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UV (Unitas Verband)

WKSth

Älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands

Farben: Blau, Weiß und Gold.

Allgemein Eigenschaften:

Geselig, sangfreudig und christlich.

Enthält 40 Vereine.

Besondere Eigenschaften: Nehmen Frauen auf aber gemischte Verbindungen sind im UV nicht
erlaubt.

Prinzipien:

Virtus (Tugend)

Scientia (Wissenschaft)

Amicitia (Freundschaft)

Geschichte:

-Im Jahr 1855 gegründet durch die Gründung der zweiten Unitas Verein In Tübingen (die Erste Unitas
Verbindung wurde 11. Juni 1847 Bonn gegründet als Ruhrania.)

-1875 wurde Unitas Hetania in Würzburg gegründet.

-1938 der Dachverband wurde von NS Regierung als staatsfeindliche Organisation betrachtet.
(Dachverband wurde aufgelöst.)

-1947 Dach Verband neu konstituirt.

Unitas Verbindung in Würzburg:

Unitas Hetania Schellingstrasse, 9


Sondershäuser Verband

Korporationsverband nichtschlagender, musischer und nicht farbentragender, aber farbenfu"hrender


Verbindungen. Die Prinzipien sind:

Lied

Freundschaft

Vaterland

V—g_erbindunen:

- 23 aktive Verbindungen + 8 zusätzliche Philisterverba"nde


- 7 Monobu”nde (6 Männer und eine Damenverbindung) alle anderen sind gemischt
— Die älteste Verbindung des SV ist die Akademische Liedertafel Berlin oder heute auch AMV
Berlin (1856).

Verbandslied:

- 1890 „Stimmt an in hoher Feierstunde” (Melodie von Simon Breu) als Verbandslied
angenommen

_g__0ranisation:

- Jedes Jahr beim Vertretertag wird das neu aktive SV-Präsidium für ein Jahr gewählt (3
Mitglieder, Präside, Schriftwart und Kassenwart)
- VASV = Verband Alter SVer
— Veranstaltungen: Burgfestival, SV—Segeln, Musikwochenende, Fuxenwochenende etc.

Geschichte:

- Der SV wurde 1867 als Kartellverband deutscher Studentengesangsvereine gegründet


(Kartellvertrag zwischen Berlin und München).
- 1897 Namensänderung in Sondershäuser Verband. Der spätere Name kommt von
Sondershausen, hier fand 1894 das erste Kartelltreffen statt.
- 1919 VASV wird gegründet
- 1931 1868 Aktive und über 7000 AHs
- 1949 erster Vertretertag nach dem 2. WK
— 1971 Kieler Beschlüsse: Der aktive SV gibt die Aufnahme von Studentinnen in die
Mitgliedsverbindungen frei. Der VASV lehnt die Beschlüsse generell ab
- 1976 Bonner Beschlüsse: Vollmitgliedschaft der weiblichen Mitglieder wird anerkannt.
- 1992 Studentinnen dürfen ins SV-Pra”sidium (kein x!)
- 1993 Streichung des Männerbundprinzips
- 2007 AMV! Würzburg stellt gesamtes SV-Pra”sidium (AH Köchig, AH Henneberger, ehem. Bbr.
Meier) / vorläufige Aufnahme der Caecilia
- Die erste reine weibliche Damenverbindung wurde am 25. Mai 2007 aufgenommen
Weinheimer Senioren—Convent

Allgemeines

0 Gründung 07.04.1863 in Frankfurt am Main


o 1600 Aktive, 8000 Philister
o 59 Corps an 23 Hochschulen
0 Altherrenverband: Weinheimer Verband alter Corpsstudenten
o Tagung: jährlich auf Wachenburg in Weinheim
o Wahlspruch: Jemer bereit stan! (Immer bereit sein)

Grundsätze:

0 Wie bei KSCV


o Männlich

Organisatin:

o Wie bei KSCV


o Jedoch muss ein SC aus mindestens 2 Corps bestehen
o Leitung wechselt jährlich (SCS wechseln ab und wählen einen Corp der die Leitung
übernimmt)

Geschichte:

o Gründungskontext siehe KSCV


o Schnelle Unterordnung in NS Zeit
o Auflösung 1938, WiedergrÜndung 1949
o Seit 1955 Kartellvertrag mit KSCV

Kösener Raute (Logo des KSCVs Wachenburg (Symbol des WSCs)


Kösener Senioren-Convents- Verband

Allgemeines:

0 Gegründet 15.07.1948 in Jena


0 Dachverband der ältesten Studentenverbindungen in Deutschland, Schweiz, Ungarn
0 2300 aktive Studenten, 13000 Philister

Grundsätze:

0 Mensur (schlagend)
Coleurtragend
Toleranzprinzip
Lebensbundprinzip
Unpolitisch, fördern jedoch hochschulpolit. Engagement der Mitglieder
o Subsidiaritätsprinzip
o Offen für Menschen aller Konfessionen, Ethnien und Herkunft

Organisation

Als nicht eingetragener Verein


Als Dachverband für Corps, dieser werden von sog. Seniorenkonventen vertreten
Mitgliedschaft in mehreren Corps erlaubt (außer in Lebenscorps)
Sitz in Bad Kösen
o Verwaltungsentscheidungen auf Kösener Congress

Geschichte/ Entstehung

o Ende 18. Jhdt.: Kränzchen fordern schriftlich festgesetzte Regeln für studentischen Umgang
-) Zusammenschluss zu Seniorenconvent, erster SC-Comment

o Identität der Corps festigt sich wg. Gemeinsamer Geschichte und politischer Faktoren
(Konflikt mit Urburschenschaft)
o 1818 Erlangen: Saxo-Borussia und Heidelberger SC schlagen Zusammenlegung der Corps vor

o Erster Allgemeiner Seniorenconvent 1821 bei Bad Kösen auf der Rudelsburg
o Gründung 1848 nach Wartburgfest (Reaktion auf nationale/republikanische Stömungen)
o Sukzessiver Kontrollverlust während NS Zeit
o Auflösung 1935, Wiedergru’hdung 1951 auf der Godesburg

0 Kösener Congress von 1954-94 in Würzburger Residenz


o Große Verluste und innerverba"ndliche Spannungen in den 60ern

o Seit 1955 Kartellvertrag mit Weinheimer Senioren-Convent

Interessantes

o 7/13 Reichstagspra”sidenten aus KSCV


o Magazin „Corps“ jählich 4 mal in Kooperation mit WSC
Niclas Klein 06.11.2018

Handout.° VVEDDSt

Allgemeines:
- VVDSt: Verband der Vereine Deutscher Studenten
- Leitspruch: „Mit Gottfür Volk und Vaterland”
- Kooperationsverband mit 40 Mitgliedsverbindungen
- Nichtschlagend oder bandtragend, jedoch farbenführend
(Schwarz-Weiß-Rot)

Struktur:

- Jährliche Verbandstagung mit Vertretern aller Bünde


- Verbandsvorstand/vorsitzender wird gewählt
- Entscheidungen über wichtige Fragen werden getroffen
- Auch einzelne Bünde Demokratisch organisiert (Convente)

Geschichte:

- Gründung 1881 in Berlin, Halle, Leipzig, Breslau


- Wollten keinen Verein in der Studentenschaft, sondern die
Studentenschaft selbst
- Im Jahr 1886 wurde die eigene Verbandszeitung
„Akademische Blätter” gegründet
- 1938: Auflösung durch NS-Regime
— 1950: Wiedergründung

_LPrinziien
-Schwarzes Prinzip, Lebensbund, Politik, Toleranz, Tradition, Wissenschaftlichkeit,
Demokratie und Christliche Werte-

-> Mitglieder sollen ihr erworbenes Wissen in den Dienst der Allgemeinheit stellen und so
die Gesellschaft unterstützen und fördern.
Kartellverband katholischer deutscher
Studentenvereine

_g__Allemeines:

o Gründung in 1863
o Nichtschlagend, Katholisch, Farbentragend
o Keine allgemeine Farbkombination, Schwarz Rot Gold im Wappen
o Wissenschaft-Religion-Freundschaft
o 66 aktive Verbindungen in Deutschland, 51 nur mit AH Verband

Geschichte:

o Gründung in 1863 — Würzburger Walhalla ist Gründungsmitglied


mit Berlin, Köln (Damals in Breslau), Bonn u. Münster
o Anfangs „Kartell Katholischer Studentenverbindungen“
o Aufteilung in „Cartellverband der Katholischen Deutschen
Studentenverbindungen“ und KV
o Zur Zeit des 1. Weltkriegs 51 ordentliche, drei befreundete Vereine
o Nach 1. Weltkrieg Erweiterung nach Österreich
o 1921 Erster Philisterausschuss, Lebensbundprinzip
o KVIer Wilhelm Marx ist Reichskanzler in der Weimarer Republik
o NS-Zeit
o Anfänglicher Wiederstand
o Zusammenschließung mit RKDB
o Bruch mit Österreichischen Vereinen, Neugründung dieser
als ÖKV
o Nachkriegszeit:
o Bekannte KVIer Konrad Adenauer und Joseph Ratzinger
bzw. Papst Benedikt XVI.
o 1968 Reformation, in Sonderfällen werden auch nicht
katholische Christen aufgenommen

____g_____g_KV
Verbindunen in Würzbur:

o Walhalla
o Normannia
o Rheno-Frankonia
Coburger Convent

Steckbrief

° Name: Coburger Convent der akademischen Landesmannschaften und


Turnerschaften an deutschen Hochschulen
° Gründung: 12.05.1951 in Coburg 01.03.1868 gilt als Gründungsdatum
' Farben: weiß-grün-rot-weiß' ‚
° Mitgliedsverbindungen: 92 in 46 Hochschulorten
° Mitgliederzahl: 1638 Aktive — ca.10.000 Alte Herren
° Plichtschlagend und Farbentragend
° Konfessionell ungebunden, unpolitisch
- Wahlspruch: Ehre — Freiheit — Freundschaft — Vaterland

Geschichte

Zusammenschluss aus „Deutsche Landesmannschaft“ und Vertreter-Convent der


Tumerschaften —+ Unterschiedliche Geschichte

Geschichte der deutschen Landesmannschaften

' Versuch der Erstgründung bereits 1858 — tatsächliche Gründung 02.06.1868


o Verwirklichung persönlicher Freiheit im Mittelpunkt
- Wiederholte Auflösungs- und Gründungsakte aufgrund interner Streitigkeiten durch
großes Wachstum
0 Auflösung 1936

Geschichte der Turnerschaft

0 Zusammenschluss aus akad. Turnvereinen durch 4. deutsches Turnfest 1872


- Engagement an Tumfesten (eigene und externe)
- „mens sana in corpore sano“
- Auflösung 1938

Zusammenschluss der Landesmannschaft mit der Turnerschaft am 12.05.1951

Da Coburg hinter eisernem Vorhang : - Hilfe für Kriegsgefangene und Ostflüchtlinge


- nach Wiedervereinigung: Aufbau in neuen BL

Heutige verbindungsinterne Feste: - Coburger Pfingstkongress (2018 zum 150. mal)


- Greifensteintagung (seit 2000)