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Im Deutschkurs

Arbeitsblätter zur Audio�CD

1 Im Deutschkurs Arbeitsblätter zur Audio�CD 45 Stunden Deutschland Orientierungskurs Politik • Geschichte •
1 Im Deutschkurs Arbeitsblätter zur Audio�CD 45 Stunden Deutschland Orientierungskurs Politik • Geschichte •
1 Im Deutschkurs Arbeitsblätter zur Audio�CD 45 Stunden Deutschland Orientierungskurs Politik • Geschichte •

45 Stunden Deutschland

Orientierungskurs Politik Geschichte Kultur

Ernst Klett Sprachen Stuttgart

45 Stunden Deutschland

Arbeitsblätter zur Audio-CD

Johanna Skrodzki

Ondˇrej Kotas

1. Auflage

1

5

4

3

2

1

|

2012

2011

2010

2009

2008

Alle Drucke dieser Auflage können nebeneinander benutzt werden, sie sind untereinander unverändert. Die letzte Zahl bezeichnet das Jahr des Druckes.

© Ernst Klett Sprachen GmbH, 2008 Alle Rechte vorbehalten.

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu § 52 a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.

Internet: www.klett.de

Redaktion: Coleen Clement Layout und Herstellung: Katja Schüch Satz: Regina Krawatzki, Stuttgart

A08034-67524601

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Liebe Lernende, liebe Lehrende,

Vorwort

Im Deutschkurs

wir freuen uns darüber, dass Sie mit 45 Stunden Deutschland arbeiten und Interesse an den Arbeitsblättern zur Audio-CD haben. Die acht Arbeitsblätter können Sie zu Hause oder gemeinsam im Kurs bearbeiten, um Themen zu wiederholen und zu vertiefen.

Wie können Sie mit den Hörtexten arbeiten?

Vor dem Hören

Die Fragen am Anfang sollen Ihnen die Erinnerung an das Thema erleichtern und Sie auf den Hörtext einstimmen. Sie sollten deswegen vor dem Hören bearbeitet werden.

Während des Hörens

Das Symbol

Aufgabe durch und hören Sie danach den Text. Bei einigen Aufgaben ist es auch sinnvoll, zuerst selbst Vermutungen anzustellen und sie während des Hörens zu überprüfen.

»
»

zeigt Ihnen die Höraufgaben an. Lesen Sie sich zunächst die komplette

Nach dem Hören

In der Regel finden Sie zum Schluss eine Aufgabe, die Sie frei, also ohne den Hörtext, beantworten können. Sehen Sie noch einmal im Kurs- und Übungsbuch nach, wenn Sie unsicher sind.

Lösungen und Transkriptionen

Die Lösungen zu den Aufgaben finden Sie am Ende. Außerdem können Sie bei Unklarhei- ten auf die Transkriptionen im Kurs- und Übungsbuch zurückgreifen.

Wir wünschen Ihnen Spaß und Erfolg!

Das Autorenteam und der Verlag

Ihnen Spaß und Erfolg! Das Autorenteam und der Verlag © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008

© Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 | www.klett.de | Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten.

45 Stunden Deutschland Arbeitsblätter zur Audio-CD, A08034-67524601

Demokratie und Gewaltenteilung

1 Demokratie: Was fällt Ihnen dazu ein? Notieren Sie.

Demokratie
Demokratie
»
»

2 Worüber wird gesprochen? In welcher Reihenfolge kommen die Stichwörter unten vor? Lesen Sie und hören Sie dann den Text. Notieren Sie.

vierte Gewalt

Parlament

Sie dann den Text. Notieren Sie. vierte Gewalt Parlament Herrschaft des Volkes 1 Opposition Gewaltenteilung

Herrschaft des Volkes

1

Sie. vierte Gewalt Parlament Herrschaft des Volkes 1 Opposition Gewaltenteilung Volksvertreter » 3 Was sagt der

Opposition

vierte Gewalt Parlament Herrschaft des Volkes 1 Opposition Gewaltenteilung Volksvertreter » 3 Was sagt der

Gewaltenteilung

Parlament Herrschaft des Volkes 1 Opposition Gewaltenteilung Volksvertreter » 3 Was sagt der Abgeordnete Herr Meier

Volksvertreter

des Volkes 1 Opposition Gewaltenteilung Volksvertreter » 3 Was sagt der Abgeordnete Herr Meier über die
»
»

3 Was sagt der Abgeordnete Herr Meier über die drei Gewalten im Staat? Wer übt sie aus? Hören Sie den Text noch einmal. Verbinden Sie.

Sie machen die Politik und müssen sich dabei an die Gesetze halten.

Exekutive

Sie wachen über die Gesetze.

Legislative Gerichte Judikative der / die Bundeskanzlerin und die Regierung Es schlägt neue Gesetze vor
Legislative
Gerichte
Judikative
der / die Bundeskanzlerin
und die Regierung
Es schlägt neue Gesetze
vor und stimmt darüber ab.

Parlament

»
»

4 Was sagt die Reporterin über die vierte Gewalt? Hören Sie das Ende noch einmal und notieren Sie.

Track 1

? Hören Sie das Ende noch einmal und notieren Sie. Track 1 5 Woran erkennt man

5 Woran erkennt man einen demokratischen Staat? Setzen Sie die passenden Wörter ein.

Opposition

|

Volksvertreter

|

Parlament

|

Macht

|

Mehrheit

Man erkennt einen demokratischen Staat daran, dass

das Volk

 

(1) wählt.

die

(2) entscheidet.

es ein

 

(3) gibt.

es eine

 

(4) gibt.

die

(5) geteilt ist.

es eine   ( 4 ) gibt. die ( 5 ) geteilt ist. © Ernst Klett

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1 Track 2 Im Deutschkurs Rechtsstaatsprinzip Schule oder Familie? Ein Ehepaar aus Hamburg-Wilhelmsburg wurde heute zu

Track 2

Im Deutschkurs

1 Track 2 Im Deutschkurs Rechtsstaatsprinzip Schule oder Familie? Ein Ehepaar aus Hamburg-Wilhelmsburg wurde heute zu
1 Track 2 Im Deutschkurs Rechtsstaatsprinzip Schule oder Familie? Ein Ehepaar aus Hamburg-Wilhelmsburg wurde heute zu

Rechtsstaatsprinzip

1 Track 2 Im Deutschkurs Rechtsstaatsprinzip Schule oder Familie? Ein Ehepaar aus Hamburg-Wilhelmsburg wurde heute zu
Schule oder Familie? Ein Ehepaar aus Hamburg-Wilhelmsburg wurde heute zu einer Geldstrafe von 1000 €
Schule oder Familie?
Ein Ehepaar aus Hamburg-Wilhelmsburg wurde heute zu einer Geldstrafe von
1000 € verurteilt. Die Eltern hatten ihre 15 Jahre alte Tochter mehrere Wochen
nicht zur Schule geschickt. Auf Nachfragen der Klassenlehrerin hatte der Vater
erklärt: „Meine Frau liegt im Krankenhaus, da muss die Tochter im Familienbetrieb
helfen. Unsere Familie ist wichtiger als die Schule.“ Der Schulleiter hat Anzeige
erstattet und …
1
Gegen welche Pflicht wird hier verstoßen?

2 Vermuten Sie: Was erfahren Sie im Hörtext über Rechte und Pflichten in einer Demo- kratie und über den Rechtsstaat? Welche Sätze sind richtig? Kreuzen Sie an.

A
A

In einem demokratischen Staat haben alle Bürger nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.

B
B

In einer Demokratie gibt es nur Rechte, aber keine Pflichten für die Menschen.

C
C

In einem Rechtsstaat müssen sich nur die Bürger an die Gesetze halten. Der Staat kann machen, was er will.

D
D

In einem Rechtsstaat gibt es Rechtssicherheit, weil sich auch der Staat an die Gesetze halten muss.

E
E

In einem demokratischen Staat wie Deutschland sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich.

»
»

3 Überfliegen Sie zuerst den Lückentext. Hören Sie dann die CD. Was sagt der Bun-

desverfassungsrichter über die vier Strukturprinzipien des Grundgesetzes? Ergänzen Sie die fehlenden Wörter.

Der Rechtsstaat ist eines der vier Strukturprinzipien des Grundgesetzes. Die Bun�

desrepublik Deutschland ist nicht nur eine

 

(1), ein

(2) und ein

 

(3),

sondern vor allem auch ein

staates sind neben der Gewaltenteilung die

die

(4). Merkmale des Rechts�

(5) und

(6).

»
»

4 Welchen Artikel im Grundgesetz meint die junge Frau?

» 4 Welchen Artikel im Grundgesetz meint die junge Frau? © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart

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Track 3

Politische und gesellschaftliche Beteiligung

1 Wie kann man in Deutschland am politischen und gesellschaftlichen Leben teilneh- men? Nennen Sie Möglichkeiten und Beispiele.

Man kann an Wahlen teilnehmen, z.B. an den Kommunalwahlen, an Wahlen im

Ausländerbeirat, an der Elternsprecher-Wahl in der Schule.

Track 3

an der Elternsprecher-Wahl in der Schule. Track 3 » 2 Lesen Sie die Fragen und hören
»
»

2 Lesen Sie die Fragen und hören Sie die CD. Notieren Sie die Antworten. In welcher Form nimmt Frau Lebedev am politischen Leben in Deutschland teil?

Welche Möglichkeit hat Herr Nguyen für sich gewählt?

Was empfiehlt die Integrationsbeauftragte Frau Padderatz ausländischen Eltern?

3 Lesen Sie zuerst die Aufgabenteile a, b, c. Hören Sie den Hörtext noch einmal. Was wird thematisiert? Welche Aussagen kommen vor? Kreuzen Sie an.

a Der Ausländerbeirat, z.B. in Rostock,

»
»

soll sich um die Belange der ausländischen Mitbürger kümmern.Kreuzen Sie an. a Der Ausländerbeirat, z.B. in Rostock, » hat keinen Kontakt zu deutschen Politikern.

hat keinen Kontakt zu deutschen Politikern.sich um die Belange der ausländischen Mitbürger kümmern. darf sich nicht nur um die Probleme ausländischer

darf sich nicht nur um die Probleme ausländischer Jugendlicher kümmern.kümmern. hat keinen Kontakt zu deutschen Politikern. hat direkten Kontakt zum Stadtrat und zur

hat direkten Kontakt zum Stadtrat und zur Integrationsbeauftragten.nur um die Probleme ausländischer Jugendlicher kümmern. b Die deutsche Staatsbürgerschaft hat für Herrn Nguyen

b Die deutsche Staatsbürgerschaft hat für Herrn Nguyen folgende Vorteile:

Er genießt Freizügigkeit, kann sich also in Europa frei bewegen.Staatsbürgerschaft hat für Herrn Nguyen folgende Vorteile: Er kann seinen Beruf frei wählen und ausüben. Er

Er kann seinen Beruf frei wählen und ausüben.Freizügigkeit, kann sich also in Europa frei bewegen. Er ist ein gleichberechtigter Staatsbürger mit allen

Er ist ein gleichberechtigter Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten.bewegen. Er kann seinen Beruf frei wählen und ausüben. Er darf er an allen Wahlen (Bund,

Er darf er an allen Wahlen (Bund, Länder, Gemeinden) teilnehmen.Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. c Eltern sollten sich im Kindergarten und in der Schule

c Eltern sollten sich im Kindergarten und in der Schule ihrer Kinder engagieren,

um die Kinder zu unterstützen.im Kindergarten und in der Schule ihrer Kinder engagieren, weil sie selbst dabei viel Neues erfahren

weil sie selbst dabei viel Neues erfahren können.ihrer Kinder engagieren, um die Kinder zu unterstützen. weil sie dort viele Menschen kennenlernen können. weil

weil sie dort viele Menschen kennenlernen können.weil sie selbst dabei viel Neues erfahren können. weil Kindergärten und Schulen das Engagement der Eltern

weil Kindergärten und Schulen das Engagement der Eltern brauchen.können. weil sie dort viele Menschen kennenlernen können. © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 |

© Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 | www.klett.de | Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten.und Schulen das Engagement der Eltern brauchen. 45 Stunden Deutschland Arbeitsblätter zur Audio-CD,

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1 Nationalsozialismus Track 4 Track 4 Im Deutschkurs 1 Was ist in der Zeit des Nationalsozialismus

Nationalsozialismus

Track 4 Track 4 Im Deutschkurs
Track 4
Track 4
Im Deutschkurs

1 Was ist in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland passiert? Was haben Sie behalten? Notieren Sie.

»
»

2 Wer trifft welche Aussage? Lesen Sie zuerst die Sätze, hören Sie dann die CD. Kreuzen Sie die richtige Person an.

   

Herr Kowalski

Ayşe Çakir

Lily Wagner

Herbert Meier

(Gedenkstätte

Auschwitz)

1.

Den meisten Menschen ging es damals wirtschaft� lich sehr schlecht.

       

2.

Die Demokratie in der Weimarer Republik war zu schwach.

       

3.

Schon wenige Wochen nach seiner Wahl zum Reichskanzler gab es keine Gewaltenteilung mehr in Deutschland.

       

4.

Die Nazis haben alle kriti� schen Zeitungen verboten.

       

5.

„Kauft nicht bei Juden!“ stand auf dem Schaufens� ter. … Wenig später muss� ten alle Juden den gelben Judenstern tragen.

       

6.

Ab 1941 haben die Nazis Juden aus ganz Europa in die Konzentrationslager gebracht.

       

3

Lesen Sie die Fragen. Was ist richtig? Kreuzen Sie an. Hören Sie nun den ersten Teil des Textes (bis Lily Wagner). Waren Ihre Antworten richtig?gebracht.         3 1. Warum haben viele Deutsche Hitler gewählt? a Weil sie

1. Warum haben viele Deutsche Hitler gewählt?

a Weil sie glaubten, dass es ihnen dann besser gehen würde.

b Weil sie von Anfang an überzeugte Nationalsozialisten waren.

sie von Anfang an überzeugte Nationalsozialisten waren. © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 | www.klett.de

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Track 4

Track 4

2. Warum konnte Hitler in so kurzer Zeit aus Deutschland eine Diktatur machen?

a Weil alle Parteien damit einverstanden waren.

b Weil die Weimarer Verfassung nicht so geschützt war wie das Grundgesetz heute.

3. Warum hatten Hitler und seine Partei allein die Macht in Deutschland?

a Weil alle anderen Staatsorgane freiwillig auf die Macht verzichtet haben.

b Weil Hitler die Gewaltenteilung abschaffte.

4 Woran erinnert der Auschwitz-Gedenktag? Welche Orte und Formen des Gedenkens kennen Sie noch?

Welche Orte und Formen des Gedenkens kennen Sie noch? © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008

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1 Deutschland nach 1945 TrackTrack 45 Track 5 Im Deutschkurs Ost-Berlin, den 13. August 1955 Liebe

Deutschland nach 1945

TrackTrack 45 Track 5 Im Deutschkurs
TrackTrack 45
Track 5
Im Deutschkurs
Ost-Berlin, den 13. August 1955 Liebe Lily, vielen Dank für deinen Brief. Ja, bei uns
Ost-Berlin, den 13. August 1955
Liebe Lily,
vielen Dank für deinen Brief. Ja, bei uns in der DDR
ist vieles ganz anders als bei euch. Seit …
Ich umarme dich herzlich.
Herbert
Bonn, den 1. August 1955
Lieber Herbert,
seit dem Ende des Krieges sind nun schon mehr als
zehn Jahre vergangen. Es hat sich so viel verändert
in Deutschland. Wir hier im Westen …
In Liebe,
deine Schwester Lily

1 Was ist in den Nachkriegsjahren in den beiden Staaten geschehen? Notieren Sie Stich- wörter.

»
»

2 Lesen Sie die Sätze. Hören Sie dann die CD und achten Sie besonders auf die Jah- reszahlen. Notieren Sie zu jedem Ereignis das richtige Datum.

Die Bundesrepublik Deutschland wird gegründet.

Die Berliner Mauer fällt.

Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende.

In der DDR findet ein Volksaufstand statt.

Die Deutsche Demokratische Republik entsteht.

Die Berliner Mauer wird gebaut.

Republik entsteht. Die Berliner Mauer wird gebaut. © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 | www.klett.de

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Track 5

»
»

3 Hören Sie die CD noch einmal. Achten Sie nun auf die wichtigen Begriffe der deut- schen Nachkriegsgeschichte. Notieren Sie.

Stunde Null,

Track 5

4 Welcher Begriff passt zu welcher Erklärung? Ordnen Sie zu.

Kalter Krieg

|

Wirtschaftswunder

|

Stunde Null

Alliierte Besatzung

|

Trümmerfrauen

|

a Die Zeit unmittelbar nach Kriegsende. Man musste neu beginnen. Man nennt diese Zeit deshalb

b Sie mussten aus Trümmern die Häuser wieder aufbauen. Deshalb nennt man sie

c Nach der Kapitulation am 8. Mai 1945 regierten die vier Siegermächte das Land. Man nennt sie

d Ein anderes Wort für den Ost-West-Konflikt. Ein Wettstreit zwischen Kapitalismus und Sozialismus, aber kein wirklicher Krieg mit Waffen. Dies Zeit nennt man:

e Durch die Wirtschaftshilfe und die freie Marktwirtschaft wurde Deutschland wieder zu einem reichen Land. Für viele Deutsche war das wie ein Wunder. Deshalb spricht man vom

Deutsche war das wie ein Wunder. Deshalb spricht man vom © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart

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Etappen auf dem Weg zur Wiedervereinigung

TrackTrack 46 Track 6 Im Deutschkurs
TrackTrack 46
Track 6
Im Deutschkurs

1

Sommer / Herbst 1989: Was wissen Sie über die Montagsdemonstrationen in Leipzig? Warum protestierten die Menschen am Anfang? Wie veränderten sich die Proteste?

2

»
»

Von welchen Ereignissen sprechen die Leute? Hören Sie den Text. Schreiben Sie neben jeden Satz das passende Ereignis.

 

Wiedervereinigung

|

Fall der Berliner Mauer 40. Jahrestag der DDR

|

Montagsdemonstrationen

|

a

„Wir wollten bleiben und das Land verändern. Deshalb haben wir gegen die Regierung

protestiert.“

 

b

„Das hat die Regierung mit Militärparaden gefeiert.“

 

c

„Und ich habe das Ganze nur im Westfernsehen gesehen. Aber ich hatte Tränen in den

Augen.“

d

„Aber es hat ja geklappt. Die Feierlichkeiten am Brandenburger Tor haben wahrschein-

lich die meisten von uns noch vor Augen.“

 

3

»
»

In den Sätzen unten sind falsche Informationen. Korrigieren Sie die Angaben. Hören Sie dann den Text noch einmal. Ist jetzt alles richtig?

 

a

Im Sommer 1998 wollten viele DDR-Bürger ihr Land verlassen, um in der Bundesre- publik Deutschland zu leben.

b

Am 7. Oktober 1989 war der 50. Jahrestag der DDR.

 

c

Am 9. November 1989 fand der Bau der Berliner Mauer statt. Seitdem teilt die Mauer die Stadt nicht mehr in zwei Teile.

d

Seit dem 1. Juli 1990 konnten die Menschen in der DDR mit Euro bezahlen.

 

e

Im Zwei-plus-Fünf-Vertrag erklärten die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs, dass sie mit der Deutschen Einheit einverstanden sind.

4

»
»

Erinnern Sie sich an den Text der deutschen Nationalhymne? Können Sie ihn zur Melodie aufsagen?

„Wir sind das Volk!“ „Wir sind ein Volk!“
„Wir sind das Volk!“
„Wir sind ein Volk!“
aufsagen? „Wir sind das Volk!“ „Wir sind ein Volk!“ © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008

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Track 7

Bildung und Gleichberechtigung

1 An diesem Satz stimmt etwas nicht. Können Sie ihn richtig formulieren? Nur Möglichkeit gibt den Menschen die Bildung, am gesellschaftlichen Leben intensiv teilzunehmen.

Track 7

am gesellschaftlichen Leben intensiv teilzunehmen. Track 7 » 2 Lesen Sie die Wörter unten und hören
»
»

2 Lesen Sie die Wörter unten und hören Sie den Text. Worüber wird gesprochen? Bringen Sie die Begriffe in die richtige Reihenfolge.

Bildungschancen

1 Rollenbilder

Erziehungin die richtige Reihenfolge. Bildungschancen 1 Rollenbilder lebenslanges Lernen Ausbildung Integration » 3 Zu wem

lebenslanges Lernen

1 Rollenbilder Erziehung lebenslanges Lernen Ausbildung Integration » 3 Zu wem gehört welche Aussage?

Ausbildung

1 Rollenbilder Erziehung lebenslanges Lernen Ausbildung Integration » 3 Zu wem gehört welche Aussage? Lesen Sie
1 Rollenbilder Erziehung lebenslanges Lernen Ausbildung Integration » 3 Zu wem gehört welche Aussage? Lesen Sie

Integration

Erziehung lebenslanges Lernen Ausbildung Integration » 3 Zu wem gehört welche Aussage? Lesen Sie die Sätze
»
»

3 Zu wem gehört welche Aussage? Lesen Sie die Sätze und versuchen Sie, die feh- lenden Wörter zu ergänzen. Hören Sie dann den Text noch einmal. Waren Ihre Vermu- tungen richtig?

Reporterin

In Deutschland haben Männer und Frauen dieselben

Frauen wollen heute

(1).

(2) und

(3) sein.

Früher haben vor allem die Männer das Geld verdient. Aber die

 

(4)

und

(5) haben sich verändert.

Frau Jafari

Meine Eltern haben früh erkannt, dass Bildung der Schlüssel zur

(6)

ist. Vieles ist leichter, wenn man

(8) hat.

(7) spricht und einen guten

Herr Karpow

In Deutschland ist die

(9) freier als in Kasachstan.

Reporterin

(10) und

(11) sindsind wichtigewichtige ErzieErzie��

hungsziele. Für den Bildungserfolg ihrer Kinder sind vor allem die

(12)

verantwortlich.

Herr Karpow

Ich habe verstanden, dass ich selbst für meine Noten

(13) bin.

4 Wie ist das Schul- und Bildungssystem in Deutschland aufgebaut? Beschreiben Sie.

Bildungssystem in Deutschland aufgebaut? Beschreiben Sie. © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 | www.klett.de

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1

1 TrackTrack 48 Track 8 Im Deutschkurs Religion und Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens 1 Stellen
TrackTrack 48 Track 8 Im Deutschkurs
TrackTrack 48
Track 8
Im Deutschkurs

Religion und Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens

1

Stellen Sie sich vor: Meikes Eltern fragen Sie um Rat. Wie antworten Sie? Welche Prin- zipien gelten in Deutschland? Notieren Sie.

2

»
»

Lesen Sie zuerst die Aussagen. Hören Sie dann den Text: Sie hören fünf Personen:

ein evangelisches Mädchen (Elena), ein katholisches Mädchen (Julia), die Reporterin, eine Pfarrerin und einen muslimischen Jungen (Deniz).

Wer sagt was? Ordnen Sie die Sätze zu.

 

1. Kompromissbereitschaft und Toleranz sind sehr wichtig.

2. Man sollte anderen Menschen helfen und nicht nur

 

an sich selbst denken.

3. In Deutschland darf jeder seine Religion frei wählen.

 

4. Glaube und Religion geben meinem Leben einen Sinn.

 

5. Die christliche Religion ist wichtig für die Werte in Deutschland.

 

6. Religionsunterricht ist in Deutschland keine Pflicht.

 

3

»
»

Lesen Sie die Fragen und hören Sie den Text noch einmal. Beantworten Sie die Fragen.

a

Welche Religion haben die meisten Menschen in Deutschland?

 

b

Welche Einrichtungen finanziert die christliche Kirche in Deutschland?

c

Wer entscheidet, ob ein Kind am Religionsunterricht teilnimmt oder nicht?

d

Über welches Problem spricht der muslimische Junge? Wie wurde das Problem gelöst?

4

Was bedeutet das Toleranzprinzip? Wo ist es wichtig? Was fällt Ihnen zu diesem zent- ralen Begriff ein. Schreiben Sie.

Meike: Ich komme aus einer katholischen Familie und wurde religiös erzogen. Vor einem Jahr habe
Meike: Ich komme aus
einer katholischen Familie
und wurde religiös erzogen.
Vor einem Jahr habe ich
mich aber total verliebt und
will nun zum Islam konver-
tieren, da es für meinen
Freund sehr wichtig ist.
konver- tieren, da es für meinen Freund sehr wichtig ist. © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart

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Lösungen

Lösungen

Track 1

 
Track 1  

2 richtige Reihenfolge: Herrschaft des Volkes, Volksvertreter, Parlament, Opposition, Gewaltenteilung, vierte Gewalt

3 Judikative; Gerichte; Sie wachen über die Gesetze / Exekutive; der / die Bundeskanz� ler / in und die Regierung; Sie machen Politik und müssen sich an die Gesetze halten. / Legislative; Parlament; Es schlägt neue Gesetze vor und stimmt darüber ab.

4 Das sind die Journalisten und die Presse. Sie haben in der Demokratie eine wichtige Funktion. Sie berichten kritisch über die Politik und kontrollieren damit auch die Regierung.

5 (1) Volksvertreter, (2) Mehrheit, (3) Parlament, (4) Opposition, (5) Macht

Track 2

 
Track 2  

1 gegen die Schulpflicht

 

2 richtig: A, D, E

3 (1) Demokratie, (2) Bundesstaat, (3) Sozialstaat, (4) Rechtsstaat, (5) Rechtssicherheit, (6) Rechtsgleichheit

 

4 Art. 20, Abs. 4

 

Track 3

 
Track 3  

2

1.

Frau Lebedev ist Mitglied im Ausländerbeirat. Sie setzt sich für die Belange

der ausländischen Mitbürger ein und hat Kontakt zum Bürgermeister und zur Integrationsbeauftragten.

2.

Herr Nguyen kann durch seine Einbürgerung an allen Wahlen teilnehmen. Das ist

ihm sehr wichtig.

 

3.

Frau Padderatz empfiehlt Eltern, sich im Kindergarten oder in der Schule zu

 

engagieren.

 

3

a: Antwort 1 und 4,

b: Antwort 4,

c: Antwort 3

Track 4

 
Track 4  

2

1.

Herr Kowalski; 2. Herr Kowalski, 3. Ayşe Çakir, 4. / 6. Lily Wagner, 5. Herbert Meier

3

1a, 2b, 3b

 

4

vgl. 45 Stunden Deutschland, S. 46

Track 5

 
Track 5  

1 Bundesrepublik: Wirtschaftshilfe (Marshall�Plan), Grundgesetz und Gründung der Bundesrepublik, Wirtschaftswunder DDR: Gründung der DDR, Planwirtschaft (Fünfjahrespläne), Volksaufstand

der DDR, Planwirtschaft (Fünfjahrespläne), Volksaufstand © Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2008 | www.klett.de

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1

1 Lösungen LösungenTrack 4 Im Deutschkurs 2 8. Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende.

Lösungen

LösungenTrack 4

Im Deutschkurs

2 8. Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. / 23. Mai 1949: Die Bundesrepublik wird

gegründet. / 7. Oktober 1949: Die DDR wird gegründet. / 17. Juni 1953: In der DDR findet ein Volksaufstand statt. / 13. August 1961: Die Berliner Mauer wird gebaut. / 1989: Die Berliner Mauer fällt.

3 Stunde Null, Kapitulation, Siegermächte, Kalter Krieg, Teilung Deutschlands, Trümmerfrauen, Marshall�Plan, Wirtschaftswunder, Volksaufstand, Berliner Mauer

4

a: Stunde Null,

e: Wirtschaftswunder

b: Trümmerfrauen,

c: alliierte Besatzung,

d: Kalter Krieg,

Track 6

Track 6

1 Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ protestierten die DDR�Bürger zuerst gegen die politischen Verhältnisse. Sie wollten eine friedliche, demokratische Neuordnung und Reformen. Später stand auf den Plakaten. „Wir sind ein Volk.“ Das Ziel war nun die Wiedervereinigung Deutschlands.

2 a: Montagsdemonstrationen,

b: 40. Jahrestag der DDR,

c: Fall der Berliner

Mauer,

d: Wiedervereinigung

3 richtig: a: Im Sommer 1989,

b: der 40. Jahrestag,

c: war der Mauerfall,

d: mit

D�Mark bezahlen,

e: Zwei�plus�Vier�Vertrag

4 vgl. 45 Stunden Deutschland, S. 26

Track 7

Track 7

1 Nur Bildung gibt den Menschen die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben intensiv teilzunehmen.

2 richtige Reihenfolge: Bildungschancen, Rollenbilder, Integration, Erziehung, Ausbildung, lebenslanges Lernen

 

3 (1) Rechte, (2) berufstätig, (3) unabhängig, (4) Rollenbilder, (5) Werte, (6) Integration, (7) Deutsch, (8) Schulabschluss, (9) Erziehung, (10) Selbstbestimmung, (11) Verantwortung, (12) Eltern, (13) verantwortlich

 

4 vgl. 45 Stunden Deutschland, S. 69

 

Track 8

Track 8

1 Toleranzprinzip, Prinzip der Religionsfreiheit: Glaubens� und Bekenntnisfreiheit (Art. 4 GG), Antidiskriminierungsgebot (Art. 3,3 GG)

2 1. Deniz, 2. Julia, 3. Reporterin, 4. Elena, 5. Reporterin, 6. Pfarrerin

3 a: Christen,

b: Kindergärten, Pflegedienste, soziale Einrichtungen,

c: die Eltern. Ab 14 Jahren können die Jugendlichen aber selbst entscheiden. d: Einrichtung eines Ruheraums.

4 vgl. 45 Stunden Deutschland, S. 18, S. 61

Ruheraums. 4 vgl. 45 Stunden Deutschland , S. 18, S. 61 © Ernst Klett Sprachen GmbH,

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45 Stunden Deutschland Arbeitsblätter zur Audio-CD, A08034-67524601

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