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Der Bischof Artemije von Raska-Prizren (Serbien) über die Geistlichen, welche mit den Ökumenisten die Kommunion halten

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noch gefährlicher als die Ökumenisten, denn sie schicken die Gläubigen zurück in die Kommunion mit der Häresie

Am Sonntag dem 3. Juni 2018, am Fest Allerheiligen, fand in Loznica in der Nähe der Stadt Čačak (Serbien) eine Versammlung statt, welche die Metropole “Raska-Prizren (Metochien) in der Verbannung” organisierte. Es nahmen ungefähr

2000 Gläubige aus Russland, Rumänien und Griechenland teil. Von dem Text, welcher von einer Gruppe rumänischer Gläubiger Priestermönche,

Mönche und Laien - welche an der Versammlung teilnahmen,

sinaxa-nationala-din-serbia/) verbreitet und unterschrieben wurde, erfahren wir, dass der Hochehrwürdige Bischof Artemije in einem persönlichen Gespräch mit den Gläubigen folgendes sagte:

1. Jene, welche sich nicht von den Ökumenisten trennen, sondern behaupten,

dass sie den Glauben bekennen - dies jedoch nicht in die Tat umsetzen sind noch

gefährlicher als die Ökumenisten, denn sie schicken die Gläubigen zurück in die Kommunion mit der Häresie.

2. Bezüglich des Zustandes jener, welche aus Unwissenheit in Kommunionmit den

Ökumenisten bleiben, sagte der Hochehrwürdige Bischof Artemije, dass es keine Rechtfertigung dafür gibt; ihre Unwissenheit bedeutet Gleichgültigkeit, welche

unwürdig eines Christen ist. Denn es ist etwas anderes, wenn man nicht weiß - und etwas anderes, wenn man es nicht wissen will. Im Lukasevangelium (Kapitel 12) wird

gesagt, dass jene, welche nicht wissen, bestraft werden - auch wenn jene, welche wissen, härter als diese bestraft werden.

3. Zu dem kritischen Thema der Weihung von Chorbischöfen: dass er zur

Weihung von Chorbischöfen voranschritt, rechtfertigte er aufgrund seines Alters, damit sie ihm bei dem Werk der Verkündigung des Glaubens helfen - in Übereinstimmung mit den Regeln und der Tradition der Kirche. 4. Der Bischof Artemije betonte auch dies, was wir alle in dieser Epoche sehen können und was der

Orthodoxie entgegengesetzt ist: unsere Bischöfe ändern die Texte unserer Kirche.

Alles was nicht im Geist der neuen Epoche ist, wird verboten werden. Die Worte der Wehklage des Jeremias (welche der Herr für die Hebräer gebraucht) sind bereits aus

den letzten Ausgaben entfernt worden und deren Singen in den Kirchen wird in Kürze verboten werden.

5. Was die Gläubigen betrifft, welche in die Kirchen gehen, wo die

Ökumenisten memoriert werden - mit der Rechtfertigung, dass nichts am Glaubensbekenntnis geändert wurde und dass sie dann Stellung beziehen werden,

wenn sie sehen, dass sich etwas geändert hat:

der Hochehrwüdige bemerkte, dass dies die größte Arglist der Ökumenisten ist: den

Gläubigen alles zu lassen - Gottesdienste, heilige Ikonen, Kirchenregeln u.s.w. - nur dass diese sich in Kommunion mit ihnen befinden und so verlorengehen.

6. In Bezug auf jene, welche sagen, dass sie die Abgrenzung von der

Häresieaufschieben, bis die Ökumenisten zur gemeinsamen (Göttlichen) Kommunion mit den Päpstlichen und anderen Häretikern gelangen: der Hochehrwürdige

bekräftigte, dass es in den Regeln des Pedalions (Zusammenstellung orthodoxen Kirchenrechts des Hl. Nikodemus vom Heiligen Berg) keine Verordnung gibt, welche sagt, dass das Stoppen der Kommunion aufgeschoben werden müsse, bis die

Häretiker zur gemeinsamen (Göttlichen) Kommunion gelangen. Sondern allein die gemeinsamen Gebete mit den Häretikern genügen für den Gläubigen, um die

Kommunion mit jenen zu stoppen, welche diese ausüben.

7. Der Hochehrwürdige Bischof Artemije erklärte ebenfalls, dass nirgends

angeführt wird, dass die Mysterien jener, welche sich nicht von der Häresie abgrenzen, ungültig seien nach der Verkündigung der Häresie "mit entblößtem Haupte" durch die Hierarchen.

Der 15. Kanon der Synode von Konstantinopel im Jahre 861 spricht nicht von der Ungültigkeit der Mysterien, sondern zeigt, dass das Stoppen der Kommunion

ausreichend ist. Er fügte hinzu, dass niemand berichtet, das in den Tagen des Arius und Nestorius die Taufen wiederholt wurden bis zu deren synodalen Verurteilung.

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