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P. Schaadt

Gl ü cklich sind . . .
9. Auflage

Stimmen zu diesem B ü chlein


siehe unter:
www. glu ec kli ch - sin d . de
r

Das B üchle in ist in ver sch ied ene n Spr ach en erh ä ltlic h .

Bildnachweis:
Titelbild: Jes us aus dem Film >Jes us < von Cam pus fü r Chr istu s.
Der Film ist in run d 100 0 Spr ach en erh ä ltlic h und zu bez ieh en
bei: Campus fü r Chr istu s, Jes usf ilm - Arb eit , Am Unt ere n Rai n 2 ,
35394 Giessen , Tel . 064 1 - 975 18 - 46 , Fax 064 1 - 975 18 - 40
Bes tell en@ Jes usf ilm .de ode r unte r ww w .Jes usf ilm. de

9. Auflage

ISBN 978- 3- 942632- 00- 3

(mit Staffelpreis)

© P. Schaadt, www.gluecklich-sind.de

Design: krausswerbeagentur.de
Druck: Basse Druck GmbH, 58135 Hagen
Inhatlt

Glücklig sind 5
V. ch w ä re. Gott persönlich kennen
zu lernen ... 7
Gott hat einen Plan für uns... 8

Gott mochte mit uns kommunizieren... 8

Auch wenn ein Mensch meint , selbst in Ordnung


zu sein...
^
Es geht nicht nur um den Schaden in unserem
jetzigen Leben... ^
Wer schon mit Okkultismus zu tun hatte... 19

DieTrennung von Gott muss aufgehoben werden! 20

Wie aber geschieht das ? Was m ü ssen wir tun? 71

Gottes Geschenk heißt Vergebung... ^


Begreifen wir, was das bedeutet ?! 25

Warum gerade Jesus ? ^


ln dem Augenblick, in dem wir dies tun... 29
32
Sicherlich gibt es noch Fragen...
34
Wichtige Aussagen der Bibel
36
Prophetische Voraussagen über Jesus Christus
37
Noch ein historisches BeispiekTyrus
39
CD- und Buchempfehlungen
4
5

Gl ü cklich sind,
die nicht so leben wie die Menschen, die von Gott
nichts wissen wollen.
Gl ücklich sind, die sich kein Beispiel an denen
nehmen, die gegen Gottes Willen verstoßen.
Gl ü cklich sind, die sich fernhalten von denen, die
iber alles Heilige herziehen.
Gl ücklich sind, die Freude haben an den Weisun-
gen des Herrn und dar über nachdenken - Tag und

Sie sind wie B ä ume, die nah am Wasser stehen, die


Frucht tragen jedes Jahr und deren Bl ätter nie ver -
welken. Was sie sich vornehmen, das gelingt.

Ganz anders ergeht es denen, die nicht nach Gott


fragen: Sie sind wie dürres Laub, das der Wind ver -
weht. Vor Gottes Gericht können sie nicht bestehen.
Weil Gott ihnen gleichgültig ist, sind sie von seiner
Gemeinde ausgeschlossen.
Der Herr aber sorgt für alle, die nach seinem Wort
leben. Doch wer sich ihm trotzig verschließt, der
läuft in sein Verderben.
( n a c h P s a l m 1)
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7

Wenn es m ö glich w ä re, Gott persönlich kennen


zu lernen,
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* n die meisten Menschen diese Möglichkeit
v heinlich nutzen wollen, denn Gott selbst hat
i lenschen diese Sehnsucht nach sich, Gott,
\ - egt. Doch leider bleiben viele Menschen an
di unkt stehen und fragen nicht weiter nach
G e strenge religi ö se Erziehung, schlechte
Erfa ungen, Entt ä uschungen, ein übernommenes
Weltbild oder falsche Vorstellungen von Gott kön-
nen Gr ünde hierf ü r sein.

Manche Menschen halten Gott sogar nur für ein Fan-


tasieprodukt, andere wiederum halten ihn für eine
unpersönliche kosmische Kraft. Gott aber ist weder
Fantasie noch kosmische Kraft, sondern er ist ein le -
bendiger, persönlicher und erfahrbarer Gott. Er hat
sich immer wieder in der Geschichte und im Leben
von Menschen finden lassen und zu erkennen ge -
geben und tut dies bis heute.01 Unzä hlige Menschen
haben Gott und sein Wirken persönlich erlebt. Jeder
von uns kann herausfinden, dass er wirklich existiert
( J e r e m i a 2 9, 1 3 - 1 4 ) .
01 mit Gott, A . Jaehn,
» Sprung ohne Fallschirme Bewegende Berichte von Begegnungen
CV Dillenburg, ISBN: 978- 3 - 89436- 589- 9 und »Wunder geschehen - Wahre Geschichten*
Gerth Medien Verlag, ISBN: 9783865915290
8

I Gott hat einen Plan für uns...


Da Gott uns geschaffen hat, hat juten
Plan für unser Leben und m ö c r' 0 lei-
ten, dass sich dieser gute Plan 1 ent-

falten kann.
Gottes Vorstellungen für unser vir tat-
s ä chlich entdecken, aber dazu i seren

Schöpfer erst einmal kennen lerne r, s is s Beste,


was uns geschehen kann, denn nui r w < wirklich,
was gu t un d id ea l f ü r un s is t - auch, was unsere Zu-
ku nf t be tri fft ! Er ha t de n Ü be rb lic k un d w ei ß über alle
Dinge B es ch ei d. Er m öch te un s in je de r Hinsicht zur
Seite stehen . D es ha lb kö nn en w ir un s m it al le m ve r -

trauensvoll an ih n w en de n un d se in en R at ei nh ol en .
Aber wie ?

Gott möch te m it un s ko m m un iz ie re n :
Voraussetzung hierfür is t na t ü rli ch K on ta kt, do ch
Kontakt mit Gott haben wir ni ch t au to m at is ch . G ot t

versucht zwar, zu uns durchz uk om m en , ab er es gi bt


ein Hindernis, das den Empfang er he bl ic h st ö rt.
Mit diesem Hindernis haben wir al le zu tu n - je de r
H in de rn is is t un se r V er -
Mensch auf dieser Erde! D as
sagen, unsere Schuld ( J e s a j a 5 9, 2 ) .
9

o Mensch bricht Gottes Ma ß st ä be und kann


\ on sich aus vor Gott nicht bestehen ( R ö mer

n n ü tzen nichts ( R ö mer 1 , 20 ) . »Wenn wir


in unserem Leben leugnen, betr ü gen
bst und die Wahrheit ist nicht in uns«
1 8 ) . Denn S ü nde ( Schuld ) ist eine Reali -
ä

ter - ohl Gott uns liebt, hasst er doch die Sünde


in unserem Leben. Der Grund ist klar: Sünde trennt
uns von Gott und zerst ö rt unser Leben.

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Die Bibel berichtet, dass die Menschen,
als sie zum ersten Mal w ä hlen konnten ,
ob sie den Willen Gottes tun wollen oder
nicht, es vorgezogen haben, das zu tun,
was sie wollten. Damit haben sie sich ge
gen Gott entschieden.
10

si nd di e M en sc he n ih re ei ge ne n
Seitdem
ge ga ng en . Di e W el t ist au s de n Fu ge n
Wege
, un d wi r f ü hl en un s in ih r ni ch t
geraten
mehr zu Hause.

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Auch wenn ein Mensch meint, selbst in Ordnung


zu sein,
weil er nicht mordet und nicht die Ehe bricht, weil
er weder stiehlt noch betr ügt oder dergleichen, so
wird er doch Tag für Tag schuldig vor Gott, denn
aus seinem Herzen kommen selbstsüchtige Wün-
sche und schlechte Gedanken wie Neid, Eifersucht,
11

Stolz, Hochmut, Habgier, Lü ge, Spott , Verleumdung,


Geiz, Intrige, Aberglaube und vieles mehr ( Markus 7 ,
2 1 - 2 3 ) . Aus dieser nicht gesunden Herzenshaltung

heraus hat der Mensch auch gern seine eigenen Ge -

setze und Lebens regeln entworf en - und zwar vor -


nehmlich solche, die ihm selbst nichts abverlangen
und ihn in seinem Verhalten grunds ä tzlich recht -

fertigen und best ä rken, anstatt ihn zu korrigieren.


Bei etwaigen Verhaltens ä nderungen werden dann
die Lebenss ä tze modifiziert und der neuen Verhal-
tensweise angepasst und nicht umgekehrt - und
dies deshalb, damit man weiterhin vor sich selbst
bestehen und sich als gerecht empfinden kann.

So formt sich jeder Mensch im Grunde genommen


seine eigene Religion, in der er letztlich immer selbst
das Ma ß aller Dinge ist.

Die Bibel aber sagt Folgendes:

»Darin sind alle Menschen


gleich: Alle sind Sünder und haben
nichts aufzuweisen, was Gott
gefallen könnte.« ( R ö m e r 3 , 2 3 )
12

'

Es geht aber nic ht nur um den Sch ade n in uns e -


rem jetz ige n Leb en ,
sondern auch um uns ere Zuk unf t. Die Bib el wa rn ,

eindringlich vor den Konseq uen zen der S ü nde . Sie


spricht eindeutig von der Existenz Sat ans und sei -

nem Machtbereich. Viele Me nsc hen neh me n die Bi -

bel heute nicht mehr ernst. Wenn aber die Aussagen


der Bibel wahr sind, hat das fatale Folgen f ü r diese
Menschen. Sie haben dann irrtümlicherweise ihre
Augen vor der Realitä t verschlossen.

Die Bibel erhebt den Anspruch, Gottes Wort zu sein


und die Wahrheit (=Realitä t) zu beschreiben, und
dies stellt sie auch unter Beweis.

Der deutlichste Hinweis sind ihre zahlreichen pro -


phetischen Vorhersagen über Personen, Lä nder,
St ä dte und Geschichtsablä ufe, die sich seit 3500
Jahren stets exakt und fehlerfrei erfüllen - bis heute. ®

So etwas gibt es sonst nirgends! Dies ist eine der


sichtbaren Bestätigungen dafür, dass die Bibel ein
übernatürliches Buch ist.

»Die Bibel im Test«, Josh


McDowell, CLV, Bielefeld, ISBN: 978- 3 -89397-490-0 und
vgl. » Wozu lebe ich ? Woher komme ich ? Wohin
gehe ich?<, Werner Harke,
erlag TPl (Jugend mit einer Mission), Hurlach, ISBN:
978- 3 -930183- 01-2
13

Die Bibel sagt ü ber sich selbst: » Alle Schrift ist


von
Gott eingegeben« ( 2 . T i m . 3 , i 6 j und »...von Gott
her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen
G e i s t« ( 2 . P e t r u s 1 , 2 0 - 2 1 ) .
Das heiß t also: Der eigentliche Verfasser der Bibel
ist Gott. Er hat sein Wort den menschlichen Autoren
eingegeben und sie beim Schreiben angeleitet.
Und wirklich: Obwohl etwa 40 Mä nner ( u.a. Hirten,
K ö nige, Propheten, Fischer, Handwerker, ein Zollbe -
amter und ein Arzt), die einander gr öß tenteils nicht
kannten, die Bibel in einem Zeitraum von mehr als
1600 Jahren verfasst haben, ist sie ein Werk mit ei-
ner ü berragenden Einheitlichkeit. Vom ersten Buch
Mose bis zur Offenbarung des Johannes greift eine
Aussage in die andere. Wie in einem meisterhaften
Uhrwerk ist ein Bericht mit dem anderen verzahnt.
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1600 Jahre lang wird v öllig einheitlich über Gott, die


Situation des Menschen, die unsichtbare Wirklich-
keit, das Böse, Jesus Christus, den Heiligen Geist so-
wie Umkehr, Schuld und Vergebung gelehrt. All dies
ist einzigartig!

(3)
»Biographie eines Bestsellers «, Karl-Heinz Vanheiden, concepcion Seidel,
Hammer -
br ücke, ISBN: 978-3 -9803330- 2-3

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Stellen wir uns einmal vor, man h ä tte ü bereinen solch
langen Zeitraum die Schriften von Walther von der
Vogelweide , Grimmelshausen , Kleist , Schiller, Goethe,
Heine, Kafka, Hauptmann und B ö ll zusammengetra -
gen, welch eine Sammlung von Schriften w ä re dies
wohl geworden ?!

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Immer wieder hört man, die Bibel sei verfä lscht. Die
meisten Gründe hierfür entstammen der Auffassung,
dass eine fehlerfreie Überlieferung über einen solch
langen Zeitraum nicht möglich sei. Das genaue Ge-
genteil aber ist der Fall: 1947 wurden in den soge-
nannten Qumranhöhlen am Toten Meer verschie-
dene Schriften gefunden, darunter eine vollst ä ndige
Schriftenrolle des Propheten Jesaja.141

M)
»Faszination Qumrarv, Alexander Schick, CLV, Bielefeld, ISBN
: 978- 3- 89397- 382- 8 u.
>Die Schriftrollen vom Toten Meer<, DVD, SCM Hänssler, Art.-Nr.: 210.122.000
15

Diese war 1000 Jahre älter als das bis dahin bekann-
te älteste Manuskript von Jesaja. Beim Textvergleich
dieser beiden Schriftrollen wurde festgestellt, dass
der Inhalt beider Schriften jedoch identisch war.
Noch heute kann man diese Schriftrolle in Israel be-
sichtigen, die dort öffentlich ausgestellt ist.

Die fehlerfreien Abschriften kamen durch die groß e


Ehrfurcht der Juden vor dem Wort Gottes zustande.
Mit groß er Sorgfalt beachteten sie beim Erstellen ei-
ner Abschrift eine Vielzahl von Regeln.16' So wurden
zum Beispiel einzelne Buchstaben oder das Vorkom-
men bestimmter W örter von Abschrift zu Abschrift
überpr üft und gezählt. Stellte sich heraus, dass nur
ein einziger Buchstabe der Abschrift fehlte oder zu
viel war, wurde die gesamte Schriftrolle verbrannt.

Noch heute könnte man die ältesten Abschriften mit


den modernen Bibelü bersetzungen vergleichen und
w ürde dadurch erkennen, dass zwar die Sprache der
heutigen Bibelübersetzungen moderner geworden
ist, der Inhalt der Bibel jedoch sinngem äß gleich ge -

, ISBN: 978 - 3 -89397 -632 -4 u.


( 5)
>Die Fakten des Glaubens< , Josh McDowell , CLV , Bielefeld
. Lindsay , ISBN : 978 - 3-940326 - 75 -1
> Bibel und Wissenschaft - stimmen sie überein ? <, D. G
978 - 3 -89436 - 357 - 4
(6)
»Dauerbrenner Bibel<, H. Jaeger / J .
Pietsch , CV Dillenburg , ISBN :
16

d e rB ib e lb is h e u te n o c n ke in
bl ie be n is t . A uc h ko nn te
Irr tu m na ch ge w ie se n w e rd e n ,
w is se ns ch af tli ch er
w ie de r ve rs u ch t u n d b e h a u p te t
obwohl dies immer
lis ch e A us sa ge n vo n de n w is -
wird. Überall, wo bib
senschaftlichen Ergebnissen a b w ic h e n, m us st e si ch
bisher die Wissenschaft ko rr ig ie re n , n ic h t di e B ib e
Wä hrend der letzten 20 00 Ja hr e ko nn te ke in E xp er
auf irgendeinem G eb ie t a u ch nu r ei ne A us sa ge d e
Bibel widerlegen. W o H is to ri ke r di e g e o g ra fis ch e i
und geschich tli ch e n A n g a b e n zu n ä ch st f ü r fa ls c
hielten st
, e llt e n A rc h ä o lo g e n sp ä te r fe st , d a ss si e ge
nau zu tr a fe n . ( N ä he re s h ie rz u: (7)
) N e ls o n G lu e ck , d e :

beka n n te A rc h ä o lo g e , b e st ä tig te es g le ic h sa m : » K e in
archä ologisch e r F u n d h a t ei ne r B ib e ls te lle je w id e r -
sprochen.«' 81

Es gibt noch weit m e h r G r ün d e, d ie für d ie G e n a u-

igkeit und Glaubwürdigkeit der Bibel sprechen, die


hier aber aus Platzgründen leider nicht aufgeführt
werden können. Hierzu gehören z.ß. auch berech -
tigte Einwä nde gegen die niemals bewiesene Lehre
der Evolution.

, 7i
Und die Bibel hat doch Rechte Werner Keller, Naumann & Göbel Verlagsge -
>

sellschaft mbH, ISBN: 978-3 -625- 10515-2


,8
‘' lch wei ß warum ich 9 be<, P. Little, SCM H ä nssler, ISBN: 978 3 -
' ^ - 7751- 4275-5
17

Der Atheist und Evolutionstheoretiker Arthur Keith


sagte: » Die Evolution ist unbewiesen und unbe -
weisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige
Alternative dazu der Sch ö pferakt eines Gottes ist,
und das ist undenkbar.«

Die Bibel sagt:


* » Weil sie nicht der Wahrheit,
sondern der Lü ge glauben, ü ber-
l ä sst sie Gott ihrem Irrtum.«
( 2. T h e s s a l o n i c h e r 2 , 1 1 )

»Indem sie die Sch öpfung anbe -


teten und nicht den Sch öpfer, haben
sie Gottes Wahrheit verdreht und
ihren eigenen Lügen geglaubt.«
( R ö m e r 1, 2 5 )

Ausführlicheres zum Thema Evolution: 19 a b + c)

Schließlich zeigt sich die Besonderheit der Bibel auch


an ihrer Auswirkung im Leben von Menschen.

19 al
>Creatio<, Alexander v. Stein, Daniel-Verlag, Lychen, ISBN: 3-935955-40-5
b)
»Fragen an den Anfangs Ken Ham u.a., CLV, Bielefeld, ISBN: 978 - 3 -89397 - 279- 1
c)
» Wer bist Du Gott ?<, W. Penkazki, Verlag Das gute Buch, ISBN: 978- 3-87857 - 258-9
r

I 18

lebensveran -
Kein anderes Buch hat je eine solch
, die auf die Aus -
dernde Kraft gehabt. Menschen 1101

sagen der Heiligen Schrift eingehen , werden so ver -

ä ndert, dass sie ihr Leben lang nicht mehr dieselben


sind . Das
( Hesekiei ii , 19 ) geht so weit , dass Kranke
gesund werden ( p s a i m 1 0 3 , 3 ) , Verbitterte lebensfroh
( psaim 147 , 3 ) , Unterdr ückte frei ( Psaim 1 4 6 , 7 - 8 ) , Rebel -

len friedlich, Egoisten selbstlos und Zweifler gewiss.


Eine Kraft, die gerade dann am wirksamsten scheint,
wenn alle menschlichen Möglichkeiten ersch öpft
sind.

Millionen von Menschen haben über die Jahrtausen -


de hinweg aus persönlicher Erfahrung bezeugt:

* »Die Ordnungen des Herrn sind


vollkommen, sie geben Kraft und
Leben. Die Mahnungen des Herrn
sind gut, sie weisen dem klugen Men-
schen den Weg. Die Weisungen des
Herrn sind zuverlä ssig und machen
glücklich.« ( n a c h P s a l m 1 9 , 8 - 9 )

Hof mit Himmel', Stefan Loß (Hrsg.), SCM R. Brockhaus, (Band 1 - 4), ISBN: 978- 3 -
417- 24738- 1 . ISBN: 978- 3-417 - 24835- 7, ISBN: 978- 3 -417- 24914-9 und ISBN
: 978- 3-
417- 24988-0
19

Wer schon mit Okkultismus zu tun hatte,


wei ß, dass auch das B ö se real ist ! Widerg öttliche
n
Quelle versprechen Einblic ke in d ie Z u ku n ft u n d
n
biete zahlreiche H ilf sm itt e l an , um d a s so ge na nn -

te > Schicksal < positiv zu beeinflussen . D er M a rk t is t


überschwemmt mit Angeboten je g lic h e r A rt : vo n

Astrologie bis Esote ri k, vo n M ys tik b is S p ir iti sm u s ,


von Reinkarnation bis New Age ... d ie P a le tt e d e r
e n A n g e b o te w ir d st ä n d ig e rw e i-
heilsversprechend
tert. 011

Hinter dem Interesse an solchen A n g e b o te n st e h t


neben dem allgemeinen Hunger n a ch S p ir itu a lit ä t
letztlich immer - wie auch hinter jeder a n d e re n S ü n -

de - die Auflehnung ge g e n G ot t. D e r M e n sc h w ill


ch
si G ot t n ic h t u n te ro rd n e n u n d m ei nt se in L e b e n
ohne seinen Sch öpfer besser meistern zu können
( R ö m e r 8, 7 - 8) .

r
Die Bibel abe warnt u unen n s tw eg t vo r d e n K o n se -

que n ze n vo n S ün d e u n d R e b e lli o n ( G a l a t e r 5 , 1 9 - 2 1 ) .

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"” »Esoterik als Le be ns hil
87857-306 7; »Wir wollen nu
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CLV Bi
, ele fel d, Ar t.Nr .
: 25 51 03 ( PD F - Do wn loa d ); »De rT od ein es Gu ru« , Ra bin dr an at h
R. Maharaj, CLV, Bielefel d , IS BN : 97 8 - 3 - 89 39 7 - 41 4 -6 un d » Ich wa r Bu dd his t .
« , Ma rtin
Kamphuis, Brunnen Verlag
20

die Bi be l vo n ein em gu ten Ke rn


Nirgendwo berichtet
/

no ch ga r vo n ein em g ö ttli ch en Fu nv er
im Menschen
in uns ( R ö m e r 7 , i 8 .
) St at td es se n sa gt sie : »... da s Di ch -

ten undTrachten des menschlichen He rze ns ist b ö se


von Jugend an« n . M o s e 8 De sh alb
, br au
21 ). ch t de r
Mensch auch Vergeb un g un d Er l ö su ng ! De nn S ü nd e
trennt nicht nur vo n Go tt, sie br ing t de n S ü nd er au ch
an einen Or t, de n die Bi be l H ö lle ne nn t, eg al wi e > kIe in
oder >harmlos < die Schuld auch gewesen sein mag
Th e s s a l o n i c h e r 1 , 8 - 9 ; O f f e n b a r u n g 2 1 , 8 ) .

Wenn dieTrennung von Gott bis zu unserem Tod nicht


beseitigt wird, wird sie ewig. Wir haben also eine gute
Zukunft zu verlieren. Gott will das auf keinen Fall ! mes -
e k i e l 3 3 , 1 1; 1 T i m o t h e u s 2, 4 )

DieTrenn un g vo Gott muss al


n so un be di ng t au f -

gehoben werden!
Erst dann haben wir Kontakt mit ihm, und nur dann
können wir sicher wissen, wie es nach dem Tod mit
uns weitergeht. Darum geht es in unserem Leben. Der
wichtigste und entscheidenste Schritt ist, mit unserem
Schöpfer wieder in Verbindung zu treten und uns da -

durch eine gute und ewige Zukunft zu sichern. Die


21

Weichen dazu werden hier auf der Erde in unserem


jetzigen Leben gestellt. Allerdings hilft uns dabei
weder die Taufe, noch die Kirchenzugeh ö rigkeit und
auch kein religi ö ses Ritu al . Auc h erlan gen wir die Er -

rettung nich t durc h gute Wer ke ( Phm PPe r 3 . 9 ; R ö mer 3 , 28 ) .

Denn die Bibel sagt:


* » All unsere Gerechtigkeit ist wie
ein beflecktes Kleid« ( Jesaja 6 4 , 5 )
und: »...unsere Gerechtigkeit kommt
nicht aus Werken, damit niemand sich
r ü hme.« (EPheser 2, 9)

Alle Versuche, sich selbst zu verbessern, m ögen ä u -


ß erlich die > Schale < eines Menschen ver ä ndern, aber
sie bringen keinen neuen Menschen in diese Schale
hinein. Deshalb macht es uns Gott auch so dringlich:
»Ihr mü sst von neuem geboren werden« u o h . 3 , 7 ) .

Wie aber geschieht das? Was müssen wir tun?


Es ist ganz einfach. Wir selbst können unsere Schuld
und unser Versagen nicht rückgängig machen. Was
geschehen ist, ist geschehen. Gott möchte zwar die
Konsequenzen unserer Schuld beseitigen, aber er
22

kann nicht einfac h nu r ma l eb en kur z be ide Au ge n


zudr ücken, denn Go tt sag t: » ...die Se ele, die '

muss sterben « ( Hes ekie i 18 , 2 0 . Da be i sp ric h '


, ?

nicht von dem irdischen To d , so nd ern sie cn ; cn


einem zw eite n To d , de m ew ige n To d, da s ß t f ü r im -
mer und ewig von Gott abgeschnitten zu s ( Offenba-

r u n g 2 0 , 1 4 - 1 5 u n d 2 1 , 8 ) . Und da jeder Mensc ndigt,


m üsste demnach jeder Mensch in Ewigkeit ntt
getrennt sein. Da Gott uns jedoch so sehr Ik
uns nicht verlieren noch gar verstoß en möchte, ;

f ür uns einen Rettungsplan entworfen...

Dieser Rettungsplan offenbarte sich vor 2000 Jahren


am Kreuz von Golgatha. Da Gott heilig und gerecht
ist, kann er Sünde nicht ungestraft lassen ( R ö m e r e , 2 3 ;
p s a i m 7 , 1 2 ) . Wü rden wir es gerecht finden, wenn ein

Richter in einem Gerichtsprozess einen Schuldigen


grundlos freilä sst un d da s, ob wo hl f ü r de sse n Fre ila s -

sung nicht einmal eine Kaution bezahlt worden ist ? So


ist es au ch be i Go tt. Als ein ge rec hte r un d he ilig er Go tt
kann er nie ma ls da s Re ch t bre ch en un d sei n eig en es
Wort widerrufen. Mit dem Kreuz ha t Go tt, de r die S ü n -

de einmal ric hte n mu ss, die Me ns ch en vo rze itig unt er


Anklage gestellt ( H e b r . 9 , 2 7 ) .
23

Am Kreuz kommt unser Leben ohne Gott und gegen


Gott zur Sprache: all unsere Selbstsucht, unsere Selbst -
gerechtigkeit, unser Streben nach Selbsterlösung, un-
sere Gleich g ü ltigkeit , Gottes verach tung , unser Wider -

spruch und unsere Missachtung seiner Gebote und


seines Willen s . Am Kreuz wird alle Schuld gerich tet...
Doch genau hier zeigt sich das Ü berras chend e, das
Unfassbare: Gott selbst hat sich in Jesus Christ us un -

er das Todes urteil gestel lt, das eigent lich uns treffen
m ü sste. Er erlitt an unsere r Stelle das Gerich t. Er starb
unseren Tod o . P e t r u s 3 , i s j . Er kaufte uns los aus den
Fä ngen des Todes ( 2 . K o r i n t h e r 5 , 2 1 ) . Er bezah lte alles
fü r uns, damit wir frei ausgehen k önnen ( Aposteige -
s c h i c h t e 10, 4 3 ) .

Und noch mehr: Am dritten Tag stand Jesus von den


Toten wieder auf und hat somit den Tod und mit ihm
alles B ö se überwunden ( R ö m e r e , 9 ) .

Jesus sagt:
»Ich bin die Auferstehung und das
Leben. Wer an mich glaubt, wird leben,
auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt
und an mich glaubt, wird auf ewig nicht
Sterben.« ^* ( J o h a n n e s 1 1 , 2 5 2 6 )
-
24

Nun liegt es jed oc h an un s , Go tte s Ve rs ö hn un gs an ge -

bot anzunehm en un d da s Ge sc he nk de r Er l ö sung zu


ergreifen...

Gottes Geschenk heißt Vergebung


aber wir m ü ssen seine Vergebung ehmen,
sonst haben wir sie nicht. Es ist wie Medizin
ge ge n ein e t ö dli ch e Kr an kh eit. Wi ei en t -
scheiden, ob wir die Medizin einnehn . en oder
nicht. Wenn wir aber nur um die Medizin wissen, sie
jedoch nicht einne hm en , wi rd sie un s au ch nic ht he l -

fen k önnen. Die t ödliche Krankheit hei ß t > S ünde <, die
göttliche Medizin heiß t >Vergebung <. Gott schenkt uns
diese >Medizin<, wenn wir ihn darum bitten. Doch ob
wir ihn bit ten , ist un se re pe rs ö nli ch e En tsc he idu ng .
Jeder vo n un s mu ss die se En tsc he idu ng se lbs t tre ffe n .
Die Bi be l ne nn t die se n wi ch tig ste n Sc hri tt im Le be n
eines Me ns ch en Um ke hr od er Be ke hr un g ( Apo stei ge

s c h i c h t e 3, 1 9; J e s a j a 5 5, 6 - 7 ) .

Im griechischen Ur tex t de s Ne ue n Te sta me nts gib t es


zwei Wörter für das deutsche Wort Be ke hr un g: > me ta -

noia =
< Um ke hr, Um de nk en, Sin ne s ä nd er un g un d
>ep is tro phä < = sic h be ke hr en, um we nd en, um ke hr en.
25

Bekehrung bedeutet also die Abkehr von der Sünde


durch eine Umkehr und Hinwendung zu Gott.

Wenn ein Mensch umkehrt , hat er erkannt, dass er


ohne Jesus verloren ist. Er wendet sich von seinem
alten Leben ab und bittet Jesus in sein Leben zu
kommen . Auf eine ernst gemeinte Bekehrung folgt
immer die Errettung ! Gott schenkt ein neues, ewiges
Leben, indem er auf die Umkehr eines Menschen
antwortet: Eine geistliche neue Geburt findet statt
( 1. P e t r u s 1 , 2 3; T i t u s 3 , 5 ) .
Jesus spricht:
»Siehe, ich stehe vor der (Herzens-)
Tür und klopfe an. Wer meine Stim-
me hört und die Tür öffnet, bei dem
werde ich eintreten « .
( O f f e n b a r u n g 3, 2 0 )

JB Begreifen wir, was das bedeutet?!


Was auch immer wir bisher getan haben, wo wir ver-
sagt haben, welche Schuld uns auch plagt, wie mut-
los oder leer wir auch sind - wir können neu begin-
nen ( i . Johannes i , 9 ) . Gott bietet uns ein völlig neues
Leben an o . P e t r u s 2 , 9 ) .
26

vo n nu n an un se r Le be n m it Go tt als
Wir k önnen
unserem Pa rtn er f ü hr en, in de r G em ei ns ch af t m it

ihm. Wir ve rb in de n un se r Le be n ni ch t m it irg en d -

einer Religion oder einer tot en Le hr e, so nd er n m it

dem lebendigen Go tt se lb st . Da s ist ein Ri es en un -

terschied !

Warum gerade Jesus ?


Es gibt kaum einen Zweifel, dass Jesus der
kens we rte st e M en sc h ist, de r je au f Er de n ge
(i. Petrus 2, 22-23 ). N ic ht um so ns t un te rte ile n
ganze Weltgeschichte in das, was vor ihm und c
was nach ihm geschah.
Jesu s na hm f ü r si ch in An sp ru ch , de r So hn G ot t
zu sein und mit G ot t au f de r gl ei ch en St uf e zu ste -

hen J o h a n
( n e s i o , 3 0 ) . Er er kl ä rte si ch f ü r be re ch tig t,
S ünden zu vergeben. Er sagte, er werde eines Tages
die W ric
el t ht en un d w or au f es da nn an ko m m e , se i,
wi e w ir in di es em Le be n zu ih m ge st an de n h ä tte n
( J o h a n n e s 5 , 2 2 - 2 3 ; M a t t h ä u s 1 2 , 3 0; 1 . J o h a n n e s 5 , 1 2 ) .
Was seine Lehre angeht, so scheint man sich allge -
mein einig zu sein, dass sie das Reinste und Beste
ist, was jemals über die Lippen eines Menschen ge-
kommen ist.
27

Die Indizien daf ü r, dass Jesus buchst ä blich k örper -


lich von den Toten auferstanden ist, sind ü berw ä l -
tigend. Als seine Freunde beim Grab ankamen,
;

stellten sie fest, dass die Leichent ücher leer waren


- von Jesu Leichnam weit und breit keine Spur. Wä h -

rend der n ä chsten sechs Wochen wurde Jesus bei


elf verschiedenen Gelegenheiten von mehr als 500
Menschen gesehen . K o r . 1 5 , 5 - 8 ) . Das Leben seiner
Freunde ver ä nderte sich daraufhin radikal.03’

esus ist demnach der einzige Mensch, der es sich


selbst ausgesucht hat, auf diese Welt zu kommen
und einer der wenigen, die sich selbst dazu ent-
schieden haben, sich hinrichten zu lassen u o h . 1 0 ,
17 + 18 ) . Er sagte sogar, er sei nur zu dem einen Zweck

gekommen, »...uns zu dienen und sein Leben hin-


zugeben als Lö segeld für viele« ( M a r k u s 1 0 , 4 5 ) .

Jesus sagte, er sterbe für uns! Das Wörtchen >für < be-
deutet anstelle von< ( J e s a j a 53, 1 -1 2) .

Jesus tat dies, weil er uns liebt und deshalb nicht


wollte, dass wir einmal selbst für all die Schuld be-

( 12)
> DieAuferstehung Jesu Christi - eine historische Tatsache? «, H. Hempelmann,
SCM R. Brockhaus, ISBN: 978-3- 417-29504-7
( 3)
' vgl. >Jesus ?!<, Nicky Gumbel, Projektion J Verlag, Asslar, ISBN: 978- 3 -925352- 71 - 3
28

straft werden, die wir auf uns gela den hab en . Das s er
ans Kreuz ging , bed eute t im Gru nde : > AII das neh me
ich auf mich < . Er tat dies f ü r dich , und er tat dies f ü r
mich. Auch wen n du der einz ige Men sch auf der Erde
wä rst, hä tte er es fü r dich allein getan.

Um Jesus Christus, den lebendigen Gott, persönlich


kennen zu lernen und Vergebung der Schuld zu be -
kommen, müssen wir nach den Aussagen der Bibel
Folgendes tun:

Wir gestehen Jesus ehrlich ein, wie die Dinge


bei uns liegen - wo wir schuldig geworden sind.
Wir bitten ihn vor allem um Vergebung dafür, dass
wir unser Leben in der Vergangenheit eigenwillig
und ohne ihn geführt haben.
29

Wir glauben von ganzem Herzen, dass Jesus f ür


uns am Kre uz ge sto rbe n ist , am dri tte n Ta g jed och
vom To d au fer sta nd en ist , un d som it die M ä ch te
der Fin ste rni s un d de s To de s ü be rw un de n ha t.

Wir ü be rge be n Jes us un ser Le be n, d .h. wir ste l -


n un s unt er se ine n Sc hu tz, se ine He rrs ch aft un d
ine Führu ng . Wi r lad en ihn ein , in un ser He rz zu
mmen un d bit ten ihn , un s so zu ve r ä nd ern , wie
r uns haben will.

D > e Bibel sagt:


»Wenn du mit deinem Mund Jesus
als den Herrn bekennst und in dei-
nem Herzen glaubst, dass Gott ihn
von den Toten auferweckt hat, so
wirst du gerettet; denn mit dem Her-
zen glaubt man, um gerecht-, und
mit dem Mund bekennt man, um ge-
rettet zu werden.« ( R ö m e r 1 0 , 9 - 1 0
*
In dem Augenblick, in dem wir dies tun,
schließt Gott einen Bund mit uns, und Gott bri ch t die-
30

>Ja < zu Jes us sin d wir von Go tt bed ing ung slo s ang e -

nommen, auch we nn sic h nac h au ß en hin zun ä chs t


noch nicht vie l ge ä nde rt hat un d wir auc h we iter hin
schuldig werden.

Durch unsere persönliche Entscheidung f ü r Jesus


haben wir ein neues Leben von Gott empfange
Kor i n t h e r 5 , i 7 ) un d sin d jetz t ger ette t, wie die
es nennt.
Wir brauchen von nun an nicht mehr l ä nger
chen, uns durch eigene Leistung und Anstrei
den >Himmel < bzw. Gottes Anerkennung zu ve
,
nen de nn Jes us ha t be rei ts alle s f ü r uns get an p .

. Wir können dem nichts mehr


1 0, 6; J o h a n n e s i o , 3 0 )

hinzufügen. Die Trennung von Gott ist beseitigt. Wir


haben jetzt Frieden mit Gott ( R ö m e r 5 , 1 ,- J e s a j a 5 3 , 5 ) .

Auch brauchen wir nun keine Angst mehr vor dem


Tod zu haben. Der Tod ist jetzt nicht mehr der dicke
Schluss-Strich in unserem Leben, denn »...wenn der
Geist Gottes in uns ist, so wird Gott, der Jesus von
den Toten auferweckt hat, auch unseren sterblichen
Leib durch seinen Geist wieder lebendig machen;
er wohnt ja in uns« ( R ö mer s , m .
31

Wenn du, lieber Leser, Jesus Christus die Tü r zu dei-


nem Herzen ö ffnen m ö chtest, kann dir vielleicht das
nachfolgende Gebet eine Hilfestellung sein:

Lieber Herr Jesus,

h komme jetzt zu dir, mit all meinem Versagen


id all meiner Schuld. Ich habe erkannt, dass ich
sher mein Leben eigenm ä chtig und ohne dich
f ührt habe und bitte dich von ganzem Herzen
.
um Vergebung Ab heute sollst du mein Leben
bestimmen, ich ü bergebe es nun dir. Ich öffne dir
mein Herz und bitte dich hineinzukommen und
mich so zu ver ä ndern, wie du mich haben willst .
Nimm du den ersten Platz in meinem Leben ein.
Ich danke dir, dass du für mich am Kreuz gestorben
bist, nun aber lebst und mir vergibst. In deinem
Namen, Herr Jesus, sage ich mich los von allen
Finsternismä chten und wende mich ab von allem,
was meinen Leib, meine Seele und meinen Geist
gebunden hat. Bitte übernimm du, Herr Jesus, die
Herrschaft in meinem Leben. Ich vertraue dir und
überlasse mich deiner Führung. Ich danke dir!
Amen.
r
32

I Sicherlich gibt es noch Fragen ...


Die meisten Antworten wird Gott uns im Laufe der Ze :
selbst geben . In dem Augenblick , in dem wir Jes J S . >
ser Leben anvertraut und ü bergeben haben , k r T r
der HeiligeGeist in unser Leben (
Epheser i

36 , 26 ) , und so haben wir nun durch den Heilig t


uneingeschr ä nkten Zugang zu Gott ( Ephe . or 2
Auch können wir umgekehrt jetzt Gottes Rr
nehmen , und Gott kann zu uns in vielerle
sprechen ( Johannes 10 , 27 ) . In erster Linie spt
durch sein Wort, die Bibel, zu uns. Er kann al
durch Trä ume, Lieder, Bilder, Menschen oder Un
zu uns sprechen, oder aber er spricht ganz ein KM in
unsere Gedanken und Gefühle hinein.

Wenn wir uns einer Gemeinde anschließ en bzw. die


Gemeinschaft mit Christen suchen, die ebenfalls Jesus
Christus als ihren persönlichen Herrn und Erl öser an-
genommen haben und die Bibel als Grundlage f ü r ihr
Leben nehmen, kann Gott uns auch durch diese Men-
schen begegnen und zur Seite stehen. Unser Glaube
wird durch die Gemeinschaft gest ä rkt. Er w ä chst aber
vor allem auch »durch das Hören der biblischen Bot-
schaft« ( R ö m e r 1 0 , 1 7 ) .
33

Jesus sagte e nmal: » Wer mich sieht , sieht de


n Vater«
i . Das hei ß t also,
. venn wir mehr über Gott selbst und über
seinen Wil-
en r ü r unser Leben erfahren wollen, mü ssen wir
Jesus
oesser kennen lernen und uns von ihm das Wesen des
Vaters zeigen lassen n J o h a n n e s 5 . 2 0 : K O I . I i s » . Dies
,

Ö nnen wir tun, indem wir die Bibel lesen. Dort


N
erfah-
ren wir alles über Jesus...
C ts Lesen der Bibel st ä rkt und festigt unseren Glau -
. Der Heilige Geist lehrt uns zu beten und hilft uns,
: Worte der Bibel besser zu verstehen. Durch ihn
>

bekommen wir Rat, Zuspruch und Wegweisung in den


jeweiligen Situationen, in denen wir stehen.

Mit der Bibel finden wir den richtigen Weg zum rich-
tigen Ziel ( 1. P e t r u s 2 . 2 ; J o h a n n e s 4 , 1 3 u . 6 , 3 5 ) .

1
.
*
V
/
, ?

»So viele ihn aber aufnahmen, denen gab


er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die
an seinen Namen glauben .« ( J o h a n n e s 1 , 1 2 )
34

Wichtige Aussagen der Bibel :

Johannes 3, 16
So sehr hat Gott die Welt geliebt , dass er se nen ein-
zigen Sohn hingab , damit jeder, der an ih nicht
zugrunde geht , sondern das ewige Leben

1.Timotheus 2, 5
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwi ;nd
den Menschen: der Mensch Jesus Chrr n als
Lö segeld hingegeben hat f ü r alle.
Apostelgeschichte 4, 12
Und in keinem anderen ist das Heil zu fn , es
ist uns Menschen kein anderer Name unt Him -
mel gegeben, durch den wir gerettet wercb i Hen.
R ömer 10, 13
Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
.
1 Timotheus 2, 4
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur
Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Johannes 5, 24
Jesus sagt: »Wer mein Wort hört und dem glaubt, der
mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt
nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben
hindurchgedrungen.«
1 q

35 I

Lukas 1 3, 24
Ringt danach dass ihr durch die enge Tü r hineingeht!
- Denn die Tü r ist eng und der Weg ist schmal, der zum
Leben f ührt, und nur wenige sind es, die ihn finden.
Johannes 10, 9
S J S sagt: »Ich bin die Tür; wer durch mich hinein-
nt , wird gerettet werden.«

hannes 14, 6- 7
pricht: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das
jemand kommt zum Vater außer durch mich.«

anes 3, 3 - 7
antwortete: »Ich sage dir: Wenn jemand nicht
neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes
u sehen.« Nikodemus entgegnete ihm: »Wie kann
ein Erwachsener neu geboren werden? Er kann doch
nicht wieder in den Mutterleib zur ück und noch einmal
auf die Welt kommen!« Aber Jesus antwortete: »Eine
andere Möglichkeit gibt es nicht: Wer nicht umkehrt
und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann nicht
in Gottes Reich kommen. Ein Mensch kann immer nur
menschliches, verg ä ngliches Leben zeugen; aber der
Geist Gottes gibt das neue, das ewige Leben. Wundere
dich deshalb nicht, wenn ich dir gesagt habe: Ihr müsst
von neuem geboren werden.«
36

Voraussagen ü ber Jesus


Einige prophetische
Christus:
Zirka 400 Jahre vor Christi Geburt war das Alte Testa -

ment abgeschlossen . Darin finden sich ü ber 300 pro -

nur slloin ü borJGSUj


phetische Vor 3 USS 3 gGn

Hierein kleiner Auszug dsvon:

Prophetie: vorhergesagt in: erfüllt i n :

Die Jungfrauengeburt: Jesaja 7, 14 Matth . 1


Geburtsort Bethlehem: Micha 5, 1 Matth. 2,
Wegbereiter Joh. der Tä ufer: Jesaja 40, 3 Matth .
Verrat für 30 Silberlinge: Sach. 11, 12 Matth. 2 c
Vom Volk abgelehnt: Jesaja 53, 3 Mark. 15 ,
Geschlagen u. angespuckt: Jesaja 50, 6 Matth. 2
Hä nde u. Füß e durchbohrt: Psalm 22, 17 Joh. 19, 18 -
Los über sein Gewand: Psalm 22, 19 Joh. 19, 24
In die Seite gestochen: Sach. 12, 10 Joh. 19, 34
Grab bei Gottlosen u. Reichen: Jesaja 53, 9 Matth. 27, 55 -60
Finsternis über dem Land: Amos 8, 9 Matth. 27, 45
Die Auferstehung: Psalm 16, 10 Apg. 2, 31

Auch hier hört man gern den Einwand, die Erfüllung


der Prophetien wä re von Jesus selbst herbeigeführt
worden. Dabei ist offensichtlich, dass die Mehrzahl
der Prophetien nicht der menschlichen Kontrolle
Jesu unterlagen; wie z.ß. der Geburtsort,
die Art der
Geburt, der Verrat, die Art des Todes,
die Reaktion der
Menschen (spotten, speien,...), die Grablegung, u.v.m.
37

Noch ein historisches Beispiel:

Die fr ühere Metropole Tyrus:

Zur Zeit des Propheten Hesekiel lag die StadtTyrus


an der K ü ste Phoeniziens an den Ufern des Mittel-
l ä ndischen Meeres. Wie Hesekiel es vorausgesagt
hatte ( HESEKIEI 2 6 , 3 - 13 ) , so geschah es:

Drei Jahre nach der Prophezeiung belagerte Nebu-


kadnezar, der K önig von Babylon, 13 Jahre lang Ty-
rus, bevor er im Jahre 573 v. Chr. die Festlandstadt
zerst ö rte. Er hatte aber keinen Grund, auch die Vor -
aussagen von Hesekiel in Vers 12 zu erfü llen und die
Ruinen ins Meer zu werfen...

Einige Bewohner von Tyrus entkamen auf eine Insel


und bauten dort eine neue Stadt. 250 Jahre spä ter
wollte Alexander der Gro ß e diese Stadt auf der Insel
erobern. Er baute einen Übergang und warf dazu
die Überreste der alten Stadt Tyrus in das Meer
und erfüllte somit Hesekiel 26, 12.

Die Prophezeiung ging aber noch weiter.


38

»Ich mache dich ( Tyrus ) zu einen , -


, auf dem die Fischer
kahlen Felsen
zum Trocknen auslegen .
ihre Netze
sollst du aufgebaut wer
Nie wieder
ich der Herr , meir
den. Darauf gebe ,

Wort.« * H
* "
"

Wie vorausgesagt, ist die alte Stadt Tyrus nie wi >

aufgebaut worden, sondern die Stelle, an der su


befand, ist heute noch, wie vor 2500 Jahren, ein k <
ler Felsen, von Menschen unbewohnt . Ein kk
Fischerdorf findet sich nunmehr auf dem Gebiet
alten Stadt und erfüllt auch noch das letzte Glied
der Kette der Prophetien über Tyrus: Auf dem Funda
ment jener Metropole des Altertums breiten heute
Fischer ihre Netze zum Trocknen aus.

Dies ist nur eine von vielen erfüllten historischen


Voraussagen der Bibel. Weitere Beispiele f ür erf üllte
biblische Prophetie in:

>Die Bibel im Teste Josh McDowell, CLV, Bielefeld,


ISBN: 978-3-89397-490-0
1

39

CD- und Buchempfehlungen:

Jesus unser Schicksal


Pfarrer W ilh elm Bu sc h ,

CD. ISBN 97 8 - 3 - 86 66 6- 08 8 - 5

Und die anderen Re lig ion en ?


Prof. Dr. Werner Gitt .
ISBN 97 8- 3 - 89 39 7 - 14 6 - 6

Die Pilgerreise
John Bunyan,
ISBN 97 8 - 3 - 50 1 - 01 36 0 - 1

Die Tatsache de r Au fer ste hu ng


Josh McDowell,
ISBN 978- 3 -89397-712- 3

Was, wenn die Bibel wahr ist ? ...


Werner Harke,
ISBN 978- 3-930183 -05 -0

Leid - Warum lä sst Gott das zu?


Peter Hahne,
ISBN 978-3-501-05130-6

So entstand die Welt


Willem JJ. Glashouwer,
ISBN: 978-3-89397-320-0
40

ganz sicher:
»Eines ist
WederTod noch Leben,
weder Engel noch ü ber -
irdische Mä chte, wede
Gegenw ä rtiges noch
-
Zuk ünftiges, weder Ho
hes noch Tiefes - nichts
in dieser Welt kann uns
trennen von der Liebe
Gottes, die er uns in
Jesus Christus, unserem
Herrn, bewiesen hat.«
( R ö m e r 8, 38)
Vergeblich ist die M ü he eines jeden Menschen , das sinn -
erf ü llte Leben zu erreichen . Vergeblich alle Religiosit ä t
und alle guten Werke , um mit Gott in Verbindung zu
treten . Vergeblich alle Gottsuche in der Natur und Philo -
sophie. Der Weg zu Gott ist hoffnungslos verbaut . Und
der Mensch sp ü rt das . Deswegen hat er keinen Frieden .
Bewusst oder unbewusst begibt sich der Mensch auf die
.
Suche nach Gott . Die Sehnsucht nach dem verlorenen i

Paradies qu ä lt ihn. Mit aufopfernder Energie und


unerm ü dlicher Anstrengung versucht er, die Trennung
zwischen sich und Gott irgendwie zu ü berwinden.

Der Mensch tr ä gt die Spuren der Sch ö pferhand Gottes.


Zu ihm hin ist er erschaffen . Nicht Selbstfindung und
Selbstzweck sind sein Lebensziel . Der Sinn des Daseins
liegt allein in Gott.

Wer nach dem Sinn des Lebens fragt , kommt an der


Gottesfrage nicht vorbei. Er wird sie stellen. Irgendwann .
i Gott hat die Ewigkeit in das
Herz der Menschen gelegt. 5
( Prediger 3,11 )

Deutsch

imiii