, angezogen (etwas zieht in Sachen bezogen auf etwas; zum Thema
jemanden an) hier: etwas bewirkt, dass jemand r Slogan, -s ein Satz, den man sich leicht merken
zu ihm kommt kann; einprägsame, wirkungsvoll formulierte
e Aufbruchstimmung, -en / in Redewendung
Aufbruchstimmung sein bereit sein oder Lust überholen durch größere Geschwindigkeit eine
haben, etwas Neues zu beginnen Person o. Sache einholen u. an ihr vorbeifahren,
e Bedeutungslosigkeit, -en das Unwichtig-Sein; vorbeilaufen
das Fehlen von Bedeutung r Verlust, -e das Verlieren
etw. bevölkern in großer Anzahl an einem Ort verzichten auf (Akk.) etwas nicht haben oder
sein tun wollen
brüten / über einem Text brüten sehr lange zerreißen, zerriss, zerrissen etwas mit Kraft in
über einen Text nachdenken Stücke teilen
r Designer, - (aus dem Engl.) jemand, der z. B.
Mode gestaltet
flüchten sehr eilig fliehen, sich einer drohenden
Gefahr zu entziehen versuchen
s iBook eine bestimmte Form tragbarer
Computer der Firma Apple
sich konzentrieren auf (Akk.) hier: etwas
bekommt die gesamte Aufmerksamkeit
11. Partystadt Berlin Länge 1’40

Aufgaben zum Text

I. Hören Sie den Text Partystadt Berlin zwei Mal und kreuzen Sie die richtige Lösung an.

1. Das Interesse an Sehenswürdigkeiten in Berlin hat sich gewandelt, weil …


a) es heute mehr bekannte Clubs gibt.
b) die Touristen jünger sind als früher.
c) die Menschen sich nicht mehr für Geschichte interessieren.

2. Die meisten Clubtouristen kommen …….. nach Berlin.


a) wegen der Discos "WMF" und "Weekend"
b) aus anderen deutschen Metropolen
c) mit Billigfliegern aus dem Ausland

3. Das Berliner Nachtleben ist wichtig für die Stadt, weil …


a) es die bekannten Sehenswürdigkeiten ersetzt.
b) Berlin eine urdeutsche Stadt ist.
c) es einen bedeutenden wirtschaftlichen Nutzen für die Stadt hat.

4. Große Berliner Clubs rechnen mit Tausenden von Besuchern: Sie …


a) erwarten, dass die Clubs gut gefüllt sind.
b) rechnen das Geld aus, das sie verdienen werden.
c) erwarten mehr Besucher als geplant.

5. "Das Nachtleben nimmt in Berlin ständig an Bedeutung zu." Wie kann man diesen Satz
anders sagen?
a) Der Besuch von Clubs wird immer teurer.
b) Wie ein Magnet zieht das Nachtleben viele Unternehmer an.
c) Das Nachtleben wird immer wichtiger für Berlin.

II. Bitte tragen Sie die fehlenden Wörter in der richtigen Reihenfolge in den Text ein.

Highlight – besuchen – Berliner Mauer – Wirtschaft – Clubs – Arbeitsplätze – Welt –


Billigflieger

Neben der ___________ sind ___________ wie das "WMF" heutzutage das ___________ einer
Berlin-Reise. Besonders junge Leute steigen sogar extra in _________, um die berühmtesten Clubs
der Stadt zu ___________.
DJs aus der ganzen ___________ machen die Nächte in den Clubs zu einmaligen Erlebnissen. Auch
die ___________ profitiert vom Clubtourismus: Die Besucher aus aller Welt schaffen nämlich
___________.

III. Antworten Sie schriftlich auf die folgenden Fragen.

1. Warum erfreut sich Berlin einer so großen Beliebtheit bei der Weltjugend?
2. Wie heißen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins?
3. Wie viele Touristen kommen jedes Wochenende nach Berlin?
4. In welchem Alter sind die meisten Clubtouristen und aus welchen Ländern kommen sie?
5. Warum stellten sich Lokalpolitiker lange gegen die Clubs?

IV. Charakterisieren Sie den Einfluss des Nachtlebens auf die wirtschaftliche Entwicklung
Berlins. Benutzen Sie dabei folgende Ausdrücke.

der Faktor - der Umsatz - an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen - rechnen mit - das
Wachstum

V. Warum kommen junge Menschen so gerne nach Berlin? Zählen Sie die Gründe auf.

Sie wollen das Nachtleben von Berlin genießen.


________________________________________________________ .
________________________________________________________ .
________________________________________________________ .

VI. Ergänzen Sie die Lücken im Text.

Die Weltjugend liebt Berlin. Hier gibt es __________________ , die in der ganzen Welt bekannt
sind. Am Wochenende kommen Tausende junge Clubtouristen in die Stadt, um das Nachtleben zu
________________________ .

Die Berliner Sehenswürdigkeiten heißen heute "Berghain", "WMF" oder "Weekend". Wie
_______________________ ziehen weltberühmte DJs in diesen Clubs jedes Wochenende etwa
15 000 Gäste aus aller Welt an.

Mehr als zwei _________________________ der Besucher kommen aus dem europäischen
Ausland, Israel und sogar aus Übersee. Sie kommen mit Billigfliegern, um sich nach der Landung so
schnell wie möglich in die _______________________ vor den beliebten Clubs zu stellen.

Das Berliner Nachtleben ist mittlerweile zu einem wichtigen wirtschaftlichen


______________________ geworden. Und es nimmt weiter an _____________________ zu.

So ist aus Berlin, einer einst ________________________ Stadt, eine internationale


Party___________________ geworden. Sie ist nicht mehr nur die Stadt, die von der Mauer
________________________ war, sondern ein Ort, an dem Menschen aus aller Welt
zusammen_____________________ , um gemeinsam Spaß zu haben.

GLOSSAR r Faktor, -en hier: etwas, das eine bestimmte


angesagt sehr beliebt; im Trend Wirkung hat
anziehen (zog an, angezogen) / jemand zieht genießen (genoss, genossen) mit Freude,
jemanden an hier: jemand weckt das Interesse an Genuss, Wohlbehagen auf sich wirken lassen
etwas s Highlight, -s (aus dem Englischen) der
an Bedeutung zunehmen (nahm zu, Höhepunkt
zugenommen) / etwas nimmt an Bedeutung zu r Magnet, -e ein Stück Metall, das andere
etwas wird immer wichtiger Metalle anzieht
r Billigflieger, - umgangssprachlich: eine rechnen mit (D) etwas erwarten
günstige Fluglinie sich stellen gegen (Akk.) gegen etwas sein
r Club, -s (aus dem Englischen) hier: die r Umsatz, die Umsätze (Pl.) der finanzielle
Diskothek Gewinn
r Clubtourist, -en jemand, der eine Stadt urdeutsch sehr deutsch; so, dass es als
besucht, um dort in Clubs zu gehen besonders "deutsch" gilt
r DJ, -s (aus dem Englischen) Abkürzung für: sich wandeln / etwas hat sich gewandelt etwas
Diskjockey; jemand, der Musikplatten oder CDs (z. ist anders geworden
B. in einer Disko) spielt, damit die Leute tanzen