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FSA1 Federspeicherantrieb für

Hochspannungsleistungsschalter
FSA1 Federspeicherantrieb
Konstruktive Eigenschaften und Vorteile

Einführung das totale Versagen des Abschaltvorgangs. Der Antrieb spielt


Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit von elektrischen eine wichtige Rolle in der Zuverlässigkeit von Leistungsschal-
Übertragungsnetzen steigt kontinuierlich. Viele Kunden kon- tern und daher auch für das ganze Stromversorgungssystem.
zentrieren sich daher heute stark auf die Zuverlässigkeit und
Wartungsanforderungen der Betriebsmittel. Zusätzlich wird das Schalten von Kondensatorbänken und
Drosselspulen immer üblicher, was zusätzliche Anforderungen
an der Betriebssicherheit stellt. In einer internationalen Unter-
suchung wurde aufgezeigt, dass achtzig Prozent (80 %) aller
Fehler an Hochspannungsleistungsschaltern durch Fehler im
Antriebsmechanismus verursacht wurden. Um daher höchste
Betriebssicherheit zu erreichen, sollten Leistungsschalter mit
sehr zuverlässigen Antriebsmechanismen ausgerüstet werden.

Bereits tausende von Antrieben des Typs FSA 1 sind in


Betrieb. ABB ist daher davon überzeugt, dass das Design
eines des zuverlässigsten auf dem Markt ist. Die Konstruktion
gewährleistet eine hohe Zuverlässigkeit und minimale An-
forderungen an die Wartung des Antriebs und sichert damit
einen hohen Grad an Verlässlichkeit des Leistungsschalters
als Ganzes.

Verwendung
Der FSA1 Federspeicherantrieb wird für folgende Leistungs-
schaltertypen verwendet:

− − ED
− − LTB D1

Konstruktive Eigenschaften
Primär besteht der Antrieb aus 2 Zugfedern.

Die Einschalt-Feder liefert die nötige Antriebskraft um den


Leistungsschalter einzuschalten und die Ausschalt-Feder zu
spannen.

Die Ausschalt-Feder ist direkt mit den Leistungsschalteran-


triebswellen verbunden. Dies heißt, dass die mechanische
Energie, welche für eine Ausschaltung benötigt wird, immer
durch die gespannte Ausschalter-Feder zur Verfügung steht
wenn der Leistungsschalter eingeschaltet ist. Mit anderen
Worten ein eingeschalteter Leistungsschalter ist immer für
eine Ausschaltung bereit.
Leistungsschalter sind das letzte Glied in der Kette von
Schutzeinrichtungen für ein Stromversorgungssystem. Inner- Ein Universalmotor treibt das Getriebe zum Spannen der
halb einiger Millisekunden muss ein Betriebsmechanismus Feder an, welcher umgehend nach jeder Einschaltoperation
die Energie liefern, welche benötigt wird, um den Leistungs- automatisch die Einschalt-Feder spannt. Die Federn bleiben
schalter von einem perfekten Leiter in einen idealen Isolator über eine Klinke gespannt, welche freigegeben wird, wenn der
zu transformieren. Ein Ausfall des Antriebs bedeutet daher oft Leistungsschalter geschlossen wird. Dies ermöglicht eine ra-
sche Wiedereinschaltung nach einer Pausenzeit von 0.3 Sek.

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Eine kurze Beschreibung des Prinzips:
FSA1-Gehäuse
Einschaltung: Fronttür ausgerüstet mit korrosionsbeständigem Aluminium-
Wenn der Leistungsschalter eingeschaltet wird, gibt die gehäuse mit Farbanstrich Feststellvorrichtung und Vorkehrun-
gen für ein Vorhängeschloss am Türgriff.
Einschalt-Klinke die Hauptwelle und die Feder zum Einschal-
ten frei. Dies heißt, die Kurvenscheibe dreht sich in Richtung Schalttafel
der Einschaltwelle. Die Schaltwelle setzt sich in Bewegung Hinter der Fronttüre (zentraler Steuerschrank bei einpoligen
und der Schalter schließt, zur gleichen Zeit wird die Aus- Antrieben abgekürzt SPO) und 3-poligem Antrieb (abgekürzt
schalt-Feder gespannt und verriegelt. TPO) befindet sich die Steuertafel, welche unterschiedlich, je
nach Kundenspezifikation bestückt werden kann. Die Grund-
Der Motor spannt nach jeder Einschaltung die Einschaltfeder ausführung (Standard) enthält folgende Geräte:
über die Hauptwelle und dem Schneckengetriebe. Wenn die
Feder gespannt ist, wird der Stromkreis zum Motor über den −− Vorort Ein-/Aus-Schalter
Endschalter unterbrochen. −− Auswahlschalter für Steuerung von: Vor-Ort, Fern, Aus
−− Polauswahlschalter (nur bei 1-poligen Antrieb (SPO)).
Ausschaltung: −− Absicherungsautomat für Motor.
Sobald der Ausschaltbefehl den Leistungsschalter erreicht −− Absicherungsautomat für Heizung.
hat, gibt die Ausschaltspule der Klinke der Ausschaltwelle frei −− Thermostat.
und die Ausschaltfeder öffnet den Leistungsschalter. −− Mechanischer Schaltspielzähler
(Sichtbar durch ein Anzeigenfenster in der Tür).
Eine Dämpfungsvorrichtung zur Verlangsamung der Bewe- − − Mechanische Anzeige über den Ladezustand der Federn
gung des Kontaktsystems am Ende der Ausschaltoperation ist (Sichtbar durch ein Anzeigenfenster in der Tür).
integriert.

Die Hilfsausrüstung wird durch folgendes charakterisiert: Relais, Endschalter und Hilfskontakte sind zugänglich hinter
Abdeckungen oder durch entfernen des Gehäuses.
− − Robuste Hilfskontakte und Grenzschalter
− − Mechanische Anzeige über den Ladezustand der Einschalt- Die Klemmenleisten befinden sich bei der SPO-Version hinter einer
feder Abdeckung auf der Rückseite des Zentralen Steuerschrankes; bei
− − Alle elektrischen Verbindungen nach Außen sind auf Klem- der TPO-Version direkt hinter der Fronttüre.
men aufgelegt.
Standard-Klemmenleisten in Klemmtechnik (in dem ein blan-
ker Draht zwischen zwei metallischen Tellern gepresst wird).
Verriegelung gegen ungewollte Betätigung
Die Verriegelung erfolgt teilweise elektrisch und teilweise Auf der Innenseite der Fronttüre befindet sich ein Dokumen-
mechanisch. Die elektrische Verriegelung der Steuerkreise tenfach für das Betriebshandbuch und Schaltungsunterla-
der Spulen erfolgt über die Verbindung der Hilfskontakte des gen. Eine Handkurbel, für den Handaufzug der Federn, liegt
Antriebs. Zusätzlich ist die Einschaltspule über den End- ebenfalls bei.
schalter, welche die Position der Einschaltfeder kontrolliert,
verbunden. Auf diese Weise ist der Stromkreis zum Schließen
nur geschlossen wenn der Schalter ausgeschaltet ist und die
Einschaltfedern voll gespannt sind. Aufgrund vorstehender
Verriegelungsbedingungen sind folgende Operationen wäh-
rend des Betriebes nicht möglich:

− − Einschaltung wenn der Schalter schon geschlossen ist


(d. h. ein „blinder Befehl“).
− − Einschaltung während eines Ausschaltvorganges

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FSA1
Konstruktion

3 1

6
2

Federspeicherantrieb Typ FSA1


1 Hauptwelle
2 Einschalt-Feder
3 Kurvenscheibe
4 Einschalthebel
5 Schaltwelle
6 Ausschalt-Feder
7 Motor

4 Produktinformation | ABB Hochspannungsleistungsschalter — Produktübersicht


1 1

2 10
11
15
3 8 12
13 16
14

7 16

6
4
17

A B

Federspeicherantrieb Typ FSA1


A Rückansicht 9 Mechanischer Schaltspielzähler
B Frontansicht 10 Stellungsanzeiger
1 Hauptwelle 11 Anzeige über den Ladezustand der Feder
2 Schneckengetriebe 12 Handantrieb für die Einschaltung
3 Ausschalthebel 13 Einschalt-Spule
4 Motor 14 Handantrieb für die Ausschaltung
5 Hilfsschalter 15 Einschalthebel
6 Einschalt-Feder 16 Ausschaltspule 1 und 2
7 Hydraulikdämpfer 17 Ausschalt-Feder
8 Schaltwelle

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6 Produktinformation | ABB Hochspannungsleistungsschalter — Produktübersicht


FSA1 Federspeicherantrieb
Technische Information

Die Konstruktion des FSA 1 besteht aus bestens Übersicht der technischen Daten
bewährter Technologie (Tausende von Einheiten sind
bereits im Einsatz). Die erprobte Technologie vereint Aufstellung Freiluft
mit modernem Herstellverfahren ist sehr effizient.
Dies sichert einen hohen Grad an Zuverlässigkeit für Konstruktion Federspeicher
den Leistungsschalter und einen minimalen Bedarf an
Wartung. Für Leistungsschalter Typ ED
Mechanische Dauerprüfungen mit 10,000 Schaltspielen LTB D1
wurden ausgeführt.
Der FSA 1 ist die Antwort auf die Anforderungen von Einsatzbedingungen:
heute und morgen und entwickelt für unterschiedliche Umgebungstemperatur -55 °C bis +40 °C
Bedingungen, vom Wüstenklima bis zum arktischen (Andere auf Anfrage)
Klima.

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FSA1 Federspeicherantrieb
Technische Information

Material Lagerung
Das Gehäuse besteht aus korrosionsbeständigem Aluminium Der Antrieb ist vorzugsweise im Innenraum in einem trockenen
mit Farbanstrich. Gebäude zu lagern. Wenn die Lagerung im Freien erfolgt, ist
die Schrankheizung anzuschließen, damit sich kein Kondens-
Die Türen werden mit einer Feststellvorrichtung und Vorkeh- wasser bilden kann.
rungen für ein Vorhängeschloss am Türgriff bestückt.
Wenn es geplant ist den Antrieb längere Zeit im Freien zu lagern,
Leistungsschilder ist die Heizung über ein Kabel mit Spannung zu versorgen.
Ein Leistungsschild, das die Daten des Schalters mit ein-
schließt, ist auf der Fronttüre befestigt. Das Leistungsschild Werkzeuge
mit eingraviertem Text besteht aus Edelstahl. Spezial-Werkzeuge für den Zusammenbau und Service sind
auf die Rückseite der Fronttür befestigt.
Bedienungsanleitung
Zu jeder Lieferung von Leistungsschaltern gehört ein umfas- Wartung
sendes Produkthandbuch, das den Anwender anleitet wie das Die Wartungsaufwand ist gering, da der FSA 1 für eine Be-
Produkt während der gesamten Lebensdauer zu behandeln triebsdauer von 30 Jahren und mehr entwickelt wurde. Norma-
ist. Anweisungen, Produkthandbuch, Schaltpläne und andere lerweise reicht eine visuelle Inspektion alle 1 bis 2 Jahre aus.
Dokumente sind in einem Fach in der Fronttüre des Antriebs
untergebracht. Vorbeugende Wartungsarbeiten werden nach 15 Jahren oder
5 000 Schaltspielen empfohlen.
Transport
FSA1 wird entweder montiert am Polträger oder in einer Eine gründliche Überprüfung wird nach 30 Jahren oder
getrennten Kiste verpackt geliefert. Beide Varianten können 10 000 Schaltspielen empfohlen.
seemäßig verpackt in Holzkisten für den Transport geliefert
werden. Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur von
berechtigten Personen durchgeführt werden.
Überprüfung nach Erhalt - Auspacken
Der Inhalt und die Verpackung sind auf einen eventuellen Die Anweisungen in der Betriebs- und Wartungsanleitung
Transportschaden umgehend nach Erhalt zu überprüfen. sind einzuhalten. Dies gewährleistet einen kontinuierlichen,
problemlosen Betrieb.
Im Fall das Material fehlt oder beschädigt ist, bitte ABB sofort
informieren bevor die Ware weiter verarbeitet wird. Entsorgung
Die Entsorgung sollte in Übereinstimmung mit den lokalen
Jeder Schaden sollte dokumentiert werden (fotografiert). gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt werden.
Falls der FSA 1 getrennt verpackt geliefert wird, ist dieser
über die Transport-Ösen anzuheben. Seil-Schlingen um das Die im FSA 1 verwendeten Metalle können wieder verwertet
Gehäuse zum Anheben sind nicht erlaubt. werden.

Das gesamte Verpackungsmaterial kann wiederverwertet


werden.

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FSA1
Elektrische Funktionen

Die prinzipielle Funktion der elektrischen Komponenten des Klemmleisten


Antriebs ist im Diagram auf der nächsten Seite beschrieben. Die Klemmleisten sind die Schnittstellen zu den Steuerstrom-
kreisen und Verbindungen zu der internen Verdrahtung.
Zentraler Steuerschrank, CCC
Die Vorortbedienung sowie die Verbindungen zum Kontroll- Standardmäßig werden Federkraftklemmen verwendet, bei
raum erfolgen über den Zentralen Steuerschrank, CCC. Bei welchen das blanke Drahtende zwischen 2 Metallplatten ge-
den LTB-D Leistungsschaltern mit Einzelpolantrieb ist der An- presst wird. Der Motorstromkreis sowie die AC-Hilfsspannung
trieb der Phase B im zentralen Steuerschrank integriert. Diese werden normalerweise über 6 mm2 Trennklemmen ange-
Lösung wird manchmal als Master-Slave Prinzip bezeichnet. schlossen (Entrelec M6/8.STA)
Die Verkabelung vom zentralen Steuerschrank (CCC) zu den
einzelnen Antrieben ist standardmäßig montiert und zusam- Die Signalstromkreise werden über 4 mm2 Durchgangsklem-
men mit dem Leistungsschalter in der Fabrik komplett geprüft. men angeschlossen (Entrelec M4/6)
Dies ist eine optimierte Lösung, welche Zeit vor Ort für die
Verkablung und Montage spart. Alle Klemmen können durch durchsichtige Abdeckungen
geschützt werden
Einschaltkreis
Die Ein-Spule (Y3) kann elektrisch entweder vor Ort oder von Interne Verdrahtung
Fern aktiviert werden. Wenn der Leistungsschalter einge- Die Verdrahtung im Antriebsmechanismus wird normalerweise
schaltet ist, ist der Steuerkreis für die Einschaltung durch den mit PVC-isolierten Drähten 1,5 mm2 ausgeführt.
Hilfsschalter unterbrochen (BG).
Als Option kann eine feuersichere, Hologen freie Verdrahtung
Ausschaltkreis vorgesehen werden.
Der Antrieb ist mit 2 unabhängigen Aus-Spulen (Y1 und Y2)
ausgerüstet. Der Antrieb kann elektrisch vor Ort oder durch
Fernansteuerung betrieben werden. Wenn der Leistungsschal-
ter ausgeschaltet ist, sind die Auslösekreise über den Hilfs-
schalter unterbrochen (BG).

Verriegelungen
Der Kontakt vom Dichtewächter (BD) erregt die Hilfsrelais (K9,
K10, K11), welche die Steuerkreise blockieren, wenn die Dichte
vom SF6-Gas zu niedrig ist.

Das Pumpverhinderungsrelais (K3) unterbricht einen noch


anstehenden Einbefehl wenn der Schalter einen Einschaltvor-
gang komplett ausgeführt hat.

Die Dichte vom SF6-Gas und der Zustand des Antriebsmecha-


nismus werden elektrisch überwacht, wobei folgende Meldun-
gen zur Verfügung stehen (als Fernmeldung):

−− Auffüllen von SF 6-Gas wird empfohlen (Alarm)


−− Dichte des SF6-Gases ist zu niedrig (Blockierung)
−− Motorschutzschalter hat ausgelöst
−− Anzeige dass die Federn gespannt sind

Heizkreise
Der Antrieb ist ausgestattet mit einer Anti-Kondenswasser-
Heizung. Um einen sicheren Betrieb auch bei niedrigen Tem-
peraturen zu gewährleisten ist der Antrieb mit einer Thermos- Kombinierter Zentralsteuerschrank mit Antrieb FSA1 für 1-poligen Betrieb
tat geregelter Heizung ausgerüstet (BT1, E2).

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FSA1
Elektrische funktionen

Steuerung Erklärung Kreis


BD Dichtewächter Meldekontakt im Ein- und Aus-Kreis
BG Hilfsschalter Unterbrecher Kontakte, Ein- und Aus-Kreis
BT1 Thermostat AC Hilfsspannung
BW Endschalter Melde Kontakt
E1, E2 Heizung AC Hilfsspannung
F1.A-C Absicherungsautomat (MCB) Motorschutzschalter. Motor-Stromkreis
F2 Absicherungsautomat (MCB) AC Hilfsspannung
K3 Pumpverhinderungs-Relais Ein-Kreis
K9, K10 Verriegelungs-Relais, AUS Aus-Kreis
K11 Verriegelungs-Relais, EIN Ein-Kreis
K25 Hilfsrelaisy Gas Überwachung, Meldung
M1 Motor Motor Stromkreis
S1 Steuerschalter Ein- und Aus-Kreis
S3 Auswahlschalter Ein-Kreis
S4 Auswahlschalter Ein- und Aus-Kreis
Y1, Y2 Aus-Spule Aus-Kreis
Y3 Ein-Spule Ein-Kreis

Die Stromlaufpläne zeigen den Antrieb wenn der Leistungsschalter offen ist, ohne Gasdruck, Einschaltfedern nicht gespannt,
keine Hilfsspannungsversorgung vorhanden und Auswahlschalter in Position „vor Ort“.

Die elektrischen Funktionen gelten für 1-poligen Antrieb.

Bei 3-poligem Antrieb gilt nur der Plan B.

Motor Stromkreis, Standard AC Hilfsspannung, Standard

-/N +/L -/N +/L -/N +/L N L

F2

F1

BT1

E1/E2

BW1

M M M
-/~ -/~ -/~

(A) B (C) (A) B (C)

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Ein-Kreis, Standard Signale, Standard

C+ + -
BG
S1

BW

S4

S1
K11

K3

S3

R LD

(S3)
S4
BW1

(A) B (C)
BG1
K9 K10 K11 K25

Y3

F1.A F1.B F1.C F2


(A) B (C)

Aus-Kreis 1, Standard Aus-Kreis 2, Standard

TCS T1+ + - TCS T2+ + -


BD1 BD1
S1

S4
S4
K25
K11
K9 K10

BG1 BG1

Y1 Y2

(A) B (C) (A) B (C)

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FSA1
Technische Information

Motor
Universalmotor*) für 110 - 125 oder 220 - 250V, AC oder DC
Bemessungs-spannung Anlaufstrom Betriebstrom bei DC
(Max) (Ungefähr)
V A A
110 20 * 18 **
220 10 * 4.5 **

*) Abhängig von der Spannungsquelle.


**) Je nach Konfiguration der Federn..

Ladezeit der Feder ≤ 15 s

Auslösespulen
Auslösespulen Bemessungs-spannung Leistung
(Ungefähr)
V (DC) W
EIN 110 - 125 500
220 - 250
AUS 110 - 125 500
220 - 250

Hilfskontakte
Nenn-Spannung Nenn-Strom Einschalt-Strom Ausschalt-Strom
DC AC
L/R = 40 ms Cos ϕ = 0.95
V A A A A
110 25 20 4 25
220 25 10 2 25
Der Hilfsschalter hat normalerweise 7 Öffnungs- und 7 Schließkontakte.

Heizelemente
Nenn-Spannung Leistung -40 °C
Ständig in Betrieb Über Thermostat gesteuert
V (AC) W W
110 - 127 70 140
220 - 254 70 140

Der Spannungsbereich für den Motor, Steuerkreise und Hilfseinrichtungen erfüllt die
Anforderungen nach den IEC und ANSI C37 Standards.

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FSA1
Design Daten

Abmessungen (mm)
1-poliger Antrieb Master: 770 x 575 x 1473, Slave: 595 x 453 x 1023
3-poliger Antrieb 701 x 605 x 1022
Gewicht (kg)
1-poliger Antrieb Master: 177, Slave 142
3-poliger Antrieb 150
Material des Gehäuses Aluminium
Dicke (mm) 2
Farbe Grau, RAL 7035
Temperaturbereich (°C) -55 bis +40 (andere auf Anfrage)
Schutzart Gemäß IEC 60529: IP55
Hilfsspannung, Motor und AC Stromkreise
Klemmenleisten Trennklemmen 6 mm2
Meldekreise 4 mm 2
Kabelverbindungen
1-poliger Antrieb (Master) 2 x (218 x 76)
3-poliger Antrieb 2 x (180 x 80)
Erdungsanschluß Für Leiter mit max. 13 mm Durchmesser
Interne Verdrahtung 1.5 mm 2 PVC isolierter Draht

Optionale Ausstattung Mechanische Dauerprüfungen mit 10,000 Schaltspielen


− − Mechanischer Not-Aus im Steuerschrank wurden ausgeführt. Vor der Lieferung wird jeder Antrieb
− − Aus-Kreis Überwachung zusammen mit dem entsprechenden Leistungsschalter einer
− − Schrankbeleuchtung mit Türschalter Routineprüfung entsprechend den aktuellen Standards/Nor-
− − Steckdose men unterzogen. Für jeden Leistungsschalter einschl. Antrieb
− − Optisch elektrische Schaltstellungsanzeige wird ein Routineprüfprotokoll mit den tatsächlichen Prüfergeb-
− − Zusätzliche Ein-Spule nissen erstellt.
− − Blockierbare Betätigungsschalter
− − Schutzabdeckung für die Klemmleisten Empfohlene Ersatzteile für FSA1
− − Unterspannungs-Relais Anwendbar für Leistungsschalter mit häufigen Schaltungen,
− − Pol Diskrepanz z.B. Schalten von Kondensator- oder Reaktorbänken.

Prüfungen −− Sperrklinke mit Ein-Spule (oder separater Spule)


Für den FSA1 Antrieb wurden die Typenprüfungen in Über- −− Sperrklinke mit Aus-Spule (oder separater Spule)
einstimmung der anwendbaren IEC- und ANSI-Standards in −− Heizung
Verbindung mit dem entsprechenden Leistungsschalter durch- −− Motor mit Getriebe
geführt und bestanden. −− Hilfsrelais
−− Endschalter

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FSA1 1-poliger Antrieb
Abmessungen

Zentraler Steuer Schrank


Vorderansicht Seitenansicht
576
224 320
199 234

80
1448

1368

25 96 96
15
680 42 455
764

Bodenansicht
770
Antrieb für A-, C-Phase
Vorderansicht Seitenansicht
595 453
110 320 75 234
533

80
76 (2x)

218 (2x)
1023

918

25
547 10
375

Bodenansicht

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FSA1 3-poliger Antrieb
Abmessungen

Vorderansicht Seitenansicht

605

182 320 75 234

80
19

1022
917

25
35 20
636 477

Bodenansicht
701

684

180 (2x)
80 (2x)
555

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Publication 1HSM 9543 22-00de, Edition 5, 2009-09, Hochspannungsleistungsschalter, Produktübersicht, Federspeicherantrieb Typ FSA1
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