Sie sind auf Seite 1von 2

Hat man diese Vorbereitungen getroffen steht dem Bubble Durchgang nichts mehr im Weg, in

diesem Falle haben wir uns für drei verschiedene Siebgrößen entschieden. Der 220er Bag der die
Pflanzenreste grob vom Harz trennt, ein 120er Sieb für die größeren und reifen Harzkristalle, ein
75er und zuletzt ein 25er Bag mit dem wir auch den letzten Rest an Harz auffangen können. Nun
gibt es Unterschiede in der Größe der Drüsenköpfe, Outdoorgras hat immer etwas kleinere
Trichomen als eine Indoor gezogene Pflanze, dementsprechend sollte man auch die geeigneten
Siebgrößen vorher auswählen.

Bevor es nun los gehen kann braucht man noch zwei Eimer, ein altes Küchensieb, etwas
Küchenrolle und einen Mixer oder eine Bohrmaschine mit einem Spiralaufsatz zum richtigen
durchmischen der Schnittreste. Der erste Eimer wird bis zur Hälfte mit kalten Wasser aufgefüllt,
oben drauf kommt die erste Schicht Eis. Alles gut durchmischen. Dann heißt es warten bis der
Eimer langsam von außen anfängt zu beschlagen, erst jetzt ist die gewünschte niedrige
Temperatur gegeben. Das Pflanzenmaterial kann jetzt beigemischt werden und wird wieder mit
einer kleinen Schicht Eis bedeckt.

Die Bohrmaschine ist inzwischen Einsatzbereit und wartet auf den ersten Durchgang. Man sollte
jetzt für 10min alles gut umrühren und durchmischen. Nach ein paar Minuten wird sich ein
weißer Schaum auf der Oberfläche bilden, das ist aber völlig normal und zeigt uns das wir auf
dem richtigen Weg sind. Nach den ersten 10min mixen, läßt man den Eimer mit den
Schnittresten und dem Eis 15min stehen, erst dann kann der zweite Durchgang beginnen. Auch
hier wird wieder 10min alles gut verrührt, bevor man dann den Eimer ein letztes mal für 20min
stehen läßt.

In dieser Pause kann man den zweiten Eimer mit den Sieben bestücken, angefangen wird immer
mit der kleinsten Maschenweite, als letztes kommt das 220er Pflanzensieb mit hinzu. Sind alle
Bubble Bags im Eimer kann dieser mit etwas Wasser gefüllt werden, nur soviel das der
Siebboden gerade so mit Wasser bedeckt ist.

Man kann auch schon zwei Blätter Küchenrolle bereit legen und darauf das kleine, mit den
Bubble Bags gelieferte „Presssieb“ auslegen.

Mit diesem 25cm x 25cm kleinen Sieb hat man die Möglichkeit den sehr feuchten Bubble zu
pressen und so einen Großteil des Wassers zu entfernen.

Nach den 20mim, kann man anfangen mit dem alten Küchensieb die groben Pflanzenreste
abzuschöpfen. Dabei aber nicht vergessen die Reste immer ein wenig mit dem Handballen
auszudrücken um anhaftendes Harz wieder in den Eimer zu spülen. Wenn das getan ist, wird es
Zeit den ganzen Eimer samt Inhalt in den zweiten Eimer mit den Bubble Bags zu schütten. Das
Wasser sollte zwischenzeitlich eine dunkelbraune Farbe angenommen haben und auch schon
einen gewissen Geruch verströmen. Jetzt kann der spannendste Teil des Bubble machens
kommen, wir können die Siebe ziehen. Zuerst das 220er, das die letzten Pflanzenreste entfernt.

Als zweites ist das 120er dran das noch relativ leicht aus dem Eimer zu bekommen ist, beim
rausziehen ein wenig hin und her bewegen, damit die feinen Harzkristalle nicht an den Bag
Innenseiten festkleben können. Unten im Siebboden haben wir das für uns wichtige Harz
aufgefangen. Wenn das ganze Wasser raus gelaufen ist, kann man die Harzkristalle vorsichtig mit
einen Löffel aus dem Bag kratzen und auf das vorbereitete Presssieb legen und ausdrücken.
Fertig ist die 120er Siebung. Den leeren 120er Bag ein wenig im Eimer auswaschen und danach
mit kaltem Wasser ausspülen und zum trocken aufhängen, damit es für den nächsten Bubble
Durchgang funktionstüchtig ist und nicht verklebt.

Als nächstes ziehen wir den 73er Bag, man wird schon beim Anheben merken, das das Wasser
nicht so einfach abläuft, es kann schon mal 5min dauern bevor das komplette Wasser aus den
Bag verschwunden ist. Das bewährte hin und her bewegen erleichtert die Arbeit hier ungemein.
Die 73er Siebung ist von Ihrer Konsistenz und Farbe ein wenig anders als die erste 120er Siebung.
Die Farbe ist etwas heller und die Konsistenz feiner.

Der letzte Bag wartet nun darauf gezogen zu werden. Das Wasser läuft immer schwerer durch
die immer kleiner werdenden Siebgrößen, dazu kommt das sich das Harz am Boden absetzt und
so die Maschen des Siebes verstopft. Es kann schon mal geschlagene 10min dauern bis das
Wasser durchgelaufen ist. Wer die 20L Bubble Bags benutzt sollte eine helfende Hand zur Seite
haben, denn 20L Wasser für 10min hoch heben und dabei kräftig schütteln geht auf die Arme
und das nicht zu knapp. Aber am Ende wird man auch hier mit einer ganz feinen und meist etwas
helleren Siebung belohnt.

Das Harz gibt man wieder auf das Presssieb und drückt es erneut aus. Jetzt sollte man drei
unterschiedliche Qualitäten an sehr potenten Bubble Hasch vor sich liegen haben. Zum Rauchen
ist es noch zu feucht, wir müssen es noch etwas trocken. Da gibt es viele Methoden und jeder
hat seinen Weg das Wasser loszuwerden. Wir legen die unterschiedlichen Siebungen auf drei
Unterteller und spannen Frischhaltefolie über den Rand, danach geht’s für 24 Stunden in das
Gefrierfach.

Dabei kommt die Feuchtigkeit an die Oberfläche und gefriert dort sofort. Nach einem Tag kann
man den gefrorene Bubbel zerkleinern und ca.60min bei Zimmertemperatur abtrocknen lassen.
Danach kann man das Hasch in der Hand erwärmen und versuchen ihn zu kneten. Am Anfang
wird es kleben und überall hängen bleiben. Mit der Zeit verschwindet aber die Restfeuchte und
das Hasch bekommt langsam seine gewünschte Konsistenz. Ein Freund sagte mal treffend das
Bubble Knetmasse für Männer sei und er hatte Recht. Es hat schon was einen 30g Klumpen
Bubble Hasch, der besten Qualität zu kneten, zu drücken und dran zu riechen.

Man könnte das Haschisch jetzt auch schon rauchen, allerdings hat es immer noch eine gewisse
Restfeuchte die auch erst nach ein paar Tagen komplett verschwindet. Trotzdem sollte man sich
die Kugeln ab und an mal zur Hand nehmen und ein wenig drücken und kneten, so kann man der
Schimmelgefahr entgegen wirken bis alles schön getrocknet ist. Dann steht einem
uneingeschränkten Rauchvergnügen nichts mehr im Weg.