Sie sind auf Seite 1von 449
Über dieses Buch Dies ist ein digitales Exemplar eines Buches, das seit Generationen in den

Über dieses Buch

Dies ist ein digitales Exemplar eines Buches, das seit Generationen in den Regalen der Bibliotheken aufbewahrt wurde, bevor es von Google im Rahmen eines Projekts, mit dem die Bücher dieser Welt online verfügbar gemacht werden sollen, sorgfältig gescannt wurde.

Das Buch hat das Urheberrecht überdauert und kann nun öffentlich zugänglich gemacht werden. Ein öffentlich zugängliches Buch ist ein Buch, das niemals Urheberrechten unterlag oder bei dem die Schutzfrist des Urheberrechts abgelaufen ist. Ob ein Buch öffentlich zugänglich ist, kann von Land zu Land unterschiedlich sein. Öffentlich zugängliche Bücher sind unser Tor zur Vergangenheit und stellen ein geschichtliches, kulturelles und wissenschaftliches Vermögen dar, das häufig nur schwierig zu entdecken ist.

Gebrauchsspuren, Anmerkungen und andere Randbemerkungen, die im Originalband enthalten sind, finden sich auch in dieser Datei – eine Erin- nerung an die lange Reise, die das Buch vom Verleger zu einer Bibliothek und weiter zu Ihnen hinter sich gebracht hat.

Nutzungsrichtlinien

Google ist stolz, mit Bibliotheken in partnerschaftlicher Zusammenarbeit öffentlich zugängliches Material zu digitalisieren und einer breiten Masse zugänglich zu machen. Öffentlich zugängliche Bücher gehören der Öffentlichkeit, und wir sind nur ihre Hüter. Nichtsdestotrotz ist diese Arbeit kostspielig. Um diese Ressource weiterhin zur Verfügung stellen zu können, haben wir Schritte unternommen, um den Missbrauch durch kommerzielle Parteien zu verhindern. Dazu gehören technische Einschränkungen für automatisierte Abfragen.

Wir bitten Sie um Einhaltung folgender Richtlinien:

+ Nutzung der Dateien zu nichtkommerziellen Zwecken Wir haben Google Buchsuche für Endanwender konzipiert und möchten, dass Sie diese Dateien nur für persönliche, nichtkommerzielle Zwecke verwenden.

+ Keine automatisierten Abfragen Senden Sie keine automatisierten Abfragen irgendwelcher Art an das Google-System. Wenn Sie Recherchen über maschinelle Übersetzung, optische Zeichenerkennung oder andere Bereiche durchführen, in denen der Zugang zu Text in großen Mengen nützlich ist, wenden Sie sich bitte an uns. Wir fördern die Nutzung des öffentlich zugänglichen Materials für diese Zwecke und können Ihnen unter Umständen helfen.

+ Beibehaltung von Google-Markenelementen Das "Wasserzeichen" von Google, das Sie in jeder Datei finden, ist wichtig zur Information über dieses Projekt und hilft den Anwendern weiteres Material über Google Buchsuche zu finden. Bitte entfernen Sie das Wasserzeichen nicht.

+ Bewegen Sie sich innerhalb der Legalität Unabhängig von Ihrem Verwendungszweck müssen Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sein, sicherzustellen, dass Ihre Nutzung legal ist. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Buch, das nach unserem Dafürhalten für Nutzer in den USA öffentlich zugänglich ist, auch für Nutzer in anderen Ländern öffentlich zugänglich ist. Ob ein Buch noch dem Urheberrecht unterliegt, ist von Land zu Land verschieden. Wir können keine Beratung leisten, ob eine bestimmte Nutzung eines bestimmten Buches gesetzlich zulässig ist. Gehen Sie nicht davon aus, dass das Erscheinen eines Buchs in Google Buchsuche bedeutet, dass es in jeder Form und überall auf der Welt verwendet werden kann. Eine Urheberrechtsverletzung kann schwerwiegende Folgen haben.

Über Google Buchsuche

Das Ziel von Google besteht darin, die weltweiten Informationen zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen. Google Buchsuche hilft Lesern dabei, die Bücher dieser Welt zu entdecken, und unterstützt Autoren und Verleger dabei, neue Zielgruppen zu erreichen. Den gesamten Buchtext können Sie im Internet unter http://books.google.com durchsuchen.

-",

--
---
-

-
---

-

» --

--> -
-2.--

--- *

--

--

-

-

- -ºx

- --

«.-- -
.

-

«.w
»

.

-

--
--

.

-

---

-

-

--

-

-

---

-- -

-
--

-

»--

-- . * -

*

-

--

-

:

. - -- --

*

A

-

.

-

- -. - - -

-

.

-

-'

-

-,

-

- -

-

/ -

-

- - v .

-

- -

.

-

-ja

-

--

- -

-

-

V

:

-

.

----

- - * A - . - - -. - - - - . - -

v.

---
--

-

-

- -

--

---

|
--

-- ---

-

---

---

-

>

--

- -

-- ---
--

. -

-- -
--.--
----

- e

--

- --- -

-« - -

-

-- -*

- ---

-- -

--.

3

x---

»

-

---

-zx

A.-

- ---

> --

»

---

-".

-* ---

-

-

--

* - -

-

- -

«'.-*

*

- --«, -

----

.

»

-- - - -

.

*.

--

."

--

-«

-

-*

.

-

>

-W

-

-

-

.

-

-

-

---

-

-

- -- --

-- - --- - -- -s.- . -

--

»

-» --

-

-

-

--

«

-

-

--

-

- e--

- -- - -

-

-/

-

-

-

-

-- - .

-

-T-T -

-

-

-

-

- - - - - - - --

- -- - - -- - - - -

- - -
- - -

- -

-

-

-

Der

CompaßderWei en,

VON

einem Mitverwandten der innern Verfa ung

der ächten und rechten

Frey in ä U r er e y

F

- 2:7

be chrieben;

herausgegeben

-

*

-

-

-

-

-

mit Anmerkungen,

einerZueignungs chrift und Vorrede,

in welcher

die Ge chichte die es erlauchten Ordens, vom Anfang

-

-

einer Stiftung an, deutlich und treulich Ä

und die Irrthümer einiger ausgearteter franz cher Freymäurer-Logen entdeckt werden,

z

-

VON

Ketmia Vere.

K« ró pä. v. r agorz talve, «aj

oxorl« Evró övuxréaßey. Io. I, 5. und das Licht cheinet in der Fin terniß, und die

Fin terniß hat es nicht begriffen. Joh. 1, .

-

Zwote, verbe erte, mit Zu ätzen und Anmerkungen

vermehrte Ausgabe,

von .

.

.

.

Ad a Mah Booz

.

Mit Kupfern. Mit Churfür tl. Säch i cher Freyheit.

Berlin,

bey Friedrich Maurer. 1782.

. . . . Ad a Mah Booz . Mit Kupfern. Mit Churfür tl. Säch i

-

-

-

-

"

/

- -

-

-

-

V

-

-

-

-

-

*

-

------------- * - iAYER S CHE - - E A *** - - ºr- E
-------------
*
-
iAYER S CHE
-
-
E
A *** - -
ºr- E
w-
"R
A
z
", ».
*
G
A- 3 .
z* *
#
A.
Ä
f
Y.
# #
- F ** -
-
* --------
-
* - ***
«*
-
-
- - -
-
-
-
-
- -
-
-
s
-

-

-

- - - » - - - - - - - » - -u -
-
-
-
»
-
-
-
-
-
-
-
»
-
-u
-
,
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
*,
-
--
A
t
-
-
-
--
-
"
-
-
-
s
v
-
-
-
-
-
-
-
.
-
-
-
- - - - - - - - - - - - *, - -- A

Vorerinnerung.

De

gegenwärtiger

Verbe erungen

Schrift betreffenblosdie

Spra

che unddieBerichtigungderangeführ

Stellen;

nicht aber die

Sache

ten

und Anmerkun

elb t.

Die Zu ätze

um Irrthum und

gen aber ind,

Un

vermeiden, mit

recht zu

Klammern

Sternchen bezeichnet.

und

Das Werk

übrigens keine weitere

elb t braucht

Empfehlung.

Der Werth de elben

nicht owohl

durch die

"i t,

fleißige

Nachfrage, als

vielmehr durch

die in

angeführten und mei tens

elbigem

fa t

durch

)( 2

die "i t, fleißige Nachfrage, als vielmehr durch die in angeführten und mei tens elbigem fa

Vorerinnerung.

X

durchgängigfürachtundfas her

kannten Hermeti chen Schrift teller,

und durch das An ehen Sachver tän

digerMänner undgeübterNaturken

ner, hinlänglichent chieden. Füran

dereaber,dieentwedergarnichtsvon

Naturgeheimni en ver tehen, oder nur

Proce e und Sophi tereyenverlangen, i t es nicht ge chrieben. Daß es aber

dem ungeachtet, und vielleicht eben

deswegen, auch eine Feinde haben -

wird, i t ein Schick al, welches es mit

gutenMen chen gemein hat. Hier

Gott- mit empfehleichmich und wmen chenfreunden allenwahren zur

Bruderliebe.

L. im Chri tmonate

178I.

AdaM Birchwood.

<

.

Allen

und wmen chenfreunden allenwahren zur Bruderliebe. L. im Chri tmonate 178I. AdaM Birchwood. < . Allen

.

.

.

:

.

-

-

.

.

-

"

.

-

.

.

.

.

*

.

-

>

-

.

x

-

,

Allen

***

-

e,

-

in un erm geliebten Vaterlande

-

deut cher Nation ich aufhalten

den Wei enmei tern, Söhnen der

Weisheit und ächten Mitver-

wandten des preiswürdig ten ur

alten Ordens dergeprüftenGold

und Ro enkreuzer; widmet die es,

wegen einer Gründlichkeit, Klar heit undDeutlichkeit höch t chätz

bare Werk, zum Zeichen einer le benslänglichen, chuldig tenDank

barkeit, auch brüderlichen Treue,

)( 3

- Liebe

zum Zeichen einer le benslänglichen, chuldig tenDank barkeit, auch brüderlichen Treue, )( 3 - Liebe .

.

---

-

.

Liebe und Werkthätigkeit, als

ein wahrer Frater Ro eae et aureae Crucis.

der Herausgeber.

"Tuv dédorx Yvövx ró «vsºptov

rjç BxotAslxç

-

rä Geoö, Exslvoç dä roç ##a év

trapaßo/ag

ré Tévra yivera. Marc. IV, 11.

Euch i t gegeben, das Geheimnis

des Reiches

Gottes zu wi en; jenen aber, die drau en ind, wiederfähret alles in Gleichni en. Marc.

IV, II.

Hoch

zu w i e n ; jenen aber, die drau en ind, wiederfähret alles in Gleichni

Hºchwürdig te Ober teVor teher!

Hochwürdige Hochwei eObere!

Würdige Lieb te Brüder!

ich die unerfor chliche gött liche Führungen überdenke, mit welchen mich die Vor icht mein

ganzes Leben hindurch geleitet; und

dieWohlthaten erwäge, mit welchen Die elbe mich zu überhäufen gewürdi

get hat; regen ich in meinem Herzen

OC 4

die

erwäge, mit welchen Die elbe mich zu überhäufen gewürdi get hat; regen ich in meinem Herzen

die Triebe der Liebe, Innbrun t,

rei

ne ten Andacht, und tief ten Dankbar- keit gegen den allmächtigen Baumei

ter der Welt.

Ob ich nun chon auf

die er meiner Wander chaft

nicht el

ten durch harte Proben des Kreuzes

geläutert worden, und nicht immer

auf Ro en gegangen bin: o erkenne

ichdochauch hierinne diewunderbare Wege der ewigen Weisheit, welche

in ihrer heiligen Haushaltung beyde

Stra en, zu dem Tempel der himm

li chen owohl, als der natürlichen

Weisheit, mit pitzigen Dörnern zu

be treuen, für gut gefunden hat.

Die

Ab ichten der elb t tändigen

Weis- -

heit hat der Ausgang zu meiner

tenGlück eeligkeit gerechtfertiget.

hat mir auf die em ichern, und

größ-

Sie

un e

Verbrüderung o eig

UN

rer geheiligten

t gerechtfertiget. hat mir auf die em ichern, und größ- Sie un e Verbrüderung o eig

nen Pfade, den Zugang zu derjenigen

Lehr chule eröfnet, welche durch die

höch te Weisheit ge tiftet, durch un vergleichliche Vor ichtigkeit fortge pflanzet, und durch untadelhafte

Recht chaffenheit, bis ans Ende der

Zeiten dauern wird.

Preißwürdig te Väter! Durch

Gott, Dero väterliche Güte, Wohl

gewogenheit, und einen guten Freund,

habe ich das Glück gehabt, ohne mein

Verdien t, auf eine ganz unerwartete

Wei e in den herrlichen Palla t der chönen Natur eingela en zu werden:

Sie haben mir den Weg gezeiget,

wie man Weisheit, Kun t und

Tugend erlangen, Gott gefallen,

und dem nothleidenden Mäch ten

werkthätig dienen könne.

Was

könnte wohl auf der Welt mit die en

)( 5

und dem nothleidenden Mäch ten werkthätig dienen könne. Was könnte wohl auf der Welt mit die

herrli

herrlichen Be chäftigungen verglichen - werden? Welcher chimmernder Schein

vergänglicher weltlicher Kleinigkeiten,

welch blendendes Nichts, öfters ehr

unrichtig ausgetheilter Ehren tellen,

können erleuchteten Augen wohl im

mer o chön und verehrungswürdig

vorkommen, als eben die eWeisheit,

deren Be itz allen Dingen der Welt

weit vorgehet; welche uns zu Freun

den Gottes macht, und uns dieRei

nigkeitder Seelen, langes Leben, und olche zeitliche Güter ver chaffet, die

weder durch Ungerechtigkeit, noch Be

trug; weder durch Wucher, noch Un
C terdrückung der Mitbürger, erpre et

worden; ondern lediglich aus der un er chöpflichen Quelle des göttlichen

Seegens geflo en ind?

erpre et worden; ondern lediglich aus der un er chöpflichen Quelle des göttlichen Seegens geflo en

Wie groß mü en demnach nicht

die Pflichten eines wahren

gers der Weisheit eyn!

Treue, Ver chwiegenheit,

Lehrjün

Gehor am,

Dankbar

keit gegen den

en anbetungswürdige Gnadenwahl,

Gottesfurcht und Men chenliebe

en ihn in allen einen

den Preiß

Allerhöch ten und de

Handlungen be

gleiten, und ein Licht und

des Schöpfers ichtbar und hell chei

nend machen. Ueber

oberwehnte Tu

genden, mit welchen die

Brüder pran

gen mü en, findet ich noch

das un

fühlbare Mittel wider die chädliche

Einräumungen des Hauptfeindes

der

Weisheit und der Seelen, ich

die lobenswürdige Werkthätigkeit.

meyne

Um nun auch in die em

Stücke

meiner Obliegenheit ein Genügen zu

thun, habe ichaufausdrücklichenBe

-

-

meyne Um nun auch in die em Stücke meiner Obliegenheit ein Genügen zu thun, habe ichaufausdrücklichenBe

fehl

fehlhoherObern,die chöne,gründliche

unddeutliche,bisherimverborgenenge

legene Schrift eines un erer würdigen

lieben Mitbrüder, welcher ichzwar dermalen, durch ein pflichtwidriges

Betragen, eine gewi e, in un erm Or-

den con titutionsmäßige Ahndung zu

gezogen,nichtsde towenigerdas gro

eGeheimnis desSteins derWei en,

nach dem allerälte ten, be ten und icher ten Wege derPatriarchen, Egy-

ptierund andererehemaligermorgen,

und mittagländi cher Völker, o klar entdecket,daßnochniedergleichenzum

Vor cheingekommen, vor mirgenom-

men. Ich habe olche aus einerziem

lich fehlerhaften Ab chrift in Ordnung gebracht,mitAnmerkungenundVor rede ver ehen, in welcher ich die Ge

chichte un ers hohen Ordens der

Wahr

Ordnung gebracht,mitAnmerkungenundVor rede ver ehen, in welcher ich die Ge chichte un ers hohen Ordens der

Wahrheit vollkommen gemäß vorge

tragen habe.

Sollte mir das Glück werden,

mit die er meiner, zu Gottes Ehre

und der Erbauung un erer geheiligten

VerbrüderungübernommenenArbeit,

den Beyfall meiner höch t- und hohen

Obern, auch würdigen lieb ten Brü der zu erhalten: o würde ich, we

gen VortrefflichkeitdesWerks, hoffen

können, daß es einen weit ausgebrei

teten Nutzen chaffen, und dazu die

nen würde, die heutigen Naturfor

cher zu überzeugen, daß die auf den

eichten Grund ihrer mechani chen

Weltweisheit gebaute Scheidekun t,

ohnmöglichdiewahre eynkönne; die

verab cheuungswürdigen Sophi ten

würden durch Le ung de elben alle

Hoffnung verlieren, mit ihren gewal

-

cheuungswürdigen Sophi ten würden durch Le ung de elben alle Hoffnung verlieren, mit ihren gewal -

tigen

tigen Stürmen, die Thore des Palº

la ts der chönen Natur zu erbrechen,

und die einmal fe tgegründete Ge etze

der Bewegung

umzukehren; es wür

den zugleich einige wißbegierige Un ter ucher natürlicher Geheimni e er, kennen lernen, was ie von die em

Ge chmeiße zu erwarten haben, mit

hin vom gänzlichen Verderben geret

tetwerden. Endlich macht mich mei

ne Eigenliebe glaubend; es könnten

wenig tensetlichebisherigeFeinde der Weisheit durch die Vorrede einen

be ern und gegründetern Begriff von un ern reine ten und geheiligten Ab ichten bekommen, und nach erlangter

die er Erkänntnis, über uns, als Freun

den Gottes, wie ehemals Balaam

überI rael, tattdesFuchs,den See

genauszu prechen, gezwungenwerden.

-

Wie

Freun den Gottes, wie ehemals Balaam überI rael, tattdesFuchs,den See genauszu prechen, gezwungenwerden. - Wie

gegenwärtig mehr als

Wie es denn

jemals nöthig, wohl von der

Publikum, o

daß das

würklichen Exi tenz,

als

langen Dauer

geheiligten Ver

un erer

brüderung; nicht

minder von derLau

terkeit un erer

reinen Ab ichten

deut

überzeuget, und ehr

lich

viele ausge

artete und in

herum wan

der Irre

dernde Logen

wahren End

von dem

zwecke der

ächten und

rechten Frey

benachrichtiget, und in

mäurerey

dem

geweyhten Tempel

Weisheit das

der

wahre Licht

verlohrne

und das

Wort wieder

angeflam

zu uchen,

werden möchten.

met

-

5ochwür

Sehen Sie al o,

Vor teher!

dig te Ober te

5och

Hochwei e Obere!

würdige

Wür

Brüder! die Er tlinge

dige lieb te

Dankopfers mit gü

meines reine ten

tigen

Hochwei e Obere! würdige Wür Brüder! die Er tlinge dige lieb te Dankopfers mit gü meines

tigen Augen an. Breiten Sie Dero

eegensreiche väterliche Hände ferner,

hin über mich aus, und würdigen

mich Dero Schutzes. Belehren Sie

mich noch weiter aus dem Vorrathe

überfließender Weisheit, mit welchem

Sie dieFreygebigkeitGottesalswah

re Naturprie ter ge albet hat. Ver

be ern Sie die Fehler, welche in die

er meiner Arbeit einge chlichen; auf

In de en

mächtigen Schutz ich Sie aller eits,

Ehrwürdig te Väter! Würdige

lieb te Brüder! in reiner Gottes

furcht und Men chenliebe andächtig t

empfehle, als ein wahrer Frater Ro

eae et aureae Crucis.

daß G.

w. m.

Aus meinem Aufenthalte

den 1oten des I ten Monats

5778. Ketmia Vere.

Vor-

et aureae Crucis. daß G. w. m. Aus meinem Aufenthalte den 1oten des I ten Monats

As ich mich vor einiger Zeit in

nen hie igen Caffeehau e in Ge ell chaft ehr artiger, ehr

Er

barer und gelehrter Männer

befand, traf ich da elb t einen ºt gro em Eifer über die Vorzüge der franzö:

chenFreymäurerey kämpfenden Mitvej

Äder elben an. Er redete von nichts andern,

als von Pofalen, Maulwürfen; Blinden, U.

ºw. welches die gewöhnliche Ausdrücke ind,

eren ich die eirrendeBrüderÄ

Wenn

ie andere Men chen mit ich vergleichen, und

Comp, d, W.

A

elbige

ind, eren ich die eirrendeBrüder Ä Wenn ie andere Men chen mit ich vergleichen, und Comp,

-

2

QVorrede.

elbige erniedrigen wollen; anbey bediente er ich zum öftern des Worts: Maitre Eco ois,

Ich hörte eine

und was dergleichen mehr.

lange Weile gedultig zu, endlich wurde ich der,

für wahre Brüder nicht geziemenden Prahlerey

überdrüßig, gab ein Zeichen, woraus der elbe abnehmen konnte, daß ich elb t ein Mei ter

vom Scheine des Lichts und des verlohr

nen Worts, ja ein be erer Schotti cher Wei

ter als er wäre, und iehe! es ward auf ein

mal eine gro e Stille. Er näherte ich hier:

auf zu mir, bat mich, in eine Loge zu kommen,

und redete kein Wort mehr. Ich erwiederte

ihm mit geziemender Höflichkeit, daß ich ihm für eine gütige Einladung verbunden wäre;

allein, ich hätte chon eit ver chiedenen Jahren keine ihrer Ver ammlungen be ucht: Denn ob ich gleich, lange Zeit nach meiner Aufnahme, ein, auch in einigen franzö i chen Logen als Mitglied aufgenommener, ehr eifriger Frey:

mäurer gewe en, o hätte ich doch, nachdem ich wahrgenommen, daß wenig Nutzen aus ih ren Be chäftigungen zu ziehen, meinen Sinn geändert, ohngeachtet ich jederzeit die chuldig:

te Hoch chätzung für die drey er ten oder engli

chen Grade hege, auch mir gar wohl bekannt, daß alle Sy teme, in dem, was die Hauptgrün de der reinen Sittenlehre, der Freund chaft,

Wohlthätigkeit und Recht chaffenheit betrift,

überein kämen, man auch mit gutem Gewi en nicht agen könnte; daß in ihren Logen derglei:

chen Ausgela enheiten getrieben würden, wie

ihnen

gutem Gewi en nicht agen könnte; daß in ihren Logen derglei: chen Ausgela enheiten getrieben würden,

Vorrede.

»

ihnen ihreFeinde Schuld gäben, o müßte man

vielmehr ge tehen, daß in elbigen nichts wider die Religion, den Staat, oder die guten Sit

ten überhaupt, zumal in denen auf Engländi chen Fuß eingerichteten, vorgenommen würde:

auch zuweilen artige und lehrreiche Lehren aus denen elben zum Vor chein kämen, ja elb t am Fe te Johannis des Täufers, zu London, Am terdam, Hamburg und andern Han ee täd

ten, beträchtliche Almo en unter die Armen al

lerdreyen Religionen ausgetheilet würden. Da aber dennoch das Tichtsbedeutende, oder we nig tens Gleichgültige mehrentheils die Ober

hand hätte, ja leider ogar einige, zumal fran zö i che Logen, in bloße Bachusfe te verwan delt worden a), hätte ich mich ihrer gänzlichent

halten. Der vielen Frazereyen zu ge chweigen,

die mit dem ogenannten Maitre terrible u. d.gl.

getrieben würden, mit der gehörigen Ern thaf tigkeit nicht überein timmeten, ohne Zweifel

durch einige leicht innige junge Petits-Maitres

eingeführetworden, und vermuthlich den Brief

jenes Schweißers 6) an den Herrn von Quin

onat, Prä identen des Parlements von Gre

noble, veranla et haben mögten, in welchem

er unter andern chreibt: daß es ihm unbe

greiflich ey, wie ichvernünftige Leute o un vernünftigen Gebräuchen unterwerfen könn

A 2

ten.

«) S. den neuen Goldmacher, oder das wahre Geheimnis der Freymäurer. Berl. 1770. 8.

S. 99.

5) Ebenda . S. 1oo, u. f.

«) S. den neuen Goldmacher, oder das wahre Geheimnis der Freymäurer. Berl. 1770. 8. S. 99.

4.

Vorrede.

ten. Er chäme ich einer Neubegierde un

gemein, und ob zwar einige Werke ge chrie:

ben, deren gün tige Aufnahme, welche ihnen

von der Welt wiederfahren ey, ihn wohl tolz

hätte machen können: So ey er gleichwohl desfalls au er aller Gefahr, und um ich in

der Demuth zu erhalten, dürfe er nur zu ich

elb t agen: Jch bin ein Freymäurer.

Die e Gedanke ey hinreichend, alle die gute

Mei ung, die er von einem Ver tande fa t en könnte, zu vermindern. Da nun ein

jeder vernünftig denkender Mann chuldig ey,

mit dem Cato, dem ehemaligen römi chen Cen or, ogar einen Zeitvertreib vor den Au

gen der ge cheiden Welt, eben owohl als

eine ern thaften Handlungen zu rechtferti gen; Es auch überdem lächerlich ey, ich mit Erlernung nichts bedeutender Dinge, bey der gro en Kürze die es Lebens, im rechten Ern te zu be chäftigen c): So glaubte

ich, mich von meinen Arbeiten, in Ge ell chaft

d 4behrter, gelehrter und vernünftiger Herren,

als gegenwärtige wären, weit nützlicher erholen.

zu können d).

-

-

Hierzu

c) Ridiculum e t, upervacanea di cere, in tanta temporis ege tate. Seneca.

-

»

d) Hiermit vergleiche man einen höch t merkwürdi

gen Brief, welcher als eine Heylage zum Gberlau itzi chen Magazine, Monat März 1776. er chien, aus welchem ich, wegen einer

Seltenheit und Wichtigkeit, das nöthig te hie

her

-

Monat März 1776. er chien, aus welchem ich, wegen einer Seltenheit und Wichtigkeit, das nöthig te

QVorrede.

5

Hierzu kommt noch, (fuhr ichfort) daß,

obzwar alle Freymäurer überhaupt ihre Sinn

-

-

A 3

:

bilder

her gehörige einrücken will. Gedruckt ohne

Verwilligung der H. Obern der exempl. Prf.

Brth. Paris.

Druckorts i t vor kurzem eine kleine Schrift er

chienen, unter folgendem Titel: Die es zukom me an lhr. H. Chr. Herrn Erne tus a Serpente

Pref. v. Gom

in

Zwar unter Benennung die es

Prepo . d. C. v. Kittl

z,

gleichen Inhaber der Hoh. Com, G z von dem

Herrn Prov. er ter W. R

r.

Gedruckt mit

Verwilligung des L. Clifford und L. Kilmarnoc.

1743. bey Paris mit S

Schriften. Da es je

doch wahr cheinlich i t, daß owohl

er die es Briefes, als der, an dem er gerichtet

der Verfa s

i t, ich in un erm Vaterlande befinden; o hal

ten wir ie billig für ein Product de elben. Sie

enthält, mit Inbegrif des Titelblats, 16 Octav eiten, und die Würde des Tones, aus dem ie

pricht, ent pricht der Wichtigkeit ihres Inhalts

vollkommen. Vielleicht wird derjenige, der die Wichtigkeit eines Buches, blos nach der Größe

und Schwere zu

beurtheilen gewohnt i t, hier

ein Ge icht in höhnende Falten ziehen, und es

wider prechend finden, daß ein Büchelgen von o

wenig Seiten einen wichtigen Inhalt haben kön ne. Aber, er le e nur! Und wenn nicht die o phi ti chen Riegel zank üchtiger Rechthaberey,

alle Eingänge einer Seele, für gemeinnützige

und belebende Philo ophie, gänzlich ver chlo en haben; o wird er gewiß anders urtheilen. Wir

halten

und belebende Philo ophie, gänzlich ver chlo en haben; o wird er gewiß anders urtheilen. Wir

6

Vorrede.

bilder und Hieroglyphen noch

haben,

o

Verz

tehen

halten es für un ere Pflicht, eine

lichere Anzeige des Inhalts die er

viel möglich, mit den eigenen

Worten des Verf. zu thun: wir

etwas um tänd

Schrift, o

nachdrucksvollen

glauben aber

V auch, daß un ere Le er begierig ie elb t kennen zu lernen, als

eyn werden, wozu es wohl

nicht er t un erer Aufforderung einigen liebreichen Vorwürfen,

einem Freunde über die Art

bedarf. Nach

die der Verf.

macht, mit der der

angetragen, und er ein Freymaurer,

Range, d. i.

er offenherzig er al o fort: Die

das wenig Sterb

elbe ihm eine Freund chaft

dabey gewün cht hatte, daß

und zwar ein Maurer vom er ten

ein T. H. eyn möchte, damit mit ihm reden könnte, fährt Freund chaft i t ein Ge chenke,

lichen zu Theil wird, und

welches uns die Müh

eligkeiten die es Lebens auf

Wei e ver üßet; und unter dem

die angenehm te Worte Freund

ver tan

nöthig gehalten,

d. i. ihm

und ihm mein

habe ich bisher etwas Un chätzbares

den, und für unumgänglich

mit einem Freunde laut zu denken,

mein inner tes zu offenbaren,

gutes owohl als mein bö es offenherzig

zu ge

tehen.

Freund die em erhabenen Begriffe

Er entdeckt die Ur ache, warum

ein

etwas unbe

elb t im ganzen vorziehet, in de el

Wie?

etwas ganz an

Maurerey.

kanntes, etwas vielleicht ihm Umfange unüber ehliches, ben fal chen Begriffe von der

fragt er: wenn ein Freymaurer

deres i t, als was Sie glauben?

Wie, wenn

Sie

f a l c h e n Begriffe von der fragt er: wenn ein Freymaurer deres

Vorrede,

7

tehen doch die mei ten nicht das gering te mehr

A 4

VON

Sie ein einziges Mittel mit dem Zwecke des Maurers verwirren? Wie, wenn es Freymau rer giebt, ohne jemals bey der rieten Ob ers vanz aufgenommen zu eyn? Es ind nicht alle Chri ten, die ich o nennen la en; es köns

nen unter Juden, Türken und Heyden NB.

wahre Chri ten eyn. Soll man mit die en vom Chri tenthume und einen Geheimni en

nicht reden dürfen, weil ie durch äußerliche Ce remonien nicht zum Chri tenthume eingeweihet

worden? Der Verf, findet aus die er Ur ache

die Furcht des Freymaurers, offenherzig mit demjenigen zu reden, der nicht ein Glied des

Ordens i t, von Herzen lächerlich. Hermes, Zoroafter, Orpheus, Pythagoras, Plate, und andere Wei en des Alterthums, waren keine

T. H. Ihre wei en Lehren gehen nicht blos den

Orden der Maurer an; ie ind für das ganze

men chliche Ge chlecht. Jeder ächte Sohn der Weisheit kann von ihnen dasjenige lernen, was ihn 1) mit ich elb t, 2) mit den ihn umgebens den Dingen, und 3) mit derjenigen Quelle be

kannt macht, aus welcher alles geflo en i t, und in welche ich alles wieder ergießet.

Würden nicht diejenigen Edlen zu bedauren eyn, die, nach Weisheit begierig, ie nicht eher lernen könnten, als bis ie ich von elb t Blins den die Augen verbinden, und einige ogar

den Buben auf der Ga e bekannt gewordene

Ceremonien und Pantomimen bekannt º.

die Augen verbinden, und einige ogar den Buben auf der Ga e bekannt gewordene Ceremonien und

8 -

QVorrede.

von ihrer wahren Bedeutung, worüber in der That

bis ie ich zu Gliedern einer Ge ell chaft auf nehmen ließen, in welche zu treten jeder Liebha

ber der Weisheit Bedenken trägt; weil er in

ihr öffentliche Bö ewichter findet und gewahr wird, daß verehrungswürdige Brüder des Or dens und Kenner der Geheimni e ich deswegen ihren Kleinigkeiten, Tändeleyen und Schlemme

reyen, entziehen.

Der recht chaffene wird das

durch abgehalten, für ein baares Geld ich den

Namen eines Bruders desjenigen zu erkaufen, der ich in allen Wollü ten und Unreinigkeiten

herum wälzet; wie ein rei endes grimmiges Thier die Un chuld anfällt und zerrei et; und mit einem dreyfach umpanzerten unempfindlichen, Herzen, Witwen und Wai en unterdrücket,

und, tatt ihre Thränen abzutrocknen, ihnen

die elben auspreßt und über ihrenJammer lacht.

Die wahre Weisheit ruhet nicht auf die er

oder jener Ge ell chaft, nicht auf Ceremonien,

nicht auf der Meynung die es oder jenen Ordens;

ie muß das Eigenthum eines jeden Men chen

werden können. Summum enim bonum extrin ecus in trumenta non quaerit, domi colitur, ex e totum e t; incipit fortunae e e ubie tum, i quam partem ui föris quaerit. Die ver

ehrungswürdigen Glieder des wahren Freymau

rerordens verlieren aber nichts von ihrem Wer the, wenn auch gleich Wollü tige und Unreine

ich unter ie mengen; ich verehre ie, nicht weil ie Freymaurer ind, ondern weil ie von edler

Denkungs

unter ie mengen; ich verehre ie, nicht weil i e Freymaurer ind, ondern weil ie von

-

----------

,

Vorrede.

»

Tat nichts betrübters eyn könnte: Und wenn

-

"

-

A 5

chon

Denkungsart be eelt, Weisheit lieben. Denn,

fährt der Verf. fort: in o weit ie olche ind, verehret ie mein durch gleiche Triebe entflamm

tes Herz. Die hierauf folgende begei terteStel. le, in welcher der Verf, die Be chäftigung die er

wei en Freunde, die ihr Lichtgen aus dem uper meßlichen Oceane des Lichtes nähren,entwickelt; die e erhabenen Be chäftigungen, die in for chen

den Unterhaltungenüber die wichtig ten Gegen

tände der Natur, der Theile, und des Ganzen

be tehen, leidet ganz und gar keinen Auszug.

Sie muß beym Verf. elb t nachge ehen werden.

Wie? und wo? ollman nun aber mit dem

-

Lichte absque quo ne loquaris de Deo, mach

der Regel des Pythagoras, und ohne welchem man auch nichts von Gott ver tehen kann, be

kannt werden? Hermes Trismegi tus hatte ei ke Weisheit aus dem großen Buche der Uner

meßlichkeit gelernet; nicht weil er dreymal am

ge chickte ten anpochen konnte, ondern weil er

die dreyfache Kenntniß be aß, die nur allein, von dem Men chen an, bis zum Seraph, eine gei tige Sub tanz würdig be chäftigen kann, be

kam er den Namen: Trismegi t. Und eben

die eErkenntnis muß dergroßePolar tern eyn,

nach welchem alle vernünftige We en ihre Au

gen richten mü en; und wer die e nicht zum

Zwecke hat, be trebet ich nach nichts großem,

nach nichts erhabenem, nach nichts edlem

KeinGeheimniskannetwaswichtigeszumZwecke

ich nach nichts großem, nach nichts erhabenem, nach nichts edlem KeinGeheimniskannetwaswichtigeszumZwecke haben,

haben,

Vorrede.

haben, als das dreyfache Eins. Es kann al o diejenigen, die die en nämlichen großen End

zweck haben, nichts

hindern, ich unter einan

der als Brüder und Freunde zu erkennen, und

ich

dens, zu unterreden. In der vor einigen Jah

ren herausgekommenen Apologie des Grdens der Freymaurer, (welches Büchelgen nachher öfters aufgelegt worden i t) i t S. 23. eine of fenherzigeAnrede eines liebreichenMannes, nicht nur an eine Brüder, ondern auch an Freunde,

entdecken,

die Rechte

über Geheimni e der Natur, nicht eines Or

enthalten, die, ohne Geheimni e zu die ver chwiegen werden mü en, doch

derVertraulichkeit athmet, die ein Freund auf

das Herz eines Freundes hat, wenn er ich mit ihm über Wahrheiten o be pricht, daß ie ein ander ver tehen, und nicht um bloße Worte trei

ten wöllen. Die Sprache derer, die am Tem

pel der Einigkeit bauen, muß eindeutig, und

nicht zweydeutig, oder gar vieldeutig, eyn; ie mü en jederzeit mit den Worten den innern Sinn der elben denken. Die es kann nur alsdenn ge chehen, wenn ie bey jeder Sache 1) die Form, 2) die Materie, und 3) auch die gei tige Kraft denken, welche aus der Materie die Form gebil

det hat. Un ere Le er wi en, daß die Alten,

durch Beobachtung die er Methode, denjenigen Gipfel der Weisheit leicht erlangten, den un ere Philo ophen nicht erreichen können, da ie nur allzuoft den Grund atz verge en, daß wir kein einziges Ding deutlich und be timmt denken, wenn ein einziger von jenen drey we entlichen Pun

en, daß wir kein einziges Ding deutlich und be timmt denken, wenn ein einziger von jenen

SVorrede.

11

Puncten un erer Kenntniß entgehet, und folglich

bey jedem Schritte in einem fin tern Chaos von ungewi en Worten und Ausdrücken herumtaps pen. Der Verf. fordert zum Schlu e einen Freund auf, bey ihren chriftlichen Unter redungen, jene drey Stücke zum Probier teine der Worte und Ausdrücke anzuneh men; indem man das nur zu kennen glaubet,

aber nicht würklich kennet, was man nicht der

Kraft und Materie nach ein iehet, die ich zu

die er

fährt er fort, ey mit Ihrer Genehmhaltung der er te Gegen tand un erer Unterredungen. Wir wollen nicht bald von die em, bald von etwas

anderm handeln; ondern mit demjenigen Subs

jecte der Natur den Anfang machen, welches

die Vielheit zur Einheit bringt, das aus Streit

Friede, und das dunkle, chwere und unbekann

Es i t

uns nicht möglich, die von dem Verf. o mei ter haft entwickelten Grundideen vom Lichte: was

es ey; woraus es gebohren oder gemacht wer de; was für eine Kraft das Licht be eelet, und der Materie, woraus es be teht, die Form oder

w. abzu chrei

Ge talt des Lichtes giebt?

ben. Wir ind aber begierig, das Re ultat der

fernern

Unterredungen über die e wichtige Ma

te, helle, leichte und bekannt macht.

oder jener Ge talt gebildet haben. Licht,

terie zu erfahren; und noch nie haben wir höhe re, zugleich aber auch gegründetere, Erwartun gen gehabt. Der Verf. un ers Schreibens cheint eine o freund chaftliche Seele zu haben; alles, was er agt, athmet o ehr diejenige Ver

-

cheint eine o freund chaftliche Seele zu haben; alles, was er agt, athmet o ehr diejenige

traU

I2

Vorrede.

traulichkeitdie tetsdasEigenthumbesredlichen,

recht chaffenen und wei en Mannes

i t, daß uns

ihm eben o

würde, eine

:

/ * alles berechtiget zu glauben, daß

wenig die Bereitwilligkeit mangeln

Meynung öffentlich zurück zu nehmen,

ihm als unrecht bewie en werden ihm am Willen und an Kräften

ihm dem lehrbegierigen Schüler

wenn ie

ollte, als es fehlet, die von

dargelegten

Kr

-

-

t

Wahrheiten mit den tärk ten

Bewei en zu un

- ter tützen.

Er hat es gezeigt, wie gewach en

- er einem Gegen tande,

und wie erfahren er in

Inner ten

der Erkenntnis der Natur und ihres

ey, das für den größten Theil des men chlichen

Ge chlechts, mit einem o dichten Schleyer ver

Kla e von Men

:: hüllt, und gewis derjenigen

*

*

-

-

.

-

3.

.

chen am tief ten verborgen i t, die

alle Welt zu

aller

bereden ucht, daß in ihr ein Reichthum

Schätze zu finden en; da doch niemand

genug i t, um ihre Dürftigkeit

blind

und Blöße nicht

- wahrzunehmen. Möchte doch die ekleineSchrift

vors er te den Nutzen haben, den hohen

er Men chen um einige Octaven

timmen; möchte ie ihnen dann auch

elend die Figur i t, die ie machen,

Ton dies

herunter zu

zeigen, wie

wenn ie

mit. ekelhafter Selb t üchtigkeit

tets von Ge

heimni en, von Kun t und vom Lichte prechen,

und

die mit ihnen verbundenen Begriffe,

ohne das, was die e Wörter ausdrücken,

im minde

-- ten zu ver tehen.

Sie werden ich alsdenn chä

das Vorrecht

beyzule

und Wi en

men, ich und ihrer Ge ell chaft

des Be itzes von Tugend und Weisheit

gen, wenn ie nicht durch Ver tand

chaften

f t des B e i t z e s von Tugend und Weisheit gen, wenn

Vorrede.

I 3

chon ver chiedenee) die elbe damit ent chuldi gen wollten; daß ie, tatt der rechten Bedeu

-

--

tUUg,

chaften die An prüche, die ie machen, behau

pten können. In Wahrheit, es chändet den

Men chen nichts o ehr, als dieunbändige Liebe

zu Tändelenen und läppi chen Kinder piel; die

endlich alles Gefühl für das, was groß, edel

und chön i t, in ihm tödtet, und ihn zum blos

innlichen Thiere herabwürdiget; zum Ge chöpfe, das gleich den Bewohnern der Wälder, ein Haupt tets zur Erde enket, und nie in die Höhe

blicken kann. Wie recht urtheiletBielefeld

von olchen Men chen, wenn er agt:

uns hat der Vor icht Macht in eine Welt ge ezet,

Die jeden, der ie kennt und kennen will, ergötet;

Doch die eWelt i tnichtfürMen chenganz allein,

Auch Thieren räumet ie zugleich den Erdball ein.

Da wir das flüchtge Wildin Bü chen leiden können; Wer würde ThorenauchnichtihrenPlätzvergönnen? -

Theilsthöricht von Natur und theilsmutwillig

blind,

Sind ie ge traft genug, indem ie Thoren ind.

-

Sie ind den Wei en tets, trotz ihrem tolzen

-

Wahn,

So ehr, als wie das Wild den Men chen, unter

-

than.

-

Ich aber hoffe, durch Mittheilung die es lehr reichen unpartheyi chen Schreibens, vielen Le ern kein unangenehmes Ge chenke gemacht zu haben.

e) Unter andern ein gewi er Herr von Rance, in

QVorrede.

I4

mit gedach

wieder eine andere

tung, dennoch

Tableaur verknüpft,

welche, ob ie

ten ihren

ihnen doch

die wahre ey,

in o

»zwar nicht

nicht o lächer:

käme, daß ie

weit zu tatten

angeführte

Schweiz

lich würden,

als der oben

die e Ent chul

zer behaupte:

So i t doch

hinreichend.

Ein fal cher

Be

digung nicht

des Ver tandes,

eine Täu chung

grif i tjederzeit

hartnäckig vertheidigen

wollen,

und, olchey

und Bosheit

der mit Einfalt

i t ein Irrthum,

allerdings nicht

zu billigen i t.

verknüpft, und

in die e Dinge

ver

viele Jahre

Ich bin elb t

o viel draus

klug ge

liebt gewe en,

allein eben

eine be on:

ich, durch

andere, bis

worden, als

Für icht,

der göttlichen

auf an Ver tand

dere Fügung

Art, den rechten

dere und be ondere

der elben

erlangt habe.

nehmlich die

rech

ächten und

Ich lernete

-

ten Freymäurer

genauer kennen.

Nun i t mit den vier

in Vergleichung

zwar ihre Anzahl,

weni:

ziemlich klein,

nichts de to

len übrigen, ger um o

preißwürdiger,

Aufnah

weil ie in

ehr vor ichtig

Mitglieder

zu Werke

me ihrer

zu finden,

wenig Leute

NB.

gehen, indem

Eben dies

zu eyn.

die würdig

eynd, es

be tändigen

Beweg:

ihnen zu einem

es muß

den Höch ten

zu loben, der

grunde dienen,

ie

gewählet

das

vielen andern

hat,

unter o

einer freygebigen

Werkzeug WJen chen

Güte gegen

Sie,

Hier haben

zu eyn

f).

aber kernhafte

Bes

meine Herren!

eine kurze,

chreie

f) Neuer

Goldmacher,

S, 1or.

Hier haben zu e y n f). aber kernhafte Bes meine Herren! eine kurze, c h

QVorrede.

I §

chreibung. Sie i t der Wahrheit vollkommen

gemäß, denn die geheiligte Verbrüderung, von welcher allhier die Rede, i t ehr vortrefflich in ihrer Stiftung, als die ihren Ur prung und

den wei e ten Männern, ja Königen danken hat; ehrwürdig, wegen ihres

grauen Alters, ruhmvoll, wegen ihrer Treue, mit welcher ie in be tändiger Reinigkeit, bis

Fortgang elb t, zu

auf un ere Zeiten fortgedauret hat; heilig, we

gen ihres Eifers in Beförderung der göttlichen

Ehre; lauter, in ihrer Sittenlehre; rein, in

ihren Grund äßen, und erbaulich, in ihrem Le

benswandel. Sie i t ruhmvoll in ihrer Ab- -

icht: Weißheit, Kun t und Tugend zu er langen, Gott zu gefallen, und dem Wäch ten zu dienen. Sie i t nicht weniger wei e

und klug, in ihrer Einrichtung; genau, in Ers füllung ihrer Pflichten; richtig, in Ausübung

ihrer Satzungen; treng, in Be trafung der Uebertreter; liebreich, im Verzeihen, gegen die ihre Fehler erkennende. Sie i t andächtig und

gei treich in ihren Ver ammlungen; ern thaft,

itt am und ordentlich in ihren Uebungen; lehr:

reich, in ihren Abhandlungen; nüchtern und mä ig, in ihren Belu tigungen; fleißig, in ih:

ren zum Nutzen des ganzen men chlichen Ge chlechts gereichenden Arbeiten. Ihre Ver:

ammlungen ind andächtig, denn ie werden

mit dem Lobe Gottes angefangen und mit elbis

gem be chlo en. Sie ind in der That die

Werkzeuge der freygebigen Güte Gottes

gegen die Men chen; denn ihr s

Ä

recff

-

en. Sie ind in der That die Werkzeuge der freygebigen Güte Gottes gegen die Men chen;

16

Vorrede:

treckt ich auf alle Glieder des Staats, durch ihre geläuterteGrund ätze wird der Ackersmann

klüger und arbeit amer; der Bürger fleißiger, ruhiger und zufriedener; der Soldat tapferer; der Richter und Beamte getechter und uneigen- -

nütziger; der Hofmann ein Rivera und weni ger denen Kleinigkeiten ergeben, der Rechtsge

lehrte verlieret durch ie die Zank ucht und Ra buli terey; der Arzt lernet durch elbige iche re Schritte machen, und eine Kranken mit

unfehlbarer guter Würkung zu heilen; und

endlich kann derPhilo ophvöi ihnen die Eror

W ei men bekommen, mit "pelchen er die bunt--

chäckigte kleine Ge pen tet der Atomen vertrei

ben, und lauter gute, reine, und höch twirk

ame Gei ter in die Naturlehre und Weltweis heit einführen kann. Ich erinnere mich, be reits vor vielen Jahren von einem guten Freun de eine Vergleichung gehöret zu haben, die un vergleichlich i t. Er agte nämlich, ihm käme die e Ge ell chaft gleich am als ein irdi ches Pa

radies vor, vor welches Gott einen Cherub mit

einem feurigen Schwerdte ge tellet, jene Ver

wegene abzuhalten,welche, mit allen ieben

Tod ünden ange teckt, dem in elbigem gepflanz ten Baume des Lebens ich zu nähern, erküh

nen würden.

Was nun endlich die Gelahrtheit insbe

ondere betrift, mit welcher die er erlauchte Or den pranget, o i t die elbe eben o, wie alle de en übrige Vorzüge, nicht dem gering ten

Zweifel ausge ezet. Sie bedenken nur elb t,

v

WMß

o, wie alle de en übrige Vorzüge, nicht dem gering ten Zweifel ausge ezet. Sie bedenken

Vorrede.

17

was o viele wei e Männer durch ver chiedene

Jahrtau ende, die Tag und Nacht tudiren, und ich unter einander ihre Gedanken und Er

fahrungen offenherzig mittheilen, owohl in peculativen als prackti chen Wi en chaften werden ausrichten können; und daß ie alle

gelehrte Ge ell chaften, die jemals gewe en, noch ind, und künftig eyn werden, übertreffen mü

en. Es i t demnach der Lob pruch, den ihr ein ungenannter neuer Schrift teller giebt, kei:

nesweges zu weit ausgedehnet oder übertrieben:

Von euch, ( chreibt er) o

ihr in Wahrheit

glückliche, die ihr die obern Wä er mit den untern, mittel t der Ve te zu verbinden im Stande gewe en eyd; von euch, die ihr die Ge chicklichkeit erlangt habt, die Erde mit

Feuer zu wa chen, und mit Wa er zu bren:

nen, hernach zu ublimiren, von euch, age ich,wird alleDunkelheit fliehen,und alleArten

der Ehre und des Glücks werden euch auf Er

den begleiten. Ihr habt die nicht nä enden obern Wä er ge ehen; ihr habt das Licht mit

euren Händen behandelt; ihr habt gezeigt,

daß ihr die Wi en chaft habt, die Luft zu am

men zu drücken; ihr habt die Erde zu nähren,

und ie in Merkur, Salz und gar in Schwer fel zu erhöhen, vollkommen erlernet; ihr habt

den Mittelpunkt erkannt, und daraus die Lich tes trahlen zu ziehen gewußt, und durch das Licht die Fin terniß zu zer treuen, und neues Tageslicht zu ehen. Euch i t der Merkur

geboren, und der Mond befindet ich in euren

Comp, O, W.

B W Häns

Tageslicht zu ehen. Euch i t der Merkur geboren, und der Mond befindet ich in euren

18

Vorrede.

Händen; er i