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DEUTSCHE LITERATUR 2. Jahrgang, 2017/18

DEUTSCHE LITERATUR

2. Jahrgang, 2017/18

DEUTSCHE LITERATUR 2. Jahrgang, 2017/18

Zwischen Romantik und Realismus

Wienerkongress à die Monarchie befestigt sich. Deutschland ist autonom und Ideen nach Nationalschaft sind anwesend. Vormärz (Literatur) dauert von 1815 bis 1848. Es gibt zwei Strömungen (tokova):

Das Biedermeier

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Eine sehr konservative Haltung in der Kunst und Literatur. Meier ist wie der deutsche Novak, Bieder: sehr konservativ und nach dem Regeln, jemand, der sich anpasst und sehr brav ist (gut bürgerliche Regeln anhalten wird). Das Bürgertum ist der Träger der Ideen. Biedermeier ist eine Strömung affirmativer Kunst. Es bestätigt das Stehen des Systems. Merkmale:

§

Rückzug ins Private, nicht auf politische Geschehen gerichtet. Hat mehr mit dem Menschen zu tun. Es absetzt sich vom äußeren Leben. Wichtig sind Gemütlichkeit, das familiäre, die Freunde. Die Wohnung/das Haus sind das Zentrum; Wohnbereich ist sehr wichtig. Die Wohnung ist die Privatsphere eines Menschen. Man, so wie heute, definiert sich über die Arbeit (er ist ein Maler, er ein Handwerker …).

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Carl Spitzweg, ein Maler. Der arme Poet: Fokus nach dem Innenraum. Die Künstler sind schlecht bezahlt, den Außenwelt sieht man nicht.

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Der Sonntagsspazierung: Die Hierarchie ist deutlich sichtbar. Der Vater ist nach vorne,

dann die Mutter und zuletzt die Kinder. Die Frau kann nicht nach rechts und links sehen, sie hat keine Möglichkeit, keine Mutter in dem Haushalt oder keine Nonne zu sein. Der Mann ist der Patriarch. Die Familie ist im Mittelpunkt – eine Mikrozelle.

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Der Liebesbrief: Die Frauen sind eingesperrt, sie können nicht über die Mauer sehen.

Das junge Deutschland

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Die Studenten sind die Träger dieser Strömung. Sie sind radikal, liberal und auch

polizeilich verfolgt wegen ihren Ideen. Man ist sehr kritisch. Das ist auch die Zeit der Industrie, die Fabriken werden gebaut. Es kommt zu einer neuen gesellschaftlichen Schicht: Proletariat.

§ Die beginnende Industrialisierung hatte Hundertausende von Handwerksgesellen arbeitslos gemacht. Sie strömten in die stürmisch wachsenden Industriestädte. Verstärkt wurde dieser Zustrom noch durch die Landflucht von besitzlosen Landarbeitern und verarmten Kleinbauern. Beide soziale Gruppen zusammen bildeten in den Städten die neue soziale Klasse des Industrieproletariats. Die Angehörigen dieser neuen Klasse waren zwar rechtlich frei. Sie verfügten aber über keine eigenen Produktionsmittel, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen konnten. Aus diesem Grunde waren sie gezwungen, sich zur Sicherung ihrer und der Existenz ihrer Familie als Lohnarbeiter in den Betrieben zu verdingen. Damit war zugleich das für den Kapitalismus typische Verhältnis der Abhängigkeit zwischen seinen beiden Hauptklassen entstanden: Die Abhängigkeit der Masse der Lohnarbeiter von den Besitzern der Betriebe bzw. Produktionsmittel.

Die Gesellschaft verändert sich. Die Mehrheit hat keinen politischen Einfluss,

deswegen ist die Literatur politisch orientiert. Hier findet man die Anfänge einer kommunistischen Ideologie. Vertreter:

§ Heinrich Heine: stark von Byron beeinflusst (Romantik). Er ist der erste wirkliche Satiriker. Er kritisiert die Zeit. Sein Werk: Deutschland – ein Wintermärchen. Das ist ein Epos, der einen politischen Statement hat. Für die Demokratie und für die Nationalstatt. Man ist verzweifelt an der Welt und

depressiv. Man fühlt einen Weltschmerz und fühlt sich, als ob er kein Einfluss hätte. Sehr emotional. Er war nach seinem Tod verboten. Die Lorelei wurde zwischen den 1. und 2. Weltkrieg für ein Volkslied erklärt.

§ Georg Buchner: Ein Revolutionär, er versucht die Gesellschaft zu verändern. Er will das Bürgertum abschaffen. Er hat Flugblätter geschrieben und flog nach Ausland. Er schrieb melancholische Sachen, ist sehr emotional, ein Beispiel von Nihilismus (Gesinnung (prepričanje), dass es keinen Gott gibt). Seine Werke: Dantons Tod, Leonce und Lena, Lenz. Danton war der Führer der französischen Revolution.

Danton’s Tod: Ausdrückt Fatalismus à der Einzelne ist unwichtig. Gefühl der Sinnlosigkeit und Weltschmerz. Extensizielle Langeweile. Nihilismus.

Lenz: Schizophrenie, Nihilismus. Er verfluchte Gott.

§ Philosophen: Shopenhauer, Nietzche. Ennui (a feeling of utter weariness and discontent resulting from satiety or lack of interest; boredom).

§ Annette von Droste-Hülshof: Sie ist katholisch ausgewachsen. Sie war sehr eingesperrt und schrieb zuerst unter einem männlichen Pseudonym.

Realismus (1848 – 1890)

Bürgerliche Kunst, oft von Bürgern geschrieben, und repräsentiert das Bürgertum. In dieser Zeit ist auch Wilhelmismus anwesend. Zeit der Industrialisierung, Spaltung des Bürgertums in verschiedene Klassen (auch Proletariat). Es gibt nur Bürger. Die Texte sprechen über den bürgerlichen Alltag, man bekommt eine Vorstellung von dieser Zeit, welche Norme und Werte es gibt … Ein sehr wichtiger Einfluss ist die Philosophie von Arthur Schopenhauer:

Er behauptet: Die Welt ist auf einem Chaos entstanden. In der Welt gibt es ein irrationales Prinzip. Der Mensch ist von Trieben (r Trieb – sla, nagon) beherrscht. Er ist kein Herr seines eigenen Willens. Man kann nicht wollen, was er will.

Das war ein revolutionärer Gedanke, der zur Kriese führt. Bisher: Gott hat die Menschen als etwas Besonderes geschaffen und eine Einzelperson hat das Einfluss auf ihre Entscheidungen. Schon seit Aufklärung versucht man alles mit dem Verstand erklären. Aber Schopenhauer sagt:

Mensch ist nicht mehr als ein Tier. Die Welt funktioniert nicht nach einem vernünftigen Prinzip. Der Mensch begehrt (poželeti), hat Begehren, das ist die Basis. Ein Mensch wünscht sich immer mehr. Das Menschbild ist revolutioniert. Wir begehren, weil uns etwas fehlt – sehr anders als man vorher gedacht hat. Jeder Mensch nimmt die Welt anders an, es gibt kein Objektivismus, alles ist subjektiv.

Realismus abbildet (upodabljati) Realität. Es gibt eine Kritik an der Art und Weise dieser Zeit. Groe Eheroman: Effi Bries. Realismus darstellt realistisch die Welt des Bürgertums, Kritik ist versteckt aber trotzdem anwesend.

Teodor Storm: Schimmelreiter

Eine Novelle mit realistischen und modernen Elementen. Eine Geschichte in Norddeutschland, über einen Mann, der dort lebt. Die Novelle ist sehr realistisch geschrieben, alles ist aufgeführt (navedeno). Die Wirklichkeit vermischt sich mit der irrealen Welt. Es gibt zwei Welte: unser Bewusstsein, unsere Realität, und die Wirklichkeit. Etwas ist realistisch (ein Gebäude) und etwas ist unsere Wahrnehmung (dieses Gebäude ist unser Haus).

Gottfried Keller

Er schreibt über Kleinbürger (Handwerker, …) und über die Realität damaliger Zeit, Angst von allem, was fremd war, ist anwesend.

Theodor Fontane

Wie Sachs und Flaubert. Sein wichtiges Werk ist Effi Briest. Das ist die Geschichte einer jungen Frau, am Anfang 17 Jahre alt, die kurz vor der Heirat ist. Sie ist eine Adliger. Sie hat eine Affäre und lässt sich scheiden. Sie stirbt am Ende.

Effi Briest

Beschreibt bürgerliche Umstände. Die Familie ist diee wichtigste. Man heiratet nicht um Liebe – Liebe ist ausgeschlossen und spielt in der Ehe keine Rolle. Die bürgerliche Welt ist ruhig und konventionell.

Effie ist krank wegen des Systems, sie kann nicht richtig leben.

Niklas Luhman: Liebe als pssion

Die Ehe ist eine bürgerliche Funktion, eine Institution, und hat nichts mit Liebe zu tun. Unverheiratete Frauen müssen ins Kloster und unverheiratete Männer ins Militär. Luhman sagt, dass Liebe leidenschaftlich ist und, dass sie weh tut (wie Tristan und Isolde, Romeo und Juliet). Liebe besteht nur außerhalb der Grenzen. Ana Karenina, Madam Bovary und die anderen alle sterben wegen der Liebe. Sie lebten alle in einer bürgerlichen Gesellschaft. Bürgerliches Leben macht Leute unfrei.

Realismus war zum ersten Blick nicht so kritisch, aber trotzdem kritisiert er Bürgertum.

Die Hundertwende: Moderne

Literatur der Jahrhundertwende (bis den ersten Weltkrieg). Es gibt verschiedene Stile à Stilpluralismus (Impressionismus, Naturalismus …). Alle Stile aber haben dieselben Themen. Der Mittelpunkt ist die Großstadt. Sie sind Zentren der Kultur, Wissenschaft, Kunst. Die wichtigste Großstadt ist Berlin. Was auch der Rede wert ist, ist die Industrialisierung dieser Großstädte. Viele Fabriken werden gebaut. Das ist die Zeit der Entwicklung der Naturwissenschaften: ein neues Weltbild entsteht.

(Liebe ist in der Ehe nochmal wichtig. Man wundert sich, ob Liebe etwas ist, dass lange hält – vielleicht sondern in der ganzen Ehe?)

Beginn der zweiten industriellen Revolution: besonders Elektrotechnik (Telefone, elektrisches Licht, Straßenbahnen, Elektromotoren …). Das Leben ist schneller geworden. Die Kommunikation beschleunigt (pospešiti) sich und moderne Transportmittel ermöglichen schnelleren Transport.

Die Zeit und Raum werden in einer anderen Dimension umgestellt à fast wie ein Globalerdorf.

Urbanisierungsschub ist die Entwicklung der Großstadt. Der Urbanisierungsschub bringt gesellschaftliche Veränderungen mit. Das Proletariat ist in dieser Zeit extrem verarmt und man beginnt sich mit politischen Ideologien auseinandersetzen (Kommunismus, Sozialismus).

Für den Einzelnen bedeutet das eine andere Wahrnehmung à Reizüberflutung (preobilica dražljajev). Die Wahrnehmung ist von der Außenwelt angeregt (spodbujen), stimuliert. Die Nervosität ist zugegen. Es gibt einen schnellen Übergang von nichts zur Licht, Autos, Fotos … der Mensch verliert seine Position als etwas, was die Umwelt beherrschen kann. Vorher konnte er das kontrollieren, aber jetzt begreift er, dass das nicht der Fall ist.

Entdeckung in Physik: Ernst Mach

Eine Theorie, dass die Wirklichkeit nichts Festes ist, alles ist von kleinen, kleinen Partikel zusammengesetzt. Deswegen erlebt der moderne Mensch eine Revolution: alles ist im Bewegung, es gibt Molekülen, die sich ständig bewegen. Die Wirklichkeit verändert sich ständig. Der Mensch ist etwas Komplexes, er ist ständig in Bewegung.

Die Wahrnehmung ist etwas Subjektives, jeder hat seine Wahrnehmung. Dieser Gedanke verursacht Unsicherheit. Über die Wahrnehmung, über sich selbst, über die Außenwelt … Es gibt Körper und dann existiert das, was wir fühlen, empfinden. Bei verschiedenen Launen sehen wir verschiedene Sachen.

Sigmund Freud

Ich, Überich und Unterbewusstsein. Seine Psychoanalyse verändert die Welt. Er entwickelt Psychosomatik: Viele Krankheiten kommen aus mentalen Verdrängungen (potlačitev). Eine Menge Leute kritisieren ihm. Sein wichtiges Buch: Traumbedeutung (wie Träume funktionieren und wie Bücher und Bilder funktionieren).

Trauminhalt:

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Manifester Trauminhalt (was wir sehen, wenn wir träumen)

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Latenter Trauminhalt (was der Traum uns sagen will)

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Dazwischen gibt es eine Verschlüsselung, die Träumen werden codiert.

Dasselbe mit einem Text:

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Manifester Text

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Latenter Textinhalt

In der traditionellen Kunst (polyvalent?) verwendet man nur den manifesten Text, in der moderne Kunst ist aber auch der latente Textinhalt wichtig. Unsere Aufgabe ist den Text zu decodieren.

Freud hat auch einen Tabu gebrochen: Sexualität. Vorher wird in der Gesellschaft über Sexualität nie gesprochen.

Naturalismus

Zwischen traditioneller Kunst und Moderne. Weniger durch Psychoanalyse beeinflusst. Naturalismus reagiert auf Urbanisierung und thematisiert das Proletariat. Naturalismus ist

revolutionär. Es geht um eine Kritik auf Realismus! Naturalismus bewegt sich in den unteren

auch die untersten

Sozialschichten (Prostituierte, Alkoholiker …). Hier ist alles hässlich nicht ausgeschlossen wie vorher – zum ersten Mal. Vorher waren diese Figuren nicht in der Kunst anwesend. Man kann die Welt und Menschen über empirische Untersuchung gründen. Naturalismus ist auch von der Philosophie beeinflusst.

Gesellschaftsschichten: Kleinbürgertum, Proletariat, Bauer

Sie wollen realistisch sein. In der Malerei geht es um einem Akt. Sie konkurrieren Fotografie und Bilder sind sehr präzis.

Positivismus:

Alles hat einen Grund (warum ein Alkoholiker ein Alkoholiker ist)

Determinismus:

Der Mensch ist durch Herkunft (Genetik), soziale Kontext und die Zeit vorbestimmt. Er hat keine Möglichkeit der Entwicklung, der Mensch ist festgelegt. Der Bauer ist als Bauer geboren und er stirbt als Bauer.

Die Weber:

Naturalistisch ist die Art und Weise der Hauptkarakter. Eine sehr lange Beschreibung der Szene: wie ein Foto. Das ist sehr wichtig: sie versuchen der Fotografie konkurrieren. Naturalismus ist eine Reaktion auf die Entwicklung der Fotografie. Anwesend sind auch Dialekte und Soziolekte, die uns über den Menschen etwas sagen (woher man herauskommt …).

Der Sonnenaufgang:

Sie können sich Alkoholismus nicht befreien – sind in einer Schicht geboren und gestorben.

Moderne

Naturalistische Poesie, Symbolismus, Arbeitsliteratur, impressionistische Kunst … Die Großstadtliteratur ist wichtig. Die Wahrnehmung ist nicht stabil, sondern flüchtig, zufällig (naključen), fluid … Dinge wechseln sich ständig ab, ein ständiger Transit. In der (antiken) klassischen Kunst ist alles von Dauer à ist klassisch und ständig. Moderne ist aber chaotisch.

Flaneur: jemand, der ohne Ziel und Grund durch die Stadt geht. In seinem Halten ist kein Ziel oder Bestrebung (težnja) – nur die Wahrnehmung.

Impressionismus

In Malerei: Unbeständigkeit, Verdrängungen auf dem Bild festhalten. Alles ist aus kleinen Elementen zusammengesetzt, man sieht nicht die Ganze, sondern nur kleinen Teilen – so wie Mach gesagt hat. Die Wahrnehmung ist wichtig. Es geht um eine Wiederspieglung der Erfahrung, dass sich alles ständig verändert. Beispiel: Ivan Grohar – Sejalec. Eine Topfentechnik ist anwesend.

Moderne Texte springen hin und her, zurück und nach vorne. Traditionelle Texten gehen von dem Anfang bis zum Ende, aber moderne Texte denken nicht an Kontinuität und Kausalität (vzročna zveza).

Wiedergabe (prikaz) moderner Wirklichkeitserfahrung. Impressionismus ist eine Sinnekunst, es geht um eine ästhetische Verhalten zu der Welt, sie zeigen die schönen Sachen.

Moderne

Neue Art und Weise des Erzählens. In traditioneller Kunst geht es um Kontinuität und Kausalität, in Moderne versucht man aber ein Moment nachahmen, man springt zeitlich und räumlich von einem Moment zum anderen à eine Orientierungslosigkeit. Die Innenwelt und Außenwelt beschneiden sich.

Das Subjekt verliert den Überblick.

In der Moderne: Ich-Erzähler. Der Leser verliert die Souveränität.

Erfahrung des Maßenmenschen – Identitätsverlust. Man hat ein Gefühl, nur Teil einer Maße zu sein. Es gibt kein Individuum mehr.

Rilke: Symbolismus

Ist nicht einfach zu lesen, der Leser wird ständig provoziert.

Roman:

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Ein Flaneur, geht durch die Stadt

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Sinnesempfindung und Simultanismus (ein Merkmal dieser Zeit, alles passiert auf einmal)

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Im Buch: man beschreibt die Lauten, Gerüche, Blicke … Die Wahrnehmung in dem Roman ist überlastet (preobremenjujoč). Die urbane und natürliche Umgebung vermischen sich.

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Die Wahrnehmung verändert sich, der Subjekt wird selbstbewusster – von einer oberflächlichen Erzählung kommt er zu einer tieferen Erzählung weiter.

Rilke kommt aus Prague. Er versucht an die Grenzen der Sagbares zu kommen.

Duineser Elegien:

o In einem Schloss entstanden. Eine Heimatslosigkeit. Es beschreibt Einsamkeit – es gibt sehr viel Weiß und die ist das Farbe des nichts.

Arte des Rückzugs: Natur, Jugendstil und Ästhetizismus

Jungendstil in der Malerei:

Das Individuum hat sich zurückgezogen. Es ist sehr individualistisch, jedes Haus ist ein bisschen anders. Jeder ist von einander verschieden (se razlikuje) – Sehnsucht nach Differenz.

Natur:

Natur ist sehr aufgewertet. Sie betont traditionellen Werten. Man zeigt Natur (etwas positives) und auch die Gesellschaft (etwas negatives) kritisiert. In Slowenien Prežihov Voranc, in Deutschland Peter Rosegger.

Ästhetizismus:

Kommt aus Frankreich – l’Art pour Art. Das bedeutet, dass die Kunst die einzelne Wirklichkeit ist. Extreme Kultivierung des eigenen-Ich.

Dandy ist ein Mensch, der sich in der ästhetischen Sphäre verliert. Ein gutes Beispiel sind Oscar Wilde (Dorian Grey) und Stefan George.

Verwendung von Symbolen, es klingt Schön, es geht NUR um den Aussicht. Musikalität der Sprache.

Roman:

Introspektion wird eingeführt.

Ein Bewusstsein Strom à tok zavesti. Marcel Proust (V Swannovem svetu) und James Joyce.

Robert Musil: ein Österreichischer Autor, des auch den Bewusstsein Strom verwendet.

Wiener Moderne

Ein Stil innerhalb der Moderne und Wien ist sein Zentrum. Wien ist damals eine multikulturelle Stadt und wird mehr von Kunst genannt. Viele Figuren verlieren sich in dieser Gesellschaft. Große Themen:

Das Funktionieren des Menschen

Krankheit (physisch und psychisch)

Sexualität (man schreibt darüber, als ob es eine dämonische Sache wäre, weil sie Leute süchtig macht)

Zerfall des Ich:

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Zerfall der Identität. Man weiß nicht, woher er kommt.

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In allen Epochen vor der Moderne ist das Subjekt sehr fest, er entwickelt sich und diese Entwicklung ist immer positiv, er hat ein Ziel. In Moderne aber verändert sich ständig das Subjekt. Er ist nichts Einheitliches, was wir sehen, ist nur die Oberfläche. Das Subjekt aussetzt (prenehati z) den Verstand, es kommt zu der Auflösung des Logozentrismus.

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Logozentrismus

– Logo (Vernunft) im Zentrum. Man versucht alle (Gefühle,

Sinnlichkeit) mit Vernunft erklären. Verständnis schützt uns vor dem Unerklärtem. Was wir nicht verstehen können, macht uns Angst.

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In Moderne ist also Vernunft weggeschickt (odpravljen). Daraus kommt der Zerfall des Ich.

Subjektzerfall:

o In Literatur. Entwicklung des Handelns. In Moderne entwickelt sich man.

Drogenkonsum

Die Leute sind ziellos, sind nicht an einem Ziel gerichtet, sie sind wie Flaneur. Meist Figuren sterben früh und plötzlich.

Wichtig ist Arthus Schnitzler, der über Sexualität schreibt. In jede Szene sind eine verschiedene Frau und Mann. Frauen sind anders als Männer angesehen.

Impressionismus

Die Kulturen auflösen sich und schließen sich ineinander. Alles ist fragmentarisch. Texte sind assoziativ geschrieben, mit lockerem Anknüpfungen (ohlapno navezovanje) an was es vorher war. Was es erreicht:

dem Leser ist bewusst, dass es Unbestimmtheit gibt. Diese Unbestimmtheit betrifft das eigene Ich und die Außenwelt. Unbestimmtheit zwischen Realität und Träumen, eine durchlässige Grenze, man kann nicht dazwischen unterscheiden. Übergang von Nacht ins Tag.

Häufige Themen: Ich-Verlust, Beziehung zur Außenwelt, Entfremdung von dem eigenen Ich.

Erzählungen zeigen an Figur, dass sich in der Gesellschaft nicht vermischen kann (Anna Karenina).

Französische Maler:

Claude Monet

o Tapfen Technik. Eine Reflexion über die Realität. Die Realität zerfällt in Einzelteile, Bilder sind nicht fest. Berühmtes Bild: Sonnenaufgang

Edgar Degas

o DER Star. Man sieht nur eine Masse, es geht um die Wahrnehmung.

Eduard Manet

Exotismus:

Eine Stilrichtung, die versucht, die exotischen Länder wie Gegenteil zur Europa zu zeigen.

Man hat Visionen von der Zerfall der Welt, über Krieg … Andererseits geht es um eine sehr dynamische Kunst, nach Aufbruch und Veränderung, Glückrufe …

Expressionismus ist das Revolte gegen die bürgerliche Welt, gegen Konventionen und Tradition. Es versucht eine völlig subjektive Sicht auf die Welt zu schaffen, um eine andere Sicht auf die Dingen auszudrücken. Auch hier sind Eros und Thanatos: alles neu machen, Lebensprinzip / extreme Depression.

Zwei Bewegungen:

Der blaue Ritter (München)

Brücke (Dresden)

Kandinsky ist ein Vertreter der konstruktivistischen Kunst. Er will die Realität ausdrücken, wie man sie fühlt, nicht wie sie wirklich aussieht.

THEMEN IN EXPRESSIONISMUS:

Generationskonflikt

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Die neue expressionistische Generation lehnt sich ab von der Generation der Väter (Vertreter des Wilhelminismus warfen Expressionisten die untertane Ideologie vor (očitati)). Untertanideologie: Sie unterordnen sich gern und gern selber Menschen unterteilen (deliti). Das grundlegende Werk dieser Ideologie war Der Untertan von Heinrich Mann.

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Auch Hitler mag diese Ideologie: andere unterordnen und unterdrücken

Revolte gegen die bürgerliche Moral

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Fragenstellung, was genau die bürgerliche Moral ist. Bürgertum hält sich an bestimmten Regeln, die aber nicht mit dem Menschen oder dem Gefühl zu tun haben.

Kritik auf den Krieg

Das ist die Zeit des ersten Weltkrieges. Vor dem Krieg ist der Krieg als etwas Positives gefasst. Großstadt

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o Etwas Negatives, was den Menschen zerstört … es gibt viel Kritik an der Großstadt.

Im Expressionismus sieht man kreative Sprachgebrauch und neuartige Metaphern. Die Sprache ist ein Ausdruck eines bestimmten Gefühls, nicht von der Realität.

Ästhetik des Hässlichen:

In konventionellen Ästhetik ist die Schöne dargestellt. Aber im Expressionismus darstellt man alles, was als schlecht und niedrig wahrgenommen wird. Expressionismus verschärft, was im Naturalismus gesagt war. Elend des modernen Menschen ist deutlich. Orte, an denen das Leiden und menschliche Elend sind, werden dargestellt. Der Leser ist mehr angesprochen.

Ekstase:

Entgrenzung zwischen menschlichen Gefühle und die Realität. Es gibt keine Grenzen mehr. Das ist ein Ausdruck der Freiheit. Man tritt aus den Grenzen (Realität, in unserem Denken) heraus.

Man konsumiert Drogen.

Experimenten mit Sprache und Farben.

Georg Heim: Der Gott der Stadt

Schreibt über Verzweiflung und Angst. Die Texte sind depressiv. Er versteht das Leben als ein Gefängnis, aus dem man nie ausbrechen kann. Er spricht über das, dass sich alles wiederholt à die Wiederkehr des ewig Gleichen. Leben wiederholt sich ständig.

Georg Trakl: Untergang

Über die Dunkelheit. Er hatte eine katholische Tradition und glaubt deshalb an Nihilismus (eine Welt ohne Gott). Er fühlt sich schuldig, weil er Gott nicht findet.

Motive:

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Eisiger Wind à Kälte

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Gräber à Tod

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Nacht à Dunkelheit

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Keine Vögel à Einsamkeit, Verlassenheit, Leere …

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Weißer Weiher à Kälte, Winter

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Dornen à Schmerzen (trni)

Georg Trakl: Verfall

Positives Schicksal der Vögel – ihnen geht es besser als ihm.

Zeitlosigkeit

Melancholische Herbstbestimmung

Ein Brunnen, der verfällt

Astern (rože na pokopališču): Symbol für den Tod

Gottfried Benn

Ein Zyniker

Er versteht Gefühle und Seele auf eine andere Weise, hat einen anderen Umgang

Ästhetik des Hässlichen, er geht um Tod

Der Tod wird nicht ästhetisiert, ist als etwas Normales beschrieben

J. van Hoddis

Man sieht wie die Welt zersplittert

Alfred Lichtenstein

Alfred Döblin

Ein jüdischer Arzt

Die Großstadt ist etwas, was Leute und Werten vernichtet

Alles wird simultan erlebt à die Gleichzeitigkeit

Alles passiert sich auf einmal

Die Ermordung eine Butterblume:

o Michael Fischer ist der Hauptfigur und spaziert durch die Stadt. Er ist ein typischer Untertan, eine Marionette.

Franz Kafka

Franz Kafka (1883–1924) wurde im Prag, wo er auch lebte, geboren. Seine Muttersprache war Deutsch. Er war ein Jude, deshalb waren seine Werke in Nationalsozialismus verboten. Er ist ziemlich jung krank geworden und litt an Tuberkulose.

Er hat ein Minderheitskomplex und ein Vaterkomplex (schwere Beziehung zu seinem Vater). Er schreibt viele Briefe an verschiedenen Frauen: Briefe an Milena. Kafka liebt sie, aber er konnte ihre Liebe nicht empfangen, weil er sich nicht wert genug fühlt.

Jiddisch – von Deutsch und Jüdisch beeinflusst. Er hat sehr viel geschrieben, aber nur 3 große Romane. Seine Werke sind sehr oft analysiert, er entwirft eine Welt, die voller Widerspruche ist. Die Realität ist völlig absurd und er hat eine klare, objektive Sprache ohne Metaphern. Er hat eine leidenschaftslose Sprache, er beobachtet sehr genau.

Die Verwandlung ist sehr unlogisch, aber auch logisch nach der Welt Kafkas – nach unserem nicht. Kafka zeigt und seine Seite der Welt.

Kafkaesk à ein Adjektiv für eine bestimmte Welt, Wirklichkeit, für eine gestörte, defekte, absurde Welt.

Fremdheit ist sein großes Thema, die Isolation des Einzelnen. Sinn ist nicht mehr and Charakter begeben, sie gehen auf eine Suche nach dem Sinn.

Patriarchaler Gewalt:

Er thematisiert patriarchaler Gewalt. Es geht um Dominanz, nur einer hat Recht, der andere Unrecht. Kafka beschreibt Weltordnung: einiger üben die Macht weniger aus. ???

Die Verwandlung:

Einsamkeit und Beziehungen werden beschrieben. Das Subjekt findet sich ausgeschlossen aus der Welt der anderen. Er befindet sich immer im Opposition zur Gesellschaft à die Gesellschaft wird als etwas nicht Gutes beschrieben (Gesellschaftskritik).

Ausweglosigkeit: die Figuren verirren sich.

Auslieferung (??)

Kafkas Werke sind sehr gesellschaftskritisch. Das menschliche am Menschen verliert sich in dieser Zeit.

Das Schloss:

Eine anonyme Macht.

Brief an den Vater:

Vater-Sohn Konflikt, aber kein Generationskonflikt – er versucht weiterzuleben, aber Vater beeinflusst ihn. Kafka war oft krank und hat Schuldgefühle, weil er als Künstler in dieser Zeit nicht geschätzt wird.

Vor dem Gesetz:

Gehört zum Prozess

Angst vor der Macht, die sich irgendwo versteckt, aber er sieht sie nicht.

Über das, was man nicht tut, weil er Angst hat

Das Gesetz ist ein Symbol für den Staat und für den Patriarchen.

Türhüter:

Er stellt Herausforderungen da, die wir im Leben treffen. Man muss etwas machen, um seine Individualität zu entwickeln.

Die Tür sind die Locher im System.

Man muss Angst überwinden, um Herausforderungen zu übersteigen

Moderne

Mann kritisiert nicht genug und nicht direkt genug. Manche Leser verstehen ihn nicht, sein moderner Stil ist schwer zu lesen. Moderne Literatur ist sehr hermetisch à komplexe, kompakte, vieldeutige Texte. Keine einfache Literatur!

In der Moderne verändern sich Sachen schlagartig. Moderne ist vorgeworfen, dass normale Menschen die Texte nicht verstehen. Literatur spielt sich mit trivialen Elementen.

Autonomes Kunstwerk: moderne Literatur wünscht sich, autonom zu sein. Sie hat keine politische, gesellschaftliche oder pädagogische Funktion. Es geht nur um Kunst.

Thomas Mann

Er ist in Lübeck geboren und emmigriert nach USA (ein Protest). Er kommt später zurück nach Europa und stirbt in der Schweiz. Er was homosexuell à Dekadenz (diszipliniertes Leben um die Dekadenz zu überwinden).

Er war der wichtigste Romancier in Deutschland im 20. Jahrhundert. Er beschreibt die Dekadentstimmung und der Niedergang des Bürgertums. Er zeigt, wie die Werte des Bürgertums durch den ersten Weltkrieg zerstört werden. Thomas Mann darstellt die Krankheit Europas/Deutschlands. Er reagiert auch auf den zweiten Weltkrieg und sagt, dass der erste Weltkrieg die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts ist.

Dekadenz ist generell ein negativ konnotierter Begriff, heißt etwa "degeneriert - moralfrei - krank", etc. Umj die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jh. wurde es als Bezeichnung einer Stilrichtung (in len Kunstgattungen) umgewertet, die in Krankheit, praktischer Lebensuntüchtigkeit, Verfeinerung der Sinne ihr Ideal sah. In Thomas Manns Texten, z.B. "Tristan", kann man den Gegensatz von Dekadent und Lebenstüchtig gut illustriert sehen. (unnötig)

Im 1929 bekommt er den Nobel Preis für Die Buddenbrooks. Die Buddenbrooks machen ihn berühmt, es geht um dem Verfall einer Familie. Er war ein charakteristischer Schriftsteller des Bürgertums. Er war von Nietzche und Schopenhauer beeinflusst.

Schopenhauer: die Philosophie des Pessimismus

Nietzche: die Philosophie des Nihilismus

Buddenbrooks

Es geht um dem Auf- und Abstieg einer Familie. Der Großvater ist erfolgreich. Der Hauptfigur Thomas übernimmt das Geschäft und ist noch erfolgreicher. Der Sohn bringt das Geschäft unter. Die Figuren sind bestimmt von Labilität, sie haben eine Krankheit.

Dekadenz der Hundertwende

Der Werteverfall; es wurden neue Werte gesucht

Werte: (von vorher oder vom Dekadenz???!!!)

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Kapital

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Familie

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Selbstdisziplin

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Nüchternheit (stvarnost, Sachlichkeit)

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Arbeit

Wilhelminismus Kanzler, die wie noch heute vereh

Wilhelminismus:

Kirche

Militaris

Monarch

Herman Hesse

Er war bei jungen es nicht so viel u bei seinen Werke

Narziss und Gol

Gegensätze zwisc wenn er zu viel V

Überwindung des

Alfred Dublin

Er kommt aus K der Gewalt.

Möglichkeitsme Ergebnis davon es mehrere Mög

Dreie Frauen

3 Erzählungen. ein Mann, der diesen Frauen). Geschlechter ve

In der Antike is

Erste Welt

In Deutschland

Karl Kraus ist Antikriegsdram Eine Kritik an d

Ernst Jünger s Prinzip. Mann i

Erich Maria R eine sehr authe verfilmt ist. Es Dramatische M

Weimarer

Es gibt viele re soziale Hintergr der Monarchie. vom Weltmacht

In Deutschland:

gibt links- und von kulturellen

Bertold Brecht