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Fragen zur Klausurvorbereitung I

Abkürzungen:

bA: biologischer Arbeitsstoff


bS biologische Sicherheitsmaßnahme
G Gesetz
PSA persönliche Schutzausrüstung
TR Technische Regel
V oder VO Verordnung

Fragen Gesetze und Verordnungen allgemein

Benennen Sie Aufnahmepfade für biologische und chemische Arbeitsstoffe beim Menschen,
die zu einer gesundheitlichen Gefährdung führen können

Warum stellt die Bio-Aerosolbildung eine besondere Gefährdung dar?

Bennen Sie Möglichkeiten der Aerosolentstehung im Labor

Wir haben zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Technische Regeln angesehen, die für
die Biotechnologie bedeutsam sind. Sicher können Sie eine Übersicht geben, die eben
genau G, V, TR zu den folgenden Überschriften benennt. Sie können die komplette
Bezeichnung angeben, aber die richtigen Abkürzungen reichen auch, Dort, wo es viele
Verordnungen gibt, nenne Sie hier exemplarisch nur die von uns intensiv diskutierte. Bei den
TR geben Sie nur die Bezeichnung an, keine Nummer, keine Inhalte.

Bereich Arbeitsschutz Umgang mit Gentechnik


Chemikalien
Gesetz(e)
Verordnung(en)
Technische Regeln

Nennen Sie 4 Gesetze und Verordnungen mit Bezug zur Biotechnologie zusätzlich
zur Biostoffverordnung, TRBA und Gentechnikgesetz.

Fragen zum Arbeitsschutzgesetz

Welche Grundpflichten hat der Arbeitgeber nach ArbSchG § 3?


Welche Pflichten haben Beschäftigte nach §15 und § 16 ArbSchG?

Fragen zur Biostoffverordnung

Was versteht man in der Biostoffverordnung unter dem Begriff „biologische


Arbeitsstoffe“? Nennen Sie Beispiele.

Was fällt nicht unter diese Definition (Beispiele)?

Nennen Sie Kriterien zur Beurteilung des Gefährdungspotenzials biologischer


Arbeitsstoffe.

Die Einteilung von Organismen hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials erfolgt nach


BioStoffV §3 in Gruppen. Nennen Sie die Risikogruppen mit den wichtigsten Kriterien
(z.B. Infektionsrisiko, Art der Erkrankung, Schwere, Möglichkeit der
Vorbeugung/Behandlung. Nennen Sie bitte jeweils 1 Beispiel.

Die Einteilung von Organismen hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials erfolgt in 4


Risikogruppen. In welche Risikogruppe ist der Hepatitis B Virus eingeordnet? Wie ist
in dieser Risikogruppe das Gefährdungspotenzial einzuschätzen?

Wann liegen nach BioStoffV, § 2 Gezielte Tätigkeiten vor?

Nennen Sie drei hinreichend unterschiedliche Beispiele für gezielte Tätigkeiten:

Nennen Sie drei hinreichend unterschiedliche Beispiele für nicht gezielte Tätigkeiten

Nach der Biostoffverordnung muss der Arbeitgeber vor Durchführung einer


Gefährdungsbeurteilung bestimmte Informationen einholen. Nennen Sie bitte 4
wesentliche Aspekte.

Wann muss die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden?


Was beinhalten die „Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe (TRBA) und
wer stellt sie auf?

Nennen Sie Punkte, die eine Betriebsanweisung nach TRBA 100 enthalten muss.

Was versteht man unter „Gute Mikrobiologische Praxis“? (TRBA 100, Anhang 1)

Welche Pflichten hat der Arbeitgeber nach der BioStoffV zu erfüllen?

Was ist nach BioStoffV bei der Unterrichtung der Beschäftigten zu beachten?

Wie wird nach BioStoffV eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt?

Was sind nach BioStoffV „Sicherheitsmaßnahmen“?

Benennen Sie die für Schutzstufe 1 geltenden allgemeinen Hygienemaßnahmen


entsprechend den vom Ausschuss für biologische Arbeitsstoffe in TRBA 500 festgelegten
Regeln.

Fragen zum ChemG

Welche Gesetze, Verodnungen und Technischen Regeln sind für den Umgang mit
Gefahrstoffen maßgebend (keine biologischen Arbeitsstoffe)?

In welchen Bereichen ist das ChemG relevant?

Nennen Sie Gefahrenmerkmale nach ChemG §3a Gefährliche Stoffe und gefährliche
Zubereitungen

Welche Angaben sind für die Kennzeichnung von Gefahrstoffen erforderlich?


Fragen zum GenTG

Sind nach Gentechnik-Gesetz gentechnisch veränderte Organismen per se als


gefährliche Stoffe zu betrachten? Begründen Sie bitte kurz Ihre Antwort.

Nennen Sie Gesetze oder Verordnungen mit Bezug zur Gentechnik.

Welche Zwecke verfolgt das GenTG?

In §8 des GenTG ist die Genehmigung, Anzeige und Anmeldung von gentechnischen
Anlagen und erstmaligen gentechnischen Arbeiten geregelt. Was ist bei Errichtung und
Betrieb einer gentechnischen Anlage der Sicherheitsstufe 1
(Genehmigung/Anzeige/Anmeldung) zu welchem Zeitpunkt zu tun?

In §8 des GenTG ist die Genehmigung, Anzeige und Anmeldung von gentechnischen
Anlagen und erstmaligen gentechnischen Arbeiten geregelt. Was ist bei Errichtung und
Betrieb einer gentechnischen Anlage der Sicherheitsstufe 2
(Genehmigung/Anzeige/Anmeldung) zu welchem Zeitpunkt zu tun?

Was versteht man nach §6 GenTSV unter dem Begriff „Biologische


Sicherheitsmaßnahme“? Nennen Sie bitte ein Beispiel für einen
Empfängerorganismus der Sicherheitsstufe 1.

Welche Personen sind in einem Betrieb/einer Universität für die Einhaltung des
Gentechnik-Gesetzes verantwortlich?

Nennen Sie 4 Beispiele für Verantwortlichkeiten des Projektleiters nach GenTG.

Sie müssen folgende gentechnische Arbeit im Hinblick auf die gentechnische


Sicherheitseinstufung bewerten:

Gentechnische Arbeit : Klonierung von Escherichia coli K12 mit Genen aus einer
Genbank von Staphylococcus aureaus zur Herstellung der
Restriktionsendonuklease Sau3A
Spenderorganismus : Staphylococcus aureaus (Risikogruppe 2)

Vektor : Lambdavektor

Empfängerorganismus : Escherichia coli K12 (Risikogruppe 1)

GVO : Escherichia coli K12 mit Fragmenten genomischer DNA


aus Staphylococcus aureaus

Welche Sicherheitsstufe gilt für diese gentechnische Arbeit? Begründen Sie bitte Ihre
Antwort.

Schauen Sie sich ähnliche Beispiele aus der Vorlesung an!!

Wie muss eine gentechnische Anlage gemäß GenTG der Sicherheitsstufe 2


gekennzeichnet sein?

Für ein S2-Labor fordert die GenTSV Anhang III eine entsprechende Ausstattung. Ergänzen
Sie diese in dem folgenden Schaubild hinsichtlich Kennzeichnung, Schleuse, Fenster,
Druck/Belüftung/Filter, Sicherheitswerkbank, Wasch-/Duschgelegenheit, Kleiderwechsel,
Abwasser/Abfall, Autoklav, Abluft- und Abwasserbehandlung, Zellabtrennung, Probenahme,
soweit dies von der GenTSV gefordert wird.

Dito für S1-Labor, S1-Produktion, S2-Produktion