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Jovana Papović, Astrea Pejović •

„Dizel“-Revival in Serbien
Wiederkehr einer Subkultur der 1990er Jahre
In Serbien erlebt ein Kleider- und Musikstil der Milošević-Zeit ein Revival.
Jugendliche tragen wieder dieselben Turnschuhe und hören dieselbe
Dancefloor-Musik wie die „Dizelaši“ der 1990er Jahre. Die meisten Ju-
gendlichen verbinden damit nostalgische Erinnerungen an eine Zeit, die
sie gar nicht erlebt haben. Die wenigsten wissen, dass sie den Stil einer
von Kriminellen dominierten Subkultur imitieren.

Ende 2011 erlebte Serbien ein Revival der besonderen Art. In Belgrad und Novi Sad
traten zwei Dutzend serbische und kroatische Popsänger bei dem Konzert „Ich liebe
die Neunziger“ auf. Diese Sänger waren in den nun nostalgisch beschworenen
1990ern zumeist mit Dancefloor-Bands aufgetreten, und deren Hits spielten sie nun
erneut. Viele der Musiker, die an diesem Abend auftraten, hatten nach 2000 keine
Konzerte mehr gegeben, keine neuen Songs produziert.
In Serbien hat das Motto „Ich liebe die Neunziger“ eine sehr politische Bedeutung.
Die 1990er waren das Jahrzehnt unter Slobodan Milošević, Jahre des Krieges, der
internationalen Isolation und Diskreditierung, der sozialen Unsicherheit und des fi-
nanziellen Zusammenbruchs. Korruption und Kriminalität zerfraßen die Gesellschaft,
die besten Köpfe verließen das Land.
Wie ist es möglich, dass nur gut zehn Jahre nach dem Ende dieses finsteren Jahr-
zehnts – am 5. Oktober 2000 war Milošević gestürzt worden – überall in Belgrad
Plakate mit dem Slogan: „Ich liebe die Neunziger“ hingen? Wer sind die Menschen,
die ein solches Konzert besuchen? Mehr als die Hälfte des Publikums bestand aus
Leuten, die in den 1990er Jahren Teenager waren. Bei ihnen befördert die wiederbe-
lebte Musik die nostalgische Verklärung ihrer Kindheit und Jugend. Ein gutes Drittel
aber waren Jugendliche und junge Erwachsene, die erst in der zweiten Hälfte der
1990er Jahre geboren worden waren. Die meisten Besucher, gleich ob ältere oder
jüngere, hatten sich im „Dizel“-Stil gekleidet, jener großen subkulturellen Bewegung
im Serbien der 1990er Jahre. „Dizelaši“ nannte man die jungen Leute, die eben jene
Musik hörten und zu ihr tanzten, die 2011 wieder gespielt wurde.1

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Jovana Papović (19xxx), xxx
Astrea Pejović (19xxx), xxx
1
Die Bezeichnung geht vermutlich auf das italienische Modelabel Diesel zurück, dessen Jeans
bei den Anhängern dieser Bewegung sehr beliebt waren.
OSTEUROPA, 63. Jg., 11–12/2013, S. xxx-xxx
2 Jovana Papović, Astrea Pejović

Die „Dizel“-Bewegung
In den frühen 1990er Jahren dominierten in Serbien nationale Motive Politik und
Kultur. Ein sehr verbreitetes Genre der Unterhaltungsmusik etwa war der Turbofolk,
der traditionelle Volksmusik mit Techno, Rock und Pop mischte.2 Anders die „Dens
muzyka“, die sich an den „MTV“-Stil der späten 1980er und frühen 1990er Jahre
anlehnte, den Dancefloor-Gruppen wie Technotronic mit ihrem Hit „Pump Up The
Jam“ aus dem Jahr 1989 oder McHammer („Can’t Touch This“, 1990) prägten. Einen
wichtigen Einfluss auf die serbische Musikszene hatte die aus den USA kommende
Rap- und Hip-Hop-Bewegung. Die Musik der schwarzen Ghettos und unteren Gesell-
schaftsschichten Amerikas wurde auch in Serbien stilbildend für die Popkultur. Nicht
zufällig waren es die Roma-Brüder Djogaj, die den afroamerikanischen Breakdance
mit den von ihnen gegründeten Bands Djogani Fantastico, Funky G und B3 in die
serbische Popkultur einführten. Da sie den (Lebens-)Stil der Rapmusiker kopierten
und die europäische Dancefloor-Szene nach Serbien brachten, können sie als Gründer
der serbischen Tanzmusikszene betrachtet werden. Zudem prägten sie eine Mode,
indem sie Schuhe und Trainingsanzüge hochwertiger Sportmarken, wie sie in den
Arbeitermilieus in Großbritannien und Frankreich getragen wurden, mit jeder Menge
Goldketten – eine Entlehnung bei dem amerikanischen Bodyguard und Schauspieler
Mr. T – kombinierten. Diese spezifische Adaption eines westlichen Modestils ist
charakteristisch für die „Dizel“-Bewegung. Ihr auffälligstes Kennzeichen sind die Air
Max-Sneakers von Nike, ein Accessoire, das ebenfalls von afroamerikanischen Hip-
Hop-Stars übernommen wurde.
Ebenfalls charakteristisch für diese subkulturelle Bewegung war die Nähe zum oder
zumindest eine Faszination vom kriminellen Milieu. Die frühen 1990er Jahre waren
in Serbien auch die Zeit der Kriegsgewinnler und Emporkömmlinge. Viele von ihnen
brachten es mit kriminellen Geschäften zu Reichtum. Einige bedeutende Figuren
waren Kinder jugoslawischer Gastarbeiter, die aus Westeuropa nach Serbien zurück-
kehrten, etwa Kristijan Golubović. Ihre Kontakte ins Ausland erleichterten ihnen
illegale Geschäfte wie Drogen- und Waffenhandel, die ihnen zu großem Reichtum
verhalfen. Diesen stellten sie mit teuren Modeartikeln, Sportwagen, Schmuck zu
Schau und brachten so den „Gangsta“-Stil nach Serbien.

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2
Der Turbofolk war der Balkan-Sound der 1990er Jahre. Er wurde von den einen als nationa-
listische Begleitmusik der Balkankriege interpretiert, von anderen eher als subversives Mittel
gegen den Nationalismus. Branislav Dimitrijević: Ovo je savremena umetnost. Turbo folk
kao radikalni performans, in: Prelom, 2002, S. 94–101. – Olga Dimitrijević: The body of the
Female Folk Singer: Constructions of National Identities in Serbia after 2000, in: Genero,
13/2009, S. 13–41. – Milena Dragićević Šešić: Neofolk Kultura: Publika i njene zvezde,
Sremski Karlovci 1994. – Miša ðurković: Ideologizacija turbo-folka, in: Kultura, 102/2002,
S. 19–33. – Miša ðurković: Ideološki i politički sukobi oko popularne muzike u Srbiji, in:
Filozofija i društvo, Bd. XXV/2004, S. 271–284. – Ivana Kronja: Smrtonosni sjaj: masovna
psihologija i estetika turbo-folka. Belgrad 2001.
„Dizel“-Revival in Serbien 3

Ein Schuh, ein Symbol

Kristijan Golubović
4 Jovana Papović, Astrea Pejović

Anabela Ðogani, in den 1990er Jahren Sängerin von Funky G, auf dem ’90er-Konzert
in Novi Sad, Dezember 2011
„Dizel“-Revival in Serbien 5

Jugend in Serbien und das Revival der 1990er


Wie in vielen Ländern der Welt ist auch in Serbien seit Anfang der 1990er Jahre eine
Verlängerung der Adoleszenz zu beobachten. Unter Jugend versteht man heute auch
in Südosteuropa jenen Teil der Gesellschaft, der zwischen 15 und 30 Jahre alt ist. In
Serbien ist diese Gruppe jedoch in zwei Generationen gespalten: jene, die die 1990er
Jahre bewusst erlebt haben, und die Jüngeren, die in diesen Jahren erst geboren wur-
den. Die Soziologin Isidora Jarić bezeichnet die ältere Kohorte als Generation K (Ge-
neracija R, von serbisch rat: Krieg), weil die Kriege auf dem Balkan diese Altersko-
horte entscheidend geprägt hätten. Wie die Generation X, die der kanadische Schrift-
steller Douglas Coupland in dem gleichnamigen Episodenroman beschreibt, habe
diese Alterskohorte in Serbien weniger Entfaltungsmöglichkeiten als ihre Eltern ge-
habt, da sie „in einer nach außen isolierten Gesellschaft aufwuchs und keine Möglich-
keit hatte, unabhängig Entscheidungen zu treffen“.3 Zu dieser Generation zählt Jarić
viele der zwischen 1971 und 1984 Geborenen. Die Armut, das Embargo gegen Ser-
bien und die Isolation ihres Landes, die sie in ihrer Kindheit und Jugend in den
1990er Jahren erlebten, hätten sie so stark geprägt, dass sie trotz der Öffnung des
Landes nach dem Sturz Miloševićs und den großen Veränderungen Mutlosigkeit und
Lethargie nicht hätten ablegen können. Doch selbst die Jüngeren, die in den 1990er
Jahren geborene „Generation T“ (T für Transition), die die Jahre unter Milošević
nicht bewusst erlebt hat, sei noch von den Erfahrungen der 1990er Jahre geprägt.
Dies hat damit zu tun, dass die 1990er Jahre in den Lehrplänen für Schulen in Serbien
nicht vorkommen. Der Fokus liegt wie unter Milošević auf dem Mittelalter.4 Eine
kritische Auseinandersetzung mit der jüngeren Gegenwart findet nicht statt. Generell
gehört die Entwicklung kritischen Denkens nicht zu den pädagogischen Zielen der
meisten serbischen Schulen. Das Schulsystem spiegelt jedoch nur die Gesellschaft.
Von einigen randständigen NGOs und einer kleinen Kunstszene abgesehen, beschäf-
tigte sich die serbische Gesellschaft nicht mit den 1990er Jahren. Serbiens Rolle in
den Kriegen in Kroatien und Bosnien wird weiter heruntergespielt, vor allem, was die
Kriegsverbrechen angeht. Auch und gerade in der Kultur werden die 1990er Jahre
allenfalls unkritisch rezipiert.
Das Revival der 1990er Jahre, das Serbien seit einigen Jahren erlebt, ist allerdings
kein spezifisch serbischer Trend. Mitte der 2000er Jahre kehrte das vorhergegangene
Jahrzehnt weltweit in die Popkultur zurück. Diesem Trend folgend, wurde auch die
serbische „Dens muzyka“ der 1990er seit 2008 bei der serbischen Jugend wieder
beliebt. Manche der für die 1990er Jahre typischen Symbole, insbesondere die Air
Max-Sneakers von Nike, kamen wieder auf den Markt. Stil und Musik der „Dizelaši“
kehrten zurück auf die serbischen Straßen. Bald schon begannen Tanzveranstalter,
spezielle „Dizel“-Partys zu organisieren.
Schon 2006 kündigten der Song Brate minli (Lieber Bruder) des Belgrader Rapmusi-
ker Ivan Ivanović – Bühnenname ðus (Juice) – und das dazugehörige Video ein
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3
Isidora Jarić, „Generacija R – pogled iz ugla maldih“, in: Zagorka Golubović, Ivana Spasić,
ðorñe Pavićević: Politika i svakodnevni život, Srbija 1999–2002. Belgrad 2003, S. 273–286,
hier S. 275.
4
Dubravka Stojanović: Ulje na vodi – Ogledi iz istorije sadašnjosti Srbije. Belgrad 2010.
6 Jovana Papović, Astrea Pejović

Comeback der „Dizel“-Ikonographie an: schnelle Autos, Air Max-Sneakers von Nike,
Trainingsanzüge, der typische Haarschnitt der 1990er. Entsprechend heißt es in dem
Song: „Ihr dachtet, wir hätten es uns bequem gemacht, aber wir rebellieren“ („Vi ste
mislili da smo se smirili, ustvari smo se uznemirili“). Und: „Während wir im Kiez
sind und das wirkliche Leben leben“ („Dok mi smo u kraju i živimo realnost“.)
„Wir“ meint die „Dizelaši“, die Bewegung, die seit Anfang der 2000er auf den richti-
gen Moment gewartet hatte, um wieder in Erscheinung zu treten. Dieser Moment war
spätestens dann gekommen, als der damalige serbische Ministerpräsident Vojislav
Koštunica und seine Partei Ende 2006 anfingen, die Musik der 1990er für den Wahl-
kampf einzusetzen. Verbal distanzierten sie sich von Milošević, mit der Musik aber
knüpften sie affirmativ an die Zeit seiner Herrschaft an.

Juice: Mein Verlangen wächst


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Höhepunkt des Revivals der 1990er Jahre war die Konzertreihe „Ich liebe die Neun-
ziger“. Wegen der eindeutigen politischen Konnotationen des Mottos stieß die Reihe
bei vielen Intellektuellen, Musikkritikern und Musikern auf Kritik. Diese konterte der
Sprecher der Veranstalter, indem er erklärte: „Der Titel meinte nur die Musik, es ist
absurd, Musik und Politik zu vermengen. [. . .] Es geht um ein Musikgenre, das wie-
der auflebt, um mehr nicht.“5 Dies zeigt, dass in Serbien die politische Bedeutung von
Musik und Kleiderstil der Milošević-Ära nicht reflektiert ist. Statt einer kritischen
Auseinandersetzung mit der politischen Botschaft dieses kulturellen Phänomens wur-
de es einfach entpolitisiert.
Exemplarisch zeigt sich dies am serbischen Tennis-Star Novak Djoković, einem der
weltweit erfolgreichsten Spieler der vergangenen Jahre. Der 1987 in Belgrad gebore-
ne Djoković war einer der wichtigsten Förderer des Konzerts „Ich liebe die Neunzi-
ger“ sowie von 1990er-Partys. Als Djoković nach seinem Wimbledon-Sieg 2011 nach
Serbien zurückkehrte, spielte bei seinem Empfang vor dem serbischen Parlamentsge-
bäude die Band Tap 011. Djoković erklärte, dies sei eben die Musik seiner Kindheit.
Ob er weiß, dass Tap 011 mehrere Songs für die Jugoslovenska levica, die Partei von
Miloševićs Frau Mirjana Marković produziert hat? Wenn Djoković auf diese Weise
seine Kindheit nostalgisch verklärt, so sendet er damit ein Signal an die heutige Ju-
gend der Generation T, für die er ein Idol ist.
Die Jugendlichen dieser Generation reproduzieren kulturelle Symbole, ohne sich
dessen bewusst zu sein. Die jungen Besucher des Belgrader „Ich liebe die Neunzi-
ger“-Konzerts gaben auf die Frage, was die 1990er Jahre für sie bedeuten, die Ein-
schätzung ihrer Eltern oder ihrer älteren Geschwister wieder.6 Eigene Erinnerungen
haben sie kaum. Gleichwohl sind sie der Meinung, es seien zwar harte, jedoch fröhli-
che und angenehme Zeiten gewesen.

Novak Djoković mit dem T-Shirt des 90er-Festivals


———
5
Dragoljub Petrović: Idem na robiju, a meni je vrh. Danas, 10.10.2011.
6
Befragung durch die Autorinnen.
8 Jovana Papović, Astrea Pejović

Die etwas älteren verbinden mit dieser Zeit Erinnerungen an eine unbeschwerte Kind-
heit. Nicht nur fehlt ihnen eine Vorstellung von der politischen Lage dieser Zeit, die sie
angeblich „lieben“. Sie sind sich auch schlicht nicht bewusst, dass die Mode-
Accessoires, die sie tragen, insbesondere die Nike-Turnschuhe, in Serbien eine spezifi-
sche symbolische Bedeutung haben. Sie wissen jedoch sehr wohl, dass das Air Max-
Modell zehn Jahre lang nicht mehr hergestellt wurde und sind sich bewusst, dass das
Revival der 1990er Jahre ein globaler Trend ist, in den sie sich gerne einfügen. Von den
Fußball-Hooligans, die diese Schuhe ebenfalls tragen, distanzieren sie sich hingegen.
Ähnlich verhält es sich mit der Musik: Die Jugendlichen, die das Revival der 1990er
tragen, wissen nicht, dass die serbische „Dens muzyka“, die sie hören, für ein be-
stimmtes Milieu steht und dass die Bands teilweise mit dem Regime verbunden wa-
ren. Sie sehen in ihr lediglich ein subversives Genre, mit dem sie sich von den An-
hängern des Turbofolk abgrenzen können. Die Figur des Gangsters, die in den 1990er
Jahren noch ein Objekt der Faszination war, ist heute nur noch ein komisches Stereo-
typ. Kriminelle gehören somit immer noch zur Bilderwelt, doch sie sind nur noch
mythische Gestalten. Die Kriminellen, die in den 1990er Jahren großen Einfluss auf
die serbische Gesellschaft hatten, sind ihnen genauso entrückt wie die Popkulturversi-
onen von Mafiagestalten aus Filmen wie „Scarface“ oder „Der Pate“.

Resümee
Trotz des demokratischen Umbruchs nach dem Sturz von Slobodan Milošević setzt
sich die serbische Gesellschaft bis heute nicht kritisch mit der Zeit der Balkan-Kriege
und der Rolle Serbiens auseinander. Diese Amnesie ist die Voraussetzung für eine
Entpolitisierung subkultureller Phänomene wie jener Musik und jenes Kleidungsstils,
die in den 1990er Jahren Ausdruck einer Szene waren, die eng mit dem regimenahen
kriminellen Milieu verbunden war. Die heutigen Neodizelaši haben die Symbole der
„Dizelaši“ für ihre Partykultur wiederbelebt, ohne sich bewusst zu sein, wie proble-
matisch sie sind.
Diese nostalgische Aufwertung der 1990er ist nicht nur ein Phänomen der Popmusik.
Auf der Suche nach einer kollektiven Identität wenden sich junge Menschen in Ser-
bien heute generell den 1990er Jahren zu, in denen der postjugoslawische serbische
Nationalstaat entstand. Die Popmusik macht dies besonders leicht, da die serbische
Popkultur in diesem Jahrzehnt trotz Krieg und Isolation globalen Trends folgte, so
dass sich heutige Jugendliche die Popkultur der 1990er als Elemente einer vermeint-
lich fortschrittlichen Zeit aneignen können.
Es wäre daher falsch zu glauben, dass die heranwachsende Generation tatsächlich die
1990er Jahre liebt, wie es das Motto des Konzerts verkündete. Sie verherrlichen nicht
die Gewalt, sehnen sich nicht nach Armut und Isolation, sondern verklären lediglich
eine Epoche, die sie gar nicht bewusst erlebt haben. Dieser Nostalgie kann nicht mit
einem Verbot beigekommen werden, wie es manche vor der Konzertreihe forderten.
Vielmehr muss insbesondere in den Schulen die jüngere Vergangenheit Serbiens
kritisch aufgearbeitet werden.
Aus dem Englischen von Klaus Binder, Frankfurt/Main