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Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit

Christoph Mitterhofer

Zimmer Nr. | Stanza n. 114 - im Hause -

Sachbearbeiter | Incaricato
Lukas Elsler
z.K.
lukas.elsler@gemeinde.meran.bz.it
Tel. 0473 250 108 Fax 0473 250 122 Generalsekretariat
Prot.-Nr. | N. prot. - im Hause -
04/12/2018

Antwort auf Anfrage „Pflaster Brunnenplatz“ vom 13.11.2018 – Prot. Nr. 0080868

Sehr geehrter Herr Mitterhofer,

in der Antwort auf Ihre Anfrage vom 27.12.2018 zu den Pflasterarbeiten am Brunnenplatz wurde zur
Versiegelung des Pflasters mit einem neu entwickelten Kunstharz bereits Folgendes festgehalten:
„Die Erneuerung des Belags war deswegen erforderlich, da die reine „in Sandbett-Verlegung“ den Reib-
und Bremslasten vor allem des Schwerverkehrs nicht gewachsen war. Eine Alternative zur Kunstharz-
Versiegelung wäre das Fugenschlämmen mittels Sand-Zementgemisch gewesen. Diese Technik hat
allerdings den Nachteil, keine Elastizität aufzuweisen und wird infolgedessen bei starken
Temperaturschwankungen schnell brüchig. Das Sand-Kunstharzgemisch soll laut neuesten Erkenntnissen
auch elastisch genug sein.“
Anmerkung: Der Zusatz „laut neuesten Erfahrungen“ war wichtig, da mit der neuen Technik noch keine
Langzeiterfahrungen vorliegen und auch keine Erfahrung mit den speziellen Verarbeitungsverfahren
besteht. Vor allem im direkten Vergleich mit den Arbeiten am Theaterplatz ist anzunehmen, dass die
Tagestemperaturen bei den Arbeiten am Brunnenplatz nicht ideal waren. Das wäre eine mögliche
Erklärung, denn am Theaterplatz herrschen ähnliche Verkehrsbedingungen wie am Brunnenplatz vor.
Dieser wurde jedoch im April/Mai 2017, also bei deutlich höheren Temperaturen versiegelt.

Bezüglich der im Betreff genannten Anfrage ergeht folgende Antwort:


1. Der Pflasterstein wurde vermutlich durch ein schweres Fahrzeug weggesprengt. Durch
verschiedene Straßenarbeiten musste die Stadtverwaltung in den letzten Monaten deutlich mehr
Verkehr über die Schennastraße umleiten, was natürlich auch eine deutlich höhere Belastung für
die Straße bzw. den Platz darstellt. Die Belastung, welche die Räder speziell in Kurven auf den
Belag aufbringen, ist gerade bei schweren Fahrzeugen enorm. Ein einziger großer LKW belastet
den Straßenbelag Schätzungen zufolge ungefähr gleich viel wie ca. 40.000 PKW.
2. Die Gemeinde ist gegen solche und ähnliche Schäden versichert.
3. Der Vorschlag einer zwischenzeitlichen Asphaltierung wurde bereits intern diskutiert. Eine
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Entscheidung diesbezüglich ist noch nicht gefallen.
4. Das Ausbringen des Kunstharzes war kein von der Pflasterung getrennter Arbeitsschritt. Es liegt
daher kein Betrag speziell für „die Ausbringung des Harzes“ vor. Die Gesamtkosten der
Pflasterarbeiten wurden Ihnen bereits in der letzten Antwort mitgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen

Paul Rösch
Bürgermeister

(digital unterzeichnet)

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