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Erläutern Sie in knapper Form die zu einer Matrix gehörenden Begriffe, ggf. durch eine Skizze oder Formel!

- singulär - regulär:

- singulär: - wenn ihr Rang kleiner als n ist

ist der Fall, wenn Zeilen- und Spaltenvektoren nicht linear unabhängig

- regulär:

-

voneinander sind

Probe: det A = 0

wenn Rang = n ist

ist der Fall, wenn die Zeilen- und Spaltenvektoren linear unabhängig

voneinander sind

Probe: det A 0 (auch nichtsingulär genannt)

- Rang:

- maximale Zahl linear unabhängiger Zeilen/ Spalten einer Matrix

- Rangraum - Nullraum (Kern):

- Rangraum ist der durch den Rang der Matrix aufgespannte Raum

wenn rg = 3, dann 3D-Raum

Rang der Matrix aufgespannte Raum wenn rg = 3, dann 3D-Raum - Norm : - skalares

- Norm:

- skalares Maß für die Größe der Elemente einer Matrix

- 3 wichtige Arten:

- Maximumnorm

- Betragssummennorm

- euklidische Norm

- Kondition:

- Maß dafür, wie gut eine Matrix invertiert werden kann

- ein Maß für die Güte der Auflösung eines Gleichungssystems

- ist das Maß für die Sensivität gegen Fehler in den Gleichungen

- Eigenwerte:

- Eigenwerte λ einer Matrix A sind die Nullstellen des charakteristischen Polynoms

det (A- λ I) = 0

singulär

- Eigenvektoren:

- A(x) = λx x ist der zu λ gehörende Eigenvektor der Matrix A

1

Was ist das charakteristische Polynom und mit welchen Größen hängt es wie zusammen?

- charakteristisches Polynom = CP CP (A,λ) = det (A - λI)

- CP’s können nur bei quadratischen Matrizen berechnet werden, da Determinante nötig ist

- Eigenwerte sind die Nullstellen des CP

det (A - λI) = 0

- Eigenwertberechnung ist singulär, da det (A - λI) = 0

- zu den Eigenwerten zugehörige Eigenvektoren sind Lösungen von Ax = λx

bzw. nach Umstellung (A - λI) x = 0

- Eigenraum ist Lösungsraum des Gleichungssystems (A - λI) x = 0

Erläutern Sie das Lösungsverhalten eines linearen, reellen Gleichungssystems mit einer

m*n-Koeffizientenmatrix!

lineares Gleichungssystem (m,n):

- Ax = c nur dann lösbar, wenn A und (Ac) ranggleich sind

Rg (A) = Rg (Ac) = r

(r m, r n)

unlösbar, wenn A und (Ac) nicht ranggleich sind

Rg (A) Rg (Ac)

nur, wenn Gleichungssystem inhomogen ist

homogen:

- Ax = c

- ist linear/ homogen, wenn alle Absolutglieder verschwinden

d.h. c = 0

stets in Matrizenform Ax = 0 darstellbar

- Lösungseigenschaften:

- besitzt entweder genau eine Lösung

die triviale Lösung x = 0

-

oder

unendlich viele Lösungen

darunter die triviale Lösung

inhomogen:

- Ax = c

- ist linear/ inhomogen, wenn mindestens ein Absolutglied von Null verschieden ist

d.h. c 0

- Lösungseigenschaften: - besitzt entweder

-

-

-

genau eine Lösung

unendlich viele Lösungen

keine Lösung

c ≠ 0 - Lösungseigenschaften : - besitzt entweder - - - genau eine Lösung unendlich

2

Erläutern Sie das Lösungsverhalten eines linearen, reellen Gleichungssystems mit einer n*n-Koeffizientenmatrix!

regulär:

- det A 0

- Lösungseigenschaften: - besitzt genau eine Lösung

singulär:

- det A = 0

- Lösungseigenschaften:

die triviale Lösung x = 0

- besitzt entweder

- unendlich

-

viele Lösungen [wenn Rg (A) = Rg (Ac) = r]

[wenn Rg (A) Rg (Ac)]

keine Lösung

nur bei inhomogenem Gleichungssystem

- die Einteilung in homogen/inhomogen ist analog zum m*n-System

Einteilung in homogen/ in homogen ist analog zum m*n-System Ein Ringpolygon ist im 3D-kartesische n Koordinatensystem

Ein Ringpolygon ist im 3D-kartesischen Koordinatensystem gemessen worden.

Welche Bedingungsgleichungen müssen nach der Auswertung eingehalten sein?

- Σ ∆h = 0

-

Σ β - 200 gon * n = 0

- Σ ∆y = 0

-

Σ Innenwinkel = 200 gon * (n – 2)

- Σ ∆x = 0

- X E = X A

- Y E = Y A

- Σ Außenwinkel = 200 gon * (n + 2)

Drücken Sie das Matrizenprodukt N

=

(mit N = u*u, A = l*u und P = l*l)!

- Indexschreibweise:

= (mit N = u*u, A = l*u und P = l*l)! - Indexschreibweise : -

- Summenschreibweise:

bzw.

n

uu

n

uu

n

ij

A

T

*

P

*

A in Index- und in Summenschreibweise aus

= a

ul

* p

ll

* a

lu

=

=

l

l

a

ul

l =

1

l =

1

 

l l

a

il

l =

1

l

=

1

 

3

p

ll

p

ll

a

lu

a

lj

[mit

i = 0, 1, 2,

, u

j = 0, 1, 2,

, u]

Wie viele S ützstellen sollten bei einer disk eten Fouriertransformation vorliegen, um

größtmögliche Effektivität beim rechnen zu erreichen? Was wissen sie in diesem Zusammenhang über Basisfunktionen?

t

r

- Stützstellen:

- Basisfunktionen:

- 2 n

- sind paarweise orthogonal

- orthogonale Basisfunktionen können sich gegenseitig nicht

beeinflussen

Gegeben ist ein Tetraeder der Kantenlänge 1 mit einem zugefügten Koordinatensystem,

wie in der Skizze rechts angegeben (Grundrissdarstellung = Draufsicht!).

Bestimmen Sie die Koordinaten des mit

einem kleinen Kreis gekennzeichneten

Punktes (Hinweis: Höhe im gleichseitigen

Dreieck nutzen)!

Punktes (Hinweis: Höhe im gleichseitigen Dreieck nutzen)! - Länge Vektor zum gesuchten Punkt (V): 0,5 -

- Länge Vektor zum gesuchten Punkt (V):

0,5

- Länge Vektor, projiziert in Ebene (V

Ebene

):

- gleichseitige dreieckige Grundfläche

Projektionen der „Höhenkanten“ in

Ebene sind 2/3 der Winkelhalbieren-

den der Grundfläche

2/3 deshalb, weil Schwerpunkt S (= Projektion der Spitze in Ebene) jede Seiten-

halbierende im Verhältnis 2:1 teilt und längeres Teilstück benötigt wird

Seitenhalbierende = Winkelhalbierende = Höhe (im gleichseitigen Dreieck)

somit zuerst Berechnung der Höhen nötig

- Winkelhalbierende = Höhe h =

a 1 ⋅ 3 = ⋅ 3 2 2
a
1
3
=
3
2
2

= 0,866 025

Projektion der „Höhenkanten“ in Ebene = 2/3 * h = 0,577 35

da V = 0,5 ist, ist V

Ebene

somit 0,5 * 0,57735 = 0,288 675

- Winkel im gleichseitigen Dreieck = 60°

Winkel zur Berechnung von x und y = 60°/2 = 30° (da ja ‚Winkelhalbierende’)

x = cos 30 * V

y = sin

Ebene

= 0,25

30 * V Ebene = 0,144 338

- z =

V 2

V

2

Ebene

b e n e = 0,144 338 - z = V 2 − V 2 Ebene

(Pythagoras) = 0,408 248

-

Kontrollen:

= V 2 2 2 x + y + z
= V
2
2
2
x + y
+ z

Ebene = 0,288 675

= V = 0,5

4

Ein schiefwinkliger Tetraeder mit den Grundrissseiten a=3, b=4, c=5 soll das Volumen 2 erhalten. Wie hoch muss er sein?

-

V

= 1/3 * Ag * h (wie Pyramide)

umstellen nach h

h =

-

Ag =

- Ag = s ( s − a ) * ( s − b ) *

s(s a) * (s b) * (s c)

[mit s = (a+b+c) / 2]

 

Ag = 6

h = (3 * 2) / 6 = 1

3V

Ag

Ein gleichseitiges Dreieck mit der Kantenlänge 1 ist der Grundriss einer Pyramide mit dem

Volumen 2. Geben Sie die Koordinaten der Spitze der Pyramide an!

- Winkel im gleichseitigen Dreieck = 60° α = 60°/2 = 30°

-

-

x

a

= 2

x = 0,5

A Grundriss

=

V (für Pyramide) =

2 2 a 1 3 = 3 4 4 1 A ⋅ h h =
2
2
a
1
3
=
3
4 4
1
A
h
h =
G
3

tan α =

= 0,433

3V

A

G

y

x

y = tan α * x

h = z = 13,856 4

y = 0,288 675

Eine ebene Affin-Transformation ist für einen Punkt mit dem Ansatz gegeben:

x

y

neu

+

v

v

x

y

=   a

a

11

21

a

a

12

22

*

x

y

alt

+

t

t

x

y

a) Stellen Sie für n Punkte und die Unbekannten a 12 , a 21 , a 22 , t x ,

t y

die Koeffizientenmatrix A der Beobachtungsgleichungen auf! Dabei ist

a 11

= 1 zu setzen!

b) Berechnen Sie die erste Zeile der Normalgleichungsmatrix!

a)

neu alt alt x + v = 1 * x + a + t 12
neu
alt
alt
x
+
v
=
1
* x
+ a
+ t
12 * y
x
x
y neu
alt
alt
+ v
y = a
* x
+ a
* y
+ t
21
22
y
a
a
t
x t
12
21 a
22
y
alt
x 1
y
0
0
1
0
1
alt
x 2
y
0
0
1
0
2
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
alt
x n
y
0
0
1
0
n
alt
alt
y
0
x
y
0
1
1
1
1
alt
alt
y
0
x
y
0
1
2
2
1
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
x n alt
y n alt
y n
0
0
1

5

b)

P = diag ( 1 1 1 1 1 ) 1 alt y 0 0
P = diag ( 1
1
1
1
1 )
1 alt
y
0
0
1
0
N = A T PA
P kann weggelassen werden
2 alt
y
0
0
1
0
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
alt
y
0
0
1
0
n
alt
alt
0
x
y
0
1
1
1
alt
alt
0
x
y
0
1
2
2
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
alt
alt
0
x
y
0
1
n
n
n
n
alt
alt
alt
alt
y
y
y
0
0
0
(
y
alt )²
i
0
0
(
y
)
0
1
2
n
i
i = 1
i = 1
alt
alt
alt
0
0
0
x
x
x
1
2
n
alt
alt
alt
0
0
0
y
y
y
1
2
n
1
1
1
0
0
0
0
0
0
1
1
1

Kugelflächen haben die Form:

ƒ(λ,θ) =

L

l = 0

+ l

m =− 1

C lm * Y lm (λ,θ )

λ

=

geogr. Länge

θ

=

geogr. Breite

L

=

höchster Grad der Reihenentwicklung

C lm

= komplexer Koeffizient

Y lm ( λ,θ ) =

komplexe Basisfunktion

a) Geben Sie sämtliche Indexpaare (l,m) für L = 4 an!

b) Wie viele Koeffizienten gibt es für L = 20?

a)

1.)

2.)

3.)

4.)

5.)

L = 0 L = 1 L = 2 L = 3 L = 4

b) n = 21 n² = 441

m =

m =

m =

m =

m =

-0 bis +0 -1 bis +1 -2 bis +2 -3 bis +3 -4 bis +4

.

.

.

C

0,0

* Y 0,0

C 1,-1 * Y 1,-1 , C 1,0

C 2,-2 * Y 2,-2 , C 2,-1 * Y 2,-1 , C 2,0 * Y 2,0 , C 2,1 * Y 2,1 , C 2,2 * Y 2,2

*

Y

1,0 ,

C 1,1 * Y 1,1

s n =

n

(2i - 1) = n²

i = 1

n = (L+1) = 5

n² = 25 Indexpaare

6

Die folgenden Messungen liegen vor (sie sollen in eine Fourier-Reihe transformiert werden):

Lfd.Nr. i

Zeit t [s]

Wert

0

0

1,764 1

1

2

2,412 6

2

4

1,648 5

3

6

0,235 9

4

8

-0,412 6

5

10

0,351 5

Bestimmen Sie

a)

b)

das

Abtastintervall t

die

Periode T

(= Anzahl der Werte * t )

c) die

Abtastfrequenz f

(= 1 / t)

d)

die Nyquistfrequenz f N

(= 0,5 * f)

e) die

bestimmbaren reellen

Koeffizienten einer Fourier-

Reihe

f)

die Koeffizienten

a 0 , a 1 , a 2 , a 3 ,b 1 , b 2 !

g) Eine noch aufzunehmende

Datenreihe soll spä er einer

Fourier Transformation

unterzogen werden. Bisher ist

t

-

geplant, 30000 Messwerte

aufzunehmen.

Was empfehlen Sie?

- automatischer Datenfluss

- Programmierung der

Auswertung oder bekanntes

Programm verwenden

h) Bei der Auswertung stellen Sie

fest, daß mitten im Datensatz

ein Sprung im Niveau der

Messwerte erfolgt.

Wie werten Sie aus?

- durch Absenkung mittels

einer Fensterfunktion

Kosinusfenster

siehe auch nächste Seite und Mathe-Script ab Seite 199

- durch Absenkung mittels eine r Fensterfunktion Kosinusfenster siehe auch nächste Seite und Mathe-Script ab Seite
- durch Absenkung mittels eine r Fensterfunktion Kosinusfenster siehe auch nächste Seite und Mathe-Script ab Seite

7

 2π y i cos  i ⋅ k ⋅  n   
y
i cos 
i
⋅ k
n
 
i
t
y
i
i k=0
k=1
k=2
k=3
2 π
2
π 
y
i ⋅ cos
 
i
1
 
y
⋅ cos
 
i
2
y
cos
(i ⋅π )
i y
i
i
6
6 
0
0
1,7641
1,7641
1,7641
1,7641
1,7641
1
2
2,4126
2,4126
1,2063
- 1,2063
- 2,4126
2
4
1,6485
1,6485
- 0,8243
- 0,8243
1,6485
3
6
0,2359
0,2359
- 0,2359
0,2359
- 0,2359
4
8
-
0,4126
- 0,4126
0,2063
0,2063
- 0,4126
5
10
0,3515
0,3515
0,1758
-
0,1758
- 0,3515
5
2 π
y
i cos 
i
k
 
6
2,2923
0
0
n
l = 0
5
1
2
π 
a 0 =
y
cos 
i
k
1
i
6
n 
l = 0
5
1
2 π
=
y
cos 
i
k
a k
i
3
n
0,7641
0
0
l = 0
         

y

i

sin

i

k

2π

 
 

n

i

 

t

i

 

y

i

k=0

 

k=1

   

k=2

 

k=3

   

0

y

i sin

i

1

2

π

6

 

y

i sin

i

2

2

π

6

0

0

 

0

     

1,7641

0

 

0,0000

   

0,0000

 

0

1

 

2

     

2,4126

0

 

2,0894

   

2,0894

 

0

2

 

4

     

1,6485

0

 

1,4276

   

-

1,4276

 

0

3

 

6

     

0,2359

0

 

0,0000

   

0,0000

 

0

4

 

8

     

-

0,4126

0

 

0,3573

   

- 0,3573

 

0

5

 

10

     

0,3515

0

 

-

0,3044

   

- 0,3044

 

0

 

5

l = 0

y

 

sin

i

k

2

π

 

0

 

3,5699

   

0

 

0

i

 

n

b

=

1

5

 

sin

i

k

2

π

 

   0

 

1,1900

   

0

 

0

k

3

l = 0

y

i

 

n

Ein Rechner arbeitet mit 14 Gleitkommastellen. Mit ihm wurde ein lineares Gleichungssystem

gelöst. Die Kondition (κ) wurde mit Spektralnormen zu 1*10 9 bestimmt.

Die Lösung lautet:

- 379 254 100,377 20

- 1 006 037,217 171 7

- 731 924 010,409 91

Markieren Sie die ggf unsicheren Stellen! Wie wird der Stellenverlust in Dezimalen

abgeschätzt, wenn die Kondition den Wert 1,7*10 9 annimmt?

.

log 10 (k)

log 10 (1 * 10 9 ) = 9

37925

4 100,377 20

 

100

6 037,217 171 7

73192

4 010,409 91

größte Unbekannte, also hier die 9 Stellen ansetzen

 

1 234 567 89

-

log 10 (1,7 * 10 9 ) > 9

 

Stellenverlust wird um mindestens 1 Stelle größer

8

Die folgenden Messungen liegen vor:

i ( ndex)

I

x

y

1 2,2

 

0,0

2 1,7

1,2

3 2,5

0,4

4 1,4

1,9

5 1,0

2,1

6 1,6

1,5

7 0,4

2,3

8 0,8

0,9

9 0,9

0,7

10

1,1

0,3

Berechnen Sie den Kreuzkorrela ionskoeffizienten zwischen x und y i-3 ! Was beschreibt dieser

Koeffizient?

t

i

- Korrelationskoeffizient beschreibt, wie stark 2 verschiedene Messreihen linear voneinander

abhängen

stark 2 verschiedene Messreihen linear voneinander abhängen Wie groß ist die Spur von A T A?

Wie groß ist die Spur von A T A?

-

n

n

i = 1

j = 1

2

a ij

9

Berechnen Sie das Matrizenprodukt M = A * B * C rechentechnisch möglichst effektiv! Multiplikation von rechts oder von links beginnen?

A =



 

3


2

2

4

B =

(

3 2

4

1

)

C =


  

7

2

6

1

3

4

5

sym

9

8

.

11

- rechentechnisch günstig ist es, von rechts zu beginnen, da B * C eine (1x4) x (4x4)

-Berechnung ist

ergibt wieder 1x4

- von links startend ergebe sich bei A * B eine (4x1) x (1x4) -Berechnung

ergibt 4x4

im zweiten Schritt dann (4x1) x (1x4) zu rechnen ist einfacher als (4x4) x (4x4)

-

-

B * C = (3

2

A * (B * C) =

4

3

2

2

4

*

1) *

(2

7

2

6

1

33

2

3

4

5

34

6

4

9

8

56)

1

5

8

=

11

 −

6

4

=

4

8

(2

33

34

56)

99

66

66

132

102

68

68

136

168

112

112

224

Was sind harmonische Analyse und harmonische Synthese?

- Analyse:

- Synthese:

Feststellung, welche Schwingungen vorhanden sind

Zusammenfügung von Schwingungen

Umkehrung der harmonischen Analyse

Zwischen der exzentrischen Anomalie E und der mittleren Anomalie besteht folgender

Zusammenhang: E - e * sin(E) = m

Berechnen Sie einen Wert für E, für den die Differenz E - m den Wert 0,01 annimmt

(e = 0,2)!

-

E - m = 0,01

sin(E) = 0,01/e

E - 0,01

E - e * sin(E) = m

= m

e * sin(E) = 0,01

sin(E) = 0,05

arcsin 0,05 = E 1/2 = 0,050 020 856 8 + 2 k π

= 3,091 571 796 8 + 2 k π

10

Die Parameter einer elliptischen Satellitenbahn E und m stehen im Zusammenhang:

E - e * sin(E) = m Berechnen Sie mit Hilfe eines iterativen Verfahrens E für m = 140° und e = 0,03! Programmieren sie dieses iterative Verfahren in einer bekannten Programmie sprache!

r

- Tangentenverfahren von Newton:

x 0 = E 0 = Schätzwert

f (E) = E e * sin E m

'

f (E)

=

1

e *cos E

x

- m = 140°

=

2,443 460 952 792 rad

E 0

= m = 2,443 460 952 792 rad

(n+1) = x n -

(

f E

)

f

'

(

E

)

E 1 =

E

E

0

e

*sin

E

0

m

= 2,462 311 373 287 rad

0 1

e

*cos

E

0

E 2 =

 

E

E

1

e

*sin

E

1

m

=

2,462 308 050 493 rad

1 1

e

*cos

E

1

E

3 =

E

E

2

e

*sin

E

2

m

= 2,462 308 050 493 rad

2

1

e

*cos

E

2

Änderung nicht vor der 12. Nachkommastelle

E = 2,462 308 050 493 rad = 141,079 86° = 141° 04’ 47,493’’

- Programmierung (MATLAB):

function newton(m,e);

% Eingabe von m in Grad

% Ausgabe von E in Rad

m=m/180*pi;

E=m;

for x=1:50,

funktion=E-e*sin(E)-m

ableitung=1-e*cos(E)

divisor=funktion/ableitung

Eneu=E-divisor

if abs(E-Eneu)<=1e-12

break

end

E=Eneu;

end

E=Eneu

Führen Sie 3 mögliche Formen (mit unterschiedlichen Parametern) der Summanden f n (x)

einer trigonometrischen Reihe auf !

- geometrisch:

- komplex:

Amplitude:

-

f n (x) = a n * cos (n * x) + b n * sin (n * x)

f n (x) = c n *

f n (x) = d n *

cos (n * x - x n )

e inx

11

Gegeben ist für n=3 der komplexe Koeffizient einer trigonometrischen Reihe: 6 + 1,5 * (-1) 1/2 Berechnen Sie Amplitude und Nullphase dieser Welle!

6 + 1,5 * −1 - Amplitude =
6 + 1,5 *
−1
- Amplitude =
= 6 + 1,5 i 2 Skalar + Re [ ] 2
=
6 + 1,5 i
2
Skalar
+ Re
[
]
2

- Nullphase = arctan

[

Re

]

Skalar

2 2 = 6 +1,5 = 6,1847
2
2
=
6 +1,5
= 6,1847

= arctan

1,5

6

= 0,2450 rad = 14,036° = 15,596 gon

Die Koordinaten von 4 Punkten liegen in 2 örtlichen Koordinatensystemen vor.

Berechnen Sie die Parameter einer überbestimmten Affintransformation von System 1 nach

System 2!

 

Punkt

y1

x1

y2

x2

731

0,00

5,55

-9,20

10,59

723

10,00

3,00

0,17

14,03

478

5,00

0,00

-1,81

8,72

578

4,00

3,50

-4,82

11,12

- eine ebene Affin-Transformation ist für einen Punkt gegeben mit

x

y

neu

f

1

f

2

+

v

v

x

y

=

x

= y

neu

neu

=   a

a

11

21

+ v

x

+ v

y

=

a

= a

a

a

12

22

*   x

y

alt

11

21

* x

* x

alt

alt

+ a

+ a

12

22

+

t

t

x

y

*

y

* y

alt

alt

+ t

+ t

x

y

gesucht: a 11 , a 12 , a 21 , a 22 , t x , t y

f

1

a

11

f

2

a

11

alt

= x

= 0

- A-Matrix:

  x


x

x

x


 

alt

731 y

alt

723 y

alt

478 y

alt

578 y

0

0

0

0

alt

731

alt

723

alt

478

alt

578

0

0

0

0

x

x

x

x

f

1

a

12

f

2

a

12

0

0

0

0

alt

731 y

alt

723 y

alt

478 y

alt

578 y

=

y

= 0

0

0

0

0

alt

731

alt

723

alt

478

alt

578

alt

1

1

1

1

0

0

0

0

f

1

a

21

f

2

a

21

= 0

=

alt

x

f

1

a

22

f

2

a

22

= 0

=

y

alt

0

0


0

0

1

1

1

1

5,55


0,00

3,50

3,00

0,00

10,00

5,00

4,00

=



0

0

0

  0

0

0

0

0

12

0

0

0

0

5,55

3,00

0,00

3,50

f

1

t

x

= 1

f

2 = 0

t

x

0

0

0

0

0,00

10,00

5,00

4,00

1

1

1

1

0

0

0

0

0

0

0

0



1

1

1

1

f

1

t

y

f

2

t

y

= 0

= 1

- als Beobachtungen werden die Koordinaten im Zielsystem angesehen l-Vektor:

  x

x

x

x

y

y

y

y

 

alt

731

alt

723

alt

478

alt

578

alt

731

alt

723

alt

478

alt

578

10,59



14,03

8,72

11,12

 

 

4,82

1,81

=


−   0,17

0,17

− 4,82 − 1,81 =   −   0,17 9,20 - als P-Matrix wird

9,20

- als P-Matrix wird eine Einheitsmatrix angesetzt

P = diag ( 1

1

1

1

- N = A T PA = A T A

52,052


44

141

0

0

19

44

0

0

12,05

0 0

- X = N -1 n

0,840216

0,557978

0,633217

0,775819

5,9335

5,6926

0

0

52,052

44

0

12,05

a

a

a

a

t

t

11

12

21

22

x

y

0

0

44

141

0

19

1

1

12,05

19

0

0

4

0

1

1 )

0

0

12,05

19

0

4

Translation der x-Achse:

t x = 5,933 5 m

Drehwinkel der x-Achse:

α =

a

arctan a

21

11

=

- 37,002 98 °

Maßstab der x-Achse:

m 1 =

2 2 a + a 11 21
2
2
a
+ a
11
21

= 1,052 11

13

-

n = A T Pl = A T l

139,7845


67,42


26,63

 

15,66

 

228,38

44,46

Translation der y-Achse:

t

y

=

-5,692 5 m

Drehwinkel der y-Achse:

β =

− 

a - 35,724 12 °

12

=

22

arctan a

Maßstab der y-Achse:

m 2 =

2 2 + a a 12 22
2
2
+ a
a 12
22

= 0,955 63

Die Koordinaten von 3 Punkten liegen in 2 örtlichen Koordinatensystemen vor.

Berechnen Sie die Parameter einer überbestimmten Ähnlichkeitstransformation von Sys em 2

nach System 1! Geben Sie für die Berechnungen die Quelle der benutzten Formeln an!

t

Punkt

y1

x1

y2

x2

 

A

0,00

5,50

-9,20

10,59

B

10,00

3,00

0,17

14,03

C

5,00

0,00

-1,81

8,72

n = Anzahl identischer Punkte = 3

15,00

8,50

-10,84

33,34

/n

5,00

2,8 3

-3,61 3

11,113

(Schwerpunktkoordinaten)

 

y1-