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ANLAGE 1 ZUM ARBEITNEHMERÜBERLASSUNGSVERTRAG

zwischen der MODIS IT Outsourcing GmbH


Niederkasseler Lohweg 18
40547 Düsseldorf
(im Folgenden „MODIS“)

und wu personal GmbH


Prinzregentenplatz 17
81675 München

ERKLÄRUNG HINSICHTLICH DER ÜBERTRAGUNG VON NUTZUNGSRECHTEN

Alle bei meiner Tätigkeit für MODIS im Klartext oder in maschinenlesbarer Schrift angefertigten Unterlagen, wie
Zeichnungen, Entwürfe, Mitteilungen, Aktennotizen, Berichte, Übersetzungen, Programme, Beschreibungen,
Befehlslisten und andere Dokumentationen gehen mit ihrer Erstellung in das Eigentum von MODIS über. Ich
übertrage MODIS alle Rechte zur ausschließlichen und zeitlich sowie räumlich unbeschränkten Nutzung dieses
Materials.

MODIS darf dieses Material insbesondere vervielfältigen, bearbeiten, umgestalten oder übersetzen und in
derart abgeänderter Form oder im Original uneingeschränkt und ohne Ausübungsverpflichtung verbreiten, auf
maschinenlesbare Datenträger aufzeichnen, zum Betrieb von Datenverarbeitungsanlagen benutzen, durch
Wiedergabe auf Bildschirm, durch Fernübertragung mittels Funk oder Kabel, durch Lautsprecher oder in
Schriftform wahrnehmbar und der Öffentlichkeit zugänglich machen, ohne dass zur Ausübung dieser
Nutzungsarten weitere Zustimmungen meinerseits notwendig sind.

Erfindungen, die ich alleine oder zusammen mit anderen während meiner Tätigkeit für MODIS mache, werde
ich unverzüglich MODIS mitteilen und dabei den technischen Sachverhalt nach Aufgabe und Lösung
darstellen.

MODIS darf ferner die vorausgehend genannten Rechte ganz oder teilweise auf andere übertragen oder
anderen entsprechende Nutzungsrechte einräumen, ohne dass es hierzu weiterer Zustimmungen von meiner
Seite bedarf. Die Werke brauchen bei keiner der oben genannten Nutzungsarten mit einer
Urheberbezeichnung versehen werden. Mit meinem Arbeitsentgelt sind auch alle hierin genannten Rechte
abgegolten.

Ort, Datum ------------------------------------------------------

Unterschrift des Zeitarbeitnehmers ------------------------------------------------------

Name und Anschrift des Zeitarbeitnehmers ------------------------------------------------------


ANLAGE 2 ZUM ARBEITNEHMERÜBERLASSUNGSVERTRAG

zwischen der MODIS IT Outsourcing GmbH


Niederkasseler Lohweg 18
40547 Düsseldorf
(im Folgenden „MODIS“)

und wu personal GmbH


Prinzregentenplatz 17
81675 München

VERPFLICHTUNG ZU GEHEIMHALTUNG UND DATENSCHUTZ

Ich verpflichte mich hiermit gegenüber MODIS, über alle während meiner Tätigkeit bei MODIS mir bekannt
gewordenen geschäftlichen Informationen von MODIS und/oder deren Kunden, der mit ihr verbundenen
Gesellschaften und ihrer Geschäftspartner sowie über die Ergebnisse der von mir erbrachten Leistungen
Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren.

Dritte sind auch andere Zeitarbeitnehmer bei MODIS sowie Mitarbeiter von MODIS, sofern sie nicht mit der
gleichen Sache befasst sind oder ein Auskunftsrecht haben.
Als Dritte gelten auch mein Arbeitgeber und dessen Mitarbeiter.

Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die mir bereits früher ohne Verpflichtung zur
Geheimhaltung bekannt waren, oder die vor oder nach Mitteilung an mich veröffentlicht worden sind.

Ferner verpflichte ich mich, geschützte personenbezogene Daten nicht unbefugt zu einem anderen als dem zur
jeweiligen rechtmäßigen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekanntzugeben, zugänglich zu
machen oder sonst zu nutzen. Mir ist bekannt, dass ein Verstoß gegen diese Verpflichtung gem. § 43 BDSG
als Ordnungswidrigkeit verfolgt oder gem. § 44 BDSG bestraft werden kann.

Diese Verpflichtungen bestehen auch nach Beendigung meiner Tätigkeit bei MODIS weiter.

Ort, Datum ------------------------------------------------------

Unterschrift des Leiharbeitnehmers ------------------------------------------------------

Name und Anschrift des Leiharbeitnehmers ------------------------------------------------------


ANLAGE 3 ZUM ARBEITNEHMERÜBERLASSUNGSVERTRAG

zwischen der
MODIS IT Outsourcing GmbH
Niederkasseler Lohweg 18
40547 Düsseldorf
(im Folgenden „MODIS“)

und
wu personal GmbH
Prinzregentenplatz 17
81675 München

VERPFLICHTUNG AUF DAS DATENGEHEIMNIS

Nach § 5 des Bundesdatenschutzgesetzes, nach den Bestimmungen des Arbeitsvertrages ist jeder/jede
Mitarbeiter/in verpflichtet, personenbezogene Daten geheim zu halten. Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt
auch für personenbezogene Daten, die durch andere Gesetze wie z.B. das Strafgesetzbuch oder das
Telekommunikationsgesetz geschützt werden.

Solche Daten dürfen nur erhoben, verarbeitet, bekannt gegeben, zugänglich gemacht oder sonst genutzt
werden, wenn dafür eine gesetzliche Grundlage besteht oder wenn es für die jeweilige Aufgabenstellung
erforderlich ist.

Diese Verpflichtung besteht sowohl gegenüber externen Stellen als auch gegenüber anderen
Mitarbeitern/innen, die nicht mit der jeweiligen Aufgabenstellung befasst sind. Sie besteht auch nach
Beendigung der Tätigkeit in

_______________________________
(Firma, Funktion / Abteilung)
weiter.

Ich übernehme hiermit diese Verpflichtung.

Die gesetzlichen Bestimmungen dazu habe ich zur Kenntnis genommen und verstanden.

Das Merkblatt Datenschutz wurde mir ausgehändigt.

___________________________________ ______________________
Name Personalnummer

___________________________________ ______________________
Datum Unterschrift
>> Merkblatt Datenschutz<<
________________________________________________________________________________

Zweck der Datenschutzgesetze


Das BDSG und andere einschlägige Gesetze wollen den Einzelnen davor schützen, dass er durch den
Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. Unabhängig
von dieser Verpflichtungserklärung gem. § 5 BDSG sind andere Gesetze, die sich auf den Schutz
personenbezogener Daten beziehen (z.B. Strafgesetzbuch, Telekommunikationsgesetz, Sozialgesetzbuch
usw.), ebenfalls von jedem einzuhalten.

Was sind personenbezogene Daten, wer ist Betroffener?


Das BDSG definiert personenbezogene Daten als
"Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen
Person ("Betroffener")" .
Der "Betroffene" kann z.B. ein/e Mitarbeiter/in, ein Bewerber oder ein Kunde/Geschäftspartner sein.
Die Daten juristischer Personen (z.B. Aktiengesellschaften) werden vom Gesetz nicht angesprochen;
MODIS bezieht jedoch auch diese Daten in die Definition mit ein.

§ 5 BDSG: Datengeheimnis
Den bei der Datenverarbeitung beschäftigten Personen ist untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu
erheben, verarbeiten oder zu nutzen (Datengeheimnis). Diese Personen sind, .... bei der Aufnahme ihrer
Tätigkeit auf das Datengeheimnis zu verpflichten. Das Datengeheimnis besteht auch nach Beendigung ihrer
Tätigkeit fort.

Bußgeld- und Strafvorschriften (Auszug)

§ 43 BDSG
(1) ...
(2) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1. unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, erhebt oder verarbeitet,
2. unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, zum Abruf mittels
automatisierten Verfahrens bereithält,
3. unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, abruft oder sich oder einem
anderen aus automatisierten Verarbeitungen oder nicht automatisierten Dateien verschafft,
4. die Übermittlung von personenbezogenen Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, durch unrichtige
Angaben erschleichen,
5. entgegen § 16 Abs. 4 Satz 1, § 28 Abs. 5 Satz 1, auch in Verbindung mit § 29 Abs. 4, § 39 Abs. 1
Satz 1 oder § 40 Abs. 1, die übermittelten Daten für andere Zwecke nutzt, indem er sie an Dritte
weitergibt, oder
6. entgegen § 30 Abs. 1 Satz 2 die in § 30 Abs. 1 Satz 1 bezeichneten Merkmale oder entgegen § 40
Abs. 2 Satz 3 die in § 40 Abs. 2 Satz 2 bezeichnetem Merkmale mit den Einzelangaben zusammenführt.
(3) Die Ordnungswidrigkeit kann im Falle des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro, in den Fällen
des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu 300.000 Euro geahndet werden.

§ 44 BDSG
Wer eine in § 43 Abs. 2 bezeichnete vorsätzliche Handlung gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen
anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren
oder mit Geldstrafe bestraft.
Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Antragsberechtigt sind der Betroffene, die verantwortliche Stelle, der
Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Aufsichtsbehörde.
ANLAGE 4 ZUM ARBEITNEHMERÜBERLASSUNGSVERTRAG VOM 24.10.2017

zwischen der
MODIS IT Outsourcing GmbH
Niederkasseler Lohweg 18
40547 Düsseldorf
(im Folgenden „MODIS“)

und wu personal GmbH


Prinzregentenplatz 17
81675 München

VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG ZUM FERNMELDEGEHEIMNIS

Zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses (§ 88 Telekommunikationsgesetz i.d.F. vom 22.6.2004) ist jeder
Diensteanbieter verpflichtet. Das Fernmeldegeheimnis schützt den Inhalt der Telekommunikation und ihre
näheren Umstände. Informationen, wie z. B. wer, wann, mit wem oder wie lange kommuniziert hat, sowie
Informationen über erfolglose Verbindungsversuche gehören ausdrücklich zu den vom Gesetz aufgeführten
„näheren Umständen“.

Allen Mitarbeitern/innen, die an der Erbringung von Telekommunikationsdiensten beteiligt sind, ist es untersagt,
sich selbst oder anderen über das für die Erbringung der Dienstleistung erforderliche Maß hinaus Kenntnisse
vom Inhalt oder den näheren Umständen der Telekommunikation zu verschaffen. Sie dürfen ihre Kenntnisse
über Tatsachen, die dem Fernmeldegeheimnis unterliegen, nur für die Erbringung von
Telekommunikationsdienstleistungen verwenden. Eine Verwendung dieser Kenntnisse für andere Zwecke,
insbesondere die Weitergabe an Dritte, ist grundsätzlich untersagt.

Diese Verpflichtung besteht sowohl gegenüber externen Stellen als auch gegenüber anderen
Mitarbeitern/innen, die nicht mit der jeweiligen Aufgabenstellung befasst sind.

Sie besteht auch nach Beendigung Ihrer Tätigkeit in

___________________________________________________
(Firma, Funktion, Abteilung, Kostenstelle)

unbefristet weiter.

Ich übernehme hiermit diese Verpflichtung.

Die gesetzlichen Bestimmungen dazu habe ich zur Kenntnis genommen und verstanden.

Das Merkblatt Fernmeldegeheimnis wurde mir ausgehändigt.

_____________________________________________________________________________
Personalnummer Name in Klarschrift

_____________________________________________________________________________
Datum Unterschrift
>> Merkblatt Fernmeldegeheimnis <<
_________________________________________________________________________

Zweck des Fernmeldegeheimnisses


Das Fernmeldegeheimnis schützt die Vertraulichkeit der Telekommunikation und damit verbundener
Handlungen. Es gewährleistet die Offenheit des Meinungs- und Willensbildungsprozesses in der Gesellschaft
durch das Recht des Einzelnen, mit Hilfe eines Übermittlers kommunizieren zu können, ohne mit der
Kenntnisnahme durch Dritte rechnen zu müssen.

Geltungsbereich
Zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses, ist jeder Diensteanbieter und dessen Mitarbeiter verpflichtet.
§ 3 Nr. 6 TKG: „Diensteanbieter“ jeder, der ganz oder teilweise geschäftsmäßig
a) Telekommunikationsdienste erbringt oder
b) an der Erbringung solcher Dienste mitwirkt.

§ 88 TKG: Fernmeldegeheimnis (Auszug)


(1) Dem Fernmeldegeheimnis unterliegen der Inhalt der Telekommunikation und ihre näheren Umstände,
insbesondere die Tatsache, ob jemand an einem Telekommunikationsvorgang beteiligt ist oder war. Das
Fernmeldegeheimnis erstreckt sich auch auf die näheren Umstände erfolgloser Verbindungsversuche.
(2) Zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses ist jeder Diensteanbieter verpflichtet. Die Pflicht zur
Geheimhaltung besteht auch nach dem Ende der Tätigkeit fort, durch die sie begründet worden ist.
(3) Den nach Absatz 2 Verpflichteten ist es untersagt, sich oder anderen über das für die geschäftsmäßige
Erbringung der Telekommunikationsdienste einschliesslich des Schutzes ihrer technischen Systeme
erforderliche Maß hinaus Kenntnis vom Inhalt oder den näheren Umständen der Telekommunikation zu
verschaffen. Sie dürfen Kenntnisse über Tatsachen, die dem Fernmeldegeheimnis unterliegen, nur für den in
Satz 1 genannten Zweck verwenden. Eine Verwendung dieser Kenntnisse für andere Zwecke, insbesondere die
Weitergabe an andere, ist nur zulässig, soweit dieses Gesetz oder eine andere gesetzliche Vorschrift dies
vorsieht und sich dabei ausdrücklich auf Telekommunikationsvorgänge bezieht. Die Anzeigepflicht nach § 138
Strafgesetzbuch (StGB) hat Vorrang.

Die Strafbarkeit bei einem Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis ergibt sich aus § 206 StGB:
§ 206 Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses (Auszug)
(1) Wer unbefugt einer anderen Person eine Mitteilung über Tatsachen macht, die dem Post- oder
Fernmeldegeheimnis unterliegen und die ihm als Inhaber oder Beschäftigtem eines Unterneh-mens
bekanntgeworden sind, das geschäftsmäßig Post- oder Telekommunikationsdienste erbringt, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) – (4) ….
(5) Dem Postgeheimnis unterliegen die näheren Umstände des Postverkehrs bestimmter Personen sowie der
Inhalt von Postsendungen. Dem Fernmeldegeheimnis unterliegen der Inhalt der Telekommunikation und ihre
näheren Umstände, insbesondere die Tatsache, ob jemand an einem Telekommunikationsvorgang beteiligt ist
oder war. Das Fernmeldegeheimnis erstreckt sich auch auf die näheren Umstände erfolgloser
Verbindungsversuche.

Anzeigepflicht und Zeugnisverweigerungsrecht (§ 138 StGB)


Im Ausnahmefall kann der Inhalt eines Kommunikationsvorganges einem auf das Fernmeldegeheimnis
Verpflichteten zur Kenntnis gelangen. Wenn es sich beim Inhalt des zur Kenntnis gelangten
Kommunikationsvorganges um die Planung und Vorbereitung bestimmter Straftaten handelt, so besteht hier trotz
der Verpflichtung auf das Fernmeldegeheimnis eine Anzeigepflicht. Diese Anzeigepflicht besteht nur bei Delikten
wie z. B. Vorbereitung eines Angriffskrieges, Bildung terroristischer Vereinigungen, Hochverrat gegen Bund oder
Land, Menschenraub, Mord, Totschlag, Geld- oder Wertpapierfälschung, Geiselnahme, Raub u.ä.
gemeingefährliche Straftaten.

In anderen Fällen, z. B. bei bestimmtem Auskunftsverlangen (z. B. einer Finanzbehörde), hat der auf das
Fernmeldegeheimnis Verpflichtete ein Zeugnisverweigerungsrecht.