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Test – Einführung in die Geschichte und Kultur der deutschsprachigen Gebiete

Midterm – Schuppertest

Ordnen sie die Namen chronologisch und ergänzen Sie eine Kurzcharakteristik zu jedem von ihnen:

1. Karl August von Hardenberg Er war preußischer Außenminister und Staatskanzler, er wurde in den
Fürstenstand erhoben.

2. Bernard Bolzano war ein katholischer Priester, Philosoph und Mathematiker.

3. Otto von Bismarck war in Preußen Ministerpräsident, Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie
erster Reichskanzler des Deutschen Reiches.

4. Hans Kudlich war Arzt und österreichischer Politiker und ging als „Bauernbefreier“ für österreichische,
böhmische und polnische Bauern in die Geschichte ein.

Schreiben sie eine Kurzdefinition folgender Begriffe:

Irredenta das unbefreite, verlorene (italienische) Land

konstitutionelle Monarchie eine Staatsform, in der die Macht des Monarchen durch eine Verfassung
beschränkt wird

Burschenschften traditionelle Studentenverbindung, durch liberale und nationalistische Idee inspiriert- in


Marzrevolution und Deutsche Einigung involviert

Turner

Mediatisierung bedeutet für die Gruppe der Reichsfreiherren den Verlust ihrer Reichsunmittelbarkeit

Orientierung auf der Karte:


Auf dem Gebiet welchen Staates/Bundeslandes liegen folgende Städte heute?:
Muster: Braunschweig – Stadt und historisches Gebiet, heute im O des Bundeslandes Niedersachsen,
Stammgebiet der Welfen.

Tilsit ostpreußische Stadt, heute Sowetsk (Kaliningrad) genannt, Russland

Fürth Stadt in Regierungsbezirk Mittelfranken (Bayern, Deutschland)

Königgrätz tschechische Stadt in Nordostbohmen

Erfurt Hauptstadt des Bundeslandes Thüringen Deutschland

Kremsier Stadt in der Region Zlín in Ostmähren, Tschechien

Wo liegen auf der Karte folgende preußische Provinzen bzw. deutsche Bundesstaaten:
 1.Westfalen, 2. Herzogtum Anhalt, 3. Westpreußen, 4. Herzogtum Mecklenburg-Schwerin
V. Relative Chronologie:
 Ordnen Sie die folgeden Ereignisse durch Numerierung 1-3 chronologisch an:

 3. Hambacher Fest
 1. Wartburgfest
 2. Karlsbader Beschlüsse

 2. Verkündigung der oktroyierten Verfassung in Preußen
 1. Zusammentritt der Frankfurter Nationalversammlung
 3. Verkündigung der oktroyierten Verfassung in Österreich

 3. Die Schlacht bei Königgrätz
 1. Die Schlacht bei Solferino
 2. 2. Deutsch-Dänischer Krieg

 3. Norddeutscher Bund (Gründung)
 1. Deutscher Bund(Gründung)
 2. Deutscher Zollverein(Gründung)


 VI. Ergänzen Sie fehlende Angaben:

 1. Das preußische Wahlgesetz vom Mai 1849, das bis 1918 in Kraft blieb, behielt die erste Kammer der
königlichen Familie und dem Adel vor und legte für die Wahl der zweiten Kammer ein
Dreiklassenwahlrecht vor. Die Bevölkerung wurde nach ihrer Steuerleistung eingeteilt, so daß in der
dritten Klasse der 82,6 % der Bevölkerung angehörten, auch nur ein Drittel der Wahlmänner aufgestellt
werden durfte.

 2. Außer der Bekämpfung der katholischen Kirche plante Bismarck auch eine positive Sozialpolitik: In
den Jahren 1883 – 1889 wurden Gesetze über Krankversicherung Unfallversicherung und über die
Alters- und Invaliditätsversicherung erlassen.

 3. Die Verelendung der Unterschichten ließ die Auswandererzahlen nach 1830 steil ansteigen. Wenn
gute Ernsten die Ernährungslage verbesserten, wie Anfange der 1840er Jahre, ebbte sofort aus die
Auswanderungswelle ab. Das bevorzugte Auswanderungsziel war Nordamerika, erst in zweiter Linie
Südamerika und Australien. Auch Gemeindebehörden, die ihre sie stark belastenen Unterschichten
loswerden wollten, unterstützten die Auswanderungsbereitschaft. Der Anteil der politischen
Emigranten steigerte sich mit der Zunahme der Demagogenverfolfungen und schwoll nach dem
Scheitern der Revolution 1848/49 deutlich an. Zwischen 1830 bis 1870 sind allein anch 'Übersee über
2.5 Millionen Deutsche ausgewandert.

 4. Neben den beiden rivalisierenden Mächten im Deutschen Bund, Preußen und Österreich gab es das
Dritte Deutschland, das Mittel- und Kleinstaaten und die vier freien Reichsstädte mit zusammen 17.5
Millionen Bürgern umfasste und ungefähr gleich groß wie Preußen, die kleinere der beiden Mächte,
war.

 5. In Deutschland kam es Anfang der 1860er Jahre zur Entstehung politischer Arbeiterorganisationen.
1863 gründete Ferdinand Lassalle den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. 1869 entstand unter der
Führung von August Bebel und Wilhelm Liebknecht die Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Im Mai
1875 schlossen sich beide Vereinigungen in Gotha zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands.
Zusammen. Bismarck nahm im Jahre 1878 zwei missglückte Anschläge auf den Kaiser zum Anlass, mit
dem sog. Sozialistengesetz gegen die in der Arbeiterschaft zunehmend einflussreicher werdende
Sozialdemokratie durchzugreifen.
 VII. Was ist hier abgebildet? Charakterisieren Sie den Stil und den Anlass zum Bau der Säule im
Hintergrund.
 Stil: historisierender Ausdruck des Neobarock


Der Kaiser Wilhelm II hatte den Wunsch, sich durch einen Boulevard, als wichtiger Stadterbauer zu profilieren.
Hier sollte „die Entwicklung der brandenburg-preußischen Geschichte in Richtung auf die Verwirklichung der
nationalen Einheitsidee dargestellt werdeen“. In der Eröffnungsrede zum Boulevard 1901, der sogenannten
„Rinnsteinrede“, machte er deutlich, dass ihm die Moderne Kunst widerwärtig erschien.
 Wie heißt heute die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg? Potsdam
 Was ist Gottesgnadentum? ist eine Begründung für monarchische Herrschaftsansprüche.
 Woran merkt man seinen dynastischen Dünkel beim Bau des abgebildeten Boulevards? An Reichtum
des Werkes

Welches Bild zeigt diesen Kaiser, der 1901 seine Rinnsteinrede hielt?