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mrıdern in dem Knfıfeld.

das er hewnrruft (çbd


sind daher plunıl und inknmrnensutrabel, sie
eindeutige Diskurse hin fest, sondern produıim-tn
bjekte (Bhabhag 100011994). Das Theorem spielt eine
Rolle in den Gouvernementalitätsstudien (Bröclılingl
Ill'Lemke ıo~o4: rz). der diskursanalytisc.hen Lernth '
Öhnc 10032 98; Wrana zooóz 134) sowie der ethnngı-3 eine
Ülskfiffiilfllliysc (Ott aon: 72; langer 2.008: 61; Reh ıoıı) sc cn
schfiídflfldfi Frage ist, welchen analytischen Srellemvert :ima
zweiten, anrwortenden Al-tt beirnisst und ob das 'lheorern der Ãm
rufung lediglich genutzt wird, um eine grundsätzlich; Sμbjcktivíı.
mngsfunktion von Diskursen zu belegen oder um die Praktikci
der Aflfifkfiflnung von Anrufungen empirisch in den Blick zu mg?
men (vgl. Otst/Wrana zoıo: 165). [DW/MO]
Wrana, Daniel/Angermuller, Johannes/Reisigl, Martin/Nonhoff, Martin/Ziem,
Alexander -›Aøfre.m"emng
(Hrsg.) (2014):-*Aka perlokutiver -› Diskursanalyre, gıhnogyaphijche
DiskursNetz: Wörterbuch der interdisziplinären
_... Gauuemcmenralität --›~ Pegfirmanz/Peıjbnnativität -› pm-„»0m~„ung
Diskursforschung. Erste Auflage. Originalausgabe. Berlin: Suhrkamp.
.¬› Sušjeëtiviemng

Antagonismus hat eine marxistische und eine posnnm-xi3;i5ch_


dıskurstheoretısche Lesart. Im marxistischen Denken sind Anta-
gonismen Gegensätze, die einen Nullsummencharakter aufiveisen
Insbesondere ist hierbei der Gegensatz zwischen Kapital und Arbçi;
angesprochen, den Marx auch als »unvermeidlichen Antagonismug
ıwischen dem Ausbeuter und dem Rohmaterial seiner Ausbeu-
tung« (Marx 1962,/1890: 350) bezeichnet. Für die Diskursforschung
gewann der Begriff des Antagonismus vor allem in der postmarxis-
tischen Lesart der Essex School an Bedeutung (vgl. Laclau/Mouffe
zoo6/1985: 122-127; Laclau 1990, zoozalr994; Nonholi zooóı zzı-
230; Zišek 1990: zzı-230). Er hat in diesem Kontext zwei Bedeu-
tungskomponenten: Erstens meint Antagonismus als konstitutiver
Antagonismus das Verhältnis zwischen allen Bedeutung tragenden
Elementen eines strukturellen (sprachlichen oder sozialen) Dıffe-
renzsystems einerseits und dem, was aus diesem Differenzsystem
ausgeschlossen ist, andererseits. Das Ausgeschlossene kann als spe-
'
zıfifclm Ausgeschlossenes eine Fe ind g röße sein , die ein bestimm-
tes soziales Differenzsystem fundamental ın Frage stellt und daher
exkludiert werden muss; oder es ist ein allgemeines Ausgeschlos
setıes nämlich das Prinzip der Ein h eıt ` b zw. des All gemeınen, das
das Prinzip der Differenz, auf welchem eine Struktur beruht, ın
d ch das
Frage stellt (vgl. Nonhoff zoıoaz 39-41). Weder der Fein no

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Sppílíi-›aI{i[âl;uiS:1if<eí5FL) ein detailliertes theoretısches Modell der lífâ
iäiisırpersonalen Metafunktion von Slnachc auf dšr Ebene der Dis“ dit
k mamik dar (Martin/White 2005), daß mit CWClT_l~ll'ig Zu tun en
hziıtrstiiıd sich vor allem auf Einstellungen und FX/orte. die in einem 46
Text artikulicrt und ausgehandelt werden, sovvıe auf dıe Starke der G
involvierten Gefühle bezieht (Martin/Rose 2003: 2.2). Das Modell kt
unterscheidet zwischen den drei Systemen des Engagements, der ar
Einstellung und der Graduicrung (z. B. Martin/Rose 2003: 54; D
Martlıiesscn/Teruya/Lam 2010: 57)- Engagement wird mit Blick
flı
auf dıe Quelle von Einstellungen nach Monoglossie (Einstimmig-
keit der Autorlnncninstanz) und Heteroglossie (Stimme einer C1
eines Anderen) differenziert. Bei der T isi - 0 er
unterscheidet die nl _ yp etung von Eınstellung "'.r12l7<¦
t eotıc zwischen cmotionalem AH' k
z.B...ı<=h bc 'd ,f hda . _ _ e f (flfii-'fs
»Er ist ein Jun ruåw' zdmchem Urteıl (judgemenn z.B.
. _ gt un ästhetischer E'ınsch..atzung (ap-
'III

preaatıan; z,B_ „Das i t . 'Fl

Sprcchcrlnncn ihm Hånfànc traumhafte Larıdschaft«)› durch die


Einheiten ausdrücken. Dašegegkålübfr Personen, Ereignissen und
ätıv oder negativ und mit Bíick am Bewertung nicht nur po.-
sošënz gmßaffígrl oder relativiert lc Gfaduierttng intensiviert
am von dem Oder der Sprçgh (äimlbwegs finlifillmbate) Selm
er n auch selbst angenommen

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V „š)r:fflf;5'cb7'.mFunkti0nak Línguifiik aiøgıe Sprac/ıfim/etian (Sf.-L)

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sogenzšnnten) åarchäolíıgischen« Sclíafiehíhnlšrsgglpâlíëgıín
59 -1 3-190 szentr erB egrı'ff zur Bezeıchnungınhärem
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V in (19733/Iíıer. Voraussetzungen
hl-swfısc _ _ der_ W'ıssenskonstitution. Fouca l
ıt der Bestımmung eınes hıstoriscl-ren Apriori als »RC arıtats-
Hu t
Spielt'n m
gell fü f AU$$3«8CH“ (Foucault 1 3/1 .
gälszegıllldentalphilosophischen Begriff c?e7r3 Apíi63ritIšiEi4šı:uí1KantSf
die Bedingungen der Möglichkeit menschlicher Erkenntnis jšıísâä
empirischer Anschauungen la posteriori) abhebt (Kant 1976/17815:
45)_ Wálırend Kant jedoch dıe überzeitliche, gleichsam ahistorische
Gültigkeit dieser Bedıngungen betont, kommt es Foucault um e-
kchn auf deren Wâfldêlbarkeit und mithin historische Kontingšnı
m_ In der neueren D'ıs kurforschun g wird dieser Gedanke von der
Diisseldorfer Schule aufgenommen, die im Kontext des linguistic
mm davon ausgeht, dass dıskursives Wissen in seiner historischen
Kontingenz in s p rachlichen Strukturen und Zeichen - etwa in Ge-
stalt von Schlagwortern, Metap hem , Ar gumentationsmustern und
Frames -in Erscheinung tritt (vgl. Ziem 2006). [AZ]
-*Arc/ıáo/ogíe --'A rc/ıív -~› Bruch -› Dírkursanalyre, Dsüssekíoıfer
-t Diıkurmnalyse, historische -+ Diskurranalyse, poststru/emralistische
-*Hıktorizitåt -* Kontingenz -* Pomırukturalmnus -¬› Serie

K Ãquivalenz [von lat. aequu: ››gleich« und valere »wert seim] be-
zeichnet die Gleıchwertıgkeıt
' ' ' von Verse h'ıed e nem', in der Diskurs-
theorie, hier vor allem in der Hegem onietheorie,
t steht Aquivalenz
für eine Art der diskursiven Beziehung unterschiedlicher Elemente.
'
Wåhrend Differenzbezıehungen Bedeutung durch die Verschieden-

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-V ›~'*' ~ _ 'VV '- - _ V -_ V _ __ f†- 1--_ V - - -__-_|=-V _ -„-'_.'_- -.>=-1+


- me- “" -_ V ':" ' `*-s- : " -V Q - - _ I" 1-. =.~.V_'-;'-V~- .e .~ +--.V __ =f _ V _ V, _ ' ._ '
V -., - __ -"- .__-__ -__ - _ -„¬=- '='1~.;-V:.V. _ V17:--_-.-V'-'~r -' ' .'*`~- ı - „- - ' ' _. ' r V
' 'V =` "--' e-›%I~-- -a `-:_ .JJ-_-= - _, 1 ›1'=__'_,==. 1- Ã-:"¬ --Ã ' ' -;1 - ` " . " - - _ - '
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unglCiC Y _°"5mU1Cren, 17° ¬l^-ıv|'.


0141
34 - _, ente (X . Gemeınsamkeit. ver enfste, 'fíá
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heit diskuräíiıehunåen durcli/íåıvíris auf ein Geteiltes sçh'°<1lrä 'ff'-'-'IHCJ'

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Äquivalfêlzdic sich über Clånßczug auf z). Äquivalenz cágstellt (X t
,E1 mßfl * .. - t ITI . - ßrf i fc 1
uncd Y 5i"d..aqu:g;lí;leich das Spiel derlgıífrenzeli* da durclítnli štflnl
und Untcrghaäiehung die verbundenen euaeßtiílieme zweit'-2 är img:
Äquivalenıhíltcní welche die Bedeıutulëšbflrfor erenz untcrläu. 1 um,
deutllflg er ige 2006/1985: 167). Dle.S.c . :1 n_1un_gdCl' Diffcreft des
(Laclau/M0“ -- da Differenz unCl__Aq_111V CH? 111 eınern Weck” i denl
iS! fllll' fc
mporar, 0
zb) . Aquıvalenz ıst entscheidend Ffiıil
I
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Disl
verhältnis stehen (Lflclaëšsíıhet Relationen und die Dichoto _ _ Sea
die Entstehung iintaglšiii mes indem sie die äquivalenten El mimi K tiSC
rung des diskursıren u B ›u S röße gruppiert (GIYHOS/Hßmßnlc .O9
ı çı- *Fi*-í†
vı-tıP_"7'|-"

üsc
unter einer gemeınsamen CZ g g OW rth 197
2007: 144)- [EH] _ JA. mwlmz ` W;
Sag
__› Dıfårmz -*L0g1'›ê ff" Dßfirmz an q
. hnet die Eigenschaft der unmotivierten, dh
Arbitrarität bezeıc . _ _ _ .
° " '
wıllkurlıchen ` h t 1 ntendıerten
und nıc ' Entstehung
i eıner Emität - re 1
In der S p rachwissenschaft fungıert der Termınus Arbitraritåt als FC
zeichentheoretischer Grundlagenbegrifl-i, der vom Begründer d
. . . . . _ es da
lınguıstıschen Strukturalısrnus, Ferdinand de Saussure, eıngefüh .
wurde zur Charakterisierung der willkürlichen bzw. unmotivie? K R1
ten Beziehung zwischen Zeichenform (si i a t d ' ~ ' 2. In
hall? (S1}§'H1fi5). Form und Inhalt stehen šenıdçních ul? hzšlchinmi Sl
naturgegegebenen Zusammenhan so d _ flıc t ın eınem 1;
miteinander Verbunden (saussureål 6n/ erıšsınd qua Konvention Ã_ v
der Arbitrarität wird vielfach aber 91? 191 . 79-82). DCI Begriff V
auc auf den Bedeutungsgehalt i
V0“ (Sprachliche
V. th _ )Z ' _ ist dann die Unrnoti- KV
_n eıchen bezogen; gemeınt
ıer eıtsprachlıcher B edeutun en Selb
ven Bedeutunggth › . 3 Sf- Insbesondere ın kogniti- .-ı f~ınf\(/3

(Lak°ff/lohnson ıcghlfnı
9 und wied der k°nzePfUCÜ_@n Metapherntheoric V
367-
Bedin
. Cf Pram _.
440) › wurd C leCl0Cl'l Wıederh
' 1
C Themle_ (etwa
.
Zıem 2008a: t
gungen der Bfidßutun b-1 0 t auf k°gf_11f1VC und diskursive
*Akranrm -›3- - gs ıdung hmgßwıesen
srmkturaie -› prınamät "' Diaz'/Jra '
__* mens' _ 7218 ~¬› D ' ı

zotık -› 5» V J' as -_› pamdı. 0nvmtion(gli;j„„„g)


¬Synfbfüfllt. -~›ıgmfiëa _,tflgnåfikqt
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_* StrukPfl?"0lC ~› Sem __› Semiologíe V

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~ t fgumlnta ønimustıı' ist ein ar um s ~ _ t _ _ __ .
'tfı-.. :lmμ_-„ der in der Dislturslinguistigk dlreniıilıiecíirzlıhttlurfluchcr ich S S
“Ur _ Sfiμkturcii einzelner Argumentationen bçócichııcí ıëfcnqfndclcn
nd fllfl' .Ort-«. an dem .Argumente gefunden wc,-den ii; d__:'_mflP'ıs als
K'-'i-_ _ -
fo,-male Muster eines - .
Argiimentatıonsschrittes. ' Die
' Über-,åı
" en:ml: '
te! kraft in der Argiirnentation gewinnt dieses Muster nicht lg
cn _
lggischeıı . . .
Richtigkeit, .
sondern aus seiner S Plausibilität. 21.15 se
Es 151122:
uf Gruiidlsage eines quasi-logischen Schlussvctfzihrens und wird daher
' Eich mit der Sclilussregel im Atgumentationsschema Toulmins "
esetzt (1996). Solche allgemeinen Topoi sind seit Aristote-
rypologisiert worden. Die jiingste Typologie hat Kien-
92) erarbeitet. Die Typologien enthalten die foçmakn
des Autoritäts-, des Beispiel- oder des Vergleichs-
t den verschiedensten Inhalten in jeder denkbaren
on gefüllt werden können. Solche Topoi werden in der
Kritischen Diskursanalyse hei der Analyse einzelner Texte
genutzt (z. B. Wodaldde __Ci_lliaf R_eısigl/Liebhartl Hofstätter/ Kargl
1998). Es ist aber auch moglich, fur eine konkrete politische Dis-
kussion kontextspezifische Argumentationsmuster zu erkennen,
f d._h. Topoi, die speziell in_ dieser Diskussion verbreitet sind. Solche
_ wiederkehrenden, inhaltlich spezıfizıerten Ai-gmnemationsmuster
lassen sich fur jedes offentlich diskutierte Themenfeld, also für ei-
nen Diskurs, in Reden und Texten erkennen. Es kann so gezeigt
werden, welche wiederkehrenden ››Denkfiguren« eine Debatte bc..
stimmen. In diesem Sinne ist die Topos-Analyse als eine Methode
der Diisseldorfer Dıskursanalyse von \X/engelet (2.003) entwickelt
und auf den Migrationsdiskurs angewendet sowie inzwischen in
zahlreichen Studien aufgegriffen worden (z.B. Reisigl/\X/odak
2001: 75-80; Spitzmüller 2005). Topoi gelten als Instrumente zur
tiefensemantischen Analyse (vgl. Busse 1987). [MW]
-*Argumentation -› Diskursanalyse, Dıksseldorfetr -› Diskursbisıorischer
Ansatz -› Dískurslínguistík ¬› Logik -+ Ybpos
Argumentative Diskursanalyse -›Diskursanalyse, argumenrative
S Artikulation [von spätlat. articulatio »gehörig gegliederter Vortrag«
zu lat. øzrtículare ››gliedern, deutlich aussprechem] hat im Deutschen

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ummkululiıtı lischen und Hilti' Verlšopplulhg imP0rtiert Dıilıliunß * das 5
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lictlcfllulıg Iatiuıı mitunlffif außcgriffdei' Milk? afü ._ .ciondfire Y_ fußgs
wird Alflkub deutsam ist dc' 8 ) wo Cf leweıis rinoghc .°'&lkr Bw:
the-ort-tisch H-C (2006/19 S › _ hen (diskursiven) Mgmem t Selb;
s M U . 5° _ .
bei lncldu unıdi C0VerknÜPfungiı[ll:l:)ıuffC (2006l198'5- ISS) Sind AI lšilfåi
nicht norwen __š_rd Nach Lacla des Diskurses. Im Anschlussal; W Das
, tl ' - ' _ . ;
t-cl? lättıiiliitii-:ln (Elia ldcirlâfen Eınhemíıder Aftikulatiøfl insbesondere in i Vfifh
[_H ` I ¬Li 1 au/MOUHE fifldef das Konzepdl 2007: 165'208): ln den
~ Cultural _._¬. Phisl

di: Esser School (clynâihkbceíaéritical Discourse Analysis Verwen- A115'


.Studies (Hall 2000) un l'aral<i 1999: 21)- ll)/IN] dcr.
dun (Fı1irclough/chou 1 ~ emonieanal se S aß"
_.. A gr anirmm "* Element -* Hfšf'””'”e E, Heg y alt-:i¬'
-› /l/lzogiírıt -› Palitisc/78, 6571 br-al
_ _ rn: doppelte Gliederung,_ zwezfizcbf Spa
Artikulation. doP_i1e_l_'g'_e__ESc)_/__r10S1å_'uktufalen Linguistik das grunclle- syn
G/iedemlzgl .bczcicsnfa Chen › aufıwei Ebenen gegliedert zu sein, das E; ma
lil/(l§ifii?nl::ilI(1i3lå5`)OelingIeführt hat. Es werden verschiedene Ebcncn der KU
du
Sprachanalyse von zunehmender Komplexität unterschieden: Pho-
neme (kleinste bedeutungsunterscheıdende Einheiten), Mürphemc blf
(kleinste bedeutungstragende Einheiten), Wörter, Sätze usw. Dutch erl
die Artikulation von Elementen einer Ebene lassen sich Elemente 20
der nächsten Ebene reltombinierend bilden. lm Satz »Grünle Am- se“
pel be/deut/er frei/e Fahrt« findet sich neben anderen das Mot- i hc
phem ›grün<, das seinerseits aus den Phonemen |g|r|y:|n zusammen- _.
gesetzt ist (Bußmann 2.008). Durch dieses Prinzip der doppelten S P,
A_rtil<ulatio_n lassen sich aus einer begrenzten Anzahl an Phonenıen -
einc große Zahl Morpheme, eine noch viel größere Zahl an Wörtern E
und schließlich eine unendliche Menge von Sätzen bilden (Benve- W I
ı97_4_ 1_966. 135). Wahrend diestrukturale Linguistik gernziß _
ıcsem lrınzıp die Kr . __ c
lichkeit der Sprache eammat und Okonomle der Ausdfucksmog' l
unters
d0Ppe!_e__ A___ku_a__0n h , d eren Fulle
enlëitàu ~~ durch das PrınziP
. . der 1
tollcault d. »Sl _ › Untersucht die Dıskursanalysß =
d damitdšâ d_s<_3(_l_f:_Ig_l_i_gı_t<<Rdet Aussage (Foucault I973a/1969:
mm Zahl von Aussa egelniaßigkeiten, gemäß deren nur
800 tatsachlich erscheint. [DW]
|1 (W 1. aBøflflin 8ton 1993; Cuncrl ,lng 21-"
„B
Sprache erst hervorgcl§1)]'*'å 999 1923; 'V li.-sn
Rammirıg 2006: 117)»- „-4 Q' ku na I fı I Ü _ . ' ..--ri
*" Dffflfiffmkfiflfi 4 Dáçvnz' hıivpg) ~?§Ii§”-gífifíí -íflššimfulnfiubf ..-«rl
__, Sfbfifiwc
--I* Plronøzınırıltmıø -*' Sdmgm .._.› Sμpplemenr
tl -~› W;ıedtr/ıolımg
t ıgmfikflnt. ` ,...-oi

flvrtímati” ~'¬' SP1" .-r.


Aristoteles die Verschiedenheit
. vo n D - _-›.
Differenz bezeichnet nach _ L E.
am di« g1«=fl«=h2=iflß FW” šfT<`§i2ti`šÄ`fíT;sÃiíL“š"“*“"S
spielt in unterschıedlıchen S _ B _ch ds S Llsammcnhän
1
X
eine wichtige Rolle, vor allem im FIC! wırd
S ukturalısmus FS Sıım
II_'Llktur:ıli3musg°"
' .auf Duft-fßnz
(1) Di
In Saussures (1967/1916) U' _ is'
zurückgefiihrt. Die. Bedeutung
Ei enschafterı oder ıhres
von Zeıchen ergıbtgemeinten
sıch nichtSiâuf.
“(13)
grund ihrer essenzıellen g
sondern in ihrer Relation
. wendetzuLévi-Strauss
anderen Zeichen. (2) Indas
(1967/1958) derModeñuâı.
Stmk
Cl'
len Anthropologie
' ' 'k auf soziale und kulturelle
strukturalen Lınguıstı
. Gegenständ
_ C gn,
b `ehungen oder dıe narrauve .
z. B. auf Verwandtschafts ezı
tion von Mythen . Analog fiihrt Barthes (2.003/1957) im Anschl USS
. › k rale Semantik (1971/1966) unbewusste _ . konCkti-
an Greımas stru tu
*“"flw&A;
ve Bedeutungen auf Regeln der differenziellen Assozıatıon
schen Sıgnifikan 4'
1
(3) Wih r end Saussures arbiträre Relation zwi ' zurück
.fika al stabil gesehen wird, zeigt Deffida (1938) das mem_ als
Signı t s
ll . 11
abgeschlossene ››Substitutionsspiel« zwischen Signifikamen a f I
a
einer Präsenzphilosophie werden Zeich en voneınander
' un tCI`SC.h1e..
.
den, indem von Identisch em ausge n en wird.I
verzeitlichen Derriclas Bedeutungsgíeršchiebun m (ägensaa dfilu
durch sich die Idee einer Präsenz in ihrer Uneišlrın0 lb arıíercnz,
eit auflöst
wo.
(4) In del' S StCITltl'ıe()1'i
bmichneteYDinge ,_
nic; (šggâ/1934) konnen sprachlich
heraus unterschieden werden, sondern n afiânıcn Vilesfiflhafiigltgit
achtet eingeführte Differenzierun D Ur urch eme vom Bcob.
von Kulturen und ihre funktion:-§1. ßfmnflch werden ldcmliäffifi

genen fifir Kommunikation und D?H` usdlfferenzlemng mit M0'


vs?/nnatıv konzeptualisiert (vgL Z B ıDerer}ı1z als emcfgcm und Pep
Dågcnbaur
erenzen,19991 36,als40Umwelt
welche if): Zwisch
d ?n [Sec sel/Schmidt/G612
}_'Stemerı 2000;
bestehen absolute
Cf Jfiweıls anderen Systeme jedoch
clfiwlfkcn
SChC.d . ı und dllfc °
es Z Zwıschen eigenen undhfdlfi selbst beobachtete Unter-
. nnfizifirung KonstrukfIonen
ffimden Operationen kommt
von Geschlechterdiffcrenz
Føırıini e 1' Queer Theory untersucht und
1

,in

.g l,.__..ı-;._ _íE.!-xl--F: Urn... . . _ .


_ _ _;Iı_ .- .`._ _-__I _._A=. «__ __:_ _. __ _
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ß. 4*' C3 s1'1'-111118 In Theorien desS Postko | P 73
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|i§ _ .-...›Bi›:arzm-* eormrun' ___, . _
__, Arfiırflflíıiçym Pam-nukmraärtrkcbe -› šzkunlímcíıronıe ~¬ dt-flërana
_* 1*? nayff,

_,. Gffififffldfl __» My:/ıos -* Opposition _. pm.a:«;ıdÄq“i”“ff†l2 1 i


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„, flnmfmg; c -› s /mfim so -
c ert) -»Sem -,Semi-010 _ 3"” “Parole
"' ffijaíâiμnr -› Sí.š'“fi/”mf› flfififfiffldff '¬* Sıgnâfikm Hgš' "' Sfmiorile
nygiwr „_, 5„-μkruralismus --› SuPP!emem -› 5),mhromi-'>13 Stimme
„J ___' W,-„{„-halung *ffimnygmr
oil'/ff' _ _
_ „ziel [engl_. Smwflnc dçfierential; frı, di › . _
Dıffere rschiedlıchen Methodologien und éfiérrınšıíıfiíuel
ísf in ante- ' eines semantischen Fe1des, ın
sprınzıp - dem sich jeweil1' tu-
S zwei
¬=n»W:.;-:gp fícfung 0 osıtıon ' ' elle Diffeıgenz e enu--
Terme als RP _ d so dass S_ h _g g
_
berstehen, untereinander

notıert sın , ıc eıne Kette von Differenzen agb
fr aber k°n_ _ . 1 I_
In quantıtzgıyšn \Ií<;ıitízí.<l{"ı:š:edšrhEí)nstellungsforschung ist das »se_
la mandsche 1 ere B _fl:r e ungsmethode, um die konnota-
ávcn Bedeutungen vfpn Sekgaı-'ll en zu erheben. Testpersonen bekom-
S
men dabei mehrstu ge d en mıt opposıtionellen Begriffsketten
In

vorgelegt (.Snıder/Osgoo I9_69). Strukturierungsprinzip geh;


auch auf dıe strukturale Sozıologıe und Anthropologie zurück, in
I-

l
der Gegenstandsfelder anhand sich uberlagernder bipolarer se-
mantischeı' Sffuktuflefuilgcfi 3l1&lYSiCl't werden (z.B. Bourdieu
197
' G
9» 306) ' Semantische Differenziale werden in der Analyse
dislnırssemantıscher Grundfiguren (Scharloth 2005: 127), in der
thematischen Dıskursanalyse (Hohne 2010: 402) und in de; Ana1y_
5: dískursiver Praktiken genutzt (Langer/Wrarna 2010). [DW]
..› Binarität -¬* Dıififenz

Dı'Ie mmas. ideologische [engl. ideological dilemmas] bezeichnen


die inhärenten Spannungen und Widersprüche der Ideologie, die
ınıt' hin nicht mehr als ein einheitliches System verstanden wird. Das
Konzept wurde von der Long/aboroug/9 Discourse and Rhetoric Group
entwickelt , um das ››Denken« neu zu konzeptıona` l'ısıere
' n (Billi gI
Condor/Edwards/Gane/Middleton/Radley 1988). Gegenüber der
kognitiven Psychologie betont es den historisch-kulturell-sozialen
Kontext in den das Denken eingebettet ist. Gesellschaft bildet ı ı al.

demnach die Grundlage für individuelles Denken. Bıllıg et


' "
(1933) anal Ysieren Wıdersptuche '
zwıschen z. B. demokratischen.
llflfl autoritären Elementen im Schulunterrıcht, zwischen Autorı
t rıw '“ 1 . UW H“ *"~"-'~'"~I ıs * s *V
ëasßífıngen Zugrlínıicszjıíšzímmenhänge chír:E;3d°_r`“`§°ä,`š- n 9&5
Ãtlnen bzw. Háflí ltsf Maingudflfiâü I99]b. I0) lfiëlscstíâak l;:`„› i ipbcn 5
no 1 '
u .= ._ ' - t 1
»schulisChcr.Dlı?
ff egt auch den
, Ansflfäcn del'*_Kritis Ch 5) %Ei1?dl*:L
_ H l „vn daft
Konffxfbcgåë, sèicn siensgzlflltheäfetlscıí ¶Fau›cl0ugıı:)n ~

lyse .gugrug Jäger, M_ Jagcr),_sozıokognıtıv (van Diik; Pos;%':.§


,3jistısch( . wen) oder sozıolınguıstısclı
. _ und bis«to V.“Oli iq. .
tisch (lvalıulššgšchteß Kfinsche Dıskursanalyse (KDÃ3~f:Ch{Wm„ıi
f„,.››~
få “"`
Rçísíg )_1*_h Funkfionaler Linguistik _(SFL) aufbaut diquällikg Wi
Systernısc
hiesscn
2004/1935), bestimmt D1sku1'S als 50,.
. . . , . Älale P
(Han. *ii til“ 555
l\(/liiíliftfischı historisch undıkulturell sıtuıert ıst, mıt der P ram . di“ 1
P _b [ion und Rezeption von ››Text« und »Gespfä h '°duk;-dl* 1115““.
Dísm U' mit Institutionen, Ideologien und Machcw« :lu funkü
und in eine _ . r ll . _ er il _ '~ ıwfllf'
und ıl
verbundene soziale oder sozıokultu e e Praxis eıngebet
_ _ tn “Sm
I h 19953.. 97-102; Vgl. zu den Dıskursbegrıffen d C1-KD
tet 1“ (hir
V ~ . in 6°'
iääg/Jäger 2°°7= 23; Va“ Lee"T"`.'e° 2°°5a* 2752 Van Di*k^a““l1 lcf 7'?
66f.; Reisigl 20111 47_9'-43_35 Iläf_1S_1glh20II)3.a¶; Unter den l1,]1gu:'§91: M“
fundierten Ansätzen ıst dıe ııtısc e IS ursanalyse am Stärlësfilı reif*
4151411
sozialwissenschaftlıch interessiert, vsreshalb sıe ın der Soıißl an
und Politikwissenschaft rezıpiert wırcl. insgesamt untcrschålšle dem
sich linguistische von sozıalwıssenschaftlıchen Diskllrskonzcl tn 1(öfF
nen dadurch, dass sie der Sprach- und Textanalyse größere åtıa
zen.
vanz zusprechen, dabei weniger schriftsprachbasiert sind und d°` dflß°
fiiski
Wert auf die Mikroanalyse von Text, mündlicher Interak` mehr
Sens»
sprachlichem Handeln legen. [MR] non und Sçhı
-+Au:mge -› Bild -› Diskurmnaóıse --› Diskursana/yse, Duisburgn die
¬~ Dískursanaó/se, Kritische -+ Dis/eursana/ysf, O/denburger bzw
-* Diskurshistarisc/ver Ansatz -› Diskurslinguistik --› Diskurssemami/g ing
-*Diskurstyp --›G`elpraf
"/1-›KÜfltfxt - --¬› Pragmatzk -
Funhianale -+ Proposıfiım -¬› Sam -› 5025015 n - r-
ters
i - -«
.... Tmmfaøè gm ik _* Tm _* T'”“l'"3"”"* . mu
Fol
übı
Diskurs (sozialwisse
ten Dcfi _ _ _ I`ISChaf'tIiCh) bezeichnet in einer allgemcins- l ers
symboüsäflon dıc.Produl-:tion sozialen Sinns, verstanden als die l scl
7 0 _al -Sprachlı.che Darstellung, Vermittlun und Konstituti- i all
on s
21 °'inter
Prozessen G°8°flSf&ndc
. s _ ın kOmmunilflativen Prozessen.
g An diesen sie
typischcmcisc âssıert dıe sozialwisscnschaftliche Diskursforschuflß Siiı
i Gi
Jfiktivi :run8_Vorerd Zusammenbau
t _ g von W'
ıssen ' M ac h t und 5115'
cm Hmfßfgrund konstruktivistischcr Ten
I wi «.-~.
ssi¬Nst'i-iAi='I*i
'L -, 4 . _ -WH)
-1 _ _ ___ __ _ _ _________:_____
____h_____ <1?-ialtheorie (vor allem linguistíc rum. Poststrukturalismus)
f_°_______ d 3Ü:_1fllwissenschaFtliche Diskursanalytikerlnnen gemein hin ' `
S .
.iskursiven Konstitution sozialer Strukturen und ihrer
.I Ü Q I I

Akteure ~ _ . __ _ __
la.. H_________g___;::;__wÛ_l_:_e__:____gggenuber her_rnencut_ischen _Z_Llgang_en
Eu__ cn ins Feld geñh 21 _Cnz und Bruchigkeit von Sinnphanome-
" __5______d___n___) M ___: ft wird. Zwei (gelegentlich als konkurrierend
io.. _\í______gS________k______ \<_)__;__lle der Sinnkonstitution bilden dabei wichtige
ik. . 5..a ussures ( 1967/1916)
'end In Anlehnung an_ d
diedstrukturale
-uf flk _ argumemi . . Linguis-
._ Difiel-c_.n2(ier eff W11' . ass sich Sinn durch
V/ „lie ~ ung) von (erner `
_ s_c__“t_ kann man im A h
d - . _ .
gıeren en) diskursiven Einheiten
lie fl" _k__miSChen P _nSC IUSS an Wittgenstein (1984) und den
ame-ri ragmatismus davon aus eh (1 S' ' d
nb
k eren Praxis der se - g CH. ass inn in er
Rt l<0n I . quenzlfillon Verknüpfun dieser E' h 't
'hi-er spezifischen (1-,ist - SC un _ ,g - In 6' en
ufldl , ils m.t d _O" h dS02ıal bedingten) Einbettung

in den }eWtÄ_ __ _[_:›ro _uzier_ten Kontext entsteht (vgl. Angermül-
lef 2_Oo5a_è'..tZ___S Färdurslve E-ll'1l}_e1ten können dabei gelten: Worte,
Begriffe, â _ , __ erungen, räußerungen, Sprechakte, Aussagen,
fcgtß etc' lsfiel šnhtldqtírsclffildfit die Diskursforschung zwischen
' nic - . _ _
.-

tiislšurslifef U'__1_ N_ __1:__L1rSıver Produktion von Sinn, wobei mit


em Begflff es IC lSl<l.1l'S1ven spezifische Anordnun en von
Körpern lin d Ge 3 enstanden
_ °
_, von Architektur, g Ges-
aber auch
Mimik etc- gemeint Sem k011f1@H (Vgl. Foucault i973a/196 '
“': 5': .1'-P:*.^L-›'~¬5'
dagegen Lac1 3 u/MouH`e
[em _ _ 2006/i
_ 9 8 S, d'1e_ die
' Unterscheidung
- 9,
von
~ d nichtdiskursiven Praktiken ablehnen). Sozialwis-
il' diskurS1VC“ un _
scflschaftliche D1Sl<U1'Sf01`5ChUflg (Vgl. allgemein Kellet/Hirseland/
cl
Schneider/Viehöver zoll/200i, 2010/a003) untersucht einerseits
die „g[0ßHächige«, meist medial vermittelte Produktion von Sinn
bm die Genese und Zirkulation von schriftlich fixiertem Wissen
in großen Diskursgemeinschaften; a_ndererseits_nimmt sie die in-›
teraktive Aushandlung von _Sinn zwischen zwei oder mehr Kom-
7
munikationspartnerlnnen in Face-to-Face-Situationen in den
Fflkμg. In beiden Fällen wird ein Diskurs im Forschungsprozess
über eine Auswahl sprachlichen oder nichtsprachlichen Materials
erschlossen: Texte, Transkripte, Fotos, Filme, Beobachtungen, Por-
tthungsjournale etc. Diskursforscherlnnen sind somit maßgeblich
inder Konstituierung dessen beteiligt, was als Diskurs gilt, weil
sit es sind, die die materiellen Grenzen von Diskursen im grund-
sätzlich unbeschränkten diskursiven Raum ziehen. Kriterien der
Gtenzziehung können Begriffe, Themen, Sprecherlnnen, Zeiträu-
Iflttia. sein. Das Material wird oft durch kodierende, interpre-

i
uenıanralytischc [jdn W
_' ' lfıffh ge“
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Kcııcf 2003/2°
am 2006 , ¬20123) Verfallrfifl«W täte __:_ i„_ hıw G' ı ffiz
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river ß n Ubevor dann eınzß Mattıssek 2008). Als o/„dc drJ ^|`i;,_
4%: gfifl
zu crschlic 6 ,(1 (v l z B elíß
untersucht wir UH
ai6rsšheiden''.die Rekonstruktion 5 uf“
lyse lassen. sic bcsfände und dıe Aufdeckung von gímμflr 'cmflirıe am„ı
lift
en
" I haltsanzıl)/se): im l _;“`luk'I1rr:ı,
teilter Wissens _ ah
(hier gibt es eine gewısse N e zur n l ii
hierzu das Nachzeichnen der pluralen,
on Sinn oft
durch wıderspririelıli
die bcteiligm:n l if'Ü.1`l_,1n..
›ı,.„§
urııí die
konfliktlıaften Produktion v
haltsanalyse betonen solche 1 )i.,|(mi i i`ímalY@Cıi-1 nål
(anders als in der In 5cl
die Heterogenität und Agonalität von Disl<ursen); _%h|i __“ „
das vom jeweils sinnhaft erfassten Gegenstand gelåisıc lt: llßlı anal,
`
estımmter d'ıskursiver Regeln (2.. B. "-der Km,lcxtuaıíílil-ifınjgá
mfuııgı, ššë
tungen (2. . B eines Bewerbungsgespraehs)
g oder M t
dif
(z. B. der 1-Iegemonie, vgl. Nonholl 2006), [MN/JA 1 the
~* Dıkeıırsanarfifsı -› Diskunana/vsr. rl e /7' ,A JW, die
et/momet/1odalogu"r/ve -› Dıskufiiırıa/;sr]r;Ãí§nrírfisäíf/itkH'
I u //hiikzffanfläir
im' M Wsanali I)
JW. sozralwissenschaf ' bil
pastrt7'uıl't1ırd/ifn'sc/ae -› Dàhmm/. ` . t/:chf
nu
"i Dümamgw,
_, Dffkufiflmäse
_ * srrußmmle
Wçwmíaziobgixhrrsanaëyse,
-* Due t/ıemamr'/ve
, S31
Pr«
Diskursanal . cír
kann in einig? tdısílršurse
anaó/sis; fm anal I8 d
At
mologischen oder ein an bezogenen, einem [hy _“ disrüunl Ve
werden. je nach dl-82,611? ínfifhodisch-analytisch fetıs/Clı-tPi.stc:.
genden Einträge zu (1iP1narem Hintergrund ka r en „Sinn verstanden
8ruPPen deutlich maåçcrfíscliiedenen Diszipliilzg
vg. hier auch I nwıå diel)iszipli„-
die eınschlagıgen
o er nachfol-
Litera-
turreferenzfin) der Al(ZCn I au f' d em .
)

llßgfin , wob eı. zahlreiche Ri


elnen eren Verstandnis
Ode rr ı› ; ' H

n em zvveı-odefdreifachen
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ursfrırgchun g in ei*
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gegenâtands bezo I1 15 UIS analySC bgt
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eskrlptiv Und/Od a~$S02ııert
- .
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S.Pezıell Kommlııtet I(0mmunikater krıtısch m0tivieDıskı:ırsanalysc
Jfmeınschafren,
Offend.ıchk _ mkamn' u"b er polítisçhe
Ion '" Fgroßen (¬-ner hmchunë
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(W.IC g_ Zeit~ auch 3 u f zahl
sıc _das In teresse von D.15 k Ursanalysen in

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- H andlungsbeteiche
mle- - . ) und nıclıtsprachliche
.

I - .=;" '^:_" _ _
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.. “ r;›1f;*í; ›.eS*r`í“ er er
Diskurswífifie" "" A . - ßci>it“1iåi:i”ro1~eSS<;\deiıíP
ga i - ne Q
Dislølfa tion
- eswird ífl der alS
Diskurses Dlskullfdiaiíiif
auc ats v'On Ifaclau
em,er S°W0hl-.aisilir
Jeden identi dilfch 11%“ auszeıceiner
óvíCfu..tWetk 7-U' de@
s nn
Störung winstabilität
wohnergde definiert.
díslozíert, 315 sie vonFur Laclau
einem ist einerseits
Außen bestimmtiedtat hihi.
iseldeım iıfl spa 6PtS, etwa
twkonßdung we Ktk
mit dc-:r_f\_
färinso ern 1 . h aber stellt Disloıifatzon die Bedingun t,d„S.k Vefbirl der Digpositiv
verneinr.Ošlå:Iíitär dar (Laclau 1990: 29). Das Konzepšlšär Mfg gewinflât 2010/2009) . i
lielškflššn der Identität durch Abgrenzung. Dz`s[0/ration Ståçeine Poncßu ht #4 Biopoliti
D6 nl ermanente Scheitern einer Jeden Identität (ebd “ki „Bi0"M”fc,Wmaly,e --›E1
fiermag Gänze zu erreichen. Andererseits be3ChIe'igt6š filir .„› DiSP¶ítL, Pastsrrulerur
es ' _ . - . ` lg r Mac . -
. . dieses immanente Moment einer Jede 1 'S -› . dıgkursıve
Äzztzon nicht nur , fl dem - Smıregifm
h - “E "'
sondern der Begriff umfasst auc eine externe Eb@ne_ Sie bezieht
sich aufdas Auftreten von Ereignissen
. . oder
. diskursiven
_ Elementen, D-|5posifivanawse
_ Yg
die in einen bestehenden Diskurs nicht ınkorporıert werden kg“ Rahmen die Anaiys
nen. Dies kann zum Scheitern einer Hegemonie führen. [PC] n Praktiken und M:
-›Dı3~›i›ursthearíe -› Hegemeinie -¬› Hegemoníeanalyse --› Heterogenität A Diskutsaflalysen Si
-›Logz'Ä› der Dgfiiërmz undA'quz'1/a/enz nen beschifänkfiíli
I'\ „. .. __ r _ <fis°F°fS$`~h““$$P
_„_„„,___„,. , _ f_ L _*< _:-v * _:-;†_,.._l_„ _~_,_...._k__V„__¬__7gW g äh -r
I I 'Ink-áu -›ı Affbitltıif fifififiıfl *fl *hi
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~›~› "'”"_8"ll(-Ü' W* Ülilfiıııfinıiißı
- .. ~›ı›››ı~›f=†*-"“"1" ff '¬""":'~""~ '*~H«~ı~
§3:~¬~'1°;
M Gänwmfmcumflgg _ ıfigmxt „_ ñınhwuı
__, (1111/08" 5-. mm -nr Iı'ıgvlııı%ifff -Senf =~›3; f ~
.„ fil” `
""'¶**'1'I- íiıltlınıtv

ılıdı -* R'J'“'i'd"x“å'
_ fanyeinlıelt einen (fšqpfäc-_h,_ 5 _.
die An ggfllßifläfllfl btßiifllfilffl

i"“°" °d"f' F°"2“*'°"'*°" lsflflks ı99ı=i= 6').


um ein SC* f“_"kåmnfü. und rflaüv ßcffßclter Paar-
dercn Hilfe eteılıgtewn sich und die Siruaıirm
~ mg aaeflfffizícrclgs;mAn:ı%:ic 'L'ıcsP"ä*3'T“b°'°l'*°h*fi d=-
„ ícrcn (Schcglolf I9 *d ~ E HH: SPI? von lelefongcspıiäçhen
mom“'bt S`ch^'-'gloff folgen C I0 flüfišsßßquenzenz die aufmerk-
Chkcı undvon
samkcıšst-íon anrwortcflßugendc SCCIUCUZ;
Erkennen; Austausch vonldentifikation
B " und De-
Fusse
mQflS[f _ egrußungsanzeichen
ríßßr von Höflichkeítsformeln. Inhaltlich mögen diese Gesprächs-
i fen
n oberflächlich
y phasâcutcnd und Aus
erscheinen. für den weiteren Verlauf der Interaktion
konversatıonsanalytischer Perspelqμ
llsí..
unbe sich aber, wie die Beteiligten die kommunikativen Aufga-
SQs_
IC“
ge H35; Komaktaufnalıme, der Bestimmun cl s ' `
en g es kommunikativen
nis 5 aws sowie der Themenauswahl bewaltıgen. [OG]
t
:ht
...› Konzıersatiansandly-W'
rn Erzählung _» Narration
ılr
1-.
ex 5c|-mol ist eine an der University of Ess
D Ess ex (GB) entstande-
fleı
Von Poststrukturalismus und Psychoanalyse beeinl'lu`sste S chule
Dískursfofschung (orientiert z. B. an Lacan, Derrida oder Fou-
f der
lt) Angestoßen wurde die Essex School in den früh
CQU '
ah n durch die postmarxistischen Theoretiker Laclau und en 1980er
Mouf
J IC
fe (Vgl - insbesondere Laclau/Mouffe 2006/198;; einen Überblick
Z. B. Phillips/Jørgensen 2002: 24-S9› Od“ N°“h°E ?~_°1°*'Ü3
gcbcnh seitdem in enger Verbindung mit dem Postgraduıerten-
sıe Sie t „1de0l0gy and Discourse Analysis« am Department
Studiengang d Universi of Essex. Der Ansatz gründet auf
of Gäefggzâgreteartion der I-Iqelgemonietheorie, wie sie in matxisti-
einer C _ ~ ' ' ff.) entwickelt
schen Ansätzen und insbesondere bei Gramscı (1991
§36 .__:_.___ ,t g s f _: jrnık an 4

worden war. lm Zuge dieser Ncuinrerpretation kam dgwt fg:


des Diskurses eine zentrale Rolle zu (Vgl- H0W21rth ıW„ 1
fiir das bessere Erfassen des Prozesses der (nie vollendet' '°›.›„;:I
kulation und Sedimentierung sozialer und politischer ldrnlfinı
als auch fiir das Verständnis der (SICCS P31'ÜCÜC11) F'ixi„unt"'11ä|hÄ 1 als “Z
,gif li]
lektiven Aufladung von Bedeutungsnetzcfl Ufld den hcgcåund „_
M55 li
Ordnungen, die dadurch gestützt werden. Die the0;cti8ch°"ial,n_
begrifllíchen Innovationen der Essex School haben eine RF“ um
1
t «.«›~,„
terodoxer Analysen von Phänomenen wie Populismus, Naëlthe t M6
mus. Apartheid, grüner Politik usw. hervorgebracht (vg1_ Hı°'11l'„_ ufld
Nurval/Sravrakakis zooo; I-Iowarth/Torfing zoo5;N0nh0fl.°“'1r;}„§ sei'
lm deutschen Sprachraum wurden Ideen der Essex SchO0ıı9°7h)_ ide“
uff/ l
schiedenen Disziplinen aufgenommen und zum Zweck v ın vs.
gemonieanalysen weiterentwickelt. Einzelne Arbeiten li 0“ HQ. „Akt
,. bd
1

zur deutschen Wirtschafispolitik (Nonhoff 2006), zur Tcríšílı Lil


Forschung (I-Ierschinger 2011), zur Hochschulpolitik (Maeßeısmlıs
zum neoliberalen Diskurs (Angermüller 2oo7c) Oder zur K02°l0i, ah"
tiåfih
ierung geokultureller Räume (Glasze 2012) vor. [YS/MN] “Slim-
5Cl'1U
-›Antagom'smu: -› Dis/eursanalyse, postmu/eturalistirche ~¬› Hegmoni turfll
-› Hegemonieanalyse -› Logik -› Logik der Dzferenz und Aåugvalam 6 md]
-› Sıgnıfikant, flottierender -¬› Signiffikant, leerer
:uni
vorg
Ethik des Selbst umfasst ein Set von Praktiken der Selbstbqi vicv
hung, die Foucault in seinen späten Arbeiten untersucht hat kon
deren Gegenstand die ››\l(/ahrheitsspiele im Verhältnis seiner sclbt lnsı
zu sich und der Konstitution seiner selber als Subjekt« (Foucaulí sell
1989b/1984: 13, vgl. 18 f.) sind. Als Ethik begreift er dabei niçhtdm in 4
moralischen Code von Ge- und Verboten, sondern die momlisdm sicl
Problematisierungen, die sich mit diesem Code verbinden. Ein un. licl
trales Konzept der Ethik seiner Selbst ist die Selbstsorge (epiımlm Mc
/ıeautou), die sich als »Kultur seiner selber« in der Antike entwickelte vor
(Foucault 1989c/1984: 53). Sie bestand erstens aus einer Haltung der die
Beobachtung und Achtsamkeit auf sich selbst, seine Begehren und un
Taten, zweitens aus Praktiken der Selbstbeobachtung, der Selbst- Pe
relnlgflflg, der Körperbeherrschung usw. Die Selbstsorge gehtilfi Zı
Konstıturionsmodus über die cartesianische Tradition der Selbst- te
erkenntnis hinaus, weil sie die Praktiken der« Modifikation sßiflfi th
selbst ms Zentrum stellt (Foucault zoo4c/zoo1: 47). In Bcıugwl K
dıe Frage der Wahrheit verschränken sich Selbstsorge ul1fl5°'l° bı
um andere und ve rweisen in dieser Verschränkung zuglfiifih “um b«
hdffcchno-Zeitschriften zu -'
10a/2002.). Der soziologische Feldbegrilàffit-_›,u. 199
auf den Bereich der Dıskursforschung selbst bcıowird
Kontexte der wissenschaftlichen gen. -
,.«›/9
..-›l
etwa die_ institutionellen '_
Wıssensrezeptıon l `
am Beispiel W
intellektueıís- f I
sensprodiıkrıon uncl. _l . _ C1- e
Diskurse in prankmıch .(Angerr}nIull<ä1 zoo'çbı)d odenum dıe K0
._ . n eine-5 pädagogischen an ungse es (horneckfw n.
stıturıo . (1 S rachwissenschaft wird der B eglf
rana _ feı
200;) zu beschreiben. In Cf P
des Feldes u.a. in der SyI1_I2Xd(5ffšUUngsfídíë/Hødell; Drach 19615 _
.Diirscheíd 2010:' 35'105)
' ',m
1 .er. emanDiskursforschung
uistischen 1. Ortfeldtheüriel 3;
gen und A im
' der Pragmatık sowie
in lng _ Buhlers
Zweifcldertheorie U (1982./1934. 79 ulit . Fi'
Ehl'ic h baut die h ur Fünffeldertheorie aus, in der zwisBSS)
h * re
f' k ' 1-_ ragmatiSC Z c en gt
un IlonaSymbolfeld,
Zeigfeld, P Len kfeld, Maifeld. und operativem Feld chf
hl-ch 198621, 2oo7d). Girnth (1996, 2002) und der fi
d
fererıziert wird (E 1
Diskurshistorische Ansatz bestimmen politische Handlun Sf p Ü

(Reisigl zoo7a: 34-35; Reisigl/Wodak 2009/zooıı 90_9I) aå elde;


' h en Perspektive. []Ma/MR]
politolinguistisc S einer btı
' -f Diskurs/øistorisc/rer Ansatz -› Di;/mmemantß z ›
--*Arena -* Dgfirfnz
¬› /I/[af/1; -› Prag-ınotik, Funktionale -=› Sinn -+ Struktur ¬~ \%,.9%la,

Feld der Diskursivität [engl. field of discursioigı] bezeichne


Rahmen der Diskursth eorie von Laclau und Mouffe d33 Terrain t im
des über b ordenden, überdeterminierten Sinns, aus dem hCmm ~_-\ _ı -nı q;-fl_<_

sich Diskurse als spezifische Verfestigungen etablieren (V 1 L


Mouffe 2006/1985: 150-152., 176). Diskurse, die sich als reg 'I aflëlul
Artikulationsfolgen konstituieren, sind demnach stets nå: mlßlße
se und voriı'b e rgehend in der Lage, Bedeutungen zu fixieràfllšlil
- ies
_ - b ondere für die (Durch-)Setzung von zentralen dik
gilt ins es S ursi-
ven Bezugspunkten, d e n so genannten Knotenpunkten odetl teren
Signifi kanten (siehe auch Laclau zooza/1994), Der Grund für d_ıe .
Instabilität liegt darin, dass durch Artikulationen stets a h li
von Uberdeterminierung geprägte Feld der Diskursivitäiıin :asc- bl_
stehen d e Diskurse eindringt und diese immer aufs Neue inP ragt í
stellt. Die unhintergehbare Überdeterminierung und Intsab`l'" ııtaı ,
des Feldes der Diskursivitä t theoretısieren Laclau und Mouffe tW
in Analogie zur fun damen talen Offenheit des Sozialen' Ebenso í
wenig wi e eine
' Gesellschaft das Soziale
- final zu fixieren
. ' vermag, ,
könn en Diskurse
' der Instabılıtat des Feldes der Diskursivitätliin-
.. „ 1

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A , . 1.- ,_ _ _ ' 1" .s -ww. ; - _:
lPı`l'ıI ISI III' l'Il'!›ßl"l\.AF\ı'I\›lV§l

lıalt ifirbıfleri lilšls Ü" U""“i'?~li-ırlılsritt v. 6 5 M .4 ' f.f"i'_


Narr; ›ı~e¬›t«›ı›¬. INN! ““ ”“""* *Mt mr» ıeın.
› -~{r!ıÄ"ıÄıIfıan * UiIÄ*Uf*4"0“f!"f'› P“"l,nmÄ'r - I ~. e
. f>f|'X°""'ünı.r " `“'.f"",flÃ'aını. lrfrrr um nukhr Ü !"""' Mffißi

fgmirıiıtisehı Disltunınılyil _. 11;;/ıurmıw{,„._ pmumfhf

hmlnßfiich' DÜÜUWÜOOFÜO es Díıltunrbmnr. ffnıinıırmln


“dd 1 . Itlmrrxı

ggtll' lmflßlaf- fiäíufflpfficstaltfll wird in unterschiedlichen theo-


fı,m„hcıı ixunrexten ur strukturierte Ensembles von Elememen
micht. (1) Nach der Abweıchungsthese der klassischen Rh
šíbwifd die figurative Rede durch ihren Unterschied in der
dmckswfise von der qnormalen oder natürlichen Rede definkft
WL Barthes ı988b; :lodorov/Ducrot r976l19y2.: 31x). Figuren ha«
bm dabei eine schmuckende, vor allem aber eine petsuasive ifunlu
(1011. Grunclgelegtbeı dem §0PhfSfC11 Gørgias sowie bei Aristoteles,
.'
ff
wurden vorallem in der Spatantılte (Quintilian ıt)1s;/„_ 95 „_ Chu

1
und der Klassik (Fontanıers II977/182.1) ausgreifende "liıxutıoınien
ı

fhctorischer Figuren angefertigt. Romantische 'lheuı-ic“ von \/-im
l!
i
il
über Rousseau bis Nietzsche haben die Gegenthese hervo;g@bm<;h;;;
Die Sprache ist konstitutiv figurativ und ınetaphotisch ('\`orlm0v/
ı-Jani*
Ducw; 1976/1972: 312). Die neuere išhetorilt und die poststrulttu-
ıılistische Debatte betonen die Perlormativitíit rhetorischer lf`igu-
ren, insbesondere der Metapher und der Katachtese, weil sie Rela«
I-'*ålırV;
l tionicrungen produzieren und in der Resignifikation Differenzen
'.5-S herstellen (vgl. Richards 1001/1936; de Man 1989; Posselt 2005). (2%)
¬'›:±=«fi-±. 1ı n%`ifiı*; inder stnıltturalen Semiotilt werden Figuren als Komponenten des
Zticlıcns begriffen. Hjelmslev (19742), der (phonologischen) Aus-
druck und (semantischen) Inhalt unterscheidet, vetortet die Phern«
ils Figuren des Ausdrucks, während er parallel für die Ebene dt
lfillilts die Existenz von lnhaltsfiguren postuliert. Diese operatit
“ilßißrt Grcimas als Seme, wobei er semantische Objekte als kon
* .í?°ä'?1ä„'a°:±*† är; Fååmåfiønen von Semen analysiert (Greimas 1971/1966: 41
Efc .'“°f al ' ' ' @,cl `~h
LSÜ über einem läintiåsxılhtiioišlc gm Fišurtal: tibizeıischnfi Slciie glíiggí
igı
Gmmlunififßfiheišung wird Siıiilizlcd-r kånniiiven Disltursanalyse u
in' ifcfmı Disco . 5
~ urse Analysis aufgegriffen (ÃICH1 10033- 30›1C ... .
„,„nırI2d"t ist. Der Pmgendc
' 'fi ii t -_ 4 hs gi.
a eine :ııglıliiízillie
Tiatâdılıdšhwımfiaiıtliıkf *iq „.1
11

ffililíëh 11';7;dí2;tionen erfahren: S0 undien; däšnquäfir


1004
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Umm - einer lchi'-Crfißlllšcrıh3í›"1i_s„=a-eítıslticltc (Flı:itf{`1gtc: im
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«›/lkr, illakuflver -›/lußerung -* Handlung _› pm „ “mi
..› Slprec/1aÃ't(t/aeorie) -* Zu/eck gmaflk, Funkfiomb He
auf
Handlungsrahmen -»Frame (lntaakriomtbeofie) dit
l
-)HCffSch
sfr, die . ,V Di
bedeutet eine Form der (Vor ' cir
Hegemonıe ' " d Zwan g b efuhta SOndCfn au b ' Inch;

primär auf Autorıtat un vo


s)kultureller, s ,euer lflrı.~
moralischer _ und intellektuell
kannter (alltag d - ı
r
de
em Denken Gmilii;
rung rcsultiCl't _ ››HCgCI'l'lOI1iC« wurde mit 1 er marxist.“fit dil

in den 1920er Jahren zu einem Zentrarbegrfi Sem d _ oc


Begflii darauf
'fileoriebi ldun g. Gramsci reagiert mit die ll CLITOPQ auf \l0
. ıialistische Bewegung in West- und S.. d sir
die so ri , die die Zw mi“.
er
lich e Denk» und Handlungsstrukmfen g des .fh - _
t SOZ1a_hSI-nus l g@3Cå_;_
filurchqm h
schaft durchdringen und so den Effol
G
Staatsstreich wie in Russia d -- . tlemnıç k¬
sozialen Haupıggfuppen P2)le::1rä:t0gLlıc(lii n šnachen.
Omgfiøisie Zid istderbe“c
orherrschaft ' welche diecigrs gr
die kulturelle und intellektuelle V
afgllmentatiit
Position befegfi gt und gegnerischen P ' -
Boden entzieht . Der ideolo gısc . h6 KamPf1SI _
zentraler Bestndt
WC - ..
des Rin gens um Hegemonie ' .
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Allianzen artikulie rt Wer d en konnen
~~ (Gramm _ 1991m

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_ - -- c -- 1 zu _ 9 9 177
des ideologischen Kampfes crltlän; sich auch die lün-
dıskursrhcoretische Prominenz des Begriifs Hcgemonig Nc_
der Critical Discourse Analysis (Fairclough/Chüuhamki 199 )
lllqht diskurstheoretischen Ansätzen in den Cultural Studies (}-1:1]
2004.) arbeitet insbesondere die postrnarxistische Diskurstheofie
ıbtin
von Laclau und lvíouffe mit dem Begriff der Hegemonie. Lada 1
“gen Moufle beschreiben I-Iegernonie als politische Artikulatiorıs fax?
rs .bt
im Zuge deren sich über sogenannte Aquivalenzketten ein §rne`ıS,
VÄμ- gamer Wille verschiedener sozialer Kräfte herausbildet ıšit dbıin
Efung
Ziel, einen gemeinsamen Gegner zu überwinden. Indem sie die
nung
Diskursivität der I-Iegemonie betonen, beseitigen sie die Reste des
etwa ökonomischen Determinisrnus, die sich bei Gramsci noch ausma-
leren
_ sind
chen lassen (über die ökonomische Fundierung der Haupçgm _ I
Pen), und begreifen Hegemonie als wesentlich politisch (Laclalzıl
laber Mouffe 2006/1985; Laclau 2005). Im Anschluss an Laclau/Mouffe
ÜVQS, ist die politische Diskursforschung auch als empirische I-Iegem0_
V Be- nieanalyse vorangetrieben worden (Nonhoff 2006). [MN]
Unis. „/fquívalenz -*Artikulation -› Diskursanalyse, Kritische -› E,-,ex School
„ Hggemonieana/yse -› Herrschafi -› Identität _› jdmlogz-6
'e
Hegemonieanalyse ist eine Form der Diskursanalyse, welehe dar-
aufgbzielt, hegemoniale Formierungen einerseits und die Prozesse,
die diese Formierungen heivorbringen, andererseits darzustellen.
Die protorypische Fragestellung von Hegemonieanalysen ist, wie
nicht eine bestimmte Formation gesellschaftlichen Sinns oder Wissens
aner- vofherrschend und in dem Sinne alternativlos werden konnte, als
den jeweiligen Alternativen ohne großen argumentativen Aufwand
mscis djc Verständlichkeit, die Machbarkeit, die Ernsthaftigkeit und/
:chen oder die normative Vertretbarkeit abgesprochen werden können.
dass Wesentliche theoretische Bezugspunkte für Hegemonieanalysen
rrger- sind die Hegemonietheorie Gramscis (1991 ff.) und, darauf aufbau-
íesell- end, die I-legemonietheorie von Laclau und Mouffe (insbesondere
:incn Laclau/Mouffe 2006/1985; Laclau 1990, 2005). Diese theoretischen
:iden Grundlagen fließen über verschiedene Disziplinen hinweg in Dis-
mach kiirsanalysen ein (z. B. Angermüller 2004; Glasze 2007; Herschin-
igene gcr zoıi; Maeße 2010; Mattissek 2008; Nonhoff 2006; Wullwebeı
tiven zoro). Am ausführlichsten wurde eine Methodik der l-legemonie
ıdtcil analyse von Nonhoff (2001; 2006, 2007a, zoıob/2008) entworfen
i und Sie zielt zum einen -- in Anlehnung an Laclau und Mouffe - darat
:r Cliff Rb, die hegemoniale Strategie von Diskursen zu rekonsttuierei
s a c „";:'â“Mn›«
c . H* fh der spezifischen '
1 so c + t nsbcmndcrc
nec „wir“ und »dit andçrcnfšıluhg
und fragt dabei áäumen (Z~ B* ficdcncf politischer F01-dem und
von disk.u§5'W.:nak,1zieruflS Ycrsfi.: 1-derung, die das Allggmci “gm
nach der Äquw ) hegcmomalfi 0 anderen untersucht sie 11° äl-
durch eine (dann räsentiCff~ zum rvorbringung von he 3 welch"
r Fvfdffungcn rape-weílfi an der H3 m ekehrt durch sigcmünk“
_ iskurskmılitlonrínbfrtciligt sind (UH U g C gestüflt
I hirnııfifüllgc . .
\«~:iden,). lMNJ _ ~ -›DeumrıS1"4"'”'Pf"' D”l0k““°" “Er
_ _. »mr
' ` ra/:nz -*Ä"“'(,u./(man ie -' /~0gi'f der Dzflèfmz und Aq"i"“[fnz
~S1'/Janqlm
-'* Fbrdemflš' åH(gmg,l
.rldff -" fg” Äfikant, leerer -*SUM
-› Sıígrırfikarzn flomerf
. ' r/Jermmeu :ik
Herme neutık -› Dıskur
dgmination, mie; frz dom'
Herrschaft lfingl- auf/„my ' '
\ J '1 'm Allgemeinen
maímke, fffifflgßcziehung,
1 I: 1 als ınstıtutıonalısıerte,
bei der eine _ asYH1-
hohe Wahrscheinlichkeit
metrische sozı C
b est h I, d 35s einem Befehl Gehorsam entgôgfingebmcht wird (Vgl-
We bcer 20 o9/1922.
' _ ~ 28f).
' Entfipfechend gehenbefolgte
-~b1' her-weise aus He"SChafiSSYSre
Entscheid
men kollektiv bindende. und Išë) Die klassische Herrschafislšll
gen hervor (vgl. Leggewıe
h n der1995- ' _
Unvermeıdbarkeıt . von H errschaft und
0'
Zíologlc Webers ge “fo d n Funktion aus; zudem denkt Weber
V011 ihrer Ofdnungssmcfcfi e l staatliche Herrschaft. Als le iti
Herrschaft
k t ímdwesenfhc
ñnàetr(%;å)e:V2OO9/1922: md Die
ir sie au grun
124). 3/dn Webersche
Charisma › Herrschaftssozıologie
Tradition oder_ lag?-

ist vielfach kritisiert worden: So stellt der Anarchısmus sowohl die


Unvermeidbarkeit wie auch die Legitimität iron Herrschaft grund.
sätzlich in Frage (vgl. zu jüngeren Diskussıonen l\/lumlten 2005;
Simmons zoor). Bei Man: und Engels (1959/1848) wird Herrschaft
weniger staats- oder institutionenzentriert verstanden als vielmehr
im Wesentlichen als Klassenherrschaft und somit konflikttheore-
tisch gedacht. Diese konflikttheoretische Lesart von Herrschaft
zeichnet auch die Krıtısc
' ` h e Theorie` aus, dıe
' aber neben der oko-
"
nomıschen Klassenperspektive vo ll
r a em politische und kulturelle
f\$PCl_“@ V0" H@ffSChflfi h@l'V0rl"ıCbt; zudem weist sie angesichts der
kFotalıtarismen
_ des zo - lah rhunderts darauf hin, dass Herrschafl
emeswegs nur als legitime H
Horkheım. /Ad eârsc haft gedacht werden dürfe. lvål',
forschung :vrírd Ã?? 2003/_1?44, lmbusch 2010: I78-180). D1Sl<U“
en ÜXPÜZII als Erforschung von Herrschaftsbf'
__*
ERENZ UND ÄQUlg§'Ai.ENz
g!Ff',g_, ~ _ e
M ni“ . .
Ohtikmachenı) .
und Institutionener (wie d 3;;
f N bøífcn'
_ Medien)
P ~ verweist , d~
aıu fuhren _ er Staa _
im rip'-' dıe.~ ISS
- e 9 Diskurse_ und P1-akt-k
_ 1 en › zu
etablierte
probl so 2-.l(?poh_
~ t'd'^°
i fiflflmi/fifhalrn ' r sozialen Lo 14 ~- e
A :liche tikulation erlzilftiken und Digık ermoišlicht es, henatısıeffin.
lie i7iff:[;vitäten, P ) UZ/AZ] s urse zu kritisicrengfimoniale
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› Suhl:aftb 20071 137'140 `
mentaríon -›Argumentari0„,mmm_ (GlYH0sl
ac Hfiw ._-0 .

IL /)Ä4μi'ı.íı1:35” A Dıfifermz --› Dıslo/ration --› Essex Schaaf _, H


_ “__Wk#0níMflab,_„ _-› [nfirmz -› Lagık der Dáfirenz undÄq:í:nl::;,
ie t f nf; z
uvI

T' :šíííte 'ff renz und Äquivalenz b - .


Logik derdpbifikurstheorie von Laclau utíısâhšägnglfi der Heg@_
"'7'¦'f.|F(D
A mania» uållcgendcn Mechanismen der diskursivu C (2°°§/1935)
tlífi årâfr Entitäten. Ausgangspunkt der Etablieefn K0nSt.lt.uti°n
P0lit1_5__t:n und Zusammenschlüsse ist demnachmflg pcšlmscher
dnflfa' .. . . . _ QS Qsteh

leer Vielzahl
eıgıächst keine gfundsfftzllch fllffcffifller
G em einsaml-reiten Partıkularinteressen
aufweisen. Das Ehmge› e
1" - '
Sicverbındet, ıånk _ Ü OHdass sie alle unerf"l ~- -
uıltg Anspruche tnnerhal
' is ursıv n tfniıni tas» _
llffgcmomalene
. _,en mit der bcsfelc ¬ senttinen Idıtkcr »Mangelm
is ursiven den
Ord nung
die Partıkularınteress
b'ldet die ilriehleder für '/„usammcnschlüsse mit ande-
verbinden, 1. Id _
kularinteressen. ii em sich einzelne Partikularinteressen
ren P21“ _ -, _
zu einem gemeinsamen 1 fvlfbf Zflfflmfneflfinden, wandeln sie sich
'
wn isolierten Eınzelintcressen
l _ zu aquıvalenten populären Interes-
I
sen (Laclau v S: ¬'4l.). Durch den Zusammenschluss wird eine
„OO
mmgonistische Grenze konstituiert, die das Soziale in ein aqu1va_
[cms »Innem und ein grundsätzlich anderes ››Außen« spaltet, Die
Artikulation politischer Interessen ist damit durch ein Spannungs-
verhältnis gekennzeichnet: Auf der einen Seite stehen die einzelnen
Partialinteressen, welche durch grundlegende Differenz gekenn-
zeichnet sind, auf der anderen Seite deren gemeinsame Abgrenzung
gegenüber einem »Außen«, welches die unterschiedlichen Interes-
sen eint, in einer Äquivalenzbeziehung installiert und dadurch die
gemeinsamc Artikulation popu lärer Forderungen ermöglicht (La-
de" 1002-2fI994= 71 E). [AM]
"A'l“'l«'flf012 -* Dıflerenz -* Ersex School

l°9lSChe Funktion -› Sprachfiınkrion (SPL)

I im
__ »V _. . ' ' †'1-'-rr '==ı-*V ^--ß--les:-e-«f "'¬-t:ff'*' „_ '¬~†

F einer
i iDi_sziplin,
der Fiırıeherinrten und F0“
lm ,Rahmen des Forschungsproaesscı konıtimim ._
terliegcn F0 l g lich einer laufenden Rcdchmtıon und Vt-„›;h¦mdL „_ l.

lung. [nov]
~- I":/ımigm/›l›tr der Kiimrriunıknıiriıı ef .lrırfmktian 1 Krıntrırl M-e .Sırummn
:&M~'f'-*›"-_~4fi=OI='9

Shlfter - I)n;ı:ı'.t 1

Signifikant lSynonym: Ausdruck. Form; cngl. :igıııfin-; f;-,__ H-gm t


fiımr] meint im dyadischen (zwcipøligcfll 7«ClCl1Cfl.m0dcll das B;
zeichnende (die Ausdrucksseite) eines Zeichens. welches ster, mii
. . d Bezeichnetes (die lnhaltsscitc) vcfwcisn (U
ein Signifikat o er
Nach Saussures (1967/1916) Semiologie ist dit Relation ıwischtriı .
dem Signifikanten und dem Signifıkat arbiträr. Die Bedcutungd
“' ' `
bignıhkanten ' d es halb nicht durch das Signifikat bestimmt. so:_
ist 'i
ä-*ê
&E
Rnir-Ä-~-.Q
dern durch die Differenz zu anderen Signifikanten. In der Untmm
chung von ›› My then des Alltags« oder der ››Konnotation§5P,achü
-P

il
nach Barthes (2003/1957) werden Verkettungen semiolgggschc fl

Zeichensysteme in einem sekundären System selbst zum Signiñt 4

kanten. (2) Peirc


' e' (1974/1932) triadisches Zeichenmodell . unter:
scheidet zwischen indexikalischer, ikonischcr * und
' symbohschü
_. t
Fun k non.
- Beim Index oder Anzeichen ergibt sich das Verhaltnis ;
'
zwischen ' '
Signifikanten un cl S'ignı`fikat durch gleichzeitiges Aufng *
ten ( Z. B . Rauch als Verweis auf Feuer). Bei einem lkon besteht ein
Ähnlichkeitsverhältnis (z. B. ein ähnliches Abbild eines Gegenstım.
d es) . B ei'm S ymbol besteht eine konventionalisiette und gelernt;
Verbindung (z. B. Sprachzeichen). lm Rahmen dieses Modells tm.
tersucht Eco (1972/1962) mit Blick
- auf den oder die lntetpretln die
konnotative Bedeutung. (3) Derridas (1988) poststrtikturalistische
These besagt, dass Signilikanten in einem endlosen Spiel aufeiıt.
ander verweisen und das Signihkat immer abwesend bleibt. lYPl
-› Ar/øítrarität -› Dekonsrrukriorı -› dıflërant'e -+ Dıflerrnz
--› [Dis/eursarialysc, itruktumlc -rparole -› Phanozmmsmus
-¬› .S`ı'hrifi(lit'/.1/eeit) -* Semiologic ~¬~ Semiotilt ~¬› Signifikam, flattierendrr
-› .5`ignı'fı`/eıifit, leerer -* Signıfi/eat -› Spur -› Stimme -¬› Struktur
-› Strukturali'smııs -› Supplement -* Syntbronie -~ Tiefmsrruktur -' Wert
f~* Wieder/iolurıg

Signifikant, flottierender [englfloaring sigmfier;


. ftı.signıfir1flfll”"
. Koma. -

trmrl bezeichnet einen Signifikanten, der in verschiedenen

"fs
5
§1*
nıåfllv -ii lrntiıμ 1; K/*rr 1-“-i;_""°_'†"›J`¬""' *"' '
rfiiwhc Bedeututıgen anne tuen kann und dn“ . h
, ür“ 1;“ unteßıåın isıt. Der Bıcgfifl wurde ıunichıt iiı der stmkn:;:.„
Ü›1l.g~ı.t dtumnßfívsic von l.évıq~5ıı~:ıiiu i(lMauuIl.èvı-bıraμu ıüımlıgäoz
An;bfi7P_* t und du,re'.l\ l)crrıd._i lvıtšfıåle/1907: 441“ r-,~|d1|a|'“'u.fl_
rg) sçpfiß_ für
_ lfvi -_Strauss bleibt__ im Den- 1 da das Plıšinemen des
ütıan
Andfmmlılš
. ıe
nicht nur`” auf '=i"_l5° 5'g'"m“'"°" b“°h'°*'“k "dflfi F
__ .d fur das Lentrıım jedes sprachlichenum Sym-m_,_
0
Søíçnnliflgênfließt neben theoretischen Ansäue
_ H_ ' - ' n ' von
Darß” d \)(ı';f
I ge nstein in cl.ıe egettıctuetheorıe derl-ıcan.
Emu 7
J::g~,u_ Akh,_,_;l;rfin""Hic, wird der flomerencle Sıgnıfikım entweder ~
ss e - untcrdcmrmiıiieırt
Schfloodcr ' betrachtet, wodurch er eine 1.0616.-
als
'13 auf
übßf' dem ihn konstituierenden Dıffetenzsystem eıfihrt und
t. (,) sung von artic|| in unterschıedlıclıen Dıskursen fixiert werden
icht“ dıhfr nllfclzgcnsatz zum leeren Signıfikanten lcann der flottierende
g (lg llııit einer Gesellschaft nicht repräsentieren (Laclau 10011:
S011. dic lfl
erm Laila u 2005)-
k vn[EH/RS] .
__, d!¶;,.a„„ -.› Dıfiërcnz -› Dıskursanabrsc.
ich-C1 __, pfßorıíeffß gmx Schaaf _» Hegemonie -› Phonozentrismtıs -› Pmxmı
tchq. Nimm . _ _ . _
I _ __, Sıgmfikam _› Sıg~iıı_fikant, leerer -› Sxrınko-mranz
;nifi- í, 51-bnfif/fšíieäi fiå Supplement -› Vñederholung
J ur
-¬› _
Fifty.
cher
51' i er; frz. .ti ı` am vide] be«
ltnis gignifikanıt, Ieešefnlšälåä;Z1pc?l,1n<-rgnellıdeutjges ggiáínifilcat, tla er
Ftre- zeichnet e1I1Cfl_ Gleiten des Signifikats unter den Signifikan-
rein durch das. bestan chen Bedeutung geleert wurde. Unter Riick-
mn. tcn von eıner SPCZ h Ps choanalysc (Lacan 19865./1966) spielt
.H auf die LacanSC F , 1 zent;-al; Rolle, da die Repräsentation
ITIIIC
511,1 der Essex Schoo hfilclçen leeren Signifikaııten herausragendes
un-
des Mlgemfiíflcn durc - ist (Laclau zooza). Einerseits ist der
die
Merkmal einer l_-legßmonıšlement in einem Signifikationssystcmz
:che
ein- Signifikaflf ein dlfçercfltes (fe artikularen F0tfd@f““g°“~ die das
›1 andererseits fepfäsçmıçrt er I hlılzri Durch das Zıısammenfühfšn
Ajlgcmeine zu artıktılıeren Eilåheit der Gesellschaft __ die HC.,

dieser Elcmcnllí icleflllešršršigılífikant die unmögliche' Mšviíífnåâ


°m°"i° " ste . f Laclau/Ziåek 2000: 192 ~
liiille der Gemeınschaft« (Butler/
_ ZU rcpmsentıeren,
. - das Allgemeıne .. ~ - hnQtwcndlgêf'
1 er (Laclau
dieses Ansinnen, . ifikant letztlıc C
. - eıbt cler 518"
weısc scheıtern muss, bl
1996; Nonhoff 2001)« [EH] S. ifikam _., 5,'gm]ı`leanr.
Yat- ¬~Hf.§fflıanı'r *°* Hfgfmyníeanalyx _, lg"
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Slgnifikıt lSynonYm.d?sí:g:_í” (zwcipougc-n) Zcichc gyi'
_„.,:g,„fi4fl meint šmd:sY2uı_ch ein Zeichen Bezeichnete. Dim l stßfl“
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SUICS bezeichneter Gegenstand oder das ia
allcrdmgs 'uf Ä C S zu fassen; das Signífikat ist vielmehr di:r°l1z„b_ sefll”
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dm.Stclhmg ' Der Komplcmentarbcstan
_ _ - ßcıeıchnendes.
' I ntetmoes Sıgmfikamäflslsßt
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Sygtt
W51-1.6
ßífl Slåmfikam bzw' - S antik und Konstr k ' rmlnoılåä l
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. der kognıtıvcn
- Cm u U0ns
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~ -fiıats <1em <1es K0nzept3(Ta'n1
(ik, entsprıcht der Begrıff des Sıgnı
51011

2: 38-44% K0Ü_Z°P[f haben


_ eme komplexere
9 ., _ . ınnere Stfllktur,Ylo;. -a Wäh
nach diskurslınguıstıschím Veıåtñiídınänıån Sprachgebmuchdä ßcdf
Reel
nkreten sozialen .Settings fffaus etwa durch Frames
griff
(Ziem zoo8a) erfasst werden konnen. [YP/MN/AZ] 9
tuflß
_„,A,4,m„„„ __» A,-biımrirär -› Binarítär -* Dirıc:/ıronie -› D;fi[„.mz
Ord
-› Dıklrursanflyse, :tra/erurale -¬› Frame (Kognrtzomt/uoríe) -› pmmb kurs
5„„„„„',(. ¬› [(„m-mı›ériomgrammarı°›ê -› Konzept -› Semantik ¬ gem“
_» Sımiorik -* 5'z'gn{`fiÄ'anr -' W/ert In Cl
deu!
mul“.
Sinn ist ein zentraler Begriff der Sozial-, Kultur- und Gcistcwk
ZUS3
scnschaften, der im Zuge der methoclologischen Bcgründ ' P
der Geisteswissenschaften als sinnverstehende Wissenschalllmcg pa-
Disl
im 19. Jahrhundert systematisch Verwendung findet. In Husmfi 1
Phänomenologie. die für die \X/eiterentwicklung des Siımbcgfigs 9 cp-_. ¬~
lich«
prägnant ist, bezeichnet Sinn den gesamten Bereich »intenfigm S0 s
Wie
ler Erlebnisse« (1977/1912-1929: §85, 88), womit die subjcktiwrç ll

ter E
Erfahrung von idealen Objekten bzw. kollektiven Bedeutungm lt?
:pn
(vgl. 1996/1936) gemeint ist. In den Sozialwissenschaften ist dieser 3
ba
Sinnbegriff insbesondere von Schütz und Luckmann weiterem.
wen
wickelt worden (vgl. Schütz 1932; Schütz/Luckmann 1979), wobei
Sınn nicht mehr primär als Bewusstseinsvorgang begriffen wird, -+5
sondern als Ergebnis von anzeigenden Handlungen die in inter- --»ra
aıqrvmb .rtoınmunı-ı„~tıven Typısıerungsvorgangen
-- ›~ ' sedimenticn -+1,
d hl_2\šl_ «ir
un sc re ich ınstıtutıonalısıert werden. Neben phänomcnols
gisch-kommuníkationstheoretischerı sind vor allem differenzthc- Sim
oretısche Sınnbegriffe für diskursanalytische Unrerguglmn n von z mir.
. E'
Bcd°““"18~ 50 entwickelt Derrıda in Auseinandersetzung mit dem 2 den
phänomenologischen Sinnbegriff das Korıze t der Iterabilität mi' l
dem Sınnphanomene
- .. g P › „' Bin
als Korrelat des ››\Wied@fh01ung$vcfmögcn$'
200351 73) verstanden werden. Laclau schließt an diøv ' im