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26.11.

2018 / 21 Uhr / Richterschaft

Verfolgungsjagd eskaliert !

Zur Verhandlung erschienen:

1 Richter, 1 Staatsanwalt, 1 Anwältin der Verteidigung, 1 Angeklagte, und 1


Vertreter der Presse.

Nachdem der vorsitzende Richter den Prozess eröffnet hatte, begann die
Staatsanwaltschaft mit Verlesung der Anklagepunkte:

StGB: §13/2 schwere Körperverletzung (mehrfach), §22/2 Sachbeschädigung,


§39 Beleidigung.

WaffG: §4 Abfeuern einer Schußwaffe

Die Staatsanwaltschaft schilderte den Sachverhalt folgendermaßen:

Der Angeklagten wird vorgeworfen sich am 6.11.18 gegen 20:30 Uhr mit
anderen Mittätern verabredet und dann jagt auf die Polizei gemacht zu haben.
Beim Versuch die Angeklagte zu vernehmen bzw. eine allgemeine
Verkehrskontrolle bei Ihr durchzuführen, flüchtete die Angeklagte mit einem
Mittäter und eröffnete während dessen das Feuer auf die Beamten. Bevor sie
festgenommen wurde verletzte sie einen Beamten.

Die Angeklagte bekannte sich in allen Anklagepunkten für schuldig.

Aufgrund des kooperativen Verhaltens der Angeklagten bemisst die


Staatsanwaltschaft das Strafmaß auf 20 Strafeinheiten in der JVA und 30.000
Dollar Geldstrafe.

Die Verteidigung hob hervor, dass die Angeklagte sich schuldig bekennt, weil
sie sich Ihrer Tat bewusst ist und zu tiefst bereut. Die Angeklagte hatte nie vor
Jemanden zu verletzten. Es scheint so als ob jeder Motorradfahrer unter
Generalverdacht gestellt würde, weshalb die Beamten ohne große
Hemmschwelle das Feuer eröffnet hatten. Dafür gibt es Zeugen, jedoch habe
sich die Angeklagte bewusst dafür entschieden diese nicht vorzuladen, weil sie
Ihr Vertrauen in ein faires, gerechtes und vor allem unabhängiges Urteil legt.
Es ist richtig das die Angeklagte zurückschoss und floh, jedoch aufgrund einer
Panik welche aus der persönlichen Vorgeschichte der Angeklagten hervor geht,
handelte sie unüberlegt. Sie schoss während der Flucht nie auf Personen,
sondern in die Luft. An die nach der medizinischen Behandlung geäußerten
Beleidigung kann sich die Angeklagte, aufgrund des Medikamenteneinflusses,
nicht erinnern.
Die Verteidigung appellierte nochmal an das Vertrauen Ihrer Mandantin in das
Rechtssystem und ersuchte das Gericht, die vorgetragenen Punkte im Strafmaß
zu berücksichtigen und im Sinne einer positiven Sozialprognose, ein mildes
Urteil zu fällen.

Die Angeklagte hatte das letzte Wort und betonte , dass Sie die tat bereue und
Niemanden Schaden wollte.

Der vorsitzende Richter zog sich um 21:08 Uhr zur Urteilsfindung zurück.

Urteil

Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil...

Die Angeklagte wird unter Berücksichtigung der Umstände nach folgenden §


für schuldig befunden:

StGB: §13/2 schwere Körperverletzung (im Versuch und vollendet), §22/2


Sachbeschädigung

WaffG: §4 Abfeuern einer Schusswaffe

§39 Beleidigung StGB wurde aufgrund der von der Verteidigung geschilderten
Umstände fallen gelassen.

Strafmaß:

12 Strafeinheiten und 15.000 Dollar Geldstrafe

Die Verhandlung wurde um 21:28 Uhr geschlossen.

DZ