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Aus dem Markt

Ausgabe 1/2010

ponder-Armband, welches initial ein Funk- Timer für die Gesamtaufenthaltszeit in der Behandlungskabine sendet der Transpon-
signal an den Reader im Triage-Bereich ab- Notaufnahme und der Countdown zur der am Schlüssel des Arztes seine Anwe-
gibt, das die Patienten eindeutig identifi- Zweiteinschätzung läuft weiter. Das Pfle- senheit in der Behandlungskabine, in wel-
ziert. In diesem Augenblick werden auto- gepersonal der Notaufnahme zieht die Pa- cher bereits die Patientin wartet. Das Pa-
matisch unterschiedliche Timer gestartet: tienten am Dashboard auf den geplanten tientensymbol in diesem Behandlungsraum
Timer für die Zeit seit Anlegen des Trans- gynäkologischen Behandlungsraum und ändert sich automatisch in ein „Arzt-Sym-
ponders, Countdown der Zeit bis zur not- reserviert ihn auf diese Weise. Die Res- bol“, welches signalisiert, dass die Patienttin
wendigen Zweiteinschätzung, Timer für die source „Gyn-Behandlungsraum“ ist im Res- nun in ärztlicher Behandlung ist. Der Tria-
Verweildauer im Triage-Büro. Die Patien- sourcenmanagement-System geblockt. Die ge-Timer wird gestoppt. Im Ressourcenka-
tin wird in den Wartebereich der Notauf- Patientin wird kurz danach in die gynä- lender wird in der Spalte des gynäkologi-
nahme gebeten und verlässt das Triage- kologische Behandlungskabine gerufen, schen Behandlungsraumes eine Termin-
Büro. Der Reader an der Tür des Triage- das Patientensymbol ändert sich auf dem spur neben den Leistungsblock der ge-
Bereiches meldet das Transpondersignal Dashboard derart, dass jedem Mitarbeiter planten, gynäkologischen Untersuchung
der Patientin, kurz danach der Reader im klar ersichtlich wird, dass die Patientin nun eingetragen. Die Zeit bis zur notwendigen
Wartebereich. Das Multiressourcenmana- in der Behandlungskabine anwesend ist – Zweiteinschätzung war noch nicht erreicht
gement-System interpretiert, dass die Pa- der Reader im gynäkologischen Behand- – der Prozess ist „in time“. Die Zeit von der
tientin den Triagebereich verlassen hat und lungsraum hat das Kommen der Patientin Ersteinschätzung der Patientin bis zum Ein-
sich nun im Wartebereich aufhält. Das Pa- automatisch gemeldet. Im Ressourcenma- treffen des zuständigen Arztes wird ge-
tientensymbol in der Kalenderübersicht und nagement-System erscheint die Prozess- speichert und ist von der Leitung der Not-
auf dem Dashboard wird automatisch vom spur neben dem geplanten Leistungsblock aufnahme oder dem Qualitätsbeauftragten
Triage-Bereich in den Wartebereich um- „Befundung Gynäkologie“. Der Gynäkolo- einsehbar. Der Gynäkologe führt eine Ul-
gesetzt. Im Kalender wird eine „Prozess- ge wurde bereits vom Pflegepersonal nach traschalluntersuchug durch und dokumen-
spur“ von 3 Minuten in der Ressource der Ersteinschätzung gerufen. Diese Infor- tiert den Befund im Klinikinformationssys-
„Triage-Bereich“ aufgezeichnet und ge- mation wird über einen Fingertouch auf tem. Auf dem Dashboard wird das Eintref-
speichert, auf dem Dashboard wird der Ti- dem Touchscreen als Kennzeichen „Konsil fen des neuen Befundes als Symbol sichtbar,
mer für den Aufenthalt in den neuen abgerufen“ verdeutlicht. Beim Eintreffen der Befund kann über Fingertouch über
Räumlichkeiten auf „0“ zurückgesetzt, der des Gynäkologen in der gynäkologischen das Dashboard eingesehen werden ...

Unternehmensprofil

Leistungsstarke Entwicklungen für SAP i.s.h.med


Frank Kempf ist der Inhaber eines seit 1950 MedControlling und OP-Statistiken. fähige Angebote
bestehenden Familienbetriebes, der ● Perfomanceoptimierungen an Standard- und eine schnel-
heute ein Mischbetrieb aus den Sparten Code im Bereich IS-H. le Verfügbarkeit
Softwareentwicklung und einer Textil- ● Klinischer Arbeitsplatz (KLAP) und klinischer der Leistungen
manufaktur mit Standort Baden ist. Auftrag (KLAU) Kundenerweiterungen. auch für kleinste
● HL7/HCM-Nachrichtensteuerung Kundenprojekte.
Die Softwareentwicklung setzt sich aus ● Schnittstellen von IS-H zu SAP MM/FI.
Software für SAP i.s.h.med und einer Open- Für 2010 stehen,
Source-Portalentwicklung für SAP Busi- Produkte in Zusammenarbeit nach Aussage des
ness Server Pages zusammen. Der ehema- mit Kliniken Firmeninhabers, die
lige SAP-Entwickler hat sich seit 2004 auf Themen Expansion Frank Kempf
den Bereich Krankenhaus-IT spezialisiert. Aus der langjährigen Zusammenarbeit mit von PMD-Dienst- 2112 portals.com

Hier verbindet ihn eine enge Kooperati- den Gesundheitszentren des Rhein-Neckar- leistungen, Archivierung und Business Wa-
on mit einem Krankenhausverbund im Kreises sind fertige Produkte entstanden: rehousing im Vordergrund der Aktivitäten.
Rhein-Neckar-Kreis (Kapazität 1.200 Bet- ● OPS- und Diagnosen-Kollektor zum Ab-
ten), für den seit 2004 eine fortlaufende Ent- gleich von OPS-Ziffern aus PMDs oder 2112portals.com
wicklung mit Schwerpunkt Medizincontrol- anderen Quellen mit IS-H. Frank Kempf
ling und klinische Dokumentation erfolgt. ● PMD-Dokumentlösungen für die Berei- Rettigheimer Str. 30,
che Dialyse-, Intensiv- und Blutdoku- 76684 Östringen
Auszug aus dem mentation. www.2112portals.com
Dienstleistungskatalog ● Verschiedene Statistikauswertungen im
Bereich OP-Statistik, Geburtsrisiken und
● Schwerpunkt: parametrierbare medizini- Qualitätssicherung. Günstige Kosten-
sche Dokumentation (PMD). strukturen und hohe Flexibilität ermög-
● Individuelle Programmierung im Bereich lichen dem Unternehmen konkurrenz-

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