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Konstruktionslehre 1

4. Normen im Zeichnungswesen

4.1

Technische Darstellungen

4.2

Bemaßung

• Normzahlreihen

• Maßeintragung

• Maßbezugssysteme

4.3

Toleranzen

• Maßtoleranzen, Passungen,

 

• Form- und Lagetoleranzen

4.3

Zusätzliche Angaben (Oberflächen,

)

4.4

Normteile

4.5

Erzeugnisgliederung/Produktdokumentation

4.5 Erzeugnisgliederung/Produktdokumentation Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 1

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e 1 Konstruktionslehre 1

Konstruktionslehre 1

Toleranzen

Abweichungen vom „Ideal“

Generell bestehen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Toleranzarten, die früher mit dem Tolerierungsgrundsatz „Hüllbedingung“ ( Maximum- Material-Maß) zum Ausdruck gebracht wurden.

In der DIN ISO 8015 ist als Tolerierungsgrundsatz das Unabhängigkeitsprinzip festgelegt!

( Jede Toleranzangabe ist unabhängig von anderen Angaben einzuhalten!)

ist unabhängig von anderen Angaben einzuhalten!) Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Angaben einzuhalten!) Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e 2
Angaben einzuhalten!) Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e 2
Angaben einzuhalten!) Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e 2

V7 Folie 2

Maßtoleranzen

Lagetoleranzen

Formtoleranzen

o l i e 2 Maßtoleranzen Lagetoleranzen Formtoleranzen Oberflächentoleranzen Die Darstellungen sind stark
o l i e 2 Maßtoleranzen Lagetoleranzen Formtoleranzen Oberflächentoleranzen Die Darstellungen sind stark

Oberflächentoleranzen

Die Darstellungen sind stark übertrieben!!

Lagetoleranzen Formtoleranzen Oberflächentoleranzen Die Darstellungen sind stark übertrieben!! Konstruktionslehre 1

Konstruktionslehre 1

Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101

Form- und Lagetoleranzen können zusätzlich zu den Maßtoleranzen angegeben werden, um Funktion und Austauschbarkeit sicherzustellen. Formtoleranzen begrenzen die Abweichungen eines einzelnen Elementes von seiner geometrisch idealen Form (z.B. Geradheit einer Bohrungsachse). Lagetoleranzen dienen der Begrenzung von Lageabweichungen ausgewählter Elemente (z.B. Rechtwinkligkeit einer Bohrungsachse). Hierunter fallen auch Lauftoleranzen bei sich bewegenden Komponenten.

Beispiel:

A
A
A
A
A
A

A

A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
A
0,02 A

0,02

A

bei sich bewegenden Komponenten. Beispiel: A 0,02 A 0,02 Toleranzwert in mm hier: Abstand zweier para
bei sich bewegenden Komponenten. Beispiel: A 0,02 A 0,02 Toleranzwert in mm hier: Abstand zweier para
0,02
0,02

Toleranzwert in mm

hier: Abstand zweier paralleler Hilfsebenen, die senkrecht auf dem Bezugselement A stehen

Allgemeintoleranzen für Form und Lage sind in der DIN ISO 2768 festgelegt.

für Form und Lage sind in der DIN ISO 2768 festgelegt. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 3

der DIN ISO 2768 festgelegt. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l

Konstruktionslehre 1

Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101

Symbole für Formtoleranzen Geradheit Ebenheit Rundheit Zylinderform Profilform einer Linie Profilform einer Fläche

Profilform einer Linie Profilform einer Fläche Symbole für Richtungstoleranzen Parallelität

Symbole für Richtungstoleranzen Parallelität Rechtwinkligkeit Neigung

Parallelität Rechtwinkligkeit Neigung Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Symbole für

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Symbole für Ortstoleranzen Position Koaxialität Symmetrie

Symbole für Lauftoleranzen Rundlauf Planlauf Gesamtrundlauf Gesamtplanlauf

V7 Folie 4

Lauftoleranzen Rundlauf Planlauf Gesamtrundlauf Gesamtplanlauf V 7 – F o l i e 4 Konstruktionslehre 1

Konstruktionslehre 1

Beispiele für Formtoleranzen

Beispiele für Formtoleranzen Die Achse des tolerierten Zylinders muss in einer zylindrischen Toleranzzone ( ∅ t=
Beispiele für Formtoleranzen Die Achse des tolerierten Zylinders muss in einer zylindrischen Toleranzzone ( ∅ t=

Die Achse des tolerierten Zylinders muss in einer zylindrischen Toleranzzone (t=0,08 mm) liegen.

einer zylindrischen Toleranzzone ( ∅ t= 0,08 mm ) liegen. Die ebene Fläche muss in einer
einer zylindrischen Toleranzzone ( ∅ t= 0,08 mm ) liegen. Die ebene Fläche muss in einer

Die ebene Fläche muss in einer spaltförmigen Toleranzzone liegen (Ebenenabstand t=0,08 mm).

Bei jedem ebenen Schnitt senkrecht zur Kegelachse muss die sich ergebenden Querschnittskontur zwischen zwei konzentrischen Kreisen (Abstand t=0,1 mm) liegen.

zwei konzentrischen Kreisen (Abstand t= 0,1 mm ) liegen. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Die Mantelfläche

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Die Mantelfläche des Zylinders muss zwischen zwei koaxialen Zylindern (Radiusdifferenz t=0,1 mm) liegen.

zwei koaxialen Zylindern (Radiusdifferenz t= 0,1 mm ) liegen. V 7 – F o l i
zwei koaxialen Zylindern (Radiusdifferenz t= 0,1 mm ) liegen. V 7 – F o l i

V7 Folie 5

Konstruktionslehre 1

Beispiele für Formtoleranzen

Beispiele für Formtoleranzen Kugel ∅ t Das tolerierte Profil muss zwischen zwei Kurven liegen, die Kreise
Beispiele für Formtoleranzen Kugel ∅ t Das tolerierte Profil muss zwischen zwei Kurven liegen, die Kreise
Beispiele für Formtoleranzen Kugel ∅ t Das tolerierte Profil muss zwischen zwei Kurven liegen, die Kreise

Kugel t

Beispiele für Formtoleranzen Kugel ∅ t Das tolerierte Profil muss zwischen zwei Kurven liegen, die Kreise

Das tolerierte Profil muss zwischen zwei Kurven liegen, die Kreise vom t=0,04 mm einhüllen, wobei die Kreismittelpunkte auf der Idealkurve liegen.

Die tolerierte Fläche muss zwischen zwei Flächen liegen, die Kugeln vom t=0,02 mm einhüllen, wobei die Kugelmittelpunkte auf der Idealfläche liegen.

wobei die Kugelmittelpunkte auf der Idealfläche liegen. Beispiele für Lauftoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P.

Beispiele für Lauftoleranzen

auf der Idealfläche liegen. Beispiele für Lauftoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Bei Drehung um die
auf der Idealfläche liegen. Beispiele für Lauftoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Bei Drehung um die

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Bei Drehung um die Achse A-B darf die Rundlaufabweichung für den tolerierten Zylinder nicht überschritten werden (Radiusdifferenz t=0,1 mm ).

nicht überschritten werden (Radiusdifferenz t= 0,1 mm ). Bei Drehung um die Achse D darf die

Bei Drehung um die Achse D darf die Planlaufabweichung in jeder Meßposition nicht größer als t=0,1 mm sein.( .

in jeder Meßposition nicht größer als t= 0,1 mm sein.( . V 7 – F o
in jeder Meßposition nicht größer als t= 0,1 mm sein.( . V 7 – F o

V7 Folie 6

Konstruktionslehre 1

Beispiele für Lagetoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i

Beispiele für Lagetoleranzen

Beispiele für Lagetoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e

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V7 Folie 7

Beispiele für Lagetoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e

Konstruktionslehre 1

Beispiele für Lagetoleranzen

Beispiele für Lagetoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e
Beispiele für Lagetoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 8

Beispiele für Lagetoleranzen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e

Konstruktionslehre 1

Aufgabe 21: Festlegung von Form- und Lagetoleranzen der Welle aus Aufgabe 19.

Am Wellenabsatz von ø50 auf ø30 ist eine Planlauftoleranz (0,05 mm) anzubringen.

R2 0,05 A A ø10 ø30 R2 4ø 0 3ø 0 ø50
R2
0,05
A
A
ø10
ø30
R2
4ø 0
3ø 0
ø50

2x45°

40

60

0,05 A A ø10 ø30 R2 4ø 0 3ø 0 ø50 2x45° 40 60 Prof. Dr.-Ing.

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

80

150

V7 Folie 9

60

30

2x45° 40 60 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler 80 150 V 7 – F o l

Konstruktionslehre 1

Allgemeintoleranzen für Form und Lage nach DIN ISO 2768-2

Z.B. Allgemeintoleranzen für Geradheit und Ebenheit

   

Nennmaßbereiche

 

Toleranz-

           

klasse

<=10

>10 - 30

>30 - 100

>100 - 300

>300 - 1000

>1000 - 3000

H

0,02

0,05

0,1

0,2

0,3

0,4

K

0,05

0,1

0,2

0,4

0,6

0,8

L

0,1

0,2

0,4

0,8

1,2

1,6

Angabe im Schriftfeld in Kombination mit den allgemeinen Maßtoleranzen:

Z.B. : ISO 2768 - f H

mit den allgemeinen Maßtoleranzen: Z.B. : ISO 2768 - f H Maßtoleranz „fein“ und „höchste“ Formtoleranz

Maßtoleranz „fein“ und „höchste“ Formtoleranz

f H Maßtoleranz „fein“ und „höchste“ Formtoleranz Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Ma ß e in

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Ma ß e in m m Dim e n s io n s in m
Ma ß e in m m
Dim e n s io n s in
m illim e t e r s
Zu
l. Ab w. f. Ma ß e
Fe r t ig z u s t a n d
Ma ß s t a b
Me nge
oh
ne To le r a nza n g .
finis h e d co ndit ion
Sc a le
Qu a n tit y
G
e ne r a l t ole r a n c e s
R o h s to ff/R a w m a te r ia l
Ro h t e il- Nr . / Ra w p ie c e No .
We rkz e u g -Nr . / To o l No .
Da t u m
Da t e
Na m e
Na m e
Be ne n nun g/ De s ign a t io n
Be a r b .
Dr a wn
Kettenrad
Ge
p r .
Ch
e c ke d
No
r m
Ap
p r o v e d
S
a chnu m m e r / P a r t - No.
Bla t t
Sh e e t
4001-06
vo n
of
Au s g .
Issu e
Ände r u n g
Modifica t ion
Da t u m
Da t e
Na m e
Na m e
Da
t e in a m e
Ur
s p r u n g
Me ga CAD e vo lu tion II
File n a m e
So u r c e
V7 – Folie 10
Konstruktionslehre 1

R

Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302

Rauheitsmessgrößen sind u.a.

Rauhtiefe R t [µ m] : Abstand zwischen Bezugs- und Grundprofil

Gemittelte Rauhtiefe R z [µ m] : arithmetischer Mittelwert aus 5 Einzelrauhtiefen

Mittenrauhwert R a [µ m] : arithmetischer Mittelwert der Absolutbeträge der Tiefen und Höhen in Bezug auf die „Mittellinie“

Istprofil

t R a Bezugstrecke
t
R
a
Bezugstrecke

Bezugsprofil

Grundprofil

Rauheitskennzahlen N1 N2 N3 N4 N5 N6 N7 N8 N9 N10 N11 Entspricht R a
Rauheitskennzahlen N1
N2
N3
N4
N5
N6
N7
N8
N9
N10
N11
Entspricht R a
0,025
0,05
0,1
0,2
0,4
0,8
1,6
3,2
6,3
12,5
25
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler
V7 – Folie 11
Konstruktionslehre 1

N12

50

0,4 0,8 1,6 3,2 6,3 12,5 25 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V7 – Folie 11

Relative Fertigungskosten

Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302

Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302 Toleranzwert [ µ m] Nur so fein wie nötig
Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302 Toleranzwert [ µ m] Nur so fein wie nötig
Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302 Toleranzwert [ µ m] Nur so fein wie nötig

Toleranzwert [µm]

Nur so fein wie nötig tolerieren!

Erreichbare Oberflächenqualitäten für ausgewählte Fertigungsverfahren

(in Anlehnung an DIN 4766)

Rauheitskennzahlen N1 N2 N3 N4 N5 N6 N7 N8 N9 N10 N11 N12 Mittenrauhwerte R
Rauheitskennzahlen
N1
N2
N3
N4
N5
N6
N7
N8
N9
N10
N11
N12
Mittenrauhwerte R a in µm
0,025
0,05
0,1
0,2
0,4
0,8
1,6
3,2
6,3
12,5
25
50
Urformen
Sandformgießen
Druckgießen
Umformen
Gesenkschmieden
Blechtiefziehen
Walzen von Formteilen
Trennen
Schneiden
Drehen
Bohren
Fräsen
Schleifen
~Gemittelte Rauhtiefe R z in µm
0,1
0,4
1,0
1,6
2,5
6,3
10
25
40
63
100
250
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler
V7 – Folie 12
Konstruktionslehre 1

Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302

Symbol

Bedeutung

Grundsymbol

materialabtrennende

Bearbeitung

Oberfläche bleibt im Auslieferungszustand

Oberfläche muss ohne materialbrennende Bearbeitung hergestellt werden

ohne materialbrennende Bearbeitung hergestellt werden Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler B e m e r k

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Bemerkung

Symbol ohne Zusatzangaben nicht aussagefähig

Angaben sollen für alle Flächen der markierten Umrisslinie gelten.

Sägen, drehen, bohren, fräsen, feilen,

z. B. Rohguss, Halbzeuge, geschmiedete Flächen

Urformen, Umformen,

V7 Folie 13

Rohguss, Halbzeuge, geschmiedete Flächen Urformen, Umformen, V 7 – F o l i e 1 3

Konstruktionslehre 1

Angabe der Oberflächenbeschaffenheit nach DIN ISO 1302

h

60° 60° 1 h 2
60°
60°
1
h
2

Symbolmaße:

h1 = Schrifthöhe 1,4*h 1 < h 2 <3*h 1

l

l = > h 2

l

= > h

2

l = > h 2
c a b e d
c
a
b
e
d

a - Rauheitsmessgröße

b – evtl 2. Rauheitsmessgröße

c – Fertigungsverfahren, Behandlung, Beschichtung

d – Bearbeitungsspuren, Rillenrichtung

e – Bearbeitungszugabe

Beispiele:

Rz20 x
Rz20
x
Rillenrichtung e – Bearbeitungszugabe Beispiele: Rz20 x Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Ra6,3 = Ra1,6 N3

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Ra6,3 = Ra1,6 N3
Ra6,3
=
Ra1,6
N3

V7 Folie 14

x Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Ra6,3 = Ra1,6 N3 V 7 – F o l

Konstruktionslehre 1

Beispiele

Rz16 Rz6,3 ø18 Rz6,3 20 20 42 Rz6,3 50 Rz40 75 R5 40 Rz25 Rz25
Rz16
Rz6,3
ø18
Rz6,3
20
20
42
Rz6,3
50
Rz40
75
R5
40
Rz25
Rz25
30
Rz6,3 Rz6,3 25 40 60 70 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler ø30 ø40 ø28 ø20
Rz6,3
Rz6,3
25
40
60
70
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler
ø30
ø40
ø28
ø20
Rz6,3 25
Rz6,3
25
Rz25 ( ) V7 – Folie 15
Rz25
(
)
V7 – Folie 15
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler ø30 ø40 ø28 ø20 Rz6,3 25 Rz25 ( ) V7 –

Konstruktionslehre 1

Beispiel: Kurbelwelle

z z 20 25 20 35 70 geschliffen z x = N9 y = N8
z
z
20
25
20
35
70
geschliffen
z
x =
N9
y =
N8
= N6
x
18
y
y
Mitte
Lager
y
y
x
18
x
x
14
40

Allseitig gleiche Oberflächenbeschaffenheit

x x 14 40 Allseitig gleiche Oberflächenbeschaffenheit Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V7 – Folie 16

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 – Folie 16

Ra6,3 Schriftfeld Konstruktionslehre 1
Ra6,3
Schriftfeld
Konstruktionslehre 1

R2

R2

ø50

ø30

3ø 0

Ra 12,5

Ra 12,5

Aufgabe 22: Alle zylindrischen Außenflächen des Drehteiles (außer ø60) sind mit Ra 3,2 µm zu fertigen und alle ebenen Flächen mit Ra 12,5 µm. Alle Bearbeitungen sollen materialabtrennend erfolgen. Die Zylinderfläche vom größten Wellenabschnitt (ø60) soll unbearbeitet bleiben.

0,05 A
0,05 A

0,05

0,05

A

A
0,05 A
0,05 A

Ra 3,2

A

ø10

Ra 3,2

4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0

4ø 0

4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0
4ø 0

2x45°

40

60

30

80

60

Ra 12,5

A Ra 3,2 A ø10 Ra 3,2 4ø 0 2x45° 40 60 30 80 60 Ra

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

150

V7 Folie 17

40 60 30 80 60 Ra 12,5 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler 150 V 7 –

Konstruktionslehre 1

e

Normteile

Normteile werden in der Regel in Zeichnungen nicht bemaßt, sondern nur in Stücklisten mit der genauen Norm-Bezeichnung aufgeführt.

Genormte Produkte werden mit der Benennung, der Norm-Nummer und dem Merkmaleblock bezeichnet. Dieser kann bestehen aus Kennbuchstaben für Form und Art, Zählnummer, Kennwerte (z. B. Maße), Werkstoffangaben und Ausführungsangaben (z. B. Oberflächenbehandlungen).

s

1

Ausführungsangaben (z. B. Oberflächenbehandlungen). s 1 k 1 l b e 1 Beispiele a) Sechskantschraube nach
k 1 l b e 1
k
1
l
b
e
1

Beispiele

a)

Sechskantschraube nach DIN EN 24014 mit Gewinde M8, Länge L = 50 mm,

Festigkeitsklasse 8.8, und Produktklasse A:

Sechskantschraube ISO 4014 – M8 x 50 – 8.8 – A

b)

Rundstahl nach DIN 1013 mit 20 mm aus C 35 E:

– A b) Rundstahl nach DIN 1013 mit ∅ 20 mm aus C 35 E: Rund

Rund DIN 1013 – 20 –C 35 E

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 18

DIN 1013 – 20 –C 35 E Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F

Konstruktionslehre 1

Festigkeitsklassen an Schrauben und Muttern

Bei Schrauben wird die Festigkeitsklasse durch zwei Zahlen angegeben. Zum Beispiel „8.8“. Zur Berechnung der Mindestzugfestigkeit wird die erste Zahl mit 100 multipliziert. Die Streckgrenze wird durch multiplizieren der ersten Zahl mit dem zehnfachen der zweiten Zahl ermittelt. Bei Muttern wird die Festigkeitsklasse durch die erste Zahl der dazugehörigen Schraube angegeben.

Festigkeits-

Zugfestigkeit N/mm 2

Streckgrenze N/mm 2

 

klasse

Mutter

6.8

600

480

6

8.8

800

640

8

10.9

1000

900

10

12.9

1200

1080

12

10.9 1000 900 10 12.9 1200 1080 12 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 –

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 19

12.9 1200 1080 12 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i

Konstruktionslehre 1

d

Innensechskantschraube, Stiftschraube

Die Bezeichnung lautet z. B.

Zylinderschraube mit Innensechskant EN ISO 4762 M8x30-8.8

Häufig wird die Finnenbezeichnung Inbusschraube verwendet. Die Anwendung erfolgt nicht nur bei Platzmangel. Der Kopf wird häufig versenkt. Es gibt diese Schraube nur in den Festigkeitsklassen 8.8 und höher.

Schraube nur in den Festigkeitsklassen 8.8 und höher. b d l d Die Bezeichnung lautet z.
b d l d
b
d
l
d

Die Bezeichnung lautet z. B.

Stiftschraube DIN 938 M20x45-5.6

s 1 d k e 1
s
1
d
k
e
1

Mögliche Festigkeitsklassen sind 5.6, 8.8 und 10.9.

e b l d
e
b
l
d
Stiftschraube DIN 938 M20x45-5.6 s 1 d k e 1 Mögliche Festigkeitsklassen sind 5.6, 8.8 und
Stiftschraube DIN 938 M20x45-5.6 s 1 d k e 1 Mögliche Festigkeitsklassen sind 5.6, 8.8 und
Festigkeitsklassen sind 5.6, 8.8 und 10.9. e b l d Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 20

Konstruktionslehre 1

Schraubenübersicht und Norm

(Auswahl)

Sechskantschrauben

S e c h s k a n t s c h r a u b
S e c h s k a n t s c h r a u b

DIN EN 24014 DIN EN 28765 DIN EN 24016

metr. Gewinde metr. Feingewinde roh

DIN EN 24017

Gewinde bis Kopf

DIN EN 28676

, metr. Feingewinde

DIN EN 24018

, roh

DIN 561

mit Zapfen

DIN 609

Passschraube

Vierkantschrauben

DIN 478 DIN 479 DIN 480
DIN 478
DIN 479
DIN 480

mit Bund

mit Kernansatz

mit Bund und Ansatzkuppe

Zylinderschrauben

mit Kernansatz mit Bund und Ansatzkuppe Zylinderschrauben DIN EN ISO 1207 mit Schlitz DIN 6912 ,

DIN EN ISO 1207 mit Schlitz mit Kernansatz mit Bund und Ansatzkuppe Zylinderschrauben DIN 6912 , Schlüsselführung , niedriger Kopf DIN 7984

DIN 6912

, Schlüsselführung

, niedriger Kopf

DIN 7984mit Schlitz DIN 6912 , Schlüsselführung , niedriger Kopf DIN EN ISO 1207 mit Schlitz Prof.

DIN 6912 , Schlüsselführung , niedriger Kopf DIN 7984 DIN EN ISO 1207 mit Schlitz Prof.

DIN EN ISO 1207 mit Schlitz

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Genormte Kopfschrauben

DIN 261 Hammerschrauben mit Vierkant mit Nase

DIN 261

Hammerschrauben mit Vierkant mit Nase

DIN 186

DIN 188

  DIN 316 Flügelschraube
 

DIN 316

Flügelschraube

 
 
 

DIN 444

Augenschraube

   
      DIN 464 hohe Rändelschraube niedrige Form
 

DIN 464

hohe Rändelschraube niedrige Form

     

DIN 653

 
   

DIN 580

Ringschraube

  DIN 7513 6kt-Gewindeschraube
 

DIN 7513

6kt-Gewindeschraube

DIN EN ISO 6kt-Blechschraube

1479

DIN 571

6kt-Holzschraube

V7 Folie 21

ISO 6kt-Blechschraube 1479 DIN 571 6kt-Holzschraube V 7 – F o l i e 2 1

Konstruktionslehre 1

Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente

Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN

V7 Folie 22

V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN 6885 Paßfeder
V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN 6885 Paßfeder
V 7 – F o l i e 2 2 DIN 6888 Scheibenfeder DIN 6885 Paßfeder

DIN 6888

Scheibenfeder

DIN 6885

Paßfeder Form A

Paßfeder Form B

Paßfeder Form E, F

(rund- bzw. geradstirnig mit Halteschrauben)

Paßfeder Form G, H, J (geradstirnig mit Schrägung, mit/ohne Halteschrauben)

H, J (geradstirnig mit Schrägung, mit/ohne Halteschrauben) Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Konstruktionslehre 1
H, J (geradstirnig mit Schrägung, mit/ohne Halteschrauben) Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler Konstruktionslehre 1

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Konstruktionslehre 1

Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente

Eine Auswahl von Abmessungen für Passfederverbindungen nach DIN 6885:

bxh

ød

t

1

t

2

8x7

>22 - 30

4

3,3

10x8

>30 - 38

5

3,3

12x8

>38 - 44

5

3,3

14x9

>44 - 50

5,5

3,8

16x10

>50 - 58

 

6 4,3

18x11

>58 - 65

 

7 4,4

20x12

>65 - 75

7,5

4,9

Für die Maßtoleranz der Nutbreite b gilt:

Für die aufgeführten Abmessungen gilt:

t 1

+0,2

0

und

t 2

+0,2

0

.

Passfederlängen sind in

der DIN 6885 gestuft

angegeben, z.B.:

I=6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 25, 28, 32, 36, 40, 45, 50, 56, 63, 79, 80, 90,

100,

.
.

• bei festem Sitz P8 oder P9 (sowohl für die Wellenut als auch für die Nabennut)

• bei leichtem Sitz N8 oder N9 für die Welle, JS8 oder JS9 für die Nabe

• bei Gleitsitz H8 für die Welle, D10 für die Nabe.

• bei Gleitsitz H8 für die Welle, D10 für die Nabe. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 23

Welle, D10 für die Nabe. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l

Konstruktionslehre 1

Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente

Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente Weitere Möglichkeiten ergeben sich u.a. durch: Vielnutprofile (DIN ISO 14,
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente Weitere Möglichkeiten ergeben sich u.a. durch: Vielnutprofile (DIN ISO 14,
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente Weitere Möglichkeiten ergeben sich u.a. durch: Vielnutprofile (DIN ISO 14,
Formschlüssige Welle/Nabe-Verbindungselemente Weitere Möglichkeiten ergeben sich u.a. durch: Vielnutprofile (DIN ISO 14,

Weitere Möglichkeiten ergeben sich u.a. durch:

Vielnutprofile (DIN ISO 14, DIN 5471, DIN 5472,

Zahnwellenverbindungen (DIN 5471)

)

Polygonprofile (DIN 32711)

durch Keile, Passstifte u.v.a.

In den Normen sind auch Hinweise zur Festlegung von Toleranzen enthalten!

sind auch Hinweise zur Festlegung von Toleranzen enthalten! Vereinfachte Darstellung eines Vielnutprofils ISO 14 - W8x32

Vereinfachte Darstellung eines Vielnutprofils

ISO 14 - W8x32 g7x36

Profillänge Profilauslauf
Profillänge
Profilauslauf

V7 Folie 24

Profilauslauf V 7 – F o l i e 2 4 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler
Profilauslauf V 7 – F o l i e 2 4 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler
Profilauslauf V 7 – F o l i e 2 4 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Konstruktionslehre 1

Wälzlager

Die normgerechte Wälzlagerbezeichnung setzt sich zusammen aus der Benennung, der Norm und weiteren Merkmalspezifizierungen.

Beispiel: Rillenkugellager DIN 625 – 6024 – 2Z C3 S0 GH Maßreihe 6024 Lagerluft Schmierfett
Beispiel: Rillenkugellager DIN 625 – 6024 – 2Z C3 S0 GH
Maßreihe 6024
Lagerluft
Schmierfett

2 Deckscheiben

Wärmebehandlung

6024 Lagerluft Schmierfett 2 Deckscheiben Wärmebehandlung Kraft radial: Nadellager, Zylinderrollenlager Kraft

Kraft radial: Nadellager, Zylinderrollenlager

Kraft radial, einseitig axial: Schulterkugellager, Kegelrollenlager, Schrägkugellager

Kraft radial, beidseitig axial: Rillenkugellager, Tonnenlager, Pendelkugellager, Pendelrollenlager

Kraft axial: Axial-Rillenkugellager, Axial- Pendelrollenlager

Normhinweis: DIN ISO 8826 Vereinfachte und symbolische Darstellung von Wälzlagern

Vereinfachte und symbolische Darstellung von Wälzlagern Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 25

von Wälzlagern Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e 2

Konstruktionslehre 1

DIN 5425

Beispiel: Wellentoleranzen im Bereich der Kugellager

Umfangslast am Innenring

im Bereich der Kugellager Umfangslast am Innenring Umfangslast am Außenring Punktlast am Innenring: Punktlast

Umfangslast am Außenring

Umfangslast am Innenring Umfangslast am Außenring Punktlast am Innenring: Punktlast am Außenring

Punktlast am Innenring:

Innenring Umfangslast am Außenring Punktlast am Innenring: Punktlast am Außenring Umlaufverhältnis Punktlast am

Punktlast am Außenring

Außenring Punktlast am Innenring: Punktlast am Außenring Umlaufverhältnis Punktlast am Innenring Umfangslast am

Umlaufverhältnis

Punktlast am Innenring

Umfangslast am Innenring und unbestimmte Lastrichtung

Umfangslast am Innenring und unbestimmte Lastrichtung medias® Produktauswahl- und Beratungssystem Prof. Dr.-Ing.
medias®

medias®

Produktauswahl- und Beratungssystem Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Vollwellen (Stahl)

Montage des Innenrings und Belastung

Durchmesser

alle Größen

Innenring leicht verschiebbar Innenring nicht leicht verschiebbar normale Belastung

50

50 bis 100

niedrige Belastung

normale und hohe Belastung

100 bis 200

niedrige Belastung

normale und hohe Belastung

V7 – Folie 26

ISO-

Toleranz-

feld

g5, g6

h6, j6

j5, j6

j6

k5, k6

k6, m6

m6

und hohe Belastung V7 – Folie 26 ISO- Toleranz- feld g5, g6 h6, j6 j5, j6

Konstruktionslehre 1

DIN 5425

Beispiel: Gehäusetoleranzen im Bereich der Kugellager

Umlaufverhältnis

Punktlast am Außenring

Umfangslast am Außenring und unbestimmte Lastrichtung

medias® Produktauswahl- und Beratungssystem
medias® Produktauswahl- und Beratungssystem
medias® Produktauswahl- und Beratungssystem

medias®

medias® Produktauswahl- und Beratungssystem
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medias® Produktauswahl- und Beratungssystem
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Produktauswahl- und Beratungssystem

Produktauswahl- und Beratungssystem

medias® Produktauswahl- und Beratungssystem
medias® Produktauswahl- und Beratungssystem

Montage des Außenrings

Gehäuse aus Stahl oder Gusseisen Ausführung und Belastung

Außenring leicht verschiebbar

ungeteiltes Gehäuse

geteiltes Gehäuse

 

Wärmezufuhr über die Welle

Außenring nicht leicht verschiebbar

ungeteiltes Gehäuse

geteiltes Gehäuse

Außenring nicht verschiebbar

niedrige und normale Belastung

normale Belastung mit Stößen und

 

hohe große Belastung Belastung mit Stößen

ISO-

Tole-

ranzfeld

H6, H7

H7, H8

G7

J6

J7

K7

M7

N7

Stößen ISO- Tole- ranzfeld H6, H7 H7, H8 G7 J6 J7 K7 M7 N7 Prof. Dr.-Ing.

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 27

H7, H8 G7 J6 J7 K7 M7 N7 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 –

Konstruktionslehre 1

Sicherungen an Achsen und Wellen und Bohrungen (Beispiele) Sicherungsringe (DIN 471 und 472)

und Bohrungen (Beispiele) Sicherungsringe (DIN 471 und 472) Z s ød2 ød1 m n Beispiel: Lager
und Bohrungen (Beispiele) Sicherungsringe (DIN 471 und 472) Z s ød2 ød1 m n Beispiel: Lager
Z s ød2 ød1
Z
s
ød2
ød1
m n
m
n

Beispiel:

(DIN 471 und 472) Z s ød2 ød1 m n Beispiel: Lager Scheibe (DIN 988) Sicherungsring

Lager Scheibe (DIN 988)

Z s ød2 ød1 m n Beispiel: Lager Scheibe (DIN 988) Sicherungsring – Welle (DIN 471)

Sicherungsring – Welle (DIN 471)

Sicherungsring – Bohrung (DIN 472)

– Welle (DIN 471) Sicherungsring – B ohrung (DIN 472) Eine Auswahl von Abmessungen für Sicherungsringe

Eine Auswahl von Abmessungen für Sicherungsringe für Wellen:

ød1

Ød2 (h12)

s

m (H13)

n

28

26,6

1,5

1,6

2,1

30

28,6

1,5

1,6

2,1

32

30,3

1,5

1,6

2,6

34

32,3

1,5

1,6

2,6

35

33

1, 5

1,6

3,0

36

34

1,75

1,85

3,0

V7 Folie 28

34 1,75 1,85 3,0 V 7 – F o l i e 2 8 Prof. Dr.-Ing.
34 1,75 1,85 3,0 V 7 – F o l i e 2 8 Prof. Dr.-Ing.

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Konstruktionslehre 1

Sicherungen an Achsen und Wellen (Beispiele)

Sicherungen an Achsen und Wellen (Beispiele) Stellringe (DIN 705) Sprengringe (DIN 7993) Sicherungsscheiben (DIN 6799) V

Stellringe (DIN 705)

Sprengringe (DIN 7993)

Sicherungsscheiben (DIN 6799)

705) Sprengringe (DIN 7993) Sicherungsscheiben (DIN 6799) V 7 – F o l i e 2

V7 Folie 29

(DIN 6799) V 7 – F o l i e 2 9 Nutmuttern DIN 981 Sicherungsble
(DIN 6799) V 7 – F o l i e 2 9 Nutmuttern DIN 981 Sicherungsble
(DIN 6799) V 7 – F o l i e 2 9 Nutmuttern DIN 981 Sicherungsble
(DIN 6799) V 7 – F o l i e 2 9 Nutmuttern DIN 981 Sicherungsble

Nutmuttern DIN 981

Sicherungsblech DIN 5406

o l i e 2 9 Nutmuttern DIN 981 Sicherungsble ch DIN 5406 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math.
o l i e 2 9 Nutmuttern DIN 981 Sicherungsble ch DIN 5406 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math.

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

Konstruktionslehre 1

Sicherungsring
Sicherungsring

Nutmuttern mit Sicherungsblech

Qu elle:

Hoischen:

Technisches

Zeichnen

mit Sicherungsblech Qu elle: Hoischen: Technisches Zeichnen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler

V7 Folie 30

Technisches Zeichnen Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V 7 – F o l i e 3

Konstruktionslehre 1

Aufgabe 23: Erläutern Sie die Art der Lagerung (Los-/Festlager) in der Baugruppe!

Sie die Art der Lagerung (Los-/Festlager) in der Baugruppe! 14,16 12 13 7 17 15 6

14,16

12 13 7 17 15 6 5 11 3 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler V7
12
13
7
17
15
6
5
11
3
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Math. P. Köhler
V7 – Folie 31
Konstruktionslehre 1

1

8

2

3

9

10