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INHALT
LEKTION

Kennen lernen 01: Begrüßung zur Prüfung 7 • 07: Seltsame


Gespräche 9 • 012: Vornamen II • Humboldt 13:
• Sich vorstellen Zimmer in WG 18
• Sich begrußen ..........................................................................................
OS: Begrüßungsriluale 8 • 015: "Fünf Fragen reisen
• Verhalten beschreiben um die Welt" 12 • 020: Private Homepage 14
• Heikle Situationen entschärfen
010: Sich in heiklen Situationen vorstellen 10 •
014: Vornamen 11 Lv
...............................................................................•..........
022: "Ich über mich": Text für die Homepage 15
/
Leseverstehen, Teil 1 16

Reflexiv· und Reziprokpronomen >

Orte 06: Stadt oder Land? 21 • Humboldt 13: Feng ~


Shui30 ~
..............................................................................•...........
• Häuser beschreiben
012: In der Großstadt 22 • 015: Linke lieben die
• Mengenanteile ausdrücken Stadt 24
• Berichtigen ..........................................................................................
03: Ein Haus, eine Stadt beschreiben 20 • 011: rI
Vorteile - Nachteile 22 • 017: Statistik interpre- ~
tieren 24 • 019: Rollenspiel "Stadtplanung" 25 •
g.~~:.~?~.~.l:'.~~.~.i.~:.i.~~!~.~..~~ .
026: Brief aus dem Gä5tehaus 27 I
Leseverstchcn, Teil 2 28

Konjunktiv 11: Irrealis' Adjektivdeklination • )


Komposita: Nomen • Passiv mit Modalverb'
Richtungsangaben

Freizeit und Fitness 07: Telefongespräch 33 • 09: Imerview: Trends im


SPOrt 34 • 023: Zeitvertreib für Rentner 39 •
• Bewerten Humboldt 13: Jogging
..........................................................................................
• Überreden 04: Mini·Umfrage 32 • 012: Fitness·Tipps 35 •
• Ratschläge geben 014: "Extremisten" 36 • 019: Sport? - Nein,
• Argumente vorbringen danke! 38
..............................................................................•...........
• Wunschvorstellungen 03: Freizeitbeschäftigungen 31 • 08: Jemanden rI
überreden 33 • 011: Diskussion über die Fitness· ~
welle 35 • 013: Ratschläge geben 35 • 018:
Liehlingssport 37
Leseverstehcn, Teil 3 40

Ratschläge mit "sollte" • Präpositionen bei Zeit- )


angaben • Komparation • Konjunktiv 11

drei 3


INHALT


Tägliches leben 04: Radio: Aufwachen 44 • Humboldt 13:
..Multi-Kulli
__
54 _-----------------------------_._---------
• Über Gewohnheiten sprechen Ü12: Welcher Esstyp sind Sie? 48 • 017: Harn-
• Sich verabreden
~~~~:._~_:._~_.~~.~:.~!~!~_~.~_~~.~.~:..~:!~p.~~_?~ ----.----------
• Jemanden einladen
• Definieren
Ü3: Feste Termine 43 • 05: Tagesablauf 44 •
07: Bildcrgcschichtc 45 • 011: Party 47 • 015: q
• Party organisieren Essgewohnheiten 50 • Ü17: Rezept erzählen 50
• Rezept weitergeben ---------------------------------------------------------------------------------------;
Ü20: Einladung schreiben 52
----------------_ _--------------------_ _._ -----_.;"
Sprachbausteine, Teil 1 53

Tages· und Wochentermine • Reflexivpronomen >


Akkusativ und Dativ • Relativsatz • Komposita:
Nomen • Korrelationen mit "wenn" und ,.je ... ,
desto ..." • Adjektive aus Nomen' "weil" und "denn"

Ausbildung und Beruf ÜS: Gespräch beim Berufsberater 57 • 019: Seltene


Berufe 62 • 024: Humboldt 13: Angst!
.................................................. 66 ............•.........•
_._--------_._._
• Vergleichen und kommen-
tieren 08: Lehrlinge als Unternehmer 58 •
• Um Rat bitten g.!~:.~~~~~.~.~ g.~~:.~~~~~~.~.~.~.~.~p.~~~.~.~ .- .
• Ratschläge geben Ü3: Statistiken 56 • 07: Rollenspiel: Berufsberatung
57 • 017: Berufe 62 • 023: Was hätte sein
q
• Informationen zusammen·
können 63_-_
. __ __ -
fassen
016: Anzeige im Intemet61
• Seine Meinung begründen I
Sprachbausleine, Teil 2 65

obwohl" und trotzdem" • "lassen" • Konjunktiv 11 >


der Vergangenheit

Lernen 02: Erinnerungsfotos 68 • 014: Gespräch über


Klassentreffen 72 • 020: Info-Telefon der VHS 76
• Personen beschreiben Humboldt 13: Rhetorik für Frauen 78
..............................................................................•........
• Ein Ereignis erzählen
012; Zwei Lehrer 71 • 018; Die "verrückle
• Informationen einholen Volkshochschule" 74
und geben
Ü8: Aus der Kindheit erzählen 69 • Oll: Verhalten
beschreiben 70 • 016: Statistik lesen 73 •
q
g.~.~:.~~!!~_~~~_i_:!:_~_~~:~.~~~~.~?~.~~~~~~.':'..~~ _
014: Einladung zum Klassentreffen 72 I
Hörverstehen, Teil I 77
.................._._ _......................•..........••••••••••••.....J
"als" und "wenn", "bevor" und "nachdem"
Antonyme
>
INHALT
LEKTION

Zwischenmenschliche 011: Drei Gespräche 82 • 014: "Ist es wahr ... ?" 84 •


Beziehungen 015: Streitgespräch 85 • Humboldt 13: Heinzis
Date 90
................................................................................................
• Ratschläge geben 04: Psychotest: Menschenkenntnis 80 • ÜB: Schlüssel
• Auffordern
~~.~.!~.~~.~!..:.. 9.~~:::~.~.~~~.~?~~~'.~~ .
• Um einen Gefallen bitten
09: Ratschläge 82 • 012: Um etwas bitten 83 • 013:
• Streiten und beschwichtigen Menschen beschreiben 84 • 017: Konsens finden 85
022: Sich beklagen, Verhaltensvorschläge machen 87
................................................................................................
023: Ein Brief aus weiter Feme 88
I
Hörverstehen, Teil 2 89

Imperativ und andere Aufforderungsformen • Finalsätze )


mit "um zu ... " und ..damit ..."

•• Konsum
• Einkaufsgewohnheiten
• KJeiderkauf
06: Verkaufsgespräch 93 • 022: Bequem einkaufen 100· ~
Humboldt 13: Großeinkauf 102 ~
................................................................................................
012: Werbeanzeigen 95 • 019: Auktion im Netz 99
• Begriffe definieren
07: Rollenspiel: Verkaufsgespräch 93 • 01B: Auktion 98 q
....................................................................................- .
016: E-Mail aus dem Intcmct-care 97
I
Hörverstehen. Teil 3 101

Komparation • Komposita: Nomen • "werden" bei )


Passiv und Futur' Phonetik: Wechsel beim Wortakzent

Neue Medien 09: Computerfieber 106 • 014: Junge Menschen am S


Computer 107 • 021: Anrufbeantworter 110 • 025:
• Auf Anrufbeantworter Lied "Computcrliebe" 111 • Humboldt 13: Kwiddcl 114
................................................................................................
sprechen Ü6: Kommunikationspannen 105 • 016: Vermischte
• Ein Erlebnis erzählen Meldungen lOB
• Zustimmen und wider-
sprechen 02: Diskussion über Computer 103 • 011: Statistik lesen 11
• Gründe angeben und kommentieren 106 • 015: Meinungen begründen '-V
• Informationen zusammen- 107 • 024: Anrufbeantworter einrichten 110
fassen
020: Meldungen schreiben 109
I
Schriftlicher Ausdruck 112

Gründe (1): "weil", "denn", "deshalb" )

fünf 5



Reise und Mobilität 016: Zwei Gespräche 121 • 021: Interview mit
einem Psychologen 122 • Humboldt 13: Last
• Sich beschweren minute 127
• Beschwichtigen
05: Das Jahrhundert der Mobilität 116 •
• Grunde nennen 011: Freiheit auf zwei Rädern! 119 •
022: Quiz: Traumstraßen Deutschlands 12J
......................................................................................
Ü9: Sich beschweren im Hotel 118 • 014: Über
einen Menschen erzählen 120 • 020: Spiel: Was
machst du im Urlaub? 122
012: Lcserbrief 119

Mündliche Prüfung 124

Futur· Gründe (2): .,weil", "da", "wegen" )

(;RAMMATIK

seit!! 128

STARKE Ul!ID UNRE(;ELMÄSSI(;E VERBEN

seIl!! 152

LPHABETISCHE WORTlISTE

Seite 154

TERMINKALENDER B (ZU DBUN(; 6 AUF SEITE 4S1

Seite 181

OUELLENVERZEICHN IS

seite 182

6 ",,",

1. Hören Sie drei Cesprächsanfänge.


Welches Bild gehört wohl zu welchem Gespräch?
Um was für eine Situation handelt es sich?
Welcher "Kandidat" verhält sich Ihrer Meinung nach am besten?

2. Lernen Sie sich kennen.


Arbeiten Sie zu zweit. Stellen Sie sich einander kurz vor.
Stellen Sie danach Ihre Partnerin oder Ihren Partner im Kurs vor.

1 1


LEKTION


3. Sehen Sie sich die Bilder an.
> Wer macht was?
§10 sich zunicken sich küssen sich zuwinken
sich umarmen sich auf die Schulter klopfen sich die Hand geben

TIlI:_ dlIel1 2., , 11 Der Mann und die Frau


siCll
~ Peiden Freunde ..~
schütteln sich die Hand.
WI' geben uns d.e Hand
Sie Ilabell SiC/l nur kUrz zuoe Wlllkt ~

> 4. Mit welcher Geste begrüBen Sie folgende Personen?


S 11 Arbeiten Sie in kleinen Gruppen. Fragen Sie sich gegenseitig.

Wie t1egrüßen 5ie Ihren Cheft' I Wir get1en un5 jet:len Tag die Hand. }
flCh nicke ihm morgens nur kurz zu.
~ V-
'y
Wie begrüßen Sie ... ?
> im Privatleben: im Berufsleben:
§2 Ihre Multer- Ihre Kinder- einen guten Freund Ihre Chefin / Ihren Chef - Ihre Lehrerin /
/ eine gute Freundin - den fünfjährigen Sohn Ihren Lehrer - eine Arbeitskollegin, die
eines Bekannten - Ihre Nachbarin / Ihren Sie gern mögen - einen Arbeitskollegen,
Nachbarn - Ihre Großeltern - Ihre Frau / Ihren den Sie nicht so sehr mögen
Mann - Ihren Bruder I Ihre Schwester

5. Lesen Sie den ersten Teil des Textes .,Begrüßungsrituale u •


Welche der in diesem Text beschriebenen Gesten finden Sie auf den Bildern oben dargestellt?
Welche nicht?
Die menschlichen Begrüßungsrituale sind auf der ganzen Wett recht unterschiedlich. In vielen west-
lichen Ländern schüttelt man sich die Hand. In Asien legt man beide Hände vor der Brust zusam·
men, mit den Fingerspitzen unter dem Kinn. In ostasiatischen Ländern begrüßt man sich mit einer
Verbeugung, in Japan spielt dabei der korrekte Verbeugungsgrad eine große Rolle. In $üdamerika ist
der "Abrazo üblich, eine Umarmung, bei der man seinem Gegenüber vielleicht auch auf die SChul
M 4

ter klopft. Im arabischen Raum bewegt man seine rechte Hand vom Herzen über die Stirn nach oben
und grüßt.

8 adlt
LEKTION 1 1
Der Handschlag ist zwar in vielen Ländern üblich, aber er ist nicht überall gleich. In Deutschland soll·
te man die Hand des Gegenübers bestimmt, aber nicht zu fest drücken, der Handschlag im Mittle-
ren Osten fällt dagegen sanfter aus. Im Westen gehört ein Augenkontakt zum Handschlag, in Japan
und Korea blickt man sich nicht in die Augen. Der Handschlag geht fast überall in der Wett vom Mann
aus, nur sehr selten von einer Frau und eigentlich nie von Kindern. Im südlichen Europa und in $üd-
und Mittelamerika ist der Handschlag meist gefühlvoller und wird oft von einem Griff der linken Hand
an den Ellbogen oder Unterarm des Gegenübers begleitet. In Russland beginnt man oft mit einem
Händeschütteln und umarmt sich dann.

6. lesen Sie den zweiten Teil des Textes.


A Welche Aussagen sind Richtig, welche sind Falsch? R~ FIItcIl

a) In Deutschland drückt man die Hand des Gegenübers so fest wie möglich.
b) In Japan sieht man dem Gegenüber in die Augen.
c) Meist reicht der Mann zuerst die Hand.
d) In Südeuropa gibt man sich die Hand und umannt sich dabei.
B Gibt es im Text Aussagen, mit denen Sie nicht einverstanden sind?

7. Hören Sie drei Gespräche. Welches Bild gehört zu welchem Gespräch?


1/4-6
Gespräch 1: Gespräch 2 Gespräch 3:

8. Hören Sie die Gespräche noch einmal.


A Worum geht es?
B Aus welchem Land kommen die Leute? Deutschland = D
Österreich = A
Gespräch 1: Gespräch 2: Gespräch 3:
Schweiz =eH

9. Was meinen Sie?


A Sind die Leute in den Gesprächen ...
zu höflich? besonders höflich? höflich? unhöflich?
B Wie würden Sie sich in diesen Situationen verhalten? Erzählen Sie.
neun 9

1 1


LEKTION


q 10. Spielen Sie Gespräche zur folgenden Situation.
Sie ziehen gerade in Ihr neucs Appartement ein.
Obwohl es Sonntag ist, bohren Sie ein paar Löcher
und schlagen ein paar Nägel in die Wand.
Da klingelt es an der Tür. Ihr Nachbar beschwert sich
über den Lärm. Stellen Sie sich vor und versuchen
Sie ihn zu beruhigen oder loszuwerden.
Arbeiten Sie zu zweit. Machen Sie sich zuerst Notizen
und überlegen Sie, ob das Gespräch cher sachlich sein
soll oder eher emotional.

formell informell: mit "Sie" oder mit "Du"


Guten Tag. Tag. / Hallo!
Guten ..., Herr Müller. Tag, I Michacla!
Grüß Gott, I Frau Hallo, Frau ... I Herr.
Mein Name ist informell: nur mit "Du"
Ich bin ...
Freut mich. Schmidt. Salü. / Scrvus. I Grüß dich/euch.
Sind Sie nicht Frau ... / Herr ... ? Salü, / Servus, / Grüß dich, Michaela!
Du bist doch Andreas, oder?
I
Sie sind doch Frau , nicht wahr? I
Herr ,

höflich unhöflich
Entschuldige, / Entschuldigen Sie, aber ... I
Du kannst doch nicht einfach .. !
Ich fürchte, du/Sie ... Sie können

Darf ich dich/Sie bitten, ... zu .


I
Was fällt dir I
ein, heute ...
Ihnen am Sonntag
Ich muss dich I leider darauf aufmerksam um diese Zeit ...
Sie machen, dass ...
Hör I
bitte sofort mit ... auf!
Hören Sie

Höfliche Reaktion Unhöfliche Reaktion


Entschuldige, I I
dass ich d~ch . Sagen Sie / Sag mal, ... !
Entschuldigen Sie, wenn SIe . Also hören Sie / hör mal, ... !
Es tut mir sehr Leid, Das geht dich I Sie überhaupt nichts an!
Ich höre sofort auf. Kümmere dich I I
um deine Sachen! I
Aber ich muss leider noch ... Kümmern Sie sich Ihre
Es dauert aber nur noch ... In meiner Wohnung ... , so lange ich will!

10 zehn
LEKTION 1 1
'1. Lesen Sie die folgende Liste
Die beliebtesten Vornamen in Deutschland
mit den beliebtesten Namen.
Welche dieser Namen können Sie
in Ihre Muttersprache "übersetzen"? Jungen Mädchen
Welche amen gefallen Ihnen? 1. Lukas 1 M.H1e Man,],
Für welche Namen kennen Sie
2. Alexander 2. Sophlf'
eine "Bedeutung"?
3. Maxlmillan 3. Anna Anne
4 leon 4 Laura
5. Tim \ SM sarah
6. Damel 6 Jul a
7 Nlklas 7 MlCheHe
S.Jan 8. lea

12. Hören Sie eine Radioreportage zum Thema ..Vornamen".


Welche der folgenden Fragen werden in der Sendung beantwortet?
Da) Welche Namen sind zur Zeit modem?
Ob) Wie sollte ich mein Kind auf keinen Fall nennen?
oc) Werden alle Namen, die mir gefallen, akzeptien?
od) Wo kann ich Ratschläge bekommen?

13. Hören Sie die Radioreportage noch einmal.


Welche Aussagen sind Richtig, welche sind Falsch?
a) Im 15. Jahrhundert hießen in Deutschland drei Viertel aller Männcr Johann.
b) Die Familientradition spielt bei der Namensgebung keine Rolle.
c) Ludwig ist mit seinem amen sehr zufrieden.
d) Karl Jakobs Vater heißt Franz.
c) Heute sind "alte" amen wieder modem.
f) Man kann seinem Kind jeden amen geben, den man will. ••
• ••
g) Die Namen Pepsi-Carola und Winnetou wurden nicht akzeptiert.
h) In der Regel können Kinder nur zwei Vornamen bekommen.

14. Gesprächsrunde
Sprechen Sie in kleinen Gruppen über die folgenden Aspekte.
a) Erzählen Sie von Ihrem eigenen amen.
Gefallt er Ihnen? Kennen Sie die Bedeutung? Steht er in einer Familientradition?
b) Wie heißen Ihre Eltern und Geschwister?
c) Wie haben Sie Ihre Kinder genannt bzw. wie würden Sie Ihre Kinder nennen? Warum?
d) Wurden Sie Ihrem Kind einen ungewöhnlichen Namen geben? Warum (nicht)?
e) Berichten Sie über typische und beliebte Namen in Ihrem Heimatland. Übersetzen Sie
die "BedeulUng" - wenn möglich - ins Deutsche.
Berichten Sie im Kurs über die interessantesten Ergebnisse.

elf 11
LEKTION 1 2




'5. Fünf Fragen
Fünf Fragen reisen um die Wett
A Lesen Sie die nebenstehenden Zum Ende des Jahrtausends haben wir Jungen Menscherl in
Fragen aus einem Fragebogen verschiedenen Erdteilen die folgenden Fragen gestellt:

--
in einer Zeitschrift.
1. 'Worauf legen Sie im leben besondefen Wert?

2. Worauf können Sie veniChten?


Wert \eOlIn t auf AkkusatIV
verzichten t auf Akkusativ 3. Worin besteht Ihrer Meinung nach der Sinn des lebens?
beStehen t in DatIv ..
bedeUten t für AkkusatIV (+ zu InfinitIV) 4. Was bedeutet für Sie GIOCk?
tliumen • \/01\ DatIV
5. lNovon trälM'llen Sie?

B Lesen Sie jetzt die Antworten von drei jungen Leuten.


Welche Frage passt zu welcher Antwort?

Mona,18
SOdafrlka
.. • Auf Luxus. 2
lusatrw'rwl mit tnn El-
tern und Geschwistern ,~~ • Ich frage mich das auch dauernd. Aber ehrlich gesagt
finde ich keine Erklärung.
lebt sie in t1ner HOtle am
Rand von Kaplladt.
Drvvlen betreib! die FI-
. ,'li • Eine gute Ausbildung, sie ist der Schlüssel zum Erfolg. Da-

~• I'
mit kann man alles erreichen; ohne Ausbildung gar nichts.
milIe lIUl;h einen Idwlen
l..adBn. Mona geht -..I ei- • Mit mir selbst zufrieden zu sein und so sein zu dürfen,
ne I-igh Sehoollür Mid- wie ich bin.
ctwL Dort gefiII • h
MlY, SIIY lIUl • Ich habe viele Träume, dl6lch mir erlüllen möchte. Ich bin
sicher, dass ich es eines Tages schaffen werde.

Kart, 33 • Gesundheit und Zufriedenheit. Alles andere


Österreich
Kat! I$t Boeft~ Er ist nicht so wichtig.
hat mrl _l.ebenIge- • Auf alte so genannten Statussymbole: modische Kleidung,
fätwm JoseIine .... klei-
ne Tochter (Martlna, teures Auto und so weiter.
1'~ Jahre). Die Familie • Wenn ich unsere Kleine lachen höre und sehe,
lebt in einem alten HAus- dann bin ich restlos glücklich.
chen am Ortsrand von

...........
St. Wolfgang im Salz- • Von einem zweiten Kind. Aber die Josj mag nicht
so recht.
• Darauf gibt es keine k\KZe und etndeutige Antwort.
Das leben selbst ist der Sinn.

$un Pan, 20
Laos • Davon, einmal lehrerin zu werden.
SeIt Soo p., Geografie • Viele Freunde um mICh zu haben, die ft1r mictl da SInd
studiert, lebt SIe Im
Studentflnwohnheun m und die mICh verstehen.
V.en!l8ne. s.ehat zwei • Meinem Land zu dienen.
jUngere SctIYiestem l.Wld
drei jQngere 8lilc:Ier. Im • Auf große Autos oder so etwas.
Vater ist DorfIehr«. lhre • lernen und die Eltern glücklich machen.
Muller Hausfrau. Sun
Pan steht morgens um
fünf auf. SbCkt _ St~

de. ist boa ZOO! Nachmrl:-


lag in der UnI, dln'l kaJft
_ .." kodrt Essen l.Wld
lernt biIJ um 21 UIY.

12 zwölf
LEKTION 1 2
16. Fragen und Antworten )

Arbeiten Sie in kleinen Gruppen. Stellen Sie sich gegenseitig Fragen. 115
Beispiele: Wovon träumen Sie? - Von einem großen Auto.
Davon, dass es allen MelISchen gut geht.
Ich träume von ...
Wofür interessieren Sie sich? - Für .. ' wor... - d.r... Tllem.n Ittv.tl2, S12
Dafür, dass ... • WQr.Jufkannst du vernchlen?
• Auf luxus
Womit beschäftigen Sie sich? - Mir ... • Datauf, d.1ss du mir SOlche Fragen stellst

17. Kettenspiel
AsteIlt B eine Frage mit einem der folgenden Verben.
B antwortet und stellt C eine andere Frage mit einem der Verben.
Verben mit Präposition + Akkusativ Woran zweifel5t. du
glauben + an Akk. sich ärgern + über Akk. manchmal? J
sich verlassen + auf Akk. sich aufregen + über Akk.
vertrauen + auf Akk. sich bemühen + um Akk. DSl1In. d.a% die Men5Ghen
sich einsetzen + für Akk. vemünfr,jg 9ind.

Verben mit Präposition + Dativ


zweifeln + an Dat. sich fürchten + vor Dat. träumen + von Dat.

18. Fünf Fragen reisen durch den Kurs.


Beantworten Sie auf einem Blau die fünf Fragen des Fragebogens. Schreiben Sie davor zwei bis
drei Sätze über sich selbst.

I"" "'".,n,,,
4U< Iww.,. I"" rtudiu. PlUl.rop!<ib in<, drittvf, JW<Utu. 1""!<IJt,.ur..ww.
E1tuH/untf,~8ruderiH.,~~, iH.,ti.ner!JYOßut.- WOIu1.u..y im.-f~/.Uff,.

, wor""fUj.id.in<,WuolmolUiuuo Wut< - "'uf~j"-JtudWu<b,,,,,,,,,·


2 wor""flwu.id."",wk."" - "'ufW.H4U< in<,tj,~.
3 woriK-bemitt: HUUur MtiIuutj ffA.dt-der f~du WeJU!-
4 wMb~FU<irJ"tjliidG<-

5 WO/ltlH/tr~idt-!-

Die Blätter werden eingesammelt, gemischt und vorgelesen. Die Gruppe rät, wer was geschrieben
haI.

19. Kursporträt
Bringen Sie ein Foto von sich selbst mit oder malen Sie ein Selbstporträt. Kleben Sie die Bilder auf
ein großes Plakat und schreiben Sie Ihre korrigierten Texte aus Aufgabe 18 dazu.

dreizehn 1]


I


10. $ehen Sie sich die fol.enden relllo en.
Wo kann man solche Texte finden?

Wir sind:
Warum denn das!
Canl: einfaCh: UnseN Ina und HilnlId
Verwandten, Freunde und (die alten Grelffsteins)
Bekannten leben In Argendnlen
Marlene und Ja"
und Kolumbien. auf Sri Lanka
(die Jungen Grelffstelns)
und Ball, In den USA, In
Südafrtka und Ka,sachsun - und Wut::r:el
die wollen wir über alle (der wuschelige Grelffsteln)
GREIFFSTEIN-News aus "Good
Old Germany<' unterrichten. TSCHOSI CIAOI
Und wie sollte das schneller und
preiswerter gehen als mit dem ARRIVEDERCII
WWWl

Und hier die AKTUELLEN NEWS zum Ankllcke


... Martenes Geburtstappart..l (89 KR, 12.10.) AU REVOIRt
.. Wunels a'lantisches Loch Im Stadtpark (12 KB, 19.08.) SEE YOU!
... Ina und Hanlld Im Norwgen.Urbub (69 KR, 16.08)
... Ja"s Zeugnis (49 KB t 01.06.) HASTA LA VISTA!

n Problem Keine

i
;~i;:?=:::::~~~hlechte
ler2e tung, lehrer.
ab der

.994 r Jobsudle N~ch

'............l1Itn hat

••
LEKTION 1 1
21. Vergleichen Sie die beiden Texte.
A Welche Homepage gefoillt Ihnen besser? Warum?
B Markieren Sie die Informationen, die Sie wichtig und interessant finden. Welche sind Ihrer
Meinung nach unnötig?

22. Ich über mich I


SIelIen Sie sich vor, ein Freund gestaltet eine Homepage mr Sie. Schreiben Sie dafür einen Text
über sich selbst.
Was möchten Sie anderen Menschen über sich mitteilen?
a) Entscheiden Sie: Möchten Sie eher wie Familie Greiffstein oder eher wie Paul Schönberg
schreiben?
b) Schreiben Sie zuerst Stichpunkte auf. Arbeiten Sie auch mit dem Wörterbuch.
e) Bringen Sie Ihre Stichpunkte in eine sinnvolle Reihenfolge.
d) Formulieren Sie Ihren Text. Verwenden Sie dafür einen Fantasienamen.

Name Wantasietlamef) persöllliche Eigenschaften


Wohllort/l/erkwrft Ich bin sehr sponlich - unsportlich.
ziemlich ruhig -lebhaft.
Alter ernst - fröhlich.
Familie
/lobbys/Preizeit Schule
Ich interessiere mich für ... Ich besuche die ... schule.
Ich beschäftige mich gern mit ... Ich habe den Hauptschulabschluss.
In jederfreien Minute ... die mittlere Reife.
Aussehen das Abitur.
Beruf Studium
Ich bin . Ich besuche die ... ·Universität in ...
Ich bin von Beruf. Ich studiere ...

Ich arbeite
habe eine Stelle
I
als .
bei .
Ich habe mein Studium abgeschlossen.
abgebrochen.
Kemlwisse
Ich habe gute Computerkenntnisse.
nur geringe Sprachkenntnisse.

23. Wer ist wer?


Da!> hier ie.t e.icher Maria.
Hängen Sie Ihre Tcxtc im Klassenzimmer auf. Sie !>pielt doch 60 gern Fußball.
Alle raten: Wer ist wer?
Nein, da!> glaube ich nicht.
Da!5 ie.t eher Tim. Er ...

fünfzehn 15


LESEVERSTEHEN TEIL I


In diesem Prüfungsteil bekommen Sie zehn Überschriften und fünf kurze Texte.
Sie sollen für jeden der fünf Texte eine passende Überschrift auswählen.

L Arbeitszeit: etwa 20 Minuten

Vor dem lesen


Überschritten: Lesen Sie die Überschriften und markieren Sie, in welchen es um das gleiche
Thema gehen könnte.
Beispiele: A) Geschwister finden sich nach 54 Jahren wieder!
H) Nach ,2,4 Jahren: Wiedersehen im Internetcafe
0) Der neue Treffpunkt für alle, die nicht allein sein wollen!
F) Seit zwei Jahren: Treffpunkt in Mönchberg

l.lCI Lesen und Lösen


Hauptaussage: Lesen Sie die Texte nicht Wort für Wort, sondern versuchen Sie, das Thema und
die Hauptaussage zu erfassen.
Die kleinen Unterschiede: Achten Sie auf die kleinen Unterschiede in den Überschriften. Nur
eine passt wirklich.

Lesen Sie zuerst die 10 Überschriften (A-J).


Lesen Sie dann die 5 Texte (Nr. 1 bis 5) und entscheiden Sie: Wclcher Kurztcxt passt zu
welcher Überschrift? Sie dürfen jeden Kurztext und jede Überschrift nur cinmal verwendcn.
(Nur den Kurztext aus dem Beispiel dürfen Sie noch einmal verwenden.)

Beispiel: Geschwister finden sich nach 54 Jahren wieder!


Lösung: Die Überschrift passt zu Text 2.

A Geschwister finden sich nach 54 Jahren wieder!


B Kurs: Grundwissen Internet
C Erfolgreich durch Motivationstraining
D Der neue Treffpunkt für alle, die nicht mehr allein sein wollen!
E Kennen lernen durch das Internet
F Seit zwei Jahren: Treffpunkt in Mönchberg
G Kurs: Motivation durch das Internet
H Nach 54 Jahren: Wiedersehen im Internetcafe
J Kennen lernen am Telefon
J Lernen mit dem Internet
Lösungen: Text 1: Überschrift
Text 2: Überschrift
Text 3: Überschrift
Text 4: Überschrift
Text 5: Überschrift

16 sechzehn
LESEVERSTEHEN TEIL I

)
1 4 ! l'
Wollen Sie endlich wieder "unter die Leute ?
U
Warum haben einige Menschen Erfolg und
Nichts leichter als das: Kommen Sie heute andere nicht? Darauf gibt es eine ganz einfa-
Abend um 20 Uhr zur Eröffnung der ..BLAUEN che Antwort. Jeder Mensch besitzt 100%
ROSE u , Mönchbergs ersten und einzigen Lebensenergie, aber nur wenige nutzen mehr
Single-Treff! Bei angenehmer Musik und einem als 10% davon. Willst auch DU endlich zu
schönen Pils unterhält man sich ganz locker den Erfolgreichen gehören? Dann komm zu
und entspannt. Unsere Tanzfläche ist groß ge· mir und entdecke DEINE versteckten Ener-
nug für jeden Stil und klein genug, um sich gien. Erst wenn DU sie kennst, kannst DU sie
näher zu kommen. Machen Sie es wie wir: Vor nUtzen. Denke immer daran: Das Leben ist
ZWel Jahren haben wir uns genau auf diese kurz! Warte keinen Augenblick länger!
Welse kennen gelernt! Wir freuen uns schon Komm zum ENERGIE·100·MOTIVATIONS-
sehr auf Sie! Ihre Wirtsleute und Gastgeber. TRAINING von DR. PRAXENFELDER.
Mareike und Fred Hennemann. Ich werde DIR helfen! Rufe 00200·9898981

2 5
Kurzinterview
Sie haben Im Krieg ihre Eltern verloren und
'lr'Urden in den Wirren der Nachkriegszeit voneinander HitBizz.·Machen Computer emsam?
Kathrin: Ouatsch! Wir haben uns ubers Inlernet
getrennt Nun haben sich Anna 157) und Mafia (59)
kennen gelernt.
5<higu"" nach ure 54 jah""_ g<ful1del1! Moglich HltBizr Wie das?
'MIme dies durch das Interner und einen Zufall. Manas Mike: Wir haben mllemander gechanet. also uns
MaM. ein braSilianISCher Ingenteur. gab aus einer Laune per Computer unterhalten.
HilBizr Das tun viele und bleiben trotzdem einsam,
heraus den Madcheonamen seiner Frau in eine Suchma· Mike' Dann machen sie wohl was falsch'
sdline ein. Auf der Homepage einer Fremdsprachen- lacht
sd1u1e in Australien wurde er fundig. EJnen halben Tag Kathrin: Ich hab schon nach emer Viertelstunde ge-
und zwei E·Mai!s später war klar, dass es sich bei der In- wusst: Den muss ich unbedingt kennen
lernen'
haberin der SChule taßachlich um die tot geglaubte
HitBizz: Und dann?
SChwester seiner Frau handelte. Sie haue die Homepage Kathrin: Hab ich nach seiner Telefonnummer ge-
erst eine Y«lche zuvor ins V«lrldwide web gestellt! fragt.
HitBizz: Und du hast sie ihr gegeben?
3 Mike: Na. das siehst du doch, oder?
Worldwide Web, Homepage, Domain, Internet- kiisst Kathrin
Browser, HTML, Java·Applets: Alles Irgendwie
schon mal gehört, aber eigentlich nie so richtig
verstanden, um was es da gehl? Keine Sorge,
da sind Sie wirklich keine Ausnahme! Die
Geschwindigkeit der technologischen Ent-
wicklung ist so groß. dass kaum mehr jemand
mitkommt. Was ist für mich wichtig? Was
brauche ich wirklich? Genau um diese Fragen
geht es in unserem Kurs. Unser Ziel ist, Ihnen
einen fundierten Überblick zu verschaffen und
Wichtiges von Nebensächlichem zu trennen.

siebzehn 17



1. Ziü1ü1cr i~ W6r

Worum geht es wohl in dieser Folge?


Um cin Werksgebäude?
Um eine Wohngemeinschaft?
Um eine Weiterbildungsgruppe?

1. Abschnitt
1-3 Was erfahren Sie über die Hauptpersonen?

Name
Beruf/Studium?
Hobby?

2. Abschnitt
Wer ...
Edwin Ursula niemand


Karlheinz
... möchte in die WG einziehen? )(
' .. ist am jüngsten?

•••
... ist am ältesten?
... ist 24 Jahre alt? •
... hat Angst vor der Prüfung?
...
...
studiert schon seit zwanzig Jahren?
hat ein Diktiergerät?

• •• ••
3. Abschnitt
A Was finden Ursula und Karlhcinz an Edwin gut + ,was nicht so gut - ?
Ursula Karlhcinz
El.1will ist aUen und direkt.
Edwin hatte eine gute Geschäftsidee.
Edwin hat ein digitales Diktiergerdt.
Edwins Sternzeichen ist Fisch.

B Wie entscheiden Ursula und Karlheinz, ob Edwin einziehen darf oder nicht?
a) Sie beraten und sind einer Meinung.
b) Sie werfen eine Münze.
c) Sie lassen den Computer entscheiden.

C Was meinen Sie? Wird das Zusammenleben der drei hannonisch sein? Warum (nicht)?

18
I

1. Wo würden Sie gern wohnen?


In Dann I I ich ,..
Weil ich dann.

2. Warum würden Sie gern dort wohnen? )


§25,27
den Blick auf das Meer genießen einen großen Gancll haben unabhangiV, sein Ticrc halten
Wiesen und Wälder um mich herum haben ncxibcl sein 1!roßc HäuOlC haben
mich gUI gl'schüt./t [ühlen keine \lietC bezahlen ein J laus nach meinem Gcschmüc.:k haben
2 1


LEKTION



3. Häuser beschreiben
Wie würden Sie so ein Haus nennen?
Was gehört zum Haus?
Was gehört zu den einzelnen Wohnungen?
Was gibt es auf dem Grundstück?

\ E~i!ltein_
Zu jeder Wohnung
gehört ein •••

das Einfamilienhaus der Stock der Balkon der Parkplatz


das Mehrfamilienhaus das Stockwerk die Terrasse der Spielplatz
das I loch haus das Treppenhaus der Garten der Tennisplatz
das Reihenhaus der Eingang dic GrünOäche
der Bungalow der Lift die Garage
der Wohnblock

4. Mein Elternhaus beschreiben


A Zeichnen nach Diktat '"' -
c_

c
c
Arbeiten Sie zu zweit. Partner 2 stellt Fragen und
zeichnet nach den Erklärungen von Partner 1.
Wenn Partner 2 einen Fehler macht, korrigiert
I~
Partner I seine Beschreibung. Panner 1 darf nicht -10
auf die Zeichnung deuten oder selber malen. 1 a
Mein Elternhaus ist ein .
... Wie viele Stockwerke hat es?
Zehn ....
.. In welchem wohnst du / hast du gewohnt?
1m dritten ......
... Was für ein Dach hat das I-laus?
Ein Oaches/spitzes/ganz nonnales. ..ol
... Wo ist die Tür? In der Mitte?
Den Eingang sieht man nicht, .oIIl:

der ist hinter dem Haus.


... Wie sehen die Fenster aus?
Es sind kleine/großelzweiteilige / .oIIl:

runde Fenster.
... Gibt es keinen Balkon / keine Balkons?
Doch, jede Wohnung hat einen ......
breiten/schmalen Balkon.
... Wie sieht die Umgebung aus?
Vor dem Haus/Draußen/Vom/ ...
Hinten/Links/Rechts gibt es
Spielplätze für die Kinder.
B Präsentieren Sie die Zeichnungcn im Kurs.

20 III
LEKTION 2 1
S. Meine Stadt beschreiben
Wie viele Menschen wohnen dort ungefahr? Was gefallt Ihnen dort?
In was für Häusern wohnt man dort? r::;:-;:c:-::cc-:-;:c:::;;-:::c;:-:---;:c-:-:::::-::,-,
Ich Uin In &er Gr0ß6tadt sufgewacneen.
Ich komme SlU!! einem Dorf. 6ei une Wir wohnten tn e nem Wohnbloc;k am
hat fa!lt jUler ein eigene9 HBlm mit 5wtnllnd. Dort eab e5 je<le Me~
Garten. UM jeder kennt. nod1 ~ Spielpllitze.

verbra<:;h~ Meine Eltern


""
1Gl'1 haboe rl'leine Kindheit in einer Kkin5t.aat
hatten ein
Ich le~ 5eit zwei Jahren in eil'\a riGh~n
Minionel"l!ltMt. M,r gefällt die AtrrIoSphJre.
Re henn.u6. Ich hal7e IIOGh immer Kontakt
Die HochhJulSel" 6tbren miCh niCht.
z.u meinen Nacht>am und FI"lnJMen.

6. In der Stadt oder im Grünen?


"'"
In welchem der beiden Häuser würden Sie lieber wohnen? Warum?

7. Sie hören nun den Anfang eines Gesprächs.


Wer spricht mit wem? Wo findet das Gespräch statt? Worüber sprechen die heiden?

8. Hören Sie das Gespräch weiter und kreuzen Sie an.


Uwe ... Rlehllg hllil:h

... hatte gerade ein Gespräch im Personalbüro. }I


... weiß noch nicht, wann er seine neue Stelle beginnt.
... plant den Umzug in den Sommerferien.
... hat dieses Jahr keinen Urlaub.
...
...
hat eine Partnerin, die auch berufstätig ist.
wollte zuerst außerhalb der Stadt wohnen .

...
...
hat den Plan, außerhalb der Stadt zu wohnen. aufgegeben.
hat einen Hund.
... will die Wochenenden auf dem Land verbringen .
... legt Wert auf einen kurzen Weg zur Arbeit.
••
9. Woran erkennt man, dass Heidi schon länger mit Uwe befreundet ist?

nundzwanl 21
2 2


LEKTION



10. Leben in der Stadt
A Finden Sie eine Ergänzung-
wenn möglich eine witzige-
für die Sprechblase im Bild.

B Beschreiben Sie den Alltag in


dieser Stadl. Was würde Sie daran
stören?

q 11. Plus - Minus

Was gefallt Ihnen am Leben in einer großen Stadt, was nicht?


meine Meinung Prof. Tobias
Kreuzen Sie an: "meine Meinung" @ • @ •
die Beleuchtung in der Nacht
der Lebensstandard
die Geräusche
die Bildungseinrichtungen: Universitäten usw.
die durchschniuliche Größe der Wohnungen
die kulturellen Einrichtungen: Theater, Bibliotheken usw.
die Luft
12. Meinungen vergleichen
Lesen Sie jelZt das Interview auf der Seite gegenüber und kreuzen Sie dann in Aufgabe 11 wieder
an. Wo waren Sie anderer Meinung?
)
SI u. Große Wörter
Zllsammengesetzte Nomen Tllem.n Ilrtutll2, § 2
Artikel Zusammengesetzte Nomen
diverse • Artikel Nomen ZeItpunkt
• der Punkt "e<
,,,.
".".
die Zelt
Großstadt
• die Stadt
lebenSbedlflllUog
daS leben
der Westen
•• die Bedlllguog
(tUs} Europa lrW) westeuropa

A Suchen Sie Beispiele im Text auf B Suchen Sie Wortpaare.


Seite 23 und schreiben Sie eine Liste.
der KÖllig das Heich - das Königreich die Ullterschichl- die Oberschicht
der Riese die Stadt - die Großstadt
der lAndme'lsch - ...
LEKTION 2 2
Der Forscher
Philip Tobias
über wachsende Großstädte und die Folgen
Professor TobIas, was macht Sie sicher,
dass die lebensbedingungen In groBen Städ-
ten der menschlichen Natur Widefspfechen?
Der Mensch lebt set fünf bis acht MII·
Iionen Jahren auf der Erde, die ersten Städte
wurden erst vor rund 8000 Jahren gegriJndet.
Das heiBt: Nur etwa In einem Tausendstel ihrer
Gesc:hId\te hat SiCh dte Menschhert: in Stadten

""""""'-
Was hat SIe dazu gebracht?
BIs vor 10000, 15000 Jahren waren
aIe Mensd'len Jäger und sammler. Dam lern-
ten SIe, TIt'fe zu halten und Fnichte anzubauen. Von die- den unter schledlter Luft. Urm und unter dem Lictlt,
sem Zertpunkt an wohnten Sie an festen Plätzen. das die Nadlt zum Tag macht. Zwar bteten Stadte noctl
Und das hatte offenbar seine vorteile. Platz fUr Theater, MUSIk, Kunst, Bibliotheken, uniVersItä-
Ja, nun konnte ein enziger Junge auf die Tiefe ten, aber es gibt auch viel Negatives.
aufpassen, während vomer zwanzig Männer auf die .pecl<l Was zum BetspieI?
Jagd gehen mussten, um ihre Gemeinschaft zu TobIas: Das beginnt bei kleinen Du'lgeo. In den Städten
emahren. Auf einmal hatten die Menschen viellelt tur fUhren mehr Menschen selbstgespräche auf der Straße.
andere DInge: SChriften wurden erfunden, es entstan- Das iSt ja noch harmlos, aber ebenso gibt es mehr
den Religionen, Königreiche. 5eIbstrnofde, mehr Diebe usw.
Was ist nun so schlecht daran? spc.. Was unterscheidet aus Ihrer SIcht den GroB-
Das Problem ist, dass die Bevölkerung der Städ- städter vom landmenschen?
te immer mehr zunimmt. Zur Zeit Olristi lebte nicht ein- Tobids: In jedem land, das ich kenne, sprechen die
mal ein Prozent der Menschen in Städten, 1920 waren Metropolenbewohner schneller als die leute vom Land.
es schon 14 Prozent. Heute lebt jeder zweite in einer Ihr Verstand arbeitet unglaubllctl schnell, was übrigens
Stadt, in den USA und Westeuropa slrKl es sogar 75 bis keine Frage der Schulbildung Ist, denn es gilt auch für
80 Prozent. VOf allem in den vergangenen 100 Jahren die Unterschictlt. Das ist ein Uber1ebensmechanlsmus.
hat sich mehr verändert als in den 7900 Jahren zuvor. specla Möchten Sie, dass die Menschen zukünftig wie-
Heute gibt es einige Dutzend Städte, die zwischen der in den Wäldern leben?
10 und 20 Millionen Einwohner haben. Tobias: Natürlictl nicht. Wir können die Städte ja niCht
Was macht diese Riesenstädte für die Menschen
so attraktiv?
Die Menschen hoffen, em besseres Leben fUr ih-
re Familien zu finden. Aber die Gro6stadtbewohner Iei-
_.
zerstören, an unsere zeichentische gehen und noch ein-
mal anfangen wie in der Steinzeit oder Im Garten Eden.
spec.. Professor Tobias, WIr daoken Ihnen fiJr dieses

, Jndzwan 23
2 2


LEKTION



14. Machen Sie eine Umfrage im Kurs.
Wo leben Sie zur Zeit? Wie gefällt es Ihnen dort?
Wo möchten Sie lieber leben, auf dem Land oder in der Stadt?

15. Wer wohnt gern wo?


Lesen Sie die Ergebnisse einer Umfrage bei Deutschen.

Linke lieben die Stadt


Die Deutschen zieht es eher aufs Land als in die zent der Frauen und Männer mit Hauptschulab-
Stadt: 56 Prozent der Bürger über 18 Jahre würden schluss oder Gesellenbrief, aber 56 Prozent der Be-
laut einer Emnid-Umfrage für SPIEGEL special lie- fragten mit Abitur oder Hochschulexamen fühlen
ber im Grünen als in urbaner Umgebung leben. 42 sich in der städtischen Umgebung wohler.
Prozent nennen die Stadt als liebsten Wohnort. Die Umfrage zeigt außerdem eine Wechselbezie-
Die Neigung zum Sladl- oder Landleben hängt of- hung zwischen dem politischen Standort und dem
fensichtlich auch mit dem Bildungsabschluss zu- bevorzugten Wohnort auf. Je näher die Bürger dem
sammen. Je höher qualifiziert die Befragten sind, linken Spektrum stehen, desto eher bevorzugen sie
desto mehr gewinnen sie der Stadt ab. Nur 38 Pro- Städte.

16. Notieren Sie Informationen des Textes.


Anteil in Prozent Infonnation
56% du abu 18-1ä.!uijUf"teJ,mliebtr a«f~LIUf.d,.
42%
38%
56%

q 17. Was steht in der Statistik?


Fassen Sie mit Hilfe Ihrer Notizen die Aussagen der Umfrage zusammen.

> alle I alles


§ 19 Zirka der wohnt ... 100%
Etwa Deutschen möchte
Über sagt, .. drei VIertel
Ungefähr i5'%
I
Etwas meh.r
wemger
als I
Die Mehrheit

18. Wie ist die Situation in Ihrer Heimat?


Die meisten wohnen
Eine Mehrheit wohnt lieber ...
Nur ein kleiner Teil der Bürger wo/mt ...
Kaum jemand wohnt geme
24 vierundzwanzig
LEKTION 2 2
19. Stadtplanung
Wählen Sie gemeinsam acht
der folgenden Gebäude aus
I
r
I _.-
-1- I
I
q
>
-- -
und zeichnen Sie sie in den
... ~~ ! I

.-
Sladtplan cin.
I
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das Park· haus
Büro-
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\- " - 1/
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- -- Z l ~<, "J'
EinkaUfs-I zentrum
Kultur-
I amt
Arbeits-
J f
der Nacht- club
Themen Itln1l2, § 21
Ilaupt- bahnhof Passiv
soll 118baul werden
liauen wird gebaut
die Lukas- kirche umgebaut
umgebaut
umbauen ausgebaut
Markt- halle ausgebaut
ausbauen abgenssen
abreiBen
abgerissen
modernisiert
modernisiert
modernisieren renOVleI1
renovtel1
renovteren

20. Stadterneuerung >


S2J.24
A Planen Sie in Gruppen eine Stadtemeuerung.
'\otieren Sie drei Gebäude, die abgerissen werden
sollen. drei, die renoviert oder modernisiert werden Winl~",,-, dUM~
sollen. und zwei, die neu gebaut werden sollen. Wirri~:... '
WirtilU4-j~: ...
B Spielen Sie jetzt mit einer anderen Gruppe
verschiedene Gesprdche.

Wir haben gehört, man will in der


...straße ein ... bauen. Stimmt das?
.... Ja, das stimmt, da wird ...
Doch nicht in der ... straße! Am ... platz
wird ein ... 1
Nein, davon weiß ich nichts.
Ich habe gelesen, man will die alle
Lukaskirche abreißen.
Das stimmt nicht. Im Gegenteil, ... soll
doch renoviert werden.
Habt ihr das schon gehört? ... wird
endlich modernisiert.
.... Ja, Gott sei Dank! ...

21. Sprechen Sie über Ihre Heimatstadt.


fünfundzwan< 2S

2 3


LEKTION


22. Räume und Einrichtungen
Wie viele Räume hat eine Familie in Ihrem Heimatland normalenveise?
Wo spielt sich das Leben hauptsächlich ab?
Gibt es spezielle Zimmer für einzelne Familienmitglieder, z. B. Kinderzimmer?

23. Was tut der Besitzer in diesem Zimmer?


am Computer
Besuch
.... abwaschen
arbeiten
frühstücken
hören
das Fahrrad bacl:ren- ... kochen
Essen duschen machen
Feste empfangen rasieren
Geschirr entspannen reparieren
Hausaufgaben essen schlafen
Kuchen (eiern trocknen
mit Gästen fernsehen waschen
Musik fit halten
Wäsche
sich

24. Stellen Sie die Möbel an einen Platz.


Sehen Sie sich zuerst gemeinsam das Haus
an und benennen Sie die verschiedenen
Räume.
Arbeiten Sie dann zu zweil. Partner 1 wählt
einen Raum, z. B. das Wohnzimmer, und
zeichnet passende Möbel hinein. Partner 2
darf die Zeichnung nicht sehen. Partner 2
stellt Fragen. Danach tauschen Partner 1
und Partner 2 die Aufgaben.
Wohin hast du den Schreibtisch gestellt?
- Ins Wohnzimmer.
la, aber wohin denn da?
- Nach hinten rechts, neben das Fenster.

Möbel/Sachen
Wohin ... lIestel1t1l1elelltlllellänlltllletan?
der Hundekorb der Stuhl
der Kühlschrank der Teppich
nach draußen vom
da- hm der Schrank der Esstisch
drmnen hinlen
hier- der Schreibtisch der Wäschetrockner
oben links
dort-
unten rechts
der Spiegel
droben das Bett das Regal die Couch
das Bild das Sofa die Zimmerpflanze
die Waschmaschine
26 sechsundzwanzig
LEKTION 2 4
25. Unterkünfte
Eine Unterkunft In einer Ga9tfamilie.
Welche der folgenden Unterkünfte würde Ihnen weil ich da Kontakt zu Eit1he,mi6ehen
am besten gefallen, wenn Sie einige Monate im hätte.
Ausland verbringen? Warum?
Unterkunft Vorteil

Gastfamilie unabhängig sein


Hotel. Pension keine Rücksicht auf andere nehmen müssen
Gästchaus, Studentcnwohnheim eine preiswerte Unterkunft haben
möbliertes Zimmer .... Kontakt zu Einheimischen haben
Jugendherberge leicht Kontakt zu anderen Studenten finden
Wohngemeinschaft sich die Kosten für eine Wohnung teilen ...

26. Sie erhalten einen Brief von Ihrer Bekannten.


Welche 1einung hat sie über ihre /
Unterkunft in Deutschland? In mnllen n<:tnl Wochtn in Tüblll.~1 h'llntt ich Ilur un Gif;.tdutu5
Sie ... d" Unirtn5itäl Unt"hmft finden. Dort hsltlt idl tin ~roj1t's Zrm- >
§2b)
m". /Ibn &dr-imm" und Kudlt' mus~fto idr II,it IIndtTt'l1 Bt1nJh-
beschwert sich darüber. nt'm dl'5 Qt;trhslust'S tri/m. tIm I"it'sigen Kuh/!<hrllnt :;:ab r; [ur Jr-
wundert sich darüber. dm 8t'u1OhntT tin tignl('!;, lIk.:h/iif>l'Gr("5 FlII;hJ [JQfori U'lIr das
wohnt lieber in der eigenen I-/IIU5 ~ groß. dass t'5 woJrI möX1ich ~Y'St'n wOrt'.:u it'dt'm ZimmlT
Wohnung als im Gästehaus. ti" i/tim's &ulr-,"""" ulld t'lt!t. KÜcJr(,/ltinnchlung:u baum. D,t-
lindet die gemeinschaftliche 5t' für mich rollig "eut' ErflI/lrllllg uvr IIIchl ~ ....h1«hl. ,.lIld ich

Benutzung von Bad und Küche kimnlt' dadurch !'irl ÜM dit ~llkJldtmi....hm· Koch,l\t'woJlIl/U'ift'n
inakzeptabel. t't'~hitdmtr ,,,,'I/lionen I"rfahrcn. rch U'llr 11M froh, naLh tmi,,\"
Zeit rint' richtigt' \\'oImung Im Dountrnu1OImhtim ::u ,,"*ommI"II.

27. Antworten Sie Ihrer Bekannten.


Berichten Sie über eigene Erfahrungen mit solchen Unterkünften.
Schreiben Sie über die folgenden Punkte:
in was für einer Art von Unterkunft
Sie gewohnt haben;
was daran positiv war; ~ DMlkfu' dmwt-Mttm "'4 W... ""'j)J,y
- wie das Duschen oder dWt. (j~ iJf- TübinjUf., fWtibrt, koHUKt Htir
Baden organisiert war; bticJuut.t 1ItJY. feit.. Wb aJM:.k u.luJH,; uutt ...
wie das Essen bzw.
Kochen geregelt war.
Beginnen Sie Ihren Text so:

~nd~an 27

LESEVERSTEHEN TEIL 1



In diesem Prüfungsteil sollen Sie den Inhalt eines längeren Textes erschließen.
Dazu bekommen Sie fünf Auswahlaufgaben.

Arbeitszeit: etwa 35 Minuten

[]liI Vor dem Lesen


Vorwissen aktivieren: Beschäftigen Sie sich kurz mit der Überschrift und dem Untertitel des
Textes (auf Seite 29). Was rallt Ihnen spontan zu dem Wort "Umzug" ein? Z. B.: Wie ort sind Sie in
Ihrem Leben umgezogen? Woran erinnern Sie sich dabei? Was rlilh Ihnen zu dem Won
.,Waschbecken" ein, wenn Sie an den Umzug denken? Was passiert mit dem Waschbecken, was
mit den Möbeln aus Küche, Bad, Wohnzimmer?
Aufgaben: Auch wenn auf dem Prüfungsblatt steht, dass Sie zuerst den Text lesen sollen: Lesen
Sie ihn jetzt noch nicht, sondern sehen Sie sich zuerst die fünf Aufgaben an.
Lesen Sie jeweils nur den erslen Salz jeder Aufgabe. Welche Informationen sollen Sie im Text
finden? Geht es in den Aufgaben wirklich um das Thema, das Sie erwarten? (Wenn nicht, worum
gehl es dann? Und überlegen Sie dann von neucm, was Sie über das Thema scholl wissen!)

lll:I Lesen und Lösen


Erstes Lesen: schnell und ganz
Lesen Sie den Text bis zum Ende einmal durch. Unterstreichen Sie Wörter, die Ihnen wichtig
scheinen, z. B. "Möbel", "wenig Platz", "Einzelteile", "Umzugskisten" usw.
Halten Sie sich beim Lesen nicht mit Wörtern auf, die Sie nicht verstehen.
Zweites Lesen: gründlich und gezielt
Arbeiten Sie die Aufgaben zügig durch. Suchen Sie im Text die Stellen, mit denen Sie die
Aufgaben lösen können. ehmen Sie dabei Ihre Unterstreichungen zu Hilfe.
Lassen Sie sich auch jetzt nicht durch Wörter nervös machen, die Sie nicht verstehen und nicht
erraten können.

Lesen Sie den Zeitungsartikel "Umzug mit Waschbecken" und lösen Sie dann die fünf
Aufgaben zum Text. (Der Text ist auf Seite 29.)
Lösen Sie die Aufgaben Nr. 1 bis 5 auf Seite 29. Entscheiden Sie, welche Lösung (A, B
oder C) richtig ist.
Achtung: Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben folgt nicht immer der Reihenfolge des
Textes.
Beispiel: Das Besondere an diesen Möbeln ist:
A) Sie lassen sich leicht auseinander nehmen.
B) Sie lassen sich leicht selber machen.
C) Sie werden von einem Tischler speziell gebaut.
Lösung: ABC

28 h":undzwarmg
LESEVERSTEHEN TEIL 2

gearbeitet sein. Sonst funktioniert es nicht. >


Umzug mit Waschbecken Der Designer Dieter Sieger glaubt allerdings: §J.7
"Wenn man so ein Möbel ein paarmal mitneh-
Teurer Trend: Möbel zum Mitnehmen tür den
Stadtbewohner
men kann, macht es sich doch bezahlt."
Sieger hat im letzten Jahr eine mobile
~Freiraum" heißt die Firma von Maximilian Badeinrichtung entworfen. Schon bevor
Böhm - und dieser Name ist Programm. Denn Sieger das Bad zum Mitnehmen erfand,
der gelernte Tischler lässt in seiner Werkstatt stellten große Küchenhersteller Ihre mobilen
Möbel machen, die zusammengelegt wenig Lösungen vor. Der Hamburger Innenarchitekt
Platz wegnehmen. Manche können sogar in Michael Wagenhöfer entwickelte ein System,
Reisetaschen mitgenommen das es ermöglicht, die Modul-

II
werden. Gelegentlich lassen I Küche in unterschiedlich ge-
sich die Einzelteile auch als Um~ schnittene Räume zu bauen.
zugskisten verwenden - genau Der Designer Herbert Schultes
das Richtige für den flexiblen, setzt auf leichtes Material.
mobilen Menschen auf Job- "Um Geschirr zu verbergen,
oder Studienplatzsuche. Gerade sind keine kiloschweren Holz-
Junge Leute, so Böhm, seien türen nötig", findet Schultes.
doch "ständig zwischen den Sein "design light", argumen-
Metropolen unterwegs". tiert er, reduziere auch den
Den neuen Menschenschlag des Energieaufwand, der bei Um-
.Stadtnomaden" haben außer zügen entstehe.
Böhm auch andere entdeckt. Ei- Anderen Mobilmöbel-Desig-
ne ganze Reihe von Designern hat faltbare nern geht es allerdings nicht nur um leichte
Sitze, superleichte Regale, Schränke aus Transportmöglichkeit. "Möbel müssen sich
dünnen Folien oder zusammensteckbare heute verschiedenen Situationen anpassen",
Stühle aus dünnem Holz wie etwa den "Clic sagt Anette Ponholzer, die in New York erlebt
elac" entworfen. Neuerdings gibt es sogar hat, wie wichtig Flexibilität in kleinen Wohnun-
umzugsfreundliche Küchen- und Badeinrich- gen ist. Roll-, falt- und klappbare Möbel
tungen. leisten auch innerhalb der vier Wände gute
Doch die mobilen Studenten-Möbel haben Dienste, wenn etwa aus dem Computertisch
ein Manko: "Mobilität ist teuer", bedauert Ralf schnell ein Esstisch wird oder sich die Einzel-
Sommer, Design-Professor in Hamburg. Denn teile des Regals auch als Umzugskisten be-
alles, was zerlegbar ist, muss extrem präzise nutzen lassen.

Diese Möbel sind vor allem geeignet 4. Die Vorteile dieser Möbel sind:
rur Menschen, die A) Sie lassen sich von Wohnung zu
A) Großstädte lieben. Wohnung mitnehmen.
B) kein Bad in der Wohnung haben. B) Sie passen zu jeder Einrichtung.
Cl häufig umziehen. C) Sie sind niedrig im Energiever-
brauch.
2. Das Besondere an den verwendeten
Materialien ist: 5. Ein Nachteil dieser Möbel:
A) Es sind natürliche Materialien. A) Sie gehen leicht kaputt.
B) Sie sind besonders teuer. B) Sie sind für Studenten zu teuer.
C) Sie wiegen besonders wenig. C) Sie werden hauptsächlich von
jüngeren Menschen gekauft.
3. Es gibt solche Möbel
A) für innen und außen. Lösung:
B) nur für Bad und Küche. I. ABC 3. ABC 5. ABC
C) für verschiedene Räume. 2. ABC 4. ABC

fleUflundzwam OS' 29


:J... Fe~q Shu i


Worum geht es wohl in dieser Folge'?
Um eine asiatische Sporta rt?
Um chinesische Medizi n?
Um eine Lehre für Archite ktur und Einrich tung?

a:;~~ 1. Absch nitt


'4-6 S Was passiert hier?

Wer? Was? Wo?

- die Möbe l-
die Wohngemeinschaft - die Bewohner - die Mitbewohner - Karlheinz
Karton s - die Treppe - das Treppe nhaus-
die Dreizim merwo hnung - die Kisten - die
rauftragen - schlep pen - einzieh en - auszieh en - umzieh en

2. Absch nitt
Karlhcinz Edwin Ursula niemand
A Wer...
... spendi ert Champ agner?
... hat immer neue Ideen?
... ist oft depressiv?
... ist zu dick und zu schwer ?
... liest Bücher über Feng Shui?
... glaubt nicht an Feng Shui? •
• •
... hat es noch nicht geschafft,
Rechtsanwalt zu werden ?
... denkt ständig ans Geldve rdienen ?
... macht ständig Compu terspie le?
• • •
B Wer mag wen?
Beispiel: Ursula findet Edwin sympa thisch. Desha lb hilft sie ihm
beim Einziehen.

C Und welche Person ist Ihnen sympa thisch? Warum?

3. Absch nitt
Warum ...
... soll Edwin den Schreibtisch anders stellen ? - Weil ...
... brauch t er eine Zimme rpflanz e?
... schenk t Ursula ihm "Maria nne"?
... soll er mit seiner Zimmerpflanze sprech en?
... fühlt er sich richtig wohl bei Ursula und Karlheinz?
30
3 1


LEKTION



4. Ordnen Sie die folgenden sechs Aussagen den Texten zu.
Die Brinkmanns radeln am Wochenende. - Die Erdmanns gehen in die Luft. - Uo.na..
Mayerding bleibt zu Hause. - MM!. Griesbach macht Bodybuilding. - Si1kQ. Hofmeister sieht
gern Filme. - Senla Burger spielt Fußball im Verein.

Was unsere Leser in ihrer Freizeit machen


Unser Farrulien-FreiZElItprograrnm spielt sich hauptsächlich am \NochenerIOe ab. Von Mon-
tag bts Frertag 1St unser TemunkaIender- randvoI: Die Kinder In dM! SChule, WIr ZU'" ArbeIt.
nachm,ttags sind die Kinder belm Sport, machen Hausaufgaben oder treffen SICh mit Freun-
den, und die Abende sind sctInell vorbei. Aber am woctlenetIde, wenn es schOn ist, Sind W1f
oft mIt dem FahlT8d untefWegs. Deo Kindern macht das Spaß, denn es gibt Immer eine Wirt·
schaft unterwegs, wo man ein Eis essen kann.

Ich gehe Ieideoschaftlich gern ins Kino. Das hat mich auch blsher davon abgellaIten. mlf etnen
Fernseher zu kaufen. In meinem Stadtvlertel glbl es tlIO paar f1chbg gemutllche kleine Kinos Es
gibt ltir mid'l niehts SChöoeres, als mrt ElII'lE!I" Tüte Gurrmi~ dazusitzen l.W'ld einen nm zu
sehen. Wenn ich mal schIed1te Laune habe, SInd l.Jebesfilme 11m besten. Und &gentIic:tl mag
ich auch KinderliIme. Als Erwachsene traue ich lTlICh aber" I'Iid1t allein in 9lI'l8I"I Kindertikn. da
nehme Ich lIllITl8I' dMJ kleine Tochter meines Bruders mit.

Vor BIn paar Jahren haben uns Freunde zum Geburtstag eine Ballonfahrt geschenkt. Das hat
uns so fasziniert, dass wir uns bald dazu entschlossen habert das BaJlonfahren zu unserem

_.
Hobby zu mad'Ien. Dazu haben WIr uns einem Ballonfatver-Team angeschlossen. Bei schönem
Wetter snd M fast tedes 'Nochenende draußen. Es iSt schon 8W'I tolles GelühI, lautlos doo::h
die Luft zu gienen ood zu sehen, WIe dl8 I..andschaft m Zertlupentempo unter 8lOBfTl vortJber-

Das Fitness-Studio ist mein zw8ltes Zuhause. Fast Jeden Tag gehe ich nach der Arbeit lOS
Sport & Fun. Ich habe ein ganz bestimmtes Trainingsprogramm. Das dauert insgesamt zwei
Stunden. Man muss sich doch fit halten, und außerdem ist es ein tolles Gefühl, wenn man
gut aussieht. Man trifft auch immer wieder die gleIChen let.tle, und so SIIzen Wir nach dem
TralmrlQ oft noch ein btsschen zusammen bei ein paar EnergI8-Onnks. Wenn ieh dann gegen
halb elf nach Hause komme. gehe ieh gleich ins Bett und schlafe wie ein StOln.

Ich mache viel Sport. Eigeotlieh mag ich alles, was mit Bällen zu tun hat. SChon als Kind Wf1I
ich mIt meinen Brüdern ständIQ auf dem FußbaJlplatz. Het.tle spiele ich in tief Damenmann-
schalt bei unserem lokalen Fußballverein. In dieser Saison läuft es sehr gut, ulld mit etwas
Glück können wir es in die Landesliga schaffen. Das heißt aber auch: drei- bis viermal dIE!
Woche Training und jedes Wochenende Spiele. Trotzdem: Es macht sehr viel Spaß.

Also, wenn Sie mich fragen, ieh bleibe am liebsten daheim in rnetnel" FrelZert. In der WOC:hI
iSt man doch die ganze Zeit auf Achse, da will man doctl sm Abeod 5eIne Ruhe haben. Der
Stress Ifl der ArbeIt reICht mit völlIQ. da will ich abends nicht auch noch FreiZ6ltstress haben.
Am Wochenende treffe ich mieh oft mit Freunden. entweder bat Ihnen oder bel mir. Dann ko-
chen wir was SChönes und unterhalten uns bis spät in die Nacht.

32 zweiunddreißig
LEKTION 3 1
5. Auf wen trifft das zu?
a) Ein gutes Aussehen gibt einem ein gutes Gefühl.
b) In der Freizeit muss man nicht immer etwas unternehmen.
cl In der Woche haben wir lauter Termine.
d) Ich fühle mich in den kleinen Kinos wohl.
cl Sport im Verein bedeutet auch regelmäßiges Training.
I) Wif sehen die Welt am liebsten von oben.

6. Sammeln Sie weitere Informationen zur Lieblingsbeschäftigung der Personen.


Beispiel: Maxi Griesbach macht Bodybuilding.
wann? wo? warum? Besonderheiten

1. Ein Telefongespräch
A Hören Sie das Gespräch. Wer spricht?
B Hören Sie das Gespräch noch einmal und machen Sie Notizen:
Worum geht es? Was wird vereinbart (Zeit, Ort)?

•• Komm doch mit! q


Überlegen Sie sich eine Freizeitaktivität und überreden Sie Ihre Nachbarin / Ihren Nachbarn
mitzumachen.

Gespräch einleiten
HoIJo ... ... eigentlich ...
Du,sag mal. .. Es geht um Folgendes: ...

VDrschUige machen Vorschlag annehmen


SChau mal, in ... läuft/ist gerade ... Ja. prima.
\Vei8t du was? In ... Gut, machen wir.
Ich habe eine Idee.... Okay.
Wir könnten mal wieder ... Super, das finde ich toll.
Wollen wir mal wieder .. ? Vorschlag ablehnen I Gegenvorschlag
Was hiJtst du davon? Nein. lieber nicht Aber wir könnten ...
Keine Lust! Ich würde lieber ...
Vielleicht ein anderes Mal!

dreiunddreißig 33
3 2


LEKTION



9. Was verbinden Sie mit Sport?

10. Interview mit einer Sportjournalistin


A Sehen Sie sich die Bilder an und ordnen Sie die Sportarten den Bildern zu.
B Wo würden Sie gern mitmachen?

Spinning Aerobics Jogging Bodystyling

C Lesen Sie die Informationen zur Fitness-Branche.

~ 0 Hören Sie jetzt das Interview. Bringen Sie die folgenden Themen in die richtige Reihenfolge.
_ _ Sport, Mode und Musik _ _ Im Allgemeinen zu wenig Bewegung
_ _ AuJ das richtige Training kommt es an. _ _ Fitness-Studios als Frcizcitgcstahcr
_ _ Neues Image des Sports durch Fitness-Studios Kosten der Fitness-Studios

E Hören Sie das Interview noch einmal.


Welche Aussagen sind Richtig, welche sind Falsclt?
FolK'
a) Wegen des täglichen Bcwcgungsmangcls ist regelmäßiger Sport wichtig.
b) Schon in den 70er-Jahren waren die Fitness~Studios sehr beliebt.
c) In den Sportvereinen war Sport sehr lange etwas Ernstes und Mühevolles.
d) Bei der Aerobics-Welle ist das Wichtigste, dass man sehr schnell Gewicht
verliert.
e) Viele Menschen geben heute eine Menge Geld für Sport aus. ••
f) In Fitness-Studios gehen vor allem junge Leute und Singles.
g) Das Sportprogramm der Studios läuft den ganzen Tag bis spät in die Nacht.
h) Manche Leute sehen ihr Studio als zweite Heimat.
••
i) Man bietet den Besuchern der Studios auch an den Wochenenden ein

• ••
Freizeitprogramm.
j) Man muss die Übungen richtig machen.
34 YIf:nInddr@l g
LEKTION 3 2
11. Die Fitnesswelle - Plus und Minus
q
Notieren Sie in Stichwanen positive und negative Aspekte der Fitnesswelle aus dem IntelView in
Aufgabe 10. Bilden Sie dann zwei Gruppen und diskutieren Sie: Eine Gruppe findet die Fitnesswelle
positiv, die andere negativ.

Da5 FitneH'Stw:lio macht


e:infach Spaß!
C;:~"''''h ~I ~ ..
12. Fitness-Tipps
A Was passt zusammen?
I Gesundheitszustand a) wie man etwas macht I
2 problemrrei b) lange 2W
3 Anleitung c) wie gesund man ist 3
4 abwechseln .... d) ohne Probleme 4
5 ausgedehnt e) ctwas anderes machen 5
B Lesen Sic die Tipps.

Oie. Sport Ei- spaß


I=itne.ss-Tipps
• Sich nicht zu schnell bewegen.
• Sportarten abwechseln.
• Regelmäßig in Bewegung sein.
• Am besten ausgedehnte Spaziergänge und Joggen.
• Den Gesundheitszustand ärztlich überprüfen lassen.
• Am Anfang problemfrele Geräte wie das Laufband
benutzen.
• Muskeltraining nur unter professioneller Anleitung.
• Niemals zwei Tage hintereinander Muskeltraining
machen.

>> Oberstes Ziel: sich wohl fühlen! <<

n. Formulieren Sie die Fitness~Tipps mit Man sollte ... I Sie sollten ... q
Ratschläge lind Emplelllllngen
Sie: 6OItu:n sich !'licht. zu
5Ch!'le:I~I!lr1. ~_,,,,_. _._~7 dll soIllesl, Sie sollten man soltle
Du SOIltestntcht zu viel Sport machen.
.. Ich rale dIr. nlCh1zu viel Sport zu machen.

tiinfWlddr 35
3 3


LEKTION



14. Lesen Sie den Text und setzen Sie die Überschriften an die richtige Stelle.
Ein Star im Süden Niemals aufgeben!
Treffpunkt Training Eine Beziehung über 800 Kilometer Nur der Ertolg zählt

A C
Sie SInd schon elO seltsames Paar. fur Ihn gIbt es nichts SeIt über zwei Jahren leben die beiden SpItzensportler nun
SChöneres, als 3,8 Kilometer zu schwimmen, dann 180 Ki- schon eine Liebe nach Termlnkalencler. Dabei war der Be-
lometer Rad ZlJ fahren und danach noch enen Marathon 2U ginn - es war bei einem Trainlngslager in Italien - außerst
laufen - in zusammen nicht mehr als acht Stunden. Sie fin- spontan. 40
~ det Ihre Erfüllung dann, in Flüssen bis zu 88 Kilometer am Hellriegel war gleich begeistert von der blonden Powerfrau:
Stück zu schwln'ln'len. Thomas _Unglaublich, wie Sie Thg fur
Hellri~el, erster deutscher lag Ihre Kilometer schwamm.-
SIeger des legendären .Iron- Und auch Peggy war von Tho-
man-·Triathlon auf Hawaii, mas sofort hingerissen: ..sen
10 und Peggy BUchse, die weIt- letstungsvermogen hat mICh
beste Langstredl.enschWlm- von Anfang an faSZJI'Itert." So
merin. fuhren ene ..extreme- rekordverIIetlt schwarmt wohl
BezIehung.•Oft sehen wir uns nur, wer an sporttlCher Extre-
wochenlang nidlt"; klagt Pe99Y, .und wenn WIr uns mal n'lISt 1St. ,.Der Sport: 1St nun maldas WIChbgsre für uns. NIM'
,~ b1!ffen, dann nu- für em paar Tage,- Doch mehr als der wem WIr hier erfotgrech SInd, lauft es auch In der 8ez»e-
Wettkampf-Kalender trennen die beiden AusdauerathlEten hung."
lWel typisch deutsctKieutsc: SportlerbIografien. Und die
800 Kilometer zwischen ihren Heimatorten. OIe 27-}ähnge o
Peggy Buchse wohnt und trainiert in Rostock und war en
Die Rostockenn verteidigte In dle5efT1 Jahr ohne etne etnZl-
20 wohl behutetes Kind der Kinder- und JugendsportSChulen
ge Niederlage ihren INeltcuptltel. SChon betm $alsonstart in
der DDR - ein 5iegertyp nach Plan. Der Profi Hellnegellebt
Südamerika gewann SIe vier Renllef1 in vier WOChen. In
noch zu Hause Im badischen Bruchsal. ~Hier finde ich opti-
Südamerika ist Langstreekenschwimmen Volkssport. Hun-
male Bedingungen. Meine Eltern halten mir den Rücken
derttausend Zuschauer stehen bei den Rennen am Ufer.
frei, so kann ich mICh auf den Sport konzentrieren.-
Hunderte Boote begletten die SChwimmer, und bunt ver·
kIetcIete Menschen spleIen auf selbst gebauten Instrumen·
B
ten - Karneval auf dem Fluss. Nach den Slegerehrungen
2S Gemeinsame Treffen gibt es 01.. zwischen wettkampfreisen Wird Peggy Büchse - hier lSl: sie im Gegensatz zu Deutsc:tl-
und Trainings1agem. Das futvt getegentlich zu sehr attrak- land an Star - unter PoüzeIschUl2 durch die ZLl5Chauer-
tJYen Reisen, etwa wenn Peggy ihren Thomas .n gut zwei massen geführt.
WOChen fiH' enge Thge nach HawaIi begleiten kam, wo der
am 23. Oktober senen Tit:eIgewIM als "Ironman" WIeder- E
30 holen will. Das gemelflSame Trauung bei solchen Gelegen-
Einmal kam es zu etner ungewohnten NK!dertage. Ihr Be-
heiten ist für die betden WIe rur andere em romantisches
gleitboot hatte einen Defekt So konnte SIe ihren 20·mlnl«r
Essen bei KerzenscheIn. Thornas freut SiCh, wenn er die
gen Tnnkrhythmus nicht etnhalten und kapltullerte entkraf·
Bahn Im SChwimmbad mit Pe99y teilen kann, Zieht dabei
tet bei KIlometer 19. "Ich WOllte die Saison beenden, nicht
aber Immer den Kürzeren: "Gegen Themas k3mpfe ich bis
mehr wettermachen," Trainer und Eltern redeten auf sie eil).
35 aufs Messer. Es darf einfach nicht sen, dass er schneller als
Mit Elfolg: Sie machte weiter und gev.oann alle folgenden
ICh schwimmt."
wettkämpfe.

36 sechsunddreiQlg
LEKTION 3 3
15. Stehen diese Informationen im Text? Geben Sie bei .ja" auch die TextsteIle an.

.) Thomas und Peggy treffen sich nur ab und zu zwischen ihren


sportlichen Tenninen.
- ta. in ZIiI

bl Die Beziehung zwischen Thomas und Peggy ist dann besonders gut,

cl
dl
wenn sie zusammen trainieren können.
Beim gemeinsamen Schwimmtraining ist Peggy schneller als Thomas.
In Deutschland ist Langstreckenschwimmen ein Sport, der von vielen •• -
cl
Menschen ausgeübt wird.
Pcggy und Thomas leben relativ weit entfernt voneinander.

16. Was bedeuten die folgenden Ausdrücke? Ordnen Sie zu.


• -
Sie fi"det ihre Erfüllung, wenn sie in Flüssen a) Partnerschaft
schwimmt. b) verliert
2 Wenn wir erfolgreich sind, läuft es auch ~ c) Ich muss mich um nichts
in der Beziehung. kümmern.
3 Die heiden führen eine extreme Beziehwlg. d) Das Schönste ist es für sie, ...
4 Peggy war ein wohl behütetes Kind. e) geht ... gut
S Meine Eltern haften mir den Rücken frei. [) beschützt
6 Thomas zieht beim Schwimmen den Kürzeren. g) begeistert
7 Pcggy war von Thomas sofort hingerissell.

17. Ergänzen Sie die passende Präposition.


a) Thomas und Peggy kennen sich zwei Jahren.
b) Sie haben sich einem Training in Italien kennen gelernt. Prfposflionen der Zeit f)e1llH '"""2, f TI
c) Peggy besuchte ihrer Schwimmerkarriere cine Jugend-
sportsehule. VOfhtt: YOf U1eIChzefllf} bt .....ahrend
brs Ittzl sert nachhu nach. In
d) der Wettkampfsaison sehen sich die beiden nur sehr
seltcn.
e) Peggy will Schwimmen immer schneller sein als Thomas.
f) einer schweren Niederlagc gewann Peggy alle
Wcttkämpfe.
g) In Südamerika sind Langstrcckenschwimmcn Hunderttausende am Ufer.
h) Dic bei den Sportler können nur der Wettkampfpausctl gemeinsam trainieren.

IB. Was ist Ihre lieblingssportart?


Sprechen Sie darüber in der Klasse. Wie oft machen Sie sie? Was kostet sie? Welche Vorausset-
zungen braucht man dafür? Wie alt muss man dafür sein? ...

siebenunddreißig J7
3 3



LEKTION


Du P~tr"t
19. Sport? - Nein, danke!
iuu
Lesen Sie den Text. Du PUfIJtr ut Ifi&r
) Was erfahren Sie über die Person? iuuJe-
§2b)

Sportlich,
sportlich ...
Nein, ich bin kein sportlicher Mensch. Ich habe noch engen Fahrraddress aus kunstfaserdurchwirktem
nie ein Fitness-Studio von innen gesehen, und ich Spezialbaumwollstoff aus dem SChrank, sondern
habe auch nicht vor, irgendwann in meinem weite- nur eine alte Jeans, deren Beine ich kurz über den
ren Leben eines zu besuchen. Ich habe keinen log- Knien abgeschnitten habe; keine Spezial-Fahrrad-
ginganzug, ketne Joggingschuhe, ich fahre nicht Ski, schuhe, sondern ein paar alte Turnschuhe; ketne
spiele nicht Tennis und nicht Squash, und es macht Fahrradbrille, keinen Fahrradhelm. keine Leichtme-
mir noch nicht einmal Vergnügen zuzuschauen, wie taUflasche mit Energ.e-Dnnk ...
andere Leute Sport treiben. Auf der Straße fahre ich dann fröhlich dahin, ge-
Okay, ich besitze ein Fahrrad - aber sportliche Erfol- nieße die WICSen und Wäldef, die an mIr vorbetglei-
ge kann man damit nicht erzielen: Es hat keinen ten, und lasse die sportlichen Opas und die muskel-
carbon-leichtbaurahmen, keine Leichtlaufreifen bepackten Jungväter in Pink und sattblau an mir
und keine computerberechnete hvdraulisch-mecha- vorbeifahren, Nase auf dem lenker, Rücken ge-
nische Federung der Hinterachse. Und ich fahre da- beugt, den Blick fest auf Straße und Tachometer ge-
mit nicht schnell, sondern nur zu meinem Vergnü- richtet. Lass sie fahren, lass sie strampeln ... Nein,
gen oder um beim Bäcker die Brötchen zu holen. ich bin kein sportlicher Mensch.
Ich weiß, ich bin nicht normal. Als ich dieses Fahrrad Mich interessiert weder ein sportlicher Mantel noch
kaufte, fragte ich den Verkäufer nicht nach dem Ge- eine sportliche Frisur, ich brauche keine sportlIChe
wicht des Rades, nICht nach der perfekten Form für Armbanduhr; und mein Auto muss überhaupt nicht
meine ganz persönliche Körpergröße, nicht nach der sportlich sein. SportlICh? Sportlich bedeutete eirvnal
Zahl der Gänge oder der besten Einstellung des len- so VleI wie Jai"', ,.rücksichtsvoll". Aber das ist wohl
kers. Ich fragte nur nach dem Preis und machte klar, nicht gemeint,. wenn zum Beispiel jemand sagt, dass
dass ich das billigste Rad haben wollte - aber mit ei- er (oder sie) gerne sportlich Auto fährt - eventuell
nem bequemen sattel. Der Verkäufer trat einen hal- eher das Gegenteil ...
ben 5chntt zurück, und sein Blick wanderte kurz Ich mag es entspannt und gemi.rtlich. Ich muss nicht
zum Notrufnummem-Aufldeber auf seinem Telefon unbedingt gewinnen, von mir aus körlnen die ande-
ren schneller sein, höher springen, länger durchhal-
Wenn ich abends bei schönem Wetter eine Runde ten ... Mir kann das ganze sportliche Getue, ehrlich
fahren will, dann hole ich keinen neongrünen, haut- gesügt, g<lnz einfach gestohlen bleiben.

20. Was finden Sie besser: Sport treiben oder nicht?


Ich finde t5 I7e%er. Sport. ZlJ tre Pt-T.
Sammeln Sie Argumente und diskutieren Sie. deM ~ lebt. man gesunder.
das Leben mehr genießen - seltener Zeit haben für ...
- gesund sein - zu viel Geld für ... ausgeben -
auf die erven gehen - meistens bessere Laune haben - U""'port.liche Typen lio,I'\d",e. •
viel gemütlicher als spor-tJ e
die Krankenkassen stärker belasten - sich für besser
halten - nicht so gut feiern können - ...

JB achtunddreißig
LEKTION l 4
21. Was würden Sie tun, wenn Sie nicht zur Arbeit gehen müssten?
Berichten Sie kurz, welche
Beschäftigung oder welches Also, ich würde ...
Hobby Sie sich aussuchen Wenn ich meht arbeiten müsste, dann würde ich ...
würden, und verwenden Sie Wenn ich viel Zeit hätte, würde ich ...
die Ausdrücke. Am liebsten würde ich .
Vor allem würde mir gefallen.

-
22. Hören Sie, was sich Rentner in Deutschland ausgedacht haben. um sich im
Ruhestand die Zeit zu vertreiben.
A Lesen Sie zuerst die Aussagen zu den Texten 1 bis 4.
Text J: Wenn Herr Klees kaputte Lampen entdeckt, wird er extra belohm.
,-
Text 2: 1m Flugzeug findet Herr Schrock immer die neuesten Magazine.
Text 3: Herr Mair spart Geld, weil er sein Flugzeug selber baut.
Text 4: Herr Biedenkopf hat 40 Jahre lang bei der Deutschen Bahn gearbeitct •
B Hören Sie jetzt, was die Rentner sagen.
\'ergleichen Sie das, was Sie hören, mit den vier Aussagen in Teil A. Bei jeder Aussage sollen Sie
blStellen: Habe ich das im Text gehöJ1 oder nicht? Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder
danach Richtig. Wenn nein, markieren Sie Falsch.

21. Hören Sie die Texte noch einmal. Arbeiten Sie zu zweit.
A Ergänzen Sie die Tabelle.

Hobby Tätigkeit interessant


Herr Klccs L~iijer ,u<k~"'frb' p,,,,,f"r "'" uftljfflLJut""
ftr~ LAH<f<"j"J"
Herr Schrock

Herr Mair

Herr Biedenkopf

B Wählen Sie eine Person aus und beschreiben Sie die Person an hand Ihrer otizen.
Sie können die folgenden Satzanfänge dazu verwenden.
Herr X ist/machl .. Er möchle/will ...
Angefangen hat er . Für die Arbeit bekommt er ...
Dazu muss er ... Er findet, dass ...

neununddreißig 39


LESEVERSTEHEN, TEIL 3


In diesem Prüfungsteil sollen Sie mehrere kurze Texte zehn Situationen zuordnen.
L Arbeitszeit etwa 15 Minuten

Lesen und lösen


Von der Situation zum Text Lesen Sie zuerst die zehn Situationen und unterstreichen Sie in
jeder Situation die Hauptin(ormationen. Beginnen Sie jetzt wieder bei der ersten Situation. Über-
fliegen Sie die Anzeigen (lesen Sie nur das Großgedruckte) und kreuzen Sie mit Bleistift die Anzei-
gen an, die zu dieser Situation passen könnten.
Lesen Sie am Schluss die Anzeigen genauer, die noch nicht zugeordnet sind.
Beispiel: Sie suchen eine Möglichkeit,~u treiben, haben aber~Zeil.

~ffnung in Neuhausen
TSV Brandenburg
~center FIT PRO
sauna, Dampfbad, Solarium
Q&df~amWoc
O' hen&nde
individuelle Trainingsprogramme 6 Je näChsten Touren'
. 5. POfsdam .'. 20 .
über 50 Trainingsmaschinen HaveJ :;: 12 6-:~ .5. fM/an" der
Bistro mit~r Treff ',' urchs Havelland
pun t 900 Uhr beim

..
taQIlCh geöffnet bis 22 Uhr
Johannes-Kraut-Str. 27 Vereinsheim
Tel. 73 45 54

Lesen Sie zuerst die 10 Situationen (1-10) und dann die 12 Anzeigen (A-L). Welche
Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal veN<enden. (Oie
Anzeige aus dem Beispiel können Sie noch einmal verwenden.)
Es ist auch möglich, dass es keine passende Anzeige gibt. In diesem Fall schreiben Sie ..0".
Beispiel: Sie wollen nicht immer ins Fitness·Studio gehen Lösung:
und lieber zu Hause Sport machen. Anzeige E

Situationen: Anzeige:
I Sie möchten regelmäßig Fußball spielen.
2. Als Surferin suchen Sie ein preiswertes Sportgerät.
3. Sie haben Spaß an Ballspielen und wollen immer am Wochenende
ein wenig Sport machen.
4. Ihr Arzt hat Ihnen mehr Bewegung empfuhlen. Sie suchen nach
einer sportlichen Betätigung ohne großen Aufwand.
5. Sie lieben die Berge, das Wandern und das Klettern.
6. Sie haben kleine Kinder und möchten, dass sie schwimmen lernen.
7. Ihre alte Skihose passt nicht mehr.
8. Sie überlegen sich, wo Sie in nächster Zeit einmal ein richtiges
Erholungs-Wochenende machen wollen.
9. Sie freuen sich schon das ganze Jahr auf den ersten Schncc.
10. Sie suchen eine Gruppe zum gemeinsamen Joggen.

40 VI rttR
LESEVERSTEHEN. TEIL 3

Die Saison tLat begoonen!


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Schneespaß pur! _ Funpark! • Halfpipe! • Richtig trainieren!
Zwergerl-Skischule! >t1 Alle Lifte in Betrieb. Erfahrener Trainer zeigt euch, wie ihr's richtig
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München. A9 Niedemau
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I~-

Hallo wir (;iM vier nate Leute untl5UChen noct1 Je- Suche gut erhaltenes SUrfbren
~". der oder die mit; un5 !>8m5t.ag5 Beach-VoI· für Anfänger. Telefon: 23 59 48

,- !>pielen möchte. Ruf einfach sn: 74:3 56 7[}


,- (ab 17 Uhr)

einundvierzig 41



.3. JOqqiVlq

Worum geht es wohl in dieser Folge?


Erfinden Sie mit Hilfe der folgenden Bilder eine
Geschichte. Arbeiten Sie in kleinen Gruppen.

1. Abschnitt
,- IWer macht Witze?
Wer versucht zu helfen? I
I Wer ist unzufrieden?
2. Abschnitt
Was meinen Sie; Wie geht die Geschichte weiter?

3. Abschnitt
Hören Sie das Ende der Geschichte.
Welche Aussagen sind richtig, welche sind falsch? Richtig Falscll
1. Pilze gehören zu Edwins Lieblingsspeisen.
2. Karlhcinz sieht Gemüse und Salat und beschließt spontan, seine Diät
abzubrechen.
3. Ursula hat ein vegetarisches Menü gekocht.
4. Karlheinz feiert seinen sportlichen Erfolg mit ungcsüßtem Früchtetee.
5. Wegen Heinzis Diät entwickelt Edwin neue Geschäftsideen.
• ••
6. Computerspiele und ungesundes Essen - das gehört für Heinzi zusammen.
7. Ursula findet es toll, dass sie mit Edwin einen vegetarischen Abend
verbringen kann.

42 zweiundvierzig
_"Na SIe .... LeIlII........,
Wann?

Morgen!li um hall:> &Iel:>en !Steht


morgens montags
llie auf. vormlf1ags
mittwochs
flilChmlftags freifJUs
abends

LEBE
4 1


LEKTION



4. Radiosendung: Aufwachen
A Hören Sie den ersten Teil der Sendung. Welche Sendung hören Sie?
Sendung 1 • Sendung 2 Sendung 3
11m Sene: AIttagspnXlIeme ZWlsc:hen Traum und Tag mm Wer 1St denn auf die Idee
Heute: .M8ln Wecker hat rucht ge- In d _ Sencloog txltersuctll Petra
Idlngert Was sagen SIe. wem Rustlg. wie Menschen schla.fen und """"""'""?
ErfIndungen. dIe Unsef8n Alltag
Sie zu spat zur Arbeit kommen? aufwachen; dte einen SO. dlft an- yefandert haben.
Unsere HOrer m Gespmch ffiJt Pe- deren anders . Heute: DerW8ck8r. MIt Petra RUStJg
lfa Rusttg

B Hören Sie den ersten Teil noch einmal. Wer braucht zum Aufwachen einen Wecker, wer
braucht keinen?
Person I Person 2 Person 3 Person 4 Person 5 Person 6

Braucht einen Wecker.


Braucht keinen Wecker.

• •• •• •• • •
C Hören Sie jetzt den zweiten Teil der Sendung.
a) Worum geht es in dem Experiment? c) Der längste subjektive Tag ...
Um den Schlaf+Wach-Rhythmus des Menschen. • ... dauert 24 Stunden.
Um die Träume des Menschen. ... dauerte 67 Stunden.
Um die Wirkung des Weckers auf den Menschen. ... wurde gerade gefunden.
b) Die innere Uhr des Menschen ...
... hat immer einen 24-Stunden+Takt.
•... geht anders als die äußere Uhr.
... lässt sich nicht messen.

o Hören Sie jetzt den letzten Teil der Sendung.


Was bcrichlCn die Personen? Schreiben Sie zu jedcr Person cin bis zwei Sätze.
Person I: Am Sonntag ist es für sie am schönsten, wenn ihr Freund
Person 2: ...

q 5. Wie sieht Ihr Morgen am Wochenende aus?


A Machen Sie zuerst Notizen.
Uhr.teit Aktivität aufstchen . sich duschcn
sich anziehen 1_'
aussch IDen
8 Uhr richtig ausschlafen
die Zeitung lesen das Frühstück machen
9 Uhr ganz langsam au/stehen
10 Uhr Gymnastik machen das Haus verlassen
ins Bad gehen Radio hören sich frisietttl
LEKTION 4
B Beschreiben Sie jetzt Ihren normalen Samstag oder Sonntag.
Zuerst schlafe ich mal richtig aus.
Dann stehe ich ganz langsam ... zuerst ..... dann "' danach • schließlich • zuletzt

6. Terminkalender JJ JJ
Mo Vorrrunag F. VOfR\lItag
Sie wollen sich mit einem Freund
\'crabreden. In Ihrem Kalender für Hachmlttag ~ """ -~""
"""
die kommende Woche stehen aber
""'" ""'" FWuu

""""" """""
0; So
bereits einige Termine. Sie rufen

-
-""
Ihren Freund an und versuchen, MuttU~ Hachml~
PutybuPUu
gemeinsam einen passenden Termin
Mi ""'" ""'"
-"" """
zu finden. (Der Terminkalender So " " _

-
NKhm,tlJO
Ihres Freundes ist auf Seite 181.)
""'"
Da Vomuttag
""'"
-"" ~
""'"
früher vorher anschließend Spälcr morgen übermorgen

1. Bildergeschichte
A Sehen Sie sich die Bilder an. Was tun die Personen auf den Bildern?

sich kämmen sich beeilen sich anziehen


sich rosieren sich waschen sich die Zähne putzen

>
§ 10

sich

Ich ZIehe mICh an.


feh Ziehe rn/rille blaue Hose an.
Er Zlehl s.iChan
Was glauben Sie; Wer sind die beiden? Er ZIeht sICh die blaue Hose an.
Wie ist ihr Verhältnis?
Sind sie glücklich?
4 1


LEKTION



/ B Ergänzen Sie die Geschichte nach Ihrer Fantasie.
Gestern früh war Det/eu noch sehr müde.
... Schreiben Sie ein bis zwei Sätze,
Elvira weckte ihn SChOll um halb sieben.
_ _ _ warum Detlev so müde ist.
~
Elvira hat es heute sehr eilig. Sie Tuft:
- - .. Schreiben Sie ein bis zwei Sätze,
Beeil dielt doch etwas, Dei/eu.
_ _ _ warum Elvira es so eilig hat.
~
Sie: Könntest du dich wenigstens heute
... Schreiben Sie ein bis zwei Sätze,
anständig anziehen?
warum heute ein besonderer Tag ist.

8. Essen bei Ihnen zu Hause .

Essen .. Wann? sonntags


..... Was (nicht)? ein Frühstücksci
"" Wie (nicht)? an einem gedeckten Tisch
nicht mit den Fingern

9. Tisch decken
A Sortieren Sie die Dinge, die Sie auf dem Bild sehen.
das Besteck das Geschirr

B Welche Wörter passen nicht in die Spalten oben?

der Löffel die Gabel die Nadel die Platte die Schüssc\ die Zuckerdose
der Nagel die Kanne die Pfanne die Schere die Tasse der Topf

>
§I
C Erklären Sie. Brotmesser Teelöffel Esslöffel Wasserglas
Ein Brotmesser ist ein großes Kaffeelöffel Suppenteller Kaffeekanne
Messer, mit dllm man Brot Kochlöffel
schneidet. Teekanne Teetassen Kuchentel1er Milchkännchen
~ß-
Kaf[eetass en Dessertteller Weingläser Untertassen

umrühren trinken essen schneiden spülen stellen servieren gießen .. ,

Themen Iktuell2, § 29
Relativsätze mit Präposition + Akkusat1v
mit Präposition + Oativ
... in den man die Suppe gießt
der Sup~ntelier ein Teller, aus dem man Sup~ isst
in die man kein Spülmittel gibt
die Teekanne eine Kanne, in der man Tee serviert
. für das ich viel Geld bezahlt habe
das Brotmesser ein Messer, mir dem man Brot sctmeldet
. für die man viel Geld ausgeben kann
die WeInglaser Gläser, aus denen man Wein trinkt

46 sechsundvierzig
LEKTION 4 1
10. Tischmanieren
Was man tun soll Was man nicht tun soll
• Hahen Sie die Gabe/In der linken und das M8SS6f in der • StUtzen Sie dte Ellbogen beim Essen nICht aul den
rechten Hand. roch.
• Essen Sie mit gesc.hlosseoem Mund. • lassen Sie ketne Essgerausche (SChmatzen) hören.
• Vefwenden Sie Zlßl Kuchenessen Kuchel'lgabel odEM" • Rauchen Sie OICht zwischen den Gängen.
l.OIf•. • Rülpsen Sie nicht.
• N...- Hahnchen darf oMe Besteck gegessen wemer!. • Falten Sie dte benutzte Servtette nICht ZUsarJVT'len,
• Halten Sie das WeInglas 3m Stlfll. • Vertassen Sie den EsstJSCh r'IIChl, bevor die anderen ihr8
• Halten Sie beim Gebrauch eines Z8hnstochets die linke MatUelt beendet haben.
vor die rechte Hand.

Welche Regeln gelten bei Ihnen?


In Refsuurante darf man uald
ni!'9C1'Idwo mehr rauchen.

11. Party
.At. Überlegen Sie sich einen Anlass für eine Pany. z. B. Gebunstag oder Kurscnde.
Planen Sie in kleinen Gruppen und machen Sie Notizen.
Raum u"d Zeit
Wen laden Sie ein? Maximal wie viele Personen? Wo wird gefeien?
Wann findet die Pany stau? Wann kommen die Gäste? Für wann ist das Ende geplant?
Programm: Was tun die Gäste?

diskutieren eine Rede halten Lieder singen lesen


sich unterhalten Gedichte aufsagen Musik hören tanzen

Speisen und Getränke


Sachen, die man ohne Be&teck eHen kann. z.um 6e'i5piei
Was bieten Sie zu diesem Anlass an? ErdnÜf>5C:. Dann habe Ich hinterher nicht 80 viel "~it.

Essen:
Brote mit ... ; Salate; Getränke:
ohne Besteck essbare Sachen; Kaffee und Tee; kalte Getränke;
Salziges, z. ß .... ; Süßes, z. B....; nicht alkoholische Getränke, z. B.
Spezialitäten meiner Heimat/Familie; Mineralwasser und Safl;
vegetarische Gerichte; warme Speisen alkoholische GetrJnke; warme Getränke

Vorbereitung
eine Tanzfläche rrci machen Gäsle lClefonisch einladen Essen und Gelrdnke besorgen
Einladungen schreiben für Musik sorgen Raum dekorieren Tisch decken

Ungcfahr ... Tage/Slunden vorher ... Wir laden uneefähr :zwanz.~ Pereer\en ein.
Die Party 11~,nnt um ..•
B Präsentieren Sie Ihre Panypläne.

4 2


LEKTION


12. Interview
Stellen Sie sich gegenseitig die Fragen unten und kreuzen Sie die Antworten an.
Erzählen Sie etwas zu Ihren Antworten.

Welcher Ess~p
sind Sie?
I Essen Sie oft im Stehen?
2 Fällt es Ihnen schwer, sich daran zu
erinnern. was Sie gestern oder
• -
vorgestern gegessen haben?
3 Essen Sie häufig zwischen Mahlzeiten?
4 Sind Sie meist schneller mit dem
Essen fertig als andere?
5 Essen Sie häufig aus der Hand?
6 Machen Sie während des Essens
noch andere Dinge?

7 Ist für Sie die Qualität eines lebens-


mittels wichtiger als die Quantität?
8 Sind Sie ein langsamer Esser?
9 Probieren Sie gern verschiedene
Nahrungsmittel aus?
10 Mögen Sie gern süße oder fetthaltige
Speisen?
11 lassen Sie Essen stehen, wenn es
Ihre Erwartungen enttäuscht?
12 Ist Essen für Sie eine Ihrer liebsten
Beschäftigungen?

13 Sind Sie eine nervöse, eher sensible


Person?
14 Wenn Sie angespannt oder verärgert
sind, beruhigen Sie sich mit Essen?
15 Können Sie nur schwer ..nein" sagen,
wenn etwas Essbares vor Ihnen steht?
16 Fällt es Ihnen schwer, abzuschalten?
11 Ist Ihnen der Essvorgang wichtiger als
das, was Sie essen 7
lB Beschäftigen Sie sich häufig mit Prob-
lemen und negativen Gedanken?

Zu welchen Fragen könnlen diese Wörter Wie viele Fragen haben Sie mit "Ja" beantwortet?
passen?
Pragen NT. ZalJl der "la"·Antworten
Frage Nr.
I bis 6
Impuls-Esser 1
7 bis 12
Genuss-Esser
13 bis 18
Stress~Esser

48 dchtundvierzig
LEKTION 4 2
ll. Lesen Sie die Auflösung.

Fragen 1 bis 6: Typ A Fragen 7 bis 12: Typ B Fragen 13 bis 18: Typ C
Wenn Sie von diesen Fragen vier Wenn Sie von diesen Fragen vier Sie haben viermal oder häufiger
oder mehr mit ,.Ja" beantwortet oder mehr mit ,.Ja" beantwortet auf diese Fragen mit ,.Ja~ geant-
haben, dann sind Sie ein haben, sind Sie ein wortet? Dann sind sie ein
Impuls-Esser. Genuss-Esser. Stress-Esser.
Sie sind immer beschäftigt und Sie sind offen für Neues. Die Je mehr Stress Sie in ihrem le-
in Eile. Sie verschwenden keine Qualität der Nahrung ist Ihnen ben aushalten müssen, desto
Aufmerksamkeit aufs Essen. sehr wichtig. Aber - und das ist mehr flüchten Sie sich ins Essen.
Meist essen Sie ~nebenbei" aus Ihr großes Handicap: Sie lieben Dabei ist es Ihnen mehr oder
der Hand, im Stehen, im Auto. fette und süße Speisen über al- weniger gleichgültig. was Sie es-
Weil Sie es immer eilig haben, les. Das hat Konsequenzen: Ge- sen, Hauptsache, Sie haben et-
greifen Sie zu Speisen, die un~ wichtsprobleme, verbunden mit was zu kauen. Das beruhigt die
kompliziert und schnell zu essen einem schlechten Gewissen, Nerven.
sind. sind häufig bei diesem Typ.

Welche Tipps passen zu welchem "TYp? Wie viele Ratschläge gibt es für die einzelnen Typen?
Welche finden Sie am besten?
)
Ratschläge iJ3
und Tipps
• Ihr lernprogramm besteht darin, fett- und kalori- • vertreiben Sie das Essen von seinem Hitparaden-
enhahige Nahrungsmittel durch Essen mit niedrige- platz Nr. 1. Geben Sie den Dingen, die Sie ebenso
rer Kalorienzahl zu ersetzen.•Fettaugenzählen· ist gern tun, einen neuen Wert Warum Freunde immer
tur Sie sinnvoll. nur zum Essen einladen? Ware nicht auch etwas an-
• Bestimmen Sie einen Platz,. an dem Sie in Zukunft deres denkbar, z. B. ein gemeinsamer Ausstetlungs-
nur noch Ihre Mahlzeiten einnehmen. Tabu sollten besuch?
sein: Schreibtisch, Sofa, Bett. • Seien Sie kein ,.Allesfresser'". Werden Sie wähleri-
• Erlernen Sie eine Entspannungsmethode, Medita- scher.
tion oder Atemübungen. Setzen Sie diese immer • Wenn Sie essen, dann essen Sie! Machen Sie
dann ein, wenn Sie den Kuhlschrank ausräumen nichts nebenbei.
wollen. • Meiden Sie lebensmittel. die Sie einfach aus der
.l~en Sie bestimmte Essenszeiten fest Essen Sie Hand essen können: Burger. Pommes frites. SCho-
möglichst nicht zwischendurch. kolade, belegte Brote.

Wenn ...• dann ... - Je .", desto ..•


Wenn Sie VIer Fragen mit ..Ja" beantwonet
haben. dann
Je mehf Stress Sie in lhr"em leben auShaNen Slßd Sie ein Impuls-Esser
miissen. desto meIlf
DUchten SIe SICh Ins Essen.

14. Wie reagieren Sie auf ... ?


ich esse Schokolade ich bleibe schlank
Wenn ... dann . ich habe Stress ich kann schlecht einschlafen
Je ... desto . ich trinke am Abend Kaffee ich werde müde
ich trinke Bier meine Laune ist gut

neunundvierziF 49
4 3


LEKTION



Ci 15. Was essen?
Was isst man in Ihrer Heimat viel und gern?
Was essen Sie persönlich gern?

16. Was die Deutschen gern essen.


A Wie heißen diese Lebensmittel? Welche davon sind gesund?

Brot
gesund weniger gesund weniger gesund weniger gesund weniger gesund weniger
gesund gesund gesund gesund gesund

gesund weniger gesund weniger gesund weniger gesund weniger gesund weniger
gesund gesund gesund gesund gesund

) B Warum ist/sind ... gesund?


14
das Fett fe ttllill1.ii. fcUiWD das Vitamin vitamin!:riQ:! vitaminarm
der Zucker zuckcrhaltig zuckerfrci die Kalorie kaloricnrcic.b kalorienarm

Ci 17. Haben Sie schon einmal einen Hamburger zubereitet?


Welche Zutaten brauchen Sie dafür?

Zutaten Zubereitung

das Brötchen das Hackfleisch das Sa\atbl atl die Soße würlcn braten
der Kartoffelbrei das gekochte Ei die Gurkenscheibe Icilen legen
die Käsescheibe der Ketschup die Zwiebel die Tomate schneiden geben

Wie bereiten Sie einen Hamburger zu?

ZueM>t würze ich da5 Hackftei5Ch mit Salz UM Pfeffer. Dann


Währel1d das Fleisch in der Pfanne ist••.. Danach • Dann ... Zum SGhiuM
LEKTION 4 3
Warum
)
sind Hamburger eigentlich 133
so beliebt, Herr Pollmer?
Fachautor und Lebensmittelchemiker Udo
Pollmer beschreibt das Design der populären
Fleischbällchen im weichen Brötchen.
Der ideale Hamburger schmeckt. Er schmeckt so gut, dass kein
Kmd von ihm lassen möchte. Bei vielen Jugendlichen und nicht
18. Warum sind Hamburger beliebt'?
wenigen Erwachsenen kommt regelmäßig der Heißhunger, wenn
Sie an einem Hamburger-Restaurant vorbeikommen. Am liebsten a) Wie ist Pollmers Meinung über
halten sie ihn dann in den Händen, dOrfen wie Kleinkinder ohne Hamburger?
Messer und Gabel essen. Für die Restaurants ein Vorteil: Sie positiv
müssen nicht befürchten, dass jemand ihr Besteck stiehlt. negativ
Zunächst beißt man in etwas Weiches, fast Körperwarmes. Denn
neutral
der Hamburger wird nicht heiß wie ein Mittagessen serviert, son-
Zeigen Sie passende Stellen im Text.
dern warm wie Muttermilch. Das Brötchen ist weich wie Baby-
kost. Beim Essen soll der Esser sich möglichst wenig anstren-
b) Welche der folgenden Lösungen ist
oen, Das Fleisch hat keinen besonders intensiven Geschmack,
fiI!>l;h?
Umso wichtiger ist das Fett. Je mehr Fett, desto besser für das
Hamburger sind wie Babykost, weil ...
Mundgefühl.
M

Was iCh eDen Deschrieb, heißt .Food-Oesign In dessen Mittel-


,
man sie ohne Besteck isst.
jlUI1kl steht Delm Hamburger die GurkenscheiDe. Der Kunde soll sie wie Muttermilch schmecken.
SIe hören. wenn er in den Hamburger beißt. Für das richtige Ess- sie weich und warm sind.
Geluhl sorgen außerdem salz und Essig. Fehn noch eine passen- man zum Hamburgeressen wenig
öe Soße: Der Genuss steigt mit dem riChtigen Ketschup. Süß Kraft braucht.
muss er sein und etwas sauer. Aber er sollte nicht ins Brbtchen
laufen. Deshalb wird das Brötchen ein wenig getoastet. Außer- c) Was ist das Erfolgsrezept von
dem stelgl dem Esser dadurch ein milder Bratgeruch in die Nase. Hamburgern?
Wozu das Ganze? Damit uns das Wasser Im Mund zusammen- Das Essen schmeckt gleichzeitig
lauft Das Wasser im Mund ist für das Gefühl verantwortlich, süß und sauer.
noch nicht sall geworden zu sein. Das hat nichts mit dem Weiß- Beim Essen läuft einem das Wasser
mehlbrötchen zu tun. Satt fühlt man sich erst, wenn das zusätz- im Munde zusammen.
liche Wasser im Mund - der Speichel- verschwunden ist. Jede Zutat schmeckl auch für sich
Dieses Prinzip kann jeder nachprüfen: Man nehme das Brötchen allein gut.
emes Hamburgers und esse es ohne die anderen Zutaten. Es ist
Man will immer mehr davon essen.
zu trocken zum Essen. Nun zur Soße: Isst man sie getrennt von
den übngen Zutaten, schmeckt sie nicht nur total süß, sondern d) Gibt es in Ihrer Heimat auch Schnell-
esenlSteht wegen ihrer Säure Jede Menge Speichel. Erst gemein- restaurants?
sam bilden die Zutaten ein funktionierendes Syslem: Das Bröt-
Was gibt es dort zu essen?
dien zieht Speichel aus dem Mund, kurz darauf lassen Soße und Berichten Sie kurz darüber.
Gutte neues Wasser im Munde zusammenfließen, Beim Konsu-
menten entsteht der intensive Wunsch, mehr zu essen.

em ,mdfünl 51
4 4


LEKTION



19. Eine Einladung lur Weinprobe
Von wem kommt die Einladung?
Von einem Arbeitskollegen. Von einern Geschäft. VOll einem Restaurant

20. Unterstreichen Sie Unterschiede lwischen den Inhaltsangaben links und der
Einladung.
Pronomen
miteinander verbundene Sätze Ein lad ung zur
Reihenfolge der Wörter in Sätzen
Ildhenrolge der Salzteile
zusätzliche Wörter
WE1NPROBE
Wörter, die verschwinden
Spezialitäten aus aller welt
Wir freuen uns.
Wir dürfen Sie in unserem Hause begrüßen. am Samstag, den 20.10.2001
Kommen Sie am Samstag zwischen 9 und
17 Uhr. Wir freuen uns, Sie an diesem Tag lVI'ischen
9und 1711r in unserem HaIJSe begrü8eflzudilfen!
Wir sorgen für Ihr leibliches Wohl. ~
Das haben wir schon immer so gemachL
Es gibt eine besondere musikalische
fit" _ v<ij isl.. mner~
Übcmschung. Eirt_~~gibles,....um
Es gibt die Überraschung jeweils 12 Ulvund um 15 Uhr-nurso viel wirdverraten:Siel'Rfden
um 12 Uhr und um 15 Uhr. sich amüsieren.
Wir vcrrutcn Ihnen etwas. ~
Sie werden sich amüsieren.
w, _"" .... trld her filllllie IM cWr Ei"ladlrri ....
_ f_ _ trld gKhletJgauch.Dri&/l(lf( hi"
Wir möchll;~n Ihnen und Ihrer Familie
mit dieser Einladung eine kleine Freude Ive Treue zu unserem HaIJSe sagen!
bereiten. ~
Wir möchten .,DankeschÖn" für Ihre
Treue sagen. An diesem Tag könnefl \je viele """ _ ~obierefl.
_Iidl kIiMen\jeauchgemdeo._
Sie können viele neue Weinsorten l.lolog- . . oder mtIIIeImen.
probieren. ~
Sie können den aktuellen Katalog gern
einsehen oder mitnehmen.
Auf Iven Ilesuch freut Iidt
Ihr freundliches
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. feinschmecker Team

21. Spezialitäten verschiedener Länder und Regionen


Schreiben Sie eine Einladung zu einem Essen. Sagen Sie,
/ - wann und wo das Essen stattfindet,
- was die Gäste mitbringen sollen,
- und bitten Sie um Amwon.
52 ~Iundfünfzig
SPRACHBAUSTEINE TEIL I

In diesem Prüfungsteil lesen Sie einen persönlichen Brief mit lücken. Zu jeder Lücke
erhalten Sie drei Möglichkeiten zur Auswahl. Von diesen passen zwei entweder wegen
ihres Inhatts oder aus Gründen der Grammatik nicht in die Lücke. Sie sollen die passen-
de Möglichkeit ankreuzen.
Arbeitszeit: etwa 10 Minuten

Lesen und Lösen

Wenig Zeit! Sie haben für diesen Prüfungslcil nur 10 Minuten Zeit, und Sie
brauchen etwa zwei Minuten, um am Ende die Lösungen auf dem
Lösungsbogen anzukreuzen!
Erstes Lesen Lesen Sie den Brief erst einmal durch, ohne dabei die
Auswahlmöglichkeitcn anzusehen, und schreiben Sie die Wörter,
bei denen Sie sich sicher fühlen, gleich mit Bleistift über die
Lücken. Vergleichen Sie erst danach diese Lösungen mit den
Auswahlmöglichkeilen. Radieren Sie Lösungen, die Sie flicht unter
den Auswahlmöglichkeiten finden, wieder aus.
Unsichere lösungen Überlegen Sie beim zweiten Lesen, welche der Auswahlmöglichkei-
ten am besten in die Lücke passt. Schreiben Sie dieses Wort über
die Lücke.
lösungen ankreuzen Kreuzen Sie erst jetzt bei den Auswahlantworten Ihre Lösungen an.

Lesen sie den folgenden Text und kreuzen Sie für jede Lücke das richtige Wort (A. B
oder C) an. Markieren Sie dann Ihre Lösungen auf dem Antworlbogen.
Beispiel: (0) Dank noch einmal für das wunderbare Fest. Lösung; A) viel
B) viele
O. A) viel Cl vielen
Liebe Heidi, B) viele
(0) Dank noch einmal für das wunderbare Cl vielen
Fot. Wir werden sicherlich no~h lange 1. A) an 5. A) für 9. A) erst
1) diesen schönen Abend bei e~ch . B)von B) gegen B) etwa
den ken. D as Abendessen (2) . wlfkhch C) über Cl vor C) etwas
ausgezeichnet. Ich bewundere Immer~.
welche originellen Ideen (3). h~bt rur so 2. A) ist 6. A) sei 10. A) Lieb
B) war B) wäre B) Liebe
ein Festessen. (4) hatlen WIT mit der.
HeimfahR keine Probleme. So (5) eill Cl würde C) würde Cl Liebes
Uhr früh waren wir wieder zu Hause. Ich 3. A) ihr 7. A) könnte
[Je wir sehen uns bald wieder. Es (6) B) wir B) könnten
ho • S riest
schön wenn ihr zu unserem amme C)sie Cl könntet
kommen . (7) . Wir haben im Moment .
och (8) festen Termin. Aber (9) d~' 4. A) Deshalb 8. A) kein
~\'OChen vorher geben wir euch Bescheid. B) Trotzdem B) keine
Cl Übrigens Cl keinen
(lO) Grüße
Michaela

dreiJndfünfzi 53

1. Multi-Kulti



Worum geht es wohl in dieser Folge?

Um einen neuen Vitaminsaft?


Um eine Kunstrichtung?
Um einen gefahrlichen Schimmelpilz?
Um eine Einladung zum Essen?
Um Farben und Fonnen?

1. Abschnitt
10:)2 '" Achten Sie nur auf die Geräusche. Was hören Sie? Was passiert hier?

I Wo sind die drei?


I Was tun sie?
2. Abschnitt
I Was wollen sie tun±]

Welche Probleme haben die drei bei der Planung?

Zwei der Eingeladenen ... dürfen wegen ihrer Religion kein ... Schweinefleisch
Vegetarier ... ekeln sich vor ... Huhn
... sind allergisch gegen ...
Eine Freundin Fisch
... essen kein ...
Moslems ... haben Angst vor ... Milchproduktc
Einer der Gäste ... sind gegen ... Rindfleisch
... vertragen kein ...
... ist im TIerschutz aktiv.

LEe kommen auch VC{letarier. Die J


' S-.J LEine Freundin hat. eine Allergie.

3. Abschnitt
A Wo findet das Essen statt? Woran erkennen Sie das?
der Biergarten das Cafc die Gaststätte die Weinstube
die Kneipe das Restaurant der Schnellimbiss

B Was wird gerade serviert?

die Vorspeise das Hauptgericht die achspeise

54 nt.
1. Welche Berufe sind hier abgebildet?
Sammeln Sie die Berufsbezeichnungen.

2. Was machen die einzelnen Personen?


oben links tcchnische Ger'Jte entwickeln
in der Mitte rechts Metall bearbeiten
unten in der Mittc AutoS reparieren die Post austragen Gäste bedienen
ganl in der Mitte
Patienten behandeln singen aufs Feld fahren
5 1


LEKTION



q 3. Welche Berufe kennen Sie?
A Sammeln Sie in der Klasse.
B Sehen Sie sich die Statistik "Häufige Lehrberufe" an und schreiben Sie die Berufe zu den
Tätigkeiten (mehrere sind möglich).
a) in einem Büro arbeiten, Briefe schreiben
b) Wasserleitungen installieren und reparieren
cl Haare schneiden und frisieren
dl Waren einkaufen und verkaufen
el in einer Arztpraxis arbeiten
n in einer zahnarJ:tpraxis arbeiten
g) Farbe in eine Wohnung bringen

Berufswünsche der i--'98fl Leute ( in %)

Mädchen Jungen Mädchen Jungen


22 Elektronik, Comput9f 48 Kfz-Mechanikerlin
2 77
76 ziale 8en.Jfe 35 3 Installateurlin 85

,_
41 Holz- und Metallverarbeitung 28 4 Kauffrault<aufmann 57
41 Kfz-Berufe 23 141 0
23. M"""'" 19 23. Arzthelferin 0
91 WlSS8f1SChaft und Forschung 18 34 Friseurflfl 2

.... """-
26_ Fremdsprachen, Reisen 15 M_1ln 43
15 • 14
16. Kult~ 11

Wunsch ist nicht immer Wirklichkeit


Bei den Berulswünschen der lungen leute enl- berufe. Trotzdem macht die Mehrtlert eIne Ausbil-
spocht das persönliche Interesse selten der Realitat dung Im kaufmännischen Beretd'l. Und bts heute hat
der Berufsweh. Obwohl fast dIE! Hälfle aller Jungen sich nicht geändert. dass Mädchen In technischen
angIbt, sich IUr Elektronik und Computer zu interes· Berufen WIe Kfz-Mechaniker praktIsch mcht zu fin-
Sleren, tauchen sotctle Ausblldungsberule in der den SInd, obwohl diese Berufe schon seit Jahren
StatIstik der häufigsten lehrberufe noch gar nicht nicht mehr automatisch fur die Jungen reserviert
auf Spltzenrelter bei den Mädchen sind die Sozial· sind.

) 4. Vergleichen Sie nun die beiden Statistiken.


S33d)
Welche Widerspruche zwischen Berufswunsch und Realität fallen Ihnen noch auf?
Arbeiten Sie in Gruppen und schreiben Sie ihre Lösungen auf. Verwenden Sie dazu obwohl
und trotzdem .

M M

• obwOhl lind .lrotldem .• -n.u. können es difl wenigsten machen


Obwohl VIele IUnoe leute mit Computern arbeiten .........".
hen nschen sich lI1ll! U!JlIkert Im SOZialen Bered!.
DIe metSten Made wo Trotzdem wahlell die meISten llne BurotallQkl!lt.
Dill meISten w,jhlell l/lltZdem eIne Burota!Jllkelt
-

LEKTION 5 1
5. Gibt es in Ihrem Heimatland eine Berufsberatung?
Berichten Sie in der Klasse.
@ Bundesagenlur für Arbeil
6. Hören Sie das Gespräch mit einem Berufsberater. Stichwort: Berufsberatung
A Welche Aussage trifft zu? Wenn man sich in Deutschland
Anja Kaufmann ... uber verschiedene Berufe und
AusbildungsmOglichkeiten infor-
sucht eine Stelle als Fremdsprachenkorrespon- mieren möchte, kann man sich an
demin. die Agentur für Arbeit wenden.
möchte sich über Ausbildungsmöglichkeiten Oie gibt es in allen Städten. Oie
informieren. Agentur für Arbeit ist eine staatli-
che Einrichtung und ist zuständig
möchte sich über ein Informatikstudium infor- rur Arbeitslose und Berufssuchen-
mieren. de. Daneben gibt es noch private
Arbeitsvermittlungen.

B Hören Sie das Gespräch noch einmal.


Dazu sollen Sie 7 Aufgaben lösen. Bei jeder Aufgabe sollen Sie feslStellen: Habe ich das im Text
gehört oder nicht? Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder danach Richtig. Wenn nein,
markieren Sie Falsch.
Rlchlil

1. Frau Kaufmann hatte einen Termin vereinbart.


2. Sie hat das Gymnasium besucht.
•• ••
3. Sie ist als Au-pair·Mädchen nach England gegangen.
4. Sic hat schon konkrete Vorslellungen, was sie beruflich machen will.
• •
•• ••
5. Sie hat in der Schulc gern Sprachen gelernt.
6. Der Berufsberater meim, dass man bei Compulerberufen gUle Chancen hat.
7. Die heiden vereinbaren einen neuen Termin.
•• ••
1. Machen Sie selbst Beratungsgespräche. q
Arbeilen Sie zu zweit: A ist Berufsberater, B sucht Informationen über einen außergewöhnlichen
Beruf (z. ß. Geheimagem, Top-Model, ... ).

Begrüßung
.-------...., Ral, Empfehlung
Kann ich Ihnen helfen? Was können Sie mir empfehlen?
/0, bitte, ich ... Was würden Sie mir raten?
Darf ich elwas vorschlagen?
Wünsche
Was haben Sie für
Ich würde vorschlagen, I ~.~s:u···
Vorslellungen? Machen Sie doch .. ,
Ich würde gem ... Davon kann ich nur abraten.
Es ist besser, wenn .,.
Ich rate Ihnen ...

Spielen Sie nun Ihre Beralungsgespräche in der Klasse.

siebenundfünfzig 57
5 2


LEKTION



8... Junior" bedeutet ..jünger; der/die Jüngere".
Markieren Sie im Text alle Wörter, die elwas mit jüngeren Menschen zu tun haben.

Lehrlinge als Unternehmer


men gründen und leiten würden,
tragen die Jungmanager echte
Verantwortung dafür, dass ihr
Unternehmen wirtschaftlich ar-
beitet.
Dazu ist mehr nötig als eine gute
Geschäftsidee. Die jungen Leu-
te müssen schnell lernen, selbst
Entscheidungen zu treffen und
im Team zu arbeiten. Aber Vor-
Dort gibt es die Junior-Firma "Himmel Erde sicht: Junior-Firmen sind kein Kinderspiel.
Wasser". Michael Wegener, kaufmännischer Vorstand
"Himmel Erde Wasser" ist organisiert wie ein bei "Himmel Erde Wasser": "Wir haben zwar
richtiges Großunternehmen - mit acht Abtei- jede Menge Spaß bei der Arbeit, aber auch je-
lungen vom Einkauf über die Produktion bis de Menge Probleme. Mal fühlte sich keiner
hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Doch anders als zuständig, mal bekam man Aufträge nicht,
ihre großen Vorbilder leisten sich die Jungma- weil der Mut zu schnellen Entscheidungen
nager eine andere Geschäftsphilosophie: Sie fehlte."
setzen auf Ökologie. Dazu Arnd Kisselbach, Wegener und sein Vorstandskollege Kissel-
kaufmännischer Leiter: "Wir wollen eine bach wünschen sich deshalb mehr Hierar-
Marktnische erobern." chie: "Zur Zeit lassen wir alle Mitarbeiter über
Das ist tatsächlich trotz gelegentlicher Miss- alles demokratisch entscheiden, aber das
erfolge gelungen. Mit ökologischen Produk- klappt nicht so recht. Wenn es richtig laufen
ten machten die Lehrlinge von "Himmel Erde soll, muss wohl schon mal einer den Chef
Wasser" im letzten Geschäftsjahr einen Ge- spielen - auch wenn es schwer fällt."
winn von 16.000 Euro. Auch das Institut der Deutschen Wirtschaft
Die Idee ist nicht neu: Schon vor 200 Jahren sucht nach jugendlichen Unternehmertalen·
entstanden die ersten selbst verwalteten Ju- ten und fördert Firmen, die in Schulen einge-
gend-Manufakturen. Die Idee dabei war: Man richtet und von Schülern betrieben werden.
lernt am besten, wenn man eigene Verantwor- Etwa 400 Schüler wagten bislang in 32 eige-
tung hat. Und es zeigte sich, dass die Lear- nen Unternehmen den Sprung in die freie
ning-by-doing-Methode nicht nur die Ausbil- Marktwirtschaft. Sie produzieren Uhren oder
dung verbessert, sondern auch finanzielle Ge- Badeöl, managen Pe-Kurse oder Feste.
winne verspricht. Das Geschäftskapital beschaffen sich die
Heute haben 35 Großunternehmen kleine Fir- Schüler durch den Verkauf von 15-Mark-An-
men, die sie von Auszubildenden leiten las- teilscheinen. Meist werden 60 bis 90 "Aktien"
sen. Beim Volkswagenwerk nimmt die Lehr- verkauft. Am Ende des Schuljahres werden
lings-Firma sogar Fremdaufträge an; andere die Firmen aufgelöst, das Geld wird an die Ak·
Firmen lassen dort z. B. Sektverschlüsse und tienbesitzer zurückgezahlt. Es scheint sich zu
Schachspiele herstellen. Anders als in Mana- lohnen: Manche Junior-Firmen konnten ihren
gerseminaren, wo die Seminarleitung ihre Se- Teilhabern Renditen von mehr als 200 Prozent
minarteilnehmer nur spielen lässt, wie sie Fir- zahlen. Pleiten gab es noch nicht.
LEKTION 5 2
9. Welche Informationen stehen im Text?
Lösen Sie die Aufgaben 1-5. Entscheiden Sie, welche Lösung (A. B oder C) richtig ist. Achtung:
Die Reihenfolge der Aufgaben folgt nicht immer der Reihenfolge des Textes.

l. Die Junior-Firma "Himmel Erde Wasser" ist 4. Welche Probleme gibt es in der Junior-Firma
A) ein Großunternehmen. "Himmel Erde Wasscr"?
B) eine Firma in einer Schule. A) Das ökologische Konzept ist nicht criolgrcich.
C) eine Firma mr Auszubildende. B) Entscheidungen im Team klappen oft nicht
c) Jeder will den Chef spielen.
2. Junior-Finnen gibt es in Deutschland
Al seit 35 Jahren. 5. Das Institut der Deutschen Winschaft
B) seit 200 Jahren. A) bezahlt die Mitarbeiter in Junior-Finnen.
C) seit Ende des Schuljahres. B) unterstützt Schulen und Schüler,
die eine Finna gründen wollen.
3. Die jungen Leute sollen vor allem lernen, e) kassien die Gewinne von Junior·Finnen.
A) eher zu sein.
B) Probleme zu lösen.
Cl Verantwortung zu tragen.

10. Wer tut was?

Wer leitet die kleinen Finnen? >


Heute haben 35 Großunternehmen kleine Finnen, die 129
Die Großuntemehmen.
sie von Auszubildenden leiten lassen.
Die Auszubildenden.

Beim Volkswagenwerk nimmt die Lehrlings-Firma sogar Wer stellt die Sachen her?
Fremdaufträge an; andere Finnen lassen dort z. B. Sekt- Andere Firmen.
verschlüsse und Schachspiele herstellen. Die Lehrlings-Finna.

\Ver spielt Finnengrundungen?


Anders als in Managerseminaren, wo die Seminarleitung
Die Seminarleitung.
ihre Seminarteilnehmer nur spielen lässt. wie sie Finnen
gründen und leiten würden, tnlgen die Jungmanager echte Die Seminaneilnchmer.
Verantwortung. _

Spielen Sie eine Mitarbeitersitzung bei der


lunior-Finna "Töpfe und Flaschen & Co.". Vielleicht eollUn IMr 5ie IIOn einer
anderen FirtNI hereullen 18 >t'11.
I~nallel:lri.inen Dar,., la5ge11 IMr &ofort 50 000
:JI\iCt'en Yerbuft.. netle Fla9Ghet'I m.achen.

TlIetne. 8Ill""1. § 47
Auftrag Wir lassen SChachspJele bei der
blau rot Flaschen Kopiergerät pe zu langsam
lehrlirlQs-Firma herstellen.
grün weiß Töpfe Schreibmaschine beschädigt Erlaubllls Wir Idssen alle Milarbeller demokra!lscll
&"'ß klein Topfdeckel Schreibtisch ausverkauft ell\sclleiden
ncu ... Teller zu teuer ...

59
5 3


LEKTION



11. Lesen Sie die Stellenanzeigen.
Ordnen Sie sie den Berufsbereichen oder Branchen zu.
Brat/ehe Branche
Dienstleistung Handel/Verkauf
Handwerk Sozialbereich

Technik

-..-
Landmaschinen- oder LKW-
Mechaniker
Gastronomie

Für die' UC'ITC'uung ('mn Wohn~obg~ LO
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60 :luig
LEKTION 5 3
12. Stellen Sie sich vor, Sie suchen eine Stelle.
Welche Stelle aus den Anzeigen auf Seite 60 würde zu Ihnen passen, wenn Sie ...
a) zwei Jahre in einem Hotel·Restaurant gearbeitet haben?
b) eine qualifizierte technische Ausbildung an einer Universität absolviert haben?
c) Spaß daran haben, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten?
d) eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau haben?
c) technisch und handwerklich begabt sind und eine abwechslungsreiche Arbeit suchen?
n ausgebildeter KIz·Mechaniker sind?

13. Wählen Sie eine Stellenanzeige aus. Sammeln


Sie Informationen zu den folgenden Punkten. Beispiel: LKW-Mechaniker
a) Wer bietet den Beruf an? '(ouu T~""1'jmu.)
b) Welcher Beruf wird angeboten? t.u<kwdww<rM~.Ju
cl
d)
Welche Voraussetzungen werden erwanet?
Was bietet der Arbeitgeber?
,,
, LKW·MedtAAiku

e) Wie lange ist die ArbeilS7.eit?


o Wann beginnt die Tätigkeit?
g) Wie soll man sich bewerben (Unterlagen)?

14. Zu welchen Stellenanzeigen könnten diese Aussagen passen? >


~Man lässt mich meistens selbslStändig arbeiten."
~Wir sollen die Sachen verkaufen, aber beim Einkauf lässt man uns nie mitreden!"
•• \29

~Die lassen mich meine ArbeilSzeit im Prinzip selbst einteilen."


~Vorsieben Uhr abends lässt man mich fast nie aus dem Haus."
••
.~1an lässt uns sogar eine Uniform tragen! Ich sehe darin unmöglich aus!"
~Meistens lassen wir die Kinder das spielen, was sie gem möchten."
••
15. Geld verdienen per Internet

-, .. ,. u" •• , ,,"

'~-;'~~=31."'_1'--

Was für einen Service könnten Sie im Internet anbieten? Überlegen Sie in Gruppen und schreiben
Sie dann Ihr Angebot für die Intemet-Suchmaschine.
u'IG d1LIg 61

5 4


LEKTION


q 16. Kennen Sie Menschen, die einen seltenen Beruf haben?
Machen Sie sich zuerst olizen und erzählen Sie dann in der Klasse darüber.

17. Welche Berufe haben diese Leute? Ordnen Sie zu.


Pferdepneger Bauer Schauspieler Paukistin Erfinder Künstlerin

r1Iiif.; 18. Hören Sie den ersten Teil der Radioreportage.


Ordnen Sie die Bilder den Personen in den Hörtcxtcn zu. (Zwei Bilder passen nicht.) Welche
Berufe üben die Personen aus?
Person Bemhard Markewitz /-lans Draga 101101/110 Mältrle Martill Norz
Bild
Beruf

19. Hören Sie nun die ganze Reportage. Ordnen Sie die Informationen zu.
1 Hans Draga A ist Musikerin und liefert vor allem die lauten Töne.
2 Manin Nor.l B kümmert sich um die Pferde von reichen Münchener Bürgern.
3 Bemhard Markewitz C arbeitet im Bauamt seiner Gemeinde.
4 Johanna Mährle 0 hat eine sehr erfolgreiche Erfindung gemacht.

5 Es war für Martin Norz eine E hatte Bcrnhard Markewitz die Idec, eine
große Überraschung, Schwimmhilfe für Kinder zu erfinden.
6 Als seine Tochter in einen F gab Johanna Mährle öffenlliche Konzertc.
Teich gefallen ist, G aber seine Liebe für Pferde machte ihn zum
7 Schon als Jugendliche Pferdepneger.
8 Eigentlich hätte Hans Draga H die Rolle des Jesus spielen zu dürfen.
Kaminkehrer werden sollen, 1 hat Bernhard Markewitz viele Preise und
9 Obwohl eine Paukistin im Konzert Ehrungen erhalten.
nur ab und zu dran ist, J wird man von Fans dauernd um Autogramme
10 Hans Draga wünscht sich, gebeten.
11 Für sein Engagement für die K dass die Menschen mehr Achtung vor den liert!'
Sicherheit im Schwimmsport hahcn.
12 Wenn man wie Martin Norz L muss sie die ganze Zeit konzentriert zuhören.
im Rampenlicht steht,

62
LEKTION 514
20. Alles wäre anders gekommen, wenn _._ >
!26,
Hören Sie den zweiten Teil der Reportage noch einmal. Was passt zusammen? 27c)
1 Als Kind wäre Martin Norz gern ... B b
2 Hans Draga hätte eigentlich ...
3 Bcrnhard Markewitz' Tochter wäre fast ...
4 Die meisten Eltern hätten ihre Tochter trotzdem ... •
A in einem Teich ertrunken, ...
B der Petrus geworden, ...
C Geige oder Flöte lernen lassen, ...
o Kaminkehrer werden sollen, ... KonJunlrti' 11 der Vergangenheit
a ... aber nach der Lehre wurde er dann
Pferdepfleger. Die Tochler ist in den Teich ge/allen.
b ... aber dann gab man ihm die Rolle des B. MarlcewilZ hat die Schwimmflügel erluoden.
Jesus. ..... Wenn seine TOChter niCht in den Tereh getalfen w.J
c ... aber Johannas Eltern ließen sie Mn, B Markewttz dlll Sctrwtmrnflugel wahr "'.
nreh! erlunden. schelnhch
Schlagzeug lernen.
d ... und deshalb kam er auf die Idee mil den
Schwimmflügeln.

21. Erzählen Sie über ein Leben. das Sie nicht gelebt haben. q
Denken Sie an eine Entscheidung, die Sie in Ihrem Leben einmal
getroffen haben. Wie wäre es weitergegangen, wenn Sie sich damals
anders entschieden hätten?
Machen Sie zuerst oHzen. Zum Beispiel:
N.d."'-Ab;m"A"j.bot, "",<UUI,..u.t=<~
"'j',J~..&M«<ikv- EnEr~,J~
Au MU(w: beraitHdjewoYdut-, d.u",-c4t:i.Uwelt jerUd? ytkJt,Jewoydut-,
oder: unb~ jtbt.iUtJt.,{ iHuKu iU'Uf.;JWIe(tJt.,' iH"biliijtJt.,N~jUpUJc{

Erzählen Sie jetzt, wie Ihr Leben auch hätte sein können.

ach dem Abitur wusste ich nicht, ob ich ... oder ... sollte.
Als ich sechzehn war, hatte ich zwei Möglichkeiten: Ich konnte ... oder ...
Vor meiner Heirat I I
fragte mich ~.i.n Bekannter, ob ich ... wollte.

ieh habe mich schließlich für ... entschieden.


l Aber ich ... dann doch ...

\1anchmal Idenke ich, dass Ies vielleicht besser gewesen wäre. I wenn ich damals ...
frage ich mich, ob ... zu ...

I
Dann wäre I ich vielleicht ... Oder ich I wäre ..
hätte hätte ..

dretundseduig 63
5 5



LEKTION


21. Computerspiel am Arbeitsplatz

Darf der Chef Spiele am Computer verbieten?


Bel uns Im Betneb spteIen manche Kollegen während der Arbertszert ein bestimmtes
Computetspiel. Der Chef wetl3 das. Jetzt hat er das Computersptelen verboten. Darf er
das? MOssen WIr uns an dieses Verbot hatten? Karv1 er ElIJ1elT1 Mltarbetter, der sd1
rVcht daran hält, kündigen? ..... Wob'. AA_

Bel Computern handelt es SICh um so genannte .. betriebsetgeoe Grundmrttel Deshafb


M
,

darf Ihr Chef alleIn entschetden, Wie Sie benutzt werden. Wenn Ihre Kollegen dlEt Arbelt
also auch ohne das Computersp.el erledIgen kÖflnen - was doch senr zu vermuten Ist
-, kann er in der Tat Jederzett ein solches Verbol aussprechen. Dabei muss er aber el-
nes beachten: Wenn er eine bestimmte Zeit lang einen Mitarbeiter spielen ließ, ohne et-
Or. Amafie Frühauf
was dagegen zu sagen, dann darf er ihm jetzt nicht plötzlICh eine Abmahnung scht'9l-
ben oder ihm sogar kündigen. Er muss zuerst ein Verbot aussprechen; und erst wenn
dieser Mitarbeiter darauf nicht reagiert und einfach immer weiterspieil, darf er zu här-
teren Maßnahmen wie Abmahnung oder Kündigung greifen. Am Arbeitsgericht Bremen
wurde übrigens vor wenigen Tagen ein
solcher Fall verhandelt. Dort entschied
die Richterin, dass die Firma einen Mitar-
beiter, dem sie gekündigt halte, weIter-
beschäftigen muss. Die Kündigung wäre
nur dann wirksam gewesen, wenn der
Chef vorher ausdrücklich darauf hinge-
WI85efl hätte, dass eine Kündigung
droht, falls der Mitarbeiter nICht dall'llt
aufhört, während der ArbeltSZett dl8SE!S
Computerspiel zu spielen.

>\ Überfliegen Sie den Text.

1. Wo könme dieser Text stehen? 2. Was iSl Frau Dr. Frühauf wohl von Beruf?
a) In einer Familienzeilsehrift. a) Programmiererin.
b) In einem Arbeitsvertrag. b) Jurislin.
e) In einem Gesetzbuch. e) Ärzlin.

B Lesen Sie die folgenden Hinweise. Welche beiden Hinweise passen am besten zum Text?
1 2 3 4
Der Chef muss Die Computer ge- Wenn ein Mitarbei- Wenn eine Kündi·
zuerst sagen, dass er hören dem Chef, er ter schon eine Zeit gung nicht korrekt
keine Computer- darf also jederzeit lang gespielt hat, war, kann ein Rich·
spiele erlaub!. Erst darauf spielen, ohne dass der Cher ter an einem Arbeit
danach kann er Mit- wenn er will. Er es verboten hat, gericht entseheider
arbeiter entlassen, muss nur vorher dann kann man dass der entlasseIl(
die trotzdem weiter- darauf hinweisen. diesem Mitarbeiter Mitarbeiter wieder
..pielen. nicht mehr kündigen. eingestellt werden
muss.

Die Hinweise _ und _ passen am besten.

64
SPRACH BAUSTEINE TEIL 2

In diesem Prüfungsteillesen Sie zuerst eine Anzeige und dann einen formellen Brief, der auf
diese Anzeige antwortet. In dem Brief fehlen zehn Wörter. Unter dem Text sind 16 Wörter
angegeben, aus denen Sie die zehn passenden Wörter auswählen sollen.
L
Arbeitszeit: etwa 10 Minuten

Während des Lösens ll:CI


Erste Lösungen Wenn Ihnen beim Durchlesen des Briefes sofort klar ist, was in einer
Lücke stehen müsste, dann schreiben Sie die Lösung gleich mit Bleistift
darüber. Sehen Sie erst nach diesem Durchgang nach, ob Sie die schon
gefundenen Wärter in der Liste finden können. Wenn ja, streichen Sie
diese Wörter in der Liste durch; wenn nein, radieren Sie im Brief diese
Lösung wieder aus.
Die leichteren zuerst Machen Sie beim zweiten Durchlesen zuerst die Aufgaben, für die Sie in
der Liste sofort ein passendes Wort finden. Schreiben Sie diese Wörter mit
Bleistift über die Lücke und streichen Sie sie in der Liste durch. Machen
Sie erst danach die Aufgaben, bei denen Sie länger überlegen müssen.
lösungen Übertragen Sie erst jetzt die Lösungen in das Lösungsschema.

Lesen Sie zuerst die Zeitungsanzeige, auf die sich der folgende Brief bezieht. Lesen Sie da·
nach den Brief mit den Lücken und entscheiden Sie bei jeder Lücke, welches Wort aus dem
Kasten (A-P) jeweils passt. Sie können jedes der Wörter von Abis P nur einmal verwenden.
Nicht alle diese Wörter passen in den Text. Markieren Sie dann Ihre Lösungen im Lösungs·
schema,

8e1t1d/fet-lIctck- die Holeis im Grünen


rUr l~l1ser(' I crienhokls in Oberöskrrcich StJr! .
Prllkhk;mten lJnd
... .
S.,·,"",v
··,t "
rll e. verpllcQlJl1
len \\Ir noch
IU
S~I1l) IrCl. illlf)cllleSSCtle Bc;whll'll d" q, IJI,I( n.t{'rk~'I1Jt
smd selbsjwrsW"dJieh Ihre B q lJ:~ qen:qdrc Arbcllszelrcn
OAI./",t), . C\\('rul1nq nehren Sie biHc ;In
Of:ft{",.rte·!iotdr JI .
errn WIIlIt'r.I<;lpph\ef) 14. A-4020 Lin...

Sehr geehner Herr Wintcr, . r·· .


, _. clcsen und interessiere mleh ur elllcn
ich habe Ihre An~eig~ im SächSlSChC7 Gt~er~~~n~~gse:s 1ahr die Matura abgelegt. (2) n~chsten Jahr
Praktikumsplatz III elllcm Ihrer Hote s: c . 'ncn Das Jahr bis zu diesem ZeItpunkt
möchte ich eine Ausbildung zu~ Tourl~n~usfaehw~n t;:;~ieh Hotellerie zu sammeln. Ein Praktikum
möchte ich nulzen, (3) praktische Er~. ru~gct1 lmonders interessant, (5) ich dabei die .
in einem größeren H,otcl (4). deshalb f~.r .mkle~ bes en (6) lerncn. Wie Sie meincn Zeugmssen
Möglichkcit hätte, dlc verschIedensten Tatlg clten kenn ...
(7) s reche ich auch Engliseh und Franzoslsch.
~~~~)~~~~kUm (3) p ich Anfang Oktober antretcn, eventuell auch früher.
(9) einc baldige Antwort würde ieh mich freuen.
(10) freundlichen Grüßen

A) .b C) für E) im G) könnte I) ob K) um M) weil 0) zu


B) denn D) habe F) können H) mit J) über L) wäre N) wurde

fünfundsechzig 65



Worum geht es wohl in dieser Folge?
Wer hat Angst? Und wovor?

1. Abschnitt
Warum ruft Edwin in der zahnarztpraxis an?
Er hat plötzlich ganz starkes zahnweh.
Es gibt ein Problem mit Karlheinz.
Ohne Ursula ist es zu Hause langweilig.

1. Abschnitt
Welche Wörter passen in welches Feld?

Bagger Kranführer Semester Examen Anwalt


Prüfung Fahrer Institut

Berufsausbildung Studium

Beruf

3. Abschnitt
Was ist richtig?
A Karlheinz freut sich, weil ... B Er ist völlig davon überrascht, dass ...
er glaubt, dass er nicht mehr Student ist. er so starke Kopfschmeri:en hat.
er zur Abschlussprüfung angemeldet er sich zum Examen angemeldet hat.
worden ist. er nie mehr zur Uni gehen muss.
endlich alles gut ist. er sich nicht an den gestrigen Abend
er an diesem Tag seinen Abschluss macht. erinnert.
66 sechs.undSKhzig
1.....hr.l...n 51. dl. Blld.r.
DIe Ind.ren rmn••elches Bild lemeint ist.
Da I~t. eine F/ilmille mIt. zweI Klndem.
Wie viele Personen sind auf dem Bild zu sehen? Sie etehen Zluf einem Berg, an einem
Gipfelkreuz. Sie &ehen zllfri&len aue.
Wie alt sind sie?
Wo befinden sie sich?
Was machen sie?
~
Wte fühlen sie sich?

6 1


LEKTION


'i'!fi:J 2. Hören Sie nun. was Erwachsene zu den Erinnerungsfotos auf Seite 67 erzählen.
Welches Foto gehört zu welchem Berichl? Foto: ABC 0 E F
Bericht:

]. Hören Sie die Texte noch einmal.


Dazu sollen Sie 6 Aufgaben lösen. Bei jeder Aufgabe sollen Sie feststellen: Habe ich das im Text
gehört oder nicht? Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder danach Richtig. Wenn ncin,
markieren Sie Falsch.
Rlchllg Filuh
I. Ich habe meine Urgroßmutter sehr geliebt.
2. Der erste Schultag war ein wichtiger Tag für mich.
3. Ich hatte keine gute Kindheit.
4. l\'lein Vater hat mit uns eine lange Bergtour gemacht.
5. Meine Mutter musste nicht viel arbeiten.
6. Ich bin gern auf Popkonzerte gegangen. •

) 4. Welche Satzteile gehören zusammen?


§33b)
a) Als ich cin kleiner Junge war, war mein erster Gedanke: JeLZt
b) Ich fand es ziemlich spannend, bin ich richtig groß!
c) Als ich an diesem Morgen aufwachte, als ich 14 war.
d) Ich begann, mich für Jungen wenn meine Mutter sich schminkte.
zu interessieren, .... höne man noch auf alte Menschen.

ftalsft und "wenn~


N$\lr1f oben ankamen, Willen wir sehl stolz (emmal'll- Veroaooen helt ) .._..)
dem Fernseher (mehrmal'll- Veroanoen"c>'
Wenn rTIelne Mutter nICht lU Hause war, saßen wu vor '

) 5. ..bevor" und .. nachdem"


122 A Markieren Sie: Was passien zuerst?
Beispiel: MaJf,. bae al.k Luck UH(, R.iti; bwoy U(AJ{, Wu, widt/ijt- EH.tr~ traf
1 Bevor sie zur Arbeit ging, trank sie noch schnell einen Kaffee.
2 Nachdem meine Eltern sich getrennt hatten, war Mama im Dauerstress.
3 Oma und Opa kamen, nachdem wir gefrühstückt halten.
4 Bevor ich in die Schule kam, haue ich nur wenige Freunde.

B Schreiben Sie die Sätze nun einzeln auf: Zuerst: _ dann: _

PluSlluamperlekl MlVt-pat-abe- Lutte-~ Rat:


Nebensatz mIt .nachdem" ~ M""'tYA/Wtuuicltri:J.EJdr~
DM! Probleme hogen an. nachdem melO Vater ausgezogen war 1""'traM-~,clvrdtWw<KAßU.
Zwei Hauptsatze ~ 1""'.1"'5 ...
ICh hatte mICh so oft mit Ihnen QtSlntten SchließlICh het ICh elOtach weg

68 ldse wg
LEKTION 6 1
6. Was war vorher passiert?
Verbinden Sie die heiden Sätze mit "nachdem",
Beispiel: Meine Großeltern starben. Wir zogen in ihr Haus.
Nachdem meine Großeltern gestorben waren, zogen wir in ihr Haus.
a) Meine Eltern heirateten. Sie wanderten nach Kanada aus.
b) Wir verkauften unser Haus. Wir zogen nach Zürich.
c) Sie aßen zu Abend. Dann machten sie jeden Tag einen langen Spaziergang am Strand.

7. Ergänzen Sie die folgenden Sätze frei.


.".Is ich 18 war, ... Wenn meine Eltern unzufrieden mit mir waren ....
Bevor ich in die Schule kam, ... achdem ich die Schule abgeschlossen hatte, "..

8. Erzählen Sie von einem Ereignis aus Ihrer Kindheit. Ihrer Jugend oder Ihrer Schulzeit. q
Berichten Sie zum Beispiel über .
. Ihren ersten Schultag.
cin schönes Erlebnis mit Ihrer Mutter, Ihrem Vater, Ihren Großeltern oder Geschwistern.
ein Erlebnis mit Ihren Freunden.

Gehen Sie in folgenden Schrillen vor. Wie ah war ich?


Schritt I: Entscheiden Sie sich für ein Thema. Wer war dabei?
Schrin 2: Was wollen Sie berichten? Sammeln Sie Wo war das?
Stichworte zu den nebenstehenden Fragen Was ist passiert?
und machen Sie Notizen. Wie habe ich mich gefühh?

Schritt 3: Formulieren Sie Sätze. Erlählen Sie im Perfekt oder Präteritum.

Ich trin in die Schule eekommen••19 ich !leChe


Jahre alt w,tr.
Sehen n.ch einer Stunde durften wir n6(;fl
Am eNiten 5chultag war iCh 6ehr Bufee~t.
Hsu!le gehen.
Weret tJ;n iCh mIt meinen Elurn in die
Dann kam der ochöni!:lU' Moment: Ich durfte n
Turmochule ee/',thren.
die 5chultüte ochaucm.
Wr SLnd eeme n!!am Inf. F:Jsf>!loert%lf11mer
Da w.ren 5üßie«: ten. t: ne KsS5ette und e"
g~neen.
Radierl3ummi drin.
Dort war eenon unsere lehrerin.
Ich war !lehr !ltolz. Endlich war iCh ein
Sie war sehr ne'tt..
5<;hUlki":'~' ..J
Wir haben ,tlle zueammen ein Lied geeungen.

u .9

6 2


LEKTION


> 9. Sehen Sie sich die Fotos von verschiedenen Lehrern an.
55,8 Was meinen Sie:
Wie sind diese Lehrer?

A Ergänzen Sie jeweils das Gegenteil.


modem ~modern humorvoll humor~
freundlich _freundlich gefühlvoll gefühl_
interessant __ interessant liebc_ lieblos
sympathisch _sympathisch fantasievoll fantasic_

B Ordnen Sie die Adjektive aus Übungsteil A den Lehrern zu.


Die Frau auf Bild ... ist bestimmt ... Genau. Stimmt. Stimmt nicht.
Der Lehrer ... wirkt ...
Die Lehrerin ... sieht ... aus.
0"1 I
glaubelieh nicht, [er sieht eher ... aus.
finde sie
macht bestimmt einen
Nein, die/der wirkt doch ...
... Unterricht.

C Bei welchem dieser Lehrer hätten Sie gern Unterricht? Warum?

10. Kennen Sie einen dieser Lehrer? Wenn ja. was wissen Sie über sie oder über ihn?

q 11. Erinnern Sie sich an lehrer, die Sie besonders gern mochten?
Woran lag das? Haben Sie bei ihnen besonders gut gelernt? Oder eher nicht?

Als ich in der schule war, hatte ich eine besonders Lehrerin in _
Meinen Lieblingslehrer hatte ich in der ... KJasse.
Er war immer sehr ._.
Immer wenn die Schüler , reagiene er sehr _
Bei ihm habe ich [ sehr viel. [gelernt, weil ...
nur wenig

70 siebzig
LEKTION 6 2
12. Zwei lehrer

Petra S. über Herrn N.


Herr N. ist mein Malhelehrer. Er teilt seine Schüler ein in Lieblinge (das sind die mit naturwissenschaftlicher
-
>
§ 32
Begabung) und Verlierer (das sind wir anderen).
Korrigierte Arbeiten gibt Herr N. nach Noten aus. Er fängt bei den Einsern an. "Die Beste war wie immer sa·
M M
bine sagt er und lacht sie an, wie ein Vater sein Kind anstrahlen wUrde, wenn es zum ersten Mal "Papa
,

sagt. Es folgen tange Minuten, in denen er lobend die weiteren Einser, die Zweier und Dreier ausgibt. "Or-
dentliche Arbeit, Manfred M , sagt 91"...Sie konnten Ihre leistung hallen. Schön, Marcel," Noch habe ich Hoff-
nung auf eine Vier. Sie vertliegt schnell. Als er bei den Fünfen angekommen ist, überlege ich, den Raum zu
verlassen. "Die, die jetzt kommen, sollten sich Gberlegen, ob sie in der richtigen Schule sind", höre ich Herrn
N sagen. Irgendwann haben alle ihre Arbeiten.•Das war wieder mal nichts!·, sagt Herr N. laut, als er mir
IT1elne Arbeit auf den Tisch knallt.•Eine glatte Sechs, da hätten Sie genauso nicht mitschreIben können.·
Warum tut er das? Warum auch noch dieser Kommentar? Weiß er nicht, dass ich Angst habe? Wie soll ich
das meinen Eltern erklären?
Und überhaupt: Warum macht er einen Unterricht, bei dem nicht alle mitkommen?

Eva M. über Herrn P.


Meinen allerbesten Lehrer hatte ich in der Zehnten. Unsere Klasse war damals in Mathe dreigeteilt. Ein Drit-
tel hatte keine Probleme. Das zweite Drittel musste sich zwar anstrengen, kam aber mit. Ich gehörte zum
letzten Drittel; Für uns waren die Fünfer reserviert und die Sechser.
0aM kam Herr P. sein erster satz war: .Guten Tag, ich heiße P., und bei mir ist Vier die schlechteste Note.·
OeMIS, unser Klassenkasper und die totale Null in Mathe, schlug sein Buch zu und rief grinsend: .Prima!
Kann ich Comics lesen!- Großes Gelächter. Wir merkten dann aber schnell, dass wir Herrn P. falsch ver-
standen hatten. Er hatte nicht vor, uns etwas zu schenken. Trotzdem hatte am Ende des Schuljahrs tatsäch-
lich keiner eine schlechtere Note als Vier und ich sogar eine Drei!
Wie er das geschafft hat? Wenn ich zurückdenke, komme ich auf drei Gründe. Der erste: Wenn er ein Pro-
blem hatte mit jemandem, nahm er sich immer Zeit zu einem persönlichen Gespräch und zeigte damit, dass
er uns ernst nahm. Zweitens: Er brachte die Besseren dazu, selbstständig weiterzuarbeiten. Dadurch konn-
te er sich intensiver um uns Schlechtere kümmern. Drittens: Er konnte selbst die kompliziertesten Dinge
spannend eridären! Schon nach ein paar Wochen machte mir Mathe wieder richtig Spaß, und ich hatte die-
ses tolle Gefühl: Jetzt kannst du es schaffen!
Wr waren alle traurig, als er wegzog in eine andere Stadt. Über meine jetzige Mathelehrerin mOchte ich hier
lieber nichts sagen. Außer dass es heuer wieder Fünfer und Sechser geben wird.

Lesen Sie die folgenden Aussagen von Herrn N. und Herrn P.


Von wem stammt wohl welche Aussage? Welche könnte von bciden stammen?
. So ist das: Es gibt gute Schüler und schlechte. Da hat der Lehrer wcnig Einfluss." N.
.Gute Schüler muss man fördern. Wir brauchen eine neue Elite."
_Es ist wichtig, auch schwachen Schülern Mut zu machen."
-Ich interessiere mich für jeden meiner Schüler." •
..schüler lernen nur unter Druck." •
'lein Unterricht soll interessant sein." •

B. Lesen Sie den zweiten Text noch einmal.


Wie hat sich die Schulklasse verändert? Notieren Sie Stichwortc. Bildcn Sie dann Sätze.

einundsiebzig 71
6 3


LEKTION



~ 14. Eine Stimm e aus der Verga ngenh eit
Lesen Sie zuerst die folgend en Aussag en a) bis i).
Hören Sie dann ein Gesprä ch. Stellen Sie dabei fest,
welche der Aussagen a) bis i) auf dieses Gespräch
zutrdfc n Richtig und welche nicht Falsch.

Sie hören das Gespräch zweimal.


a) Dana hat in Bonn Jens Richter getroffen.
b) Dana und Jens waren früher in der gleichen Schulklasse.
c)
d)
Heinz Kohlbcck war in der Klasse nicht beliebt.
Dana hat die ummcr von Jens im Telefon verzeic hnis gefund en.
e) Dana Genswein ist ein Spitzname.
•• ••
f) Dana wohnt jetzt in der Nähe von Limburg.
g) Jens und Dana besorgen gemein sam die Adress en ihrer Mitsch
üler.
•• •
h) Das Restaurant Roscnhof sieht noch genauso aus wie früher.
i) Das Klassentreffen soll nicht im Restau rant Rosenh of stattfin den. • •
15. Lesen Sie die folgen de Einlad ung zu einem Klasse ntreffe n.
I A Olieren Sie die wichtigsten Inform ationen .

Unglaubli(h, ober wahr: Wer?

SEIT UNSEREM ABI TUR


SIND 18 JAHRE VERGANGEN! Wo?

Wie geht es euch? Was macht ihr so? Wie seid ihr drauf? -
Allerhö chste Z6It, dass wir uns wieder mal sehen!
Wir treffen uns am Donner stag, den 7. Juni, ab 18 Uhr Wann?
in der Gaststä tte "Bonifa tlusstu be",
Koblen zer Straße 12, 65556 Limbur g
n
Es wäre wirklich KLASSE, wenn du zu unserem TREFFEN komme
ein paar Stunde n Zeit und gule Laune mit,
kÖflntest. Bring einfach
und schon kann nichts mehr schIef gehen.

Wir freuen uns auf dich! PAh'A It1ANI f' und eleNS IUCl( rtlt

en Punkten:
B Antworten Sie auf den Brief. Schreiben Sie etwas zu den folgend
• Sie freuen sich auf das Klassentreffen.
• Sie danken für die Einladung.
günstig en Hotel.
• Sie brauch en cin Hotelz immer und erkund igen sich nach einem
• Sie komme n etwas später.
LEKTION 6 4
16. Teilnehmerstatistik der Volkshochschule
A. Sehen Sie sich die nebenstehende Kursstatistik ws I VHS Niederdorf q
SGuistik an. Zu welchen Punkten kann AII_W*l bis 18

-
19-32
man daraus Infonnationen herauslesen? 33-45

Wer? Mehr Frauen I Mehr Männer . 120119


<S_

€ 15.-
....
Junge Erwachsene / Ältere Leute. Schulprobleme bei Kindern
Hauptschule
Was? Besonders beliebt ... 1)( Sa 14. 10.. 13.30-15.30
Die größte Auswahl gibt es bei ...
Wie teuer? Die Kursgebühr ist wichtig 230119 € 165,-
für ...
Die teuersten Kurse ...
............
Wndows 95 und 'NORO 97

~~.~ ..l?!:..1.9:..!!?::.. l.~:~~!;:!9 _.._ .


Wa"n? Die beste Tageszeit ... 230219 € 130,-
An Samstagen Word 97 IUr FOI1gesch""lIM
Wo? Die Kurse finden in .. oder in .. statt. Realschule
6x ab 00, 12. 10., 19.00-21.00

B. Suchen Sie drei bis vier Infonnationen aus der


Tabelle. Machen Sie sich zuerst otizen. Sagen

-
Sie dann im Kurs, welche Infonnationen Sie in
330119 € 70,-
der Tabelle gefunden haben. Versuchen Sie dabei, Eng""" 1
auch etwas Falsches zu sagen, und schauen Sie,
ob jemand im Kurs den Fehler bemerkt. lOx ab 01,19.09.,19.30-21.00

330219 € 70,-
Nach die5er Tabt:lle eind Englisch 2
5prac:hku~ beflQnder!> Hauptschule
.10x ab M<;i, 18..09.. 19.30:21.09
360119 € 82.-
Spamsch für Touristen
PestaloZZ1haus
.~.?~.~.~!,.~: ..~: l.~:~~!;~ .
360219 € 88.-
$panisch fOr Anfänger

V~ mehr jun!Je Erwac;he.ene 1I1!i


............
älten: intereMien:n ~h ...
.9.~..~.~, ..!.~,.~:,J~:~g.1:QQ
390119 , 56,- [[Ij .

Die meh,ten Ku~ finden ... statt.


AlierrJin<3S <3ibt e!i auch ..
.~;~~~~~~.:.~~:.!~.:.?.'.:~
420319 ( 78.-
.
Step-Aerobtc
Tumhalle~u
15x ab Di. 19.09.. 10.00-10.45
Das stimmt doch gar niCht,! 430119 € 12,-
Hier steht" dass ... Trennk;ost - was ist das?
Hauptschule
1x 00, 23. 11.,20.00-21.30
..............................................................................................
C. otieren Sie, was die anderen Kursteilneh- 540119 € 98,-
mersagen. Versuchen Sie für Ihre Notizen eine Gitarre für Anfange!"
Jugendzentrom am Eisbach
Ordnung zu finden, z. B. Aussagen über die 10x ab Di, 19. 09., 17.00-18.30
Dauer der Kurse, den Preis der Kurse, ...
eire mdwbz 73

6 4


LEK TIO N


q 17. Sprech en Sie über die Tabelle. VHS-S prach kursst atistik
l. Worum geht es?
Kurse gesamt
Die Tabelle zeigt, wie viele Sprach kurse ...
In der Tabelle sind ... zusamm engeste llt. ."
Bei dieser Tabelle geht es um ...
••
2. Welche s ist die I-Iaupt infonn ation?
Englisch ist ...
Die wichtig ste Sprach e ist ... , danach ...
Man sieht, dass Deutsc h als Fremd sprach e ... I • ,.

Es gibt zwar etwa viermal so viele Englisch-


kurse wie Deutsc hkurse , aber dafür ... . ,

3. Gibt es eine überraschende Information?


Ich hätte nicht erwartet, dass ...
Ich finde es ziemlic h überra schend ,
I Mache n Sie zuerst Notize n darübe r, was
Sie sagen wollen und wie Sie die Sätze
verbin den wollen . Benutz en Sie, wenn es
passt, einige dieser Ausdru cke:
Dass mehr Franzö sisch als ... , hätte ich nicht .. "
Allerdings ...
4. Welche Gründ e könnte es dafür geben? Dafür ...
Vielleicht liegt es daran,
Ein Grund dafür könnte sein,
Idass ".. Interes sant finde ich ...
... zwar ... , aber ...

l 18. Überfl iegen Sie das Progra mm der ..Verrückten Volks hochsc hule"
auf Seite 75.

Welche s Bild passt zu welche m Kurs?

fI·
"-ift-
74 vienmdsietu:ig
LEKTION 6 4
Die UerrUckte
Uolkshochschule
Fachbereich:
~Ba~.~~~nn
Todeskandidaten nachmthefl. Wir beginnen
diesmal mit Marie AntOioeue und ludwig
Verschiedenes XVI. Beim Kochen und Essen werden wif über
Leben und Tod der jeweiligen Delinquenten I ~~~~rN
IOJO-12.00Uhr
Im sprechen und Musik aus ihrer Epoche hOren.
Lassen Sie sich vom besonderen Flair unserer
24,00 Euro
Keine Beschrolnkung der Teilnehmerzahl!
1iansA. s.agebrechl
MJ Mo. 2'0. Marl zusammenkünfte b1'laubem! VHS-Pavilon, Herbstweg 12
Sxlt30-20.00Uhr
lII,OOEuro .5ay it in Eng~ SO lautet heute eine der
fkIgpIatz. Hangar u Herausforderungen im Berufsleben. Fot die
metSten Berufe gitll: es bereitS NI großes An-
01'. ~l!f GemgroB gebot an spezielen KLWSen. Mit .Eng~ fiir
Fr!i !leIn! Einfach fliegen! Ohne Flugzeug,
Sol, 11. Mlirz Panton'llfnel1' wendet SICh Frau BattIeworth-
tIv1e jedes HilfsmIttel! Auc.h SM! kOnnen es
12.l»-16.00utv sc.hnippjohann nun erstmals einer bisher
Iemen. Mit der Methode Ygebrecht-walner
112,OOEUfO vernacJlI,hSl!lten Beruf~ruppe zu.
geht ein Mt'nschheltslraum in Erfullung.

-
Bitte bnngm Sie Ihr Brett
I» besondere KombinatIOn von Kon·
und Ihfe F.guren mit!
IMlraoonsubungen und KOrpertrolining
Max. 12 Teilnehmer
rnachr: SM! fit fUr den FUg. Wir begmen ganz
VHS,~12. Me!!mard RIJd:dascH
langSiIm mit gesic:heftem Schweben über
Metvzwedaa.m im 1. sr:ock ab Mo, 28. FebnJ.v
weid1en Manen. Am Endl! des Kunes drehen
Sie dann schon flone Runden durch den 1 x 11.00-11.20 utw
filr den F~ war SCh<dl bisIo1ng kein 12,OOElKo
~. Heben Sie lTIIt oos ab!
dankbares Gebiet Dr. Feter GemgroS. der Max. 8TeineIYnet!
mDiP- .~. Gforg waaner t
Autor des Bestseßers Jrnmer gewinnen". hat
in den vergangenen jahren Pioruerarbelt
VHS-Pavilon, Herbstweg 12

Dle§er Kurs muss Ietder austalen. geIeislet und gib!: seine EO:enntnisse wo an Stress! AlJ(h unter unseren vierbeinIgen
eine begrenzte Anzahl von Interessierten Freunden macht er SICh immer stär1r:er be-
mRotraut SCheIe1lbel g
weiter. Kommen Sie und staunen Sie! Sie
werden verblüfft sm, wie !eichl man selbst
1Tleftbar. Alles muss schnell gehen, da bIl!ibt
kaum Zeit, freundlich mil dem Sdtwanz zu
ab Mo, 13. Man: Großmeisler schlagen kdrn Mit den er1ern- wedeln. Vltle Hunde haben die Fahigkeit zu
12x 19JO-22.00Uhr ten Tricks und Kniffen können Sie die Kursge- einer netten. harmlosen Kommunikdtion
140,00 Euro + Lebensmittelkosten 98,00 bühr schnell wieder einspielen. bereits ver1oren. Isl dann plöU:tidJ mal Zeit
Euro (ohne Gettankel lur einen Meinungsaustausch, fallt ihnen
VHS-Pavillon, Herbstweg 12. KOChe kein Thema ein. Wir wollen in der Gruppe
herausfinden, wie man das Eis bred1eo und
Auch in diesem semester wollen wir wieder eine angenehme, offene AtmospMre auf·
leute Mahlzeiten von zwölf beruhmten bal.let"l kdnn.

19. Briefe an die "Verrückte Volkshochschule". c) Kurs Nr.


In welchen Kursen waren die Leute? mit dem Ergebnis, dass man milh a~sgellllht hlll. Von
einem finanziellen Erlalg kann nicht die Rede sein. Ilh
lardere hiermit die K~fsgebijhr lllrück! Wenn sie nilhl in-
a) Kurs Nr, d) Kurs Nr,
dau IlIr Kurs leIder gar n"h' :zu eIner Verbesserung l\'Iei- hat unser Leben 'IÖlIig verändert. Unsere oemeUlsametl
IIU Kammunikationsfall'gke" gefullr' 1I0t. Im Gegenteil: AusflOge slnd jet:zl leicht und angenehm. Und AoIf
Idl srok ubuoU auf Ablehnung und Unverstllndnls I>os el\'l wirk!. als sei eine schwere Last von Ihm genommen.
V"18Ien Dankl

b) Kurs Nr. e) Kurs Nr.


/wl.o. ..... ~
do.+1'u_w~L~,..oe;.u.,..
war ich doch sehr uberrasc:hl. das5 nicht e,n etnziges
se-. -fd.erA~j«-~W\d,~S~~
vegetarisches Gericht dabei war Gefilde an der
r""~J<U"A~,.....~ F_d-..~K.....,.
Schwelle vom leben zum Tod 1I"lIe ich etwas ~r
~~J(:hon.._A~'OO\<....... ~ Mltgefl,lhl fur die Tiefe erwartet, Ich hoffe je-

6 4


LEKTION


~ 20. Hören Sie nun Gespräche am ..Info-Telefon"
~ der ..Verrückten Volkshochschule" und
beantworten Sie die folgenden Fragen.
a) Welches Problem hat Herr Wcmcr?
b) Welcher Kurs wird ihm empfohlen?
c) Was wünscht die zweite Anrufen"?
d) Welcher Kurs wird ihr empfohlen?
c) Möchte sie den Kurs machen? Warum (nicht)?

q 21. Spielen Sie nun zu zweit selbst solche Informationsgespräche.


lllfo-Te/efon der Volkshochschule Anrufer
Gruß
..... Gruß
Biue um nat
A
Information zu Kursinhah
..... Frage nach On und Zeit (Tag, Uhrzeit)
Information zu Ort und Zeit .....
..... Frage nach Preis
Infonnation zu Preis ..
..... Frage nach Tcilnahmcbcdingungcll und
Voraussetzungen
Information zu Teilnahmcbcdin- ...ol.

gungen und Voraussctzungen


..... Dank, Gruß

) 22. Melden Sie sich nun mit folgendem Formular für einen der Kurse an.

-,
12b)
Anmeldung~

Name;
'Nohnort: straße:
TeUpnv.: TeI.Jberun.:

Ich melde mich hiermit verbindlich tOr die unlen angegebene Vwanstaltung an. DIe Te.lnahmebedlngungen der
Volkshochschule er1tenne ich an.

Achtung: Eine Bestätigung Ihrer Anmeldung seitens der VHS erfolgt nicht.
Bitte notieren Sie sich jetzt schon den Beginn und den Ort dtw" Veranstaltung in Ihrem Kalender

Kurs Nr.: Gebühr:

Abbuchungserm chtigung

HJ8ffl'\It elTl"lächbge ich dl8 ~Verrückte VHS" zur ElIMl8ligen Abbuchung der Gebuhr fUr dl8 genamte ~
Bank: BLZ:
Konto-Nr KontOlMaber:
Datum: Untersdvrft;

7. _. ng
HÖRVERSTEHEN TEIL 1

In diesem Prüfungsteil hören Sie, was fünf verschiedene Personen zu einem Thema sagen.
Davor hören sie eine kleine Einleitung. Sie hören die Einleitung und die Aussagen der fünf
Personen nur einmal. Zu jeder Aussage bekommen Sie eine Aufgabe.

Vor dem Hören


llliI
Aufgaben Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Markieren Sie wichtige Wörter. Dazu
gehören nicht nur Nomen, z. B. Italienisch, Astrologie, sondern auch
"kleine" Wörter wie besser, keine, fast alles.

Hören und Lösen

Thema Hören Sie schon bei der Einleitung gcnau zu. Es ist wichtig, dass Sie
gleich am Anfang wissen, zu welchem Thema die fünf Personen etwas
sagen. Dann ist es einfacher, die fünf Texte zu verstehen und die
Aufgaben zu lösen.
Vorgehen Sie hören die Texte nur einmal. Doch keine Angst: Sie müssen nicht
jedes Wort verstehen, um die Aufgabe zu lösen. Es reicht, wenn Sie
verstehen, worum es in den Stellungnahmen geht. Sehen Sie sich vor
jeder Stellungnahme noch einmal kurz die Aufgabe und die Wörter an,
die Sie unterstrichen haben. Dazu haben Sie 30 Sekunden Zeit. L

Sie hören 5 kurze Texte. Sie hören diese Texte nur einmal. Dazu sollen Sie 5 Aufgaben
lösen, Bei jeder Aufgabe sollen Sie feststellen: Habe ich das im Text gehört oder nicht?
Wenn ja, markieren Sie beim Hören Richtig. Wenn nein, markieren Sie Fa/seil.
Lesen Sie jetzt zuerst die Aufgaben Nr. 1 bis 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. L

Richllg Falsch
L Der Mann möchte lernen, sich besser auszudrücken.
2. Oie Frau braucht Italienisch für ihren Beruf.
3. Oie Frau macht einen Computerkurs, weil sie eine neue Stelle sucht.
4. Die Frau will endlich keine Rückenschmerzen mehr haben.
5. Der Mann möchte einen Astrologiekurs besuchen.

Nach dem Hören

Im Notfall: Raten Wenn Sie bei einer Aufgabe nichts angekreuzt haben, weil Sie sie
überhaupt nicht verstanden haben, dann kreuzen Sie unbedingt am
Ende trotzdem entweder Richtig oder Palsch an. Wenn sie gar nichts
ankreuzen, haben Sie diesen Punkt mit hundertprozentiger Sicherheit
verloren.

siebenundsiebzig 77



6. Rhetorik {&:fr FrlJucY1

Worum geht es wohl in dieser Folge?

';;~~ 1. Abschnitt
16::.11 Warum will Ursula den Kurs "RhclOrik für Frauen" besuchen?
Weil ihr Freund Annin diesen Kurs besuchen wollte. Jetzt hat sie aber gemerkt, dass dieser Kurs
nur für Frauen ist. Sie versucht Annin das zu erklären, aber Annin will es nicht glauben.
Weil sie hofft, dass sie nach diesem Kurs andere Leute besser überzeugen kann. Das wird zwar
nicht gesagt. Aber wozu sollte man sonst einen Rhetorikkurs besuchen?
Weil sie Karlheinz dabei helfen will, sich auf das Staatsexamen vorzubereiten. Dafür braucht sie
einen guten Stil. Armin möchte allerdings nicht, dass sie Karlheinz hilft - cr ist nämlich krank-
haft eifersüchtig.

2. Abschnitt
Wer ist wo?

3. Abschnitt
a) Wie oft war Ursula schon beim b) Welche Regel hat sie gelernt?
Rhetorikkurs?
Einmal. Man muss das Wichtigste immer am Anfang sagen
Achtzehnmal. Man darf sich nicht aufregen.
Zum letzten Mal. Man muss beim Sprechen gut klingen.

78 achtundsiebzig
:


7 1


LEKTION



1. Was macht einen Menschen sympathisch? Am wichtigsten ist .. "
Sammeln Sie Ihre Ergebnisse in der Gruppe und ... ist genauso/besonders wichtig.
schreiben Sie eine Liste, das Wichtigste zuerst. Ich finde ... auch sehr wichtig.
... ist weniger wichtig.

4. Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit dieser Einleitung zu einem Psychotest.


Ein Wort, em Blick, ein Händedruck genugen, und wir bilden uns aus dem ersten Eindruck elOes Menschen
ein UrteIl uber seine Charaktereigenschaften Studien zeigen' Wie sympathisch wir Jemanden finden, ent-
scheidet stch zu 60 Prozent uber die Körpersprache, zu 33 Prozent uber den Tonfall und die Stimmlage und
zu 7 Prozent uber den Sprachmhall

5. lesen Sie den Psychotest und lösen Sie die Aufgaben.

Wie viel Menschenkenntnis haben Sie?


.. '. .'
~~

80 achtzig
LEKTION 7 1
6. Welches Ergebnis haben Sie in dem Test erzielt?
Lesen Sie die Auswertung.

Nenn Sie häufiger rJ angekreuzt haben ... Wenn Sie häufiger rn angekreuzt haben ...

Sie haben ein gutes Gefühl für körpersprachliche Das Ergebnis zeigt. dass Sie die Emotionen Ihrer
5qlaIe. Sie können andere Menschen gut einschät- Mitmenschen nicht immer richtig beurteilen. Die Ur-
~. Vergessen Sie aber nicht: Ihre Urteile können sache: Entweder Sie sehen nicht genau hin oder Sie
rmer noch zufällig sein. Achten Sie darauf, "wie M
interpretieren die Signale nicht richtig. Das muss
~ mrllhnen kommuniziert. Das wird Sie im Be- aber nicht sein! Machen Sie sich mehr Gedanken
".;Is- und Privatleben erfolgreich machen. Wichtig: über andere! Vergleichen Sie zum Beispiel den Ein-
:lenken Sie darüber nach, wie Sie auf andere wir- druck. den Sie von einer Person gewonnen haben,
\el1. Das führt zu noch mehr Sicherheit bei der Be- mit dem, den eine Freundin oder ein Freund von
.tleilung anderer Menschen. Aber Vorsicht: Hallen derselben Person hat. Tipp: Testen Sie vor dem
Sie Ihre Mitmenschen nicht für ahnungslos! Auch Spiegel verschiedene Gesichtsausdrücke und ach-
j,e haben vielleicht diesen Test gemacht und durch- ten Sie darauf, welche Emotionen sie ausdrücken.
schauen Sie genauso ...

Passt das Ergebnis zu Ihnen? Was halten Sie von den Ratschlägen?

1. Markieren Sie in der Auswertung alle Sätze im Imperativ.


Geben Sie diese Ratschläge an eine Freundin oder
AuHotderung, Ral: Imperallv
einen Freund weiter. . T1t.mrn aktue" 1, I 2fi
Sre·Form Machen SIe
MAd.dir uuIv q~iikr... SICh mehr Gedanken uller anderel
Selen SIe aufmef1(saml
Vtrjkidu- zum, Btifpid- ... Du-Form
Mach dir mehr Gedanken übet indere l
Vergleiche dlt' Ergebnrsse.
Oder gleich an zwei oder drei Freunde: Vergiss das meht'
MMM~uuIv ... Set aufmerksam!
Ihr·Fotm
Macht Ellch mehr Gedanken lIoor andere
Vergesst das mehl!
SeId aufmerksam'

8. Vergleichen Sie den folgenden Kommentar mit dem Psychotest.


Welche "Erklärung" gehört zu welcher Frage im Test?

Der Schlüssel zu mehr Menschenkenntnis


Lachende Augen: Auf Bild A sind die Augen unbewegt. Anders bei Bild B: Die Augen lachen mtt.
Sitzverteilung: Männer nehmen sich den Raum, den sie brauchen. Frauen sind ganz anders.
Wahre Liebe? Der Arm des Mannes hängt unbeteiligt herab. Ein Signal für DeSinteresse.
KorpermaUBr. Die K(i(pert\aIlung ist angespannt und verschlossen. Tenor: .lch gebe nichts!-
Kontaktaufnahme: Sowohl bei TIE!I'BO als auch bei Menschen bestimmt dBf weibliche Ted, ob es zu elf'ler
Kontaktaufnahme kommt.
Handsprache: Gestikuliert jemand sehr viel, hai er meist besonders viel Temperament.
Haltungsecho: Menschen, die sich sympathisch sind, nehmen oft unbewusst die gleiche Körperhaltung ein.
Schwere Last: Verantwortung lastet auf den SChultern - das Wirkt sich auf dte Körperhaltung aus!

7 2


LEKTION


q 9. Ihre jüngere Schwester findet keinen Freund. Geben Sie ihr ein paar gute Ratschläge.
Körperhaltung: Setz dich doch mal gerade hin. Zcig den
Jungen, dass du Temperament hast. ...
Kleidung: Zieh dich anders an ....
Ausdruck: Mach doch mal cin fröhliches Gesicht.
Sei nicht so ...
Taktik: Warte nicht, bis einer zu dir kommt.
imm selber Kontakt auf. '"'
Die Jungen: Vergiss doch den Waller! Achte mal auf
seine Arme: Er ... Such dir lieber ...

10. Weitere Ratschläge


Geben Sie den Personen auf den Bildern "direkte" und "indirekte" Ratschläge.
Beispiel zu Bild 1: direkt: "Halt doch bitte deinen Hund fest."
indirekt: "Dein Hund macht der Frau sicher Angst, meinst du nicht?"

t!1f!f.ll1. Hören Sie drei Gespräche.


Welches Bild passt zu welchem Gespräch?

o
A Worum geht es hier in den drei Gesprächen?
Jemand bittet um einen Gefallen. Jemand fragt um Rat. Jemand beschwert sich.
In welchen Gesprächen ist die Reaktion zustimmend?
In welchem Gespräch sind die Personen besonders hönich? Woran merkt man das?
LEKTION 7 2
B Lesen Sie die Ausdrücke in den Feldern I bis 6. Hören Sie dann die Gespräche noch einmal >
und unterstreichen Sie die Ausdrücke, die Sie dabei hören. !25.
27d)
o
Könnten Sie ? I Könntest du ? Entschuldigen Sie / Entschuldige ""
Würden Sie ? / Würdest du ? Darf ich Sie/dich etwas fragen?
Seien Sie doch so nett und ... Dürfte ich Sie/dich etwas fragen?
Sei doch so nett und ... Excusez, dürfte ich Sie/dich darum
Hänen Sie ... ?/ Hättest du ... ? bitten, ... zu ...
Würde es Ihnen etwas ausmachen, ... ? Ich habe eine Frage: ...
Ich weiB. es ist eine Zumutung, aber ",.

I!I "'jatWoAntwort
Na gut! Das gcht (lcidcr) nicht!
Ja (klar). Tut mir Leid, ich kann nicht ...
Aber natürlich! / Selbstverständlich! Leider.

!I m
Schade! Herzlichen Dank~ / Vielen Dank!
Da kann man nichts machen. Dankc.
Das ist wirklich sehr nett von Ihnen~
Das ist sehr freundlich von Ihnen!

C Welche Überschrift passt zu welchem Feld?


Einleitung eines Gesprächs positive Antwon Dank
Bitte um einen Gefallen n~n Bedauern

12. Spielen Sie nun selbst Gespräche zu den folgenden Situationen.


\-erwcndcn Sie dabei die Ausdrücke oben. Sie können auch selbst Situationen erfinden oder die
Gespräche oben nachspielen.

-
:\ Sie finden den Schal von A wunderschön A Sie müssen dringend kurz weg. Bitten Sie B,
und möchten ihn dem Mann abkaufen. den Hund für einen Moment festzuhalten.
B Sie geben eine positive oder eine negative B Sie geben eine positive oder eine negative
Antwort. Antwort.
7 3


LEKTION



q 13. Traumfrauen und Supermänner
Charakter
A Welche Eigenschaften sind Ihnen bei ängstlich, bescheiden, egoistisch, ehrlich. faul,
Ihrem Partner besonders wichtig? frech, freundlich, fröhlich, höflich, humorvoll,
Und was können Sie absolut nicht korrekt, kritisch, kühl, lieb, lustig, natürlich.
ertragen? neugierig, offen, positiv, sympathisch, tolerant,
Er mu% einfach gut au~hen.
treu, unkompliziert, vernünftig, verrückt, zu-
da5 i5t alle!S1 verlässig

Gewahr/heilen
Sie muS!> unl1edingt Humor leise, ordentlich, pünktlich, ruhig, sparsam
haben. Dst? ie;t total wichtig.
Aussehen
blaue/braune Augen, blasse Haut, blond, dick,
Er darf auf keinen Fall ~Oi!iti&ch dunkle Haare, hübsch, jung, mager, männlich,
f1eln,~.~ --,
schick gekleidet, schlank, sportlich, süß,
weiblich
Meine Idealfrau flollte viel FanUlf\ie
und manchmal auch verrücKte Ideen Andere Eigellschaften
haben. Sonst wird ef\ mir in der dumm, durchschnittlich, gesund, intelligent,
Beziehung zu tangweilig. interessant, klug, komisch, langweilig, nelVös,
praktisch, realistisch, reich, stark, vergesslich
Er darf ruhig etwa5 unordentlich
eein. Wenn er dafür sehr lieb ist,
Gemütszustä"de
ärgerlich, böse, dankbar, müde, stolz. zurricden
st6rt mich daf\ überhaupt nicht.

--=7
\-.:S:::ie:.:""'=""~"ic:::.h::t~..:...
~ 14. Ist es wahr ...1
A Hören Sie das Lied des Liedennachers Wemer Bönzli.
Welche Eigenscharten werden der Frau in diesem Lied nachgesagt? Unterstreichen Sie.
Strophe I: Die Frau ... ist vergesslich, ist bescheiden, ist ann,
ist egoistisch, verhält sich korrekt, ist langweilig, lebt gesund,
ist rröhlich, ist krank, ist ruhig
Slrophe 2: Sie ... ist zuverlässig, ist unvorsichtig, ist unkompliziert,
ist nie zurrieden, ist klug, ist ehrlich, ist kühl, ist mutig
Strophe 3: Sie... ist gesund, ist stark, ist lustig, ist weiblich

B Hören Sie das Lied noch einmal. Warum glaubt der Sänger, dass sie nicht seine Frau werden
kann?
a) Ihr Charakter ist nicht gut genug rür ihn.
b) Er will eine ganz nonnale Frau, die auch Fehler hat.
c) Die heiden wohnen viel zu weit auseinander.
d) Er glaubt, dass er rür diese Frau nicht gut genug ist.

84 VI fUI

IS. Hören Sie den Anfang eines Streitgesprächs.
Wie geht das Gespräch wohl weiter?

16. Hören Sie nun den zweiten Teil des Gesprächs


in zwei Varianten.
A In welcher Variante beenden die heiden den Streit?
Worauf einigen sie sich?
B Arbeiten Sie in Gruppen.
Hören Sie die Gespräche noch einmal. Notieren Sie
Äußerungen, die wahrscheinlich zu weiterem Streit
führen, und Äußerungen, die den Streit wahrschein-
lich beenden.

Äußerungen, die zu Streit führen Äußerungen, die den Streit beendCtl


Ou WU,fm- i&- tUdtt!
wi,.küdt"

17.•Sag mal, wie wäre es, wenn ...1"


Spielen Sie eines der folgenden Streitgespräche weiter. Machen Sie sich zu zweit Notizen. Sie
können die Ausdrücke unten verwenden und die Äußerungen, die Sie in Aufgabe 16 gesammelt
haben. Versuchen Sie, am Ende eine gemeinsame Lösung zu finden.
Er. Ich finde, du könntest ruhig ein bisschen mehr auf deine Figur achten.
Sie: Das musst gerade du sagen! Guck dir bloß mal deinen Bierbauch an! ...
Er. Warum musstest du ausgerechnet Schneiders einladen! Du weißt doch, dass ich die
furchtbar finde!
Sie: Du kannst niemanden leiden. Wenn es nach dir ginge, hätten wir nie Besuch....
Sie: Manchmal habe ich das Gefühl, du findest den Computer interessanter als mich.
Er (tippt weiter): Was hast du gesagt? ...
Er: Liebst du mich noch?
Sie: Heute kommt ein ]ames-Bond·Film im Fernsehen! ...

AbleJl1Iung Gleichgültigkeit
Das ist aber keine gute Idee. Das ist mir egal.
Nein, wirklich nicht. Meinetwegen.
Ach nein, ich habe keine Lust. Da kann man nichts machen.
Das will ich wirklich nicht.
Das mag ich überhaupt nicht. Zustimmung
Das geht doch nicht!
Was denkst du dir eigentlich? Super! Das ist ein guter Vorschlag!
Das ist nicht fair von dir! Okay, das machen wir.
In Ordnung. Gute Idee!

rfundach 8S


I


18. Lesen Sie den Text. Welches Bild gehört zu welchem Textabschnitt?

.. ervensögen"

s""b
Menschen können ihren Mitmenschen das Der "Scherzkeks"
Leben sehr schwer machen. Im Berufsleben
Seme Spezialität ist dIe dauernde WItZelei, auch zu
genauso wie im Privatleben: Frustrierte
den unpassendsten Gelegenheiten. MeIstens ge-
Nachbarn, unhöfliche Verkäufer, neugierige
hen seine Witze zu Lasten andefef. Die sollen sich
Verwandte nehmen uns lebensfreude, Zeit und
ärgern, damit er dann sagen kann: "Du verstehst
Energie. aber keinen Spaß!M Der Scherzkeks ist unsenslbel,
Die folgende TYPologie beschreibt besonders er muss Witze reißen, um seIne Aggression zu ver-
häutig auftretende Nervensägen. stecken.

Der "Geizkragen"
Der "Snob" Noch bevor er Platz genommen hat, hat er sich
Er lässt uns ständig spüren, dass er sich eigentlich schon eine Zigarette bei uns .geliehen". Wenn sich
nicht mit uns beschäftigen will. Wir sollen uns der Ober mit der Rechnung nähert, verschwindet
.klein" fühlen, damit er sich ..groß" fühlen kann. Er der Geizkragen mal schnell auf die Toilette, um
ist eitel, arrogant und wH:htigtuensch. Snobs lie~ nicht selber zahlen zu miJssen. Er kennt alle Son-
ben es, auf die ..große Masse" herabzusehen, und derangebote und ist nicht nur mit setnem Geld
wollen immer zum Kreis der "Besonderen" sehr geizig, sondern auch sonst: mrt Komplimen-
gehören. ten, mit Uebe und Anerkennung.

Der "Streithammel" Der "Schleimer"


Beim kleinsten Anlass beginnt er eine Grundsatz- Auch dIeser Typ sucht immer nur seinen eIgenen
debatte. Um seine eigene Unsicherheit zu ver- Vorteil. Er macht honigsüße Komplimente, damit
stecken, legt er sich mit jedem an, dessen Nase wir seine wahren Interessen nicht bemerken. Übri·
ihm nicht passt. Er Ist gegen alles, was man sagt, gens meistens mit Erfolg. Denn obwohl uns der
und macht uns nervös und allmählich auch ag- SChieimer eigentlich unangenehm ist, schenken
gressIv. wir Ihm doch gern immer wieder Glauben.

19. Unterstreichen Sie die Informationen über den Charakter der ..Typen".
Machen Sie eine Tabelle mit Stichwörtern.
---"_itob_'-- .f~~'
r
r .fdurzhh· l-'~:"'~-"
~"j,-",,_._ _-"_cldWHv
__ " -'-

86 sechsundachtzig
LEKTION 7 5
20. Welcher ..Typ'" ist Ihnen im Privat- oder Berufsleben schon begegnet? >
§33e)
Was geht Ihnen am meisten auf die erven?

Am meie;un geht mir auf die Nerven.


wenn ...
Ich finde ce; furchtbar. wenn ...
unst1fjcnehm.

21. Verbinden Sie die folgenden Sätze.


Abslcll'". um ... I' " am,'I Thlm.n IklUIIi Z, 131
... , damit ... kann.
nicht ... muss. Das alles lue ich, dam.t idldich versIehe
... , um ... zu Das alles tue iCh. ""dich zu verstehen
--0

zu müssen. Das alles tue Idt dinId eil midi tefSIdI$I

a) Wir sollen uns "klein" fühlen. Er will sich "groß" fühlen.


wir rdW<-"", .1dW<,'~, "'-<du ,id.1r'f·~""""
b) Er legt sich mit jedem an. Er will seine eigene Unsicherheit verstecken.
c) Oie aodern sollen sich ärgern. Er kann dann sagen: "Du verstehst aber keinen Spaß!"
d) Er muss Witze reißen. Er will seine Aggression verstecken.
e) Wenn sich der Ober mit der Rechnung nähert, verschwindet der Geizkragen mal schnell auf
die Toilelle. Er will nicht selber zahlen.
n Er macht honigsüße Komplimente. Wir sollen seine wahren Interessen nicht bemerken.

22. Rollenspiel: Berichten Sie Ihrem Kursnachbarn von einem Menschen. der Ihnen auf
die Nerven geht. Der Kursnachbar gibt Ihnen Ratschläge und Tipps.

Mein Chef ...


Meine achbarin ...
Wahrscheinlich
Vielleicht
IUI
sagt
e~
sie
I das, I weil
um .
.
Mein ... macht

Das sagt er wahrscheinlich absichtlich, damit Sie ...


Versuchen Sie doch mal.
Vielleichl probieren Sie mal ...
Warum ... Sie nicht ... ?
Wie wäre es, wenn Sie ... ?
Sie könnten ...
Sagen
Geben
I Sie ihm doch einfach mal ...

Fragen
Bitten
I Sie ihn

Spielen Sie ähnliche Gespräche auch "per du".

siebenundachtzig 87
7 5



LEKTION


23. Auch Plutonianer können nerven: ein Brief aus weiter Ferne.
o dJll Sonne 0 1,4 Moll. km

1 da< Marilur 04.878 km

2 dieVenus o 12.102 km

3 die erele 012.756 km

4 cle< Mars 0 6.794 km

5 der Jup;ter 0 142.984 km


6 cie< Saturn 0 120.536 km
7 der Uranus 0 51.118 km

8 der Neptun 0 49.528 km

9 der Plvto 0 2.302 km

Liebe ltal1l1c/orc, Plura, 11 Mpl J.011

endlIch sil1d wir ,111 UI1SUCU1 I1CUCl1 Wohl1ort tlI1QCf<.OWlIMCI1. Die F(1hrt /.lpt doch
llCU1fich {(111'1<: qcdt1ucr"t, bcsol1das weil Wir iUil Schaffcl1 des. )up,rcn cll1(;
tibzwäqr.mq VerptUSf haben. Dal1t:1t Herbar kurz die Oricl1ficrul1q verlorel1, deI!. hat
UI15 ZI<:U1{(ch viel Zeit gekostet.
Der Pfuro 1St q"l1l Cl1tl~cl<cndi ich fi1hlc wrlch hut wie zu /tt1u.!c. fhld doch ",el{3
ich l1ichr, ob Ich wirklich fi1r /ill1tjcn: Zeit hier fcbcl1 U1öchrc. Daral1 ist aber l1/cl1r
der P/dV!ct schuld, .sOl1o(crl1 äl1 sehr UI1t1I1Qcl1chU1er Plutol1ltll1cr, der leider Ul1ser
Nachbar 1St. Dieser Kerf ist wlrktieh Cll1e Ner'Vel1stlq(';'

A Lesen Sie den Brief und lösen Sie dann die Aufgaben Nr. 1-3. Entscheiden Sie,
welche Lösung (A, B oder C) richtig ist.
Der neue Wohnort der 2 Herbert ist der Name 3 Sie möchte lieber nicht für längere
Briefschreiberin ist A) ihres Mannes. Zeit dort bleiben, weil
A) auf der Erde. B) eines Nachbarn. A) es fast so ist wie zu Hause.
B) auf dem jupiter. C) eines Drachens. B) ihr Nachbar unsympathisch ist
C) auf dem Pluto. C) sie im Schatten des Jupiters
leben müssen.

B Schreiben Sie den Brief zu zweit zu Ende. Gehen Sie dabei in folgenden Schritten vor:
/ Schritt 1: Sammeln Sie Ideen: Was wollen Sie über den Plutonianer berichten?
(Vielleicht bringt das Bild Sie auf cin paar Ideen.)
Schritt 2: Ordnen Sie Ihre Ideen und notieren Sie Stichpunkte.
Sc/tritt 3: Fannulieren Sie Sätze im Zusammenhang.
88 achtundachtzig
HÖRERSTEHEN TEIL 2

In diesem Prüfungsteil hören Sie ein Gespräch zwischen zwei Personen oder ein Interview.
Sie hören den Text zweimal. Anschließend sollen Sie 10 Aufgaben dazu lösen.

Vor dem Hören

Aufgaben Lesen Sie die Aufgaben schon vor dem ersten Hören. Markieren Sie
mit Bleistift Lösungen, die Sie für wahrscheinlich halten.
Sie haben dazu I Minute Zeit.

Hören und lösen

Erste Orientierung Beantworten Sie für sich selber die folgenden Fragen:
l. Um was für eine Art von Text handelt es sich?
2. Um welches Thema geht es?
3. Wer sind die Gesprächspartner?
Werden Sie nicht nervös, wenn Sie beim ersten Hören etwas nicht
verstehen. Warten Sie, bis Sie den Text ein zweites Mal hören.
Im Notfall: Raten Wenn Sie eine Textsteile immer noch nicht verstehen, lassen Sie die
Aufgabe aus. Sonst haben Sie für die folgenden Aufgaben keine Zeit
mehr. Aber kreuzen Sie am Ende unbedingt die Lösungen an, die Ihnen
am wahrscheinlichsten vorkommen.

Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie zehn Aufgaben lösen. Sie hören diesen
Text zweimal. Bei jeder Aufgabe sollen Sie feststellen: Habe ich das im Text gehört oder
nicht? Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder danach Richtig. Wenn nein, markieren
Sie Falsch.
Lesen Sie jetzl zuerst die Aufgaben Nr. 1 bis 10. Sie haben dazu J Minute Zeit.

1. Dies ist der letzte Teil der Sendung.


2. Es ist nicht sinnvoll, sich über unfreundliche Menschen zu ärgern.
3. Manche Menschen merken, wie unfreundlich sie auf andere wirken.
4. Mit der "Fragetechnik" nimmt man einen unangenehmen Menschen
scheinbar ernst.
5. Ein unfreundlicher Mensch erwartet nicht, dass man aggressiv auf ihn
reagiert.
6. Es macht unfreundliche Menschen unsicher, wenn man sehr
freundlich und nett auf sie reagiert.
7. Wenn man sich über jemanden ärgert, sollte man ruhig bleiben.
8. Manchmal kann es gut sein, wenn man wütend wird.
9. Besonders unangenehme Menschen können uns nicht
krank machen.
10. Zu solchen Menschen sollte man den Kontakt abbrechen.

neurt\.lOdachb. 89



7. lteiV/ziS 'Date

Worum geht es wohl in dieser Folge?


Karlheinz hat sein Examen bestanden.
Karlhcinz hat eine Verabredung.
Karlhcinz wird dreißig.

1. Abschnitt

I Wo sind die drei?


I Was machen sie gerade? I Was ist in den Gläsern? :

Wer sagt was zu wem?


Ursula Karlheinz Edwin

"Ach, mach doch, was du willst ... " ZJ4" Itr..we,

"Hey, wie siehst du denn aus?"


"Jura. Erstsemester. Ganz frisch
auf der Uni. Lange braune Haare,
wunderschöne grüne Augen .. ,"

2. Abschnitt
A Was crklän Ursula?
viel reden - Mut haben - viel denken -
Ein Mann sollte ...
rational handeln - emotional sein - sensibel sein
Ein Mann sollte nicht ...
B Wie ist Edwins Reaktion?
C Was meinen Sie: \Vie wird der Abend für Karlheinz und die Studentin Andrea?
Wohin gehen wohl die heiden?

3. Abschnitt
A Wo und wann spielt die Szene?
B Was benchtel Karlhemz \Ion semer Verabredung? Warum war es em "Flop"?
C Was meinen Sie: Wie wird sich die Beziehung \Ion Edwin und Ursula weilcrentwickcln?

90 nt'unlig
1. Welches dieser Produkte leflUt Ihnen am besten?
Welches am wenilsten?
Welches wird wahrscheinlich am häufigsten gekauft?
Welches am seltensten? Komparalir, SlIperlalir
n'IIlU.Ill.,rr I. 121
Welches ist wohl in fünfzig Jahren noch am meisten wert? glll besser am beslen
Was für Dinge kaufen Sie am liebsten? viel mehr am meisten
Was kaufen Sie weniger gern? gern lieber am liebsten
8 1


LEKTION



2. Wo kaufen Sie die folgenden Waren ein?

I
ein Fahrrad Müsli einen Anzug eine Sonnenbrille
Sh ampoo Gemüse einen Computer Unterwäsche
.
ToilettenpapIer einen KoUer Blumen (PI.)
Waschpulver Werkzeug gebmuchte Sachen (PI.)
einen Reiseführer
Brötchen (P!.) Videokassetten (Pl.)
einen Teddybären
Lebensmittel (PI.) Tee Zigaretten (1'1.)

... kaufe ich sm lieb6ten ~ ... kaufe ich nicht 90


Wirklich? gemim .. ,
Supermarkt. ~
Ich kaufe ... lieber ...
~
3. Bilden Sie Wörter.
der ~markt
'- Drogerie Buch Hcimwe k Getränke der ~Iaden
Floh r er
Tee Spielwaren das~haus
Schreibwaren Tabak Super Wochen der ~ händler
Computer Kauf Fahrrad Buch Blumen
Versand
Möbel Gemüse Fach Refonn

4. Was bekommen Sie hier? 5. Hören Sie und sprechen Sie nach.
ill der ... oder beim ... Unterstreichen Sie dabei die betonte Silbe.
Bäckerei Bäcker die Biolo~ der Biol2gc
Metzgerei Metzger die Chemie der Chemiker
Apotheke Apotheker die Kritik der Kritiker
Drogerie die Mathematik der Mathematiker
Optiker die Mechanik der Mechaniker
Buchhandlung Buchhändler die Musik der Musiker
die Physik der Physiker
die Politik der Politiker
die Psychologie der Psychologe
LEKTION 8 1
6. Ein Gespräch
A Hören Sie zuerst den Anfang des Gesprächs. Wer spricht? Um welches Produkt geht es?
B Hören Sie jetzt das ganze GcsprJch. Wo sind die Leute, die Sie sprechen hören?
a)an einem Kiosk cl) in einem Brotladen g) in einer Konditorei
b)auf einem Wochenmarkt c) in einer Herrenboutique h) in der Spielwarenablcilung
c)bei einem Autohändler f) in einem HaushaJtswaren- eines Kaufuauses
geschäft
C Um was für ein Produkt geht es? Was gerallt dem Kunden daran nicht so gut?
Wie teuer ist es? Was tut der Kunde am Ende?

7. Spielen Sie zu zweit ein Verkaufsgespräch.


A Lesen Sie zuerst das Gespräch.
Kunde Verkäufer
Produkt Gulen Tag. Ich habe im Schaufenster
... gesehen. Haben Sie da auch noch
andere Modelle?
Ja, bille, selbstverständlich. Wenn ich

Qualität Es fühlt sich angenehm weich an. ....... Ihnen das mal zeigen darf. Hier bitte .

Ja, das ist echtes Leder. Besonders


weich und trotzdem nicht empfindlich.
Möchten Sie ... mal anprobieren/
Aussehe" Also, ich weiB nicht. das ... gefalh mir ~ ausprobieren?
irgendwie nicht. Das ist zu ...• finden
Sie nicht? Nein. überhaupt nicht. Das ist total in

Preis Ja, was soll ... denn kosten?


... im Moment. Das liegt total im Trend .
.... Moment ... drei neunundneunzig ...
also sogar etwas weniger als ... das
andere Modell.
L"mtausch Kann man das zur ot umtauschen?
..... Sicherlich, heben Sie dazu bitte den

KlJuf Also gut, ... Kassenzettel auf.

I
dann probiere ich .. mal an.
nehme ich ...
Ja. gern.
Das macht dann ... Zahlen Sie bar?
Bezahlung Ich würde gerne mit (Kredit-/EC-)
Karte bezahlen.
Selbstverständlich.

B Wählen Sie jetzt ein Produkt aus Aufgabe 2 (Seite 92). Ändern Sie dafür das Gespräch;
machen Sie zuerst Notizen. Fragen Sie auch nach Garantie, Gebrauchsanleitung und Service.
Benutzen Sie wenn nötig ein Wörterbuch und helfen Sie sich gegenseitig.
d, .3
8 2


LEKTION



8. Hier sind vier Bilder aus Werbeanzeigen.
Raten Sie: Für welche Produkte werben diese Bilder?

9. Schreiben Sie ein bis zwei Sätze für eines


der vier Produkte.
Wählen Sie dazu fünf der folgenden Wörter.

aufgedruckt bekämpfen der Name

aussuchen die Boutique die Macht


die Strumpfhose die E_Mail_Adressc
das Kleidungsstück der Stern
die Schönheit das Bein die Orangenhaul
kaule n in der Familie
neue Mode
die Kinder Wissenschaftler
im Internet der Forscher sich ärgern

>
§29
10. Definitionen
Schreiben Sie Definitionen für diese Wörter: --..---
--'''-
-
-~

........... _-, ......


das Internet
der Wissenschaftler
die Boutique
die E-Mail-Adresse
Haut an Beinen oder Po. die
überall kleine tiefe Stt:llen
-----
----.~-"'_

,~ -.....

die Orangen haut hat wie eine Orange
Lesen Sie eine
Definition im Kurs vor.

11. Zu welchen der vier Bilder würden diese


Schlagzeilen passen?
Kreuzen Sie an. Bild 2 3 4
Ausverkauf am Himmel
Erziehung zum gesunden Essen
Internet-Firma verkauft Stern
Kauf in Boutiquen per E-Mail
•• •• •• ••
Kinder als Kunden
Kontaktfreudige T-Shirts
•• •• ••
Neue Medizin gegen Hautprobleme
Schlanke Beine •• •• ••
9. vt rune. '0'
,
12. Welcher Text passt zu welchem Bild?

Eine Studie eines Münchner Marktforschungsin- Der von Frauen gefürchtete Schönheitsfehler
stituts macht jetzt klar, wer in der Familie die MOrangenhaut~ kann, so meint eine US-Firma,
Macht hat: Die Forscher haben 732 Mütter und durch das Tragen spezieller Strumpfhosen
Kinder befragt. welche Produkte sie gern kaufen bekämpft werden. Sie bletet neuerdings eine
möchten und welche ArtIkel tatsächlich gekauft Strumpfhose an. die gegen CellulitIS wirkt. Das
werden. Das ErgebniS: Gegessen wird nicht. GeheImnIs besteht In 9lner speziellen Substanz
~was auf den TIsch kommtM, sondern was die In der Strumpfhose. Oie Wärme, dlEt durch dl6
Kinder aussuchen. So beträgt zum Beispiel der Reibung am Bein entsteht, soll bewir1<:en, dass
Anteil der Frauen, die beim Kauf von Früh- diese Substanz in die Haut kommt. Allerdings
stücks-Lebensmilleln gegen den Willen ihrer müssen die Strumpfhosen mindestens drei Tage
Kinder entscheiden, nur 12 Prozent. Bei SChe- lang jeweils acht Stunden getragen werden, um
ko-Soacks werden sogar 92 Prozent der Mütter Wirkung zu z9lQen. Nach 30 Tagen würden die
von ihren Kindern .beraten&. Oberschenkel zwei bls fünf Zent"neter dunner.

11

Wer in Zürich in diesen Tagen einen Menschen Immer öfter versprechen Unternehmer im Inter-
mit einer großen Nummer auf der Kleidung ent- net uns das Unmögliche: .Kaufen Sie sich Ihren
deckt, hat es nicht mit einem entlaufenen Häft- Stern!" Jeder Stern, so die Werbung, könne auf
1l1'l9 zu tun, sondern mIt einem Trendsetter. Seit den Namen eines lieben Menschen getauft
einem Monat gibt es in SChweizer Boutiquen werden. Die Frage Ist nur. Wte kann ich etwas
Kleldungsslucke mit aufgedruckter E-Mail- verkaufen, was ich gar nicht besitze? Das Ge-
Adresse zu kaufen. Sie besteht aus einer Num- schäft mit den Sternen ärgert Wissenschaftler.
mer und dem Zusatz: skim.com. "Neulich habe "Man kann Sterne nicht kaufen und somit auch
ich jemanden mit so einem Teil gesehenu. er- nicht privat benennenu. stellt Axel M. Quetz
zählt ein Fan der neuen Mode.•Wenn ich well- vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Hai-
te. könnte ich ihm eine Nachricht an seine delberg fest.
skim.com-Adresse schICken." Die Kleidungs-
stücke werden fortlaufend nummeriert. Eine • Text A passt zu Bild
dem Kleidungsstück angehängte Karte macht Text B passt zu Bild
es möglich, die Mailbox zu benutzen.
Text C passt zu Bild
Text 0 passt zu Bild

lJ. Unterstreichen Sie in den Texten alle Verben mit der Vorsilbe .. be-".
A Schreiben Sie dann diese Verben untereinander
auf einen Zettel und daneben das gleiche Verb
ohne die Vorsilbe "be-":

B Ordnen Sie jetzt Ihre Verb· Paare in die passende Gruppe ein.
Paare mit fast gleicher Bedeutung Paare mit unterschiedlicher Bedeutung

fünfundneunzig 95
8 3


LEKTION



~ 14. Worüber sprechen die Leute?

• Gestern ist mir was passiert. Im Supermarkt an der Kasse


merkte ich, dass ich keine zchn Euro mehr in der Geld-
börse hatte. Als ich daraufhin meine Ee-Karte in den
EC·Apparat steckte, piepste das Gerät und spuckte die
Karte wieder aus. Das war vielleicht eine peinliche
Situation! Ich musste die eingekauften Sachen liegen
lassen und rasch zur Bank rennen, um Bargeld zu holen.
• Hattest du denn keine Kreditkarte dabei?
• Doch, aber für 6 Euro 43 wollte die Verkäuferin keine
Kreditkarte annehmen .
..&. Ja, das ist mir auch schon mal passiert. Ich habe seitdem
immer noch einen Scheck dabei.
• Schecks? Die sind doch total out. Also, ich zahle fast nur
noch mit Karte - oder ich versuche es wenigstens.

15. Wie möchten Sie bezahlen?

-
-- -
_...... - --------
- -
.......... .........
... ,~
bac per Überweisung mit Scheck

'M!

.... -
. ,

mit Kreditkarte auf Kredit mit EC-Karte

In der Bäckerei zahle ich


Eine win::lich gute Sonnen brille i$t. $chon
immer ...
etwa6 teurer. Die bezahle ich lieber. Die st.romrechnung .

Einkäufe im Internet.
bezahle ich. Wenn ich ein Kleid im Ver68nd"
hau6 be6t.elle, zahle ich ...
Ein neue6 Auw kaufe ich ...

96 se<hsundneunlig
I

16. Gruß aus dem Internetcafe


Sie haben vier Wochen in Deutschland bei einer Gastfamilie verbracht. Vor Ihrer Abreise zurück
/
nach Hause waren Sie noch einige Tage unterwegs und wollten noch einiges sehen. Bedanken Sie
sich bei der deutschen Gastfamilie. Schreiben Sie der Familie eine E-Mail.
Schritt 1: Lesen Sie den Text unten. Wo finden Sie im Text folgende Punkte?
• Wie es Ihnen bei der Gastfamilie gefallen hat Zeile
• Wie es Ihnen geht Zeile
• Wo Sie im Moment sind Zeile _
• Was Sie in der Zwischenzeit unternommen haben Zeile
Schritt 2: Unterstreichen Sie jeweils das erste Verb im Satz.
Schritt 3: Arbeiten Sie zu zweit.
Diktieren Sie sich diesen Brief gegenseitig auf ein separates Blatt, aber lassen Sie am
Satzanfang die Wörter vor dem unterstrichenen Verb aus. Sprechen Sie für jedes dieser
Wörter jeweils das Wort "Lücke", z. B. "Lücke ist mein letzter ...".
Schritt 4: Ergänzen Sie die Lücken in Ihrem Diktat, ohne dabei ins Buch zu sehen. Vergleichen
Sie dann die Lösungen mit dem Originaltext.

"'"
Koplt -'0- _

Ittrtff:

liebe Frau Müller,

ich sitze im Moment in einem Internetcafe in Frankfurt.

Heute iß mein letzter Tag in Deutschland. Um 18.30 Uhr geht meine Maschine zurück nach Hause.

Die vergangene Woche war sehr schön, aber auch ein bisschen anstrengend. Deshalb bio ich im
5 Moment etwas müde. Auf meiner Rundreise durch Süddeutschland und Österreich !labe ich noch
sehr viel gesehen. Ein absoluter Höhepunkt war Schloss Neuschwanstein, das ich bei
strahlendem Sonnenschein gesehen habe. Leider ba.b:e ich für das Musical über König Ludwig,
das dort gespielt wird, keine Karten mehr bekommen. Es war restlos ausverkauft.

Meine Zeit in Deutschland hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das ~ ich vor allem Ihrer
10 Gastfreundschaft zu verdanken. Haben Sie nochmals herzlichen Dank für alles. Es war eine
wunderbare Zeit bei Ihnen.

Herzliche Grüße
Ii __ '_

Schritt 5: Schreiben Sie nun eine E-Mail, z. B. an eine Freundin, die während Ihres Urlaubs bei
Ihnen gewohnt hat, um Blumen und Fische zu versorgen.

siebenundneunzig 97



17. Was sehen Sie auf dem Bild?

Wu- ...

q 18. Spiel: Auktion


Sie sind auf einer Deutschlandreisc und haben kein Geld mehr. Versteigern Sie in der Klasse
etwas aus Ihrem Besitz, zum Beispiel:
- ein Foto, das Sie selber gemacht haben - Ihr Lehrbuch
- die Jacke, die Sie gerade tragen - eine CD mit Musik aus Ihrer Heimat
- Ihren Regenschinn - Ihre Kamera
- Ihre Tasche
- Ihren Lieblingsstift

Beispiel:
Der Anbieter Der Auktionator Die Käufer
beschreibt das Objekt und erhält 20 Prozent des Preises haben 100 Euro. Sie
nennt den Mindestpreis. und versucht deshalb, die versuchen, möglichst
Objekte möglichst teuer zu viel zu ersteige", und
verkaufen. alles Geld auszugeben.

Ich biete meine Kamera an. eine~'~~niii!j~


Das ist wirklich
Sie ist zwar schon drei Jahre ~~f!I!J.Gelegenheit.
alt, aber noch in· ie Ich bitte um Ihr Gebot. "- Ich biete 25 Euro.
Zustand. Sie macht -"
klIÜ~~FOlOS. Wer bietet mehr?
Ich hoffe, dass ich die Kamera "- 3D.
für 25 Euro versteigern lassen 30 ... 30 Euro. -"
kann. Wer bietet mehr?
"-
Zweiunddreißig.
besonders gut Zweiunddreißig zum Ersten, -"
sehr scharf zum Zweiten, und zweiund-
ganz günstig dreißig zum Dritten. Vielen
ziemlich schön Dank. Wir kommen zum
recht nächsten Objekt.
nicht so

98 dchtundneunzig
LEKTION 8 5
Der Hammer im Netz
Es sah so aus, als sei der 27. Juli ein richtiger Gluckstag für Michael Kniess. Am späten Nachmittag )
schaute er im Internet belm Auktionshaus Ricardo vorbei, auf der Suche nach einem neuen Auto. Er § 12b)
fand etwas Passendes: Einen neuen VW Passat Vanant mit 110 PS. Die Auktion, die mit dem Iächerti-
chen Mindestpreis von 10 Euro begonnen hatte, lief schon seit ronf Tagen. Die Gebote lagen erst bei
8 000 Euro, obwohl der normale Preis mehr als das Dreifache war. Abends um 21 Uhr sollte die
Auktion zu Ende genen. Wer dann mit dem höchsten Gebot registriert war, konnte den Wagen gegen
Barzahlung in Münster abholen. Kniess bewahrte Ruhe. Kurz vor Ende der Auktion schaute er noch
mal ins Netz. Er bot per Mausklick 13 150 Euro. Damit hatte er das höchste Gebot abgegeben und er-
tueIt von RlCardo die Adresse des Autohändlers, der den Passat hatte versteigern lassen.
Der Aulohändler fiel aus allen Wolken, als Kniess ihn anrief. Er hatte sich nicht träumen lassen, dass
sein Neuwagen nur so wenig Geld bringen würde, und wollte das Auto keinesfalls unter 19 500 Euro
verkaufen. Das hatte er im Netz aber nicht angegeben. Trotzdem meinte er, rur ihn sei das ErgebniS der
Auktion nicht verbindlich. Da 91ng der verärgerte Michael Kniess vor Geticht.
Der Rechtsanwalt des Autohändlers meinte: Entscheidend ist, ob der Verkäufer bereit ist, zum
Auktionspreis zu verkaufen. Der Anwalt von Michael Kniess behauptete: Wer einen Gegenstand zur
AuktIOn ins Netz stellt, kann davon nicht mehr so einfach zurücktreten; entscheidend ist der Mausklick
des Käufers, der am meisten geboten hat.
Der Richter in Münster entschied sich für den Mittelweg. Zwar sei der Anbieter grundsätzlich
verpflichtet, an den Meistbietenden zu liefern. Aber Herr Kniess hätte erkennen müssen, dass der
Autohändler nicht bereit war, einen neuen Wagen weit unter Marktpreis abzugeben. Der Händler muss
nicht liefern. Damit ist dIe VerwirTUng perfekt.

19. Beantworten Sie die Fragen.


Wo fand die Auktion statt? IHt/Nt.tz, im-Intultd.
\\le hieß das Auktionshaus? f) Welchen Preis bot der Käufer?
Welches Produkt wurde angeboten? g) Welchen Preis verlangte der Händler?
I Wo sollte der Käufer seine Ware erhalten? h) Warum wollte der Händler nicht liefern?
Wie sollte die Ware bezahh werden? i) Wie entschied der Richter?

10. Wie stehen die folgenden Sätze im Text?


11 besuchte er im Internet das Auktionshaus Ricardo.
-- ... schaute er im lnlemel beim Auktiollshaus Ricardo lJorbei.
Kniess blieb ruhig.
Der Autohändler war total überrascht.
Er halle sich nicht vorstellen können, dass ...
er müsse sich nicht an das Ergebnis der Auktion halten.
kann das nicht so einfach rückgängig machen.
einen neuen Wagen viel billiger als nomlal zu verkaufen.

11,Würden Sie per Internet einkaufen? Warum? Oder warum nicht?



8 6


LEKTION


22. Eine andere Art des Einkaufens
Was für ein Geschäft ist "OXX"?
Wann kann man dort einkaufen?
Wie funktioniert das Einkaufen?
Wie bekommt man die Waren?
Wer zahlt für das Telefonat?

~ 23. Hören Sie das Telefongespräch.


a) Mit wem spricht die Kundin?
Mit dem Geschäftsführer. Mit einem Ladenbesitzer.
Mit einem Händler. Mit einem Verkäufer.
Mit einem Kundendienstmitarbeiter. Mit dem Postboten.
b) Wann ruft die Kundin an?
c) Was für ein Problem hat sie?
d) Welche Daten lässt sich der Gesprächspartner zur Identifikation geben?
Kundennummer Geburtsdatum Geburtsort
Bestellnummer Adresse Telefonnummer
c) Was muss die Kundin mit der Ware tun?
f) Wie erhält sie Ersatz?
g) Wie bezahlt sie?
Durch Überweisung. Per Scheck. Bar.

q 24. Spielen Sie ein solches Telefonat.


Situation 1 Situation 2 Situation J
Sie hatten ein Geburtstagsge· Die Farbe der bestellten Ware Die Verpackung war beschä-
schenk für Ihre Mutter bestellt. gefiillt Ihnen nicht. digt, die bestellte Ware war
Die Liererung kam zu spät. schmutzig.

100 einhundert
HÖRVERSTEHEN TEIL J

In diesem Priifungsteil hören Sie fünf kurze Texte (Lautsprecher-Durchsagen, Wetterberichte


oder dergleichen). Zu jedem Kurztext finden Sie in der Aufgabe eine Aussage. Beim Hören
sollen Sie entscheiden, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.

Vor dem Hören

Thema Konzentrieren Sie sich schon vor dem Hören auf die fünf Aufgaben -
sie enthalten wichtige Signale zum Thema der Hörtexte. Markieren Sie
beim Lesen Wörter, die Ihnen wichtig scheinen, z. B. (1) Supermarkt
verlassen.
Kontext Schon aus den Aufgaben kann man erraten, in welcher Umgebung man
diese Durchsagen, Ansagen usw. hören kann. Raten Sie, wo man die
Texte hört und worum es dabei geht, z. B.
(1) Wo? - Supermarkt Worum geht es? - Hinausgehen

Hören und lösen

Signale Im Text werden normalerweise nicht dieselben Wörter verwendet wie in


der Aufgabe, sondern andere Wörter mit gleicher Bedeutung.
Hören Sie jetzt zum Beispiel die erste Ansage. Konzentrieren Sie sich
auf die Signale "Supennarkt" und "verlassen". Welche Wörter werden
in der Ansage verwendet?
Statt "Supennarkt"; Laden Statt "verlassen": ...
Unbekannte Wörter Jeder Text enthält wahrscheinlich Wörter, die Sie nicht kennen
ignorieren oder nicht richtig verstehen. Das muss aber kein Problem sein:
Meist versteht man die Bedeutung solcher Wörter durch den
Zusammenhang im Text.
Konzentrieren Sie sich nicht auf das, was Sie n;chl verstanden haben,
sondern auf das, was Sie verstanden haben, z. B.:
(1) Ergänzen Sie den Satz sinngemäß:
Verehrte Kunden, in wenigen Minuten schließen wir unseren Laden.
Bitte ... Sie ... jetzt zu den Kassen. Wir danken für Ihren Einkauf.
m Notfall: Raten Wenn Sie einen Text gar nicht verstehen, dann kreuzen Sie trotzdem
eine Lösung an.

Sie hören jetzt mnf kurze Texte. Sie hören diese Texte zweimal. Dazu sollen Sie mnf Auf-
gaben lösen. Bei jeder Aufgabe sollen Sie feststeHen: Habe ich das im Text gehört oder
nicht? Wenn ja, markieren Sie beim ersten Hören oder danach Richtig. Wenn nein,
markieren Sie Falsch.

I Sie sollen den Supennarkt verlassen.


2. Im Untergeschoss gibt es preiswerte Lebensmittel.
3. Sie sollen an einer Befragung der Passagiere teilnehmen.
4. Im Zugrestaurant gibt es heute besondere Speisen und Getränke.
5. Die Arztpraxis ist zur Zeit geschlossen.

einhunderteim 10 1



3. fifrOßcivrkauf

Worum geht es wohl in dieser Folge?

~ 1. Abschnitt
~ A Was erfahren wir über ... ?
Karlheinz Edwin Ursula
)( )( )( kaufen gemeinsam cin.
hält Armin für unvernünftig.
hat einen Freund, der manchmal zu Besuch ist.

•• •• •• isst gern Gurken .


mag Annin nicht besonders.
will, dass die Toilette sauber ist.

B Ergänzen Sie die Einkaufsliste von Karlheinz.


Spulmittel
Klopap;~"

2. Abschnitt

Ergänzen Sie:
1III 11111
-- Ursula, Karlhcinz und Edwin kaufen gerade
im cin. Die Interessen der
drei gehen auseinander. Ursula inleressiert
sich für Räucherstäbchen, die gerade
_ _ _ _ _ _ sind. Karlhcinz will nur
kaufen, was auf der steht.
Weil er so gerne isst, möchte
er zusätzlich Marshmallows kaufen. Edwin
ist fasziniert von den verschiedenen Sorten
von , die er in einem Regal
gefunden hat.
3. Abschnitt

Warum ...
... sagt Karlheinz: "Glück muss man haben?"
... gibt es Probleme an der Kasse?
102 eltl lunoJerlzwt
lj"k.~.uf dc:m 5chrejl1ti~h
~tetTt; '"
I. Welche GegenstAnde sehen Sie in der Zeichnung?

der Computer der Bildschirm die Tastatur die Maus der Lautsprecher
das Telefon der Drucker das Papier das Radio das Buch
das Modem das Ilandy das Faxgerät der Ordner der Kugelschreiber

2. Der pe erledigt alles.


Stimmt nicht ganz, Diskutieren Sie: Für welche Tätigkeiten benutzt man nonnalerweise nicht den
Cnmputer? Welche kann der Computer sogar ganz automatisch erledigen? Und was kann man auf
elOen Fall mit dem Computer erledigen?

Briefe schreiben Faxe verschicken E-Mails schreiben Papiere ordnen Geld abheben
den Schreibtisch aufrdumen Radio hören Briefe lesen einen Vertrag unterschreiben
cin Hotelzimmer besorgen Faxe annehmen beim Telefonieren etwas notieren
, Formulare ausfüllen
die Post erledigen Reisekosten abrechnen ein Telegramm aufgeben. .' h
emen lerlOlO ausmac en
dem Brieftr'dger eine Quittung geben einen Brief als Einschreiben schicken Geld überweisen
Auskunft geben, wann wieder jemand im Büro ist ein Auslandsgespräch führen
den Kopierer bedienen eine Konferenz planen die Arbeit neu organisieren die Post verteilen
uber neue Produkte nachdenken das Faxgerät einschalten ein Foto verschicken
den Bildschinn besser einstellen sich mit einem Geschäftspartner verabreden eine SMS senden
'ncn Flug buchen den Eingang eines Schreibens bestätigen sich nach einem Flug erkundigen
9 1


LEKTION



J. Welche Kommunikationsmedien finden Sie im Bild auf Seite 103?

Welche nutzen Sie selbst?

---
Machen Sie sich Notizen und berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner.
häufig, oft Teldon
regelmäßig e-Mail Ich benutze da5 Telefon re{lelmäßig.
mindestens uhnmal sm Tag, Im
manchmal Büro o:;chrei!:>e ich auch oft E-Maile
ftal1dy
ab und zu an alle möglichen Leute.
selten
SMS
ILM_'_;'_H'_'d_,_--~7
eigentlich nie, so gut wie nie
gar nie, niemals Brief

4. Welcher Text passt zu welchem Kommunikationsmedium?

__Te_l_e_fo_n E_-_M_a_;_I H_a_n_d..:Y_~ B_,;_e_f s_M_s Fa_x l


Ueber Manfred, . ler spricht der automatische a, hallo, hier ist Susanne,
es tut mir so Leid, Anrufbeantworter von Manfred ich wollte dich nur fragen,
dass ... äll. Leider bin ich. obdu "'"

Manfred, ich liege gerade Hi, Manfred, hast du Ueber Herr Mäll,
am Strand. Ich wollte dir nur lust, morgen Abend ... vielen Dank für Ihr
noch schnell sagen ... SChreiben.

5. Was halten Sie von einer Liebeserklärung per E·Mail?


Wofür nutzen Sie die verschiedenen Kommunikationsmedien?
Kreuzen Sie an und begründen Sie Ihre Wahl.
Telefon
oder Telefax Brief E-Mail SMS
Handy
Vertrag

••• •••
Liebeserklärung
Private Verabredung •
Geschäftliche Verabredung •
Heiratsantrag
Kreditantrag
Kurze Benachrichtigung

• •• ••
Bestellung

Welches Kommunikationsmedium fehlt in der Auswahl?

104 einhundertvier
LEKTION 9 2
6. Uberfliegen Sie die Texte. Um welche Kommunikationsmedien geht es?

Ist Ihnen so etwas auch


schon mal passiert? Ich lebe in einer wohngemeinschaft. Vor ein paar Ta-
Peinliche Kommunikationspannen gen klingelt das TelefOll. Ich gehe ran und sage:
NHallo!N Am anderen Ellde meldet sich eine Michaela
und fragt mich, wie es mir so geht. ..Gut, und dir?"
Wir waren drei enge Freurldinnen: Anna, Christine sage ich und überlege fieberhaft, welche Michaela
und ich. Jedes Jahr fuhren wir zu dritt in den Urlaub, das sein könnte. Sie erzählt und erzählt und fragt
bis sich Anna und Christine eines Tages fürchterlich mich zwischendrin dies und das. Ich denke mir:
zerstritten. Sie schrieben mir lange Briefe, in denen ..Hey, ist die aber nett! Sie scheint sich ja wirldidl für
sie sich bitter über die andere beklagten. Ich fand dich zu interessieren! Warum fällt dir denn bloß nicht
das kindisch und wollte mich auf keine Diskussion ein, woher du sie kennstr Nach einer Viertelstunde
einlassen. Also schrieb ich jeder, wie Recht sie doch kamen wir dann auf des Rätsels Lösung: Michaela
habe, und hoffte, dass die sache damit erledigt sein dachte, sie spricht mit Walter, meinem Mitbewohner.
würde. Das war sie auch, denn versehentlich steckte Wir haben nämlich sehr ähnliche Stimmen. Tja, man
Ich Annas Brief in Christines Umschlag und umge- kann also die richtige Nummer wählen und trotzdem
kehrt. Ich habe seither von beiden nichts mehr falsch verbunden sein. Wolfgang, Essen
gehört. Monika, Dresden

Da ist mir neulich etwas Blödes passiert! Eine neue Einem Bekannten ist da was paSSiert. Der hatte sich
Kollegin hatte ziemlichen Ärger mit dem Chef. Ich frisch verliebt und wollte mit der Frau für eine Woche
fand, dass er sie total ungerecht behandelt hat. Da auf die seychellen fliegen. Er hatte die Reise schon
habe ich ihr eine kurze Mail geschrieben: ~Mach dir gebucht, aber sein Arbeitgeber wollte ihm so kurz-
nichts draus! Der alte Affe wird sich SChon wieder be- fristig keinen Urlaub geben. Da hat er sich einfach
ruhigen!" Leider ist dann wohl beim Absenden etwas krank schreiben lassen. Das Attest faxte er in die fir-
schief gelaufen. Eine halbe Stunde später kriege ich ma und wollte dann seiner Freundin die Buchungs-
folgende Mai! zurück: "seien Sie bloß froh, dass ich unterlagen für den Flug schicken. Dummerweise hat
mich immer so schnell beruhige! Herzliche GruBe, Ihr er dabei auf die Taste ..WahlwiederholungN gedrückt.
alter Affe!N Naja, er hat wenigstens Humor. Das muss Tja, so ist er zweimal geflogen: zuerst auf die sey-
man zugeben. Franz, Augsburg chellen und dann aus der Firma. sarah, Hamburg

1. Was hat nicht funktioniert?


A Ergänzen Sie die Notizen.
MuwerrtiiJf..dn..U:
lI'olfgang: Td1''''~ W'ifJa":J Ut.uk ...

Franz: - E-Mail

Monika: BrUfra.Jt.-·· . ..... KolttaIcr

Sarnh:

B Erlählen Sie an hand der Stichworte, was passiert ist.

I. Haben Sie selbst schon einmal etwas Ähnliches erlebt? Erzählen Sie. q
einhundertfünf 105
9 3



LEKTION


~ 9. Computerfieber
Hören Sie die Szene. Würden Sie in dieser Situation ähnlich
reagieren wie die Mutter? Was würden Sie anders machen?

10. Welche Medien spielen eine große Rolle im Leben


von jungen Leuten?
Was meinen Sie? Sprechen Sie zu zweit darüber und berichten
Sie dann in der Klasse.

das Fernsehen das Radio der Computer das Buch die Zeitung die Zeitschrift
das Video die Kassette das Videospiel die Comics die CD das Kino

I I
Eine große Rolle sp~elcn wahrscheinlich ...
spIelt Ich nehme an, dass ...
glaube, junge Leutc ...
Ich I kann I mir vorstellen, dass ... meine,
könnte

11. Mit welchen Medien beschäftigen sich


junge Deutsche in ihrer Freizeit?
Berichten Sie kurz, welche Infonnationen ~
-- -
Computer schllgt Buch
,~ .
,*", _ _ w_

- •••
Ihnen die Statistik gibt. '--
,
--
CDo_'" "
Die meisten Jugendlichen ••
I Jungen/Mädchen
-..-
-
u
• ,......,--

--
u
Viele/Einige Jugendliche • ~

--
Manche Jungen
,• "
n
(Nur) wenige Mädchen
• .,
... am liebsten / (sehr) gern / • -- . ,.

.....-
nicht so gern ... • Her.. ' '_hönn
"
-.- ,, "
12. Diskutieren Sie über die Statistik.
"
" , -
A Wclche Ergebnisse finden Sie erstaunlich oder interessant? Welche nicht?

Es wundert/erstaunt mich,
Es ist beinahe nicht zu glauben,
I dass ... Ich habe mir schon gedacht,
Es ist doch klar,
I dass ...

Das hätte ich nicht erwartet.

B Wie könnte die Statistik in Ihrem Heimatland aussehen?


Wie würde eine Statistik mr Erwachsene aussehen?

106
13...Junge Menschen am Computer - Zugang zur Welt oder SackgasseT'
A. Was für Informationen erwarten Sie in einer Radiosendung zu diesem Thema?
B Sie hören nun die Radiosendung. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören die Sendung
zweimal. Bei jeder Aufgabe saHen Sie feststellen: Habe ich das im Text gehört oder nicht?
Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder danach Richtig. Wenn nein, markieren Sie Falsch.

Lesen Sie jetzt zuerst die Aufgaben Nummer 1 bis 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.
Richtig Falsch
1. Martin Huber findet es gut, dass sein Sohn viel am Computer sitzt.
2. Vera Soleba hat zwei Nichten. Die beiden interessieren sich für die Natur.
3. Christa Mursch meint, dass Jugendliche durch den Computer viel lernen
können.
4. Ronni Berger denkt, dass alle Menschen heute oft einsam sind.
••
5. Clara Kurz kritisiert den Computer nicht.
• •
14. Diskussion
A Welche Äußerungen sind "pro", welche "contra" Computer?

B Ordnen Sie die folgenden Ausdrücke.

Das ist schon richtig, aber ... Ich bin eigentlich anderer Meinung. Das ist richtig.
Das Hinmlt gCllaut' Davon halte ich nicht viel. Das ist ja ganz falsch!
Das ist doch Unsinn! Das ist auch meine Meinung. Das stimmt doch nicht!

Zustimmung Ablehnung

....
•• • • DM ff:i.Hf.Htt!JVf.IU.U ••••
•••
•• Gründe (1)
Themen 'klus" 2, § 28
• • Computer Sind nutzlicll,
Wir braucllen Computer.
welJsie das Leben erleichtern.
denn sie erleichtern das leben
C Diskutieren Sie über die Äußerungen. Computer erleiclltern das Leben.
Deshalb Sind sie nül2'Jich
Begründen Sie Ihre Meinung.

einhundertsieben t 07




15. Welche Überschrift passt zu welchem Bild?

Tge" E_Maiis . k I Handys für Haustiere


~, H eIl }apaner entwlC e n
Unerreichbar ruhig
. der lel\e H
Internet In andy rellel Dutzende von Menschenleben

16. Überfliegen Sie die Texte und ordnen Sie sie den Bildern und Überschriften lU.

o Per Handy im Flugzeug zu telefonieren ist tabu. Zu taler jetzt ein Geschäft. Dazu Bürgermeister Ruppert
groß ist die Gefahr, dass dadurch die Bord-Elektronik ge- Söllner: wWir sind Deutschlands erster ,Slow Holiday'·
stört wird - mit möglicherweise fatalen Folgen. Ein Vor- Kurort. Im Horntal kannst du dein Handy mit ruhigem
lall in Indien in der vergangenen Woche beweist aber, Gewissen abgeschaltet lassen und hast im Urlaub deine
dass es auch von dieser Regel Ausnahmen gibt Auf ei- Ruhe.~ Der Erfolg gibt ihm Recht: Horntal ist far zwei Jah-
nem Inlandsflug brachte ein luhpirat einen voll besetz- re im Voraus ausgebucht
ten Unienjet in seine Gewalt Dabei erschoss er sowohl
den Piloten als auch den Copiloten. Anschließend konn- 9 Auch Haustiere sollen in Zukunft immer erreichbar
te er von mehreren Passagieren uberwältigt werden. Da- sein: Z'Nei japanische Firmen entwickeln das Handy rur
nach setzte sich ein Reisender per Handy mit der Polizei den Hund, wie das britische Boulevardblan The Sun be-
in Verbindung. Die alarmierte den n';chstgelegenen richtel Das Gerat. das auch rur Katzen geeignet sei, d
Aughafen. Unter telefontscher Anleitung eines Piloten am Halsband befestigt 'Nerden. Die Erfinder wollen mit
konnte einer der Passagiere die Maschine sicher auf dem Gerat die Suche nach verschwundenen Haustieren
dem Aughafen von Bombay landen. erleichtern. Man ist sich allerdings noch nicht sicher, ob
man für diese Entwicklung genugend Käufer finden
61 Papst Johannes Paul 11. ist über elektronische Post kann. Dennoch: Hunde-Experten wie der Engländer Or.
derzeit nicht zu erreichen. Er erhielt so zahlreiche E- Roger Mugford zeigen sich optimistisch: ~Menschen mö'
Mails, dass der Vatikan den Zugang auf seine Internet- gen es, wenn sie von einem lieben Bekannten angeru·
seite sperren musste. Sprecher Joaquln Navarro-Valls fen werden, warum also nicht auch Hunder
sagte, die Menschen sollten sich doch erst einmal an
ihren örtlichen pfarrer wenden, bevor sie gleich an den liI In der Justizvollzugsanstalt Creppesheim (Rhein-
Papst schrieben. land-pfalz) ist das Projekt ~Online-Anke"'" angelaufen.
seit vergangenen Donnerstag sind 100 Strafgefangene
D Beim Baden am Strand von Mauritius oder beim rund um die Uhr per Internet mit ihren Familien, Freun-
Einkaufsbummel in Hongkong: Im ~Global Village~ ist den oder sonstigen Partnern verbunden. Damit scHien
man zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar. Außer in sie in die lage versetzt 'Nerden, soziale Kontakte auch
Horntal. Die kleine Gemeinde in den Bayerischen Alpen wahrend ihrer Zeit im Gefängnis zu pflegen. Ob ein In-
liegt so versteckt zwischen zwei hohen Bergketten, dass ternet-Zugang auch in weiteren Gefängnissen installiert
dort kein Handy funktioniert. Daraus machen die Horn- werden soll, ist derzeit noch nicht bekannt.

108 einhundertacht
LEKTION 9 4
11. Unterstreichen Sie in den Texten Informationen zu den folgenden Fragen.
Beispiel: Text 3
Um wen geht es? Was passiert?
'~~ pOS! 6er1eit nicht lU erreichen. Er erilielt so ZAblW:
cbc E-M.jls. dass der Vatikan ~ Zugang auf seine

Wo passiert es? Wann passiert es?


-,--,--
cM E·Mails, dass der YAliIwl den Zugang auf seine
Inlernttseite sperren musste. Sprecher Joaqu(n Na-
I I (w..AHjw.)

Was ist das Ergebnis?


~ E-MaiJs. dass der Vatikan den lUSlng auf sejne
IoltmetHjle SDCrren musste. Sp.e<:her ~quln Na-

Erzählen Sie jetzt anhand Ihrer Slichworte zu einem der anderen Texte möglichst kurz,
was Sie gelesen haben.

18. Drei der Meldungen sind wahr, zwei sind erfunden.


Raten Sie: Welche Meldungen sind erfunden? Begründen Sie Ihre Meinung.
)
Ich glaube (nicht), dass ... Ich bin nicht sicher, ob §33a)
Ich denke (nicht), Ich weiß nicht,
Ich vcnnutc, Ich frage mich wirklich,
Ich weiß,
Ich bin sicher,

19. Erfinden Sie eigene Meldungen.


!\rbeiten Sie zu zweit. Wenn Ihnen nichts einfallt - hier sind ein paar Anregungen.
/

"- .~'• ••
}

-"- ..

einhundertneun 109

9 5


LEKTION


20. Sehen Sie sich die Karikatur an.
Welches Problem hat der Anrufer?
Welche Lösung schlägt cr vor?

~","''iiI 21. Hören Sie die Ansagen auf fünf


llU-2 Anrufbeantwortern.
Machen Sie olizen.

J
4
S

~ 22. Hören Sie jetzt. was sieben Anrufer auf Susanne Sonntags Anrufbeantworter
'iJ5ö"" gesprochen haben.
A "1 h cn S"IC N"
"ac ""Im B""I
otlzen wie cIspie . ]ockcl1
Buct! z:ur~1<.
B Was wissen Sie jetzt über Susanne Sonntag? ruft U~ 1!! Viv l10ch ~d,l 411

q 23. Machen Sie selbst Nachrichten für einen Anrufbeantworter.


A Arbeiten Sie in Gruppen. Sie können sich an den folgenden Situationen orientieren.

Einladung zum Essen


Hallo!
Frage nach Babysitter Hier ist ...
starke Zahnschmerzen Ich fufe später noch mal an.
Dackel entlaufen Bitte ruf (dringend) zurück, so bald wie möglich.
Ich rufe abends/nachmittags/vormittags
Termin vergessen
noch mal an.
geliehene CD zurückgeben Ich bin ab heute Abend erreichbar.
Du kannst mich unter meiner Handy-Nummer
erreichen: 0171/884499.
Ich würde mich freuen, wenn du mich zurückrufst.
Hallo. Hier ist ...
Du wolltest, dass ich dich zurückrufe, aber dein
Anrufbeantwon.er war an.

B Sprechen Sie die ach richten auf Band und spielen Sie sie in der KJasse vor. Die anderen
machen sich Notizen wie in Aufgabe 22.

110

Kraftwerk
DIe deutsche Gruppe .Kraftwefto;M
gehört nJ den Piorueren der elek-
IronISChen Musik. Set Anfang der
708r Jahre ist SIe internatJOnal er-
folgrelch, hatte sogar r11It dem TItel
"Autobahn- emen Top.Hlt '" den
USA Oie Musik der Gruppe Isl
ausschließlich elektronisch, die
Texte handeln metst von Compu-
lern und Technik (.Computerlie-
be-••Taschenrechner"'••Stromj,
und die Musiker selbst stellen sich
als Roboter dar.

14. Lesen Sie den Text aus einem Rocklexikon.


Unterstreichen Sie Infonnationen zu Gründungszeil, Art der Musik, besonderen Erfolgen
und Texten.

lS.Lesen Sie die Fragen und hören Sie dann das Radiointerview mit einem
Musikjourna listen.
Stellen Sie fest: Habe ich das im Text gehört oder nicht? Wenn ja, markieren
Sie Richtig. Wenn nein, markieren Sie Falsch.
\. Ptter Menzcl kennt die Gruppe "Kraftwerk" schon, seit es sie gibt.
2. Das Stuck ,,Autobahn" war nicht sehr erfolgreich.
i Die Gruppe "Kraftwerk" schreibt auch Musik mr Supermärkte.
4
i
Das Ruhrgebiet hane einen groBen Einfluss auf die Musiker.
'\ebcn technischen KJängen gibt es auch sanfte Melodien. •• ••
6. ~ebcn den Musikern arbeiten noch Techniker und Grafiker an den Planen.
~ Die Musiker sehen sich als Arbeiter.
8..,Kraftwerk" hatte keinen großen Einfluss auf die internationale Musikszene.
• ••
9. Mit den elektronischen Instrumenten produzieren die Musiker von "Kraftwerk"
sehr schnell Stücke.
10. Der Gruppe ist es wichtig, dass sie Erfolg hat. ••
16. Hören Sie das Lied noch einmal.
''ie~irken Musik und Text auf Sie? Kreuzen Sie an.

mach
lart
.... "" modem
technisch
OlOllOlon komplex
Ildodisch
"""nt •• •• angenehm
unangenehm ••
emhundertelf 11 I


SCHRIFTLICHER AUSDRUCK


In diesem Prüfungsteil sollen Sie einen Brief beantworten. Sie bekommen dafür so genannte
"Lertpunkte". Zu jedem leilpunkt sollen Sie ein bis zwei Sätze schreiben.
L Arbeitszeit: 30 Minuten

[JIiI Vor dem Schreiben

Übung Lesen Sie das Prüfungsbeispiel auf dieser Seite durch und überlegen Sie:
Welcher Schritt kommt zuerst 1, welcher danach 2 usw.?
Notieren Sie, was Sie in zwei Sätzen zu jedem Leitpunkl sagen könnten.
Schreiben Sie Ihren Brief mit Hilfe Ihrer otizen.
Lesen Sie Ihren Brief noch einmal gründlich durch. Achten Sie auf
mögliche Grammatik· und Onhographiefehler. Kontrollieren Sie zum Beispiel
Endungen von Adjektiven und Verben oder die Wortstellung im Satz. 1
Lesen Sie den Brief und die Leitpunkte durch. Überlegen Sie sich eine
sinnvolle, logische Reihenfolge für die Leitpunkte.
Bewertung Welche der folgenden Punkte sind wichtig für eine gute Bewertung?
o Über alle Leitpunktc o Keine Grammatikfehler machen
etwas schreiben o Möglichst viel schreiben
o Datum, Anrede und Gruß o Passende Wörter verwenden
richtig verwenden o Die Sätze gut miteinander
o Möglichst wenige Wörter verbinden
durchstreichen und ändern

Sie haben von einer guten Freundin, die in Österreich lebt, folgenden Brief erhalten:

J</trqel1furt, 17. ,3.).0__


Llebc ./ Licber ...
cs wtJr .sckr schöl1 beI dIr' Ick dal1kc dir vldllAal.s für du: schöl1cl1 Taqc, d,c ieh bei dir
vcrbrmqcl1 durftc. , k'
Leldcr ktJbe Ick heutc bellterkf, dd.li IItC/I1 ft8l1dyver.schwul1dcl1 uf. So cm Pec
ftoffcl1fllck 1St cs I1/Chr auf der R.e,.sC vcrforcl1 qcqtJ.,qCI1. ICh kdbc kcm<: Ifhl1u.,q,
1
wO cs .scm kÖl1l1tc.ltabc ich <:S vIdIeIehr bei dir l/cqcl1 fm<:11
f
IM1c IItddc d,ck.so bt11d WIC lItöqliCh
Llcbe 6rn1~c '1011 dCll1cr vcrzwclfdtcl1

Antworten Sie Ihrer Freundin und schreiben Sie in Ihrem Brief etwas zu jedem der vier Leit·
punkte. Vergessen Sie nicht das Datum und die Anrede. Überlegen Sie sich einen passenden
Einleitungs- und Schlusssatz und eine sinnvolle Reihenfolge rur die vier Leitpunkte.
• Sie haben das Handy (an welchem Ort?) gefunden.
• Sie schicken das Handy per Post.
• Sie haben lange nach dem Handy gesucht.
• Ihnen hat der Besuch von Tanja auch sehr gut gefallen.

112 eillhulldertzwölf
PRÜFUNCSTRAININC ZERTIFIKAT DEUTSCH ...._ _....;S;;,;C;,;H;,;R;,;I.;,FTLI CHER AU 5 D RUCK

Während des Schreibens

Übung Ordnen Sie die folgenden Tipps den Abschnitten des Beispiel-Antwortbrids auf dieser
Seite zu.
Datum Vergessen Sie das Datum nicht.
Mett, del113.11, :1.0_,.. Mett, 13.11. :1.0_,.. Mett, 13. NDVeU1bcr :z.o_,
Einleitung Der Brief muss mit einem Einleitungssatz beginnen, Dieser bezieht
sich direkt auf den erhaltenen Brief.
....'eIett 1)4J1K f;"r . schOtt, U1411Vleder ....DJ1 dIr zu horeJ1
Schlusssatz Beenden Sie den Brief mit einem sinnvollen Schlusssatz.
An""'. Vergessen Sie die Anrede nicht.
/.Jebe T4tt;4, weber Fred, webe F4U1i!te
Achten Sie auf die korrekte Anrede: du oder Ju:?
Leitpunkte Schreiben Sie zu jedem Leitpunkt ein bis zwei Sätze.
Die Sätze sollen sinnvoll aneinander anschließen,
Grußfonnel Vergessen Sie am Ende die Grußfonnel nicht.
vIele 6i'r;"fk, (dem) Pdu ",les 4ute uJ1d v,eIe 4r;"ße ....Ott Pdu
Herzliche 4r;"ße, (dem) Pder ,,/les webe, (deme) Perril
v,eIe flebe 4r;"fk, (demd Pctr4
Absätze Machen Sie Absätze, mindestens einen nach der Einleitung
und einen vor dem Schlusssatz.

OMeJ1bur'J, 13. 11. :1.0.

vtde hebe 6i'n1(k,


pcter

Schreiben Sie selbsl einen Antwortbrief an Tanja.


lesen Sie vorher noch einmal alle TIpps "Vor dem Schreiben" und "Während des Schreibens",

einhundertdreizehn 113



g.l<widdcl

I:::;:;~ Was könnte ein (oder eine) .,Kwiddel sein?


u

3S-
'"
25=11 Raten Sie und sammeln Sie Ihre Definitionen. 3,

,,
1. Abschnitt ,
,
,
A Die drei spielen "Stadt - Land - Fluss", ,
,
Was ist das für ein Spiel?
B Wie ist der Punktestand?
Ursula:.8..5..... Edwin:
Karlheinz:

C Wer hat welches Blatt geschrieben?

Shdf '-",<1 A",


~iyo K~flkld Stadt La,. Flu$J

~~~I
l<as.s.c1 I<CVlItt /(wlddcl Jtadt FI=
Kö!Jt-

o Worüber streiten sich die drei? - Darüber, fJh ..

2. Abschnitt.
A Wie suchen die drei den Begriff "Kwiddel"? Wo finden sie ihn?
B Worüber streiten sich die drei jetzt? - Darüber;, ob .

1. Abschnitt. Spielen Sie das Telefongespräch.


Fremdenverkehrsamt: - - - - - - - --
Ursula: Äh, ja ... spreche ich mit dem Fremdenverkehrsamt von Moritzberg? ... Ja, also, ich habe
Ihre Homepage im Internet gefunden und wollte jetzt wissen, ... äh .. , ist Ihre Kwiddel ein
Fluss oder ein Bach?
Fremdenverkehrsamt: - - - - - - - --
Ursula: Tatsächlich? Wirklich ein Fluss?
Fremdenverkehrsamt - - - - - - - --
Ursula: Ach! Ja, dann vielen Dank und auf Wiederhören!

114 einhundertvierzehn
10 1


LEKTION



1. Zu welchem der sechs Bilder auf Seite 115 passen diese Wörter?
das La"d das Wasser die Luft
der Straßen- der Schienen- die Schifffahrt der Luftverkehr
verkehr verkehr
die Straße die Schiene der Fluss I der See I das Meer
das Auto der Zug das Boot das Schiff das Flugzeug
das Cabrio der IC der Zeppelin

3. Ergänzen Sie das Schema in Aufgabe 2 mit den folgenden Nomen.


Welche Wörter passen nicht ins Schema?
der Bahnhof Bus die Autobahn Fähre das Fahrrad Mofa
Hafen Satellit Kutsche Eisenbahn Moped Motom
Lkw Thone! Seilbahn V-Bahn Raumschiff Tmm
Pkw Hubschrauber Straßenbahn

4. Welches der Verkehrsmittel oben ist ...


... das älteste? ... das modernste? ... das schnellste? ... das teuerste?

S. Womit sind Sie unterwegs?


Welches Verkehrsmiuel ...
a) ... haben Sie heute b) ... benutzen Sie für Ausflüge c) ... werden Sie bei Ihrer
schon benutzt? am Wochenende? nächsten Urlaubsreise
benutzen?
Heute bill ich mit der/ Einen AusfLug mache" die Bei mei"er "öchste"
dem ... gelahre". meisten normalenlJeise Urlaubsreise ne/une
mit der/dem ... ich ... Nöchstes MaL
werde ich mit der/
dem ... reisen.
Vergangenes regelmäßig Wiederkehrendes Zukünftiges

6. Welche der Überschriften A-I passt zu den Textabschnitten auf Seite 1171
A - Alpenautobahn eröffnet F Zeitalter der Raumfahrt
B
C
Motor statt Pferd
Das erste Serienauto
G=
H
Rennen Paris·Bcrlin

- - Erster Flug mit Motorflugzeug


D FahlVerbot am Sonntag I - - Zahnradbahn zur Zugspitze
E Luftschiff

116 einhundertsedu:ehn
LEKTION 10 1
Das Jahrhundert der Mobilität
Das erste Auto vom Fließband, der erste Alpen-Tunnel, der erste Atlantik-Flug. der erste Schrill
auf dem Mond - im vergangenen Jahrhundert hai unsere Mobilität riesige Fortschritte gemacht.
1901 29. Juni - Der Franzose Hcnri Foumier wird Sieger des ersten Automobilrcnncns Paris--Bcrlin. Mit seinem
60 PS starken Rennwagen braucht er mrdic Strecke genau 15 Stunden 33 Minuten 6 Sekunden.
1903 17. I)e"lem~r - Den Brüdern Wrighl gelingt der erste erfolgreiche MOIOrl1ug im o;clbsl gcbauten Flugzeug.
1908 12. AugUSI- In Dctroit verlässt das erste .,Modell 1" die Fabrik von Henry Ford. Die Produktion am Fließ-
band macht die AUloherslcllung billiger. aber daHir wird die Arbeit fur die Men-
schen monotoner.
1923 28. September - [n Hannover wird die lelzte Postkutsche Deutschlands <lUS dem
Verkehr gezogen.
1927 21. Mai - Charlcs Lindbcrgh überquert im Nonstop-Atlcinflug al~ Erster den Atlan-
tik. Naeh 33 Stunden und 29 Minuten landet er in Paris.
1936 26. Juni -In Bremen hebt Fw 61. der erste Hubschrauber der Welt. ab.
1957 3. No\'ember - Die Hündin Laika an Bord des Satelliten "Sputnik 2" ist das erste
Lebewescn im All.
1959 26. Juli - Auf einem 20 cm starken Luftkissen überquert die erste Hovercraft-rahrc
den Ärmelkanal von Dover in Riehtung Calais. Für die 35 km lange Strecke braucht die Fähre knapp I.wei
Stunden.
1969 21. Juli - ..Ein kleiner Schrill rur einen Menschen, ein gewaltiger Sprung rur die Menschheit", sagt US-Astro-
naut Neil Annstrong. Dann SCtlt er als erster Mensch scinen Fuß auf einen anderen Himmelskörper. Die MIS-
sion des Apollo-Raumschiffs war erfolgreich.
1978 27. August - Der schnellste Eisenbahnzug der Welt. "TGV", erreicht beim Test 260 kmlll.
1988 I. Mai - Mit der Spitzengeschwindigkeit von 406.9 km/h stellt der Testzug des ICE zwischen FulJa und
WÜfl.burg einen Temporckord auf Schienen auf.

7. Schreiben Sie den Text weiter - für die Zukunft,


A Arbeiten Sie in kleinen Gruppen. Machen Sie zuerst Notizen.
>
Raumfahrt für Touristen Demonslrationsflug mit Lichtgeschwindigkeit §21,24
Baby im Weltraum geboren TranspazifiktunneI Letzter Fußgänger
Erstbesteigung des Kurutapel auf Pluto 24-Stunden-Stau auf der Autobahn

ms 27. /lUjud: - DU, mfvt, TbUT~Myt,U1"t.i.Itu~t-~Mol1.d.


UlU T51. Juli- - In, der wdtrttUHf,.{!:AtU>n".. MUfelfjV 27 1wHWd: ~ mtm Mal. tiJt, 8a..by zw wtit.
10. 7. jaJUUV - ..

Futur
Am 27. Au~ust 2015 werden die ersUn Bench/ (Prasens)
Touristen zum Mond f1ie~en. Touristen fliegen Zl/m Mond
Ein Baby kommt Zl/r Welt
Am 19, Juli 2024 wird zum ersUn Mal
Prognose (Futur)

IL--7
ein Baby in einer Weltraumstation zur
Welt kommen, TOl/risfen werden
zum Mond fliegen,
Ein Baby wird
Zl/r Weil kommen.

einhundertsiebzehn 117
10 2


LEKTION



8. Wo spielen die folgenden Situationen?
Warum sind die Situationen unangenehm?

IA ,~
<;<. .~ (,;
.,.0,
r ,. r
.. L

q 9. Ärger im Hotelzimmer
Spielen Sie die Situation zu zweit. Aber Vorsicht: Einige der Auswahlsätze sind nicht besonders
höflich.
Hotelgast
Guten Abend.

ja, es gibt da ein Problem. Aus dem Zimmer


.. Rezeptionisl

Guten Abend. Kann ich Ihnen helfen?

neben meinem kommen seit Stunden laule


Femsehgeräusche. Ich kann kein Auge zumachen.
• Ich finde, das geht nicht.
• Bitte tun Sie etwas dagegen. ..
• Ich werde mich schriftlich beschweren.
• Ich verlange mein Geld zurück. •• Das tut mir schrecklich Leid.
Wir werden sofon etwas unternehmen.

• Ich verstehe, dass Sie ver'drgen sind.


Ich habe schon versucht zu klopfen, aber
der Gast reagiert. nicht.
• Darf ich Sie bitten, mir zu helfen?
Unternehmen Sie sofort etwas!
• Könnten Sie den Gast nicht mal anrufen?
... •

Wir werden sofort für Ruhe sorgen.
Wir tun, was wir können.
Leider kann ich da gar nichts macht'l'1
Gut, in Ordnung. .J,.

• Können Sie denn nicht wenigstens ... ?


.a... Darf ich Ihnen inzwischen etwas anbieten
~
Ja ... I Nein ... Vielen Dank. Gute Nacht.
.a... Gute Nacht.
Ich hoffe, Sie werden nicht mehr gestön.

10. Spielen Sie jetzt eine weitere Situation.


a) Ihr I-Iotelzimmer ist eiskalt.
b) Ihr Karrer ist nicht mit demselben Flugzeug gekommen wie Sie.
c) Es gibt nur noch lauwannes Wasser in der Dusche Ihres Hotelzimmers.
d)

118 "t... rtad1tzehn


,
11.ln der Schweizer Jugendzeitschrift TICKET lesen Sie einen leserbrief von Urs.
A Worüber spricht Urs?
Über eine wunderschöne Unterkunft. Über Jugendherbergen.
Über eine Traum-Busfahrt. Über das richtige Reisewetter.
Über die beste Jahreszeit zum Reisen. Über das richtige Verkehrsmittel.

Freiheit auf zwei Rädern!


In melnefl Fenen bin ICh viel und lang mit dem velo unterwegs, in verschiedenen Ländern. Ich denke,
ll'l unserer Zelt kann man nur zu fuß oder mit dem Velo ein Land erfahrefl. Darunter verstehe id1: Du

musst den Regen auf der Haut,. den Wind in den Haaren spüren, und du musst das Land riechen. Nicht
in einem Bus sitzen und die Ausdunstungen deiner Nachbarn einatmen. Auf dem Velo hat man über-
haupt keine Probleme, mit den leuten in Kontakt zu kommen. Im Gegenteil, man wird angesprochen.
fijr mich bedeutet Freiheit: ungebunden sein, sich nur nach den Launen der Natur richten, für das
Spontane immer offen sein. Was ich bis jetzt auf meinen Reisen erfahren habe: Wenn man lange zeit
in der Natur unterw~s ist, bekommt man eme richtige Innere Ruhe. Da kann es r~nen, schneien oder
hageln. Man kann Pannen haben, Zug, Flugzeug oder Fähre verpassen - es kann einen nichts mehr er-
"""'em.
Urs

~ Was für ein Fahrzeug ist mit "Velo" wohl gemeint?

12. Schreiben Sie über Ihre Einstellung zu Reisen.


Scflden Sie Ihren Bericht an: Max Hueber Verlag, ..Themen aktuell", Max-Hueber-Straße 4, I
D-8.i737 Ismaning. Besonders schöne Berichte stellen wir auf die "Themen aktuell"-Seite im
'1temet (www.themen·aktuell.de).
d1reiben Sie etwas zu: - Freiheit und Reisen - was fallt Ihnen dazu ein?
- Mit welchem Verkehrsmittel reisen Sie am liebsten?
- Warum benutzen Sie gerade dieses Verkehrsmittel?
- Was ist Ihnen beim Reisen besonders wichtig?
.\Jbeiten Sie in diesen Schritten:
Sammeln Was wollen Sie schreiben? Sammeln Sie Ideen mr Ihren Bericht.
Notieren Sie ruhig einzelne Stichworte.
Ordnen In welcher Reihenfolge Nummerieren Sie die Punkte der Aufgabe
sollen die Ideen kommen? von 1 bis 4.
Formulieren Wo finde ich HilfeIl zur Unterstreichen Sie im Text oben Fonnulie·
Formulierung? rungen, die Ihnen gefallen, und verwenden
Sie diese auch.
tonigieren Habe ich alles richtig Kontrollieren Sie Ihren Text: die Groß- und
geschrieben? Kleinschreibung, die Endungen der
Verben usw.

ein"'U~U1Uel 119

10 4


LEK TIO N


q 13. Kenne n Sie jeman den, der für immer in ein ander es land gezog
en ist?

Erzählen Sie im Kurs über diese Person. Mache n Sie zuerst otizcn.
• Beruf vor der Ausreise • Grund für die Ausreise • Pläne für die Weitere
• Alter • jetziges Land Zukun ft
• Situation in der Familie • Beruf dort

> 14. Warum wollen Sie (nicht) auswa ndern ? Nenne n Sie Gründ e.
Ich würde nie
§33c),
,) Ich würde gem auswandern, um mal auswan dem, ~en
eine andere I'ultur kennen zu lernen. meiner Familie.
L-- ~

Griinde (2), Ziele


Ich wandere IllCht aus. wed ich Famwe habe
Ich würde &Ghon wt:Mehen von hier. Os
Da ICh familie habe, wander! iCh fI1Cht aus. Ich bleibe hier, weil
ich keine Familie habe, brauche ich auf
Ich wandere nicht aus. wegen memer familie hlef ich hier meine
niemanden Rück~icht zu nehmen.
Ich wandere aus. um Dessere 8erulschallCen zu l\a'Olln Freunde habe.

Ordnen Sie zuerst die folgenden Gründe.


Welche sprech en dafür, auszuw andern , welche dafür, dazubl eiben?
Ihnen zusagen .
Wählen Sie dann drei Gründ e für oder gegen das Auswa ndern, die

... dazubl eiben Grü nde ..• auszuwanc\efl'

Lust auf Abente uer •


auf sich allein gestellt sein
... Familie
Bezichung zu Panne r und Freund en
bequem e Wohnung
besscre Berufschancen
fester Freundeskreis
Freiheit genießen
fremde Kulture n hautna h erleben
Horizo nt erweitern
kein finanzielles Risiko
Mutter sprach e
neue Mensc hen kennen lernen
Sichcrheit genicßen
andere Sprach en perfekt lernen
Traumklima wählen können
Sprech cn Sie zu zwcit.
Aus welchem Grund würdes t
Aus welchem Grund bleibst du du auswan dem?
lieber hier I in deiner Heimat ?

Ich würde gern aU5wsndem,


Wegen meiner Familie. weil ich LU5t auf Abenteuer ha!7e.

120 ~nhunde rtzwanz ig


LEKTION 10 5
15. Zwei Berichte
Wer spricht? Worüber sprechen die Personen?
Welche Aussagen finden Sie eher positiv,
welche eher negativ? Warum?

16. Hören Sie die Berichte noch einmal.


Zu jedem Bericht sollen Sie 7 Aufgaben lösen. Bei jeder
Aufgabe sollen Sie feststellen: Habe ich das im Text gehört
oder nicht? Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder danach
Richtig. Wenn ncin, markieren Sie Falsch.

Bericht I
a) Die Reise hat sie, das heißt: ihre Persönlichkeit, verändert. """" """
b) Sie kannte ihre Reiseziele bereits vom Lesen.
cl Sie hatte ihre Reise genau geplant. •• ••
d) Sie hatte nur ein Stück Gepäck dabei.
e) Sie hat viel mehr nach Hause mitgebracht, als sie mitgenommen halte. •• ••
n Die Heimkehr fici ihr schwer.
&) Vorteile von Deutschland sieht sie zum Beispiel beim Wohnen und Essen. •• ••
Bericht 2
h) Sie stammt aus einem kleinen Ort in Österreich.
ij Sie wollte schon immer etwas Besonderes erleben. •• ••
Ü Sie arbeitet in einem Ferienclub.
kl Wichtig ist für sie, dass sie etwas verdient. •• ••
Ii Sie kann ihre Reisen während der Arbeitszeit machen.
m) Sie möchte Land und Leute kennen lernen. •• •••
n) Sie mag Österreich nicht besonders.

17. Koffer packen in vier Jahreszeiten



~
Welche Sachen packen Sie in welcher Jahreszeit ein? ~ .ßK.)Af>im~ AC:I1 JchltM

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einhunderteinundzwanzis 121
10 5


LEKTION



18. Haben Sie schon einmal eine Urlaubsreise gemacht?
Wenn ja, was haben Sie gemacht?
• lange schlafen • Sehenswürdigkeiten ansehen
• spazieren gehen / wandern / Rad fahren • Spezialitäten essen und trinken
• Land und Leute kennen lernen • am Strand liegen

19. Spiel: Was machst du im Urlaub?


A Arbeiten Sie zu zweit. Schreiben Sie die Beschäftigungen aus Aufgabe 18 auf sechs Zettel.
Schreiben Sie dann auf die Rückseite einen Gegenvorschlag. Wenn Sie wollen, können Sie
weitere Vorschläge (V) und Gegenvorschläge (G) dazuerfinden. Nummerieren Sie die
Kärtchen auf beiden Seilen.

2V

ß Schreiben Sie für jedes Kärtchen, welcher Vorschlag Ihnen besser gefällt. Ihr Partner darf Ihre
Notizen aber nicht sehen. Zum Beispiel:

2 3 4 5 6 7
Vorschlag
Gegenvorschlag

C Stellen Sie Behauptungen über Ihren Partner auf. Wer die meisten richtigen Aussagen über
seinen Partner gemacht hat, hat gewonnen.
Du liegst lieber am Strand, als gilt ZII essen. -la, das stimmt.
Sie femen lieber Land lind Leute kennen, als Wein zu trinken. - Nein, das stimmt nicht.

~ 20. Interview mit einem Psychologen


A Zu dem Interview sollen Sie 6 Aufgaben lösen. Bei jeder Aufgabe sollen Sie feststellen: Habe
ich das im Text gehört oder nicht? Wenn ja, markieren Sie beim Hören oder danach Richtig.
Wenn nein, markieren Sie Falsch.

Lesen Sie zuerst die Aufgaben zu dem InteTView.


a) Die Gründe für das Reisen
..... .-
b) Neue Untersuchungen über das Reisen

•••
c) Wohin Deutsche gerne reisen
d) Was viele deutsche Touristen auf Reisen machen
e) Neue Trends bei Fernreisen
f) Was die Deutschen im Urlaub essen

B Was fanden Sie an dem Gespräch besonders interessant?



122 weiundtw
21. Quiz: Traumstraßen Deutschlands
Reisen Sie gern? Kennen Sie sich aus in der Geografie Deutschlands? Oder raten Sie einfach nur
gern? Wenn die Antwort ja ist, dann machen Sie dieses Quiz.

/'1 Es ist eine Reise in die vergangenhett. eme Rerse III die v.eIt.
der Bruder Gnmm. die vor e<wa 200 jahren die Gesd'Wchten
des Volkes aufschfiebefl. Frau Holle, die Bremer Stadtmusi-
kanten oder Rorkappc.hen faszinieren bis heute Kinder auf
der ganzen 'Hell Es ist eine Reise in die Heimat dieser Figuren.
zum Beispiel zur Sdbaburg. wo die Grimm-Bruder Dornrö-
schen schlafen ließen.

Der Autor August Lammle 11876 bis 1961) hatte eine einfache
Erklarung fur die Ent't'liddung SCh.....abens zum. Muster-
landll!: ..AJs der HefTgoo daran ging. die Er~ zu machen. da
baute er ein kleines MusteßtU(k - MIt Bewohnffll, die 10
Deutschland noch heute als .ffiUstert1ilfr sauber. fleißig,
sparsam, ponktlich gelten. Und mit v!flen Poeten. Diese
Straße fuhrt lU zahlreic:hm Geburtsorten Museen und Schau-
planen deutscher l.it.erarurgeschidlte.

C Als ware es gemalt: \tlmedieStra8E'- im Hintergrund die Ber·


ge. .schade fur ,eden Tourislen, der auf dieser Straße fahrt.
wenn die fernen Gipfel gerade von Wolken umhullt sind".
sagen die Bayern, Die 450 Kilometer lange Straße mit ihren
tausend Kurven - das ist auch ein Stück Illusion: Die herrlichen
Berggipfel liegen namlic.h jenseits der deutschen Grenze- in
ÖSterreich urld der SChweiz_

o seit IS91 Vrlrd im Westerwald Geschirr 'ur den Haushalt


.gebackerf. lbt noch heute lohnt sich das Geschah nvr den
Haushaltswaren. Bis zur Erfind~ des europaischen ftlrzef.
!ans durch jOhann FrlE'dnch 80ttger 11681-Jn9l wurde das
kunst\Ole Geschn sogar von englischen KOfllgen beflJtzt.
Danach anderte SICh der Geschmac.k der Kunden. das SleingUI
wurde zum Gebrauchsartikel.

E EigenlJich iSt Sie 1750 Kilometerlang und fuhrt \tOI1 Norwegen


uber Dänemark in die N~erlande, Und eigentlich besteht sie
- in der Bundesrepublik - aus zwei Straßen. Die eine fuhrt
durch SChleswig'Holstein bis Hamburg. die andere durch
Niedersachsen uber Bremen bis Emden, Seide Strecken haben
eines gemeinsam: Man riecht die ~he des Meeres.

F Burgen, SChlosser und wundersd10ne Kirchen - nirgendwo


\\ rd das MlttNlrer in Deutschland Iebend'itr als an der alter!
RetSe-. Heer· und Handelsstraße ~ISChm MMn und AIpell
lv.-ischen Wurzbu'g im Norden und Fussen Iffi Suden. Wie
~r1en anein.tnder gereiht fuhren malerISChe Orte durch lOCK)
Jahre deutSChe Geschichte.

einhunderldreiundzwiln IR 123

MONDLICHE PROFUNG



Die mündliche Prüfung wird entweder als Einzel- oder Paarprüfung durchgeführt. In der
Einzelprüfung sprechen Sie mit den heiden Prüfern. In der Paarprüfung sprechen zwei
Prüfungsteilnehmer miteinander. Ihr Prüfungszentrum entscheidet, ob Sie eine Einzelprüfung
oder eine Paarprüfung ablegen müssen.
Oie mündliche Prüfung besteht aus den drei Teilen ..Kontaktaufnahme", ..Gespräch über ein
Thema" und "Lösen einer Aufgabe".

Mündliche Prüfung Teil 1: Kontaktaufnahme


In einem etwa drei Minuten langen Gespräch sollen Sie sich zunächst an die Situation gewöhnen
und mit den Gesprächspartnern ,.,wann werden".
Ihre Aufgabe ist es, sich aus[ührlich vorzustellen.
Dabei könnten Sie darüber sprechen:
- woher Sie kommen (Herkunftsort - welche Schule Sie besucht haben
oder -land) - was Sie studieren, studieren wollen
- wo Sie wohnen oder studiert haben
- welche Fremdsprachen Sie sprechen - welchen Beruf Sic haben oder
- wo Sie schon im Ausland waren haben wollen

Herkunft/Wohnort A"dere LÄnder


Ich stammc aus ... (Land) Ich reise viel! ab und zu ins Ausland.
Ich lebe aber seit Jahren in ... Ich würde gern einmal im Ausland arbeitcn.
Ich komme aus ... (StadllOrt) Ich habe bisher noch nie im Ausland gelebt .
... liegt bei ...
... liegt im orden/Süden/Osten/ Ausbildung / Beruf
Westen von ... Ich habe ... studien.
Ich studiere an der ... in ...
Fremdsprachen lernen Ich mache gerade eine Ausbildung als ...
Ich lerne seit ... Monaten/Jahren Ich möchte ... werden.
Deutsch. Ich möchte später einmal als ... arbeiten.
Ich habe in ... an ... Deutsch gelernt. Ich bin ... von Beruf.
Außer Deutsch spreche ich ... Ich arbeite bei einer ... Finna.

lm Vor der Prüfung


"Innerer Dialog" Spielcn Sie in Gedanken diesen Prüfungsteil durch: Begrüßung; sich vorsteller
wohnen; Schule!Studium!Ausbildung oder Beruf; Hobbys; Fremdsprachen und AuslandsaurenI·
halt. Was wird der Prüfer sagen? Wie wollen Sie darauf antworten?

Im Während der Prüfung


Viel sprechen Sprechcn Sic möglichst viel von sich aus an. Warten Sie nicht auf die Fragen der
Prüfer. Antworten Sie z. B. auf die Frage "Woher kommen Sie?" nicht nur "Osaka", sondern I
komme aus Osaka, das ist eine der wichtigsten Städte in Japan."
Rückfragen Wenn Sie etwas nicht verstehen, bitten Sie um eine Wiederholung. Lernen Sie daf-
zwei bis drei ganze Sätze, damit die Rückfrage "gekonnt" wirkt.

124 einhundertvierundzwanzig
,.ÜFUNG5TRAINING ZERTIFIKAT DEUTSCH MÜNDLICHE PRÜFUNG

lIlündliche Prüfung Teil 2: Gespräch über ein Thema


In diesem Prüfungsteil sprechen Sie etwa sechs Minuten lang über zwei Tabellen oder Bilder.
Sie erhalten nur eines der bei den Motive, das andere erhält Ihr Partner.

Die sieben ungewöhnlichsten Hochzeitsangebote


deutscher Reisebüros faut einem Bericht der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

@ Im Hubschrauber
@ Auf einem Berg in über 3000 Meter Höhe
@WährendeinesBungeesprungs
@ Unter einer Palme auf einer Pazifikinsel
® In einem Heißluftballon
@BeidenFlusspferdeninAfrika
@ Unter Wasser beim Tauchen

Aufgabe Berichten Sie Ihrer Gesprächspartnerin / Ihrem Gesprächspartner kurz, welche


lnfonnationen Sie in der Abbildung / in dem Text oben finden. Danach berichtet Ihre
Gesprächspartnerin / Ihr Gesprächspartner kurz über die Informationen in ihrer/seiner
\bbildung oder in ihrem/seinem Text.
Spreehen Sie zuerst über das Thema und reagieren Sie dann auf Argumente oder Fragen Ihrer
Gesprächspartnerin / Ihres Gesprächspartners.

Ober ein Bild sprechen Über eine Tabelle/Grafik sprechen


Auf dem Bild sieht man ... Wir bekommen hier Informationen über .
Es wird sich wohl um ... handeln. Die Grafik enthält Informationen über ..
Interessant finde ich, dass
Mich erinnert das an ...

Während der Prüfung


Worrnationen formulieren Nehmen Sie sich genügend Zeit
-festzustellen, welche Informationen Ihnen die Tabelle oder das Bild gibt;
-zu überlegen, wie Sie diese Informationen am besten zusammenfassen können.
AulPartner reagieren Wenn Ihr Partner bzw. Ihr Prüfer über seine Tabelle oder sein Bild
Ionniert, dann zeigen Sie, dass Sie verstehen, was er sagt. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas
:lICht \'crslanden haben.
Gespräch weiterführen Ergreifen Sie bei der weiteren Unterhaltung möglichst die Initiative.
Sobestimmen Sie das Gespräch, Sprechen Sie auch hier möglichst ausführlich.

einhundertfünfundzwanzig 125

MONDLICHE PRÜFUNC



Mundliche Prüfung, Teil 3: lösen einer Aufgabe
In diesem etwa sechs Minuten langen Gespräch sollen Sie mit Ihrem Partner bzw. Prüfer eine
Aufgabe lösen.
Sie planen für Ihre KJasse eine einwöchige Deutschlandreise. Mit einer Mitschülerin / einem
Mitschüler besprechen Sie, wie Sie diese Reise organisieren könnten. Überlegen Sie sich alle
Einzelheiten. Sie haben für diese Besprechung schon einen Zettel mit Notizen gemacht.
Hier ist Ihr Notizzettel. Beginnen Sie mit Dudsc.JrlA.H.dnul-
Vorschlägen zum Termin der Reise: Wo'UU(;{

woltUr-?
PrDJr~!
TruuporbH.ittUr
U'1ic~'
W", vidiUuf""- Rdr.F Ju4J.kMm!

Vorschläge machen Auf Vorschläge negativ reagieren


Ich schlage vor, wir .... Ich würde gern einen anderen Vorschlag
Wir könnten vielleicht .. machen.
Wie finden Sie die Idee, ? Ich hätte vielleicht eine bessere Idee.
Was hahen Sie davon, wenn wir ... ? Da bin ich anderer Meinung.
Am besten wäre es, wenn wir ...
Sich einigen
Aur Vorschläge positiv reagieren Ja, so machen wir es.
Das ist ein guter Vorschlag.
Die Idee gefallt mir.

Im Während der Prüfung


Anrede Achten Sie darauf, was für eine Rolle die Aufgabe vorgibt (z. B. Mitarbeiter an einer
Schule). Wählen Sie die dazu passende Anredefonn. Meistens ist es die Sie-Form.
Kompensation Fehlt Ihnen im Moment ein passendes Wort, z. B. blühende Wiese oder
alhoholfreie Getränke, dann helfen Sie sich
a) mit einer Umschreibung, z. B. Wiese, die bald ganz bUllt seill wird, oder
b) mit einem Internationalismus, z. B. Softdrinhs oder
c) wechseln Sie zu einem anderen Aspekt.
Bewertung Welchen von diesen Punkten bewerten die Prüfer wahrscheinlich nicht?
Aussprache
Grammatikfehler
Ob ich passende Wörter verwenden kann
Ob meine Fragen und Antworten witzig sind
Wie langsam ich spreche
Wie viel ich sage

126 oundzwanlJ
10. La.st U1il1utc

Worum geht es wohl in dieser Folge?


Um günstige Rciscangcbotc?
Um neuartige Uhren?
Um Tanzkurse?
Um einen Film im Fernsehen?

I. Abschnitt 2. Abschnitt
Was will Ursula ändern? Was erfahren wir über Armin?
• Den Ort? Was schlägt Ursula vor?
Die Dauer? Wie reagiert Edwin?
Das Datum?
Ihren Begleiter?
Warum?

lAbschnitt
."" Warum will Karlheinz
Ursula nicht begleiten?
B Ergänzen Sie Ursulas
Urlaubskarte aus Tunesien.

C Was wird aus Karlheinz, Edwin und Ursula? Erzählen Sie die Geschichte weiter.
KufJuiJr.z" E.JiwUr.,wutUrrufA.,UiJur.,If..Ddt,ZM/'ti;Jwe-~~du w{i.
""""
EJwiJt. .
.
<uIIuW. ..
eillhundert:siebenundzwanzig 127

AMMATIK



Nomen
§ 1 Wortbildung: Zusammengesetzte Nomen

... ~ Bedingung _ die Lebensbedjniuna dfi Punkt _ der Zeitwmk1

a) Nomen + Nomen
das Königreich (das Reich eines Königs)
der Landmensch (der Mensch, der auf dem Land lebt)
die Steinzeit (die Zeit der Stcinwerkzeuge)
Ebenso:
der Zeitpunkt, das Brotmesser, der Teelöffel, der Kaffeelöffel, die Kaffeekanne, die Teekanne, das
Milchkännchen, die Kaffeetasse, die Teetasse, die Untertasse, der Dessertteller, der KuchenteIle
das Weinglas, das Wasserglas ...
Aber: die Schule: + die Bildung _ die Schulbildung

b) Nome" + I-(e)s- I + Nomen


-(e)n-
der Lebensstandard (der Standard des Lebens)
der Mctropolenbewohner (der Bewohner einer Metropole)
die Riesenstadt (eine Stadt so groß wie ein Riese)
Ebe1lso:
die Bildungseinrichtung, der Überlebensmechanismus, der Suppenteller,
die Lebensbedingungen (Plural) ...

c) Verb + Nomen
essen + der Löffel --+ der Esslöffel
zeichnm + der TIsch --+ der Zeichentisch

der Zeichentisch (der TIsch, auf dem man zeichnen kann)


der Esslöffel (der Löffel, mit dem man isst)
der Kochlöffel (der Löffel, den man zum Kochen benutzt)

d) Adjelaiu / Adverb + Name"


die Großstadt (die große Stadt)
die Unterschicht (die Schicht, die unten liegt)
das Selbstgespräch (das Gespräch mit sich selbst)
Ebenso:
die Oberschicht, der Großstädter, der Selbstmord
Allch möglich: Adjektiv + Nomen + Nomen
der Großsladtbewohner = der BewolUier einer großen Stadt

128 emhundertaehtundrwanzig
CiRAMMATI
Wortbildung: Nomen aus Verben §2

a) Nomen = Infinitiv eines Verbs


Wer braucht zum Aufwachen einen Wecker? (Wer ~ nur mit einem Wecker w.lf?)
Deshalb hilft sie ihm beim Einziehen. (Er zieht ein, und sie hilft ihm dabei.)
Jetzt hat er das Computerspielen verboten. Oetzt hat er verboten, am Computer zu spielen.)
~Orangenhaut" kann durch das Ira2en Man kann "Orangenhaut" bekämpfen,
spezieller Strmp[bosen bekämpft werden. indem man spezielle Sfrump[bosen .t.riW.,

Genitiv Akkusativ

~) Nomen = vom Verb abgeleitet


Verb auf -iercn:
ion oder ation
die Definition _ definieren die Reaktion _ rca2 ieren
die Infonnation _ infonnicren die Disku~ion _ diskutieren
die Produktion _ produ.z.ieren

Andere Verben
nis er oder erin
das Ergebnis _ ergeben der Schwimmer _ schwimmen
das Ereignis _ sich ereignen die Schwimmenn
das Erlebnis _ erleben der Arzthelfer _ helfen
die Anthelferin
der Briefschreiber _ schreiben
A die Menschenkennlnis _ kennen die Briefschreiberin

ung Nomen = Verbstamm


die Beschäftigung ~ beschäftigen der Vorschlag _ vorschlagen
die Einladung ~ einladen der Beginn _ beginnen
die \1einung ~ meinen der Anruf _ anrufen
der Bericht _ berichten
die Lieferung ~ lief.cm der Ärger _ sich ärgern
die Verbesserung ~ vcrbesslm}

die Entwicklung ~ entwick.rln


die Hoffnung ~ hoffrn

A der Wu.nsch
die Abfahrt
~

~
wünschen
abfahrm
der Flug ~ f1~en
das VerbQt ~ verbi..e:ten

ein"uodertneunundllNanzig 129



§:5 Wortbildung: Nomen aus Adjektiven

a) Nomen = Adjektiv
der Neue _ der neue Mitarbeiter I Lehrer I Chef .
ein euer _ ein neuer Mitarbeiter I Lehrer I Chef .
die Neue _ die neue Mitarbeiterin I Lehrerin I Chefin .
eine Neue _ eine neue Mitarbeiterin I Lehrerin I Chefin .
..... etwas Neues, nichts Neues
~ Sie sind offen für Neues.

b) Nomen = Adjektiv + -keit, -heit, -ität


Adjektiv aul-ig, -lieh: keit Tätigkeit ~ tätig
Persönlichkeit ~ persönlich

Andere Adjektive: heit die Gesundheit ~ gesund


die Sicherheit ~ sicher
die Schönheit ~ schön
die Freiheit ~ frei

Adjektiv = Fremdwort: ität Aktivität ~ aktiv


Realität ~ real
Mobilität ~ mobil

• die Arbeitslosj,&keit
die Süßj,&keit
die Einsamkeit
Flexibilität
~

~
arbcitslos_
süß_
einsam_
flexib<:l

Adjektiv
§ 4 Wortbildung: Nomen + Adjektiv/Adverb

Ebenso:
kalorienarm = Etwas enthält wenige Kalorien. fettarm
kalorien~ = Etwas enthält viele Kalorien. erfolgreich, vitaminrcich
cholesterinWti = Etwas enthält kein Cholesterin. zuckerfrei
vitamin~ = Etwas enthält Vitamine. fetthaltig, zuckerhaltig
fantasie~ = Jemand hat viel Fantasie. sinnvoll, humorvoll, gefi.lhh'
humorkls = Jemand hat keinen Humor. restlos, lautlos

. . liebe.voll __ lieblos

130 etnhundertdreißig
Wortbildung: Adjektive aus Nomen § 5

ig los
,*iuig
--der Witz restlos
-- der Rest
ruhig
-die Rulli:: lautlos der Laut
zufällig der Zufall
voll

beruflich
iir.ltlich
lieh

-- der Beruf
der Arzt
fantasievoll
humorvoll
sinnvoll
--- die Fantasie
der Humor
der Sinn

isch reich
telefonisch

-- das Telefon erfolgreich


-- der Erfolg
sympathisch
ttthnisch
- die Sympathk
die Technik
vitaminreich die Vitamine

Wortbildung: Adjektive aus Adverbien §6


die rechte Hand, die linkt Hand _ rechts, linq
die innert Uhr des Menschen, die äußeß Uhr _ innen, außen
der &ill:. Osten _nah

Wortbildung: Adjektive. die mit ..-bar" gebildet werden §7


zerlegbar _ zerlegen (= man kann etwas zerlegen)
scheinbar _ scheinen (= etwas scheint so zu sein)
furchtbar _ fürchten (= man muss sich davor fürchten)

Wortbildung: Adjektive, die mit ..un·" beginnen §8


unmodern = nicht modem uninteressant = nicht interessant
unfreundlich = nicht freundlich unsympathisch = nicht sympathisch

ominalisiertes Adjektiv nach Indefinitpronomen ..etwas", .. nichts", ..viel", ..wenig" §9


efYo-as Besonderes (= etwas, was man nicht alle Tage sicht, was nicht jeder hat)
mr.-as Essbares (= etwas, was man essen kann)

wenig Passendes (= wenig, was gepasst hätte)


1ichts Schöneres als ... (= ... ist am schönsten)
~uch viel egatives (= viele schlechte, negative Dinge)

~ Klein geschrieben: Das ist etwas anderes.

einhunderteinunddreißig 131

GRAMMATIK



Pronomen
§ 10 Reflexivpronomen
a) Reziproke Bedeututl8
In ost3siatischen Ländern begrüßt Illil.ß skb. mit einer Verbeugung.
.wir geben uns jeden Tag die Hand.

b) Reflexive Bedeutung
Reflexivpronomen Akkusativ Reflexivpronomen Dativ
kh muss.lllkh beeilen. Im sehe mir die Bilder an.
D..u. soUtcst 4kh beeilen. lhl siehslW die Bilder an.
Er beeilt s.kh überhaupt nicht. Er sieht si.ctl die Bilder an.
.s.i.c. beeilt sld1 nie. Sk sieht si.ctl die Bilder an .
Sk müssen.sk.h beeilen. .sme.n Sie si.ctl die Bilder an.

mich, dich, sich" ... (Akkusativ): mir, dir, sich o ... (Dativ):
sich beeilen sich ansehen + Akk
sich anstrengen sich aussuchen + Akk
sich kümmern + um Akk sich leisten + Akk
sich erinnern + an Akk sich überlegen + Akk
sich verlassen + auf Akk sich wünschen + Akk
sich verabreden + mit Oat
sich fürchten + vor Oat
sich beschweren + über Akk
sich verhalten + Adj
sich bewerben + um Akk / auf Akk
sich entscheiden + für Akk I gegen Akk
sich freuen auf Akk / über Akk

Verb ohne Akkusativerg. • sich" Verb mit Akkusativer1:- • sich o


sich anziehen: mich, dich, sich . __ sich anziehen ±..Akk: mir, dir, sich .
sich vorstellen: mich, dich, sich . __ sich vorstellen ±....A..kk: mir, dir, sich .

132 einhundertzweiunddreißig
Reziprokpronomen §11

teilen Sie sich einander kurz vor. = Sie stellen sich Ihrem Pan.ner vor,
Ihr Panner stellt sich Ihnen vor.
il Präposition:

Die Interessen der drei gehen aUseinander. = Die Interessen liegen auf ganz
verschiedenen Gebieten.
niemals zwei Tage hintereinander = nach dem enaen Tag gleich
\luskeltraining machen noch einen zweiten Tag
In der Paarpriifung sprechen zwei = Der eine Teilnehmer spricht mit dem
Pn1fungsteilnehmer miteinander. anderen, der andere mit dem einen.
Schreiben Sie diese Verben untereinander = Das zweite Verb unter das erste Verb.
auf einen Zettel. (Das dritte Verb unter das zweite usw.)
Sie wurden voneinander getrennt. = Anna wurde von Maria getrennt,
Maria wurde von Anna getrennt

Generalisierendes Relativpronomen §12

Er ist gegen a.J.ks., was man sagt.


\\ie kann ich ~ verkaufen, ~ ich gar nicht besitze?
Konzentrieren Sie sich nicht auf m, Wü Sie nicht verstanden haben,
sondern auf m, Wü Sie verstanden haben.

00$0.' vieles, was ." einiges, was ... nichts, was ...
manches, was wenig, was .. ,
wer"
!ederMenscb. der .. , liede Person. die ...
wb sich heutzutage nicht schon von Kindheit an mit dem Computer
beschäftigt, hat später im Berufsleben keine Chance mehr.
einen Gegenstand zur Auktion ins Netz stellt, kann davon nicht
mehr so einfach zurücktreten.

DerMcoscb, der ... I Die Person, die " .


.iWr dann mit dem höchsten Gebot registriert war, konnte den Wagen
gegen Barzahlung in Münster abholen.

einhundetdreiundd "I 133





§ 13 Ausdrücke mit Hes"
a) "es" =: echtes Pronomen
Leider habe ich heute bemerkt,
dass ,,"'; verschwunden ist.
Hoffentlich ist QS nicht auf der Reise verloren gegangen.
Ich habe keine Ahnung, wo ~ sein könnte.
L ~~I~a~be~;c~hC!i'~ vielleicht bei dir liegen lassen?

b) "es" = Subjekt (unpersönliches Pronomen, steht nicht tür ein Nomen)


es funktioniert Sonst funktioniert es nicht.
es gef<illt + Dat + Adj Ich freue mich, dass es dir in Rom gefallen hat.
es geht + Dat + Adj Wie geht es euch?
+ nach Dat Wenn es nach dir ginge, hätten wir nie Besuch.
+ um Akk Genau um diese Fragen geht es in unserem Kurs.
es gibt + Akk Es gibt ein Problem mit Karlheinz.
es handelt sich + um Akk Um was für eine Situation handelt es sich?
es ist + Adj Ohne Ursula ist es zu Hause langweilig.
+ Nom Obwohl es Sonntag ist, schlagen Sie einen Nagel in die Wand.
es kommt an + auf Dat Auf das richtige Training kommt es an.
es läuft + Adj In dieser Saison läuft es sehr gut.
es liegt + an Dat Vielleicht liegt es daran, dass ...

c) "es" = Ersatzsubjekt
Bei nachgestelltem Nebensatz:
Martin Huber findet ~ gut, dass sein Sohn viel am Computer sitzt.
ohne "es" --+ Dass sein Sohn viel am Computer sitzt, findet Martin Huber gut.

Dabei ist c..s. Ihnen mehr oder weniger gleichgültig, was Sie essen.
ohne "es" --+ Was Sie essen, ist Ihnen dabei mehr oder weniger gleichgültig.

Bei nachgestelltem Subjekt:


.Es kommen auch Veietarier.
ohne "es" --+ Veietarier kommen auch.

d) "es" = Akkusativergänzung (unpersönliches Pronomen, steht nicht tür ein Nomen)


Elvira hat ~ heute sehr eilig.
Machen Sie ~ wie wir: ...

134 einhundertvierunddreißig
••

Präposition
Präpositionen mit Genitiv § ,.

außerhalb Er wollte zuerst außerhalb der Stadt wohnen.


innerhalb Solche Möbel leisten auch innerhalb der vier Wände gute Dienste.
;enseits Die herrlichen Berggipfel liegen jenseits der deutschen Grenze.
statt Stall des Wortes "Supermarkt" das Wort "Laden".
während Machen Sie während des Essens noch andere Dinge?
wegen Wcaco des Bewc2yo2smao2cls ist regelmäßiger Sport wichtig.

.da(r)" I ...wo{r)" + Präposition § 15

\"trzichtcn auf Wonu,ü kannst du verzichten?


.6ld Luxus. / Dalilll!, dass du mir solche Fragen stellst.

glauben an WOIilll? an + Akk I darao, dass .


5ich einsetzen für ,,,-?
WO.u.u... für + Akk Idafür, dass .
sich ärgern über ..a ..... ?
WO.l...lol..l.öi.. über + Akk I darüber, dass ...
sich bemühen um WOD.llD.? um + Akk I darum, dass ...

..... Die Produktion am Fließband macht die Autoherstcllung billiger,


• aber dilfiir wird die Arbeit für die Menschen monotoner.

)lin-' ..he," + Präposition § ,.

Bewegung zur Person, die spricht:


~.... Zu welchen Punkten kann man da Informationen Mrauslcsen?

Bewegung zum Ziel:


.hin" Partner I wählt einen Raum und zeichnet passende Möbel hinein.

Ebenso: herauf-, herunter-, heriiber- hin ein ~


hierher, dorther ./' I ______
hinauf-, hinunter·, hinüber- hin/her + PräpositionJ + Verb
'- ~_

donhin, dahin, hierhin


Trennbarer Verbzusatz

einhundertfünfunddreißig 135



Ergänzungen bei Nomen, Adjektiven und Adverbien
§ 17 Nomen und Adjektive mit Präpositionalergänzung + Akkusativ

Brief
IAn wen? attraktiv sein
fit sein
Für wen?
Wofür?
geeignet sein
Hoffnung
gut sein
Auf wen? offen sein
Lust
Einfluss
Worauf? verantwonlich sein
wichtig sein
bdristet
zuständig sein

ein Gewinn YWl16000 Euro


eine Geschwindigkeit YWl407 km/h
eine Rendite YWl200 %

136 einhundert5echsunddreißig
Nomen mit Genitivergänzung § 19

die Hälfte ungefahr die Hälfte der Deutschen


ein Viertel drei Viertel aller Männer
56 Prozent 56 Prozent der Befragten
ein Teil der erste Teil des Textes

Präpositionen mit Dativ und mit Genitiv § 20

laut laut einer Emnid-Umfrage für SPIEGELspecial

~i\hrend Machen Sie während des Essens noch andere Dinge?


troll Das ist trotz gelegentlicher Misserfolge gelungen.
wegen Wegen des Bewegungsmangels ist Sport wichtig.

Verben mir Präpositionalergänzung siehe § 34 bis § 36

Verb
Futur I § 21

ich werde fliegen wir werden fliegen


du wirst fliegen ihr werdet fliegen
er/sieles wird fliegen sie/Sie werden fliegen

FUfUr 1 = werden + Infinitiv

Vorfeld Verb, Subjekt Ergänzung


im Jahr 2015 die ersten zum Mond
Touristen

\omutungen über die Zukunft oder Gegenwart:


Futur J, meistens + "wohl", "wahrscheinlich", "schon" ...

Wer von heiden wird die Annlehne ~ ganz für sich einnehmen?
Der alte Affe wird sich.schon wieder beruhi&en!
Es ~;rd sich.IDilil um ein Urlaubsfoto handeln.
Wir ~rn sicherlich noch lange an diesen schönen Abend bei euch denken.

einhundertsiebenunddreißig 137



Aussage über die Zukunft:
Futur 1 oder Präsens + Zeitangabe
Futur I:
Ich bin sicher, dass ich es eines TaKes schaffen ~
Präsens:
Wir haben im Moment noch keinen festen Tennin.
Aber etwa drei Wochen vorher ~ wir euch Bescheid.

§ 22 Plusquamperfekt

ich hatte gemacht war gefahren


du hattest gemacht warst gefahren
er/sie/es hatte gemacht war gefahren
wir hatten gemacht waren gefahren
ihr hattet gemacht wart gefahren
sie/Sie hatten gemacht waren gefahren

Plusquamperfekt = Präteritum von I haben


sein
I + Partizip 11

Zwei Ereignisse in der Vergangenheit:


a) Nebensatz mit "nachdem"

. .Die
. Probleme
. . . ,. fingen an,J......
nachdem mein Vater ausgezogen war.
J

danach zuerst
b) Zwei Hauptsätze

......... -
zuerst danach
---
Ich hatte mich so oft mit meinen Eltern gestritten. Schließlich lief ich einfach weg.
-'....... -'

§ 23 Passiv mit Modalverb

Die Post wird. sofort renoviert.


I
I
Die Post Dll.lSS sofort renoviert werden.

Die Post ~ sofol1 renoviert werden. = Man muss die Post sofort renovieren.
Das Einkaufszentrum .kann ~ werden. = Man kann das Einkaufszemrum bauen.
Die Markthalle ~ abeerisseo werden. = Man hat vor, dje Markthalle abzureißen.
Das Parkhaus.d.u..du:: nicht &.eba.u.1 werden. = Man durfte das Parkhaus nicht bauen_

I 38 ~nhundel1achtunddreißig
CiRAMMA
Übersicht: Funktionen von .werden" § 24

werden als Haupruerb: Veränderung


beruflich: werden + Nomen Peter wird Ingenieur.
Entwicklung: werden + Adjektiv Peter wird älter.
Alter: werden + Altersangabe Pctef wird 28.

werden als Hilfsverb:


Zukunft: werden + Infinitiv Peter wird uns einladen.
Vermutung: werden + Infinitiv Peter wird zu Hause sein.
Passiv: werden + Partizip 11 Wir werden von Peler eingeladen.
Verhinderung: würde + Inf. (Konj. 11) Ich würde sehr gern kommen, wenn ...

Konjunktiv 11 der Gegenwart § 25

a) Formen

kommen fahren müssen rufen haben sein werden


kh käme führe müsste riefe hätte wäre wünle ich -e
du kämst fUhrst müsstest riefst hättest wärst würdest du -(e)st
er/sie/es käme führe müsste riefe hätte wäre würde er/sie/es -e

wi, kämen führen müssten riefen hätten wären würden wo, -en
ihr kämt führt müsstet rieft hättet wärt würdet ihr -(C)l
sie/Sie kämen führen müssten riefen hätten wären würden sie/Sie -cn

Konjunktiv 11 der wichtigsten starken und unregelmäßigen Verben


(zum Vergleich mit Präteritum)

Infinitiv Konjunktiv IJ Präteritum Infinitiv Konjunktiv 11 Präteritum


sehen: er sähe sah gehen: er ginge ging
finden: er fände fand stehen: er stünde I er stände stand
geben: er gäbe gab tun: er täte tal
nehmen: er nähme nahm
tragen: er trüge trug denken: er dächte dachte
schlafen: er schliefe schlief bringen: er brächte brachte
laufen: er liefe lief wissen: er wüsste wusste
schreiben: er schriebe schrieb

. . Schwache Verben: machen: er machte machle


Konjunktiv 11 = Präteritum sagen: er sagte sagte

einhundertneununddreißig 139



b) Vergleich: Einfacher Konjunktiv 1/ Konjunktiv 1/ mit "würde"
Wenn es nach dir ginge, Wenn es nach dir gehen würde,
hätten wir nie Besuch. würden wir nie Besuch haben.

c) Gebrauch des Konjunktivs 1/:


- Modalverben sowie sein und haben: könnte / müsste / dürfte I wolhe /
Fast immer einfacher KO'ljunktiv IJ. sollte / wäre / hätte
- Starke Verben:
Bei den häufigsten Verben mit Umlaut gäbe I fände I käme I sähe I ...
einfacher Konjunktiv //;
sonst Konjunktiv /1 mit "würde". würde fliegen I würde schwimmen / ...
- Schwache Verben:
Fast immer Konjunktiv 1/ mit "würde". würde arbeiten / würde sagen / ...

§ 26 Konjunktiv 11 der Vergangenheit

ich hätte gemacht wäre gekommen


du hättest gemacht wärst gekommen
erlsie/es hätte gemacht wäre gekommen
wir hätten gemacht wären gekommen
ihr hättet gemacht wärt gekommen
sielSie hätten gemacht wären gekommen

KO'I;unktiv 1/ der Vergangenheit = Konjunktiv 1/ von


I h~ben
sem
I
+ Partizip 1/

§ 21 Konjunktiv 11: Verwendung

0) Wünsche und Vorlieben


Am liebsten ~ ich in einem Leuchtturm wohnen,
weil ich dann ... hälli:./ könnte.
Dann ~ ich / ~ ich .."
Vor allem der Leuchtturm da drüben w.ü.nk mir gefallen.

b) Ratschläge
Also, ich ~ nicht in diesen Leuchtturm ziehen. Da zieht es doch immer.
Du soUtest wirklich nicht in diesen Leuchtturm ziehen.

140 einhundertvierzig
• •

c) I"eale Bedingungssätze
Wenn ich die Gelegenheit ~, ~ ich in einen Leuchttunn ziehen. (Gegenwart)
Wenn seine Tochter nicht in den Teich aefaJleo ~. ~ Bemhard Markewitz die Schwimm-
flügel nicht erfunden. (Vergangenheit)

d) Höfliche Bitten
Könnten Sie mir den Monitor bitte vorführen?
Würde es Ihnen etwas ausmachen, mich vorzulassen?
Dürfte ich Sie darum bitten, Ihre Zigarette auszumachen?

..sollen" § 28

aJ indirekte Information
\fan hat eine Ir/formation bekommen, weiß aber nicht, ob sie stim",t:
In der Innenstadt soll ein neues Parkhaus eebaul werden.
= Icb habe acbÖrt, dass mall in der Innenstadt ein neues Parkhaus bauen will.

bJ Ratschläge
\fan gibt einen Ratschlag oder eine Empfehlung mit der Konjunktiv-li-Form
oon "sollen":
Du solltest nicht zu viel Sport machcn.
=Ich empfehle dir, nicht zu viel Sport zu machen .

•Iassen" § 29

GI Au/trag
\\Ir lassen Schachspiele bei der Lehrlingsfinna herstellen.
: Die Lchrlings(irma stellt für uns Schachspiele her.
b) Erlaubnis, gegebene Möglichkeit
\\Ir WKn alle Mitarbeiter demokratisch entscheiden.
: Alle Mitarbeiter.d.i.i.r:kn demokratisch cntscheiden.

Gelegentlich lassen sich dic Einzelteile auch als Umzugskislen verwenden.


= Man kann die Einzelteile auch als Umzugskisten YClWendcn.

~nhunderteinun<Menig 141


ATIK


c) Inaktivität
Ich musste die eingekauften Sachen 1j~en Jassen.
= Ich konnte die eingekauften Sachen nicht mitnehmen.

Im Horntal kannst dy dein Handy mit ruhigem Gewissen abecscballct lassen.


= Im Homtal brauchst du dein Handy nicht einzuschalten.

§ JO Verbzusätze

a) Verbzusätze, die bei manchen Verben trennbar, bei andern untrennbar sind
durch- d..Im;hhalten er hält d..u.rkh er hat dyrchgehalten
durchschayen er durchs.c.ha.u1 er hat durchs.c.ha.u1
um- .umbauen er baut.um er hat .umgebaut
umannen er umillDll er hat umanm.
Betonung auf VerbZJ.lSfl.1Z trennbar _ Partizip lJ mil-ge-
Betonung auf Verbstamm nicht trennbar -10 Partizip 1/ olme -ge-
In der Wortliste im Anhang sind die trennbaren Verben mit einem Punkt
zwischen Verbzusatz und Verbstamm gekennzeichnet:
Unregefmö/lJge VerbI!n
zu-bereiten
siehe Seile J52

b) Verben mit zwei Verbzusätzen


Verb mit trennbarem und untrennbarem Verbzusatz:
~cr· an er kennen er erkennt an er hat anerkannl
~er­ ~erzählen er erzählt ~ er hal ~erzähh
zu. be- zu. be reiten er bereitet zu. er hat zu.bcreitct

142 l!Inhu~iun<Merzig
·,
Satzstrukturen
Anschluss und Hervorhebung im Vorfeld §11

Die menschlichen Bcgrußungsrituale sind


auf der e,anzen Weh recht unterschiedlich'

~ In vielen westlichen Ländern schüttelt man sich die Hand.

~ In Asien legt man beide Hände vor der Brust zusammen.

Sie wollen sich mit einem Freund "!9bredeo.


In Ihrem Kalender für die kommende Woche stehen aber bereits einige feste Termine.

In diesem Teil lesen Sie zuerst eine Anzeige und dann einc~r.

In dem Brief fehlen zehn Wörter.

Vor/eId Verb, Angabe Ergänzung


Die Rituale
Sie
In diesem Teil
.....
Ilud

.... Sie
auf der &aDzen Welt unterschiedlich.
sich mit einem Freund
zuerst eine Anzeige
und dann einen Brier.
t t
10 westlichen *:hN. man
- sich die Hand.
l.illlkm
lD...&im. .... man heide Hände
vor der Brust
1D...Ihrl:m....... aber bereits einige feste lCnnine.
Kalender
Indem Brief ...... zehn Wörter. I

einhundef1dreiundvterzig 143



§ 32 Besetzung des Nachfelds

- Lange Informationen, die den Satz kompliziert machen; besonders


• Vergleiche (" ... größer ist a.J.s............)
• Alternativen ("... eine Fünf bekomme oder sQ2ar eine Sechs.")
• Orts· und Richlungsangaben ("... wegzog in eine andere Stadl.")
-Informationen, die einen Satz nachträglich klarer mac/ren sollen.

Kon· Vorfeld Verb J Subjekt Erg. Ang. Ergänzung Verb z Nachfeld


junk-
lion

Für uns die Fünfer und die Sechser.

Wenn
.'
c,

alle
sich
ein Problem
Zeit für ...

traurig,
als e, in eine andere Stadt.

Konjunktionen
§ "
a) Nebensatz statt Akkusalivergänzung

Nebensatz: "dass" und "ob"

Kon- Vorfeld Verb, Subj. Unb. Angabe Ergänzung Verb z Verb l


junk- Erg. im Ne-
tion bensolZ

e nicht,
~ an dem Papst eine E-Mail

eh das nicht.

e nicht,
@ an dem Papst eine E-Mail

das nicht.

144 emhundertvierundvierlig
GRAMMATIK
b) Zeitpunkt oder Zeitraum angeben
Nebensatz.: "als", "wen,,", "bevor", "nachdelII"

Konjunk· Vor- Verb, Subjekt Angabe Ergänzufl8 Verb 2 Verb, im


Eion feld Nebensatz
Als Wir oben
wir sehr stolz.

Wenn meine Mutter nicht zu Hause


wir vor dem Fernseher.

Bevor in die Arbeit


schnell noch einen Kaffee.

achdem meine Eltern sich getrennt


Mama im Daucr5trcss.

c) Gründe angeben
Nebensatz: "weil" und "da"

Korljunk- Vor- Verb, Subjekt Angabe Ergö"zung Verb 2 Verb, im


tion feld Nebensatz
Com nützlich,

~ sie das Leben


da sie das Leben

Zwei Hauptsätze: "denn", "deshalb"


nützlich,
das Leben.

das Leben.

..........
sie nützlich.

einhundertfünlundvierzig 145



d) angeben, dass etwas nicht erwartet wurde
Nebensatz: "obwohl"

Konjunk- Vor- Verb, Subjekt Angabe Ergänzung Verb, im


tion feld Nebensatz
(Obwohl) Iviele junge mitdcm
Leutc Computer
die wenigslen das

Zwei Hauptsätze: "trotzdem"


Die meisten sich einen Sozial-
ädchen beruf.

Trotzdem
Die meisten
t;;~ __d~;~e~m:C;~S:IC:n~_1
Lrolzdem
eine Bürotätigkeit.
eine Bürotätigkeit.
='"---'"
e) Ziel/Zweck angeben
Nebensatz: "damit"; Infinitiv mit "zu"

Konjunk- Vor- Subj. Angabe Ergänzung Verb z Verb, im


tion feld Nebensatz
Das alles Itue kh. I
damit
Gleiches Subiekt! kh dich weil.ehi.. I

1
8
Das alles

Zwci Subjekte'
Itue
I
kh.
dich zu

Das alles ttue kh. I


damit iJ.u. mich _.1

146 einhundertse<hsundvierzig
GRAMMATIK
f) Zweigliedrige Satzverbindungen
Nebensatz: "wen"", "je ..... und Hauptsatz: "dann", "desto .....

Konjunk- Vor- Verb, Subjekt Ergänzung Verb 2 Verb j im


lioll 'eid Nebensatz
Wenn Sie 4 Fragen
mit "Ja"
dann Sie ein Impuls-
Esser.

Je mehr Stress ie
desto mehr Ilc ten Sie sich ins
Essen.

(Je häufiger) Sie negative


Gedanken
desto weniger Ihre Waage an.

Zwei Hauptsätze: "efl/weder"-"oder", "zwar"-"aber"

Konjunktion Vorfeld Verb, Sub;. Angabe Ergänzung Verb 2

; Entweder I Sie nicht genau bin,


;oder I Sie die Signale nicht richtig.•

as zwar nicht
-"
:aber I wozu man sonst einen Rhetorikkurs beouchen?

Hauptsatz: "so" und Nebensatz: "dass"


Konjunk- Vor· Verb, Subjekt Ergänzung Verb 2 Verb, im
rion 'eid Nebensatz


Dabei das Haus
es
so groß,
möglich ........,
eine Küche einzubauen

Ocr Hamburger so gut,


~ kein Kind von ihm

eiohund~undvierzig 147


• •


Verben und Ergänzungen
§ 34 Präposition mit Nominativ

Als wer? gelten Die Schwaben gelten als sparsam.


Sie gelten als sparsame Leute.
Als was?

§ 35 Präpositionen mit Akkusativ

An wen? sich... wenden Man wendet sich ans Arbeitsamt.


denken Wer denkt ans Geldverdienen?
Woran?
Weitere Verben mit an Akk: glauben, sich" halten

erinnern Das erinnert mich an einen Lehrer.


I Was? I An wen?
Wen? Woran?

Worauf? achten Achten Sie nur auf die Geräusche.


sich... freuen Wir freuen uns schon sehr auf Sie!
Auf wen?

Weitere Verben mit auf Akk: aufpassen, sich" auswirken, sich" beziehen, deuten, sich"
einlassen, einreden, herabsehen, hinweisen, hören, kommen,
sich" konzentrieren, Lust haben, reagieren, Rücksicht
nehmen, stoßen, vertrauen, verzichten, Wert legen, zugehen
ankommen: es kommt ... an; zutreffen: es trifft ... zu

bringen Bringt das Bild Sie auf eine Idee?


I Was? I Worauf? stützen Stütz die Ellbogen nicht auf den TIsch!
Wen? Auf wen?
Weitere Verben mit Akk + auf Akk: begrenzen
sich" auf die Schulter klopfen

wirken Wie wirkt seine Haltung auf Sie?


I Wie? 11 Auf wen?

148 einhundertachtundvierzig
. ,

Durch wen? ersetzen Ersetze felle Speisen durch fettarme!


Wen? I
Was? Wodurch?

Wofür? gelten Das gilt auch für die Unterschicht.


sprechen Was spricht fürs Auswandern?
Für wen?
Weitere Verberz mit für Akk: da sein, sich" einsetzen, sich" entscheiden, sich....
interessieren, sich o Zeit nehmen, schwärmen, sorgen,
werben, wichtig sein, zuständig sein

ausgeben Wie viel wollen Sie für die Gläser ausgeben?


bedeuten Was bedeutet Freiheit für sie?
halten Ich halte diese Enscheidung für einen Fehler.

einziehen Wer mächte in die WG einziehen?

übersetzen Übersetzen Sie den Satz ins Deutsche!

Worüber? sich" beklagen Jede beklagte sich über die andere.


berichten Berichten Sie über typische amen.
Über wen?

"eitere Verben mit über Akk: sich.... ärgern, sich.... aufregen, sich.... beschweren, staunen,
sich" streiten, sich" wundem

Was? !IÜberwen? erfahren Was erfahren wir über Annin?

sich" handeln Um welche Situation handelt es sich?


Um wen?
sich" kürTIJllcrll Ich muss mich um nichts kümmern.
Worum?
"eitere Verben mit um Akk: sich" bemühen, gehen

I
_w_e_n_?--, um sich A
_Was?
haben ... viele Freunde um mich zu haben

einhundertoeunundvierziS 149



§ 36 Präpositionen mit Dativ

An wem? teilnehmen Sie nehmen an einer Befragung teil.


liegen Vielleicht liegt es daran, dass ...
Woran?
Weitere Verben mit an Dat: sich" orientieren, zweifeln

lasten Verantwortung lastet auf den Schultern.


Auf wem?
Worauf?

I Woraus? bestehen Eigentlich besteht sie aus zwei StraBen.

herauslesen Was kann man daraus herauslesen?


I Was? I1 Woraus?

sich" bedanken Bedanken Sie sich bei der Familie


IWofür? I1 Bei wem? für die schönen Tage.

I Worin? bestehen Worin besteht der Sinn des Lebens?

aufhören Hör sofort mit dem Lärm auf!


Womit? passieren Was passiert mit dem Waschbecken?
Mit wem?
Weitere Verbell mit mit Dal: sich" anlegen, sich" aufhalten, sich" beschäftigen, chatten,
kommunizieren, sich" treffen, es zu tun haben, sich" in
Verbindung setzen, zusammenhängen

würzen Ich würze das Fleisch mit Salz und Pfeffer.


I Was? I Womit? teilen ..., wenn er die Bahn mit ihr teilen kann.
Wen? L-M_i_t_w_e_m_?-----1 verbinden Verbinden Sie die Sätze mit "nachdem~

150 emhuodertft.infrig
• •

Wonach? sich" erkundigen Sie erkundigen sich nach einem Hotel.


suchen Sie suchen nach einer Betätigung.
ach wem? fragen Fragen Sie jemanden nach der Uhrzeit.

Unter wem? leiden Städter leiden unter schlechter Luft.


Worunter?

Wovon? abraten Von dem Beruf kann ich nur abraten.


die Rede sein Davon kann gar nicht die Rede sein.
Von wem?
Weitere Verbell mit von Oat: ausgehen, träumen, handeln

\ Wen? I Wovon? halten


unterscheiden
Was halten Sie von den Ratschlägen?
Was unterscheidet den Städter vom
Was? Von wem? Landmenschen?

Wovor? sich" ekeln Einer der Gäste ekelt sich vor Fisch.
sich" fürchten Fürchtest du dich vor dunklen Räumen?
Vor wem? Angst haben Wer hat Angst vor der Prüfung?

greifen Sie greifen zu ungesunden Speisen.


Wozu? gehören Zu jeder Wohnung gehört ein Balkon.
Zu wem?
Ileitere Verben mit zu Oat: passen, Kontakt haben, verabreden
kommen: zur Welt kommen; es komml zu ...

einhundertemundfunhig 151

STARKE UND UNRECELMÄSSICE VERBEN



er/sie/es Präteritum Perfekt
backen backte hat gebacken
beginnen begann hat begonnen
beißen beißt biss hai gebissen
bergen birgt ba", hai geborgen
beweisen beweist bewies hai bewiesen
bieten bietet bot hat geboten
binden bindet band hat gebunden
bitten bittet bat hat gebeten
bleiben blieb ist geblieben
brechen bricht brach hatlist gebrochen
brennen brannte hat gebrannt
bringen brachte hat gebracht
denken dachte hat gedacht
dürfen dan durfte hat gedurft / hat dürfen
empfangen empfängt empfing hat empfangen
empfehlen empfichh empfahl hat empfohlen
entscheiden entscheidet entschied hat entschieden
essen isst aß hat gegessen
fahren rahrt fuhr ist gefahren
fallen feillt fiel ist gefallen
fangen fangt fing hat gefangen
finden findet fand hat gefunden
fliegen flog ist geflogen
fliehen floh ist geflohen
fließen fließt floss ist geflossen
fressen frisst fraß hat gefressen
geben gibt gab hat gegeben
gefallen geruHt gefiel hat gefallen
gehen ging ist gegangen
gelingen gelang ist gelungen
gelten gilt galt hat gegolten
genießen genoss hat genossen
geraten gerät geriet ist geraten
geschehen geschieht geschah ist geschehen
gestehen gestand hat gestanden
gewinnen gewann hat gewonnen
gießen goss hat gegossen
gleichen glich hat geglichen
gleiten gleitet glitt ist geglitten
greifen griff hat gegrifren
haben hat hatte hat gehabt
halten hält hielt hat gehalten
hängen hing hat/ist gehangen
heben hob hat gehoben
heißen hieß hat geheißen
helfen hilft half hat geholfen
kennen kannte hat gekannt
klingen klang hat geklungen
kommen kam ist gekommen
können kann konnte hat gekonnt I hat kö
laden lädt lud hat geladen
lassen lässt ließ hat gelassen I hat Jassen
laufen läuft lief ist gelaufen
leiden leidet litt hat gelitten
leihen lieh hat geliehen

152 einhundertzweiundfünfzig
GE VERBEN
er/sieles Präteritum Perfekt
lesen liest las hat gelesen
liegen lag hat gelegen
lügen log hat gelogen
messen misst maß hat gemessen
möchten möchte (wolhe) (hat gewollt)
mögen mag mochte hat gemocht I hat mögen
müssen muss musste hat gemusst I hat müssen
nehmen nimmt nahm hat genommen
nennen nannte hat genannt
raten rät riel hat geraten
reißen reißt riss hat gerissen
riechen roch hat gerochen
rufen rief hat gerufen
scheinen schien hat geschienen
schießen schießt schoss hat geschossen
schlafen schläft schlief hat geschlafen
schlagen schlägt schlug hat geschlagen
schließen schließt schloss hat geschlossen
schneiden schneidet schnitt hat geschnitlcn
schreiben schrieb hat geschrieben
schreien schrie hat geschrien
schwimmen schwamm ist / hat geschwommen
sehen sicht sah hat gesehen
sein ist w", ist gewesen
singen sang hat gesungen
sitzen saß hat gesessen
sollen sollte hat gesollt / hat sollen
sprechen spricht sprach hat gesprochen
springen sprang ist gesprungen
stehen stand hat gestanden
stehlen stiehlt stahl hat gestohlen
steigen stieg ist gestiegen
sterben stirbt starb ist gestorben
stoßen stößt stieß ist / hat gestoßen
streichen strich hat gestrichen
streiten streitet stritt hai gestritten
tragen lrägt trug hai getragen
treffen trifft Irnf hat getroffen
treiben trieb hai getrieben
treten tritt trat hai/ist getreten
trinken trank hat getrunken
lai hat getan
'""
untcrscheiden unterscheidet unterschied hat unterschieden
hat vergessen
\trgcssen vergisst vergaß
I'erlieren verlor hat verloren
rerschwinden verschwand ist verschwunden
"..achsen wächst wuchs ist gewachsen
waschen wäscht wusch hat gewaschen
wciscn wies hat gewiesen
werben wirbt warb hat geworben
""erden wird wurde ist geworden / worden
werfen wirft wad hat geworfen
wissen weiß wusste hat gewusst
wollcn will wollte hat gewollt / wollen
ziehen zog hat/ist gezogen
zwingen zwang hat gezwungen

einhundertdreiundfünfzig 153