Sie sind auf Seite 1von 21

Nikon D70 Tipps & Tricks

Manueller Weißabgleich in der Studiofotografie

Frage
Wie kann ich Farbverfälschungen vermeiden, indem ich beim Arbeiten im Studio den manuellen
Weißabgleich einsetze?

Antwort
Um einen manuellen Weißabgleich unter Studiobedingungen exakt durchzuführen, sollten Sie ein
Neutralgraues Objekt in den zu fotografierenden Aufbau platzieren, und zwar unter den gleichen
Lichtbedingungen untern denen Sie das spätere Shooting machen. Stellen Sie die Kamera auf die
Weißabgleichseinstellung "Preset" und stellen Sie den Fokus, die Belichtung und die Blitzeinstellungen ein.
Folgen Sie nun den Anweisungen des jeweiligen Kamerahandbuchs um den manuellen Weißabgleich
durchzuführen und die Einstellung der Kamera anzupassen.

Verwenden Sie als Vorlage nach Möglichkeit einen Karton mit 18%igen Grau (z.B. Fotokarton oder Pantone-
Karton). Sollten Sie eine Weiße Fläche bevorzugen, setzen Sie die Belichtung der Kamera bitte so, dass
dieses weiße Objekt in der Aufnahme grau erscheint. Die Weißabgleichsmessung ist wie auch ein
Belichtungsmesser auf 18% Grau geeicht, so dass andere Vorlagen oder Töne zu einer Verfälschung der
Messung führen würden.

D1/D1X/D1H und D100


Falls Sie trotz alledem ein weißes Objekt als Referenz für die Weißabgleichseinstelung verwenden,
reduzieren Sie die Belichtungseinstellung der Kamera derart, dass dieses weiße Objekt auf einem Bild grau
dargestellt wird. Dadurch verhindern Sie eine Fehlmessung des Weiß-Levels sowie die übersättigte
Darstellung von Farben.

D2H und D70


Die D2H und D70 erlauben den Weißabgleich eines vorher aufgenommenen Bildes* auf ein anderes Bild zu
übertragen. Der Anwender kann Bilder von einer in der Kamera eingelegten Speicherkarte als Referenz
kopieren. Diese Bilder können sowohl JPEG- als auch NEF-Bilder sein. Darüber hinaus ist es bei und mit
NEF-Daten unter Nikon Capture 4.1 oder neuer den Weißabgleich nachträglich anzupassen.Näheres
entnehmen Sie bitte den Handbüchern der D2H und der D70.
* Die D70 erkennt nur Daten die mit einer D70 aufgenommen wurden, ebenso wie die D2H nur Daten einer
D2H akzeptiert.

COOLPIX-Kameras
Sollten Sie die manuelle Weißabgleichseinstellung einer COOLPIX-Kamera verwenden, so wird empfohlen
ein weißes Objekt zu verwenden. Bei Auswahl des manuellen Weißabgleichs an einer COOLPIX werden
alle Belichtungs- und Steuerfunktionen von der Kamera kontrolliert. Beachten Sie, dass das eingebaute
Blitzlicht der Kamera selbst dann nicht ausgelöst wird, wenn es vorher aktiviert wurde. Der
manuelleWeißabgleich an einer COOLPIX kann nicht mit Blitz gemessen werden.

Was bedeutet Aliasing bzw. Anti-Aliasing?


Frage
-

Antwort
Der Begriff »Anti-Aliasing« oder »Kantenglättung« beschreibt ein Verfahren, das qualitätsmindernde
Pixeleffekte in digitalen Bildern verhindert, die durch Sampling oder durch Interpolation entstehen können.
Solche unerwünschten Effekte können sich beispielsweise als pixelige »Treppenstufen« an schrägen und
rund geformten Motivkonturen bemerkbar machen (siehe die Abbildungen ganz unten auf der Seite).

Bei einer Digitalkamera oder einem Scanner ist die Pixelanordnung des resultierenden Digitalbildes bedingt
durch die Sensoranordnung des CCD-Sensors. Nicht immer entspricht die Auflösung des Digitalbildes auch
der physikalischen Auflösung des CCD-Sensors. Meist findet nach dem Erfassen der Bildinformationen
(dem Sampling) eine Umrechnung in eine vorher an der Kamera oder in der Scansoftware eingestellte
Bildgröße oder Auflösung statt, die nicht mit der physikalischen Auflösung des Sensors übereinstimmt. Diese
Umrechnung wird Interpolation genannt. Auch bei einer Bildgrößenumrechnung in Photoshop wird
interpoliert.

Wenn ein Motiv in zu niedriger Auflösung erfasst wird, stehen nicht genügend Pixel zur Verfügung, um die
Details fein genug wiederzugeben. Deshalb versteht es sich von selbst, Motive in hinreichend hoher
Auflösung zu fotografieren oder zu scannen. Wer trotzdem eine zu niedrige Auflösung wählt, sollte sich
bewusst sein, dass keine ausreichende Detailtreue zu erwarten ist.

Störende Treppeneffekte können aber auch in den Fällen auftreten, in denen hoch aufgelöste Bilder
nachträglich auf eine kleinere Bildgröße oder niedrigere Auflösung umgerechnet werden, beispielsweise in
Photoshop. Einerseits verringert sich durch die Verkleinerung die Detailauflösung. Das ist, wie oben gesagt,
ein unvermeidlicher Effekt. Wenn die angewendete Interpolationsmethode jedoch keine qualitativ
hochwertige Umrechnung vornimmt, kann es an den Motivkonturen zu ungleichmäßigen Abstufungen
kommen, die nicht allein auf das Konto der Bildverkleinerung gehen. Solche Effekte sind das Ergebnis eines
mangelhaften Anti-Aliasing.

Wie kann Anti-Aliasing Sampling- und Interpolationsfehler verhindern?

Die Wirkungsweise von Anti-Aliasing kann am besten an einem gleichmäßigen Streifenmuster verdeutlicht
werden.
Angenommen, es soll eine Vorlage mit einem
gleichmäßigen Muster aus schwarzen und weißen Linien
digitalisiert werden. Wenn das Streifenmuster mit
hinreichend hoher Auflösung digitalisiert wird, erscheinen
die Linien im digitalen Bild in derselben Breite. Da
maximale Abweichungen im Mikro-Pixel-Bereich liegen,
sind sie bei hoher Auflösung nicht wahrnehmbar.

Wenn ein Sensorelement nicht genau auf einer


schwarzen oder weißen Linie, sondern an den
Übergängen zwischen den Linien »misst«, ergeben sich
an dieser Stelle graue Mischpixel. Das ist ein normaler
Effekt. Wenn das Streifenmuster jedoch so fein ist, dass
die Auflösung des Sensors nicht ausreicht, um es fein
genug wiederzugeben, ergeben sich möglicherweise
unterschiedliche Linienbreiten. Bei unzureichender
Auflösung werden die Linien nur durch wenige Pixel im
Bild repräsentiert. Abweichungen von einem oder zwei
Pixeln bei der Linienbreite machen sich dann bereits
massiv bemerkbar. Wenn diese Abweichungen nicht
durch Anti-Aliasing ausgeglichen werden, ist das
Digitalisierungsergebnis nicht akzeptabel.

Intelligente Samplingalgorithmen erkennen


problematische Stellen im Bild und berücksichtigen die
Farben der umliegenden Pixel. Anstatt stur die erfasste
Farbe beizubehalten, korrigieren sie Abstandsfehler,
indem Sie Farb- und Helligkeitswerte der Pixel
entsprechend angleichen. Das Ergebnis sind »weichere«
Übergänge zwischen unterschiedlichen Farben.
Interpolation ohne
und mit Anti-Aliasing

Zusätzliche Hinweise zu den obigen Abbildungen:

Dieses Muster besteht aus 20 schwarzen und 20 weißen Linien. Jede schwarze oder weiße Linie ist genau
5 Pixel breit.

Wenn das Bild auf eine niedrigere Auflösung umgerechnet wird (wodurch sich die Anzahl der Pixel
verringert), ohne dass ein Anti-Aliasing zur Anwendung kommt, können sich ungleichmäßige Streifenbreiten
ergeben. Unzureichende Interpolationsmethoden lassen bei der Bildverkleinerung einfach einzelne
Pixelzeilen und -spalten weg, so dass einzelne Streifen nicht mehr dieselbe Breite besitzen.

Mit Anti-Aliasing werden bei der Bildverkleinerung nicht einfach Pixelzeilen oder -spalten weggelassen,
sondern die Farbwerte aller Pixel so neu berechnet, dass der optische Eindruck erhalten bleibt. Während
das Ausgangsbild nur schwarze oder weiße Pixel enthielt, entstehen im interpolierten Bild an den
Übergängen zwischen den Streifen auch graue Pixel, deren Helligkeitswert so gewählt wird, dass die Breite
der Streifen optisch gleich aussieht. Das Bild wirkt zwar geringfügig weichgezeichnet, das Muster erscheint
aber weiterhin gleichmäßig.

Warum Anti-Aliasing für fotografische Bilder wichtig ist

So gleichmäßige Linienstrukturen wie im obigen Beispiel sind in der Natur kaum zu beobachten, stellen bei
künstlichen Strukturen wie Gebäudefassaden jedoch keine Seltenheit dar. Digitale Bilderfassungsgeräte wie
Digitalkameras oder Scanner und auch die Interpolationssoftware müssen bei allen Motivtypen mit
entsprechenden Anti-Aliasing-Algorithmen gegen mögliche Sampling- und Interpolationsfehler
entgegenwirken.

Die beiden unten abgebildeten Fotos sind das Ergebnis einer Bildgrößenumrechnung von ein und
demselben Original. Beide Bilder besitzen dieselbe Bildgröße (dieselbe Anzahl von Pixeln). Der sichtbare
Unterschied bei der Kantenglättung ist auf unterschiedliche Interpolationsmethoden bei der
Bildgrößenumrechnung zurückzuführen. Beim ersten Bild kam eine Interpolationsmethode zur Anwendung,
die ursprüngliche Farbverteilung im kleineren Bild nachbildet. Beim zweiten Bild wurden einfach Pixelzeilen-
und -spalten weggelassen, ohne neue Farbwerte zu berechnen.
Das links gezeigte Bild wurde in Photoshop mit bikubischer Interpolation auf eine kleinere Bildgröße
umgerechnet (29% des Originals). Bei dieser Interpolationsmethode werden die Farbwerte der
resultierenden Pixel neu berechnet, um insgesamt dieselbe Farbverteilung wie im Original und
denselben optischen Eindruck zu erzielen. Die Übergänge zwischen Farben erscheinen gleichmäßig
und glatt (so gut es die resultierende Auflösung des Bildes zulässt).

Diese Version wurde ebenfalls in Photoshop auf 29% der ursprünglichen Größe verkleinert. Als
Interpolationsmethode kam hier jedoch die als »Pixelwiederholung« bezeichnete Einstellung zur
Anwendung. Diese Interpolationsmethode lässt einfach in bestimmten Abständen Pixelzeilen und
-spalten weg. Die verbleibenden Pixel gehen unverändert in die kleinere Bildgröße ein, d.h. die
Farbwerte der resultierenden Pixel werden nicht neu berechnet. Das Ergebnis sind ungleichmäßige
Farbübergänge und Treppeneffekte an den Konturen des Motivs.

Nikon Capture Vignettierungssteuerung

Frage
Wie verwende ich die Nikon Capture Vignettierungssteuerung um den Lichtabfall im Randbereich des Bildes
zu kontrollieren?
Antwort
Ein Kameraobjektiv projiziert stets ein rundes Abbild der jeweiligen Aufnahmesituation auf die Sensor- bzw.
Filmebene. Da der Kamerasensor rechteckig ist, nimmt er letztlich nur einen rechteckigen, mittleren Teil
dieser Projektion (des Bildkreises) auf. Bei einigen Spezialobjektiven (z.B. Circular Fisheye) ist der Bildkreis
klein genug um tatsächlich voll auf dem Film oder dem Sensor abgebildet zu werden - das Ergebnis ist ein
kreisrundes Bild!

Auf Grund der physikalischen Gesetzmäßigkeiten denen das Licht beim durchqueren eines Objektivs
unterliegt, ist es unmöglich stets die gleiche Lichtmenge bzw. Lichtintensität über die gesamte Bildfläche
vom Zentrum bis an den Rand des Bildkreises zu projizieren. Da das Licht bis zum Bildrand einen weiteren
Weg zurück legen muss, fällt die Lichtintensität dahingehend ab. Dieser Lichtverlust führt zu einer leichten
Belichtungsreduktion in den Randbereichen einer Aufnahme. Diese Abdunklung in den Randbereichen
nennt sich Vignettierung.

Jedes Objektiv hat seine eigenen Vignettierungs - Charakteristika. Diese Vignettierung kann über Software
korrigiert werden. Nikon Capture enthält dseit der Version 3.5 ein neues Feature, das sich genau dieser
Problematik annimmt und erlaubt die Vignettierung angepasst an das Objektiv automatisch zu korrigieren.
Wann immer ein NEF-(RAW-)Bild von einer digitalen Nikon-Spiegelreflex im Nikon Capture Editor geöffnet
wird, steht die neue Vignettierungskorrektur zur Verfügung.

Sobald Sie mit einer Nikon D-SLR ein Nikkor vom D- oder G-Typen verwenden, wird die Brennweiten- und
Entfernungseinstellung in den Aufnahmedaten des Bildes registriert. Sobald das Bild in Nikon Capture
geöffnet wird, wird an Hand dieser Daten sofort die richtige Intensität der Vignettierungskorrektur eingestellt.
Die Stärke der Korrektur kann durch den Regler auf Wunsch noch angepasst werden. Sollte das Bild nicht
mit einem D- oder G-Nikkor erstellt worden sein, so kann keine automatische Korrektur erfolgen. In diesem
Fall müssen Sie auf Grund der fehlenden Objektivinformationen die Anpassung per Hand über den
Intensitätsregler vornehmen.

Ohne Korrektur: In den Bildecken ist leichter Lichtabfall wahrzunehmen.


Mit Korrektur: Beachten Sie die gleichmäßige Helligkeitsverteilung des Himmels

Die Vignettierungssteuerung ist in Nikon Capture 3.5 oder neuer verfügbar und kann bei Aufnahmen die mit
einer Nikon D-Spiegelreflexkamera aufgenommen wurden, angewendet werden.

Verwendung des AF-Hilfslichts

Frage
-

Antwort
Ein eingebautes Autofokus-Hilfslicht erlaubt einer Kamera selbst dort noch zu fokussieren wo die
Umgebungslichtbedingungen sehr schlecht sind. Damit das Hilfslicht funktioniert, muss die Kamera im
Single-Servo Autofokusmodus (AF-Schalter auf Einstellung "S") sein sowie ein Nikon Autofokus-Objektiv
angesetzt sein. Darüber hinaus muss das mittlere AF-Messfeld und Schärfepriorität auf das nächste Objekt
ausgewählt sein.
Falls diese Voraussetzungen gegeben sind und das Motiv entsprechend schwach ausgeleuchtet ist, wird
das AF-Hilfslicht automatisch aktiviert, sobald Sie den Auslöser der Kamera halb herunterdrücken. Damit
das AF-Hilfslicht korrekt funktionieren kann, sollte die Brennweite des Objektive den Bereich zwischen 24 -
200 mm nicht überschreiten und das Motiv sollte darüber hinaus natürlich in Reichweite des Hilfslichts sein.

Mit den meisten Brennweiten hat das Hilfslicht eine ca. - Reichweite zwischen 0,5 - 3 m. Mit den folgenden
Objektiven ist eine Verwendung des Hilfslichts unterhalb 1 m NICHT möglich:

• AF-S DX ED 12-24 mm f/4


• AF-S ED 17–35 mm f/2.8
• AF ED 18–35 mm f/3.5–4.5
• AF-S DX ED 18-70 mm f/3,5-4,5G
• AF 20–35 mm f/2.8
• AF ED 24–85 mm f/2.8–4.0
• AF-S ED 24-85 f/3,5-4,5G
• AF 24–120 mm f/3.5–5.6
• AF-S VR ED 24-120 mm f/3,5-5,6G
• AF-S ED 28–70 mm f/2.8
• AF ED 28-200 f/3,5-5,6G
• AF Micro ED 70–180 mm f/4.5–5.6
• AF Micro ED 200 mm f/4

Das eingebaute Hilfslicht wird bei folgenden Objektiven nicht aktiviert:

• AF-S VR ED 70-200 mm f/2,8G IF-ED


• AF-S 80-200 mm f/2,8 IF-ED
• AF 80-200 mm f/2,8 ED
• AF VR 80-400 mm f/4,5-5,6 ED
• AF-S VR ED 200-400 mm f/4 G

Sollten Sie ein optionales Blitzgerät aus der SB-Serie wie z.B. SB-800, SB-600, SB-80DX, SB-50DX, SB-
28DX, SB-28, SB-27, SB-26, SB-25 oder SB-24 verwenden, wird das in der Kamera integrierte Hilfslicht
deaktiviert und statt dessen das Hilfslicht des Blitzgeräts eingesetzt. Verwenden Sie andere Blitzgeräte,
kommt nur das Hilfslicht der Kamera zum Einsatz.

Bildqualität und Pixelzahl

Frage
Wie lässt sich die Qualität eines Digitalfotos mit der eines Kleinbildfilms vergleichen?

Antwort
Die digitalen Bilder, die mit Hilfe einer Digitalkamera oder eines Scanners erzeugt werden, bestehen aus
einem Mosaik winziger Bildpunkte, den so genannten Pixeln. Das Wort "Pixel" ist aus dem englischen
Begriff "Picture Element" entstanden. Die Größe eines Digitalfotos wird üblicherweise durch die Anzahl der
Pixel ausgedrückt. Zum einen können die Abmessungen des Fotos als Produkt aus Breite und Höhe in
Pixeln angegeben werden, beispielsweise "2.272 x 1.704 Pixel".
Zum anderen kann die Bildgröße als Gesamtpixelanzahl in der Einheit "Megapixel" angegeben werden.
Diese Zahl gibt darüber Aufschluss, aus wieviel Millionen Pixel ein Bild besteht. Wenn man beispielsweise
2.272 Pixel mit 1.704 Pixel multipliziert, erhält man 3.871.488 Pixel. Gerundet erhält man so eine Bildgröße
von "4 Megapixel". Eine Kamera, die Bilder mit maximal 4 Megapixel aufnehmen kann, wird als 4-
Megapixel-Kamera bezeichnet.

Will man Digitalfotos mit filmbasierten Fotos vergleichen, muss man sich vergegenwärtigen, dass letztere
aus winzigen Silberjodidkristallen bzw. Farbpigmenten bestehen. Diese sind unregelmäßig geformt und auf
einem stark vergrößerten Abzug als Partikel, dem so genannten Korn, erkennbar. Während je nach
Filmsorte und Filmempfindlichkeit die Größe des Korns unterschiedlich ausfallen kann, ist die Form eines
Pixels immer quadratisch und seine Größe innerhalb eines Fotos immer gleich.
In der Fotobranche werden Kleinbildnegative bzw. Diapositive in einer hohen Qualität digitalisiert. Die
gescannten Dateien sind etwa 15 bis 20 Megabyte groß. Erzeugt man größere Dateien, so gewinnt man
keine zusätzliche Bildinformation, sondern vergrößert lediglich das Korn des Kleinbildfilms. Eine Dateigröße
von 15 bis 20 Megabyte entspricht ungefähr einer Bildgröße von 6 Megapixel. Wird ein Bild mit noch höherer
Auflösung gescannt (oder eine Kamera mit höherer Megapixelzahl verwendet), so lässt sich das Bild bei
gleicher Qualität noch größer ausdrucken oder auch beschneiden, aber es werden keine weiteren Details im
Bild erkennbar.
Daher entspricht die Qualität eines Bildes, das mit einer 6-Megapixel-Kamera bei maximaler Bildgröße
aufgenommen wird, etwa der Qualität eines auf Kleinbildfilm belichteten Bildes.

Schärfentiefe

Frage
Was ist Schärfentiefe und wie kann ich sie beeinflussen?

Antwort
Schärfentiefe (auch Tiefenschärfe genannt) ist ein Fachbegriff der Optik und bezeichnet den scharf
wiedergegebenen Entfernungsbereich einer Aufnahme.
Wird die Kamera auf einen bestimmten Punkt – also auf eine bestimmte Entfernung – fokussiert, so
erscheint ein gewisser Bereich vor und hinter dem eigentlichen Fokuspunkt ebenfalls scharf. Dieser Bereich
wird als "Schärfentiefe" bezeichnet.

Abbildung 1: Die Schärfe wurde auf die mittlere Figur eingestellt


(3 m Entfernung von der Kamera). Die Personen davor und
dahinter (2 m und 4,80 m Entfernung) erscheinen ebenfalls
scharf. Die Person im Nahbereich sowie die Person im weiter
entfernten Hintergrund werden unscharf wiedergegeben. Die
Schärfentiefe reicht in diesem Beispiel von 2 m bis 4,80 m.

Die
Grenzen des Schärfentiefebereiches sind fließend und hängen zudem von mehreren Faktoren ab.
Zum einen wird die Schärfentiefe von der Einstellung der Blende beeinflusst. Die Blende ist eine Öffnung
variabler Größe im Objektiv, mit der die Lichtmenge kontrolliert wird, die auf den Film fällt. Je größer die
Blendenöffnung, desto mehr Licht gelangt auf den Film und desto kleiner ist der Bereich der Schärfentiefe; je
kleiner die Öffnung der Blende ist, desto weniger Licht fällt auf den Film und um so größer ist die
Schärfentiefe.
In der folgenden Abbildung ist die standardisierte "Blendenreihe" dargestellt, das sind die Blendenwerte mit
jeweils zugehöriger Blendenöffnung. (f/2.8 ist die englische Bezeichnung für Blende 2,8.)
Bitte beachten Sie: Eine kleine Blendenzahl steht für eine eine große Blendenöffnung, ein großer
Blendenwert bedeutet eine kleine Blendenöffnung.

Die beiden Fotos


unten zeigen den Effekt unterschiedlicher Blendeneinstellung bei einer Aufnahme. Bei Fokussierung auf die
mittlere Kamera werden bei Blende 4 (obere Abbildung) die vorderen und hinteren Kameras bereits deutlich
unscharf wiedergegeben, während bei Blende 16 alle Kameras nahezu scharf wiedergegeben werden.
ƒ/4

ƒ/16

Der zweite Faktor ist die Entfernung von der Kamera zum Objekt. Bei kurzer Aufnahmedistanz ist die
Schärfentiefe geringer als bei einer großen Aufnahmeentfernung (bei gleicher Blende). Der
Schärfentiefebereich ist also bei Nahaufnahmen optisch bedingt immer sehr gering,
bei Landschaftsaufnahmen entsprechend groß. Die Ausdehnung des Schärfebereichs ist vom Fokuspunkt in
Richtung Kamera kleiner als hinter dem Fokuspunkt (siehe Abbildung 1).

Als drittes wirkt sich die Brennweite des Objektis auf die Schärfentiefe aus: Ein Objektiv kurzer Brennweite
("Weitwinkelobjektiv") hat eine größere Schärfentiefe als ein Objektiv mit langer Brennweite ("Teleobjektiv").
Beachten Sie, dass bei digitalen Kameras damit immer die optische Brennweite gemeint ist, d. h. nicht die
dem Kleinbild entsprechende. Daraus folgt, dass viele digitale Kameras einen größeren Bereich scharf
abbilden als entsprechende Kleinbildkameras.

Die Kontrolle der Schärfentiefe ist ein wesentlicher gestalterischer Aspekt in der kreativen Fotografie. Eine
geringe Schärfentiefe (etwa Blende 4) hebt ein Objekt oder eine Person vor einem unscharfen Hintergrund
hervor, während die Einstellung einer kleinen Blendenöffnung (beispielsweise Blende 16) einen großen
Bereich vom Vordergrund bis in die Ferne scharf wiedergibt, etwa bei einer Landschaftsaufnahme.
Bei Spiegelreflexkameras mit Wechseloptik (D1-Baureihe) hängt der einstellbare Blendenbereich vom
verwendeten Objektiv ab. Die meisten Nikon Objektive umfassen einen großen Blendenbereich, so dass der
Fotograf die volle Kontrolle über die Schärfentiefe hat.
Kompaktkameras haben meist weder einen so großen Blendenbereich noch ist es bei allen Modellen
möglich, die Blende manuell einzustellen. Viele Kameramodelle haben aber sogenannte Motivprogramme,
über die sich ebenfalls die Schärfentiefe beeinflussen lässt: Bei Einstellung auf "Porträt" stellt die Kamera
einen kleinen Schärfentiefebereich ein, der Modus "Landschaft" sorgt für einen großen Schärfebereich.
Optisch lässt sich die Schärfentiefe bei Spiegelreflexkameras im Sucher durch Drücken der Abblendtaste
kontrollieren. Bei allen Digitalkameras lässt sich die Schärfentiefe nach der Aufnahme im
Wiedergabemodus kontrollieren, bei den Kompaktkameras bereits vor der Aufnahme bei
eingeschaltetem Display.

D70 - Hinweis zur Einstellung des USB-Protokolls

Frage
-

Antwort
Für Anwender der Betriebssysteme Windows 98SE, Windows Me,Windows 2000 und Mac OS 9.x kann sich
der Versuch, mit Nikon View Bilder von einer Nikon D70 auf den Computer zu übertragen, problematisch
gestalten. Bei Modellen aus der Erstauslieferung wurde werkseitig des USB-Protokoll PTP (Picture Transfer
Protocol) voreingestellt, das nur zu den Betriebssystemen Windows XP und Mac OS X kompatibel ist.

Dieses Problem lässt sich beheben, indem Sie im Systemmenü der D70 im Untermenü »USB« die Option
»Mass Storage« wählen. Wenn Sie die Kamera anschließend erneut an den Computer anschließen, ist der
Bildtransfer möglich. Dieses Problem betrifft lediglich D70-Kameras aus der ersten Auslieferung; später
ausgelieferte Modelle sind nicht betroffen. Nikon entschuldigt für die hierdurch verursachten
Unannehmlichkeiten.

Maximallänge des D2H / D70 / D100 USB-Verbindungskabel

Frage
Was ist die maximale Länge der USB-Kabel, die an der D2H / D70 / D100 verwendet werden können?

Antwort
Es wird empfohlen, das mitgelieferte USB-Kabel für die Anbindung Ihrer D-SLR an den Computer zu
verwenden. Die maximale Länge für ein einzelnes USB-Kabel beträgt 3-5m (siehe www.usb.org). Eine
weitere Verlängerung des Kabels kann bedeuten, dass der Datentransfer von elektromagnetischen
Störungen beeinträchtigt wird.
Theoretisch ist es möglich USB-Kabel mit Hilfe von Hubs bis auf 30m zu verlängern, wenn Geräte mit einer
niedrigen Datentransferrate verwendet werden. Da Nikon D-SLR jedoch eine hohe Datentransferrate haben,
wird die Verwendung von Hubs nicht empfohlen, da durch eine Verlängerung über Hubs die Ansteuerung
und Auslesung beeinträchtigen werden kann.

Kompatibilität des Batteriehalters MS-D70 für D70

Frage
Kann ich den Batterieadapter der D70 auch mit der Nikon D100 verwenden?

Antwort
Der MS-D70 - Batteriehalter für die Verwendung von 3 CR2-Batterien (an Stelle des Lithium-Ionen-Akkus
EN-EL3), ist ausschließlich zur D70 kompatibel und in keiner anderen Kamera verwendbar. Auch wenn die
D100 ebenfalls EN-EL3-Akkus verwendet, so kann sie sich anders als die D70 nicht auf die veränderte
Voltzahl einstellen, die durch die Verwendung von CR2-Batterien gegeben ist. Um Beschädigungen zu
vermeiden, ist der Halter derart ausgelegt, dass er nicht in den Batterieschacht der D100 oder des
Handgriffs MB-D100 eingeführt werden kann.

Umwelthinweis: Der Batterie-Adapter ist im Lieferumfang der D70 enthalten und ist als Ergänzung bzw.
Notfall-Alternative zu verstehen. Beachten Sie, dass es sich bei Lithiumbatterien CR2 um Einwegbatterien
handelt. Bitte entsorgen Sie diese nach Verwendung umweltgerecht. Nikon empfiehlt ausdrücklich die
Verwendung des im Lieferumfang befindlichen Lithium-Ionen-Akkus EN-EL3.
Welche Blitzgeräte sind kompatibel zur D70?

Frage
-

Antwort
Die Nikon D70 ist zu den Blitzgeräten SB-800 und SB-600 voll kompatibel. Beide Blitzgeräte unterstützen
dass iTTL-Blitzsystem von Nikon und erlauben die folgenden Blitzbelichtungsoptionen mit der Nikon D70:
Nikon Blitzgerätekompatibilität

Frage
Welches Nikon Blitzgerät ist mit welcher Nikon Kamera kompatibel und welche Funktionen werden
unterstützt?

Antwort
Da Nikon im Laufe der Jahre natürlich eine umfangreiche Auswahl an Blitzgeräten produziert und auf den
Markt gebracht hat, ist es auf Grund der Vielfalt der Produkte schwierig die Übersicht über Funktion und
Kompatibilität zu behalten. Aus diesem Grund haben wir die folgende Übersicht erstellt um Ihnen bei der
Orientierung zu helfen. Bitte klicken Sie innerhalb der Tabelle einfach auf den Eintrag desjenigen Blitzgeräts,
zu dem Sie Angaben zur Kompatibilität erhalten möchten.

Nikon Blitzgeräte
SB-800 SB-600 SB-80DX
SB-50DX SB-30 SB-29/29s
SB-28DX SB-28 SB-27
SB-26 SB-25/24 SB-23
SB-22/22s SB-20 SB-16A/B
Hier finden Sie die Legende zu den in den Übersichten verwendeten Symbole:
Symbol
3D Multi-Sensor Aufhellblitz mit Nikon D- oder G-Objektiven
Multi-Sensor Aufhellblitzen
Matrixgesteuertes Aufhellblitzen
Aufhellblitzen für ausgewogene Belichtung (nur SB-800 / SB-600)
Standard TTL Blitzsteuerung
Auto Aperture Blitzmodus, eine Sensor-gesteuerte automatische, blendenabhängige Steuerung, nur
bei D-SLR Kameras
Sensor-gesteuertes Blitzen (verwendet den im Blitz integrierten Mess-Sensor)
Manuelle Steuerung
FP-Kurzzeitsynchronisation
Stroboskop-Blitzen
Blitz auf den 2. Verschlussvorhang (wird an der Kamera eingestellt)
Langzeit-Synchronisation (wird an der Kamera eingestellt)
Rote-Augen-Reduzierung
AF-Hilfslicht
Automatische Zoomsteuerung
Ohne Eintrag - Nicht kompatibel
1 Blitzen auf den 2. Verschlussvorhang nur mit der COOLPIX 5400 verfügbar
2 Die F55 kann nicht mit SB28DX, SB50DX und SB23 verwendet werden
3
Die COOLPIX 4500, 995,990 und 950 benötigen den Adapter Nikon AS-E900 oder die SK-E900 zur
Verwendung externer Blitzgeräte
4 Die F3 benötigt zur TTL-Steuerung den Adapter AS-17
5
Der SB 27 kann mit der COOLPIX 5700 nicht direkt über den Blitzgerätekontakt verwendet werden,
bitten nutzen Sie zusätzlich das SC-17 Verbindungskabel
6
Die Verwendung dieser Blitzgeräte kann auf Grund Ihrer Form Probleme bei der Benutzung mit AS-
E900 und SK-E900 hervorrufen.
7 COOLPIX Kameras können nur mit der kabellosen Slave-Auslösung verwendet werden.
Nähere Informationen zur Nomenklatur und Erklärungen zur Nikon-Blitztechnik finden Sie auch in den
folgenden Artikeln:
Beschreibung der TTL-Blitzmodi bei Nikon Spiegelreflexkameras
Nikon Blitzgeräte - Begriffe und deren Bedeutungen

Nikon Creative Lighting System CLS

Frage
Was ist das Nikon Creative Lighting System?

Antwort
Mit dem Nikon Creative Lighting System (CLS) hat Nikon eine neue Methode der Kommunikation zwischen
Kamera und Blitzgerät eingeführt. Es bietet eine verbesserte Systemfunktionalität bei der Blitzlichtfotografie
und eine exaktere Blitzbelichtungsmessung. Damit Ihnen alle unten genannten Funktionen zur Verfügung
stehen, müssen sowohl Kameragehäuse als auch Blitzgerät CLS unterstützen. Die Verfügbarkeit der
einzelnen Funktionen hängt zum Teil von den eingesetzten Produkten ab.
Die digitalen Spiegelreflexkameras D2H und D70 sowie die Blitzgeräte SB-800 und SB-600 unterstützen das
neue Kommunikationsverfahren für Kompatibilität mit dem Nikon Creative Lighting System. Wird ein CLS-
kompatibles Produkt in Kombination mit einem nicht-CLS-kompatiblen eingesetzt, stehen nicht alle unten
genannten Funktionen zur Verfügung.

Neue Blitzfunktionen mit dem Nikon Creative Lighting System:

• i-TTL-Aufhellblitz
Die neue i-TTL-Blitzsteuerung verwendet stärkere, kürzere Messblitze als die D-TTL-
Messung. Dadurch kann die Kamera die Blitzbelichtung noch exakter messen und auch der Beitrag
des vorhandenen Lichts zur Belichtung wird zuverlässig gemessen. So wird eine besonders
ausgewogene Belichtung sowohl von Vorder- als auch von Hintergrund erreicht.
• Blitzbelichtungs-Messwertspeicher (FV Lock)
Der Blitzbelichtungs-Messwertspeicher gestattet die gezielte Messung der Belichtung mit Blitzlicht in
einem bestimmten Bildbereich. Die ermittelte Blitzleistung kann gespeichert und wird selbst bei einer
Änderung von Verschlusszeit, Blende, Empfindlichkeit oder Brennweite automatisch so angepasst,
dass das Bild optimal belichtet wird.
• Automatische FP-Kurzzeitsynchronisation (nur D2H)
Die Automatische FP-Kurzzeitsynchronisation gestattet den Einsatz eines Aufhellblitzes auch bei
Verschlusszeiten, die kürzer sind als die Synchronzeit der verwendeten Kamera (bei der
D2H beispielsweise 1/250 s). Die Einschränkung der Belichtungszeit auf die Synchronzeit führt sonst
bei einer hellem Umgebung dazu, dass eine kleine Blende (große Blendenzahl) benötigt wird. Dies
wiederum bringt eine große Tiefenschärfe mit sich, was beispielsweise bei der Porträtfotografie
unerwünscht sein kann. Mit der FP-Kurzzeitsynchronisation wird das Aufhellblitzen auch bei offener
Blende und somit gezielt eingeschränkter Tiefenschärfe ermöglicht.

1. Übertragen der Farbtemperaturinformation


Die Farbtemperatur von Blitzlicht schwankt mit der Zündspannung und Abbrenndauer, ist also von der
abgegebenen Blitzleistung abhängig. CLS-kompatble Blitzgeräte übermitteln entsprechende
Informationen an die Kamera, sodass der Weißabgleich automatisch präzise angepasst werden kann.

• Weitwinkel-AF-Hilfslicht (nur D2H)


Bei schlechten Lichtbedingungen kann zur Unterstützung des Autofokus ein deutlich größerer
Bildbereich ausgeleuchtet werden als von herkömmlichen Blitzgeräten. Neun der elf AF-Messfelder
der D2H stehen somit auch bei Dunkelheit zur Verfügung.
• Advanced Wireless Lighting
Advanced Wieless Lighting ist eine neue Methode für das kabellose Auslösen mehrerer Blitzgeräte
(kabellose Multiblitzsteuerung). Mit Advanced Wireless Lighting lassen sich die Slave-Blitzgeräte in bis
zu drei Gruppen zusammenstellen. Für diese drei Gruppen und zusätzlich für das Master-Blitzgerät
können völlig unabhängig voneinander verschiedene Belichtungsarten eingestellt werden (Beispiel:
Gruppe A wird mit i-TTL angesteuert, Gruppe B ebenfalls, jedoch mit einer Blitzleistungskorrektur um 2
Lichtwerte, Gruppe C wird manuell auf 1/16 Leistung eingestellt und der Master komplett deaktiviert).
Die Kommunikation zwischen Master-Blitzgerät und Slave-Blitzgeräten erfolgt über eine Serie extrem
Welche Objektivtypen sind zur D100 und D70 kompatibel?

Frage
-

Antwort
Die D100 und D70 unterstützen alle D- und G-Nikkore. Wenn Objektive eines anderen Typs verwendet
werden, nimmt die Kamera die Belichtungsmessung nicht mit der 3D-Matrixmessung, sondern mit der 10-
Segment-Messung vor. Bei Objektiven ohne Prozessorsteuerung (ohne CPU) kann der Belichtungsmesser der
Kamera bei der manuellen Belichtungssteuerung (M) nicht genutzt werden. Weiterführende Informationen zur
Kompatibilität der Kamera mit Nikon-Wechselobjektiven finden Sie in der Dokumenation zur Kamera. Bitte
beachten Sie auch die folgende Tabelle aus dem Handbuch der Kamera:

Hinweise:
Folgende Hinweise gelten auch für D70:

Kompatibilität des Batteriehalters MS-D70 für D70

Frage
Kann ich den Batterieadapter der D70 auch mit der Nikon D100 verwenden?

Antwort
Der MS-D70 - Batteriehalter für die Verwendung von 3 CR2-Batterien (an Stelle des Lithium-Ionen-Akkus EN-
EL3), ist ausschließlich zur D70 kompatibel und in keiner anderen Kamera verwendbar. Auch wenn die D100
ebenfalls EN-EL3-Akkus verwendet, so kann sie sich anders als die D70 nicht auf die veränderte Voltzahl
einstellen, die durch die Verwendung von CR2-Batterien gegeben ist. Um Beschädigungen zu vermeiden, ist
der Halter derart ausgelegt, dass er nicht in den Batterieschacht der D100 oder des Handgriffs MB-D100
eingeführt werden kann.

Umwelthinweis: Der Batterie-Adapter ist im Lieferumfang der D70 enthalten und ist als Ergänzung bzw.
Notfall-Alternative zu verstehen. Beachten Sie, dass es sich bei Lithiumbatterien CR2 um Einwegbatterien
handelt. Bitte entsorgen Sie diese nach Verwendung umweltgerecht. Nikon empfiehlt ausdrücklich die
Verwendung des im Lieferumfang befindlichen Lithium-Ionen-Akkus EN-EL3.
Welche Batterien können mit der D70 und dem Batteriehalter MS-D70 verwendet
werden?

Frage
-

Antwort
Die Nikon D70 wird mit dem Batteriehalter MS-D70 ausgeliefert. Dieser ermöglicht es, die Kamera statt mit
dem Akku mit drei Lithium-Batterien vom Typ CR2 zu betreiben. Dies sind Standard-Batterien, wie sie im
Fotofachhandel praktisch weltweit verfügbar sind. Dadurch stellen sie eine gute Alternative zu einem zweiten
(Reserve-) Akku dar. Die Leistungsfähigkeit von CR2-Batterien, und somit die Anzahl der Aufnahmen, die mit
einem Satz Batterien gemacht werden können, kann bei Temparaturen unter 20°C jedoch spürbar abnehmen.

Nikon-Batteriehalter MS-D70
Die Kompatibilität zur D70 wird für die CR2-Lithiumbatterien der folgenden Marken bestätigt:

- SANYO
- Toshiba
- Maxell
- Energizer
Die Kapazität der Batterien kann je nach Lagerung stark schwanken und gegebenenfalls schon vor Ablauf des
Haltbarkeitsdatums nachlassen. Fingerabdrücke oder Schmutz auf den Batteriekontakten oder auf den
Kontakten des Batteriehalters können die Batterieleistung ebenfalls spürbar mindern. Bitte reinigen Sie die
Kontakte deshalb vor Gebrauch mit einem trockenen Tuch.

Verwenden von anderen CR2-Batterien als den oben aufgeführten:


Nikon kann für solche CR2-Lithiumbatterien, die nicht für den Gebrauch mit der D70 getestet und freigegeben
wurden, keine Empfehlung aussprechen. Wenn Sie andere Batterien verwenden als die oben aufgelisteten,
kann dies zu Problemen führen. In Ausnahmefällen bleibt der Auslöser gesperrt und das Fotografieren ist nicht
möglich.

Welche Nikon-Software ist mit der D70 kompatibel?

Frage
Welche Nikon-Software ist mit der D70 kompatibel?

Antwort
Folgende Software ist mit der D70 kompatibel:
PictureProject 1.0 oder neuer*
Nikon View 6.2.1 oder neuer - Klicken Sie hier, um die Software für Mac OS bzw. Windows herunterzuladen.
Eine Registrierung ist erforderlich.
Nikon Capture 4.1.0 oder neuer - Klicken Sie hier, um die Software für Mac
OS bzw. Windows herunterzuladen. Dies ist eine Testversion für 30 Tage, für die eine Registrierung
erforderlich ist.

*Macintosh-Benutzer sollten beachten, dass PictureProject 1.0 lediglich mit Mac OSX 10.1.5 oder neuer
kompatibel ist. Wenn Sie Mac OS 9 oder älter verwenden, laden Sie Nikon View 6.2.1 oder oder
eine aktuellere Version herunter, und verwenden Sie diese. Bei der Erstausliefung der D70 in Deutschland war
die im Lieferumfang enthaltene Software Nikon View 6.2.1. Derzeit wird die D70 mit PictureProject 1.0
ausgeliefert.

Wie D2H / D70 - Bilder automatisch in das richtige Format gedreht werden

Frage
Warum werden die Indexbilder meiner Aufnahmen in Nikon View / PictureProject korrekt im Hochformat
angezeigt, jedoch nicht in der Diaschau oder in Photoshop?

Antwort
Sowohl die Nikon D70 als auch die D2H verfügen über eine Funktion die den Bilddaten eine Info über die
Orientierung des Bilds mitanhängt, z.B. im Hochformat. Mit aktivierter Funktion werden sämtliche auf dem
Kameramonitor, in Nikon View 6.2.x, PictureProject oder Nikon Capture 4.x aufgerufenen Aufnahmen
automatisch seitenrichtig angezeigt. Öffnen Sie die gleichen Bilder in einer anderen Anwendung wie z.B.
PhotoshopTM, so werden die Bilder nicht richtig im Hochformat sondern im Querformat angezeigt. Dieser
Effekt kann auch bei der in Nikon View 6.2.x oder PictureProject integrierten Diaschau auftreten, wenn bei
der Übertragung der Bilder folgendes nicht beachtet wurde:
Damit die Bilder auch in Software von Drittanbietern sowie der Diaschau korrekt angezeigt werden, ist es
notwendig in den PictureProject- bzw. Nikon View Transferoptionen den Punkt "Bild automatisch drehen"
zu aktivieren (siehe Abbildung unten). Diese Option ist sowohl bei Nikon View 6.2.x als auch PictureProject-
Transfer auf der Registerkarte "Allgemein" zu finden.

Ist die o.g. Option ausgewählt, werden die Bilddaten bei Übertragung auf den Computer automatisch gedreht
(beachten Sie bitte dass dies die Übertragungszeit unter Umständen etwas verlängern kann). Alle
Aufnahmen die im Hochformat mit einer entsprechend kompatiblen Kamera wie der D70 oder D2H gemacht
wurde, werden nun auch in PhotoshopTM, der Diaschau oder anderen Programmen korrekt angezeigt.

Drehen der Bilder nach der Übertragung


Um Bilder ohne den entsprechenden Dateieintrag einer D70 oder D2H richtig zu drehen, damit Sie in der
Diaschau oder anderen Applikationen richtig angezeigt werden, befolgen Sie bitte die hier aufgeführten
Anweisungen:

- Um in Nikon View die Bilder im Uhrzeigersinn zu drehen, klicken Sie bitte auf die Schaltfläche . Um

Bilder gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, verwenden Sie bitte die Schaltfläche .
Bitte speichern Sie das oder die Bilder danach, damit die Rotation mit abgespeichert wird.
Alle Bilder die auf diese Art gedreht wurden, werden nun in anderen Programmen und der Diaschau von
Nikon View und PictureProject korrekt angezeigt.

Diaschau
Die Diaschau-Funktion von Nikon View und PictureProject verwendet das eigentliche Bild als Teil der
Diaschau und nicht das in Nikon View oder PictureProject angezeigte Indexbild. Daher werden Bilder die
nicht während oder nach der Übertragung gedreht wurden auch nicht in korrekter Ausrichtung angezeigt.

Rücksetzen derdass
Beachten Sie bitte D70bei
auf ihre
einer Werkseinstellungen
Aufnahmeserie allen Bildern der Serie die Ausrichtung der ersten Aufnahme
als Info angehängt wird, so dass eine erneute Drehung der Kamera während der Aufnahmeserie nicht
berücksichtigt
Frage werden kann.
-
Nähere Informationen zum automatischen Drehen der Bilder in der Kamera erhalten Sie hier
Antwort
Die D70 kann auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, indem man die in der folgenden
Abbildung dargestellte Taste drückt. Die D70 wird damit in den ursprünglichen Lieferzustand
zurückgesetzt. Beachten Sie, dass dabei auch das in der Kamera gespeicherte Datum und die Uhrzeit
zurückgesetzt werden, und anschließend eine Neueinstellung erforderlich ist. Alle auf die Kamera
geladenen benutzerdefinierten Kurven werden ebenfalls gelöscht.

Es wird empfohlen, das Reset der Kamera nur nach direkter Anleitung durch einen Mitarbeiter des
Support-Teams von Nikon durchzuführen. Weniger folgenschwer ist das 2-Tasten-Reset, bei dem die
BTK-Taste und die Taste für Belichtungsmessung zwei Sekunden lang gleichzeitig gedrückt werden
(beide Tasten sind durch einen grünen Punkt gekennzeichnet).
Weitere Informationen dazu, welche Funktionen beim 2-Tasten-Reset auf die Werkseinstellungen
zurückgesetzt werden, finden Sie auf Seite 111 des D70 Handbuchs. Die 2-Tasten-Methode hat keine
Auswirkungen auf benutzerdefinierte Einstellungen.