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Thema Reisen Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Lernangebot zur Förderung sprachlicher und fachlicher

Thema Reisen

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht

Lernangebot zur Förderung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern

Erarbeitet von Heidemarie Brückner

Förderung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern Erarbeitet von Heidemarie Brückner

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Inhalt

3

Inhalt

1. Überblick über das Lernangebot

4

2. Allgemeine Betrachtungen

6

3. Didaktisch-methodische Bemerkungen

8

4. Module

10

Modul A:

10

Reisen in der Gegenwart – Übersicht

10

Inhalte und Aktivitäten

11

Aufgabenkarten

20

Modul B:

22

Reisen in der Vergangenheit – Übersicht

22

Inhalte und Aktivitäten

23

Aufgabenkarten

29

Modul C:

31

Reisen auf besondere Art – Übersicht

31

Inhalte und Aktivitäten

32

Aufgabenkarten

41

Weitere Anregungen (Module A-C)

42

Vorschlag für ein weiteres Modul („Auf Klassenfahrt“) – Aufgabenkarten

43

Anlagen 1-7 (Modul A)

44

Anlage 8 (Modul B)

59

Anlagen 9-14 (Modul C)

60

4

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Überblick über das Lernangebot

1 Überblick über das Lernangebot

Modul A

Reisen in der Gegenwart

Modul B

Reisen in der Vergangenheit

Thema: Reisen

Vorschläge für ein weiteres Modul:

Auf Klassenfahrt

Reiseziel - Wünsche ermitteln, Schullandheime eruieren, Campingplät

ze aussuchen, Jugendherbergen recherchieren, Verpflegung ermitteln, Gruppenreisetarife bei der Bahn oder bei Busunternehmen zusammen - stellen, Verkehrsverbindungen recherchieren und auf Landkarten ver - anschaulichen, Kontakte mit verschiedenen Reiseanbietern aufnehmen

(telefonisch, per E Mail, brieflich),

Freizeitaktivitäten bei Mitschülern erfragen, Kultur und Freizeitpro­

gramm zusammenstellen, Kosten kalkulieren (Fahrt Übernachtung,

Eintritte), Besichtigungen und Führungen organisieren, einen Eltern­

brief verfassen, eine Reisegepäck Inventarliste zusammenstellen, Geld

einsammeln und Beträge überweisen

-

-

-

-

Modul C

Reisen auf besondere Art

Modul A Modul B Modul C Extra
Modul A
Modul B
Modul C
Extra

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Allgemeine Betrachtungen

2 Allgemeine Betrachtungen

1. Das Thema „Reisen“

Der Begriff Reise ist vom Althochdeutschen: „risan“ her­ zuleiten und bedeutet soviel wie „aufstehen, sich erheben“. Er beinhaltet zwei Elemente der Bewegung: das Wegge­ hen und das Zurückkommen.

Der Reisende begibt sich freiwillig von seinem Standort (meist Heimatort) zu einem andern oder zu anderen Orten und kehrt nach einer gewissen (längeren) Verweildauer wieder an den Ausgangsort zurück. Das geschieht allein, mit Partnern oder in Gruppen, zu Fuß oder mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg.

Die Beweggründe für das Reisen sind vielschichtig, und wie oft Menschen Reisen unternehmen, ist ebenso sehr un­ terschiedlich. Beide Faktoren hängen in hohem Maße von gesellschaftlichen Zusammenhängen und den persönli­ chen Bedingungen ab.

Was macht den Anreiz aus, sich in diesem Zusammenhang mit diesem Thema zu beschäftigen? Und warum birgt das Thema Reisen große Möglichkeiten für einen Deutsch­ unterricht, der auf eine Verbesserung der Bildungsspra­ che Deutsch abzielt? Im Folgenden sollen drei Aspekte be­ leuchtet werden, die in diesem Kontext bedeutsam er­ scheinen: die Widersprüchlichkeit, die Komplexität und der Bildungswert der Thematik.

2. Die Widersprüchlichkeit

Für viele Mitteleuropäer bedeutet Reisen vorwiegend eine Flucht aus dem Alltag, um sich von Verpflichtungen zu erholen, in anderen Ländern andere Eindrücke zu gewin­ nen oder einfach nur wegzufahren, um wieder (gerne) nach Hause zu kommen. Der Begriff impliziert in dieser Vorstellung natürlich immer die Heimkehr nach einer gewissen Zeit.

Viele Migranten erleben das „Reisen“ anders. Aber auch in dieser Gruppe gibt es Unterschiede in den Erfahrungen je nach Aufenthaltsdauer, Aufenthaltsstatus und lebens­ biografischer Situation. Menschen, die erst wenige Wo­ chen oder Monate in Deutschland leben, haben bisweilen eine lange, beschwerliche „Reise“ hinter sich gebracht, oft mit der Hoffnung auf Heimkehr, manchmal aber auch mit dem Wissen, nicht mehr in ihr Land zurück zu können.

Menschen, die lange auf der Flucht waren oder aus ihrer Heimat vertrieben wurden, haben unter Umständen lange Zeit keine Lust auf einen Ortswechsel. Sie möchten erst einmal ankommen. Viele sind aufgrund ihrer Lebensbe­ dingungen innerlich immer auf einen Ortswechsel ein­ gestellt, manche reisen mehrmals im Jahr, um Angehörige in ihren Herkunftsländern zu besuchen, oft reisen dabei auch die Kinder mit.

Die Art des Reisens ist in diesem Kontext sehr von politi­ schen und aufenthaltsrechtlichen, aber auch von persönli­ chen (seelischen und finanziellen) Umständen abhängig.

Die Dialektik, die sich aus den beiden Erfahrungswelten gibt, reizt zur sprachlichen Verarbeitung. Die Auseinan­ dersetzung mit diesem Thema führt bei Schülern, die in unserer Gesellschaft erst ankommen müssen, zu einem wichtigen Erkenntnisprozess, bei dem sie ihre vielschichti­ gen Erfahrungen einbringen können.

3. Die Komplexität

Menschen, die in einer Wohlstandsgesellschaft leben, ha­ ben viele Möglichkeiten, Reisen zu gestalten, je nachdem, welche Bedeutung sie diesem Hobby zumessen und wie viel Geld sie dafür aufwenden wollen oder können. Ihre Motive, für eine gewisse Zeitspanne ihre gewohnten Bah­ nen zu verlassen, sind sehr unterschiedlicher Art.

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Allgemeine Betrachtungen

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In Gesellschaften mit geringem Bruttosozialprodukt sind Reisen für einen Großteil der Bevölkerung nicht finan­ zierbar. Schon eine Busreise in die nächste Stadt zum notwendigen Arztbesuch kostet oft ein halbes Vermögen.

Reisen ist also hier eine Beschäftigung für Privilegierte – vielen Migranten ist dieses Reiseverständnis nicht geläufig und befindet nicht in ihrem Vorstellungsbereich.

Andererseits erfahren sie durch den Migrationsprozess

ihrer Familie Aspekte des Reisens, die viele ansässige Schü­ ler im Alltag hier nicht kennen:

Sie erleben ihre Eltern (oder sich selbst) als Ankömmlin­ ge in fremder Umgebung.

Das Pendeln zwischen verschiedenen Staaten (Welten) ist für viele zur Selbstverständlichkeit geworden.

Sie bewegen sich in mehreren Kulturen und Sprachen flexibel und – je länger dieser Zustand dauert – zu­ nehmend sicher.

Viele Schüler verfügen durch ihren Migrationshinter­ grund gezwungenermaßen oder freiwillig über vielfälti­ ge Reiseerfahrungen.

Da Verwandte oftmals in vielen Teilen Europas oder in anderen Teilen der Welt leben, sind manche sehr ge­ schickt in der Organisation und der Vorbereitung von Reisen, ob das die Besorgung von Reisepapieren (Um­ gang mit Ämtern, Kenntnisse von Gesetzen oder Bestim­ mungen, Wissen über Versicherungsschutz oder Imp­ fungen etc.) betrifft, die Routenplanung (geographisches Verständnis, Mautpflicht etc.) oder die Erfahrung des Reisens mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln.

Kultur-, Abenteuer- oder Luxusreisen sowie Aktivurlau­ be sind eher selten, was sich jedoch bereits in der nächsten Generation mit dem Eintauchen in die deut­ sche Lebens- und Berufswelt verändern kann.

Das komplexe Wissen und die vielfältigen Erfahrungen bieten Gesprächsstoff, weil jeder sein Erleben einbringen kann, mitreden kann, da jeder eine geistige Vorstellung vom Prozess des Reisens hat. Jeder Schüler kann seinen Beitrag einbringen und erfährt von den andern – durch Arbeitsaufträge zu Recherchen angestoßen – gleichzeitig Neues über das Thema, das ihm aus eigener Erfahrung bekannt ist.

4. Der Bildungswert

Die Bildungseinrichtungen der modernen Gesellschaften weisen dem Reisen als Möglichkeit des Lernens einen hohen Stellenwert zu. Lernen an Originalschauplätzen wie Museen, Märkten, Betriebserkundungen u.v.a. sind längst zum schulischen Alltag geworden.

Klassenfahrten, Aufenthalte in Schullandheimen, Ausflü­ ge, Wandertage gehören ebenso zum schulischen Leben. In den letzten Jahren haben Schüleraustausch und Schul­ partnerschaften an Bedeutung gewonnen. Ein Studien­ semester im Ausland ist in vielen Studienrichtungen inzwi­ schen zur Pflicht geworden und steigert die Chancen auf eine spätere Anstellung. Bildungsreisen, die noch vor rund dreißig Jahren privilegierten Bevölkerungsgruppen vor­ behalten waren, sind inzwischen einer breiten Schicht zu­ gänglich geworden.

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Didaktisch-methodische Bemerkungen

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Didaktisch-methodische

Bemerkungen

Das Thema Reisen führt Erfahrungen der Schüler und Angebote und Erwartungen unserer Gesellschaft zusam­ men, wobei sich die Schüler das Thema in einer großen Bandbreite erobern sollen.

Dazu werden drei Themeneinheiten angeboten:

Modul A – Reisen in der Gegenwart Modul B – Reisen in der Vergangenheit Modul C –Reisen auf besondere Art

In einem weiteren Modul mit dem Thema „Auf Klassen­ fahrt“ werden Aktivitäten skizziert, die – arbeitsteilig – von den Schülern selbst durchgeführt werden. Auf zehn Auf­ gabenkarten (als Kopiervorlage) sind die Arbeitsaufträge konkretisiert. Die Aktivitäten münden dann in die tat­ sächliche Durchführung einer Klassenfahrt zum Abschluss des Kursjahres.

In jedem Modul sind zehn Schwerpunktthemen angebo­ ten. Durch Aufträge geleitet und Impulse angeregt nähern sich die Schüler der gewählten Aufgabe auf unterschied­ lichen Wegen an und verarbeiten sie so, dass sie ihre Lösun­ gen den anderen anschaulich darstellen können.

Dabei werden sprachliche Kompetenzen gefordert und über die Fragestellung(en), den Inhalt und die Vorgehens­ weise explorativ entfaltet.

Ziel ist es, möglichst viele Aspekte des Reisens zu erfah­ ren, selbst zu entdecken und in der Gruppe einander mitzu­ teilen.

Dies geschieht aktiv und handlungsorientiert am besten in Lernszenarien:

1. Phase der Aufgabenwahl:

Es gibt ein Aufgabenangebot von zehn Aufgaben (siehe Kopiervorlagen im Anhang eines jeden Moduls), die die Schüler/innen zum Sprachhandeln anregen, sie also aktiv machen wollen.

Die Lehrkraft kopiert die Aufgabenkarten (evtl. auf bun­ tes Papier), laminiert sie und schneidet sie aus.

Die Schüler dürfen aus dem Angebot frei wählen. Jeder Schüler sollte sich für eine Aufgabe entscheiden, die er – möglichst zusammen mit einem Mitschüler – be­ arbeiten möchte. Der Lehrer berät ihn bei der Aus­ wahl, falls nötig.

Die Partner finden sich über die Aufgabenstellung zusammen, also über das gemeinsame Interesse am Thema oder an der Aktivität.

Bereits dieser Entscheidungsprozess erfordert eine ak­ tive geistige und sprachliche Auseinandersetzung mit der Aufgabe. Die Motivation, sich mit einem selbst gewählten Thema zu beschäftigen, ist damit gegeben.

Diese Phase dauert je nach Aufgabenangebot ca. 10 bis 15 Minuten.

2. Phase der Erarbeitung:

Die Schüler bearbeiten dann eine (oder zwei) Auf­ gaben von der Planung über die Durchführung bis zur gemeinsamen Präsentation.

Die Phase der Erarbeitung dauert je nach Aufgabe und Arbeitsweise 30 bis 60 Min. Es stehen alle möglichen Recherchemöglichkeiten (Bücher und PCs, Drucker) und Materialien (Bilder, Zeitschriften, Prospekte, Folien, Tonpapier, Plakate, Stifte, Klebstoff) zur Ver­ fügung.

Am Ende der Erarbeitungsphase steht in jedem Fall

eine erste Präsentation der einzelnen Ergebnisse. Die Art der Präsentation (Textart, Aktivität, Rollenvertei­

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reise n Didaktisch-methodische Bemerkungen

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lung, Visualisierung, Medium etc.) wird bereits in der Erarbeitungsphase mit überlegt und vorbereitet.

In dieser Phase geschieht ein intensiver sprachlicher, fachlicher und sozialer Austausch hinsichtlich der Inhalte, des Vorgehens, der Arbeitsaufteilung, der Bear­ beitung und Darstellung. Fragen werden diskutiert, nach Lösungsmöglichkeiten wird gesucht, Hilfsmittel (PC, CD-Player, Kassettenrekorder, Wörterbücher, Lexika, Atlanten etc.), werden einbezogen und organi­ siert, das Thema im Bezug auf die Fragestellung ab­ geklopft. Es wird formuliert, gesprochen geschrieben, gelesen, hinterfragt, verbessert, berichtigt.

Bei manchen Aufgaben sind zusätzliche Texte angebo­ ten. Sie dienen der Informationsgrundlage und als Basis für eigene Textproduktionen.

3. Phase der ersten Präsentation im Plenum:

Nach einer vereinbarten Zeit (z. B. nach 45 Minuten) präsentieren die Partner, Gruppen oder die einzelnen Schüler ihre vorläufigen Zwischenergebnisse.

Dabei müssen sie dem Plenum zuerst ihren Arbeitsauf­ trag erklären und ihr Vorgehen kurz erläutern.

Dann stellen sie ihre Ergebnisse möglichst anschaulich und interessant vor.

Die anderen Schüler sehen und hören aufmerksam zu, damit sie die Präsentation der Vortragenden auch inhaltlich kommentieren können.

Nach der Präsentation erfährt jeder Beitrag eine kriti sche und konstruktive inhaltliche Würdigung im Plenum und evtl. Tipps zur Weiterarbeit nach Verständ­ nisfragen oder Vorschlägen von anderen Schülern.

4. Phase der Optimierung:

Nach der Präsentation (bei sechs Teams etwa 30 Minu­ ten) werden die Darstellungsformen, Texte etc. ver­ bessert, überarbeitet oder noch einmal angefertigt. Da­ bei gibt der Inhalt des Gesagten die Arbeit am sprach­ lichen Ausdruck vor.

Für die inhaltliche und sprachliche Optimierung ist es hilfreich und motivierend, wenn Texte am PC abge­ speichert und redaktionell überarbeitet werden.

Bei der Überarbeitung können sich auch neue Teams bilden.

5. Phase der Präsentation und Veröffentlichung:

Die Präsentation der Endergebnisse ist noch motivie­ render, wenn sie vor einem anderen Publikum stattfin­ det (Schulleiter, Nachbarklasse, Eltern, Müttergruppe, Tagesheim der Schule …)

Je nach Ziel und Aufwand dauert sie folglich unter­ schiedlich lange.

Jedes Thema wird in einer knappen schriftlichen Form allen Mitgliedern der Gruppe zur Verfügung gestellt (als Handout, oder in einer Klassenzeitung oder an einer Wandzeitung).

Die einzelnen Produktionen der Partner werden nach der gemeinsamen redaktionellen Überarbeitung am PC in ansprechender handschriftlicher Form im persön­ lichen Deutschalbum festgehalten. (1-2 UE)

Jeder Schüler kann in seinem Deutschalbum beliebig vie­ le Einträge festhalten. Sie können als eine Art Portfolio seiner Arbeit gesehen werden, das den Bewerbungsun­ terlagen beigefügt wird.

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht

Thema Reisen

 

Module

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Module Modul A: Reisen in der Gegenwart – Übersicht

Lernorte: Schulhaus, Verwandtschaft, Straße, Reisebüro, Internet , Bibliothek, Touristeninformation der Gemeinde

1. „Heute hier, morgen dort“ – Befragung zum Thema „Reisen“ durchführen

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2. „Ich flieg nach Hawaii

– Die beliebtesten Reiseziele ermitteln

12

3. „Ab ins Paradies!“ – Ein Land oder eine Stadt als attraktiven Urlaubsort präsentieren

13

4. Reisen bildet – Gründe für das Reisen sammeln

14

5. „Ich bin reif für die Insel“ – Sich über die Entwicklung von Urlaub(sreisen) in Deutschland informieren

15

6. Daheim „reisen“ – Örtliche Freizeit- und Kulturangebote feststellen

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7. „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben“ – Ein Reiseerlebnis für eine Zeitung aufschreiben

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8. Touristen erobern die Welt – Sich mit dem Begriff „Tourismus“ auseinandersetzen

18

9. „Fair“- reisen – Internetseiten kritisch untersuchen

19

10. Reiseberufe – Recherchieren von Berufen rund ums Reisen

19

Aufgabenkarten

20

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

11

1. „Heute hier – morgen dort

“ – Befragung zum Thema „Reisen“

– morgen dort “ – Befragung zum Thema „Reisen“ Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Unterschiedliche Personen nach ihren Reise-Erfahrungen (Reisezielen, Gründen, Erinne­ rungen) und Reisewünschen befragen:

Einleitende Erklärungen für die Befragung abgeben

Idiomatische Wendungen zur kurzen Vorstellung Wir sind Schüler/innen der … Wir machen eine Umfrage über Reisegewohnheiten.

Interviewfragen (s. Anlage 1, S.44)

Fragen verständlich formu­ lieren

Tabelle

Klemmbrett

Fragen formulieren

Ergebnisse notieren, verbali­ sieren, zusammenfassen und in einem Kurzvortrag präsen­ tieren

Ergänzungsfragen und Inter­ rogativpronomen In welche Länder/Städte bist du/sind Sie schon gereist? Wa­ rum bist du/sind Sie verreist? Woran kannst du/können Sie sich noch erinnern? In welches Land würdest du/würden Sie gerne reisen?

Aussagesätze, Verben in Ver­ gangenheitsformen Wir haben … Personen über ihre Erfahrungen mit dem Rei­ sen befragt. Folgende Ergeb­ nisse konnten wir ermitteln: …

Wortschatz aus der Reisewelt

Interviewantworten

Überlegungen anstellen, welche und wie viele Personen befragt werden sollen

Bericht über das Interview und Vorstellung der Ergebnisse (Landkarte)

Folie bzw. Plakat

Ergebnisse tabellarisch zusam­ menstellen

Recherchen in anschauli­ cher Form (Plakat, Tabelle, Powerpoint, Wechselvortrag) präsentieren

Stichpunkte in Sätzen vor­ tragen

Vorgehen der Befragung planen

Format für die Befragung, z. B. Tabelle, vorbereiten

Sich in zu befragende Personen hineinversetzen

Ergebnisse auswerten, zusam­ menfassen und angemessen präsentieren, z. B. auf Folie, per PC und Beamer, durch ein Plakat und kommentieren

Hilfsmittel und Anschauungs­ mittel auswählen, z. B. Atlas oder Landkarten

 

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

2. „Ich flieg nach Hawaii

“ – die beliebtesten Reiseziele ermitteln

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Herausfinden, welche Reise­ ziele bei Menschen beliebt sin d

Sich über Vorgehensweisen einigen

Wortschatz Kontinente, Länder, Städte, Verkehrsmittel

Statistik und Sachtext: „Tou­ rismus im 21. Jahrhundert.“ In „Münchner Stadtgespräche“ Nr. 25 057, 2002

Menschen nach ihren Urlaubs­ zielen befragen

Fragen stellen

Sich Suchbegriffe für Suchma­ schinen überlegen

Jahreszahlen

Eigene Ergebnisse mit Infor­ mationen vergleichen, die im Internet gefunden werden sollen oder die als Textauszug vorliegen

Große Zahlen

Recherche im Internet, z. B. „2010: Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen“ in: http://de.statista.com/

statistik/daten/studie/77500/

Texte lesen, gezielt Informa­ tionen entnehmen und diese notieren

Prozentsätze

Verben, die Entwicklungen angeben ist gestiegen, entwickelt sich

Ergebnisse schriftlich fest­ halten

umfrage/urlaubsziele-der­

Ergebnisse zusammenfassen, z. B. in einer Reise-Hitliste,

deutschen-2010/

 

Redemittel des Erstaunens und Wertens Ich hätte nicht gedacht, dass … Das war völlig neu für mich. Es hat mich erstaunt (er­ staunlicherweise) überrascht (überraschenderweise); so, wie ich vorher vermutet habe

(s. Anlage 2, S.45)

und mit Hilfe von Landkarten präsentieren

Eine Präsentation planen und vorbereiten

Atlas, Landkarten

Hilfsmittel und Anschauungs­ mittel auswählen, z. B. Atlas oder Landkarten

Informationen aus Landkarten entnehmen

Selbstständig recherchieren, Quellen sortieren und ein­ schätzen

 

Eigene Kenntnisse mit neuen Informationen vergleichen und werten

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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3. „Ab ins Paradies!“ – Ein Land oder eine Stadt als attraktiven Urlaubsort präsentieren

oder eine Stadt als attraktiven Urlaubsort präsentieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich über ein beliebtes Reise­ land (eine Reisegegend) Infor­ mationen beschaffen

W-Fragen stellen

Redemittel zur Erklärung eines Vorhabens Wir möchten euch heute … vorstellen.

Reisebücher, Bildbände, Zeitungen, Zeitschriften

Sachtexte, Werbetexte,

Informationen aus Texten entnehmen

Eine Reisereportage vorbe­ reiten

Sich auf ein Reiseland einigen

Redemittel der Beschreibung Bamberg ist … , hat … In Bamberg leben … Es gibt dort …

Beschreibungen

Das ausgewählte Land, die aus­ gewählte Stadt oder Gegend anschaulich präsentieren

Gliederungspunkte festlegen

Reiseprospekte, Internetseite

Eine Gliederung erstellen

z. B. Sachtext über Bamberg – „Faszination Weltkulturerbe“

Einen Vortrag vorbereiten

 

Wortschatzerweiterung Altstadtensemble

Anschauungsmaterial sichten und auswählen und die Aus­ wahl erklären

Zu Bildern Erklärungen abgeben

Kaiser- und Bischofsstadt Mittelalterlich Zauber der Vergangenheit

Idiomatische Wendungen, die Kontakt mit den Zuhörern herstellen, Aufforderung, Verben in der 2. Person Plural Präsens Auf dem Bild könnt ihr … sehen Schaut bitte dieses Foto an Ihr seht hier …

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

4. Reisen bildet – Gründe für das Reisen sammeln

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Reiseangebote nach bestimm­ ten Interessensgebieten und Neigungen recherchieren

Reiseangebote im Internet recherchieren

Sich vorab informieren

Redemittel der Vorstellung Wir sind … Wir haben die Aufgabe … Wir möchten wissen, warum Menschen verreisen.

Internetseite

Prospekte und Texte aus dem Reisebüro

Über Befragungen herausfin­ den, warum Menschen reisen

Ein Anliegen vortragen

Interview

Fragen formulieren und auf­ schreiben

Antworten verstehen und notieren

Ergänzungsfragen Warum verreisen Sie gerne? Aus welchen Gründen verrei­ sen Sie?

Informationstexte, z. B. in:

Im Reisebüro nachfragen, wel­ che Arten von Reiseangeboten es gibt

www.ciao.de (s. Anlage 3, S.46)

Alphabetische Liste

Im Internet über Beweggründe des Reisens recherchieren

Informationsunterlagen

Kausalsätze mit der Konjunk­ tion weil und dem erweiterten Infinitiv mit um zu … um den Alltag zu unterbre­ chen, aus Langeweile, um Neues zu erleben, um Anderes kennen zu lernen, um auftan­ ken zu können, um die Natur zu genießen, um Unabhängig­ keit und Selbstbestimmtheit zu erfahren, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, um das Leben zu genießen …

Rangliste

Ein ABC der Reisekategorien aufschreiben

auswerten

Wörterbücher

Ergebnisse vortragen

Plakat

Eine Rangliste von Beweggrün­ den erstellen

Tourismusarten definieren und an Beispielen erklären

Definitionen

Ergebnisse der Befragungen und Recherchen zusammen­ fassen und präsentieren

Sich über ein Vorgehen einig werden

Reisebüros in der Umgebung eruieren

 

Den Weg zu einem Reisebüro herausfinden und beschreiben

Fahrkarten besorgen

Im Team die Arbeit teilen

Wortschatz Freizeitaktivitäten Was wollen Sie im Urlaub ma­ chen? Wandern, faulenzen, gut essen, segeln, Rad fahren

Welche verschiedenen Reisear­ ten bieten Sie an?

Eine Darstellungsform wählen

Wörterbücher und Nachschla­ gewerke benutzen

Reisekategorien:

Abenteuerreisen, Aktivurlaub, Bahnreisen, Camping, Frauen­ reisen, Jugendreisen, Kreuz­ fahrt, Rundreisen, Städtereisen, Trekking Tour, Weltreisen …

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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5. „Ich bin reif für die Insel“ – Sich über die Entwicklung von Urlaub(sreisen) in Deutschland informieren

Entwicklung von Urlaub(sreisen) in Deutschland informieren Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Berufstätige Personen darüber befragen, wie viele Urlaubstage sie haben und ob sie während ihres Urlaubs verreisen

Sich vorstellen

Entscheidungs-/Ergänzungs­ fragen Arbeiten Sie? Sind Sie berufs­ tätig? In welcher Firma, in welchem Betrieb sind Sie beschäftigt? Wie viele Urlaubs­ tage haben Sie? Verreisen Sie gern? Wohin? Wie oft?

Sachtext: „Vom ‚Blauen Mon­ tag’ zum Urlaub“ in:

www.bochum-herne.verdi.de

Ein Anliegen vortragen

Einen Text inhaltlich struktu­ rieren

(s.

Anlage 4, S.50)

Eine Zeitleiste über die Ge­ schichte des Urlaubs / der Urlaubsreisen in Deutschland herstellen

Sachtext: Hachtmann, Rüdiger:

Abschnitte inhaltlich verkürzt und mit eigenen Worten wie­ dergeben

„Tourismus-Geschichte. Die Entwicklung der Urlaubsreise.“ Göttingen 2007 in:

 

Eine Zeitleiste anfertigen und erklären

Wortschatzerweiterung Sommerfrische, Stadtbürger­ tum, Landbevölkerung, Heu­ ernte, Generation, Badeorte, Wandergebiete, Pauschalreise, Individualreise

www.grundschule-englisch.de

(s.

Anlage 5, S.53)

Ermittlungen in anschaulicher Form präsentieren

Sich auf zu befragende Persone n einstellen

„Die Deutschen und ihr Urlaub“ In Tangram, Lektion 9, B1, Hueber München 2002

Einen Text grafisch darstellen

Inhalte eines Textes an einer Zeitleiste aufzeigen

Geografische Bezeichnungen Mittelgebirge, Alpen, Nord- und Ostsee, Mittelmeer

 

Stichwortzettel benutzen

Texte grafisch veranschau­ lichen

Zeitangaben vor hundert Jahren, eine Gene­ ration später, etwa um 1960

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

6. Daheim „reisen“ – Örtliche Freizeit- und Kulturangebote feststellen

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich darüber informieren (im Touristenbüro und/oder über die Website der Stadt), was der Wohnort / die Region (Ur- laubs-)Reisenden bieten kann

Vorschläge einbringen

Redemittel der Vorstellung und Formulierung eines Anliegens Entschuldigen Sie bitte, wir möchten uns über Angebote für Touristen erkundigen. Können Sie uns helfen? Wir sollen die Kulturangebote unserer Stadt vorstellen.

Reiseprospekte oder Faltblät­ ter der örtlichen Gemeinde

Beschreibungen

Vorschläge anhören, darüber beraten, bewerten und sam­ meln

Werbeplakate

Sehenswürdigkeiten fotogra­ fieren (oder Ansichtskarten besorgen) und dazu Informa­ tionen aufschreiben

Vorgehensweisen beraten und aushandeln

Informationstexte

Ansichtskarten

Erklärungen und Beschreibun ­ gen nachlesen

Stadtpläne

Ein Werbeplakat, einen Reise­ prospekt, eine Powerpoint-

Informationen aus Texten ge­

Ortsangaben Am … Platz, in der … Straße, im Stadtteil … , in der Nähe des Zentrums

Verben der Lagebezeichnung befinden sich, ist, liegt

Wortschatz Kultur, Freizeit, Sehenswürdig­ keiten, Ortsangaben, Verkehrsmittel und Verbindungen Öffnungszeiten: geöffnet von … bis … , die Mittagspause, geschlossen Eintrittspreise: für Erwach­ sene, für Kinder, für Familien, Ermäßigung, Gruppentarife, Stadtrundfahrt

Wortschatz örtlicher Beson­ derheiten

Eigene Fotos

Präsentation oder eine Aus­ stellung planen und gestalten

Die Angebote des Wohnorts anhand der zusammengestell­ ten Wort- und Bildinformatio­ nen präsentieren

zielt entnehmen und verkürzt niederschreiben

Arbeitsergebnisse gemeinsam präsentieren

Sich gegenseitig zuhören, aufeinander eingehen

Sich einigen

Ein Thema eingrenzen

Aufgaben verteilen

Collagen bildnerisch gestalten

Mit Powerpoint experimen­ tieren

Bilder scannen

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7. „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben“ – Ein Reiseerlebnis für eine Zeitung aufschreiben

– Ein Reiseerlebnis für eine Zeitung aufschreiben Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich gegenseitig Reiseerlebnis­ se erzählen

Erlebnis(se) mündlich erzählen und aufschreiben

Erlebnisse im Präsens, Perfekt und im Präteritum erzählen Ich bin, wir sind gefahren, plötzlich begegneten, ich schwamm …

Textvergleiche

Reiseberichte

Reiseerlebnisse aufschreiben

Aufgeschriebenes laut vorlesen

Reiseerlebnisse

Einen Zeitungsartikel über ein Reiseerlebnis lesen und For­ mulierungen untersuchen

Nicht Verständliches verändern

Nachfragen und nachschlagen

Verben im Präsens und Präter­ itum erkennen Wortfeld fahren“:

Berichte lesen

Aufbau eines Berichts erkennen

Redemittel für den eigenen Reisebericht bei Bedarf über­ nehmen

Gelesenes nacherzählen

Gemeinsamkeiten formulieren

Er drückte aufs Gas, er raste, er hängte sich dran, er verfolgte ihn, er überholte, er schnitt ihm den Weg ab, er schlängelt sich, schießt die Böschung hin­ ab, er manövriert den Bus …

Unterschiede beschreiben

Reiseerlebnisse für die Schü­ lerzeitung verfassen

Wirkung von Berichten auf den Leser reflektieren

Sich gegenseitig zuhören

 

Sich füreinander interessieren

Aktivitäten aufteilen

Am PC arbeiten

Um Formulierungshilfen bitten

Mit Wörterbüchern arbeiten

Reiseberichte im Internet recherchieren

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

8. Touristen erobern die Welt – Sich mit dem Begriff „Tourismus“ auseinandersetzen

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Den Begriff „Touristen“ erklären

Das Begriffsfeld „Tourismus“ untersuchen

Redemittel der Definition Ein Tourist ist … , der Begriff bezeichnet, fasst zusammen, meint, beschreibt …

Weltkarte

Sachtext: „Touristen erobern die Welt.“ in: Karl-Albrecht Immel, Klaus Tränkle: Tatort Eine Welt, S.34 u. 35 (s. Anlage 6, S.54)

Bedeutende Tourismusgebiete der Welt vorstellen

Die geschichtliche Entwicklung des Tourismus beschreiben

Die Entwicklung des weltwei­ ten Tourismus an einer Grafik aufzeigen

Eine Grafik erklären

Erklärung einer Grafik Die Senkrechte veranschau­ licht, wie viele Millionen Menschen …

Einen schwierigen Sachtext in eigene Sprache übersetzen

Internet

Vor- und Nachteile des Touris­ mus an einem oder mehreren Beispielen erklären

Nach Erklärungen suchen

Aussagesätze Auf der Waagrechten sind die Jahreszahlen angegeben. Jahreszahlen, Mengenangaben, Prozentanteile, statistische Bewegungen:

Grafik

Grafiken nutzen

Liste

Ergebnisse präsentieren

Sich weitere Informationen beschaffen (z. B. im Atlas)

Sachtext: Fernsehbericht

Übersichten erstellen

… ist auf 60 % gesunken, gestiegen

Passiv wurden unternommen, wird geschätzt, alles wird importiert

Vermutungen und Prognosen Experten rechnen mit, man schätzt

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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9. „Fair“- reisen – Internetseiten kritisch untersuchen

„Fair“- reisen – Internetseiten kritisch untersuchen Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Eine Internetseite zum Thema „fair reisen“ lesen

Den Inhalt dieser Seite be­ schreiben

Einen Informationsbericht verfassen

Einen Begriff erklären, erfas­ sen, recherchieren

Inhalte zusammenfassen

Wortschatz Gast sein, Begegnungen, kulturell, unterschiedlich, Verantwortung, Empfindun­ gen, Eindrücke, Sensibilität, Rücksicht

Internetseite :

www.lernenundhelfen.de/ reisetipps/fairreisen.htm (s. Anlage 7, S.56)

Inhaltsangabe

Oberbegriffe mit Beispielen erläutern

Meinungen belegen

Höfliche Aufforderung Probieren Sie … , Essen Sie … , Bedenken Sie …

Verneinung Gehen Sie nicht … Trinken Sie keine importierten Getränke.

Kritik

Eine Kritik über diese Inter­ netseite für die Schülerzeitung verfassen

Passagen zitieren

Zitat

Kritik schriftlich verfassen und vortragen

 

Erklärungshilfen zu Rate ziehen

Eine Internetseite vorführen (PC, Beamer)

Konsekutivsätze Wenn Sie … reisen, schadet das …

Eine Wandzeitung gestalten

Redemittel der Meinungs­ äußerung Ich finde, bin der Meinung, … Meiner Meinung nach …

10. Reiseberufe – Recherchieren von Berufen rund ums Reisen

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich in „Beruf aktuell“ orientie­ ren Informationen zu Berufen rund ums Reisen finden

Aufschreiben von Ergebnissen

Berufsbezeichnungen Reisebüromitarbeiter/in, Reiseverkehrskaufmann/-frau, Kaufmann/Kauffrau für Touris­ mus und Freizeit

Reisebüroauskunft

Inhaltsverzeichnisse verstehen und danach vorgehen

Handbuch: Beruf aktuell. Bundesagentur für Arbeit www.berufenet.arbeitsagentur.de

Reiseberufe vorstellen

Informationen nachlesen

In einem Rollenspiel ein Ge­ spräch zwischen einem Schüler und einem Berufsberater vorspielen

Personen in touristischen Einrichtungen (Reisebüros, Touristeninformationsbüros, Bahnhof, Busunternehmen) befragen

Informationstext gliedern

Aufgaben und Tätigkeiten planen, organisieren, zusam­ menarbeiten, fachkundig beraten, ermitteln, verkau­ fen, bearbeiten, informieren, zusammenstellen, buchen, Auskunft geben, anbieten, überschlagen, kalkulieren, berechnen

Fragen und Antworten im Rollenspiel

Stichworte notieren

Sachtext in einen Dialog umformen

Fragen und Antworten zu einem Rollenspiel formulieren

Rechercheplan erstellen

 

Plakate erstellen

Fähigkeiten kompetent, geduldig, einfühl­ sam, vielseitig, flexibel, gutes Allgemeinwissen haben

Nominalstil – Verbalstil Die Tätigkeiten einer Reisebü­ romitarbeiter/in – was muss er/sie tun, welche Aufgaben hat er/sie?

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

Aufgabenkarten zum Modul A: Reisen in der Gegenwart

„Heute hier – morgen dort …“ Eine Befragung zum Thema „Reisen“ durchführen

Aufgabe:

Befragt unterschiedliche Personen nach ihren Reiseerfahrun­ gen (Reiseziele, Gründe, Erinnerungen) und Reisewünschen.

Tipp: Formuliert zuerst Fragen. Überlegt euch, welche und wie viele Personen ihr befragen möchtet. Stellt die Ergeb­ nisse tabellarisch zusammen. Präsentiert eure Recherchen in anschaulicher Form (Plakat, Tabelle, Powerpoint, Wechselvor­ trag).

Ab ins Paradies! Ein Land/eine Stadt als attraktiven Urlaubsort präsentieren

Aufgabe:

Informiert euch über ein beliebtes Reiseland (eine Reise­ gegend).

Präsentiert es (sie) in einer Reisereportage.

Informiert euch über ein beliebtes Reiseland (eine Reise­ gegend). ■ Präsentiert es (sie) in einer Reisereportage.

„Ich bin reif für die Insel“ Sich über die Entwicklung von Urlaub(sreisen) in Deutschland informieren und sie grafisch darstellen

Aufgabe:

Fragt berufstätige Personen, wie viele Urlaubstage sie haben und ob sie während ihres Urlaubs verreisen.

Stellt eine Zeitleiste über die Geschichte des Urlaubs/ der Urlaubsreisen in Deutschland her.

Präsentiert eure Ermittlungen in anschaulicher Form.

Geschichte des Urlaubs/ der Urlaubsreisen in Deutschland her. ■ Präsentiert eure Ermittlungen in anschaulicher Form.

„Ich flieg nach Hawaii …“ Die beliebtesten Reiseziele ermitteln

Aufgabe:

Findet heraus, welche Reiseziele bei Menschen beliebt sind.

Vergleicht eure Ergebnisse mit Informationen, die ihr im Internet findet (oder die vor euch liegen).

Fasst die Ergebnisse z. B. in einer Reise-Hitliste zusammen und präsentiert sie mit Hilfe von Landkarten.

liegen). ■ Fasst die Ergebnisse z. B. in einer Reise-Hitliste zusammen und präsentiert sie mit Hilfe

Reisen bildet Gründe für das Reisen sammeln und darstellen Reiseangebote dahingehend recherchieren

Aufgabe:

Findet heraus, warum Menschen reisen.

Fragt im Reisebüro nach, welche Arten von Reiseangeboten es gibt.

Erstellt eine Rangliste.

Präsentiert die Ergebnisse eurer Befragungen.

Arten von Reiseangeboten es gibt. ■ Erstellt eine Rangliste. ■ Präsentiert die Ergebnisse eurer Befragungen.

Daheim „reisen“ Sich über örtliche Freizeit- und Kulturangebote in­ formieren und darüber einen Reiseprospekt erstellen

Aufgabe:

Informiert euch darüber, was eure Stadt, euer Stadtviertel, eure Gemeinde (Urlaubs-)Reisenden bieten kann. Entwerft ein Werbeplakat, einen Reiseprospekt, eine Powerpoint-Präsen­ tation oder eine Ausstellung und präsentiert euer Produkt.

Tipp: Ihr könnt euch auch Ansichtskarten von eurer Gemeinde besorgen oder selber Fotos machen.

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

21

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module 21

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben Ein Reiseerlebnis für eine Zeitung aufschreiben

Aufgabe:

Erzählt euch gegenseitig ein Reiseerlebnis und schreibt einen Zeitungsartikel darüber.

Zeitung aufschreiben Aufgabe: Erzählt euch gegenseitig ein Reiseerlebnis und schreibt einen Zeitungsartikel darüber.

„Fair“-reisen Eine Internetseite kritisch untersuchen

Aufgabe:

Schreibt einen Informationsbericht / eine Kritik über die In­ ternetseite www.lernenundhelfen.de/reisetipps/fairreisen. html für die Schülerzeitung.

/ eine Kritik über die In­ ternetseite www.lernenundhelfen.de/reisetipps/fairreisen. html für die Schülerzeitung.

Touristen erobern die Welt Eine Grafik mit Hilfe eines Textes erklären

Aufgabe:

Erklärt den Begriff „Touristen“.

Informiert euch über die Entwicklung des Tourismus in der Welt.

Zeigt Vor- und Nachteile auf.

Tragt eure Ergebnisse wie in einem Fernsehbericht vor.

des Tourismus in der Welt. ■ Zeigt Vor- und Nachteile auf. ■ Tragt eure Ergebnisse wie

Reiseberufe Recherchieren von Berufen rund ums Reisen

Aufgabe:

Stellt euren Mitschülern Reiseberufe vor.

Spielt in einem Rollenspiel ein Gespräch zwischen Schü­ lern und Berufsberater vor.

Mitschülern Reiseberufe vor. ■ Spielt in einem Rollenspiel ein Gespräch zwischen Schü­ lern und Berufsberater vor.

22

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

Modul B: Reisen in der Vergangen­ heit – Übersicht

Lernorte: Schulhaus, Verwandtschaft, Straße, Internet, Bücherei, Buchhandlung, Deutsche Bahn

1. Was alte Menschen über das Thema Reisen erzählen – Befragung zum Thema „Reisen in früheren Zeiten“

23

2. „Mir brennt’s in meinen Reiseschuh’n“ – Sich mit Fußreisen auseinandersetzen

24

3. „Mit der Kutsche unterwegs“ – Über das Reisen in Kutschen informieren

24

4. Von Mozarts Reisen – Über die Konzertreisen der Familie Mozart erzählen

25

5. Eine Reise mit dem Orient-Express – Vom Orient-Express berichten

25

6. Was haben die Wikinger mit Reisen zu tun? – Über die Entdeckungsreisen der Wikinger berichten

26

7. Reisen mit Goethe – Reiseerlebnisse Goethes für eine Zeitung aufschreiben

26

8. Die Fahrten des Odysseus – Von Odysseus und seinen Irrfahrten erzählen

27

9. Mit dem Zeppelin in die Luft – Ein Quiz zum Thema „Zeppelin“ herstellen

28

10. Der erste Reiseleiter der Welt – Über die Geschichte und den Beruf des Reiseleiters berichten

28

Aufgabenkarten

29

Anlage zu Modul B

59

Über die Geschichte und den Beruf des Reiseleiters berichten 28 Aufgabenkarten 29 Anlage zu Modul B

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

23

1. Was alte Menschen über das Reisen erzählen – Befragung zum Thema „Reisen in früheren Zeiten“ durchführen

zum Thema „Reisen in früheren Zeiten“ durchführen Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Ältere Menschen über ihre Erfahrungen mit dem Reisen befragen

Einleitende Erklärung für eine Befragung abgeben

Redemittel zur Vorstellung Wir sind Schüler/innen der … Wir machen eine Umfrage über das Reisen in früheren Zeiten.

Interviewfragen

Klemmbrett

Fragen verständlich formu­ lieren

Tabelle

Fragen überlegen und formu- lieren

Ergänzungsfragen In welche Länder / Städte sind Sie schon gereist? Warum sind Sie verreist? Woran können Sie sich noch erinnern?

Interviewantworten

Überlegen, welche und wie viele Personen befragt werden sollen

Ergebnisse notieren, verbali­ sieren, zusammenfassen und in einem Kurzvortrag präsen­ tieren

Collage

Folie oder Plakat

Ergebnisse (tabellarisch) zu­ sammenstellen

Stichpunkte in zusammenhän­ genden Sätzen vortragen

Höfliche Aufforderung Erzählen Sie bitte davon /von dieser Reise /von dieser Fahrt.

Erzählungen in der Vergan­ genheitsform Wir haben … Personen über ihre Erfahrungen mit dem Rei- sen befragt. Folgende Ergeb­ nisse konnten wir ermitteln:

Recherchen in anschaulicher Form (Plakat, Tabelle, Power­ point, Wechselvortrag) präsentieren

Eine Geschichte nacherzählen (wahlweise in der ersten oder in der dritten Person)

Vorgehensweise für eine Befra- gung planen

Format für eine Befragung, z. B. Tabelle, vorbereiten

Wortschatz aus der Reisewelt

Sich in eine zu befragende Person hineinversetzen

Ergebnisse auswerten, zusam- menfassen und angemessen präsentieren, z. B. auf Folie, per PC und Beamer oder durch ein Plakat, und kommentieren

Gegenden, Städte, Länder, Verkehrsmittel, Verwandte

Hilfsmittel und Anschauungs­ mittel auswählen, z. B. Atlas oder Landkarten

24

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

2. „Mir brennt’s in meinen Reiseschuh’n“ – Sich mit Fußreisen auseinandersetzen

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Herausfinden, warum Men­ schen zu Fuß reis(t)en

Wanderreisen mit anderen Reisearten vergleichen

Sich über das Vorgehen einigen

Konsekutiv- und Kausalsätze In der Geschichte gab es folgende Gründe, warum Men­ schen reisten:

„Eine Geschichte der Fuß­ reisen“ im Internet unter www.reisegeschichte.de

„Warum Menschen reisen“ und „Auf Schusters Rappen“ in: Auf Straßen und Schienen. Kutschen, Dampfloks und der ICE: eine Geschichte der Fortbewegung. Meyers Jugendbibliothek, 2006

W-Fragen formulieren

Sich Suchbegriffe für die Such­ maschine überlegen

Ergebnisse anschaulich und interessant präsentieren

Ergebnisse festhalten

Sie wollten Handel treiben. … , um Handel zu treiben. … , weil sie Handel treiben wollten.

Präsentation planen und vorbereiten

Hilfsmittel und Anschauungs­ mittel auswählen, z. B. Atlas oder Landkarten

Wortschatz Personengruppen Nomaden, Händler, Soldaten, Pilger, Abenteurer, Pioniere, Forscher

Selbstständig recherchieren lernen

Verben der Bewegung Sie wander(te)n mit ihren Tieren mit. Sie brachten Waren, sie eroberten, sie marschierten, sie kämpften, sie pilgerten, sie zogen aus …

 

Quellen einschätzen und sortieren

3. „Mit der Kutsche unterwegs“ – Über das Reisen in Kutschen informieren

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Erkundigungen über Kutschen einziehen

Den Begriff „Kutsche“ klären

Informationen sammeln

Redemittel der Einleitung Wir möchten euch heute etwas

Internet, Bibliothek

Begriff definieren

„Mit Peitschenknall“ in: Auf

Sich über Personen informie­ ren, die in Kutschen reisten

Sich darüber informieren, wie es früher war, in einer Kutsche zu reisen

Informationen aus Texten entnehmen

Informationen in Stichworten niederschreiben

Informationen ordnen

über … berichten, erzählen; … vorstellen.

Begriffsfeld „Kutschenreise“ Postkutsche, Vorderräder, Poststationen, Gepäck, Pfer­ degespann, Deichsel, Zügel, Peitsche, Achse, Speichen, Kutscher, Postillon, wurde gezogen, durchgeschüttelt, ge­ schaukelt, gelenkt, befördert, Durchschnittsgeschwindigkeit, legten zurück …

Geschichtliche Zeitangaben Ende des 18. Jahrhunderts

Straßen und Schienen. Kut­ schen, Dampfloks und der ICE:

eine Geschichte der Fortbe­ wegung. Meyers Jugend­ bibliothek, 2006

Eine Präsentation üben

„Reisen mit der Postkutsche“ in: Leben und Alltag im Zeit­ alter der Industrialisierung. Kempen, 2004, S.21

„Warum Kutschfahrten manchmal schlecht für die Zähne waren“ in: J. Nymphius u. W. Gebhard: Wir verreisen. Kbv Luzern, 2001

 

Sich Literatur beschaffen

Gliederungspunkte festlegen

Bildmaterial auswählen

Rollen verteilen

Eine Zeitleiste erstellen

Ergänzender bildungs sprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

25

4. Von Mozarts Reisen – Über die Konzertreisen der Familie Mozart erzählen

– Über die Konzertreisen der Familie Mozart erzählen Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Wolfgang Amadeus Mozart vorstellen

Die Reiseroute, die Leopold Mozart mit seinen Kindern unternahm, skizzieren

Mit Hilfe von Schlüsselbegrif­ fen im Internet recherchieren

Informationstexte, Quellen, Beschreibungen lesen

Redemittel der Vorstellung eines Themas Wir hatten die Aufgabe heraus zufinden, welche Reisen (Kon­ zert-Tourneen) W. A. Mozart unternahm. Dabei haben wir Folgendes erfahren:

Texte im Internet

„Ein Wunderkind begeistert Europa“ in: Mozart kennen lernen. AOL-Verlag Lichtenau,

Gezielt Informationen entneh­ men und herausschreiben

2006

Die Strecke im Atlas verfolgen

„Die Wanderschaft“ und „Italienische Reise“ in: Erich Valentin: Mozart. Eine Bildbio­ graphie. Bertelsmann Verlag, o. J., S.17 ff und S.43 ff

Eine Begebenheit aus dem Gelesenen schildern, die be­ sonders beeindruckend ist

Sich über ein gemeinsames Vorgehen einig werden

Ortsnamen Salzburg, München, Wien, Augsburg, Frankfurt, Mainz, Aachen, Köln, Paris

Mit Vortragskärtchen arbeiten

Ein Interview mit Mozart führen

Eine Darstellungsform wählen

 

Beschreibung

Die Reisen auf Landkarten skizzieren

Daten 12. Januar 1762, bis zum Jahre 1781

Schilderung

Interview

Sich in Situationen anderer hineinversetzen

Wortschatz „Geschichte“ Kurfürst von Bayern, kaiser­ licher Hof, Kaiser Franz I., Kaiserin Maria

5. Eine Reise mit dem Orient-Express – Vom Orient-Express berichten

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Personen befragen, was sie unter dem Begriff „Orient- Express“ verstehen

Neue Begriffe erklären

Wortschatzerweiterung Luxuszug, nostalgisch, exklusiv, Steward, Kabine, historisch, Silbertablett

Texte im Internet:

Sich vorstellen und ein Anlie­ gen vortragen

„Reisen wie Agatha Christie“ Informationstext über die 125-jährige Geschichte des Orient-Express in: mobil. Magazin der Deutschen Bahn. Nr. 10/2008

Im Internet recherchieren

Fragen formulieren

 

Über Ergebnisse in einer kur­ zen Reprotage berichten

Antworten notieren

Geografische Bezeichnungen Paris, Alpenpass, Brenner, Po-Ebene

Über ein Interview berichten

Wichtige Informationen bzw. Gliederungspunkte zur Ver­ anschaulichung auf ein Plakat schreiben

Texte inhaltlich strukturieren und Teilüberschriften formu­ lieren

Komposita Prachtzug, Speisewagen, Lampenschirme, Schlafabteil, Wohnzimmer, Bahnhof, Kurs­ buch, Kreuzfahrten

www.wikipedia.org/orientexpress

Informationen mit eigenen Worten aufschreiben

Wörterbücher benutzen

Bilder und Vergleiche wie im Krimi, entführt seine Fahrgäste, im Strom der Pendler

Sich im Atlas orientieren

Inhalte eines Textes an einer Zeitleiste aufzeigen

Eine Strecke veranschaulichen

 

Vorwissen mit neuen Informa­ tionen vergleichen

Hemmungen vor schwierigen Texten abbauen

26

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

6. Was haben die Wikinger mit Reisen zu tun? – Über die Entdeckungsreisen der Wikinger berichten

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich darüber informieren, wer die Wikinger waren

Vorschläge einbringen

Jahreszahlen vom 9. bis 11. Jahrhundert, von 980 bis 1050, um das Jahr 1000, im Jahre 845

„Sprachbuch 7“ Klett Stuttgart, 1998

Vorgehensweise beraten

Ihre Reisen beschreiben

Aufgaben verteilen

„Wissen mit Pfiff: Die Wikin­ ger.“ Fleurus Verlag Köln, 2001

www.wikinger.org

Menschen im Schulhaus befra­ gen, was sie über die Wikinger wissen

Informationen aus Sachtexten entnehmen und notieren

Geografische Bezeichnungen, Orts- und Richtungsangaben Skandinavien, von der Nor­ mandie aus, über die Seine, bis nach Paris, an den Küsten Grönlands und Nordamerikas, vom Baltischen Meer bis zum Mittelmeer

Aus Büchern zitieren

www.blinde-kuh.de/wikinger

Eine Zeitleiste anfertigen und dort die Daten der bedeu­ tendsten Entdeckungsreisen eintragen

Bericht

Interesse an einem spannen­ den Thema entwickeln

Vortrag

Landkarten und Bücher nutzen

 

Wörterbücher benutzen

Kulturgeschichtliche Begriffe umherziehen, besiedeln, Stämme, Viehzucht, Ackerbau, Siedlungsformen, Handelsbe­ ziehungen, Kultur, altnordisch

7. Reisen mit Goethe – Reiseerlebnisse Goethes für eine Zeitung aufschreiben

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Goethe vorstellen

Tagebucheinträge lesen

Orte und Gegenden Alpen, Sterzing, Triest, Malce­ sine, Gardasee, Neapel, Vesuv, Pompeji, Sizilien

„Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.“ (Zitat nach J. W. Goethe)

Einen Zeitungsartikel über Goethes Italienreise(n) ver­ fassen

Aus Gelesenem eine Auswahl treffen und stichwortartig aufschreiben

Aus Büchern Stellen zitieren

Schwer Verständliches umfor­ mulieren

Sehenswürdigkeiten Amphitheater, Grabmäler, Paläste, Tempel

Gedichte rezitieren

„Goethe in Italien“ in:

Aufgeschriebenes vorlesen

 

Dagmar Matten-Gohdes (Hrsg.): Goethe ist gut. Beltz Verlag Weinheim und Basel, 1988, S.114 ff.

Ein Gedicht vortragen

Verben in der 3. Person Prä­ teritum er verließ, er suchte, er wohnte, er bestieg, er segelte, er ver­ brachte

Sich gegenseitig zuhören

Sich füreinander interessieren

„Reisen nach Italien“ (1786­ 1790) in: Jürgen Schwarz:

Aktivitäten aufteilen

Jahreszahlen

Am PC arbeiten

Goethe kennen lernen. AOL Verlag Lichtenau, 2006, S.43 ff.

Um Formulierungshilfen bitten

In Wörterbüchern nachschlagen

Gedicht: „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“

Rühle, Arnd: „Mit Goethe rei­ sen“ Insel Taschenbuch 3250 Frankfurt / Main, 2009

Andere Reiseberichte im Inter­ net recherchieren

Nacherzählung

Bericht

Gedichtvortrag

Ergänzender bild ungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

27

8. Die Fahrten des Odysseus – Von Odysseus und seinen Irrfahrten erzählen

Odysseus – Von Odysseus und seinen Irrfahrten erzählen Inhalte und Aktivitäten Kompetenzen Grammatische

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich über Odysseus informieren

Verschiedene Informations­ quellen lesen

Überschriften zu Abschnitten formulieren

Eine Geschichte nacherzählen

Vorgehen bei der Recherche erklären Wir haben gesucht bei/in/ unter …

Verben im Präteritum segelten, vergingen, sichteten, packten, trieben

www.bosold.de/sagen

Die Stationen seiner Irrfahrten aufzählen

Eine ausgewählte Episode erzählen

Bernard Evslin: „Die Abenteuer des Odysseus“ dtv 2006

„Die Irrfahrten des Odysse­ us“ in: Paul Hühnerfeld: Der Kampf um Troja. dtv junior 1996, S.97 ff.

Ein Poster über seine Fahrten gestalten

Begriffe erklären

Quellenangaben machen

Wortschatz der Seefahrt Flotte, Wind, Sturm, Küste, Meer, Breiten, Ufer, Insel, Nor­ den, ein Schiff zerschellt

Redensarten aus den Augen verlieren

Nacherzählung

 

In der Bibliothek nach griechi­ schen Sagen forschen

Sich für eine Quelle als Grund­ lageninformation entscheiden und sie zitieren

Poster gestalten

 

Literatur sammeln

eine Quelle als Grund­ lageninformation entscheiden und sie zitieren Poster gestalten   Literatur sammeln

28

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

9. Mit dem Zeppelin in die Luft – Ein Quiz über das Thema „Zeppelin“ herstellen

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Ältere Menschen nach ihren Erinnerungen an den Zeppelin befragen

Ältere Menschen befragen

Zeitangaben am 2. Juli 1900, vor mehr als 100 Jahren, rund hundert Jahre später

Douglas Botting:

Sich über die Herkunft eines Namens informieren

„Der große Zeppelin“ Ullstein Verlag 2002

Erklären, was ein Zeppelin ist

Ergebnisse notieren

www.pilotundluftschiff.de

Über Flüge mit dem Zeppelin berichten

Die Geschichte des Zeppelins skizzieren

Informationen mit den Ant­ worten aus einer Befragung vergleichen

Idiome der Bewunderung hat nichts von seiner Faszina­ tion verloren, erstaunlich ele­ gant, löst starke Emotionen aus

Zeppelin-Flug:

„Der sanfte Riese“ stern.de vom 11.07.2006

Bericht

Nach dem Vortrag ein Frage­ und-Antwort-Spiel durch­ führen

Gewonnene Erkenntnisse anschaulich präsentieren

Sich über eine Vorgehensweise beraten

Vergleiche eine fliegende Zigarre, wie ein Buckelwal, wie ein Ozean­ dampfer

Arbeiten aufteilen

Wortfeld „fliegen“ Wir heben ab, er surrt in die Höhe, starten, landen

Einen Vortrag illustrieren

Eine Präsentation planen und gestalten

Ergänzungsfragen

10. Der erste Reiseleiter der Welt – Über die Geschichte und den Beruf des Reiseleiters berichten

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Ein Reiseunternehmen nach seiner Geschichte befragen

Aufschreiben

Fragepronomen der Zeit seit wann, wie lange, vor wie vielen Jahren

Zeitungsbericht: „Thomas Cook – der erste Reiseleiter der Welt? – Ein Weltunterneh­ men feiert 125-jähriges Jubilä­ um“ in: Hamburger Abendblatt Nr. 153 vom 05.07.1966, Seite 4

Inhaltsverzeichnisse verstehen

Im Internet über das erste Reiseunternehmen der Welt recherchieren

Nachlesen

Informationstexte gliedern

Zeitangaben seit vierzig Jahren, in den 50er Jahren, vor genau 25 Jahren

Über das Vorgehen und die Befunde der Recherche infor­ mieren

Einen Vortrag über den ersten Reiseleiter gestalten

Stichworte notieren

Große Zahlen mit insgesamt rund 10 000 An­ gestellten, rund 10 Millionen Reisende, 150 Luftlinien, 8 000 Hotels

„Reiseleiter werden“ in:

Fragen formulieren

Sachtext in einen Dialog umformen

www.olafjensen.de/Reiseleiter (s. Anlage 8, S.59)

Zeitleiste

Das Berufsbild eines Reiselei­ ters beschreiben

Rechercheplan erstellen

Wechselvortrag

Sich in „Beruf aktuell“ orien­ tieren und aufgabenrelevante Informationen finden

Wortschatzerweiterung „Eigenschaften“ Gespür, Geduld, Ausstrahlung, ein gutes Allgemeinwissen

Plakat mit Informationen

 

Erzählung

Im Internet auf Bildersuche gehen

Beschreibung

haben, Aufgeschlossenheit, Einfühlungsvermögen, Flexibi­ lität, gepflegtes Äußeres

 

Wortschatzerweiterung „Fähigkeiten“ interessant erzählen, sich auskennen, mit Menschen um­ gehen können, kontaktfreudig sein, Humor haben

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

29

Aufgabenkarten zum Modul B: Reisen in der Vergangenheit

29 Aufgabenkarten zum Modul B: Reisen in der Vergangenheit Was alte Menschen über das Reisen erzählen

Was alte Menschen über das Reisen erzählen Befragung zum Thema „Reisen in früheren Zei­ ten“ durchführen

Aufgabe:

Befragt ältere Menschen über ihre Reise-Erfahrungen.

Tipp: Formuliert zuerst Fragen. Überlegt euch, welche und wie viele Personen ihr befragen möchtet. Stellt die Ergebnis­ se (tabellarisch) zusammen. Präsentiert eure Recherchen in anschaulicher Form (Plakat, Tabelle, Powerpoint, Wechselvor­ trag).

Mit der Kutsche unterwegs Über das Reisen in Kutschen informieren

Aufgabe:

Informiert euch und dann die andern darüber, wie es war, in einer Kutsche zu reisen.

Tipp: Ihr müsst vorher erklären, was genau eine Kutsche ist und wer früher in Kutschen verreiste.

Eine Reise mit dem Orient-Express Den Orient-Express vorstellen

Aufgabe:

Fragt Personen, was sie unter dem Begriff „Orient-Express“ verstehen. Recherchiert dann im Internet und berichtet über eure Ergebnisse.

Tipp: Die W-Fragen helfen euch bei der Klärung und Gliede­ rung der Inhalte (Personen, Strecke, Orte, Ausstattung, Reise- Alltag) Ihr könnt alle Informationen auf ein Plakat schreiben.

„Mir brennt’s in meinen Reiseschuh’n …“ Sich mit Fußreisen auseinandersetzen

Aufgabe:

Findet heraus, warum Menschen zu Fuß reis(t)en. Berichtet davon.

Tipp: Vergleicht die Wanderreise mit anderen Reisearten. Präsentiert eure Erkenntnisse und erzählt von einem Beispiel.

Von Mozarts Reisen Von den Konzertreisen der Familie Mozart erzählen

Aufgabe:

Beschreibt die Reiseroute, die Leopold Mozart mit seinen Kindern unternahm.

Tipp: Ihr könnt im Atlas den Weg verfolgen. Beschränkt eure Ausführungen auf eine Reise, die euch besonders beeindruckt hat. Ihr könnt euch in den kleinen Mozart hineinversetzen und in der Ich-Form schreiben.

Was haben die Wikinger mit dem Reisen zu tun? Sich über die Entdeckungsreisen der Wikinger informieren

Aufgabe:

Informiert euch darüber, wer die Wikinger waren und wel­ che Reisen sie unternahmen. Ihr könnt auch Menschen im Schulhaus befragen, was sie über die Wikinger wissen.

Tipp: Es ist hilfreich, eine Zeitleiste anzufertigen und dort die Daten der bedeutendsten Entdeckungsreisen einzutragen.

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

Reisen mit Goethe Reiseerlebnisse Goethes für eine Zeitung auf­ schreiben

Aufgabe:

Schreibt einen Zeitungsartikel über Goethes Italienreisen.

Tipp: Macht Zitate deutlich.

Mit dem Zeppelin in die Luft gehen Über das Reisen in einem Zeppelin informieren

Aufgabe:

Informiert eure Mitschüler darüber, was ein Zeppelin ist und wie es ist, in einem Zeppelin zu fliegen. Entwickelt ein Quiz und führt es anschließend mit euren Mitschülern durch.

Tipp: Befragt ältere Menschen nach ihren Erinnerungen an den Zeppelin. Erst dann informiert euch in der Bücherei oder im Internet. Stellt 10 bis 15 Fragen und Antworten zu dem Thema auf 10 bis 15 Kärtchen zusammen. Überlegt euch gut, wie ihr das Quiz durchführt.

Die Fahrten des Odysseus Von Odysseus und seinen Irrfahrten erzählen

Aufgabe:

Informiert euch über Odysseus und gebt kurz die Stationen seiner Irrfahrten wieder.

Tipp: Ihr könnt zu jeder Station ein Poster machen, das ihr ansprechend gestaltet.

Der erste Reiseleiter der Welt Sich über die Anfänge des Berufs des Reiseleiters informieren

Aufgabe:

Informiert eure Mitschüler darüber, was ihr über die ersten Reiseleiter herausgefunden habt. Präsentiert eure Informa­ tionen anhand eines Steckbriefs.

Tipp: Ihr könnt euch im Internet informieren, indem ihr die Überschrift dieses Kärtchens in die Suchmaschine eingebt.

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht Module

Thema Reisen

31

Deutschunterricht Module – Thema Reisen 31 Modul C: Reisen auf besondere Art Lernorte: Schulhaus,

Modul C: Reisen auf besondere Art

Lernorte: Schulhaus, Verwandtschaft, Straße, Reisebüro, Internet, Fernsehprogramm, Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte

1. Mit dem Fahrrad um die Welt – Sich über Fahrradreisen informieren und von einem Beispiel berichten

32

2. Weltraumflüge werden immer attraktiver – Über Weltraumflüge berichten

33

3. Einmal im Leben nach Mekka – Sich mit Pilgerreisen beschäftigen

34

4. Zeitreisen – Sich mit dem literarischen Motiv „Zeitreise“ und der Gattung Science-Fiction auseinandersetzen

35

5. Zugvögel – Sich und andere über Zugvögel informieren

36

6. Unglaublich, aber wahr – Außergewöhnliche Reisegeschichten vorstellen

37

7. Traumreise gewonnen – Eine Reise zusammenstellen und beschreiben

37

8. Im Wohnzimmer andere Gegenden erleben – Angebote von Reisereportagen im Fernsehen vorstellen

38

9. Spielend reisen – Ein Würfelspiel erklären

39

10. Arbeitsreisende – Die Lebensumstände beruflich reisender Menschen und ihrer Familien erfassen

40

Aufgabenkarten

41

32

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

1. Mit dem Fahrrad um die Welt – Sich über Fahrradreisen informieren und von einem Beispiel berichten

Inhalte und Aktivitäten

Kompetenzen

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

In der Bücherei oder im Inter­ net Literatur über Fahrrad­ reisen suchen

In einem Vortrag von Men­ schen erzählen, die mit dem Fahrrad reisen

Vermutungen anstellen

Redemittel zur Vorstellung Wir sind Schüler/innen der … Wir sollen uns informieren über Menschen, die mit dem Fahrrad um die Welt reisen.

Informationsgrundlage:

An der Information der Büche­ rei nach Büchern zu einem Thema fragen

Informationsgrundlagen

Internet www.albumamicorum.de/ reise/reise .htm

Peter Smolka: „Rad ab! 71 000 km mit dem Fahrrad um die Welt.“ Reise Know-How Verlag, 2008

auswählen

Erzählung im Perfekt bzw. im Präteritum Er/Sie ist mit dem Fahrrad um die Welt gereist. Folgende Länder hat er besucht: … Er/Sie hat eine Strecke von … zurückgelegt. Warum hat er/sie das gemacht? Er/Sie wollte … Menschen kennenlernen

 

Informationen aus Texten entnehmen

Interessantes notieren

Peter Zhentlin: „Mit dem Fahrrad um die Welt“ Weltbild Verlag, 2009

Plakat

Infos und Kommentare nieder­ schreiben

Eine Episode aus Reisebe­ schreibungen vorlesen

Wandzeitung

Sachtext

Texte ausdrucken und kopieren

Wortschatz aus der Reisewelt Teile des Fahrrads und Gepäck­ stücke, Etappen, Länder, Kontinente, Entfernungen, Landschaften, Gegenden, Klimazonen, Beförderung

Folie

Ergebnisse so zusammen­ fassen, dass sie das Interesse der Zuhörer wecken, z. B. auf einem Plakat oder in einer (Wand)zeitung

Powerpoint-Präsentation

Hilfsmittel und Anschauungs­ mittel auswählen, z. B. Atlas oder Landkarten

 

Powerpoint-Präsentationen

vorbereiten

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

33

2. Weltraumflüge werden immer attraktiver – Über Weltraumflüge berichten

werden immer attraktiver – Über Weltraumflüge berichten Inhalte und Aktivitäten Sprachliche Kompetenzen /

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Menschen nach ihrem Wunsch, in den Weltraum zu fliegen, befragen

Interessante Fragen formu­ lieren

Konjunktiv, Entscheidungs­ frage, Ergänzungsfrage Würden Sie gerne ins Weltall fliegen? Warum (nicht)? Wenn Sie den Flug gewinnen würden?

Internet: www.wikipedia/org/ wiki/weltraumtourismus

Eine Tabelle erstellen

www.welt.de/nrw/article

Die Geschichte des Weltraum­ flugs skizzieren

Ein Reiseunternehmen vor­ stellen

1086443/Fuer_fuenf_Minuten_

schwerelos_ins_All.html

Recherchieren, welche Menschen eine Reise ins All unternommen haben

Einen Werbespot herstellen

Wortschatzerweiterung Schwerelosigkeit, Erdumlauf­ bahn, Raumschiff, Countdown

Philipp Stern: „Geschichte der Raumfahrt“ in:

Internetrecherche betreiben

http://www.schlaubi.de/ geschichte/weltraum (s. Anlage 9, S.60)

Herausfinden, welche Reise­

Sich einen Arbeitsplan erstellen

 

Präsentationsformen wählen

Wortschatz für Begeisterung Feuer und Flamme sein, völlig vernarrt sein, immer schon geschwärmt haben

Daten 4. Oktober 1957, 20. Juli 1969

anbieter für Weltraumflüge es gibt und darüber berichten

Werbeslogans für Weltraum­ flüge erfinden

Sich eine eigene Meinung über neue Informationen bilden

 

Fachbegriffe aus der Raum­ fahrt Satelliten, Sputnik, NASA, Mond, Orbit, Umkreisung, Raumstation, Mars, Raumfähre, Mondrückseite, erforschen, kreisen um/durch, starten, landen

Steigerung von Adjektiven immer billiger, kostengünstiger denn je, attraktiver

Aufforderungen und Fragen Sichern Sie sich … ! Vergessen Sie nicht … ! Haben Sie sich schon einmal … ? Wollten Sie … ?

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterri cht – Thema Reisen Module

3. Einmal im Leben nach Mekka – Sich mit Pilgerreisen beschäftigen

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Menschen befragen

Fragen formulieren, die ein Thema vielseitig beleuchten

Befragungen planen

Fragen über das Wallfahren Waren Sie … ? Wollen Sie … ? Haben Sie vor … ? Wohin sind Sie gepilgert? Warum pilgern Sie/sind Sie gepilgert? Mit welchem Verkehrsmittel … ? Mit wem … ? Wie lange … ? Was haben Sie erlebt? (Was) haben Sie gebetet?

www.wikipedia.or/wiki/wallfahrt

Sich über berühmte Wall­ fahrtsorte verschiedener Religionen informieren

Eine Zusammenstellung der wichtigsten Pilgerstätten der Welt machen und sie kurz charakterisieren

www.feste-der-religionen.de/ pilgern (s. Anlage 10, S.63)

http://www.welt.de/

Antworten notieren und zu­ sammenfassen

Auf anschauliche Weise prä­ sentieren

vermischtes/article2262507/

Warum-immer-mehr­

Menschen-pilgern.html

Gründe dafür auflisten, warum Menschen Pilgerfahrten unter­ nehmen

Sich in Menschen hineinver­ setzen

Wortschatz Pilgerstätten Wallfahrt, Kaaba, Mekka, Je­ rusalem, Jakobsweg, Lourdes, Altötting, Konya, Prophet, Heilige Maria, Heilige(r) …

Interview

Bericht

Kontakt mit älteren Menschen suchen

Erzählung

Von einer Pilgerreise /Wall­ fahrt berichten

Ein komplexes Thema struk­ turieren

Reportage

Wissenskarten herstellen

Kausalsätze Ein guter Weg, um zu sich selbst zu finden … weil sie zu Gott finden wollen. Gründe sind auch die Sehnsucht nach Langsamkeit, nach Ausbruch aus einem hektischen Alltag, nach einem einfachen Leben.

Kartei mit kurzen Informa­ tionstexten

Unterschiede tolerieren

Gemeinsamkeiten erkennen

 

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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4. Zeitreisen – Sich mit dem literarischen Motiv „Zeitreise“ und der Gattung Science-Fiction auseinandersetzen

und der Gattung Science-Fiction auseinandersetzen Inhalte und Aktivitäten Sprachliche Kompetenzen /

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Informationen zum Thema „Zeitreisen“ sammeln

Begriffe erklären

Die wissenschaftliche Dis­ kussion um einen Begriff kurz beschreiben

Wortschatz aus früheren Epochen Eisenrüstung, Helm, Schild, Schwert, turnieren, Pergament

Internet: Wikipedia: „Zeit­ reisen“

Den Begriff „Zeitreisen“ erklären

http://www.spiegel.de/ wissenschaft/mensch/

Literarische Beispiele vorstellen

Redewendungen verschiede­ ner Sprachebenen Wollt Ihr einen Waffengang wagen … ? Was verzapfen Sie denn?

Beschreibung unbekannter Gegenstände Wagen aus Eisen mit vier Rädern, die ganz ohne Pferde fahren

0,1518,500413,00.html

Sich kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen

Eine Science-Fiction-Geschich­ te vorstellen, in der es um eine Zeitreise geht

Unterhaltsame oder spannen­ de Stellen daraus vorlesen

Eigenheiten der Sprache ent­ decken und beschreiben

Buchdeckeltexte vorlesen

Romanausschnitt aus Mark Twain: „Ein Yankee aus Con­ necticut an König Artus’ Hof“ Klappentext und Kapitel:

Die Geschichte des Fremden. dtv, München 1982

Die Geschichte in Form eines Comics präsentieren

Eigene Interessen entdecken

Romanausschnitt aus Herbert Rosendorfer: „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ Klappentext und Briefe 1 bis 4. dtv, München 1986

Kirsten Boie: „Alhambra“ Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2007 und Hörbuch dazu

Sich eine Meinung bilden

Eine Geschichte illustrieren

 

Andere Medien (Hörbuch, Film) mit Romanen vergleichen

Thea Beckman: „Kreuzzug in Jeans“ Verlag Urachhaus, 2006 und Film dazu (s. Anlage 11, S.64)

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterrich t – Thema Reisen Module

5. Zugvögel – Sich und andere über Zugvögel informieren

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Den biologischen Begriff „Zug­ vögel“ erklären

Sich vorstellen

Jahreszeiten Fachbegriffe für Flugformatio­ nen: in gerader Linie, hinter­ einander, nebeneinander in großen Scharen, im Keilflug

Text aus PCB 7

Ein Anliegen vortragen

www.wikipedia.org/wiki/

Menschen befragen, was sie über Zugvögel wissen

Fragen stellen

zugvogel

Antworten notieren

www.kidsnet.at/sachunterricht/

Sich über Zugvögel infor­ mieren (PCB-Buch, Internet, Bücherei)

Wortschatz aus der Biologie genetisch angeboren, instink­ tiv, Paarungszeit, innere Uhr, von Geburt an, Winterquartier, Wanderaktivität, auf Nah­ rungssuche, brüten, Ornitholo­ gen, Vogelwarte, Brutplätze

zugvoegel

Informationen stichpunktartig notieren

www.medienwerkstatt-online.de

Anhand eines Beispiels das Verhalten von Zugvögeln erklären

Kenntnisse anschaulich prä­ sentieren

„Zugvögel“ www.wasistwas.de (s. Anlage 12, S.65)

Sich auf zu befragende Perso­ nen einstellen

www.kindernetz.de

 

Eine Flugroute zeichnen

Verben im Präsens, 3. Pers. Pl. sie fliegen, ziehen, streifen um­ her, bleiben, wandern, kehren zurück, orientieren sich an, suchen Futter, ruhen sich aus

Eine Tabelle zeichnen

Landkarten zur Veranschauli­ chung nutzen

Ein Plakat gestalten

Vogelarten in Singular und Plural Amseln, Stare, Haubentaucher, Enten, Kuckuck, Schwalben, Kraniche, Gänse, Haussperlin­ ge, Rebhühner, Uhus

Geographische Begriffe Europa, Alpen, Mittelmeer, Afrika, Sahara

Ergänzender bildungssprachli cher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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6. Unglaublich, aber wahr – Außergewöhnliche Reisegeschichten vorstellen

aber wahr – Außergewöhnliche Reisegeschichten vorstellen Inhalte und Aktivitäten Sprachliche Kompetenzen /

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Verschiedene Titel interessan­ ter Reisegeschichten notieren

Reiseberichte lesen

Ortsnamen

www.ferienberater.de

Überschriften finden

Temporale Nebensätze Als … , Bevor … , Nachdem … , Während … , …

„Interrail – die Welt ist ein Zugabteil“ www.fairkehr-magazin.de/

Die Rubrik „Reisen“ einer Zeitung untersuchen

Einen Prosatext in eine szeni­ sche Darstellung umschreiben

Eine unglaubliche Reise-Ge­ schichte szenisch darstellen

Ortsangaben von Bord, in einem Hotel, im Abteil

(Unbestimmte) Zeitangaben kurz danach, ein wenig später, nach zwei Tagen

480.html

Dialoge formulieren

(s.

Anlage 13, S.66)

 

In eine Geschichte Unwahrhei­ ten einbauen

Eine Geschichte verfremden

„Reisegeschichten – Tsunami“ http://www.kurzgeschichten­

verlag.de/reisen/reisen-031.

Sich in Zeitungen und Zeit­ schriften zurechtfinden

html

(s.

Anlage 14, S.67)

Verben im Präsens oder im Präteritum (je nachdem, ob Zeitungsbericht oder Tage­ bucheintrag)

Reiseberichte

Mit Aufnahmegeräten umgehen

7. Traumreise gewonnen – Eine Reise zusammenstellen und beschreiben

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich über Traumplätze (Traum­ strände, interessante Städte, reizvolle Landschaften) im Internet oder in der Büche­

Eine Traumreise beschreiben

Konjunktiv Wir würden gerne … Zuerst würden wir … Wir hätten …

Länder, Städte, Inseln, Land­ schaften Adjektive zur Beschreibung von Landschaften und Gebäuden

Internetsuche: „Traumreisen“, „Paradiese der Erde“

Ansichtskarten

Eine Fotoausstellung (mit Kommentaren zu den Fotos) über diese Traumreise vorbe­ reiten

Reiseprospekte

rei oder in einem Reisebüro informieren

Eine Traumreise planen und beschreiben

Quizfragen über die bereisten Länder formulieren

Beschreibungen

Anhand von Ansichtskarten eine Reise zusammenstellen

Reiseberichte im Internet recherchieren

 

Ein Reisequiz machen

Prospekte sammeln

Eine Collage zusammenstellen

Eine Ausstellung organisieren

Ein Quiz organisieren

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Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

8. Im Wohnzimmer andere Gegenden erleben – Angebote von Reisereportagen im Fernsehen vorstellen

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Reisesendungen im Fernsehen recherchieren

Aus einer Fernsehzeitschrift Reisereportagen entnehmen

Datumsangaben in der Woche vom … bis …

Sachtext: Inhaltsangabe zu einer Reisereportage im Fernsehen

Fernsehzeitschriften

Ein Fernsehprogramm mit Rei­ sesendungen zusammenstellen

Programme und Sendezeiten angeben

Wochentage Immer am Montag, jeden Dienstag

Das Fernsehangebot der Wo­ che präsentieren

Einen Trailer herstellen

Vorankündigungen lesen

Aktuelles Fernsehprogramm im Internet: http://www.reise­ preise.de/tv-tipps.html

Reisesendungen tabellarisch aufführen

Sendezeiten und Tageszeiten um 17.30, im Nachmittags­ programm, an Feiertagen

 

Trailer von Reiseberichten anschauen und reflektieren

www.travelamigos.de

Fernsehsender öffentlich-rechtliche Fernseh­

Vorankündigungen

Vorgehen planen

Kurzbeschreibungen

Sich eine tabellarische Darstel- lung überlegen

Mit einem Textverarbeitungs­ programm arbeiten

sender, private; BR, Arte, Phoenix, BRalpha, EinsPlus

Programme und Sendungen Abenteuer Wissen, Unsere Erde, Paradiese auf Erden, Schätze der Welt, Weltbilder, Bilderbuch Deutschland

und Sendungen Abenteuer Wissen, Unsere Erde, Paradiese auf Erden, Schätze der Welt, Weltbilder, Bilderbuch Deutschland

Ergänzender bildungssprachlicher Deutschunterricht – Thema Reisen Module

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9. Spielend reisen – Ein Würfelspiel erklären

39 9. Spielend reisen – Ein Würfelspiel erklären Inhalte und Aktivitäten Sprachliche Kompetenzen /

Inhalte und Aktivitäten

Sprachliche Kompetenzen / Fertigkeiten

Grammatische Redemittel / Wortschatz / Idiomatische Wendungen

Textsorten / Materialien / Quellen

Sich ein Reisespiel in der Bücherei besorgen

Inhalte eines Spiels benennen

Wortschatz zum Inventar Spielplan, Spielfiguren, Fähn­ chen, Städtekarten, Würfel, Spielregelheft