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Funktionentheorie

WS 2018/19

4. Serie

1. a) Sei fn : G ! C holomorph im Gebiet G  C und die Folge (fn ) konvergiere auf jeder
kompakten Teilmenge von G gleichmaig gegen die Funktion f : G ! C. Beweisen Sie
mittels Cauchyscher Integralformel, dass f holomorph ist.
b) Zeigen Sie mit Hilfe von 2. a), dass durch

 (z ) :=
X1 X1 1
= e z ln n
nz
n=1 n=1

eine in der Halbebene fz 2 C : Rez > 1g holomorphe Funktion de niert wird - die so
genannte Riemannsche  -Funktion.
2. Untersuchen Sie mittels Liouvilleschem Satz, ob es nicht konstante ganze Funktionen
f gibt mit der Eigenschaft, dass
a) jf (k) (z )j  1 8z 2 C bei festem k 2 N,
b) das Bild f (C) in einer Halbebene liegt.
c) das Bild f (C) in C dicht liegt, d.h.
8" > 0 8w 2 C 9z 2 C : jf (z) j
w < ":

Im Falle der Existenz bestimme man alle Funktionen mit der entsprechenden Eigen-
schaft.
3. Untersuchen Sie, ob es eine im Nullpunkt holomorphe Funktion f gibt, so dass fur alle
hinreichend groen n 2 N gilt
1 1
a) f (1=n) = ( 1)n
n3
b) f (1=n) =
n2 1
c) jf n (0)j  (n!) :
( ) 2

4. Sei f : D ! D holomorph in D := fz 2 C : jz j < 1g und f (0) = 0. Man zeige:


Entweder ist f (z ) = cz fur ein c 2 C; jcj = 1 und alle z 2 D
oder es gilt jf 0 (0)j < 1 und jf (z )j < jz j fur alle z 2 D; z 6= 0.
Hinweis : Man wende das Maximumprinzip an auf die Funktion

f (z )
F (z ) = ; 0 < jz j  r (0 < r < 1):
z

Punkteverteilung: 5/5/5/5

Die Aufgaben 1 bis 4 sind schriftlich zu bearbeiten. Ihre L


osungen geben
Sie bitte in der n 
achsten Ubung zur Funktionentheorie ab.