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Herr-Sklavin Vertrag zwischen XXXX und XXXX*

Präambel
XXXX und XXXX führen eine im Alltag gleichberechtigte Beziehung. Im Kontext
BDSM vereinbaren beide dagegen ein Herr Sklavin Verhältnis zu führen. XXXX
kann XXXX jederzeit zu seiner Sklavin machen. Er wird dabei aber dafür Sorge
tragen, dass dies nicht in unpassenden Situationen erfolgt.

Reichweite
Die Sklavin steht ihrem Herrn uneingeschränkt zur Verfügung, solange nicht
gesundheitliche oder berufliche Gründe etwas anderes zwingend erfordern. Alle
in diesem Vertrag vereinbarten Rechte und Pflichten können von ihrem Herrn
jederzeit eingefordert werden, solange der Vertrag selbst nicht einen
Ausschluss vorsieht. Die Sklavin wird versuchen, ihre eigenen Bedürfnisse
unter die des Herrn zu stellen.

Sonderregel für die normale Beziehung


Als Kompensation für die sexuellen Freiheiten, die XXXX als Herr genießt,
gesteht er XXXX auf der Alltagsebene zu, dass sie andere Frauen und Männer
küssen darf, solange es keine emotionale Bindung dadurch gibt, es sich nicht
um Expartner oder gemeinsame Freunde handelt und der Ruf beider nicht
leidet.

Safeword
Egal in welcher Situation, durch das Sagen des Wortes „Gnade“ werden alle
Handlungen abgebrochen und die Rollenverteilung Herr-Sklavin wird
aufgehoben. Ist es der Sklavin nicht möglich zu sprechen, so muss ihr eine
Alternative zum Safeword geboten werden. Bevor die Situation nicht durch
beide als geklärt betrachtet wird, ist es XXXX nicht gestattet, aus XXXX ohne
ihr Einverständnis wieder seine Sklavin zu machen. Die Sklavin verpflichtet
sich, das Wort wirklich nur im Notfall zu benutzen und es nicht zu
missbrauchen.

Bitten
Die Sklavin darf höfliche Bitten an den Herrn richten, dieser ist an eine solche
Bitte nicht gebunden.

Regeln
In dem Vertrag stehen die ersten vereinbarten Regeln. Sollte sich das
Regelwerk verändern, wird dies jeweils in ein dafür noch zu erstellendes
Regelbuch eingetragen, welches dadurch ebenfalls Bestandteil dieses
Vertrages wird. Bei den Regeln wird folgend zwischen primären und sekundären
Regeln unterschieden.

Primäre Regeln
Die folgenden Regeln haben eine sehr hohe Bedeutung:
Der Herr kann zu jeder Zeit über den Körper der Sklavin verfügen.
Halsband und Fesseln dürfen nur vom Herrn wieder gelöst werden.
Kontakte im Bereich BDSM unterliegen alleinig der Kontrolle des Herrn (Edit:
Dies wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Sklavin aufgenommen).
Insbesondere ist der Sklavin jegliche Art intimer Kontakte zu anderen Personen
untersagt.
Sie achtet darauf, dass das Ansehen und der Ruf ihres Herrn nicht beschädigt
werden.
Kniet die Sklavin, tut sie dies so lange, bis der Herr sie zu etwas anderem
auffordert.
Sperma ist immer durch eine der Öffnungen der Sklavin aufzunehmen.

Sekundäre Regeln
Auch diese Regeln sind bindend, jedoch sind diese nicht gleich essentieller
Bedeutung wie die primären Regeln. Das Wort „Nein“ ist der Sklavin nicht
erlaubt. Die Sklavin hat alle benutzten Sexspielzeuge zu reinigen, Müll zu
entfernen, Kleidung im Raum nach der Session ordentlich aufzuräumen und das
gemeinsam genutzte Bett sauber zu halten. Ohne Erlaubnis des Herrn darf die
Sklavin sich nicht selbst befriedigen. Die Sklavin darf von sich aus in der Zeit
von 12-20 Uhr um Erlaubnis bitten, sollten sich beide an dem Tag nicht sehen.
Der Herr kann ihr zudem von sich aus diese kleine Freude schenken. Die
Sklavin darf sich erst wieder ankleiden, wenn sie kein Halsband mehr trägt und
sich ihr Herr bereits angekleidet hat oder dieser ihr eine andere Weisung erteilt.
(Edit: Dies wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Sklavin aufgenommen)
Pflichten
Die Sklavin verpflichtet sich, wahrheitsgemäß über Verfehlungen zu berichten
und ebenso auf Fragen zu antworten. Der Herr verpflichtet sich ordentlich über
die Einhaltung der Pflichten zu wachen, soweit ihm dies möglich ist. Er schützt
die geistige und körperliche Gesundheit und den Ruf seiner Partnerin nach
bestem Wissen und Gewissen.

Strafe
Die Sklavin hat ausdrücklich um eine harte Führung gebeten, daher wird sie die
Flucht Strafen oder Verhandeln über selbige zukünftig unterlassen. Jeder
Versuch führt mindestens zur Verdoppelung der Strafe.

Tabus
Der Herr verpflichtet sich, die Tabus der Sklavin zu achten. Die Tabus, wie auch
die erlaubten Spielarten, sind Teil der Anlage 1, die hiermit Bestandteil des
Vertrages wird. Die Sklavin selbst darf keine neuen Tabus aufstellen, es sei
denn die geforderte Handlung ist nicht in der Anlage 1 aufgeführt und war der
Sklavin zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auch nicht bekannt. Will die
Sklavin ihrem Herrn ein Tabu schenken, so trägt sie dies an einer eigens dafür
vorgesehenen Stelle im Regelbuch ein.

Mit der Unterzeichnung des Vertrages erkennen beide Seiten die Rechte und
Pflichten an welche hiermit festgehalten werden sollen.

In Demut und mit Freuden Voll Stolz und der


Verantwortung bewusst

Ort, Datum Sklavin Ort, Datum Herr