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Mit dem Begriff der Moderne bezeichnet man heute im allgemeinen die Kunstlerischen

Erscheinungen etwa von Baudelaire bis zur Gegenwart, worbei man die ersten theoretischen
Einsichten in das Wesen der Moderne zumeist bei Friedrich Schlegel zu finden glaubt. Diser ist
allerdings noch zu sehr dem diachronischen Begriffspaar antik und romantisch modern
verhaftete, um tatsachlich ein Moderner sein zu konnen. Hinzu kommt dass die Romantik
bereits eine vergangene Epoche ist, wahrend die Kunst seit Baudelaire noch nicht zum
Abschluss gekommen zu sein schein.

Es ist symptomatisch, dass gerade Baudelaire den 1849 zum ersten Mal von Chautebriand in
den Memoires d’Outretombe verwandten Begriff la modernité in seine Uberlegungen
aufnimmt. Modernitat zeichnet sich seiner Meinung nach durch das Vorubergehende,
Momentane, Kontingente aus. Ihre Antithese is das Ewige. Das ist, wie Jauss in seiner
“wortgeschichtliehen Betrachtung” Literarische Tradition und gegenwartiges Bewusstsein der
Modernitat ausfuhrt, “keineswegs eine verspatete Variante der platonisch-christlichen, von
der Romantik erneut verbauchten Anthitese von Zeit und Ewigkeite, sondern iht Gegenteil!

Denn éternel nimmt hier die Stelle ein, die in der fruheren Tradition von der Antike oder vom
Klassischen hesetzt war: wie das Idealschone (le beau unique et absolu) hat auch das Ewige
(l’eternal et l0immuable) als Antithese der modernité fur Baudelaire den Charkter einer
abgeschiedenen Vergangenheit. Auch was uns ewit schon erscheint, musste erst
hervorgebracht werden; das zeitlos Schone ist nichts anderes als die vom Menschen selbst
entworfene und standig wieder aufgegebene Idee des Schonen im Status des Vergangenseins.
Die beispielhafte Kunst des Peintre de la vie moderne entdeckt im Fluchtigen um Zufalligen ein
Element des unverganglich Schonen; sie setzt gerade im Modischen und Historischen, das der
klassiche Geschmack ausser acht liess und verschonte das Poetische frei.

Auch Adorno lasst die Moderne bei Baudelaire beginnen . Er folgt hierin Benjamin, der in
seiner Passangenarbeit bekanntlich zeigen wolte, dass Baudelaires “einzigartige Bedeutung”
darin bestand, “als erster und am unbeirrbarsten die Produktivkraft des sich selbst
entremdeten Menschen im doppelten Simme des Wortes dingest gemacht –agnosziert un
durch die Verdinglichung gesteigert – zu haben” , wie es in einem Brief an Horkheimer heisst.
Adorno teilt jedoch nur begrenzt die Auffassung Benjamins von der Moderne; schon die
Urgeschichte der Moderne sieht er anders. Sie beginnt seines Erachtens mit dem Bild der
Holle.

Die “qualitative Schwelle zur Moderne” sei dadurch definiert, dass das Leben der Kunstwerke
vom Tod zehre. Die Moderne tragt gleichsam das Mal des Untergangs auf ihrer Stirn. Sie ist fur
Adorno das, was fur Benjamin die Allegorie war.
Denn éternel nimmt hier die Stelle ein, die in der fruheren Tradition von der Antike oder vom
Klassischen hesetzt war: wie das Idealschone (le beau unique et absolu) hat auch das Ewige
(l’eternal et l0immuable) als Antithese der modernité fur Baudelaire den Charkter einer
abgeschiedenen Vergangenheit

Auch was uns ewit schon erscheint, musste erst hervorgebracht werden; das zeitlos Schone ist
nichts anderes als die vom Menschen selbst entworfene und standig wieder aufgegebene Idee
des Schonen im Status des Vergangenseins.

Die beispielhafte Kunst des Peintre de la vie moderne entdeckt im Fluchtigen um Zufalligen
ein Element des unverganglich Schonen; sie setzt gerade im Modischen und Historischen, das
der klassiche Geschmack ausser acht liess und verschonte das Poetische frei.

Auch Adorno lasst die Moderne bei Baudelaire beginnen . Er folgt hierin Benjamin, der in
seiner Passangenarbeit bekanntlich zeigen wolte, dass Baudelaires “einzigartige Bedeutung”
darin bestand, “als erster und am unbeirrbarsten die Produktivkraft des sich selbst
entremdeten Menschen im doppelten Simme des Wortes dingest gemacht –agnosziert un
durch die Verdinglichung gesteigert – zu haben” , wie es in einem Brief an Horkheimer heisst.
Adorno teilt jedoch nur begrenzt die Auffassung Benjamins von der Moderne; schon die
Urgeschichte der Moderne sieht er anders. Sie beginnt seines Erachtens mit dem Bild der
Holle.

Die “qualitative Schwelle zur Moderne” sei dadurch definiert, dass das Leben der Kunstwerke
vom Tod zehre. Die Moderne tragt gleichsam das Mal des Untergangs auf ihrer Stirn. Sie ist fur
Adorno das, was fur Benjamin die Allegorie war.

El texto trata acerca del concepto de modernismo o modernidad como fenómeno artístico. Si
bien desde Schlegel pueden encontrarse ciertas ideas sobre la esencia de la modernidad, es
con Baudelaire que logrará despegarse de un romanticismo ya acabado y dar paso a una
verdadera modernidad que permanece abierta. Para él la modernidad tiene que ver con lo
contingente, lo transitorio, y se opone radicalmente al concepto de lo eterno, tan reivindicado
por la tradición platónica-cristiana.

Punto 6

1) Die “qualitative Schwelle zur Moderne” sei dadurch definiert, dass das Leben der
Kunstwerke vom Tod zehre.
2) Es ist symptomatisch, dass gerade Baudelaire den 1849 zum ersten Mal von Chautebriand in
den Memoires d’Outretombe verwandten Begriff la modernité in seine Uberlegungen
aufnimmt.

3) Hinzu kommt dass die Romantik bereits eine vergangene Epoche ist, wahrend die Kunst seit
Baudelaire noch nicht zum Abschluss gekommen zu sein schein.

Punto 8

1-

2- Baudelaire

3- Modernitat

4- Jauss

5- Kunst

6- Adorno

7- Adorno

8- Urgeschichte

9- Moderne

10- Mal