CITTÀ DEL V ATICANO

NR. VII · JULI 2005

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Kernsätze von Kardinal Ratzinger bei der Hl. Messe

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Kernsätze von Kardinal Ratzinger bei der Hl. Messe “Pro eligendo romano pontifice“ am 18. April 2005 Auszüge aus der ersten Predigt des Heiligen Vaters Der Orden gratuliert Papst Benedikt XVI Das Großmagisterium an den Heiligen Vater Erzbischof Leonardo Sandri antwortet auf die Wünsche des Ordens Die Projekte des Jahres 2005 im Heiligen Land

ORDO EQUESTRIS SANCTI SEPULCRI HIEROSOLYMITANI

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„Pro eligendo romano pontifice“
am 18. April 2005 im Petersdom
„... Wie viele Glaubensmeinungen haben wir in diesen letzten Jahrzehnten kennen gelernt, wie viele ideologische Strömungen, wie viele Denkweisen... Das kleine Boot des Denkens vieler Christen ist nicht selten von diesen Wogen zum Schwanken gebracht, von einem Extrem ins andere geworfen worden ... Einen klaren Glauben nach dem Credo der Kirche zu haben, wird oft als Fundamentalismus abgestempelt“ „Wir haben jedoch ein anderes Maß: den Sohn Gottes, den wahren Menschen. Er ist das Maß des wahren Humanismus. »Erwachsen« ist nicht ein Glaube, der den Wellen der Mode und der letzten Neuheit folgt; erwachsen und reif ist ein Glaube, der tief in der Freundschaft mit Christus verwurzelt ist ... Diesen erwachsenen Glauben müssen wir reifen lassen, zu diesem Glauben müssen wir die Herde Christi führen. ... In Christus decken sich Wahrheit und Liebe. In dem Maße, in dem wir uns Christus nähern, verschmelzen auch in unserem Leben Wahrheit und Liebe. Die Liebe ohne Wahrheit wäre blind; die Wahrheit ohne Liebe wäre wie »eine lärmende Pauke« (1 Kor 13,1).“

Summe der humanitären Hilfe im Jahr 2004 Neuer Telefonanschluss des Großmagisteriums Beispiele: wie geholfen wurde So kommt das Geld ins Heilige Land Jerusalem: Musik zum Frieden im österreichischen Hospiz


IMPRESSUM
Großmagisterium des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem 00120 Vatikanstadt

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„ ... Wir haben den Glauben empfangen, um ihn an die anderen weiterzugeben, wir sind Priester, um anderen zu dienen. Und wir müssen Früchte hervorbringen ... Die Frucht, die bleibt, ist daher das, was wir in die menschlichen Seelen gesät haben – die Liebe, die Erkenntnis; die Geste, die das Herz zu berühren vermag; das Wort, das die Seele der Freude des Herrn öffnet.. Brechen wir also auf und bitten den Herrn, er möge uns helfen, Frucht zu bringen, eine Frucht, die bleibt. Nur so wird die Erde vom Tal der Tränen in einen Garten Gottes verwandelt.“ „ ... Aber in dieser Stunde beten wir vor allem inständig zum Herrn, dass er uns nach dem großen Geschenk Papst Johannes Pauls II. wieder einen Hirten nach seinem Herzen schenke, einen Hirten, der uns zur Erkenntnis Christi, zu seiner Liebe, zur wahren Freude führt. Amen.“

Predigt des Heiligen Vaters BENEDIKT XVI.
bei seiner Amtseinführung am Petersplatz, am Sonntag, 24. April 2005:
Und nun, in dieser Stunde, muss ich schwacher Diener Gottes diesen unerhörten Auftrag übernehmen, der doch alles menschliche Vermögen überschreitet. Wie sollte ich das? Wie kann ich das? Aber Ihr alle, liebe Freunde, habt nun die ganze Schar der Heiligen stellvertretend durch einige der großen Namen der Geschichte Gottes mit den Menschen herbeigerufen, und so darf auch ich wissen: Ich bin nicht allein. Ich brauche nicht allein zu tragen, was ich wahrhaftig allein nicht tragen könnte. Die Schar der Heiligen Gottes schützt und stützt und trägt mich. Und Euer Gebet, liebe Freunde, Eure Nachsicht, Eure Liebe, Euer Glaube und Euer Hoffen begleitet mich. Denn zur Gemeinschaft der Heiligen gehören nicht nur die ie verlassen fühlten wir uns nach dem Heimgang von Johannes Paul II., der gut 26 Jahre unser Hirt und Führer auf dem Weg durch diese Zeit gewesen war. Nun hatte er die Schwelle ins andere Leben – ins Geheimnis Gottes hinein überschritten. Aber er ging nicht allein. Wer glaubt, ist nie allein – im Leben nicht und auch im Sterben nicht. Nun konnten wir die Heiligen aller Jahrhunderte herbeirufen – seine Freunde, seine Geschwister im Glauben. Und wir wussten, dass sie gleichsam das lebendige Fahrzeug sein würden, das ihn hinüber- und hinaufträgt zur Höhe Gottes. Wir wussten, wenn er ankommt, wird er erwartet. Er ist unter den Seinen, und er ist wahrhaft zu Hause. ...

Auszüge aus der ersten

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großen Gestalten, die uns vorangegangen sind und deren Namen wir kennen. Die Gemeinschaft der Heiligen sind wir alle, die wir auf den Namen von Vater, Sohn und Heiligen Geist getauft sind und die wir von der Gabe des Fleisches und Blutes Christi leben, ... Die Kirche lebt. Und die Kirche ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem einzelnen den Weg in die Zukunft. Die Kirche lebt – wir sehen es, und wir spüren die Freude, die der Auferstandene den Seinen verheißen hat. Die Kirche lebt – sie lebt, weil Christus lebt, weil er wirklich auferstanden ist. Wir haben an dem Schmerz, der auf dem Gesicht des Heiligen Vaters in den Ostertagen lag, das Geheimnis von Christi Leiden ange-

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schaut und gleichsam seine Wunden berührt. Aber wir haben in all diesen Tagen auch den Auferstandenen in einem tiefen Sinn berühren dürfen. Wir dürfen die Freude verspüren, die er nach der kurzen Weile des Dunkels als Frucht seiner Auferstehung verheißen hat. Liebe Freunde! Ich brauche

in dieser Stunde keine Art von Regierungsprogramm vorzulegen; einige Grundzüge dessen, was ich als meine Aufgabe ansehe, habe ich schon in meiner Botschaft vom Mittwoch, dem 20. April, vortragen können; andere Gelegenheiten werden folgen. Das eigentliche Regierungspro-

gramm aber ist, nicht meinen Willen zu tun, nicht meine Ideen durchzusetzen, sondern gemeinsam mit der ganzen Kirche auf Wort und Wille des Herrn zu lauschen und mich von ihm führen zu lassen, damit er selbst die Kirche führe in dieser Stunde unserer Geschichte.“

Der Orden gratulierte Papst Benedikt XVI.
Unmittelbar nach Wahl Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. entbot der Großmeister des Ordens, Carlo Kardinal Furno folgende Glückwunschadresse:
„Mit großer Freude haben das Großmagisterium, die Statthalter und alle Mitglieder des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem Kenntnis von der Wahl Eurer Heiligkeit auf den Päpstlichen Thron erhalten und entbieten gemeinsam mit mir Eurer Heiligkeit unsere Loyalität, Ergebenheit und Ehrerbietung. Zugleich bekräftigen wir wieder unsere fortgesetzte spirituelle und karitative Hilfe für die christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land. Möge der Herr durch Vermittlung der allerseeligsten Jungfrau Ihrem Pontifikat Gnaden in reichem Maße gewähren. Carlo Kardinal Furno Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“

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Bei seiner Sitzung richtete das Großmagisterium folgende

Ergebenheitsadresse an den Heiligen Vater
Das Großmagisterium des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, das heute in Anwesenheit Seiner Seligkeit Msgr. Michel Sabbah, des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, versammelt ist, wendet am Beginn seines Pontifikates seine demütigen Gedanken dem Heiligen Vater Benedikt XVI. zu und bestätigt erneut seine Ergebenheit gegenüber dem Pontifex, dem Heiligen Stuhl und der Katholischen Kirche. In der steten Verpflichtung des Ordens zur Heiligung alles seiner Mitglieder wiederholt das Großmagisterium seine beständigen Anstrengungen zur Unterstützung aller Werke der Katholischen Kirche im Heiligen Land und betet, dass der Herr dem Land Jesu einen wirklichen Frieden gewähre. Das Großmagisterium des Ordens vom Heiligen Grab erbittet gemeinsam mit allen seinen Mitgliedern, Rittern, Damen und geistlichen Ordensangehörigen, vom Heiligen Vater Benedikt XVI., seinen väterlichen Segen. Carlo Kardinal Furno Großmeister des Ordens Rom, am 11. Mai 2005


Erzbischof Leonardo Sandri vom Staatssekretariat antwortet auf die Wünsche des Ordens
Vatikanstadt, 21. Mai 2005 Euer Eminenz, ich freue mich Ihnen mitzuteilen, das der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. die guten Wünsche und den Ausdruck der Ergebenheit mit großer Freude entgegen genommen hat, die Sie zusammen mit Se. Sel. Msgr. Michel Sabbah, dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, und dem Großmagisterium - auch mit der Versicherung des Gebetes für sein Amt - zum Ausdruck gebracht haben. Dankbaren Herzens und in Kenntnis der Verdienste des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem vertraut Sie der Heilige Vater der speziellen Fürsprache der Gottesmutter an, damit sie Ihre Bemühungen unterstützt und dem großzügigen Dienst am Heiligen Land wertvolle Früchte erblühen lässt. Gerne begleitet Seine Heiligkeit diese Überzeugung mit seinem apostolischen Segen für Eure Eminenz und alle, die mit Ihnen verbunden sind und schließt im Herzen auch die Ritter und Damen des Ordens mit ein. Ich nütze diese Gelegenheit, um Eure Eminenz meiner tiefen Verehrung zu versichern. Erzbischof Leonardo Sandri Substitut des Staatssekretariates

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Die Projekte des Jahres 2005 im Heiligen Land
Wie jedes Jahr, befasste sich das Großmagisterium in seiner Frühjahrs-Sitzung mit den beantragten Projekten. Fünf Projekte wurden genehmigt, der Antrag für den Pfarrsaal von Misdar/ Jordanien, (anteilige Kosten $ 164.000,-) wurde zwar genehmigt, die Arbeiten werden aber erst beginnen, bis die Mieter von zwei Geschäften im Erdgeschoß ausgezogen sein werden.

Die fünf genehmigten Projekte sind:
Beit Jala:
Errichtung eines Pfarrsaales, westlich an das Priesterseminar anschließend $ 215.000 Zusätzlich zu dieser Finanzierung die die Gebäuderenovierung ermöglicht, wird die Regierung der Region Puglia (Italien) dem Patriarchat direkt die Mittel zur Möblierung der Räume und der Badezimmerausstattung des Zentrums zur Verfügung stellen. Diese Kosten waren in dem Vorhaben, das das Patriarchat dem Großmagisterium vorlegte, nicht enthalten. Messbesuch nicht mehr möglich. Daher muss ein kleines Pfarrzentrum (Sakralraum, Versammlungssaal, Sakristei und Priesterwohnung) $ 100.000

Beit Jala:
Renovierung der Seminarräume, um sie auf einen Standar zu bringen, der den heutigen Bedürfnissen entspricht $ 100.000

Mizdar Pfarrsaal
Das Projekt sieht die Errichtung eines Pfarrsaales in einem Gebäude mit vier Stockwerken vor. Die Arbeiten können erst beginnen, sobald die Mieter von zwei Geschäften im Erdgeschoß ausgezogen sein werden $ 164.000 Summe aller Vorhaben $ 629,000

Rafat/Israel:
Renovierung des Jugendzentrums wird von der Norditalienischen Statthalterei bezahlt werden $ 50.000

Muquelbleh/West Bank:
Bau eines Pfarrzentrums. Durch den Mauerbau ist der

Summe der humanitären Hilfe im Jahr 2004
Insgesamt hat das Großmagisterium im Jahr 2004 die Summe von $ 550.000 dem Secretariat de Solidarité für humanitäre Maßnahmen, medizinische Hilfe und Pfarrunterstützungen des Lateinischen Patriarchats zur Verfügung stellen können.

Neuer Telefonanschluss des Großmagisteriums
Wir teilen mit, dass ab dem 1. Juli 2005 die Büros des Großmagisteriums von Borgo Santo Spirito nach Sant’Onofrio al Gianicolo, Piazza S. Onofrio 2, 00165 Rom-Italien umgezogen sind. Die neuen (vorläufigen) Telefonnummern lauten: +39-06-6877632 (Tel. und Fax) und +39-06-6877347 (Tel.). Die E-Mail-Adresse bleibt hingegen unverändert: oessg_gm@yahoo.it.

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Beispiele medizinischen Beistands:

Wie geholfen wurde
umanitäre Hilfe war schon immer ein grundlegender Dienst, den das Lateinische Patriarchat dank der Mittel des Ritterordens vom Heiligen Grab leisten konnte. Im Jahr 2005 werden die aufgestauten und traumatischen Folgen der zweiten Intifada augenfällig und führten zu einem deutlichen Anstieg des Unterstützungsbedarf, vor allem für medizinische Versorgung und Spitalsbehandlung. Durch die zerrüttete Wirtschaft und das Fehlen von Arbeit sind Familien kaum in der Lage, die Grundbedürfnisse an Nahrung, Wohnung und Ausbildung sicherzustellen. In vielen Fällen geht es um schwere Erkrankungen, wie Leukämie oder Krebs, deren Behandlung Medikamente und anhaltende Spitalsbehandlung erfordern. Der Orden vom Heiligen Grab geht auf diese steigende Not ein und sorgt wirksam für eine sorgfältige Prüfung des Bedarfs und hilft den Familien durch eine teilweise Übernahme der medizinischen Kosten. Die Breite der medizinischen Hilfe ufert nahezu aus; hier seien einige Beispiele über die Art der geleisteten Unterstützung kurz angeführt:

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erhalten. So unterzog sich Khaled einer Chemotherapie in einem großen medizinischen Zentrum in Jerusalem. Die Kosten der Behandlung sind enorm. Der Vater, ein Ingenieur, musste bei Khaled bleiben und ist daher arbeitslos. Die Mutter ist bei den anderen kleinen Kindern in Bethlehem. Die Familie hat kein Geld, um die Behandlungskosten zu decken. Das Lateinische Patriarchat hat $ 1.500,- für die Behandlungskosten beigesteuert.

aufgenommen werden musste. Nach seiner Spitalsentlassung musste er drei Monate lang Antivirus-Tabletten nehmen. Die Kosten – jedes Mal $ 100,- – machten $ 9.000,- aus. Das Patriarchat leistete 5.000,- für das, was die Familie nicht decken konnte.

Joseph L. ist ein kleiner Junge von 6 Jahren und lebt in Bethlehem. Seit seinem vierten Lebensjahr leidet er an Leukämie. Joseph hat eine Chemotherapie im Hadassah Hospital in Jerusalem erhalten, aber die Behandlungskosten gehen weit über die finanziellen Möglichkeiten der Familie hinaus. Obwohl Josephs Vater zwei Arbeitsstellen übernommen hat, kann er sich die Kosten für Joseph nicht leisten. Das Lateinische Patriarchat hat $ 5.000,- zur Erleichterung der Spitalskosten zur Verfügung gestellt. George H. benötigte eine
Nierentransplantation, die auch erfolgreich war. Leider erlitt er während der Genesung eine Virusinfektion, die sich wieder auf seine Nieren geschlagen hat, so dass er im Hadassah Hospital in Jerusalem lange stationär

Naser N., ein Junge von acht Jahren, leidet an Mellitus,Typ 1 Diabetes. Zu seiner Behandlung bracht er täglich Insulininjektionen und Feststellung seiner Blutzuckerwerte. Zusätzlich zu den Insulininjektionen nimmt Naser Humalog Insulin zu jeder Mahlzeit und Lantus Insulin am Abend. Die Familie ist kaum in der Lage, für Nahrung und Wohnung aufzukommen und kann für Nasers Medikamente, die für ihn lebenswichtig sind, nicht aufkommen. Vom Patriarchat wurden $ 1.500,- zur teilweisen Kostendeckung geleistet.
Fall ist schwierig, nicht nur durch die Schwangerschaft seiner Frau (mit Vierlingen), sondern auch auf Grund israelischer Aufenthaltsgesetze und Genehmigungen. Tony ist aus Jerusalem und hat einen Identitätsausweis von Jerusalem; seine Frau ist aus Bethlehem. Bei ihrem Zustand musste sie die Vierlinge im Hadassah Hospital in Jerusalem zur Welt bringen, was ihren Babys eine Jerusalem-Identitätskarte verschafft. Wenn jedoch die Babys außerhalb

Tony A.’s

Khaled J. ist ein siebenjähriger Junge, der in Beit Shour lebt und an Leukämie leidet. In Palästina ist eine Behandlung nicht zu

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dieses Gebietes geboren worden wären, verlöre Tony seine Jerusalem-Identitätskarte, die wieder für ihn lebensnotwendig ist, weil er einen Shuttle Service betreibt. Das Spital lehnte die Aufnahme der Mutter ab, solange sie nicht $ 35.000,- im Voraus zahlt. Sie gebar die Vierlinge nach acht Wochen. Der Familie wurden 3.000,- zur Verfügung gestellt.

gewiesen und unter allgemeiner Betäubung einer ERCP-Therapie unterzogen. Dazu brauchte er noch eine Ciproflaxacin-Behandlung, drei Tage vor und nach der Therapie. Durch seine lange Erkrankung und Arbeitslosigkeit kann er die Kosten der ganzen Behandlung nicht aufbringen. Das Patriarchat stellte $ 2.500,zur Verfügung.

lie hat keinerlei Einkommen und konnte die Operation nicht bezahlen. Das Patriarchat unterstützte sie mit $ 913,-.

Sana K. ist eine Frau mittleren Alters aus Zababdeh, einer Gemeinde nördlich von Jerusalem. Sana litt unter schrecklichen Rückenschmerzen; sie wurde einer Computertomographie unterzogen. Dabei stellte sich ein Bandscheibenvorfall heraus, der operiert werden musste. Sanas Familie ist in angespannten wirtschaftlichen Verhältnissen und nicht in der Lage, die Kosten der Operation aufzubringen. Für sie wurde eine Unterstützung von $ 915,- angewiesen.

Sali H. braucht dringend eine Kieferbehandlung, die in zwei Phasen – jede sechs Monate – vorgenommen werden muss. Jeder der zwei Behandlungsschritte kostet $ 600,-. Finanziell ist die Familie sehr schlecht gestellt und kann sich die Behandlung nicht leisten. Sie bracht Hilfe. Das Patriarchat stellte $ 600,- bereit, um der Familie bei der Aufbringung der Zahnarztkosten zu helfen. Laila S. aus Bis Zeit war erst 52 Tage alt. Gleich nach der Geburt befiel sie eine schwere, chronische Diarrhö; sie war dem Tod nahe. Das Baby war sieben Tage im Spital und konnte geheilt werden. Die Eltern kämpfen, um das Nötigste für die Familie aufzubringen und brauchten Hilfe zur Begleichung von Lailas Spitalskosten. Das Patriarchat übergab $ 910,- für das Spital. Gabi F. ist 31 Jahre alt und
leidet an einer schweren Lebererkrankung. Bluttests zeigen, dass er erhöhte Leberwerte hat; seine Lage wird noch dadurch erschwert, dass er unter nächtlichem Juckreiz leidet. Gabi wurde in das Rabin Medial Center ein-

George B., ein 10-jähriger Junge, leidet an Ohr- und Hörstörungen. Zur Behandlung kam er ins Hadassah Hospital, wo er einem CT-Scann unterzogen wurde. Es wurde schwere Mastioditis an beiden Ohren festgestellt, die eine große Operation erforderte. Die Kosten waren außerordentlich hoch; das Patriarchat trug mit $ 689,- bei. Nijmeh F. ist achtzig Jahre alt
und leidet an akuter Colostomie. Sie wurde in Jerusalem zur Spitalsbehandlung aufgenommen, die erfolgreich verlief. Alt und ohne Einkommen – das Patriarchat half ihr mit $ 1.132,-.

Fawzi A. ist 71 Jahre alt und
lebt in Zababdeh. Er war in einen Unfall verwickelt, erlitt schwere Kopfverletzungen, Rippenbrüche und andere schwere Körperverletzungen. Wegen seines kritischen Zustands musste er rasch in das Hadassah Ein-karem Hospital zur Notfallsbehandlung eingewiesen werden. Ihm wurde mit $ 5.000,geholfen.

Raed A. ist ein Arbeiter aus
Beit Shour. Er konnte nicht arbeiten, weil er an schweren Fußkrämpfen litt, die eine Operation erforderten. Durch seinen körperlichen Zustand und seine Beschäftigungslosigkeit konnte er die Operation nicht bezahlen. Ihm wurde mit $ 1.146,- geholfen.

Inas S. ist ein 10-jähriges
Mädchen, das in Beit Shour lebt. Sie kämpft mit Gesundheitsproblemen, die von einer Zahninfektion ausgehen. In den letzten Monaten wurde sie behandelt und braucht jetzt Zahnspangen, um die Fehlstellung der Kiefer, die sich durch die Infektion eingestellt hat, zu beheben. Die Behandlungskosten erreichten $ 2.500,-, das Patriarchat stellte $ 1.000,- zur Verfügung.

Nadia A. litt an Brustkrebs und musste operiert werden. Die Operation verlief erfolgreich, der Tumor wurde entfernt. Die Fami-

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So kommt das Geld ins Heilige Land

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ei vielen Gelegenheiten und Anlässen erhalten die Statthaltereien von ihren Mitgliedern Mittel, wie etwa der Aufnahme in den Orden, Jahresopfer, spezielle Sammlungen, Mess-Stipendien, aber auch bei Rangerhöhungen. Ziel dieser Beträge ist es, ins Heilige Land zu kommen. Die Statthaltereien überweisen sie daher mehrfach während des Jahres an das Groß-

magisterium. Dabei können die

Statthaltereien auch angeben, wofür das Geld verwendet werden soll (zum Beispiel Unterstützung der Schulen, bewilligte Projekte oder Heilige Messen). Sobald das Großmagisterium die Überweisungen erhält, bestätigt sie den Absendern sowohl den Eingang als auch eventuell angegebene Ziele. Das Großmagisterium sorgt dann dafür, dass die gesammelten Beiträge in das Heilige Land geschickt werden.

Diese Beiträge erreichen ungekürzt ihr spezielles Ziel, sobald ein solches von den Statthaltereien angegeben ist. Für jene, die keine spezielle Bestimmung haben, wird der Beitrag für das Heilige Land in Übereinstimmung mit dem Lateinischen Patriarchen verwendet, um die laufenden Kosten des Patriarchats und jene Vorhaben abzudecken, die vom Großmagisterium mit dem Lateinischen Patriarchen besprochen wurden.

Jerusalem: Musik zum Frieden im Österreichischen Hospiz
Junge Israelis und Palästinenser musizierten gemeinsam für katholische Bischöfe

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in für Jerusalem seltenes Ereignis konnte das Österreichische Hospiz im Jänner anlässlich des 5. Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land möglich machen: Israelische und palästinensische Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 19 Jahren gaben gemeinsam mit ihren Lehrern ein Konzert, dessen Repertoire Beethoven, Chopin, Schumann, Bartok, Debussy und Bach umfasste. In seinen Eröffnungsworten sagte Rektor Markus S. Bugnyar, Musik

als gemeinsames, verbindendes Interesse sei das Medium, Menschen zusammenzuführen, die auf anderen Ebenen vieles trennen mag. Das Österreichische Hospiz wolle ein Ort für Menschen sein, um miteinander in Kontakt zu treten und Kontakt zu halten, wenn alle anderen Brücken geschlossen scheinen. Dieser Abend sei ein Zeichen der Hoffnung für eine gemeinsame Zukunft. An dem 5. Internationalen Bischofstreffen nahmen Bischöfe

aus den USA, Großbritannien, Kanada, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Schweden, Österreich und der Schweiz teil. Zu den Gästen des Konzerts zählten aber auch der Apostolische Nuntius, Erzbischof Pietro Sambi, der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michael Sabbah, sein Weihbischof Kamal Bathish sowie der maronitische Erzbischof Paul Nabil Sayah. Auch der österreichische Botschafter Kurt Hengl war anwesend.

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