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Worte der Heiligen Väter zur Notwendigkeit des Stoppens

der kirchlichen Kommunion mit den Häretikern

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Hl. Athanasios der Grosse, Patriarch von Alexandria

"Den von Verirrung freien und lebensspendenden Weg beschreitend, reißen wir zwar
das skandalisierende Auge heraus (Matth. 18, 9), jedoch nicht das sinnliche, sondern
das geistige. Das bedeutet, wenn der Bischof oder der Priester, welche die Augen der
Kirche sind, schlechten Umgang pflegen und das Volk skandalisieren, ist es nötig,
diese hinauszuwerfen. Es ist zuträglich, sich ohne diese in einem dem Gebete
geweihten Raum eines Hauses zu versammeln, anstatt mit diesen zusammen, so wie
mit Hannas und Kaiaphas, in die Feuerhölle geworfen zu werden."
( PG 35, 33)
Hl. Basilius der Grosse

“Welche vorgeben, den gesunden Orthodoxen Glauben zu bekennen, jedoch


Kommunion mit den Häretikern halten und nach Ermahnung nicht davon abstehen -
mit jenen darf man nicht nur keine Kommunion haben, sondern sie nicht einmal
Brüder nennen..."
(TLG, Basilius Theol., Asceticon magnum sive Quaestiones (regulae fusius tractatae),
Volume 31)

Hl. Theodor der Studite

"Du solltest wissen, dass wir damals, als die Synode noch nicht stattgefunden hatte,
(in den Gottesdiensten den Namen des Bischofs) memorierten, denn es war auch
noch nicht synodal das häretische Dogma und die Verdammung der Rechtgläubigen
verkündet worden... Jedoch von dem Zeitpunkt an, als die häretische Lehre
offensichtlich und eindeutig, ja sogar synodal untermauert wurde - solltest sowohl
Du, als auch alle Orthodoxen freimütig jegliche kirchliche Kommunion mit den
Häretikern fliehen und auch keinen von denen memorieren, welche an der Synode
teilnahmen oder mit deren Beschlüssen übereinstimmen... Denn der Heilige
Chrysostomus nennt Feinde Gottes nicht nur die Häretiker, sondern auch jene,
welche kirchliche Kommunion mit diesen haben."
(Brief 39. An Abt Theophilus, PG 99, 1054D.)

"Die Einen erlitten vollkommenen Schiffbruch hinsichtlich des Glaubens. Andere nun
gingen zwar nicht aufgrund von (häretischen) Gedanken unter, aufgrund der
Kommunion mit der Häresie gingen sie jedoch auch zusammen mit jenen verloren."
(PG 99, 1164 A)

15. Kanon der I./II. Synode von Konstantinopel 861

„… Jene, welche aufgrund einer nach den Heiligen Synoden oder Vätern
verurteilenswerten (bzw. verurteilten) Häresie sich von der Kommunion mit dem
Vorgesetzten trennen, welcher die Häresie offensichtlich öffentlich verkündet und
mit entblößtem Haupte in der Kirche lehrt, unterliegen nicht der Bestrafung durch
die Kirchenregeln – sich vor synodalem Urteil von der Kommunion mit dem
sogenannten Bischof abmauernd – sondern sie sind sogar mit der den Orthodoxen
zustehenden Ehrung zu würdigen. Denn sie haben nicht Bischöfe, sondern
Pseudobischöfe und Irrlehrer verurteilt, und nicht die Einheit der Kirche mit Schisma
(d.h. Kirchenspaltung) zerteilt, sondern haben dafür gesorgt, die Kirche vor Schismen
und Teilungen zu bewahren.”

Joseph Bryennios, 1350 – 1431

“Wir werden Dich nicht verleugnen, geliebte Orthodoxie, wir werden uns nicht
unwürdig unseres väterüberlieferten Glaubens erweisen. In Dir sind wir geboren, in
Dir leben wir, in Dir werden wir entschlafen. Und wenn es die Verhältnisse erfordern,
werden wir tausendmal für Dich sterben“.

Bischofssynode der Russisch Orthodoxen Auslandskirche 1983, unter Vorsitz des


Hl. Filaret, Metropolit von New York

„Jenen, welche die Kirche Christi angreifen, indem sie lehren, dass Christi Kirche
zerteilt ist in sogenannte „Zweige", welche sich voneinander in der Lehre und
Lebensweise unterscheiden; oder dass die Kirche nicht sichtbar existiert, sondern in
der Zukunft gebildet wird, wenn alle "Zweige", Sekten oder Religionsgemeinschaften
und sogar die Religionen selbst in einem Körper vereinigt werden; und welche nicht
die Priesterwürde und die Mysterien der Kirche von denen der Häretiker
unterscheiden, sondern sagen, dass die Taufe und Eucharistie der Häretiker zur
Errettung wirksam sind; darum - jenen, welche wissentlich Kommunion mit den
zuvor genannten Häretikern haben, oder deren neue Häresie des Ökumenismus
unterstützen, verbreiten oder verteidigen unter dem Vorwand brüderlicher Liebe
oder der vermeintlichen Vereinigung von getrennten Christen,

Anathema."

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