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STEIRER

teil I

zur steiermarh als aoraussetzung des steirers

geografisch gesehen ist die steiermark als bundes-


land österreicl-rs geografischer bestandteil öster-
reichs.
der bestand österreichs hängt von seinen teilen ab,
die seine bestandteile bilden.
DIE STEIERMARK IST EIN BESTANDTEIL
OSTERREICHS.

sollte der fall eintreten, daß ein teil österreichs


zerfällt, so ist damit, weil dieser teil bestand-
t e i I ist, notwendigerweise auch der zerfall des
be stande s österreichs gegeben; denn:
DER BESTAND HANGT VON SEINEN TEI-
I,EN AB, DIE SEINE BESTANDTEILE BIL-
DEN.

csgibt also kein bestehen eines bestandes ohne die


bcstehenden teile, die den bestand ausmachen.

.'.\'crlr.§ 1 über dcn zerfall der steiermark

wcnn die steiermark zerf.ällt, zerfällt österreich.


,'t't tttsentle
von rüd<sdrlüssen sind wir steirer ganz natürli& herrlidrä mensdten,
excurs2 über die schlüssigkeit weil wir so natürlidr wie unser land sind, das audr
des ganzen : herrlicJr ist.
die abhängigkeit des bestandes :
;;;.;;i.ht";" seinen teilen auf bundesländern
die abhängig-
iaifi ,.f,.i"bar den rückschluß ganzen :
excurs 3 über die voraussetzungen der herrlidr-
keit der teile : bundesländer vom keit
österreich zu.
als
.ü*sc}luß darf jedoch NICHT
schlüs-
äi.t* wenn unser steirisdres land nidrt herrlieh wäre,
sig betrachtet werden' könnten auch wir steirer nicht herrlidre menschen
der steiermark den be-
,iu, ,rrirriert der zetf'alljedoc} sein.
,,una österreichs, nicht zerrlil]t die steier- excursende
ERWEIST
mark durch den ruin ö"sterreichs' SO
usrER-
§iäH bBn BEsTAND DER TEILE
DEM ZERFALL GEGENÜBER RE-
-sisrsNrsn
NNIöUS ist der steirer herrlidr, weil seine landschaft herr-
ALS DER BESTAND usrER- lidr ist, so wird die steirische landschaftsidenti-
REICHS SELBST. DIE LANDSCHAFTS-
fihation aorausgesetzt.
die steiermu.k ,.riällt aus zufälligkeit,
österreidr IDENTIFIKATION IST DIE VORAUSSET-
aus notwendigkeit'
ZUNG FÜR EIN URTÜMLICHES, D. H. NA-
äi" ,.rirt..rz äer teile ermöglicht dje labilitätgan- TÜRLICHES MENSCHENTUM.
des

ganzen. das ganze existiert nur als


labiles weil sich der steirer mit seiner landschaft identi-
fiziert, ist der steirer ein urtümlidrer, d. h. natür-
zes.
steiermark, das ist die resistenz'
lidrer mensdr.
österreich, das ist die labilität' die landschaftsidentifikation ist nur dann günstig,
cxcursende
wenn eine günstige landsdraft vorhanden ist, z. b.
eine herrlidre.
sind wir
weil wir steirer vor allem bauern sind' die steiermark ist eine überaus günstige landschaft.
natürliche menschen'
wirsirrdsowiedienatur,dieunsumgibt'unsere cxctus 4 über blut und boden
herrliche'men-
ionat.t oft. und deswegen sind wir-
;.h"., weil ,,UNS STEIRERN HAT LAND
DER
GE- das sein der steiermark f.ußt auf dem steirertum.
i'inlncorr nrN HERRLIcHES in das steirertum entsteht aus der identifikation von
lSi;HfNfT'*, wie unser landesvater gesagt hat uteirisdrer landschaft und steirischem mensdren.
ä". t,.ititaen akademie 1966' seite 1l' desn'egen
6
rlic stcilischc landschaft cntsteht aus dem stcirischen LICH durch die steirische boden- und landschafts_
lrorlcn, dcl stcirischc mensch aus dern stcirischen identifikation.
I ro<l t:nvclbundenen n-renschen. DIi] STEIITISCI]E LANDSCFIAFT TYPISIERT
rvcnn dic landschaft aus bodcn und dcr rncnsc'l.r DEN STEIRISCHEN MENSCFIIjN. (weit die
rrrrs lrlut bcstcht und in dcr ste icrmark eine mcnsc-h- stcicrmark das land der vielfalt ist, sind auch rvir
li«hc Ianrlsc'haftsidentifikation bcsteht, dann blutet steirer vielfältige menschen)
rlcr stcirischc boden, rvcnn der steirische mensch
lrl rrtct. wcil das steircrtum BAUERNTUM ist, das
trrr<l rvcnn sich die steirische landschaft vcrictzt, bauerntunr sich aber am licbsten auf dem fclcle
vcrlctzt sich clcr stcirische me nsch. aufhält, ist der
rverrn das IIERZ des STEIRISCHEN mcnschcn f clclste irer
lrci cincr stcirischen BODllNverletzung zu bluten wohl der gängigstc ste ir.ischc typus. iirtlich ge_
lrcginnt, so bcginnt also auch der STEIIi.ISCIILI schen bcfinden sich dic mcistcn f"tdc. und damit
l]OI)liN zu BLU'[EN. solchc typen in ebenen stcirischcn gebietcn (wic:
lrlut ist das innerstc dcs stcirischen mcnschen, rvie grazer beckcn, aichfcld, ennstal) sorvic an dcn
aus_
l.,oclcn das innerste der stcilischcn landschaft ist. Iiiufcrn dcr steirischen bcrge (wic: nrur.tal).
tlcs'"vcgcn sind stcilischcs blut und stcirischcr bodcn
irlcntisc'h. ncbcn den feldbaucrn bieten wohl dic rvaldbaucrn
t .tt ttt.st'ttrlc clie zwcitstärkstc gruppe. cler
uaklsteirer
ist wie kein ande re r steirischcr typus iiber clas
ganze land steiermark verstrctrt, aLer in
l<eincr
teil Ii <lic.hten dichtc. NocFI IMMlil{ IIAT
DIIi
STI'IIIRMARK WEI'TAUS MIiI]R WALD AI,S
:. tt r t 1,
fto lo gi c cl.c's s tc ir c r ntc ns drc rt WALDSTEIRER. der bestand des waldstcirer.s
lrißt im gegcnteil noch mchr nach als dcr rvald_
lrcstand !
tlt'r' li<hc ste ircr kann nach gcsagtcrn niclrt
lrt'rr
rrrt lrr', ivic l-li.shcr, in der hcrkömnrlichcn gcog'raIic, ilrrrr folgt in sehr knappem abstand schon dcr
rr.rr lr r ltssistiscücn gesicütspunktcn cingetcilt rvcr'-
lltt listcire r,
,l, rr, rvt il ryil stcircr cinc einzige grollc farnilie rlt'r dreigcteilt rvird in MUlistcirer, IrNNSstcircr
:,irrrl. rlit' tlN'l'l'll{SClllliDIl dcr insgcsarnt hcn'- rrrrrl MüllZstcircr. von cincrn solchcn
flußbaucrn
lr, lr, rr slcir istücn nrcnsche n elgcbcn sich N,A-f üli- ,pr icht rnan nur dann, rvcnn
cler steirische nrcnsch
,'i
bei uns d ic steiriscltr SPRACFIII
dcr steirischc samlbar;toi"ot:::;':: t]'; stirmmt
i; was viclcn andercn menschen unbekannt scin
stet;::J"1ffi
;;h" i"'"1'",,!i:.1: dcr
n clcr stetcrmirr
iin ^ ge,
"-*ur,,'riche n bartbinde aus dtirftc, ist die tatsache, daß dic stciermark das
cr{indung
rlic crlrnclung
dic der
ucr . r .-\ ..i." glcicht
"äi"äIO.
gltnsbar' seine EHl{li
F,H'{l land cler vie lf ältigen vögel ist. besonders vicle
zunf t clcr sringcr bevögeln die steiermark: dic singvögel. da
clcr dcs ciorfrichters' un<l sie unbcdingt zur landschaft gchörcn - dic zug-
des sanrsbartbindels
i,:,,;';.t <lie scltenlcit
schon Iast [t.l.t.t groß'
das bc- viigcl vcrkündcn den ruf der steiermark als ideales
,i..'i", f ttttrtcrs viigclland identifizicrt sich der steirer auch rnit
tTli:" -
daucrn dic cchten rückgang dcr steirischen ihncr-r.
duLcf d1
bcclingt r"iiirra auch zum rück-
:ili;
kommt tt':i:'^i-',ti"
zrvar wärc es iächerlich, den steirer gemeinhin als
camsbaftbindcr
gcmsen' t'1: natiirliche ,rrrrscl-, drossel-, fink- und starn'rcnsc'hen (letztercs
?ril";"; 't"i'i"l'"t'äi"""' "ia' ticrc mitrlen t'lrt'r) zu klassifizieren, doch muß hier endlich fest-
icl,cn.,rcmcinschal' ä"" t;u5,ä:::Hl[:
"n'iülcn ,,r'lraltcn werden, daß die steirer nicht nur dic
,lt rrlsche menschen-, sondern auch die steirische
scbirqsstcircrn'
l,,t"ri"ttulndtrn'":;;11'
ist nahezu'u"l
-:-: lande
bei den im stcitischcn ',,irit'lsprac'hc beherrschen (und die gesamte andere
ausstcrbcn t.,tatuni' au[ beitlcn seitcn lr, rrprAchc der steiermark), das zusammen ergibt:
vcrblcibcnclcn ttU"'ftit"at" b"ide'seitiger
' bart- , l, ,,lf ipi56le sprache.

rvutde zudcnr
t;;er
""*;t; ä* it"tritt' *lt"* anzeigt' -IODELN
VERLUST ttgi'tt'-i' dr gamsbartbin-
, l, t
" l t iris clte
rvie wichtig d" ';;;;l"itt'""
,1, lrrrition: -IODELN ist die mittels stcirischer
-;[T:t'::t1ich1 e ine äußerst
r>e- menschlicher stimmbänder in zeitlupe
fl:U':,ln ]aqe
i1.1-'floDERNER"
übersetzte sprache der steirischen vögel.

" *";:;:";;;i
drohliche
lr*nrlcrs der kernsteirer versteht es sehr gut zu
\'{ODE'RNEN steirer- 1',,1, lrr; rlus ist auch nicht verwunderlich, stammt
mcnsch mchr ';t";;
"" mit will' untct'
gamsbart tlag'en r ,1,,, lr .rrrs dcm steirischen obstgebiet, auf dessen
anzug cinen hut 'At§;''tNorscriLit't mode' ist
dcm diktat d" ,1, rlr,urn( r) sich alle singvögel gerne niederlassen,

;;;;;n,,"0::,:";i3;g'r,o;:,'l;§ätf,*1',Til"il ,., \ ,,n rlor t mit dem kernsteirer zu sprechen.


r l,irr u steirerbua - und hob a kern-
entbartung der sebirgs
ä:l 'l:'',::,jläl',;t; u'; tll t"
t, rtrl
)

s i. cn
te n'"'"
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;;;";J'
c l:1 :iJolio Tl" "'
";' zusammer l, ,1, r ,.t, irt.r'
cine gute merkgabe hat, jodelt und
steirische ,,, r r 1 ,,,r:,rlriin wie kein anderer mensch; deshalb
ä"r-'""ttttfic}e gestört worden' scin
rttt';
cliesc wcise "*'n"aiitf'
r ,1,' ',l, rcnrulrl( auch das land der schönsten
sehcn vcrändert'
tl lr,,l, r irr rlt.r.e.anzen rvelt.
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t6
die ästhetischen betätigungen des steirisdte?z men-
volkslieder besitzen'
(die kärntner z' b'' die ja auch auf nahmc - schen
äi"'
ll,l-ffii;;'^ i "r'r g" daßu"'*"ankten'
das natürliche a zum
o
fähiqkeit so langsam' sollte ,,kunst" einen gegensatz zur natur behaup-
jodlern die lustigc
wirJ und *u" aunä' tJ-in"" ten, sollte sie also ,,künstlich" sein, dann hat sie
;;;il;;;i;,*.t::r",;:1,'.ä'I#iä"nii""'
kärntn
mit dem steirer nichts zu tun.
weshalb die wenn die KUNST aber etwas ist, das aus der
nicht er- und vcrlern-
iodeln ist angeborl"' ut'o die lieb- natur eines menschen, in der steiermark also: aus
Lar. viele $iO i:9"'" der natur eines landes, entspringt, dann kann man
"ithttttiä'ffi""'
tt"itttt 1tt, 11t-ttt*mt
linesbeschäftigung ä"t"
aber
sogleich von der steirischen kunst spredren. dieses
den ste-i19r nichts beson-
I.iäJni.l"i'r""i" für alltäglichste; wie essen
kunstverständnis ist beim steirer immer VOR-
ä:lJ;ä'i"g""t"ii' das allgemeiner gesagt: so- AUSZUSETZEN.
und trinket',t*i'ttt'tial' soviel wird um es vorwcgzunehmen: ES GIBT KEINE STEI-
steieä"i^'*trt[' wird'
viel in det ITISCHE KUNST. der steirer setzt nicht künst-
Icrische und natürliche akte, sondern nur solche in
ist ein einziger jodler;
ein
äil_-#t',t,..-"ro I.;TEIRI SCHER LEBENDIGKEIT.
sctröner. alle akte, die in steirischer lebendigkeit geschehen,
sind wesentlich künstlerisch, weil sie wesentlich
s te s UMG AN GSGE SPRÄCH
ir i s ch e natürlich sind. (wie überhaupt jeder wesentliche
dazu ist immer vorauszusetzen: steirers bedingt na- rncnsdrlidre akt ein künstlerischer ist.)
des
die NATÜRLIC'Hi'EIT um- ,rrrf diese richtige weise gesehen, kann man natür-
klaren und korrekten
türlichen, d' h' k;;' *; lith wiederum von einer steirischen kunst sprechen,
ä; ""d :1,'
sorodren wtrd L
i:;*.rT*l*:,
*,T'
x'ji;';, t. zw. in dem sinne, daß alle steirischen akte we-
:;r'ntliche akte sind und daher künstlerische akte:
rl. h. also,
tou?"
köflacher bauer: "wouhea.beistn AI,I,ES STEIRISCHE TUN IST EIN KÜNST-
Ia to''
obersteirisdter bauer: "nelt troutl!" I,I.:RISCHES TUN.
toubleita
k' b.: ,,sou 'Aut'ltä at"' oaschsau!" rl,r «lic creativen steirischen handlungen- und alle
o. b.:,'hoiti p";ä'-d;**tatuitische auf' ,,llirischen handlungen sind creativ, weil natür-
ihren'tischen
10 köflache' tp;i;;;von bl"iben weiterhin lirlr -- das wesentliche des steirisdren menschen
die steirischen ittä;;k"s"t' ,rrrrirrrachen, kann mit recht behauptet werden, der
defizitär' ,,1'irt'r führe im gesamten überhaupt ein KüNST-
I I:I{IIjCHES LEBEN.
19
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ZUR PERSON HODLMOSERS
KUNFT wird daher in der steiermalk eher eine

;;lltt bodengemäße, d' h' UNTERIRDISCFII1


rtaai (unterJteirische oder TIEFSTIiIRISCHII
stadt) ,r, burr., sein als eine stadt von hochhäusern
stadt)' immer, wenn die sonne am morgen im osten um
1ol.Ä,.i.itctre oder HOCHSTEIRISCHE totale 4 uhr früh hinter den bergen aufgeht, wenn keine
i'ast schon ist die steirische architektur eine
introvertiert- wolken zu sehen sind und wenn im wald schon die
landschaftsarchitektur, die auf den
vögerl singen und hödlmoser aus dem fenster des
i.rr.rrir.r, charakter der steirischen landsc'haf t
schlafzimmers in das sommerliche aichfeld mit
rü&sicht nimmt. fast schon haben wir steirer
eine
wir werden sie einem frischen blid< süaut und alles im haus noch
total menschengemäße architektur'
bis in den boden hinein vermenschlichen' vcr- still ist, weil es so früh ist, sagt hödlmoser:
steirern. bald schon werden wir uns selbst bewoh- ,,IST HEUT EIN SCHONER TAG!"
in jedem wirtshaus,.das hödlmoser besucht, spricht
nen.
hödlmoser:
,,HAB ICH HEUT EINEN DURST!"
sehr oft, aber ungern, mit leidendem gesicJrtsaus-
nachaort
druck sagt hödlmoser den satz:
der bestand hängt von seinen teilen ab, die seine ,,BIN ICH HEUT GEIL!"
an jedem sonn- und feiertag geht hödlmoser mit
bestandteile bilden.
dem
es gibt kein bestehen eines bestandes ohne die be-
stehenden teile, die den bestand ausmachen'
S'IEIRERANZUG
die steiermark aber bleibt bestehen' [ort.
;rls einzelwort oderin verschiedenen verbindungen
vcrbraucht hödlmoser das wort
IiCHEISSE.
hiidlmoser denkt nie daran, daß er
Sn.IAHRE
irlt ist.

lriirllmoser ist
S'I'IiIRER.

25
24
ZU KUMPITZ UND UMGEBUNG in das südlidre aichfeld erstred<en sich getreide-
felder.
die kumpitzer bauern sind feste bauern.
im nordosten von kumpitz steht der hödlmoser-
kumpitz ist kleiner als man vermutet' hof.
i**^.., wenn hödlmoser in kumpitz ist, vergißt er der weg zu hödlmoser führt eine halbe stunde über
kumpitz hinaus.
nicht, das wirtshaus zu besuchen'
das aichfeld hat eineir guten blicl< zum hödlmoser-
2 wirtshäuser sind in kumPitz'
kumpitz heißt deswegen kumpitz, weil kumpitz hof.
aus iauter kumpitzer bauern besteht' wenn hödlmoser zu fuß geht, braudrt er eine
halbe stunde bis kumpitz.
kumpitz wird ein steirisdres dorf genannt' das
meistens pfeift hödlmoser.
3 kilometer westlich von fohnsdorf liegt'
das steirisctre aichfeld erstred<t sich bis pöls'
in fohnsdorf war noch nie ein neger.
6 kilometer östlidr von pöls hat sich das bauern- 3 kilometer weiter im osten von kumpitz liegt
fohnsdorf.
dorf kumpitz zu befinden.
schon des öfteren hat hödlmoser die pölser papier-
antoni besitzt neben einem bergwerksförderturm
fabrik betreten. cine abfallablagerungsstätte, die sidr genau zwi-
schen kumpitz und fohnsdorf befindet.
gegenüber den kumpitzer bauern befinden sich die
bald breitet sidr der abfall mit den ratten nadr
kumpitzer kühe in der mehrzahl'
kumpitz aus.
k,r*pit, besitzt nur eine katholische kapelle, keine
in der obersteiermark befindet sich das bauerndorf,
katholische kirche.
<las wegen seiner kumpitzer bauern kumpitz ge-
kein kumpitzer bauernkind kann in die kumpitzer
nannt wird.
schule gehen.
über die fohnsdorTer landstraße wird ein kontakt hödlmoser sdrläft immer oberhalb kumpitzs.
mit fohnsdorf hergestellt. iruf dem hauptplatz von kumpitz werden 2 antoni-
meistens fährt hödlmoser mit dem fahrrad über latten von hödlmoser erschlagen.
rurn sonntag gehen manche kumpitzer bauern in die
die fohnsdorfer landstraße nach fohnsdorf'
der kumpitzer graben hat in den norden zu füh- l'ohnsdorfer kirche.
ren, vicle kumpitzer werden am sonntag in der kirdre
im norden steht ein fester wald' rrr allerheiligen gesehen, die sich genau zwischen
auf der anhöhe wohnt hödlmoser' krrrnpitz und pöls befindet.
die kumpitzer bauern sind die minderheit gegen- urn südlichen rand des aichfeldes liegt plötzlich
jrrtlcnburg.
über den kumPitzer kühen.
26 27
vom judenburger stadtturm sieht man gut auf den etwas zu ihr gesagt hat, weil sie schon recht alt ist.
hödlmoserhof hin. leni hat. sich sehr gewundert und auch ein bißchen
nach judenburg sind es 10 kilometer. gefreut darüber.
das postamt in fohnsdorf gilt audr für kumpitz. aber dann hat sie doch gesagt: ,,nein, nein, mein
alle festen kumpitzer sind glüddiche bauern. lieber!" dann ist hödlmoser eben weitergegangen
hödlmoser zählt nt kumpitz. und hat gesagt: ,,scheiß drauf!"
und gleich darauf hat er auch sdron 2 schöne
jodler gesungen, die er in der schule gclernt hatte
und bis zum heutigen tag nicht vergessen hat.
,,seit wann kann denn der hödlmoser so sclön
DIE STEIRISCHE LIEBESGESCHICHTE jodeln?" haben sich da die kumpitzer drunten in
kumpitz gefragt.
als hödlmoser in kumpitz ankommt, hat er schon
an einem strahlenden aprilmorgen des jahres 1966 wieder einen sehr großen durst.
steht hödlmoser brunftig wie ein hirsdr von seinem ,,bin ich heut geil!" sagt hödlmoser und der wirt
harten bett auf. bringt noch ein bier.
des nachts hat er sidr öfters unruhig umher- dann setzen sich der wirt und der junge sieben-
gewälzt. bäck an seinen tisch.
er wäsc}t seinen ganzen körper mit dem quell- ,,hast schon einen durst heut, was?,, sagt der wirt
klaren, eiskalten brunnenwasser, was auch seine zu hödlmoser.
selige mutter, die alte hödlmoserin, öfters mit ihm ,,und was für einen!" ladrt hödlmoser.
gemacht hat. auch der junge siebenbäd< merkt, daß hödlmoser
schnell treibt er noch sein rindvieh auf die wiese, unruhig auf der bank hin und her rutscht.
und dann trinkt er zum frühstück 2 krügel most. «lann bestellt der junge siebenbäck ein bier für
nachdem er audr noch ein sc-hweres stüd< speck ge- hiidlmoser.
gessen hat, treibt ihn die brunft fort von seinem ,,für mich auch noch eins!" sagt der junge sieben_
einsamen hof. bäck.
,,heut soll mir nur das kittelvolk unterkommen!" ,,könntest auch eine frau brauchen.,, sagt der wirt
lacht hödlmoser auf dem rveg nadr kumpitz. zu hödlmoser.
als ihm unterwegs die kuhtreibende Ieni vom ,,zum heiraten mein icl. alt genug wärst ja schon!,,
moarhof, die ja schon 5 kinder hat und mit ,,ach rvas, heiraten", gibt hödlmoser zurück und
dem moarbauern gut verheiratet ist, begegnet, sdraut gelangweilt aus dem fenster.
sc}äkert er sogar mit dieser, obwohl er sonst nie luI einmal reißt es hödlmoser.
2B
,,zahlen tu ich später", ruft er noch, als er zul tür
hinausstürzt.
der wirt sieht den jungen siebenbäck entgcistert
an und der junge siebenbäck sieht den wirt zrn.
,,was hat cr denn?" fragt dcr junge siebenbäck.
,,ich glaub, dic hinterleitner fani ist mit ihren
kühen vorbeigegangen", sagt der wirt und schüt-
telt den kopf.
,,sowas!" meint der junge siebenbäck.
dann trinken sie noch ein bier.
,,was hast denn mit der fani angstellt?" fragt der
wirt den fröhlichen hödlmoser.
hödlmoser summt nur lustig vor sich hin und will
noch ein bier.
,,ist was ganeen?" fragt schließlich der junge sie-
benbäck.
jetzt blic'kt hödlmoser ganz abschätzig auf den
jungen burschen.
.,das kannst mir glauben!" sagt er nocJl und dann
sctzen sich auch die anderen kumpitzer an seinen
tisch.
dann bringt der wirt von selber einen doppelliter
und nun crzählt hödlmoscr g'enau, was sich im
kumpitzer wald abgespielt hat.
hödlmoser erzählt so packend, daß er für 6 dop-
pelliter keinen groschen zahlcn muß.

,ti0
VARIANTE ZUR REGIEANWEISUNG ZUR DIE STEIRISCHE JAGERSGESCHICHTE
SZENE HODLMOSER/FANI

sehr gerne ißt hödlmoser die tiere des waldes.


die schlange aber ist sdrlauer gewe§en als alle hödlmoser ist ein guter jäger.
tiere des waldes, die der himmelvater gemadrt den jagdsdrein hat ihm die bezirkshauptmann-
hat. schaft weggenommen, als er im gefängnis gewesen
und so spracl sie zu fani: ,hat der himmelvater i st.
wirklidr gesagt: ihr dürft von keinem baum des in 2 monaten wird hödlmoser aber seinen jusd-
waldes essen?" schein wieder bekommen.
da sprach fani zur sdrlange: ,,von den früdrten der sdrließlich hat er seinen vater nidrt erschossen,
waldesbäume dürfen wir essen. nur von der frucht sondern nur erstodren und dazu hat er keinen
des baumes in der mitte des waldes hat der him- jagdschein gebraucht.
melvater gesagt: davon dürft ihr nidtt essen, ja, das hat die bh dann audr nach ein paar jahren
nidrt einmal daran rühren, sonst müßt ihr ster- cingesehen.
ben." fani hinterleitner wohnt jetzt mit hödlmoser zu-
die schlange spradr zu fani: ,aber nein, auf keinen sammen auf dem hödlmoserhof.
fall werdet ihr sterben! vielmehr weiß der him- cs wird sdron langsam winter und fanis baudr
melvater, daß hödlmoser und dir die augen auf- wird immer did<er.
gehen, sobald ihr davon eßt; 2 junge götter wer- ,,dann wird wohl der sdrurl unser drristkindl
det ihr sein.u hcuer werden", sagt hödlmoser zu fani.
da sah fani, daß der baum köstlich war zum spei- fani heißt seit august nicht mehr hinterleitner,
sen und eine wollust nidrt nur den augen und be- s«rndern hödlmoser.
rückend war der baum, um zur erkenntnis zu ge- ,,siehst gar nidrt gut aus; nur ein did<er bauch und
langen. sonst nidrts", sorgt sich hödlmoser um fani.
so nahm sie von seiner frudrt und so wurde die ,,mußt was kräftiges essen", sagt hödlmoser.
frucht fani einverleibt. lbcr zum sdrlachten ist es noch zu früh.
,,ich hol dir was, liebe fani", sagt hödlmoser.
rlann sieht fani hödlmoser an.
ubcr hödlmoser hat schon seinen rud<sad< genom-
rrrcn, in dem die abgesägte scJrrotflinte liegt.
,,wArt ein bisserl", verabsdriedet sidr hödlmoser
ttrrrl ist schon draußen bei der tür.

36 ol
fanis gesundheit ist hödlmoser wichtiger als sein ,,gottseidank hat der alte steinhauser vergessen,
jagdschein. daß ich meinen jagdschein noch nidrt hab", denkt
,,immer richtig abschätzen", sagt hödlmoser im hiidlmoser.
wald. ,,was hast denn da?" sagt steinhauser und zeigt
ein bißchen geht hödlmoser schon aus seinem ruuf den kapitalen boc'kskopf.
eigenen wald, aber nicht viel. .,ein böckerl", muß hödlmoser jetzt zugeben.
auf einer sihönen lidrtung will er dem kapitalen .,oha", sagt steinhauser,,,waidmannsheil!"
bock auflauern. ,,waidmannsdank!" sagt hödlmoscr stolz.
mit einem schönen blattschuß streckt er das edle .,hast aber gar keinen jagdschein, hödlmoser!'
tier nieder. nrahnt nun steinhauser.
im vollen lauf hat hödlmoser das schöne tier er- ,.das nicht", sagt hödlmoser leise; ,,was hast denn
legt. gebrochen liegt es nun auf der lidrtung, rlu in deinem rucksack?" fragt er jetzt steinhau-
ein sehr sdröner fichtenzweig ist nun in seinem scl'.

äser. slcinhauser will hödlmoser nicht sehen lassen, was


den schönen kopf des edlen tieres muß hödlmoser cr da im rucksack hat.
aus dem rud<sad< herausschauen lassen, so kapital ,rlrcr dann muß er es hödlmoser doch zeigen.
ist der bod<. ,,so ein schöner hase", sagt hödlmoser,,,waid-
dann knackst wieder das gedachs und hödlmoser rrr;rnnsheil!"
hebt wieder seine flinte. ,,rvrridmannsdank!" sagt steinhauser leise.
,rrrch hödlmoser weiß, daß hier nicht das revier
,,jetzt kommt der kapitale hirsch", meint hödl-
moser und zielt genau auf das geräusch' v,rrn alten steinhauser ist.
es kommt aber nur der alte revierförster stein- ,t'r' ist nur ein stückerl im anderen revier gewe-
,rt'rr", sagt steinhauser entschuldigend.
hauser.
in seinem verschnürten rucksack am budrel liegt ,,isl ja gar keine abschußzeit für hasen", mahnt
ein toter hase, den niemand sieht. lrrirlInroser jetzt.
in seinem sdrock hält hödlmoser seine flinte noch ,,rl;rs schon", meint der alte steinhauser leise, ,,aber
immer erstarrt gegen den alten steinhauser. rrr rlcl dämmerung hat der bursche ausgesehen wie
r irr luchs, ich leg an, na, und dann wars ein
,,was machst denn?" will steinhauser gleich wissen
und hißt sein weißes schneuztüchl. lr,rsr'. "

,,den hirsdr wollt idr sdrießen, aber ich hab nichts 'rlcirrluruser will nicht, daß jemand sein miß-
erwischt", belügt hödlmoser steinhauser. gr',,rlritl< crfährt: der hase im anderen revier ohne
,,was? meinen hirschen?" sagt steinhauser, der rrlrrr lrullzeit.
revierförster. ,,das darfst ja gar nicht!" rl,r,r u,ciß hödlmoser.

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hödlmoser will nicht, daß jemand von seinem ab- tlt (:lll,\
schuß erfährt: der kapitale bock ohne jagdschein. I tt ,l )l t\l
das weiß steinhauser.
dann nimmt der revierförstcr den kapitalcn boc*s-
kopf und danach den ganzen bock aus höcllmosers 1, l,,l ,rrlrr
ruc'ksack. rr rl,l, tttt
,,der ist von meinem revier übergcwcchselt", liigt ,1, t

steinhauser. ,, ltt ',, ll,


dann verspricht er hödlmoser noch die krickerl ,lrlrrg,l
und cin paar krügel bier. ililr lll{i
jetzt nimmt hödlmoser den schönen hasen aus l, rl
stcinhausers rucksack und legt ihn in seinen Iceren rilr l',lr ll'l
rucksack. ,lt, 1,,',,tt
in steinhauscrs rucksad< liegt jctzt dcr kapitalc 1,,,, l, ',, lt,
bock, der dcn bockskopf aus dem rucksack hiingen ,l,r 'rl,tt
läßt. 'll'',1,1,
hödlmoscr und steinhauser klopfen einander noch , r
lrr 1i,
auf die schultern und jeder sagt: ,,ein gercchter rlr t r tlt'r,
tausch." lll ,rl
dann gehen sie heim, denn es wird schon dunkel, ,ll,',1 tt
hödlmoser zu fani und steinhauser zur steinhausc- ,lt,,tt 1,,
rin. l,r,rrrltlr I
,,hasen mag fani sowieso lieber", lacht sich hödl- lr,,,llnr,,r
rnoscr ins fäustchen. ,,lrtr, lr t

,,so cin hasc ist schon was gutes", sagt fani und lrtlltli rlll
wischt ihre geschmierten finger an ihrer schürze ,, lrrr', t l,'

ab. I rrt, t
sie schnalzt mit der zunge, so gut hat es ihr ge- rll, \'rt
sdrmeckt. lr,,,llrttr,o
schlicßlich bekommt hödlmoser noch ein busserl rtrl', tt,l
für den hasen. Ir ll llt
dann erholt sich fani schnell und kommt wieder zu ltlttl,r I
kräften. '1, r rr ttt

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ohne hödlmoser eine chance zum eingreifen zu rvie ein profi hat hödlmoser seinen sicheren herz-
geben, hat sich der bock schon vorsichtig von der sc'huß angebracht.
überwachtcn lichtung weggeschlichen. rlic vcrfolgung des gehetzten hat ihr endc ge-
doch hödlmoser ist vor allen überraschungen ge- ['unden.
feit; er weiß, daß er es mit einem unberechen- hiihnisch setzt der killer seinen fuß auf dic hin-
baren gegner zu tun hat. gcstrcckte,
mit entsicherter waffe lauert hödlmoser auf dem I ii rclrterlich zerf etzte leiche.
grase liegcnd dem bock auf, der sich langsam und
unhörbar von der lichtung entfernt, sich in rich-
tung fohnsdorf absetzt.
angespannt liegt hödlmoser auf dem grase. I )I,]IT STEIRISCHI' LEBENSLAUF
langsam tastet sich der verfolgte immer weiter
nach osten vor.
jetzt kommt der behäbige revierinspektor stein- lrii«llmosers cigenhändig geschriebener lebenslauf,
hauser unbekümmert seines weges; die schußwaffe ,lcl bewerbung zum gemeinderat beigelegt
ruht entsichert in seiner rechten.
angespannt liegt hödlmoser 200 meter westlidr im
grase. 'l iahrc nach meiner geburt, die ich persönlich im
ohne daß steinhauser den verfolgten erblicken j,rlrrc 1933, u. zw. am23.I2. in kumpitz bei fohns-
hättc können, wird der gejagte plötzlich von einer ,1,,r[' in der steiermark erlebt habe, erblickte ich,
panisd'ren angst erfaßt, er stoppt seinen gang, wen- lr.rrrz josef hödlmoser, meinen vater in der gestalt
det sich und rast mit entsetzen die strecke zurüd<, ,lcs .iosef franzbauer.
die er gekommen war. rrlr rvciß noch, daß ihn meine seligc mutter, die
auf der lichtung aber lauert hödlmoser im grase. ,rltt' hödlmoserin, anna hödlmoser, beim weggehen
und jetzt macht der gejagte den entscheidenden ,rrrg't'spuckt hat, weil er nidrt mein vater hat sein
fehler: er rechnet nicht mit der unveränderten ttn llcn.
position des killers auf der weiten lichtung. ,,r'il tlamals habe ich den alten franzbauer sehr
es sollte ein tödlicher fehler seirr. p t'l rrrllt.
hödlmoser liegt so angespannt, daß der gehetzte lrr,t'r' bauernhof, der hödlmoserhof, ist eine halbe
zwar nodr knapp an ihm vorbeikommen kann, im ,rlrrrrrlc über kumpitz.
letzten drittel der lichtung jedoc} von einem nadr- /rrriunuren mit großvater und großmutter hödl-
eilenden gescloß getroffen und auf der stelle nie- nr)r,('r'habe ich dort meine kindheit verlebt.
dergestreckt wird. l,,rl,l rlarauf sind sie ge storben.
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die alte hödlmoserin, meine selige mutter, hat mich bibliothek des kreisgefängnisses leoben ausgebil-
so weit gebradrt, daß ich mit 7 jahren schon die det; das hat mir auf meinem weiteren lebensweg
2-klassige volksschule in allerheiligen mit dem sehr geholfen.
fahrrad besuchen habe dürfen, die ich nach 5jähri- dann bin ich gleich 1 jahr lang in das bergwerk
ger lehrzeit mit dem abschlußzeugnis a'bsdrließen fohnsdorf arbeiten gegangen, wo ich als hunt-
habe können. bremser bei der sortierung beschäftigt worden
dann hat meine mutter, die selige hödlmoserin, bin.
einen redrt starken almkaffee gemadrt und wir ich habe abgerechnet, weil mich die pflicht als
haben gefeiert, aber ohne den alten franzbauer. bauer gerufen hat.
weil idr mit 12 jahren schon fertig gewesen bin, ictzt bin ich wieder in meinem mutterhaus über
bin ich schon sehr früh selbständig geworden. kumpitz und lebe mit meiner gattin fani hödl-
mit meiner seligen mutter, die ist 5 jahre später in ruoser, geb. hinterleitner, die ich am 22. 8. 1966
einer grazer heilanstalt gestorben, leider, habe ich gcheiratet habe, und meinem sohn schurl hödl-
die wirtsdraft geführt. n)oser, geb. am 20. l. 1967, zusammen und bin
der alte franzbauer, mein leiblidrer vater, hat in- bauer.
zwischen eine kalteneggertochter aus allerheiligen rncin hof geht gut.
geheiratet und ist sehr reich geworden. ich habe auch verwandte in fohnsdorf, hetzendorf,
aus dieser ehe ist dann der junge franzbauer sepp rillweg, rattenberg, aichdorf, zistl und bretstein,
entsprungen, der arme. sowie in st. peter ob judenburg im mösclitz-
auch mir hat der alte franzbauer nie was ge- graben.
zahlt. rncin zweiter sohn ist unterwegs und ich möchte
weil er midr nodr dazu gereizt hat und weil ich nun gerne gemeinderatsmitglied werden.
einen sehr schnellen ctrarakter besitze, habe ich ihn irh habe 2 ha boden mit wald, I stadel, I traktor,
eigenhändig am 15. märz lg50 in der brathcndl- 12 kühe mit I stier und 2 ochsen geerbt und viele
station timmerer in möderbrugg erstodren. kontakte.
heute würde ich das wahrscheinlich nicht mehr tun,
denn ich habe dann meine zeit bis 1960 im ge- franz josef hödlmoser
fängnis in leoben und judenburg verbringen müs-
sen.
es hat aber audr den großen vorteil gehabt, daß
ich mit vielen wichtigen leuten zusammengeliom-
men bin.
zwischen 1953-1958 habe ich midr auch mit der
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