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SIA B

Wandlerstromversorgtes Überstrom & Erdfehler Schutzrelais

Benutzerhandbuch

DE_DE_SIA_MANU_SIAB_R001.Docx
1. EMPFANG, HANDHABUNG & INSTALLATION .............................................................................5
1.1. Auspacken ........................................................................................................................................5
1.2. Empfang des Relais .........................................................................................................................5
1.3. Handhabung elektronisches Equipment .......................................................................................5
1.4. Installation, Inbetriebnahme und Service .....................................................................................6
1.5. Lagerung ...........................................................................................................................................6
1.6. Entsorgung .......................................................................................................................................6
2. ABMESSUNGS- UND ANSCHLUSSDIAGRAM ..............................................................................7
2.1. Frontal Ansicht.................................................................................................................................7
2.2. Gehäuse Abmessung ......................................................................................................................8
2.3. Anschluss Diagramm ......................................................................................................................9
2.4. Klemmen ...........................................................................................................................................10
3. BESCHREIBUNG ..............................................................................................................................11
3.1. Einleitung ..........................................................................................................................................11
3.2. Beschreibung Schutzgerät .............................................................................................................11
3.3. Funktionsdiagramm ........................................................................................................................13
3.4. Auswahl und Bestellung .................................................................................................................14
3.5. Spezifische Stromwandler ..............................................................................................................15
4. TEST WICKLUNG .............................................................................................................................19
5. SCHUTZFUNKTIONEN .....................................................................................................................20
5.1. ANSI 50. Unabhängiger Phasenüberstromzeitschutz ..................................................................20
5.2. ANSI 50/51. Abhängiger / Unabhängiger Überstromzeitschutz ..................................................20
5.3. ANSI 50N. Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz ....................................................................21
5.4. ANSI 50/51N. Abhängiger / Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz ........................................22
5.5. Auslöseblockade für Schaltergeräte .............................................................................................22
5.6. ANSI 49. Thermisches Abbild .........................................................................................................23
5.7. Externe Auslösung ..........................................................................................................................26
5.8. Allgemeine Einstellungen ...............................................................................................................26
5.9. Parametersätze ................................................................................................................................27
5.10. IEC60255-151 Kurven ......................................................................................................................27
5.11. ANSI-IEEE Kurve ..............................................................................................................................32
6. ÜBERWACHUNG UND CONTROLLE .............................................................................................36
6.1. Messungen .......................................................................................................................................36
6.2. Status und Ereignisse .....................................................................................................................36
6.3. Fehler Reports..................................................................................................................................40
6.4. Datum und Uhrzeit durch Echtzeituhr(RTC) .................................................................................41
6.5. Selbstdiagnose ................................................................................................................................41
6.6. Kommandos .....................................................................................................................................42
6.7. Test Menü .........................................................................................................................................42
6.8. Hilfsspannungsversorgung ............................................................................................................42

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6.8.1. Wandlerstromversorgtes Relais mit Speizellen Stromwandlern .......................................43
6.8.2. 230 Vac oder 110 Vac, 50/60 Hz Hilfsspannungsversorgung .............................................43
6.8.3. 24 Vdc Hilfsspannugsversorgung .........................................................................................43
6.8.4. Batterieversorgung: 5 V, via KITCOM adapter .....................................................................43
6.9. Öffnungsmechanismus: Schlagspule ...........................................................................................44
6.10. Hochlaufzeit des Schutzgeräts. Auslösezeit während der Hochlaufphase. ..............................46
7. TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN UND STANDARDS .................................................................48
7.1. Technische Spezifikationen............................................................................................................48
7.2. Thermischer Wiederstand...............................................................................................................50
7.3. Standards .........................................................................................................................................51
8. KOMMUNIKATION UND HMI ...........................................................................................................54
8.1. Front Kommunikation: USB ............................................................................................................54
8.2. Anzeigen ...........................................................................................................................................54
8.3. LCD und Tastenfeld .........................................................................................................................55
8.4. SICom Kommunikations Programm ..............................................................................................55
8.4.1. Installation der SICom Software ............................................................................................56
8.5. Einstellung der Session: Passwort und Zugriffslevel .................................................................57
8.6. Menüs................................................................................................................................................58
8.6.1. Standby Anzeige .....................................................................................................................58
8.6.2. Hauptmenü ..............................................................................................................................58
8.6.3. Menü Datum/Uhrzeit ...............................................................................................................59
8.6.4. Version .....................................................................................................................................59
8.6.5. Kommunikationparameter .....................................................................................................59
8.6.6. Kontrast ...................................................................................................................................59
8.6.7. Fehlerreport .............................................................................................................................60
8.6.8. Test Menü ................................................................................................................................61
8.6.9. Funktionsmenü .......................................................................................................................63
8.6.10. Menü Messung ........................................................................................................................64
8.6.11. Menü Status .............................................................................................................................65
8.6.12. Menü Einstellungen ................................................................................................................72
8.6.13. Menü Ereignisse......................................................................................................................81
8.6.14. Menü Befehle ...........................................................................................................................83
8.6.15. Menü Fehlerbericht .................................................................................................................84
9. MODBUS RTU PROTOKOLL ...........................................................................................................85
9.1. ModBus packaged Format ..............................................................................................................86
9.2. Funktion codes ................................................................................................................................86
9.3. Ausnahmen und Fehlerantworten..................................................................................................87
9.4. Data type ...........................................................................................................................................87
9.5. Speichermapping des SIA-B...........................................................................................................88
9.6. Mapping Befehle ..............................................................................................................................92

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9.7. Beispiel eines ModBus Frames ......................................................................................................92
9.7.1. Schreiben des Passwort “5555” nach Schutzgerät nº 1 .....................................................92
10. INBETRIEBNAHME ..........................................................................................................................93
10.1. Checkliste für Inbetriebnahme .......................................................................................................93
10.2. Elektrostatische Entladung ............................................................................................................93
10.3. Visuelle Überprüfung ......................................................................................................................93
10.4. Erdung ..............................................................................................................................................93
10.5. Stromwandler ...................................................................................................................................93
10.6. Hilfsspannungsversorgung ............................................................................................................93
10.7. Kommunikationsschnittstelle Front ..............................................................................................93
10.8. Inbetriebnahme ................................................................................................................................94
11. ANHANG ...........................................................................................................................................95
11.1. Identifikation.....................................................................................................................................95
11.2. Checks ..............................................................................................................................................95
11.3. Test Menü .........................................................................................................................................95
11.4. Dokumentieren der Inbetriebnahme Einstellung ..........................................................................95
11.5. Kommentare .....................................................................................................................................97

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1. EMPFANG, HANDHABUNG & INSTALLATION

1.1. Auspacken
Das Relay darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal ausgepackt und Installiert werden. Es wird
empfohlen auf eine gute Ausleuchtung des Arbeitsplatzes zu achten um eine entsprechende
Sichtprüfung beim Auspacken vornehmen zu können.
Die Umgebung sollte sauber und trocken sein. Entfernen Sie die Verpackung nicht in Umgebungen
mit hoher Verschmutzung oder extremer Luftfeuchtigkeit

1.2. Empfang des Relais


Es ist notwendig die Ausrüstung bei Empfang einer Sichtprüfung zu unterziehen um etwaige
Transportschäden zu erkennen.
Sollte eine Beschädigung vorliegen, informieren Sie bitte umgehend das Transportunternehmen und
FANOX.
Sollten die Relais nicht umgehend eingebaut werden, Lagern Sie diese bitte in Ihrer
Transportverpackung, um Sie vor Beschädigungen zu schützen.

1.3. Handhabung elektronisches Equipment


Das Relais enthält elektronische Komponenten, die Sensibel auf elektrostatische Entladungen
reagieren.
Allein durch Bewegung besteht die Möglichkeit, dass sich eine Person ein elektrostatisches Potential
von mehreren tausend Volt aufbaut. Das Entladen dieser Energie, in elektronische Komponenten
verursacht Beschädigungen, die nicht sofort erkannt werden können. Allerdings ist es möglich, dass
die Zuverlässigkeit und die Lebenszeit dieser Komponenten reduziert ist. Die elektronischen
Komponenten des Schutzgeräts sind zuverlässig durch das Metallgehäuse geschützt. Ein entfernen
des Metallgehäuses ist nicht vorgesehen, da keine Einstellungen im Gehäuse vorgenommen werden
müssen.

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1.4. Installation, Inbetriebnahme und Service
Installation, Inbetriebnahme und Wartungsarbeiten dürfen nur von Qualifizierten Fachpersonal
durchgeführt werden, welches mit der Handhabung des Schutzrelais vertraut ist. Das
Benutzerhandbuch sollte sorgfältig vor Installation, Inbetriebnahme oder Wartungsarbeiten gelesen
werden.
Vor Beginn jeglicher Arbeiten an elektrischen Komponenten sollten Vorkehrungen getroffen werden,
um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu reduzieren.
Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird empfohlen Kabelschuhe mit dem entsprechenden Werkzeug
zu verwenden, um die Isolierung an den Klemmen zu gewährleisten. Kabelschuhe müssen für die
Spannungs- und Strommessung verwendet werden.
Es ist erforderlich das Schutzrelais über die Erdungsschraube mit der Erdung der Schaltanlage zu
verbinden. Um den entsprechenden Schutz zu gewährleisten, ist diese Verbindung gegen Vibrationen
gesichert.
Die folgenden Überprüfungen müssen durchgeführt werden bevor das Schutzgerät mit Spannung
versorgt wird.
 Nennspannung und Polarität
 Nennstrom und Anschluss der Stromwandler
 Anschluss der Erdungsverbindung
Das Schutzgerät darf nur in den spezifizierten Elektrischen- und Umweltgrenzwerten betrieben werden
Achtung: Öffnen Sie niemals den sekundären Stromwandlerkreis bei einer nicht Freigeschalteten
Schaltanlage, die auftretenden hohe Spannung verursacht eine Beschädigung der Isolation und ist
lebensgefährlich.

1.5. Lagerung
Wenn das Relais nicht sofort Installiert wird, muss das Relais in einer Staub- und
Luftfeuchtigkeitsfreien Umgebung gelagert werden, nachdem es einer Sicht Prüfung unterzogen
wurde.

1.6. Entsorgung
Bevor das Relais entsorgt wird, sollten die internen Kondensatoren über die externen Klemmen
entladen werden. Jegliche Energiequelle sollte entfernt werden um der Gefahr eines elektrischen
Schlages vorzubeugen.
Das Produkt muss über einen geeigneten weg entsorgt werden. Es darf nicht verbrannt oder in
Flüssen, Seen usw. entsorgt werden.

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2. ABMESSUNGS- UND ANSCHLUSSDIAGRAM

2.1. Frontal Ansicht

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2.2. Gehäuse Abmessung
Die Abmessung ist in mm.

Muster Türausschnitt

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2.3. Anschluss Diagramm

 ACHTUNG! STRIKER: 6 – 24 Vdc & <= 0.1 W·s

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2.4. Klemmen

A1 Phase A Eingang Strommessung und C1 Auslöseausgang +


Wandlerstromversorgung
A2 Phase A Ausgang Strommessung und C2 Auslöseausgang –
Wandlerstromversorgung
A3 Phase B Eingang Strommessung und C3-C4 Externe Auslösung
Wandlerstromversorgung
A4 Phase B Ausgang Strommessung und C5 Versorgungsspannung +
Wandlerstromversorgung
A5 Phase C Eingang Strommessung und C6 Versorgungsspannung -
Wandlerstromversorgung
A6 Phase C Ausgang Strommessung und
Wandlerstromversorgung

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3. BESCHREIBUNG

3.1. Einleitung
Weltweit ist der Energiesektor aufgrund der hohen Energienachfrage, starken Veränderungen
unterworfen. Mehr Versorgungsleitungen und Unterstationen werden benötigt. Um der Nachfrage
nach einer Intelligenten Infrastruktur nachzukommen, hat FANOX die SIA Produktfamilie entwickelt.
Die Schutzgeräte der SIA Produktfamilie wurden entwickelt, um Transformatoren und
Verteilerstationen des elektrischen Versorgungsnetzes zuverlässig zu schützen. In der SIA
Produktfamilie sind der Kurzschluss- sowie Abhängiger- und unabhängiger Überstromzeitschutz (für
die Phasenströme und den Neutralleiter) als Standard integriert. Weiterhin besteht die Möglichkeit
einen externen Auslöseeingangs (Temperaturabschaltung usw.), abhängig vom Gerätemodel.
Die Schutzfunktionen können direkt am Relais oder via SICom Software aktiviert werden, um eine
Koordination der Geräte zu ermöglichen.
Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass alle Modelle über eine externe Batterie versorgt werden können. Dies
erleichtert die Inbetriebnahme arbeiten sowie das Auslesen des Eventrecorders selbst unter widrigen
Bedingungen.

3.2. Beschreibung Schutzgerät


Das SIA-B Schutzgerät wurde für die Sekundärverteilung entwickelt. Eine der Haupteigenschaften ist
die Notwendigkeit von speziellen Stromwandlern für die Strommessung und die Wandlerstrom-
versorgung.
Ab einem Mindeststrom von 0.8xIs einphasig oder 0.4xIs
dreiphasig beginnt das SIA-B zu Arbeiten.
Das SIA-B wird im Metallgehäuse geliefert und ist
galvanisch isoliert, inkl. aller Ein- und Ausgänge
(ausgenommen sind hiervon die
Kommunikationsschnittstelle und die Versorgung via
Batterie). Die ermöglicht dem SIA-B den bestmöglichen
wiederstand gegen elektromagnetische Einflüsse,
verursacht durch Strahlungs- oder Induktionsinterferenzen.
Es ist vom Abschirmungslevel vergleichbar wie
Komponenten in der Primärverteilung.
Das Schutzgerät verfügt über ein zweizeiliges LCD Display
mit 20 Spalten und einer Membran Tastatur mit sechs
Tasten. Dies erlaubt die Visualisierung des Schutzgeräte
Status, der Strommessung und die Anzeige des
Eventrecorders. Auch ist die Veränderung der
Schutzparameter möglich.
Auf der Front des SIA-B befinden sich zwei LED Anzeigen.
Diese zeigen an: das Schutzgerät ist eingeschaltet (LED ON) und; dass ein Alarm ansteht (LED
ALARM) Abhängig vom Model ist es möglich, das zusätzlich zu den LEDs eine Faltklappen Anzeige
integriert ist, welche eine Auslösung jedweder Schutzstufe anzeigt.
Um die Fehleranalyse zu erleichtern, verfügt das SIA-B über vier Fehlerrecorder. Jeder der vier
Recorder kann bis zu 24 Ereignisse aufnehmen, die aufgetreten sind.
Das Schutzgerät kann bis zu 100 Ereignisse speichern, um den aufgetretenen Fehler auszuwerten.
Alle SIA-B Modelle sind mit einer Echtzeit Uhr (RTC) ausgestattet, welche alle auftretenden Ereignisse
mit einem zuverlässigen Zeitstempel versieht.
Die Strommessung erfolgt über die RMS Werte, Spezielle Stromwandler (CTs) werden verwendet.

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Das Schutzgerät hat eine frontal angebrachte Kommunikationsschnittstelle (miniUSB). Diese
Schnittstelle erlaubt es, einen PC mit dem SIA-B zu verbinden, welcher zur Überwachung und
Parametrierung, via FANOX SICom Software verwendet werden kann. Die Frontale USB Schnittstelle
kann verwendet werden, um das SIA-B über den PC mit Energie zu versorgen.
Die integrierten Schutzfunktionen, das einfache Benutzerinterface, der geringe Wartungsaufwand und
die einfache integration, machen das SIA-B zu einer präzisen und praktikablen Lösung um Industrie-
und Öffentliche Energienetze sowie Transformatoren und Verteilerstationen zu schützen.
Die wichtigsten Funktionen des Schutzgerätes, sind in der unteren Tabelle zu finden und werden in
diesem Benutzerhandbuch erklärt.

Funktion Beschreibung SIA-B

Schutz

50 Phase unverzögerte Überstromschutz 1

50N Neutral unverzögerte Überstromschutz 1

50/51 Phase Abhängiger / Unabhängiger Überstromzeitschutz 1

50/51N Neutral Abhängiger / Unabhängiger Überstromzeitschutz 1

Sicherung + Auslöseblockierung bei Lasttrennung


1 (optional)
Schalter

49 Thermisches Abbild 1 (optional)

Messung

CT xxx-5 Toleranz kleiner 5%


IA, IB, IC, IN, Imax und TI
CT xxx-10 Toleranz kleiner 10%

Ein- und Ausgänge

Externer Auslöseeingang (ohne externe Versorgung) Optional

Auslöseausgang für Schlagbolzen 1

Kommunikation und HMI

Front Interface: USB (ModBus, RTU 19200) 

SICom Programm 

HMI: LCD, 20x2 und 6 Tasten + 1 Reset taste 

LED Anzeigen 2

Bistabile Anzeige 1 (optional)

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Hilfsenergie

Wandlerstromversorgt über spezielle CTs:


0.4xIsmin Dreiphasig 
0.8xIsmin Einphasig

Hilfsenergie: 230 VAC, 50/60 Hz Optional

Hilfsenergie: 110 VAC, 50/60 Hz Optional

Hilfsenergie: 24 VDC Optional

Batterieversorgung 5 V via Kitcom Adapter 

Überwachung und Aufzeichnung

Eventaufzeichnung in nichtflüchtigen FRAM* Speicher 100

Befehle Optional

Parametersätze 2

Echtzeituhr (RTC) 

Fehler Reports 4 (24 Events pro Report)

Test Menü 

Selbst-Diagnose 

3.3. Funktionsdiagramm

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3.4. Auswahl und Bestellung
SIAB Schutzfunktionen
50 + 50/51 + 50N + 50/ 51N

PHASENMESSUNG
0 Definiert durch Allgemeine Einstellung

NEUTRALLEITER MESSUNG
0
Interne Messung

NETZFREQUENZ
0
Definiert durch Allgemeine Einstellung

HILFSENERGIE
0 Wandlerstromversorgt
1 Wandlerstromversorgt + 230 Vac (Dual)
2 Wandlerstromversorgt + 110 Vac (Dual)
3 Wandlerstromversorgt + 24 Vdc (Dual)

ZUSÄTZLICHE FUNKTIONEN
0 -
1 + 49
B + Auslöseblockade für Schaltgeräte

KOMMUNIKATION
0
Front USB

EIN- UND AUSGÄNGE


0 2 leds + Auslöseausgang (Schlagspule)
1 + Externe Auslösung (49T) + 1 FLAG

BAUFORM
0 -

SPRACHE
A Englisch, Spanisch und Deutsch
B Englisch, Spanisch und Türkisch
C Englisch , Spanisch und French
D Englisch , Spanisch und Russisch

ADAPTATION
A -

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3.5. Spezifische Stromwandler
SIAB Schutzgerät benötigt spezifische Stromwandler für die Aufnahme der Hilfsenergie und des
Messsignals.

Abhängig vom Wandlertyp sind folgende Bereiche der Primärströme möglich:

Is Bereich CT type

8-28 (A) CT008-5

CT016-5
16-56 (A)
CT016-10

32-112 (A) CT032-5

64-224 (A) CT064-5

128-448 (A) CT128-5

256-896 (A) CT256-5

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Die Haupteigenschaften der Wandler sind:

 Technische Spezifikation:

Anwendung In der Schaltanlage

Isolationsklasse E

Frequenz 50-60 Hz

Primäranschluss Kabel max Ø50mm

Material PU & PA6.6

Sek. Wicklung Durchmesser 6mm² solid / 4mm² Litze

Testwicklung 0.288A nominal

 Bestellspezifikation:

Primärstrom Klasse Kabeldurchmesser

8-28 (A) 5P80 45 mm

16-56 (A) 5P80 50 mm

16-56 (A) 10P80 50 mm

32-112 (A) 5P80 50 mm

64-224 (A) 5P80 50 mm

128-448 (A) 5P80 50 mm

256-896 (A) 5P80 50 mm

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 Verbindung

Es werden drei Stromwandler benötigt, einer pro Phase. Das folgende Bild zeigt das
Typenschild eines Stromwandlers vom Type CT016, worauf die Klemmenbezeichnung
dargestellt wird.

Klemmen:

P1 Primärer Stromeingang

P2 Primärer Stromausgang

A- Ausgang des Messstroms

A+ Eingang der Messstroms

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 Abmessung:

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4. TEST WICKLUNG

Das SIA-B Relais wurde für diese Strombereiche Entwickelt. Daher ist es nicht möglich einen
Sekundärtest wie bei Standart Stromwandler durchzuführen.

Im fall das SIA-B wird der teststrom über den nicht Standart Stromwandler erzeugt. Diese Wandler
haben eine durchstecköffnung (Stromrichtung von P1 nach P2 wie im Bild unten) für die
Primärstrommessung, 2 Klemmen(A- und A+ wie im Bild unten) für die Sekundärstrom Messung und
Energieversorgung des Reais sowie 2 Klemmen (B- und B+ wi im Bild unten) für die einspeisung des
Teststroms.

Die Prüfung besteht aus einem eingeprägten Strom von 1A an den letzten beiden Klemmen, dies führt
zu einem Simulierten Primärstrom. Der Primärwert ist abhängig vom Wandlertyp.

TEST
STROMWANDLER PRIMÄRSTROM
STROM
CT08 1A 25 A
CT16 1A 50 A
CT32 1A 100 A
CT64 1A 200 A
CT128 1A 400 A
CT256 1A 800 A

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5. SCHUTZFUNKTIONEN

5.1. ANSI 50. Unabhängiger Phasenüberstromzeitschutz


Diese Schutzfunktion kann durch die folgenden drei Parameter eingestellt werden:

Funktion Beschreibung Minimum Maximum Schritte Einheit Standard

50 Unabhängiger Phasenüberstromzeitschutz

Aktive - - Ja/Nein - Nein

Anregung 0,20 30,00 0,01 Is 5,00

Auslösezeit 0,02 300,0 0,01 s 0,2

Die Auslösezeit ist unabhängig von der Größe des aktuellen Strom, dass vom Schutzgerät gemessen
wird. Übersteigt der gemessene Strom, des eingestellten Ansprechwertes, um die eingestellte
Auslösezeit erfolgt eine Auslösung. Das Auslösesignal bleibt solange bestehen, wie der Anregewert
nicht wieder unterschritten wird.
Die Anregung wird bei 100% des eingestellten Grenzwerts aktiviert und erst bei unterschreiten von
90% des Anregewert wieder deaktiviert.
Die Genauigkeit der Auslösezeit ist gleich der eingestellten Auslösezeit ±30ms oder ±0.5% (jeweils
der höhere Wert gilt)

5.2. ANSI 50/51. Abhängiger / Unabhängiger Überstromzeitschutz


Diese Schutzfunktion kann durch die folgenden fünf Parameter eingestellt werden:

Funktion Beschreibung Minimum Maximum Schritte Einheit Standard

50/51 Abhängiger / Unabhängiger Überstromzeitschutz

Aktive - - Ja/Nein - Nein

Kurve - - (1*) - IEC Extreme


Inverse

Dial (TMS) 0,05 1,25 0,01 - 1,25

Anregung 0,20 7,00 0,01 Is 1,00

Auslösezeit 0,02 300,0 0,01 s 0,2

(1*) IEC Inverse, IEC Very inverse, IEC Extreme inverse, IEC Long time inverse, Defined time, ANSI Inverse, ANSI Very
inverse, ANSI Extreme inverse

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Die Option "Defined time" kann ausgewählt werden, wenn die Schutzstufe sich wie ein unverzögerter
Schutz verhalten soll. In diesem Fall wird die Auslösezeit über den Parameter Auslösezeit gesetzt.
Ist eine Kurve ausgewählt (Inverse, Very Inverse oder Extrem Inverse), resultiert die Auslösezeit aus
den Einstellungen Dial und Anregung.
Arbeitet die Schutzstufe in "Defined Time“, erfolgt eine Anregung bei Erreichen von 100% des
eingestellten Anregewerts. Die Auslösung bleibt solange bestehen, bis der Wert unter 90% des
eingestellten Anregewerts fällt.
Arbeitet die Schutzstufe mit einer Kurve, erflogt eine Anregung bei 110% des eingestellten
Anregewerts. Die Auslösung bleibt solange bestehen bis der Wert unter 10% des eingestellten
Anregewerts fällt.
Der Reset erfolgt in beiden Definit Time oder Kurve sofort.
Die Auslösezeit hat eine Genauigkeit von ± 5% oder ±30ms der theoretischen Auslösezeit, wobei
jeweils der größere Wert gilt.
Die Kurven basieren auf den Standards IEC 60255-151 oder ANSI-IEEE, welche im Kapitel „Kurven“
beschrieben werden.

5.3. ANSI 50N. Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz


Diese Schutzfunktion kann durch die folgenden drei Parameter eingestellt werden:

Funktion Beschreibung Minimum Maximum Schritte Einheit Standard

50N Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz

Aktive - - Ja/Nein - Nein

Anregung 0,20 30,00 0,01 Is 5,00

Auslösezeit 0,02 300,0 0,01 s 0,2

Die Auslösezeit ist unabhängig von der Größe des Aktuellen Strome das vom Schutzgerät gemessen
wird. Übersteigt der gemessene Strom den eingestellten Ansprechwertläuft die Auslösezeit, ist diese
abgelaufen erfolgt die Auslösung. Das Auslösesignal bleibt solange bestehen, wie der Anregewert
nicht wieder unterschritten wird.
Die Anregung wird bei 100% des eingestellten Grenzwerts Aktiviert und erst bei unterschreiten von
90% des Anregewert wieder deaktiviert.
Die Genauigkeit der Auslösezeit ist gleich der eingestellten Auslösezeit ±30ms oder ±0.5% (jeweils
der höhere Wert gilt)

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5.4. ANSI 50/51N. Abhängiger / Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz
Diese Schutzfunktion kann durch die folgenden fünf Parameter eingestellt werden:

Funktion Beschreibung Minimum Maximum Schritte Einheit Standard

50/51 Abhängiger / Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz

Aktive - - Ja/Nein - Nein

Kurve - - (1*) - IEC Extreme


Inverse

Dial (TMS) 0,05 1,25 0,01 - 1,25

Anregung 0,20 7,00 0,01 Is 1,00

Auslösezeit 0,02 300,0 0,01 s 0,2

(1*) IEC Inverse, IEC Very inverse, IEC Extreme inverse, IEC Long time inverse, Defined time, ANSI Inverse, ANSI Very
inverse, ANSI Extreme inverse

Die Option "Defined time" kann ausgewählt werden, wenn die Schutzstufe sich wie ein unverzögerter
Schutz verhalten soll. In diesem Fall wird die Auslösezeit über den Parameter Auslösezeit gesetzt.
Ist eine Kurve ausgewählt (Inverse, Very Inverse oder Extrem Inverse), resultiert die Auslösezeit aus
den Einstellungen Dial und Anregung.
Arbeitet die Schutzstufe in "Defined Time“, erfolgt eine Anregung bei Erreichen von 100% des
eingestellten Anregewerts. Die Auslösung bleibt solange bestehen bis der Wert unter 90% des
eingestellten Anregewerts fällt.
Arbeitet die Schutzstufe mit einer Kurve erflogt eine Anregung bei 110% des eingestellten
Anregewerts. Die Auslösung bleibt solange bestehen bis der Wert unter 10% des eingestellten
Anregewerts fällt.
Der Reset erfolgt in beiden Definit Time oder Kurve sofort.
Die Auslösezeit hat eine Genauigkeit von ± 5% oder ±30ms der theoretischen Auslösezeit, wobei
jeweils der größere Wert gilt.
Die Kurven basieren auf den Standards IEC 60255-151 oder ANSI-IEEE, welche im Kapitel „Kurven“
beschrieben werden.

5.5. Auslöseblockade für Schaltergeräte


Manche Transformatorstationen verwenden eine Kombination aus Leistungsschalter und Sicherung
für Abschaltungen. Einige Schalter haben einen begrenzten Ausschaltstrom, die Sicherungen
übernehmen nur im Fall einen Kurzschlusses die Abschaltung. Um die Schalter vor Beschädigungen
beim Abschalten in Kurzschlusssituationen zu bewahren, kann die Auslöseblockade verwendet
werden. Steigt der Phasenstrom über den eingestellten Grenzwert, wird das auslösesignal blockiert.

Beschreib-
Group Minimum Maximum Schritte Einheit Standard
ung

Auslöseblockade für Schaltgeräte

Blockieren - - Ja / Nein - Ja

Blockage
1,50 20,00 0,01 Is 7,00
Grenze

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5.6. ANSI 49. Thermisches Abbild
Das thermische Abbild beinhaltet die Erwärmung und die Abkühlung von elektrischen Maschinen. Im
Gegensatz zum Überstromschutz, beginnt diese Schutzstufe nicht mit dem Zählen der Auslösezeit
wenn ein Fehler erkannt wird, aber sie überwacht kontinuierlich den thermischen Status der Maschine.
Die Auslösezeit ist abhängig von der thermischen Konstante, dem fliesenden Strom und dem
vorhergehenden thermischen Status der Maschine
Das thermisch Abbild wird über die folgende Formel errechnet:
θ = 100 x (I/It)2 x (1 – e-t/ζ) + θ’0 x e-t/ζ

I, maximaler R.M.S. Strom der drei Phasen


It, eingestellter Anregewert des Stroms
ζ, Thermische Konstante
θ’0, Thermischer Status bei Maschinenstart.

Die Auslösezeit wird mit folgender Formel Berechnet:


t = ζ x ln x {[(I/It) 2 – (θ’0 / 100)] / [(I/It) 2 - 1]}

Die Toleranz der Auslösezeit beträgt 5% der theoretischen Auslösezit.


Der Algorithmus verwendet den maximalen Wert der drei Phasenströme. Ist der maximale
Phasenstrom größer als 15% des eingestellten Anregewerts, wird thermische heizkonstanten für die
Berechnung verwendet. Ist der maximale Phasenstrom kleiner als 15% des eingestellten Anregewerts,
wird die thermische abkühlkonstante für die Berechnung verwendet.
Die Überlastfunktion löst aus, wenn das thermische Abbild 100% erreicht.
Es wird ein einstellbarer Alarm zur Verfügung gestellt, der anspricht bevor das thermische Abbild die
100% erreicht. Sollte es zur Auslösung des thermischen Abbilds kommen, wird die Auslösung erst
zurückgesetzt wenn das Thermische Abbild unter den eingestellten Alarmwert fällt.
Die Strommessung verwendet den R.M.S Wert des Stroms, das thermische Abbild berücksichtigt auch
den Einfluss der Harmonischen.
Diese Schutzfunktion kann durch die folgenden fünf Parameter eingestellt werden:

Beschreib-
Funktion Minimum Maximum Schritte Einheit Standard
ung

49 Thermisches Abbild

Aktiv - - Ja/Nein - No

Anregung 0,10 2,40 0,01 Is 1,2

ζ Erwärmung 3 600 1 min 3

ζ Abkühlung 1 6 1 ζ heating 1

Alarm 20 99 1 % 80

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5.6.1. Thermisches Abbild Darstellung Thermische Verhaltenskurve
Auf der nachfolgenden Grafik kann das Verhalten des thermischen Abbild, in Abhängigkeit des
Nennstroms nachvollzogen werden:

Th %

100%

75%

t
1 2 3 4

alarm

trip

Angenommen das Thermische Abbild hat einen Anregewert von 1,1 des Nominalstroms und ein
Alarmlevel von 75%:
 Zone 1: Die Maschine ist schon längere Zeit abgeschaltet, der Thermische Speicher ist mit
0% gefüllt
 Zone 2: Die Maschine wird mit Nennleistung betrieben. Der thermische Speicher füllt sich wie
2
erwartet und stabilisiert sich abhängig vom Nominalstrom Th = (I/It) bei 82%. Die Zeit,
welche die Maschine benötigt, um den stabilen Temperaturzustand zu erreichen, ist abhängig
von der Erwärmungskonstante.
 Zone 3: Der Nominalstrom überschreitet den Anrege Wert von 1.1 auf 1.2 des Nominalwerts.
Der thermische Speicher füllt sich weiter, bis er einen stabilen Zustand bei 1.2 des
2
Nominalwerts Th = (I/It) = 119% erreicht. Ist die Funktion des thermischen Abbildes
deaktiviert, würde dieser Fall eintreten. Wenn die Funktion des thermischen Abbildes aktiviert
ist, wird die Schutzfunktion, bei Erreichen des thermischen Speichers von 100% die Maschine
abschalten. Nach erfolgter Abschaltung, wird sich der thermische Speicher, in Abhängigkeit
der Abkühlungskonstante leeren.
 Zone 4: Bevor die Maschine wieder komplett abgekühlt ist, wird die Energie wieder
zugeschaltet und der thermische Speicher wird wieder gefüllt, bis die Stabilisierung bei
Nennstrom einsetzt.
Der Alarm des thermischen Abbildes wird aktiviert, wenn der Eingestellte Alarmwert überschritten
wird.
Die Auslösung des thermischen Abbildes wird aktiviert, wenn der Wert von 100% erreicht wird, fällt der
Wert unter das eingestellte Alarmlevel, wird die Auslösung zurückgesetzt.

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5.6.2. Thermisches Abbild mit Speicher
Das Thermische Abbild wird im nicht flüchtigen Speicher periodisch abgelegt, dadurch bleibt der
Status des Thermischen Abbilds auch nach Verlust der Hilfsenergie erhalten

5.6.3. Thermisches Abbild Messwertanzeige.


Der Messwert des Thermischen Abbildes kann im Display angezeigt werden.

5.6.4. Thermische Schutzkurve

Dies ist die Thermische Kurve ζ = 3 Minuten.

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5.7. Externe Auslösung
Das Schutzgerät hat einen externen Auslöseeingang. Normallerweise wird der Eingang an den
Buchholz- oder Übertemperaturschutz des Transformators angeschlossen. Dies stellt einen
zusätzlichen Backupschutz dar.
Es ist möglich, einen Potentialfreien Kontakt anzuschließen. Wenn der Kontakt schließt, wird er Input
aktiviert.
Dieser Eingang ist gegen EMV Einflüsse geschützt.

5.8. Allgemeine Einstellungen


Die allgemeinen Einstellungen enthalten Parameter, welche für einen Betrieb des Schutzgerätes
benötigt werden. Diese Parameter sind als Allgemein definiert, da Sie das gesamte Verhalten des
Schutzgeräts beeinflussen.

Funktion Beschreibung Minimum Maximum Schritte Einheit Standard

Allgemeine EInstellung

Gerätebezeichnung - - - - “SIAB text”

Frequenz - - 60/50 Hz 50

Seriennummer - - - - 0

Sprache - - - - English

Parametersatz 1 2 1 - 1

Spannungslevel 12 Vdc, 17 Vdc, 22 Vdc, 24


12 Vdc 24 Vdc - 17 Vdc
Auslöseausgang Vdc

Nennstrom 8 896 1 A 16

CT008, CT016, CT032,


Wandlertyp CT008 CT256 - CT016
CT064, CT128, CT256

Adresse Modbus
1 247 1 - 1
Schnittstelle Gerätefront

Passwort **** **** - - 5555

Folgende Punkte , müssen bei den Einstellungen beachtet werden

Die Seriennummer ist nur lesbar und kann nicht verändert werden.
Ein Zurücksetzen der Parameter ist per HMI oder Frontschnittstelle möglich.
Jegliche Änderung bewirkt ein Neustart aller Funktionen, unabhängig ob diese Aktiviert sind oder
nicht.
Wird die Nennfrequenz geändert, ist es notwendig das Geräte neu zu starten, damit
sichergestellt wird, dass Alle Parameter korrekt Arbeiten.

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5.9. Parametersätze
Es sind zwei Parametersätze verfügbar. Der Parametersatz kann wie folgt gewechselt werden:
 Wechseln Sie in den Bereich Aktive Gruppe. In den allgemeinen Einstellungen kann die Aktive
Gruppe ausgewählt werden.

5.10. IEC60255-151 Kurven


Die Auslösekurven des SIA-B entsprechen dem IEC60255-151 Standard:
 Inverse Kurve
 Very Inverse Kurve
 Extreme Inverse Kurve
 Long time inverse

Es existiert eine Allgemeine Mathematische Formel. Nach dieser Formel wird die Auslösezeit in
Abhängigkeit des Stromes berechnet.

A D
t  B D  K
V Q
P

I
V
I adjusted

Parameter A P Q B K

Long Time Inverse 120 1 1 0 0

Ext. Inverse 80 2 1 0 0

Very Inverse 13,5 1 1 0 0

Inverse 0,14 0,02 1 0 0

Die Kurven könne in Ihrer Zeitachse durch den Parameter D ausgewählt werden, als Parameter
auch DIAL bezeichnet.
Iadjusted entspricht dem Initialisierungsstrom, eingestellt durch den Benutzer.

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5.11. ANSI-IEEE Kurve

Die ANSI Kurven werden nach folgender Mathematischen Formel berechnet:

 A  
t  TD   P   B 
 V  1  

Wenn:

I
V
I adjusted

Folgende Kurven sind enthalten:


 Inverse Kurve
 Very Inverse Kurve
 Extreme Inverse Kurve

Folgende Parameter sind für die Formel relevant:

Parameter A P B

Ext. Inverse 28,2 2 0,1217

Very Inverse 19,61 2 0,491

Inverse 0,0515 0,02 0,114

Die Kurven könne in Ihrer Zeitachse durch den Parameter TD ausgewählt werden, als Parameter
auch DIAL bezeichnet.
Iadjusted entspricht dem Initialisierungsstrom, eingestellt durch den Benutzer.

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6. ÜBERWACHUNG UND CONTROLLE

6.1. Messungen
Messung des thermischen Abbildes, Dreiphasenstrom, Neutralleiterstrom und Maximalstrom als
RMS wert. Eine Auswertung von 16 samples per Zyklus wird verwendet.
Die Genauigkeit der Messung ist abhängig vom Stromwandlertyp:
CTxxx-5: Fehler kleiner als 5 %
CT xxx-10: Fehler kleiner als 10%

Model CT typ Is Bereich Messung

CT008-5 8-28 A 0-640 A

CT016-5
16-56 A 0-1120 A
CT016-10

SIAB CT032-5 32-112 A 0-2240 A

CT064-5 64-224 A 0-4480 A

CT128-5 128-448 A 0-8960 A

CT256-5 256-896 A 0-17920 A

6.2. Status und Ereignisse


Das Schutzgerät stellt den Status in Echtzeit zur Verfügung. Einige Ereignisse erfolgen nur im
Zusammenhang mit anderen Ereignissen. Wiederum existieren Ereignisse, die nur auf eine
Statusänderung hinweisen, z.B. Aktivierung und Deaktivierung. Alle Ereignisse werden nach dem
„First In First Out“ Prinzip in den Speicher übertragen, dieser kann bis zu 100 Ereignisse
aufnehmen. Der Zeitstempel hat eine Genautigkeit von einer millisekunde.
Das Ereigniss wird im nicht flüchtigen Speicher des Schutzgeräts gesichert. Somit geht dieser
nicht verloren, wenn die Hilfsspannungsversorgung ausfällt. Intern wird eine Echtzeituhr
verwendet. Diese Uhr zeigt das korrekte Datum und die Uhrzeit. Bei einem Spannunsgverlust läuft
die Uhrzeit im Gerät bis zu 72 Stunden nach Spannungsverlust weiter.
Die Eriegnisse können am Display oder via Datenschnittstelle ausgelesen werden. Beim Auslesen
werden die Ereignisse NICHT gelöscht, sie verbleiben im Schutzgerät. Um den Ereignisspeicher
zu löschen gehen Sie im Display in das Ereigniss Menü, drücken und halten die "RESET" Taste
bis nur ein Ereignis angezeit wird, dieses ereignis bedeutet "Ereignisse gelöscht". Um die
Ereignisse via Datenschnittstelle zu Löschen, senden Sie das "Lösche Ereignisse" Kommando via
SICom Software. Zum Löschen der Ereignisse ist eine Passworteingabe erforderlich.

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Ereignisse haben die folgende Struktur:

Identifizierer Einzigartiger Ereignis Identifizierer: e.g.: 51_1.4 = 51 START UP

Wert ON(Aktiviert) /OFF(Deaktiviert): Es wurde ein Ereignis für die Ativierung angelegt

zugehörige Abhängig vom Ereignis


Messung

Datum

Die folgende tabelle die möglichen Statuse und die dazugehörigen Ereignisse an:

Register Bit
Status Ereignisse Zugehörige Messung
Beschreibung nummer

Allgemeiner Status

Maximaler Phasenstrom,
bit-00 Auslösung Auslösung gesetzt von aktivierung bis
deaktzivierung

bit-01 Externe Auslösung Externe Auslösung -

bit-02 Fehler Auslöseenergie Fehler Auslöseenergie -

bit-03 50 Hz 50 Hz -

Auslöseblockade
bit-04 Auslöseblockade Aktive -
Aktive

bit-05 Fehler in Messung Fehler in Messung -

bit-06 Ready Ready -

bit-07 Einstellung geändert Einstellung geändert -

Datum/Uhrzeig Datum/Uhrzeig
bit-08 -
eingestellt eingestellt

Lokaler Lokaler
bit-09 -
Kommunikation Kommunikation

bit-10 Werkseinstellung Werkseinstellung -

bit-11 EEPROM error EEPROM error -

bit-12 EEPROM changed EEPROM changed -

bit-13 Fehler Ereignisspeicher Fehler Ereignisspeicher -

Bit-15 Reset Reset -

bit-14 - Fehler Report Fehler Report Nummer

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Register
Bit nummer Status Ereignisse Zugehörige Messung
Beschreibung

Lokal Kommunikation

bit-00 Lokal Kommunikation - -

bit-01 HMI Activity - -

bit-25 Reset Thermisches Abbild Reset Thermisches Abbild -

Überstromzeitschutz

bit-00 50/51 Phase A Anregung 50/51 Phase A Anregung Strom Phase A

bit-01 50/51 Phase B Anregung 50/51 Phase B Anregung Strom Phase B

bit-02 50/51 Phase C Anregung 50/51 Phase C Anregung Strom Phase C

bit-03 50/51 Anregung 50/51 Anregung Maximaler Strom


ANSI 50/51
bit-08 50/51 Phase A Auslösung 50/51 Phase A Auslösung Strom Phase A

bit-09 50/51 Phase B Auslösung 50/51 Phase B Auslösung Strom Phase B

bit-10 50/51 Phase C Auslösung 50/51 Phase C Auslösung Strom Phase C

bit-11 50/51 Phase Auslösung 50/51 Phase Auslösung Maximaler Strom

Überstromzeitschutz Definit Time

bit-00 50 Phase A Anregung 50 Phase A Anregung Strom Phase A

bit-01 50 Phase B Anregung 50 Phase B Anregung Strom Phase B

bit-02 50 Phase C Anregung 50 Phase C Anregung Strom Phase C

bit-03 50 Anregung 50 Anregung Maximaler Strom


ANSI 50
bit-08 50 Phase A Auslösung 50 Phase A Auslösung Strom Phase A

bit-09 50 Phase B Auslösung 50 Phase B Auslösung Strom Phase B

bit-10 50 Phase C Auslösung 50 Phase C Auslösung Strom Phase C

bit-11 50 Phase Auslösung 50 Phase Auslösung Maximaler Strom

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Register
Bit nummer Status Ereignisse Zugehörige Messung
Beschreibung

Abhängiger / Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz

bit-04 50/51N Anregung 50/51N Anregung N-leiter Strom


50/51N
bit-12 50/51N Auslösung 50/51N Auslösung N-leiter Strom

Unabhängiger Erd-Überstromzeitschutz

bit-04 50N Anregung 50N Anregung Neutral current


50N
bit-12 50N Auslösung 50N Auslösung Neutral current

Eingänge

bit-00 Eingang 1 Eingang 1 -

Leds

bit-00 LED 1 - -

bit-01 LED 2 - -

bit-02 Auslösung bistable (*) - -

Ausgänge

bit-03 Auslöseausgang Auslöseausgang -

Auslöseblockade für Schaltgeräte (*)

bit-00 Phase A Blockade Phase A Blockade Strom Phase A

bit-01 Phase B Blockade Phase B Blockade Strom Phase B

bit-02 Phase C Blockade Phase C Blockade Strom Phase C

bit-03 Phase Blockade Phase Blockade -

Thermisches Abbild

bit-04 49 Alarm 49 Alarm Thermisches Abbild


Ansi 49 (*)
bit-12 49 Auslösung 49 Auslösung Thermisches Abbild

(*) Optional abhängig vom Modell

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Eine ausführliche Beschreibung des Allgemeinen Status finde sie weiter unten:
 Auslösung: Das Schutzgerät hat ausgelöst.
 Externe Auslösung: Ein externerne Schutzeinrichtung hat die Auslösung über den
externen Auslöseeingang verursacht.
 50 Hz: Wenn Aktiv, arbeitet das Schutzgerät auf 50Hz Basis. Wenn inaktive arbeitet das
Schutzgerät auf 60Hz Basis
 Auslöseblockade Aktiviert: Wenn die Auslöseblockierung im Schutzgerät verfügbar ist,
ist sie mit dieser Meldung Aktiv.
 Fehler Messung: Die Selbstdiagnose hat einen Fehler im Messglied festgestellt.
 Ready: Keine Fehler
 Einstellung geändert: Aktiviert, wenn eine Einstellung geändert wurde.
 Datum-Uhrzeit eingestellt: Aktiviert wenn Datum und Uhrzeit Synchronisiert wurden.
 Lokale Aktivität: Dies ist die Summe der Aktivitäten der Display oder
Kommunikationsschnittstellen Bits welche sich in der Gruppe "Lokale Kommunikation"
befinden
 Werkseinstellung: Das Schutzgerät wurde auf Werkseinstellung zurückgesetzt und wird
bei keinem Fehler auslösen.
 Eeprom Error: Die Selbstdianose hat einen fehler im Eeprom festgestellt, dort sind die
einstellungen des Schutzgeräts abgelegt.
 Eeprom change: Wird aktiviert, wenn Parameter oder die Konfiguration geändert wurde,
abhängig vom Benutzerpasswort.
 Events error: Aufgrund dessen, dass der Erreignisspeicher nach dem FIFO Prinzip
arbeitet, überschreiben neuere Ereignisse Ältere, wenn der Ereignissspeicher voll ist.
Dabei gehen die alten Ereignise verloren. Um auf den vollen Ereignissspeicher
aufmerksam zu machen, wird das Bit "Fehler Ereignisspeicher“ gesetzt. Das Bit wird
zurückgesetzt, wenn Ereignisse gelöscht werden, unabhängig ob am Display oder via
Kommunikationsschnittstelle

6.3. Fehler Reports


Es werden maximal vier Fehlerreports mit jeweils 24 Erreignissen im nicht flüchtigen
Speicher des Schutzgeräts abgelegt. In der Standby Anzeige betätigen Sie die OK Taste, um
in das Menu zu gelangen Benutzen Sie die Pfeiltasten “▲” und “▼” bis die Anzeige
“FEHLER REPORTS” erscheint, dort werden die Faultreports Kronologisch dargestellt.
Durch das Betätigen der “◄” Pfeiltaste in der Standby Anzeige gelangen Sie direkt in die
Anzeige des Fehlerreports.
Folgende Informationen werden angezeigt:
 Datum und Uhrzeit des Fehlers
 Liste aller Events, die in diesem Zusammenhang aufgetreten sind.
Um die Reports aus dem Speicher zu löschen, wählen Sie im Display den Menüpunkt
“FEHLER REPORT“ aus, drücken und halten Sie die "RESET" Taste gedrückt, solange bis
keine Fehler Report mehr im Speicher ist. Wenn alle Reports gelöscht sind, erschein im
Ereignisrekorder das Erreignis “Fehler Reports gelöscht“.

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6.4. Datum und Uhrzeit durch Echtzeituhr(RTC)
Schutzgeräte benötigen eine interne Uhr, damit Ereignisse und Fehler mit einem Zeitstempel
versehen werden können. Die Uhr wird intern durch einen Kondensator gepuffert. Dieser
ermöglicht es, dem Schutzgerät bis zu 72 Stunden, die aktuelle Uhrzeit zu halten, wenn die
Hilfsspannungsversorgung ausfällt. Voraussetzung ist, dass der Kondensator vorher geladen
wurde.
Sollte ein Liste von Erreignissen auftreten, und die Zeit liegt vor dem letzten eingetragenen
Ereignis, wird das Schutzgerät diese nicht konologiosch einordnen sondern, nach dem letzten
eingetragenem Event einordnen.
Die Uhrzeit kann auf zwei wegen synchronisiert werden:
 Via Display: In diesem Fall werden Datum und Uhrzeit über die Tasten am Schutzgerät
eingegeben. Nach erfolgter Eingabe, wird das Ereigniss der Synchronisieung im
Ereignisspeicher eingetragen.
 Kommunikationsschnittstelle: Das Verhalten ist identisch zum Display. Das Datum und die
Uhrzeit wird Synchronisiert und ein Synchronisationsereignis wird ausgegeben.

6.5. Selbstdiagnose
Die Selbstdiagnose arbeitet beim Hochfahren des Schutzgeräts und arbeitet koninuierlich während
des Normalbetriebs weiter. Die Selbstdiagnose ist ein vorbeugender Prozess um die sicherheit der
Schutzfunktionen unter normalen arbeitsbedingungen sicherzustellen
Allgemein sind die folgenden Punkte zu beachten:
 Die Kommunikation zwischen zwei unterschiedlichen CPUs wird durch einen
intigritätscheck sichergestellt. Werden kontinuierlich wiederkehrende Anomalien entdeckt,
wird das Schutzgerät Resetet.
 Daten, die auf den eingestellten Werten basieren, werden Prüfungen unterzogen.
Beispielsweise wird die Tabelle mit den Einstellungen intern dubliziert, sollte eine Tabelle
fehlerhaft sein, arbeitet das Schutzgerät weiter. Sind beide Tabellen fehlerhaft stellt das
Schutzgerät die Arbeit ein.
 Im Schutzgerät sind Watchdog funktionen implementiert, sowohl in den CPUs als auch in
der Kommunikation zwischen den CPUs. Sollte eine CPU ausfallen, wird das Schutzgerät
neu gestartet und es erfolgt ein Eintrag in den Ereignissrecorder.

Folgende Status Bits sind dem Selbsdiagnoseprozess zugeordnet:

Fehler Messung Probleme mit den Messfunktionen

Fehler Schutz Problem mit den Schutzfunktionen

Fehler Eeprom Problem mit Eeprom Speicher, einige Einstellungen sind korrupt.
Behalten Sie im Gedächtnbis beide Tabellen werden im Eeprom
Dubliziert.

Fehler Ereignisspeicher Fehler im Ereignisspeicher im FRAM

Standarteinstellung bedeutet, dass Schutzgerät arbeitet mit Werkseinstellung und alle


Schutzfunktionen sind deaktiviert.

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6.6. Kommandos
Am Display oder via Kommunikation, abhängig vom Model sind folgende Befehle:
 Reset thermisches Abbild.

6.7. Test Menü


Das SIA-B Schutzgerät verfügt über ein Testmenü. Über dieses Menü können die Signalisierung
und die Ausgänge des SIA-B überprüft werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die
ordnungsgemäße Funktion der Ausgänge nicht gewährleistet werden kann, wenn das Schutzgerät
nur über die Batterie versorgt wird.
Die folgende Tabelle zeigt die Komponenten, die mit dieser Funktion getestet werden können,
unabhängig vom eigendlichen Status können diese aktiviert oder deaktiviert werden:

Deaktiviert „On LED“ off


LED 1
Aktiviert „On LED“ grün blinkend

Deaktiviert „Alarm LED“ off


LED 2
Aktiviert „Alarm LED“ rot leuchtend

Deaktiviert „Fallklappe“ off


Auslösung Fallklappe
Aktiviert „Fallklappe leuchtend

Deaktiviert „Auslöseausgang“ deaktiviert


Auslöse Ausgang
Aktiviert „Auslöseausgang“ aktiviert

Die folgende Tastenkombination wird verwendet, um in das Testmenü zu gelangen: im


Hauptmenü drücken Sie nacheinander die tasten “◄”, “▼”, und “►”. Drücken und halten Sie
anschliessend die “OK“-Taste bis das Testmenü erscheint. Durch erneutes drücken der “OK“-
Taste gelangen Sie in Testmenü. Mit den Tasten “▲” und “▼” navigieren Sie durch das Testmenü.
Durch das drücken der “C”-Taste verlassen Sie das Test menü.
Eine Übersicht mit detailierten Informationen finden Sie im Bereich „LCD und Bedienfeld

6.8. Hilfsspannungsversorgung
Das SIA-B wurde als wandlerstromversorgtes Schutzgerät entwickelt. Es ist modellabhängig
möglich eine zusätzliche Hilfsspannungsversorgung zu nutzen (230 Vac, 110 Vac or 24 Vdc).
Das SIA-B kann ebenfalls über ein USB Kabel vom PC mitversorgt werden. Das USB Kabel wird
mit der Frontschnittstelle verbunden. Sollten Sie ein Y-USB Kabel verwenden, wird eine separate
Einspeisung der Hilfsspannung die Schnittstelle nicht blockieren.

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6.8.1. Wandlerstromversorgtes Relais mit Speizellen Stromwandlern
Das SIA-B arbeitet mit speizellen Stromwandler, die in den Abgang eingebracht werden. Die
Wandlerstromversorgung arbeitet auf einem niedrigen Stromlevel, von 0.4xIsmin dreiphasig oder
0.8xIsmin einphasig. Mit anderen Worten, das SIA-B arbeitet ab einem Primärstrom von 3.2A
dreiphasig mit einem Stromwandler CT008 bis 102,4A dreiphasig mit dem Stromwandler CT256.
Das Schutzgerät ist wartungsfrei, wenn der reine Wandlerstrombetrieb verwendet wird, da hier
keine Batterien benötigt werden. Der optimale Einsatz ist in Bereichen wo keine
Hilfsspannugsversorgung existiert oder diese nicht permanent gewährleistet werden kann.

6.8.2. 230 Vac oder 110 Vac, 50/60 Hz Hilfsspannungsversorgung


Die Hilfsspannugsversorgung von 230VAC oder 110VAC kann entsprechend von der
Sekundärseite des Transformators abgegriffen werden, sollte dies erforderlich sein, muss das
entsprechende SIA-B modell gewählt werden.

6.8.3. 24 Vdc Hilfsspannugsversorgung


Die 24Vdc Hilfsspannungsversorgung kann direkt von der USV, der Transformatorstation bezogen
werden. Der Energieverbrauch beträgt beim SIA-B maximal 0.5W im normalen Betriebszustand.
Der Verbrauch wurde so reduziert, dass er fast keinen Einfluss auf den Batteriespeicher der
Transformatorstation hat. Bei voller Funktionalität inkl. Datenkommunikation beträgt der Verbrauch
exakt 0,075kwh. Aus diesem Grund kann das Schutzgerät permanent aktiv bleiben und die
Abgangswerte aufzeichenen (Status, Transformatorstrom, Ereignisse, …). Sollte die
Transformatorstation abgeschaltet sein und bei Wiederzuschaltung auf einen Fehler schalten, wird
das Schutzgerät bei der eingestellten Zeit auslösen. Als Beispiel sind bei der unverzögerten
Auslösung 20ms eingestellt, wird das Schutzgerät bei 20ms auslösen.

6.8.4. Batterieversorgung: 5 V, via KITCOM adapter


Eine 5V Batterie kann an die Front USB-Schnittstelle des Schutzgerätes angeschlossen werden
und dieses somit mit Energie Versorgen. Dies ist hilfreich bei Inbetriebnahmen, Abschaltung oder
Reparaturen in der Transformatorstation. In dieser Zeit ist keine gesicherte Hilfsspannungs- oder
Wandlerstromversorgung möglich.
Die Batterie garantiert die volle Funktionalität des Schutzgeräts, inkl. Auslösung. Die Möglichkeit
der Batterieversorgung in Verbindung mit dem Testmenü ermöglicht ein Testen des
Auslösekreises bevor die Transformatorstation wieder zugeschaltet wird
Die Versorgung über eine externe Batterie behindert nicht die Kommunikation über die USB
Schnittstelle.

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6.9. Öffnungsmechanismus: Schlagspule
Polarisiert: Die Auslösung wird über die Schlagspule realisiert. Diese Auslösung nennt man
Polarisierte Auslösung. Im Markt gibt es verschiedene Schlagspulen mit verschiedenen
Auslöseenergien. Als Beispiel 50mJ(0,05Ws) mit einer Spannung von 6V, oder
135mJ(0,1Ws) mit einer Spannung von 24V
Der Öffnungsmechanismus wird durch die Schlagspule aktiviert. Die Aktivierunmpulse.
Über die Einstellung des Spannungslevel kann das SIA-B auf jede Schlagspule eingestellt
werden. Als Standarteinstellung ist 17Vdc eingestellt. Alternative sind folgende Einstellungen
möglich:
 12 Vdc
 17 Vdc
 22 Vdc
 24 Vdc
Eine Auslösung kann erfolgen, wenn das richtige Spannungslevel gewählt wurde. Bei einem
zu niedrig gewählten Spannungslevel kann eine gesicherte Auslösung nicht garantiert
werden, da nicht genug Energie für die Bewegung der Schlagspule zur Verfügung steht.
Auf der anderen Seite, wird ein zu großes Spannungslevel auf jedenfalls zu einer Bewegung
der Schlagspule führen und den Schalter auslösen. Bei einem Fehler während des
zuschaltens, kann es zu einer Erhöhung der Auslösezeit kommen. Fanox unterstützt Sie bei
der Auswahl des richtigen Spannungslevel und stellt seine Expertise zur Verfügung.

Aktivierung Schlagspule
Die Aktivierung der Schlagspule durch das SIA-B erfolgt durch einen Elektroimpulse am
Auslöseausgang. Durch diesen Ausgäng wird bei einer Auslösung ein Kondensator entladen,
der die benötigte Energie gespeichert hat. Die Schlagspule wandelt die Elektrische Energie
in Bewegungsenergie um, durch die Bewegung wird im Schalter ein Plätchen geschlagen,
welches die Feder zum Öffnen des Schalters freigibt. Die Schlagspule wird direkt mit dem
Auslöseausgang verbunden.

Die Schlagspule ist ein einfaches Gerät mit zwei Zuständen. Der Bolzen der Schlagspule
verhält sich wie eine Feder. Die Schlagspule wird durch einen elektrischen Impuls aktiviert,
der durch das SIA-B gesendet wird. Der Schlagbolzen muss manuell in seine

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Urspungsposition zurückgebracht werden. Dies erfolgt normalerweise durch das Schliesen
des Schalters.

Als Beipsiel, die Charakteristik der Schlagspulen auf den Bildern:


 Bewegung:.....................................8m
 Stärke der Feder:
 Bewegungsanfang: ...........................37 N
 Bewegungsende: ...............18 N
 Reaktionszeit:..............................4 ms
 Schutzart:.......................IP-40

Aufgrund der verschiedenen Varianten im Markt, ist es wichtig zu überprüfen welche


Spannung und Auslöseenergie für die Aktivierung benötigt wird

Haben Sie Zweifel? kontaktieren Sie Fanox.

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6.10. Hochlaufzeit des Schutzgeräts. Auslösezeit während der
Hochlaufphase.
Das SIA-B ist ein elektronisches Gerät, das eine Hochlaufzeit benötigt (Zeit vom Einschalten des
Schutzgeräts bis zur Betriebsbereitschaft). Logischerweise ist es wünschenswert, dass diese Zeit
auf ein Minimum begrenzt ist.
In einigen Fällen ist es wünschenswert, über die Beurteilung einer Schnellauslösung wären der
Hochlaufphase zu verfügen. Beispielsweise macht eine Schnellauslösung keinen Sinn bei
Installationen, die über eine Kurzschlusssicherung verfügen, da die Kurzschlusssicherung dies
übernimmt. Bei Installationen die über eine gesicherte Hilfsspannungsversorgung verfügen, steht
dem Schutzgerät permanent die Energie für eine Schnellauslösung zur Verfügung, dies ist
natürlich abhängig vom Typ der Schlagspule. Es gibt Schlagspulen, die weniger Energie für eine
Auslösung benötigen.
Die Auslösezeit ist abhängig vom eingestellten Auslösespannungslevel. Bei einem
gleichbleibenden Stromlevel (geringer Strom), führt ein zu groß eingestellten Wert zu einer
längeren Auslösezeit. Das Schutzgerät benötigt länger um die benötigte Auslöseenergie
bereitzustellen. Durch einen hohen Strom tritt dieser Effekt nicht auf, da genug Energie zur
verfügung steht und direkt bereitgestellt werden kann.
Der kritische Bereich für eine Auslösung ist, wenn das Schutzgerät im Wandlerstromversorgten
modus arbeitet (ohne Hilfsspannungsversorgung oder Batterie) und ein Fehler mit einem
geringen Fehlerstrom auftritt.
Zusammengefasst: es gibt einige faktoren, welche die Auslösezeit beeinflussen
(Wandlerstromversorgung, Hilfsspannung, eingestellte auslösezeit, usw.)
Die folgenden Grafiken zeigen verschiedene Auslösekurven in Abhängigkeit des Fehlerstroms
und des eingestellten Auslösespannungslevels. Das folgende Diagramm zeigt das Ergebnis
unter Verwendung eines CT16, dieses Ergebnis ist für alle folgenden Wandlertypen gültig.

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CT 16-10P Auslösung während Start SIA-B

1200
Starting up Time (ms)

1000

800

600

400

200

0
0,4 0,5 0,8 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
Three Phase 17 Vdc (ms) 730 500 290 240 190 180 180 178 177 177 175 175
Single Phase 17 Vdc (ms) 1000 680 410 305 250 210 190 188 187 187

Strom xIS

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7. TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN UND STANDARDS
7.1. Technische Spezifikationen
Funktion ANSI 50 Aktivierung: Ja/Nein

Anregebereich: 0.20 ─ 20 x Is (Schritte 0.01)

Auslösezeit: 0.02 ─ 300 s (Schritte 0.01 s)

Level Aktivierung 100%

Level Deaktivierung 90%

Unverzögerte Auslösung deaktivierung

Genauigkeit Zeit:± 30 ms oder:± 0.5% (es gilt der höhere von beiden)

Funktion ANSI 50N Aktivierung: Ja/Nein

Anregebereich: 0.20 ─ 20 x Is (Schritte 0.01)

Auslösezeit: 0.02 ─ 300 s (Schritte 0.01 s)

Level Aktivierung 100%

Level Deaktivierung 90%

Unverzögerte Auslösung deaktivierung

Genauigkeit Zeit:± 30 ms oder:± 0.5% (es gilt der höhere von beiden)

Funktion ANSI 50/51 Aktivierung: Ja/Nein

Anregebereich: 0.20 ─ 7 x Is (Schritte 0.01)

Kurven: IEC 60255-151 und ANSI-IEEE

Auslösezeit: IEC Inverse curve, IEC very inverse kurve, IEC extremely inverse kurve
IEC long time inverse, ANSI Inverse kurve, ANSI very inverse kurve, ANSI extremely
inverse kurve.
Defined time : 0.02 ─ 300 s (Schritte 0.01 s)

Anregung: 0.05 ─ 1.25 (Schritte 0.01)

Kurve, Level aktivierung 110%

Kurve, Level deaktivierung 100%

Defined time, Level aktivierung 100%

Defined time, Level deaktivierung 90%

Unverzögerte Auslösung deaktivierung

Genauigkeit Zeit:± 30 ms or :± 5% (es gilt der höhere von beiden)

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Funktion Aktivierung: Ja/Nein
ANSI 50/51N
Anregebereich: 0.20 ─ 7 x Is (Schritte 0.01)

Kurves: IEC 60255-151 und ANSI-IEEE

Auslösezeit: IEC Inverse curve, IEC very inverse kurve, IEC extremely inverse kurve
IEC long time inverse, ANSI Inverse kurve, ANSI very inverse kurve, ANSI extremely
inverse kurve.
Defined time : 0.02 ─ 300 s (Schritte 0.01 s)

Anregung: 0.05 ─ 1.25 (Schritte 0.01)

Kurve, Level aktivierung 110%

Kurve, Level deaktivierung 100%

Defined time, Level aktivierung 100%

Defined time, Level deaktivierung 90%

Unverzögerte Auslösung deaktivierung

Genauigkeit Zeit: ± 30 ms or :± 5% (es gilt der jeweils höhere Wert)

Funktion ANSI 49T (*) Ladezeit 10 s (optional)

Funktion ANSI 49 (*) Aktivierung: Ja/Nein

Bereich: 0.10 a 2.40 Is (Schritte 0.01)

ζ Erwärmung: 3 a 600 minutes (Schritte 1 min)

ζ Abkühlung: 1 a 6 x ζ Erwärmung (Schritte 1)

Alarm level: 20 a 99% (Schritte 1 %)

Level Auslösung: 100%

Auslösung reset: 95% des Alarm Levels

Timing accuracy:± 5% regarding theoretical value

Blockierung: Ja/Nein
Auslöseblockierung (*)
Limit Blockierung: 1.5 ─ 20 x In (Schritte 0.01)

Auslöseausgang 24 Vdc; 135 mJ (Aktivierung der Schlagspule oder des niedrigenergieauslösers)

Frequenz 50/60Hz

Strommessung True RMS

Sampling: 16 samples/cycle

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Fehlerbericht Vier Fehlerberichte

Kommunikation USB port: Modbus RTU

Hilfsspannugsversorgung 230 Vac, ±20 %

110 Vac, ±20 %

24 Vdc, ±20 %

Batterie Via USB KITCOM Adapter

Wandlerstromversorgung Dreiphasigl: I > 0,4 x Is min, Einphasigl: I > 0,8 x Is min

Umweltbegingungen Temperature Betrieb: -10 to 70ºC

Temperature Lagerung: -20 to 80 ºC

Luftfeuchtigkeit: 95%

Stromwandler Spezielle wandler für Messung und Hilfsenergie

Mechanische Metallgehause
Eigenschaften
Türeinbau

¼ Rack-4U

IP-54 Türeinbau

(*) Optional abhängig vom Modell

7.2. Thermischer Wiederstand


 2,5 x Ismax: kontinuierlich

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7.3. Standards
1. EMV requirements
- Emissionen
1.1. Abstrahlungsemissionen IEC 60255-26 Abstrahlungsemissionen Limit für Class A
EN 55022 (gruppe 1 von EN 55011) an
Gehäuseschnittstelle. Frequenzbereich 30MHz
EN 55011 - 230MHz (Quasi Peak 40dBμV/m).
Frequenzbereich 230MHz - 1000MHz (Quasi
Peak 47dBμV/m)
1.2. Geleitete Emissionen IEC 60255-26 Geleitete Emissionen Limit für Class A (gruppe
EN 55022 1 for EN 55011) an Hilfsspannungsversorgung.
Frequenzbereich 0.15MHz – 0.5MHz (Quasi
EN 55011 Peak 79μV, durchsch. 66μV). Frequenzbereich
0.5MHz – 30MHz (Quasi Peak 73μV, Avg
60μV)
- Immunität
1.3. 1MHz gedämpfte IEC 60255-26 Class 3, Abstrahlungsfrequenz 400Hz, Länge
Schwingungswellen IEC 61000-4-18 pro anwendung 3s üblich für alle klemmen
±2.5kV. Differentziert für alle Klemmen,
Kommunikationsschnittstelle ausgeschlossen
±1kV
1.4. Elektrostatische Entladung IEC 60255-26 Level 4, Entladung bei Kontakt ±8kV.
IEC 61000-4-2 Entladung bei Luft ±15kV

1.5. Abstrahlung Radiofrequenz IEC 60255-26 Level 3, Testfeld Stärke 10V/m, Frequenz
Elektromagnetisches Feld IEC 61000-4-3 80MHZ - 1000MHz und 1400MHz - 2000MHz,
AM Modulation 80% für 1KHz Träger
Sinussignal
1.6. Elektrische Schnelle IEC 60255-26 Level 4, Klemme Hilfsspannung nach Erde
Transienten IEC 61000-4-4 ±4kV, Klemmen für Signale und Steuerung
±2kV. Abstrahlungsfrequenz 5KHz, Burstlänge
75s.
1.7. Surge IEC 60255-26 Level 4, Strommesseingang gegen Erde ±4kV.
IEC 61000-4-5 Strommesseingänge untereinander,
ausgenommen die Kommunikations-
schnittstelle ±2kV
1.8. Geleitete Störung induziert IEC 60255-26 Level 3, Angelegte Spannung 10V, Frequenz
durch Hochfrequenzfelder IEC 61000-4-6 0.15MHz - 80 MHz, AM Modulation 80% für
1KHz Träger Sinussignal, Zeit 1s, Testlänge
>10s.
1.9. Spannungseinbrüche, IEC 60255-26 DC Spannungseinbruch: 40%, 130ms und
kurzunterbrechung und IEC 61000-4-11 70%, 100ms, 3-mal alle 10s.
Spannungsschwankunen DC Spannugsunterbrehcung: 100ms, 3-mal
IEC 61000-4-29 alle 10s.
1.10. Ripple auf DC IEC 60255-26 Level 4, Ripple 15%, 50Hz und 100Hz
Hilfsspannungsversorgung IEC 61000-4-17
1.11. magnetfeld Netzfrequenz IEC 60255-26 Level 5, Kontinuierliche Feldstärke 100 A/m.
IEC 61000-4-8 Kurze Feldstärke für eine Zeit von 3s. 1000
A/m. Frequenz 50Hz.

1.12. 100KHz gedämpfte IEC 61000-4-18 Class 3, Abstrahlungsfrequenz 40Hz, Länge


Schwingung pro Anwendung 3s. Allgemeiner Mode:
±2.5kV. Differential mode: ±1kV
1.13. Gepulstes Magnetisches IEC 61000-4-9 Feldstärke 1000 A/m, Rhytmuss der Pulse 40s.
Fled

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1.14. Gedämpfte Schwingung IEC 61000-4-10 Level 5, Feldstärke 100 A/m, Frequenz 100KHz
magnetisches Feld und 1MHz, Abstrahlfrequenz 40 trans./s bei
100KHz, 400 trans/s bei 1MHz, Länge der
Anwendung 3s.
1.15. Ring Wellen Immunitätstest IEC 61000-4-12 Level 4, Stromeingang gegen Erde ±4kV
Stromeingang gegen Stromeingang,
ausgenommen Kommunikationsschnittstelle
±2kV
2.
Produktsicherheitsanforderungen
(inclusive Thermische Kurzzeit)
2.1. Impulsespannung IEC 60255-27 Jede Gruppe gegen Erde und die restlichen
IEC 60255-5 gruppen mit Kurzschluss ±5kV. Differential für
jede gruppe ±1kV
2.2. AC oder DC dieelektrische IEC 60255-27 Jede Gruppe gegen Erde und die restlichen
Spannung IEC 60255-5 Gruppen mit Kurzschluss 2kVac, 50Hz, 1
Minute
2.3. isolationswiederstand IEC 60255-27 500V angewendet für jede Gruppe gegen Erde
IEC 60255-5 und die restlichen gruppen mit Kurzschluss

2.4. Protective bonding resistance IEC 60255-27 Teststrom 2xIn, Testspannung 12Vac für 60s.
Wiederstand beträgt weniger als 0.1 ohm

3. Bürde
3.1. AC Bürde für Stromwandler IEC 60255-1 Beschrieben im Handbuch
3.2. AC Bürde für
Spannungswandler
3.3. AC, DC Bürde für
Hilfsspannung
3.4. AC, DC Bürde für Binäre
eingänge
4. Kontakt performance
IEC 60255-27

5. Kommunikationsanforderungen

ModBus RTU
IEC 61850
IEC 60870-5-103
IEC 60870-5-104
DNP 3.0

6. Anforderung an Klimatische IEC 60255-27


umgebung

6.1. Kalt IEC 60068-2-1 Betrieb bei Kälte Ab, -25ºC, 72h
Transport und Lagerung bei Kälte Ad, -40ºC,
72h

6.2 Trockene Hitze IEC 60068-2-2 Betrieb bei trockenen Hitze bis, +70ºC, 72h
Transport und Lagerung bei trockener Hitze
bis, +85ºC, 72h

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6.3 Temperaturänderung IEC 60068-2-14 Temperatur Anderung Nb, oberste Temperatur
+70ºC, niedrigste Temperatur -25ºC, 5 Zyklen,
betrachtete Zeit 3h, Übergangszeit 2 min.

6.4 Feuchte Hitze IEC 60068-2-30 Maximale Hitze bei hoher Feuchtigkeit +40ºC,
Luftfeuchtigkeit 93%, 2 Zyklen. Relais in
Betrieb

IEC 60068-2-78 Steady State Test Cab, Obere Temperatur


+40ºC, Luftfeuchtigkeit 85%, 2 Tage. Relais
nicht eingeschaltet

7. Mechanische Anforderungen IEC 60255-27

7.1. Vibration IEC 60255-21-1 Vibrationsrückmeldung, Class 1, 10Hz bis


59Hz, 0,035mm und 59Hz bis 150Hz, 0.5gn
IEC 60068-2-6 Dauer der Vibration, Class 1, 10Hz bis 150Hz,
1gn

7.2. Shock IEC 60255-21-2 Schock Rückmeldung, Class 1, 5gn, Shock


beständigkeit, Class 1, 15gn
IEC 60068-21-2

7.3. Bump IEC 60255-21-2 Bump, Class 1, 10gn


IEC 60068-21-2

7.4. Seismisch IEC 60255-21-3 Einzelne Axe Sine Sweep, Class 1,


X Axis: 1 bis 9Hz, 3.5mm und 9 bis 35Hz, 1gn;
IEC 60068-21-3 Y Axis: 1 bis 9Hz, 1.5mm und 9 bis 35Hz, 0.5gn

8. Elektrische Anforderung
Umgebungsbedingungen

8.1. Stromwandlereingang IEC 60255-27 3xIn ohne Beschädigung im Betrieb


kontinuirliche Überlastung

8.2. Stromwandlereingang kurz IEC 60255-27 70xIn ohne Beschädigung für 1s kurz Zeit
Zeit Überlastung Überlast.

8.3. Spannungswandlereingang IEC 60255-27 Wie im Handbuch beschrieben ohne


kontinuirliche Überlastung Beschädigung im Betrieb

8.4. Spannungswandlereingang IEC 60255-27 Wie im Handbuch beschrieben ohne


kurz Zeit Überlastung Beschädigung im Betrieb 10s kurz Zeit
Überlast.

9. Gehäuseschutzart

IEC 60255-27 IP-54


IEC 60529

Qualitäts Management System ISO 9001:2008

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8. KOMMUNIKATION UND HMI

8.1. Front Kommunikation: USB


An der Front des Schutzgeräts ist eine Kommunikationsschnittstelle installiert. Als Verbindung
dient eine mini USB Buchse. Als Protokoll wird Modbus RTU (19200 – 8bit – no partiy – 1 stop bit)
verwendet. Das Protokoll mapping und die Dokumentation befindet sich im Anhang dieses
Dokuments.
Für Schreibbefehle ist es erforderlich, eine separate Kommunikationsverbindung einzurichten.
Diese erfolgt nachdem alle Lesebefehle abgearbeitet sind und die Leseverbindung geschlossen
wurde. Für die Einrichtung der schreibenden Kommunikationsverbindung ist ein Passwort
erforderlich. Dieses Passwort ist einstellbar.

8.2. Anzeigen
Auf der Front des SIA-B befinden sich zwei LEDs. Eine LED zur Anzeige Schutzgerät
eingeschaltet (LED ON), die zweite LED dient zur Anzeige eines Alarms (LED ALARM). Die LEDs
sind inaktiv wenn das Schutzgerät ausgeschaltet ist. Die Alarm LED ist inaktiv wenn kein Alarm
ansteht. Die LEDs warden aktiv, wenn eine dieser Situationen auftritt:

Led ON Ist Aktiviert (LED blinkt Grün), Das Schutzgerät ist eingeschaltet

Led Alarm Ist Aktiviert (LED leuchtet Rot) wenn ein Alarm aufgetreten ist.

Es besteht die Möglichkeit dass in unterschiedlichen Situationen verschiedene LEDs im gleichen


moment aktive sind. Um die korrekte Funktion der LEDs zu überprüfen, können diese im
Testmenü aktiviert werden.
Unabhängig von den LEDs, bietet das SIA-B eine Fallklappenanzeige, welche eine Auslösung
anzeigt. Diese ist SIA-B Modellabhängig.

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8.3. LCD und Tastenfeld
In der Front des SIA-B ist ein Alphanumärisches LCD Display angebracht, mit den Masse 20X2.
Dieses Display ermöglicht es dem Benutzer, Information über Parameter, Messungen, Status und
Ereignisse abzufragen. Diese werden über das Menüsystem zur Verfügung gestellt.
Das Tastenfeld ist auf der Front des SIA-B angebracht. Über das Tastenfeld kann im Menü
navigiert werden, oder Eingaben gemacht werden.
Das Membran Tastenfeld verfügt über 6 Tasten, Die Tasten ▲ ▼ und ◄ ► können verwendet
werden um im Menü zu navigieren und um Parameter zu verändern.
Die “OK” Taste wird verwendet um in untergeordnete Menübereiche zu gelangen und Änderungen
von Parametern zu bestätigen. Die “C” Taste wird zum Löschen verwendet oder um zurück in ein
höhere Menülevel zu gelangen.
Zusätzlich zu den 6 Tasten verfügt das SIA-B über eine "Reset" Taste. Wird die "Reset" Taste
betätigt, wird die Alarm LED und die Fallklappe zurückgesetzt. Die "Reset" Taste kann auch zum
Löschen des Eventrekorders oder des Fehlerspeichers verwendet werden.

8.4. SICom Kommunikations Programm


Das SICom Programm, arbeitet mit folgenden Betriebssystemen zusammen, Windows 2000/XP,
Windows 7, Windows 8 und ermöglicht den vollständigen Zugang aller verfügbaren Informationen
im Schutzgerät, das Ändern von Parametern sowie das Speichern der Ereignisse über eine
grafische Oberfläche.
Die folgenden Funktionen werden durch das SICom programm unterstützt:
 Anzeige des Status
 Anzeige der
 Lesen und ändern von Parametern
 Lesen und ändern der Konfiguration
 Lesen und Löschen von Events
 Ändern des Benutzerpassworts
 Laden von Offlineeinstellungen
 Laden von Offlinekonfiguration
 Zeit synchronization
 Auslesen der Versionsnummer.
 Ändern der Modbusaddresse
 Ändern uns überprüfen des Trendrekorders

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8.4.1. Installation der SICom Software
Die Installation ist nur über den folgenden link möglich:
http://fanox.blob.core.windows.net/sicom/publish.htm
Dieser Link öffnet die folgende Webseite, hier muss auf „install“ geklickt werden

Alle benötigten Treiber können von dieser Seite heruntergeladen werden.

Ein Update der Software bedarf kein Eingreifen des Benutzers, sobald der Computer mit
dem Internet verbunden ist, überprüft die SICom Software die Updates und installiert diese
falls vorhanden.

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8.5. Einstellung der Session: Passwort und Zugriffslevel
Der Benutzer muss sich durch die Eingabe eines Passwort Identifizieren, um eine
Kommunikationsverbindung aufzubauen oder um Einstellungen der Parameter oder der
Konfiguration zu verändern. Abhängig vom Zugriffslevel sind einige Funktionen nicht
zugänglich, diese werden in der Tabelle unten dargestellt.

Rechte zum:
Nur lesen: Rechte zum: Rechte zum:
ändern der Einstellung Rechte zum:
ACCESS Status und Messung Ausführen von ändern der
Download und Löschen ändern der
LEVEL Einstellung Befehlen Schutzeinstellu
des Ereignisspeichers Konfiguration
Ereignisse ng

1 JA JA NEIN NEIN JA

2 JA JA NEIN NEIN NEIN

3 JA NEIN JA NEIN NEIN

4 JA JA JA NEIN NEIN

5 JA JA JA JA JA

Es ist möglich die vier Zugriffslevels mit separaten Passwörtern zu versehen. Dies kann nur
über das SICom Programm erfolgen. Die Passwörter können geändert werden und es
müssen vier Ziffern eingegeben werden. Standartmässig wird das Schutzgerät mit folgende
Passwortlevel ausgeliefert.

Das SIA-B verfügt nur über ein Passwortlevel der Stufe 5.

PASSWORT ZUGRIFFSLEVEL

2222 2

3333 3

4444 4

5555 5

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8.6. Menüs
8.6.1. Standby Anzeige
In der Standbyanzeige werden Typenschlüssel des Schutzgerätes und die Phasenströme A,BC
und N dargestellt. Durch das Drücken der “OK” Taste gelangen Sie ins Menü und können folgende
einträge auswählen: Messung, Status, Einstellung und Ereignisse. Nach 5min ohne betätigung
einer Taste, springt das Display auf die Standbyanzeige zurück.

SIAB00011000AA C (A) (B) (C) (N) C SIAB00011000AA


0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Wenn ein Fehler durch die Selbstdiagnose erkannt wird, wird dieser in der zweiten Zeile der
Standbyanzeige (anstelle der Stromanzeige) sichtbar. Diese kann die folgenden Meldungen
enthalten (für genauere Information lesen Sie im Kapitel Selbstdiagnose):
 SCHUTZ FEHLER
 MESSUNG FEHLER
 EEPROM FEHLER
 AUSLÖSEENERGIE FEHLER

8.6.2. Hauptmenü
Diese Tasten ▲, ▼, ◄ und ► werden für die Navigation im Menü und für die Auswahl von
Parametern verwendet. Die “OK” Taste wird verwendet um Eingaben zu übernehmen oder um in
einen Menüpunkt zu gelangen. Die Taste “C” wird verwendet um in ein höher gelegenes
Menülevel zu gelangen.

Es ist nicht notwendig ein Passwort einzugeben, um Parameter und Messwerte anzuschauen.

Ein 4-Zahlen Passwort muss eingegeben werden, um Parameter zu verändern.

Nachdem Sie zum Standby Bildschirm zurückgekehrt sind, ist eine erneute Eingabe des
Passworts erforderlich, um weitere Parameter zu modifizieren

Die Tasten ◄ und ► werden verwendet um innerhalb eines Parameters oder einer Funktion zu
navigieren. Die Tasten ▲ und ▼ erhöhen oder reduzieren einen Wert. Sollte ein falscher Wert
ausgewählt worden sein, ist es möglich, diesen durch das Drücken der “C” zu löschen.

Die Navigation im Menü wird weiter Unten genauer beschrieben.

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8.6.3. Menü Datum/Uhrzeit
Datum und Uhrzeit können durch das Drücken der “►” Taste in der Standbyanzeige angezeigt
werden. Durch das Drücken der “OK” Taste in der Datum- und Uhrzeitanzeige kann diese
verändert werden. Verwenden Sie die Tasten “►” und “◄” um an die einzelnen Positionen zu
navigieren und ändern Sie den Wert durch das Betätigen der “▲” oder “▼” Taste. Nachdem das
Datum und die Uhrzeit eingegeben wurden, betätigen Sie die “OK” Taste um die Änderung zu
übernehmen. Durch das Betätigen der “C” gelangen Sie zurück zur Standbyanzeige.

Datum und Zeit SIAB00011000AA


► 01/01/2000 01:43:25
C
0.00 0.00 0.00 0.00


OK C
01/01/2000 01:43:25

8.6.4. Version
Die Softwareversion kann durch das Drücken und Halten der “▲”Taste in der Standbyanzeige
angezeigt werden. Durch das Betätigen der “C” Taste gelangen Sie zurück zur Standbyanzeige.

Version:1.22 1.06
SIAB00011000AA
▲ Sep 11 2015 C
0.00 0.00 0.00 0.00
12:20:01
halten

8.6.5. Kommunikationparameter
Durch das Drücken und Halten der “▼” Taste in der Standbyanzeige, gelangen Sie zur Anzeige
der Kommunikationseinstellungen.

▼ COM Einstellung
C
SIAB00011000AA
halten 1 19200-8-N-1 0.00 0.00 0.00 0.00

8.6.6. Kontrast

Durch das Drücken und Halten der “◄” Taste in der Standbyanzeige gelangen Sie zur Anzeige
der Kontrast Einstellungen.
Der Kontrast kann durch die Tasten “▲” und “▼” verändert werden.
Durch das Betätigen der “C” gelangen Sie zurück zur Standbyanzeige.

◄ Kontrast:
C
SIAB00011000AA
halten 6 0.00 0.00 0.00 0.00

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8.6.7. Fehlerreport
Durch kurzes Drücken der “◄” Taste in der Standbyanzeige gelangen Sie zur Anzeige des
Fehlerrekorders. Durch das Betätigen der “▲” und “▼” Taste Navigieren Sie durch die Anzeige
der Fehlerreport. Durch das Drücken der Taste “OK” werden die Daten des Fehlerreports
angezeigt.

50 Auslösung SIAB00011000AA
◄ 04/11/2013 01:43:25
C
0.00 0.00 0.00 0.00

04/11/2013 01:43:25000
OK
_I 50 Auslösung

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8.6.8. Test Menü
Um in das “Test Menü” zu gelangen betätigen Sie die folgende Tastensequenz in der Standbyanzeige: “◄”, “▼” und “►” anschließend halten Sie die “OK”
Taste gedrückt.

◄ ▼ ► TEST MENU y/n?


OK C
ohne Schutz!
halten

Eingabe Passwort
OK C
-> 0

Eingabe Passwort
◄▼▲► C
-> 5555

TEST MENU
OK C

Led1:
OK C
nicht aktiviert

Led1:
OK OK
<<AKTIVIERT>>

Led2:
▲▼ C
nicht aktiviert

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Led2:
OK OK
<<AKTIVIERT>>

Fallklappe:
▲▼ C
nicht aktiviert

Fallklappe:
OK OK
<<AKTIVIERT>>

Auslöseausgang:
▲▼ C
nicht aktiviert

Trip Output:
OK OK
<< AKTIVIERT >>

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8.6.9. Funktionsmenü
Das SIA-B Menü ist in 6 Bereiche unterteilt:
 Messung.
 Status.
 Einstellungen.
 Ereignisse.
 Befehle
 Fehlerbericht

SIAB00001000AA MESSUNG SIAB00001000AA


OK C
0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

STATUS
▲▼ C

EINSTELLUNG GEN
▲▼ C
COM

EREIGNISSE
▲▼ C
Es gibt 5 5

BEFEHLE
▲▼ C

FEHLERBERICHT
▲▼

Drücken Sie die “OK” Taste in der Standbyabzeige um in das Menü zu gelangen. Mit den Tasten ▲ und ▼ bewegen Sie sich durch das Menü. Durch das
Betätigen der “C” Taste gelangen Sie zurück in die Standbyanzeige.

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8.6.10. Menü Messung
Betätigen Sie in der Standbyanzeige die “OK” Taste um in das Menü zu gelangen. Drücken Sie die “▲” und “▼” Tasten bis in der Anzeige „MESSUNG”
erscheint und betätigen Sie die “OK” Taste. Mit den “▲” und “▼” Tasten haben Sie die Möglichkeit sich die einzelnen Messwerte anzeigen zu lassen.

↑ MESSUNG SIAB00001000AA
OK C
↓ 0.00 0.00 0.00 0.00

1/6 ↑ MESSUNG
OK C
I-A = 0.00 A ↓

 1/6
OK
I-A = 0.00 *A

 2/6
▲▼ C
I-B = 0.00 A

3/6
▲▼ C
I-C = 0.00 A

4/6
▲▼ C
I-0 = 0.00 A

5/6
▲▼ C
IMax = 0.00 A

6/6
▲▼ C
TI = 10

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8.6.11. Menü Status

↑STATUS SIAB00001000AA
C
↓ 0.00 0.00 0.00 0.00

Status Allgemein ↑STATUS


OK C

Auslösung: Status Allgemein


OK C
nicht aktiviert

Externe Auslösung:
▲▼ C
nicht aktiviert

Fehler Auslöseenergie:
▲▼ C
nicht aktiviert

50 Hz:
▲▼ C
<<AKTIVIERT>>

Auslöseblockierung:
▲▼ C
nicht aktiviert

Fehler Messung:
▲▼ C
nicht aktiviert

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Bereit:
▲▼ C
<<AKTIVIERT>>

Einstellung geaendert
▲▼ C
nicht aktiviert

Einst. Datum/Uhrzeit:
▲▼ C
nicht aktiviert

Lokal Aktiv:
▲▼ C
nicht aktiviert

Werkseinstellung:
▲▼ C
nicht aktiviert

Fehler Eeprom:
▲▼ C
nicht aktiviert

Eeprom geaendert:
▲▼ C
nicht aktiviert

Fehler Ereignisse:
▲▼ C
nicht aktiviert

Reset:
▲▼ C
nicht aktiviert

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Sta. Lokal COM. ↑STATUS
▲▼ C

Lokal COM: Sta. Lokal COM.


OK C
nicht aktiviert

HMI Aktivitaet:
▲▼ C
nicht aktiviert

Reset TI:
nicht aktiviert C

Sta. 50 ↑STATUS
▲▼ C

Anregung Phase A: Sta. 50


OK C
nicht aktiviert

Anregung Phase B:
▲▼ C
nicht aktiviert

Anregung Phase C:
▲▼ C
nicht aktiviert

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Anregung Phase:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase A:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase B:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase C:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase:
▲▼ C
nicht aktiviert

Sta. 51 ↑STATUS
▲▼ C

Anregung Phase A: Sta. 51


OK C
nicht aktiviert

Anregung Phase B:
▲▼ C
nicht aktiviert

Anregung Phase C:
▲▼ C
nicht aktiviert

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Anregung Phase C:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase A:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase B:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase C:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Phase:
▲▼ C
nicht aktiviert

Sta. 50N ↑STATUS


▲▼ C

Anregung Erde: Sta. 50N


OK C
nicht aktiviert

Ausloesung Erde:
▲▼ C
nicht aktiviert

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Sta. 51N ↑STATUS
▲▼ C

Ground Pickup: Sta. 51N


OK C
nicht aktiviert

Ground Trip:
▲▼ C
nicht aktiviert

Sta. EINGAENGE ↑STATUS


▲▼ C

EINGANG 1: Sta. EINGAENGE


OK C
nicht aktiviert

Sta. LEDS ↑STATUS


▲▼ C

Led 1: Sta. LEDS


OK C
<<AKTIVIERT>>

Led 2:
▲▼ C
nicht aktiviert

Ausloesung Fallklappe
nicht aktiviert

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Sta. AUSGAENGE ↑STATUS
C

Ausloeseausgang: Sta. AUSGAENGE


OK C
nicht aktiviert

Sta. AUSLOESEBLOCKADE ↑STATUS


▲▼ C

Blockade Phase A: Sta. AUSLOESEBLOCKADE


OK C
nicht aktiviert

Blockade Phase B:
▲▼ C
nicht aktiviert

Blockade Phase C:
▲▼ C
nicht aktiviert

Blockade Phase:
▲▼ C
nicht aktiviert

Sta. 49 ↑STATUS
▲▼ C

Alarm: Sta. 49
OK C
nicht aktiviert

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Ausloesung:
▲▼ C
nicht aktiviert

8.6.12. Menü Einstellungen


Betätigen Sie in der Standbyanzeige die “OK” Taste um in das Menü zu gelangen. Drücken Sie die “▲” und “▼” Tasten, bis in der Anzeige ”EINSTELLUNG”
erscheint und betätigen Sie die “OK” Taste. Mit den “▲” und “▼” Tasten haben Sie die Möglichkeit, sich die einzelnen Parametersaetze auszuwählen.
Betätigen Sie erneut die “OK” Taste um in die Einstellungen des ausgewählten Parametersatzes zu gelangen. Mit den “▲” und “▼” Tasten haben Sie die
Möglichkeit sich die unterschiedlichen Einstellungen auszuwählen. Der Einstellungswert wir unter dem Namen dargestellt.
Durch das Drücken der “◄” Taste gelangen Sie zurück in die allgemeine Einstellungsansicht.
Die Bezeichnung des Schutzgeräts kann am Display angezeigt werden, aber nur über die SICom Software geändert werden.
Der “Nominalstrom” ist der Wert des Wandlerbereichs, dieser wird durch den Stromwandlertype ausgewählt.
Es ist erforderlich, bei der ersten Änderung der Einstellungen das Passwort einzugeben. Die Einstellung kann nach Eingabe des Passworts geändert werden.
Durch manuelles oder automatisches Zurückkehren auf die Standbyanzeige, ist ein erneutes eingeben des Passworts bei Änderungen der Einstellungen
erforderlich. Das Schutzgerät kehr automatisch zurück in die Standbyanzeige, wenn 5 min Lang keine Zaste betätigt wird.
Das Passwort bei Werkseinstellung ist 5555. Das Passwort kann über die SICom Software geändert werden.
Zum eingeben des Passworts am Display werden die Tasten ▲, ▼, ◄ und ► verwendet. Die Tasten ▲ und ▼werden verwendet um den Nummern oder den
Buchstaben zu verändern. Die Tasten ▲ und ▼werden verwendet um die Position im Passwort zu verändern. Sollte eine Nummer oder ein Buchstabe falsch
eingegeben worden sein, kann dieser durch betätigen der "C" gelöscht werden. Das Betätigen der Taste “OK” führt zur Validierung des Passworts.

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↑ EINSTELL.  GEN SIAB00001000AA
C
↓ COM  0.00 0.00 0.00 0.00

↑ Auswahl Parasatz ↑ EINSTELL.  GEN


OK C
↓ 1 = T.Aktiviert ↓ COM 

↑ Auswahl Parasatz
▲▼ C
↓ 2

Sett(1) 50 ↑ EINSTELL.  GEN


OK C
↓ COM 

Funckion Aktiv Sett(1) 50


OK C
NEIN

Eingabe Passwort Funckion Aktiv


OK C
-> 0 NO

Eingabe Passwort
◄▼▲►
-> 5555

Funckion Aktiv
OK
NEIN -> NEIN

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Funckion Aktiv
▲▼
NEIN -> JA

Funckion Aktiv
OK
NEIN > JA j/n

EINSTELLUNG GEAENDERT
OK
Funckion Aktiv

Funckion Aktiv
OK
JA

Anregung Strom
▲▼ C
1.00 xIn

Ausloesezeit
▲▼ C
0.02 s

Einst(1) 51 ↑ EINSTELLUNG  GEN


▲▼ C
↓ COM 

Funktion Aktiv Einst (1) 51


OK C
NEIN

Kurven type
▲▼ C
Def Tim

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Time Dial
▲▼ C
0.05

Anregung Strom
▲▼ C
0.20 xIn

Auslösezeit
▲▼
0.20 s

Einst (1) 50N ↑ EINSTELLUNG  GEN


▲▼ C
↓ COM 

Funktion Aktiv Einst (1) 50N


OK C
NEIN

Anregung Strom
▲▼ C
1.00 xIn(1.00)

Auslösezeit
▲▼ C
0.2 s

Einst (1) 51N ↑ EINSTELLUNG  GEN


▲▼ ▲▼ C
↓ COM 

Funktion Aktiv Einst (1) 51N


OK C
NEIN

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Kurven type
▲▼ C
E.I.

Time Dial
▲▼ C
1.25

Anregung Strom
▲▼ C
0.50 xIn(1.00)

Auslösezeit
▲▼ C
0.2 s

Einst (1) AUSL. BLOCK ↑ EINSTELLUNG  GEN


▲▼ C
↓ COM 

Funktion Aktiv Einst (1) AUSL. BLOCK


OK C
NEIN

Passwort eingeben Funktion Aktiv


OK C
-> 0 NEIN

Passwort eingeben
◄▼▲►
-> 5555

Funktion Aktiv
OK
NEIN -> NEIN

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Funktion Aktiv
▲▼
NEIN -> JA

Funktion Aktiv
OK
NEIN > JA j/n

EINSTELLUNG GEAENDERT
OK
Funktion Aktiv

Funktion Aktiv
OK
YES

Anregung Strom
▲▼ C
1.00 xIn

Auslösezeit 0.20 s

Einst (1) 49 ↑ EINSTELLUNG  GEN


▲▼ C

Funktion Aktiv Einst (1) 49


OK C
NEIN

Anregung Strom
▲▼ C
0.20 xIn

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Erwaerm Konst
▲▼ C
3 min

Abkuehl Konst
▲▼ C
3x Erwaerm Konst

Alarm
▲▼ C
80

Um zu den allgemeinen Einstellungen zurückzukehren drücken Sie die “◄”

Identification ↑ EINSTELLUNG  GEN


◄ C
SIAB text ↓ COM 

Frequenz
▲▼ C
50Hz

Seriennummer
▲▼ C
0

Sprache
▲▼ C
ENG.

Aktiver Parametersatz
▲▼ C
1

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Level Ausloesespannung
▲▼ C
17 Vdc

Nennstrom
▲▼ C
8

Wandlertyp
▲▼
CT008

Passwort
▲▼ C
****

Um zu den Kommunikationseinstellungen zu gelangen, drücken Sie die “►” Taste im Einstellungsmenü

Lokal COM Adresse ↑ EINSTELLUNG  GEN


► C
1 ↓ COM

Identifikation
SIAB Text

Frequenz
▲▼ C
50Hz

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Seriennummer
▲▼ C
0

Sprache
▲▼ C
ENG.

Aktiver Parametersatz
▲▼ C
1

Level Ausloesespannung
▲▼ C
17 Vdc

Nennstrom
▲▼ C
8

Wandlertyp
▲▼
CT008

Passwort
▲▼ C
****

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8.6.13. Menü Ereignisse
Betätigen Sie in der Standbyanzeige die “OK” Taste, um in das Menü zu gelangen. Drücken Sie die “▲” und “▼” Tasten bis in der Anzeige “EREIGNISSE”
erscheint und betätigen Sie die “OK” Taste. Mit den “▲” und “▼” Tasten haben Sie die Möglichkeit sich die einzelnen Ereignisse anzeigen zu lassen.

↑ EREIGNISSE SIAB00001000AA
C
↓ Es sind 5 0.00 0.00 0.00 0.00

12/04/12 01:57:03260 ↑ EREIGNISSE


OK C
┘ Eeprom geaendert ↓ Es sind 5

12/04/12 01:57:03180 4/5: 0


▲▼ OK C
┐ 52 Open Error ┐ 52 Open Error

Passwort eingeben ↑ EREIGNISSE


RESET C
-> 0 ↓ Es sind 5

Passwort eingeben
◄▼▲► C
-> 5555

Bestaetigen
OK C
Loesche Ereignisse j/n?

↑ EREIGNISSE
OK C
↓ Es sind 1

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Die Symbole “┘” und “┐” zeigen an, ob das Ereignis durch eine Aktivierung oder einen Rest eingetragen wurde
Um den Ereignisspeicher zu löschen, bewegen Sie sich im Menü auf den Ereignisspeicher. Drücken und halten Sie die "RESET" Taste, bis nur noch ein
Ereignis angezeigt wird. Dieses Ereignis ist „Ereignisse Geloescht“
Jedes Ereignis beinhaltet die folgenden Informationen:
 Datum-Uhrzeit
 Beschreibung des Ereignis
 Größe des Ereignisspeicher
 Position des Ereignisses in der Ereignisliste
 Ereignis eingetragen durch Aktivierung oder Reset
 Zugehöriger Messwert (falls vorhanden)

Uhrzeit Zugeordnete Messung

Datum
01/01/00 00:54:18600 1/99 Messung
Ereigniss Ereigniss Gelöscht
Gelöscht
Aktiviert or
Reset

Beschreibung Ereigniss

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8.6.14. Menü Befehle
Betätigen Sie in der Standbyanzeige die “OK” Taste um in das Menü zu gelangen. Drücken Sie die “▲” und “▼” Tasten bis in der Anzeige “BEFEHLE”
erscheint und betätigen Sie die “OK” Taste. Mit den “▲” und “▼” Tasten haben Sie die Möglichkeit sich die einzelnen Befehle anzeigen zu lassen. Durch
betätigen der "OK" Taster wird der Befehl vorbereitet, ein weiteres betätigen der "OK" Taste führt zur Auslösung des Befehls.

↑ BEFEHLE SIAB00001000AA
C
↓ 0.00 0.00 0.00 0.00

AUSFUEHREN BEFEHL y/n ↑ BEFEHLE


OK C
Reset TI ↓

BESTAETIGEN BEFEHL y/n AUSFUEHREN BEFEHL y/n


OK C
Reset TI Reset TI

↑ BEFEHLE
OK

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8.6.15. Menü Fehlerbericht
Betätigen Sie in der Standbyanzeige die “OK” Taste um in das Menü zu gelangen. Drücken Sie die “▲” und “▼” Tasten bis in der Anzeige
“FEHLERBERICHT” erscheint und betätigen Sie die “OK” Taste. Mit den “▲” und “▼” Tasten haben Sie die Möglichkeit, sich die einzelnen
Fehlerberichte auszuwählen. Es ist möglich direkt von der Standbayanzeige zu den Fehlerberichten zu gelangen, betätigen Sie hierzu die “◄” Taste
in der Standbyanzeige

↑ FEHLERBERICHT SIAB00001000AA
C
↓ 0.00 0.00 0.00 0.00

Ausloesung 50 04/06/15 15:25:12562


OK OK C
04/06/15 15:25:12562 ┘ 50-A Ausloesung

Passwort eingeben ↑ FEHLERBERICHT


RESET C C
-> 0 ↓

Passwort eingeben
◄▼▲► C
-> 5555

Bestaetigen
OK C
Bericht Loeschen j/n?

↑ FEHLERBERICHT
OK C
↓ Keiner vorhanden!

Um den Fehlerspeicher zu löschen, bewegen Sie sich im Menü auf den Fehlerspeicher. Drücken und halten Sie die "RESET" Taste, bis das Passwort
abgefragt wird. Geben Sie das Passwort ein und betätigen und halten die “OK” Taste bis die Nachricht erscheint “Fehlerberichte geloescht“.

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9. MODBUS RTU PROTOKOLL

Dieses Kapitel beschreibt die einzelnen Schritte um Daten vom SIA-B Schutzgerät zu lesen oder
diese zu schreiben via Modbus RTU Protokoll. Das Registermapping wird weiter Hinten
beschrieben.
Das Standard Modbus RTU Protokoll wird verwendet, jeder PC kann über dieses Protokoll mit
dem Schutzgerät kommunizieren.
Das SIA-B agiert hierbei als Modbus-RTU Slave, was bedeutet dass es von sich aus niemals eine
Verbindung aufbaut. Der Modbus RTU Master ist für den Verbindungsaufbau verantwortlich.
Es wurden nur zwei Modbus RTU Funktionscodes Implementiert:
 Lesen Funktionscode 3.
 Schreiben Funktionscode 16.
Das Modbus RTU Protokoll ist Hardware unabhängig. Der physikalische Layer kann über
verschieden verwendet werden: RS232, RS485, Glasfaser und Ethernet.
Speziell die USB Schnittstelle an der Gehäusefront emuliert eine RS232 „half-dublex“ Verbindung.
Jedes Daten Byte wird asynchron übertragen und besitzt folgende Eigenschaften: 1 Start Bit, 8
data Bits, 1 Stopp Bit und 1 parity Bit. Deswegen besitzen die Daten 10 oder 11 Bits, abhängig ob
ein parity Bit integriert ist oder nicht.
Die Modbus Adresse kann verändert werden, alle anderen Einstellungen sind nicht veränderbar.
Die Bus Geschwindigkeit beträgt 19200 ohne parity und 1 Stopp Bit.
Dem Modbus Master muss die Adresse des Modbus Slave bekannt sein um die Kommunikation
zu initiieren. Das Schutzgerät reagiert nicht auf den Verbindungsaufbau, wenn die Modbus
Adresse nicht korrekt ist. Die Ausnahme ist die Adresse 0, auch „Broadcast“ Adresse genannt.
Wird diese verwendet, reagiert das Schutzgerät, sendet aber keine Antwort.
Die Kommunikation findet in Form von Frames statt, welche in Datengruppen asynchron versendet
werden. Der Master sendet einen Frame zum Slave, der Slave wiederum antwortet ebenfalls mit
einem Frame.
Das Ende des Frames ist gekennzeichnet durch eine Todzeit oder Zeit der Stille im
Kommunikationsmedium. Die Länge der Todzeit variiert abhängig von der
Übertragungsgeschwindigkeit.
Die folgende Tabelle zeigt das Generische Packet Format für die Übertragung und den Empfang.
Jedoch hat jede Funktion Ihre Besonderheiten, diese werden weiter Unten beschrieben.

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9.1. ModBus packaged Format
CUSTOMER 1 byte Jeder Teilnehmer in einem Kommunikationsbus muss über eine
ADDRESS einzigartige Adresse verfügen, ansonsten wäre es möglich, dass zwei
unterschiedliche Teilnehmer gleichzeitig auf eine Anfrage antworten.
Alle Ports des Schutzgeräts verwenden diese Adresse, welche mit
einem Wert zwischen 1 und 247 eingestellt werden kann. Sendet der
Master eine Anfrage mit der Busadresse 0, ist dies ein Broadcast. Alle
Slaves im Bus werden dann auf die Anfrage reagieren, aber dem
Master nicht antworten. Es werden nur Broadcast akzeptiert, die einen
Schreibbefehl übertragen, alle anderen Anfragen machen keinen
Sinn, da diese vom Slave nicht beantwortet werden.

FUNCTION CODE 1 byte Das Schutzgerät unterstützt nur die Funktionscodes 3 lesen und 16
schreiben. Antwortet ein Slave mit einer Ausnahme (exception)
antwortet, wird ein 1 in das dafür verwendetet Bit in der Antwort
gesetzt. Eine Ausnahme bei einer Anfrage mit Funktionscode 3 wird
mit einem Code 0x83 beantwortet und eine Ausnahme bei einer
Anfrage mit Funktionscode 16 wird mit einer 0x90 beantwortet.

DATA N bytes Dieser Teil enthält die variable Anzahl der Bytes, abhängig vom
Funktionscode. Dieser kann enthalten: Adressen, Datenlängen,
Einstellungen, Befehle oder Ausnahmecodes, die durch den Benutzer
gesendet werden.

CRC 2 bytes Kontrollcode (CRC) von zwei Bytes. Modbus RTU enthält einen
16bit Kontrollcode in jedem Frame um Fehler zu erkennen. Wird
durch einen Slave ein fehlerhafter Frame entdeckt, basierend auf
einem fehlerhaften Kontrollcode, wird diese Aktion nicht ausgeführt
und es erfolgt keine Antwort an den Master. Das Management des
Kontrollcodes ist LSB-MSB.

DEAD TIME Notwendige Ein Frame wird terminiert, wenn für eine Zeit von 3,5 Bytes Nichte
Zeit um 3,5 empfangen wird.
Bytes zu
übertragen. 15 ms bei 2400 bps
2 ms bei 19200 bps
...usw.

9.2. Funktion codes


HEX
MODBUS
DEC DEFINITION BESCHREIBUNG
NAME
CODE

0x03 Read Lesen von Diese Funktion erlaubt dem Master ein oder mehrere Register
Holding Werten des Schutzgerätes auszulesen. Die Register haben immer 16
3 Registers Bits, mit dem HighByte als erstes. Die Maximale Anzahl der
Register die in einer Abfrage gelesen werden können ist 60.

0x10 Preset Schreiben Diese Funktion erlaubt das Schreiben von einem oder
Multiple von werten mehreren Register mit einem oder mehreren Werten. Die
16 Registers Register haben eine Länge von 2 Byte, das Highbyte kommt
an erster Stelle. Die Maximale Anzahl der Register die in
einer Abfrage geschrieben werden können ist 60.

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9.3. Ausnahmen und Fehlerantworten
Fehlercodes definiert durch das Modbus Protokoll:

01 ILLEGAL FUNCTION Der Slave unterstützt den Funktionscode in der Nachricht nicht.

02 ILLEGAL DATA ADDRESS Der Master versucht eine Abfrage auf Register die nicht korrekt
sind.

03 ILLEGAL DATA VALUE Der Slave hat erkannt, dass der gesendete Wert des Masters
nicht korrekt ist.

04 SLAVE DEVICE FAILURE Zeigt einen Fehler bei der Ausführung der Anfrage des Master
im Slave an.

05 ACKNOWLEDGE Allgemeine Bestätigung

06 SLAVE DEVICE BUSY Der Slave ist beschäftigt, es ist nicht möglich die Anfrage
durchzuführen.

07 NEGATIVE ACKNOWLEDGE Allgemeine Ablehnung.

9.4. Data type


TYPE LÄNGE BESCHREIBUNG

UCHAR 1/2 Integer ohne Vorzeichen 1 byte

BYTE 1/2 Integer ohne Vorzeichen 1 byte

BIT16 1 Gesammelte Bits, Gruppe von 16.

Z.b..: 0x1A41 = 0001101001000001b

BIT32 2 Gesammelte Bits, Gruppe von 32.

ENUM 1 Integer ohne Vorzeichen 16 bits. Jeder Integer wert hat ist in einer Referenzliste der Datenbank.
In dieser liste ist ein mapping der Werte eingetragen. Der Speicher Akzeptiert nur Integer
Werte.

Z.b..: 0, 1 Rückmeldung von “GESCHLOSSEN, “OFFEN”

DENUM 2 Integer ohne Vorzeichen 32 bits

UINT 1 Integer ohne Vorzeichen 2 bytes

INT 1 Integer ohne Vorzeichen 2 bytes

LONG 2 Integer ohne Vorzeichen 4 bytes

FLOAT 2 Nummer in flieskomma zahlen “Float” 4 bytes

ASCIIxx xx/2 String: Länge einer Zeichenkette. String abschluss wird markiert durch ‘\0’.

Z.b. .: “ABC” 0x41x42x43x00....

FH 5 Jahr(UINT).Monat(UCHAR).Tag(UCHAR).Stunde(UCHAR).Minute(UCHAR).Sekunde(UCHAR).
Hundert(UCHAR).Tausend(UINT)

EVENT2 10 Kriterium Verzeichnis(UINT).Ereignis Identifier(UINT).WERT(UINT).Verknüpfte


Messung(float).Datum und Uhrzeit(FH)

EVENTO2 11 Ehemaliges(UINT).Ereignis(EVENT2)

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Wenn eine Information mehr als ein Byte benötigt, wird das HighByte als erstes gesendet
und anschließend das Lowbyte.

DENUMCURVE 0 IEC 60255-151 inverse

1 IEC 60255-151 very inverse

2 IEC 60255-151 extremely inverse

3 Definite time

DENUM 5060Hz 0 60Hz

1 50Hz

DENUM NOYES 0 NO

1 YES

DENUMBAUD 0 4800 Bauds

1 9600 Bauds

2 19200 Bauds

3 38400 Bauds

DENUM LANGUAGE 0 Englisch

1 Spanisch

2 Abhängig von Model

DENUM TRIPVOLT 0 12 Vdc

1 17 Vdc

2 22 Vdc

3 24 Vdc

9.5. Speichermapping des SIA-B


Anzahl
Start
Funktion Beschreibung der Format
Adresse
Register

16 Schreiben Verzeichnis der 1 1 UINT


Ereignisse

16 Schreiben Nummer der 6 1 UNIT


Einstellungsliste

03 Lesen Model und Version 100 44 ASCII88

16 Schreiben Access Code 168 2 UCHAR4 Kapitel Passwort und


Zugangslevel

03 y 16 Datum / Uhrzeit 170 5 FH

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16 Auswahl Befehl 200 1 UINT Menü Befehle

16 Bestätigen Befehl 201 1 UINT Menü Befehle

16 Teste Status 250 2 BIT32 Menü Status

03 Seriennummer 252 2 LONG

03 Bezeichnung Schutzgerät 254 44 ASCII88

03 Messung Primärstrom 300 2 FLOAT MESSUNG_IA

03 Messung Primärstrom 302 2 FLOAT MESSUNG _IB

03 Messung Primärstrom 304 2 FLOAT MESSUNG _IC

03 Messung Primärstrom 306 2 FLOAT MESSUNG _IN

03 Messung Primärstrom 308 2 FLOAT MESSUNG _TI

03 Messung Primärstrom 310 2 FLOAT MESSUNG _IMAX

Lesen und Löschen älterer


03 400 11 EVENTO2 Menü Ereignisse
Events

03 Ein Ereignis Lesen 410 11 EVENTO2 Menü Ereignisse

16 Lösche alle Events 420 1 dummy

03 Lesen Status 500 2 BIT32 Allgemeiner Status

03 Lesen Status 502 2 BIT32 Kommunikationsstatus

03 Lesen Status 504 2 BIT32 Status Funktion ANSI 50

03 Lesen Status 506 2 BIT32 Status Funktion ANSI 50/51

03 Lesen Status 508 2 BIT32 Status Funktion ANSI

03 Lesen Status 510 2 BIT32 Status Funktion ANSI 50/

03 Lesen Status 512 2 BIT32 Status Eingänge

03 Lesen Status 514 2 BIT32 Status Ausgänge

03 Lesen Status 516 2 BIT32 Status Trip Block

03 Lesen Status 522 2 BIT32 Status Funktion ANSI 49

03 y 16 Einstellung 600 10 ASCII20 Schutzgerät Bezeichnung

03 Einstellung 610 2 DENUM 5060Hz Frequenz

03 Einstellung 612 2 LONG Seriennummer

DENUM Sprache
03 y 16 Einstellung 614 2
LANGUAGE

03 y 16 Einstellung 616 2 LONG Aktiver Parametersatz

03 y 16 Einstellung 618 2 DENUM Auslösespannungs Level

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TRIPVOLT

03 y 16 Einstellung 620 2 FLOAT Nennstrom

03 y 16 Einstellung 622 2 FLOAT Wandlertyp

03 y 16 Einstellung 624 2 LONG Lokale Adresse

03 y 16 Einstellung 626 2 ASCII4 Passwort[4]

03 y 16 Einstellung 630 2 DENUM NOSI F50 Aktiv/Inaktive

03 y 16 Einstellung 632 2 FLOAT F50 Anregung

03 y 16 Einstellung 634 2 FLOAT F50 Auslösezeit

03 y 16 Einstellung 636 2 DENUM NOSI F50/51 Aktiv/Inaktive

03 y 16 Einstellung 638 2 DENUMCURVA F50/51 Kurve

03 y 16 Einstellung 640 2 FLOAT F50/51 Konstante

03 y 16 Einstellung 642 2 FLOAT F50/51 Anregung

03 y 16 Einstellung 644 2 FLOAT F50/51 Definite time

03 y 16 Einstellung 646 2 DENUM NOSI F50N Aktiv/Inaktive

03 y 16 Einstellung 648 2 FLOAT F50N Anregung

03 y 16 Einstellung 650 2 FLOAT F50N Auslösezeit

03 y 16 Einstellung 652 2 DENUM NOSI F50/51N Aktiv/Inaktive

03 y 16 Einstellung 654 2 LONG F50/51N Kurve

03 y 16 Einstellung 656 2 FLOAT F50/51N Konstante

03 y 16 Einstellung 658 2 FLOAT F50/51N Anregung

03 y 16 Einstellung 660 2 FLOAT F50/51N Definite time

03 y 16 Einstellung 662 2 DENUM NOSI F49 Aktiv/Inaktive

03 y 16 Einstellung 664 2 FLOAT F49 Anregung

03 y 16 Einstellung 666 2 LONG F49 Erwärmungskonstante

03 y 16 Einstellung 668 2 LONG F49 Abkühlungskonstante

03 y 16 Einstellung 670 2 LONG F49 Alarm

03 y 16 Einstellung 672 2 DENUM NOSI Auslöseblock Aktiv/Inaktive

03 y 16 Einstellung 674 2 FLOAT Auslöseblock Anregung

16 Bestätigen Einstellung 800 10 Schutzgerät Bezeichnung

16 Bestätigen Einstellung 810 2 Frequenz

16 Bestätigen Einstellung 812 2 Seriennummer

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16 Bestätigen Einstellung 814 2 Sprache

16 Bestätigen Einstellung 816 2 Aktiver Parametersatz

16 Bestätigen Einstellung 818 2 Auslösespannungs Level

16 Bestätigen Einstellung 820 2 Nennstrom

16 Bestätigen Einstellung 822 2 Wandlertyp

16 Bestätigen Einstellung 824 2 Lokale Adresse

16 Bestätigen Einstellung 826 2 Passwort[4]

16 Bestätigen Einstellung 830 2 F50 Aktiv/Inaktive

16 Bestätigen Einstellung 832 2 F50 Anregung

16 Bestätigen Einstellung 834 2 F50 Auslösezeit

16 Bestätigen Einstellung 836 2 F50/51 Aktiv/Inaktive

16 Bestätigen Einstellung 838 2 F50/51 Kurve

16 Bestätigen Einstellung 840 2 F50/51 Konstante

16 Bestätigen Einstellung 842 2 F50/51 Anregung

16 Bestätigen Einstellung 844 2 F50/51 Definite time

16 Bestätigen Einstellung 846 2 F50N Aktiv/Inaktive

16 Bestätigen Einstellung 848 2 F50N Anregung

16 Bestätigen Einstellung 850 2 F50N Auslösezeit

16 Bestätigen Einstellung 852 2 F50/51N Aktiv/Inaktive

16 Bestätigen Einstellung 854 2 F50/51N Kurve

16 Bestätigen Einstellung 856 2 F50/51N Konstante

16 Bestätigen Einstellung 858 2 F50/51N Anregung

16 Bestätigen Einstellung 860 2 F50/51N Definite time

16 Bestätigen Einstellung 862 2 F49 Aktiv/Inaktive

16 Bestätigen Einstellung 864 2 F49 Anregung

16 Bestätigen Einstellung 866 2 F49 Erwärmungskonstante

16 Bestätigen Einstellung 868 2 F49 Abkühlungskonstante

16 Bestätigen Einstellung 870 2 F49 Alarm

16 Bestätigen Einstellung 872 2 Auslöseblock Aktiv/Inaktive

16 Bestätigen Einstellung 874 2 Auslöseblock Anregung

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9.6. Mapping Befehle
7 Reset Thermisches Abbild

9.7. Beispiel eines ModBus Frames


9.7.1. Schreiben des Passwort “5555” nach Schutzgerät nº 1
Adresse 01

Funktion 10

H Start Adresse 00

L Start Adresse A8

Anzahl der H Register 00

Anzahl der L Register 02

Anzahl der Byte 04

Passwort 35,35,35,35

Prüfsumme H 4A

Prüfsumme L 50

Das SIA-B Antwortet OK:

Adresse 01

Funktion 10

H Start Adresse 00

L Start Adresse A8

Anzahl der H Register 00

Anzahl der L Register 02

Anzahl der Byte 04

Prüfsumme H 29

Prüfsumme L 93

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10.INBETRIEBNAHME

10.1. Checkliste für Inbetriebnahme


Das Inbetriebnahmedokument wird benötigt um den Inbetriebnahmeprozess und die einzelnen
Einstellungen zu dokumentieren. Dies sollte für jedes Gerät durchgeführt werden.

10.2. Elektrostatische Entladung


Bevor mit den Inbetriebnahme begonnen wird, stellen Sie sicher, dass es zu keinen
Elektrostatischen Entladungen wären der Inbetriebnahme kommen kann.

10.3. Visuelle Überprüfung


Stellen Sie sicher, dass alle Kabel entsprechenden dieser Dokumentation angeschlossen sind.

10.4. Erdung
Es ist sehr wichtig, dass Schutzgerät korrekt zu erden. Um dies sicher zu stellen, überprüfen Sie
den Erdungsanschluss auf der Rückseite des Schutzgeräts, ob dieser ordnungsgemäß verdrahtet
ist.

10.5. Stromwandler
Die hohe Spannung, die erzeugt wird wenn Stromwandler offen betrieben werden, kann zum TOD
und zur Beschädigung der Einrichtung führen. Betreiben Sie unter keinen Umständen einen
Stromwandler offen.

10.6. Hilfsspannungsversorgung
Es ist möglich, dass SIA-B über eine Hilfsspannung versorgen zu lassen, dies muss aber im
Bestellprozess vorher festgelegt werden. Der Wert der Versorgungsspannung muss vor Bestellung
überprüft werden: 230 Vac 50/60 Hz, 110 Vac 50/60Hz oder 24 Vdc.

10.7. Kommunikationsschnittstelle Front


Um die Kommunikationsschnittstelle zu testen, verbinden Sie diese mit Ihrem PC und stellen Sie
eine Verbindung via SICom Parametriersoftware her. Treten keine Fehler auf, ist die Funktion OK.
Es ist wichtig den korrekten COM-Port auszuwählen.

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10.8. Inbetriebnahme
Es ist erforderlich, dass die folgenden Messungen durchgeführt werden müssen, bevor die Anlage
das erste Mal in Betrieb geht, oder nach einer Auslösung.
 FANOX empfiehlt das KITCOM zu verwenden um das Schutzgerät mit Hilfsenergie zu
versorgen um dieses zu überwachen. Die Hilfsenergie ermöglicht es, dem Schutzgerät die
einschalt Situation ohne wandlerstromversorungung zu überwachen, falls es zu einen
Fehler in der Anlage kommt.
 Nachdem alle Verdrahtungsarbeiten durchgeführt wurden, wird empfohlen diese
Verdrahtung auf Korrektheit und Sicherheit zu überprüfen
 Testen der Funktionen via Testmenü.  NOTE! See 5.7.
 Es ist wichtig alle Messungen zu überprüfen nachdem die Anlage in Betrieb ist.

Wartung: FANOX empfiehlt mindestens einmal im Jahr eine Auslösung über das Testmenü
durchzuführen, um die Funktionstüchtigkeit der Schutzgerät und der Schalteinrichtung zu
überprüfen.

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11. ANHANG

11.1. Identifikation
Datum: .....................................................................................................................................
Manager: ..............................................................................................................................
Station: ............................................................................................................................
Feld: ...................................................................................................................................
Model: ...................................................................................................................................
o
Serial n .: .............................................................................................................................
Software Versions: ...............................................................................................................
Model: ..................................................................................................................................

11.2. Checks
Verdrahtungscheck: 
Erdung: 
Hilfsspannung: 

11.3. Test Menü


On LED:  Auslöseausgang 
Alarm LED: 
Anzeige Auslösung: 

11.4. Dokumentieren der Inbetriebnahme Einstellung


Passwort: ……………………………………………………………………………
Bezeichnung: ………………………………………………………………………

CT
Spannungslevel:…………………………………………………………………………....
Wandler type: …………..........…………………………………………………………….
Nennstrom: ……………………..........……………………………………………………

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ANSI 50
Aktive/Inaktive  Aktiv  Inaktive
Anregung.........................…………… x In
Auslösezeit: ..........………... s

ANSI 50N
Aktive/Inaktive  Aktiv  Inaktive
Anregung.........................…………… x In
Auslösezeit: .........………... s

ANSI 50/51
Aktive/Inaktive  Aktiv  Inaktive
Anregung.........................…………… x In
IEC curve type  Inverse  Very Inverse  Ext. Inverse  LT Inverse
ANSI curve type  Inverse  Very Inverse  Ext. Inverse Def. Time
Konstante ...........………………
Auslösezeit: ……………… s

ANSI 50/51N
Aktive/Inaktive  Aktiv  Inaktive
Anregung....................……………… x In
IEC curve type  Inverse  Very Inverse  Ext. Inverse  LT Inverse
ANSI curve type  Inverse  Very Inverse  Ext. Inverse Def. Time
Konstante ……...................…………
Auslösezeit …..…..……..s

ANSI 49
Aktive/Inaktive  Aktiv  Inaktive
Anregung ……..………………………… x In
ζ Erwärmung: …………………………. min
ζ Abkühlung: …………………………. ζ heating
Alarm: …………………………. %

Auslöseblockade
Aktive/Inaktive  Aktiv  Inaktive
Blockadelevel.............………… x In

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11.5. Kommentare
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
……………............……………………………………………………………………………....….
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
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…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…
…………….............……………………………………………………………………………....…

Inbetriebnehmer………........……..........…………..Datum……….............…
Wartung durchgeführt am ………………….. durch ………..…………………………………..

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Notizen:
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