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Marokko wird weiterhin mit Herrn Köhler zusammenarbeiten, um die nächsten Fristen

vorzubereiten "mit derselben Gelassenheit, demselben positiven Geist und derselben


klaren Referenz" (Herr Bourita)

Marokko wird weiterhin mit dem persönlichen Gesandten des UNO-Generalsekretärs für die
Sahara, Herrn Horst Köhler, zusammenarbeiten, um die nächsten Fristen "mit derselben
Gelassenheit, demselben positiven Geist und derselben klaren Referenz" vorzubereiten,
betonte am Donnerstagabend, den 06. Dezember 2018 in Genf, Nasser Bourita, Minister für
auswärtige Angelegenheiten und für internationale Zusammenarbeit.

Herr Bourita, der die marokkanische Delegation zum runden Tisch zum regionalen Streit um
die marokkanische Sahara führte, der auf Einladung von Herrn Köhler abgehalten wurde,
sagte am Ende dieses Treffens in einer Presseerklärung: "Marokko beteiligte sich auf der
Grundlage einer klaren Position: erstens eine aufrichtige Verpflichtung, einen Beitrag zu den
Bemühungen des persönlichen Gesandten zu leisten, um eine realistische, pragmatische
politische Lösung auf Kompromisswege zu erzielen und zweitens in Bezug auf den Wunsch,
dass der derzeitige Prozess den Verzicht auf die gegenwärtige Rhetorik früherer Pläne, die
nicht anwendbar sind, auf unrealistische Optionen und sogar auf Modi Operandi, die nicht
akzeptabel sind, von Nöten macht.

Marokko, immer dem Minister zufolge, beteiligte sich auch mit dem aufrichtigen Wunsch, die
regionale Integration wiederzubeleben und mit allen Ländern zusammenzuarbeiten, damit der
Maghreb endlich ein Akteur des Friedens, der Stabilität und der Entwicklung für sein
unmittelbares Umfeld für diese Länder und für die fünf Völker des Maghreb sein kann".

Er sagte, dieser runde Tisch "unterscheidet sich aus mehreren Gründen von den vorherigen
Tischen".

"Zum einen, weil zum ersten Mal alle Stakeholder zugegen waren und aktiv an der
Diskussion teilgenommen haben. Zum anderen durch dessen Referenzsystem, da er nach der
Resolution 2440 zustande kommt, die diesem runden Tisch im Abschnitt 2 ein bestimmtes
Ziel einer pragmatischen, realistischen und kompromissbasierten Lösung zuweist", sagte der
Minister.

Die Diskussionen an diesem runden Tisch konzentrierten sich auf "die neuesten
Entwicklungen des Dossiers, auf die regionale Integration und auf die Hindernisse, welche
der regionalen Integration im Wege stehen".

Zu diesen Fragen sagte der Minister, "die marokkanische Delegation und insbesondere die
legitimen Vertreter, die gewählten Vertreter der Population, woraus sie bestand, könnten
intervenieren, um gleichzeitig die Bemühungen der wirtschaftlichen Entwicklung in der
Region, die Vitalität des politischen Lebens in der Sahara und die Rolle der Frauen und der
Jugendlichen und deren Herausforderungen in dieser Region zu präsentieren".

Er erinnert daran, dass das Kommuniqué des persönlichen Gesandten des UNO-
Generalsekretärs für die Sahara, das dieses Treffen sanktioniert hat, einen zweiten runden
Tisch vorsieht.
"Die Delegationen stimmten darin überein, dass der persönliche Gesandte sie im ersten
Quartal 2019 zu einem zweiten runden Tisch einladen würde", heißt es in der Erklärung.

Marokko, sagte der Minister, "unterstützte diese Option, indem er darauf hinwies, dass der
neue runde Tisch wie dieser gut vorbereitet sein sollte, was den Erfolg dieses runden Tisches
festigen wird".

Die marokkanische Delegation am Genfer runden Tisch bestand aus Herrn Omar Hilale, dem
ständigen Vertreter des Königreichs bei den Vereinten Nationen in New York, Herrn Sidi
Hamdi Ould Errachid, dem Präsidenten der Region Laâyoune-Sakia-Elhamra, Herrn Ynja
Khattat, dem Präsidenten der Region Dakhla-Oued Eddahab und Frau Fatima Adli, Aktivistin
und Mitglied des Stadtrats von Smara.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com