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0921Echsen

Keks! Eidechsen sind einfach zu schnell für dich. Abgesehen davon stehen
die unter Artenschutz. Artenschutz! Na, komm her. Wir fahren
campen. Vorsicht! Das sind wilde Tiere. Richtige Drachen! Na, Keks! So
wild sind die auch wieder nicht. Sind ja nur Eidechsen. Oder?
1.48. Eine Eidechse ist das nicht. Eher ein Baby-Godzilla.
2.0. Oder wer bist du? Und wo kommst du her?

So sieht eine Echse aus, die bei uns vorkommt: eine Zauneidechse.
Eidechsen gehören zu den wenigen Echsen, die es bei uns in Deutschland
gibt. Und die hier sieht fast aus wie 'ne kleine Schlange, aber das ist eine
Blindschleiche. Auch eine Echse, nur ohne Beine. Alle Echsen gehören zu
den Reptilien, den Kriechtieren. Langsame Kriecher sind Echsen aber
noch lange nicht: Flink beim Jagen und auch auf der Flucht blitzschnell.
Um nicht geschnappt zu werden, haben sie einen Trick auf Lager. Im
entscheidenden Moment werfen sie den Schwanz ab. Das verwirrt den
Feind und der Schwanz wächst wieder nach. Der beste Schutz ist aber ein
gutes Versteck. Im Steinhaufen, in Mauerritzen oder direkt einbuddeln.
Ja, so sieht man dann aus. Auf dem Speiseplan der Echsen stehen
Insekten und Würmer. Guten Appetit. Vorsicht! Moment, das war
meiner! Na, teilt doch einfach.
3.10.Eine Eidechse legt etwa 10 Eier auf einen Streich, vergräbt sie im
Sand und lässt sie von der Sonne ausbrüten. Praktisch. Die frisch
geschlüpfte Eidechse ist nur etwa 5 cm lang. Es gibt leider nur noch sehr
wenige Eidechsen bei uns. Der Mensch hat ihren Lebensraum fast überall
zerstört. Deshalb sind sie streng geschützt, und zwar weltweit.

3.35.Aber meine sieht irgendwie anders aus. Es gibt ja auch ganz schön
viele von denen. Ach, da unten. Form stimmt, Farbe stimmt. Eine
Bartagame bist du. Und kommst aus Australien. Na, dann: Herzlich
willkommen in Bärstadt. Was, Keks? Aber wie kommst du in meinen
Garten? Wenn es schon verboten ist, einheimische Eidechsen zu fangen,
stehst du doch erst recht auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

4.16.Fritz! Gut, dass du mich angerufen hast. -Götz. Schön, dass du so


schnell
kommen konntest. -Ich hab nämlich ein Problem. -Ja?Ich auch. -Ach, nee.
Noch 'ne Echse! -Ich werd wahnsinnig, Fritz. Gestern fange ich 12
Leopardgeckos. -Leopardengeckos? -In der Gartenrabatte vom alten
Posthäuschen. Und heute ruft mich der Chef vom Gartenamt an. Wegen
dieses Ungetüms im Stadtpark. -Stadtpark? -Gleich neben dem
Springbrunnen. Und das Schlimmste ist: Ich bin allein. Urlaubszeit. Gut,
dass du noch da bist. Und dir verspreche ich: Sowie ich so viel Luft habe,
hole ich die Tiere wieder ab.
5.3.Moment! Du kannst die Tiere nicht hier lassen. -Warum nicht? Besser
als bei dir können sie es doch nicht haben. Die brauchen eine artgerechte
Unterkunft! -Ja! Und im Zoo erreiche ich heute keinen mehr. Urlaubszeit.
-Ach, was. -Danke, mein Freund. Und wie gesagt: Sowie ich so viel Luft
hab... Versprochen. Fritz, du bist der Beste!
5.28.Na, toll! Und was mach ich jetzt mit euch? Ja, was ist für euch
artgerecht?
Unser australischer Freund hat eine Farbe wie...Ja, wie Sand. Und die
Formen an seinem Körper sind wie Felskanten oder trockene Wurzeln.
Eine hervorragende Tarnung. Und die Krallen: scharfe Dinger! Optimal,
um sich an Felsen festkrallen zu können. Die dinomäßigen Stacheln und
Zacken haben aber noch einen Zweck. Genau: imponieren und Eindruck
schinden. Damit es erst gar nicht zum Streit kommt. Gefährlich aussehen
und einmal richtig böse gucken. Und schon ist Ruhe im Revier. Und wenn
doch einer zu nahe kommt: Dem anderen ordentlich die Meinung sagen,
so wie die Kragenechse. Ärger vorbei, alles wieder friedlich. Die
Echsenhaut sieht aus wie ein Panzer. Sie ist aber wie ein besonders
geschmeidiges Kettenhemd aus Hornschuppen. Dadurch ist die Echse
extrem beweglich und gleichzeitig gut geschützt. Vor spitzen Steinen und
scharfen Kanten, über die man als Kriechtier den ganzen Tag
rüberkriechen muss. Und nicht nur das. 50 Grad oder mehr sind es oft
auf dem australischen Wüstensand. Keine Seltenheit. Die Sonne brennt.
Wie hält das eine Echse aus? Sonnenmilch? Denkste. Hornschuppenhaut!
Lichtschutzfaktor 100. Sehr wichtig, wenn man in der Wüste lebt.

7.11.Hm, Keks? Willkommen in Klein-Australien. Mit extra Heizlampe! Bei


unseren mickrigen 30 Grad erkältet sich sonst noch unser kleiner
Wüstenfreund. Und mit Regendach. Ist ja immer schön trocken in der
Wüste. Und wie hätten wir es denn gerne? Auch trocken und heiß?
Nun: heiß, ja! Aber trocken? Nee, lieber feucht!
7.36. Wer grün ist, der lebt gern im Wald. Leguane leben in den
immerfeuchten Tropenwäldern Südamerikas. Die lange Krallenfinger sind
ideal, um auf Bäume zu klettern, hoch hinaus zum Sonnenbaden. Das
lieben alle Echsen. Was mich wundert: Echsen schwitzen niemals! Bei
den Temperaturen, da würde unsereiner zerfließen. Der Echsen-
Trick: Wie alle Reptilien sind Echsen wechselwarm, d. h. der Körper
nimmt immer die Temperatur der Umgebung an. Ganz anders bei
Säugetieren, also auch bei uns Menschen. Wir sind gleichwarm. Um
Energie zu gewinnen und den Blutkreislauf in Schwung zu halten,
verbrennen wir Nahrung. Wird's zu heiß, müssen wir uns abkühlen. Und
bei Kälte wärmen wir uns durch Zittern und warme Klamotten. Echsen
gewinnen also ihre Energie, indem sie sich einfach von der Sonne
aufladen lassen. Sie laufen sozusagen mit Solarenergie.

8.35.Voila: Tropischer Sprühregen, made in Bärstadt. Denn im


Regenwald, da regnet's halt. Ganz schön anspruchsvoll, diese Echsen.
Aber faszinierend.
8.50.Da sind ja meine Tiere! Dann kann ich sie ja gleich wieder
mitnehmen.
-Nee! Sie sagen mir erst mal, wer Sie sind!
-Ach so, klar. Hotzrogger mein Name.
-Dr. Hasso Hotzrogger, Reptilienspezialist, Anruf genügt. Moment mal!
Woher weiß ich denn, dass die Tiere Ihnen gehören?
-Soll ich Ihnen auch noch meine Züchterlizenz zeigen?
-Vorsicht mit den Tieren umgehen!
-Wer ist denn hier der Fachmann, Sie oder ich?
-Ganz egal! Ganz augenscheinlich wollen die Tiere nicht bei Ihnen
bleiben.
-Verdammt noch mal, was soll denn das?
9.40.Moment. - Fritz, super Neuigkeit, Der Besitzer der Echsen hat sich
bei mir gemeldet. Das ist ein Züchter mit Ausweis und mit Pipapo. Ein
echter Experte. Der heißt Hotzschrubber oder Protzrupper oder so
ähnlich. Der müsste jeden Moment bei dir auftauchen. -Ist er schon. -
Super. Fall gelöst. Also würde ich sagen: Danke dir noch mal. Und viel
Spaß beim Campen. -Ja. Danke auch.

10.06. Sehen Sie? Immer noch mal besser bei der Polizei nachfragen.
Komm her, du Mistvieh! -Geht das nicht etwas sensibler? -Das sind
Echsen, keine Eier. Schönen Tag noch. Ja! Genau, da sind Sie bei mir
richtig. Der letzte Saurier? Den hab ich. Kann heute über die Bühne
gehen. Zehn Uhr heute Abend, jawohl. Alles sauber. Kostet 'ne schöne
Stange Geld, aber ist sehr exklusiv. Steuerfrei. Hey, was soll denn
das? Das ist ein Waran, Mann! Der ist kreuzgefährlich! Zwei Regeln!
Erstens: so einem wilden Tier nicht zu nahe kommen. Zweitens: Nie den
Rücken zukehren. Noch Fragen? - Allerdings. -Na ja, , Sie haben ja meine
Karte. Sie können mich mal anrufen.
11.26.Kennzeichen notiert. Von wegen, heute Abend, zehn Uhr.
Grüner Leguan an Zentrale! Jetzt kommt mal in die Pötte. Zentrale,
kommen.
Du, der Typ ist Tierquäler oder Schlimmeres. - Eine Visitkarte mit einer
Telefonnummer nicht funktioniert. Das soll lange kein Beweis sein, dass
es sich hier um Kriminelle handelt. -Du hast ihn nicht gesehen. -
Doch, habe ich. Die Papiere waren alle richtig, inklusive Zucht- und
Halterlizenz. - Was ist jetzt mit dem Kennzeichen? -Zentrale? Urlaubszeit.
-Der Typ hat heute Abend um zehn irgendeinen Deal vor. Illegal. -Der
letzte Saurier oder so was. -Irgendein Deal! Du hast eine blühende
Fantasie.
Hey, Lambert! Das ist meine Mütze! Her damit. Ich mach das morgen,
okay? -Morgen ist es vielleicht zu spät! Du kleiner Mützendieb. So, jetzt
kommt ihr mal alle zu mir. Hierher.

12.27.Wer von euch war schon mal im Gefängnis? -Zentrale an Grüner


Leguan. Zentrale an Grüner Leguan.Bitte kommen! -Hier Grüner Leguan. -
Wegen der Kennzeichenanfrage, ist das noch aktuell? Okay. Das Auto ist
zugelassen auf einen Johann Jungel. Pelikanweg 25 a. Bärstadt-Süd.
Danke und over.

13.51. Wir haben uns heute auch schon mal kennengelernt, oder? Bist du
der letzte Saurier?

14.21.Elender Dieb! Was weißt du vom letzten Saurier? - Ich? Nichts.


Außer, dass Hotzrogger den hat.
-Mit dem steckst du unter einer Decke? -Ich mit Hotzrogger? Nee! Sie! -
Was? Ich? Quatsch, nein. Ich such den Schuft! -Na, prima. Ich nämlich
auch. Fritz Fuchs. Mein Name. -Jonny Jungel. Angenehm.

14.50. Hotzrogger, dieser Betrüger, bei mir gearbeitet. Der Typ ist Sorte,
hat mich echt getäuscht. Alle seine Papiere waren gefälscht. habe ihn vor
vier Wochen entlassen. Seitdem fehlt mir Quadriquames.-Der letzte
Saurier. -Eine äußerst sensible Chamäleonart aus Zentralafrika. Ich leite
seit zehn Jahren eine Forschungsgruppe. Wir unterstützen ein
Aufforstungsprojekt. Ich wollte nächsten Monat runterfahren. Die einzige
Möglichkeit, die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren. Baumkronen
anstatt Glaskästen. Hotzrogger! Wenn ich den zu packen kriege, dann... -
Die Tiere haben es dir wirklich angetan, was, Jonny?

15.46.Echsen waren schon immer mythische Wesen für die Menschen.


Als Drachen kommen sie in vielen Sagen und Märchen vor. Von mutigen
Rittern ist da die Rede, die böse und gefährliche Drachen besiegen
müssen. So wie Siegfried, dem es wohl gelungen war, nach schweren
Kampf um Haut und Haar den Drachen mit dem Schwert zu töten. Vom
Drachen noch ein leises Flöten, bevor ein Blutbad sich ergießt, dass unser
Held auch gern genießt, weil unverwundbar es ihn macht. So hatte er
jedenfalls gedacht. "Ein Drache, um Himmels willen!", hört man es von
den Burgen brüllen. Und so macht sich manch Ritter, ganz schön mutig,
zum Retten einer Jungfrau beim Drachentöten blutig. Zum Dank gebührt
die Liebe ihm und Ruhm. So war es wohl im Altertum. Die Drachen
standen für Chaos, Teufel und Zerstörung. Deshalb so groß beim
Menschen die Empörung. Der Heilige Sankt Georg, so sagt es die
Legende, verhalf auch einem Drachen zum jähen Ende.
16.50.Andere Länder, andere Sitten. In China galt der Drache als ein
Symbol für kaiserliche Macht, Weisheit, Klugheit, Stärke und
Wachsamkeit. Der Kaiser schickt den Drachen als Regen- und
Glücksbringer aus. Deshalb haben Chinesen größten Respekt vor
Drachen. Sie wissen, dass man ihn
nicht ärgern darf. Aber vielleicht zeigt der ganze Drachenmythos die
Hochachtung für die geheimnisvollen Echsen, die schon seit Millionen
Jahren und somit schon viel länger als wir Menschen auf dieser Erde
leben.

17.27.Ich fasse es nicht! Dass Hotzrogger so dreist ist! Lässt sein Auto
unter meinen Namen laufen. -Jeder Mensch macht Fehler. Auch Diebe. -
Was meinst du? -Erstens: Wir hätten uns sonst nicht getroffen. Zweitens:
Hat er nur halb so viel Ahnung von Echsen wie du. Sonst wären sie ihm ja
nicht ausgebüxt. Schau mal, das alte Posthäuschen. Hier waren die
Leopardgeckos. Der Springbrunnen im Stadtpark,
da hat man den Leguan gefunden. Mein Bauwagen. -Wohin die
Bartagame sich verirrt hat. Aber alles nicht weit voneinander entfernt. -
Genau. Was meinst du, wie weit können die Tiere wandern?
18.10.-Der Leguan kann schwimmen, der kommt über den Fluss. Die
Bartagame fürchtet Wasser, die wird über den alten Bolzplatz gewandert
sein. Und die Geckos, die wandern nicht weit. -Die Industrieruine. -Fritz,
du bist ein Fuchs.
19.31.Anrufbeantworter. Polizei, mein Freund, hilf mir! Wo steckst du
denn?
19.51.Du tust mir nichts, ich tu dir nichts. Einverstanden? Der letzte
Saurier.
21.00.So, meine Lieben, jetzt haben wir nicht nur Ausbrecher, sondern
auch Einbrecher. Fritz Fuchs! Hast du nichts gelernt aus unserem letzten
Treffen? - Doch. Zwei Regeln. Erstens: Diesen wilden Tieren niemals zu
nahe kommen. Und zweitens: Niemals den Rücken zukehren.-richtig.

21.57.Götz, ich dachte, du wäre im Urlaub. -Wegen dir mach ich doch
gern Überstunden. Wo bist du? -Ich bin in Sicherheit. Gesucht wird ein
schreiender Mann mit einem Waran am Hintern.
22.18.Der arme Waran. -Das ist ein klarer Fall von Tierquälerei. -Was
machst du denn? -Was ich auf der Polizeischule gelernt habe.
22.58.Die andere Hand her! -Artgerecht ist das aber nicht. (Beide) Doch!
Auf gewisse Art gerecht. -Das tut weh!
* PC-Telefon *
23,17.Ja, ja, ich komm ja schon! -Hallo! Na, wie sieht es aus zu Hause? -
Bestens. Ich habe alle deine Tiere versorgt.Die Bartgame, den Leguan und
den Waran. Wie ist Afrika? Spannend! Quadriquames hat seine neue
Umgebung super angenommen. Hoffentlich auch das Weibchen, was hier
hinten im Busch sitzt. -Wo? Ich seh ja gar nichts. -Kannst du auch nicht
sehen, ist ein Chamäleon. Ich muss Schluss machen! Sie besteigen gerade
denselben Ast! -Na, dann viel Glück! Bis bald! Bis bald! Ich weiß ja nicht,
was ihr macht, aber wir drehen noch 'ne extra lange Runde. Ist zwar nicht
der Dschungel, aber die größten Abenteuer finden direkt vor der Haustür
statt.
löwenzahn Erdmännchen

1.Was ist denn los, Keks? * Keks bellt. *Ach, die kennst du doch?
Guten Morgen, Herr Fuchs. Guten Morgen.
Was soll das denn werden, spielen Sie Riesen-Mikado?
Tja, das wird mein neues Bewässerungssystem.So kann ich das
Regenwasser ganz gezielt direkt zu jedem Baum leiten. Hoppala.
Tolle Konstruktion.
Es fehlen noch die Dichtungsringe.
Die sind wohl hier drin.
Ach, endlich. Toll. Ach, endlich. Toll. Kann ich Ihnen zeigen, das ist so.
Damit kann ich dann alles besser zusammenfügen. Dann hält das Ganze
auch. Dann muss ich nur das hier einsetzen. Und wenn ich das dann so
eingesetzt habe und alles zusammenstecke, dann hält das viel besser...
Hallo!
Sie haben ja nur Augen für Ihre Rohre,aber was wirklich wichtig ist, das
sehen Sie nicht! Hä? Und da. Löcher im Boden. Und hier, die Eier,
angefressen. Ich sage Ihnen, sie waren da.

2.Sie? Wen meinen Sie?


Die Kobolde! Kobolde? * Keks bellt. * Ja, such, Keks. * Keks winselt. *
Alles in Ordnung, Keks? Irgendwas muss ihn erschreckt haben.
Seit heute Morgen breiten sie sich in ganz Bärstadt aus. Ich habe sie
selbst gesehen. Kobolde
Was erzählen Sie da für Schauergeschichten?
Schauergeschichten! Bei Herrn Bramsewetter aus der Nummer 10 fehlen
zwei Kaninchen. Die wurden auch von den Kobolden geholt. Hier, ich
hab...
Bestimmt ist Keks in die Eier getreten und grub auch all die Löcher. Der
gräbt doch so gerne. Stimmt's?

3. Ich habe eins von diesen Kobolden fotografiert. Hier.


Das sieht aus... ...
wie ein Ast. ...eindeutig aus wie 'n großer Ast, und jetzt gehen wir zurück
an die Arbeit.
Erlauben Sie mal!
So 'n Unsinn erlaube ich nicht, ja! Kobolde. Herr Bramsewetter hat sich
mit seinen Kaninchen verzählt, nicht wahr? Und mit Ihnen ging die
Fantasie durch. Stimmt's? Sie haben sicher was Wichtigeres zu tun!
Aber... - Aber, nichts aber. Auf Wiedersehen!
Götz! Ja. Was ist denn eigentlich los?
Nichts. Kein Grund zur Panik. Wir sehen uns. * Räuspern *Okay, ich
erzähle es dir, aber nicht hier draußen.
Das auf dem Handyfoto von der Briefträgerin, das war kein Ast, oder?
Schon möglich.
Sah eher aus wie ein Tier?Ein Marder?
Nein.Ein Erdmännchen. Ein Erdmännchen?

4.Pst, nicht so laut!


(flüstert) Ein Erdmännchen? Bei uns in Bärstadt?
"In Europa kommen Erdmännchen in freier Wildbahn nicht vor." "Viel zu
kalt. Sie mögen es lieber heiß und trocken," "wie hier in der Kalahari-
Wüste in Afrika." "Dort fühlen sich die wilden kleinen Kerle wohl." "Bei
allzu großer Hitze verkriechen sie sich einfach in ihrem Bau." "Dort ist es
angenehm kühl. Das weit verzweigte Tunnelsystem" "liegt bis zu drei
Meter unter der Erde." "Mit genügend Platz für die ganze Familie.""So ein
großer Erdmännchenbau macht viel Arbeit." "Eine anstrengende Buddelei
ist das!" "Mit diesen langen, harten Krallen geht das fix." "Viel lieber ist
es den Erdmännchen aber," "in schon fertige Höhlen einzuziehen."
"Spart ja auch Arbeit." "Sehr beliebt sind die verlassenen Tunnelröhren
von Erdhörnchen." "Da haben wir so eins." "Im Vergleich zum
Erdmännchen ist es etwas größer und dicker."

5."Erdmännchen werden bis zu 30 cm lang, kleiner als ein Kaninchen."


"Dazu kommt der Schwanz, mit fast der gleichen Länge.""Schlank sind sie
auch.""Ein ausgewachsenes Erdmännchen wiegt höchstens ein Kilo."
Pass auf, Götz.Das ist die Kalahari-Wüste... ist Bärstadt. Dazwischen
liegen...mehrere tausend Kilometer. Das schafft kein Erdmännchen. Wo,
bitte schön,kommen hier die Erdmännchen her?
Also, mit ziemlicher Sicherheit aus dem Bärstädter Zoo. Und ich muss sie
so schnell wie möglich wieder einfangen.
Du? Ja. Die Polizei hat ja auch nichts Wichtigeres zu tun.Oder,
Moment,hatte die Briefträgerin doch recht und wir sind alle in Gefahr?
Unsinn, niemand ist in Gefahr.

6.Jetzt lass dir nicht alles aus der Nase ziehen!Kann ich dir helfen?
Ach, ich weiß nicht,kennst du die Sendung, wie heißt die?Berufe-Tausch.
Nee, warum?
Bei Berufe-Tausch arbeitet, sagen wir mal, ein Straßenbahnfahrer einen
Tag als Feuerwehrmann.Der Feuerwehrmann fährt dafür einen Tag die
Straßenbahn.
Was hat das mit Erdmännchen zu tun?
Neulich haben die einen Polizisten gesucht, der für einen Tag mit einem
Tierpfleger tauscht
Na ja, da haben die mich genommen. Gestern waren die Dreharbeiten.
Das wäre ja eine Überraschung. Du im Fernsehen.
Das habe ich mir super spannend vorgestellt. Du machst den Fernseher
an und siehst mich als Wärter der Löwen. Ja, und habe auch ein Video
gemacht. Guck mal. "Tierpfleger Prutz ist bereit, auf ins Gefecht."
"Herr Prutz, wir müssen drehen," "jetzt legen Sie doch mal das Handy
weg."
"Äh, ja..."
Und wo waren jetzt die Löwen?
Die konnten gestern nicht. Wie, die konnten nicht?
Ich habe andere Tiere übernommen. Auch sehr gefährlich.

7."Erdmännchen sehen zwar niedlich aus,""aber Kuscheltiere sind sie


nicht gerade.""Was nicht heißt, dass sie nicht gern miteinander
kuscheln.""Erdmännchen mögen das Miteinander.Zu zweit?" "Zu dritt?
Zu viert?"
"Zu fünft? Nein, viel mehr.""Sie leben zusammen in Kolonien mit 20 bis
30 Tieren.""Das sieht etwas chaotisch aus,""aber in dieser Erdmännchen-
Bande gibt es klare Regeln"Die bestimmen die zwei Alpha-Tiere.""Das
sind sozusagen die Chefin und der Chef bei den Erdmännchen." "Sie
stehen an oberster Stelle in der Rangordnung," "und nur sie kriegen
Nachwuchs. Es gibt noch was Besonderes.""Bei den Erdmännchen sucht
sich das Weibchen seinen Partner aus.""Nicht umgekehrt. Sie wählt aus,
wer das Alpha-Männchen wird.""Kandidaten gibt's genug.""Auch sonst
bestimmt das Alpha-Weibchen, wo es langgeht.""Sie ist die Chefin und
hat das Kommando."
8."Ihre Rolle verteidigt sie mit aller Macht.""Sieht nicht gerade kuschelig
aus. Zwei- bis dreimal im Jahr""bekommt das Alpha-Weibchen mit dem
Wunschmännchen Nachwuchs." "Bis zu vier Junge bringt sie auf die
Welt.""Niedliche kleine Kerle.""Erst nach zwei Wochen öffnen sie die
Augen.""Frühestens dann dürfen sie ans Tageslicht.""Und was treiben die
anderen den lieben langen Tag? Faulenzen?""Nein, sie kümmern sich
zum Beispiel ums Gänge graben""und besorgen Futter. Und die
weiblichen Erdmännchen""betreuen die Kinder der Chefin und füttern sie
sogar.""So hat jeder was zu tun. Das scheinbare Durcheinander""bei
ihnen ist in Wirklichkeit ein gut organisiertes Miteinander."
Kann es sein,dass dumit dem Verschwinden der Erdmännchen zu tun
hast? Du Wachtmeister?

9.Mmh? Also, gestern Abend, nach den Dreharbeiten,als alle weg waren,
wollte ich noch ein paar Selfies machen.Mit mir und den Erdmännchen.
Haben mir die in den Finger gebissen, und als ich dann ganz ruhig und
besonnen weggerannt bin,habe ich wahrscheinlich... ...die Tür nicht
zugemacht. Ja.Spätestens bei der Fütterung werden die Tierpfleger
merken,dass ein paar fehlen. Wenn Berufe-Tauschen kommt,dann wissen
alle Bärstädter, dass ich schuld bin.
Pass auf. Du fährst zurück in den Zoo und versuchst herauszufinden, wie
viele genau fehlen.Ich lasse mir was einfallen, wie wir sie zu fangen
bekommen.
Dank dir. Nee, nee. Beeil dich lieber. Okay. Ja.Aber ohne Blaulicht.
Ja. Ohne.Jawohl. Operation Kobold läuft.
Keks, nicht so tief buddeln.Oder vielleicht doch?Keks, hättest gerne ein
bisschen mehr helfen können.Aber irgendwas fehlt noch.

10.Passt. Wackelt. Hat Luft.Das ist schön platt und stabil. Da kommen sie
bestimmt nicht mehr raus.Jetzt nur noch den Boden schön
auspolstern.Schließlich sollen sich ja die kleinen Ausreißer nicht
wehtun.Schönes weiches Moos. Jetzt fehlt nur noch die Tarnung. Und
dann wird das eine phänomenale Fritz-Fuchs-Erdmännchen-Falle.Schon
ist die Fallgrube fertig.Aber wie locken wir jetzt die Erdmännchen an?

11.Rufen geht ja wohl schlecht.Na klar, Keks. Mit Leckerli."Erdmännchen


fressen für ihr Leben gern. Und zwar alles,""ob Pflanzen oder Tiere. Sie
sind Allesfresser.""Weil die leckersten Dinge nicht in der Gegend
rumliegen,""müssen sie ihr Futter suchen.""Damit sind Erdmännchen den
größten Teil des Tages beschäftigt.""Gar nicht so leicht. In freier
Wildbahn ernähren sie sich""am liebsten von Insekten, Spinnen,
Würmern.""Alles, was dort rumkrabbelt, gehört dazu, sogar giftige
Skorpione.""Gegen ihr Gift sind Erdmännchen vollkommen
unempfindlich.""Ein Leckerbissen. Sie jagen aber auch
Mäuse,""Eidechsen und kleine Vögel.""Hauptsache, das Tier ist nicht
größer als sie.""Erdmännchen sind zwar ständig in Bewegung.""Aber
gleichzeitig ganz schön bequem." "Für ihr Futter gehen sie von ihren
Höhlen nie weit weg.""Ständig scharren sie im Boden herum."

12."Früher nannte man sie deswegen auch Scharrtiere.""Das Futter wird


vor dem Fressen sorgfältig beschnuppert.""Sicher ist
sicher.""Erdmännchen können hervorragend riechen und sehen.""Sobald
Erdmännchen etwas Fressbares entdeckt haben," "wollen sie es auch
haben. Sogar,wenn die Beute eigentlich schon""einem andern
Erdmännchen gehört. "da geht es öfter mal hoch her. Ich sagte ja
schon...""das sind keine Kuscheltiere!"
Mehlwürmer,Obst, Eier, Hühnerfleisch und Heuschrecken.
Mehlwürmer hab ich, Eier hab ich, Obst hab ich,Hühnerfleisch hab ich
und die Heuschrecken fange ich.
Heuschrecken, die musst du nicht einfangen.Die kannst du im
Zoofachgeschäft kaufen.
Ja, klar, klar.So ein Blödsinn. Heuschrecken.Sind, aua, notiert.Ich hoffe,
dass mich keiner sieht, es könnte Fragen geben.
Hast du inzwischen herausgefunden, wie viele Kobolde verschwunden
sind?

13.Na, wenn ich richtig zählte, müssten es drei sein.Bisher weiß es keiner.
Wenn wir sie bis zum Nachmittag zurückbringen,dann bleibt es auch so.
Alles klar, tschüss.
Dann hoffen wir mal, dass unser Plan gelingt.
Haben Sie Geheimnisse?
Nein, die Polizei hat keine Geheimnisse,sie hat höchstens...Ermittlungen,
Ermittlungen, ja.
- Und,haben Sie was im Fall der verschwundenen Kaninchen ermittelt?
Aus ermittlungstechnischen Gründen kann ich leider zum Stand nichts
sagen.
Also doch Geheimnisse.Da brauche ich nach den Kobolden wohl gar nicht
erst zu fragen?
Wissen Sie was, vielleicht sind die ja hier drin.

14.Ja, und wenn ich den Kofferraum öffne,springt einer der gefährlichen
Kobolde heraus und beißt Ihnen in die Nase.Oder kratzt Sie mit seinen
kleinen, scharfen Krallen in den Haaren.Wollen Sie das? Dann kommen
Sie.
- Nein,ich habe wirklich Wichtigeres zu tun. schade.
Was war denn los?
Frag nicht, hilf mir mal lieber.Hier, Mehlwürmer, Obst, Eier,
Hühnerfleisch und Heuschrecken.Nimm das mal. * Keks bellt. *
Ja, Keks, das hast du gut gemacht. Du, Götz, die Falle hat auch schon
ohne Futter funktioniert.
Hey.Dann hätte ich mir das alles hier sparen können, Mensch.Au, warte,
Moment mal, das Telefon klingelt.

15.Polizeihauptmeister Prutz.Frau Kriminaloberrat.Ja, ich bin dran an


dem Fall Kobold.Nein, das war im Auto was.Nein, Frau Kriminaloberrat, in
Bärstadt gibt es keine Kobolde,wer sagt denn so einen Blödsinn?
Das war nicht so gemeint. Nein,nein, betrachten, ups...der Fall ist
praktisch gelöst, ja, Frau Krimi...Danke Ihnen. Ich wünsche Ihnen auch
einen wunderschönen... Tag,Das war wichtig, das war die Frau
Kriminaloberrätin.
Du, das in der Falle, das sind...
...Erdmännchen, ich weiß.Jetzt reicht es. Du hältst dich hier raus.Weil,
Erdmännchen, das sind keine harmlosen Tiere.Du gehst aus der
Gefahrenzone raus!
Gefahrenzone?Das hier, das ist alles Gefahrenzone.

16.Das ist außerhalb der Gefahrenzone.


Ich glaub nicht, dass das nötig ist.
Fritz, bitte, deine Arbeit war wirklich außerordentlich.Aber das jetzt hier,
das ist eine Sache für Profis. Ja?
So, hab ich euch, ihr kleinen Biester.Ich bin erledigt.
Ganz im Gegenteil.Du hast den Fall mit den verschwundenen Kaninchen
gelöst.
Wir brauchen Erdmännchen. Nicht diese blöden Kaninchen.Ich bin so was
von erledigt. Ich bin aber dermaßen erledigt.Kaputtikowski.Ach, danke,
Keks, du kannst mir aber auch nicht helfen. Wirklich.

17.Aber Erdmännchen müssen doch andere Spuren hinterlassen als


Erdlöcher und kaputte Eier.Da, schau mal. Pfotenabdruck. Mehrere von
Erdmännchen. Und hier auch.
Willst du jetzt jeder Pfotenspur nachrennen?
Nein, das wäre zu mühsam. Aber vielleicht kann ja jemand mit einer
besonders guten Nase
die Spur aufnehmen.Ist das die Hose, die du auch im Zoo angehabt hast?
Na, Keks, riecht das nach Erdmännchen?Götz, hier lang.

18.Spuren von Erdmännchen. Echt? Da lang, komm, Keks.


Bist du dir sicher, dass es hier langgeht.
Auf Keks' Spürnase ist immer Verlass. Sie müssen hier ganz in der Nähe
sein.
Wir haben sie! Die haben sich in den Rohren der Baustelle versteckt.
Wir haben sie gleich verjagt, weil du so rumbrüllst.
Ja, ist ja gut.

Und wir haben sie noch lange nicht.


Die, die sind doch gleich da vorne.
Wir müssen erst ihren Wächter überlisten.
"So kennt man die Erdmännchen.""Aufrecht stehen oder sitzen sie auf
einem Stein""und gucken in der Gegend rum. Sieht lustig aus," "aber sie
machen das nicht zum Spaß. Ganz im Gegenteil.""Der Grund ist todernst
und für die Erdmännchen überlebenswichtig.""Erdmännchen haben viele
Feinde. Schlangen zum Beispiel.""Wird sie rechtzeitig entdeckt,""kann
man sie mit vereinten Kräften verscheuchen.""Die Feinde der
Erdmännchen lauern überall. Sogar in der Luft.""Weil Erdmännchen aber
nicht gleichzeitig graben,""Futter suchen und aufpassen können, ließen
sie sich was einfallen.""Den Wachdienst. Meistens stehen die
Wächter""hoch oben auf einem Aussichtspunkt und passen auf.""Von
dort aus haben sie die ganze Umgebung im Blick."
19."Der Wachdienst ist für den Wächter sehr anstrengend.""Ups. Deshalb
lösen sich die Erdmännchen regelmäßig ab.""Sobald der Wächter einen
Feind entdeckt hat, gibt er Alarm!""Dann heißt es, volle Deckung! Nichts
wie weg und ab in die Höhle."
Aha, der Wächter sieht uns dann sofort, warnt die anderen und die flitzen
alle zurück in den Sandhaufen.
Aber genau das ist unsere Chance. Keks, auf dich wartet jetzt eine
besondere Aufgabe.Du musst aufpassen, ja?

21.57 Der Ausgang ist dicht. Der Ausgang ist dicht. Ja, Keks. Schön leise
sein. Deckel drauf.
Wir haben sie, Fritz, wir haben sie. Und was machen wir jetzt?
Jetzt...bleibt nur noch eins zu tun.
Vorsicht, die beißen.
- Ich weiß.
Vielen Dank. Sie können sich nicht vorstellen,welch ein Stein uns vom
Herzen gefallen ist.
Weiß man schon, wie die Erdmännchen entkommen konnten?
Oh, ja, das wissen wir. Das wissen wir sogar ganz genau.
Das tut mir leid, wirklich.
Sie können doch da nichts für.Die Kerlchen haben sich ja allein aus ihrem
Gehege befreit.
Sie sind nicht durch die offene Tür getürmt?
Wie kommen Sie denn darauf? Das Gehege war rundum zu.Sie fanden
eine Stelle, wo sie sich unter der Mauer durchgraben konnten.Sind halt
unsere Ausbrecherkönige.
Ja, und Dank des Tierprofis Prutz hatten die Erdmännchen keine Chance.
Das nächste Mal passen Sie besser auf,die Polizei hat wichtigere
Aufgaben!
- Ja. Vielen Dank noch mal. - Gerne.

23.42Du, ich hätte da schon eine wichtige Spezialaufgabe für die Polizei.
Ach, echt, was denn?
Die Kaninchen vom Bramsewetter zurückbringen.Die sind nämlich immer
noch in der Fallgrube.
Die Polizei hilft, wann immer sie kann. Mhm.
...du Freund und Helfer aller Tiere. Ich weiß ja nicht, was ihr macht,aber
Keks und ich, wir drehen mal wieder eine Runde.
Eric in der virtuellen Realität
1.Für unser "PUR+"-Experiment mache ich heute eine virtuelle Reise.
Oha, krass.Ich teste eine Technik, die mich an besondere Orte
bringt.Obwohl das jetzt 'ne Computerwelt ist, sagt mir mein
Körper:"Das ist gefährlich."Und meine Eintrittskarte in diese Welten,
das ist dieses Teil hier: eine VR-Brille.Willkommen zu "PUR+". Wie
immer plus Eric. VR, das steht für "virtuelle Realität". Hiermit kann ich
Welten erforschen,in die ich sonst gar nicht kommen würde. Wie lange
halte ich das aus?Und was macht das mit mir, wenn ich einen ganzen
Tag lang in künstlichen Welten verbringe?

2,Ich starte das "PUR+"-VR-Experiment und diese beiden, die helfen


mir. Daniel ist Sportmediziner und steht bereit, falls mir auf meiner
Reise übel oder schwindelig wird. Tobias ist VR-Spezialist. Er kümmert
sich um die Technik für meine virtuelle Reise. Tobias, du kennst dich ja
gut aus mit VR. Wie lange hältst du es darin aus?
Das hängt so ein bisschen vom Tag ab, je nachdem. So 'ne Stunde
schaff ich. Mal mehr, mal weniger. Am Stück? Ja, genau.
Okay, und ist das für dich angenehm oder ist das trotzdem
anstrengend?
Das ist schon spaßig am Anfang, aber nach 'ner Zeit wird es
anstrengender für die Augen.
Wie lang kann man in so 'ner Welt am Stück bleiben?
Mit Pausen ... Es gibt jetzt einen, der hat 'nen Weltrekord gemacht, 42
Stunden lang hat er es geschafft. Boah. Aber der hat nur ein Spiel
gespielt.
Das sind fast zwei Tage am Stück. Ja. So lange wollen wir's nicht
machen, oder?
Ich denke, nicht. Das wirst du auch nicht schaffen.

3.Aber ich will mal gucken, wie lange ich es aushalte. Ich geh jetzt in die
virtuelle Welt und brauch dafür die Brille. Genau.Einfach aufsetzen?
Ein bisschen locker drehen hinten. So, und jetzt vorsichtig auf den Kopf
setzen.
Das ist auch das erste Mal, dass ich so 'ne Brille aufhabe. Mit dem
kleinen Rad kann ich die VR-Brille auf meinen Kopf anpassen. Und an
der Brille
sind auch Kopfhörer. Dann schnallt mir Daniel noch ein Messgerät an
mein Handgelenk.Damit will er meinen Puls überwachen. Der liegt
gerade
bei 92 Herzschlägen pro Minute.
Man sieht, dass du nervös bist. Das ist leicht erhöht.
Ich bin ein bisschen nervös. Was können für Nebenwirkungen
auftreten bei 'ner Reise in die virtuelle Welt?
Es könnte schon sein, dass dir übel wird, Schwindel auftritt oder
Kopfschmerzen.Aber mach dir keine Sorgen, wir passen gut auf dich
auf. Du kannst das Experiment jederzeit abbrechen.
Ok, das ist eine gute Info. Ich kann die Brille absetzen und somit aus
der Situation rausgehen einfach?
Genau, so werden wir das tun. Gut.

4.Tobias startet eine Stoppuhr und dann einen Computer, der die
virtuellen Welten über ein Kabel in meine Brille überträgt. Unser
Studio ist übrigens grün, damit wir euch mithilfe einer Technik zeigen
können, was ich jetzt gerade sehe. Oha, krass. Ich stehe auf einem
Schiffswrack, glaub ich. Das ist richtig abgefahren. Das gibt's in echt
nicht, ich kann's nicht anfassen. Ich find's gerade super unheimlich.
Und ich kann mich jetzt hier mal so ein bisschen ... Oha! Oha, wie
krass.Ein riesiger Wal kommt gerade auf mich zu. Er guckt mich an.

4.Ich versuch jetzt mal, an den Rand zu gehen. Wow. Das Ganze fühlt
sich ziemlich echt an, fast als würde ich wirklich unter Wasser stehen.
Tobias erklärt mir, wie die Technik funktioniert. Der Wal, der Rochen,
das Schiffswrack - das alles ist mit einem Computer entworfen und
animiert worden, ein dreidimensionaler Raum. Ich stehe mittendrin
und kann diese 3-D-Computerwelt in Echtzeit um mich herum mit der
Brille wahrnehmen. Es gibt verschiedene VR-Brillen und -Systeme, aber
alle haben eins gemeinsam: Sie erkennen, wo und wie ich stehe oder
ob mich bewege, und sie zeigen mir das entsprechende Bild an. Gucke
ich nach vorne, sehe ich den Wal. Gucke ich nach rechts, den Rochen.
Und unter mir,
das sind die Planken des Schiffs. Ich sehe also in der virtuellen
Computerwelt so, wie ich es auch sonst in der realen Welt tue. Daher
kommt auch der Begriff "virtuelle Realität".
5.Aber für wie real hält mein Körper diese Computerwelt wirklich?
Lässt sich zum Beispiel mein Geschmackssinn täuschen?
So, jetzt das nächste Experiment. Er wird Pommes mit Currywurst
sehen.Wir haben aber Tofu mit Erdbeersoße. Mal sehen, ob er es
merkt.
Ja, ich sitz an 'nem Tisch. In einer Wohnung. Da ist 'ne Couch, da ist 'n
Klavier. Holzboden. Und jetzt kommt jemand rein. * Eric lacht. *
Lass es dir schmecken.
Das warst du doch gerade, Tobias. Ja. Und jetzt hast du mir hier Essen
hingestellt.Aber das ist ja nicht echt. Was mach ich jetzt damit?
So, ich hab mich jetzt zu dir gesetzt. Bestimmt hast du ein bisschen
Hunger.

6.Wer bist du denn jetzt? Ah, Daniel.


Genau. Da du es selber nicht greifen kannst, werde ich dich dabei
unterstützen.
Wie? Steht hier vor mir Essen?
Genau. Ich werde dir dann das Essen etwas anreichen.
Okay, das ist 'ne Wurst und die seh ich hier vor mir auch. 'ne
Currywurst, oder was? Nee, es schmeckt echt nicht wie 'ne
Currywurst. Es fehlt der Ketchup, glaub ich. Ketchup und Curry fehlt,
oder? Das ist nur Wurst. Okay, ich hab noch einen kleinen Happen für
dich. Ups.
Nee, das schmeckt auch nicht wie 'ne Currywurst. Das schmeckt
süß.Das ist irgendwie, wie Marmelade oder so was.
Okay, noch 'ne Pommes dazu? Mhm. Einmal Mund auf. Genau.

7.Okay, das, das ist kein Pommes. Innen ist das nicht wie Pommes. Eher
wie, wie so ein Stück ... Innen ist das nicht wie Pommes. Eher wie, wie
so ein Stück ... Tofu oder so was.
Willst du vielleicht noch mehr?
Klar. Irgendwie Himbeersoße.
Gut, das kommt der Sache ziemlich nahe.
Himbeer- oder Erdbeersoße. Perfekt.
Ich hab die Currywurst und die Pommes gesehen. Da war ich sicher:
Wenn ich den Mund öffne, krieg ich das auch. Und dann habe ich
versucht, das Bild wegzublenden, nur auf den Geschmack zu hören, da
hab ich gemerkt, das schmeckt anders. Das, was ich gesehen und
geschmeckt hab, hat nicht zusammengepasst. Dann hab ich's auch
nicht geglaubt. Da dachte ich: "Das ist keine Currywurst, das sind auch
keine Pommes."

8.Mein Geschmackssinn hat sich durch VR also nur kurz täuschen


lassen. Wie sieht es mit meinen anderen Sinnen aus? Einmal
drehen.Ich bin in 'nem Raum. Ich bin wie in 'nem ... Okay. Das ist
irgendwie fies. Es fühlt sich eng an. Obwohl da eine Tür ist.
Sind da irgendwo Knöpfe?Mach mal noch einen Schritt nach hinten.
Ja, ich seh hier irgendwie was, so 'nen silbergoldenen Knopf.
Drück doch mal den Knopf für die oberste Etage.
Wie drück ich den?
Mit dem Controller.
Als würdest du wirklich den Knopf drücken. * Eric lacht. * Alles klar.
Okay, das ist ja Wahnsinn. Ich seh hier, das wir nach oben fahren.

9.Ich bin irgendwie ganz oben auf 'nem Hochhaus. Es ist 'ne
Überwindung, obwohl das nicht echt ist. Es fühlt sich aber so an.
(Tobias) Da ist wirklich eine Planke.
Also, ich hab normal keine Höhenangst, aber es fühlt sich nicht gut an.
Es ist ein unangenehmes Gefühl. * leise Verkehrsgeräusche,
Hubschrauberrattern * Und obwohl das jetzt 'ne Computerwelt ist, sagt
mir mein Körper: "Das ist irgendwie gefährlich." Ah! Oha, das ist, das ist
fies gewesen.

10. Na ja, jetzt bist du tatsächlich abgestürzt. Ein bisschen Schiss hatte
ich, obwohl's nicht echt ist. Wie war mein Puls, Daniel? Hast du mal
gecheckt?
Man hat es auch gesehen.Die Pulsfrequenz war bestimmt 30 Schläge
über deinem Ruhepuls.
Ist nach oben gegangen? Warum lässt sich das Gehirn da so
austricksen?
Dein Gehirn sucht Vergleiche aus der echten Welt. Wenn es einen
Abgrund sieht, denkt es: "Das ist ein Abgrund", auch wenn er virtuell
ist.
Meine Augen sehen, dass ich über einem Abgrund stehe, und senden
diese Information ans Gehirn. Und was passiert dort mit dieser
Information? Jetzt spielen, einfach gesagt, zwei Bereiche eine Rolle.

11. Das Frontalhirn und die Amygdala. Das Frontalhirn ist für das
bewusste Denken zuständig und könnte die Situation richtig bewerten:
"Nee, der Abgrund ist nicht echt. Ich hab doch 'ne VR-Brille auf." Aber
die Amygdala ist schneller als das bewusste Denken. Sie ist eine Art
Alarmglocke im Gehirn und reagiert blitzschnell auf mögliche Gefahren.
"Ein Abgrund! Lebensgefahr!" Die Amygdala weiß nicht, dass der
Abgrund nicht echt ist. Deshalb sorgt sie dafür, dass im Körper ein
Angstgefühl ausgelöst wird. Virtuelle Realitäten können also unser
Gehirn austricksen. Ein Grund dafür, dass viele Experten sagen, Kinder
sollten VR erst mit 13 ausprobieren. Eins habe ich jetzt echt gemerkt:
Das Gehirn wird dabei immer ausgetrickst. Und genau das ist für
Psychologen interessant. Sie wollen VR anwenden, um Menschen
dabei zu helfen, ihre Ängste zu verlieren.

12.Zum Beispiel Höhenangst oder die Angst vor Spinnen. Und genau
die hat Christin. * verzerrte, bedrohliche Klänge *
Wenn ich eine Spinne sehe, dann fängt mein Körper an, innerlich zu
zittern auf jeden Fall. Irgendwie, als würde das Gehirn plötzlich anders
arbeiten, weil es denkt:"Jetzt habe ich Panik. Ich will irgendwie weg",
oder so.
Und nicht nur das.Sie muss immer jemanden finden, der die Spinne für
sie einfängt. Die Angst nervt Christin. Deswegen fährt sie nach
Regensburg. Hier an der Universität arbeitet Theresa Wechsler. Sie ist
Psychologin und Expertin für Ängste. In einem ersten Gespräch muss
Christin beschreiben, wie groß ihre Angst vor Spinnen ist.Dazu gehört
auch ein Test mit einer echten Vogelspinne. Ghandi heißt sie.
Wie stark ist jetzt deine Angst, wenn du Ghandi hier so anguckst?

13. Da es auf ist, schon ein bisschen größer.


Geh doch mal so weit, wie du kannst.
- Das würde so reichen.(Christin) Falls er rausklettert.
Christin soll ihre Angst auf einer Skala von 0 bis 100 einzeichnen. Bei
der Vogelspinne ist sie auf 80 angestiegen und jetzt wieder fast bei
null. Dann geht's los: Christin muss eine VR-Brille aufziehen.
Einfach mal überziehen Und guck mal, dass die gut sitzt.
Und das sieht Christin in der Brille: eine Spinne. Aus dem Computer.
Wie stark ist jetzt deine Angst?
Ähm, vielleicht so bei 80.
Bei 80? Also, die ist jetzt schon richtig stark? Mhm.
Ich hab das Gefühl, dass ich,plötzlich mein Körper so ein bisschen mehr
schwitzt. Ich bekomm jetzt noch
keine Gänsehaut, wie sonst immer so. Aber mein Kopf hat irgendwie
schon das Gefühl, ich sollte so ein,
zwei Schritte weiter weggehen.

14,(Wechsler) Jetzt bleibst du aber da und schaust sie dir an.


Ja. Sie sitzt da so ein bisschen, als würde sie mich gleich angreifen
wollen.
Christin soll die Hand zur Spinne ausstrecken. Gefahr - in ihrem Gehirn
reagiert die Alarmglocke, die Amygdala.
Und wie ist jetzt die Angst?
Jetzt wieder bei so 82, 83.
Also, wenn du der Spinne näherkommst, steigt die?
Ja, das auf jeden Fall, weil jetzt könnte sie auf die Hand springen.
Und wenn du jetzt die zweite Hand noch dazu streckst? wie ist das?
Ja, ich merke, dass meine Finger anfangen zu zittern.
Die zittern, wenn man Angst hat, ne? Dann wird man zittrig im Körper.
Es ist ungewohnt.
- Ja, es ist ungewohnt.
Man macht jetzt genau das Gegenteil von dem, was einem das Gehirn
sagt.
Weil wir wollen ja diese neue Erfahrung machen, dass man die Angst
aushalten kann, dass man nicht weglaufen muss.

15,Und wir wollen deinem Gehirn die Möglichkeit geben, jetzt zu


lernen, dass Spinnen gar nicht so gefährlich sind. Ja. dass Spinnen gar
nicht so gefährlich sind. Ja. Die sieht echt interessant aus. Ein paar
Minuten soll Christin so aushalten. Wie stark ist die Angst jetzt? Also,
gerade lässt die Angst wirklich immer weiter nach. Die existiert zwar
noch, aber sie geht immer weiter runter, so wie es eben aufgezeichnet
war, dass es gerade sehr schnell irgendwie nach unten geht. Ja.
(Wechsler) Super, du machst das wirklich fantastisch. Genau, guck sie
dir weiter an. - Ja. Nach einer Dreiviertelstunde
ist es vorbei. Willkommen zurück hier bei uns. - Danke schön. Ich geb
dir mal ein Tuch. - Danke.
Es ist superheiß unter der Brille. - Ja.

16, In der virtuellen Realität hat sich Christins Gehirn an die Spinne
gewöhnt. Aber wie ist es
bei der echten Vogelspinne? Ghandi ist noch ein bisschen größer und
jetzt wirklich real, und etwas haariger. So ein bisschen, so? - Genau?
Einfach mal reinstrecken. Super. Eigentlich wie in der VR, wo du auch
die Spinne mit deinen Händen ... Nur, dass man jetzt auch die Hände
sieht. Genau. Jetzt siehst du deine Hand. Es ist ein klasse Gefühl, das
überstanden zu haben. Und auch nicht mehr so viel Angst
zu haben vor der Spinne. In der Zwischenzeit habe ich noch mehr VR
getestet. Go! Zum Beispiel eine Fahrt im Eiskanal. Das fühlt sich
ziemlich echt an, muss ich sagen. Auch in der virtuellen Realität kann
Sport ganz schön anstrengend sein. Selbst wenn man nur ein paar
virtuelle Bälle im Tor halten muss. Oder Farbkugeln treffen soll. Ey, die
bringen mich ganz schön ins Schwitzen hier.

17,Aber das weckt schon auch den Ehrgeiz. Man will dann wirklich jede
einzelne Kugel kriegen hier. Ich geb dir was zum Festhalten, denn du
fährst Achterbahn. Okay. Viel Spaß. Ich muss nix machen, einfach
stehen? Genau. Okay. (* Windpfeifen *) Oha, nee. (* Eric schreit. *)
Okay, das ist krass. Oha, das ist fies. (*Knarzen, Tropfen *) (ängstlich)
Ah. (* elektronische Musik *) (* Fledermauskreischen *) Und jetzt, oha,
oha. Das ist schon, muss ich echt sagen, ein bisschen unangenehm. (*
angsterfüllte Laute *)

18, Da wird mir echt schwindelig. Geschafft, oder? Pu, also, Fand ich
jetzt ... War echt 'ne andere Erfahrung. Mir ist fast ein bisschen übel.
Und das hat wieder etwas mit dem Gehirn zu tun. Meine Augen sehen
das Bild der Achterbahnstrecke und senden die Information "Achtung,
wir bewegen uns" ans Gehirn. Aber mein Körper meldet eine völlig
andere Information, nämlich, dass ich stehe. Jetzt ist das Gehirn
verwirrt, denn diese Informationen passen einfach nicht zusammen.
Und weil einem in VR-Welten schwindelig oder sogar übel werden
kann, sagen viele Experten: erst ab 13 ausprobieren. Das ist mal der
Moment, wo ich die Brille abnehmen muss. Tobias? Ja. Bist du
irgendwie da? Da bin ich. Ich geb dir mal den Controller. Okay.

19,Ich stopp mal die Uhr. Genau, jetzt ist tatsächlich der Moment: Du
musst auf Stopp drücken. Ah.
Geht's? Ja. Willkommen in der Realität zurück. Da bin ich wieder. Das
fand ich jetzt sehr unangenehm.
Wie lang hab ich ausgehalten? Das war auch sehr extrem, du hast jetzt
2:27 Stunden, Respekt. Sogar mehr als du. Mehr als ich am Stück. Okay,
wie sieht's denn hier mit meinem Puls aus, Daniel? Interessant ist: Dein
Puls ist zwischenzeitlich sogar angestiegen. Was weniger daran liegt,
dass du dich körperlich angestrengt hast, sondern dass dir schwindelig
und unwohl wurde. Und das ist Stress für den Körper
und so geht der Puls hoch. Es war auch einfach nicht angenehm, muss
ich wirklich sagen. Also, diese virtuellen Realitäten, die haben mich
schon gepackt. Muss ich sagen, ich fand das cool, ich fand's spannend,
ich fand's aufregend. Was glaubst du, wie wird virtuelle Realität in der
Zukunft bei uns stattfinden? Ich glaub, das wird 'ne große Rolle spielen.

20, Die Technik wird noch deutlich besser werden, die Inhalte werden
cooler, da kommt noch 'ne Menge. Es wird spannend und anstrengend,
ich bin fertig. Das muss ich echt mal sagen. Das war körperlich fordernd
für mich. Aber klar, in der Zukunft wird es virtuelle Realität für uns
geben. Wie genau das dann aussehen wird, das weiß im Moment noch
keiner so genau. Auf www.zdftivi.de haben wir
ein Backstage-Video für euch und ihr seht, wie wir dieses Experiment
gedreht haben. Und ihr erfahrt, wie eine 360-Grad-Kamera
funktioniert. Klickt euch rein und denkt dran: "PUR+" macht schlau. Bis
dann, ciao, ciao. (* fröhliche Musik *) Wow, das ist so super. Ich bin
total aufgeregt. (Gilbärt) Ha, du wirst mich nicht aufhalten. Ich bin
Gilbärt, der Schreckliche. Und ich werde dich besiegen, ha!
* Er macht Kampfgeräusche. *
Wuhu, Erde an Gilbärt. Musst du immer so einen Mist spielen? Es gibt
doch so schöne Virtual-Reality-Programme. * Meerrauschen *

21, Drei Dinger, die du beim Benutzen einer VR-Brille jedenfalls


beachten solltest.
Erstens: Achte darauf, dass du ausreichend Platz um dich rum hast. *
lustige Musik und Gelächter *
Zweitens: Versuche beim Spielen keine Unbeteiligten zu stören. *
lustige Musik und Gelächter *
Drittens: Mach keine Dinge, die du auch im echten Leben nicht
verträgst. * Er übergibt sich. *
Hm, ich kann mich nicht entscheiden. (Gilbärt) Links oder rechts?
(Babsie) Hm, ich weiß genau, was du meinst. * Sie seufzt verliebt. *
(Gilbärt) Aha!

22, (beide) Hallo, mein Schatz. (Gilbärt) Mist, ich hätte die Vollversion
kaufen sollen. Die "Better-Life-Reality-Brille 3000 Deluxe" und dein
Leben wird super! Zimmer aufräumen? Ein Riesenspaß mit der "Better-
Life-Reality-Brille 3000 Deluxe". Nie mehr Streit um gesundes Essen. *
Gelächter *
Schlecht in der Schule? Kein Problem. Mit der "Better-Life-Reality-Brille
3000 Deluxe". * Gelächter *
Hier ist er. Der Pokal der Götter. Mein Schatz.
(Babsie) Ach, Tobi. * Kussgeräusch, beide schreien auf. * (beide) Ih,
igitt, bah. Das ist doch das Letzte.